Kashyyyk, Trandosha (Kashyyyk-System)

Orbit über Kashyyyk Jägerschirm über Harbinger of Justice und Denon's Judgement X-Wing-Staffel 'Abyss Fangs' Abyss 5
Lieutenant Calessian Val und R3-X1

Calessian passte die Zielkoordinaten an, als Lieutenant Vess über einen persönlichen Kommkanal ertönte. Abyss 5, hier Abyss Lead. Was genau haben Sie da vor? Ich sehe Ihre Positionierung und Zielkoordinaten. Angriffsformation abgelehnt. Sie haben den Flugleitstand gehört: sie brauchen uns als reine Sperrformation.“

In dem Corellianer stieg eine Welle Frust auf, dachte er erneut daran, wie ihn diese Hinhaltetaktik vor wenigen Momenten das Leben hätte kosten können. Er war sich sogar sicher, dass er ohne sein Flugtalent nicht mehr unter den Lebenden weilen würde. Im besten Willen nicht frustriert oder gereizt zu klingen, eröffnete er den Kommkanal.
Abyss Lead, schauen Sie auf ihren Taktikschirm. Die Rotationen der TIEs nehmen zu. Wenn wir sie weiter so hinhalten wollen, dann müssen wir auch einige aus ihren Reihen in Asche verwandeln. Der Druck nimmt immer zu.“

„Wir haben einer Direktive zu folgen, Abyss 5.“


Frick, dachte der Corellianer bei sich. Vess war für seinen Geschmack allzu häufig zu befehlstreu. Die da oben mochten zwar die Befehle geben, doch sie sahen die Änderungen auf dem Schlachtfeld nicht so schnell und präzise, wie sie hier unten. Es war Zeit das Vorgehen anzupassen.

„Ich werde die Leben meiner Rotte nicht einfach so hergeben. Informieren Sie Commander Kazo, dass die Direktive so nicht mehr tragbar ist. Das ist mein letztes Wort“, Calessian öffnete den Rottenkanal parallel zum persönlichen Kommkanal mit Lieutenant Vess. „Rotte II, Angriffsformation einnehmen. Flugvektor einstellen auf: 3-1-9.“

„Ich hatte schon immer meine Bedenken daran, nicht-aquatile Spezies in die Staffel aufzunehmen, Lieutenant Val. Sie bestätigen aktuell nur …“

„Abyss Fangs, hier Rotte III“, ertönte Lieutenant Kinns sonore Stimme über sämtliche Jäger. „Wir unterliegen massivem Feindfeuer und können die Sperrformation in unserem Sektor nicht mehr ausreichend halten. Die Schilde sind teilweise überlastet, Positionsrotation erbeten.“

Es war das, was Calessian gespürt hatte, und insgeheim freute es ihn, dass seine Meinung dadurch mehr Gewicht bekam. Vess musste handeln, die Direktive konnte nicht mehr aufrechterhalten werden.

„Verstanden, Abyss 9. Ich nehme Kontakt mit dem Flugleitoffizier auf“, sagte die Quarren mit einem Anklang von Frust, den sie schnell wieder ablegte. „Rotte I, heften Sie sich an meine Maschine. Wir rotieren zu Rotte III. Sehen Sie zu, dass sie aus dem Feuer kommen, Abyss 9, wir übernehmen die Position und halten Sie bis wir Rückmeldung vom Flugleitstand erhalten.“ Als hätte ein Kloß in ihrem Hals gesteckt, schluckte die Quarren. „Rotte II, setzen Sie ihren geplanten Flugvektor fort, bis wir neue Befehle erhalten. Sie wissen schon, was sie tun.“

Ein schmales Lächeln lag auf Calessians Lippen. Vess war eine stolze Figur, sie würde ihm nicht recht geben, doch sie hatte nachgegeben. Das allein war ein kleiner Sieg.
„Verstanden, Abyss Lead.“

Während Rotte I und Rotte III einander näherten und die Sektordeckung anpassten, preschte Rotte II in gestaffelter Formation hervor. Calessian sah die Energiesignaturen mehrerer feindlicher Jäger auf seinem Taktikschirm aufflimmern.

„Energieverteilung auf die frontalen Enerieschilde, Rotte“, wies Kade an. „Nach Formationsdurchflug Aufteilung in Team Aurek und Team Besh.“

Diese unausgesprochene Zusammenarbeit war es, die er seiner Rotte so liebte. Ihre gemeinsame Flugzeit war zwar nicht lang, doch sie fungierten ungemein gut als Einheit. Jeder kannte seine Rolle, wusste instinktiv, wann er eingreifen musste, und vertraute darauf, dass die anderen genau das Gleiche taten. Es war dieses stille Verständnis, das ihre Flüge so effektiv machte – eine Symbiose aus Erfahrung, Vertrauen und gegenseitiger Rücksichtnahme. Unter tosenden Lasersalven passierten sie den Frontalflug auf die feindliche Jägereinheit ohne stärkere Einschläge. Hernan duckte sich mit seiner Maschine nach unten weg, während Kade zurückwendete, nur um aus einem toten Winkel zuzuschlagen, wenn der Mann von Nubia ihr das Signal gab.

