Corellia [Jedi Basis]

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- Jedi Orden - Krankenstation - mit Lars -

Sie beobachtete ihn genau. Auch wenn sie gerade erst aufgewacht und noch ziemlich verdattert war, entging ihr kein Detail an ihm, seiner Körperhaltung,seiner Gestik und die Stimmung, die sie durch die Macht erreichte. Er versuchte seine Gefühle vor ihr zu verbergen, doch sie hatte jetzt keine Lust, ihn darauf anzusprechen - war wahrscheinlich eh nicht der geeignete Moment dafür. Stattdessen schloss sie kurz die Augen und flüsterte:
Danke.
Sie küsste seine hand und beobachtete ihn weiter.


- Krankenstation -
 
[Corellia - Jedibasis - Hangar] Padme, Cerian, An-Lo, Marc Iron, Gala und Bru-Th

Warum fragt ihn sein Meister solche Sachen? Es klang so nach Trennung? Gala hatte irgendwie kein gutes Gefühl. Er schaute kurz zu seinem Meiser, dann jedoch hinüber zu Rätin Masters und der Gruppe von Padawanen die sich um sie herum versammelt hatten. Langsam schien sich die Lage dort beruhigt zu haben und so machten sich Marc und Gala auf und traten der Gruppe von Jedi hinzu.
 
[OP]
@Marc: Ich kann dir nicht antworten, wenn dein PN- Fach voll ist!!!!!

Den Wind, das Feuer, die Erde und das Wasser kann ich beherrschen. Dafür sind diese Visionen und Meditationen überhaupt nicht, Heilungen und LS-Kämpfe nur bedingt mein Ding.[OP]

Corellia- Jedibasis- Hangar - An-Lo, Bru-Th, Cerian und Padme

Padme blickte beide Padawane abwechselnd an. Aber es war Bru-Th, der ihr die Antwort gab.

"Nun ... abgesehen von dem was ihr mir erzählt habt, Meister, und dem was ich bis jetzt über Jedi erfahren konnte, ist mein Verständnis des Kodexes doch relativ gering."

Nach diesen Worten sah er zu Cerian hinüber und Padme folgte seinem Blick. Soviel zum Thema, daß Cerian verstanden hatte, aber da sah sie Calli auf die beiden zugehen. Aber trotzdem mußte sie sich eingestehen, daß sie die Aufgabe, ein Kind zu erziehen bei weitem unterschätzt hatte. Wenn es nicht gerade ein Lebewesen war, das Cerian traktierte, so würde sie demnächst nach dem Motto "Wer nicht hören will, der muß fühlen", verfahren.

"Immerhin hat der alte Orden über mehrere tausend Jahre Bestand gehabt. So falsch können die Ausführungen in dem alten Kodex doch nicht sein oder?"

Padme nickte.

"Sicherlich könnte das sein. Aber nur weil vieles tausende Jahre Bestand muß es auch nicht unbedingt gut sein. Schau dir die Sklaverei an. Diese hatte ebenfalls Bestand. Über tausende von Jahren. In manchen Regionen der Galaxie hat sie heute noch Bestand. Aber ist sie deswegen richtig?"

gab sie zu bedenken.

"Viele Regeln des alten Codex sind übernommen worden. Manche haben wir gelockert. Es braucht manchmal Jahrtausende, bis sich Regeln ändern. Oder bis jemand kommt, der sich traut, diese zu ändern. Daß wir heute frei sind und selbst bestimmen können, wohin wir gehen oder wohin nicht, ist eine harte Errungenschaft. Leider ist sie auch zu selbstverständlich geworden. Auch über die Republik ist gemurrt worden. Sicherlich hatte sie ihre Schwächen, aber wieviel mehr erst wogen dagegen ihre Stärken. Und nun, da die Republik ernsthaft in Gefahr ist, sind die Leute fassungslos, daß sie nicht mehr Acht darauf geben haben. Wir hier haben großes Glück. Wieviel schlimmer muß es den Völkern ergehen, deren Planeten unter das imperiale Joch gefallen sind."

Schließlich stellte der Padawan eine Frage, von der Padme geahnt hatte, daß sie kommen würde.

"Ich meine, wenn man eurem Sohn etwas antun würde, würdet ihr dann nicht verärgert oder wütend reagieren?"

fragte Bru-Th und fügte etwas entschuldigend hinzu.

" ... Wenn ich zu aufdringlich war, Meister, verzeiht mir bitte. Ich stelle euch nicht in Frage."

Padme schüttelte lächelnd den Kopf.

"Nein, ich habe es auch nicht als in Frage stellen verstanden. Die Frage ist sehr wohl berechtigt. Es ist eine gute Frage."

gestand sie und dachte kurz nach.

"Nun, niemand kann sich davon freisprechen. Denn das, was uns Stärke verleiht, schwächt uns auch gleichzeitig. Aber ich muß sagen, daß ich ohne Cerian wahrscheinlich nicht die Kraft aufgebracht hätte, nochmals für die Republik zu kämpfen. Der damalige Kanzler ließ einfach so einen meiner besten Freunde hinrichten. Er zerstörte Knall auf Fall alles, wofür wir unser Leben oft aufs Spiel gesetzt haben. Die Pflichten einer Rätin hätten mich nicht beim Orden halten können. So dumm es auch klingen mag, aber ich hatte zu diesem Zeitpunkt den Glauben verloren. Den Glauben, daß es sich für diese Republik trotz der Widrigkeiten zu kämpfen lohnte. Der Angriff auf Coruscant, die Verurteilung Warblades haben die Jedi in eine tiefe Identitätskrise gestürzt. Mir gab damals Cerian den Willen dazu. Und den brauchte ich auch. Denn andere Jedi hatten mehr als ich den Glauben verloren."

Ihre Gedanken schweiften etwas ab. Zu jenen bitteren Zeiten, als die Jedi wie Freiwild gehetzt worden waren. Bevor sie hier auf Corellia wieder Schutz und einigermassen ihre Stärke wiederfanden. Sie blickte zu Bru-Th.

"Nun, zurück zu deiner eigentlichen Frage. Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht. Ich bin noch nie in dieser Situation gewesen. Und werde es auch hoffentlich nicht sein. Allerdings bin ich mit dem Sterben von Leuten aufgewachsen. Ich habe sehr oft ansehen müssen, wie Leute, die mir wichtig waren, am nächsten Tag einfach tot waren. Aber das kann man schlecht mit Cerian vergleichen. Ich vermag dir wirklich nicht zu sagen, wie ich reagieren würde. Aber ich weiß, daß ich mir immer die Frage stellen würde, ob das, was ich tue, noch einen Nutzen für diese Person hat."

Sie hielt kurz inne.

