Chiss'Aria'Prime, Chiss'Al'Vana, Mato'Chel'Not (Chiss-Empire)

Mato'Chel'Not - Tunnelsystem der Stadt - mit Lance

Sagen wir es so, ich war hier schon einmal. Allerdings war das schon eine ganze Weile her, antwortete er Lance flüsternt.

Ich kenne hier jemanden. Eine Chiss der auch nicht viel für das Imperium übrig hat. Er wird uns helfen.

Sie gingen also noch einige Zeit durch die Gassen der Stadt, bis sie im Wohnviertel ankamen und Dany zielstrebig auf ein bescheidenes kleinen Haus zu ging. Keine Beschriftung, wer das Haus bewohnte...es war also das richtige Haus. Kräftig klopfte er in einem bestimmten Rythmus an die Haustüre. Nach einigen Sekunden wurde dieses Klopfen erwidert und Dany antwortete erneut mit einem Klopfen. Schließlich öffnete sich die Tür und ihm entgegen Stand sein Cousin Derik Sk'ai'wo'ka, der nahezu genaus alt war wie Dany und ihm abgesehen von den Haaren und dem Bart sehr ähnlich sah.

Bei Ice'Dra'Gon, was machst du hier, Dany? Und wer ist dein Begleiter?

Ich habe keine Zeit das im Detail zu erklären.

In Ordnung. Kommt rein.

Die drei gingen hinein und Dany schaute nicht schlecht als ein 12 jähriger Chissjunge durchs Wohnzimmer huschte.

Dein Sohn?

Ja.

Er ist groß geworden. Als ich ihn das letzte mal gesehen habe, war er kaum länger als mein Unterarm.

Wie wahr. Doch erzähl, was hat sich in all den Jahren getan. Wenn ich ehrlich bin, habe ich nicht damit gerechnet dich noch einmal zu sehen und schon gar nicht hier.

Ich habe auch nicht damit gerechnet, dich noch einmal zu sehen. Nach all dem was ich über deine Rebellion gehört habe...

Ich bin untergetaucht, als klar war, dass alles verloren war.

Wie ich... Nun, jetzt bin ich Kopf der Black Sun.

Woha, ich wusste zwar, dass ein Chiss angeblich Chef der Black Sun sei, aber nie gedacht, dass du dieser bist.

Hätte ich vermutlich auch nicht...Wie dem auch sei, das ist Lance, ein Freund und Mitarbeiter, erklärte er und zeigte dabei auf Lance.

Freut mich, entgegnete Derik und reiche Lance die Hand, ich heiße Derik.

Ich habe etwas über unsere Familie heraus gefunden, was uns wieder hier besser stehen lassen könnte.

Das spielt jetzt auch keine Rolle mehr...

Doch, das tut es. Die Sk'ai'wo'kas gehören zu den antiken Herrscherhäusern und hat heute noch einen Anspruch auf den Thron.

Du willst Overlord werden?

Nein, ich will Missverständnisse klären, Cousin. Aber, um das näher zu erklären ist keine Zeit mehr. Die Krieger sind uns auf den Fersen. Man muss irgendwie herausgefunden haben, dass ich hier bin. Dummerweise wurde mein Schiff zerstört und nun sitzen wir hier fest.

Hmm...ich kenne wen, er wohnt am anderen Ende des Viertels. Er wird euch helfen. Doch ich muss dich auch, um einen Gefallen bitten.

Ja?

Nimm meinen Sohn mit. Er hat besseres verdient, als hier im Untergrund zu vergammeln. Drake ist schlau, er kann fliegen. Er wird sicher einen Platz in deiner Organisation finden.

Die Galaxis ist ein heißes Pflaster.

Das ist das Chiss Empire auch. Er ist kein Kind mehr Dany, in drei Jahren wird er 16.

Der junge war wirklich kein Kind mehr - zumindenst in Augen der Chiss, welche mit 16 bekannterweise volljährig waren und auch dann ihren Militärdienst ablegen müssen.

Einverstanden. Ich werde ihn behandeln wie meinen eigenen Sohn.

Danke. Dann lasst uns sofort aufbrechen.

Man wollte gerade zur Türe heraus gehen, da hörte man bereits, dass sich jemand an ihr zu schaffen machte. Die Krieger, vermutete Dany.

Durch die Hintertür. Drake! Du darfst mit dem Commodore mit gehen.

Begleitet von seiner Mutter, die Dany mit einem Nicken begrüßte, kam er ins Wohnzimmer und begrüßte ihn ebenso militärisch. Gemeinsam gingen sie alle ans andere Ende der Wohnung, in der Hoffnung, dass dort noch keine Chiss waren. Doch kaum sahen sie die Hintertür, hörte man die Krieger bereits rein gehen.

Flieht! Wir werden sie aufhalten. Drake weiß wo der Freund wohnt.

Möge Ice'Dra'Gon mit euch sein, rief er seinem Cousin und seiner Frau noch zu, als die drei durch die Türe gingen.

Und mit euch.

Und damit schlossen sie die Hintertür. Lance und Dany folgten dem jungen Chiss durch die Straßen, die Schüsse die man in der Wohnung hörte hinter sich lassend. Als die Schüsse erloschen begann man zu rennen.

***

Vor dem Haus des "Freundes" angekommen, klopfte Dany wieder mit dem bestimmten Klopfzeichnen an der Tür. Anstelle eines Antwortklopfens, hörte man eine flüsternde Stimme.

Ich kann Euch nicht helfen, Commodore!

Verduzt schauten sich Dany und Drake an. Wie als könnte der "Freund" ihre Blicke sehen schickte er eine Erklärung nach.

Es tut mir Leid. Das werden jetzt vermutlich meine letzten Worte sein: Mir hält jemand ein Charricblaster gegen die Schläfe und die ganze Straße ist voller Krieger. Es tut mir Leid Commodore.

Man hörte einen lauten Schuss, dann einen dumpfen Schlag und schließlich kamen die Chiss aus ihren verstecken hervor - mit gezogener Waffe natürlich.

Das Spiel ist aus Sk'ai'wo'ka!, rief der Commander der Truppe ihnen zu. Entweder sie ergeben sich, oder sie werden alle sterben - inklusive dem Jungen.

Es waren zu viele...gegen die Hälfte wäre Dany angekommen, aber auch nur, wenn Drake nicht dabei wäre. Er hatte keine andere Wahl als sich zu ergeben...

In Ordnung. Wir ergeben uns.

Dany legte seine beiden Chissyak nieder und Lance, sowie Drake taten es ihm gleich. Diesmal hatte Dany verloren. Er hasste es zu verlieren, doch lieber einmal verlieren und in der Revanche - die sicherlich nicht lange auf sich warten lässt - gewonnen...

Mato'Chel'Not - Tunnelsystem der Stadt - Wohnviertel - mit Lance, Drake, Chiss Krieger
 
Mato'Chel'Not - Tunnelsystem der Stadt - mit Lance

Dany war also schonmal hier gewesen und aknnte glücklicherweise auch jemanden, der ihnen helfen konnte. Sie gingen also einige Zeit weiter und sahen auch hier und da einige Gestalten an ihnen vorbei gehen. Manche fröhlich manche genervt manche beschäftigt, aber eins hatten sie alle gemeinsam, sie hatten blaue Haut. Lance war schockiert als er erkannte, dass sich so andere Rassen im alten Imperium gefühlt haben mussten... Seine Wut auf das Imperium, dass solange seine Heimat gewesen war, dem er solange gedient hatte und vorallem vertraut hatte wuchs weiter. Er würde es ihnen Heimzahlen, würde sich rächen, aber noch wichtiger er würde Tinya retten.... TINYA wie ein Schlag durchfuhr es ihn und er holte seinen Kom raus. Er hatte vorhin eine Nachricht bekommen. Schnell öffnete er sie und las:

---------------------------Kom.Nachricht an Lance Scott -----------------------------

Lance? Bleib wo du bist, es nicht mehr nötig mich zu retten, das habe ich selbst getan. Auch ich bin fürs Erste in Sicherheit.
Ich habe deine letzte Nachricht erhalten und weiß jetzt gar nicht was ich antworten soll. Was ich für dich empfinde? Ich weiß es nicht und ich fürchte, ich werde es nur bei einem Treffen mit dir herausfinden. Aber auch du bist ständig vor meinen Augen und gehst mir nicht mehr aus dem Kopf. Letztendlich konnte ich wegen des Vorfalls auf Corellia nicht mehr länger bleiben und bin geflohen. Ich versuche herauszufinden, wo du dich aufhältst und ich werde eine Möglichkeit finden, zu dir zu kommen - das verspreche ich dir jetzt. Da ich über Kontakte aus alten Zeiten verfüge, bin ich da sehr zuversichtlich. Und jetzt sage ich dir noch etwas .... Lance, ich bin nicht die, für die du mich hältst - ich bin nie ein treues Mitglied des Imperiums gewesen, ich habe euch alle belogen.
Ich hoffe, du kannst mir verzeihen...

In Liebe Tinya

------------------------------------------------------------------------------------------------


In Liebe... Lance Miene wechselte von schock zu verwirrt, zu froh, und schließlich zu einem strahlenden Lächeln. Und das sie sie belogen hatte zählte nicht hatten sie sich nicht alle selebr belogen? Aber was schrieb sie? Sie hatte sich selber befreit? Das war nicht gut, sie würde nun auch von Kopfgeldjägern gesucht werden und anders als Lance hatte sie wohl nie gelernt sich zu verteidigen. Er musste das später Regeln, denn Dany klopfte nun an eine Haustür in einem bestimmten Muster und bekam antwort. Noch einmal klopfte Dany dann öffnete sich die Tür und dort stand ein weiterer Dany... Nicht nur wegen der blauen Haut, nein auch seine ganze Körper Form, sein Gesichtsausdruck, alles war ziemlich gleich das einzige was sie unetrschied war die Behaarung. Drinne huschte noch ein kleiner Chiss durch die gegenden, der Sohn des Dany Klons. Nach einer kurzen Erklärung stellte Dany dann Lance vor und der andere Dany gab ihm die Hand welche er freundlich nickend erwiederte. Er hies also Derick. Es folgte ein Gespräch der beiden Chiss in dem Lance kaum was verstand, da sie immer wieder Wörter benutzen die Lance zuvor noch nie gehört hatte, doch am ende standen sie mit einem Weg vom Planeten und einem fast 16 Jährigen Chiss Jungen namens Drake da... Die Vordertür wurde bereits von irgendwem bearbeitet also verliesen sie das Haus durch eine Hintertür, hinter ihnen hörten sie nur noch ein möge Ice'Dra'Gon mit euch sein.

"Verdammt was hat es mit diesem Eisdrachen auf sich? warum benutzt ihr das alle als begrüßung, fluch verabschiedung?"
, fragte Lance als er Luft schnappen konnte udn sie eine weitere Hütte erreichten. Dany klopfte an und was jetzt geschah hatte Lance nicht erwartet. Der Chiss im Haus teilte Dany noch sein bedauern mit wurde erschossen und urplötzlich waren die 3 Flüchtlinge umzingelt. Lance hatte zwar seine Waffe schon in der Hand und zählte die Feinde, kam aber zu dem entschluss, dass Dany nicht schnell genug sein würde um so viele zu erledigen. Und vorallem konnte er nciht den jungen in Gefahr bringen, also lies er seine Waffen fallen.

Was ein Tag, dachte Lance noch als er Handschellen angelegt bekam und abgeführt wurde.