BREEZE, Kurs auf 2.1“, ertönte Korr. „Wenn wir schnell genug sind, schaffen wir es, uns an sie zu heften.“

„Verstanden, SHADE. Volle Energie auf die Antriebe“, antwortete Calessian. Rexi, sieh zu, dass die Schildenergie hoch genug bleibt. Die Antriebe werden jetzt einiges schlucken.“

R3-X1 piepste und tat, wie ihm geheißen. Ein größerer Anteil an Energie wurde in die Antriebe geleitet und der Jäger beschleunigte sofort, während die Energie der Schilde einige Treffer abfangen sollte.

Die Rotte schoss in harte Schlagabtausche, die sich wie ein chaotischer Tanz im All entfalteten. Die Jäger wirbelten in riskanten Manövern, ihre Triebwerke hinterließen leuchtende Spuren, während Laserstrahlen und Energiewellen in alle Richtungen zischten. Calessian schob seinen Jäger geschickt durch das Feuergefecht, während Sub-Lieutenant Korr in enger Abstimmung folgte. Jeder war hoch konzentriert, die Augen auf die feindlichen Bewegungen gerichtet, die Hände fest auf den Steuerknüppeln. Das Dröhnen ihrer Triebwerke wurde übertönt vom Kreischen der Laserwaffen und dem Knistern der Energieattacken. Ein falscher Zug, eine unbedachte Bewegung, und man konnte in den feindlichen Feuerstrahl geraten.

Calessians Blick war scharf, seine Muskeln angespannt – erneut entflammte ein feindlicher Jäger zu einem Feuerball. Er wusste, dass in diesem Moment nur Präzision und Teamarbeit darüber entscheiden würden, wer den Raum lebend verlassen würde. Das Gefühl der Gefahr war greifbar, doch genau darin lag auch die Herausforderung, die er so liebte.

„Abyss Fangs, hier Abyss Lead“, ertönte Vess' Stimme. „Neue Direktive: Feindliche Jägereinheiten abschütteln und Jagd auf feindliche Jäger einstellen. Wir fliegen gezielte Korridorflüge auf einen der Vindicator-Klasse-Kreuzer. Das Labyrinth vor uns ist dynamisch, kein fester Angriffspunkt. Der Flugleitstand wird uns rein und raus navigieren, jede Rotte für sich. Wir stechen zu wie Feuerwespen und weichen den Feind auf.“

Calessian hörte Vess' Stimme durch das Rauschen des Chaos, sein Blick fixierte die Umgebung, während er die neuen Anweisungen aufnahm. Sein Herz schlug schneller bei dem Gedanken an die bevorstehenden Flüge.
„Verstanden, Abyss Lead, bestätigte er schließlich, seine Stimme fest und voller Entschlossenheit. Seine Augen funkelten, während er den Blick auf die Kreuzer und Fregatten in Entfernung richtete und den Griff um die Steuerknüppel festigte.

Kurz danach erschienen bereits die Koordinaten für den Anflugvektor auf Calessians Anzeige.
„Feuerfokussierung auf den Vindicator-Klasse-Kreuzer auf Position 320:221:129“, verstanden, Rotte?“

Prompt erhielt der Corellianer Rückmeldung von seinen Rottenkameraden, ehe Sub-Lieutenant Hernan weiterausholte.
„Bedenken Sie, dass wir die Energieschilde dynamisch anpassen müssen. Im Zielanflug werden wir in Schussreichweite der Quad-Turbolaser- und Punktverteidigungskanonen geraten. Die Durchschlagskraft dieser Geschütze ist enorm.“

„Verstanden, CIRCUIT. Guter Punkt, bleibt wachsam“, meldete Calessian zurück.

Abyss 5, hier Abyss Lead. Die Zielpriorisierung von Rotte I und Rotte III liegt auf der anderen Seite des Vindicator-Klasse Kreuzers. Gemeinsamer Anflug, dann Aufteilung auf die Zielkoordinaten. Sie folgen zunächst.“

„Verstanden, Abyss Lead. Rotte II folgt auf Ihren Befehl.“ Es war gut zu hören, dass die kurze Unstimmigkeit zwischen Vess und ihm wieder verflogen war. Sie hatten aber auch keinen Platz dafür, diese hier aufrechtzuhalten, gab es aktuell weitaus Wichtigeres. Wenn sie hier heile herauskamen, würde ihr erster Kontakt am Boden zeigen, ob die Staffelführerin seinen geplanten Alleingang bereits vergessen hatte. Aber alles zu seiner Zeit.

Calessian sah, wie sich die Energiesignaturen von Rotte I und Rotte III loslösten und in den Raum vor ihnen eilten, während er die Geschwindigkeit seiner Rotte noch zurückhielt. Sie würden unmittelbar lospreschen, wenn ihnen der Weg bereitet wurde. Aktuell wurde der Raum um sie ruhig.

