Lianna

|| Lianna System ▫ Lianna ▫ Lola Curich ▫ Jedi - Basis ▫ Quartier von Vorin ▫ Bad || Vorin & Mara

Ein wenig schmunzeln musste Mara schon, als ihr bewusst wurde, dass sie völlig nackt, nur mit ein wenig Badeschaum bekleidet auf den Knien in der Wanne zu ihm sah. Wäre die Situation eine andere gewesen hätten beide wohl nicht die Finger voneinander lassen können. Vielleicht sollte sie sich dies für einen späteren Zeitpunkt aufbewahren. Nun jedenfalls gab es wichtigeres. Die Müdigkeit welche auf ihr lastete wurde beiseitegeschoben. Das Gespräch welches nun begann war wesentlich wichtiger und Mara wollte zudem wissen was ihn so sehr beschäftigte. Allerdings schien sie ihn ein wenig abzulenken was dazu führte, dass sie zwangsläufig rot wurde. Oh weh! Die Wirkung auf ihn war nicht zu übersehen. Aber Vorin wandte den Blick dann doch endlich von ihrem Körper ab und zu ihrem Gesicht hin.

Dinge? Dies war alles nur nicht gerade konkret. Was sollte sie damit anfangen? War das was ihm durch den Kopf ging so unangenehm oder so peinlich, dass er nicht mehr zustande brachte als das Wort Dinge!? Ein wenig irritiert sah sie ihn an. Komisch, aber gut. Sie verstand es nicht. Allerdings glaubte er schon, dass er ihr weitere Informationen geben würde. Wenn nicht würde sie nachhaken. Immerhin konnte man mit dem bloßen Wort Dinge rein gar nichts anfangen und Gedanken lesen konnte sie nun auch nicht. Jedenfalls nicht in der Form in der sie es gebrauchen würde. Und was ihre Visionen anging, die ließen sie gerade im Stich.

Es dauerte etwas, aber dann redete er endlich, wobei er ihr versuchte die Angst zu nehmen. Nun ja, sie kannte seine Familie nicht so wirklich, sah man von Nekki ab welche sich selbst getötet hatte. Mara war nie seiner Mutter oder dem Rest der Familie begegnet. Dazu war es leider nie gekommen. Sie wusste, dass er seine Familie Geld besaß – was ihr jedoch nicht wichtig war – aber sie war eine Waise und genau dies konnte zu Problemen führen. Auch wenn Vorin noch so süß zu ihr war und noch so liebevoll sprach. Ein wenig Angst würde dennoch bleiben. Immerhin hatte sie keine Ahnung wie seine Familie ihre Schwangerschaft aufnehmen würde. Immerhin war es möglich, dass man sie verachten würde weil das Baby unehelich war. Es gab genug Familien die dies als großes Manko sehen würden und Mara wünschte sich eigentlich nichts mehr als eine Familie. Eine Familie die sie liebte, die für sie da war und für die sie da sein konnte. Sie kannte dieses Gefühl nicht wirklich und wollte es deshalb kennenlernen. Wahrscheinlich rührte ihr Angst auch daher.

„Ich versuche es. Trotzdem macht man sich so seine Gedanken. Familie ist etwas was ich nie kennengelernt habe. Ich wünsche mir nichts mehr als eine solche. Durch dich habe ich etwas davon und nun wird es bald mehr werden. Ich hoffe einfach das deine Familie mich mag. Und naja, ich habe ein wenig Angst davor, dass sie uns ablehnen könnte, weil…“, sie brach ab. Die Worte wollten einfach nicht über ihr Lippen kommen. Sie konnte es nicht aussprechen. Mara versuchte den Gedanken beiseite zu schieben, nicht darüber nachzudenken. Es würde schon alles gut werden!

„Keine Sorge, ich möchte ebenso dass du deinen Vaterpflichten nachkommst. Mir ist wichtig dass wir alles gemeinsam machen soweit es möglich ist. Familie zu sein bedeutet für mich alles zusammen zu machen und gemeinsam durchs Leben zu gehen. Wir schaffen das, da bin ich mir sicher! Ich liebe dich Vorin, du bist mein Lebensinhalt, meine Stütze. Ohne dich wäre mein Leben nichts. Was ich für dich empfinde kann man mit bloßen Worten nicht beschreiben. Ich werde dir folgen, überall hin und ich werde an deiner Seite sein wann immer du mich brauchst.“

Zärtlich strich sie über seine Wange.

„Gemeinsam, Vorin!“

Sie lächelte. Dann wölbte sie leicht eine Braue als ihr Liebling davon sprach, dass ich ihre Beziehung nun verändern würde. Sicherlich, sie wurden Eltern. Dies war eine ziemliche Veränderung, aber irgendwie hatte Mara das Gefühl als ob er auf etwas anders hinaus wollte. Kein Mädchen mehr? Was meinte er damit? Ein wenig irritiert sah sie ihn an. Konnte er nicht einfach aussprachen was er sagen wollte? Musste er in solchen Rätseln sprechen? Sie fragte sich was los war. Noch stieg sie nämlich nicht dahinter. Mara schüttelte leicht den Kopf, dann erhob sie sich um aus der Wanne zu steigen, schlang ein Handtuch um sich und sah ihn an.

„Hey, du sprichst in Rätseln, endest zwischendrin als ob du Angst hättest auszusprechen was in ihr vorgeht. Was ist los? Vorin, gleich was es ist, ich werde es überstehen.“

Sie grinste, glitt vor ihn und strich erneut über seine Wange. Etwas beschäftigte ihn noch immer. Wobei sie nicht sagen konnte was es war. Ihr Instinkt ließ sie im Stich, ihre Fähigkeit der Ahnungen ebenfalls. Was also war los?

„Es wird doch wohl nichts schlimmes sein oder? Was die Wohnung angeht, ich bin damit einverstanden. Im Grunde bin ich eigentlich mit ziemlich allem Einverstanden was du vorschlägst.“

Ob sie eine Antwort erhalten würde? Ein wenig unsicher machte sie sich trocken um dann das anzuziehen was Vorin ihr gebracht hatte. Bereits jetzt schon begann sie erneut zu frieren.

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Lianna, Lola Curich, im Abenteuerpark unterwegs in der Achterbahn”Blitz-Sternen-Feger”: Zoey und Yui und andere Mitfahrer


Einige Loopings später, ziemlich blass und kurz vorm Erbrechen stieg Zoey und das Geburtstags-Droidenmädchen aus dem Blitzsternenfeger aus. Zoey musste sich am Geländer festhalten, um die paar Stufen, die noch hinunter führten, nicht herunter zu purzeln. Ihr war übel! Ihr war schwindlig! Es drehte sich alles! Sie suchte sofort hektisch in ihrer Handtasche nach einer Pille gegen Übelkeit und schluckte sie auch ohne zu zögern. Sie hatte sich vorsorglich schon etwas mitgenommen. Hoffentlich würde sie bald helfen!

“Ok, mir ist die Fahrt nicht so gut bekommen! Womit willst du als Nächstes fahren? Ich werde aber draußen davor auf dich warten. Ich brauche etwas frische Luft und mein Magen muss sich beruhigen! Aber, lass dich nicht abhalten! Fahr` ruhig! Ich glaube, ich habe für heute genug! Such`dir etwas aus!”

Während Yui eine Attraktion nach der Nächsten ausprobierte, wartete Zoey geduldig auf Yui stets davor. Ihre Gedanken waren schon bei Morgen! Es stand eine Aufzeichnung einer Talk-Show, die als Dauerwerbesendung Galaxie weit ausgestrahlt werden würde, in den Holo-Net-Studios in Lola Curich an. Etwas mulmig war ihr bei dem Gedanken schon. Und sie musste schon so zeitig am Morgen dort erscheinen. Um Neun war die Aufzeichnung. Das bedeutete, dass sie um fünf Uhr früh dort schon auftauchen musste. Was sollte sie nur anziehen?! Genug im Schrank hatte sie ja nun wirklich nach dem Extremshopping! Dennoch war jetzt die Auswahl schon wieder fast zu groß! Vielleicht sollte sie das marineblaue Kleid nehmen? Mit der Farbe konnte man nicht viel falsch machen! Jene Farbe stand ihr sehr gut und die Farbe wirkte stets edel und elegant. So hing Zoey ihren Gedanken nach, bis sie den Park gegen 17 Uhr verließen.

In der Jedi-Basis angekommen, meinte dann Zoey zu Yui:

“Es war ein aufregender Tag. Jetzt sollten wir es ein wenig ruhiger ausklingen lassen. Morgen steht eine Menge bei mir an und ich glaube, dein Haustier braucht dich jetzt! Ich hoffe, es hat dir gefallen!?”

Anstrengend war der Tag! Doch das dachte sie sich nur! Zoey sah sich dann ein wenig die Basis an. Sie begann bei dem schönen Wetter mit dem Garten, so lange es noch hell war. Die Park ähnliche Anlage war gut gepflegt, hier und dort begegneten ihr Jedi, die ihr auf den Wegen spazierend entgegen kamen, einige unterhielten sich, einige übten draußen mit ihren Lichtschwertern, andere übten levitieren und etliche meditierten. Es wirkte alles so ruhig und friedlich! Ein Kontrast zu den letzten Monaten! Und dann sah sie eine Person beim Meditieren, die sie kannte und der kein Jedi war. Es war Sane! Zoey freute sich, ein bekanntes Gesicht zu sehen und ging sofort zu ihm hin und stand kurz darauf vor ihm.

“Hey, du passt dich an! Wie geht es dir? Schön dich zu sehen. Ich habe einen anstrengenden Tag hinter mir. Ich feierte heute Yuis`s Geburtstag und musste Achterbahn fahren. Wir kommen gerade aus dem Abenteuerpark. Darf ich mich zu dir setzen?“

Die Antwort wartete Zoey nicht ab, denn er würde ja wohl kaum nein sagen und setzte sich zu ihm ins kurz geschnittene Gras des gepflegten Rasen`s.

“Vielleicht sollte ich es auch mit Meditieren versuchen, denn ich bin schon total aufgeregt wegen morgen?! Ich habe eine Holo-Net-Aufzeichnung in den Filmstudios. Eine Talk-Show! Um so näher der Termin rückt, um so unruhiger werde ich. Du weißt, wegen meinem Buch! ? Ich habe erst heute morgen von meiner Agentin davon erfahren. Es soll Galaxie weit ausgestrahlt werden. Ich bin verunsichert, wie ich es angehen soll. Gerade, weil es auch im Imperium ausgestrahlt werden soll! Auch meine Lesereise geht quer durch die Galaxie. Sogar nach Bastion. Mein Buch wird auch im Imperium verkauft werden. Dem Friedensvertrag sei dank! Ich bin total aufgeregt! Was mich ein wenig beunruhigt, ist die Sache mit den Kopfgeldern, die auf uns ausgesetzt wurden! Bloß, wir können uns ja nicht unser Leben lang verstecken! ? Sane, könntest du mir morgen Nachmittag noch eine Trainingsstunde mit dem Blaster geben? Ich denke, es wäre vorteilhaft, wenn ich sicherer im Umgang mit dem Blaster wäre!? Natürlich nur, wenn du Zeit hast?”

Ihr Blick wirkte plötzlich besorgt und nachdenklich, ehe sie fortfuhr.

“Es geht schon übermorgen los. Nach Ryloth. Ich hoffe, ich bringe Yui nach Hause, also wir werden ihre Eltern dort ausfindig machen und jene nehmen sie auch noch an, in der Hülle, in der sie jetzt steckt!?”

Zoey schaltete dann merklich um und wischt die vielen besorgten Gedanken weg.