Mato'Chel'Not - Tunnelsystem der Stadt - Wohnviertel - mit Lance, Drake, Chiss Krieger
 
Mato'Chel'Not - Tunnelsystem der Stadt - Wohnviertel - mit Lance, Drake, Chiss Krieger

Augenblicklich stellte sich Dany vor den jungen Drake - als ob dies was bei den schwer kalibrigen Charricblastergewehren etwas bringen würde - und wartete darauf, dass man ihm Handschellen anlegte. Sofort bemerkte er, dass es die der unangenehmen Sorte waren. Schockstöße entluden sich, wenn man sich Widersetzte und würden nicht aufhören bis der Träger bewusstlos war. Glücklicherweise waren diese Energieschellen nahezu in der gesamten Galaxis verpönt und verboten. Das Chiss Empire zählte zu den Gegenden, in denen diese Handschellen größte Beliebheit inne hatten, wie Dany nun mit bedauern feststellen durfte...

Man führte sie durch die schmalen Straßen und Tunnel. Dany schätzte, dass man sie zuerst in ein örtliches Gerichtshaus bringen würde, von dort aus würden sie nach Chiss'Aria'Prime gebracht werden und von dort aus wohl nach Bastion. Doch da irrte sich der Commodore. Man brachte sie direkt zu einem Militärhangar und verfrachtete sie auf ein Hochsicherheitstransportschiffs. Es schien also nicht mehr allzu bürokratisch her zu gehen, wie noch vor seiner Verbannung.

Schließlich kamen sie in einer kleinen Zelle an Bord des Schiffes an. Ihre Waffen verlud man in einen Hochsicherheitsspint in einem Nebenraum.


Informiert Sith Warrior Janem Menari Hal'Oun'Tian über die Festnahme seines Widersachers. Er kann ihn sich vom Alpha-Omega-Gefängnis abholen, hörte man den Commander noch sagen bevor das Shuttle abflog.

Dany glaubte das Geräusch von Klauenjägern wahrzunehmen. Man eskortierte sie also. Gut zu wissen. Schließlich wandte er sich wieder Lance zu.


Das Alpha-Omega-Gefägnis ist ein Übergangsgefängnis des Imperiums auf einem Asteroiden in neutralem Raum. Das wird unsere Möglichkeit zur Flucht sein..., flüsterte Dany.

So lange heißt es, sich in Geduld zu üben. Du wolltest doch wissen, wer Ice'Dra'Gon ist?

Er ist der größte Mythos, den es in der Geschichte der Chiss gibt und wird von vielen heutzutage noch angebetet. Generell hat dieser Begriff, wie du schon richtig erkannt hast, die Bedeutung von Glück, Gruß und manchmal auch zum Fluchen. Ich könnte mir vorstellen, dass Ice'Dra'Gon das Chisssynonym für "Die Macht" ist, aber das ist nur spekulation meinerseits.


Orbit um Mato'Chel'Not - Transportschiff - Zellel - mit Lance, Drake

[op: Nach deinem Post kann es in dem Alpha-Omega Thread weiter gehen ;) ]
 
Zuletzt bearbeitet:
Orbit um Mato'Chel'Not - Transportschiff - Zellel - mit Dany, Drake

Lance und die anderen wurden also sofort in ein Raumschiff verfrachtet und würden, soweit Lance mitbekommen hatte einem Sith-Lord Namens Menari ausgeliefert werden und dann nach Bastion zurück gelangen. Zusätzlich zu der eigentlich Schmach der Gefangenname, die wohl zur Hinrichtung führen würde, sah sich Lance nun zwei Punkten ausgesetzt die für ihn eigentlich noch schlimemr als der Tod waren. Zum ersten würde er einem Sith übergeben werden, Lance haste die Sith über alles, sie waren der Kern des Übels, den das Imperium ausstrahlte und zum zweiten würde er nach Bastion kommen, der Anfang seiner "Karriere" würde sogleich sein Ende sein und was noch viel wichtiger war, es bestand eine nciht gerade geringe Warscheinlichkeit, dass sich seine alten Staffelkollegen dort befanden, was ihn eindeutig als Verlieren darstehen lassen würde. Lance atmete lange aus, dies war wohl die dümmste Situation, die er jemals erlebt hatte. Doch wie er nunmal war, sah er auch etwas positives in dem ganzen. Wenn er schon sterben würde, dann würde er wenigstens seine Schwester wieder treffen. Wobei dies warscheinlich nur für Gläubige galt und da Lance ungläubig war... Sie hatten also keine Wahl als sich irgendwie vor dieser Zukunft zu drücken... Nur wie... Als ob Dany seine Gedanken lesen konnte fing dieser an:

Das Alpha-Omega-Gefägnis ist ein Übergangsgefängnis des Imperiums auf einem Asteroiden in neutralem Raum. Das wird unsere Möglichkeit zur Flucht sein...,
So lange heißt es, sich in Geduld zu üben. Du wolltest doch wissen, wer Ice'Dra'Gon ist? Er ist der größte Mythos, den es in der Geschichte der Chiss gibt und wird von vielen heutzutage noch angebetet. Generell hat dieser Begriff, wie du schon richtig erkannt hast, die Bedeutung von Glück, Gruß und manchmal auch zum Fluchen. Ich könnte mir vorstellen, dass Ice'Dra'Gon das Chisssynonym für "Die Macht" ist, aber das ist nur spekulation meinerseits.


Schon wieder diese Macht, es schien Lance tatsächlich so, als würde die ganze verdammte Galaxie diese Macht verehren. Aber ihm sollte es recht sein sollte doch jeder an das Glauben was er wollte. Sie würden also "Zwichengelagert" werden das war allerdings eine gute Gelegenheit zu fliehen... Es war die einzige...

Orbit um Mato'Chel'Not - Transportschiff - Zellel - mit Dany, Drake
 
Mato'Chel'Not - Abwasseranlagen - Derik Sk'ai'wo'ka (NPC) - alleine

Es ist alles schief gegangen! Er hatte Dany und seinen Sohn gerade so ins Verderben geschickt...ebenso wie seine Frau, die von den Kriegern bereits getötet wurde. Nur Derik schaffte es sich in die rar gesäten Abwasserkanäle zu begeben, dort von wo die Rebellion einst agierte und noch einige Schiffe abgestellt waren, die eigentlich für Dany gedacht waren... Nun, dank eines Abhörgerätes konnte er den Ziel des Gefangenentransports bestimmen und würde sich nun auf die Suche nach dieser Black Sun machen. Nur so konnte er seinen Cousin und seinen Sohn noch retten.

Er stieg in den Klauenjäger ein, startete und flog durch die Tunnel der Abwässerkanäle zu einer der wenigen Stellen, an denen man an die Oberfläche gelangen konnte. Glücklicherweise machte man keine Anstände ihn zu verfolgen, man erkundigte sich nicht einmal per Com bei ihm. Wieder einmal begriff Derik, was für ein kleiner Fisch er im Gegensatz zu seinem jüngeren Cousin war...

Ohne groß nach zu denken setzte der Chiss einen Kurs nach Nar Shaddaa, ohne Zweifel würde man dort wohl auf die Black Sun treffen. Wenn diese Organisation keine Anwesenheit auf diesem dreckigen Mond zeigen würde, so wäre sie wohl auch nicht in der Lage Dany aus den Klauen der Imperialen zu befreien. Aber Derik war sich sicher, dass das eine wie auch das andere der Fall sein werden...


Hyperraum nach Nar Shaddaa - Klauenjäger - Derik Sk'ai'wo'ka (NPC)
 
Orbit um Chiss'Aria'Prime ~ Ugula'Dragon ~ Klauenjäger ~*~ Liam

Es wurde vergleichbar kalt in seinem Cockpit...
Nicht, dass er die Kälte nicht von seinem Heimatplaneten gekannt hätte, aber er war es gewohnt, waghalsige Manöver zu fliegen, die ihn an den Rand der Bewusstlosigkeit trieben und ihn in seinem eigenen Schweiß baden ließen...

Staffel, Keilformation einnehmen!

Die Anweisung des Leaders war so kurz wie üblich und auch ebenso verständlich.
Er drückte den Steuerknüppel nach vorne-links, stieg aufs rechte Pedal und benutzte die Repulsoren, um nach links zu driften.
Rotte eins war in der Mitte, Rotte zwei schloss links an und Rotte drei war rechts in der Formation.
Liam schaute kurz aus dem Backbordfenster und prüfte, ob auch alle da waren. Er vertraute seinem Sensorbildschirm nicht mehr so gut, seit er einmal durch EMP-Waffen gestört war und einen kleinen Asteroidenhaufen nicht anzeigten...

Staffel, Linie bilden, dann auf Kommando zu drei Keilen ausbrechen!

Eine Vielzahl an Doppelklicks tönte im Helm und bestätigte das Kommando.
Der Leader gab wiederholt Kommando und die Klauenjäger brachen zu drei Keilen aus.
Rotte 1 bildete den mittleren Keil, Rotte zwei und drei waren auf einer Ebene darüber und positionierten sich links und rechts.

Meinem Kurs in Formation folgen, Ziel erfassen und Torpedo abfeuern. Dann Rottenweise abdrehen!

Wie befohlen folgte die Staffel Dragon 1 und erfassten das Ziel, einen etwa 60km großen Asteroiden, der einen schlechten Kurs hatte und nun etwas durchlöchert werden sollte. Da die Dragons über keinen aktiven Einsatz verfügten, nutzen sie dies gleich als Gelegenheit zur Übung mit scharfen Waffen.

Alle Torpedos arretiert, Leader.

Abschusssequenz per Bordcomputer.

Liam drückte nun den Knopf an seinem Knüppel und hielt ihn. Wenn das Signal vom Leader kam, würde er nun automatisch abgefeuert werden...

Zwölf Torpedos schossen daraufhin so los, dass sie in etwa zum selben Zeitpunkt aufkamen.

Rotte 1 tauchte sofort ab, Rotte 3 lößte die Formation kurzzeitig und brach nach Steuerbord aus und Liam rollte 45° nach Steuerbord und flog in Formation einen Looping. Aus den Augenwinkeln betrachtete er die simultane Explosion von 12 Protonentorpedos, die den Kurs des Asteroiden nun so veränderten, dass keine Monde, Satelliten oder Raumstationen von ihm in Mitleidenschaft gezogen würden...

Gut gemacht, Staffel.
Eine kurze Stille herrschte wieder im Kom-Kanal...
Sammeln und dann Richtung Hauptstadt zur Flugsicherung!


Jaja, sie mussten wieder zur Flugsicherung. Auch die Elite des Chiss Empires blieb nicht davon verschont. Jede Staffel musste in bestimmten Abständen die Flugsicherung übernehmen...
Er drückte seinen Steuerknüppel wieder nach vorne und richtete sich dann auf das blaue Juwel des Chiss Empires aus...


Orbit um Chiss'Aria'Prime ~ Ugula'Dragon ~ Klauenjäger ~*~ Liam
 
Orbit um Chiss'Aria'Prime ~ Ugula'Dragon ~ Klauenjäger ~*~ Liam

Bodenstation an Ugula'Dragon; landen Sie bitte unverzüglich, Sie werden abgelöst...
Wir haben eine wichtige Mitteilung für Sie, Bodenstation Ende!


Wieso denn das jetzt wieder? Hat das Imperium jetzt endlich diesen Krieg gewonnen, oder was?, dachte er laut.
Erst im Nachhinein dachte er an sein Komlink, atmete aber auf, da er die automatische Aktivierung abgestellt hatte.
Aber dann landete sie schließlich und 12 Plasmabälle drangen in die Atmosphäre von Chiss'Aria'Prime ein, bevor endlich wieder klare Sicht herrschte und die Komkanäle wieder funktionierten.