„Sensoren signalisieren massive Feindbindung an Rotte III, Lieutenant“, meldete Korr.

Die Sub-Lieutenant hatte recht, der Taktikschirm flammte förmlich mit roten Energiesignaturen hinter Rotte III auf. Das erklärte, warum es hier um sie herum so ruhig geworden war.

„Deckungsflug für Rotte III bis zum Beginn unseres Zielanflugs. Volle Energie auf die Antriebe, wir müssen zu ihnen aufschließen“, gab Calessian den Befehl und öffnete danach den Staffelkanal. „Rotte III, wir geben Ihnen Deckung. Fokussieren Sie sich auf Ihren Anflug.“

Lieutenant Kinn bestätigte und mit großer Geschwindigkeit näherten sich die XJ-Flügler von Rotte II, um zu den Verfolgern aufzuschließen.


„Fraktioniertes Einzelfeuer“, kam es von Kade. „Lösen Sie ihre Formation und Zielfokussierung auf. Jägerabschuss, wenn möglich, Priorität hat jedoch der Geleitschutz für Rotte III. CIRCUIT, richten Sie Ihre Sensoren auf unseren Rücken, bevor wir von hinten überrascht werden.“

Als die ersten blauen Laserstrahlen nach vorne schossen, begannen die TIEs in hektische Bewegungen überzugehen. Wenn sie nicht in Rauch aufgehen wollten, waren sie gezwungen, die Verfolgung aufzugeben und ihren Kurs zu ändern. Rotte III gewann so Abstand von den Verfolgern, der Druck nahm ab.

„Abyss Fangs, hier Abyss Lead. Rotte I ist unter Beschuss. Statusanzeigen noch stabil. Feuerziel in T-1 erreicht.“

„Verstanden, Abyss Lead. Rotte III hält sich, bestätigte Lieutenant Kinn. Anflug auf Feuerziel unter Deckungsflug von Rotte II. Torpedos entsichert. Feuer auf meinen Befehl.“

Aus Entfernung sah Calessian, wie sich die schmalen Flugkörper vom Rumpf der XJ-Flügler von Rotte III lösten und nur wenig später mehrere der Quad-Laserkanonen in Explosionen aufgingen. Unmittelbar hierauffolgend begaben sich die Jäger von Rotte III in einen Aufschwung, zogen in steilem Winkel einen Schnitt durch den Raum, um den Abstand von dem Kreuzer so schnell wie möglich zu erhöhen. Es folgten weitere Explosionen am Heck des Kreuzers, ehe sich Lieutenant Vess meldete.
„Rotte II, hier Abyss Lead. Sammeln an folgenden Koordinaten nach Zielflug.“

„Verstanden“, quittierte Calessian knapp und wandte sich an seine Piloten. Rotte II, hier Abyss 5. Gestaffelte Formation und volle Energie voraus.“ Wie ein Pfeil schoss die Formation aus den vier XJ-Flüglern nach vorne, mittlerweile gefolgt von einem Nest aus TIEs, die in loser Geschwaderformation hinter ihnen her waberten. Grüne Laserstrahlen zogen an den Jägern vorbei, die in ihrer Formation leicht umherschwenkten, um kein leichtes Ziel abzugeben. Korr steckte einige Treffer als Schlusslicht ihrer Pfeilformation ein, hielt die Maschine jedoch auf Kurs.

„Torpedos zur Freigabe bereit in 3… 2… 1… Feuer!“

Nacheinander zündeten die Piloten ihre Torpedos, zogen die Maschine dann ruckartig nach unten und verschwanden im Dunkel des Alls.

„Gestaffelte Formation auflösen, Aufteilung in Team Aurek und Team Besh. Feindliche Jäger sind noch im Schlepptau.“

Calessian erblickte auf dem Taktikschirm, wie zwei TIEs Korr und ihm nachjagten.
SHADE, bleiben Sie dicht hinter mir. Es ist Zeit für ein Silerisches-Manöver.“

Die Mirialanerin bestätigte knapp, sie wusste, was sie zu tun hatte. Streng genommen nichts, als ein ansprechendes Ziel darzustellen. So verlockend es war, sie wollte am Leben bleiben.
„Beeilen Sie sich, BREEZE. Meine Schilde haben vorhin schon einige Treffer einstecken müssen.“

Gesagt, getan. Und mit einer ruckartigen Bewegung ließ sich der XJ-Flügler von Calessian ein wenig fallen um nachfolgend in rascher Bremsung sowohl Korr, als auch die feindlichen Jäger über sich her ziehen zu lassen.
Rexi, hol‘ noch einen Funken mehr Energie nach vorne raus!“

