Denon

Denon/3 Häuserblocks entfernt vom Sammelpunkt der Cartana Squad/Private Odan Korr

Links und rechts von Odan lagen abgestürzte Gleiter auf der Straße, ein eingestürztes Hochhaus lag in Trümmern 200 Meter rechts von ihm. Aus einer Seitengasse stürmten ein Mann mit seiner Frau und 4 Kinder. Als sie Odan sahen blieben sie wie erstarrt stehen und der Vater fing an zu schreien: „Kinder sofort zurück! Schnell!“ Also würde er ihnen etwas tun.

Der Bombenhagel ging weiter. Vor ihm lag eine Frau Mitte 20. Sie blutete am Kopf und auch ihr rechter Arm lag unnatürlich verdreht da, aber sie war noch nicht tot. Als er sich zu ihr herunterbeugte merkte er, dass sie einen Pilotenoverall des Imperiums anhatte. Sie drehte ihren Kopf zu ihn herum und sagte mit aller letzter Kraft:
„Abschaum!“.

Im nächsten Moment sackte ihr Kopf zurück und sie blieb liegen. Ob sie nun tot war oder nicht interessierte Odan nicht mehr. Diese Frau war der Imperialen Flotte beigedrehten und somit ein Feind. Er schaute auf sein Chrono. So langsam müssten die ersten Truppenverbände an der Ionenkanone angekommen sein. Also los! Als er um die nächste Ecke bog hörte er schon das Dröhnen der Blasterkanonen. Sie schrien förmlich ihren Schlachtgesang aus, so wie sie es jedes Mal taten wenn sie in den Krieg zogen. Und da direkt voraus sah er einen qualmenden, republikanischen Truppentransporter runtergehen. Er hatte es geschafft. Jetzt musste er nur noch seine Einheit die Cartana-Squad finden und die Schlacht könnte beginnen. Wieso hatte er sich überhaupt Sorgen gemacht?

Denon/500 Meter vom Sammelpunkt entfernt/Private Odan Korr
 
[Denon - Zone 2 - Landezone Iota - 6. Etage eines Hochhauses - Apartment] Wyn, Koran

Wyn und Koran hatten es sich in einem Apartment gemütlich gemacht. Sie hatte einen Tisch an ein Fenster gerückt, so dass sie es sich dort drauf legen konnte und die freie Fläche gut einsehen konnte. Das E-11s lag mit Zweibein auf der Fensterbank und das Fenster war schon geöffnet. Nun hieß es abwarten bis der Feind landen würde. Wyn hatte keine Probleme mit dem Warten auch wenn Koran ein wenig ungeduldig wirkte und auch versuchte ein Gespräch aufzubauen. Wyn wunderte sich, dass er es nicht weiter versuchte, nachdem sie ein paar kurze und knappe Antworten gab, immerhin signalisierte sie doch Gesprächsbereitschaft. Ihre Ausbilder hatten Recht gehabt, die Bewohner von außerhalb des Chiss Empires sind alle samt undiszipliniert und haben keinerlei Ahnung von sozialer Interaktion. Wyn zuckte die Schultern, sie war hier auch um zu arbeiten, Dienst zu tun und nicht um zu quatschen. Die Minuten vergingen und es begann langsam zu regnen. Auf einmal wurde die Stille und die Dunkelheit der Nacht von dem Aufblitzen und Dröhnen des Flugabwehrfeuers durchbrochen. Schlagartig schüttete Wyns Körper Adrenalin und andere Hormone aus und ihr Herz pumpte schneller. Bald musste es so weit sein. Sie konnte schon die dröhnenden Turbinen der sich im Anflug befindenden Transportschiffe erahnen und rutschte ein wenig weiter nach vorn zu ihrem Scharfschützengewehr. Der Vorteil des Blastergewehrs gegenüber dem Verpinengewehr war, dass sie für den Schuss weder Ballistik, noch Drall in ihre Kalkulationen mit einbeziehen musste. Auch die Regentropfen oder die Corioliskraft hatten nur geringfügige Auswirkungen auf die Bolzen super heißen Gases das aus der Mündung eines Blastergewehres austrat. Die Regentropfen würden dem Gas ein wenig Energie entziehen, aber das würde das Ziel nicht merken. Tot ist tot. Sie sah zu Koran und meinte nur: „Bereithalten.“

Die Landeluken der Transporter öffneten sich, weißer Qualm kam aus den Luken und von Wyn aus links, schossen die Bolzen eines E-Webs in die Transporter hinein. Wyn konnte sich vorstellen, dass so einige Republiksoldaten gefallen sind, mindestens ein ganzer Zug, so dachte sie. Als dann die Soldaten die Transporter verlassen hatten, schaltete Wyn auf Nachtsicht um und nahm einen Soldaten nach dem anderen aufs Korn. Das aufkeimende Feuer übertönte alle anderen Geräusche. Es wurden Panzer abgeladen und die Rebellen schossen auch mit Raketenwerfern auf die Gebäude. Ein Geschoss wurde in Richtung des E-Webs von Ricky abgefeuert. Wyn konnte nur hoffen, es hatte sie verfehlt. Auf einmal wurde das Feuer in Wyns Richtung fixiert. Es war nur eine Frage der Zeit gewesen, bis die Rebellen auf sie feuerten. Nun nachdem das E-Web ausgeschaltet worden war, waren die Scharfschützen das Primärziel. Und während sie hier festgenagelt werden sollte, stürmten wohl andere Rebellentruppen das Haus um sie auszuschalten.

Wyn schnappte sich ihr Gewehr, entfernte das Zweibein und hängte sich das Gewehr um. Sie nahm ihr normales E-11 in Anschlag und meinte nur zu Koran:

„Schnell! Wir müssen über das Dach verschwinden. Gib mir Rückendeckung.“

[Denon - Zone 2 - Landezone Iota - 6. Etage eines Hochhauses - Apartment] Wyn, Koran
 
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[Denon System - Orbit um Denon - Nachtseite - Nighthawks]

Seine Informationen waren falsch. Wer spielte hier wen an die Wand?
Vor der 4ten Flotille schwebte eine ganze Armada imperialer Schlachtschiffe, die mit allem was sie hatte auf die Einheiten der 3ten Flotille eindroschen.
Zwischen den imperialen Schiffen konnte Luger sogar einen Supersternenzerstörer der Exekutor Klasse ausmachen. Das war in der Tat eine Überraschung.


"Hier Hawk 1. "Weißes Feuer", bitte um Bestätigung des Angriffsbefehls." murmelte Luger mit aller Gelassenheit durch sein Kom.
Doch die Turbolaser ihrer kaitalen Schiffe, die links, rechts, oben und unten an ihnen vorbeizischten bestätigten seine Vorahnung.
Das war eine "Alles-oder-Nichts" Schlacht. Die Republikanischen Truppen würden hier entweder siegen, oder mit wehenden Fahnen und einem großen Knall untergehen.
Jarreds Stimme kam durch das Kom herein.


"Hier Hawk Neun, Rotte Drei ist bereit um ...., sagen wir ein BBQ zu veranstalten, also lasst uns diese Imps auf offener Flamme braten." Luger grinste. Das würde den Imps jetzt gleich wehtun. Auch die Führerin der zweiten Rotte, Rease Quint, meldete Bereitschaft.

"Rotte 2 voll einsatzbereit, Chief!" rief sie mit einem vorfreudigen Unterton auf der Staffelfrequenz.

Um sie herum versammelten sich etliche andere X- und E-Wing Staffeln. Zwischen denen schwirrten B-Wing Einheiten und die schweren K-Wing Bomberstaffeln herum. Sich etwas nach vorne abgesetzt, hatten sich die A-Wing Staffeln, die als ernste direkten Feindkontakt haben würden.
Die Piloten der quirligen Jäger waren oft waghalsige Jungs und Mädels mit einem kleinen Hang zum Größenwahn.
Luger konnte sich vorstellen, dass sie gerade ganz schön aufgeregt auf ihrem Hosenboden hin und herrutschten.


"Eins, hier Hawk Neun! Rotte Drei ist bereit und erwartet sehnsüchtig den Befehl loszuschlagen! Sag das du ein Befehl hast, ein Corellianer muss jetzt einfach losschlagen!" Die Aufgabe der meisten Staffeln war es, ihren Schiffen Geleitschutz zu geben, doch die Hawks waren eine der Staffeln, die dafür abgestellt worden waren Bomberstaffeln zum Durchbruch zu verhelfen.
"Das wird ein interessanter Trip durch die Hölle..." dachte sich Luger.


"Hawks, hier spricht 1. Heute helfen wir denen mit den großen Böllern! Die Jungs und Mädels von der K-Wing Staffel "Shamrock" und der B-Wing Staffel "Ringo Rocket" brauchen Hilfe auf dem Weg durch den Jungel und wir passen auf ihren Arsch auf!
Rotte 2 bleibt Steuerbord von den Bombern und Rotte 1 wird die Backbordseite decken!
Rotte 3 fliegt vorne weg und ballert den Weg frei. Bekommst das hin Jarred?"


Luger positionierte seine Rotte direkt neben den "Ringos", während Rease ihre Leute neben die "Shamrocks" setzte.
Leichtz neben ihm versetzt flog Hawk 2, Sub Lieutenant Alastor Craven. Luger war noch nie mit ihm geflogen und hoffte der Coruscanti würde sich auch im Ernstfall als so zielsicher, wie in den Simus beweisen.
An ihrer Backbordseite, also noch weiter von den Bombern weg, flog das Flügelpaar von Hawk 3 (Kyla Tryn) und Hawk 4 (Myrdin Skeelar) Luger hoffte, dass dies gut gehen würde. Der Arkanier war noch nie mit Kyla geflogen. Er ja auch nicht. Aber die Twi´Lek musste für den abwesenden Staffelführer Major Korr Laiver einspringen.

Eine Wolke Ties und Abfangjäger löste sich und hielt auf die Jägerformation der 4ten Flotille zu.
"Da kommen sie!" rief Hawk 11 auf ihrer Frequenz. Der Duro war in seiner Rotte neben Terrec eigentlich der erfahrenste Pilot. Luger erwartete, dass die beiden ganz schon abräumen würden.

"Durchbrechen!"
hielt Luger seine Leute an als er sah wie die A-Wing Staffeln in eine Kaskade aus grüner Energie hineinrauschten.
Das All war von Licht erfüllt.


[Denon System - Orbit um Denon - Nachtseite - Nighthawks]

Night Hakws [12/12]
Abschussliste: -
 
[Denon – Zone 2 – Landezone (Iota) – 4te Etage Hochhaus]Ricky Atlas, Sgt. Smith, Shannon und Sgt. Leto​

In einer erzwungenen Feuerpause, er musste den Z-6 ein wenig abkühlen lassen, ließ der schwarze Hüne seinen Blick über die Landezone schweifen. Neben den Landungsbooten befanden sich in der Zone Iota mehrere Züge Infanterie und auch gepanzerte Fahrzeuge. „Hey Trooper halt mir mal den Rücken frei!“ Schrie Ricky während er sein Comlink auf die Frequenz des Langsteckenkomms einstellte. Zuerst bekam er nur statisches Rauschen rein bevor der Kanal frei wurde. „Romeo, X-Ray 92 bitte melden hier ist Alpha, Romeo Eins Drei Zwo Vier erbitte Artillerie Unterstützung für Planquadrat Lima Eins Vier und Eins Fünf. Sowie für Mike Eins Vier und Eins Fünf. Wiederhole Artillerie Unterstützung für Lima Eins Vier und Eins Fünf. Sowie für Mike Eins Vier und Eins Fünf.“ „Alpha, Romeo hier Romeo, X-Ray verstanden bereithalten für Artillerie Feuer.“ „Danke Nobel Ende.“

Atlas trat wieder an das Fenster und ließ seine Waffe wieder Tod und Vernichtung auf die anrückenden Rebellen spucken. Als der Platz vor ihm erhält wurde. Grüne Energie Bolzen regneten vom Himmel und Detonierten in Gleißend hellen Explosionen. Rissen Landungsschiffe, Panzerfahrzeuge und Soldaten in den Tod. „Yeeeeha, Baby ich sehe hier nur noch Einzelteile!“ Rief Atlas aus und ließ das Feuer seiner Waffe über die weiter auf das Gebäude zustürmenden Soldaten wandern. Ricky konnte aus seiner Position beobachten, wie ein Trupp der Republik das Gebäude erreicht hatte und versuchte nun einzudringen. „Sir Feindtruppen im Gebäude, wiederhole Feindtruppen im Gebäude schlage Rückzug vor.“ Kaum das der Kanal wieder frei war, hörte er Privat Fels Stimme: „Privat Sa-Vin und ich setzen uns über das Dach ab.“

Ricky bewegte sich bereits in Richtung des Treppenhauses und rief: „Komm schon man wir müssen hier raus!“ Doch der Trooper vom Predator-Squad war am Fenster verblieben und zündete noch Zwei Sprengladungen. Drehte sich um und lief an Atlas vorbei. „Komm schon du hast doch gesagt wir müssen hier raus.“ Kam es Emotionslos aus dem Helmvokabulator. Im Treppenhaus trafen sie auf die Sergeants die sich ein Stockwerk höher verschanzt hatten. Im Erdgeschoss konnte man bereits die Rebellen Soldaten hören wie sie die Stufen der Treppe erklommen. „Los die Seile.“ Rief der Sergeant in der Scouttrooper Rüstung. In weiser Voraussicht hatten sie an der Rückseite des Gebäudes Zwei Seile angebracht, mit denen sie sich nun abseilten. Unten angelangt, befand sich der kleine Trupp in einer Gasse neben einem großen Müllcontainer und inmitten Haufenweise Unrat. Die Sergeants Smith und Leto führten den kleinen Trupp an und Big Ryk bildete das Schlusslicht. So ging es so schnell es ging in Richtung der Fliegenden Festung.

