Carida

- Carida - Orbit - VSD I Basileia - Brücke - Seifo Dias und Lloyd Mace -

Seifo betrat die Brücke und betrachtete kurz die zahlreichen Schiffe, welche sich im Orbit versammelt hatten. Er lächelte kurz, als er unter den Schiffen die Starcraft entdeckte, wandte sich dann aber ab und begab sich zu Lloyd Mace.
“Mr. Mace, irgendwelche Vorkommnisse während meiner kurzen Abwesenheit?”
- “Nein, Sir, alle geht seinen gewohnten Gang.”

“Sehr gut. Ich werde mich auf den Planeten hinab begeben, um mich mit den übrigen Kommandanten auszutauschen und gegebenenfalls dem Grandadmiral zu seiner Beförderung zu gratulieren. Ich biete Ihnen an mich zu begleiten, Sie können natürlich auch ablehnen, um auf die Basileia aufzupassen.”
Seifo wartete auf die Antwort, doch plötzlich schossen ihm neue Gedanken in den Kopf.
Wen würde er auf dem Planeten wohl treffen? Was sollte er zum Grandadmiral sagen, wenn er ihn trifft? War seine Parade-Uniform auch 100% sauber und faltenfrei? Und was war überhaupt mit ihm los?! Wieso machte er sich, während er genau wusste, dass eine illegale Piraten-Organisation innerhalb des Imperiums operierte, Gedanken darüber, ob seine Uniform Falten hatte? Irgendetwas stimmte wohl nicht… Vielleicht eine Psychoanalyse an sich selbst? Das wäre eine Möglichkeit.
Seifo widmete sich wieder dem Hier und Jetzt.

“Verzeihung Lieutenant-Commander, wie war ihre Antwort?”

- Carida - Orbit - VSD I Basileia - Brücke - Seifo Dias und Lloyd Mace -
 
[Carida-Orbit-VSD I Basileia-Kommandobrücke-Lloyd Mace, Seifo Dias]

Das Angebot des Captains klang verlockend, dennoch musste Lloyd kurz überlegen. Die Basileia hatte seit seinem Antritt immer unter Seifo Dias oder seinen Befehlen agiert, konnte man das Schiff daher alleine lassen? Andererseits, wenn es im Kampf zu einem Volltreffer der Brücke kommen würde, müsste auch irgend jemand einspringen und das Kommando übernehmen. Ausserdem existierte keinerlei Gefahr, die eine zwingende Kampfbereitschaft des Schiffs notwendig machte. Darüber hinaus hatte Lloyd Mace endlich wieder die Möglichkeit festen Boden unter den Füßen zu haben und Wände sowie Menschen zu betrachten, die nicht Teil der Basileia waren.

"Danke für das Angebot Sir, ich werde Sie begleiten."

In Erwartung einer Antwort blickte er seinen befehlsshabenden Offizier an, doch dieser starrte geistesabwesend in Richtung der großen Panoramascheibe. Der erste Offizier warf kurz einen flüchtigen Blick in dieselbe Richtung, um sich zu vergewissern, dass ihm nichts entging. Doch im Orbit über Carida konnte er nichts erkennen, ausser der Armada des Imperiums.
Lloyd räusperte sich kurz, um somit die Aufmerksamkeit von Seifo Dias wieder auf sich zu ziehen.


"Sir, ich werde Sie bei Ihrem Flug zum Planeten begleiten. Alle notwendigen Patrouillenbefehle sind erteilt worden."

[Carida-Orbit-VSD I Basileia-Kommandobrücke-Lloyd Mace, Seifo Dias]
 
[ Carida | Akademie des Imperiums | Unterkunftskomplex | Korridor | mit Han Akaji (NPC) ]

Die schwammigen Antworten von Toji schienen den älteren (und ranghöheren) Offizier nicht zu stören. Sein Äußeres wirkte weiterhin gelassen, wenn nicht gar gefasst. Anscheinend hatte die Familie Akaji ein echtes Händchen für das Durchschauen ihres Gesprächspartners. Ihre Reaktionen wirkten in manchen Fällen richtig distanziert. Sie folgten förmlich ihrer Linie und duldeten, in ihrem Wesen, keine Abweichungen. Toji konnte mit diesem Umstand nur schwer umgehen. Ihm wäre bei solchen Gesprächen etwas mehr Emotionalität lieber. Dennoch beschwerte er sich nicht öffentlich. Kritiklos hatte er, indem er das Gespräch erwidert hat, den gereichten Grashalm ergriffen.

“Ich verstehe” entgegnete Han nachdenklich. “Träume können manchmal zerplatzen aber es lohnt sich um sie zu kämpfen. Ich glaube den Grund zu kennen.”

Toji erwiderte den Blick des älteren Mannes. Für einen Moment schob sich in seinen Bewusstsein die Frage ein, ob er in wenigen Jahren ähnlich war. Zu diesem Zeitpunkt hatte er auf alle Fälle jeglichen Glauben verloren. Die Reaktion von Serenety hatte ihn aus dem Konzept gebracht. Er schien in diesem Augenblick einfach in einer Leere zu schweben, die er nicht erklären konnte.

“Um sie kämpfen?”, murmelte er fast lautlos. “Wie soll man ohne Kraft nur kämpfen können?”

Schweigen herrschte zwischen den beiden Männern. Es war ein heikles Thema. Han Akaji stand zwischen seiner Familie, repräsentiert durch seine eigene Tochter, und der Freundschaft zu Kenji Murata, dem Vater von Toji. Man konnte ihm den Zwiespalt ansehen. ‘Wahrscheinlich geht es jedem Mann in dieser Situation so’, dachte sich der Offizier. ‘Nur das Imperium gibt einem eine echte Sicherheit.’

“Eine Frau ist nicht einfach zu händeln”, gestand der ältere Exot. “Hat man selbst einmal begriffen, dass man mehr fühlt als man vielleicht gedacht hatte, möchte man dies am liebsten der Welt sagen. Wir haben die Angewohnheit mit solchen Gefühlen zu hausieren auch wenn es nicht unsere Absicht ist.”

Prüfend taste der Blick des jungen Murata Han Akaji ab. Er war verwirrt über diese Worte. Selten erlebte er einen Offizier so tiefgründig, wenn es nicht um Strategie, Taktik oder imperiale Geschichte ging. Für Toji war es sogar eine kleine Offenbarung der mysteriösen Gefühlswelt des Clanoberhauptes. Irgendwie musste er diesen Worten lauschen. Sein Interesse war geweckt.

“Die Seifenblase von der du sprichst und der Traum, mögen dir jetzt als zerplatz erscheinen, aber du solltest wissen, dass Seren nicht zu den Frauen gehört die man mit schönen Worten beeindrucken kann”, sprach Han in seinem gelassenen, aber nachdenklichen Ton weiter. “Auch nicht mit einem Geständnis. Im Laufe deines Lebens hast du viele Frauen kennen gelernt Toji, aber mir schient so, dass du nur jene besessen hast, die sagen wir mal den Kriterien einer einfachen Frau entsprachen. Ich geben zu, dass ich nicht unschuldig bin was den Charakter meiner Tochter angeht.”

Überheblich. - So konnte man die Worte des Commodore interpretieren. Natürlich warb er weiter für seine eigene Tochter, doch konnte man die verflossenen Beziehungen als einfach in ihrem Gemüt abtun? Schon immer hatte der junge Offizier Ansprüche an die Frauenwelt gehabt, aber war sein Bild von der Dame an seiner Seite wirklich einfach gewesen? Im Moment konnte er es nicht beantworten. In seinen Augen hatte er diese Frauen aus unterschiedlichen Gründen geliebt.

Serenety ist auf alle Fälle eine eigene Kategorie, wenn man die Frauen einteilen will”, stimmte Toji zu. “Sie hat hohe Ansprüche an die Männerwelt und manchmal scheint sie sogar einem Ideal nachzujagen, dass es so in unserer Galaxie nicht gibt. Vielleicht lag es an der Erziehung, die sie erfahren hat, aber dies ist nun auch unwichtig.”

Plötzlich schüttelte der ältere Offizier seinen Kopf und legte seine Hand auf Tojis Schulter. Damit hatte er die Distanz, die zwischen den beiden Männern seit ihrem ersten Treffen bestanden hatte, durchbrochen. Er zeigte wirklich seine väterliche Seite. Erstaunen machte sich in dem Körper des Jüngeren breit. Anscheinend war er noch immer der Favorit für eine Ehe mit Serenety.

“Weißt du es ist für einen Vater nie leicht eine Tochter zu erziehen und noch weniger leicht ist es, sie in die Spuren einer Persönlichkeit zu bringen, bei der sie am Ende stark ist und auf eigenen Beinen stehen kann”, gestand Han zögerlich. “Dies wirst du erst wirklich verstehen, wenn du selbst mal Kinder hast. Aber eines sage ich dir, wenn du sie wirklich liebst und daran glaube ich, dann solltest du kämpfen. Eine Frau ihres Charakters wird nicht leicht zu gewinnen sein, aber wenn du es geschafft hast, dann hast du sie auf ewig.”

Wieder schaute Toji zu dem älteren Offizier auf. Neben dem Gefühl eines aussichtslosen Kampfes schien sich auf die Kraft des jungen Muratas langsam ein Ende zu erreichen. In der Schlacht war er wie eine eiserne Statue. Er nutzte jede Gelegenheit um dem Imperium seine Verbundenheit zu zeigen, aber in der Liebe schien er noch unerfahren zu sein. Natürlich hatte er schon tief greifende Beziehungen gehabt, aber dieses Mal war es einfach komplett anders. Alle seine Versuchen waren in der Leere gelaufen. Nur ein einziger Abend hatte ihm einen Einblick in die Psyche der jungen Frau gegeben. ‘Eine schlechte Bilanz, wie mir scheint’, dachte sich Toji etwas nüchtern.

“Ewigkeit besitzt nur das Imperium”, entgegnete Toji nachdenklich. “Dennoch werde ich es weiter versuchen. Meine Gefühle für sie lassen sich nicht mehr abstellen, deshalb muss ich weitermachen. Vielleicht kommt bei ihr die Einsicht noch.”

Ein Lächeln umspielte die Lippen von Han. Irgendwie schien die Bindung zwischen den beiden Männern fester zu werden. ‘Ob sich Serenety und Sayaka in dieser Sache ähnlich sind?’ Er unterdrückte ein Grinsen bei diesem Gedanken. Langsam verschwand die Trübsinnigkeit in seinem Bewusstsein. Das Gespräch brachte ihn wirklich auf andere Gedanken. Seine Gefühlswelt bekam eine kleine Auszeit von den Strapazen mit der Tochter von Han.

“Hast du einen Plan dessen wie du gewinnen willst!”, platzte die Neugier aus dem alten Akaji heraus. “Ich mag meine Tochter nicht davon überzeugen könne, dass sie dich heiratet und ebenso wenig würde ich Erfolg haben wenn ich mit ihr versuchen würde zu sprechen. Sie ist ein Dickkopf wie ich. Aber wenn du etwas wissen solltest dann, dass die alten Traditionen tief in ihr verwurzelt sind. Dies wirst du zum teil schon gemerkt haben. Nutze sie mit. Was immer du über Serenety wissen willst, frage mich. Vielleicht sollten wir ein wenig zusammenarbeiten, was im Übrigen auch dein Cousin tut.”