Die R3-Einheit piepste schrill und mit maximalem Schub schoss der Jäger wieder nach vorne.
SHADE, in den Aufschwung – jetzt!“ Und während der XJ-Flügler vor ihm nach oben wegzog, eröffnete Calessian eine volle Breitseite auf beide TIEs vor ihm, die in Asche verglühten. Der Schweiß rann ihm über die Stirn. „Gute Arbeit, SHADE. Aufschließen zu Team Besh, dann sammeln wir uns mit der restlichen Staffel. Die nächsten Stiche der Feuerwespen stehen bevor.“

Orbit über Kashyyyk Jägerschirm über Harbinger of Justice und Denon's Judgement X-Wing-Staffel 'Abyss Fangs' Abyss 5
Lieutenant Calessian Val und R3-X1
 
[Orbit über Kashyyyk | Reste der Mynock-Staffel unweit der Golan-Station | Mynock 5] Lieutenant Neelyn Vandrik

Mit einer eiskalten Mischung aus Wut und Verzweiflung riss Neelyn sein Steuer herum und nahm Kurs auf den verzweifelten Todeskampf seiner verbliebenen Flügelfrau. Noch drei verbliebene Defender waren auf seinen Sensoranzeigen zu sehen, wobei einer bereits im Anflug auf die Hangars der Golan-Station zu sein schien, vermutlich beschädigt, und mittels seiner überlegenen Geschwindigkeit den direkten Nahkampf verlassen hatte. Doch im Gewitter an Emotionen in seinem Inneren keimte auch ein Schimmer an Hoffnung: zwei Staffeln frischer republikanischer Jäger näherte sich in erstaunlicher Geschwindigkeit. Die Freund-Feind-Erkennung seiner Sensoreinheit identifizierte sie als A-Flügler der zweiten Generation. Bisher hatte Vandrik die brandneuen Jäger lediglich als Holobilder in Briefings gesehen und er fragte sich, was die idiotischen Admiräle wohl dazu bewogen hatte, eine derart kampfstarke Einsatzgruppe als Reserve zurückzuhalten, statt sie gegen die feindliche Elite in den Kampf zu werfen. Er zweifelte, dass sie rechtzeitig in Reichweite sein würden, um Mynock 7 zu retten. Im Kopf spielte er seine Optionen durch, als plötzlich Major Chondas Stimme aus dem Komm drang. „Mynock Leader an alle Mynocks,“ begann der Pantoraner. „Die taktische Reserve ist in 30 Sekunden im Zielgebiet. Wir haben gute Arbeit geleistet, aber wir müssen noch einen Moment durchhalten! Statusbericht!“

Neelyn spürte sein Augenlid nervös zucken. Was meinte das Lasergehirn denn, das wohl der Status sein mochte? Fast die Hälfte der Staffel war tot! Er war fast in Reichweite des TIE Defenders, während die ersten Meldungen reinkamen. „Hier Mynock 5, noch kampfbereit, im Anflug auf Mynock 7 und Bandit auf ihrer Sechs. Erbitte Unterstützung,“ knurrte er zerknirscht ins Komm. Dann endlich war er in Reichweite und passte seinen Kurs an, um sich in eine gute Position zu manövrieren. „Roger, Mynock 5,“ hörte er Chonda antworten. „Ich breche aus unserem Nahkampf aus und komme zu Hilfe. Mynock 7, halten Sie durch!“ Die Situation war zu brenzlig, um lange auf die perfekte Gelegenheit zu warten, also setzte Neelyn mehrere Salven aus größerer Entfernung, um den Defender dazu zu motivieren abzudrehen. Die ersten vereinzelten Treffer steckte der Jäger noch nonchalant weg, doch sein beständiges Feuer wurde, je näher er kam, umso gefährlicher. Die geschätzte feindliche Schildstärke, die ihm auf seinem HUD angezeigt wurde, sank und sank, aber gerade als Neelyn die nächsten Schüsse setzen wollte, gab ihr Gegner einen weiteren Feuerstoß auf Jantels X-Flügler ab. Nur der Zufall rettete die Mirialanerin, denn, egal ob Intuition oder Glück, sie leitete fast zeitgleich den nächsten engen Kurswechsel ein. Die grünen Laserbolzen trafen ihren Jäger, aber sie trafen nicht komplett.

Die Einschläge trafen nicht den Hauptkörper des Jägers, was ihr Tod gewesen wäre, sondern zerrissen stattdessen die obere rechte S-Folie seiner Flügelfrau. Der dazugehörige Antrieb flackerte, als der Flügel abriss und mit glühenden Löchern übersäht in die Flugbahn des TIEs trudelte. „Poodoo!“ fluchte seine Flügelfrau, wobei ihre Stimme von Störgeräuschen verzerrt wurde. „Ich versuche zu kompensieren und die Kontrolle zu behalten.“ In einer eleganten Drehung wich ihr Gegner dem Trümmerstück aus und versuchte abermals einen Feuerwinkel auf Jantel zu bekommen, doch eine weitere wütende Salve aus Neelyns Lasern überzeugte ihn endlich doch eigene Ausweichmanöver zu beginnen. Mynock 7, Kurs auf die 'Red Nova', Notlandung! Sofort!“ befahl er barsch, während er seine Maschine eng am TIE vorbeisteuerte und diesen während seines Manövers passierte, in der Hoffnung dem Piloten ein dringenderes Ziel zu geben. Es war riskant und wäre er so abgebrüht und kalkuliert wie ihr Staffelkommandant, dann hätte er vermutlich vorher abgedreht, um nicht in Gefahr zu kommen, in seinem angeschlagenen Jäger selbst zur Zielscheibe zu werden. Aber er war nicht Chonda und er war wütend und er drängte jede Angst rüde beiseite, angetrieben von eiskalter, rasender Entschlossenheit, nicht noch die letzte Pilotin seiner Rotte zu verlieren. Und der Defender biss an.