“Ich möchte mir noch ein wenig die Basis anschauen. Vielleicht stehen unsere Artefakte bereits zwischen den anderen Trophäen und Kostbarkeiten in der Bibliothek/Archiv? Das mich die Artefakte und Bücher interessieren, kannst du dir sicherlich vorstellen. Unser Rucksack wanderte erstmal zur Kontrolle ins Labor.”

Sie lächelte ihn wissend und verschwörerisch an. Schließlich wussten Beide, wo die Artefakte her kamen! Sie hielt dann ihr Gesicht für ein kurzes Sonnenbad in die Abend-Sonne und schloss kurz die Augen.

“Wollen wir vielleicht noch eine Runde spazieren gehen?”,

fragte sie dann Sane. Es war so ein tolles Wetter! Ihr persönlich würde etwas Laufen gut tun. Sicher war sie auf Naboo auch mit Meditation groß geworden, doch sie war für eine Naboo schlecht darin. Sie war aktiver als die anderen Naboo. Dort lehrte man ihnen das Meditieren und im Einklang mit der Harmonie zu leben, doch sie war nicht wie die gewöhnlichen Naboo. Sie tat sich mit Meditieren schwer. Sie kam immer schlecht runter oder wurde plötzlich albern dabei. Auch, dass Sane hier im Garten nicht alleine, sondern nahe einer Jedi-Gruppe, die meditierten, saß, hatte Zoey nicht sonderlich gekümmert.

“Wie geht es den Anderen? Hast du noch etwas gehört?”


Lianna, Lola Curich, im Garten der Jedi-Basis: Sane und Zoey
 
Lianna/ Lola Curich/ Jedi Basis/ Garten/ Sane, andere

Er schloss die Augen und legte seine Hände in den Schoß, dann versuchte er, seine Gedanken zum Schweigen zu bringen. Das war wohl der schwierige Teil. Ihm ging ja einiges durch den Kopf. Die neuen Erfahrungen verfolgten ihn, die Zukunft bereitete ihm Sorgen und auch an den Rest der Truppe musste er immer wieder denken. Außer Wendon hatte er von keinem was gehört. Womöglich hatten sie die Soldaten auch schon wieder vergessen. Sie waren nur Werkzeug, das Mittel zum Zweck. Sobald man es nicht mehr braucht, vergisst man es wieder. Das war seine Arbeit. Vor allem als Infiltrator sollte er darauf Wert legen, vergessen zu werden. Streng genommen durfte er gar nicht existieren. Er hatte auf imperialem Gebiet operiert, obwohl es einen Friedensvertrag gab. Über den hatte er sich auch noch nicht informiert. Musste er nachholen. Und konnte er eigentlich Arzt werden und eine eigene Praxis eröffnen, wenn ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt war?

Das alles waren Gedanken, die es ihm schwer machten, den Kopf frei zu bekommen. Wie konnte er seine eigene Gedankenwelt niederringen? Konnte er es überhaupt? War er als Nicht-Machtnutzer dazu möglicherweise nicht in der Lage? Vielleicht musste er seine Gedanken zunächst auf etwas anderes, auf etwas ursprüngliches lenken. Auf seine Umgebung zum Beispiel. Auf den Wind, der ihm leicht über die Haut streichelte oder die Sonne, die ihn wärmte. Dann waren da noch die Geräusche: Blätter raschelten, Insekten summten und die Jedi die ihm am nächsten waren konnte er leise atmen hören, wenn er nur die Ohren spitzte. Dann viel ihm auf, dass er ja selber atmete und dass diese Tatsache eigentlich sehr spannend war. Ein, Luft strömt in seine Lunge, aus, Luft entweicht. Es war ein natürlicher Rhythmus. Ein, aus. Hinzu kam sein Herzschlag, sein Puls, die sich passend in die Frequenz seiner Atmung einfanden und so eine interessante Melodie hervorbrachten. Ein und aus. Sane spürte nun, wie die Melodie einen Höhepunkt suchte, eine tragische Verlangsamung, die nur er wahrnehmen konnte und ihn auf sonderbare Art und Weise glücklich machte. Es war tiefste Entspannung, die langsam seinen Körper eroberte und seinen Geist mit sanfter Gewalt verdrängte. Alles schien auf einmal glasklar vor ihm zu liegen. Als hätte er den richtigen Weg vor sich liegen und müsste nur noch seine Beine bewegen und ihm bis zu seinem Ende folgen.

Sane öffnete die Augen. Zoey stand vor ihm. Tatsächlich freute er sich, sie zu sehen.

"Ich passe mich doch nicht an. Ich probiere nur etwas aus. Soweit geht es mir gut und dir?"

Ob dieser "Versuch" sich gelohnt hatte, konnte er noch nicht wirklich sagen. Noch immer hatte er dieses richtige Gefühl, doch er konnte es nicht wirklich beschreiben. Auch dass Zoey sich nun zu ihn setzte, schien ihm richtig zu sein. Sie erzählte ihm von ihren Terminen und Shows bezüglich des Buches, das sie über Thearterra geschrieben hatte. Sane war sich sicher, dass er nie einen Blick in dieses Buch werfen würde. Es gab keinen Grund für ihn, sich an diese Mission zu erinnern.

"Seit wann feiern Droiden Geburtstag?"

Die ersten Jedi im Umkreis warfen ihnen verärgerte Blicke zu. Lag womöglich daran, dass die Archäologin nicht die Mühe machte zu flüstern oder an der gemeinsamen Meditation teilzunehmen, aber das machte dem Soldaten nichts aus. Er genoss ihre Anwesenheit und sogar ihr Geplapper.

"Die Kopfgeldjäger töten, bevor sie uns töten, gute Idee. Ich werde dir ein paar Kniffe beibringen. Vorher muss ich aber mit der Tempelwache darüber sprechen. Ich habe versprochen, in der Jedi-Basis keine Waffen zu tragen und möchte das vorher abklären."

Dass Zoey lernen wollte, wie sie sich verteidigen konnte, war wirklich eine gute Idee. Allerdings würde eine Stunde nicht reichen, um sich gegen Kopfgeldjäger zu verteidigen. Immerhin war es deren Job, Lebewesen zu jagen und zu fangen oder zu töten und sicherlich würde der ein oder andere erfahrene Jäger die Liste von Arica schon angeschaut haben. Er würde der Archäologin vor ihrer Abreise tägliche Übungen empfehlen. Oder er begleitet sie, tritt aus der Armee aus, sorgt für ihre Sicherheit. Ein absurder, aber irgendwie verlockender Gedanke.

Dann kam das Gespräch wieder auf Yui zurück. Dass der Droide noch etwas von einem Twi'lek Kind in sich hatte, hatte der Soldat fast vergessen.

"Ich schätze Yui als Gefahr ein. Sie ist unberechenbar, das macht sie so gefährlich. Hinzu kommt, dass sie anscheinend nicht imstande ist, die Konsequenzen ihrer Handlungen zu reflektieren, eben wie ein Kind. Ihre Eltern bräuchten Hilfe, allerdings kann euch die Republik hierbei nicht unterstützen. Ryloth liegt im imperialen Gebiet."

Der Vorschlag, spazieren zu gehen, gefiel ihm. Immerhin saß er hier nun schon eine Weile und sich ein bisschen die Füße zu vertreten konnte nicht schaden.

"Spazieren klingt gut, aber ich kenne mich hier überhaupt nicht aus. Außer der Isolierstation und dem Garten habe ich hier ja auch noch nichts gesehen. Du könntest mich ja ein wenig herumführen? Außer Wendon und dich habe ich noch keinen aus der Truppe getroffen."

Lianna/ Lola Curich/ Jedi Basis/ Garten/ Sane, Zoey, andere
 
Lianna, Lola Curich, Jedi-Basis, Gartenanlage: Zoey und Sane


Sane schien sich zu freuen, sie zu sehen. Es ging ihr genauso. Sie hatte Sane von Anfang an gemocht. Die Jedi-Truppe war außerdem Tag für Tag, Stunde um Stunde, Minute für Minute monatelang zusammen gewesen. Irgendwie fehlten Zoey die vertrauten Gesichter. Sie waren alle doch ziemlich eng “zusammen gewachsen”, hatten auf einander acht gegeben und sich um jeden Einzelnen gesorgt, hatten sich gegenseitig gerettet und auch das Ein oder Andere mal von sich erzählt.

“So so, du probierst etwas aus! ?”,

neckte sie ihn ausgelassen, wie schon lange nicht mehr.

“Es geht mir gut. Was sagen denn die Ärzte zu deinem speziellen Problem? Was halten sie denn davon?”,

sagte sie nun deutlich leiser, da es nicht für Jedermann bestimmt war und beugte sich dabei zu Sane vor. Zoey fragte sich, was nun tatsächlich hinter dem unbekannten zusätzlichen Wert steckte und was die Jedi-Ärzte und Jedi-Heiler dazu heraus gefunden hatten.

Yui hatte darum gebeten. Noch im Tempel, im Nesterraum genauer gesagt. Wir feierten ihren elften Geburtstag. Wir legten den Tag einfach fest. Ihren genauen Geburtstag weiß sie nicht. Überhaupt erinnert sie sich an nur wenige wichtige Daten und Fakten aus ihrem früheren Leben als echtes Kind, was die Suche nach ihren Eltern nicht leichter machen wird!”,

antwortete ihm Zoey auf die Frage zu Yui`s Geburtstag.

“Ich schenkte ihr ein kleines Haustier, weil sie einen Freund braucht! Sie kümmert sich gerade um ihr Voorpak.”

Sane begrüßte ihre Idee, Blastertraining zu machen und war bereit ihr zu helfen. Obwohl Zoey an Notwehr und nicht ans Kopfgeldjägertöten dachte. Zoey lächelte erfreut. Er wollte sich in der Jedi-Basis umsehen bzw. umhorchen, ob dies hier irgendwo möglich wäre. In der Basis war das Waffen tragen verboten. Ausgenommen Lichtschwerter!

“Das ist eine gute Idee. Hier in der Basis wäre es ideal gleich vor Ort. Ansonsten gibt es wohl eine Übungs-Schussanlage draußen im Industriegebiet. Ja, ich merkte auf Thearterra, dass es günstig wäre, sicherer im Umgang mit der Waffe zu werden und vielleicht auch mal etwas zu treffen, auf was man zielt.”

Zoey lachte über ihre eigenen Worte oder besser über ihre eigene Dummheit. (Letzteres sagt man nur so, denn dumm ist Zoey nun wirklich nicht. Es fehlte ihr einfach an Übung mit der Waffe und sie bräuchte einfach noch einige Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang damit.)

Dann kamen sie nochmal auf Yui zu sprechen und wieder hörte sie, dass man Yui für gefährlich hielt. Eigentlich wusste sie längst, was alle dachten! Auch Q`Tahem dachte so! Und wahrscheinlich hatten ja auch alle nicht unrecht! Wenn Zoey an die Würgeattacke im Raumschiff kurz vor dem Rückflug dachte! Die Archäologin spürte ihren kräftigen Griff gleich um ihren Hals. Schnell schüttelte sie die unangenehme Erinnerung ab.