Als sie also in einer Reihe vor ihren noch heißen Klauenjägern mit den Helmen unterm Arm standen, kam ein hoher Offizier in weißer Uniform auf sie zu und überreichte jedem der Piloten mit einem Lächeln einen Umschlag.

Meine Herren und Damen, Sie wurden anlässlich des Sieges um Bilbringi vom Imperium zu einem großen Ball, auf dem alle Vertreter des Imperiums anwesend sein werden, eingeladen.
Schnappen Sie sich Ihre beste Uniform und polieren Sie ihre Chissyaks...Und natürlich auch Ihre Jäger. Fliegen Sie als Staffel zum Ball und schinden Sie etwas Eindruck, verstanden?


Sein Lächeln wurde immer mehr zu einem Grinsen und auch Liam begann langsam, zu grinsen.

"Jawohl!", antwortete er mit den anderen im Chor.

Die besten Piloten des Imperiums können sich mit den Besten der Chiss messen.
Wegtreten!


Sie hatten nun etwa 12 Stunden Zeit, ihre Sachen zu packen und um einige Dinge zu erledigen. Zuerst packte er seine Sachen und seine Orden - bis jetzt waren es zwei, aber man konnte stolz auf sie sein -, schärfte und polierte dann sein Chissyak, bis es Papier einfach so durchtrennen konnte und brachte dann seinen Jäger auf Vordermann. Zugegeben, die Fenster waren die dreckigsten im ganzen Alpha-Geschwader und in den Kanonen sammelte sich schon die Schlake von verbranntem Staub. Schlafen konnte er im Hyperraum schließlich auch noch, denn sie flogen als Staffel nach Bastion.
Als Klauenjägerstaffel...

Nachdem also diese 12 Stunden vergangen waren, erhielten sie Starterlaubnis und erreichten bald den Orbit um das Blaue Juwel, von dem aus sie schon in den Hyperraum springen konnten. 3... 2... 1... Sprung!
Die Sterne wurden zu langen blauen Streifen und sie sprangen allesamt nach Bastion, dem Hauptplaneten des Galaktischen Imperiums.

"Wir auf einem Ball. Da muss man doch tanzen. Hmm...ich glaube, ich wüsste da jemanden!", dachte er wiederum laut und beruhigt.
Im Hyperraum war man ungestört und von jeglicher Kommunikation abgeschnitten...


Hyperraum nach Bastion ~ Klauenjäger ~*~ Liam
 
[Hyperraum ~ Unterwegs nach Aria’Prime] – Veyd'r, Jujuka, Ameta

Zeitweise war ihm alles so fremd erschienen, das er selbst seine Hand für einen sich immerzu ausdehnend langen Moment angestarrt hatte. Die Frage wer er war, geisterte ihm ebenfalls unablässig im Kopf umher. Aber es gab Mittel und Wege wie man sich, jedenfalls für einen Moment, solcherlei Umstände entledigen konnte. Und so hatte sich der Sith in eine Meditation begeben, die ihn vom Rest de Außenwelt abkapselte, seine Gedanken fokussierte und zugleich auch dafür sorgte, dass sich seine Kräfte regenerierten. Und während er in vollkommener Stille verharrte, gelang es ihm auch deutlich leichter nachzudenken. Pläne zu schmieden und die Ausbildung seiner zwei Adepten zu planen. Sein erster Schüler Jujuka war ihm durchaus und mit Sicherheit seinerseits loyal ergeben, aber wie es um Ameta stand, dass konnte er nicht sagen. Vielleicht würde sie sich auf ihn einschwören, sobald er das Training intensivieren und sie wahrlich weiter bringen würde. Dennoch sollte er sich nicht darauf verlassen das sie sich so entwickeln würde, wie der Shaliz’na. Und bei jenem sollte er nicht erwarten, dass er immer derart ergeben bleiben würde. Spätestens wenn er Apprentice war, konnte sich das ändern. Das erstaunliche war, das er schon jetzt zu planen begann, wie man eventuell die Seiten wechseln konnte. Vielleicht hätte er niemals auf der Seite des Chiss kämpfen sollen, dachte ein Teil von ihm. Während der andere Teil in ihm wusste, das die Wege die man in der Knechtschaft des Imperators beschritten hatte, nicht die waren, die den Sith angemessen waren.

Das er sich in einem derartigen Konflikt wieder finden würde, hätte er nicht geglaubt. Vor allem nicht dann, wenn er sich für eine Seite entschieden hatte. Aber dann war Eyayah aufgetaucht und nun fand er sich fremd in seinem Körper wieder, zweifelte an Entscheidungen vergangener Tage und deren Auswirkungen. Es war simpel zu denken, das er Janem nur gefolgt war, weil er Schwach gewesen war. Zu schwach, sich einfach dem Noghri anzuschließen. Aber würde er sich ihm anschließen, wäre das eine Verbesserung seiner Lage? Wer konnte ihm dort gefährlich werden? Alaine war zwar ebenfalls zur Sith aufgestiegen, aber kaum so mächtig wie er. Azgeth, oder auch Ilumina und verständlicherweise die Exekutoren. Er müsste es also schaffen, dass er sich das Wohlwollens des Noghris sicherte. Nur welches Opfer konnte er erbringen, um ihn von seinem Vorhaben zu überzeugen?

Jene Frage ließ ihn lange überlegen und er glaubte mehrfach eine Antwort gefunden zu haben, doch auch seine Schüler stellten keinen entsprechenden Wert da, was jenes Thema belangte. Er beendete die Meditation, als er spürte, dass sein Körper wieder genesen und auf voller Leistungsstärke war. Kurz spannte er seinen organischen Arm an und ließ die Finger kurz spielen, ehe er sich der Konsole des Shuttles zuwandte. Als hätte ihn die Macht selbst zurückgeholt, schrillte kurz der Rückrittsalarm auf und das Shuttle stürzte in den Normalraum ein.


„Endlich. Wir sind da.“

Kommentierte er dann trocken an seine Schüler gewandt, die sich darauf hin ins Cockpit begaben und auf den hinteren Sitzen platz nahmen, während der Blick Veyd’rs zur blauen Eiskugel wanderte, die die Welt Aria’Prime darstellte. Er musste das nicht tun, gerade jetzt wo er so sehr zweifelte. Doch bis jetzt waren es nichts als Notfallpläne. Nichts war entschieden und sollte der Noghri gestürzt werden können, würde er gewiss nicht auf dessen Seite bleiben. Der Sith Lord öffnete eine Frequenz zu den Chiss Schiffen.

„Hier spricht Lord Veyd’r, Sith Warrior und ehemaliger Schüler des Sith Inquisitors und Overlords Janem Menari. Ich überbringe eine Nachricht für Gen'Dan Jano Alk'Han'Yar.“

Von jetzt an lag es nicht mehr in seiner Hand. Der Krieg, würde kommen, ganz sicher. Und offen gesprochen freute sich der Sith mehr als nur ein bisschen darauf, ein paar Schädel zu spalten. Und ebenfalls mehr als nur ein paar…

[Hoher Orbit um Aria’Prime – Lamdbda Shuttle - Cockpit] – Veyd'r, Jujuka, Ameta
 
Chiss'Aria'Prime - Palast des Overlord - Kommandozentrale


Als die Offiziere in der Kommunikationszentrale des Palstes des Overlord der Chiss die Nachricht des Sith empfingen wussten Sie sofort was die Stunde geschlagen hatte. Und so wurde diese Nachricht unverzüglich an Gen'Dan Jano Alk'Han'Yar weitergeleitet. Persönlich natürlich. Denn wenn es schon ungehörig war den Oberkommandanten der Chiss Defensivstreitkräfte persönlich zu stören so war es erst recht ungehörig ihn auch noch per Holonet anzufunken.

Jano sass an seinem ausladenden Schreibtisch aus dunklem Holz und hielt dsa Datapad mit dem Funkspruch in seinen Händen. Es war ein Lebenszeichen Ihres Overlords Syuk Hal'Oun'Tian in der Galaxis besser bekannt als Janem Menari. Bestie, unbeschreibliches Böses, blaue Pest... Ja er hatte mittlerweile viele Namen in der Galaxis. Seid er und sein Bruder Phollow vor einigen Jahren im Empire aufgetaucht waren und der Vater des Overlords starb waren die Chiss nicht mehr das Volk das sie einst waren. Sie waren jetzt Teil des Galaktischen Imperiums und die Defensivstreitkräfte verdienten diesen Namen nicht länger. Janem hatte aus Ihnen eine Angriffsarmee gemacht und viele von Ihnen dienten auf dem Flagschiff Nir'Taj weit weg vom Empire in Kriegen die nicht Ihre waren.

Ein Sith hier auf Aria'Prime. Das war noch nie ein gutes Zeichen gewesen. Der Gen'Dan richtete sich in seinem Sessel auf, streich die schwarze Uniform zurecht und nahm eine Holonet Nachricht auf.


Gen'Dan Alk'Han'Yar an Darth Veyd'r

Willkommen im Chiss Empire Lord Veyd'r. Wir freuen uns von unserm Overlord zu hören und ich möchte Sie bitten in die Schwarze Zitadelle zu kommen um perönlich mit Ihnen zu erörtern was wir für unseren Overlord tun können.

Ende


Die Schwarze Zitadelle war der Turm den Janem hier aufstellen hatte lassen als erweiterung zum Palast. Er hatte ihm als privates Domiziel gedient und noch heute waren die Räume die er sebst benutzt hatte von einer seltsam dunklen Aura umgeben. Das Büro des Gen'Dan befand sich in den untern Stockwerken des Turmes und hier wollte er Veyd'r empfangen.

Manch einer hätte seine Ansprache an den unbekannten Sith vielleicht als kriecherisch empfunden aber die Mehrheit der Chiss stand hinter Janem und den Veränderungen die er gebracht hatte. Vor allem die Jungen waen froh um die Öffnung und das Ende der Insolation. Und die Familie Alk'Han'Yar diente den Overlords nun schon seid Generationen. Und Jano wäre es nie in den Sinn gekommen, den Willen des Overlords nicht zu erfüllen oder seine Entscheidungen anzuzweifeln. Was auch immer es war das er wolle. Die Chiss würden seinen Willen erfüllen.



Chiss'Aria'Prime - Palast des Overlord - Kommandozentrale
 
[Hoher Orbit um Aria’Prime – Lamdbda Shuttle - Cockpit] – Veyd'r, Jujuka, Ameta

Für einen wirklich kurzen Moment fragte er sich, ob man überhaupt darauf reagieren würde. Er hatte nicht wirklich Ahnung von den Chiss und ihrer Kultur, ob und wie sie Fremde empfangen würden, egal mit welchen Nachrichten auch immer, sie hier ankamen. Doch offenbar waren sie Janem gegenüber äußerst loyal, denn der Chiss mit dem er hatte sprechen sollen, sandte ihm nur wenig später eine Nachricht. „Sehr gut.” Dieser Chiss schien, wenn auch nur aus dem Gedanken heraus seinem Herren zu dienen, äußerst effizient zu sein. Noch da er den Gedanken hatte dämmerte ihm, das dies kein Umstand war, der nur auf jenen Mann zutraf, sondern bezeichnend für die Chiss als solches war. Abgesehen von diesem Punkt und das sie Fremde sonst nicht gerade begrüßten, versiegte der Geistesblitz und sein Wissen fand ein Ende. Doch der Warrior nahm das mit einem kaum merklichen Schulterzucken hin, während er sich aufrichtete und Schub auf die Triebwerke gab.