"Ich hatte nie viel für Sinnlosigkeit übrig. Ich konnte es auch nie haben, denn das wäre manchmal absolut tödlich gewesen."

Sie dachte zurück an die Jahre auf Nal Hutta.


Corellia- Jedibasis- Hangar - An-Lo, Bru-Th, Cerian und Padme
 
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Corellia- Jedibasis- Hangar -An-Lo, Bru-Th, Cerian und Padme


Cerian fand das Gelbe wunderbar. Es war weich und fühlte sich wirklich gut an. Warm und kuschelig. Aber auf Dauer genügte das nicht. Er wollte wissen, was man damit noch alles machen konnte. Er begann auf dem gelben Ding herumzuklettern. Es ging auch kurz gut, bis er die Stimme seiner Mama hörte. Sie kam sogar zu ihm hinüber.

"Sirga hat nichts dagegen, daß du mit ihr kuschelst, aber sie ist nicht dein Spielzeug, Kleiner"

Er blickte sie aufmerksam an. Sirga hieß das gelbe Ding also. Aber wieso sie nicht sein Spielzeug war, verstand er nicht so richtig. Breitwillig ließ er Sirgas Fell los, als seine Mama seine Fingerchen daraus löste. Er hatte gelernt, daß es manchmal besser war, nicht zu quengeln, sonst war er das Vergnügen schneller los, als ihm lieb war. Also kuschelte er sich erstmals artig gegen Sirga und wartete, daß seine Mama endlich wieder ihren Blick auf etwas anderes konzentrierte. Sie tat ihm auch diesen Gefallen sehr schnell. Er verharrte kurz noch in seiner Position und fand dann, daß es Zeit war, die Entdeckung von Sirgas Fähigkeiten voranzutreiben. Er krabbelte um sie herum und warf einen prüfenden Blick zu den Großen. Aber die waren beschäftigt. Ob Sirga wohl laufen konnte? Seine Decke konnte es nicht, aber vielleicht Sirga. Er kniete sich und zog nachdrücklich an Sirgas Schwanz. Aber diese bewegte diesen nur, daß Cerian ihn loslassen mußte. Zudem plumpste er zurück auf seinen Windelpo. Prüfender Blick zu den anderen und er griff nochmal und zog abermals. Den Blick hatte er auf die Großen gerichtet und so konnte er sehen, daß einer von denen gesehen hatte, was er tat. Und da er nicht gerade unauffällig schaute, fiel der Blick seiner Mama ebenfalls auf sein Tun. Rasch ließ er den Sirgas Schwanz los und schaute zu seiner Mama, in Erwartung, die Ermahnung zu hören. Aber die kümmerte sich nicht darum, sondern blickte in eine Richtung hinter ihm. Cerian blickte sich ebenfalls um und sah Tante Calli auf sich zu kommen. Aber deren Gesicht gefiel ihm gar nicht. Vielleicht war es vorab besser, das Feld soweit zu räumen, daß Tante Calli abdrehte. Er krabbelte so rasch wie möglich zu Sirgas Kopf und schlang die Ärmchen um den Hals von Sirga. Damit sie wußte, daß Sirga ihm gehörte. Auch wenn seine Mama vorhin gesagt hatte, sie wäre nicht sein Spielzeug, hieß es noch lange nicht, daß sie nicht sonst ihm gehörte. Zum anderen war es sicherer deutlich zu zeigen, daß er noch nicht müde war. Die Großen hatten so komische Angewohnheiten, ihn immer dann ins Bett zu stecken, wenn er noch nicht müde war.
Nur leider schien bei Tante Calli ziemliches Pech zu haben. Die machte gar keine Anstalten abzudrehen, sondern lief munter auf ihn zu. Cerian ahnte schlimmes. Vor allem mit dem Gesichtsausdruck. Er zog Sirga nachdrücklich an ihrem komischen Fell, um ihr zu zeigen, daß mitkommen sollte, und krabbelte dann fix los. Das Ding, wo seine Mama drauf saß, hatte unten genug Platz für ihn. Für Tante Calli aber sicherlich nicht.

Padme sah aus den Augenwinkeln, was sie Sohn trieb. Scheinbar ahnte er, daß Calli etwas mit ihm vor hatte. Und dem Bad vermochte er nicht wirklich etwas abzugewinnen. Im Gegenteil es schien ihr, daß er danach umso mehr Spaß daran hatte, sich dreckig zu machen. Zudem verband er Baden auch mit Schlafengehen. Und das war noch weniger nach seinem Sinn. Grinsend sah sie zu, wie der kleine Racker im Eiltempo in Richtung des Speeders krabbelte. Sirga lief ihm gemählich nach. Aber am meisten amüsierte sie das verdutzte Gesicht der Freundin. Und vor allem hatte das Cerian einen Vorsprung eingebracht. Er saß nun unter dem Speeder, auf dem sie selbst saß. Viel Platz war da nicht mehr. Sie war gespannt, wie Calli das lösen wollte. Aber noch mehr hatte sie Schwieirigkeiten vor Lachen nicht vom Speeder zu fallen.

Cerian hatte es geschafft. Er hatte feststellen können, daß Sirga sich doch bewegen konnte und er war Tante Calli entkommen. Nun blinzelte er sie aus seinem Versteck prüfend an. Was sie auch vorgehabt hatte, konnte sie nun nicht mehr machen. Fröhlich krähte er und griff nach seinem Beißring, der unter den Speeder gerollt war.



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Auf die Frage, ob der alte Kodex nicht heute immer noch seine Berechtigung hat, sagte Meister Master zu Bru-Th:

"Sicherlich könnte das sein. Aber nur weil vieles tausende Jahre Bestand muß es auch nicht unbedingt gut sein. Schau dir die Sklaverei an. Diese hatte ebenfalls Bestand. Über tausende von Jahren. In manchen Regionen der Galaxie hat sie heute noch Bestand. Aber ist sie deswegen richtig?"

Padme hatte ihm bereits vorher das Gefühl vermittelt frei sprechen zu können und genau dies tat er auch, weil er die Antwort nicht wirklich einsehen wollte:

"Aber der Vergleich zwischen dem alten Kodex und der Sklaverei hinkt doch sehr, wie ich finde, Meister Jedi. Der alte Verhaltenskodex existierte doch aus dem Grund einen Jedi vor der Dunkelen Seite zu bewahrent. So schroff es auch klingen mag, solange man niemanden an sich heran lässt und keine emotionalen Bindungen eingeht, handelt man logischer und weniger gefühlsbetont und ist somit resistenter gegen diese Dunkelen Seite. Dies ist doch eine Tatsache, die auch nach Generationen noch Bestand haben muss.
Und naja, Sklaverei ist wohl ehr ein gesellschaftliches Phänomen. Es gibt viele verschiedene Gesellschaften in der Galaxis und nicht alle entwickeln sich gleich schnell, was auch heute noch die Sklaverei in manchen Regionen erklärt. Aber die emotionale Bindung zwischen Menschen, die ändert sich nicht. Ich hab natürlich noch kein Training erhalten und kann die Lage daher nicht so gut abschätzen, aber meine jetzige Meinung besteht darin, dass die Neutralität der Gefühle immer noch das beste Mittel ist um nicht enttäuscht zu werden. Geht ja auch vielen Nicht-Jedi so, die beispielsweise von einer Person enttäuscht wurden. Sie schotten sich einfach ab und verhindern so, dass sie nicht noch einmal enttäuscht werden."