“Einen Plan?”
, fragte Toji. “Der letzte ist grandios untergegangen. Vielleicht braucht sie wirklich nur etwas Zeit um über ihre Gedanken klar zu werden. Sie hat Zweifel in ihrer Position, darin bin ich mir sicher. Druck wird in der Sache nicht helfen, davon gehe ich mittlerweile aus. In solchen Sachen ähnelt sie einem explosiven Fass.”

Er zuckte mit den Schultern. Mehr konnte er zu diesem Thema nicht sagen. Nach dem heftigen Streit mit der jungen Akaji war er zu diesem Schluss gekommen. In solchen Sachen waren sich die beiden Menschen ähnlich. Aus diesem Grund konnte er auch diese Einschätzung so sicher treffen. Da würde selbst sein Cousin kaum etwas ausrichten können. Eine wirkliche Konkurrenz sah er in Daichi nicht mehr.


[ Carida | Akademie des Imperiums | Unterkunftskomplex | Korridor | mit Han Akaji (NPC) ]
 
[Carida ~ Akademie des Imperiums ~ Unterkunftskomplex ~ auf dem Weg zur Krankenstation ~ Daichi mit Serenety]

Die Blässe, die das Gesicht von Serenety dominierte, nahm mit jeder verstrichenen Sekunde zu. Aus diesem Grund beeilte sich Daichi auch. Der Soldat hatte die junge Akaji noch immer am Arm ergriffen und rannte nun förmlich durch die leeren Gänge. Sie durften einfach keine Zeit verlieren. Im Moment raste der Verstand des jungen Murata. Er wollte die Krankenstation in kürzester Zeit erreichen.

“Was geschehen ist!?”, fragte Serenety auf seine Anfrage leicht keuchend. “Es war Unfall. Ich kann es dir nicht erklären aber der Spiegel zerbrach und ich hob instinktiv die Hände um mich zu schützen.”

Daichi runzelte die Stirn bei dieser Erklärung. Hatte man einen Anschlag auf die junge Frau verübt oder weshalb war der Spiegel zersprungen? Auf alle Fälle war es nicht die Art von Toji. Der Flottenoffizier krümmte keiner Frau ein Haar. In dieser Sache war der Cousin des Soldaten gut erzogen worden. Den familiären Geschichten nach hatte Toji dies sogar von seinem Vater mit auf den Weg bekommen.


“Na hoffentlich glaubt der Arzt dir diese Version”, murmelte er und zog sie weiter durch die Gänge.

Die Krankenstation war riesig. Hier konnten ohne Probleme die Krankheiten und Verletzungen aller anwesenden Studenten versorgt werden. Sofort stieg dem Soldaten die typische Gerüche dieser Gebäude in die Nase. Unwillkürlich verzog Daichi das Gesicht. Unzählige Male hatte er schon einen Bacta-Tank von innen gesehen und mit der Zeit eine leichte Abneigung gegen diese Einrichtung entwickelt. Zu diesem Zeitpunkt schien kein medizinisches Personal zur Verfügung zu stehen. Daichi zögerte nicht und brachte die Verletzte in ein leeres Behandlungszimmer.

“Ich liege nicht im sterben Daichi!”, fuhr ihn Serenety plötzlich an. “Tu mir einen Gefallen und beruhige dich. Kein Mensch hält dass aus, wenn er deinen Blick sieht und mitbekommt wie du von einem Fuß auf den anderen trittst”


“Denkst du, dass ich nicht bemerkt habe wie die Blässe in deinem Gesicht zu genommen hat?”, entgegnete der Soldat und sein Blick wirkte nicht freundlich. “Was ist in eurem Zimmer bloß passiert? Hattet ihr wieder einen Streit gehabt?”

Eigentlich war die letzte Frage unnötig gewesen. Jedes Gespräch des Pärchens lief auf einen Streit hinaus. Selbst blinde Wesen, die kein Bezug zu der Umwelt hatten, würden die Spannungen zwischen der jungen Akaji und Toji mitbekommen. Dennoch hatten seine Gefühle diese Worte aus ihm sprudeln gelassen.

Im nächsten Moment betrat ein Arzt das Zimmer. Sofort wurden die Verletzungen von Serenety aufgenommen und man erstellte eine Diagnose. Bei dem Gespräch bediente sich die junge Akaji einer Lüge. Der Soldat zog scharf die Luft ein, behielt eine Erwiderung aber für sich. Serenety würde mit dieser Sache selbst umgehen müssen. Nach einer Weile verließ Daichi das Zimmer. Er wollte nicht die ganze Diagnose hören.

Zum Verbinden brauchte der Arzt nur wenige Minuten. Auch etwas Bacta fand Anwendung um die Verletzungen schneller verheilen zu lassen. Heimlich glitt Daichi wieder in das Zimmer. Sofort spürte er den Blick der jungen Frau auf seinem Körper. Sie schien diesen Ort nicht zu mögen. Verübeln konnte er diese Reaktion nicht. Dennoch wartete er bis der Mediziner den Raum verlassen hatte.


“Können wir gehen?”, fragte Serenety und ein leises Flehen war in der Stimme der jungen Frau.

Daichi nickte und half ihr auf. Sie mussten einen ruhigen Ort aufzusuchen um ein Gespräch zu führen. Er wollte Klarheit in dieser Sache und deshalb erfüllte er ihren Wunsch. Gemächlich verließen die beiden Exoten die Krankenstationen. Mit jedem Schritt verlor sich der Geruch nach Medizin in der frischen Luft. Erleichtert atmete der Soldat auf.

“Erzählst du mir nun was passiert ist?”, fragte Daichi nach einer Weile.

[Carida ~ Akademie des Imperiums ~ Unterkunftskomplex ~ auf dem Rckweg ~ Daichi mit Serenety]​
 
- Carida - Imperiale Akademie - Klassenzimmer - Cecilia, Jade -

Etwas das Cecilia Glenn so selten wie ein Dreitagebart (also nie) heimsuchte passierte in Gegenwart der ziemlich beeindruckenden, ziemlich direkten, ziemlich kompromisslosen Jade Dalmascae- sie war schlichtweg sprachlos. Dieses Gespräch nein diese Anordnung die sie gerade bekommen hatte stellte mal so eben ihr seit einigen Jahren gelebtes Leben auf den Kopf.

Carida, ihr Lehrstuhl war Geschichte, genau wie das sonnige und sichere Leben das sie in Annerkennung vieler stets gern gelebt hatte. Neben dem leichten Schock der sie innerlich heimsuchte machte sich dann doch etwas breit mit dem sie nicht gerechnet hatte – Vorfreude.

Ja Ma´am! Ich werde ihrem Befehl sofort nachgehen, und ich fühle mich geehrt unter ihnen dienen zu dürfen!

Nicht nur das sie das Imperium wieder mit dem Dienst in einer Staffel beehren konnte , sie hatte das Privileg erhalten eine eigene Staffel zu gründen – die Köngisdisziplin des Pilotendaseins. Die Staffel aufstellen, 36 Stunden, auf Carida alle Zelte abbrechen, der Verwaltungsaufwand, auf die „Acuser of Light“ ziehen, wahrlich es gab extrem viel zu tun, Cecilia schossen die Eckpunkte die ihre neue Vorgesetzte ihr innerhalb von wenigen Augenblicken genannt hatte pausenlos durch den Kopf, auch nachdem sie sich mit einem Salut von Captain Dalmascae, der neuen Verfügerin über ihr Schicksal verabschiedet hatte [ist das okay so ? Ansonsten EDIT]...............

.......In ihrem Kopf hatte sie bereits nach wenigen Minuten gut die Hälfte der zukünftigen Staffel zusammen gestellt.Sie würde Personen auswählen die exzellent in ihrer Arbeit wahren und die sie noch dazu sehr gut kannte. Nach den Jahren als Lehrerin hatte sie einfach kein Interesse mehr daran mühsam Piloten kennen zu lernen. Schon gar nicht wenn es darum ging wenn man Kameraden brauchte auf die man sich verlassen musste, denen man gar das eigene Leben an vertraute. Ein Mann stand auf ihrer Liste den sie mehr als jede andere (ausgenommen seine Mutter) kannte, Mark Glenn, ihr Exmann und (leider) exzellenter Pilot würde auch mit kommen.

Der Lieutenant würde einen sehr guten Rottenführer abgeben.........ein Magenknurren wies sie darauf hin das sie heute noch nichts gegessen hatte. Kritisch warfen ihre Augen einen Blick auf ihr kleines schwarzes Chrono (einen „Sonderschmuck“ den sie auf dem Schiff nicht mehr tragen dürfte und wollte), das schmale Banthaleder Armband fühlte sich auf einmal wie eine Handschelle an. TERMINDRUCK...........dennoch für ein Frühstück musste die Zeit reichen, sie hatte nach der durchzechten Nacht mit Janson noch keinen Bissen essen können, dieser miese Kater der sie immernoch leicht plagte forderte seinen Tribut........Fettiges würzige Essen würde nun die Lösung bringen, endweder würde es ihr danach sehr gut gehen oder aber so schlecht das sich ihr Mageninhalt später verabschieden würde. Aber selbst wenn, spätestens danach wäre alles wieder gut.

Hi Captain.


Nickte sie Foster freundlich zu und schlich sich an dem allein da sitzenden, still vor sich hin frühstückendem Mann vorbei, Janson lag sicher noch im Bett und schlief seinen Rausch aus....Mhhhh der herrliche Duft von gebratenen Eiern [von Star Wars Hühnern ;)] und Nervwürstchen lag in der Luft. Der Teil des Früstücks der jeden Morgen serviert aber irgendwie von den meisten gemieden wurde, ausser von Captain Bates vielleicht. Von den Kadetten traute sich nur eine an das deftige Früstück........Cassie Bennett............wenn sie nicht gerade ohne Punkt und Komma redete dann war sie am Essen........ständig......überall........vielleicht brachte sie Mr. Thiuro ja zum schweigen, dachte sie Schadenfroh, wenn sich das kleine Mädchen an dem erwachsenen Mann nicht mal die Finger verbrannte............andereseits.....sie traute ihr zu nicht unbedacht an dieses „Thema“ zu gehen, schließlich hatte sie sie nie in Begleitung eines jungen Kadetten gesehen. Gut Jab Frost rannte ihr ständig hinterher „oh JAB!“. Cecilia notierte sich bei dem Gedanken an den schüchternen Jungen das sie auch ihn für ihre Staffel einziehen würde, der junge Bursche hatte zwar kein Selbstbewusstsein, aber eine Menge Talent........ Und wieder glitten ihre Gedanken zu Cassie zurück und dann über den olfaktorischen Umweg zurück zu ihrem Katerfrühstück.

Mhhh herrlich.


Murmelte sie zufrieden als sie mit dem vollbeladenen Tablett los marschierte und sich einen kleinen Tisch direkt neben der Tür suchte. So würde sie Essen und sich für ihre Staffel inspirieren können. Wer wusste es? Vielleicht spatzierte jemand durch die Tür der ihr noch nicht eingefallen war und würde direkt von ihr einkassiert werden?