Vielleicht war es Arroganz oder vielleicht auch Kalkül, denn sie hatten sich der in Salven feuernden Golan-Station auf weniger als einen Klick angenähert, wodurch sich für den Defender eine Fluchtmöglichkeit ergab. Wie dem auch sei, nur Sekunden nachdem Neelyn den TIE passiert hatte, schossen die ersten giftgrünen Ladungen an seinem Cockpit vorbei und doch für elaborierte Ausweichmanöver war sein Gegner zu nah an ihm dran. Schrille Warnsignale verkündeten ihm, dass seine Schilde sich verabschiedet hatten. Wild riss Neelyn das Steuer abwechselnd nach links und nach rechts, bemüht möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Doch dann trafen die ersten Schüsse den ungeschützten Rumpf des Jägers. Funken stoben durch sein Cockpit und zischend verabschiedete sich sein Zielcomputer. Sein Panel vor ihm leuchtete in grellem Gelb und Rot in einem Konzert an Warnlämpchen. Ein panisches Trillern hinter ihm ertönte und verstummte dann abrupt, als sein Jäger von einem weiteren Treffer erschüttert wurde. Ein Blick in seinen Heckspiegel verriet ihm, dass sein Astromech wohl ebenfalls unter den Gefallenen der Schlacht zu zählen war, denn nur noch ein verkohlter Stumpf ragte aus dem Heck seines Jägers, wo einst der Kopf des Droiden gewesen war. Instinktiv leitete Neelyn die Notabstoßung ein und löste Reelohs Halteklammern, wodurch die Überreste des Astromechdroiden aus ihrer Halterung gelöst wurden und hinter ihm durchs All trudelten.

Das Manöver rettete ihm wohl das Leben. Sein Verfolger wich aus, drehte ab und beschleunigte, während er damit beschäftigt war Herr seines Jägers zu werden und die Sekundärsysteme des Jägers in den Notmodus schalteten. Die wenigen Sekunden, die der Defender dadurch gewann, bevor Vandrik wieder auf Abfangkurs gehen konnten, reichten aus, um ihm dank seiner überlegenen Geschwindigkeit einen komfortablen Abstand zu verpassen. Verbissen jagte Neelyn ihm eine Salve hinterher, traf jedoch nur mit ein einzelnen Schuss. Doch dann raste Chonda heran und beharkte den Defender mit intensiven, gut gezielten Feuerstößen. Ein letztes blaues Aufleuchten deutete die Überlastung der Schilde des TIEs vor ihnen an. In einem für Neelyn gänzlich überraschenden Manöver schnitt der Major dem Defender mit einem aggressiven Vorbeiflug den Fluchtweg ab: hätte ihr Feind nicht im letzten Moment abgedreht, während beide Jäger miteinander kollidiert. Seine Überraschung ging in ein frostiges Lächeln über, als er auf einmal wieder einen guten Feuervektor hatte. „Ihr Abschuss, Mynock 5,“ hörte er Chonda ebenso gönnerhaft wie genüsslich sagen. Es war Aufforderung, Geschenk, wie auch Feststellung zugleich gewesen, denn Neelyn hatte nicht lange gefackelt und den Abzug durchgedrückt. Auch ohne frisch berechnete Zieldaten aus seinem Computer hatte der Gegner keine Chance mehr. Noch bevor der Defender zum Gegenangriff ansetzten konnte, rissen ihm das blaue gleißende Dauerfeuer aus den Kanonen seines Jägers erst ein Solarpanel ab und brachten die Pilotenkanzel nur einen Atemzug später zum Bersten. „Für Berand,“ zischte Vandrik voller kalter Genugtuung. „Für Reeloh.“