[Denon – Zone 2 – Landezone (Iota) – 4te Etage Hochhaus]Ricky Atlas, Sgt. Smith, Shannon und Sgt. Leto​
 
Denon/ Zone 1/ Gelände der Brücke zu Zone 2/ Captain Muldoon/ Warrant Offizier Reeve/ Leutnant DelTenna/ Corporal McFarlane/ Sergeant Jake Antur/ Private Sourax/ Private Terrics/ auf Brücke stationierte NPC`S

Die junge Frau stützte sich ebenfalls auf Brückengeländer und schaute in die Richtung wo Explosionen und Geschützfeuer die Nacht erhellten.

"Sir,Ich wollte sie fragen wie lange dieser angriff schon läuft. Ist das nur ein Überfall oder etwas ernsteres?"

Fragte Private Terrics den viel größeren Captain und kratze sich dabei verlegen am Kopf, Muldoon drehte den Kopf zu ihr und musterte die Neunzehnjährige einen Augenblick lang mit strengen Blick.

„Was Ernsteres !?!? Das können sie laut sagen!!!“

Brummte er und mit einer weit ausholenden Armbewegung wies er auf Zone 2 von der aus der Gefechtslärm zu ihnen drang.

„Dort tobt bereits der Kampf um den Planeten. Wenn die Besatzung in Zone 2 komplett fällt, sind wir als nächstes dran. Denn nach der Zerstörung der anderen Verbindungen dieser beiden Zonen, muss die NR ihre Soldaten aus Zone 2 über dies Brücke bringen!!! Doch das werden wir verhindern !!! Auf die eine oder andere Art.“

Robert rieb ich angespannt über den Dreitragebart und sein Blick blieb noch einige Sekunden an Mara hängen, er fragte sich ob sie Gräuel der bevorstehenden Schlacht verkraften konnte. Eine gute Ausbildung war die eine Sache, aber die Realität war tausendmal härter und grausamer.
Muldoon sah auf sein Crono am Handgelenk und stellte fest das es schon fast 2300 Uhr war, er richtete sich auf und wandte sich zum gehen um.

„Private sie sollten sich wieder hin legen und versuchen noch etwas Schlaf zu bekommen. Denn wir werden in den nächsten Tagen wohl kaum noch dazu kommen“

Mit einem knappen Salut verabschiedete sich der Captain von der Schafschützin und lief zum HQ.
Im Gebäude betrat er den Raum der mobilen Kommandozentrale, checkte noch aufmerksam die letzten Meldung und legte sich dann selbst in sein angrenzenden Feldbett. Bevor er die Augen schloss nahm er noch rasch zwei kräftige Züge aus seinem Flachmann und hoffte so seine Erinnerungen an vergangene Schlachten zu verdrängen, die Muldoon oft in seinen Träumen heimsuchten.

Doch viel Schlaf fand der Captain nicht, denn das Donnern der umliegenden Kämpfe rückte immer näher. Kurz nach 0500 Uhr schlug er die Augen auf und rieb sich zum Wach werden den Kopf. Dann stand er auf, nahm einen guten morgen Schluck aus seinem Flachmann und ging dann erst in einen der Waschräume des Gebäudes um sich frisch zu machen.
Danach wollte Muldoon gleich die aktuellen Meldungen über den Verlauf der Invasion und das vorankommen der NR studieren. Als er auf dem Weg von dem Waschräumen zurück zu Kommandozentrale am Lazarett vorbei kam sah er das Private Sourax ebenfalls schon wach war und sich auf seinem Krankenbett hin und her wälzte.
Robert ging zu ihm und setzte sich ans Fußende auf den Rand des Bettes.

„Guten Morgen Soldat !!! Wie geht es ihnen Heute !?!?“

Wollte Muldoon von Spencer wissen und kratze sich noch etwas müde am Kinn.


Denon/ Zone 1/ Gelände der Brücke zu Zone 2/ Captain Muldoon/ Warrant Offizier Reeve/ Leutnant DelTenna/ Corporal McFarlane/ Sergeant Jake Antur/ Private Sourax/ Private Terrics/ auf Brücke stationierte NPC`S
 
.:: Denon | Zone 2 | Landezone Iota | 6. Etage eines Hochhauses | Apartment | Wyn & Koran ::.


Koran schaltete nicht halb so schnell wie die Chiss von Noble. Erst schoß sie mit beängstigender Präzision auf die Truppen der Neuen Republik, dann registrierte sie vorrückende Einheiten der Feinde in genau dem Gebäude, dass die beiden Soldaten als Standort ausgewählt hatten. Als sie den jungen Private dann anblaffte, den Rückzug zu decken, ging es wirklich ans Eingemachte. Er bezog hinter einer Gang-Abzweigung stellte und legte sein eigens modifizierten Blaster in Anschlag, während Wyn darum bemüht war, sich Zugang zu den Dachterrassen zu verschaffen. Der junge Techniker spürte, wie die Nervosität sich in jeden Winkel seines Körpers schlich. Beklemmend legte sich sein rechter Zeigefinger um den Abzug. Sollte einer der Republikaner in den Gang kommen, würde es zu einem tödlichen Fehler werden. Etwas schwerfällig schob Koran Sa-Vin den schweren Helm hoch, um besser gucken zu können. Die Feuerbereitschaft seiner Waffe war schon seit geraumer Zeit auf maximaler Leistung. Und nun wäre es durchaus im Bereich des möglichen, das er davon Gebrauch machen würde. Der Private legte an und atmete aus, versuchte dabei, seinen Puls zu bändigen. Immer wieder blickte er mit zusammengekniffenen Augen in den langen Gang. Hatte er dort hinten eben eine Bewegung gesehen? Hinter dieser palmenartigen Pflanze? Wenn ja, dann sollte er ... ein giftig zischern Lichtstrahl aus einem Blaster fraß sich nur wenige Zentimeter von seinem Kopf entfernt in die Wand. Erschreckt zuckte der Private zusammen, krümmte den Zeigefinger und zog den Abzug durch. Seine eigene Waffe spukte eine gleißenden Strahl, die dafür sorgte, dass die Pflanze am Ende des Ganges in Flammen aufging. Sofort duckte sich Koran zurück in die Sicherheit seiner Deckung.

"Wyn, wir haben Besuch bekommen! Beeil Dich, sonst brennt hier gleich die Luft!"

Die Ansage in Richtung seiner Kameradin versagte ihre Wirkung nicht. Mit einem kraftvollen Stoß brach die Scharfschützin die Absperrung der Luke zu den Dachgeschossen auf und schlüpfte hindurch. Sa-Vin gab einen zweiten Schuß in Richtung der Republikaner ab und folgte dann der Chiss im Laufschritt. Kaum das er durch die Luke hechtete, schloß sie seine Noble-Kampfgefährtin und gab einen schnellen Schuß auf die Steuerung ab. Damit würden sie die Invasoren für einige Momente aufhalten können. Der Techniker blickte sich um.

"Und nun? Flügel wachsen lassen, Ma'am?"



.:: Denon | Zone 2 | Landezone Iota | 6. Etage eines Hochhauses | Apartment | Wyn & Koran ::.
 
[Denon System - Orbit um Denon - Nachtseite - Nighthawks]

Die E-Wing Jägerstaffel hatte den Hangar der Phönix verlassen und bewegte sich in eingeübter Formation auf die Schlacht zu. Wieder spiegelten sich Licht, Farben, detonationen und gigantische Raumschiffe in Jakes Augen. Natürlich waren sie Simulationsflge geflogen, die sie auf soetwas vorbereiten sollten, aber es war kein Vergleich. Jake knirschte mit den Zähnen. Seit er Malastare verlassen hatte, war er öfter in diese situationen "geschlittert" doch diesmal war es kein Zufall, er war hier aus freiem Willen hier und er würde endlich nicht mehr "nur dabei" sein sondern wirklich die Gelegenheit haben etwas großes zu beeinflussen.
Jarred war von den Ereignissen entweder weniger beeindruckt als der Rest der Staffel oder er machte seinen Impressionen mit aufstachelnden Kommdurchsagen luft.

Luger blieb mehr oder weniger professionell und gab die ersten Ziele der Night Hawks an. Es lag also an ihnen die Bomber sicher durch die Abwehrsysteme zu geleiten.
Rotte 2 ging neben der K-Wing staffel in position. Jarred, Kard, Terrec und Tarnis flogen vornweg, da war es nicht verwunderlich dass bald der erste Funkspruch von dem Duro kam:
"Da kommen sie!".Jake bereitet sich auf den Kampf vor. Wie schon in den simulationen sprach er sich selber mut zu.
Als die A-Wing staffel in die Imperialen Jäger rauschte schaffte es Jake die letzten unwichtigen Gedanken abzuschütteln und konzentrierte sich voll auf die Schlacht. Er kuppelte seine Laser, da zu anfang, eines feindlichen Anflugs, die chancen noch höher standen, einen feindlichen Jäger direkt mit einem gekupellten Schuss auszuschalten. Die schildlosen Ties hatten einer solchen Laserwucht nichts entgegenzusetzen, doch meist gelang dieser lucky punsh nur gegen unerfahrene oder unaufmerksame Piloten.
Die ersten Ties hielten auf die frontal Seite der Night Hawks zu. Die wendigeren Tie-Abfangjäger schwärmten auf die Steuer und Backbordseite aus um die Jägerformation zu flankieren.


""Durchbrechen!"

schallte Lugers stimme durchs Komm. "Wir übernehmen diese Libellen, Rotte 2. Ich und Nr. 6 werden die Jäger übernehmen die sich auf 10 Uhr der Formation nähern. 7 und 8 ihr gebt uns Deckung." diesmal war es Rease die sich zu Wort meldete.

"Verstanden 5."

Die ersten grünen Lichtstrahlen schossen ihnen entgegen, Rease und Kit konnten ausweichen und die ersten Jäger ins Visir nehmen.

[Denon System - Orbit um Denon - Nachtseite - Nighthawks]
 
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[Denon-System – Victory II-Zerstörer „Aquila“ – Brücke] Gorin Barrington, Mile Toral, Gefechtsbesatzung​

Gorin nahm die Befehle seines Kapitäns entgegen und machte sich daran nun die Flugkontrolle für die gesamte Kampfgruppe zu übernehmen. Er stieg in die Backbord Grube herab um sich an der Flugleitkontroll Stationen niederzulassen. Der Fähnrich an der Station macht ihm Platz. Schnell konfigurierte er die Bildschirmanzeigen neu und begann damit die Befehle durchzugeben.