- Carida - Imperiale Akademie - Kantine - Cecilia, Jacen -
 
[Carida, Akademie, Unterkünfte, Korridor]- Dak

Zu seinem Leidwesen waren Daks Kenntnisse der Akademie von Carida erwartungsgemäß mehr als beschränkt, sodass ihm nichts anderes übrig blieb, als sich zunächst suchend und immer noch mit brummendem Schädel ohne sichtbares Ziel durch das Unterkunftsgebäude zu bewegen. Dabei konnte er nur hoffen, dass er weder Hobbs und den anderen Piloten aus seiner Rotte, die sicher ihren Spaß mit seinem Anblick haben würden, noch einem Vorgesetzten von der Abolition über den Weg lief. Selbst der tolerante Commander Fitch würde dann ähnlich ungehalten reagieren wie Captain Tremayne nach einer mehrwöchigen Entziehungskur, so viel stand fest…
Enttäuscht verzog der ukionische Pilot sein Gesicht, als er an einem Wegweiser innehielt und nach seinem Weg, überhaupt erst nach seinem Ziel suchte. Derartige Gedanken waren nicht unbedingt Garanten dafür, dass er das Gefühl, kurz vor dem Herzstillstand zu stehen, die marternden Schmerzen unterhalb seiner Schädeldecke sowie die wüstengleiche Trockenheit um seinen Gaumen loswurde.
Diese ausgiebige Aufzählung seiner selbst verschuldeten Gebrechen jedoch lenkte seine Aufmerksamkeit schließlich auf einen Ort, der ihn mit etwas Glück – und falls das Mittel, das Hobbs ihm in seinem Quartier gelassen hatte, seine Wirkung doch noch entfaltete – wieder auf Vordermann bringen sollte: die Kantine. Ausreichend Flüssigkeit und Nahrung sollten seinen Körper wieder in ein einigermaßen funktionierendes System verwandeln können – nach den im Vergleich hierzu eher harmlosen Brummschädeln im Anschluss an die Geschäftsfeiern seines Vaters, zu denen natürlich stets viel ukionischer Wein gereicht worden war, hatte eine tüchtige Mahlzeit am nächsten Morgen zumindest immer geholfen.
So kam es, dass Dak schließlich die zum Zeitpunkt seines Auftauchens nur spärlich besuchte Kantine der Akademie erreichte, es schaffte, nicht mit einem in sich selbst versunkenen Offizier der Bodentruppen hineinzulaufen (bei dessen Muskelmasse hätte das unschön enden können) und schließlich an der Ausgabe stand und sich seinem bewährten Rezept folgend die unmöglichste Konzentration an deftigen Speisen auftun ließ. Er bezweifelte, dass er ein ähnliches Menü auf auch nur einem anderen Teller in der Halle finden würde, wurde jedoch prompt eines besseren belehrt, als sein Blick auf eine alleine sitzende Frau (Cecilia) fiel. Ob es nun die Parallelen zwischen ihren Mahlzeiten, ihre kaum zu übersehende Attraktivität oder eine bizarre Mischung aus beidem, gepaart mit verkatertem Übermut, war, irgendetwas veranlasste den Piloten der Hammerhead-Staffel sein Tablett zu ihr zu balancieren und ungefragt – fast dreist – ihr gegenüber abzustellen. Vermutlich war sie Pilotin der Akademie oder eines der anderen Schiffe im Orbit, doch er musste ihr schließlich nicht sofort auf die Nase binden, dass er selbst niemals eine derart noble Ausbildungsstätte besucht hatte.


“Das hilft nach langen Nächten am Besten, nicht wahr?“, fragte er unverblümt mit einem schiefen Grinsen – sie wirkte nicht wie die Art Frau, die auf eine so offene Ansprache übermäßig pikiert reagieren würde und dieser gefährliche Leichtsinn hatte ihn immer noch im Griff – und bediente sich sogleich an den vor ihm aufgebahrten Köstlichkeiten. Tatsächlich schien bereits der erste Bissen seine Verfassung erheblich zu verbessern, sodass er es wagte, erneut das Wort zu ergreifen.

“Ich bin Dak, von der…“, begann er und hob dabei seinen Kopf von seinem Teller, um ihr genauer ins Gesicht sehen zu können, blieb jedoch auf halber Höhe mit sehr guter Aussicht auf eine entlarvend angeordnete Abfolge roter und blauer Quadrate hängen, die das im Grunde köstliche Essen in seinem Mund scheinbar zu Asche werden ließen. Hobbs hatte Recht… ein törichter Bauernjunge ohne Manieren…

“Ich meine natürlich… Pilot Officer Damoriak Coulter von der Abolition, Ma’am“, flüsterte er heiser, während sein Blick panisch nach einem Punkt suchten, den er unbefangen ansehen konnte. Weiter unentwegt auf ihr Rangabzeichen zu starren schien ihm keine gute Idee. Seit wann waren imperiale Vorgesetzte auch weiblich und so gut aussehend?

“Entschuldigen Sie mein Verhalten, Captain…“, gewann er zumindest langsam seine Gabe wieder, zusammenhängende Sätze zu formulieren. Sein Blick irrte verzweifelt auf der Suche nach einem Ausweg umher. Einfach gehen? Unmöglich. Nicht ohne Erlaubnis – so viel hatte man ihm selbst auf Ukio beigebracht.

“Ich… ich denke, ich sollte mich besser woanders hinsetzen…“

[Carida, Akademie, Unterkünfte, Kantine]- Cecilia, Dak (Foster)
 
- Carida - Imperiale Akademie - Kantine - Cecilia, Dak (Jacen) -

Die blauen Augen der Captain verengten sich zu Schlitzen, er hatte alle tödlichen Regeln gebrochen die man ihr gegenüber brechen konnte. Er hatte sie aus ihrem inneren Konzept aus ihren nicht unwichtigen Überlegungen gerissen, er hatte sie schlichtweg angegraben als sei sie eine dieser jungen Kadettinen die sich durch „freches“ Verhalten angezogen fühlten, er hatte sie nicht als die Offizierin wargenommen die sie nunmal war. In ihrem Kopf fanden sich augenblicklich eine ganze Reihe Strafen ein die sie über den Pilot Officer Coulter verhängen konnte.

Ihr Mund öffnete sich, gleich würde er eine Anfuhr bekommen die er noch nie in seinem Leben bekommen hatte, was erlaubte sich dieser Kerl eigentlich? Cecilia holte Luft und................mit einem mal entlud sich ihre ganze Anspannung in einem herzlichen (ungeplanten) Lachen. Dak hatte sie mit seinem unverschämten Auftritt so aus dem Konzept gebracht das die Sorgen um die zukünftigen Dinge ganz unfrewillig für einen Moment ausgeblendet worden waren. Zudem......wies der milde Teil in ihr sie zurecht, hatte er nicht auf den ersten Blick erkannt das er da eine Captain vor sich sitzen hatte, zudem hatte er sich direkt entschuldigt. Zudem wusste sie nicht wieso, aber sie konnte diesen „unschuldigen“ braunen Augen die sie gerade sehr erschrocken ansahen nicht böse sein.

Noch für einen Moment blickte sie in dieses interesannte Gesicht, diese Mischung, dieses „Jugendhafte“ aber gleichzeitig markant Männliche Antlitz verlieh im eine sehr attraktive Note. Heute war Dak Coulters Glückstag, er war der alle erste der nicht von Cecilia „Kadetten Killer“(so nannten sie die jungen Leute heimlich) Glenn nach einem Vergehen belangt wurde.


Schon okay Dak. Nennen sie mich einfach Cecilia.


Mit einer eleganten Bewegung schenkte sie ihm von ihrer blauen Milch ein.

Ein Geheimrezept von meinem Heimatplaneten Tatooine, die eisgekühlte blaue Milch hilft hervorragend gegen einen Kater.


Er war verkatert, das sah sie an seinen Rot geränderten Augen, an seinen vorsichtig fahrigen Kopfbewegungen. Und dann hatte er noch den Mut gehabt sich einer Frau zu präsentieren.

Hat Carida sie gleich mit süßen Schmerzen belohnt hm?

Süße Schmerzen.....ja die durfte Janson wohl gerade auch fühlen, der frustrierte Colonel und sie hatten einiges in der letzten Nacht getrunken, den Schatten der über seinem Gemüt gelegen hatte, hatte das Hochprozentige leider nicht gelößt. Janson........etwas in ihr wurde allein schon bei dem Gedanken an ihm warm. Irgendiwe war es vermessen, doch Cecilia glaubte in dem Colonel einen Seelenverwandten gefunden zu haben, sie dachten ähnlich und hatten sich in der Gegenwart des jeweils anderen sehr sehr wohl gefühlt. Ja man konnte sagen das sie in der Nacht zuvor an einer Schwellte gestanden hatten, eine Schwelle die „mehr“ verheissen hatte. Dennoch war es nicht so weit gekommen was Cecilia imenz traurig machte. Andereseits..........sie beide waren erwachsen. Der Colonel leitete die wichtigste Staffel überhaupt..... Sie würde ihn besuchen bevor sie abreisen würde...ihr Herz zwang sie dazu.


- Carida - Imperiale Akademie - Kantine - Cecilia, Dak (Jacen) -
 
[ Carida | Akademie des Imperiums | Unterkunftskomplex | Gemeinschaftsdusche | allein ]

Das warme Wasser und die wohlriechende Seife, die den nackten Körper des Piloten bedeckte, waren die hartnäckigen Hilfsmittel von Aiden um die Spuren der letzten Nacht verschwinden zu lassen. Allein sein Pflichtbewusstsein und der extreme Hang zur Ordnung trieben ihn zu dieser Tat. Außerdem konnte er unter der Dusche am besten über die letzten Stunden nachdenken. Er hatte eine echte Wandlung vollzogen. Cassie war der Auslöser gewesen - soviel war ihm mittlerweile bewusst. Dennoch konnte er die Gefühle, die seinen Körper überfluteten, nicht einordnen.

Mit geschlossenen Augen hörte er auf das Trommeln der Wassertropfen auf seinen nackten Körper. Diese Geräusche beruhigten seinen Geist für diesen Moment. Ein Zwiespalt tat sich langsam in seinem Gewissen auf. Auf der einen Seite hatte er der Liebe abgeschworen (und ging damit konform mit den imperialen Dogmen), auf der anderen Seite war Cassie eine Bereicherung für sein Leben. In ihrer Gegenwart fühlte er sich wohl. Sogar sein altes Ego konnte für wenige Sekunden aus dem massiven Panzer aus Eis ausbrechen. Er war ein anderer Mensch in ihrem Beisein. Ein Seufzen kam über seine Lippen.

Die Zeit war um. Ohne sein Zutun schaltete sich die Dusche ab. Automatisch griff der Pilot nach dem Handtuch und trocknete die nasse Haut ab. Erneut zog die Routine in jede Faser seines Seins ein. Die Maske, die er nun schon mehrere Jahre trug, kehrte an ihren Platz zurück. Wahrscheinlich würden seine Kameraden den Unterschied nicht bemerken. ‘Ich darf mir in der Öffentlichkeit keinen Ausrutscher erlauben’, mahnte er sich in Gedanken. Er würde zu seiner Liebe stehen, aber sie dennoch im Geheimen führen. Cassie hatte, so bemerkte er plötzlich, die Eigenschaften eines Rauschmittels. Er kannte die Gefahren, die von solchen Stoffen ausgingen, aber in der Zwischenzeit war er selbst abhängig geworden. Er genoss die Liebkosungen dieser jungen Frau.

Vollkommen trocken trat der Pilot aus der Duschkabine und zog sich frische Unterwäsche an. Ein Gefühl, das der Neugeburt nah kam, durchströmte den Körper des Wolve-Piloten. Er fuhr sich durch das nasse Haar. War eine Rasur nötig? Nachdenklich fuhr er sich über das Kinn. Die Haut zeigte keine Anzeichen an Bartstoppeln. Ein flüchtiges Lächeln zeigte sich auf dem Gesicht des jungen Mannes. Gemächlich machte er sich auf den Rückweg zu seinem Quartier. War Cassie mittlerweile gegangen? Ein Teil in ihm hoffte darauf, der andere hoffte auf das Gegenteil.