Das war ein mächtiger Brocken. Er hatte keine Ahnung, was sie dazu sagen würde. Bru-Th war der Meinung, dass man kein Jedi sein musste, um diese simple Logik zu verstehen. Doch sicher, dass er andere Aspekte nicht vielleicht übersehen hatte, war er sich auch nicht. Dann sprach er, jetzt leicht nervös, weiter:

"Sie erzählten von einer dunkelen Zeit für die Jedi und dass sie selbst nicht genau wüssten, wie sie sich Verhalten würden, sollte ihrem Sohn etwas passieren. Ich bitte sie nochmals, meine Antwort nicht als Frechheit zu verstehen, aber was wäre denn, wenn sie ihrem Freund nicht so nahe geständen hätten? Wären es dann anders gekommen? Hätten sie anders gehandelt? Wohlmöglich ..."

Er legte eine rhetorische Pause ein.

"...logischer und weniger emotional?"

Er schaute die Rätin fragend an. Für ihn klang es logisch. Wenn dies die wahre Natur des Jedi-Daseins sein sollte, wäre er Lichtjahre davon entfernt. Insgeheim hoffte er, dass er Unrecht hatte und das ein Jedi auch Gefühle zeigen durfte. Doch wie sähe ein Musterbeispiel für einen Jedi aus? Immer noch häuften sich Fragen über Fragen und der Berg schien nicht kleiner zu werden. Er wartete...

[OP@Padme: Bin ein Lümmel! :)]

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Krankenstation mit Neelah


Lars sah auf, ersah direkt in Neelahs
Augen. Er wusste das er beobachtet wurde. Er musste leicht grinsen. Er dachte über die letzten Monate nach und währendessen Näherte er sich Neelah
und gab ihr einen zärtlichen Kuss. So küsste er sie eine weile, als sie sich wieder lösten sagte er.


"Ich Liebe dich Neelah "

Er sah sie noch Liebevoller als zuvor an und wartete


Krankenstation mit Neelah
 
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Padme schaute wieder zu Bru-Th. Wie es schien, entwickelte sich aus der einen Frage eine angenehme Diskussion. Sie hatte sich damals ebenfalls das Recht genommen, alles kritisch zu sehen. Und dieses Recht wollte sie den Padawanen nicht vorenthalten.

"Nein, der Codex schützt einen nicht vor der Dunklen Seite, denn die Versuchung durch sie immer und allgegenwärtig präsent. Ruhe und Frieden in dir selbst schützen dich vor der Dunklen Seite, aber der Codex tut es nicht. Wir haben nun einmal Bindungen zu anderen. Ob es bestehende Bindungen sind wie die zu unseren Eltern oder zu Freunden, die wir früher hatten, so existierten sie doch. Und niemand kann sie ganz abstreifen. Obwohl das der alte Codex verlangt hat. Damals hättest du mit deinem Eintritt in den Orden alle bestehenden Freundschaften abbrechen müssen. Auch der Kontakt zur Familie hätte abgebrochen werden müssen. Aber wer von uns kann das? Niemand kann einfach aus dem Gedächtnis löschen, daß es Leute gibt, die einem wichtig waren. Mit denen man Jahre auf Jahre verbracht hat."

Sie lächelte leicht.

"Und wenn dir die Enttäuschung auf einer Mission für den Orden widerfährt? Schottest du dich dann auch ab? Würdest du dem nächsten die Hilfe verweigern, nur weil du auf der Mission zuvor enttäuscht worden bist? Und was ist, wenn das wofür du kämpfst dir eine herbe Enttäuschung hinzufügt wie uns damals auf Coruscant? Wo wir auf einmal von innen heraus verraten wurden. Plötzlich waren es die Jedi, die als Verräter darstanden und Freiwild in der Galaxie wurden. Die Welt für dich wir gekämpft hatten, wurde zerstört. Einfach so, weil jemand fand, daß das Imperium besser war. Und trotzdem ziehen wir wieder Seite an Seite mit der Republik in den Krieg. Wir gehen dorthin, wo man uns um unsere Hilfe bittet. Hätten wir sie denn alle im Stich lassen sollen?"

Sie blickte fragend auf den Padawan.

"Mit Sicherheit hätten wir uns abschotten können. Uns zurücklehnen können, um abzuwarten, wie es nun weitergeht und um zu sehen, ob unser Engagement gerechtfertigt gewesen ist, ob es lohnend ist, dieses Engagement wieder aufzunehmen."

Sie blickte nachdenklich drein.

"Wir taten es nicht. Wir handeln aus der Macht hinaus. Aus der Hoffnung, daß es dieses nicht noch einmal passiert. Und wenn ich War nicht gekannt hätte, dann bezweifele ich, daß ich auf Dauer bei den Jedi geblieben wäre. Es fiel mir so schon schwer, mich in die Regeln zu fügen. Und Enttäuschungen sind oft im Gepäck eines Jedi. Trösten kann dich der Codex nicht. Je nachdem, was vorgefallen ist, dir nicht mal einen Sinn aufzeigen. Helfen kann dir nur ein Freund. Und es ist egal, ob du diesen Freund in den Reihen der Jedi hast, oder aber außerhalb. Er ist da. Und egal, woher er kommt, ob eben von außen oder aus diesen Reihen, kann er dir zur Schwäche werden. Aber noch mehr wird er dir zur Stärke gereichen. Ohne Freunde und geliebte Menschen wären wir nicht das, was wir sind. Calli zum Beispiel ist meine beste Freundin. Wie oft war sie bereits in Gefahr, einmal dachte ich sogar, sie wäre tot. Aber geschwächt hat sie mich deswegen nicht. Aber mir die Stärke gegeben, die ich brauchte."


