Barbie

Ich habe mal eine komische Barbie erschaffen in dem ich Ihr die Haare verbrannt habe :( Meine Schwester wirft mich dies immer noch vor haha :P
Ich habe meinen Barbies die Nasen und Finger abgeschnitten. Ich durfte dann nicht mehr damit spielen. :geek:

Und meine Mutter hat wirklich von jedem winzigen Paar Schuhe ein Exemplar eingesaugt, so dass meine Barbies immer mit ungleichen Schuhen staksen mussten.

Ich glaube, ein Barbie-Film würde zu viel in mir aufwühlen. :D
 
Wolfgang M. Schmitt:


Wow, es ist einigermaßen beeindruckend, wie man eine Rezension entwerfen kann, die buchstäblich alle Kernaussagen und Schlüsselszenen bewusst ignoriert. Das plakativste Beispiel für eine gründlich misslungene Filmkritik ist die ausbleibende Erkenntnis: Die Auseinandersetzung mit der Sterblichkeit ist die finale Pointe des Films. Die Protagonistin hat am Ende die Wahl zwischen High Heel und Birkenstock getroffen. Schwer, etwas derartig offensichtliches so krass zu umschiffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentlich mag ich ja "Filmanalyse", aber hier trifft das zu, was ich mit einem meiner Posts ansprach. Man kann manchmal auch einfach zu sehr versuchen, einen Film zu analysieren, und vollkommen aus den Augen verlieren, dass er in seiner größten Absicht einfach nur unterhalten möchte. Taucht man zu tief hinab und sucht auch noch in der letzten Ritze nach irgendwelchen psychoanalytischen Punkten, fährt man an einigen Stellen gegen die Wand.
 
Taucht man zu tief hinab und sucht auch noch in der letzten Ritze nach irgendwelchen psychoanalytischen Punkten, fährt man an einigen Stellen gegen die Wand.

Ich weiß nicht, da geht bestimmt noch ne ganze Menge reinzudeuten. Ich persönlich fand mich an einigen Stellen dann auch ziemlich deutlich an Fight Club erinnert. Das ganze Spektakel wirkt auf mich sehr stark, wie eine einzige lange Emanzipation von sich selbst, quasi den Ausgang aus der Unmündigkeit als stupider Konsument.
 
Reindeuten kann man sicherlich viel. Das kann man ja grundsätzlich überall. Aber die Frage am Ende des Tages bleibt ja: war das alles auch die Intention des Drehbuchschreibers? Oder passt hier und da lediglich eine Schablone überein?
 
Ich melde mich mal zu Wort und bekenne, nicht den ganzen Thread gelesen zu haben (geschweige denn, auch nur eine Rezension gelesen oder gesehen zu haben). Aber eine Sache muss ich unbedingt loswerden: Ich war nicht restlos überzeugt, dass ich mir diesen Film anschauen muss. Aber meine Zweifel waren schon nach der ersten Szene ausgeräumt: Diese Mädchen, die mit ihren Babypuppen Mami spielen - und dann ihre Puppen zertrümmern. Ich hab's echt gefeiert! Ich hatte auch mal Puppen (an zwei kann ich mich erinnern) und nen Puppenwagen, aber ich habe den hauptsächlich über irgendwelche Treppen und Vorsprünge geschoben, um zu sehen, wie schön der fällt und wie weit die Puppen fliegen... :whistling:
Ach ja: Mein Held in dem Film ist Allen. :D
 
Ich frage mich gerade, ob das Boxing eine Referenz auf Battlestar Galactica sein könnte:

Ein Zylon kommt in die Box, wenn er oder sie für gefährlich instabil befunden wird, z. B. wenn das Gedächtnis eines humanoiden Zylonen durch zu intensiven Kontakt mit Menschen als "verschmutzt" erscheint oder wenn ein Schläfer psychisch aus dem Gleichgewicht gerät, weil er sich mit seiner zylonischen Natur nicht anfreunden kann.

Quelle: https://de.battlestarwiki.org/Box

Die Implikation des Boxings in Barbie ist quasi identisch. Fairerweise könnte das auch eine unbeabsichtigte Parallele sein. Oder man hat sich bei BSG tatsächlich auch auf das Spielzeug bezogen, welches, Überraschung, ebenfalls von Mattel vertrieben wurde:


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Doofer Zufall oder Absicht?
 
Barbie hat sich mittlerweile mit einem Einspielergebnis von 1.291.201.242 US-Dollar auf Platz 20 der weltweit finanziell erfolgreichsten Filme vorgearbeitet.
 
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