“Ja, ich weiß. Das ist mir durchaus bewusst. Sie kann sehr kompliziert sein. Dennoch hat sie es verdient, dass ihr jemand hilft. Und das werde ich sein! Sie ist das Produkt ihrer Umwelt und ihrer fürchterlichen Erlebnisse und Erfahrungen geworden. Sie hat schon Schlimmes durch gemacht! Es steckt aber auch viel Gutes in ihr! Sie war dem Team im dritten Tempel eine große Hilfe! Denk` nur daran, dass sie einen zweiten Medi-Rucksack holte und für uns gehackt hat und den zweiten Samurai-Roboter auf den Ersten programmierte und dies hatte wunderbar funktioniert. Sie hat mir öfters das Leben gerettet. Beim Absturz aus der Gondel oder beim Absturz beim Hinaufklettern auf den Tempelberg zum Eistempel! Sie hörte mich und brachte Sari zu mir, als ich im zweiten Tempel kurz vorm Ausgang durch die Falltür gefallen bin und im See entkräftet fast ertrunken wäre! Sie rettete mich im Phiolenraum überm Energiekugelraum vor dem Grafen Sturn, nachdem jener seine Macht wieder hatte und auf uns losging! Sie verband mich nach dem Treppensturz. Sie wurde nicht böse und erst recht nicht als Killerdroide geboren! Das dürfen wir nicht vergessen! Sicher, sie hat ihre Fehler, ganz Schöne sogar, doch wer hat die nicht!?“

Die Sache mit dem Killerdroiden hatte sie Sane wieder mal zugeflüstert. Nicht das hier Panik ausbrach! Sane stimmte dem Spaziergang zu. Das freute Zoey.

“Ich kenne mich auch noch nicht aus! Lass`uns einfach hier lang laufen. Wie gesagt, ich war auch nur mit Yui zusammen.”

Sie zeigte auf eine hübsche Strecke, die rechts und links von Bäumen gesäumt war und dann wieder im Bogen zum Basisgebäude führte.

“Ich habe bisher auch nichts weiter von den Anderen gehört. Ich hatte Sari und Markus noch je ein kleines Päckchen zur Aufmunterung auf die Kranken-Quarantäne-Station geschickt. Bisher kam keine Reaktion! Hoffentlich ist es angekommen?!”

Sie machte eine Pause und genoss einfach die Natur.

“Es ist komisch, oder? Wir schlendern hier so lang und kürzlich rannten wir noch um unser Leben. Thearterra war echt heftig! Ich hoffe, ich werde mit meinem Buch berühmt. Ich habe vorhin, als ich vor einem Fahrgeschäft auf Yui wartete, eine Nachricht an den Jedi-Rat geschickt, ob ich Personenschutz auf meiner Reise bekommen könnte. Es muss kein Jedi sein. Ein Soldat oder Polizist geht auch. Ein Bodyguard! Ich würde mich sicherer fühlen, verstehst du? Seit Thearterra fühle ich mein Leben gefährdeter als vorher!”

Dann betraten sie das Gebäude. Die Sonne war unter gegangen. Zoey hatte sich längst den Weg zur Bibliothek zeigen lassen. Dort angekommen, betraten sie leise und ehrfürchtig die weitläufige Räumlichkeit, die sich über mehrere Säle erstreckte. Eine alte Bibliothekarin, eine Jedi, kam auf sie zu und fragte nach, was sie suchen würden, da beide erst einmal nur herum standen und staunten.

“Wir sind von der Thearterra-Mission. Ich bin Dr. Zoey Liviana, die Archäologin und wissenschaftliche Beraterin der Mission gewesen und dies ist …”

Zoey ließ sich Sane selbst vorstellen.

“Wir wollten uns gerne den Raum mit den Artefakten anschauen und nachsehen, ob unsere mitgebrachten Artefakte bereits darunter stehen.“

Die alte Dame lächelte sanft, wenn auch flüchtig und eilte ihnen mit einem Wink und einem:

“Kommen Sie bitte mit! Folgen Sie mir!”,

voraus.

Zoey lächelte vorfreudig und aufgeregt Sane zu und lief schnell hinterher. Die ältere Dame hatte ein ganz schönes Schritttempo drauf! Sie öffnete einen Extraraum und ließ die Beiden wieder alleine. Und dann stand Zoey mit Sane mittendrin. Artefakte, fein säuberlich aufgereiht und beschriftet! Zoey konnte sich gar nicht satt sehen! So viele Kostbarkeiten! Ihr Archäologenherz klopfte vor Freude ungestüm in ihrer Brust! Dann sah Zoey das Amulett und die Goldketten, die sie mitgebracht hatten. Sie waren an je einer Büste hinter Glas. Auf einem Schild stand, dass auch die Ketten Amulette und verflucht waren. Na, so was! Nach längerem Suchen fand Zoey das Holocron. Nach und nach fand sie die Artefakte, die sie mitgebracht hatten. Bis auf die Phiolen mit dem Virus und dem Gegenmittel natürlich! Sie zeigte sie jedesmal lachend Sane. Es war wie ein Suchspiel!

“Ich sollte jetzt etwas essen gehen. Und dann muss ich ins Bett. Ich muss morgen sehr früh aufstehen! Nach der Holo-Aufzeichnung werde ich im Einkaufscenter von Lola Curich, in der großen Buchhandlung, eine Stunde lang meine Bücher signieren, denn morgen früh ab zehn Uhr läuft der Verkauf an. Vielleicht kannst du mich dort abholen? Oder, wenn du Lust hast, kannst du mich auch gerne ins Holo-Net-Studio begleiten? Ich könnte seelischen Beistand gebrauchen.”

Erwartungsvoll schaute sie Sane an und hoffte, dass er zusagen würde. Es graute ihr, da Morgen alleine hin zu müssen.


Lianna, Lola Curich, Jedi-Basis, Jedi-Bibliothek/Archiv/ Artefaktraum: Zoey und Sane
 
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Lianna-System - Lianna - Lola Curich - Jedi-Basis - Gänge - Shana, Akani


Irgendetwas an Akanis Antwort war wohl überaus lustig, denn Shana musste sofort lächeln. Das war natürlich schön, aber warum musste sie sofort lächeln?

"Ahm...Ist irgendwas?", fragte er und hob eine Augenbraue.

Na egal. Der Chiss verabschiedete sich, dann machte er sich auf den Weg zur Eingangshalle. Doch schon bevor er sie erreicht hatte, lief ihm ein Droide über den Weg, den er einfach direkt ansprach und nach einem Zimmer fragte, welches er belegen könnte. Der Droide fragte das System diesbezüglich ab und führte Akani keine fünf Minuten später auch schon zu seinen neuen Räumlichkeiten.

Diese waren recht schlicht eingerichtet, aber der Jedi-Anwärter hatte weder etwas anderes erwartet noch verlangt. Er vermutete, dass er ohnehin nicht übermäßig viel Zeit auf dem Zimmer verbringen würde. Doch erstmal räumte er seine wenigen Sachen auf und entschied sich dann spontan um, ein Bad zu genießen anstatt nur zu duschen.

Als er fertig war und sich deutlich besser fühlte, beschloss Akani, noch einmal der Bibliothek einen Besuch abzustatten. Er musste einmal nach dem Weg fragen, doch schon bald erkannte er Teile wieder und fand sein Ziel selbst. Er lief durch die Gänge und nahm - so ein Zufall aber auch - "Lichtschwertkampf - Die sieben Formen" mit, außerdem nach kurzer Recherche ein weiteres Buch namens "Grundlagen der Macht". Als er schon zur Theke gehen wollte, blieb er im Vorbeilaufen abrupt stehen, als ihm ein dritter Titel ins Auge sprang. Unschlüssig stand er herum, dann gab er sich einen Ruck.

Der Bibliotheksdroide, der gerade am Tresen stand, besah sich die Werke.

"'Ein Lichtschwert konstruieren'? Laut meinen Daten bist du gerade erst hier im Orden angekommen, denkst du nicht, dass es dafür etwas zu früh ist?"


Akani winkte leichthin ab, lächelte dann jedoch.
"Ich habe keineswegs vor, mir jetzt schon ein Lichtschwert zu bauen. Aber als ich an dem Buch vorbeigelaufen bin, fand ich es irgendwie zu interessant, um es stehen zu lassen."

Der Droide warf ihm einen langen Blick zu, nickte dann jedoch.
"Je früher, desto besser, nicht wahr?"

Der Chiss grinste nur.

Zurück auf dem Zimmer legte er sich ins Bett, blätterte jedoch noch ein wenig in den sieben Formen. Er fragte sich, wie viele Lichtschwertstile man beherrschen konnte. Nach den grundsätzlichen Beschreibungen, die hier geliefert wurden, klang für ihn eine Kombination aus Form 2 - Makashi und Form 3 - Soresu vorteilhaft. Laut dem Buch war erstere besonders für reine Lichtschwertduelle geeignet, während sich letztere auf die Verteidigung spezialisierte und dabei speziell für das Abwehren von Blasterbeschuss geschaffen war.

Er beschloss jedoch, keine übereilten Entscheidungen zu treffen. Nach ein wenig weiterer Lektüre legte er die Bücher weg und schloss die Augen.

Am nächsten Morgen wachte der junge Chiss früh auf. Ein Blick aus dem Fenster zeigte einen fantastischen Sonnenaufgang.
Dennoch sprang er voller Tatendrang aus dem Bett, aus welchem Grund auch immer fühlte er sich trotz der frühen Uhrzeit wunderbar ausgeruht.
Er kleidete sich an und fand dann irgendwie den Weg zur Kantine.

Der Magen kann ein überraschend effektives Hilfsmittel zur Orientierung sein...
Besagter Ort war fast ausgestorben, lediglich eine Handvoll andere Jedi nahmen schon ihr Frühstück ein. Akani machte sich ein Müsli und fügte diesem ein Käsebrot und eine Tasse Tee hinzu.

Danach wanderte er etwas umher, bis er die Trainingsräume fand, in denen vor der Mission seine erste Unterrichtsstunde - wenn man diese so nennen konnte - stattgefunden hatte. Doch Shana war nirgends zu sehen, was ihn jedoch nicht überraschte.
Was will man auch erwarten? Ältere Leute brauchen halt mehr Schlaf...
Er grinste beim Gedanken daran, wie Shana wohl auf eine solche Aussage reagieren würde.

Den Weg nach draußen fand der Padawan recht schnell, weil er sich daran orientieren konnte, wie er zur Kantine und von dort dann zur Eingangshalle laufen musste.
Doch er benutzte nicht den Haupteingang, sondern ging nach hinten durch und gelangte auf diesem Weg hinter das Hauptgebäude, wo er auch gleich von üppigem Grün umgeben war.

Die Luft roch in den Gärten unglaublich frisch, und auch die Temperatur war äußerst angenehm, nicht warm, weil die Sonne noch nicht lange am Himmel stand, aber auch nicht kalt, denn momentan waren auch die Nächte sehr mild.
Akani schlenderte einige Zeit umher und genoss einfach die Stille, nur unterbrochen von Vogelgezwitscher und dem leisen Plätschern vereinzelter Springbrunnen und kleiner Bachläufe. Er fragte sich kurz, wie wohl die Gartenanlagen des alten Jeditempels ausgesehen haben mochten, wenn schon die des neuen so hübsch waren.


Dann setzte er sich in einem Abschnitt, der als kleiner Steingarten angelegt worden war, auf einen Felsen und schloss die Augen.
Zusammen mit seinem sich beständig verlangsamenden Atem nahm auch seine Umgebung langsam Gestalt an. Er stellte fest, dass seine Machtsicht ihm hier deutlich klarere Bilder lieferte, und vermutete, dass dies an seiner lebendigen Umgebung lag. Doch sogar die Felsen waren sehr gut zu erkennen. Lag das an etwaigen dünnen Schichten von Moos, die das Gestein überzogen hatten, oder hatte die Lebensenergie der Pflanzen vielleicht sogar irgendwie das eigentlich leblose Gestein durchdrungen? Eine von vielen Fragen, die er Padme irgendwann stellen musste...


Als der Chiss die Augen wieder öffnete, wusste er nicht, wie viel Zeit vergangen war. Angesichts des Sonnenstandes konnte er jedoch nicht länger als eine Stunde in Meditation verbracht haben.
Kann man das eigentlich Meditation nennen? Es ist ja nicht so, als wäre ich ein schon ausgebildeter Jedi oder Padawan, der genau weiß, was während seiner Meditationsphasen zu tun ist...
Er betrat wieder den Tempel selbst und ging steuerte abermals die Trainingsräume an.