Sein Zimmer war verwaist. Auf dem Boden war nur noch seine Galauniform zu finden. Schnell griff er nach den schwarzen Kleidungsstücken und legte sie weg. Danach ging der Pilot zu seinem Schrank und holte eine frische Uniform hervor. Schnell lag der raue Stoff auf seiner Haut. Das Versprechen, welches er Cassie gegeben hatte, kam ihm wieder in den Sinn. Abermals war ein Lächeln von kurzer Dauer auf seinem Gesicht zu sehen. Der Pilot machte sich ohne Umwege zur Kantine auf. Dort war die Wahrscheinlichkeit, ein Eis erwerben zu können, am größten.

Wie an jedem Tag war die Kantine vollkommen überfüllt. Studenten aller Jahrgänge, alle Lehrer und dazu noch vereinzelte Offiziere trafen sich an diesem Ort zum Essen. Hier saßen zukünftige Soldaten, baldige Sanitäter, künftige Piloten und Flottenoffiziere in Spe an den gleichen Tischen und unterhielten sich über Neuigkeiten. Hauptthema, so vermutete Aiden es, war die Ernennung von Nereus Kratas zum Grandadmiral. Der Wolve-Pilot ließ sich davon nicht beirren. Sein Ziel war die Essensausgabe. Glücklicher Weise standen zu diesem Zeitpunkt nur wenige Leute an.

Eile trieb Aiden an als er mit dem Eis durch die Gänge sprintete. Er wollte seine Geliebte noch vor ihrer Abschlussfeier erwischen. Sie sollte ihre kleine Aufmerksamkeit in vertrauter Zweisamkeit erhalten. Innerlich hoffte er, dass keine hochrangigen Offiziere in der Umgebung waren. Für einen Elitepilot gehörte sich dieses Verhalten nicht. Für einen Großteil des Militärpersonals stellten die Wolves ein Musterbeispiel dar, doch im Moment war der Drang, die junge Bennett wieder zu sehen, größer.

Er rannte um die Ecke und erspähte die junge Frau. Sie hatte sich ebenfalls eine neue Uniform angezogen und wirkte ordentlich. Geschickt stellte sich der Pilot ihr in den Weg. Für einen Moment musterten sich die beiden jungen Menschen. Eine neue Leidenschaft entbrannte in ihm, aber er konnte sie bändigen. Aiden brauchte einen Moment um zu verschnaufen.

“Hab ich dich noch erwischt”, sagte er in seinem freundlichen Ton. “Hier ist dein kleines Geburtstagsgeschenk von mir. Ich hoffe es wird dir gefallen.”

Mit einem Grinsen überreichte der Pilot das verpackte Eis. Erste Wassertropfen waren auf der Verpackung zu sehen, aber sie würde es trotzdem noch problemlos essen können. Nun war er auf ihre Reaktion gespannt. Würde sie sich über diese kleine Aufmerksamkeit freuen oder hätte er doch Schmuck besorgen sollen? Unruhig schlug sein Herz in diesem Augenblick.


[ Carida | Akademie des Imperiums | Zentralkomplex | Korridor | mit Cassie ]
 
Orbit um Carida/ STRIKE Starcraft/ Brücke/ Frey, Crew

Schnell erholte sich die Brückencrew von der überwältigung des Anblickes der Armada von Kratas. Frey war noch nie Teil von einer solchen Streitmacht gewesen.

"Melden Sie, dass der STRIKE-Kreuzer Starcraft eingetroffen ist."

Wahrscheinlich würde man von ihm als Captain erwarten, runterzugehen und Kratas schöne Augen zu machen, um etwas von seinem strahlenden Ruhm abzubekommen. Allerdings war Frey abgeneigt das zu tun. Er war gerne bei Galaabenden, aber nicht wenn es darum ging, bei jemandem Sympathiepunkte zu sammeln.

"Lieutnant Cewell, wollen sie runter gehen und mich vertreten?"

"Sie wollen nicht, Sir?"

"Nein, ich würde lieber unseren Gefangenen verhören. Haben sie etwas Spaß da unten und sagen sie dem Hochadmiral einen netten Gruß. Ach und nehmen sie sich in acht vor den anderen behangenen Offizieren. Manche sind gemeiner als sie aussehen."

Der Lieutnant lächelte unsicher, als wenn er nicht genau wissen würde, ob Frey gescherzt hatte oder nicht. Jedoch salutierte er und verließ die Brücke. Nun wand sich Frey dem anderen Lieutnant zu, der ihm verkündet hatte, die Zielperson sei erfolgreich gefangen genommen worden. Die Deaths und Orria hatten seine Erwartungen voll erfüllt.

"Haben Sie sich mit den Deaths angefreundet? Ich denke ich könnte sie öfters unter ihr Kommando stellen. Jetzt aber zu unserem Gefangenen, wir wollen ihn nicht so lange warten lassen."

Jetzt wand er sich an einen anderen Lieutnant und trug ihm auf, einen Unteroffizier zu dem Zellentrakt zu schicken, der das Protokoll führen soll. Er meinte, ein Sub-Lieutnant Vos wäre unterwegs.

Orbit um Carida/ STRIKE Starcraft/ Brücke/ Frey, Lieutnant Orria, Crew
 
- Carida - Orbit - VSD I Basileia - Hangar - Seifo Dias und Lloyd Mace -

Seifo stand mit gepackten Sachen (ein Buch über Psychologie, 2 Datapads, einen zu bearbeitenden Bericht, einen Schlafanzug und eine Schlafmaske, die er gut unter den anderen Sachen versteckt hatte und von der niemand wusste) im Hangar in seine Parade-Uniform gekleidet. Lloyd Mace kam gerade herangeeilt, ebenfalls mit einem kleinen Koffer. Sie betraten die Fähre und nahmen Platz. Der Flug ging relativ schnell und nach einigen Minuten standen die beiden Offiziere bereits im Hangar der Akademie auf Carida.

“Suchen Sie den Quartier-Meister, ich werde mich ein wenig umsehen.”

Mace nickte und begab sich in Richtung der Quartiere und Seifo ging in Richtung der Lagerverwaltung. Dort angekommen, betrat er einen kleineren Raum, der wie die Rezeption eines Hotels aussah, nur mit dem Unterschied, dass auf den Computern keine Zimmerzahlen und Geldüberweisungen standen, sondern ein riesiges Inventar.

“Was kann ich für Sie tun, Captain?”, fragte der Ensign und salutierte.

“Ich benötige ein Datapad.”, antwortete der Neimodianer und überlegte, dass er inzwischen 3 Datapads hatte, mit dem neuen: Eines für den normalen Gebrauch, eins für sein privates

Logbuch und nun das Neue, in dem er die Akten seiner Offiziere, Protokolle von Sitzungen und Ereignisse des Schiffes speicherte, um es in einem parat zu haben. Er erhielt das Datapad, begab sich wieder aus dem Raum und machte ich auf den Weg in die Quartiere.

- Carida - Oberfläche - imperiale Akademie - Gang - Seifo Dias -

[OP] Sorry, aber ich wollte nicht noch länger den Spielfluss aufhalten, aber mit fällt heute nichts Besonderes ein. Morgen kommt hoffentlich was Gescheites. [/OP]
 
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[Carida, Akademie, Kantine]- Cecilia, Dak (Foster)

Dak hätte angesichts ihres mörderischen Gesichtsausdrucks schwören können, dass die vorgesetzte Pilotin ihm am liebsten in der Luft zerreißen und seine Überreste auf ganz Carida verstreuen würde, doch dann formten ihre Lippen ein Lächeln, das ihn vollkommen aus dem Konzept brachte und impulsiv seinen Wunsch verstärkte, sich irgendwo anders zu finden. Nicht nur, dass er sich einer Ranghöheren gegenüber respektlos verhalten hatte – und das auf einem Planeten, auf dem er bestenfalls zur zu Gast war – nein, in diesem Moment verdrängte der Gedanke, wie hübsch ihr das gesamte Gesicht erhellende, einem überraschend herzhaften Lachen vorausgehende Lächeln aussah, jede noch so alarmierende Anmahnung von Disziplin. Er würde sich zwangsläufig in des Sith’ Fänge begeben, wenn er weiterhin hier sitzen blieb… doch sie hatte ihn nicht dazu aufgefordert und folglich blieb ihm keine andere Wahl, als zu blieben, wie sein abenteuerlustiger Teil triumphierend feststellte.
Doch es schien immer schlimmer zu werden – denn sie bot ihm beiläufig das Du an und offenbarte ihm im Selben Atemzug ihren Vornamen – Cecilia – was zwar einen Teil der Last der Formalitäten von ihnen nahm, jedoch nicht dafür sorgte, dass er in seiner plötzlich präsenten Wachsamkeit nachließ. Er konnte es sich nicht leisten, vor Fitch oder Tremayne zitiert zu werden, weil er sich einem fremden Offizier gegenüber ungebührlich benommen hatte, noch dazu auf Carida.
Weiterhin scheinbar zu keiner sinnstiftenden Antwort fähig beobachtete er, wie sie ihm eine milchig-blaue Flüssigkeit eingoss und dabei erklärte, dass es sich dabei um ein Rezept ihrer Heimatwelt Tatooine handelte.
Bei der Nennung dieses Planeten zuckte Dak leicht zusammen – der Name weckte Erinnerungen, schließlich hatte er oft Gespräche seines Vaters und anderer ukionischer Verwaltungsangestellter mit angehört, die es genossen hatten, über die Bewohner anderer Planeten herzuziehen. Zwar hatten sie den Feuchtfarmern von Tatooine nicht die Sorte grobschlächtige Dummheit der Bauern von Agamar unterstellt, doch nichtsdestotrotz waren die Kommentare in Bezug auf diesen unwirtlichen Wüstenplaneten und Individuen, die geschäftsuntüchtig genug waren, dort ihr Glück zu versuchen, stets recht eindeutig gewesen.
Da sie sein leichtes Zucken vermutlich bemerkt hatte, bemühte er sich, anderweitig auf diese Information einzugehen.


“Tatooine…“, wiederholte er daher langsam.

“Rein raues Pflaster, wenn man den Geschichten glauben darf…“ Er biss sich auf die Zunge, bevor er hätte hinzufügen können, wie sehr es ihn wunderte, dass diese raue Umgebung eine so bemerkenswert attraktive Frau hervorgebracht hatte. So forsch gab er sich nicht mal gegenüber gleichrangigen Pilotinnen, selbst dann nicht, wenn diese Worte seinen Empfindungen entsprochen hätten – dafür war er einfach um einiges zu zurückhaltend und vorsichtig. Warum also zog er es hier auch nur in Erwägung, wo doch das offensichtliche Charisma dieser Frau bereits einschüchternd genug auf ihn wirkte?
Tapfer versuchte er, sich seine Verwirrung und Nervosität nicht anmerken zu lassen und nahm einen Schluck jener „blauen Milch“, überrascht davon, dass sie ihm scheinbar nicht zu viel versprochen hatte. Das Getränk bewirkte fast augenblickliche Linderung in seinen schmerzhaft pochenden Schläfen.


“Ja… ich bin mit den Gebräuchen dieses Planeten nicht vertraut…“, gestand er schließlich auf ihre angedeutete Frage hin. Natürlich hatte sie bemerkt, dass es ihm nicht unbedingt gut ging… denn im Gegensatz zu ihr sah man es ihm vermutlich an.

“Die Abolition kam hierher auf Geheiß des Hoch… äh… Großadmirals…“, verbesserte er sich hastig.

