Palakwi Rha

Palakwi Rha

Zivilist
Palakwi Rha (P-Wee)


Spezie
s: Twi‘lek

Heimatwelt: Ryloth

Beruf: ehemals Auftragsdiebin & Nomadin


Alter: 23

Größe: 1,70m

Geschlecht: weiblich

Statur: schlank und drahtig;

Hautfarbe: dunkles gelb.

Augenfarbe: eine auffällige Melange von Gold und rostbraunen Flecken

Gesicht: feine, ebenmäßige Züge mit hohen Wangenknochen und schmaler Nase.

Machtbegabt:
ja

Charakter: P-Wees Freunde beschreiben sie als gutmütig und hilfsbereit und stets mit einem schelmischen Grinsen sowie der dazugehörigen Portion Humor ausgestattet. Sie legt aber auch eine rastlose Ungeduld und einen egoistisch anmutenden Freiheitsdrang an den Tag, der sie gelegentlich unzuverlässig macht. Ruhe findet sie oftmals nur fern von anderen, in der Natur und an Orten, an denen sie in sich hineinfühlen kann und möglichst nur ihre eigene Stimme hört.


Familienstand: ledig

Bildungsweg & Ausbildung:
  • Grundlegender Schulabschluss (6,5 von 10 Punkten),
  • (gefälschter) Pilotenschein für Land- und Airspeeder,
  • (ebenso gefälschter) Pilotenschein für Shuttles & Yachten.
Sprachkenntnisse:
  • Ryl/Twi‘Leki (Muttersprache)
  • Lekku-Sprache (Muttersprache)
  • Basic (fließend)
  • Huttese (fortgeschritten)
  • Binär (Grundverständnis)


Ein Leben zwischen Schrott, Schweißbrennern und alten Speedern


Palakwi – oder P-Wee, wie Freunde sie nennen – lernte ihre Eltern nie wirklich kennen und wuchs bei ihrem Onkel Reess auf, einem humorlosen, launigen Inhaber eines Schrottplatzes mit daran angeschlossener Tüftler-Werkstatt im Umkreis von Lessu City. Ihr Onkel sprach selten viel über seine Schwester und ihren Ehemann, es sei denn, um sie als Taugenichtse oder „Möchtegern-Partisanen“ zu bezeichnen, doch gelang es ihr ihm betrunken etwas mehr Informationen zu entlocken. Shili und Tol, ihre Eltern, waren zuerst stille Sympathisanten, dann offene Unterstützer einer Widerstandsgruppe gegen die imperiale Besatzung von Ryloth gewesen und, so ihr Onkel, hatten beschlossen, dass die einzige Möglichkeit, die Sicherheit ihrer Tochter zu garantieren, simpel war: einen klaren Schnitt machen und sich von ihrem Spross trennen, sodass Palakwi ein vermeintlich sicheres Leben haben konnte. So kam es, dass sie als Kleinkind bei Reess einzog – und blieb.

Die ersten Jahre ihres Lebens auf dem Schrottplatz waren, wenn man von ihrer gewohnten Spielumgebung zwischen alternden, ausgeschlachteten Speedern und Kondensatoren absah, verhältnismäßig normal: P-Wee ging zur Schule, baute sich einen Freundeskreis, lernte von ihrem Erzieher den Umgang mit Werkzeugen und wie man alltägliche Gegenstände reparierte. Allerdings arbeitete ihr Onkel vor allem nach einer Devise: „Alles und jeder hat seinen Preis und nichts in diesem Leben ist umsonst.“ Dementsprechend hatte sie zum Erhalt des Geschäfts ihres Oheims beizutragen und ihr Essen zu verdienen: sie bediente, kaum, dass sie groß genug war an der Theke der Werkstatt zu stehen, nachmittags Reess Kunden und half bei den anfallenden mechanischen Arbeiten auf dem Schrottplatz. Je älter sie wurde, desto mehr brachte ihr Onkel ihr bei, aber desto mehr musste sie im Gegenzug leisten: er brachte ihr bei, wie man Speeder und Shuttle flog (auch wenn sie aus Kostengründen nie die offiziellen Pilotenscheine erwarb). Daraufhin musste sie als Kurierfahrerin und Lieferbotin für ihn arbeiten. Reess zeigte ihr, wie man einfache Sicherheitstüren umgehen und Computersysteme anzapfen konnte und sie musste ihm bei kleineren Einbrüchen helfen, bei denen ihr Onkel besondere Technik, Waffen oder sogar Speeder von ihren eigentlichen Besitzern befreite.