„Achtung 123. TIE Avenger Staffel sie eskortieren die 124. Raketenbootstaffel zusammen mit der 956. Und der 957. Angriffskanonenbootstaffel. Ihr Ziel ist die ‚Vanguard‘. 798. Interceptor, ziehen sie sich in Richtung der Broken Nova zurück und fangen sie alle Bomber ab die sich ihrem Mutterschiff nähern.“
Ein lautes Fluchen ließ Commander Barrington hochfahren und auf seine Kontrollen blicken. Aus dem Pulk der in Einzelgefechte verstrickten Jägern lösten sich gerade einige Blips. Der Computer Identifizierte sie als Vier Staffeln E-Wings. Auch einige der Imperialen Jäger lösten sich aus der Wolke der Kämpfenden und verfolgten die Rebellen Schiffe. Nur halb nahm er die Stimme des Kapitäns war: „Alle verfügbare Antriebsenergie auf die Schilde. Und konzentrieren sie das Feuer auf …“ Gorin konzentrierte sich bereits wieder auf seine Aufgabe.

„Achtung 123. Avenger achten sie auf diese E-Wings. 285. Interceptor lösen sie sich aus dem Gefecht und verfolgen sie die markierten E-Wings. 112. Kanonenbootstaffel Fangen sie diese Vier E-Wing Staffeln ab. Achtung ‚Bane‘ einige E-Wings haben sich aus den Kämpfen gelöst und kreuzen bald ihre Flugbahn sie sind ihre Primäziele. ‚Bale‘ Konzentrieren sie ihr Feuer auf die ‚Insurgent‘. Kontrolle Ende.“

„Verdammt das musste doch zu schaffen sein. Sie hatten mehr Schiffe im System und auch mehr Feuerkraft. Da endlich die ‚Final Reversal‘ im System war.“ Dachte Gorin während er die Ausführung seiner Befehle auf den Bildschirmen verfolgte. Dann ein Aufschrei von der Sensorik: „Sir wir haben erneut einkommende Schiffe. Rebellen Kennung. Ich Zähle 18 nein 20 wiederhole 20 neue Kapritale Schiffe samt Geleit Jäger. Wir sind im Arsch.“ Sowohl Commander Barrington als auch Kapitän Toral brüllten fast gleichzeitig: „Schnauze Mann!“ Und Mile führte allein weiter aus: „Bewahren sie Haltung und konzentrieren sie sich auf ihr Aufgabe. Persönliche Bemerkungen dürfen sie gerne für sich behalten. Wo genau ist der Hyperraum austrittpunkt der neuen Schiffe?“ „Entschuldigung, Sir. Direkt in Reichweite der ‚Final Reversal‘.“ „Es geht doch. Leutnant.“

[Denon-System – Victory II-Zerstörer „Aquila“ – Brücke] Gorin Barrington, Mile Toral, Gefechtsbesatzung​





Dritte Kampfgruppe

VSD II „Aquila“ [Schilde: 80% | Hülle 100%] [Ziel: RSD 'Legend of the Republic ']

123. TIE MKII Avenger [6] --> Eskorte und Korvettenjagd 'Vanguard'/E-Wings abfangen
124. Xm-1-Raketenboote [6] --> Korvettenjagd 'Vanguard'
125. TIE-Interceptor [8] --> Dogfights

VIN „Broken Nova“ [Schilde: 85% | Hülle 100%]
798. TIE-Interceptor [9] --> Dogfights & Mutterschiff verteidigen
677. TIE-Bomber [5] --> Freie Zeilwahl

COR „Shadow“ [Schilde: 90% | Hülle 100%] [Ziel: RSD 'Legend of the Republic' ]
112. Alpha-Xg-1-Sternenflügler [11] --> E-wings abfangen
285. TIE-Interceptor [9] --> Dogfights lösen E-wings abfangen
525. TIE-Interceptor [8] --> Freie Zeilwahl

Lancer „Bale“ [Schilde: 87% | Hülle 100%] [Ziel: MC40 'Insurgent']

Lancer „Bane“ [Schilde: 89% | Hülle 100%] Jäger abfangen (E-Wings)

CRV „Fire“ [Schilde: 0% | Hülle 0%]

KGzbV „Trümmerwolke“ --> Freie Zeilwahl

586. TIE-Bomber [9]

956. Angriffskanonenbootstaffel [11] --> Anflug auf 'Vanguard'
957. Angriffskanonenbootstaffel [10] --> Anflug auf 'Vanguard'

Falle aufgelöst! : 16 TIE-Bomber, 8 TIE-Interceptor und 17 TIE-Fighter der Crusader [freie Zielwahl]
 
[Denon/2 Häuserblocks entfernt vom Sammelpunkt der Cartana Squad/ Odeo Pletu]

Sein Kopf schmerzte als er wieder zu bewusst sein kam. Er lag in einer Seitengasse und in einer Blutlache. Was war geschehen? War er schwer verletzt? Er hatte aber keine Zeit darüber nachzudenken, denn er musste zum Treffpunkt.
Aber als er aufstehen wollte fiel er gleich wieder hin:
,,So eine Verdammte kacke! Was soll ich nun machen?" Doch dann fiel ihm ein wie man ein Bein schienen konnte. Er nahm ein Brett, ein dreckiges Tuch was auf dem Boden lag, und schiente somit sein Bein.,, Hoffentlich hält das bis ich auf das Squad Treffe." Er stieg auf es schmerzte zwar sehr aber er musste zu dem Treffpunkt! Er ging aus der Seitengasse heraus, auf der Straße lagen vereinzelt Leichen:,, Hoffentlicht hat dieser Krieg bald ein Ende." Odeo lief die Blocks entlang bis er Schüsse hörte, Schüsse von einem republikanischen Truppentransporter, denn er auch sah wie er runterging. Er humpelte schneller vorran und biegte um die Ecke und stieß mit Odan zusammen, und fiel dabei rücklings zu Boden
Er stemmte sich wieder auf und sagte zu Odan :,,Schön das du auch hier bist da können wir jetzt ja zusammen zur Ionnenkanonen gehen"

[Denon/500 Meter vom Sammelpunkt entfernt/ Odeo Pletu un Private Odan Korr]
 
[Denon-System ~ Denon ~ Zentrum (Zone Eins) ~imperiale Garnison ~ Kommandozentrale ~ Brigadier Ernest Rasmus, der Major General, DSG-Chief Browl, Line Commander der Stormtrooper und eine Menge Offiziere]

Denon Security Guard – so nannten sich die planetaren Sicherheitskräfte. Doch seit etwa der letzten halben Stunde zweifelte Brigadier Rasmus an deren Kompetenz. Man hatte diesen Sicherheitsleuten die alleinige Verantwortung über die Schildgeneratoren und deren Versorgung überlassen und nun – seit knapp einer halben Stunde – hatte Denon seinen planetaren Schild verloren. Irgendwie hatte der örtliche Widerstand einen Zugang gefunden, die allerletzte Hürde für die feindlichen Bodentruppen effektiv entfernt und ihm damit Tür und Tor geöffnet. Auf einem flimmernden Holo konnte der sehr breitschultrige Brigadier nun fassungslos zusehen wie die ersten Rebellentransporter in seinem ganz persönlichen Zuständigkeitsbereich landeten. Bedrohlich leuchtete das rote Auge. Dazu schnaufte er unter dem dichten, schwarzen Bart.

„Und damit beginnt der Reigen“, kommentierte der beleibte Chief der DSG die Situation höhnisch.

Begleitet von einem recht breiten Grinsen in dem rundlichen Gesicht, klemmte sich der Chief beide Daumen hinter den pechschwarzen Ledergürtel. Mit einem Schlag wirkte Browls Kessel um etliche Nummern größer als er eigentlich war. Recht selbstgefällig ließ er seinen Blick zu dem anwesenden Major General wandern. Eine beiläufige Geste für den Chief, eine reine Schmach für Rasmus. Noch hielt sich der Brigadier mit seinem Zorn zurück. Zwar glühte das künstliche Auge in einem ziemlich kräftigen Rot, doch noch hatte er Vertrauen in seine Truppen. Natürlich konnte er nicht für jeden Kommandanten seine (gesunde) Hand ins Feuer legen, aber besonders bei Wladimir Karski, seinem langjährigen Vertrauten, hegte er kaum Zweifel. Zähneknirschend richtete sich Ernest Rasmus auf.


„Der Verteidigungsring um Zone Eins steht, Herr General“, meldete der Brigadier mit seiner tiefen, recht groben Stimme. „Ebenso sind die meisten Evakuierungsbereiche durch unsere besten Truppen gesichert. Einzelne Scoutteams haben erste Landungszonen des Feindes ausmachen können.“

Per Knopfdruck änderte sich das Holo. Einzelne Gebiete auf den Karten färbten sich mit einem Mal rot. Sogar die interne Kennzeichnung für die Rebellen erschien als Markierung. Der Major General, der meist ziemlich schweigsam war, nickte, wobei die Codezylinder im dumpfen Licht der Zentrale – fast magisch – funkelten. Neben dem Vorgesetzten stand noch immer der Chief mit seinem breiten Grinsen. Unwillkürlich fuhr der Brigadier mit seiner künstlichen Hand über den Dienstblaster. Doch in der Anwesenheit des Major General konnte Ernest Rasmus nicht so einfach einen Verbündeten töten. Deshalb wanderte seine Hand langsam zum Holotisch zurück. Er musste sich erst einmal um die Rebellentruppen kümmern. Dann – im Anschluss – konnte er sich der ganzen DSG annehmen – mit mehreren Stormtroopern natürlich!

„Geben Sie diesem Bataillon den Befehl zum Vormarsch“, brummte auf einmal der Major General und zeigte mit einem Lichtstift auf eine größere Einheit in Zone Zwei. „Sie sollen sich den Rebellen dort annehmen. Eventuelle Ausbruchsversuche dürften mit diesen beiden Kompanien ohne größere Probleme abgewehrt werden.“

Nach einer knappen Schrecksekunde musterte Ernest Rasmus die Einheiten, die für dieses Manöver ausgewählt worden waren. Es handelte sich um ein Angriffsbataillon, was aus einer standardisierten Kompanie, zwei schwere Waffen-Kompanien und einem Repulsorlift-Kompanie bestand. Für einen Einsatz im urbanen Gelände war diese Bataillonform eine gute Wahl. Bei den beiden Einheiten, die als Unterstützung fungierten sollten, handelte es sich um eine riesige Artilleriekompanie sowie eine „Attack Armor“-Kompanie. Sie sollten dem Bataillon als Unterstützung dienen. Trotz der Wahl des Major Generals atmete Rasmus schwer. Nur ungern ging er in solchen Momenten zum Angriff über. Stattdessen ließ er lieber dem Feind den ersten Schritt. 'Soll doch der Rebell den Fehler machen.' Er hatte aber keine Alternative. Die Anweisungen des Vorgesetzten waren Gesetz! Gerade wollte er mit seiner kräftigen Stimme die Befehle an seine Untergebenen weitergeben, da kam ihm auf einmal der Chef der DSG dazwischen.

„Ich schicke Ihnen noch einen Trupp meiner Männer vorbei, Brigadier Rasmus, warf Chief Browl, der sich schnaufend über den brummenden Tisch gelehnt hatte, ein. „Sie können in diesem Moment doch bestimmt jede Hilfe gebrauchen … oder?“

Erneut knirschte der muskulöse Armeeoffizier mit den Zähnen. Das breite Grinsen des Chief, das in jeder einzelnen Sekunde seines Bestehens nur Hohn und Spott zeigte, ließ seinen Zorn mehr, immer mehr wachsen. Sogar seine zerkratzte Armprothese surrte in diesem Moment. Jedoch behielt er erst einmal seine Beleidigungen für sich. Niemals wäre er bis zu dieser hohen Sprosse der Karriereleiter gekommen, hätte er jedes Mal sofort seinen Unmut kund getan. Im Beisein des Major General blieb ihm nur das höfliche Entgegenkommen, das man sonst ausschließlich in Moffkreisen fand. Ziemlich rasch richtete sich sein Blick zu den zahlreichen Untergebenen, die in dieser Kommandozentrale die komplette Verteidigung der fünf Kampfzonen koordinierten. Hin und wieder gab man den Captains, Majors und Colonels einzelne Anweisungen, welche der Brigadier für unablässig hielt. Dieses eine Mal bellte Rasmus seine Befehle etwas lauter in den riesigen Raum, der stets von einem ganz leisen Murmeln erfüllt war. Ein paar Offiziere drehten sich verwundert zu ihm um, gaben aber die Befehle in ähnlicher Tonlage weiter.