Aus seinem Augenwinkel schossen mit einem Mal zwei royalblaue, pfeilförmige Jäger an seinem X-Flügler vorbei und flogen einen engen Bogen, auf der Suche nach Zielen. Die Verstärkung war da und wenn seine Sensoren ihn nicht täuschten, dann räumten sie rabiat mit den verbliebenen Feindjägern auf. Er stelle ebenfalls beruhigt fest, dass seine Flügelfrau es geschafft hatte und gerade im Landeanflug auf einen der Hangars der 'Red Nova' war. Neelyn ging wieder auf einen Kurs, der ihm größeren Abstand zur Golan-Station versprach, die immer noch in einem höllischen Schlagabtausch mit dem Republik-Klasse Sternenzerstörer stand, als sich abermals ihr Staffelkommandant meldete. Mynock 1 an alle Mynocks, Rückzug auf Vektor 190-47-21 in den Schutz der Kommandogruppe. Alle außer Sie, Vandrik. Mynock 9 hat sich nicht zurückgemeldet, ist aber noch auf meinen Sensoren. Schauen Sie nach, was bei ihm los ist und eskortieren Sie ihn bei Bedarf zum nächsten Trägerschiff.“

[Orbit über Kashyyyk | Reste der Mynock-Staffel unweit der Golan-Station | Mynock 5] Lieutenant Neelyn Vandrik
 
Orbit über Kashyyyk | 2. Flügel/96. Jagdgeschwader (Staffeln Mynock, Shyyyo & Bogwing) im Jägerschirm von Kommandogruppe Golan | Mynock 9] | Lieutenant Fayr Ced

Das Funksystem hatte scheinbar den Geist aufgegeben. Aber Fayr hatte keine Zeit, sich lange darüber Gedanken zu machen. Der dritte und hoffentlich letzte TIE Defender schien alles andere als begeistert über die letzten Minuten der Schlacht zu sein und eröffnete das Feuer noch bevor der Corellianer Gelegenheit gehabt hatte, seine Position und den Fortschritt der Schlacht zu bestätigen. Mit instinktiv ausgeführten und vollkommen chaotischen Ausweichmanövern schaffte Fayr es gerade so eben, den Laserschüssen auszuweichen, aber knapp daneben genügte eben im Gefecht vollkommen. Er schaffte es sogar, selbst ein paar Schüsse auf den TIE Defender abzugeben, doch die meisten gingen ebenso fehl, während die wenigen Treffer harmlos vom Deflektorschild des Feindes absorbiert wurden.

So einfach würde es der imperiale Elitepilot Fayr natürlich nicht machen. Aber das stachelte den Corellianer nur an und trieb ihn lediglich zu höheren Leistungen. Der XJ3-Flügler war dem TIE Defender in jeder Hinsicht unterlegen, wenn man einzig ihre Datenblätter betrachtete. Das ließ aber außer Acht, was für Fayr das wichtigste war. Das Können und den Schneid des Piloten. Wie für Corellianer sprichwörtlich, mangelte es Fayr keineswegs an Selbstvertrauen und so stürzte er sich mit vollem Einsatz in das Duell mit dem Feind. Lasersalven wurden ausgetauscht, doch niemanden gelang mehr ein Streiftreffer, während T2 hinter Fayr nicht mehr aus dem panischen Kreischen hinauskam. „Keine Sorge, T2. Die Maschine hält noch durch.“ In der Stimme lag mehr Sicherheit, als er tatsächlich führte. Jetzt aber konnte er sich keine Zweifel erlauben.

Salve um Salve tauschten die beiden aus, vollkommen verloren in ihrem tödlichen Tanz. Fayr registrierte nicht einmal die Warnmeldungen, die mit jedem Streiftreffer seines Widersachers die Schadensliste verlängerten. Aber er teilte auch so gut aus, wie er einsteckte. Der Deflektorschild des TIE Defenders hatte längst den Geist aufgegeben als die Entscheidung ihres Zweikampfes kam. Eine letzte Lasersalve des Corellianers traf nicht nur das Cockpit seines Gegners. Ein Laserbolzen schnitt auch sauber einen der Sonnenkollektorflügel des TIE Defenders ab, der daraufhin unkontrolliert direkt auf den XJ3-Flügler des Corellianers zuhielt. Fayr hatte keine Chance noch auszuweichen. Es gelang ihm einzig, den XJ3-Flügler zu drehen, sodass das Trümmerstück nur mit den Backbord S-Flächen kollidierte und sie abtrennte, statt in Fayrs Cockpit zu krachen.

Es kam zu keiner Explosion, aber dafür verlor Fayrs Jäger für einige Sekunden sämtliche Energie. Alle Lampen und Bildschirme im Cockpit verstummten, genauso wie die Lebenserhaltung und auch der Trägheitskompensator und natürlich auch die Antriebe. Die auf den Jäger einwirkenden Fliehkräfte drangen urplötzlich auf Fayr ein als das Kompensationsfeld zusammenbrach und ließen ihn beinahe das Bewusstsein verlieren. Mit dem letzten bisschen an Willenskraft kämpfte der Corellianer jedoch erfolgreich dagegen an und schaffte es auch, mithilfe des Notstroms den Jäger wieder unter Kontrolle zu bringen. „Puh...das war verdammt knapp gewesen.“ Fayr atmete erleichtert durch, auch wenn die meisten Systeme des XJ3-Flüglers sich nicht mehr erreichen ließen. Ein Blick nach Backbord verriet Fayr, wie knapp er dem Tod entronnen war, kaum ein halber Meter hatte für einen tödlichen Treffer gefehlt. Der Blick Richtung Bug verriet aber ein noch viel größeres Problem. Weitere Trümmerstücke hatten die Nase des XJ3-Flüglers getroffen und aufgerissen. Das erklärte dann auch, warum die meisten Bildschirme nur Fehlermeldungen ausgaben. Die Navigationssysteme und Sensoren des Jägers waren nur noch eine traurige Erinnerung.

