N'zoth

[Kern Regionen | Imperialer Raum | Koornacht - Cluster | Orbit von N’zoth | VIN Wächter von N’zoth | Brücke] Michael von Berchem, Commodore Sjöberg, Brückencrew


Während des Anflugs auf die Werft von N’zoth konnte man die Zerstörung der noch immer anhaltenden Gefechte erkennen, Michael stand mit verschränkten Armen vor dem Holoprojektor, der die planetare Lage darstellt. Es war offensichtlich, dass er einen einzigen Trümmerhaufen bekommen hatte, den er nicht nur wieder aufbauen musste, sondern auch noch aus den Händen der Yevethaner befreien musste. Dass das Imperium nur einen Außenposten, der auch nur spärlich befestigt war, hat, machte die Ausgangssituation nur schwerer. Michael konnte sich bisher nur einen groben Überblick über die Streitkräfte verschaffen und auch die Akten der ihm zugeteilten Regierung lagen immer noch unberührt auf seinem Schreibtisch.

“Wir sind jetzt im Anflug zur Werft, wir werden in einigen Minuten an die Station andocken und im Anschluss auf Belagerungspositionen gehen.”

Michael drehte sich um und nickte dem Commodore zu, welcher sich im Anschluss wieder zu seinen Offizieren wandte, um den Anflug zu koordinieren. Michael hingegen ging von der Brücke, um in den Besprechungsraum zu gehen, den er von Zeit zu Zeit nutzte, um in Ruhe arbeiten zu können. Nachdem sich Michael gesetzt hatte ließ er in der Mitte des Runden Tisches die gleiche Holokarte welche auch auf der Brücke gezeigt wird, allerdings diesmal mit einer Vergrößerten Karte von Werstilhere, der Standort war nicht sonderlich groß und nur durch eine einfache Palisade umgeben, damit das Imperium von diesem Standort aus Operieren muss der Standort nicht nur besser befestigt werden sondern auch expandieren. Im Anschluss kann man die Yevethaner gezielt und systematisch bekämpfen und in ihre Schranken weisen, die planetaren Streitkräfte werden dafür zwar nicht reichen, allerdings wird diesbezüglich die Sektor Flotte aushelfen. Die drei Monde von N’zoth kann man hierzu als weitere Operationsbasen verwenden und auch die Raumflotte wird in Teile der Kämpfe gezielt eingreifen. Michael hat zwar den Auftrag den Planeten zu erobern, allerdings will er das ohne die komplette Auslösung der Yevethaner schaffen. Um das zu schaffen, benötigt er allerdings die Unterstützung der Yevethaner, zumindest einen Teil von ihnen, den Rest der weiterhin aufständischen müssen wohl oder übel ausgelöscht werden. Michael legte seine Hände in den Nacken und lehnte sich auf den Stuhl zurück, er hörte wie das Schott zischend aufging und schwere Kampfstiefel auf ihn zukamen.

“Herr, wir haben angedockt, wir bringen ihre persönlichen Dinge auf die Station und verräumen diese auch.”

”Danke James, eine Frage, wo würdest du den ersten Schlag gegen die Yevethaner setzen?”

“Ich würde in Giat Nor angreifen, entweder um den Gouverneurspalast oder den Palast des Darama zu erobern. Beides sind prestigeträchtige Gebäude.”


Michael nickte dem Mirilianer zu, während er in seine Jackentasche griff und seine Zigaretten raus holte, um sich eine davon an zu machen. Beide Ziele sind zwar interessante Angriffsziele, allerdings dementsprechend auch schwer ein zu nehmen, zum Anfang mussten die Yevethaner allerdings erst geschwächt werden und es musste eine erkennbare Front entstehen, um verschiedene attraktive Ziele anzugreifen. Das andere Problem, wohl auch das größere Problem worauf Michael stoßen wird ist das halten und wieder aufbauen von N’zoth.

”Möglicherweise können wir einen schnellen Sieg davon tragen, wir bekommen angeblich Sith zur Verstärkung, entweder geht das sehr schief oder wir haben neue Verbündete."

”Dass gefällt mir ehrlich gesagt nicht, nicht mal du oder unsere Geheimdienst Informanten können nicht viel über diese Sith herausfinden. Die Sith zu kontrollieren wird schwer, wenn nicht unmöglich.”

"Das ist leider wahr, aber einen Sith unter unserer Kontrolle zu haben wäre von Vorteil.”


Michael wusste zwar nicht sicher, ob dieses Gerücht, dass Sith sie unterstützen sollen, wahr ist, er muss allerdings damit rechnen und auch mit dieser Situation planen können, vor allem weil er mit seiner Stellung diese nicht im geringsten kontrollieren kann. Zudem wusste er nicht, ob diese Sith nicht auch noch auf dem Planeten bleiben oder gar versuchen, ihn oder einen seiner persönlichen Wachen zu rekrutieren, immerhin befand sich das Imperium im Krieg mit der Republik.