Eine opportune Gelegenheit

Mit zunehmendem Alter begannen viele Aspekte ihres Alltags und viele Eigenschaften ihres Onkels Palakwi bitter aufzustoßen. Lessu City, so vertraut und heimelig es auch für sie wahr, wirkte zunehmend klein und eng auf sie. Sie sehnte sich nach der Ferne, egal was, egal wo. Und je älter er wurde, desto griesgrämiger, gieriger und trunksüchtiger wurde ihr Onkel. Sie sah, wie er auf andere herabschaute, egal ob Arm oder Reich, Twi’lek oder Auswärtiger. Sie sah, wie er stets auf seinen eigenen Vorteil bedacht war. Sie sah, dass seine illegalen Seitengeschäfte immer fragwürdiger wurden: hatte er zu Beginn noch von Reichen oder der imperialen Verwaltung gestohlen, war es ihm nun egal, wem er damit schadete, solange er dabei gewann. Es widerte sie an. Die autoritäre Selbstgerechtigkeit, mit der er ihr vorschrieb, was sie ‚in seinem Haus‘ zu tun oder zu lassen hatte, weckte den jugendlichen Rebellen in ihr. Als sie eines Abends kurz vor ihrem 18. Geburtstag von einem Treffen mit Freunden nach Hause kam, belauschte sie ihren Onkel bei einem feucht-fröhlichen Sabacc-Spiel mit Freunden und Geschäftspartnern. Über ein paar Whisky zu viel beschloss er mit einem Bekannten einen verwegenen Tauschhandel: er bekam einen Erlass seiner Schulden und einen Premium-Speeder. Sein Gegenüber bekam Palakwi. Die Nonchalance, mit der Reess über ihren Kopf hinweg über ihre Zukunft entschieden hatte, ohne ein Wort an sie diesbezüglich zu verlieren, brachte ihr Blut zum Kochen und ließ sie einen spontanen Entschluss treffen, es wie ihre Eltern zu handhaben: einen klaren Cut zu machen. Sie packte ihre wichtigsten Habseligkeiten, die sie in einen großen Rucksack packen konnte und stahl erst den Speeder ihres angedachten, zukünftigen Ehemanns und dann das kleine, gerade so flugfähige Shuttle ihres Onkels, das er im Raumhafen von Lessu City untergestellt hatte. Die impulsive Entscheidung entpuppte sich als Türöffner für sie: es ermöglichte ihr die Galaxis zu erkunden und ihren eigenen Weg zu gehen, auch wenn sie dafür Freunde und ihre bekannte Umgebung zurücklassen musste.

Weg zu den Jedi

In den folgenden Jahren verdingte sie sich zuerst als Mechanikerin, Lieferfahrerin und schließlich, als ihr der geregelte Alltag zu wenig abwechslungsreich und langweilig wurde, als ‚Spezialistin für die Akquise seltener Gegenstände und Eigentümer‘ – in anderen Worten stahl sie für Kunstgegenstände, Artefakte und Informationen für den meist bietenden, wobei sie jedoch penibel darauf achtete, dass sie nur von Personen stahl, die sich etwas in ihren Augen zu Schulden kommen ließen, übermäßig reich waren oder andere unterdrückten. Dieser eher fluide, wenig berechenbare Ehrenkodex brachte sie jedoch immer wieder in Schwierigkeiten. Nicht nur, dass es manche ihrer Arbeitgeber übelnahmen, dass sie ihre gewünschten Schätze nicht wie beauftragt befreit hatte, weil sie im letzten Moment Skrupel entwickelt hatte. Oftmals brachte ihr das Diebesgut auch mehr Aufmerksamkeit des Gesetzes (oder der Unterwelt) ein als ihr lieb war. Mehr als nur einmal musste sie überstürzt ein System verlassen, um ihre Haut oder ihre Freiheit zu retten.

Ihr letzter Auftrag führte sie nach Corellia, wo sie einen ‚kubischen, leuchtenden Kunstgegenstand‘ stehlen sollte, der im Besitz eines lokalen Kunstsammlers und -händlers war. Das gewünschte Objekt stellte sich dabei als illegal zur Auktion gestelltes Holocron heraus. Zwar gelang es Palakwi ihr Zielobjekt kurzzeitig zu entwenden, aber auf dem Rückweg aus dem Anwesen des Hehlers heraus lief sie einem unerwarteten Hindernis in den Weg: einem Jedi-Ermittler, der aus demselben Zweck, wenn auch nicht mit derselben Intention, wie sie vor Ort war: um das Holocron an sich zu nehmen. Zwischen Tür und Angel ging sie einen neuen Deal ein: Straffreiheit und die Chance auf Jedi-Training, wenn sie ihm half belastendes Material gegen den Inhaber zu finden.​



Eigenschaften, Fähigkeiten, Schwächen:
Im Zweifel für den Angeklagten

Palakwi ist grundsätzlich gewillt an das Gute in der Person vor ihr zu glauben. Dabei schenkt sie häufiger Menschen das Vertrauen, bei denen das vermutlich keine allzu gute Idee ist. Sie weiß, dass sie bereits mehrfach ausgenutzt wurde, aber tut sich schwer damit daraus abzuleiten, dass es ihr an Misstrauen fehlt. Stattdessen projiziert sie die Schuld für ihre eigene Gutgläubigkeit bisweilen auf ihr Gegenüber und neigt dazu, enorm nachtragend zu sein.
Impulsiv