[Denon-System ~ Denon ~ Zentrum (Zone Eins) ~imperiale Garnison ~ Kommandozentrale ~ Brigadier Ernest Rasmus, der Major General, DSG-Chief Browl, Line Commander der Stormtrooper und eine Menge Offiziere]

Denons Bodenverteidigung

Kampfzone Eins
Imperial [10.000 Mann]
1-H [100 Maschinen; 333 Mann]
2-M [100 Maschinen; 333 Mann]
AT-AA [50 Maschinen; 150 Mann]
AT-AT [100 Maschinen; 500 Mann]
AT-PT [50 Maschinen; 50 Mann]
AT-ST [150 Maschinen; 300 Mann]
HAVr [100 Maschinen; 400 Mann]
Swift [250 Maschinen; 1000 Mann]
DSG-Sicherheitskräfte [5.000 Mann]

Kampfzone Zwei
Imperial [9.950 Mann]
1-H [100 Maschinen; 333 Mann]
2-M [100 Maschinen; 333 Mann]
AT-AA [50 Maschinen; 150 Mann]
AT-AT [95 Maschinen; 475 Mann]
AT-PT [45 Maschinen; 45 Mann]
AT-ST [150 Maschinen; 300 Mann]
HAVr [100 Maschinen; 400 Mann]
Swift [250 Maschinen; 1000 Mann]
DSG-Sicherheitskräfte [4.750 Mann]

Kampfzone Drei
Imperial [10.000 Mann]
1-H [100 Maschinen; 333 Mann]
2-M [100 Maschinen; 333 Mann]
AT-AA [50 Maschinen; 150 Mann]
AT-PT [50 Maschinen; 50 Mann]
AT-ST [150 Maschinen; 300 Mann]
Swift [250 Maschinen; 1000 Mann]
DSG-Sicherheitskräfte [5.000 Mann]
TIE-Bomber [12 Maschinen]
TIE-Interceptor [12 Maschinen]

Kampfzone Vier
Imperial: [9.900 Mann]
AT-AA [50 Maschinen; 150 Mann]
AT-AT [200 Maschinen; 1000 Mann]
AT-PT [50 Maschinen; 50 Mann]
Swift [500 Maschinen; 2000 Mann]
DSG-Sicherheitskräfte [4.980 Mann]

Kampfzone Fünf
Imperial: [9.600 Mann]
1-H [200 Maschinen; 666 Mann]
2-M [200 Maschinen; 666 Mann]
AT-AA [200 Maschinen; 600 Mann]
HAVr [100 Maschinen; 400 Mann]
Swift [250 Maschinen; 1000 Mann]
DSG-Sicherheitskräfte [5.000 Mann]
TIE-Bomber [12 Maschinen]
TIE-Interceptor [12 Maschinen]
 
[Denon | Zone 2 | Landezone (Iota) | Hochhaus mit Friseursalon - 4. Obergeschoss | Dryo,Azalyn]

Dryo und Azalyn erreichten das Gebäude,welches ihnen John als position gewiesen hatte.Azalyn entschied sich für das 4. Obergeschoss - das letzte unter dem Dach - und bezog dort Stellung an einem Fenster.Es war ein kleines Arpartment und so wie es aussah war es auch noch bis vor einigen Stunden bewohnt gewesen.Kurz verließ sie ihre Stellung,ging in die Küche des Apartments und hollte zwei Flaschen eines gekühlten Saftes hin.Eine der Beiden stellte sie Dryo hin.

"Solange wir warten können wir es noch ein wenig gemütlich haben."

Immer noch warteten sie auf die anlandenen Truppen der Republik.Ein kurzer Blick zu Dryo verriet ihr nicht mal ein Quäntchen über dessen Stimmung.Azalyn nahm ein paar Schlücke aus der Flasche.Angespannt war sie zumindest immer vor Einsätzen,aber so schlimm wie heute war es selten gewesen.Ihr Blick wanderte zu dem Fenster und während sie in Gedanken abwägte ob sie das Fenster öffnen sollte,begann es zu regnen.Also öffnen.Gedacht,getan öffnete sie das Fenster und ließ damit nicht nur den Wind,sondern auch den Regen hinein.Schon nach nur ein paar Minuten hingen ihr die paar Haarsträhnen,welche nicht in den Zopf mit eingebunden waren,nass ins Gesicht.Sie kalibrierte das Zielvisier ihrer Waffe und blickte auf als der Himmel plötzlich von dem Abwehrfeuer der Geschützstellungen erhellt wurde."Wie ein farbiges Gewitter",dachte sie und blickte wieder kurz zu Dryo,welche ohne die kleinste Regung dort saß und aus dem Fenster hinaus starrte.Dann erfüllte das unverwechselbare Brummen und Dröhnen von Repulsorliftern die Umgebung und ein Transporter der Republik setzte zur Landung an.
Sie kniete sich auf den,mit einer Decke gepolsterten,Nachtschrank,welchen sie neben das Fenster geschoben hatte,nahm ihre Waffe in den Anschlag und lehnte sich um die Ecke.Kaum das die Rampe des Transporters den Boden erreicht hatte und Nebel daraus hervorquoll eröffnete Atlas das Feuer und Dryo und Azalyn taten es ihm gleich.
Es dauerte kaum Sekunden und die ersten Schüsse schlugen um die Fenster von Azalyn und Dryo herum ein.Mit ein Splittern ging hinter Azalyn ein Monitor zubruch als ein Schuss knapp an ihr vorbei zischte.
Als die Sprengladungen auf dem Platz gezündet wurden,war es für Azalyn fast unmöglich geworden durch den Staub,den Nebel,den Regen und die hin und her zuckenden Schüsse noch einen präzisen Schuss abzusetzten aber sie tat ihr Mögliches.Ein helles Aufblitzen zog für einen Moment ihre Aufmerksamkeit auf sich,als die Rakete abgefeuert wurde und in das Haus,in welchem sich John und Atlas verschanzt hatten,einschlug.


„Lyn, Dryo. Ich muss zum Sarge und Atlas.Gebt mir Feuerschutz.“


Dang es von Jade aus ihrem Headset.Azalyn schaltete den Feuermodus auf automatik um und begann damit die Deckungen der republikansichen Soldaten mit Energiestrahlen zu bestreichen um es Jade möglich zu machen zu dem Gebäude herüber zu kommen.
Kurz darauf - sie konnte nicht sehen ob Jade es geschaffte hatte - zischte erneut an ihr ein Schuss vorbei und setzte ein Schrank,welcher an der Wand hinter ihr stand,in brannt.Azalyn fluchte - warum musste man sich als einfacher Bürger auch den Luxus eines Holzmöbelstückes leisten - und wechselte ihre Position in das Nachbarzimmer.


"Dryo? Kannst du erkennen wie es bei den anderen steht?"

In solchen Momenten verließ sie sich lieber auf die Sicht,sie konnte sich gut vorstellen,dass die Republikaner bestimmt eine möglichkeit dabei hatten ihren Funk zu belauschen.Immer noch aus dem fenster feuernd hoffte sie auf eine möglichst klare Antwort von ihrem Kameraden.
Der helle Einschlag von Atillerie ließ sie sich kurz vom Fenster wegdrehen und schon knackte ihr Comkanal.Wyn und Koran zogen sich zurück und im Haus des Seargents waren auch schon Feindtruppen.Die Zeichen waren eindeutig,die erste Linie würde wohl nur noch ein paar Momente lang bestehen.Diese Tatsache war ihnen allen klar gewesen - es war undenkbar einen solchen Angriff schon bei den Landezonen zu überwältigen - aber sie hinterließ bei Azalyn schon ein mulmiges Gefühl.


"Wir arbeiten uns wohl auch besser nach unten vor,Dryo.Ich nehm' die Spitze."

Sie verließ ihre Stellung,huschte aus der Tür des Apartments und hin zu den Turpoliften.Dort nebendrann war ein Treppenhaus,es war durchaus sicherer Selbiges zu benutzen als die Lifte.

[Denon | Zone 2 | Landezone (Iota) | Hochhaus mit Friseursalon - 4. Obergeschoss,Treppenhaus | Dryo,Azalyn]
 
Denon|Zone 1|Gelände um die Brücke zu Zone 2|Mara Terrics|Captain Muldoon| Warrant Offizier Reeve| Leutnant DelTenna| Corporal McFarlane| Sergeant Jake Antur| Private Sourax| auf Brücke stationierte NPC`S|

„Was Ernsteres !?!? Das können sie laut sagen!!!
Dort tobt bereits der Kampf um den Planeten. Wenn die Besatzung in Zone 2 komplett fällt, sind wir als nächstes dran. Denn nach der Zerstörung der anderen Verbindungen dieser beiden Zonen, muss die NR ihre Soldaten aus Zone 2 über dies Brücke bringen!!! Doch das werden wir verhindern !!! Auf die eine oder andere Art.“


Antwortete der Captain während er eine Handbewegung machte die in Richtung des Lärms und des Rauches zeigte, zur Zone 2. Dort schien der Kampf schon voll im gange zu sein und Mara hoffte das keine Imperialen zu schaden kamen obwohl sie ihre Feuertaufe schon gerne hinter sich bringen wollte. Kurz nach dem Muldoon auf sein Crono am Handgelenk sah erklärte er Mara das sie sich noch etwas schlafen soll da sie in den nächsten Tagen keine Gelegenheit mehr dazu bekommen würde. Nach diesem Rat den er der blondhaarigen Scharfschützin gab verabschiedete sich der Captain mit einem knappen Salut und machte sich davon.

Einige sekunden stützte sie sich noch gegen das Geländer und lauschte den Geräuschen welche von Zone 2 ausgingen und sah die Lichtblitze der Explosionen welche die dunkelheit der Nacht erhellten. Nicht lange dauerte es aber dann begab auch Mara von der Brücke weg und wieder zurück in ihr Feldzelt. Sie setzte sich nachdem sie ihr Gewehr wieder anden kleinen Tisch angelehnt hatte wieder auf die Kante ihres Feldbetts und warf sich aufs. Doch jedlicher Versuch ihrerseits Schlaf zu finden scheiterte kläglich durch die für sie ungewohnten Geräusche des Kampfes. Doch so um 0200 Uhr schaffte sie es dann doch noch endlich einzunicken was aber auch eine halbe stunde anhielt da sie in ihrem Crono einen Wecker hatte der sie jeden morgen an ihr Präperat erinnert.

Also stand sie auf Kramte etwas in ihrem Feldrucksack nahm dann die Spritze mit dem Präperat und Spritzte es sich in die Arme. Trotz ihrer Müdichkeit war sie nicht mehr fähig einzuschlafen. Also begab sie sich erneut zu der Brücke um sich ein bild der momentanen lage zu machen. Mara strich sich mit ihren fingern noch einmal kurz über die Augen und versuchte noch ihre zerzausten Haare etwas zu richten doch es schien nicht zu funktionieren.

Als sie dann in Richtung Zone 2 blickte erkannte sie das die ganze Nacht gekämpft wurde. Es schien sehr häftig dort zuzugehen und Mara bangte es immer mehr und mehr. Was wenn wir die Invasoren nicht aufhalten können was wenn sie mich gefangennehmen oder schlimmeres. Ihr für sonnst so übliches Lächeln verschwand auf einmal und wurde durch einen leicht verängstigten blick ersetzt. Wärend sie hinüber blickte hoffte sie mehr und mehr das die Zone gehalten wird und sie ihrer Feuertaufe vorerst entgehen konnte. Doch dafür war es bereits zuspät, der Feind war viel zu nahe um jetzt einen Rückzieher zumachen, also begab sie sich zum letzten mal zu ihrem Feldzelt um ihre Ausrüstung zu einem letzten mal zu Prüfen und dann Stellung zu beziehen. Nun brach sie auf und sah sich vor ihrem Zelt einmal um. Mara viel sofort ein geeigneter Platz auf, ein mehrstöckiges Hochhaus von welchem man die Brücke gut im Blick hatte. Schnell sprintete die blonde Schützin in Richtung des besagten Hochhauses musste aber zu ihrem Leidwesen feststellen das die Turbolifte ausser betrieb waren weshalb sie 7 Stöcke zu Fuß gehen musste. Dort angekommen öffnete sie das Fenster zog ihr E-11s aus dem Futteral prüfte nocheinmal Visir und Munition und erwartete dann den auf den ersten Feindkontakt.