“Davor war ich auf Ukio stationiert, wo ich auch aufgewachsen bin…“

Er lächelte zögerlich und hoffte, dass sie ihm nicht ansah, dass er sich innerlich dafür schalt, sie so wenig subtil anzustarren als wäre sie soeben auf einem Planeten, der nur von Hand gezogene Karren als Transportmittel kannte, einem TIE-Defender entstiegen. Schließlich gab es viele Frauen mit hübschen Gesichtern und einer angenehm klingenden Stimme… so besonders war das nun wirklich nicht. Bei allen Wettergöttern seiner Vorfahren, sie war eine Vorgesetzte! Und gehörte vermutlich zu den besten Piloten des Imperiums, wenn man Hobbs' Geschichten über Carida Glauben schenkte...

“Nun ja, offenbar sind meine Staffelkameraden stärkere Getränke gewöhnt als den ukionischen Wein. Und ich nicht…“

Er wollte gar nicht erst eine peinliche Pause aufkommen lassen und lenkte das Gespräch daher rasch in ein aus vielerlei Gründen weniger heikles Territorium: weg von seiner Person hin zum Imperium. Wahrscheinlich fand sie das ohnehin viel interessanter und vor allem angemessener

“Diese ganzen Schiffe im Orbit- es steht uns etwas Großes bevor, nicht wahr?“

[Carida, Akademie, Kantine]- Cecilia, Dak (Foster)
 
[Imperiale Akademie ~ Park ~ unweit eines Landefeldes] – Jade Dalmascae, Kadetten, Ausbilder

Sie stand eigentlich nur in der Gegend herum. Nichts besonderes, oder sonderlich interessantes tuend, nahm niemand Notiz von ihr, niemand würde sie weiter beachten, wenn er sie nicht wirklich suchen würde oder unerwartet und recht unwahrscheinlich mit ihr zusammenstoßen würde. Die Arme locker verschränkt, während ein leichter, angenehm kühler Wind über die planetare Oberfläche strich und so das zahlreiche Haar das ihr doch recht lang über die Schultern fiel, in ‚Flugrichtung‘ zog. Den Richtlinien entsprechend war ihr Haar jedoch zu einem geflochtenen Zopf zusammen gefasst. Es schien nichts zu geben, was sie würde aus dieser Starre lösen können. Einige Minuten verharrte die Kommandantin bereits in jener Position, die wachsamen, aber trotzdem irgendwie immer Abweisend wirkenden Augen auf ein Landefeld vor ihr gerichtet. In einiger Entfernung hatten sich mehrere Kadetten eingefunden, die zusammen mit drei Ausbildern in straff gezogenen Linien offenbar den Antritt einer praktischen Lektion hinter sich brachten. Jade verfolgte kein genaues Ziel mit ihrem dortigen Verweilen. Zum einen hatte sie nichts zu tun und außerdem interessierten sie die Abläufe Caridas, jetzt da sie durch die Einziehung Cecilia Glenns so direkt in Kontakt mit der Akademie gebracht wurde, wie es noch ging, nachdem man bereits mit deren vorsehendem Offizier – Vizeadmiral Darell – in einem Raum verweilt und gesprochen hatte. Nichts entging der rostblond haarigen Frau. Weder, wie sich Kadett 13 – der erste in Reihe drei, von ihrer Position ausgehend – unauffällig mit etwas anderem beschäftigte, vermutlich flüsterte er mit Nummer 14 neben sich und auch nicht wie sich Nummer 9 ebenfalls durch Unaufmerksamkeit auszeichnete, während der Rest der Kadetten scheinbar aufmerksam zuhörte. Vielleicht sah man ihr einfach an, das sie diese Gruppe musterte und so genau im Blick hatte, denn auch wenn sie einfach nur dastand und recht leger wirkte, so hatte ihre ganze Präsenz noch immer die gleiche Wirkung.
Nur kurz wanderten ihre Augen zu der Anzeige ihres Chronos, die den Mundwinkeln Jades ein kurzes, wenig Sichtbares nach unten wandern entlockte.

Zwar hatte sie im Moment nichts weiter zu tun und könnte eigentlich ein Shuttle bestellen, mit dem sie dann zur Accuser of Light würde übersetzen können. Würde sie jedoch noch zwei weitere Standardstunden warten in Kauf nehmen, könnte sie ihren Ersten Offizier ebenfalls antreffen und mit ihm auch gleich das nötigste abhandeln. Ein Sternenzerstörer stellte im Vergleich zu einem Dreadnought eine heftige Umstellung dar und würde einiger Einspielung bedürfen, sich vollkommen zurecht zu finden. Mit etwas Glück würden sie noch Zeit für einige vorläufige Tests haben. Zumal die Crew ihres Schiffes keine kampferprobte war. Abgesehen von den Jagdstaffeln und ihrer übernommenen Brückencrew. Sollte sie dafür noch Zeit haben, wäre sie äußerst dankbar. Wenn nicht, würde man auch so bestehen, dessen war sie sich allerdings sicher. Zuversicht in ihre Offiziere, die nun schon einiges an Erfahrungen im Gefecht gesammelt hatten, hatte sie alle Mal. Sie würden sich auch ein weiteres Mal bewähren…

Und so stand sie, wartend, schon seit geraumer Zeit an jenem Punkt. Und verweilte auch weiter dort – zwar aus echtem Interesse heraus, doch ebenso nach einem Zeitvertreib suchend – bis sich die Kadetten mitsamt ihrer Ausbilder auf den Weg machten. Sie steuerten dabei eine hinter ihnen liegende Halle an, an deren Decke obligatorisch die Halterungen für die Sternenjäger des Imperiums prangten. Es war schließlich wenig sinnvoll einen TIE, egal welchen Typs, auf den Solarpaneelen zu landen. Fraglich war, ob er das Gewicht würde tragen können, doch weit wichtiger, selbst wenn er es zu tragen vermochte, die Belastung war auf Dauer mit Nichten geeignet für deren ‚Flügel‘. Und damit war sie wieder allein mit sich und ihren Gedanken. Konnte nicht viel mehr tun als zuzusehen wie die Kadetten vollkommen aus ihrem Blickfeld verschwanden. Knappe 5 Minuten später, sie hatte sich noch nicht bewegt, erklangen die aufheulenden Ionentriebwerke und ein halbes Dutzend TIEs schoss aus dem Hangar, gefolgt von zwei weiteren. Vermutlich zwei der Ausbilder, während der Dritte beim Rest der Kadetten verweilte. Jade wandte sich in diesem Augenblick ab. Ihre Bewegung, das wegdrehen von jener Szenerie hatte eine absolute Dringlichkeit, als wäre sie im Range eines Vizeadmiral hier die Akademieleiterin. Ihre Schritte, die den Anschein erweckten, ihr Ziel läge so klar vor ihren Augen, es könnte genauso gut aus dem Orbit ersichtlich sein, täuschten über die Ahnungslosigkeit hinweg, die ihr tatsächlich – dieses Ziel betreffend – inne wohnte. Und so steuerte die imperiale Captain einfach weiter durch den Park, bis sich, zwar noch entfernt aber sichtbar das Akademiehauptgebäude vor ihr auftat. Sie spielte einen Moment mit dem Gedanken sich dorthin zu begeben und nach möglicher Zerstreuung zu suchen, aber letzten Endes entschied sie sich jedoch anders und steuerte in die nächstliegende Kantine.

Erst als Jade bereits mit vor ihr stehendem Tablett saß, entdeckte sie Flight Captain Glenn, die zusammen mit einem Mann(Damoriak) speiste. Die Kommandantin sah jedoch, ebenso schnell wie sie die Frau entdeckt hatte, wieder davon ab sich in deren Nähe aufzuhalten. Auch wenn es ein ungewöhnlicher Ort war, vermutlich würde sich die Flight Captain gerade mitten in der Rekrutierung ihrer Piloten befinden. Und dabei wollte sie nicht stören. Ihre Portion vollends einverleibt, saß Jade noch einen Moment, überraschend locker auf ihrem Platz. Die Beine leicht überschlagen und mal hier und dorthin blickend. Doch als die Tasse mit ihrem Kaf geleert war, endete ihre lockere Haltung. Das Tablett akkurat abstellend, führte ihr Weg sie an der Flight Captain vorbei. Der Mann(Damoriak) bekam von ihren eisig blauen Augen nur einen kurzen Blick beschert, ehe ein:


„Flight Captain Glenn.“

von ihren Lippen erklang. Die wenig warmen Worte jedoch blieben im Raum stehen, da sich die Kommandantin direkt weiter bewegte, nicht mehr als ein knappes Nicken in die Richtung der blonden Pilotin zurücklassend. Und nur wenig später hatte sie einer der zahlreichen Pfade zwischen den Akademiegebäuden wieder. Ein kurzer Blick auf ihr Chrono offenbarte, das keine halbe Stunde vergangen war. Nein. Entschied sie dann vollkommen aus dem Nichts heraus. Sie würde nicht weiter warten. Und innerhalb von Sekunden hatte sie nun endlich ein Ziel. Die kurze Kontaktaufnahme zu ihrem Schiff war schnell abgehandelt und man bestätigte ihr die Ankunft eines Shuttles in etwa 6 Minuten und 32 Sekunden. Jade erreichte das Landefeld des Lambda Shuttles vor Ablauf dieser Zeit, ebenso wie ihre Transport. Mit knappen Worten startete das Shuttle wieder. Als ein Ruck durch die Fähre ging, einzig die Landung konnte ihn verursacht haben, flatterten ihre Nerven ein klein wenig. Sie war jetzt an Bord eines Sternenzerstörers. Eines Klasse II Sternenzerstörers der ihrem Kommando oblag. Ihr. Die Rampe begann sich zu öffnen und Jade positionierte sich an deren oberem Ende.

Sie selbst hatte noch an keiner solchen Ehrenformation teilgenommen, noch hatte sie eine derartige bekommen. Zwar hatte man sie auf ihrem Dreadnought feierlich empfangen, aber vergleichbar mit dem Aufgebot an Personal das sich jetzt im Haupthangar ihres neuen Schiffs vor ihr erstreckte, war diese damals kleine Zeremonie fast schon lächerlich. Voller Zufriedenheit und auch Freude wanderte der Blick von Jade über die in Reih und Glied stehenden Armeesoldaten, Sturmtruppen, eine kurze Front aus Sturmkommandos, Piloten, Offizieren und was sich noch allem an Personal eingefunden hatte. Und das hier war nur der Bruchteil der Besatzung des Sternenzerstörers. Als sie sich mehrere Meter von der Fähre entfernt hatte, trat ein Lieutenant an sie heran. Bensis Tornd, Jade hatte die Akte noch ausreichend im Kopf um sich an das Aussehen zu erinnern.


„Captain Dalmascae. Willkommen an Bord der Accuser of Light!“

Offenbar herrschte einiges an Frohlocken darüber, das das Schiff nun einen, oder besser gesagt eine Kommandantin hatte. Der Lieutenant erahnte scheinbar die Gedankengänge Jades, als er mit einladender Geste in Richtung eines Hangarschotts wies und wieder zu sprechen begann.