Zumindest die Backofenhitze hinter Fayr hatte nachgelassen. Sicher, der Jäger war aufgeheizt und würde hier im Vakuum so schnell auch nicht mehr abkühlen. Aber der ausgefallene Reaktor würde zumindest keine weitere Hitze mehr produzieren...so auf den Notstrom beschränkt würde Fayr auch so schnell nirgendwo hinkommen. Aber die Energie reichte immerhin aus, um den Jäger weg vom Planeten (und damit den imperialen Verteidigungsstreitkräften) zu drehen und mit minimalem Schub sich in Richtung des Hyperraumsprungpunkts zu bewegen, den die republikanischen Streitkräfte für ihren Angriff genutzt hatten. Zumindest hoffte Fayr das. So ohne Sensoren musste er aus dem Gedächtnis navigieren und auch wenn er jetzt nicht der schlechteste Navigator seines Jahrgangs an der Akademie gewesen war...so war Navigieren aus dem Gedächtnis heraus doch alles andere als eine exakte Wissenschaft.T2, so ziemlich alles des Jägers funktioniert nicht mehr, kannst du mit deinen eigenen Systemen irgend jemanden aus der Flotte erreichen und um Hilfe bitten?“

Zunächst schien nichts in Reichweite zu sein und Fayr machte sich schon auf eine langsame und langatmige Reise gefasst. Nun, allzu lang durfte sie nicht gehen. Das Lebenserhaltungssystem war außer Funktion oder sogar zerstört und Fayrs Anzug hatte noch Atemluft für vielleicht zwei Stunden. Schließlich aber meldete T2 doch Erfolg. Neelyn näherte sich ihm und dessen Astromechdroiden zufolge war er auf der Suche nach dem Corellianer. „Sag ihm, dass er uns gefunden hat und frage ihn, ob er uns den Weg zurück zur Challenger weisen kann. Und sag ihm, dass die ersten drei Runden auf mich gehen.“ Als Neelyns XJ3-Flügler neben ihm auftauchte, konnte Fayr nicht anders als erleichtert aufzulachen und seinem Staffelkollegen freudig zuzuwinken. Seine Überlebenschancen hatten sich mit Neelyns Ankunft drastisch verbessert. Der folgende Flug stellte sich als erfrischend ereignislos heraus. Die Schlacht hatte sich näher zum Planeten hin verlagert und der Corellianer war da durchaus froh drüber. Eine einzige Lasersalve würde genügen, um ihn von seiner sterblichen Hülle zu befreien.

Als der Traktostrahl des Trägerschiffs, das Neelyn für sie beide angesteuert hatte, Fayrs Jäger erfasste und er endlich den Steuerknüppel loslassen konnte, schwemmte eine Woge der Erschöpfung über den Corellianer. Das bisherige Gefecht war heftiger als alles gewesen, das er bisher erlebt hatte, doch es war noch lange nicht vorbei. Er hatte aber bis hierhin überlebt und wollte auch weiterhin einen Unterschied da draußen machen und so konnte er nicht anders als sich direkt zu bemühen, wieder in das Gefecht einzugreifen, als die Hangarbesatzung ihm aus dem schrottreifen XJ3-Flügler half. „Hallo Leute, ihr habt nicht zufällig noch einen Jäger, den ich mir ausleihen könnte? Ich muss ganz dringen raus zu einem Tanz mit den Imps.“ Mit den Füßen auf dem Hangarbogen kam Fayr allerdings keine drei Schritt weit, bevor er mit einem Schwindelanfall auf die Knie krachte und sich hemmungslos zu übergeben begann. Bevor er das Bewusstsein verlor, schoss noch ein einziger Gedanke durch seinen Kopf. Strahlenvergiftung. Der beschädigte Reaktor seines XJ3-Flüglers hatte offensichtlich mehr als nur Hitze in das Cockpit entlassen.