Denon|Zone 1|Hochhaus in Zone 2|Mara Terrics|
 
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[Denon System - Orbit um Denon - Nachtseite - Nighthawks]
Während sie im Hangar warteten, lies sich Kit Noch mal die letzten Stunden durch den Kopf gehen. Viel war Passiert. Obwohl es niemand gesagt hatte, hatte es wohl ein Alkohol Verbot gegeben. Er hatte es Übertreten und eine Strafe ausführen müssen doch das War jetzt egal. Die vorderen Maschinen hoben ab. Ein paar Mechaniker wahrscheinlich Utais ergriefen die Flucht um nicht noch kürzer zu werden. Kit flog in die von Lasern erleuchtete Dunkleheit und hielt sich an seine Flügelmänner(-frauen). Es dauerte nich lang da meldete sich JarredHier Hawk Neun, Rotte Drei ist bereit um ...., sagen wir ein BBQ zu veranstalten, also lasst uns diese Imps auf offener Flamme braten." . So etwas war zuvermuten aber es Besserte Kits Laune ein wenig. Inzwischen tauchten sie in das Durcheinander von Staffel ein das in einigen Metern tiefe wie ein riesiger Vogelschwarm wirken musste. Es folgte eine zweite Grillbemerkung. Nervös überprüfte Kit alle Systeme seines Jäger, Nur um sich zuberuhigen.


Endlich drang der erste für ihn wirklich wichtige Funkspruch in den Ohren."Hawks, hier spricht 1. Heute helfen wir denen mit den großen Böllern! Die Jungs und Mädels von der K-Wing Staffel "Shamrock" und der B-Wing Staffel "Ringo Rocket" brauchen Hilfe auf dem Weg durch den Jungel und wir passen auf ihren Arsch auf!
Rotte 2 bleibt Steuerbord von den Bombern und Rotte 1 wird die Backbordseite decken!
Rotte 3 fliegt vorne weg und ballert den Weg frei. Bekommst das hin Jarred?"
er Kam vom Teilzeit- Captain Farrell

Kaum hatte Kit seinen Platz bei den Bombern eigenommen kamen die erwarteten Schwärme von Ties aller Art.Durchbrechen das lies Kit sich nicht zweimal sagte. Obwohl er vor ausweichen kaum zum schiesen kam vermutete er mindestens ein oder zweimal getroffen haben. Kurz darauf war er sich sicher der erste Feind fiel unter seinem Feuer. Kurz darauf meldete sein kampferpropter Astromech etwas. Von links näherten sich ungefähr 5 Trottel. während Kit schon mehr Energie zu seinen Schilden Führte flogen sie etwas weiterhinten. Wehränd er er weiteren Schüssen auswich tat er das eiinzige was ihm vernünftig vorkam.
Jake Doc falls sie euch erreichen lasst sie nicht durch. Es sind fünf Trottel
[Denon System - Orbit um Denon - Nachtseite - Nighthawks]
 
[Denon - Zone 2 - Verlagsgebäude - Eingangslobby] Passanten

Ellyse hielt sich schützend den Ärmel ihres grauen Pullovers vor Mund und Nase. Die Mischung aus Staub und Rauch brachten ihre Augen zum Tränen.
Trotzdem war es mit ihr um einiges besser bestellt, als um ein paar Andere in dem Raum.
Schmerzvolles Grunzen und keuchende Hustanfälle hallten durch den Raum. Dabei konnte Ellyse die Quellen der Geräusche kaum ausmachen.
Sie stand in der Mitte der Lobby und suchte die Notfalltreppe um nach oben zu gelangen. Eine Fahrt mit dem Turbolift wollte sie nicht riskieren, als plötzlich ein Stiefelgepolter auf dem Granitboden hinter ihr zu hören war.


"Unten bleiben!" schepperte es aus dem Außenlautsprecher eines Scouttruppenhelms. Hinter ihr betrat die Einheit Scouttrooper notgedrungen das Gebäude. Vielleicht auch um nach Überlebenden des abgestürzten NR Transporters zu sehen.
Die Soldaten in weiß hatten keinerlei Probleme mit dem widerlichen Staubgemisch in der Luft und joggten mit den Blastern im Anschlag auf die Tür zum Treppenhaus zu.
Ellyse hastete den Soldaten hinterher. Auf der Treppe bemerkte einer der Imperialen sie, als Ellyse zu den Truppen aufgeschlossen hatte.


"Hey! Sie. Verschwinden sie! Wir haben Grund zur Annahme, dass..." Weiter kam der Scout nicht. Rotes Blasterfeuer zischte durch das nächste Stockwerk.
Die Gruppe Scouts ging in Deckung. Ein paar versuchten so tief wie möglich zu gehen, um die Treppe als Deckung zu nutzen, während andere weiter oben hinter Bürotische hechteten.
Ellyse stieß einen spitzen Schrei aus während der Scout, der eben noch mit ihr sprach, das Feuer blind über das Geländer erwiderte.
"Hier geht es nicht weiter, verdammt!" schoss es ihr durch den Kopf. Eng an das Geländer geschmiegt eilte sie die Treppe nach unten.

Schlitternd kam die gebürtige Chandrillanerin in der Lobby zum Stehen. Selbst draußen erhellte nun Blasterfeuer die Abendluft. Ellyse fluchte verkrampft, als Rebellensoldaten durch den Haupteingang eindrangen.
Die fackelten nicht lange und eröffneten das Feuer auf die beiden unten gebliebenen Scouts.
Dabei kamen einige Strahlen gefährlich nah in ihre Richtung.
Entsetzt stellte sie fest, dass die ein oder andere Salve ihr galt. Also hastete sie fluchend um die nächste Ecke und entdeckte den Hinterausgang des Gebäudes. Sie drehte sich noch einmal zum Kampfbereich um und rannte zu der Tür.
Erschöpft drosch sie auf den Öffnungsmechanismus ein und war erleichtert als sich die Durastahltür öffnete.
Ein roter Blasterstrahl raste an ihrem Kopf vorbei nach draußen. Sie riss die Augen auf. Das war knapp gewesen.

Sie hatte die Hitze gespürt. Ihre Nackenhaare hatten sich aufgestellt.
Panisch schloss sie die Tür, sah sich kurz um und griff sich einen schweren Trümmerbrocken aus Durabeton.
Mit einer gequälten Bewegung hieb sie den Trümmerbrocken gegen den Türmechanismus.
Funken sprühten heraus und Liz kniff die Augen zu.

Erschöpft ließ sie sich neben einen Müllcontainer in der Gasse fallen. Der Regen prasselte auf sie herab. Ellyse kämpfte mit den Tränen als sie bemerkte wie ein stechender Schmerz in ihrer linken Taille aufkam.
Sie langte sich mit der Hand auf die schmerzende Stelle und bemerkte, dass ihr Hoody an der Stelle verbrannt und heiß war.
Ihre Hand war verschmiert von einer grünlichen Flüssigkeit. Blut.
"Schei*e!" knurrte sie und hieb mit ihrer anderen Hand gegen die Mülltonne.

Es war fast schon Ironie, wie sie sich bei dem Gedanken erwischte, dass sie hoffentlich keine Narbe davontragen würde.


[Denon - Zone 2 - Gasse einige Straßen von der Brücke zu Zone 1 entfernt] allein
 
[Denon-System ~ höher Orbit ~ Verteidigungsstreitkräfte ~ ISD II „Crusader“ ~ Brücke ~ Rear Admiral Melville Harte mit Brückenmannschaft]

Gleich einem sagenumwobenen Schwert, das in letzter Sekunde zur Rettung der Schlacht erscheint, tauchte die „Final Reversal“ auf. High Admiral Cornells persönliches Flaggschiff, ein riesiger sowie mächtiger Supersternzerstörer, sprang – begleitet von exakt fünf weiteren Kampfgruppen – aus dem Hyperraum. Sofort fächerte sich die erste Angriffsflotte der Imperialen Marine auf, um den Feind in mehreren Bereichen bekämpfen zu können. Durch die Vektoren der „Rampart“ sowie das künstliche Trümmerfeld, was Captain Mile Toral hatte anlegen lassen, befand sich die „Final Reversal“ jedoch mehr in der Nähe der drei Kampfgruppen, die Rear Admiral Melville Harte vorsorglich zur Abwehr der feindlichen Bodentruppen in die Nähe des Nachbarplaneten befohlen hatte, als bei der winzigen Hauptflotte in Denons Orbit. Somit musste sich die vier imperialen Kampfgruppen weiterhin allein gegen zwei Flottillen der Rebellen wehren.

Etwas trotzig beharrte der Sternzerstörer der Imperial-II-Klasse, die „Crusader“, auf ihrer gewählten Position im Orbit. Seit dem Beginn der Schlacht hatte Hartes altes Flaggschiff sehr viel von seinem ehemaligen, schneeweißen Glanz aufgeben müssen. Mehrere Rebellenbomber hatten, trotz der recht kraftvollen Schilde, mit ihren Torpedos erste Schäden in der Hülle verursachen können. Jedoch gab die Mannschaft der „Crusader“ nicht auf. Zwar zog man sich – zusammen mit den anderen Schiffen der Kampfgruppe – etwas zurück, aber die Hartnäckigkeit zum Kampf blieb. Noch immer sahen die Kanoniere in den kleineren Sternzerstörern der Republic-Klasse ihre Feinde. Immer wieder feuerten sie mit ihren mächtigen Turbolasern auf den fernen Feind, der sich langsam zurückzog.


„Der Feind zieht sich leicht zurück“, meldete auf einmal der diensthabende Offizier der Sensorik in einem pflichtbewussten Ton. „Laut unseren Berechnungen ziehen sie sich aus dem Areal, das unsere Ionenkanone beschießen kann, zurück.“

Harte brummte. Mit diesem Schritt hatte er schon gerechnet. Zwar feuerte die V-150, die am Boden fest stationiert war, in gewissen Intervallen weiter, doch einen Treffer schien sie nicht mehr erzielen zu können. Das Imperium hatte den Überraschungsmoment ausge- und mittlerweile verspielt. Daran musste sich Harte in diesem Moment – wohl oder übel – gewöhnen. Weiterhin mit grimmigen Blick beobachtete der Rear Admiral die orbitale Schlacht auf dem flimmernden Holo. Plötzlich schien die holografische Figur, die für den großen Sternzerstörer der Imperial-II-Klasse „Purgatory“ stand, aus der bestehenden Formation auszubrechen. Mit leichter Verzögerung folgte sogar ihm sogar das eine oder andere kleinere Kriegsschiff aus dessen Kampfgruppe. Innerlich fluchte Harte über diesen sehr leichtsinnigen Vorstoß. Was hatte sein alter Freund, Geralt, bloß vor? Mit grimmiger Miene richtete sich der gealterte Flottenoffizier auf und blickte zur Kommunikationsstation.