Corellia - Jedibasis - Hangar -Bru-Th, Callista, Cerian, An-Lo, Gala, Marc und Padme
 
Corellia - Jedi orden - Hangar - Padme, An-Lo, Bru-Th, Cerien&Sirga und Callista

Als Callista Cerian davon krabbeln sah, runzelte sie verwirrt die Stirn. Zielsicher steuerte er den Speeder an, auf dem Padme saß und verschwand darunter.
Scheinbar hielt Cerian nicht viel vom Baden, schon gar nicht, wenn er anderes im Sinn hatte. Sirga war im brav hinterhergetrottet und lag nun an seiner Seite. Als Callista zu ihnen trat, verschränkte sie die Arme vor die Brust und sah die beiden an.


Na ihr seit mir ja ein Traumpärrchen. Der eine hat nur Flausen im Kopf und der andere folgt ihm auf den Fuß überall hin.

Callista überlegte kurz, wie sie Cerian davon überzeugen konnte, wieder hervorzukrabeln. Sie hätte die Macht einsetzten können, aber das brauchte sie gar nicht, entschied sie. Mit einem siegerischen Grinsen zückte sie ihr Komm und sprach kurz hinein. Als sie die Bestätigung empfangen hatte, deaktivierte sie es wieder und kniete sich dann vor die beiden.

Weißt du Cerian, ich hab gerade meinen Droiden angewiesen, dass er doch ein paar Kekse für die Runde hier vorbeibringen soll. Du weißt schon, diese leckeren runden Dinge die immer so lustig krümmeln.
Du könntest natürlich auch welche bekommen, zumal du sie ja so magst, aber leider leidet Tante Calli an einem böse Hexenschuss, deshalb kann ich mich schlecht zu dir herunterbücken. Du müsstest also hervorkommen, um welche zu kriegen.

Wie auf Kommando rollte Vamp zu den Hangatoren rein un hupte feierlich, woraufhin sich Callista, betont schwerfällig, erhob. Mit seinem kleinen Greifarm transportierte er ein kleines Tablett, auf dem ein Teller mit Keksen stand.
Als Callista das amüsiert fragend Gesicht ihrer Freundin sah, meinte sie nur mit unschuldiger Miene:


Möchtest du auch einen Keks?

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<center>

:Comnachricht an Rätin Padme Masters:

Rätin, unsere Gruppe, bestehend aus Meister Laubi, meinem Padawan Van, Joseline, ihrem Padwan Correan und mir, folgten dem Hilfeersuchen von Tara Angelus, die gemeinsam mit Firedevs Kenobi und Canwor Credas Machenschaften auf Kamino aufgedeckt hat. Die Macht war mit uns und so konnten wir gemeinsam die Fertigstellung der Klonarme verhindern. Wir trafen dabei auf eine Gruppe der Sith, die anscheinend die Auftraggeber für diese Armee waren. Es kam zu einem Kampf in dem Tara Angelus und Van schwer verletzt wurden. Beide sind auf dem Weg der Besserung. Doch schlimmer als das ist, das Meister Laubi durch die Sith entführt wurde. Wir konnten ihm nicht folgen und ihn befreien, da die Klonanlage genau in diesem Moment explodierte und die Sith mit ihrem Gefangenen den Rückzug antraten.
Wir wollen die Verfolgung der Verbrecher aufnehmen und Meister Laubi befreien doch bis jetzt besitzen wir keinerlei Anhaltspunkte, wohin die Sith ihn gebacht haben.
Wir erbitten Unterstützung.



:SorayaAmidala - Ende:

</center>
 
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Marc nickte kurz zu seinem Padawan rüber. Und deutete ihn freundlich aber wortlos an ihn kurz reden zu lassen. Aber eigentlich hätte er sich das sparen können. Gala redete sowieso normal nicht dazwischen.
Er und Gala gesellten sich nun endgültig zu den andern Jedi vor ihnen.

Marc schweig eine weile und hörte mit einem Ohr der Rätin vor ihm zu die sich gerade mit einem anderen unterhielt. Als sie jedoch ausgesprochen hatte wartete er nur einige Momente und drehte sich dann ganz zu ihr. >>Verzeiht mir Rätin! Aber hättet ihr einen Moment Zeit?<< fragte er sie höfflich. >>Es geht um Meinen Padawan! Wenn ihr also einen Moment entbehren könnt, ich? wir warten solange!<< Er versuchte möglichst freundlich zu wirken. Auch wenn er Ritter war waren Räte immer noch etwas für das er sich bis durch den Boden verneigen würde.

Vor allem war er auch wenn es nach außen keinesfalls so wirkte, nervös da er nun seinen ersten Padawan bald? man konnte sagen abgeben würde. Er hatte es diesem aber wie erwähnt noch nicht erzählt. So würde er nicht ganz so aufgeregt sein und wie erwähnt schadete eine derartige Überraschung nicht!

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Bru-Th warf Gala einen kurzen Blick zu, als er sich zusammen mit Marc zu ihnen gesellte. Während dessen erklärte Padme:

"Nein, der Codex schützt einen nicht vor der Dunklen Seite, denn die Versuchung durch sie immer und allgegenwärtig präsent. Ruhe und Frieden in dir selbst schützen dich vor der Dunklen Seite, aber der Codex tut es nicht. Wir haben nun einmal Bindungen zu anderen. Ob es bestehende Bindungen sind wie die zu unseren Eltern oder zu Freunden, die wir früher hatten, so existierten sie doch. Und niemand kann sie ganz abstreifen. Obwohl das der alte Codex verlangt hat. Damals hättest du mit deinem Eintritt in den Orden alle bestehenden Freundschaften abbrechen müssen. Auch der Kontakt zur Familie hätte abgebrochen werden müssen. Aber wer von uns kann das? Niemand kann einfach aus dem Gedächtnis löschen, daß es Leute gibt, die einem wichtig waren. Mit denen man Jahre auf Jahre verbracht hat."

Er musste kurz lächeln, als er ihre Worte hörte. Eigentlich hatte er gar keine Freunde, ein paar lose Bekanntschaften mal ausgenommen. Nach dem Tod seiner Mutter musste er seinem Vater stets bei den Geschäften helfen und viel Zeit um Freundschaften aufzubauen hatte er nicht gehabt. Das würde als Jedi bestimmt kein Nachteil sein, dachte er sich. Padme sagte weiter:

"Und wenn dir die Enttäuschung auf einer Mission für den Orden widerfährt? Schottest du dich dann auch ab? Würdest du dem nächsten die Hilfe verweigern, nur weil du auf der Mission zuvor enttäuscht worden bist? Und was ist, wenn das wofür du kämpfst dir eine herbe Enttäuschung hinzufügt wie uns damals auf Coruscant? Wo wir auf einmal von innen heraus verraten wurden. Plötzlich waren es die Jedi, die als Verräter darstanden und Freiwild in der Galaxie wurden. Die Welt für dich wir gekämpft hatten, wurde zerstört. Einfach so, weil jemand fand, daß das Imperium besser war. Und trotzdem ziehen wir wieder Seite an Seite mit der Republik in den Krieg. Wir gehen dorthin, wo man uns um unsere Hilfe bittet. Hätten wir sie denn alle im Stich lassen sollen?"