Diesmal fand er auch Shana, die jedoch gerade im Gespräch mit einer anderen Jedi war, welche er aufgrund ihres Äußeren als Echani identifizierte. Außerdem befanden sich weitere Personen im Raum und trainierten etwas abseits der beiden.
Akani betrat den Raum. Shana hatte ihn bisher nicht bemerkt, und er wollte die Unterhaltung nicht stören.. Lächelnd lehnte er sich direkt neben der Tür an die Wand und wartete ab.



Lianna-System - Lianna - Lola Curich - Jedi-Basis - Trainingsraum - Shana, Brianna, Salina, Sarid, Akani
 
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Lianna - Jedi-Basis - im Trainingsraum - Salina, Brianna, Shana und Sarid

Immerhin lächelte die blonde Padawan kurz als Sarid sie ansprach und ging auch sofort auf ihre Worte ein. Sie schien jedenfalls ein überaus redseliges Wesen zu sein. Sarid hatte in der Hinsicht zuletzt ja auch einige andere Exemplare erlebt, dagegen war Shana wirklich angenehm. Locker verschränkte Sarid ihre Arme vor der Brust und erwiderte das Lächeln der jungen Frau. Das war zumindest schon ein guter Start, vor allem da Shana ja noch gar nicht wusste, weswegen die Jedi-Rätin sie überhaupt angesprochen und ihre Übung im Trainingsraum unterbrochen hatte.

"Ich kann dir jedenfalls versichern, dass du diese Übung bereits sehr gut hinbekommt - aus Sicht einer Jedi jedenfalls, welche keinerlei Talent zur Machtabsorption besitzt. Ich könnte mich wahrscheinlich jahrelang damit beschäftigen und wäre immer noch nicht besser",

erwiderte Sarid lächelnd.

"Und nein, du stört wirklich nicht. Eher müsstest du Angst haben, dass dich ein Streifschuss von Salina dort drüber trifft. Das ist nicht der Grund, warum ich dich angesprochen und Tipps kann ich dir leider aus oben genannten Gründen auch keine geben, außer dem, dass du zu dem Thema mit Sicherheit Diverses in der Jedibibliothek nachlesen kannst. Ach ja, ich kenne auch noch andere Jedi-Räte, welche dir da wirklich helfen könnten, aber ich nicht. Nein, ich habe gerade eben eine Nachricht des Jedi-Rates erhalten."

Um die Spannung noch etwas zu erhöhen machte die Jedi-Rätin kurz eine Pause. Vielleicht hatte die Padawan schon eine Ahnung worum es ging. Aber sie machte irgendwie nicht den Eindruck, also sprach die Corellianerin schließlich weiter.

"Weißt du, der Rat hat entschieden, dass es für dich an der Zeit ist dir dein erstes eigenes Lichtschwert zu bauen - die letzte Prüfung vor einer Ernennung zu einer Jedi-Ritterin. Fühlst du dich dessen gewachsen und in der Lage, Shana? Dann darfst du nämlich ab sofort damit beginnen. Den Werkraum in der Basis kennst du ja, nehme ich an. Dort ist alles Nötige an Material vorhanden, ebenso Baupläne. Deine Padawanzeit neigt sich endlich nach so langer Zeit dem Ende zu."

Bei den Worten wusste Sarid allerdings nicht so recht, ob sie der jungen Frau dazu wirklich gratulieren konnte. Diese wirkte irgendwie unsicher, unschlüssig. Aber vielleicht hatte Sarid sie auch irgendwie eingeschüchtert oder besser gesagt überrumpelt? Die Jedi-Rätin wirkte sonst allerdings kaum so authoritär, da sie eine eher kameradschaftliche Herangehensweise bevorzugte. Körperlich hingegen machte Shana einen fitten Eindruck. Das hatte sie zuvor schon bei der Absorptionsübung gesehen. Zwar konnte sie nicht mit einer lebenslang trainierten Echani wie Brianna mithalten, aber für einen Menschen war sie muskulös. Laut dem, was Sarid noch über Shana gelesen hatte war sie im Lichtschwertkampf auch überaus begabt. Eine Kämpferin also - solche waren immer gefragt. Mittlerweile war auch ein männlicher Chiss (Akani) in den Trainingsraum gekommen, aber da er keine Anstalten machte auf sie zuzukommen ignorierte Sarid ihn für den Moment. Sie wollte schließlich keine Sekunde davon verpassen wie die junge Padawan auf Sarids Arbeitsanweisung reagierte, denn auch dies sagte einiges über den Charakter der Frau aus.

Lianna - Jedi-Basis - im Trainingsraum - Salina, Brianna, Shana, Akani und Sarid
 
Jedi-Basis ~ Gänge

Allerhöchste Zeit, ging es Anakin durch den Kopf, als er von der Werkstatt kommend durch die Gänge der Jedi Basis lief. Die zahlreichen Gesichter, die ihm auf seinem Weg begegneten, waren nur eines der zahlreichen Anzeichen dafür, dass dieser Ort längst eine neue Heimat für die Jedi geworden war. Für Anakin selbst fühlte sich alles hier noch sehr ungewohnt an. Insgesamt hatte er seitdem die Jedi nach Lianna gezogen waren nur wenige Tage in der Basis verbracht und trotz seines Platzes im Rat - den er seit Kurzem auch wieder aktiv ausüben durfte - waren ihm die meisten ihm begegneten Jedi unbekannt. Selbst die wenigen Personen, deren Gesichter er erkannte, sofern sie zu einer Spezies gehörten, die so etwas wie Gesichter besaß, konnte er nur selten auch einen Namen zuordnen. Glücklicherweise lagen die Zeiten, in denen er sich über derartige Banalitäten ernsthafte Gedanken gemacht hätte, lange hinter ihm.

Überhaupt musste Anakin feststellen, sofern er sich die Zeit für eine ernsthafte Selbstreflexion einräumte, dass sich sein Leben begonnen hatte leer anzufühlen. Tenia, seine Padawan und Begleiterin für eine lange Zeit stand längst als Ritter auf eigenen Beinen. Darauf war er als ihr ehemaliger Meister natürlich sehr stolz, doch die Farore war seitdem leise - ein Umstand den er früher sehr geschätzt hatte, aber an den er sich nun erst wieder gewöhnen musste. Seine vorübergehende Suspendierung hatte ihn zusätzlich vom Rest der Jedi isoliert, auch wenn er sich eingestehen musste, aber nicht wollte, dass er dafür auch selbst verantwortlich war. Die Ereignisse während seiner letzten Mission auf Thearterra bereute er nicht im Geringsten, doch sich zurückzuziehen war seine eigene Entscheidung gewesen. Er durfte zwar nicht ausbilden, aber den Kontakt zum Orden auf ein Minimum zu reduzieren? - Anakin verwarf den Gedanken, denn er war an seinem Ziel angekommen.

Von allen Orten in dieser Basis, war der Trainingsraum wohl der Ort, den Anakin am längsten nicht mehr aufgesucht hatte. Nachdem sein altes Lichtschwert auf Thearterra zerstört wurde und er nun endlich die Zeit gefunden hatte sich ein neues zu bauen, kam er jedoch nicht umhin seine neue Jedi Waffe auszuprobieren.

Anakin behielt einigen Abstand zu den übrigen Anwesenden, auch wenn er hier immerhin mehrere der anwesenden Jedi erkannte, darunter auch Jedi Rätin Sarid Horn. Er wollte nicht stören und nach kleinen Gesprächen oder großen Erklärungen (zu seinem Verbleib), war ihm ohnehin nicht. Stattdessen begann er Haltung einzunehmen. Ein dumpfer bassiger Ton erklang, als die Scharlach rote Klinge aus dem weiß metallenen Griff des Lichtschwertes schnellte, gefolgt von einem hochtönig abklingendem Zischen, als die Klinge ihre maximale Länge erreicht hatte. Anakins Mundwinkel hoben sich leicht an, sein erstes Lächeln seit Langem, sofern man geneigt war diesen kleinen Ansatz von Zufriedenheit als ein Lächeln zu interpretieren. Er begann mit einigen Lichtschwertschwüngen, von dem markanten Geräusch begleitet, welches unter anderem diese Jedi Waffen so wiedererkennbar machten - ein weiterer Grund war einfach die in der Regel gut einen Meter lange Lichtquelle, die jeden leicht auf die Anwesenheit eines Jedi aufmerksam machte. Nachdem er sich fachmännisch von der Stabilität der verbauten Teile und der aus purer Energie erzeugten Klinge vergewissert hatte, begann er jeden einzelnen Lichtschwertstil der Reihe nach durch zu gehen, um sich an die neue Waffe zu gewöhnen.

Jedi-Basis ~ Trainingsraum ~ in der Nähe von Brianna, Sarid, Salina, Akani & Shana
 
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Lianna-Lola-Curich-Oceans Wonderland- mit Ty, Sahra,Nevis,Luis und Birix

Pec hatte keine Angst. Der Hai kam auf sie zu und er hatte keine Angst. Vielleicht hatte ihn das das Imperium angetan. Vielleicht war es schlimmer als der Tod seiner Eltern. Allein der Tod war schlimm,das sah er ein doch hier sah er das er keine Angst hatte. Der Tod war keine Strafe für ihn. Doch die Macht kannte wohl eine gewisse Ironie. Gestorben in einem Vergnügungspark wäre sicher seltsam geworden. Doch sie wurden gerettet. Pec sagte kein Wort glücklicherweise schien weder Nevis noch Ty ihn zu beachten. Er war dankbar dafür schweigen zu können. Er musste seine Gedanken sortieren. Wollte er unbedingt sterben? Die Wahrheit war das er das nicht wollte. Es war ihm schlichtweg egal gewesen ob er starb. Vielleicht war egal was seine Meisterin sagte oder zu sagen Gedachte gestorben vor einem Jahr. Zumindest ein Teil von ihm. Nun in jedemfall würde es dem Imperium noch leid tun. Das war klar. Doch genau diese Gefühle verbarg er. Er wusste das Sahra in seinen Gedanken lesen konnte. Natürlich hoffte er das sie es nicht tat. Immerhin war es seine Privatsspähre. Doch er konnte sich nicht sicher sein welcher Jedi es ausnutzte diese Macht zu haben. Er musterte Ty und Nevis. Im Grunde konnte jeder diese Macht ausnutzen. Das wusste Pec. Er lehnte gegen eine Wand und runzelte einen Moment die Stirn. Hielt sich dabei raus wie es weiter ging. Langsam begann er doch zu zittern. Was immer das jetzt sollte. Vielleicht ließ der Schock nach. Doch er wusste eben nichts von diesen Dingen.

Lianna-Lola-Curich-Oceans Wonderland- mit Ty, Sahra,Nevis,Luis und Birix
 
Lianna, Lola Curich: im Ocean Wonderland: im Haikäfig im Haifischbecken: Birix, Nevis, Ty und Pectorn, vorm Becken zuschauend: Sahra mit Luis


Meister Zhon nutzte die Macht und der angreifende Hai, der auf sie zu kam, war machtlos gegen diese magische Kraft, die der Meister gegen ihn aussendete. Der Hai befand sich schneller am anderen Ende des Beckens wieder, als jener mit seinen kalten Augen gucken konnte. Dann war der zweite Hai dran. Meister Zhon war beeindruckend und Nevis wollte so was alles unbedingt auch können. Dann hätte sie die Kinder im Käfig retten können und alle hätten ihr begeistert zu gewunken und in die Hände geklatscht. Sie würde später einmal eine Heldin werden! Sie wollte unbedingt diese Jedi-Fähigkeiten erlernen! Trotz aller Gefahren durch die Situation im Haifischbecken und der Angst, die sich in Nevis breit gemacht hatte und an ihr nagte, hatte Nevis einen beeindruckenden kurzen Tagtraum.