„Kontaktieren Sie sofort die 'Purgatory'“, wies Harte den dazugehörigen Offizier an. „Unverzüglich möchte ich wissen, was Commodore Desmond mit seiner Kampfgruppe vor hat.“

Mehrere Minuten brauchten der Kommunikationsoffizier und dessen Untergebene, um eine Antwort für den Rear Admiral parat zu haben. Etwas unsicher sagte der Offizier: „Sir, momentan scheint die 'Purgatory' auf keine Kommunikationsversuche zu reagieren. Jede Anfrage verschwindet mit einem Mal im Nichts.“

Ungläubig hob sich eine buschige Augenbraue bei Melville Harte. Sein Blick ruhte zwei, drei ganze Sekunden auf dem nervösen Kommunikationsoffizier. Hatte er etwas verpasst? Was war auf einmal mit der „Purgatory“ – oder besser mit Geralt Desmond – los? Eigentlich hatte Melville Harte seinen alten Freund stets als einen guten, besonnenen Taktiker geschätzt. Leicht nachdenklich fuhr sich der Rear Admiral über das flache Kinn. Mittlerweile war der eigene Blick zum taktischen Hologramm zurückgekehrt. Er brummte. Ohne eine schnelle Unterstützung der „Final Reversal“ konnten sie den Orbit nicht mehr sehr lange halten. Geduld – Harte musste seine Leute zur Geduld mahnen. Keiner durfte dem Vorbild folgen, dass sein Freund Geralt gerade gab. Leise, aber deutlich hörte man nach einer Weile das Mahlen seiner Zähne.

„Versuchen Sie es weiter...“, wies Harte den Kommunikationsoffizier an, gefolgt von einem lauten Brummen.

„Mit Verlaub, Admiral, aber das wird nicht möglich sein...“, warf plötzlich der Sensorikoffizier mit einem nervösen Hüsteln ein. „Man hat der 'Purgatory' den Brückenturm weg geschossen – wenn ich das so ausdrücken darf, Sir.“

Harte stockte mit einem Mal der Atem. Zwar existierte auf jedem Kriegsschiff noch eine Notbrücke, aber niemand konnte die Hauptbrücke so schnell verlassen. Bei dem Gedanken fluchte er in diesem Fall wirklich. Schlagartig glitten die Worte über seine dünnen Lippen. Immer schlechter standen die Chancen für einen Sieg – jedenfalls für ihn. High Admiral Cornell war in diesem Fall der glorreiche Held des Tages. Erneut glitt seine Aufmerksamkeit über die bläuliche Darstellung, die der Tisch mit einer ungewohnten Selbstverständlichkeit projizierte. Plötzlich änderte sich etwas in der derzeitigen Formation der Rebellen. Ein weiterer republikanischer Sternzerstörer („Force of the Republic“) kam langsam in die „glückliche“ Lage als eigenständiges Ziel für die geschwächte „Crusader“ herhalten zu müssen.

„Die Kampfgruppe soll ihr komplettes Feuer auf den fünften Rebellensternzerstörer ('Force of the Republic') konzentrieren“, befahl der Rear Admiral mit rauer Stimme seinem Stab, aber man konnte ihm den Schock noch immer anhören.

Langsam richtete sich der Imperial-II-Sternzerstörer auf sein neues Ziel aus. Fast wie neu wirkte der republikanische Sternzerstörer im Gegensatz zur „Crusader“. Schnell formierte sich ein Staffel TIE-Defender am Bug des nicht mehr so weißen imperialen Flaggschiffs. Dann stürzten sich diese zwölf Piloten todesmutig auf die relativ frische Kampfgruppe, die ihm der Feind entgegen warf. Ebenfalls richteten sich in aller Ruhe die restlichen imperialen Kriegsschiffe auf den aktuellen Gegner aus. In diesem Moment explodierte plötzlich die corellianische Korvette. Zu lange war sie dem feindlichen Feuer ausgesetzt – fast unbemerkt. Nun musste die „Aurora“, der recht klobige Carrack-Kreuzer, an ihre Stelle. Schwerfällig schob sich das viel kleinere Schiff an die Steuerbordseite des viel größeren Sternzerstörers. Sofort feuerten all seine Turbolaser und Vierlingslaser auf die Sternjäger, die nicht zu den Imperialen Sternjägerkorps gehörten.

Plötzlich schrillte eine Sirene. Im Backbordgraben erklang lautes Gemurmel. Einige Offiziere riefen unverzüglich zur Ruhe auf. Harsch bellten sie ihre Anweisungen. Mit einer recht grimmigen Miene löste sich der Rear Admiral von der taktischen Darstellung, die ihm der Holotisch zeigte. Harte ging – ziemlich schnell – zum Backbordgraben. In diesem Moment interessierte sich dieser alte Offizier, der schon etliche Schlachten erlebt hatte, nicht für irgendwelche Protokolle. Im Augenblick galt all seine Aufmerksamkeit der eigenen Kampfgruppe. Doch anscheinend war etwas passiert, was für die ganze Schlacht – und dessen Fortlauf – von enormer Wichtigkeit war. Ein schwitzender Offizier sah zu dem faltigen Rear Admiral. Schweigen herrschte für eine Sekunde zwischen beiden Männern. Es zog sich – nach den Gefühlen aller Anwesender – hin. Erst als Harte noch einen Schritt auf den sehr nervösen Flottenoffizier zu machte, begann dieser mit seiner Meldung.


„Der Feind hat noch eine Welle geschickt, Admiral“, meldete dieser Mann – etwas ängstlich. „Drei neue Kampfgruppen à sechs Schiffe. Sie sind alle in der Nähe der 'Final Reversal' in den Realraum zurückgekehrt.“

[Denon-System ~ höher Orbit ~ Verteidigungsstreitkräfte ~ ISD II „Crusader“ ~ Brücke ~ Rear Admiral Melville Harte mit Brückenmannschaft]​

Hauptflotte [im Orbit von Denon]

Erste Kampfgruppe

ISD II „Crusader“ (Schilde 62% / Hülle 98%) [Flaggschiff]
CK „Aurora“ (Schilde 58% / Hülle 100%)
COR „Pest“ (Schilde 53% / Hülle 100%)
Lancer „War“ (Schilde 45% / Hülle 100%)
CRV „Unleashed[zerstört]

Dritte Kampfgruppe

VSD II „Aquila“ (Schilde 58% / Hülle 98%)
VIN „Broken Nova“ (Schilde 55% / Hülle 98%)
COR „Shadow“ (Schilde 50% / Hülle 100%)
Lancer „Bale“ (Schilde 45% / Hülle 100%)
Lancer „Bane“ (Schilde 46% / Hülle 100%)
CRV „Fire[zerstört]

Fünfte Kampfgruppe

ISD II „Purgatory“ (Schilde 35% / Hülle 80%) [Brückenturm zerstört]
Dread „Onslaught“ (Schilde 45% / Hülle 100%)
Lancer „Hailstorm“ (Schilde 32% / Hülle 100%)
CRVa „Twilight[zerstört]
CRV „Dusk“ (Schilde 65% / Hülle 100%)

Sechste Kampfgruppe

VIN „Exemplar“ (Schilde 62% / Hülle 100%)
VIN „Fearless“ (Schilde 60% / Hülle 100%)
VIN „Retribution“ (Schilde 60% / Hülle 100%)
COR „Bloodhound“ (Schilde 55% / Hülle 100%)
COR „Kathhound“ (Schilde 58% / Hülle 100%)


Reserve [im Gefecht mit der zweiten Angriffswelle der Neuen Republik]

Zweite Kampfgruppe

ISD „Destruction“ (Schilde 93% / Hülle 100%)
INT „Rampart“ (Schilde 100% / Hülle 100%) [Gravitationsprojektoren aktiviert]
FRG „Victory“ (Schilde 87% / Hülle 100%)
FRG „Surprise“ (Schilde 85% / Hülle 100%)
CRV „Cold Heart“ (Schilde 80% / Hülle 100%)

Vierte Kampfgruppe

ISD II „Reckoning“ (Schilde 95% / Hülle 100%) [Oberbefehl über Truppen der Reserve]
FRG „Interceptor“ (Schilde 89% / Hülle 100%)
FRG „Warpike“ (Schilde 91% / Hülle 100%)
CRV „Hatred“ (Schilde 93% / Hülle 100%)
CRV „Hunter“ (Schilde 90% / Hülle 100%)

Siebte Kampfgruppe

VSD II „Basileia“ (Schilde 90% / Hülle 100%)
FRG „Argus“ (Schilde 91% / Hülle 100%)
FRG „Turrus“ (Schilde 93% / Hülle 100%)
CRV „Custos“ (Schilde 92% / Hülle 100%)
ESK „Triton“ (Schilde 100% / Hülle 100%)
 
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Denon-System - vor Denon - COR "Achates" - Brücke | Commander Duine und Crew

Diese Schlacht war ein richtiges Chaos. Commander Duine schaute durch die Brückenfenster zur Schlacht hinaus. Noch hatte die "Achates" keine schwere Treffer einstecken müssen. Nur ein paar verirrte Laserstrahlen der Imperialen Flotte und kurze Angriffe einzelner Jäger.

"Commander, wir haben Befehl erhalten die Raketenboote an der Aay'han anzugreifen!"

rief einer der Kom-Crew. Commander Duine drehte sich zu seinem Zweiten Offizier Lieut. Commander Nora Aryss um und rief sie zu sich.

"Lassen Sie die Jäger starten! Die Aay'han wird von Raketenbooten angegriffen. Sie haben oberste Priorität!"

Die junge Frau lief, nach einem knappen Verstanden!, los um den Befehl an die Jäger weiter zu geben. Nach wenigen Minuten erhielt er die Nachricht, dass alle 36 X-Wings gestartet sind. Commander Duine konnte durch das Brückenfenster sehen wie die Jäger sich in die Schlacht stürzen und ihre Flügel aufklappten. Er drückte einen Knopf an seiner Steurung um die Kommunikation der 3 Staffeln zu hören. Es war nichts zu hören was ihm Unbehagen bereiten müsste.

Die Schlacht um Denon war die erste wo Duine das Kommando über ein Schiff hat. Seine Beförderung erfolgte wenige Tage bevor die Flotte Kurs auf Denon nahm. Er würde seine Sache gut machen, das wusste er.


"Commander! Wir bemerken einen Energieanstieg bei der Ionenkanone! Sie zielt auf die "Legend of the Republic".

rief einer der Sensorencrew. Dylan schaute hinaus zum Flaggschiff der 1. Flottille und er wusste, dass der Sternzerstörer keine Chance hatte der Kanone auf Denon zu entkommen. Doch dann sah er wie sich ein Schiff der Nebulon-B-Klasse vor das Flaggschiff schob. Eine Sekunde später trieb es steuerlos im All.

"An alle Schiffe: Ziehen Sie sich unverzüglich aus der Reichweite der Ionenkanone zurück. Die Gefechte werden aus der Distanz fortgeführt. Wir haben den längeren Atem"

tönte die Stimme von Commodore Korus aus den Lautsprechern der "Achates". Dylan brauchte den Befehl nicht wiederholen, da die gesamte Crew ihn gehört hatte und das Schiff setzte sich in Bewegung.

Als sich die Flotte etwas von Denon entfernt hat um nicht als Ziel für die Ionenkanone dazustehen kam sein Erster Offizier, der Mon Calamari Toknel zu ihm auf die Brücke. Als Dylan ihn ansah bemerkte er, dass sein Erster Offizier besorgt, sehr besorgt schaute.


Soeben haben wir festgestellt, dass ein Sternzerstörer der Executor-Klasse und zwei weitere Flotten in den Realraum eintraten und das Feuer eröffnete. Wir haben sie als die "Final Reversal" identifiziert.

Dylan Duine schaute von seinem Ersten Offizier durch die Brückenfenster ins All wo er das Schiff sah. 19 Kilometer erstreckte sich der Supersternzerstörer im All, umgeben von seinen beiden Flotten, wo er direkt das Feuer auf die Schiffe der Neuen Republik eröffnete. Er sah einen Feuerball die wahrscheinlich von einer feindlichen Korvette stammt und wenige Sekunden darauf folgte eine weitere Explosion. Es war die "Aay'han". Das einzige was dort noch zu sehen war waren Trümmer, Rettungskapseln und Sternjäger.

"Nora! Alle Jäger sollen zum Schiff zurück kommen und es verteidigen! Und ich will einen Schadensbericht aller drei Staffeln!"

befahl er über Bordfunk und bekam dabei die Mitteilung eines neuen Befehls von Commodore Korus. Abermals stellte er eine Verbindung über den Bordfunk her.

