Die besten Filme von Steven Spielberg?

Eure Lieblingsfilme von Steven Spielberg?


  • Umfrageteilnehmer
    47
Obwohl Spielberg mir als Mensch nicht besonders sympathisch ist ist er unbestreitbar einer der größten Vertreter seiner Zunft. Ein wahrer Meister.
Einzelne Filme auszuwählen ist nicht leicht .

Auf jeden Fall würde ich folgende Filme nennen.
Duell
Der weiße Hai.
Jurassic Park 1-3
Indiana Jones 1+3
Die Goonies

Ich bin übrigens einer der wenigen SF Fans die bis zum heutigen Tag noch nie E.T gesehen haben.
 
Ich sollte ihn mir tatsächlich noch einmal ansehen. Zuletzt habe ich E.T. bei seiner Wiederaufführung im Jahr 2002 im Kino gesehen. Davor hatte ich ihn vielleicht einmal im Fernsehen gesehen, allerdings in einem Alter, in dem ich kein Kind mehr war.

In den 1980er-Jahren waren dem Film seine ikonischen Szenen bereits weit vorausgeeilt. Vielleicht habe ich ihn deshalb unbewusst als reinen Kinderfilm eingeordnet. Möglicherweise trifft dies auch auf Jedihammer zu. In Erinnerung geblieben ist mir vor allem, dass er mich 2002 nicht in dem Maße fesseln konnte wie andere große Filme von Spielberg.
 
Jurassic Park 1-3
Tatsächlich sind nur Jurassic Park 1 und 2 von ihm. Bei Teil 3 war er lediglich - wie bei den Jurassic World-Filmen - als ausführender Produzent beteiligt. Regie führte hier Joe Johnston.

Wenn ich meine Lieblingsfilme von Spielberg auswählen müsste, dann wären das wohl Indiana Jones 1 und 3 sowie Jurassic Park 1 und 2. Er hat zwar viele gute Filme in seiner Vita stehen - und einige davon sind sicherlich auch objektiv besser oder einflussreicher gewesen als die genannten - aber das sind die Filme, die für mich als einzige regelmäßig für einen Rewatch in Frage kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich meine Lieblingsfilme von Spielberg auswählen müsste, dann wären das wohl Indiana Jones 1 und 3 sowie Jurassic Park 1 und 2. Er hat zwar viele gute Filme in seiner Vita stehen - und einige davon sind sicherlich auch objektiv besser oder einflussreicher gewesen als die genannten, aber das sind die Filme, die für mich als einzige regelmäßig für einen Rewatch in Frage kommen.
Das ist für mich vielleicht einer der Hauptgründe, warum ich zwar viele Filme von Spielberg mag, ja, einige sogar sehr mag, er aber eben doch nicht mein Lieblingsregisseur ist: Ein wenig geht mir seinen Filmen die "rewatchability" ab. E. T., um ein hier genanntes Beispiel zu nennen, fand ich bei der Erstsichtung als Kind so gut, dass mir meine Eltern den Film dann sogar auf DVD geschenkt haben. Problem: Als ich ihn dann nochmal gesehen habe, hat er nicht mehr so gewirkt und die DVD ist lange in den "Giftschrank" gewandert.

Trotzdem muss man natürlich attestieren, dass Spielberg sich nicht einfach ohne Talent einen Namen als der Regisseur gemacht hat, sondern schon einige drauf hat. Meine beiden Lieblinge von ihm sind Jurassic Park und, ja, Krieg der Welten. Was er kann wie kaum ein anderer, ist, mich an seine Figuren zu binden und bei all dem Spektakel den emotionalen Kern der Geschichte nicht zu verfehlen. Das hat er IMO sogar meinem erklärten Lieblingsregisseur - Christopher Nolan - im Grunde voraus.
 
Ich habe mir E.T. gerade angesehen. Persönlich halte ich ihn für den stärkeren Film als Project Hail Mary.

Vergleicht man E.T. und Project Hail Mary, dann haben beide Filme eine Gemeinsamkeit. Im Mittelpunkt steht jeweils die Freundschaft zwischen einem Menschen und einem Außerirdischen. Trotzdem könnten die Rahmenbedingungen kaum unterschiedlicher sein. Während E.T. die Geschichte eines einsamen Jungen in einer kalifornischen Vorstadt erzählt, spielt Project Hail Mary auf einer Reise durch den interstellaren Raum und verbindet die Handlung mit zahlreichen wissenschaftlichen Ideen.

Project Hail Mary bietet die komplexere Science-Fiction. Der Film lebt von technischen Herausforderungen, kreativen Problemlösungen und einer Handlung, die immer wieder neue Überraschungen bereithält. Die Geschichte ist intelligent konstruiert und entwickelt einen besonderen Reiz daraus, wie die Figuren gemeinsam scheinbar unlösbare Probleme bewältigen.

Trotzdem würde ich E.T. insgesamt für den stärkeren Film halten. Das liegt vor allem daran, wie unmittelbar er seine Wirkung entfaltet. Steven Spielberg gelingt es, die Welt konsequent aus der Perspektive eines Kindes zu zeigen. Dadurch entsteht eine emotionale Nähe, die bei mir stärker ausfällt als bei Projekt Hail Mary, auch weil sich E.T. für seine Geschichte die nötige Zeit nimmt, während mir Projekt Hail Mary zu schnell erzählt wird.

Project Hail Mary ist ein guter Science-Fiction-Film. E.T. verbindet jedoch Abenteuer, Fantasie, Humor und Gefühle so mühelos miteinander, dass ich mich beim Zuschauen ganz selbstverständlich auf diese Welt und ihre Figuren einlassen kann. Ich vergesse hier, dass ich gerade einen Film schaue.
 
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