Das Shuttle beschleunigte sofort und folgte akkurat, dem schon übermitteltem Kurs, der das weisse Schiff direkt in einen Hangar des Palastes brachte. Etwas anderes als ein Palast konnte es nicht sein und jener schwarze Turm, das musste wohl die schwarze Zitadelle sein. Mit einer Mischung aus Ehrfurcht und kühlem Interesse betrachtete er die Gebäude, als der Autopilot übernahm und das Schiff schlussendlich sanft aufsetzte. Er überprüfte noch einmal schnell eine schwarze Robe, stellte fest das sie gut saß und sauber war. Aber seine rechte Hand konnte er dennoch nicht davon abhalten, über den Stoff zu streichen und ihn zu glätten, wo er meinte, dass es dessen noch bedurfte. Mit schnellen Griffen befestigte er seine beiden Lichtschwerter an der Robe und hatte alsbald über dem rechten, sowie linken Bein ein Lichtschwert baumeln. Zufrieden betrachtete er seine beiden Schüler, die durch den längeren Aufenthalt auf Phaeda noch immer etwas mitgenommen aussahen, aber wieder einigermaßen auf der Höhe waren. Und so, seine Adepten nebeneinander, leicht hinter ihm, verließen sie das Shuttle. Einen Moment hatte er erwartet, man würde ihm mehrere Empfangkomitees schicken, aber den törichten Gedanken tat er schnell wieder ab. Er war ein unbekannter sith, niemand von dem man schon gehört hatte. Einzig ihr Overlord, oder vielleicht eine Ankündigung ihres Overlords hätte einen Empfang, wie er ihn in Gedanken gehabt hatte, zur Folge gehabt. Andererseits war er auch keines Falles ein Fan derartiger Dinge. Nun… nicht immer. Aber kriecherische Unterwürfigkeit an und für sich schon nichts schlechtes. Der Chiss der das Sith Gespann empfing reagiert nur dadurch, dass er sich umwandte und ihnen bedeutete zu Folgen.

Es folgte ein kurzer Gang durch einige der Gänge des Palastes und in den verstreichenden Minuten betrachtete er hier und da das Interieur, sah hin und wieder nach seinen Schülern. Die verhielten sich äußerst korrekt und machten nicht mal einen Mucks. Wenngleich er sich gut vorstellen konnte, das es seiner neuen Adeptin Ameta hier und da auf der Zunge brannte. Und mit einiger Wahrscheinlichkeit ihr die ganze Sache noch immer missfiel. Aber er war ihr Weg nach oben, jetzt da Exilis samt dem Zabrak und seiner Schülerin nach Bastion gesprungen war. Er haderte noch mit dem Gedanken, ob er Janem davon erzählen sollte. Sah aber keinen Grund, es nicht zu tun. Schlussendlich erreichten sie die schwarze Zitadelle und damit einhergehend schnell das Büro des Gen’Dan. Er bedeutete seinen Schülern vor der Tür zu warten und ließ sich dann nach drinnen führen, wo man ihn bereits erwartete.


„Gen'Dan Alk'Han'Yar“ Begrüßte er den Chiss und deutete eine halbe Verbeugung an. „Ich bin froh das ihr mich direkt empfangen konntet. Denn die Nachricht, welche ich von Lord Menari an euch überbringen soll, ist eine von umfassender Tragweite.
Er schickt mich, mit der Botschaft, ihr möget die Flotte versammeln, da er ihrer sehr bald schon bedürfen wird.“


Er hatte keinen Grund darin gesehen, wo er schon so schnell empfangen wurde, nun Zeit zu vertrödeln, mit irgendwelchen Floskeln. Sollte der Gen’Dan noch Fragen haben, oder Dinge die er ihm berichten wollte, oder gar wissen wollte wofür die Flotte versammelt werden sollte, so konnte er das jetzt gerne tun, Veyd’r hatte die Botschaft überbracht und seinen Dienst damit getan. Alles Weitere lag, einmal mehr, nicht in seiner Hand. Was ihn jedoch nicht im Geringsten störte…

[Aria’Prime – Janems Palast – Kommandozentrale] – Jano, Veyd'r
 
Zuletzt bearbeitet:
[Hyperraum nach Chiss'Aria'Prime - Gechartertes Shuttle - Cockpit] Vincent

Das Schiff fiel in den Normalraum zurück, nicht gerade das angenehmste Gefühl, aber er war es mehr oder weniger gewohnt. Das erste worauf sich sein Blick fokusierte war weder die vor ihm wie ein im Raum schwebende, übergroße Nachbildung eines Globus, noch die in abermillionenfacher Ausführung vorhandenen Sterne, die den Weltraum in weiter Ferne überzogen, und erst recht nicht das Schauspiel der über den Planeten ziehenden Wolkenfetzen, die ganze Teile der Oberfläche zu bedecken schienen. Es waren die Schiffe einer Flotte, einer bewaffneten und sehr aktiven Kriegsflotte. Einige der metallenen Wunderwerke der Technik nährten sich seinem Schiff noch bevor er wusste wo er da genau hinein geraten war. Er schaltete den Autopiloten auf Standby und übernahm selbst das Steuer, auch wenn sich seine Fähigkeiten im Bezug auf das Fliegen eines Shuttles eher auf Grundlagen beschränkte, doch in dieser Situation war es unabdingbar, dass er die Initiative ergriff. Sollte er weiterfliegen ohne auf die Funksignale der Flotte zu achten, was der Autopilot mangelnder Programmierung bestimmt getan hätte, würde sie ihn entweder ohne zu zögern mit ihren Bordlasern atomisieren, oder die zweite, ihm angenehmere aber nichtsdesdotrotz wenig rosig erscheinende Möglichkeit, als Gefahr einstufen und gefangen nehmen. Beides nicht das was er sich gleich bei seiner Ankunft erhofft hatte. Die Dinge verkomplizierten sich noch bevor er gelandet war, sein Glück hatte ihn einmal mehr im Stich gelassen.

Ein Funkspruch brandete gegen die Sensoren der äußeren Schiffshülle, weshalb er die Sprechanlage betätigte, um dem bis jetzt noch unbekannten Flottenverband keinen Grund für überstürzte Handlungen zu bieten. Zwei der Schiffe hatten sich ihm bis auf wenige hundert Kilometer genährt und befahlen ihm den Antrieb zu deaktivieren und sich zu identifizieren. Er lies den Kopf gegen die Nackenlehne seines Stuhls sinken und verdammte das Leben für seinen allzu derben Sinn für Humor. Weshalb bloß hatte er die Sternenkarten nicht eingehend studiert, bevor er ins System der Chiss aufgebrochen war, sonst wäre ihm bestimmt die Konfliktsituation zwischen Bastion und diesem Planetensystem angezeigt worden. Diese Erkenntnis kam eindeutig zu spät. Im besten Fall würden man ihn zurückschicken, was an sich schon schlimm gewesen wäre, doch dazu würde es wohl so schnell nicht kommen. Verdrießlich gestimmt gab er die Identifikationsnummer des Schiffes durch und wartete auf eine Antwort. Sie kam nach nur wenigen Sekunden, doch enthielt nicht die Botschaft, die er sich erhofft hatte. Sie würden sein Schiff entern und durchsuchen. Er stand eindeutig unter Verdacht entweder Schmuggler oder ein getarnter Spion zu sein, auch wenn ihm das nicht gesagt wurde. Beide Optionen hätten fatale Folgen und noch schlimmer war, dass er nicht aktiv dazu beitragen konnte eine der beiden Anschuldigungen zu zerstreuen. Abwarten und ruhig bleiben lautete die Devise.

Eines der Schiffe, das von seinem eigenen nun noch die Entfernung wahrte, über die man einen Stein auf einem Planeten mittlerer Schwerkraft werfen konnte, richtete die Waffensysteme auf das Shuttle in dem er saß aus, während das andere eine Landungsboot in den Raum entlies, dass sich ihm schleppend nährte. Seine Hand verharrten über den blinkenden Schaltern und Lämpchen der Steuerungskonsole und suchten nach dem Knopf, der die Verbindungsschleuse öffnen würde, damit die Entermanschaft auf sein Schiff übersetzten konnte, Widerstand war zwecklos. Der Gedanke daran lies seine Stimmung noch eine Nuance tiefer sinken. Als er die nötigen Befehle in den Bordcomputer eingespeißt hatte, drehte er seinen Stuhl, sodass er seinen Blick auf den Ausgang des Cockpits richtet konnte. Er vernahm das Zischen der Schleuse und des Einleitens von sauerstoffreicher Luft in den Zwischengang, den die Schleusen der zwei Schiffe geschaffen hatten. Die Mannschaft, die auf dem Schiff stationiert war, würde sich sicherlich auf den Weg machen, jetzt wo die Atmosphäre des Ganges auf Standartniveau gebracht worden war. In seinem Kopf malte er sich die wildesten Fantasien darüber aus, was ihn erwarten würde und wie dieses unschöne Problem zu beseitigen wäre, doch vorerst hatte er keine andere Wahl als sich still zu verhalten und sich dem Lauf der Dinge zu beugen.


[Orbit um Chiss'Aria'Prime - Gechartertes Shuttle - Cockpit] Vincent
 
Zuletzt bearbeitet:
Orbit um Aria'Prime - VSD O'Ris'Sa - Hangar


Patrolliendienst im Orbit der Hauptwelt des Chiss Empire war in der Regel keine aufregende Sache. Kai'Lie Marek Tai'Van'Ar hatte ei Manövern auf Mato'Chel'Not schon mehr Action erlebt. Und das alles lag natürlich in der Natur der Sache. Das Chiss Empire lag eit weg von allen Krisenherden dieser Galaxis . Mareks Eltern war das nur Recht aber der junge Kai'Lie wollte lieber heute als morgen nach da draussen und in der Galaxis die Kenntnisse anwenden die man ihm jahrelang auf der Militärakademie auf Chiss'Al'Vana eigebleut hatte umsetzen.

Und vielleicht gab es jetzt endlich eine Gelegenheit dazu. Heute morgen im Briefing hatte man Ihnen erklärt das die Sith sich in einem Bürgerkrieg befinden würden in den mittlereweile auch die Mandalorianer hineingezogen worden waren. Und wenn die Berichte stimmten dann war ihr eigener Overlord auf der Anführer einer Slittergruppe von Sith. Das ganze roch nach einer guten Gelegenheit das Chiss'Yak in Blut zu tauchen und der Galaxis zu zeigen was die Chiss von Kunst des Krieges verstanden.

Marek war grade an seinem Spind und zog die schwarze Uniform mit den roten Verzierungen an, die ihn als Mitglied des Elitecorps der Marineinfantrie auszeichnete, als der Alarm durch das mächtige Schlachtschiff schrillte. Innerhalt weniger Sekunden war der junge Chiss angezogen und komplett bewaffnet auf dem Weg zum Briefing Raum wo ihm erklärt wurde, dass die Flotte ein Schiff aufgebracht hatte, dass sich illegal im Chiss Raum befunden hatte. Markes Einheit sollte als Entercommando den Piloten dingfest machen, in jedem Fall aber Betäubungswaffen benutzen.

Marek unterdrückte noch immer ein Grinsen wärhend Sie mit einem Transporter zu dem Frachter geracht wurden der jetzt im Traktorstrahl der O'Ris'Sa bewegungslos vor ihnen schwebte. Eine ganze Einheit Klauenjäger umkreiste den Frachte. Es war vielleicht nur ein kleiner Einsatz aber alles was die Routine durchbrach war dem jungne Kai'Lie nur Recht.