"Gurok! Befehlen Sie ihren Kanonieren, dass sie ihr Feuer stärker auf die Raketen- und Angriffskanonenboote konzentrieren sollen! Und die Traktorstrahlen soll eventuelle Rettungskapseln in der Nähe aufsammeln.

Commander Duine beendete die Verbindung und schaute nach draussen zum Schlachtfeld. Die "Kanzler Anthares Amidalus Naberrie" schien im Traktorstrahl der "Final Reversal" gefangen zu sein.

Dylan bekam von jemanden ein Datapad mit dem Schadensbericht der Jäger. Wenn man die Umstände betrachtete waren die Verluste nicht all zu hoch. Insgesamt 5 X-Wings wurden zerstört. Aber die Staffelführer waren am Leben. Er gab das Pad wieder zurück und schaute zu den kanonenboote des Imperiums die unter dem Beschuss der "Achates" und der verbliebenen Sternjäger waren.

Er schaute wieder zum Executor-Sternenzerstörer. So ziemlich jedes Schiff, der NR war damit beschäftigt es zu zerstören. Aber Dylan hatte seine Befehle und lässt weiterhin die Kanonenboote angreifen.


Denon-System - vor Denon - COR "Achates" - Brücke | Commander Duine und Crew


COR "Achates" - Schilde 86% - Hülle 100%

X-Wings:

Alpha: 10/12
Bravo: 11/12
Charlie: 10/12
 
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[Denon-System ~ Denon ~ Nordwest (Zone Zwei) ~ Boulevard der Imperialen Gerechtigkeit ~ Barrikade ~ Lance Corporal Traine & Private Bower]

Ein feiner Nieselregen fiel von der grauen Wolkendecke herab auf den ebenso grauen Boden. Dazu lag ständig ein beißender Gestank in der Luft. Hier und da rannten schreiende Bürger über den sehr mitgenommen Bürgersteig in Sicherheit, während in deren Nähe erste feindliche Transporter – trotz des ziemlich intensiven Flakfeuers – landeten. Einzelne Lautsprecher gaben immer wieder die recht bekannten Durchhalteparolen durch. Doch hörte ihnen überhaupt irgendjemand zu? Hatte die Panik, die seit der Bekanntgabe einer eventuellen Invasion mehr und mehr wuchs, nicht schon den ganzen Stadtplaneten eingenommen? Spätestens seit dem Fall des planetaren Schildes waren sich die vielen Soldaten sicher, dass es zu einem Kampf am Boden Denons kommen musste.

Hinter einer provisorischen Barrikade gingen Lance Corporal Byal Traine und Private Bower sofort in Deckung. Leise keuchend pressten sich die beiden Soldaten der Imperialen Armee gegen die sehr dunklen Wracks, die man schnell zu einer hohen Mauer gestapelt hatte. Es handelte sich um Wracks irgendwelcher ausgebrannten Gleitermodelle. Jedoch interessierten sich weder Traine, noch Bower für die Herkunft ihrer derzeitigen Schutzmöglichkeit. Fluchend musterte der Lance Corporal all die leerstehenden Häuser. Nur in einzelnen Fenstern konnte er noch Licht erkennen. Gerade in den paar Ebenen, die ziemlich weit oben waren, hatte man die ganze Bevölkerung schon vor zwei Stunden in sichere Bunker gebracht – ein seltenes Privileg, das sich diese Leute allein durch ihren Reichtum im Imperium erkauft hatten. In anderen, tieferen Ebenen, da war sich Traine sicher, kämpften die Leute schon um ihr Überleben.


„Mann, Mann, Mann“, brummte Bower schlechtgelaunt und schob dabei seinen Helm zurecht. „An meinem Geburtstag hätte so eine Invasion wirklich nicht sein müssen. Statt leckeren Kuchen gibt es nun jede Menge Blasterfeuer und Tod.“

„Private, so spielt das Leben“
, entgegnete der Lance Corporal kühn. „Hätten Sie sich…“

Mehr konnte Traine nicht sagen, denn auf einmal stapfte ein gewaltiger AT-ST auf ihre momentane Position zu. Dabei übertönte der imperiale Kampfläufer mit seinen lauten Geräuschen problemlos jedes Wort, das die beiden wechseln wollten. Erst auf dem zweiten Blick erkannte man, dass diesem AT-ST auch ein kompletter Trupp Stormtrooper folgte. Flüchtig verdrehte Bower die Augen, da man die schneeweißen Elitesoldaten des Galaktischen Imperiums gerade für ihre Arroganz, Eitelkeit und gefühlte Überlegenheit kannte. Traine erkannte den Sergeant sofort. Nur die Stormtrooper waren so bescheuert und wiesen ihre Unteroffiziere mit einem deutlichen Schulterstück aus. Weiß wie dessen Rüstung prangte dieses Erkennungszeichen an dessen rechter Schulter. Durch die starren Helme sah man keine Gefühlsregung bei diesem Sergeant – ebenso bei dessen Trupp. Nervös fingerte Traine an seinem lockeren Abzug herum. Denn ihm war klar: wo diese Kerle auftauchten, da wurde es schnell ungemütlich.

„Rang, Dienstnummer“, bellte es barsch durch die Lautsprecher des weißen Helms.

Plötzlich donnerte es. Mehrere Brocken grauen Betons riss es mit einem Schlag aus der Häuserecke, die sich gleich hinter der provisorischen Barrikade befand. Unwillkürlich zuckten sowohl der Lance Corporal als auch dessen Private zusammen als der AT-ST feuerte. Schnell zuckten etliche hellgrüne Salven über die Köpfe der beiden einfachen Soldaten sowie dem Stormtrooper-Trupp. Sofort gingen die schneeweißen Elitesoldaten in Stellung, pressten sich gegen das schwarze Metall und eröffneten ebenfalls das Feuer. Etwas ungläubig musterten sich Traine und Bower. Offenbar hatte Brayl Traine mit seiner ersten Vermutung recht gehabt. Bloß wegen diesem Trupp Stormtrooper steckten sie nun in einem echten, tödlichen Gefecht. Bower fluchte und sah über die Barrikade.

Zwischen zwei Häusern, kurz nach einer breiten Häuserschlucht, hatte sich ein Rebellenpanzer samt zwei Soldatentrupps positioniert. Einzelne, dunkle Schmauchspuren zierten den dicken Panzer. Laut den Erinnerungen zur Grundausbildung glaubte Traine, dass es sich bei diesem unförmigen Modell um einen T3-B handelte. Erneut feuerte der Panzer. Ebenso gingen auch die Rebellensoldaten zum Angriff über. Kühn erwiderten die Stormtrooper diese Attacke. Etwas unsicher sah Traine zu seinem Private. Sollten sie hier – im Beisein eines AT-ST – ihr Leben verlieren? Synchron schluckten allein schon beide Soldaten bei diesem Gedanken. Unwillkürlich wurde der Griff um ihre Gewehre fester, fester und noch einen Tick fester. Bei beiden klopfte das Herz in der Brust. Abgeschnitten von ihrer Einheit, umzingelt von Feinden und dazu schlecht ausgerüstet – so konnten sie diesen Kampf nie im Leben überstehen.


„Lass uns weiterziehen“, sagte Traine zu Bower. „Schnell!“

Der Private nickte bloß. Rasch rafften sich beide Imperiale auf. Hier – mitten auf irgendeiner Straße – wollte keiner der beiden sterben. Schnell sprinteten beiden zur nächsten Gasse, ließen schnell die Barrikade hinter sich und suchten sich ein anderes Gebiet, wo sie – im Dienste des Imperators – ein paar Rebellen an der Eroberung dieses friedlichen Planeten hindern konnten. Mittlerweile war ihnen das schlechte Wetter, die vielen Pfützen und der ekelhafte Gestank egal. Irgendwie hatten sie sich an all diese Kleinigkeiten gewöhnt, wenn das eigene Leben auf dem Spiel stand. Etliche Meter rannten beide durch die enge, düstere Häusergasse. Traine hasste diese Rebellen schon allein dafür, dass sie mitten in der Nacht zu einem Angriff übergegangen waren. In der Ferne sah man schon die nächsten Lampen. Endlich hatten sie den nächsten offenen Straßenabschnitt erreicht. Erneut keuchten beide.

„Hey, da sind ein paar einzelne Rebellen“, bemerkte Bower und zeigte auf ein paar Gestalten, die in der Dunkelheit liefen.

Fast synchron eröffneten beide das Feuer. Doch irgendwie war der Rebell (Odeo Pletu) gar nicht so leicht zu treffen. Flink duckte er sich und suchte nach einen sicheren Platz. Sowohl Bower als auch Traine blieben aber unerbittlich. Rote Blitze spuckten ihre Blastergewehre auf den Kerl, der sich mit humpelnden Bewegungen hinter einem dreckigen Container versteckt hatte. Rasch zogen sich beide hinter die Häuserecke zurück. Automatisch prüfte man die aufleuchtende Munitionsanzeige. Traines Herz klopfte. Gegen einen Rebell schienen die Chancen nicht schlecht zu sein – immerhin waren sie zu zweit. Außerdem erschien es wirklich etwas unlogisch, dass so kurz nach der Landung ein Soldat allein durch feindliches Gebiet stolzierte – eher: humpelte. Waren die Rebellentransporter wirklich so schlecht, dass sie nicht einmal eine einfache Invasion überstanden? Und wieso humpelte der Typ überhaupt? Doch bevor sie sich selbst die Fragen beantworteten, eröffneten sie erneut das Feuer.


[Denon-System ~ Denon ~ Nordwest (Zone Zwei) ~ Nereus-Kratas-Strip ~ Häuserecke ~ Lance Corporal Traine & Private Bower, andere Straßenseite: Rebell (Odeo Pletu)]
 
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[Denon - Zone 2 - TFAT/i Landungsboot] Cortanas

Es war faszinierend und berauschend zu gleich. Überall blitzten Flugabwehrgeschosse und andere Blitze auf. Man sah den Rauch von Raketenwerfern und es regnete. Und dann waren da noch die unterschiedlichen Gerüche und emotionalen Eindrücke ihrer Kameraden im TFAT/i. Lyshaa fühlte sich einem emotionalen Orgasmus so nah wie noch nie. Ihr Gehirn kollabierte fast vor der Überladung an Sinneswahrnehmungen und Eindrücken. Sie musste die Gefühle der Anderen und der Umgebung aus ihren Bewusstsein verdrängen, um nicht sofort einen epileptischen Anfall zu erleiden, bei dem all ihre Synapsen feuern würden, immerhin wollte sie ja noch den Rausch des Kampfes erleben. Lyshaa versuchte sich ein wenig zu beruhigen, doch es klappte nur bedingt. Sie hatte immer noch das wolkenhafte Gefühl von einem Hormoncocktail in ihrem Kopf. Er fühlte sich leicht schwammig und ein wenig größer an, als er eigentlich ist. Sie zuckte kurz die Schultern und spähte weiter durch die Sichtschlitze hinaus, konnte aber außer Dunkelheit, Blasterblitzen und anderen Scheinwerfern nichts erkennen. Die Schlacht war schon in vollen Gange. Es war eine riesige Operation. Eine planetenweite Schlacht bei der binnen von Minuten, ja sogar Sekunden, überall auf dem Planeten imperiale Truppen in Feuergefechte verwickelt waren, zumindest malte es sich Lyshaa so aus. Es würde Lyshaa verwundern, wenn es irgendwo auf dem Planeten einen Abschnitt gab, der nicht heiß umkämpft war. Hin und her zuckende Blasterblitze von Feuergefechten auf dem Boden hellten die Straßen fast taghell auf, das Feuer schien sich sogar im Laufe des Gefechts zu vergrößern, anstatt durch eintretende Verluste geringer zu werden. Das Kanonenboot flog mit maximaler Geschwindigkeit und auf einem Zickzackkurs in Richtung Ionenkanone, als Lyshaa auf einmal in einer Seitengasse, dass vertraute Schemen eines imperialen Kampfläufers (AT-AA) entdeckte. Ihr Gesicht wäre bei anderen Menschen kreidebleich geworden, doch bei Lyshaa blieb es im typischen Zeltronrot. Sie sah nur kurz in Richtung des Cockpits, hechtete zum „Schiffsinternen Komlink“ drückte einen Knopf und brüllte, um den ganzen Umgebungslärm zu übertönen hinein: „AT-AA - 6 Uhr!“

[Denon - Zone 2 - TFAT/i Landungsboot] Cortanas
 
Denon/ Zone 1/ Gelände der Brücke zu Zone 2/ Captain Muldoon/ Warrant Offizier Reeve/ Leutnant DelTenna/ Corporal McFarlane/ Sergeant Jake Antur/ Private Sourax/ Private Terrics/ auf Brücke stationierte NPC`S

Nachdem sich der Captain über das aktuelle Befinden von Private Sourax erkundigt und ihm noch ein paar aufmunternde Worte gesagt hatte, stand Muldoon auf und verließ das Lazarett.
Einige Augenblicke später betrat Robert den Raum der mobilen Kommandozentrale, der diensthabende Sergeant saß an der Konsole und überwachte die Statusmeldungen. Als der Captain in den Raum kam, drehte sich der Mann um und setzte seine Kopfhörer ab.