Der Meister kümmerte sich weiter um alles und dies auf faszinierende Art und Weise. Dies sorgte für willkommene Ablenkung von der eigentlichen Gefahr! Der Mann, der hier arbeitete und mit im Käfig war, also mit ihnen gemeinsam den Tauchgang unternommen hatte, bekam von Birix eine Ohrfeige verpasst. Der Mann machte aber auch überhaupt nichts! Wofür war er denn mit hier unten? Dabei hatte er so einen schönen Job, fand Nevis, denn er konnte immer zu tauchen. Sie würde auch lieber hier laufend mehrfach am Tag hinunter tauchen, als täglich in der Schule schwere Wörter zu schreiben und zu rechnen oder Kurzvorträge über den Senat zu schreiben, nur weil man laut in der Kinderbibliothek gewesen war! Dafür konnte der Haikäfigführer ruhig mal was machen?!

Dann beruhigte der Meister die drei Kinder. Nevis nickte vertrauensvoll.


Auf Meister Zhon war Verlass! Er öffnete geschwind den Käfig, schwamm mutig hinaus und schloss wieder rasch umgehend die Käfigtür von außen. Meister Zhon tauchte unter den Hai, der ihn gerade fressen wollte und sein Maul weit aufgerissen hatte, um zu zu beißen, geschickt hindurch und fasste dann seine große Flosse an der Seite an und zog ihn von den Kindern weg. Nevis staunte! Am Ende saß der Meister Zhon auf dem Boden des Beckens und sah aus, als würde er meditieren, doch die Haie näherten sich nicht mehr dem vollbesetzten Käfig mit den vielen Kindern. Vielleicht meditierten die Haie jetzt auch?! Fasziniert schaute die Fünfjährige zum Meister. Ihr Blick fiel dann wieder auf die Haie, die jetzt massenhaft blutiges Futter bekamen und sie waren gierig danach! Es schien den Haien furchtbar gut zu schmecken! Obwohl das Haiessen ziemlich eklig aussah und das Wasser im Becken rot verfärbte, rot von Blut! Nevis hatte gar nicht gewusst, dass sie eine Fütterung miterleben würden?!

Nevis sah zu Pectorn, der wie erstarrt oder apathisch schien. Dann sah sie zu Ty und folgte seinem Blick zum Sichtfenster des Aquariums. Seine Mutti sah zu ihnen. Nevis konnte aus der Ferne ihren besorgten Blick erkennen. Kurze Zeit später bediente sie einen roten Kran und der Tourführer machte das Seil am Käfig fest und sie wurden endlich aus dem Becken heraus gezogen. Nevis war richtig froh! Auch auf sie war Verlass! Meisterin Kenobi stand schon mit großen weichen Handtüchern bereit. Nevis lief schnell hin und ließ sich einwickeln und kuschelte sich Schutz und Liebe suchend an die Meisterin. Jetzt vermisste Nevis ein wenig ihre Mami! Als Nevis bemerkte, dass bei Ty, der sich neben ihr auch ganz stark an seine Mami schmiegte, ein Tränchen rollte, musste Nevis auch mitweinen. Sie hatte sich das Haitauchen besser vorgestellt gehabt! Nicht so gefährlich! Irgendwie besser!

“Mit den Haien tauchen wir lieber nicht noch einmal! Also, ich mag nicht noch mal!”,

sagte Nevis schon mal gleich frei heraus ihre Meinung dazu. Meisterin Kenobi zeigte nun auf Meister Zhon und fragte, ob der Meister sie nicht gut beschützt hätte. Nevis ließ die Meisterin los und flitzte mit weit ausgebreiteten Armen zum Meister Zhon hin und sprang fast auf seinen Arm bzw. kletterte an ihm hoch. Sie umarmte ihn ganz dolle, während Ty davon sprach wie mutig der Meister die Haie weg gelenkt hatte.

“Ja, der Meister Zhon hat so die Seitenflosse gegriffen und den Hai umgedreht, von uns weg! Und der Hai hatte so weit sein Maul aufgerissen und der Meister ist drunter weg getaucht!”,

fügte Nevis aufgeregt hinzu und erzählte dabei mit Händen und Füßen und der Meister musste sie auf seinem Arm gut fest halten. Nevis wurde vom Meister wieder vom Arm runter gelassen. Sahra schimpfte nun mit den Leuten, die hier arbeiteten. Das war wohl der Chef! ? Sie war sehr wütend, weil ihnen dies passiert war. Wenn der Hai ein Kind gefressen hätte, dann hätte der Chef jetzt blöd geguckt! Und dann?! Das Kind wäre dann nämlich tot! So hing kurz Nevis ihren kindlichen Gedanken nach.

Sie sollten sich schon mal umziehen gehen. Luis stand plötzlich vor Nevis und rang nach Worten und drückte ihr statt dessen eine vollgeweinte nasse kleine zerknitterte Kinder-Jedirobe, die eindeutig Nevis gehörte und gesäubert worden war, in die Hand. Wortlos umarmten sich die beiden Kleinen.

“Ich hatte es dir gesagt, mach`es nicht!”


Nevis nickte betroffen mit einem riesigen Kloß im Hals und schluckte schwer. Tja, diesmal hatte Luis recht gehabt! Luis musste nun erstmal seine vom Heulen verschmierte Brille putzen und Nevis musste endlich aus dem Taucheranzug raus. Raus ging wesentlich schneller und einfacher als an zu ziehen. Als sie aus der Umkleidekabine raus kam, lächelte Ty Nevis an und sagte da was, was Nevis erst wie eine Beschuldigung vorkam und sie zu ihm ziemlich erschrocken zurück blickte. Doch dann lächelte er so lieb. Da lächelte Nevis schnell zurück. Luis ergriff beschützend ihre kleine Hand und drückte sie still ganz fest. Er wollte heute Nevis nicht mehr los lassen.

Die Kinder wurden an der Wand lang durch die Halle geschoben und irgendwie starrten so viele Leute die Gruppe jetzt an. Waren Sahra und Birix jetzt berühmt? Hatte da hinten eben jemand ein Foto von Sahra gemacht? Kam sie ins Holo-Net? Sahra meinte daraufhin, dass der Ausflug für heute vorbei wäre. Nevis hatte auch nicht damit gerechnet, dass sie noch länger hier bleiben würden und Luis war echt froh, hier raus zu kommen. Er hatte die Nase gestrichen voll!

Als die Meisterin nun fragte, ob sie Fischnuggets noch essen wollten, bejahte Ty als erster ihre Frage. Und er war wieder witzig drauf! Lustiger Gedanke, dass so ein großer Hai zu Nuggets verarbeitet werden würde. Auch Nevis sagte viel zu laut:


“Jaaaaa, mit viel Ketschup! Und aus dem Hai werden eine Million Nuggets!”

Ty strahlte schon wieder und auch Nevis konnte nicht länger Trübsal blasen und lächelte verschmitzt zurück und Hunger und Appetit hatte sie auch längst wieder. Nur Luis und Pectorn wirkten noch etwas ruhiger und verhaltender.

Plötzlich tippte jemand Nevis an der Schulter an und es fragte sie ein Mann mit dickem Bauch und Brille, wie die Namen von den beiden Erwachsenen wären. Es sei wichtig, er müsse es wissen.


“Das sind Meisterin Sahra Kenobi und Meister Birix Zhon!”,

antwortete Nevis artig beim Vorbeigehen. Wer der Mann nur war und warum er das wissen wollte?


Lianna, Lola Curich: im Ocean Wonderland: Richtung Ausgang und zum Fisch-Nuggetstand: Birix, Nevis, Ty, Pectorn, Sahra, Luis
 
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Lianna/ Lola Curich/ Jedi Basis/ Garten/ Sane, Zoey, andere

Der Soldat erhob sich aus seinem Schneidersitz und schlenderte mit Zoey quer durch den Garten, zurück in den Tempel. Die Luft war hier deutlich kühler, aber trotzdem nicht unangenehm. Immerhin hatte er draußen genug Sonne tanken können, um diese Abwechslung zu begrüßen.

"Die Ärzte haben auch nicht mehr herausfinden können als ich. Unbekannter Wert, sehr hoch, Auswirkung unbekannt, allerdings nicht ansteckend."

Noch immer trug er Bandagen um seine Arme. Die Färbung war natürlich nicht von alleine zurück gegangen, weswegen er es Vorzog, sein Umfeld nicht mit diesem Anblick zu verstören. Sane musste sich wohl mit dem Gedanken abfinden, dass er irgendetwas in sich trug, dass ihm momentan nicht schadete. Es war einfach da und klammerte sich an ihn, ob er wollte oder nicht. Sich darüber zu beklagen half auch nicht weiter, weswegen das Thema sich für ihn erledigt hatte.

Bezüglich Zoeys Worte zu dem Droiden, den sie offenkundig in Schutz nahm, konnte Sane nur die Augenbrauen hoch ziehen. Wenn sich eins nicht geändert hatte, dann war es die Naivität der Archäologin. Man konnte sagen was man will, Yui war ein durchgeknallter, psychisch instabiler Killer und es war nur eine Frage der Zeit, wann er jemanden verletzte. Aber wenn die Archäologin darauf bestand, sich mit diesem Problem herumzuschlagen, dann würde er sie nicht aufhalten. So wie er sie kannte, wäre es sowieso ein sinnloser Versuch.

Zoey war munter am plaudern und erzählte von allem möglichen: von dem komischen Gefühl, wieder im zivilen Leben angekommen zu sein, davon, berühmt zu werden und von der Angst vor den Kopfgeldjägern.

"Mir geht es ähnlich, ich habe schon seit Ewigkeiten nicht mehr so viel Zeit als Zivilist verbracht. Der Krieg hat mich auf Trab gehalten. Kaum zu glauben, dass er nun einfach so beendet wurde. Ich habe mich schon wieder auf Coruscant kämpfen sehen..."

Er hielt kurz inne. Seine durch die Meditation erhaltene innere Ruhe begann zu bröckeln. Coruscant war beinahe kampflos an die Republik gefallen. Vermutlich waren seine Anstrengungen und die Opfer vor mehreren Jahren völlig umsonst gewesen.

"Wieso will eigentlich jeder berühmt werden?"

, lenkte er schnell von der entstandenen Redepause ab.

"Die Jedi sind dir zu Dank verpflichtet, bestimmt stellen sie dir jemanden zur Seite. Am Besten setzen sie noch Leute auf Arica an. Wenn sie tot ist, zahlt niemand mehr das Kopfgeld, das auf uns ausgesetzt ist."

Wieder kam ihm der Gedanke, dass er sich einfach anbieten könnte und seinem alten Leben zum wiederholten Male den Rücken kehren könnte. Es wäre ganz einfach. Aber wie sollte er dann sein Studium fortsetzen? Letzten Endes hatte er doch keine andere Wahl.

Mittlerweile waren sie in der Bibliothek angekommen. Ein beeindruckender Raum, voll mit Regalen und Lesetischen. Hier und da konnte man sogar einen Jedi sehen, der ein Hologramm oder eine Schrift betrachtete. Es herrschte totale Stille. Natürlich musste es Zoey sein, die diese Stille durchbrach. Sie hatte wohl die Bibliothekarin gefunden.

"Trooper Kath."