In Kompletter Kampfrüstung standen Marek und seine Einheit vor der Luftschleuse des fremden Schiffes. Einer der Soldaten brchte ein Gerät an der Tür an, die sich drauf zischend öffnete. Mit vorgehaltenem Geweht bewegten sich die Soldaten langsam und vorsichtig zum Cockpit wo sich ein einzelner Mensch befand der keinen Widerstand zu leisten schien. So zumindest deutete Marek die Gesten des Menschen. Er zielte mit seinem Gewehr auf den Kopf des hellhaarigen Menschen und sprach ihn dann auf Cheunh an:


Sie sind wiederrechtlich in den Raum der Chiss eingedrungen und damit eine Grenzverletzung begangen. Aufgrund des schwelenden Konflikts zwischen Bastion und Chiss'Aria'Prime. Betrachten Sie sich ab sofort als Gefangener der Chiss Defensiv Kräfte und leisten Sie in eigenem Intresse keinen Widerstand.

Der Mensch schien den jungen Chiss in keinster Weise zu verstehen, weshalb dieser seine Botschaft nochmals in gebrochenem Basic formulierte worauf sein Gegenüber endlich zu verstehen schien. Die Soldaten legten ihrem Gefangenen Handschellen an und führten ihn dann zurück in ihr Landungsboot wo sie ihn in einen Energiekäfig steckten.

Jano nahm den Helm seiner Rüstung ab und betrachtete den Menschen hinter dr Energiebarriere intressiert, während einer seiner Kameraden Meldung zum Hauptquartier machte. So aus der Nähe hatte der junen Kai'Lie noch nie einen Menschen gesehen und er fand Sie ziemlich abstossend. Die blasse haut und die weissen Augen wirkten irgendwie kränklich...

Die Meldung seines Kameraden riss ihn aus seinen Gedanken. Offensichtlich war der Gefangene wichtiger als zunächst geglaubt, denn der Gen'Dan Alk'Han'Yar wollte ihn prsönlich verhören wehalb Marek und seine Einheit ihn sofort zur schwarzen Zitadelle bringen sollten.

Der Kai'Li trinste den Mann in der Zelle an und sagte in gebrochenem Basic:


Du hast Glück, die schwarze Zitadelle hat selten ein Aussenwelter betreten und wenn du noch mehr Glück hast dann kommst du sogar lebend wieder raus.

Damit verliess MArek den Gefangenenbereich und ging nach vorne zum Cockpit


Orbit um Aria'Prime - Landungsboot der VSD O'Ris'Sa - Auf dem Weg zur schwarzen Zitadelle
 
[Aria’Prime – Janems Palast – Terrasse] – Veyd'r

Exilis. Der erste Gedanke als er am nächsten Tag erwachte, war er gewesen. Vielleicht wegen des Traumes, wenn es wirklich ein Traum war, oder dem, was davon übrig blieb, nach dem er aufgewacht war. Unruhig und etwas nervös hatte es einen Moment gedauert, bis er sich wieder erinnerte, wo er war. Aria’Prime, das Reich der Chiss. Die Bilder seines Traumes konnte er jetzt schon nicht mehr klar auseinander halten, immer mehr und mehr verschwammen sie zu einer einzelnen, breiigen Masse, die er kaum verstand. Exilis war darin vorgekommen und Janem, aber ebenso Ilumina und Allegious. Das waren die klarsten Gedanken, die er noch daran hatte. Warum ausgerechnet diese vier? Was hatte er mit ihnen zu schaffen? Einfach um den Konflikt innerhalb der Sith wider zu spiegeln? Der Chiss und der Noghri sprachen dafür, aber deren Schüler? Es hatte gedauert, bis der ehemalige Mandalorianer eine Verbindung entdeckt hatte. Stunden, Stunden die er auf der eisigen Terrasse zugebracht hatte und sich immer wieder und wieder die letzten Tage vor Augen gerufen hatte. Bastion, der Ball, Phaeda und allem voran das Gespräch mit Alaine, sowie Ilumina. Noch immer erzürnte ihn das was für ihn auf dem Ball offenbar geworden war. Doch auf der anderen Seite, gab es daran nur eine Sache, die ihn zornig machen sollte. Und zwar das es nicht er war, der der begünstigte dieses Plans war. Abgesehen davon, das Allegious noch immer durch Janem umgebracht werden konnte. Der Noghri hatte noch einen Exekutor auf seiner Seite. Und was hatten sie? Eine Hand voll Warrior und Dutzende Apprentice als Kanonenfutter. Andererseits hatte er keine Ahnung, wie groß der Rest des Lagers um den Noghri war, von den ihm bekannten Gesichtern abgesehen. Vielleicht sah es dort nicht anders aus?

Da er einer Pause bedurfte, wand er sich ohne weiteres von der Brüstung ab, schritt ins Innere der schwarzen Zitadelle und begann den Abstieg, in Richtung seines Quartiers. Dort, wo sich sein Besitz, seine Lichtschwerter befanden. Und während er, mit hallenden Schritten die Treppe nach unten stieg, jagte er das Gespräch mit dem Kommandanten der Chiss noch einmal durch seinen Kopf. Veyd’r hatte erwartet, das die Besprechung mit ihm länger dauern würde. Aber er hatte nur eine kurze Beschreibung der Situation und Verifizierung bedurft. Die Nachricht von Janem hatte ihm ausgereicht als Beweis. Immerhin bekam man dergleichen nicht ohne weiteres gefälscht. Nicht in diesem Umfang. Aber seit er das Büro von Gen’Dan Jano Alk'Han'Yar verlassen hatte, nagte Zweifel an ihm. Wenn er dem Chiss nicht half, würde dieser Krieg schneller vorbei sein, wenn er ihn verriet, würde er vielleicht an der Seite des Noghri emporsteigen. Oder er entledigte sich Veyd’r wie der Verbannten, die dumm genug gewesne waren, ihm unter die Augen zu treten. Mit Sicherheit wusste er bis jetzt nur eines, endlich, klar und deutlich. Keine der beiden Seiten war seine. Und niemand konnte ihm das Garantieren was er wollte. Egal wie viele Sith und wie viele Truppen man aufwiegen konnte, letzten Endes würden diese Dinge es nicht entscheiden. Und Veyd’r war noch immer am Überlegen, wie er es am Geschicktesten anstellen konnte, am Ende auf der Seite der Sieger zu stehen.
Mittlerweile hatte er die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht, verharrte auf einer Ebene kurz und blickte den Gang hinab. Wieso er letzten Endes diesen Weg dann auch einschlug, konnte er nicht sagen. Vermutlich um mehr Zeit in Bewegung mit seinen Gedanken zu verbringen. Und schon kehrte er zurück… Die Seite der Sieger.

Diese Seite, konnte nur eine sein. Und er hatte dafür sorge zu tragen, das es seine war. Nicht die von Janem, oder von Allegious. Seine. Und wenn er selbst Sorge dafür tragen musste, das es diese war! Unerwartet hielt Veyd’r inne. Das war die lang ersehnte Erleuchtung. Eine, die er schon viel zu lange erwartet hatte. Das finstere Grinsen um seine Mundwinkel verzog sein Gesicht zu einer verheißungsvollen Maske, die nur eines versprach. Und ein jeder, der die Sith kannte, wusste das es nichts gutes sein würde. Truppen, versteckte Rückzugsorte, reine Anzahl an Sith, all diese Dinge waren nicht der Schlüssel zum Sieg. Ein Krieg unter Sith konnte nur auf eine Art und Weise gewonnen werden. List, Tücke, Verrat. Die Schlüssel zum Sieg. Und Veyd’r wusste das er mit Hilfe dieser Werkzeuge am Ende sehr, sehr viel weiter oben auf der Leiter stehen würde. Doch von dem was resultieren konnte, würde er sich nicht blenden und ablenken lassen. Es war sinnlos zu sagen ‚wenn er sich darauf einließ’, da er sich bereits dafür entschieden hatte. Er musste vorsichtig sein, es gab gar keine andere Option und seine Schüler waren die ersten, denen er mit Sicherheit nichts davon erzählen würde. Niemandem.
Gerade mit Allegious, der sich ebenfalls so gut auf jenes Spiel der Scharade verstand, würde es schwer werden, aber es war machbar.

Er hatte sein Quartier erreicht, knapp 15 Minuten später und feilte noch immer daran, wie er beginnen sollte. „Beginnen sollte.“ Das hier ist kein Spiel, aus dem er sich würde zurückziehen können, sobald es brenzlig wurde. Jeder seiner Schritte musste genau geplant werden. Sehr genau. Und dann kam er ihm, der Einfall, wie es beginnen sollte. Wie er es beginnen würde, den Verrat an den Sith, Verrat an allen die er kannte, jemals geschätzt hatte. Was würden sie schon für ihn tun? Janem wollte Ergebenheit und entlohnte nur gering, hatte noch nicht einmal Aussichten auf Erfolg die versprechend waren und Allegious... „Loyalität! Dieser Narr...” Verächtlich schnaubte der Sith und hielt sein Komlink bereits in der Hand. Die erste Nachricht, würde an Janem gehen. Immerhin musste er ihm von seinem Erfolg berichten. Schnell war sie fertig und versand. Ein knapper Bericht, das er seinen Auftrag ausgeführt hatte und noch weiter auf Aria’Prime verweilen würde. Als er ansetzte um die Zweite Nachricht zu tippen, hielt er inne. Das war sein Komlink und selbst mit entsprechender Verschlüsselung würde man ihm irgendwie auf die Schliche kommen.
Eine knappe halbe Stunde später hielt er ein komplett neues, noch nicht benutztes Komlink in seiner Hand. Einen Vorteil Abgesandter des Overlrods zu sein, hatte es doch. Nachdem die zweite Nachricht ebenfalls versandt worden war, mit Arica und Allegious als Empfänger, zerdrückte er das Komlink mit der Macht. Bis man nicht mal mehr erkannte, was es einstmals gewesen war. Vielleicht war er auch nur paranoid, aber sicher, war eben sicher. Schwer atmete er aus. Jetzt gab es kein zurück mehr. Nie wieder. Was er so eben getan hatte, war Verrat, an Janem und es würde nicht das letzte Mal gewesen sein. Aber man konnte ihn nicht verdächtigen. Niemand wusste, dass er hier war. Niemand den man befragen würde, würde es wissen, abgesehen vom Gen’Dan vielleicht. Aber sie waren nicht die einzigen, die die Route zu Gesicht bekommen würden. Schmunzelnd kippte er seine Hand zur Seite und ließ die Zermalmten Teile des Komlinks in den Müllschlucker rieseln...

Und jetzt, würde er sich der Ausbildung seiner Adepten widmen, vordergründig jedoch um sich abzulenken und vielleicht auch ein wenig zu beruhigen. Adepten die ihren Wert verlieren würden, würden sie hier nicht bestehen und sich als würdig für seine Lehren erweisen. Vielleicht, sollte der Konflikt zu lange dauern, würde er sie einweihen. Den Shaliz’na zumindest. Er war ihm mehr als loyal und schien geeignet. Aber noch würde er diese Dinge nicht mit ihnen bereden. Dafür hatte er noch zu wenig Ergebnisse. Um nicht zu sagen keine. Und so verließ er, in schlichter schwarzer Kleidung sein Quartier und suchte Ameta und Jujuka auf…


[Aria’Prime – Janems Palast – Gänge] – Veyd'r
 
Zuletzt bearbeitet:
~~Aria?Prime | Stadt | Dächer | Ik'hril~~

Er konnte die "Suppe" spüren. Spürte von hier aus wie reichhaltig sein nächstes Mahl sein würde. Bisher war es recht erbärmlich wovon er sich ernährt hatte. Meistens waren es irgendwelche Geschäftsleute gewesen. Vielleicht war ihre Suppe gut genug gewesen um davon leben zu können. Doch er wollte mehr! Mehr von der köstlichen Suppe, wie er sie einmal während seiner Erfahrungsreise getrunken hatte. Da hatte er auch die Silence ?geerbt?. Kurz wandte sich sein Blick zu ihr. Sie stand einige hundert Meter weiter auf einem anderen Dach und auf ihrer Oberfläche spiegelten sich die Sterne. Es war kalt hier auf diesem Planeten. Wie er hieß wusste er nicht. Er kümmerte sich nicht um Namen. Sie waren für ihn nicht von Wichtigkeit. Die Anzati waren eine intelligente, hoch entwickelte Spezies, doch die meisten von ihnen verbrachten ihr Leben damit ihrem Jagdtrieb nachzugeben, der dann so ziemlich ihr ganzes Leben ausfüllte. Da waren Namen und Orte nichtig. Außerdem hatte er noch mehrere Jahrhunderte um sich um Namen zu scheren. Im Moment galt nur seine neue Beute. Das Opfer war diesmal wirklich etwas besonderes. Noch nie hatte er in einem Individuum eine solch nahrhafte Suppe gerochen. Kurz krochen seine Rüssel hervor und schlängelten sich vor seinem Gesicht. Bald würde er sein Mahl genießen und diesen Ort verlassen. Diese Präsenz war das einzige warum er sich hier aufhielt. Sie war so einnehmend und anziehend, das er sich zusammen reißen musste nicht alle Vorsicht fallen zu lassen und zu dem Individuum seiner Begierde zu rennen.