„Captain Muldoon, wir haben eine Aktualisierung des momentanen Vorankommen der NR Truppen und über den Verlauf den Raumschlacht erhalten, ich habe es schon auf auf den Terminal am Holotisch geladen.“

Muldoon brummte zustimmend und ging zum Holotisch, dort rief er eine 3D Darstellung von Denon auf. Diese zeigte die einzelnen Zonen die nun in Rote und Blaue Gebiete eingeteilt waren. Die Roten waren die Gebiete die die NR bereits eingenommen hatte, aber zur Zeit überwiegten noch die Blauen Gebiete. Nun ließ sich der Captain ein Detaildarstellung der Zone 2 und 1 anzeigen, dort sah es auch noch verhältnismäßig gut aus, trotz des Rückzuges der einen Kompanie hielten die anderen Verteidiger hartnäckig die Stellung. Vielleicht würde es doch noch etwas dauern bis die NR an der Brücke eintraf.

Doch Robert wurde eines Besseren belehrt als er von Draußen eine Explosion wahr nahm, auf die sofort heftiges Blasterfeuer folgte.
Muldoon schnappte sich sein Gewehr und rannte zum Ausgang, stolperte aber rückwärts wieder herein als einige Laserblitze in die Wand um den Häusereingang einschlugen.
Auf der Seite von Zone 2 hatte es Soldaten der NR geschafft sich durch die Linien der dortigen Verteidiger zu kämpfen und griffen nun die Stellungen um die Brücke herum an.
Der Captain spähte um die Ecke des Türrahmens und versuchte etwas ausmachen zu können, an einer der Geschützstellungen konnte er Leutnant DelTenna ausmachen die gerade dabei wahr Befehle an die Geschützmannschaft zu geben. Muldoon straffte sich und in einem günstigen Moment sprintet er aus dem Gebäude heraus zu DelTenna. Dort angekommen drückte Robert sich an den Geschützturm und drehte DelTenna mit einem Ruck an der Schulter zu sich rum.

„Wie sieht es aus, mit wie vielen Angreifern haben wir es da zu tun ??“

Seine Stellvertreterin informierte ihn darüber das es sich bei den Angreifern um ein Infanterietruppe von Kompaniestärke handelte, die zwar keine Fahrzeugunterstützung hatte aber dafür mit Raketenwerfern bewaffnet war.
Der Captain verzog sauer das Gesicht, sah hinter dem feuernden Geschützturm herum und sondierte die Lage. Scheinbar hatte die Kompanie der NR sich in eines der naheliegenden Gebäude in Zone 2 zurück gezogen und nahm von erhöhter Position aus mit Raketenwerfern die Abwehrstellungen auf der Brücke unter Beschuss.

„Verdammter Mist !!! Wenn die Infanterie schon da ist wird es nicht lange dauern bis die ersten Fahrzeuge zu deren Unterstützung eintreffen!!"


Dann wandte er sich wieder an DelTenna und drückte sich an die Wand das Turmes.

„Unsere Geschütze und der AT-AT sollen ihr Feuer auf die unteren Stockwerke des Hauses konzentrieren, damit der Kasten in sich zusammenfällt. Und zünden sie die Sprengladungen die wir darin angebracht haben.“

Die Frau nickte knapp, gab den Befehl per Com weiter und Muldoon beobachtet das betreffende Gebäude welches immer heftiger beschossen wurde, um die Soldaten die sich noch auf der Straße befanden kümmerten sich unter anderen seine Scharfschützen. Dann erklang der erste Schuss des AT-AT, der in den Eingangbereiches des besetzten Gebäudes einschlug und ein riesiges Loch hinterließ. Auch innerhalb waren einige Detonationen der Sprengladungen auszumachen. Eigentlich wollte Robert solange mit der Zerstörung der umliegenden Gebäude warten bis das Groß der NR die Brücke angriff um mit den Trümmern die Straße zu versperren und gleichzeitig mit den herabstürzenden Gebäudeteilen die Fahrzeuge der Angreifer zu zerstören.
Doch scheinbar würde es nicht mehr lange dauern bis deren Verstärkung hier auftauchen würden. Wenn nicht schon im Begriff waren hier anzurücken.



Denon/ Zone 1/ Gelände der Brücke zu Zone 2/ Captain Muldoon/ Warrant Offizier Reeve/ Leutnant DelTenna/ Corporal McFarlane/ Sergeant Jake Antur/ Private Sourax/ Private Terrics/ auf Brücke stationierte NPC`S


[OP: an die Mitspieler meiner Kompanie und auch an den Rest, :D
da es ein paar Unstimmigkeiten über den zeitlichen Ablauf beim Fortschreiten der Schlacht gab, bin ich mit der OL jetzt so verblieben das sich das ganze in einem Zeitraum von ca. 5 Stunden bis zur Evakuierung abspielt. Damit wir alle auf einer Zeitlinie spielen und es da keine Probleme gibt. Deswegen sollten wir auf große Zeitsprünge verzichten. Die geschriebenen Sachen in unseren letzten Post´s ignorieren wir da jetzt mal.]
 
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[Denon-System ~ Schattenseite des Nachbarplaneten ~ Abfangkurs ~ Verteidigungsstreitkräfte ~ zweite Kampfgruppe ~ ISD „Destruction“ ~ Brücke ~ Commodore Drim Baldaar und Brückenmannschaft]

Die Schlacht war entbrannt – fast ohne jegliche Kontrolle. Nachdem die „Final Reversal“ und deren Begleitschiffe durch die „Rampart“ aus dem Hyperraum gezogen worden war, war dieser Flotte nun – fast Schlag auf Schlag – noch eine Angriffswelle der Rebellen gefolgt. Gleich einem blutrünstigen Raubtiert hatte sich der kolossale Sternzerstörer der Superklasse unverzüglich mit seinen mächtigen Traktorstrahlern einen der viel kleineren Sternzerstörer der Republic-Klasse geschnappt. Ohne auch nur eine Sekunde zu verschwenden hatten die unzähligen Turbolaser mit ihrem Feuer auf den Feind begonnen. Zwar hatte sich seit der plötzliche Ankunft der letzten Rebellenschiffe wieder die Waage ein kleines Bisschen geändert, doch noch immer behielt das Imperium die Oberhand.

Seit einigen Minuten befand sich auch die „Destruction“ im direkten Kontakt mit den Einheiten der Rebellen. Gerade der republikanische Sternzerstörer („Kanzler Anthares Andalus Naberrie“) schoss noch immer auf den Sternzerstörer der Imperial-Klasse, obwohl ihn die starken Traktorstrahler der „Final Reversal“ immer mehr aus der bestehenden Schlachtformation rissen. Ewig war dieses Schiff also keine allzu große Bedrohung für die „Destruction“ mehr. Nun musste sich das Kriegsschiff und dessen aktiven Begleitschiffen – zwei Nebulon B-Fregatten und einer Korvette aus den Werften von Corellia – nur noch gegen fünf feindliche Schiffe durchsetzen. Dabei stellten die größte Bedrohung der Liberator Transportkreuzer („Proton“) und der Strike-Kreuzer („Kayla“) dar. Die dünne Corona-Fregatte („Naiad“) und die beiden corellianischen Kanonenboote waren bloß Beiwerk, was maximal den Sternjägern gefährlich werden konnte.


„Unsere Backbordseite soll das Feuer allein auf diesen republikanischen Sternzerstörer ('Guardian') konzentrieren“, wies Commodore Baldaar seine Untergebenen an, während er problemlos mit einer ganz kurzen Berührung das Schiff auf der taktischen Karte markierte. „Die Turbolaser, die sich eher der Steuerbordseite befinden, schießen weiterhin auf den Liberator.“

Nur ungern griff Drim Baldaar einem Neimoidianer unter die Arme. Jedoch gefiel ihm die Aussicht auf einen Sieg der Rebellen noch viel weniger. Somit blieb ihm in diesem Fall allein die Wahl des – aus seiner Sicht – kleineren Übels. Nachdenklich tippte sich der dürre Imperiale an das Kinn.
'Zwar fehlt dem Haufen, der mich angreift, das kapitale Schiff', bemerkte er in Gedanken. '… Aber mit der „Rampart“ im Schlepptau kann ich ebenfalls nicht viel erreichen.' Es war ihr Schutz, dem seine Aufmerksamkeit in dieser Konstellation die größte Priorität zukommen musste. Denn die Imperiale Marine produzierte bloß selten solch spezielle Schiffe. Säuerlich verzog der Commodore das eingefallene Gesicht. Man hatte ihn mit der „Rampart“ in eine Position gebracht, die bloß wenige Möglichkeiten für eine recht offensive Haltung übrig ließ.

„Die 'Victory' soll sich etwas zurückfallen lassen und ihre gesamte Interceptor-Staffel ausschließlich zur Verteidigung der 'Rampart' einsetzen“, befahl der Commodore nach mehreren Minuten. „Zudem soll die 'Surprise' sich ein bisschen der 'Triton' annähern. Gemeinsam dürften sie diesen feindlichen Jagdmaschinen Herr werden.“

Langsam schob sich die „Final Reversal“ in den leeren Raum. Natürlich schien ihr eigentliches Ziel die Schlacht im Orbit von Denon zu sein, aber noch beschäftigte sich dieses mächtige Kriegsschiff mit den Rebellenschiffen in seiner unmittelbaren Nähe. Recht unermüdlich droschen die Salven der unzähligen Turbolaser auf den republikanischen Sternzerstörer ein, der durch die Traktorstrahler mit jeder Sekunde mehr aus der Formation gerissen wurde. Parallel dazu überzogen gerade zwölf TIE- Defender den Strike-Kreuzer („Kayla“) mit einer ersten Welle Protonentorpedos. Etwa simultan zu diesem Sternjägermanöver koordinierten sich die TIE-Bomber der ganzen Kampfgruppe, um dann im Anschluss die Defenderstaffel zu unterstützen. Zwar befand sich noch eine weitere Angriffswelle der Rebellen in der Nähe, doch Cornells Flotte diente in diesem Fall als effektiver Schild.

[Denon-System ~ Schattenseite des Nachbarplaneten ~ Abfangkurs ~ Verteidigungsstreitkräfte ~ zweite Kampfgruppe ~ ISD „Destruction“ ~ Brücke ~ Commodore Drim Baldaar und Brückenmannschaft]

zweite Kampfgruppe

ISD „Destruction“ (Schilde 85% / Hülle 100%)
TIE-Fighter (20 Maschinen)
TIE-Interceptor (22 Maschinen)
TIE-Bomber (12 Maschinen) [im Angriff auf die „Kayla“]
TIE-Defender (12 Maschinen) [im Angriff auf die „Kayla“]
INT „Rampart“ (Schilde 96% / Hülle 100%) [Gravitationsprojektoren aktiviert]
TIE-Fighter (12 Maschinen)
TIE-Bomber (12 Maschinen) [im Angriff auf die „Kayla“]
FRG „Victory“ (Schilde 80% / Hülle 100%)
TIE-Interceptor (21 Maschinen)​
FRG „Surprise“ (Schilde 83% / Hülle 100%)
TIE-Interceptor (18 Maschinen)​
CRV „Cold Heart“ (Schilde 77% / Hülle 100%)
 
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