, sagte er knapp und so leise wie möglich, dann folgten sie der alten Dame in einen angrenzenden Raum. Es war eine Art Museum. Unzählige Funde präsentierten die Jedi hier unter Vitrinen und mit kleinen, beschrifteten Schildchen versehen. Wie viel der Inhalt des Raumes wohl wert war? Ein Sammler würde sich hierfür vermutlich beide Hände abhacken. Auch ein Blick auf diese Sammlung war wohl ein einzigartiges Recht, das nicht jeder bekam. Auch die Stücke, die sie von Thearterra mitgebracht hatten, waren darunter und Sane musste sich eingestehen, dass er sie noch nie richtig angeschaut hatte. Für ihn waren die Artefakte kein Ziel, sondern nur die Sicherheit der Truppe. Hätte man ihn in diesen Raum gestellt und ihm befohlen, dass er die Fundstücke zeigen soll, hätte er keine Ahnung gehabt, unter welcher Vitrine die entsprechenden Stücke lagen.

"Hat sich der Ausflug wirklich gelohnt?"

, fragte er und schaute sich das Amulett genauer an. Er konnte nichts besonderes daran erkennen. Auf die Frage hin, ob er sie zu ihren Terminen begleiten konnte, musste er lachen.

"Tut mir Leid, Dr. Liviana, Ihren Ruhm müssen Sie alleine genießen. Ich werde die Zeit nutzen und das Training vorbereiten. Abholen kann ich dich."

Lianna/ Lola Curich/ Jedi Basis/ Garten/ Sane, Zoey, andere
 
Lianna, Lola Curich, Großes Einkaufscenter-Buchhandlung: Zoey


Etwas erschöpft und müde saß Zoey bereits auf dem Stuhl vorm Schreibtisch mit etlichen Exemplaren der unzensierten Buchausgabe: “Die drei Thearterra-Tempel und die Jagd nach den verschollenen Artefakten”, die zum Vertrieb in der Neuen Republik gedacht waren und signierte schon mal einige Exemplare, um etwas Vorlauf zu haben, in der großen Buchhandlung des großen Einkaufscenters von Lola Curich. Die Käufer drängten sich bereits vor der großen geschlossenen Eingangstür aus Glas und drückten sich an der Scheibe die Nasen platt. Große Holo-Bilder vorm Eingang zeigten ihr Buch oder sie selbst. Zoey nippte am Wasserglas, welches man ihr bereit gestellt hatte. Sie hatte die Aufzeichnungen der Werbekampagne in Form einer Talk-Show zur Vermarktung ihres Buches hinter sich und dies war heute morgen ziemlich anstrengend gewesen.

Gedanken rasten in Windeseile durch ihren Kopf. Eben, in den Holo-Net-Aufzeichnungen hatte der Moderator sie gnadenlos auflaufen lassen! Hatte sie auf die Kopfgeldjäger-Angelegenheit richtig reagiert? Ihr fielen Sane`s Worte dazu ein. Er hatte gestern gemeint, dass die Jedi ihr zu Dank verpflichtet wären und ihr ganz sicher Schutz zu kommen lassen würden. Morgen war aber bereits ihr Abflug und noch hatte sie keine Antwort auf ihre Anfrage zu einem Personenschützer erhalten. Sie hoffte und bangte zugleich darum. In der Tat müsste man annehmen, dass die Jedi ihr verpflichtet wären. Das hatte sie auch zu Sane daraufhin gesagt. Erst durch diese Jedi-Mission stand sie auf der Kopfgeldjägerliste und obendrein kannten sie nun mehrere Sith. Sane hatte ebenfalls gesagt, dass man sicher auf Arica auch welche ansetzen könnte, denn wäre sie tot, würde ja niemand mehr das Kopfgeld zahlen. Soweit hatte sie gar nicht gedacht! Sane dachte eben wie ein Soldat, denn er war nun mal ein Mann vom Militär!


Auch hatte er sie in der Bibliothek inmitten der ganzen Artefakte gefragt, ob sich der Ausflug nach Thearterra tatsächlich gelohnt hätte?! Eine sehr gute Frage! Eine knifflige Frage, die gar nicht leicht zu beantworten war! In dem Moment waren ihr Zweifel gekommen! Sie hatte ihn total erschrocken und verunsichert angestarrt. Es hatte sich für die Jedi vermutlich gelohnt! Ihr Archiv war mit Artefakten aufgefüllt worden, denn nachdem sie Coruscant samt Tempel verloren hatten, hatten sie auch viele Artefakte verloren. Das Anti-Macht-Virus war auf jeden Fall in der Jedibasis besser aufgehoben, als sich in den Händen eines schrecklichen Sith zu befinden.

Sie persönlich würde nur etwas durch ihre Geschichte, die sie nun veröffentlichte, haben. Vermutlich?! Hoffentlich?! Geldlicher Gewinn und Ruhm! Dies war Karriere steigernd! Allerdings sah sie sich nun von allen Seiten bedroht! Dies verunsicherte und erzeugte Ängste! Die Frage war, konnte sie zurück nach Naboo und ihr altes Leben irgendwann, wenn sich der Rummel um ihr Buch gelegt hatte, wieder aufnehmen? Durfte sie die Gefahr nach Hause bringen? Sollte und konnte sie dies ihrer Familie antun? Und, würde man sie dort nicht zuerst vermuten und suchen? War dies nun der Preis für alles? Und wer wusste schon, wie ihr Buch ankommen würde? Würde sich das Erhoffte erfüllen? Würde sie berühmt werden und in Reichtum schwelgen? Sie hatte dafür mehrfach fast mit dem Leben bezahlt! Im ersten Tempel musste sie Anakin Solo wiederbeleben, nachdem ein Sithgeist ihr das Leben ausgehaucht hatte. Im zweiten Tempel erlitt sie ein Martyrium, welches sie gerade so überlebt hatte. Darth Hybris! Viel Glück gehörte dazu. Q`Tahem war ihr Fels in der Brandung gewesen! Sie musste sich unbedingt bei ihm verabschieden, ehe sie auf Reisen ging. Danach hatte sie starke psych. Probleme, die noch nicht völlig weg waren. Auch im dritten Tempel war es knapp geworden! Auch dort wollte der Graf Sturn ihrem Leben ein Ende setzen. Ihrem Droidenmädchen hatte sie ihr Leben zu verdanken und wieder glücklichen Umständen! Diesmal war es ein Selbstzerstörungsmechanismus gewesen! Und dann die vielen Unfälle, die sie erlitten hatte und und und!


Tja, und Sane hatte etwas Merkwürdiges und trug es tapfer mit sich herum! Die Jedi-Heiler wussten also auch nicht mehr und konnten ihm daher auch nicht weiter helfen. Das war schlimm! Keine Ahnung, ob sie die Reise, mit dem Wissen von heute, nochmals nach Thearterra antreten würde!?

Zoey atmete tief durch. Noch drei Minuten und die Meute würde um sie herum stehen! Berühmt zu werden war nicht so leicht! Sane hatte gelacht gehabt, als sie ihn fragte, ob er sie heute überall hin begleiten würde ! Er meinte, dass sie ihren Ruhm alleine genießen müsse! Genießen konnte sie das nicht! Es war harte Arbeit, wie sich heraus stellte! Zoey strich ihr Kleid glatt und setzte sich aufrecht hin. Sie spürte bereits jetzt, die vielen Blicke auf sich gerichtet. Ihr war das unangenehm und ihr Lampenfieber stieg rapide an. Ihr Herz hämmerte in ihrer Brust. Gleich würde ihre Brust vermutlich zerspringen. Sie atmete noch einmal tief durch. Ihre Hand glitt in ihre Handtasche, die an ihrem Stuhl über die Lehne hing und nahm noch schnell ein Mittel gegen Übelkeit, die die Aufregung verursachte. Das war der weitere Preis, den sie für ihre mögliche Berühmtheit zahlen musste! Sane hatte sie gefragt, warum hier jeder berühmt werden wollte?


“Wieso, wer noch?!”,

hatte sie ihn gefragt. Sie hatte eine Frage mit einer Gegenfrage beantwortet, denn sie wusste es selbst nicht so genau, wieso sie dies wollte!? Wollte sie dies wirklich? Ihr Blick fiel zur Glas-Eingangstür mit den vielen Gesichtern, die sie anstarrten und sich davor drängten.

Die Türen öffneten sich und die Menschen überfielen sie plötzlich. Eine Stunde musste Zoey dies aushalten und ertragen! Sie würde es schaffen! Sie musste! Eine Stunde war doch nicht so viel, oder?! Dann würde es vorbei sein und Sane würde sie abholen. Sie wollten schießen üben! Zoey würde sich dabei etwas abreagieren können, denn sie stand heute permanent unter Spannung und ihr würde dies sicher gut tun und sie würde hoffentlich nebenbei etwas dazu lernen und ihre Schießkünste verbessern!

Zoey beneidete Yui, die vermutlich mit ihrem Voorpak spielte. Das Voorpak war das Geschenk überhaupt gewesen! Yui hatte sich so gefreut! Dabei hatte Zoey das Tierchen selbst gefunden. Das Voorpak kam durch den Schacht in der Jedibasis zu ihrem Zimmer und war hinter dem kleinen Gitter und machte komische Geräusche. Die Archäologin hatte das zugelaufene Haustier genommen und schnell in einen leeren Schuhkarton getan und rasch ein Terrarium und Futter besorgt, denn das kleine pelzige Tierchen war so süß und niedlich, so knuffig und drollig und sie hatte sofort an Yui gedacht. Zoey ahnte nicht, dass das Voorpak gerne durch die Schächte “spazierte” und vorher besonders gerne einen gewissen Padawan Arlen besucht hatte. Einen Namen besaß das Voorpak eigentlich auch schon und es war im Grunde genommen, Arlens Haustier gewesen, doch Arlen war ohne es abgereist.

Zoey riss sich zusammen. Sie sollte mit den Gedanken nicht woanders sein! Ihr Lächeln war schon eingefroren und sie stimmte Kopf nickend zu, ein Foto mit der älteren Frau vor ihr zu machen.



Lianna, Lola Curich, Großes Einkaufscenter, Große Buchhandlung: Zoey und viele Kunden und Leser
 
Lianna, Jedi-Basis - im Trainingsraum - Matthew, Salina, Sarid und Brianna

Zum Glück sagte Salina nicht nein. Sich auf technologische Feinheiten zu stürzen machte Brianna überhaupt keinen Spaß und dazu zählte in der Regel alles jenseits der Bedienung der Geräte. Die Echani wollte zum Beispiel gar nicht erst wissen, wie ihr iKom funktionierte und eigentlich auch nicht, wie man ein Mehrphasenlichtschwert baute, aber in letzterer Hinsicht hatte sie eine andere Wahl. Damit beschäftigt, hatte sie erst recht keinen Nerv, sich auch noch in andere technische Dinge einzulesen, entsprechend wenig wusste sie darüber und so viel Nachholbedarf hätte sie auch gehabt, wenn sie die TARDIS in Eigenregie wieder auf Vordermann hätte bringen wollen. Ganz bestimmt hatte sie keine Lust, im HoloNet nach mehrhundertseitigen Wartungsanleitungen für YT-1300 zu suchen, nur um nach längerem Rätselraten herauszufinden, dass diese für eine andere Revision als die der TARDIS gedacht war, oder wegen irgendwelcher Modifikationen nicht anwendbar war.

Wie dankbar, dass Salina bereit war, ihr nicht nur ihre Empfehlungen nochmals zusammenzufassen, sondern sogar selbst einen Blick auf die TARDIS zu werfen.


„Wirklich? Das würdest du tun?“

Brianna strahlte ihr Gegenüber erleichtert an, löste sich doch das ganze Dilemma rund um ihr Frachterchen, das ihr anderenfalls bestimmt noch die nächsten paar Tage vermiest hätte, in diesem Gespräch mit Sarid und ihrer hilfsbereiten Padawan zunehmend in lauer Luft auf.