Und da bewegte es sich. Ja! Ik?hril konnte spüren das es sich von Punkt an dem es eine Weile ausgeharrt hatte fortbewegte. Der Anzati wartete. Es gab keinen Grund zur Eile. In den 7 Jahrzehnten die er jetzt schon lebte hatte er gelernt, ruhig zu bleiben. Seine Spezies war wohl die letzte die einen Grund hatte eilig zu sein. Wieder krochen seine Rüssel nach vorn. Wie eine Schlange die sich über ihre Zunge orientierte. Ja er hatte Recht gehabt. Sie kam näher. Immer näher! Blitzartig verschwanden die Tentakel und der Assassine huschte über die Dächer seinem Ziel entgegen. Seine Rasse war den meisten anderen Spezies in mentalen und physischen Kräften überlegen und so war es nicht verwunderlich das der mystische Jäger die meisten schmalen Gassen und kleineren Straßen mit einem Sprung überqueren konnte. Nur manchmal musste er den Schutz der Dächer verlassen und eine größere Straße überqueren. Doch er erregte kaum Aufmerksamkeit. Auch wenn die Chiss, soviel wusste er über den Planeten und seine Bewohner, blauhäutig waren und er somit ein wenig aus dem Menge hervorstach, war ein Mensch kein ungewöhnlicher Anblick?.wenn sie wussten. Ein kurzes, finsteres Lächeln huschte über seine Lippen als er kurz stoppte um sich zu orientieren , Die Tentakel tasteten die Luft ab und das was der Jäger spürte ließ in dem Gesicht eine befriedigte aber doch lechzende Miene erscheinen. Noch immer kam seine Beute auf ihn zu. Bald würde er sie sehen. Zeit sich auf die Lauer zu legen.

~~Aria?Prime | Stadt | Dächer | Ik?hril, einige Straßen weiter Veyd?r~~
 
[Aria’Prime – Janems Palast – Vorhof] – Veyd'r, Jujuka, Ameta

Stunden waren vergangen und niemand hatte sich bei ihm gemeldet. Was jedoch nicht weiter störte, er hatte zu tun. Hatte seine Schüler im Kampf geprüft, sie beide gegen ihn antreten lassen. Aussichtslos für sie, aber so konnten sie immerhin etwas lernen, mit den richtigen Worten dazu. Jetzt, einige Stunden nach dem ersten Kampf, Übungen mit der Macht und körperlichem Training, hatte er diese erste Trainingseinheit beendet. Seine Adepten waren vorerst am Ende ihrer Kräfte. Und ein erschöpfter Schüler, war kein lernender Schüler, jedwede weitere Lektion wer vergeudete Zeit.

„Den Umgang mit der Macht erleichtert uns die Routine. Egal wie groß das Potenzial auch sein mag, wenn man nicht lernt wie man darauf zugreift, ist es nutzlos. Ebenso nutzlos wird es, wenn man nicht richtig damit umgeht. Die Macht ist kein Hammer den man einfach gegen sein Ziel schwingt, die Macht ist viel mehr als das. Haarfeine Nadeln, die ihr mit tödlichen Stichen genau da platziert wo ihr sie haben wollt.

Seid ihr entsprechend bewandert, müsst ihr eines Tages nicht einmal mehr die Hand heben, um euch auf den Punkt zu konzentrieren wo ihr die Macht einsetzen wollt. Daher übt was wir heute besprochen haben. übt bis ihr wieder am Ende eurer Kräfte seid und dann… dann werden wir morgen sehen, ob es genug war. Geht jetzt, ich werde euch morgen wieder hierher holen.“


Sie verneigten sich kurz vor ihm und verschwanden dann, in ihre dunklen Roben gehüllt, im Inneren. Veyd’r indessen wärmte sich nochmals ein wenig auf und zog sich dann den Umhang wieder über. Aria’Prime war kalt, unwirtlich und lebensfeindlich, aber lange nicht so schlimm wie Hoth. Hätte er dort seine Robe ausgezogen, vermutlich gäbe es ihn heute nicht mehr. Noch während sich der schwere Stoff des Umhangs um ihn schloss, spürte er wie sein Körper sich sofort aufzuwärmen begann. Effektiver noch, als mit der Macht. Aber mit der Wärme, ging auch die Ablenkung verloren. Und seine Gedanken kehrten zurück. Zurück zu dem, was er getan hatte. Allegious hatte er schon längst verraten, damit schon, das er sich überhaupt auf die Seite des Chiss gedacht hatte und jetzt, jetzt hatte er sich auch von Janem abgewandt. Von Exilis und allen anderen Verrätern. Aber die Gegenseite würde ihn wohl kaum mit offenen Armen empfangen. Nicht einfach so, nicht ohne…Willkommensgeschenk. Da er aber den Exekutoren auf Bastion übermittelt hatte, dass die Transporter ohne militärische Eskorte aufbrachen, konnte er sich deswegen nicht mehr viel Freundlichkeit erhoffen. Lockte er doch beide Seiten in eine Falle. Nein. Er müsste eines Tages… persönlich dort auftauchen und selbst etwas offerieren. Kaum merklich ließ er zu das seine Gedanken abdrifteten, setzte sich Veyd’r unwillkürlich in Bewegung. Strebte in Richtung Stadt, die nur ein stück entfernt zur Zitadelle lag. Um nicht zu sagen, diese umschloss. Aber er wählte Pfade die eher abgelegen waren. Zu viele Chiss um ihn herum lenkten ihn nur ab, ließen ihn mehr an die Umgebung, als an sich denken. Und das konnte er im Moment gar nicht gebrauchen. Ohne weiter nachzudenken, zog er die Kapuze über und schützte seinen Kopf weiter vor dem eisigen Nachtwind, der bei Minusgraden durch die Gassen pfiff.

Er hatte einen Verrat begangen, der in diesen Zeit schwer wog, vor allem, da es eigentlich Janem war, der diese Hilfe benötigte. Und ihm untersagte er sie. Doch würde e dem Chiss konsequent helfen, nur ihm gehorchen, dann könnte trotz allem noch immer die Seite der Verräter die, der Verlierer sein. Mürrisch schüttelte er seinen Kopf. Nein! Sie brauchten seine Hilfe nicht, niemand außer ihm allein war es Wert, seine Energie zu verschwenden. Aber um den Schein zu wahren, um wirklich in seinem Spiel aufzugehen, da würde er weiterhin so tun müssen, als habe sich nichts geändert. Niemand sollte es wissen, seine Schüler nicht, nicht die Exekutoren – vor allem sie nicht – nicht seine alten Gefährten und nicht Exilis. Veyd’r bemerkte nicht, wie er sich immer weiter durch die Gassen schlängelte. Zu sehr war er mit seinen Gedanken beschäftigt und suchte, sie zu ordnen. Die Aussicht auf Erfolg war zu verlockend, als das er einfach so hätte weiter machen können. Aber er wusste, dass es keines Falles so leicht werden würde, wie sich das manche Gedanken immer dachten…
All diese Gedanken jedoch wurden unterbrochen. Alles sinnieren, wie er weiter machen konnte – was aber im Grund so oder so überflüssig wurde, musste er doch abwarten, wie der erste Schritt endete – und was resultieren konnte, wurde durchrissen von einem Gefühl das er nur zu gut kannte.

Eine Präsenz, oder viel mehr, ein Wille schwebte in der Luft. Irgendwo vor ihm musste es sein. Jemand der auf ihn wartete, zumindest meinte er dies wahrzunehmen. Seine Sinne tasteten die Straße inter ihm ab. Leer und nichts nennenswertes war in der Nähe, vor ihm ebenfalls nicht. Vielleicht würde der Spaziergang doch noch interessant werden, dachte er schmunzelnd und schaffte es, für den Moment alles andere auszublenden. Die leise Befürchtung, man würde der Nachricht doch hierhin folgen, beschlich ihn, aber wurde energisch beiseite gewischt. Nicht jetzt, dachte Veyd’r und wappnete sich. Griff aber nicht zu seinen Waffen. Gerade jetzt konnte jeder Zeugenbericht, dass ein Sith hier auf dem Planeten war, dafür sorgen, das er sehr wohl entlarvt wurde. Und das wollte er ja in keinem Fall…


[Aria’Prime – Stadt – Gassen] – Veyd'r, entfernt Ik'hril
 
Zuletzt bearbeitet:
~~Aria?Prime | Stadt | Dächer | Ik?hril, einige Straßen weiter Veyd?r~~

Sein Atem war ruhig. Kaum merklich bewegte sich sein Körper auf und ab. Alle seine Sinne waren auf seine Beute konzentriert, die er nun zum ersten Mal zu Gesicht bekam. Es war ein Mensch, und ziemlich groß gewachsen. Sein Körper machte einen muskulösen Eindruck doch sollten dem Anzati diese Muskeln keine Probleme bereiten. Selbst wenn er es hier mit dem stärksten Exemplar seiner Rasse zu tun hatte wäre er weit überlegen. Wieder huschten die Tentakel vor und Ik?hril durchsuchte die Luft nach Anzeichen von Gefahr oder verdeckten Begleitern. Doch nichts dergleichen war der Fall. Sein Opfer war allein, hatte ihn noch nicht bemerkt und war eigentlich schon jetzt chancenlos. Wäre Ik?hril nicht so besessen von der ?Suppe? des anderen gewesen, wäre ihm aufgefallen, dass dessen Bedrohlichkeit nicht nur von seiner Statur her rührte. Doch der Anzati dachte nur noch an seine Beute, er hatte Hunger?.Lautlos glitt er von dem Dach und positionierte sich hinter seinem Opfer. Nur kurz hatte er das Gefühl gehabt das er bemerkt worden war, doch so schnell wie es gekommen war, war es auch schon wieder verschwunden gewesen. Langsam und ohne die Konturen des Hünen vor ihm aus den Augen zu verlieren. Blitzschnell erfasste er mit seinen Augen jede Bewegung, die er machte. Und dann fast wie aus dem Nichts schlug er zu. Viele Jahrzehnte hatte Ik?hril für diesen Augenblick trainiert. Seine Schritte waren schnell und immer noch lautlos. Langsam krochen die Rüssel aus ihren Höhlen seitlich der Nase. Und dann?Ik?hril brauchte eine Weile um zu realisieren was geschehen war. Seine Tentakel zappelten verwirrt vor seinem Gesicht und erst als sich der junge Anzati vom ersten Schock erholte hatte, zogen sie sich zurück in ihr Versteck.