Sie schaute Bru-Th fragend an. Dieser antwortete selbstsicher:

"Aber der Punkt ist doch, dass ein Jedi doch über solche Gefühle wie Enttäuschung, Trauer, Frust erhaben sein sollte oder? Ich glaube, dass der alte Kodex vom Prinzip her noch immer Recht hat, auch wenn er nicht so bequem ist wie der Neue. Doch sollte man sich nicht die Frage stellen, ob der Kompromiss, den der neue Kodex unzweifelhaft darstellt, nicht auf Kosten der Sache geht? Sicher, nach dem Verrat lichteten sich die Reihen der Jedi und man musste erst einmal Neue rekrutieren. Wenn man den angehenden Schülern dann gesagt hätte, dass sie all ihre Freundschaften hätten kündigen müssen, wären bestimmt viele abgesprungen. Ich würde sagen, dass der alte Kodex stärker war, der neue Kodex hingegen pragmatischer ist, jedoch das Risiko für einen Jedi erhöht."

Nachdem Padme von ihren eigenen Enttäuschung berichtet hatte, nickte Bru-Th höflich. Es war zweifelsohne eine harte Sache und er hoffte, so etwas nicht selbst durchmachen zu müssen. Und dennoch glaubte er irgendwie, dass man das ganze Drama hätte verhindern können. Er würde es aber nicht zu Sprache bringen.

Leichtes Gebrabbel machte Bru-Th auf den Trubel aufmerksam, der sich unter dem Gleiter abspielte vor dem er gerade stand. Zusammengerollt zu einer Einheit lag Sirga dort mit dem kleinen Cerian. Die Geste war unmissverständlich: Er wollte dort nicht weg. Die Jedi Meisterin, die ihn zu dem Treffen am See zitiert hatte, gab sich sichtlich Mühe, um den Kleinen von seinem Trotz abzubringen. Bru-Th konnte sich ein tiefes Kichern nicht verkneifen, als er den Droiden mit dem Servierblech heranrollen sah.


"Originell!",

sagte er und beobachtete das Geschehen weiter, während er auf eine Antwort von Meister Master wartete. Ein paar Klappse auf den Po wären seiner Meinung nach auch eine Option gewesen, denn die "Keks-Methode" erforderte, dass man ständig Kekse in der Tasche hatte. Bru-Th grinste leicht.


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Neelah sah ihn ebenso liebevoll an.

Ich liebe dich auch.

Sie sah, wie der medi-Droid auf sie zugerollt kam und ihr einen undefinierbaren Brei brachte. UNwillkürlich verzog sie das Gesicht und sah wieder zu Lars.

Ich denke, es ist besser, wenn ich jetzt etwas zu mir nehme und dann noch ein bisschen schlafe. Hoffentlich kann Mastress Callista morgen früh was mit mir anfangen und ich bin nicht weiterhin so wackelig auf den Beinen wie jetzt.

Er nickte und verließ langsam den Raum.

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Padme schaute sich das Schauspiel zwischen Calli, Sirga und Cerian mit teils amüsierter, teils fragender Miene.

"Nein, danke, ich möchte keinen Keks. Und Cerian wird auch keinen bekommen."

sagte sie mehr als ernster Miene. Der Kleine hatte zu lernen, daß er nicht immer seinen Willen bekommen konnte. Geschweige denn, daß er auch noch eine Belohnung bekam, wenn er das tat. Mit einer flüssigen Bewegung war sie vom Speeder runter.

"Cerian, raus da."

Ihre Stimme verhieß nichts gutes für den kleinen Trotzkopf.

"So eine verwöhnte Penze."

schnaubte Padme unwillig und drückte gegen den Speeder. Cerian besah sich das Schauspiel mit ungläubiger Miene. Aber dann wollte er kehrt und wollte weiter unter den Speeder krabbeln, aber Sirga lag ihm da im Weg und da hatte Padme den Kleinen bereits gegriffen. Ungläubig schaute der Kleine sie zuerst an, bevor sich der Mund weinerlich verzog und er anfing zu weinen. Entrüstet schmiß er den Beißring weg und drückte sich von Padme weg. Aber sie hatte den Kleinen fest im Griff.

"Hör auf mit dem Theater, Cerian. Du hast es lange genug auf die Spitze getrieben."

meinte Padme lauter, denn das Geschrei des Kleinen ließ keine normale Lautstärke zu. Sie drehte sich zu Calli und wollte ihr den Kleinen reichen, aber dieser gebärdete sich mittlerweile wie wild. Scheinbar hatte er mehr Ähnlichkeit mit Sirga, als Padme zuerst geglaubt hatte. Sie gab ihm einen leichten Klaps auf seinen Windelpo. Verwirrt blinzelte der Kleine sie an.

"Schluß jetzt, Cerian, und wenn du weiter so ein Theater machst, dann wanderst du direkt ins Bett. Tante Calli wird dich jetzt baden gehen. Und ich will keine Beschwerden mehr über dich hören."

Auch wenn der Kleine vielleicht die Worte nicht ganz begriff, so war der Tonfall unmißverständlich gewesen. Sie gab Calli den Kleinen und seufzte leise.

"Ich denke, nun wirst du weniger Probleme haben mit ihm haben. Und wenn doch, dann wandert er direkt ins Bett. Da gehören unleidliche Kinder auch hin."

Padme bedachte ihren Sohn nochmal mit einem bedeutungsvollen Blick, bevor sie wieder zum Speeder ging und sich setzte.

"Das ist alles andere als orginell. Er soll bloß nicht denken, daß er sich alles erlauben kann. Mit ihm werde ich noch einige Schwierigkeiten bekommen."

bemerkte sie seufzend.

"Aber wo waren wir stehen geblieben? Du sprachst von Verrat, der die Reihen der Jedi gelichtete habe. Ich muß gestehen, daß ich nicht ganz verstehe. Der alte Codex wurde mit der Gründung der Republik und des neuen Ordens erneuert. Seitdem sind vele Jahre vergangen. Und Frust, Trauer und Enttäuschungen gehören nun einmal dazu. An solchen Erfahrungen wachsen wir auch. Sie lehren uns mehr als die vielen positiven Dinge, die uns widerfahren. Und genug haben den alten Orden verlassen. Wegen seiner Regeln. Die Jedi waren damals nicht stärker als heute. Aber ob ein Jedi über Frust, Enttäuschungen und Trauer erhaben sein sollte, ist eine Sache. Wie die Realität aussieht eine andere. Vielleicht war gerade dies die Schwäche des alten Codex."

meinte sie lächelnd. Es brachte nicht viel, jemanden von Enttäuschungen zu erzählen. Man mußte sie selbst erleben.
In diesem Moment wandte sich Marc an sie. Sie schaute den Ritter freundlich an.