„Wenn es dir nichts ausmacht, ich wäre dir wirklich sehr dankbar dafür. Ruf' mich einfach an, wenn du es angehen möchtest, dann komme ich, lasse dich rein und assistier' dir, wenn nötig. Wo soll es denn hingehen, wenn ich fragen darf?“

Sarid schien gerade ein wichtiges Kommgespräch zu führen, und da die Rätin Brianna auch geholfen hatte, erschien es nur fair, sich einstweilen noch um Salina zu kümmern, die ihr ja auch ihre Unterstützung angeboten hatte. Und während der junge Mensch (Matthew) den Raum bereits wieder verließ – vielleicht war er auf der Suche nach jemandem – betrat eine Padawan den Raum, die die Echani vom sehen kannte. Sie war eine hochgewachsene Menschin, eine Tatsache, die in der ihrer eigenen Ansicht nach 1,72 Meter kleinen Jedi-Ritterin blanken Neid auslöste. Selbst gefühlt eher ein kompaktes Kraftpaket, wäre sie auch gerne so groß gewesen wie Shana, aber in dieser Hinsicht teilte sie als Echani das Los ihrer Mutter sowie vermutlich sämtlicher ihrer weiblichen Vor- und Nachfahren.

Aber, und daher kannte Brianna die menschliche Padawan, hatte sie vor einer Weile ein scheinbar recht erregtes Gespräch mit Mya, der roten Twi'lek. Zumindest hatte sich das, was die ein paar Tische weiter sitzende Echani davon mitbekommen hatte, den Eindruck erweckt, und wer sich mit der, ebenfalls enervierend genau mit Briannas Wunschgröße gesegneten Tentakelschlampe nicht verstand, war ihr Freund. Freundlich erwiderte sie den Gruß der blonden Padawan, die anfing, Blasterblitze derselben Kugeldroiden, wie Salina gerade einer piesakte, mit der Hand abzuwehren. Hoffentlich bekam die Padawan diese Darbietung jetzt nicht in den falschen Hals.


„Lass' dich davon nicht aus der Ruhe bringen, Salina. Das ist eine nützliche Fähigkeit, aber kein Ersatz für ein Lichtschwert. Komm, wir machen noch ein paar Runden!“

Das war auch gut so, denn Sarid begann prompt ein Gespräch mit Shana und kurz darauf kam noch der blauhäutige Chiss (Akani)hinzu, den Brianna ebenfalls an jenem Tag in der Cantina gesehen hatte. Also überbrückte die alabasterhäutige Kämpferin die Zeit mit Salina, in dem sie ihr weiter beim Lichtschwerttraining half und hier und da mit Tipps und Tricks unter die Arme griff.

Einige Zeit später betrat ein weiterer Mensch den Raum. Er mochte in den dreißigern sein, war schlank und athletisch und in Briannas Augen ganz und gar nicht unattraktiv. Zudem war er nicht allzu viel größer als sie selbst. Von seinem Habitus her machte er den Eindruck, ein höherrangiger Jedi zu sein. Er aktivierte eine bemerkenswerterweise rote Lichtschwertklinge und begann damit zu üben. Er wechselte die verschiedenen Stile durch, die Brianna sofort erkannte und als lebenslange Athletin war ihr ebenfalls klar, dass der Mensch sein Handwerk verstand. Aus genau demselben Grund gab sie sich auch keinerlei Illusionen darüber hin, dass sie mit der Jedi-Waffe noch sehr viel zu lernen hatte.


„Schau' Salina! Er ist wirklich gut… komm, das sehen wir uns an!“

Beschloss die immer noch weitgehend Zwangsblondine und fing den Kampftelematen beiläufig ein ohne hinzusehen. Sie näherte sich dem Mann (Anakin) mit dem breiten Lächeln, das für Freunde und Männer, die sie anziehend fand, reserviert war.

„Hallo!“


Begrüßte sie ihn in Verbindung mit einer knappen, präzisen Verbeugung. Immerhin bekleidete der Fremde aller Wahrscheinlichkeit nach einen höheren Rang als sie.

„Ihr versteht Euch ausgezeichnet auf die Kunst des Lichtschwertkampfes und wie ich sehe, vermochtet Ihr Euch damit zudem auch gegen reale Gegner durchzusetzen. Hättet Ihr vielleicht Lust, mit uns zusammen zu trainieren? Ihr könntet uns sicherlich eine Menge beibringen.“

Brianna setzte instinktiv voraus, dass das rot leuchtende Lichtschwert die Trophäe eines gewonnenen Kampfes mit einem Sith war.

Lianna, Jedi-Basis - im Trainingsraum - Akani, Shana und Sarid - am entgegengesetzten Ende: Anakin, Salina und Brianna
 
Jedi-Basis ~ Trainingsraum ~ mit Salina & Brianna

"Anakin Solo."


stellte sich der Jedi Rat selbst vor, sein Lichtschwert dabei deaktivierend und sich den beiden Frauen zuwendend die sich ihm mit einem kaum zu übersehenden Enthusiasmus genähert hatten. Ganz offensichtlich hatten ihn beide nicht erkannt. Ihm selbst kam die hellblonde Echani zwar irgendwie bekannt vor, doch an ein Gespräch, geschweige denn ihren Namen, konnte auch er sich nicht erinnern. Vermutlich war sie ihm nur aufgefallen, weil nicht sonderlich viele Echani die Jedi überhaupt aufsuchten.


Anakin erwiderte den Gruß mit einem Nicken. So recht gefiel es ihm der Gedanke eines gemeinsamen Trainings eigentlich nicht, denn er hätte gerne etwas Zeit für sich gehabt. Er musste jedoch zugeben, dass er dann wirklich nicht in den Trainingsraum hätte kommen dürfen, abgesehen davon, dass er lange genug keine Präsenz gezeigt hatte. In sich hinein seufzend gab er sich also geschlagen.

"Du hast recht, das könnte ich."


gab er also auf die Bemerkung der Echani zu verstehen. Er brauchte nicht tief in die Macht eintauchen, um zu erkennen, dass die Frau bereits einiges an Erfahrung gesammelt hatte, doch noch nicht ganz die Stufe eines Meisters erreicht hatte. Es reizte ihn beim zweiten darüber Nachdenken dann doch zu sehen, ob sie dem Ruf der Echani gerecht wurde und ein Talent für den Kampf besaß. Ein neugieriges Lächeln schlich sich auf die Lippen des Jedi Rates.

"Mit wem habe ich denn das Vergnügen?"


Jedi-Basis ~ Trainingsraum ~ mit Salina & Brianna
 
¦¦ Lianna - System ~ Lianna ~ Lola Curich ~ Jedi – Basis ~ Trainingsraum ¦¦ Shana ~ Brianna ~ Salina & Sarid

Oh, die Frau (Sarid) war nicht deswegen an sie herangetreten? Ihr Erscheinen bedeutete also nicht, daß sie störte oder etwas falsch machte. Hm, dann war ja gut. Was konnte es denn sonst sein? Die Frau jedenfalls gab zu selbst nicht besonders begabt zu sein, was die Energieabsorption anging. Nun, dafür war die blonde Padawan selbst ein hoffnungsloser Fall wenn man sich ihre Fortschritte bei der Levitation und ähnlichen Anwendungen anschaute. Doch dies behielt sie lieber vorerst für sich. Es mußte ja nicht jeder ihre ganzen Schwächen kennen, auch wenn dies hier wohl kaum zu ihrem Nachteil gereichen würde. Oder doch? Egal. Ihr wieder einmal viel zu reger Verstand konnte um mehrere Gänge heruntergeschaltet werden, denn die Jedi – Dame war zu ihr gekommen weil sie ihr etwas mitteilen wollte. Diese Sarid Horn hatte allem Anschein nach eine Nachricht vom Rat bekommen. Hö? Moment mal! Die Augen der Blondine wurden mit jedem Wort welches sie vernahm größer und größer. Man hatte entschieden sie zur letzten Prüfung zuzulassen. Es gab nur noch ein Hindernis bevor sie einen neuen Rang bekleiden durfte. Ihre Waffe. Der Auftrag lautete nun sich ein eigenes Lichtschwert zu bauen. Dies wurde ihr in diesem Moment offiziell bestätigt.

Die 24 – Jährige konnte es fast nicht glauben. Sollte es tatsächlich endlich soweit sein? War dies die Wirklichkeit und nicht doch nur ein einnehmender, sehr real anmutender Traum? Solange hatte sie auf diesen Moment gewartet, dass sie schon gar nicht mehr damit gerechnet hätte, daß es je wahrhaftig soweit sein könnte. Unter der Knute von Markus war sie nicht dazu gekommen, zu der Zeit war es noch viel zu früh für diesen Schritt gewesen, danach hatte sie keinen Meister besessen und es war ihr nicht möglich gewesen, dies ohne Erlaubnis einfach anzugehen. Padme hatte ihr ebenfalls nicht diese Aufgabe gestellt, wobei diese sie ja auch erst vor kurzem angesprochen hatte. Insofern war dies auch kaum möglich gewesen. Apropos, wo war ihre Meisterin eigentlich? Warum hatte sie dies nicht von der Rätin erfahren die sich doch gerade erst ihrer angenommen hatte? War dies die "Ratsinterna", die erwähnt worden war? Entsprach es der Regel, andere mit der Prüfung des eigenen Padawans zu beauftragen? Zwar war ihr nichts dergleichen bekannt, doch konnte sie kaum behaupten in der Hinsicht jede Tradition zu kennen.

Die hübsche Padawan blinzelte, als ihr schuldhaft bewußt wurde, daß sie schon recht lange sprachlos vor der Rothaarigen stand und keine Worte fand. Sie wollte einerseits vor Freude schreien, doch andererseits war sie von einem Moment zum nächsten total aufgeregt und durcheinander. Hier und jetzt war der Bauauftrag für ihr persönliches Lichtschwert real und mußte, bzw. konnte umgesetzt werden, wenn sie sich bereit dazu fühlte. Netterweise hatte Padme sie bereits auf diesen Moment vorbereitet und ihr klar gemacht daß sie bald Verantwortung übernehmen musste. Von daher war ihr der Gedanke nicht mehr fremd und sie fühlte sich durchaus reif für diesen Schritt. Daher atmete die Noch-Schülerin tief durch und straffte sich.


"Ich … ich … damit hätte ich jetzt überhaupt nicht gerechnet. Also … ich meine … ich freue mich … äh, ich bin erfreut daß ich nun als würdig erachtet werde und das man mir diesen Schritt nach vorne zutraut. Persönlich habe ich mich mit der Frage vor kurzem bereits beschäftigt und natürlich kann ich nicht wirklich wissen, wie es sein wird, doch ich bin bereit all die neuen Aufgaben und die Verantwortung auf mich zu nehmen."


Shana lächelte die Rätin tapfer an.


"Und ja, ich kenne die Werkräume. Doch bisher war ich ja weit davon entfernt diesen Schritt gehen zu dürfen."


So langsam sickerte in das rasende Gehirn die Erkenntnis von der Ernsthaftigkeit dieser Situation hinein und demzufolge verneigte sich die junge Frau vor der erfahrenen Jedi.


"Wenn das so ist, werde ich mit eurer Erlaubnis diese Aufgabe, den Bau meines Lichtschwerts, unverzüglich angehen. Ich danke euch vielmals. Hm, ich nehme an, wenn ich fertig bin, soll ich zu euch zurückkehren?"
, erkundigte sie sich mit fragendem Blick.