„Da sie ihre Crew übernehmen, Ma’am, wurde die bisher auf dem Schiff stationierte, anderweitig versetzt. Die Ersatzcrew befindet sich Momentan in Gefechtsübungen, daher war es nur mir möglich, als letztem verbliebenen Teil der Brückenbesatzung, sie zu begrüßen, Captain.“

„Machen sie sich darum keine Gedanken Lieutenant. In Anbetracht dessen was sich abzeichnet, ist es kein Wunder, das jene Offiziere schnell einen anderen Einsatzort zugewiesen bekamen.“ Tornd war vermutlich der ranghöchste Offizier der Brücke gewesen, bevor sie hier eingetroffen war. Nun. Allzu lang hatte er nicht diesen Sonderstatus inne gehabt und der Lieutenant würde so oder so versetzt. Tornd war es der der bisherige Navigationsoffizier des Schiffs gewesen war und würde durch eines ihrer alten Crewmitglieder ersetzt werden. „Was können sie mir noch über die Accuser of Light sagen Lieutenant, wie sieht es zum Beispiel mit den hier aufgenommenen Jägern und Truppen aus? Kampferfahrung oder frische Abgänger der Akademien?“

Tornd bekam noch weitere Fragen von Jade gestellt, die sich allesamt mi Dingen befassten, die u Details und Infos kreisten, dien och nicht in irgendwelchen Berichten auftauchen konnten, zwecks der Tatsache das sie bisher noch nicht verfasst waren. Im Gegensatz zum größten Teil der Besatzung des Sternenzerstörers konnten die Jagdstaffeln - welche sich auf dem Schiff einfinden würden und zum Großteils bereits befanden - auf Kampferfahrung zurückgreifen. Ein erfreuliches Faktum. Die Zusammenstellung der Jägertypen legte die Accuser of Light eher für Raumüberlegenheit aus, weilten immerhin zwei TIE Mk. II Staffeln und drei der wendigen, gefürchteten Interceptor auf ihrem Schiff, sowie eine Staffel TIE Bomber. Der Turbolift der sie zur Brücke getragen hatte hielt und Tornd lies die Captain vortreten. Er hatte sich im Verlauf des Gesprächs als recht Professionell herausgestellt und keinerlei Anzeichen gegeben, ein Problem mit Frauen in Uniform zu haben. Die Brücke lag im ersten Moment dachte sie, recht leer da, doch das war lediglich die Stille in die man sie führte. Das geschäftige Treiben verursachte kaum Geräusche. Erst eine der Sturmtruppen brachte mit ihrem: „Captain auf Deck!“ Ruf die klanglose Harmonie in ein disharmonisches erklingen von Schuhen auf Metall, Gemurmel und letztendlich einem rundum Salut der Crewmannschaften. Ihre Mannschaften. Ihr Schiff.

Jade und Tornd schritten, nachdem die Besatzung wieder an ihre Arbeit entlassen worden war, langsam hinüber zu den Transparistahlfenstern die die Brückenfront säumten. Der massive Rumpf des schweren Schlachtschiffs ragt so Pfeil gerade in den Weltraum hinaus, als wolle der die Sonnen der Galaxis selbst herausfordern. Das war sie: Die Accuser of Light. Ihr Kommando. Ein Beweis des Vertrauens in sie und sie würde den Großadmiral nicht enttäuschen.


„Lieutenant Tornd, schicken sie eine Nachricht an Commodore Nerethin. Sie soll wissen, dass ich mich auf der Accuser of Light eingefunden habe.“

Einen Moment überlegte sie auch dem Großadmiral eine zukommen zu lassen. Doch wollte sie nicht wegen jedem neuen Ereignis die möglicherweise gerade genommene Freizeit von Kratas zu stören, daher beließ sie es dabei und wand sich ihren eigenen Überlegungen wieder zu. Sämtliche Taktiken die sie bisher gewohnt war, würden jetzt überdacht werden müssen. Und das war nicht mal alles…

[Orbit von Carida ~ Imperialer Klasse II Sternenzerstörer ‚Accuser of Light‘ ~ Brücke] – Jade Dalmascae
 
- Carida - Imperiale Akademie - Kantine - Cecilia, Dak (Jacen) -​

Als Dak ihren Heimatplaneten Tatooine als raues Pflaster beschrieb nickte sie während sie genüsslich von ihrem Nerv Würstchen abbiss.Tatooine war ein verdammt raues Pflaster, das Leben das sie dort als Farmerin verbracht hatte war hart und unerbittlich gewesen. Trotzdem ihre Eltern sich zu den eher reichen Feuchtfarmen hatten zählen können und immernoch konnten. Trotz all der bezahlten Helfer, trotz den Arbeiterdroiden war es stets eine Knochenarbeit gewesen der Wüste ein wenig Ernte abringen zu können. Tatooine......das Raue Pflaster vor dem sich so viele Ausenwelter fürchteten. Doch eines wussten sie alle nicht, Tatooine hatte auch seine Bildschönen Momente und Seiten, sie hatte bis heute sehr weniges gesehen das sie als ebenso ästhetisch und schön wie einen Untergang der beiden Sonnen in der Wüste bezeichnen konnte. Und wenn dann die Temperaturen ein wenig gesunken wahren, und wenn mal keine Tuskenstämme auf der Jagd waren, und wenn man einmal nicht zu erschöpft war um nach der Ernte nicht direkt ins Bett zu fallen, dann war die schönste Zeit angebrochen. Auf der Elterlichen Farm hatte man sich dann mit den Arbeitern und den anderen Farmen (wenn sie denn Zeit gefunden hatten) zusammengesetzt und kostbares gutes Essen und viel Sandwein genossen.

Cecilia schmunzelte fast abwesend als sie sich eingestand das sie ihre Heimat für ein paar Sekunden vermisst hatte. Ihr Geist kehrte wieder ins hier und jetzt und zu ihrem interesannten Gesprächspartner zurück. Dak Coulter, wieso schaffte er es ihr so locker leicht ein Gespräch ab zu ringen? Normalerweise war sie nur in der Lage mit wenigen unbefangen zu sprechen, dazu gehörten Buck und seit der letzten Nacht Janson Sez, der Mann der kurz davor war........etwas bahnte sich da an oder bildete sie sich das ein? Ein Gespräch würde Klarheit bringen. Sie musste nachher Foster fragen wo er sich befand. Und schon wieder ertappte sie sich dabei dem guten Dak als attraktiv ein zu stufen. Fakt war er brachte sie mit seiner ganzen Gegenwart aus dem schon immer gelebten Konzept.


Ukio als er seine Herkunft erwähnte musste sie grinsen und an ihren Vater denken, wie hatte er sie immer genannt? Seine einzigen Ukiokischen Geschäftspartner? - Verkappte Snops. Dak sah nicht aus wie ein Snop trotzdem schmunzelte sie erneut, im Imperium saßen sich oftmal wirklich Welten buchstäblich wie im Übertragenen Sinne gegenüber. Wieder griff sie zur Blauen Milch und schenkte ihm nach.


Ukiokischer Wein schmeckt exzellent, das beste was man bekommen kann Dak. Ukio hm? Ich war noch nie dort, als Bauernmädchen von Tatooine war mein Horizont doch sehr beschränt. Und jetzt, naja ich arbeite hier seit Jahren als Ausbilderin. Wo wir bei ihrer nächten Frage wären.

Sie beugte sich zu ihm vor und bemerkte die ganz leichte Fahne des Mannes, sie verzieh es ihm, er hatte mit seinen Staffelkameraden gefeiert. Da fühlte man sich schlecht. Ihr morgentlicher Hauchtest war zum Glück negativ ausgefallen, und auch das Makeup und kaltes Wasser hatten ihr übriges getan um blendend aus zu sehen obwohl sie sich fühlte als sei sie in die nächste Mülltonne gestopft worden und mühsam wieder rausgeklettert.

Ja es passiert was, was es ist weis auch ich nicht ich denke es wird irgendwo knallen mächtig knallen, aber wir sollten uns auf den guten Großadmiral verlassen, Nereus Kratas ist ein weiser Mann der kluge Entscheidungen trifft. Sagen sie haben Sie das interesse die Staffel zu wechseln? Machen Sie sich um ihre Vorgesetzten keine Sorgen, ich habe alle Vollmachten die ich brauche und keine Angst vor Stress. Ich hab den längeren Hebel wenn ich will.

Sprach sie und endeckte gleich Captain Dalmascae die sie mit ihrer blosen Präsenz an ihren Auftrag, an ihren Zeitdruck erinnerte.

Ma´am?

Antwortete sie respektvoll als sie von ihrer Vorgesetzten im vorbeigehen gegrüßt wurde. Zum Glück hatte sie Dak gerade auf die Staffel angesprochen und sich weniger wie Sekunden zuvor in seiner bloßen Anwesenheit geaalt. Kurios, einfach kurios, was zum Teufel brachte sie dazu sich einem ihrem Rang untergeordneten Pilot Officer so zu zu wenden. Selbstbewusst grinste sie ihn an, sie wusste um die eigenen Qualitäten, genau wie sie seine Blicke registrierte und genoss. Ein kleines bisschen wilde Pilotin steckte dann wohl doch in ihr.


Wieder besah sie sich dieses jugendhaft Männliche Gesicht, blickte in seine braunen Augen und studierte ihn genau. Sie wollte ihn nun herausfordern, seinen Mut testen, sehen ob er schon ein Mann war oder noch ein Junge der im Übermut eine Blondine angegraben hatte. Wer Cecilia Glenns Nähe suchte musste stark sein und etwas aushalten.

Teilen Sie mir ihre Entscheidung doch heute Abend mit? Wenn wir was trinken gehen Dak?

Wieder grinste Sie ihn triumphierend an, Spieß umgedreht.

Was ist Dak? Wie mutig sind Sie wirklich?

Sie hoffte wirklich das er zusagte, sie mochte seine frische unbefangene Gegenwart, er würde ihr Kurzweil verschaffen und sie ablenken. Zudem war ihre Geburstagsparty abgesagt und sie hatte lust aus zu gehen.

- Carida - Imperiale Akademie - Kantine - Cecilia, Dak (Jacen) -​
 
[Carida, Akademie, Kantine]- Cecilia, Dak (Foster)

Dak kam sich vor, als würde er von oben bis unten durchleuchtet und einem der penibelsten Tests unterzogen, den man sich vorstellen konnte. Als sie sich dann auch noch leicht vorbeugte und er das Blau ihrer Augen in all seiner Klarheit zu erkennen vermochte, fiel ihm siedendheiß ein, dass er zwar einige Vorkehrungen getroffen hatte, seinen Zustand einigermaßen zu kaschieren, sich jedoch sicher war, dass eine Maßnahme wie Mundwasser mitnichten dazu gehört hatte.
Ganz nebenbei offenbarte die von Tatooine stammende Pilotin ihm dann auch noch, dass ihrer fliegerischen Fertigkeiten nicht nur ein Produkt der Akademie von Carida waren, sondern sie zudem zu den Ausbildern dieser hoch gepriesenen Lehranstalt des Imperiums gehörte. Das machte sie, wenn man so wollte, für einen unbedarften Wehrpflichtigen vom Rand noch gefährlicher, doch Dak war viel zu nervös, um dieser leisen Stimme der Warnung die angemessene Aufmerksamkeit zu schenken. Warum grinste sie auch so kokett? Wusste sie nicht, wie diese mimische Anwandlung ihre Wirkung entfaltete, oder legte sie es ganz bewusst darauf an, ihn aus dem Konzept zu bringen und ihn so für sein Eindringen in ihre Privatsphäre zu bestrafen?
Sein Gesicht schien leicht zu glühen – er hoffte, dass es sich nur so anfühlte – und er konzentrierte sich mit bemühte Tapferkeit auf das Repertoire an Speisen, doch dieser Versuch erwies sich schnell als fruchtlos, als er aufgrund ihrer nächsten Worte fast das Besteck klappernd fallengelassen hätte und nicht verhindern konnte, sie vollkommen überrumpelt anzustarren.
Eine andere Staffel?
Ihre Staffel? Vor dieser Frage verblasste selbst die Information, dass tatsächlich ein größeres Gefecht in der Luft lag. Vollkommen beiläufig hatte sie ihm angeboten, in eine andere – vermutlich fast schon im Elitestatus befindliche – Staffel einzutreten, unter Hinweis darauf, dass sie scheinbar genügend Einfluss besaß, die Meinung seiner Vorgesetzten zur reinen Formalität werden zu lassen, ohne auch nur eine Vorstellung seiner Fähigkeiten im Cockpit zu besitzen. Sie wollte ihn verstören, mit ihm spielen… das musste es sein.