"Sicherlich habe ich Zeit. Was gibt es denn?"

fragte sie lächelnd.

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Cerian fand das Spiel toll. Tante Calli wohl eher weniger, aber sie schien trotzdem nicht böse zu sein. Stattdessen kam so ein komisches Ding reingerollt. Und der hatte Kekse. Cerians Augen leuchteten begehrlich durch sein mittlerweile ziemliches dreckiges Gesichtchen. Cerian stupste Sirga an, damit sie ihm einen Keks holen ging. Aber ärgerlicherweise bewegte sich seine laufende Kuscheldecke keinen Centimeter. Er selbst würde mit Sicherheit nicht rauskommen.

Aber da bekam Tante Calli Hilfe von jemanden, mit dem Cerian nicht gerechnet hatte. Seine Mama schritt in das Geschehen ein, von dem Cerian es in dem Moment nicht erwartete hatte. Plötzlich stand sie vor dem Speeder und ihr Tonfall war wirklich nicht sehr angenehm. Cerian zog es vor, unter dem Speeder zu bleiben, bis sie sich wieder beruhigt hätte. Aber da hatte die Rechnung ohne seine Mama gemacht. Scheinbar hatte sie keinerlei Lust mehr auf das tolle Spiel und ehe er es sich versah, war er sein tolles Versteck los. Er versuchte wieder drunter zu krabbeln, aber hatte seine Mama ihn bereits erwischt. Sein darauf einsetzendes Prostestgeheul war auch nicht gerade leise. Sie sollte ihn wieder hinunterlassen und zu Tante Calli wollte er auch nicht. Weinend zappelte Cerian hin und her. Bis ein Klaps auf den Po ihn aus der Fassung brachte. Verwirrt blinzelte er seine Mama an. Die nächsten Worte verstand er nicht völlig, aber der Tonfall war unmißverständlich. Aber auch die Worte Schlafen und Bett waren ihm ein Begriff. Er ließ sich von Calli nehmen und lehnte trotzig den Kopf gegen ihre Schulter. Sein Unwillen konzentrierte er nun auf die doofe Decke. Die war schuld, daß er nicht mehr in seinem Versteck sitzen konnte. Dafür sollte sie nun mitkommen.
Er sah Calli an und zeigte mit dem Fingerchen auf Sirga.



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An-Lo war Padme still zu ihrem Sohn gefolgt. Nicht, das es nichts gab, das es Wert gewesen wäre, beredet zu werden, doch wusste der Padawan nicht, wie er beginnen sollte. So viel Zeit war vergangen, seit Padme und er sich zuletzt gesehen hatten, so viel war seit damals geschehen, so viel hatte sich verändert...
Doch es war nicht an An-Lo, den Beginn des Gespräches einzuleiten, da seine Meisterin diese Aufgabe übernahm. Ebenso wurde ihm jedoch auch die Möglichkeit einer Antwort verwährt, als Bru-Th zu ihnen trat und eine Frage an Padme richtete, noch bevor An-Lo sich die richtigen Worte zurechtlegen konnte, mit denen er seine, unauthorisierte, Reise nach Naboo beschreiben wollte. Der Padawan verblieb still...es schien, als ob das Gespräch zwischen seiner Meisterin und ihm ein weiteres Mal aufgeschoben werden würde.

An-Los Mund blieb verschlossen während er den Ausführungen von Padme und Bru-Th über den Kodex der Jedi lauschte, trotz der Frage, die seine Meisterin ihm und Bru-Th gestellt hatte. Doch der Padawan wollte auf den richtigen Moment warten, bis er seine Stimme erheben würde.

Schließlich...als Padme fertiggesprochen hatte und ein Moment ohne weitere Worte verstrichen war, schien der Zeitpunkt gekommen. Obwohl seine Worte natürlich auch an Padme gerichtet waren, war sein Blick auf Bru-Th gerichtet, als er mit ruhiger Stimme zu sprechen begann.


Keine von beiden Regelungen ist die perfekte Lösung. Ohnehin wird es eine solche nie geben. Beide haben ihre Vor-, wie auch ihre Nachteile...und beide stellen hohe Anforderungen an die Jedi. Der alte Kodex verlangte Distanz...doch wie kann man sich gleichzeitig von seinen Mitmenschen distanzieren und sich dennoch ihrer annehmen, wenn sie die Hilfe der Jedi benötigen? Wann weiß man, wenn man den richtigen Punkt der Distanz erreicht hat? So weit, um keine tiefere emotionale Bindung eingehen zu können, aber doch noch so nahe, um sich noch für die Probleme der Bevölkerung zu interessieren.

Ähnlich bei den neuen Regeln. Uns sind Gefühle "erlaubt", doch dürfen wir uns nicht von ihnen beherrschen lassen. Unsere Aufgabe ist es, den Frieden in der Galaxis aufrecht zu erhalten...nun ja...eher ihn wiederherzustellen...und dieses Ziel dürfen wir nie aus den Augen verlieren, egal welche Probleme uns auch quälen mögen. Vielleicht ist die dunkle Seite der Macht auch gar nicht das Hauptproblem, sondern eher die Gefahr, an seinen eigenen Gefühlen zu zerbrechen...immerhin gab es genug Jedi, die den Orden aus diese Gründen verlassen haben...

Bru-Th konnte es zwar nicht wissen, aber vielleicht bemerkte Padme worauf er anzuspielen versuchte. Er sprach aus Erfahrung...und der Verlust dieser zwei Menschen nagte noch immer an ihm...und er würde es auch weiterhin...

Als Jedi wird Du sowohl Freundschaften schließen, wie auch Verluste erleiden. Wie Du damit umgehst bleibt Dir überlassen, nur werden Deine Entscheidungen schließlich zeigen, ob Du den Titel eines Jedi zu Recht trägst...

Corellia - Basis des Jedi-Ordens - Hangar - mit Callista, Padme, Bru-Th, Cerian, Gala und Marc
 
[Corellia - Jedibasis - Hangar] Padme, Cerian, An-Lo, Callista, Marc, Gala und Bru-Th

[OP@An-Lo: Sorry, dass ich dich so schlecht eingebaut hab, aber ich schein wohl immer dann zu posten, wenn andere die Idee auch gerade haben.]


Auch weiter hörte Bru-Th den lehrenden Worten von Meister Padme Master zu. Auch An-Lo hatte sich mittlerweile zu ihnen gesellt und brachte eine weitere Meinung in das Gespräch ein. Zwei Sätze von Padme blieben Bru-Th dabei besonders im Gedächtnis hängen:

"Aber ob ein Jedi über Frust, Enttäuschungen und Trauer erhaben sein sollte, ist eine Sache. Wie die Realität aussieht eine andere.Wie die Realität aussieht eine andere."