Was war hier gerade geschehen? Er hatte nicht bemerkt das sich seine Beute bewegt hatte und dennoch wurde er wie weggeschleudert als wäre er ein Stück Müll. Kurz schnaubte er einen Ton der eine Mischung aus Wut und Abneigung gegenüber dem anderen ausdrückte. Seine Beute hatte ihn erkannt. Wusste nun, dass sie es nicht mit einem Menschen zu tun hatte. Doch sein Drang nach der ?Suppe? war stärker all seine Vernunft und sämtliche Vorsicht zu der man ihn erzogen hatte. Langsam löste er die Anzat-Schwerter aus ihrer Halterung am Rücken. Ihre Klingen blitzen kurz auf als sie auf den Lichtstrahl des Mondes trafen. Dampf stieß aus seiner Nase und an der unregelmäßigen Heftigkeit konnte man sehen, dass er Anzati wütend war. Wütend auf sein Versagen.

Weißt du?Nur wenige überleben ein Treffen mit uns. Wir sind so etwas wir der Albtraum aller fühlenden Spezies.


Langsam kreiste er um den, in Kampfhaltung dastehenden, Mann. Sein Blick war trotzig und nichts zeigte Angst vor dem vor ihm stehenden, ungewöhnlichen Wesen. Allein die Tatsache dieser Mensch nicht fortgelaufen war trieb den Zorn in die Augen des Assassine. Doch er beherrschte sich. Und es war nicht die Wut die seine Gedanken vernebelte. Die Schwerter drehten sich um seine Handgelenke, wobei sie ein leises Surren abgaben.

Flieh, flieg und flehe das ich dich nicht bekomme.

Wieder krochen seine Tentakel hervor und verliehen seinem Aussehen etwas noch gefährlicheres. Seine Augen leuchteten wie die von Katzen in der Dunkelheit.


~~Aria?Prime | Stadt | Gassen | Ik?hril, Veyd?r~~​
 
[Aria’Prime – Stadt – Gassen] – Veyd'r, entfernt Ik’hril

Er war beinahe erleichtert festzustellen, dass seine Sinne ihm keinen Streich gespielt hatten. Das es nicht seine plötzlich keimende Paranoia war, verstärkt durch die Macht, die ihn Dinge sehen ließ, die nicht da waren. Dort vorn, irgendwo auf einem Dach der niedrigeren Häuser, da lauerte tatsächlich jemand. Wer konnte er nicht sagen, wie es schien, war er nicht einmal ein Mensch. Dafür war seine Aura zu eigen, zu speziell und fein, als das er seiner Rasse angehören konnte. Ein Chiss? Hatte der Gen’Dan etwa doch heraus bekommen, was er getan hatte? Egal was auch immer es war, oder wer auch immer und wieso er ihm auflauerte, es war ein sehr, sehr törichter Fehler gewesen nur einen zu schicken. Ein weit größerer keinen Machtnutzer zu entsenden, wer auch immer ihn geschickt hatte. Aber ihm, dem Krieger, kam es nur Recht. So konnte er sich zumindest einen Moment die Zeit vertreiben. Je nachdem, wie lange dieses Wesen durchhalten würde, schmunzelte er in sich hinein.

Nur wenige Meter später hatte er es inter sich gelassen, schlenderte die Straße weiter herunter, als sei nichts gewesen. Doch in der Macht war er unlängst bereit loszuschlagen. Jede Bewegung seines Körpers war genau bemessen und konnte von jetzt auf gleich in ein Ausweichmanöver übergehen. Um sich den Spaß nicht zu verderben, ließ er es den ersten Schritt machen, den es auch nicht unterlassen konnte. Während seine Stiefel knirschend über den Schnee weiter scharrten, glitt hinter ihm lautlos sein vermeintlicher Nemesis auf die Straße hinab. Lautlos, was ihn doch überrascht. Selbst er mit seinen geschärften Sinnen, hatte nicht ein Geräusch gehört. Möglicherweise wurde das doch interessanter als gedacht. Er konnte die Anspannung beinahe körperlich spüren, weil sie ebenso auch in ihm hing. Die Erwartung des kommenden Moments. Das unbekannte Wesen stürmte vor, noch immer ohne Geräusche zu verursachen. Wie macht er das? Und vor allem, wenn er von jemandem geschickt wurde, wieso konfrontierte er ihn dann nicht, übermittelte ihm irgendwelche letzten Worte, die er unbedingt noch hören sollte? Wer wollte ihn tot sehen, abgesehen einmal von dem Lager der Loyalisten, denen er diese Tat nicht vollends zutraute…
Als es nur noch knapp zwei Meter von ihm entfernt war, stieß Veyd’r mit der Macht zu. Formte sie zu einem undurchdringlichen Wall, der den Unbekannten im Lauf erwischte und hart nach hinten warf. Langsam drehte er sich um und streifte die Kapuze zurück.

Ein Blick, der Durastahl hätte schmelzen können traf die Kreatur. Ein ‚er’, aber das was da in seinem Gesicht wuchs, war… seltsam. Er hatte schon einige Eigenarten der Galaxis gesehen, aber das war ihm gänzlich neu. Waren das Fühler? Oder was sollte das sein? Was Veyd’r jedoch leicht amüsierte war der Zorn, der in Wellen von dem Fremden ausging. Ganz offensichtlich, hatte er sich leicht Beute versprechen, die er sich jetzt, mit seinen frisch gezogenen Klingen zu erlegen gedachte. Sklavenhändler? Nein, dafür ist er zu gering bewaffnet und allein… Er verwarf sämtliche Gedanken die er sich gemacht hatte wieder. ‚So etwas wie der Albtraum aller fühlenden Spezies’? Aus welchem Buch stammte denn der Spruch? Veyd’r , mittlerweile in Kampfhaltung, reagierte nicht auf ihn. Den Spaß würde er sich nicht nehmen lassen, mit seinen Worten würde er ihn erst kurz vor dem Ende beehren. Aber auch nur vielleicht.

Langsam umkreiste ihn der Fremde. Musterte scheinbar den Körper des Sith von oben bis unten. Oder das, was unter seinem Umhang hervorlugte, was nicht viel war. Lediglich der an und abflauende Wind, sorgte dafür das sich der Umhang hin und wieder etwas bauschte, in die eine, oder die andere Richtung flatterte. Und dann kamen sie wieder hervor, diese seltsamen Fühler, aber Veyd’r achtete weiterhin auf die Klingen des Fremden. Die waren wohl gefährlicher als irgendwelche Fortsätze in seinem Gesicht.


„Wenn du wüsstest mit wem du es zu tun hast, würdest du rennen.“

Mehr schenkte er ihm nicht. Für mehr, hatte er sich noch nicht als spannend genug erwiesen. Sich mit ein paar gut aussehenden Klingen ausrüsten, das konnte jeder. Blieb fraglich, ob er auch kämpfen konnte. Scheinbar hatte sein Kommentar ihn genug angestachelt. Veyd’r bemerkte ein rasches aufflackern in seinem gegenüber, das nur eines heißen konnte. Zorn. Und dann bewegte er sich, führte seine Klingen um Veyd’r anzugreifen. Er war selbstverständlich schneller. Aber der Krieger wunderte sich, als die Klinge knapper an ihm vorbei ging, als gedacht. Er entkam ein zweites Mal, ein drittes und viertes Mal. Beim fünften Stich war ganz klar, dass dieser Kerl hier, doch nicht so ohne war. Er war, für einen Nichtmachtbegabten, verdammt schnell. Veyd’r beschränkte sich auf’s ausweichen. Aber er konnte eine etwas zu weit offen gelassenen Deckung einfach nicht unbeantwortet lassen. Plötzlich um ein vielfaches schneller, schien er vor den Augen des Fremden zu verschwimmen. Erst als er sich zwischen seinen beiden Klingen befand und sein rechtes Handgelenk mit seiner linken packte, konnte er ihn wieder ‚klar’ sehen. Nur wenige Sekunden nachdem seine Finger sich einem Schraubstock gleich um das Handgelenk des Nichtmenschen geschlossen hatten, rammte der Sith seine rechte Schulter direkt vor die Brust des deutlich kleineren Mannes. Erneut taumelte er davon, von der Wucht des Angriffes sichtlich überrascht.

„In gewissem Sinne bin ich auch ein Albtraum aller lebender Spezies. Wenngleich ich nicht so weit gehen würde, mich derart zu mystifizieren… Du hast doch sicherlich schon einmal von den Sith gehört, oder?“

Das Grinsen auf seinen Zügen versprach nur eines. Den Tod. Keine Emotion lag darin und doch jagte es einen kalten Schauer über den Rücken von schwachen, brachte sie dazu, mit einem Mal das weite suchen zu wollen. Bei seinem derzeitigen Gegenüber würde das nicht der Fall sein, glücklicherweise, sonst würde er ja um seinen Spaß gebracht…

[Aria’Prime – Stadt – Gassen] – Veyd'r + Ik'hril
 
Zuletzt bearbeitet:
~~Aria?Prime | Stadt | Gassen | Ik?hril, Veyd?r~~

Ein Sith? Warum hatte er das nicht gleich bemerkt. Und Warum musste er ausgerechnet an so einen geraten. Wenn er ein paar Jahrhunderte mehr Erfahrung hätte würde es nun besser für ihn aussehen. Verdammter Narr! Über deine Gier auf die Suppe bist du unvorsichtig geworden! Doch nun hatte er den schlafenden Riesen geweckt und nun musste er sehen wie er sich aus dieser verfahrenen Situation wieder befreite. Weglaufen war sicher aussichtslos. Was er von den Sith gehört hatte, war nichts Gutes gewesen. Sie ließen nicht wirklich ein Opfer oder einen anderen, der sie gereizt hatte, laufen. Außerdem hatte Ik?hril durch die ersten Sekunden des Kampfes einen ersten Eindruck seines Gegenübers bekommen. Er war schnell. Verdammt schnell. Aber trotz das er sich bewegte, als wäre er der Blitz persönlich schien es ihm keinerlei Anstrengung zu kosten, den Attacken des Anzati auszuweichen. Wenn er wirklich ein Sith war das musste er ihn niederstrecken bevor jener seine tödlichen Klingen aktivieren konnte. Nein! Er würde nicht weglaufen. Jemand hatte ihn enttarnt. Hatte seines Plan vereitelt. Der Stolz des Assassinen war angekratzt. Und ihre Rasse ließ so etwas nur schwer durchgehen. Sith hin oder her. Vielleicht kam ihn der Überraschungseffekt zugute. Sein Gegenüber wusste nicht mit wem er es zu tun hatte. Ik?hril dagegen hatte seine anfängliche Leichtsinnigkeit überwunden und schätzte die Situation nun realistischer ein als vorher. Er würde sich nur gut überlegen müssen wie, er den dunklen Lord überraschte.