“Ma’am, ich…“

Ihm wurde die Gnade nicht gewährt, durch inhaltsleeres Drucksen seine Gedanken zu ordnen oder Zeit zu gewinnen, als sein Blick fast automatisch dem Cecilias folgte, der leicht abschweifte und auf einer Frau zur Ruhe kam, deren bloße Präsenz Dak einen kalten Schauer über den Rücken jagte. Er kannte sie – zumindest aus Holoübertragungen: die Adjutantin des Großadmirals persönlich, eine nicht unbedingt ranghohe, doch unverhältnismäßig einflussreiche Persönlichkeit innerhalb der imperialen Flotte. Und so, wie Cecilia sie ansprach, war sie es, die das Schiff kommandierte, auf dem die Staffel stationiert sein würde.
Wieder dieses Grinsen… obwohl Jade Dalmascae bereits wieder außer Sichtweite war, schien seine Kehle wie ausgetrocknet. Er hatte das Gefühl, sich kurzzeitig in der Gegenwart zwei der gefährlichsten Frauen des Imperiums befinden zu haben…
Und sie setzte noch einen drauf. Genau so gut hätte sie ihm einen Schlag in seine Magengrube versetzen können, er wäre vermutlich ähnlich überrascht gewesen – er sollte etwas trinken gehen? Mit einer Vorgesetzten? Natürlich war Hobbs ebenfalls formal ein Vorgesetzter gewesen, doch letztendlich hatte er sich, trotz seiner herablassenden Art, auch zu einem Kameraden entwickelt. Aber Cecilia war eine im Rang weit über ihm stehende Frau, die jede als Annäherungsversuch missdeutete Bewegung in vielerlei Hinsicht vergelten konnte…
Durch den Nebel der aufkeimenden Panik hindurch bahnte sich jetzt jedoch etwas anderes seinen Weg: Entschlossenheit. Entschlossenheit, gerade nicht das Bild des verschüchterten Piloten, der einen zu großen Brocken abgebissen hatte, abzugeben. Außerdem war da der teil von ihm, der es als mehr als wünschenswert ansah, mit einer so attraktiven Frau einen Abend zu verbringen und der es verdrängte, dass es sich bei dieser Frau zufällig noch um eine Staffelkommandantin des Imperiums handelte.
Durch rohe Gewalt zwang Dak sich ein lockeres Lächeln auf seine Züge.


“Sehr gerne… Cecilia.“

Mit einem Zug leerte er den Rest der blauen Milch, die sie ihm eingeschenkt hatte, und wischte sich mit dem Handrücken über den Mund. Dieses Getränk war einmalig – es schien seine Lebensgeister wieder vollends erweckt zu haben. Siw wollte sehen, wie mutig er war? Nun gut… sagte man nicht immer, Mut würde belohnt?
Er kramte einen Datenstift und ein Stückchen Flimsiplast aus seiner Uniform, kritzelte einen Zahlenfolge darauf und schob sie ihr über den Tisch.


“Meine Comnummer. Teilen Sie mir einfach mit, wann und wo ich Sie abholen soll.“

Er erhob sich von seinem Stuhl und salutierte, was aufgrund seines zwangsläufig einsetzenden Grinsens einiges an Förmlichkeit verlor, und schnappte sich dann sein Tablett.
Nachdem er es an dem dafür vorgesehenen Ort deponiert hatte, verließ er die Kantine. Das plötzliche Schwindelgefühl, das ihn ereilte, kaum dass er sich sicher war, dass sie ihn nicht mehr sehen konnte, hatte indes nichts mehr mit dem vorherigen Abend zu tun…


[Carida, Akademie, vor der Kantine]- Dak
 
- Carida - Imperiale Akademie - Flur - Cassie -​

Im laufen fummelte die gestresste Cassie die alten Abzeichen von ihrer Uniform, Captain Glenn hatte ihnen aufgetragen mit einer „nackten“ Unform zu erscheinen........sie hatte es jetzt vergessen..verdammt wieso gingen die Dinger nicht ab!

Verdammt nochmal!

Entwich es ihr als sie weiter an ihrer Uniform zog, sollte der seit Jahren erhoffte perfekte Abschluss nun scheitern? Wegen so einem Kleinkram? NEIN!.............

Cassie musste sich an Aidens Unform festhalten um nicht hin zu fallen. Er hatte sich ihr nach der Kurve so plötzlich in den Weg gestellt das sie sich extrem erschrocken hatte. Der Stress und der Druck viel genau so schnell von ihr ab wie ihre Nervösität. Da stand sie vor ihr, ihre ganz persönliche Droge, Aiden Thiuro.......ihre große männliche gutaussehende sexy Droge. Für Sekunden betrachteten sich die beiden ausgiebig.......Cassie bewegte sich keinen Zentimeter auf ihn zu und widerstand dem Drang sich an ihn zu schmiegen und ihn auf die köstlichen Lippen zu küssen. Sie hatte kein Interesse daran ihn oder auch sich in Schwierigkeiten zu bringen. Zudem sie waren zu aller erst ihrer Uniform und den damit einhergehenden Werten verbunden. Sie standen sich neutral gegenüber........mit den Augen umarmten sie sich allerdings.........

Und dann musste sie doch Schmunzeln als er ihr ihren winzigen aber intensiven Herzenswunsch erfüllte indem er ihr ein Eis reichte. Mit einem Schmunzeln nahm sie es entgegen, nicht ohne seine Hand ganz zufällig zu streifen. Sie freute sich ehrlichen Herzens über diese süße Gheste.


Vielen Dank Aiden. Das kann ich jetzt gut als Nervennahrung brauchen! Schön das du an mich gedacht hast!


Sprach sie glücklich und zufrieden, und begann schon damit es aus der Verpackung zu ziehen.


Ich würde dich küssen wenn ich es könnte.


Flüsterte sie fast unmerklich leise. Nein sie würde ihn hier nicht küssen, es war gestern schon fast schief gegangen so einen Thrill brauchte sie nicht ein zweites mal. Sie würde ihn vielleicht des Abends besuchen und ihn zu einem weiteren Glas Wein einladen....vielleicht. Zumindest hatte sie kein Interesse daran ihren Geburstag völlig mit Arbeit zu zu laden.

Ich liebe dich!

- Carida - Imperiale Akademie - Flur - Cassie, Aiden -​
 
[Carida-Akademie-Quartiere-Lloyd Mace]

Der Flug mit der Fähre hatte länger gedauert als es unter normalen Umständen der Fall gewesen wäre, aber bei der enormen Anzahl an Schiffen, die im Orbit um Carida kreisten, waren die Piloten gezwungen gewesen mehrmalige Kurskorrekturen vorzunehmen.
Auf der Planetenoberfläche angekommen, trennten sich die Wege von Seifo Dias und seinem ersten Offizier. Lloyd wurde zum Quartiermeister der Akademie geschickt. Für derartige Aufgaben wurden in der Regel Droiden benutzt, doch Lloyd traf einen Menschen am Schalter an. Nach seiner Anfrage für zwei Einzelzimmer, bekam er auf einem Datastick zwei Nummern und die entsprechenden Türcodes mitgeteilt. Die Eine schickte er sofrot an seinen Captain, die Zweite behielt er für sich. Mit Hilfe eines gebäudeplans auf seinem Datapad lief er durch die Gänge, bis er schließlich vor seiner vorübergehenden Bleibe stand. Der Code öffnete die Tür und Lloyd Mace trat ein. Der Raum war nicht sonderlich luxuriös ausgestattet. Das Imperium knauserte an überschwänglichem Komfort, bzw. überließ diesen den Admirälen der Flotte. Der Lieutenant Commander begann damit, seine Utensilien auszupacken und sich einzurichten. Auf dem Weg zum Zimmer waren ihm zahlreiche andere Offiziere aufgefallen, die sich auf Carida einquartierten. Anscheinend stand etwas von äusserster Tragweite bevor, vielleicht die Ansprache des neuen Oberbefehlshabers an die gesamte Flotte, möglich wäre es.


[Carida-Akademie-persönliches Quartier-Lloyd Mace]
 
- Carida - Oberfläche - imperiale Akademie - Gang - Seifo Dias -

Seifo durchschritt die Gänge der Akademie. Er hatte bereits von seinem 1.Offizier den Code für sein Quartier erhalten. Doch im Moment empfand Seifo weder Lust sein Quartier aufzusuchen, es einzurichten oder irgendetwas im Quartier zu tun. Er blieb an einem Porträt eines Menschen stehen und bedachte es mit einem langen Blick. Er kam ihm bekannt vor, doch der Name wollte ihm nicht einfallen.

“Jogur Trak. Ehemaliger Admiral und beteiligt an der Eroberung von Rishi und Ukio.”, sagte ein Mensch von ungefähr 40 Jahren, der plötzlich neben Seifo stand.

Doch es stimmte. Jetzt erinnerte sich Seifo wieder. Er hatte etwas über ihn gelesen. Er hatte die sich im Orbit befindende Flotte mit einem schnellen Angriff in Keilformation überrascht und innerhalb von wenigen Minuten besiegt.

“Verzeiht, meine Unhöflichkeit: Ich bin Captain Ferdinand Krell, Kommandant der STRIKE Majestic.”, stellte sich der Mann vor.

“Captain Seifo Dias von der VSD Basileia. Es freut mich Sie kennen zu lernen.”, erwiderte der Neimodianer den Gruß.

Sie schüttelten sich die Hand und beschlossen das Gespräch in der Offiziersmesse fortzusetzen. Sie setzten sich an einen Tisch nahe der Tür.

“Wo waren sie in letzter Zeit?”, begann Krell das Gespräch wieder.


“Ich war hauptsächlich im Outer Rim. Die Zahl der Piraten und deren Stärker hat sich seit dem Beginn des Sith-Konfliktes enorm vergrößert. Zudem wurden lange Zeit die Raumstationen in den äußeren Gebieten nicht kontrolliert, weshalb sich in einigen Gebieten die Piraten bereits fest integrieren konnten.”

“Das ist wahr… Ich habe letztens auf einen Notruf reagiert, der von einer kleinen Handelskolonne entsandt wurde. Als mein Schiff eintraf, war die gesamte Kolonne Geschichte. Die Handelsschiffe gehörten der Flame-Corporation. Die ihr Geld mit dem Handel von Gas verdient. Scheinbar war der Angriff ein Racheakt einer Piraten-Bande, da die Corporation einen Handelsposten errichtet hatte, der anscheinend in deren “Gebiet” lag.”

Seifo überlegte, ob er dem Captain von Silver-Moon erzählen sollte und entschied, dass Krell durchaus zu vertrauen war.