Recht hatte sie, stellte Bru-Th fest. Ihr Erfahrungen hatten sie gelehrt und zu höherer Erkenntnis gebracht. Er hingegen berief sich auf Informationsfetzen, die er irgendwann einmal in einer Holonet-Reportage mitbekommen hatte. Ihre Worte waren von Weisheit erfüllt, er hingegen schwätzte nur. Bru-Th Unmut über seine eigenen Worte nam zu. Wie war er bloß auf die Idee gekommen, an ihren Worten zu zweifeln? Bru-Th strafte sich kurz und antwortete dann mit fester Stimme:

"Ich habe verstanden, Meister!"

Padme war immer noch mit ihrem Sohn beschäftigt, als Marc, der Jedi-Ritter, dessen Astromech Bru-Ths Hose versengt hatte, sich an die Jedi-Meisterin wandte:

"Verzeiht mir Rätin! Aber hättet ihr einen Moment Zeit?"

Noch bevor sie zu einer Antwort ausholen konnte, ging Bru-Th ein paar Schritte zurück, machte eine kurze Verbeugung mit dem Kopf und sagte:

"Ich habe ohnehin noch etwas zu erledigen."

Er schaute noch einmal in Callistas Richtung, aber diese sah ihn nicht, weil sie auch noch ganz mit Cerian beschäftigt war. Bru-Th machte auf dem Absatz kehrt und orientierte sich kurz, bevor er sich in Richtung Hangarausgang aufmachte.
Es war ungefähr fünf Uhr nachmittags und die Sonne war noch immer kräftig. Er nahm einen tiefen Zug von der frischen Luft und ging dann an der Tempelmauer entlang, bis er das Waldgebiet vor sich sehen konnte. Meister Ming sprach davon, dass der See etwas einen Kilometer entfernt sein würde. Er erinnerte sich noch daran, wie er mehrmals dort gewesen war, um mit ein paar Freunden an heißen Sommertagen zu baden.
Rasch bog er an einer Stelle in den Wald ein und ging einen kleinen Trampelpfad entlang, der ihn zum See bringen sollte. Im Licht der sich langsam senkenden Sonne sah der Wald wunderschön aus. Sonnenstrahlen funkelten durch das lose Blätterdach und hüllten den Boden mal in Licht, mal in Schatten. Allerlei Tier- und Insektengeräusche waren zu hören, aber er konnte nicht einmal einen Bruchteil davon zuordnen, obwohl er auf Corellia aufgewachsen war. Der Pfad schlängelte sich langsam durch den dichter werdenden Wald. In einiger Entfernung konnte Bru-Th noch einige Ruinen entdecken, die aber schon fast komplett überwachsen waren. Sie stammten definitiv noch aus der republikanischen Zeit, aber näher war das aus der Entfernung auch nicht auszumachen. Bru-Th folgte dem Pfad weiter, bis er nach einer halben Stunde Fußmarsch schließlich an den See gelangte. Der Wald lichtete sich und er hatte einen freien Blick. Der See war knapp 100 Meter lang und halb so breit. Sein Wasser war tief-blau und an den seichteren Stellen konnte er sogar einige Tzarip-Fische beobachten, wie sie an verschiedenen Wasserpflanzen nippten.
Er hielte nach einer Sitzgelegenheit Ausschau und fand diese schließlich in einem umgestürzten Baumstamm, der nahe am Wasser lag. Er setzte sich darauf und streifte auch sogleich seine obere Tunika ab, denn es wurde ihm warm. Dann begann er mit dem Warten...



[Corellia - Waldsee in der Nähe der Jedibasis] Bru-Th
 
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- Jedi Orden - Krankenstation - allein -

Als Neelah allein und mit dem Essen war, hatte sie genug Zeit und Ruhe, um über alles was passiert ist nachzudenken. Sie versuchte sich zu erinnern, wie das alles angefangen hatte, doch das war gar nicht so einfach. Sie atmete tief durch und ließ sich tief in die Macht fallen. Sie musste Antworten finden.
Plötzlich fiel ihr auf, wie einfach es ihr gefallen war sich in diese tiefe Trance zu begeben, damit hatte sie früher größere Probleme gehabt. Es hatte meist eine ganze Zeit gebraucht und sie hatte sich leicht durch Nebensächlichkeiten zu schnell ablenken lassen, sodass diese Art der Meditation nie so rein war...
Bin ich auf einem höheren Level der Macht angekommen? War dieser komaartige Zustand meine Art mich in der Macht weiter zu entwickeln?
Sie musste diese Hypothese überprüfen. Sie sah sich in der Station um und griff mit der Macht nach einem der technischen Geräte,die überall rumstanden. Ohne große Mühe hob sie es hoch und ließ es ein wenig durch den Raum fliegen und stellte es wieder an ihren Platz. das war schon merkwürdig. Nach der ganzen zeit geistiger und physischer Inaktivität konnte sie die Macht benutzen, als würde sie sie schon Jahre untersuchen und erforschen und anwenden, mit einer Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit die sie noch vor ein paar Monaten in keinster Weise hatte. Wie würde sie nur kämpfen können, wenn sie körperlich erst wieder auf dem Damm war. Bei dem Gedanken fiel Neelah auf, dass sie in punkto Heilung auch nicht wirklich hatte mitreden können. Vielleicht hat sich auch das geändert... sie konzentrierte sich auf ihre in Mitleidenschaft geratenen Muskeln und ließ sich von der Macht treiben. Nach einer knappen halben Stunde befand sie sich in einer Art Heilschlaf und konnte nur hoffen, dass Mastress Callista am nächsten Morgen ein besseres Bild von ihr sehen würde...

- Krankenstation -
 
- Corellia - Jedi-Basis - Hangar - An-Lo, Callista, Cerian, Gala, Marc, Padme -

Marc musste sichtlich über das Kind grinsen mit welchem sich die Rätin befasste.
Er bewunderte sie ein wenig das sie anscheinend so gut mit den Spielereien klar kam!
Er hatte keine Kinder, und selbst wenn würde er einen Nervenzusammenbruch kriegen!
Er blieb bei dem Gedanken was seine Eltern wohl mit ihm und vor allem mit seinem Bruder für Chaos hatten durchleben müssen! Daran dachte er, seit sein Bruder verschwunden war sowieso dauernd, aber das grinsen vermieste ihn das nicht. Jedenfalls hörte er auf darüber nach zu denken als Rätin Master ihn wieder ansprach.

Marc zügelte nun sein grinsen etwas aber behielt sich ein freundliches lächeln bei, wobei er sich im Augenwinkel zu versichern schien das Gala in seiner nähe stand und alles genau mithören konnte.