[Kern Regionen | Imperialer Raum | Koornacht - Cluster | Orbit von N’zoth | VIN Wächter von N’zoth | Besprechungsraum] Michael von Berchem, James Adems
 
[Kern Regionen | Imperialer Raum | Koornacht - Cluster | N’zoth | Shuttle in Richtung Werstilhere| Cockpit] Michael von Berchem, Piloten, Wachen

Michael stand im Cockpit von dem Angriffsshuttle in Richtung Werstilhere, man konnte die trostlosen Ebenen um den Außenposten sehen, in der Nähe soll auch ein Standort der Yevethaner sein, welche durch die breite Masse ausgestoßen wurden. Es handelte sich dabei zwar nur um wenige Tausend, allerdings kannten diese die potenziellen Schwachstellen, was sich Michael zu Nutze machen will. An dem Sichtfenster rauschten zwei TIE Interceptor vorbei, die anscheinend gerade von einem Aufklärungsflug wieder kamen, kurz darauf knackte das KOM.

”Lambda Shuttle identifizieren sie sich.”

Michael legte seine Hand auf die Schulter des Piloten und griff leicht zu, um zu signalisieren, dass er antworten wird.

”Hier ist Gouverneur von Berchem, ich bin ihr neuer Oberbefehlshaber.”

”Verstanden Herr Gouverneur, sie haben Lande-Erlaubnis, sobald sie ihre Codes übermittelt haben. Willkommen auf N’zoth Herr Gouverneur.”

”Danke Flugüberwachung.”


Michael nickte dem Piloten zu und gab diesem seinen Codezylinder, um seinen persönlichen Code zu übermitteln, im Anschluss begann auch schon der Landeanflug. Michael ging in den Passagierraum und schaute in die Gesichter von einem Halbzug seiner Persönlichen Wache, welche in kompletter Kampfmontur einsatzbereit auf ihren Plätzen saßen. Kurz bevor das Shuttle aufsetzte, standen die Soldaten auf und stellten sich vor Michael in zwei reihen auf und machten ihre waffen klar zum Gefecht. Die Laderampe fuhr langsam runter und ließ die heiße Außenluft in das Innere. Die Wachsoldaten gingen vor Michael aus dem Shuttle und nahmen ihn im Anschluss in ihre Mitte, um ihn von allen Seiten zu schützen, ihnen kam ein Offizier, welcher anscheinend der Garnisonskommandant war. Der Körperschutz des Offiziers ist mit Dellen und Katschern beschädigt, welche dem ersten Blick nach von einigen Gefechten stammen.

”Kommandant, wie ist unsere Lage hier?”

”Um ehrlich zu sein beschissen, die Versorgung ist unter stetiger Belagerung und wir sind regelmäßig Angriffen ausgesetzt.”

Okay, ich lasse die Orbitalkräfte die Versorgung Linien durch den Einsatz der Jäger und beider Kreuzer besser schützen. Sie allerdings müssen diesen Standort dann auch stärker befestigen. Ich kann ihnen weitere Zweitausend Soldaten geben. ”

”Zweitausend sind zwar angesichts der schieren Überzahl, der wir gegenüberstehen nicht viel, aber ich kann damit arbeiten.”

"Das höre ich gerne, und jetzt zeigen sie mir doch bitte, womit ich hier arbeite."


Der Offizier nickte kurz und wies Michael an, ihm mit einer einladenden Hand Geste ihm zu folgen. Anscheinend wollten sie zu einem Aussichtspunkt inmitten von dem Standort, um sich das Lager von oben ansehen zu können. Sie konnten von dem Turm nicht nur gut den Standort betrachten, sondern auch die Umgebung betrachten. Der Planet sah aus dem Orbit schon trostlos aus, den Planeten von der Oberfläche zu betrachten, verdeutlichte das Bild allerdings auch noch. Karge Landschaften, eine vom Krieg geprägte Landschaften, Leichen, die nicht bestattet wurden und verrotteten, ohne dass sie von jemandem gewürdigt wurden. Ein abschälicher Anblick, auch wenn die Leichen von Yevethanern waren, war es Michael nicht recht, diese einfach verrotten zu lassen.

"Kommandant, ich möchte, dass man diese Leichen durch Feuer bestattet und ich will jede Waffe, die sie finden können.”

"Entschuldigung, wir sollen was machen? Das sind Yevethanische Leichen, die Yevethaner sind Feinde des Imperiums.”

”Wissen Sie eigentlich, wie einfältig sie klingen? Diese Leichen riecht man bis hierher abgesehen, dass die Soldaten hier eh schon im Dreck leben, müssen sie nicht auch noch diesen Gestank ertragen, also bei aller Liebe zu unseren Soldaten verbrennen sie diese Leichen.”


Michael wusste zwar um den Umstand dass die Yevethaner Feinde des Imperiums waren, allerdings konnte man nicht nur diesen Gestank nicht verleugnen man musste auch den Yevethanern zu gestehen das sie gute Kämpfer waren auch wenn sie mit Primitiven waffen kämpften. Man musste den Standort definitiv ausbauen wenn sie diesen Kampf gewinnen wollten, sie brauchten höhere mauern und mehr geschützte abgesehen von der Mann stärke sie benötigen von allem einfach mehr um die Schieren Horden der Yevethaner abwehren zu können und Gegenangriffe starten zu können und nicht nur kleine verdeckte Operationen mit minimalen schaden.

[Kern Regionen | Imperialer Raum | Koornacht - Cluster | N’zoth | Werstilhere | Aussichtsturm] Michael von Berchem, Garnisonskommandant, Wachen
 
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