“Es gibt eine neue Piraten-Organisation, die sich Silver-Moon nennt. Sie hat bereits einen großen Teil der kleinen Organisationen unter ihre Kontrolle gebracht. Sie sind inzwischen ein wichtiger Teil des Schwarzmarktes und haben sogar ihre Handelsposten in imperialem Gebiet und kontrollieren einige Beamte. Und das unbemerkt vom Imperium. Zumindest bis jetzt unbemerkt.”

“Erschreckend! Der Gedanke, dass inzwischen imperiale Bürger Angst haben müssen vor Piraten aus dem Outer Rim, ist schockierend und wirkt beinahe lächerlich und unwirklich, auch wenn es das natürlich nicht ist!”

“Ich weiß…”, Seifo wurde vom Piepen des Datapads von Krell unterbrochen, der mit einem entschuldigenden Blick die Nachricht überflog.

“Tut mir Leid, Captain! Ich fürchte ich muss zurück auf mein Schiff. Mein 1. Offizier hat ein Problem mit einem Bericht und ich muss mich darum kümmern. Ich hoffe wir können dieses Gespräch später fortführen.”

Seifo stimmte zu und gab dem Menschen zum Abschied noch einmal die Hand. Nachdem Seifo noch einen kurzen Moment alleine am Tisch saß, beschloss er sich zu seinem Quartier zu begeben. Er dachte über das gesagte des Captains nach: ‘Sollte es tatsächlich so sein, dass selbst kleine Piraten-Gruppen nicht vor extremer Gewaltzurückschrecken, dann hätte ein Krieg zwischen 2 rivalisierenden Banden für die dort lebende Bevölkerung und die dortigen Firmen schlimme Auswirkungen. Es wäre praktisch auf den Straßen nicht mehr sicher!’ Seifo war von dem Gedanken beunruhigt und beschloss sicht erst einmal wieder auf andere Gedanken zu bringen. Er hatte ja zum Glück sein Buch über Psychologie dabei.
In seinem Quartier angekommen packte der Neimodianer seine Sachen aus und begann sofort in dem Buch weiter zu lesen. Seifo war sehr fasziniert von dem Phänomen der “Persönlichkeitsspaltung”, welches einen Großteil des Buches einnahm.


- Carida - Oberfläche - imperiale Akademie - Quartier - Seifo Dias -
 
- Carida - Imperiale Akademie - Kantine - Cecilia, Dak (Jacen) -​

Ihre Mission hatte in jeglicher Hinsicht Erfolg gehabt, sie hatte ihn so durcheinander gebracht wie er es verdient hatte nach diesem „Überfall“. Und dennoch hatte er sie beeindruckt, er hatte stand gehalten, er hatte sich nicht feige zurück gezogen und.... Sie warf einen Blick auf das kleine Stück Flimsiplast..sie würde ihn heute Abend wieder sehen.

Warum ihr diese tückische spontane Ader, dieser Spleen den sie an sich hasste wieder das Bein gestellt hatte wusste sie nicht wirklich. Sie hatte ihn nach einem kurzen Gespräch ohne sich auch nur nach seinen Fähigkeiten erkundigt zu haben nicht nur einen Platz in der Staffel angeboten die sie (so hatte sie es vor) nur mit dem besten was sie kriegen konnte besetzen wollte, dann hatte sie ihn quasi zu einem Date eingeladen........war sie wahnsinnig oder einfach so extrem unter Druck das sie koste es was es wolle Kurzweil und Ablenkung suchte?


Fakt war schlechte Piloten konnte man sehr schnell wieder aus der Staffel werfen, und das heute Abend war kein Date, sie suchte seine Gesellschaft lediglich weil er interesannt und wegen seiner Art sehr reizvoll war..........nichts weiter......wirklich nicht. So oder so der Abend würde sehr spannend werden.

Mit einem weiteren Blick auf ihr Chrono erinnerte sie sich wieder daran das (nun noch) 34 Stunden nicht wirklich viel Zeit waren um hier alle Zelte ab zu brechen und vorallem ihre neue Staffel zusammen zu stellen. Das Datapadd, ihr ständiger Begleiter wanderte auf ihren Tisch, ein weiteres Stück ihres Nerv Würstchens in ihren Mund. Trakan Ludor, Luke Ewans, Mark Glenn, Jab Frost, und Tarak Biggs.... die ersten die sie sich erwählt hatte, die ersten die sie gleich besuchen würde, allen voran Mark den sie genau kannte und von dem sie wusste das er sich wehren würde. Aber erst würde sie sich nach jemanden erkundigen nach dessen Nähe sie sich sehnte.....


Hey Foster!

Sprach sie munter nachdem sie ihr Tablett weg gebracht hatte und sich zu Jansons ruhigem Kumpanen gesellte.


Wo haben Sie Janson gelassen? Ich hoffe doch er hat nach unserem kleinen Ausflug gestern nicht schlapp gemacht?

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Jacen starrte auf sein Frühstück hinunter und kaute geistesabwesend auf eben jenem herum. Er hatte die wichtigsten Dinge bereits erledigt, fehlten nur noch die Organisation einer Trauerfeier für Emmea, die aber auf der "Intimidator" würde abgehalten werden und die offizielle Aufnahme von Bennett in die Staffel. Dazu war bereits alles vorbereitet, es fehlte nur noch ihr Abschluss und den würde sie heute machen. Morgen um diese Zeit würde sie dann bereits Mitglied der Staffel sein, wobei das war sie nach Janson's Information am letzten Abend ja eigentlich schon. Eins war auf jeden Fall sicher, so schnell wie sie war noch kein Pilot Mitglied der Staffel geworden.

Captain Glenn grüßte ihn im Vorbeigehen und Jacen nickte ihr als Antwort zu. Sobald er fertig gefrühstückt hatte würde er sie nach dem Colonel fragen - vielleicht hatte sie eine Erklärung für diese Reaktion. Er warf einen Blick auf sein Chrono. Janson befand sich nun seit etwas über einer Stunde im Med-Center und er hatte noch immer nichts gehört. Es musste wohl doch etwas schlimmeres als irgendein Fieber oder eine Grippe sein, ansonsten hätte es schon eine Mitteilung für ihn gegeben. Aber das Kom, welches neben seinem Teller lag, blieb stumm. Der Captain nahm noch einen letzten Bissen von seinem Brot und wollte sich gerade erheben, um das Tablett wegzubringen und zu der Ausbilderin hinüber zu gehen, da sah er einen anderen Piloten an ihrem Tisch sitzen.

Er entschloss sich, für den Moment, sitzen zu bleiben. Er wollte nicht stören und außerdem würde sie den Piloten vermutlich zurechtweisen und dabei wäre seine Anwesenheit ganz sicher nicht vonnöten. Der Pilot Officer wusste ganz offensichtlich nicht mit wem er es hier zu tun hatte. Gerade als es schien das Glenn loslegen würde und der Pilot innerhalb von wenigen Sekunden davon schleichen würde, brach die Captain in Gelächter aus. Jacen blickte überrascht hinüber und verfolgte die Szenerie. Sie sagte etwas zu dem braunhaarigen Mann und goss ihm etwas blaue Milch ein.
Nach allem was er über Captain Cecillia Glenn gehörte hatte passte diese Aktion, wie eine Horde Jawas auf Hoth ins Bild, also gar nicht.

Nach einigen Minuten stand der Pilot Officer schließlich auf und salutierte grinsend. Jacen zog eine Augenbraue in die Höhe, was zum Teufel war den da los? Gestern Abend ging sie noch mit Janson aus und heute unterhielt sie sich ganz locker mit Piloten und ließ ihnen alles mögliche durchgehen? Die Beiden übten offenbar einen nicht zu unterschätzenden Einfluss aufeinander aus.

Er wollte soeben aufstehen, als die Captain sich auch schon zu ihm gesellte und nach Janson fragte.


"Ich fürchte schon. Was auch immer Sie Beide gestern Abend gemacht haben - es ist ihm nicht gut bekommen. Heute morgen lag er hustend und keuchend, kreidebleich und zitternd in seinem Bett. Nun ist er im Med-Center, allerdings darf man ihn nicht Besuchen, bis sichergestellt wurde was er hat. Man wollte mich informieren, aber ich habe noch nichts gehört."

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[ Carida | Akademie des Imperiums | Zentralkomplex | Korridor | mit Cassie ]

Die Reaktion der kleinen Brünetten war erstaunlich positiv. Sie freute sich wirklich über das gekaufte Eis als Geburtstagsgeschenk. Aiden war erstaunt und gleichzeitig erleichtert. Ihre Augen funkelten magisch in diesem Moment. Sogar die Bedenken, die vor wenigen Minuten noch den Hinterkopf des Piloten unsicher gemacht hatten, waren mit einem Mal verschwunden. Ein Schmunzeln zierte ihr schönes Gesicht.

“Vielen Dank, Aiden”, bedankte sich die Piloten in Spe mit ihrer süßen Stimme. “Das kann ich jetzt gut als Nervennahrung brauchen! Schön das du an mich gedacht hast.”

Eine leichte Röte war im Gesicht des Wolve-Piloten zu sehen, während sie die Verpackung geschickt öffnete. Es war nur eine kleine Geste, aber man konnte ihr die Freude ansehen. Der Drang, sie zu umarmen, stieg in ihm auf, doch das Pflichtbewusstsein stellte sich quer. Er konnte im Dienst seine Zuneigung einfach nicht zeigen.

“Ich würde dich küssen wenn ich es könnte”, gestand Cassie im Flüsterton zögerlich.

“Mir geht es genauso”, entgegnete Aiden mit einem unsicheren Lächeln. “Und das nächste Mal werde ich ein besseres Geschenk dabei haben.”

Das Pärchen schaute sich einen Augenblick tief in die Augen. Sie waren sich so nah und doch so fern. Ein weiteres Mal knisterte die Luft zwischen den beiden Piloten, doch sie konnten sich zügeln. Cassie wirkte in ihrer Uniform richtig erwachsen. Aiden fragte sich für ein paar Sekunden, wie sich die Antipathie zwischen ihnen entwickeln konnte. Ihre Beziehung war unter einem düsteren Stand entstanden, aber hatte sich prächtig entwickelt. In diesem Moment musste der einsame Wolf über diese Entwicklung lächeln, jedenfalls innerlich.

“Ich liebe dich!”, flüsterte sie liebevoll.

“Ich dich auch, Cassie, erwiderte Aiden flüsternd. “Von ganzem Herzen…”

Keck zwinkerte er ihr zu und wünschte ihr danach viel Erfolg bei ihrem Abschluss. Auf dem Weg zu ihr hatte er seine Kom-Nachrichten abgehört und von dem Simulatorflug, welchen Foster beordert hat, erfahren. Außerdem wollte der Pilot bei seinem Sternjäger vorbei schauen. Irgendwie fühlte er sich in dieser Sache einsam. Hatte er in der Zwischenzeit das Fliegen verlernt? Ein Blick auf seinen Defender konnte nicht schaden.

Gemächlich ging der Pilot durch die Gänge der Akademie. Die Entfernung zwischen Hangar und Unterkunftskomplex war nicht sehr groß. Des Weiteren war sein Zeitpensum für einen kleinen Besuch noch groß genug. Einige Studenten kamen dem Flight Lieutenant auf seinem Weg entgegen. Natürlich grüßte man den ranghöheren Offizier mit einem Salut und selbstverständlich bekamen sie auch eine Antwort. Aiden fühlte sich nach dieser Nacht wunderbar. Aus diesem Grund war seine Laune auch ausgesprochen freundlich.


[ Carida | Akademie des Imperiums | auf dem Weg zum Hangar | Korridor | allein ]
 
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