Entscheidungen und das Handeln anderer aktiv zu überdenken wäre sicher sinnvoll, erfordert aber oft eine vorherige stille Einkehr und die geduldige Ruhe sich auf das Nachdenken einzulassen. Palakwi neigt allerdings dazu, Ideen ebenso wie Menschen aus dem Bauch heraus zu beurteilen, schnelle Urteile zu fällen und instinktive Entscheidungen zu treffen.​
„Definiere ‚Eigentum‘“

Die Twi’lek hat ein lockeres Verhältnis zu Geld und dem Konzept von Eigentum. An weltlichem Reichtum hat sie wenig Interesse und gab sogar regelmäßig Teile ihres Besitzes an Freunde in Not, Bedürftige oder schlicht Fremde ab, die ihr eine angemessen herzerweichende Geschichte erzählen. Credits sind für sie vor allem ein Mittel, um ihr Leben auszugestalten und anderen etwas Gutes zu tun, aber kein Selbstzweck an sich. Sie hat dementsprechend aber auch oftmals wenig Skrupel, jemand anderem etwas zu nehmen, solange dieser Jemand selbst genug hat.
Lebe im Jetzt

P-Wee’s Alltag war bisher stets vom Hier und Jetzt, ihren täglichen Aufgaben und spontanen Plänen dominiert. Jenseits des Notwendigen macht sie wenige Pläne und tut sich mit Verbindlichkeit und langfristiger Planung eher schwer. So lebt sie oft recht sorglos in den Tag hinein und nimmt jeden Tag wie er kommt, stand sich aber auch schon oft selbst im Weg, wenn es darum ging längerfristige Ziele zu erreichen.​
Offene Augen und offener Geist

Zwar hat sie eine grundlegende Schulbildung genossen, hat das meiste an Fähigkeiten darüber hinaus aber in informellen Rahmen durch ihren Onkel, von Freunden oder Geschäftspartner gelernt. Dementsprechend weiß sie vergleichsweise wenig über die Galaxis und ihre Lebewesen, ist aber ausgesprochen wissbegierig und neugierig möglichst viel neues zu lernen.
Technikaffin

Palakwi hat ein instinktives Verständnis von Technik und auch wenn sie keine formelle Ausbildung hat, kann sie oft aus ihrer Erfahrung heraus die Funktionsweise von technischen Gimmicks und Maschinen erschließen. Das Basteln und Tüfteln macht ihr Spaß, was dazu führt, dass sie gelegentlich auch an Dingen herumbaut, die ihr eigentlich nicht gehören.​
Flink auf den Füßen

Seit ihrer Jugend, fand Palakwi einen Ausgleich in ihrem arbeitsreichen Alltag in dem sie rennen und klettern ging. Irgendwann begann sie beides zu kombinieren: angespornt von Freunden begann sie akrobatische Tricks in ihre Läufe einzubauen und lief nicht länger durch die Landschaft um Lessu City, sondern über Dächer, Mauern und Hindernisse aller Art. Dabei half ihr stets ein übernatürlich anmutendes, instinktives Gefühl dafür, welche Vorsprünge fest genug waren, um sich daran festzuklammern, welche Lücken zwischen Gebäuden sie noch problemlos überspringen konnte und welche Untergründe ihren Aufprall problemlos aushalten würden.​
Geschickte Finger

Palakwi ist beidhändig geschickt und es macht für sie kaum einen Unterschied, ob sie ein Werkzeug (oder Waffe) in der linken oder rechten Hand hält. Sie war auch in ihrer Nachbarschaft bekannt dafür, Kinder mit kleinen magischen Tricks zu unterhalten, in dem sie mit ihren geschickten Händen Creditchips verschwinden und sie aus ihrem Mund wieder auftauchen ließ.​
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Oftmals bevorzugt es Palakwi schlicht zu handeln, statt zu verhandeln. Sie ist einer guten Unterhaltung nicht abgeneigt, aber hat die Erfahrung gemacht, dass langwieriges Gefasel häufig zu nichts führt. Sie hat eine Abneigung gegen leeres Gerede und verliert schnell die Geduld mit Gesprächspartnern, die nicht zum Punkt kommen. Wenn es nichts bedeutendes zu sagen gibt, ist es ihrer Meinung nach besser, vielleicht schlicht nichts zu sagen. Ehrliche, direkte Kommunikation, in der Worte Aussagekraft haben, ist ihre Präferenz. Diplomatische Problemlösung ist dementsprechend nicht ihre Stärke.
 
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