Dann überlegte er kurz. Ganz kurz! Gerade so das er die Rätin nicht warten lassen musste.
Wie fragte man einen Rat ob er damit einverstanden sei wenn sein Schüler zum Ritter werden würde? Wie fragte man da nach einer Zustimmung? Er hatte das nie mit erlebt! Sein Meister war selber Rat gewesen, er brauchte niemanden zu fragen wenn er es nicht wollte, und hatte die voll macht selbst zu entscheiden!

Schließlich unterbrach er sein Denken!
>>Es geht wie gesagt um meinen Schüler!<< sagte er Freundlich und dachte nicht daran zu Gala zu sehen dem dabei vermutlich wie wild die Ohren klingelten. >>Er ist nun lange genug mein Padawan gewesen, und hat all das gelernt was ich ihm beibringen konnte! Aus meiner Sicht kann ich ihm von hier aus nichts mehr beibringen!<< meinte er und sein Gesicht formte sich in ein Gemisch aus freudigem grinsen und einfachem lächeln. Wieder drehte er sich nicht um! Auch wenn Galas Gesichts Züge bei ihrer Entgleisung zu beobachten sicher etwas witziges an sich haben würde!

>>Er kann all das was ich beherrsche, und versteht das was ein Ritter nach meiner Ansicht braucht um sich so nennen zu können! Padawan wird ihm nicht mehr so gerecht wie nötig wäre um ihn weiter durch mich Ausbilden zu können! Für mich ist er bereit seiner eigenen wege zu gehen! Darum bitte ich euch, um eure Meinung, und um die Erlaubnis ihn in den Rang eines Jedi-Ritters zu erheben!<< meinte er und klang immer noch freundlich auch wenn er dazu noch bittend klang und innerlich nervös war,schwieg aber ohne ein weiteres Wort.

- Corellia - Jedi-Basis - Hangar - An-Lo, Callista, Cerian, Gala, Marc, Padme -
 
Corellia - Jedi Orden - Hangar - Padme, An-Lo, Bru-Th, Cerian&Sirga und Callista

Callista fand zwar, dass Padme ihren Sohn etwas zu hart angegangen war, aber sie mischte sich nicht in die Erziehungsmethoden ihrer Freundin ein. Jeder machte es auf seine Weise. Sie drückte den kleinen Cerian jetzt an sich und war im Begriff, den Hangar zu verlassen, als ihr Sirga einfiel und, dass der kleine Junge noch eben angedeutet hatte, das sie sie begleiten sollte. Mit einem Blick und Kopfnicken stand die Löwin wieder auf den Beinen und folgte ihr aus dem Hangar. Genau wie Vamp, der etwas enttäuscht hupte, da er nun niemandem seine Kekse hatte anbieten können.
Die kleine Gruppe durchquerte die langen Korridore. Cerian hatte sich in der Zwischenzeit beruhigt. Über ihre Schulter hinweg streckte er seine kleinen Ärmchen nach Sirga aus. Offensichtlich wolte er wieder mit ihr spielen. Aber das konnte er noch nach dem Bad tun.
Als sie das Quartier erreicht hatten, schloss Callista etwas umständlich auf, da Cerian keinerlei anstalten machte, diesen Moment ruhig zu bleiben. Sie trat ins Dunkle und ließ ihn runter.


Bleib brav da sitzen, ich lass schon mal das Wasser ein.

Mit diesen Worten ging sie ins Bad. Sie ließ in die Badewanne lauwarmes Wasser einfließen, gerade soviel, dass es Cerian bis zum Bauchnabel reichen würde, wenn er drinnen saß. Dann ging er wieder zurück zu dem Jungen und sammelte ihn vom Boden auf. Sein Gesichtsausdruck wurde immer unglücklicher. Offenbar wußte er nur zu genau, was ihn blühte. Doch das störte die jedi wenig. Sie zog ihm seine Sachen aus, warf die Windeln in den nächstgelegenen Wäschetrog und setzte den kleinen Mann ins Wasser. Sie ließ ihm einen Moment Zeit sich an das lauwarme Wasser zu gwöhnen und ließ sich dann an der Seite der Wanne nieder.

Komisch, man möchte Meinen, euch Kindern amcht das Baden spaß. Du bist wirklich ein recht eigenwilliger kleiner Kerl.

Corellia - Jedi Orden - Quartier - Bad - Cerian und Callista
 
Vor dem Jedi-Orden - Lia, Elysa, Yendan, Fritz, Waldemar, Satrek, Wes

Geduldig, aber mit wachsendem Unmut hörte Elysa sich die Ausführungen des kleinen Jedi an, und äußerte dann sachlich ihren Standpunkt.

?So wie ich das sehe, habe ich keinen Ärger verursacht, es ist niemand zu Schaden gekommen und ich habe lediglich für ein wenig Abwechslung im Leben einiger ganz gewöhnlicher Menschen gesorgt. Zweitens ist dieser Speeder ja tatsächlich nur geliehen. Die Jedi sind meines Wissens nach Teil der Republik, Corellia und somit CorSec sind auch Teil der Republik, da ich ja derzeitig auch Teil der Republik bin habe ich mir nur die Ressourcen zunutze gemacht die an einem anderen Ort zuviel waren. Ergo ist der Speeder immer noch Teil der Republik, nur das er jetzt genutzt wird. Damit dürfte auch niemandem einen Schaden entstanden sein. Aber ich vermute mal wie man das alles sieht kommt auf einen gewissen Standpunkt an.?

Dann machte die Schmugglerin eine kleine Redepause, und hielt den Speeder an, sie waren nun vor der Jedibasis. Nachdem was Yendan gesagt hatte musste die Macht also eine Art allgegenwärtiges Energiefeld sein, das ergab für sie keinen Sinn. Allein deshalb schon, weil wenn es diese Macht überall gäbe, dann wäre die Energie unendlich, wie das Universum, aber es konnte keine unendliche Energie geben, das widersprach allen Gesetzen der Physik.


?Habe ich das richtig aufgefasst, dass dieses Energiefeld, das die Macht darstellt allgegenwärtig ist? Warum habe ich dann noch nie groß was davon gemerkt? Wie gesagt, ich habe absolut keine Ahnung, allerdings bin ich neugierig und wissbegierig.?

Wandte sie sich wieder an den kleinen Grünen und stieg ebenfalls aus. Die Schlüssel nahm sie vorsichtshalber an sich, man konnte ja nie wissen, ob so ein CorSec-Speeder nicht eines Tages einmal nützlich sein konnte.


Vor dem Jedi-Orden - Lia, Elysa, Yendan, Fritz, Waldemar, Satrek, Wes
 
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