Während er ein wenig in seinen Gedanken hing, schlich er erneut wie ein Raubtier um seine vermeintliche Beute. Zwanghaft überlegte er nach einem Weg den Sith zu überrumpeln. Vielleicht konnte er sich etwas Zeit verschaffen, um sich eine Flucht zu ermöglichen. So wie es jetzt im Moment stand, war seine Lage denkbar schwach. Er würde es vorerst mit den normalen Methoden versuchen. Mal sehen wie weit ihn die anzatischen Schwerttechniken bringen würden. Wieder stieß er nach vorn und selbst jetzt im Kampf waren seine Schritte so leise, dass nur geschulte Ohren sie hörten. Er schien über den Boden zu schweben, als er zum Angriff ansetzte und die erste Klinge auf den Sith zufliegen ließ. Doch dieser beschränkte sich noch immer aufs Ausweichen. Ik?hril versuchte sofort einige hiebe nachzusetzen, doch es war, als würde der Mann, in der dunklen Kleidung, vor ihm, alle seine Schritte im Voraus erahnen. Wieder flogen die blitzenden Klingen auf den Körper des Menschen zu. Er wollte nicht den Kopf treffen. Wenn dies jetzt geschah, war alles was er getan, alles was er riskiert hatte umsonst. Dem dunklen Fremden vor ihm fiel es immer noch nicht schwer seinen Angriffen auszuweichen, doch nun war der Anzati nahe genug heran gekommen um das einzusetzen, was der Sith nicht kannte. Blitzschnell schossen die Tentakel, aus den Höhlen neben der Nase auf die Augen des Sith zu. Dieser schaffte es die Gefahr rechtzeitig zu erkennen und die Augen aus der Gefahrenzone zu bringen. Stattdessen trafen die scharfen Saugwerkzeuge die Wange der Beute und fügten ihr ein paar kaum sichtbare, aber dennoch feine und tiefe Kratzer zu.

Etwas erschöpft sprang der Anzati nach hinten um sich eine Pause zu gönnen. Er hatte lange nichts mehr ?gegessen? und nun zerrte dieser Kampf seine restlichen Kraftreserven auf. Und dieser verdammte Sith hatte immer noch nicht mehr ab bekommen als ein paar Kratzer. hektisch zuckten die Spitzten der zum Dreiviertel eingezogenen Rüssel. Wenn er sich nicht bald was einfallen ließ, würde dieser Kampf nicht mehr von langer Dauer sein.

~~Aria?Prime | Stadt | Gassen | Ik?hril, Veyd?r~~​
 
[Aria’Prime – Stadt – Gassen] – Veyd'r + Ik’hril

Er blieb ihm die Antwort schuldig. Doch seine ausbleibende Reaktion sprach Bände. Er hatte von den Sith gehört. Er wusste mit was er es zu tun hatte. Was auch immer er da, vor Veyd’r war, er konnte und würde sich nicht einmal die kleinste Chance auf einen Sieg einheimsen können. Es erheiterte den Sith sichtlich, als der Fremdling ihn trotz chancenloser Aussichten weiter umkreiste. Was auch immer es war, das ihn zum bleiben veranlasst hatte, Veyd’r bedauerte ihn dafür, das es so war. Denn damit besiegelte er sein Schicksal.
Blitzender Stahl zuckte vor und Veyd’r bog seinen Körper in einem irrwitzigen Winkel nach hinten. Setzte eine Hand auf dem eiskalten Schnee ab und fegte dann mit seinen Beinen hinterher, in die Drehung hinein ging es weg von dem Anzati, als er wieder auf beiden Füßen stand, blickte er wieder zu ihm herüber. Verzweifelt versuchte der Nichtmensch noch einmal ihn zu erwischen, fuchtelte mit seinen Klingen in der leeren Luft, wo Veyd’r vor Sekunden gestanden hatte.

ER hatte noch im spaß daran, sonst wäre er seinem Opfer längst zu Leibe gerückt, aber so lockte er ihn immer wieder vor, entblößte eine seiner Flanken etwas zu weit, hielt die Arme nicht dicht genug am Körper und all diese dinge. Aber kein einziges Mal wurde er getroffen. Leider jedoch schien der Nichtmensch immer verzweifelter zu werden, seine Angriff, nahmen noch einmal an Wildheit zu, wurden etwas genauer, zielten besser und schienen ihr Ziel nun endlich wirklich zu kennen, aber auch so half es nichts. In der Sekunde, als Veyd’r entschied, dem Kampf ein Ende zu bereiten, erlaubte er sich eine grobe Nachlässigkeit, die ihm beinahe einen herben Rückschlag einbrachte. Die Fühler die er vorher schon bemerkt hatte, fuhren mit einem Mal blitzschnell aus und schossen auf seine Augen zu. Einem Impuls folgend, brachte er sie in Sicherheit, wand sich ab und präsentierte den seltsamen Fühlern seine Wange. Die, scheinbar mehr als einfache Fühle, verpassten ihm zwei Kratzer, die zwar nicht weiter schlimm waren, aber ohne große Mühe in seine Haut eindrangen. Der sith brauchte nicht mehr, um fortan wachsamer zu sein, was dieses Wesen anging. Doch nach diesem Vorstoß hatte es sich dann auch schon. Offenbar war er erschöpfter als gedacht. Oder schlichtweg zu schwach. Aber die Schnelligkeit und Reflexe die er an den Tag gelegt hatte, hießen nur eines, er war erschöpft. Der Nichtmensch sprang zurück, atmete schwer, wohin gegen ihm nicht einmal merkbar etwas seiner Kraft fehlte. Finster schmunzelte er und bleckte seine weißen Zähne.


„Schau an, schau an! Fliehen also? Hm? Und jetzt machst du mir schlapp oder was? Ich bin wirklich enttäuscht! Dabei hast du so gut angefangen.“

Ohne weiteres zögern ruckte sein Arm nach vorn, presste den Nichtmenschen gegen die Wand hinter ihm und nagelte ihn dort fest. So fest, das es in seinen Gliedern noch eher schmerzen würde vom nichts tun, als das er sich würde befreien können. Mit knapp bemessenen Schritten kam er näher an den Mann heran unterzog ihn einer stummen Musterung von Kopf bis Fuß, blieb dann jedoch bei seinem Gesicht und dessen Mittelpartie hängen.

„Aber interessant bis du alle mal, das muss man dir lassen. Was bist du überhaupt? Ein Mensch, ganz offensichtlich nicht. Deine komischen… Rüssel und deine Aura sprechen da deutlich ein andere Sprache. Also? Sprich! Was bist und warum bist du so unintelligent und greifst mich an?“

Er wahrte einen gut bemessenen Abstand, sodass sie einander aber trotzdem noch gut mustern konnten. Trotz des nur spärlich vorhandenen Mondlichts, das auf den Planeten und in die verlassene Gasse fiel. Die Fühler des Nichtmenschen waren noch immer teilweise ‚ausgefahren’ oder wie man es nannte. Für einen Moment verfolgte er ihr tun, ehe sein Hauptaugenmerk wieder auf dem gesamten Gesicht und den Reaktionen des Fremden lag…

[Aria’Prime – Stadt – Gassen] – Veyd'r + Ik’hril
 
~~Aria’Prime | Stadt | Gassen | Ik’hril, Veyd’r~~

Er wand sich. Wand sich in dem Griff der ihn gepackt und an die Mauer gedrückt hatte. Jetzt erfuhr er das wahre über die Geschichten der Sith. Durch seine Wut spürte er etwas kaltes, etwas dunkles. Etwas das von dem Mann ausging und auf ihn zukam und ihn abtastete. Es ließ einen kalten Schauer auf dem Rücken des Anzati entstehen Es war etwas das er noch nie gespürt hatte. Es war erdrückend un nahm alles Licht der Hoffnung das in einem wohnte. War das diese Angst von der verschiedene Spezies immer sprachen. Es lähmte seine Glieder und machte es schwer klar zu denken. Und dann der Schmerz in seinen Gliedern. Die Wut wurde stärker und wieder versuchte er sich aus dieser unsichtbaren Umklammerung zu befreien. Der Sith kam näher. Langsam und vorsichtig aber dennoch beständig. Er machte sich lsutig über ihn! Er machte sich über einen Anzati lustig! Innerlich seufzend musste er feststellen das er in diesem Kampf keine Chance gehabt hatte und das ihm sein Gegenüber in alles Belangen überlegen war. Und die Kratzer auf seiner Wange? Reines Glück! Ik’hril hatte davon profitiert das der Sith seine Rasse nicht kannte und daraus einen minimalen Gewinn geschlagen. Doch er war so verschwindend gering, dass der Mensch, der ihn nun in der Hand hatte, in spätestens zwei Wochen nicht mehr daran denken würde. Er wollte wissen wer er war? PAH! Es gab Dinge die ein Anzat nie aussprach. Dazu gehörten sein Name und seine Abstammung. Und wenn er ihn tötete….diese Informationen würde er nicht bekommen.

Schieb dir deine Befehle sonst wo hin! Du hast ihr nicht irgendeinen Lakaien vor dir dem du herum kommandieren kannst.


Der Stolz war das letzte was ein Anzati hergeben würde. hatte man ihn gebrochen, hatte man den Anzati gebrochen…..doch soweit würde es Ik’hril nicht kommen lassen. Wieder kam der Sith einen Schritt näher und ohne Vorwarnung schossen die Saugrüssel nach vorne und stoppten Millimeter vor der Nase des Menschen. Er hatte es abgeschätzt. Dieser verdammte ******* hatte sich die Länge seiner Tentakel in der kurzen zeit in der er sie gesehen hatte gemerkt und die Entfernung abgeschätzt. Zumindest war das die einzig logische Erklärung die Ik’hril in diesem Moment fand. Glück? Nachdem was er von dem Sith gesehen hatte, glaubte er nicht mehr daran, dass er sich irgendwelchen Glücks bediente. und die Reaktion auf den neuerlichen Angriff des Anzati, bekam jener auch sofort zu spüren. Der Druck auf seinen Körper erhöhte sich, sodass sich ein kurzes Stöhnen aus seiner Kehle löste. Es war schrecklich der dauerhafte Druck, diese Präsenz und der kraftlose Zustand in dem sich Ik’hril befand, ließen seine Widerstandskraft merklich sinken. Er würde ohnehin nicht mit dem Leben davon kommen. Warum versuchen seinen Tod nur unnötig zu verzögern. Als sich der Druck noch einmal merklich erhöhte, zerbrach der letzte Widerstand den sich der Anzati aufgebaut hatte.

ANZATI! ANZAT! VAMPIR!

Das waren die Namen unter der sie in der Galaxis am weitesten bekannt waren. Er hoffte, dass der Sith einen davon kannte und diesem sinnlosen Leiden ein Ende setzte. Selbst wenn er ihn jetzt noch in die Freiheit entlassen würde….Der Anzati würde an einem jämmerlichen Tod zu Grunde gehen….Innerlich vertrocknet und verlassen von jeglicher Lebensessenz. Er würde keine kraft mehr aufbringen können um sich andere Beute zu jagen und seine Reserven wieder aufzufüllen.

TÖTE MICH!


Der Druck auf seine Knochen hatte ein wenig nachgelassen, sodass er wieder ein wenig Energie führ die nächsten hasserfüllten Worte in die Richtung des Sith schicken konnte. Seine Waffen waren schon längst aus seinen Händen gefallen und lagen auf dem Boden. Er würde sie nicht mehr brauchen. Nie mehr. Sicher würde er gleich das rote Licht eines Laserschwertes sehen und das dürfte auch das letzte sein, das seine Augen jemals erblickten.

TÖTE MICH!!!! DU HAST DEINEN WILLEN......DU WEIßT WER ICH BIN......UND JETZT BEFREIE MICH VON MEINER SCHULD!!!!


Seine Augen glühten. Es war das Feuer der letzten Wut. So etwas wie das letzte Zucken einer Fliege die in der Falle saß. Mehr von chemischen Prozessen gesteuert als wirklich in eigenem Willen entstanden. Seine Fühler hatten aufgehört wild zu zucken und hingen nur noch schlaff über seine Lippen herunter. Aus ihrem spitzen quoll eine dickflüssige, weiße Masse, dem aufgeschäumten Speichel von Menschen gleich.

~~Aria’Prime | Stadt | Gassen | Ik’hril, Veyd’r~~
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben