Lianna

Lianna City – Raumhafen 'Tion Spacehaven' – Straße - auf dem Weg zum Hotel - Lexa und anderes Passanten

Lexa strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht, als sie die Straße nach unten lief. Jetzt wo sie eine Nachricht von ihrem Auftraggeber erhalten hatte, wollte sie doch so schnell wie möglich zu ihrem Hotel kommen, um sich die Daten auf ein Pad zu laden und jene in Ruhe durch zu gehen. Zwar war es schon reichlich spät und ihr Abend doch sehr gut verlaufen, besonders wenn sie ihren Gewinn bedachte, aber dies spielte nun keine wesentliche Rolle mehr für die Killerin. Nun galten andere Dinge und jenen würde sie ihre volle Aufmerksamkeit schenken.

Der Himmel über Lianna war mittlerweile dunkel und wenn keine Lichter rings herum brennen würden, wäre die Nacht schwarz gewesen. Kein einziger Stern zeigte sich am Himmel obwohl die Nacht klar war. Vereinzelt traf sie auf Passanten, die durch die Straßen wanderten, wohl um zum nächsten Club zu gelangen, oder aber den Heimweg anzutreten. Andere waren auf dem Weg zur Arbeit und wieder andere liefen einfach nur herum. Gleich welchen Tätigkeiten sie auch nachgingen Lexa interessierte dies nur wenig. Zwar beobachtete sie die Personen genau, wobei ihr nicht entging wie sie aussahen oder was sie anhatten, dennoch spielte dies nur die zweite Rolle. Für die junge Frau, die vor wenigen Minuten noch in einer Bar gesessen hatte, einen ihr fast völlig fremden küssend und dabei nicht wirklich etwas empfindend, dachte trotz allem noch einmal über diese Begebenheit nach. John war nicht unbedingt übel und dennoch fehlte ihm das gewisse etwas. Er hatte Lex nicht gereizt, hatte kein Feuer in ihr wecken können und dies obwohl sie schon längere Zeit allein war. Leicht den Kopf schüttelnd stellte sie fest, dass ihre Ansprüche doch gestiegen waren, wenn es darum ging eine Affäre oder ähnliches einzugehen. Wie auch immer, eines war jedenfalls Sicher, John würde sich ärgern und dies bereitete ihr doch ein gewisses Vergnügen! Enttäuscht würde er auf alle Fälle sein, besonders weil sie so schnell verschwunden war ohne ihm ihre Com Nummer zu geben oder sich erneut mit ihm zu verabreden. Am schlimmsten würde für ihn allerdings sein, sie heute Nacht nicht in seinem Bett zu wissen. Ein kurzes Grinsen glitt über ihre Gesicht, als sie um die nächste Ecke bog und an der Bar vorbeilief, in der sie zu Anfang gewesen war. In ihrem inneren brannte noch immer Licht, was Lex allerdings nicht dazu veranlasste erneut hinein zu gehen. Ihr Weg führte weiter gerade aus, vorbei an weiteren Bars und Häusern.

Diesmal ging sie zu Fuß, anstatt sich ein Taxi zu nehmen oder eine Speeder zu besorgen. Ein solcher Spaziergang machte den Kopf frei nach dem Spielen und zum anderen hatte sie Zeit über ein paar Dinge nachzudenken, die ihren Job betrafen.


„Hey du, kannst du mir vielleicht Feuer leihen!?“

Die Frage ließ Lex stehen bleiben. Vor ihr stand ein Mann mit leicht grauem Haar und Bart. Zwischen seinen schmalen Lippen lugte ein Glimmstängel heraus. Seine Kleidung war in schwarz und braun gehalten, die Augen hell wach und grün. Er sah sie aufmerksam an, betrachtete sie von oben bis unten und grinste leichte. Vom Alter her musste er Mitte vierzig bis Ende vierzig sein. Sein Gesicht war markant und männlich, während in seinen grünen Augen ein gewisses Feuer lag. Die Figur war trainiert und gut gebaut. Man konnte ihn durchaus als attraktiv einstufen.


„Sicher!“

Sie grinste Kurz, holte ein Feuerzeug aus ihrer Tasche hervor und steckte ihm den Stängel an. Der Fremde zog genüsslich daran und zwinkert ihr dann zu.

„Danke Schätzchen. So spät noch unterwegs!? In deinem Alter solltest du dir Sorgen darüber machen, dass es nicht ganz ungefährlich sein kann weit nach Mitternacht so völlig allein durch die Straßen zu wandern und dass bei deinem Aussehen.“

Die Tonlage gefiel Lexa keinesfalls, ebenso wenig wie seine Körperhaltung. Dieser grünäugige Kerl hatte sie nicht wegen seines Glimmstängels angesprochen, sondern aus einem völlig anderen Grund, was im nächsten Moment deutlich wurde, als er seine Hand nach ihr ausstreckte, ihr Handgelenk packte und sie an sich zog.

„Ich hab ein schönes Appartement wo wir beiden uns die Nacht vertreiben könnten!“

Er roch leicht nach Alkohol war aber nicht völlig betrunken oder ähnliches. Solche Männer kannte Lex allerdings und sie hatte reichlich wenig Lust auf so etwas. Aufdringlichkeit war ihr zuwider und dieser Kerl hier war aufdringlich.


„An ihrer Stelle würde ich loslassen, wenn sie nicht erleben wollen wie schön ein Krankenhaus von innen aussehen kann.“


Der Kerl lachte laut und schallend, während er seinen Blick nicht von Lex abwandte. Er schien zu glauben dass sie nur große Töne spucken würde um ihn abzuschrecken. Allerdings funktionierte so etwas bei ihm nicht. „Sicherlich süße, aber es würde dir besser gefallen wenn ich deinen Körper verwöhnen würde.“

Lex zog eine Braue in die Höhe. Dieser Mistkerl nahm sich ein wenig viel heraus. Ein wenig zu viel nach ihrem Geschmack.


„Meinen Körper verwöhnen!? Ich glaube kaum dass ein Kerl wie du dass schaffen würde, der mit höchster Wahrscheinlichkeit noch keine Reale Frau gänzlich nackt oder gar in seinem Bett gehabt hatte, sie so sehr zu verwöhnen, dass sie freiwillig bei ihm bleiben würde. Ein großes Maul kann einem Teuer zu stehen kommen und es wir noch teurer werden, wenn du mich nicht augenblicklos los lässt.“

Diesmal waren ihre Worte drohend, was dem Fremden allerdings gleichgültig zu sein schien. Nur ihre Worte waren es, die ihn reizten.

„Ein Mundwerk wie deines gehört gezüchtet und ich werde ihn mit Vergnügen züchten, so wie ich es auch mit dir tun werde!“ Mit diesen Worten zog er sie an sich, wobei er im nächsten Moment aufschrie, als Lexas Hand zwischen seine Beine griff und zudrückte. Der Schmerz der dabei für ihn entstand ließ ihn schreien. Dies machte der momentanen Blondine reichlich wenig aus, denn ihr Griff wurde nur noch fester, was ihren Gegner auf die Knie zwang.


„Du hast wahrlich Glück, dass meine Stimmung nicht gereizter ist, andernfalls würdest du nicht so glimpflich davon kommen!“

Ihr Opfer konnte ihr nicht mehr zuhören, denn jegliche Gedanken wurden in ihrem Griff erstickt. Er keuchte und heulte, was Lexa reichlich wenig interessierte. Es dauerte noch einen Moment ehe sie losließ. Der Kerl ging zu Boden, zog die Beine an und wand sich vor Schmerzen. Sein Glimmstängel war ihm aus dem Mund gefallen und lag wenige Zentimeter von ihm entfernt. Sie hatte ihn gewarnt, er hatte nicht hören wollen und nun litt er dafür. Erbarmen hatte Lexa mit ihm nicht und so wandte sie sich um und lief weiter. Ließ ihr Opfer zurück und bog um die Nächste Ecke.

Lianna City – Raumhafen 'Tion Spacehaven' – Straße - auf dem Weg zum Hotel - Lexa und anderes Passanten
 
Lianna- Jedibasis- Kantine - Matthew und Vail


Vail hörte ruhig zu, wie Matthew seinen Standpunkt formulierte. Eines wurde dabei offensichtlich, Matthew gehörte zu den Idealisten unter den Jedi.


"Also du meinst, wer ein Leben rettet, rettet die ganze Galaxis?"


Viele Jedi waren im Laufe der Zeit weitaus pragmatischer geworden. Sie verließen sich nicht mehr darauf, dass dieser Spruch eines weisen Lebewesen vor ihrer Zeit Bestand hatte. Im Gegenteil, sie verließen sich ganz und gar auf ihre eigene Stärke.
Besonders in Zeiten wie diesen blieb den Jedi nichts anders als so zu handeln. Der Krieg ließ wenig Raum für Idealisten.



"So einfach? Wie wägst du Leben gegeneinander ab, Matthew? Dort ein Leben und dort Millionen? Sollen Millionen mit ihrem Blut und ihrem Leben bezahlen, damit das einzelne verschont bleibt?"


hakte Vail nach. So einfach wie Matthew sich das dachte, war es eben nicht. Und Vail wollte ihm das hier klar machen. Aus den Augenwinkeln sah er wie zwei andere Personen den Raum betraten


"Wir sind im Krieg, Matthew. Und stell dir vor, dass du für deine Entscheidungen und Taten Rechenschaft ablegen musst. Wie erklärst du dem versammelten Militär, der Regierung und dem Rat deine Entscheidung, den einzelnen zu retten und Millionen preiszugeben?"


Vielleicht hatte ihn das Leben beim Militär zu streng gemacht, für Idealismus. Der Krieg zu hart für den reinen Weg der Jedi. Ob es günstig war, für einen Jungen wie Matthew einen Meister wie ihn zu haben? Oder wäre es nicht besser, den Jungen an jemanden zu übergeben, der ihn behutsamer anleiten könnte als Vail es täte?


"Nehmen wir einmal an, der Rat kann deine Entscheidung nachvollziehen. Dann bleiben immer noch Militär und Regierung, denen du erklären musst, warum du diese Entscheidung getroffen hast. Schließlich gibt es im Krieg Verluste und die Republik hat mit viel Blut bezahlt. Also erkläre, warum du das Leben eines Einzelnen höher einstufst als das von Millionen."



Lianna- Jedibasis- Kantine - Summer, Samira, Matthew und Vail



[OP]Sorry Matthew. Tut mir wirklich leid, dass du da jetzt durch musst. Mit dieser Diskussion habe ich uns ein richtiges Ei gelegt.
@Sarid: Vielleicht schliessen sich die beiden angekommenen Damen der Diskussion an? :D[OP]
 
Lianna- Jedibasis- Kantine - Summer, Samira, Matthew und Vail

Matthew atmete tief durch. Vails Meinung oder mehr seine bedenken waren verständlich. Doch Matthews Standpunkt war auch leicht zu verstehen. Er sah Vail ruhig an und nahm aus dem Augenwinkel wahr das andere eingetreten waren.


" Meister Astyne ich verstehe eure bedenken. Sicher fordert jeder Krieg Opfer. Dieser Krieg hat viele gefordert. Wer ein einziges Leben rettet, rettet Millionen. Zum einen geht es darum unser Gesicht zu wahren. Wenn wir einen Mann töten und uns dazu aufschwingen darüber zu entscheiden ob wir jemanden Töten sind wir nicht besser als der Mann den wir verurteilen. "


Sagte Matthew ruhig und seufzte kurz. Er dachte darüber nach es noch mehr zu erklären. Kurz strich er sich über das Kinn. Er ließ seine Worte auf Vail wirken. Er verstand zumindest genug von Diplomatie um zu wissen da man jemanden nicht mit zu vielen Worten belastete.

"Solche Eine Entscheidung muss vorsichtig getroffen werden. Den eine falsche Entscheidung und die Republik, die Jedi könnten ihre Glaubwürdigkeit verlieren um die sie so lange gekämpft haben"

Fügte er hinzu und trank sein Wasser aus. Er sah Vail ruhiger in die Augen. Es gab noch etwas was sie bedenken mussten. Es durfte nicht vergessen werden das jemand der Millionen töten konnte hatte eine gewisse Macht. Das konnte man nutzen.

" Aber jemand der Million oder Milliarden töten kann oder sie in Gefahr bringt. Würde er uns lebend nicht mehr nutzen. Mit der Möglichkeit ihn zu verhören um vielleicht noch mehr zu retten? Wäre er lebend nicht zumindest etwas vom nutzen ich bin sicher die Regierung und das Militär würde verstehen wenn wir so jemanden gefangen nehmen auch um ihn Militärische Geheimnisse zu entlocken.

versuchte es Matthew. Sein Standpunkt war ziemlich einfach. Ein Mord sollte immer die letzte Wahl sein. Matthew schenkte den Jedi jedoch einen lächeln.

Selbstverständlich ist das alles blanke Theorie und ich kann nicht sagen wie ich im Einzelfall reagieren würde und wenn keine Chance besteht für eine Gefangennahme würde ich vermutlich versuchen die Millionen zu retten. Doch das ist von Fall zu Fall zu unterscheiden. Das kann man nicht pauschal sagen denke ich.

Lianna- Jedibasis- Kantine - Summer, Samira, Matthew und Vail

[Op] Kein ding ich finde Matthew nschlägt sich ganz gut für einen jugendlichen in seinem alter xD
 
[ Lianna - Lianna City - Jedibasis - Trainingsraum ] Visas mit Satrek, Eowyn, Markus, Joras, Ikarr und Mithras

Als sie ihren bisherigen Werdegang zuende erläutert hatte, hörte die junge Padawan, was ihr Meister dazu zu sagen hatte und was für Fragen sich noch auftaten. Satrek fragte sie danach, ob sie zwischen den Übungen auch meditiert hätte. Na klar hatte sie das, es gehörte zu ihrem täglichen Tagesablauf.

"Natürlich meditiere ich, Meister Taphon. Die Meditation ist aus meinem täglichen Rhythmus gar nicht wegzudenken. Zwischen den Übungen ist das eine angenehm entspannende Abwechslung und man kann hören, was die eigene Seele und der eigene Körper einem zu sagen hat.", sagte sie und ihr erschien es, als würde sie auch schon jene geschwollene Redensart des Jedi-Rates annehmen.

Weiterhin wollte der dunkelhäutige Jedi wissen, ob sie bisher nur Techniken gelernt hatte, oder diese auch schonmal instinktiv eingesetzt hatte. Diese Frage gestaltete sich schwieriger in ihrer Beantwortung. Visas hatte die Basis schon lange nicht mehr verlassen, sodass sie es bisher nicht nötig gehabt hatte, die gelernten Dinge instinktiv anzuwenden. Was würde sie ihm sagen.

"Die Frage ist wirklich sehr schwer zu beantworten, Meister. Ich denke bis auf die Tatsache, dass ich instinktiv die Macht verwende, um meine Umgebung warzunehmen, als Miraluka, habe ich bisher noch nicht sehr viel instinktiv angewandt. Naja und das Lichtschwert sollten wir ja ohnehin so selten wie möglich benutzen, mal davon abgesehen, dass ich noch kein Übungsschwert besitze.", sagte sie lächelnd und musste erschreckend feststellen, dass diese Art abfärbte.

"Meister Taphon, ich hätte noch eine Frage. könnten sie vielleicht von sich selbst erzählen, wie sie ihren Weg als Jedi gefunden haben und geschiet dies gezwungenermaßen erst, wenn man ein Meister ist?", fragte sie vielleicht etwas zu neugierig.


[ Lianna - Lianna City - Jedibasis - Trainingsraum ] Visas mit Satrek, Eowyn, Markus, Joras, Ikarr und Mithras
 
[ Hyperraum nach Lianna - an Bord des Shuttles "Kassandra" - Passagierbereich ] Summer mit Samira

Summer reagiert etwas komisch auf den sullustdingsdanischen Piloten und Samira erzählte ihr darauf einiges über die weiten der Galaxie und ihre Lebewesen, wodurch einiges an Zeit verstrich.

"Ach Summer, die Galaxis ist so riesig und es gibt meines Wissens über 86.000 intelligente Spezies. Du wirst noch so viele seltsam anmutende Wesen sehen. Dagegen sind Sullustaner ziemlich gewöhnlich und unspektakulär, genauso wie Menschen und Mirialan. Auch bei den Jedi gibt es viele verschiedene Spezies und nicht allen sieht man es an, dass sie beispielsweise keine Menschen sind. Manche reagieren in der Hinsicht auch etwas empfindlich. Also gewöhne dich daran von anderen Spezies umgeben zu sein. Außerdem hat es auch Vorteile, denn oftmals haben Wesen von anderen Planeten auch besondere Fähigkeiten und Stärken, die als Jedi ungemein hilfreich oder nützlich sein können.
Es gibt Rassen wie die Kel'Dor oder die Givin, die kurze Zeit im kalten Vakuum, also im Weltraum überleben können. Du und ich, wir wären dort bei innerhalb kürzester Zeit tot. Oder Wookiees sind enorm stark und können hervorragend klettern. Caamasi sind z. B. die geborenen Botschafter und Diplomaten, eine Begabung, über die ich auch gerne verfügen würde.
Deshalb vergiss niemals, jedes Lebewesen hat seine eigene Geschichte, seine eigenen Erlebnisse und eine eigene Vergangenheit. Jedes von ihnen verdient Respekt, besonders von einem Jedi, genauso wie jedes Leben schützenswert ist. Das ist die Aufgabe eines Jedi. Konflikte und Streit gibt es überall in der Galaxis und soweit wir können schlichten und lösen wir diese ohne Blutvergießen. Das gelingt natürlich nicht immer, aber zumindest irgendeine Lösung findet sich immer, wenn es sein muss mit Unterstützung weiterer Jedi oder anderer Republiktruppen."
, erklärte sie lang und ausführlich. Summer fand dies alles sehr sehr interessant und sie war gespannt darauf neue Spezies kennenzulernen.

Der Flug dauerte trotz der schon verstrichenen Zeit noch ewig oder es schien zumindest so und deshalb kam auch Langeweile auf. Also erfolgten Samiras Eindrücke von Lianna. Dort wird das Waisenkind in Zukunft wohnen, aber die Mirialanerin warnte sie davor, sich die Jedibasis zu schön auszumalen. Diese war wohl in einem ehemaligen Industrieviertel und mehr eine Ersatzbasis. Sie würde es verkraften, das Leben im Waisenhaus war um Weiten schlimmer gewesen, bestimmt! Dann erschien plötzlich der Pilot, um mitzuteilen, dass sie bald aus dem Hyperraum wieder in den Normalraum übergehen würden und den Landeanflug auf Lianna einleiten würden. Und kaum eine Stunde später hatten die beiden wieder Boden unter ihren Füßen oder fast. Sie waren mit einem Schwebetaxi auf direktem Weg zu Jedibasis.

Sie kamen an und betraten die Eingangshalle. Die balsshäutige Jedi überfiel sie direkt nach der Ankunft mit Fragen, ob sie hungrig sei oder durstig und erklärte ihr, dass es eine Kantine mit relativ passablem Essen gäbe. Sie gaben ihr Gepäck in die Obhut eines Droiden, obwohl naja Summer hatte ja kein Gepäck. Danach begaben sich beide in die Kantine. Summer sah auf den Menüplan.
Hmm... schwierige Entscheidung, aber sie musste was essen, sonst würde Samira noch was in ihren unterernährten Körper hineinstopfen. Während sich die Jedi den Teller mit Nerfgeschnetzeltem und Gemüse vollmachen ließ, nahm das traumatisierte Mädchen nur ein paar Brocken Gemüse und setzte sich zu ihrer Teddy-Retterin.


"Mir gefällts hier.", meinte sie knapp.

"Du? Samira? Kann ich wieder bei dir schlafen?", fragte sie und setzte dabei ihren Dackelblick auf.

[ Lianna - Jedibasis - Kantine ] Summer mit Samira, Vail und Matthew
 
[ Lianna - Lianna City - Jedibasis - Trainingsraum ] Visas mit Satrek, Eowyn, Markus, Joras, Ikarr, Ly'fe und Mithras

Magie. Es war Magie, die den kleinen Jawa wieder von der Wüste Tatooines kosten ließ. Und der Magier war niemand geringeres als Ly'fe, der mit seiner Fizz wie mit einem Zauberstab Ikarrs Welt veränderte.

So musste es klingen, wenn die Götter höchst persönlich vom Olymp stiegen. Sagte man doch so, oder? Und wenn er die Macht nur halb so gut beherrschte wie sein Instrument, dann war er bestimmt der mächtigste Jedi des Ordens.

Und so sprach Ikarr, in seiner Ehrfurcht unendlich:


"..."

Aber wie antworte man, wenn der Himmel selbst sich runterbeugte und vorstellte? Wie reagierte man, wenn die schönsten Fantasien selbst plötzlich ihre Unwirklichkeit verließen und Teil einer Realität, der eigenen Realität wurden?

Mit Ehrfurcht? Mit Demut? Oder doch mit Entschlossenheit? Mit Angst?

Und je mehr und je schneller und je gewaltiger die Gedanken durch den kleinen Kopf unseres Helden rasten, um so dunkler wurde es um ihn. Und ehe er sich fragen konnte, wohin seine Sonne verschwunden war, landete der kleine Jawakörper wehrlos auf dem Boden.

So ergab sich, dass auf die mächtigste aller Eindrücke die schwächste aller Reaktionen folgte: Die Ohnmacht.


[ Lianna - Lianna City - Jedibasis - Trainingsraum ] Visas mit Satrek, Eowyn, Markus, Joras, Ikarr, Ly'fe und Mithras

OP: Ich hoffe, ihr könnt mir eventuell auftretende, inhaltliche Fehler verzeihen ^^"
Tut mir Leid, Eowyn, aber ich hatte mir schon lange vorgenommen, auf Ly'fe zu reagieren =/
 
Lianna City - Jedi-Basis - Aredhels Quartier - Aredhel und Salia

Die tröstenden Worte Aredhels taten Salia gut, obwohl sie durch ihr Versagen in ihrer Meinung nur bestärkt wurde, dass sie nicht das Talent der Macht besaß. Aber der Jedi hatte recht damit, dass sie für ein paar Augenblicke - oder war es vielleicht auch länger gewesen? - ihre Gedanken bei Seite geschoben und ihren Kopf von ihren Zweifeln, selbst von ihren schmerzlichen Erinnerungen an vergangenes Leid, befreit hatte. Es fühlte sich gut an, für etwas, das man geleistet hatte, die Bestätigung eines anderen zu erhalten, auch wenn es nur so etwas vergleichbar Triviales wie das Befreien von Gedanken, die einem im Kopf unaufhörlich herumschwirrten, war. Die Togruta ließ das Geschehene noch einmal Revue passieren und ihre Miene hellte sich merklich auf. Dieser Zustand beziehungsweise das Gefühl, das sie dabei empfunden hatte, hatte ihr gut gefallen. Es war schon lange her, dass sie so ein beruhigendes Gefühl in sich verspürt hatte. Innerlich hakte sie das als ein äußerst positives Erlebnis ab, obwohl sie anfangs enttäuscht gewesen war, die Schale nicht in der Macht wahrgenommen zu haben, so wie es Aredhels Aufgabenstellung verlangt hatte.

Die neue Aufgabe, die ihr Aredhel stellte, bestand darin, sich wieder in den Zustand der Meditation zu versetzen, sich diesmal aber nicht auf die Schale zu konzentrieren sondern auf sich selbst. Voll Zuversicht entspannte sie sich einige Momente bewusst, schloss die Augen und begann, ihre Konzentration aufzubauen. Sobald sich ein Gedanke, ob positiv oder negativ, seinen Weg in ihr Bewusstsein bahnte, versuchte sie, jenen schnellstmöglich umzulenken und wegzulotsen. Einen Gedanken nach dem anderen schob sie auf diese Weise bei Seite und immer wieder, wenn ihre Konzentration begann nachzulassen, verbannte sie mit noch größerer Entschlossenheit die Gedanken aus ihrem Kopf. Ruhe kehrte in ihrem Bewusstsein ein. Die Wogen, welche die Erinnerungen und Gefühle in ihr hervorriefen, glätteten sich langsam aber stetig. Nun begann der zweite Teil der Aufgabe. Ihre meditative Konzentration stand sicher, nun musste sie ihre Konzentration speziell auf sich selbst lenken. Ihre Atemzüge wurden ruhiger und kontrolliert und allmählich verbreitete sich in der Togruta eine längst vergessen geglaubte Gelassenheit.

Sie begann mit dem zweiten Teil der Aufgabe, indem sie sich auf ihre Atmung konzentrierte. Gelassen und voll Ruhe reihten sich Atemzug an Atemzug. Zufrieden lenkte sie ihre Konzentration weiter und versuchte, sich auf etwas tiefer Liegendes zu konzentrieren. Langsam und vorsichtig wanderte ihre Wahrnehmung durch ihren Körper, angefangen beim Kopf bis hin zu ihren kleinen Zehen. Ihr wurde klar, wie lange sie nicht mehr wahrgenommen hatte,
wie bewusst man sich dem Leben sein konnte. Es war ein überaus erfrischendes Gefühl, das sich in ihr breit machte, wie ein laues Lüftchen in einer drückenden Sommernacht. Salia fiel immer weiter in diesen Zustand und vergaß das, was sich außerhalb von ihr abspielte. Sie gelangte an einen Punkt, bei dem sie nichts weiter tun konnte, als diesen zu halten, denn sie wusste, mehr war für sich nicht möglich. Plötzlich spürte sie eine Veränderung. Oder war es überhaupt eine Veränderung? Sie bekam das Gefühl, als würde sich etwas regen, allerdings war dies kaum merklich. Sie war sich nicht sicher. Sie versuchte, dem weiter nachzugehen und ihre Konzentration drauf zu lenken, was ihr aber eher schlecht als recht gelang. Noch immer war sie sich nicht sicher, ob da überhaupt etwas war.

Obwohl die Togruta unsicher wurde, spürte sie gleichzeitig etwas Vertrautes. Es fühlte sich an, als würde sie in einem dunklen Wald, dessen Bäume dichte Kronen trugen, umher streifen und nur hier und da konnten vereinzelte Sonnenstrahlen sie durch das Dickicht erreichen, ihre Haut berühren und ein Gefühl auslösen, das ihr bisher gänzlich unbekannt war. War das ganze nur Einbildung? Salia versuchte weiter, sich auf dieses Gefühl zu fokussieren, doch umso angestrengter und verbissener sie diesem Versuch nachging, desto mehr verlor sie das Gefühl, das dort überhaupt etwas Besonderes gewesen war. Verzweifelt suchte sie, aber letztendlich war jeder Hauch, den sie glaubte verspürt zu haben, verflogen. Ihre Unsicherheit und der Zweifel in ihr wuchsen, bis sie sich komplett aus dem Meditationszustand löste und verwirrt die Augen aufschlug. Es hatte sich nichts im Zimmer verändert. Aredhel saß noch immer seelenruhig in seiner gelassenen Position ihr gegenüber. Wieder konnte Salia nicht sagen, wie viel Zeit bei diesem Versuch verstrichen war. Unsicher versuchte sie an dem Gesicht des Jedi abzulesen, ob er auch irgendetwas bemerkt hatte so wie sie, aber bisher konnte sie keine Anzeichen dafür erkennen. Sollte sie ihm überhaupt davon berichten? Wahrscheinlich war es eh nur Einbildung gewesen, wenn auch eine schöne. Sie rang einige Momente mit sich, bevor sie das Wort ergriff.


“Ich bin mir nicht sicher, Aredhel, aber ich hatte den Eindruck, als hätte ich etwas gespürt, etwas mir völlig Unbekanntes…” Verlegen senkte sie ihren Blick. “Doch das kann auch nur Einbildung meinerseits gewesen sein, denn es war irgendwie nicht greifbar und war schon wieder schneller verschwunden, als ich es mir eingebildet hatte. Es wirkte ziemlich unwirklich auf mich.” Mit einem Lächeln blickte sie den Jedi an. “Wahrscheinlich habt ihr mich mit eurer gelassenen Jedi-Aura ganz durcheinander gebracht”, scherze die junge Togruta. Gespannt wartete sie auf Aredhels Reaktion. Ob er auch irgendetwas bemerkt hatte? Wie würde er ihren absolvierten Versuch bewerten? Und was würde als nächstes anstehen?

Lianna City - Jedi-Basis - Aredhels Quartier - Aredhel und Salia
 
Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum - Visas, Satrek, Eowyn, Markus, Joras, Ikarr, Mithras und Ly'fe

Welchen Gesichtsausdruck auch immer Ikarr vielleicht gezeigt hätte, um Ly'fe einen Hinweis darauf zu geben, was mit dem kleinen Jawa eigentlich los war, er entging ihm allein aufgrund der Tatsache, dass alles, was man von seinem Gesicht sehen konnte, die beiden Leuchtpunkte namens Augen waren. Wenn Jawas überhaupt über so etwas wie Mimik verfügten, so war es dem Bith während seinem Aufenthalt auf Tatooine entgangen. So war alles, was er mitbekam, dass der Kleine zu einer Antwort ansetzte, bevor ihm die Stimme versagte, plötzlich umkippte und einen sehr besorgten Ritter zurückließ.

Während der gesamten Dauer seiner Mission hatte er keinen Jawa gesehen, der nicht herumwuselte und die Umgebung nach nicht festgeschweißten elektronischen Geräten mit seinen Leuchtaugen abscannte. Erschrocken kniete er sich neben ihn und legte im die Hand auf den Kopf. Er fühlte die Macht und durch sie die Aura des Wichtels, um schnell erleichtert aufzuatmen. Ikarr war lediglich bewusstlos! Aber warum das? Ly'fe kannte diese Symptomatik nur von weiblichen Bith auf Jizz-Konzerten, dabei hatte er überhaupt nicht gespielt. Hilfesuchend sah er sich im Raum um.

"Ist hier zufällig ein Heiler?"

Fragte er laut in die Runde, bevor er damit begann die Beine des Kleinen hochzulegen und ihm dorthin zu tätscheln, wo er seine Wangen vermutete. Als dieser sich nach eine Weile noch nicht wieder rührte, zückte er seine stärkste Waffe, hmm, nach der Macht und seinem Lichtschwert wahrscheinlich. Er spielte den Refrain von "Ich wünschte, ich hätte einen Jedi". Natürlich fehlte der Sound von Co'mars legendärer Omnibox und seine Sangeskünste, trotzdem war der Rhythmus geeignet, jeden aufzuwecken, der nicht schon so gut wie tot war. Und tatsächlich - während der zweiten Wiederholung öffnete der Jawa plötzlich die Augen, was man daran erkannte, dass zwei kleine Lichtlein unter der Kapuze angingen.

"Alles ok bei dir?"

Fragte Ly'fe besorgt.

"Wie fühlst du dich? Du solltest mehr essen und trinken, dann macht dein Kreislauf auch besser mit. Das Padawandasein ist anstrengend, das darfst du nicht vergessen."

Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum - Visas, Satrek, Eowyn, Markus, Joras, Ikarr, Mithras und Ly'fe

Lianna City - Jedi-Basis - Kantine - Vail, Matthew, Summar, Samira und 4O-77

Pflichtgemäß hatte Vieroh Beka pünktlich alle 15 Minuten abgestaubt und mit dem Staubtuch über den linken Unterarm wie ein Kellner den Rest der Zeit beobachtet, ob sie sich nicht bewegte. Abgesehen davon war die Zeit ziemlich ereignislos. Bis er eine Präsenz entdeckte, die er lange nicht mehr... In einer Geste, die gekonnt aussehen sollte, warf er sich das Tuch auf die Schulter, und versuchte möglichst wenig zu quietschen, als er sich der Jedi und dem kleinen, dürren Mädchen näherte, das nicht von ihrer Seite wich (Summer).

"Ich grüße Euch, Mistress Samira. Eure Rückkehr ist wie ein Licht, dass diesen deprimierenden Tag erhellt."

Begrüßte er die Mirialan. Er kannte sie - immerhin hatten sie und Ly'fe, sein Herr, gemeinsam die Jedi-Ausbildung absolviert.

"Und wen haben wir da? Wen habt Ihr uns hier mitgebracht?"

Fragte er und versuchte, die Beleuchtung seiner Photorepezeptoren so zu modulieren, dass sie Neugier ausdrückten.

Lianna City - Jedi-Basis - Kantine - Vail, Matthew, Summar, Samira und 4O-77
 
[Lianna--Lianna-city--Jedi-Basis--Trainingsraum] Antillis

Wo war sein Meister? Diesen Satz sagte Antiilis sich immer und immerwieder vor.
Vielleicht war sein Mentor, der ihm auf Lianna damals empfangen hatte , schnell etwas erledigen gegangen. Aber dies passte nicht zu
Dace.(Es passte zu garkeinem Jedi: Einen Termin zuverlegen).
Aber wo mag er dann sein? Gute Frage,dachte Antillis und wollte mit diese noch freundliche Frage seine schlechte Laune verbergen. Darin war Antillis ein Meister.
Er hatte diese Fähigkeit, oder wie man es nun nennen wollte, auf Coruscant gelernt.(Wie so vieles).


Irgend wie hatte er das Gefühl, dass sich sein Mentor aber auch in der Kantine befinden könnte, was zu ihm gut passen könnte. Auch wenn Antillis eigentlich keine Lust hatte schon wieder umherzulaufen, wie ein Tuskenräuber, der von seiner Gruppe getrennt wurde, musste er Dace finden.

Also raste er, wie von ein Trupp Sturmtruppen verfolgt, zur Kantine.
Dort erkannte er schnell, dass sein Meister nicht vor Ort war, aber vielleicht hatten ja die Jedis, die sich mit im Raum befanden, eine Ahnung wo er sein könnte. Oder vielleicht haben sie ja ihn gesehnen.

Antillis ging zum Tisch wo sich eine Gruppe Jedis befand. Dort verbeugte er sich und gab jedem die Hand.


Hallo! Ich bin Antillis-Jinzo aus Coruscant. Ich habe ein Anliegen. Und zwar:
Ich suche meinen Meister. Er heißt Dace Valton.
Er ist auch ein Jedi, also müsstet ihr ihn bestimmt kennen.
Habt ihr ihn vielleicht gesehen oder was von ihm gehört
, fragte er in die Runde.

[Lianna--Lianna-city--Jedi-Basis--Kantine]Antillis,Vail, Matthew, Summer,Samira
 
Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum - Visas, Satrek, Eowyn, Markus, Joras, Ikarr, Mithras und Ly'fe

Noch ehe einer der beiden Padawane auf ihre Frage reagieren konnte, reagierte Ikarr plötzlich auf irgendetwas - auf was war Eowyn erst einmal unklar - und fiel in Ohnmacht. Erst eine Sekunde später verstand sie, dass der Jawa anscheinend auf die Musik des Bith reagiert hatte. Es brauchte noch ein paar Sekunden, bis Eowyn sich schließlich bewegte. Bis dahin hatte Ly'fe schon längst reagiert und versucht, den Jawa wieder wachzubekommen. Anscheinend half nichts, und da Eowyn im Bereich des Heilens nicht wirklich ausgebildet war wartete sie Ly'fes zweiten Versuch einfach ab - er spielte Ikarr etwas vor.
Das Lied kam Eowyn vage bekannt vor, und auch wenn sie bisher noch nie davon gehört hatte, jemanden mit Musik aus der Ohnmacht zu holen - es schien tatsächlich zu funktionieren. Das würde sie sich merken müssen... Es war sehr faszinierend, wie plötzlich wieder etwas unter der Kutte anfing zu leuchten. Bisher hatte Eowyn mit Jawas noch nicht viel zu tun gehabt.
Der Bith kümmerte sich um den Jawa, als dieser wieder langsam zu sich kam und sich benommen umsah. Eowyn war zwar etwas besorgt um den kleinen Kerl, wollte ihn jetzt aber nicht mit übertriebener Fürsorge erdrücken. Ly'fe würde sich schon ausreichend um ihn kümmern.

Daher wandte sich Eowyn wieder Joras zu.

Ich denke, unser Jawa wird sich sicher wieder erholen... vielleicht war das alles zu viel für ihn. Er kann ja, wenn er möchte und sich besser fühlt, nacher wieder bei uns einsteigen. Aber wir legen jetzt trotzdem mal los, denke ich. Also möchtest du mir zeigen, was du schon alles gelernt hast? Oder hat dich die Unterbrechung jetzt aus dem Konzept gebracht und du möchtest lieber eine Pause einlegen?

Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum - Visas, Satrek, Eowyn, Markus, Joras, Ikarr, Mithras und Ly'fe
 
Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum - Visas, Satrek, Eowyn, Markus, Joras, Ikarr, Mithras und Ly'fe

Süße, zartschmeckende Yagusfrucht. So nah war sie doch. Und sie war gerade in ihrem schmackvollsten Reifeprozess - Die gelbe, saftig runde Form mit den beiden wundervoll leckeren, schwarzen Punkten, die fast wie Augen aussahen. Traumhaft.

Doch als Ikarr schon seinen Mund geöffnete hatte und gerade zu einem Bissen ansetzen wollte, wachte er endlich vollends auf. Schnell schoss ihm der wichtigste Gedanke zur Orientierung durch den Kopf: Wo zu Hölle war die versprochende Yagusfrucht?

Erst als er in das Gesicht von Ly'fe schaute, begann er zu begreifen... Er wollte doch nicht wirklich...? Sein Mund war jedenfalls schon geöffnet. Was war überhaupt passiert?


"Nicht schon wieder", stöhnte er dann wieder lebendig. Ein kurzer Sprung und er stand wieder auf den Beinen.

"Keine Sorge", antwortete er dann Ly'fe. "Mir geht es gut. Das passiert öfters. Ich weiß, es sieht ein wenig gefährlich aus wenn ich umkippe - Wir Jawas sind ja nicht die Kleinsten. Aber das halten wir schon aus!"

Der Neustart seines Gehirns hatte ihm wohl gut getan, seine Nervosität war wie verflogen.

"Du bist wirklich der beste Musiker, dem ich je lauschen durfte!", setzte er fort. "Und ich habe schon viele Bith in den Kantinen Tatooines spielen hören. Von denen könnte Dir keiner das Wasser reichen! Wirklich keiner!

Kennst Du vielleicht das Stück 'Schätze der Wüste'? Ist auf Tatooine jedenfalls ziemlich bekannt. Würdest Du es vielleicht spielen? Dann würde ich auch mitsingen, wenn es Dir nichts ausmacht..."

Hoffnungsvoll blickten die beiden kugelrunden Jawaaugen zu den Augen des Bith hinauf.

Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum - Visas, Satrek, Eowyn, Markus, Joras, Ikarr, Mithras und Ly'fe
 
Zuletzt bearbeitet:
Lianna - Jedi-Basis - Trainingsraum - Visas, Angelique, Eowyn, Joras, Ikarr, Mithras, Markus und Satrek

Satrek nickte nur, als Angelique den Raum verließ und dabei einen leicht verwirrten Eindruck machte. Wahrscheinlich wurde er doch langsam alt und erreichte die höheren Weihen des Jedi-Tums - junge Leute konnten mit seinen Worten nichts mehr anfangen.
Scheinbar ging es Mithras dabei ähnlich, der ohne eine Reaktion auf Satreks Worte sich einfach abwandte und sich zu einer anderen Gruppe gesellte. Wie unnhöflich...
Allerdings schien Visas von dieser Verwirrung noch nicht betroffen zu sein. Nach dem, was sie über ihr Erfahrungen weiterhin berichtete schien sie bereits weit gekommen zu sein in ihrer Ausbildung, und wahrscheinlich würden sich ihre unfreiwilligen Meisterwechsel früher oder später als Vorteil herausstellen, da sie so schon sehr früh verschiedene Ansichten und Motivationen erleben konnte, aus denen sie sich ihr eigenes Bild zusammenstellen konnte.


Wer sagt denn, dass ich meinen Weg gefunden habe?

entgegnete der Advisor auf ihre Frage, aber dabei ging es ihm nicht darum, einen schnellen Witz zu machen, sondern eher darum Zeit zu schinden, um sich einer Antwort klar werden zu können.

Es ist in jedem Fall schwer zu beschreiben. Sicherlich ist es möglich, dass ein Jedi seine Ansichten bereits als Padawan festschreibt und sein ganzes Leben lang nicht ändert. Da wäre es aber für mich sehr zweifelhaft, ob das dann eine wirklich sinnvolle Einstellung wäre. Gleichzeitig gibt es einige Meister, die sich auf keine philosophische Richtung festlegen wollen und nicht wissen, wie sie persönlich die Macht verstehen wollen.

Philosophie war je nach dem das schwerste oder einfachste Kapitel einer jeden Ausbildung im Orden - entweder sie wurde vorgeschrieben, oder der Schüler musste sich selbst zurechtfinden. Wie so oft bevorzugte Satrek hier einen Mittelweg, den allerdings in diesem Fall Visas für sich selber finden musste.

Das Problem ist, dass sich dir immer wieder neue philosophische und praktische Gesichtspunkte der Macht eröffnen werden. Du triffst ständig auf andere Wesen, von denen du neue Impulse bekommen wirst, und wenn deine Erfahrung im Umgang mit der Macht wächst findest du vielleicht auch neue Möglichkeiten ihrer Anwendung. Das alles beruht natürlich stark auf deinen persönlichen Erlebnissen, aber wenn ich sage, dass es lange dauert den eigenen Weg zu finden meine ich damit hauptsächlich, dass du nie sagen kannst, wann sich nicht etwas besseres ergibt.

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Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum - Visas, Satrek, Eowyn, Markus, Joras, Ikarr, Mithras und Ly'fe

Ly'fe war ganz froh gewesen, dass die Jedi namens Eowyn an seine Seite geeilt war. Wenn es denn Eowyn war - schließlich sahen Menschen alle gleich aus und Jedi-Roben erleichterten die Unterscheidung auch nicht gerade. Auch wenn sie nicht aktiv etwas gemacht hatte, hatte er sich dadurch besser gefühlt nach dem Schrecken, den ihm der Jawa eingejagt hatte. Während dieser sich langsam aufrappelte, kehrte sie zu einem Padawan (Joras) zurück und erklärte diesem, was vorgefallen war.

Ikarr sah sich erst einmal verwirrt um bis er den Bith sah und nachdem er schnell wieder aufgesprungen war, dass das alles offenbar öfters vorkam, dies einem Jawa aber offenbar nichts ausmachte. Dabei bewies er einen wunderbar trockenen Sinn für Ironie, der Ly'fe fragen machte, wie sich der Kleine wohl an einem der Theater von Clak'dor VII machte.

"Gefährlich sah es allerdings aus. Ist das bei allen Jawas so oder nur bei dir?"

Fragte der musizierende Ritter, der noch nie ohnmächtig herumliegende Jawas gesehen hatte. Der Jawa-Padawananwärter setzte daraufhin plötzlich zu einer Lobeshymne über Ly'fe als Musiker an, die diesen sehr schmeichelte. Lob im Hinblick auf seine musikalischen Fähigkeiten hatte der Bith bisher nur sehr selten erhalten, und wenn, dann schwang häufig ein gewisser Unterton mit, vermutlich Neid. Leute wie Ikarr waren dagegen selten.

"Danke..."

Erwiderte der Fizzz-Musiker verlegen. Der Jawa fragte, ob er ein Stück namens "Schätze der Wüste" kannte und fragte, ob er es spielen könne. Ly'fe hatte es tatsächlich einige Male gehört und auch einmal selbst gespielt, und es war dem instinktiven Gespür der Bith für Musik zu verdanken, dass er das Stück vermutlich immer noch aus dem Gedächtnis nachspielen konnte. In seinem Gedächtnis war allerdings auch haften geblieben, dass sie die Cantina an dem Abend durch die Hintertür hatten verlassen müssen, und in langen schwarzen Kutten.

"Ja, versuchen kann ich es mit Sicherheit. Gegen Begleitung habe ich natürlich nichts einzuwenden."

Er versuchte es. An ein oder zwei Stellen musste er allerdings improvisieren, weil er sich nicht mehr erinnerte. Schließlich setzte er das Instrument ab und fragte den Jawa gespannt nach seinem Urteil.

"Wie war ich?

Sicher beherrsche ich es nicht so gut wie zum Beispiel Kwada Radaktylus,
doch letzten Endes war ich erstaunt, ganz ohne Band, über meinen Spielfluss."

Meinte er. Ein wenig neugierig war er ja schon wegen dem kleinen Jawa und seiner beginnenden Jedi-Karriere.

"Wer ist eigentlich dein Meister? Rat Satrek hat dir doch bestimmt schon einen zugeteilt?"

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[op]@Vail: Hm, wär durchaus möglich, aber erstmal würd ich sagen gesellen wir uns zu euch an den Tisch, ok? :braue[/op]

Lianna City - Jedi-Basis - Kantine - Vail, Matthew, Summar, 4O-77 und Samira

Durch Summers verschüchterte Reaktion, dass sie sich nur ein paar mickrige Brocken Gemüse genommen hatte und erneut fragte, ob sie bei der Mirialan schlafen konnte, wurde der blassgelbhäutigen Jedi-Ritterin mit einem Schlag bewusst, dass sie dieses Mädchen wohl noch viel länger "verfolgen" würde. Sie war allein hier ziemlich verloren und brauchte jemanden, der sich um sie kümmerte. Nur war Samira davon ausgegangen, dass die junge Alderaanerin sich hier würde zurecht finden wie jedes mirialanische Kind, die sehr viel selbstständiger waren. Nur war Summer eben keine Mirialan. Oder es lag daran, dass sie im Waisenhaus auf Alderaan bisher kaum persönliche Beziehungen zu anderen gehabt hatte und falls doch, dann waren sehr wenige bis keine davon offensichtlich soweit gegangen, dass sie der Person vertraut hätte. Wirklich vertraut hätte. Deshalb hing sie nun auf einmal auch so sehr an Samira, obwohl sie diese auch erst seit zwei Tagen kannte und so gut wie nichts von ihr wusste außer dass sie eine Jedi war.

Nun...

Begann Samira langsam. Insgeheim wäre es ihr lieber, wenn ihr das Mädchen nicht dauerhaft so auf die Pelle rückte. Jemandem über längere Zeit so nah zu sein war die Jedi-Ritterin nicht gewöhnt und sie fühlte sich auch unwohl bei dem Gedanken. Andererseits würde Summer früher oder später ohnehin einen Meister oder Meisterin bekommen, so dass sie sich ohnehin von der Mirialan trennen musste. Also fand sie es besser, wenn das Mädchen bald lernen würde, dass ihr allein in einem Quartier auch nichts passierte.

Es wäre vielleicht möglich zwei Quartiere zu bekommen, die nebeneinander liegen. Ich weiß nicht, aber vielleicht gibt es auch welche mit Verbindungstüren, die man offen lassen könnte, falls du dich anfangs allein noch fürchtest.

Dieser Gedanke war Samira wesentlich lieber. So gäbe es immerhin eine Möglichkeit trotz der Nähe zu der Alderaanerin noch etwas Privatsphäre zu wahren. Um von dem für die Jedi-Ritterin etwas unangenehmen Thema abzulenken deutete sie auf zwei Jedi, die zwei Tische entfernt saßen und über irgendetwas eifrig diskutierten. Das war doch eine willkommene Gelegenheit, damit die schüchterne Summer mehr Jedi kennenlernte und lernte ihre Furcht mit der Zeit abzulegen.

Sieh mal, dort drüber sitzen noch zwei Jedi. Denen könnten wir doch mal guten Tag sagen, damit du mehr Jedi kennenlernst.

Schlug Samira dem Mädchen betont fröhlich vor und schleppte sie dann quasi einfach mit zu Vail und einem weiteren jungen Mann (Matthew). Lächelnd und mit ihrem Tablett voll Essen in der Hand, dass die Mirialan aber noch nicht angerührt hatte, trat sie zu ihnen und setzte sich dazu.

Wenn ihr nichts dagegen habt, dann würden wir uns gerne zu euch gesellen. Summer Organa hier von Alderaan und ich sind nämlich gerade auf Lianna angekommen. Gibt es auf Lianna irgendwelche Neuigkeiten?

Fragte die Mirialan neugierig. Der ältere Mann kam ihr irgendwoher bekannt vor. Sie hatte sein Gesicht bestimmt schon gesehen, nur fiel Samira sein Name gerade nicht ein. Aber sie hoffte, dass er die Freundlichkeit hatte sich für Summer vorzustellen, genauso wie den jüngeren Mann :-)D). Dann schob die junge, schwarzhaarige Jedi-Ritterin ein paar Gabeln ihres Nerfgeschnetzelten in den Mund. Es war ganz passabel, aber einheimische, also mirialanische Küche schmeckte ihr besser. Nur konnte sie soetwas auf Lianna wohl kaum erwarten. In der Hauptstadt selbst hatte sie auch noch kein derartiges Restaurant entdeckt. Allerdings hatte sie zuletzt auch kein Zeit gehabt sich dort genauer umzusehen. Während sie aß sprach sie ein Droide an, den sie augenblicklich erkannte. Wo hatte sie nur ihre Augen gehabt, dass sie 4O nicht erkannt hatte?

Oh, Entschuldigung, ich hab dich vor lauter Hunger direkt übersehen, 4O. Danke für deine freundliche Begrüßung. Alles noch frisch? Aber wo hast du denn deinen Meister gelassen. Verscheucht er mal wieder ein paar Padawane mit seiner grauenvollen Musik?

Fügte sie grinsend hinzu.

Aber das Mädchen hier kennst du noch nicht. Darf ich vorstellen, Summer Organa, eine junge Alderaanerin und leider ein allein gelassenes Waisenkind, über die ich bei meiner letzten Mission gestolpert bin und sie hat eingewilligt eine Jedi zu werden. Als Jedi hat sie ein besseres Leben vor sich als dort auf Alderaan.

Fuhr sie fast schon trotzig fort. Dann wandte sich die Mirialan an Summer.

Und darf ich dir 4O-77 vorstellen, den Droiden eines Bith-Jedi-Ritters, der seine Ausbildung zu der gleichen Zeit wie ich abgeschlossen hat, Ly'fe Jør. Ein netter Kerl, nur seine Musik klingt für meinen Ohren einfach nur schräg. Aber sag ihm bitte nicht, dass ich das gesagt habe. Er hält sich nämlich für einen sehr tollen Musiker. Vielleicht bin ich in der Hinsicht ja auch einfach nur eine Kunstbanausin.

Dabei zuckte sie unsicher mit den Schultern. So oder so, solange Ly'fe nicht auf seinem Musikinstrument spielte, war er nach Samiras Meinung ein angenehmer Zeitgenosse. Dann kam ein Kel'Dor auf sie zu. Da für die Augen der Mirialan alle Kel'Dor gleich aussahen und sie zuletzt einige Kel'Dor in der Jedi-Basis gesehen hatte erkannte sie ihn nicht, bis er sich vorstellte und ihnen mitteilte, dass er seinen Meister, Dace Valton suchte. Automatisch schüttelte die junge Jedi-Ritterin seine Hand und überlegte sogleich, ob sie dem Padawan helfen konnte.

Hat er dir keine Nachricht hinterlassen? Er kann doch nicht so ohne einen Ton verschwinden. Das machen Jedi doch normalerweise nicht.

Dabei schüttelte sie kurzzeitig missbilligend den Kopf.

Hast du schon überall nachgesehen? Auch in seinem Quartier? Oder vielleicht hat er eine längere Besprechung mit jemandem, möglicherweise einem Ratsmitglied oder so?

Schlug sie dem in der Macht deprimiert wirkendem Kel'Dor vor. Sie wusste nicht wie sie dem Padawan sonst helfen konnte. So groß war die Jedibasis auf Lianna nicht, als dass Dace so plötzlich verwinden konnte, ohne dass ihr sein Padawan trotz Suchen nicht fand.

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Ly'fe war wohl trotz der beruhigenden Worte noch ein wenig besorgt.


"Hmm, Jawas fallen öfters in Ohnmacht, wenn sie etwas sehr Giftiges oder schwer Verdaubares gegessen habe. Ich hätte wohl auf meinem Flug die tote Karniratte doch nicht essen sollen - Aber die sehen nach zwei Wochen einfach so lecker aus.", redete sich Ikarr ein. Ohnmacht konnte bei einem stolzen Jawa, wie Ikarr es war, schließlich nur durch einen physiologischen Konflikt hevorgerufen werden.

"Ich würde es aber jeder Zeit wieder tun", murmelte er dann noch, bevor Ly'fe begann, "Schätze der Wüste" zu spielen. Ja, genau so hatte es der Jawa in Erinnerung.

Das Stück schaffte es, die Abenteuerlust eines jeden Schatzsuchers einzufangen. Schon sah er sich selbst durch die wundervolle Wüste wandern und auf ein frisch abgestürztes Raumschiffwrack zu treffen.


Langsam begann er, mit seinem Körper hin und her zu wippen, bis er diese Körperbewegung mit kleinen Schritten unterstütze. Als er sich mehr und mehr in dem Lied verlor, kam ein Klatschen hinzu. Schließlich war es um ihn geschehen und er begann, zu singen. Er sang über die wundervolle Wüste, über die leckeren Yagusfrüchte, über seine Familie und über das befriedigende Geräusch beim Öffnen einer Droidenpanzerung.

Die Wirkung des Duos war überwältigend. Es hörte sich an, wie der weiche Klang eines startenden Tie-Fighters. Wie das süße Kreischen eine Vibroklinge auf Metall. Wie die zarte Melodie von Fingernägeln, die über eine Tafel strichen.

Die kleine Minderheit ohne jegliche musikalische Begabung, welche diese wundervollen Töne nicht mochte, konnte sich sowieso zu den Sith scheren.

Aber irgendwann hatte auch das schönste Lied sein Ende.


"Das war super! Du bist viel besser als dieser Kwada, selbst so, selbst wenn er mit Band spielt! Bei Dir hört man die Sehnsucht heraus und reißt einen mit, statt nur vorbeizuziehen!", antworte er dann Ly'fe. "Wenn wir uns irgendwann mal zu Ruhe ziehen, müssen wir unbedingt eine Bar eröffnen! Auf Tatooine wären wir bestimmt sehr schnell der angesagteste Club des Planeten!"

Und auch die letzte Frage des Bith wollte Ikarr nicht unbeantwortet lassen:

"Satrek?", überlegte er kurz. Ah, das war dieser große, sehr wichtig aussehende Jedi gewesen. Aber Ly'fe war bestimmt mächtiger!


"Nein, er hat mir noch keinen Meister zugewiesen. Hat etwa jeder Jedi einen Meister?", fragte er und überlegte selber kurz. Wenn jeder Jedi einen Meister hatte, dann musste es doch einen ersten oder obersten Jedi geben, der keinen Meister hat. Also konnte nicht jeder Jedi einen Meister haben. Es sei denn, ein Meister konnte der Meister von mehreren Jedi sein. Aber...

Bevor sich Ikarr allerdings gänzlich in seiner Analyse verlor, unterbrach ihn der Bith.



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// Lianna-City // Raumhafen 'Tion Spaceheaven' // Bar 'Scheherazade' // Leetha, Kaan Vos, Sniper Wolf und mehrere Leichen

Wolf zuckte nur knapp grinsend mit den Schultern als der Kopfgeldjäger die Ampulle ablegte und sich durch die zerstörte Bar bewegte. Ihr Blick wanderte kurz zu ihrer Ware und dem noch lebenden, älteren Mann. Beide unterzog sie einer genaueren Musterung, da sie keine nennenswerten oder gefährlichen Verletzungen entdeckte, beendete sie das aber auch schnell wieder und sorgte dafür das die nächste Zigarette ihrem Genusssin zugeführt werden konnte. Das Feuerzeug wieder sicher verstauend machte sich die Mandalorianerin auf den Weg zum Ausgang der Kaschemme und überprüfte mit einem raschen Blick die Lage außerhalb der vor kurzem zerlegten Bar. Aber offensichtlich hatte man entweder noch nichts registriert, oder aber die Ordnungsstreitkräfte kamen so schnell nicht an diesen Ort durch. Was nicht einer gewissen Komik entbehrte, wie sie zugeben musste. Immerhin befand man sich noch im und am Raumhafen. Gerade hier sollten solche Einsatzkräfte besonders schnell vor Ort sein. Aber gut... sie kannte sich mit Lianna nicht allzu gut aus und möglicherweise hatte ein anderer Brandherd die Aufmerksamkeit schon vorher entsprechend gebündelt, sodass sie noch einen gewissen Zeitraum an Ruhe genießen konnten, ehe man sich dem Problem hier zuwenden würde. Schlussendlich würde das geschehen. Der Gutteil der Gäste war geflüchtet und nicht im Kreuzfeuer der beiden Parteien drauf gegangen.

Eine Hand auf der überschweren Blasterpistole ruhend drehte sie sich um, verschloss die Tür und signalisierte der Außenwelt einen geschlossenen Betrieb. Für den Moment war das mehr als sie tun konnte. Für kurze Zeit wohl auch erst einmal ausreichend. Die Zigarette aus dem Mundwinkel klaubend musterte sie Vos und den Überlebenden, den der unter den Söldnern gefunden hatte. Eine Sekunde lang überlegte sie ob er das Glück gehabt hatte nicht getroffen zu werden, sie einfach schlechter wurde über die Jahre, oder er doch ein Opfer von Vos war und somit kein Makel an ihrer Schießkunst zu suchen war. Kurz zu ihrer Waffe blickend und über den Griff streichend entschied sie sich für letzteres. Sie war besser als das... mit Sicherheit. Mit einem hämischen Glucksen wurde die Aktion von Vos von ihr kommentiert, als er den letzten Überlebenden auf den Tresen schmetterte und sein Gesicht dazu benutzte die ordentlich verdreckte und Glassplitter übersäte Fläche zu säubern. Söldner. Dachte sie dabei abschätzig. Der Großteil dieser käuflichen Bastarde hatte keinen Funken Schneid im Leib. Ähnliche Bahnen einschlagend wie die Gedanken ihres Partners kehrte so manche Erinnerung an die letzten Jahre zurück. Es war paradox das sie so viele der in den Schattenorten der Galaxis lebenden Wesen verachtete und am liebsten bespucken würde, sich aber doch nur dort letztendlich tatsächlich wohl fühlte.

Allerdings war das zu einem Gutteil dem Verlauf ihres Lebens geschuldet... sie war unten angekommen und fühlte sich hier endlich wohl. Nachdem ihr alles genommen und sie alles verdammt hatte. Ein wenig empört registrierte sie das sich ihre Ware verselbstständigte und Vos davon abhielt Ace den letzten Weg endlich antreten zu lassen. Mit gewölbter Braue betrachtete sie das kleine Ding, das allein ihre Körpergröße betrachtet, winzig erschien und dadurch ungmein jünger als sie vielleicht tatsächlich war wirkte. Zufriedenstellend war das Ergebnis ihrer Handlungen allerdings trotzdem. Es war schlussendlich Leetha die den letzten Söldner nach seiner Tresenbehandlung ins Jenseits beförderte. Doch das hatte ihr die letzten Kraftreserven geraubt und sie taumelte, fiel... und wurde aufgefangen. Der Alter hatte sie sich geschnappt und führte das seltsame Gespann in den hinteren Bereich der Bar. Wolf ließ sich die Scharade noch einen Moment länger gefallen. Betrachtete die liebevolle Art mit der er die Frau ablegte, ihr eine Haarsträhne zurück strich und sich dann zu ihnen umdrehte.

Sie, als Mutter der man die Tochter genommen hatte, die noch immer nicht zur Gänze damit abgeschlossen hatte, strahlte nichts als Abscheu aus in jenem Moment. Nicht das sie niemandem dieses Glück gönnte, aber zusammen mit dem Adrenalinrausch der unlängst in ihren Körperbahnen am abklingen war, den frischen Tod noch quasi direkt an den Händen klebend und ihre Ware endlich ohne Hindernisse vor sich habend entschied sich das Katz und Maus Spiel zu beenden. Der Alte hatte sich umgedreht und wollte ansetzen etwas zu sagen, so wie er es angekündigt hatte, doch noch bevor sich seine Lippen bewegten prangte ein rauchendes Loch in seiner Brust das er entgeistert anstarrte, ehe ihn ein zweiter Schuss aus ihrer Waffe endgültig fällte.


„Reden wird überbewertet, alter Mann.“

Murmelte sie in die entstandene Stille hinein und beugte sich über die junge Frau. Sie war noch weggetreten, sodass es ein leichtes war ihr Fesseln umzulegen, da sie aus widerstandsfähigem Durastahl bestanden, zweifelte die Kopfgeldjägerin nicht ob sie ihre Ware auch halten würden. Viel eher, wäre sie bei Bewusstsein, hätte sie sich fragen müssen, ob sie ihr nicht zu sehr ins Fleisch schneiden würden. Ein Umstand der ihr aber herzlichst egal war. Das Hinterzimmer inspizierend richtete sie sich an Vos.

„Wem wird die Ehre zuteil die Kleine dieses Mal zu tragen?“

Gepaart mit einem knappen Grinsen erklangen die Worte als sie den Gedanken nach eventuellen Creditchipbunkern zu suchen verwarf und die Antwort auf die Frage direkt gab, indem sie die kleine Menschenfrau über ihre Schulter legte. Zwar war sie nicht sonderlich groß und auch nicht allzu schwer, aber das Gewicht würde sie zu einem gewissen Grad verlangsamen. Ein Grund sofort aufzubrechen und nicht noch länger hier zu bleiben...

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Ly'fe hielt ein wenig Sicherheitsabstand zu Ikarr, seit dieser von der toten Ratte erzählt hatte. Auch als sie zusammen musizierten. Zum Glück musste der Bith den Text nicht kennen, um ihn auf der Fizzz zu spielen, er erinnerte sich nicht mehr so ganz daran, zumindest nicht in der Variante, die der Jawa vortrug. War da wirklich vom Ausschlachten von Schrott die Rede gewesen?

Doch das machte nichts, die beiden verstanden sich instinktiv und harmonierten ganz hervorragend zusammen, als hätten sie schon Jahre zusammen gespielt. Das merkte man auch daran, dass sich die Blicke aller Anwesenden auf sie richteten. So viele große, weit aufgerissene Augen hatte Ly'fe nicht mehr gesehen, seit er bei Hargas in Mos Eisley als Zugabe ein Solo der Sakrament der Wildheits-Sonate gegeben hatte. Auch Ikarr war begeistert.

"Danke. Ich muss aber sagen, dass Kwada keine Person ist, sondern ein Stück einer der berühmtesten Bith-Bands überhaupt. Wenn wir Zeit haben, bringe ich es dir bei. Kwada Radaktylus ist reine Poesie, du wirst sehen. Ich habe zwar nicht vor, mich zur Ruhe zu setzen, ich muss aber zugeben, es könnte funktionieren. Wobei es wegen mir nicht unbedingt nochmal Tatooine sein müsste."

Schwärmte der Ritter und vergaß darüber die Blicke der anderen Anwesenden. Satreks Name hatte sich bei ihm offenbar nicht eingeprägt. Offenbar hatte er dem Jawa noch keinen Meister zugewiesen, welcher wissen wollte, ob jeder Jedi einen Meister hatte. Ly'fe lachte auf Bith-Art.

"Jein, so direkt nicht. Wer ein richtiger Jedi werden will, so wie Satrek oder ich, der braucht einen. Wenn man ein Jedi ist, braucht man keinen mehr - allerdings betrachten viele Jedi ihre ehemaligen Mentorin immer noch ein wenig als solche."

Erklärte er dem aufgeweckten kleinen Kerl.

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* * *

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Wie schön, ein vertrautes Gesicht zu sehen. Etwas verspätet sah und begrüßte die organische Lebensform der Spezies Mirialan auch ihn. Sie fragte ihn nach seinem Befinden (ein schwieriges Thema) und seinem Meister (noch ein schwieriges Thema). Vieroh versuchte etwas kläglich zu wirken.

"Oh, bis auf diese grässlichen Schmerzen die ganze linke Seite runter geht es mir ganz gut, Mistress Samira. Oder es könnte mir zumindest schlimmer gehen. Wobei ich niemanden kenne, auf den das zutrifft. Mein Meister ist im Trainingsraum, und ich vermute, dass ihr recht habt. Allerdings muss ich darauf verweisen, dass ich meine Lärmdämpfer inzwischen so gut kalibriert habe, dass ich es fast gar nicht mehr höre."

Der Droide machte eine stolzerfüllte Pause.

"Daher bin ich mir nicht sicher, was Eure Frage angeht. Ich würde allerdings trotzdem raten, ihn zu meiden. Wir sind gerade von einem Auftrag auf Tatooine zurückgekehrt, und ein paar schwerhörige Feuchtfarmer beeindruckt zu haben lässt ihn zur Zeit musikalisch auf Wolke sieben schweben. Von der Sache mit den Tusken-Räubern ganz zu schweigen, aber davon darf ich eigentlich nicht reden. Er belästigt momentan alles und jeden mit seinem Getröte. Zumindest reimt er deswegen nicht so viel.

Quasselte der Droide vor sich hin. Ob ihm jemand zuhörte oder überhaupt noch anwesend war, spielte bei ihm in solchen Fällen keine Rolle. Die junge menschliche Lebensform hörte auf die Bezeichnung Summer, und war wohl ebenfalls im Begriff, eine Jedi zu werden. Außerdem stellte sie ihr Vieroh ebenfalls vor, und erwähnte auch Ly'fe und seine Scheußlichkeit, die er für Musik hielt - wobei sie einschränkte, dass sie möglicherweise eine Kunstbanausin war.

"Das seit Ihr bestimmt nicht, Mistress Samira, oder ich und Trillionen anderer Lebensformen in der Galaxis sind es ebenfalls."

Widersprach er der Jedi und drehte seinen Kopf ruckelnd zur der Kleinen. Ein Gelenk quietschte, als er seinen Kopf neigte.

"Es ist mir eine Freude, Euch kennenzulernen, junge Mistress Summer. Falls ich etwas für Euch tun kann, wie aus x-beliebigen Gründen durch die gesamte Basis gehetzt zu werden, bin ich Euch stets zu Diensten."

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Lianna City - Jedi-Basis - Kantine - Summar, 4O-77, Samira, Matthew und Vail


Vail wollte gerade den Kopf verneinend schütteln, denn Matthew hatte die gestellte Frage einfach umgangen.

Doch dann kamen zu seiner Freude weitere Jedi in die Kantine.
Es gab ein bisschen mehr Normalität im Leben der Jedi.
Mit Sicherheit war es mit dem Tempel auf Coruscant nicht zu vergleichen, aber dennoch es war ein guter Anfang.
Und es blieb zu hoffen, dass es nicht nur bei einem Anfang bliebe. Die Jedi brauchten endlich Zeit und Ruhe, um ihre Reihen zu schließen. Sie hatten einen hohen Preis bezahlt.

Zu seiner Freude kamen die beiden Neulinge an den Tisch. Die Ritterin Samira wurde von einem Droiden vorgestellt. Die zweite hieß Summer. Beide waren von Alderaan erst eben zurückgekehrt.
Bevor Vail auf die gestellten Fragen antworten konnte, gesellte sich ein weiterer Padawan namens Antillis-Jinzo zu ihnen.



„Nun ich kann euch nicht viel über die Basis und die Anwesenden hier erzählen. Außer dass Advisor Taphon ein Training im Trainingssaal abhält. Ich bin selbst erst angekommen.“


führte er aus, bevor ihm einfiel, dass er das Wichtigste vergessen hatte.


“Das ist übrigens Matthew und mein Name ist Vail Del Astyne. Ich habe bei der Flotte in der Staffel gedient. Als die Nachricht kam, dass die Jedi endlich wieder eine Basis hätten, bin ich so schnell wie möglich aufgebrochen. Auch Matthew ist noch ziemlich neu.“

erklärte er Samira und Summar und 40.


“Und da Matthew neu ist und viele Frage hat, diskutieren wir ein wenig. Wir sind eben zu der Frage gekommen, wie man Menschenleben gegeneinander abwägt. Ihr kommt gerade recht, denn Matthew ist meiner Frage geschickt ausgewichen. Er braucht scheinbar einen genaueren Fall.“


bezog Vail sie fröhlich ein.


“Also Matthew, das ist Rätin Samira und dort sitzt Kanzlerin Summar und ich bin der Oberste der Streitkräfte. 40 kann vielleicht die Senatoren ersetzen.“


Vail räusperte sich.


“Jedi Matthew, wir möchten von ihnen erfahren, aus welchen Grund, sie die Entscheidung trafen, General Wahnsinn nicht zu töten und damit zu verhindern, dass Millionen von Bothanern zu Bettvorlegern verarbeitet wurden. Die Republik ist entrüstet und wir haben uns mit vielen Beschwerden herumzuschlagen. Die Bothaner erwägen den Austritt aus der Republik. Ihnen ist doch klar, dass die Bothaner eine wichtige Komponente der Flotte darstellen?“


Vail blickte Matthew an. Die Sache mit den Bettvorlegern war vielleicht etwas weit hergeholt, aber das Prinzip war dasselbe.


„Ihre bisherigen Ausführungen waren uns unzulänglich. Die Befragung von General Wahnsinn und deren Ergebnisse stehen in keinem Verhältnis zu den Unruhen, die uns getroffen haben.“


Lianna City - Jedi-Basis - Kantine - Summar, 4O-77, Samira, Matthew und Vail


[OP]@Sarid: Zu spät :p
Und falls sich jemand über die Bothaner als Bettvorleger wundert. Das liegt einfach daran, dass ich Nal Hutta wieder gelesen haben[OP]
 
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Der Jawa korrigierte sich:

"Achso, Kawada" - der Rest des Namens war Ikarr schon entfallen - "ist der Name eines Stückes.

Wenn du davon schon so begeistert sprichst, muss das Lied ja echt fantastisch sein! Von daher weiß ich nicht, ob ich dessen Magie gebührend einfangen könnte; so wie du. Auf einen Versuch würde ich es aber gerne mal ankommen lassen.

Wenn du willst, restauriere ich dir dafür deinen Droiden. Der scheint ja schon etwas angestaubt zu sein und mit meinen coolen Extras würde ich ihm wieder Leben einhauchen!"


Ikarr liebte es, alten Schrott zu reparieren, zu restaurieren, zu verbessern und zu erweitern. Wie jeder Jawa war er auch sichtlich talentiert darin und kannte viele der grundlegenden Zusammenhänge diverser Technologien.

Aber wenn er sich einmal in etwas vertiefte, verlor er die Kontrolle und werkelte herum, ohne einen Hauch von Schimmer von dem, was er da gerade tat. Das führte "gelegentlich" zu unerwünschten Nebeneffekten. Und "gelegentlich" tat das Objekt nicht mehr ganz das, was erwartet wurde. Seine Erfindungen waren natürlich nicht lebensgefährlich - Höchstens theoretisch. Denn bis jetzt hatte sich jeder Probant rechtzeitig retten oder in Sicherheit bringen können. Zum Glück war der Hauptprobant, Ikarr selbst, ein Meister darin, Stürze, Schnitte, Schüsse, Brände, Vergiftungen, Kälte, Hitze, Quetschungen, Überdruck, Unterdruck, radioaktive Strahlung und natürlich die schon fast liebgewonnenen Explosionen zu überleben.

So war das Leben eines Erfinders nun mal: Gefährlich und actionreich, voller Lektionen. Warum gab es nicht mal Filme über diese abenteuerlustigen Helden?


-

Schließlich wandte sich Ikarr der Meisterthematik zu.


"Und was war mit dem ersten Padawan? Wer war sein Meister?", fragte er neugierig. Oder gab es gar keinen ersten Padawan, sondern nur einen ersten Meister? Wer war zuerst: Der Meister oder der Padawan?

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[ Lianna –- Lianna-City –- Jedi-Basis] Rork Bra’lya

Da steht er nun, der Gebäudekomplex der Jedi vor sich und irgendwie war er Enttäuscht. Er hatte etwas größeres, auffallendes Erwartet, nicht so einen alten Fabrikkomplex. Aber doch wusste er, dass es im Moment so besser war.
Laut den Berichten die er lesen konnte in der vergangenen Zeit hatten die Jedi starke Rückschläge hinnehmen müssen. Von daher ist so was unscheinbares vielleicht ein guter Zug. Nach dem Fall des Tempels auf Coruscant hörte man nicht mehr viel von dem Orden. Und doch hatte er das Gefühl, das er hier richtig war, das er hier hingehöre.

Wenigstens war der Eingang gekennzeichnet, jedenfalls hoffe er das die beiden kleinen Bäume neben der Tür, so ein Zeichen wären. Langsam nahm er den Wäschesack wieder hoch, den er vorhin abgestellt hatte und ging langsam zur Tür. Die Elektronik funktionierte einwandfrei, da sich die Tür zischend öffnete.

Kurze Zeit später stand er dann in der Eingangshalle, die wider rum für seinen Geschmack zu schlicht war. Keine Statuen von großen Jedis, keine Bilder von den Helden alter Schlachten. Nur das Logo des Ordens war auf der gegenüber liegenden Wand zu sehen und natürlich liefen hier Droiden und andere Wesen durch die Halle und verschwanden schnell durch irgendwelche durchgänge.
Er konnte keinen Empfang ausmachen, so stand er einfach in der Mitte des Raumes und hoffte drauf, dass er jemanden auffalle.

Nun steh ich hier schon eine Minute und keinen scheint das zu Stören, verdammt. Dachte er bei sich.

Den Sack stelle er nun neben mich und versuche jemanden Anzusprechen der gerade vorbeiläuft.
Mit meinen 142 cm konnte man mich auch einfach zu leicht übersehen, aber das würde ihn nicht aufhalten. Wäre doch gelacht wenn er keinen finden würde der ihm helfen kann.


Hallo, ich bin Rrrorrk Brrra’lya.

Abrupt blieb der Angesprochene stehen und das nutze er aus. Ob es meine tiefe Stimme war die ihn Stoppte oder das leichte Knurren bei einigen Worten war mir egal. Schnell redete er weiter.

Ich bin neu hierrr, können sie mirrr weiterrrhelfen wo ich mich hierrr einschrrreiben kann? Ich würrrde gerrrne hierrr Ausgebildet werrrden.

Hoffentlich war ich nicht zu Aufdringlich.
Sofort als mir das durch den Kopf schoss deute ich eine leichte Verbeugung an.


[ Lianna –- Lianna - City –- Jedibasis Empfangshalle] Rork und jemand der sich zufällig da Aufhält
 
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