Orbit über Kashyyyk | Raumjägerhangar des Trägerschiffs | Lieutenant Fayr Ced, Hangarbesatzung
 
[Kashyyyk | Wawaatt-Archipel | unbewohnte Insel unweit der Sendestation und des Docks | Vorposten des Wookiee-Widerstands] - Agentin Chi-Maia Chonda ("Glyph") & Tarpekk (NPC)

Angespannt, aber fasziniert beobachtete Chi-Maia Chonda über den Feed des Aufklärungsdroiden, wie die Void Fangs mit messerscharfer Präzision die ersten imperialen Soldaten ausschalteten und schließlich das Herzstück des Senderelais in die Luft jagten. Es war nicht das erste Mal, dass sie die republikanischen Spezialkräfte als golden schimmernde Schemen auf einem Wärmebilddisplay beobachten durfte, aber es war immer wieder ein Schauspiel, das ihr Ehrfurcht einflößte. Bevor die Pantoranerin sich dem NRGD angeschlossen hatte, hatte im Militär gedient, sich aber bewusst für den militärischen Geheimdienst entschieden. Natürlich hatte sie gerade in der Grundausbildung andere Soldaten zur Genüge kennengelernt. Ohne Zweifel hatte auch jeder noch so stumpfe Panzerkommandant oder Marine-Schlammfresser seine Berechtigung im militärischen Apparat, aber sie bevorzugte gezielte, präzise und wohldosierte Gewaltanwendung gegenüber dem Orbitalschlag, das Skalpell gegenüber der Brechstange. Skoll und seine Rudel wussten, was zu tun war. Fang One an Wroshyr Actual. Sendestation zerstört. Schockkragen-Relais offline. Das Archipel ist blind. Der Weg ist frei.“

Glyph nickte und schaltete am Computer herum, um den Flugkurs des Droiden etwas anzupassen, sodass sie den Weg der Verstärkung vom nahegelegenen Bunker besser sehen konnte. Sie fluchte leise, als sie das falsche Kommando gab und die Drohne in die falsche Richtung steuerte. Aus dem Augenwinkel konnte sie sehen, wie Tarpekk überrascht und vielleicht amüsiert eine seiner buschigen Augenbrauen hochzog. Es kostete etwas Kraft ihre Frustration unter Kontrolle zu bringen und ihre Gesichtszüge wieder neutral zu bekommen. Zu ihrem Leidwesen war der Umgang mit der fortschrittlichen Technik des Dienstes immer noch ihre Schwachstelle – normalerweise hätte sie die Aufgabe den Droiden zu kontrollieren Caliper überlassen, aber es war nicht möglich gewesen, ihn auf die Schnelle unauffällig aus Kachirho hierher zu bringen. Sie unterdrückte ein Seufzen. Ein knurriges Heulen war aus ihrem Komm zu hören. [„Ich habe es gehört, Cho Malichi.“] Tarrokk hatte Skolls Meldung zwar bestätigt, aber sie musste ein weiteres Mal ihre Frustration im Griff behalten. Trotz des Kurz-Briefings in sicherer und effizienter Kommunikation, welches sie dem Wookiee auf dem Weg zum Außenposten gegeben hatte, hatte er ihren Namen in seiner Rückmeldung verwendet. Selbstverständlich war 'Cho Malichi' immer noch nicht ihr echter Name, aber es bestätigte ihren ersten Impuls, dass der alte Wookiee vielleicht ein großer Kämpfer war, aber den strategischen Horizont eines Kindes hatte, welches sich mit Stöcken mit seinen Freunden prügelte. Im Geheimdienst wurde gelehrt grundsätzlich damit zu rechnen, dass eine Mission zu jedem Zeitpunkt kompromittiert werden könnte – und wenn sie wirklich so hieße, wäre nun ihre Arbeit, ihr Leben und vielleicht ihre Familie in Gefahr. Glyph an Fang One,“ begann sie, während sie mit verbissen in den Computer gehämmerten Befehlen den Droiden wieder auf Kurs brachte. „Verstanden. ETA von Wroshyr Actual ca. 10 Minuten.“

Ohne Zweifel war der Alarm auf der Insel jetzt aufgelöst. Ihre Brauen zogen sich konzentriert zusammen als sie erste goldene Schemen aus der Bunkeranlage in etwas Entfernung des Senderelais strömen sah. Zwei Mann rannten um die Befestigung herum und begannen sich über eine Leiter zum E-Web-Blaster auf dem Dach zu machen, um gegebenenfalls Feuerschutz geben zu können und ihren Posten zu sichern. Die anderen acht imperialen Soldaten bewegten sich eilig mit gezogenen Waffen in zwei separaten Gruppen auf die Void Fangs zu. Einer der zwei Trupps nahm den direkten Weg, der zweite orientierte sich am Verlauf des Strandes. „Fang One, zwei Schützengruppen nähern sich Ihnen aus Richtung des Bunkers, einer auf direktem Weg, eine kommt den Strand entlang. Insgesamt sieben Soldaten und, wie es von hier aussieht, ein Unteroffizier, an der Spitze des ersten Trupps.“ Glyph beobachtete, wie die zwei imperialen Soldaten am Bunker ihre Position einnahmen und den schweren Repetierblaster auf das Relais ausrichteten. „Lagehinweis: zwei Posten haben am Bunker ein E-Web besetzt.“

[Kashyyyk | Wawaatt-Archipel | unbewohnte Insel unweit der Sendestation und des Docks | Vorposten des Wookiee-Widerstands] - Agentin Chi-Maia Chonda ("Glyph") & Tarpekk (NPC)
 
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