Doch diese Annahme war nicht ganz korrekt, das Prozedere lief ein wenig anders ab. Soweit hätte sie auch mitdenken können. Natürlich würde die Rätin nicht ein bis zwei Tage in diesem Raum warten bis die Schülerin endlich mit der Konstruktion ihrer Waffe fertig war. Also sollte sie dahin gehen, wo die ganze Sache eh offiziell verkündet werden konnte. Der Ratssaal. Oh man, sie war noch nie da gewesen, was wohl für einen Padawan nicht allzu ungewöhnlich war. Soweit so gut dann also …

Die Nachricht der Rätin hatte sie so gefangen, daß sie erst in diesem Moment der blauhäutigen Gestalt (Akani) gewahr wurde die vor kurzem den Trainingsraum betreten haben mußte. Soviel also zu ihrer angesetzten Trainingseinheit. Nun, so war das manchmal, hier und da kamen andere Sachen spontan dazwischen und verhagelten einem die Pläne. Aber die spontane Sache war in ihrem Fall ja etwas sehr Positives. Zudem erkannte sie einen weiteren vor Ort erschienenen Mann (Anakin) der anfing mit einem Lichtschwert zu üben. Jedoch erregten sowohl die Übung als auch die Waffe ziemlich schnell ihre Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt deswegen weil das Lichtschwert eine Farbe besaß die sie erst vor kurzem gesehen hatte und alles andere als gute Erinnerungen hervorrief. War jenes dort nicht ein Sith – Lichtschwert? Bevor sie sich vollends von der Nachricht – herantragenden Jedi verabschiedete, wandte sich die Blondine ihr noch einmal zu.


"Eine feste Vorstellung habe ich zwar noch nicht, doch mit Sicherheit werde ich kein rotes Schwert herstellen."
, meinte sie mit einer Kopfgeste in Richtung des Trainierenden, der nun auch Besuch von den anderen anwesenden Damen bekam (Salina, Brianna). Sie grinste und verneigte sich respektvoll vor der Rätin mit der sie nun wahrlich alles besprochen und geklärt hatte. Als nächstes lenkte sie ihre Schritte umgehend zu dem Chiss, der seit kurzem ebenfalls die Wege der Macht lernte.

"Hallo Akani. Wie ich sehe bist Du startbereit erschienen um das Training anzugehen. Leider werde ich mein Versprechen nicht einhalten können dich zu trainieren."
, eröffnete sie mit einem schuldbewußten Gesichtsausdruck.

"Jedenfalls nicht gleich, bzw. nicht heute. Gerade habe ich erfahren, dass ich kurz vor der letzten Prüfung zur Beförderung zum Ritter bin. Dazu werde ich mir nun endlich mein eigenes Lichtschwert konstruieren."
, führte sie nun wieder etwas fröhlicher wirkend aus.

"Demzufolge mußt Du für heute und vielleicht morgen jemand anderes suchen, mit dem Du üben kannst. Entschuldige. Das kam für mich auch etwas überraschend."
Ein wenig hatte die Padawan ein schlechtes Gewissen, doch sie war viel zu aufgeregt, und Akani würde in der umgekehrten Situation sicher genauso handeln.

"Wir sehen uns ja trotzdem danach wieder denke ich mal. Okay?"


Die Blondine lächelte ihm einmal zu und verließ schließlich den Raum um die Richtung zu den Werkstätten einzuschlagen. Zwar hatte sie der Rätin gesagt sie kenne den Weg, doch bevor sie dorthin gelangte mußte sie doch ein wenig suchen. Nun ja, der Bau würde noch einige Zeit dauern, da machten die vier Minuten wohl auch nichts aus. Nachdem sich Shana mit allem vertraut gemacht und ausgiebig umgeschaut hatte, setzte sich erst einmal hin um sich genau zu überlegen wie sie vorging. Sie hatte im Großen und Ganzen das Wissen erlangt wie man es theoretisch machte, doch bevor sie aktiv wurde, erkundigte sie sich bei einem jungen Ritter der nebenan arbeitete. Es gab zwei, drei kleine Details die sie erst noch bestätigt haben wollte und da ihre Fragen recht spezifisch und schnell zu beantworten waren, bekam sie in einigermaßen entgegenkommender Art und Weise ihre Informationen. Sie bedankte sich und setzte sich an den Werktisch. Bevor sie allerdings irgendein Gerät zur Hand nahm, machte sie sich an einen Konstruktionsplan. Erst notierte sie sich ein paar Gedanken um auf Grundlage dieser eine erste Skizzenzeichnung zu machen.

Die Coruscanti war froh ihrem Wesen nach zum großen Teil sehr entschlußfreudig zu sein. Es gab unzählige Varianten und Optionen, beim Material des Griffes angefangen über die Schliffform der Steine, bis hin zur Farbe und Energieversorgung. Zuerst einmal bestimmte sie die Form. Es sollte ein längerer, schmaler Griff werden, mit anderen kurzen, kompakten Griffen kam sie nicht zurecht, es wirkte so als hätte man einen Stein in der Hand den man in der Faust umklammerte und mit dem man lieber direkt draufschlug. Holz und Elfenbein kamen als Materialien nicht in Frage. Es mochte recht hübsch aussehen, aber sie favorisierte doch eher ein technisches und kaltes elektronisches Design ohne Schnörkel und Schmuck. Auch farblich sollte dies natürlich zum Tragen kommen daher würde sie nur metallische und dunkle Farbtöne benutzen. Nachdem sie sich alle Baumaterialien, die sie in diesem Raum finden konnte – was unwahrscheinlich viele waren – inspiziert hatte, entschied sie sich für ein großes, silbernes Rohr und eine schwarze Plaststahlplatte, die den Griff darstellen sollten.

Zusätzlich suchte sie nach den elektronischen Teilen, der Emittermatrix, der Fokussierlinse, der Energiezelle und eben allem was für die Konstruktion eines Lichtschwerts unverzichtbar war. Und zu guter Letzt durfte der Kristall natürlich nicht fehlen. Sie wählte einen blauen aus, von dem sie hoffte, daß er die innewohnende Färbung auch auf die Klinge übertrug. Die meisten Steine taten es.

Vollständig ausgestattet, widmete sie sich wieder ihrer Zeichnung und trug alle Maße und Werte ein, die sie den Teilen entnehmen konnte. Nachdem auch dies bewerkstelligt war machte sie sich an die skizzenhafte Konstruktion und zeichnete sich das Lichtschwert vor. Erst als alles ihren Vorstellung entsprach legte sie das Pad beiseite und schnaufte tief durch. Am Besten sie legte eine kurze Pause ein und aß etwas. So konnte sie ihren Geist kurzzeitig frei machen und für ein paar Minuten ablenken. Eine zwanzigminütiger Besuch in der Kantine stärkte ihre Lebensgeister und sorgte für den Hauch an geistiger Erholung den sie gut gebrauchen konnte.

Mit neuem Elan kehrte sie zur Werkbank zurück und fing mit der Arbeit an. Als erstes folgte der Schleifprozeß des Kristalls. Vor einiger Zeit hatte sie in der Bibliothek recherchiert und sich dort für ein Design entschieden, welches gut zu merken war und ihr zusagte. Praktischerweise gab es vor Ort ein paar Darstellungen der gebräuchlichsten Varianten, sodaß sie munter drauflos legen konnte. Dieser Teil des Baus war sehr wichtig, denn ein fehlerhafter Stein konnte katastrophale Folgen mit sich bringen. Nach und nach veränderte sich die runde, ungleichmäßige Form in ein Gebilde mit scharfen, klaren Kanten das fast an eine Träne erinnerte. Die blonde Schülerin besah sich ihre Arbeit genau und strich mit den Fingern über jeden Quadratmillimeter der Oberfläche. Ebenso leuchtete sie den Kristall aus und versuchte einen Sprung oder ähnliches zu sehen. Da selbst mit Vergrößerungsglas nichts zu erkennen war, befand sie diesen Schritt der Herstellung für abgeschlossen. Da es nur noch eins zu tun gab, widmete sie sich genau diesem, jedoch erst nach einer halbstündigen Pause.

Es war vorteilhaft die Information von Sarid Horn bereits am frühen Morgen bekommen zu haben, so hatte sie die Möglichkeit am ersten Tag bereits sehr weit zu kommen. Ob sie wirklich heute noch fertig wurde, bezweifelte sie, aber vielleicht konnte sie zumindest das Äußere heute noch fertigstellen. Zusammensetzen und Abschlußarbeiten würden dann am nächsten Tag folgen. Doch diese Spekulationen waren im Prinzip müßig, es würde sich schon von alleine offenbaren wieviel sie heute schaffte. Als erstes kürzte sie das Rohr auf die gewünschte Länge, bzw. Kürze, dann fräste sie Vertiefungen hinein, damit sie die schwarzen Teile des Griffes einfügen konnte. Diese mußten natürlich auch erst einmal geschnitten und glatt geschliffen werden, was die darauffolgende Maßnahme darstellte. Hier merkte sie den ersten Planungsfehler. Es war besser die Griffteile vor dem Einsetzen in die Rohrvertiefungen fertig zu bearbeiten, sonst würde sie sich zum Ende hin mit elender Feinfummelei herumschlagen müssen. Also bearbeitete sie die schwarzen Plaststahl – Elemente bis diese geriffelt, blank und an den Kanten geglättet waren. Die Zeit verflog und erst ein wiederholtes Reiben ihrer Augen zeigte ihr auf, wie sehr der Tag bereits vorangeschritten war.

Oh man! Hatte sie sich wirklich so verschätzt? Die attraktive Jedi – Schülerin zog eine Schnute und entschied nicht mehr allzu lange mit ihrer Arbeit fortzufahren. Da sie noch einiges vor sich hatte, konnte sie auch etwas mehr davon auf morgen verschieben, und brauchte sich heute nichts mehr zu beweisen. Daher packte sie ihre Sachen zusammen und verstaute sie in einem der Schränke die man abschließen konnte. Bevor sie sich zu ihrem Quartier begab, schrieb sie sich neben der Tür für morgen ein, damit ihr nicht jemand den Werkraum wegnahm, wenn sie noch gar nicht fertig mit dem Bau ihrer Waffe war. So ging die Blondine in ihr Quartier und begab sich umgehend zu Bett. Sie wollte am nächsten Tag gleich in aller früh anfangen, damit sie auch ja fertig wurde. Da Projekt nahm langsam Form an, und sie war gespannt auf das Endergebnis und konnte eine steigende Begeisterung für die bald fertiggestellte Waffe nicht abstreiten. Der Schlaf war intensiv und regenerierend sodaß die unmenschliche Uhrzeit weniger abschreckend und erdrückend wirkte wie an so manch anderen Tagen. Ihr selbst war klar warum sie sich so unverhältnismäßig fit fühlte. Der Tag würde ein besonderer werden und sie war bereits jetzt schon aufgeregt.

Ohne sich lange im Bad aufzuhalten machten sie sich vorzeigbar und sauber und düste dann sogleich nach unten um ihr Vorhaben abzuschließen. Damit sich die benötigte Ruhe und Konzentration einstellte, setzte sich Shana ein paar Minuten hin und meditierte. Schließlich war sie körperlich und geistig auf die Arbeit eingestimmt und nahm die Teile aus dem Schrank. Sie vollendete die Schleifarbeiten im Inneren des Rohres und baute dann die Plaststahlgriffteile Mithilfe von Superhaftkleber in das Gehäuse ein. Oh ja, das sah immer mehr nach einem Lichtschwert aus. Sie war auf dem richtigen Weg, doch noch war der letzte Handgriff nicht getan und es konnten immer noch Fehler passieren. Und dies wäre so spät in diesem Prozeß ziemlich unnötig und äußerst dämlich. Also fügte sie nun Stück für Stück die elektronischen Komponenten in den Zylinder ein, und verband die entsprechenden Schaltkreise miteinander. Jetzt blieb nur noch der Kristall, oder? Oder? Shana begutachtete die Zeichnung, dann das geöffnete Lichtschwert mit allen seinen Komponenten und überlegte ob sie irgend etwas vergessen hatte. Nein, es fehlte tatsächlich nur noch eines.

"Na dann wollen wir mal" dachte sich die Padawan und setzte sich im Schneidersitz auf den Boden, den geschliffenen Kristall in der Hand. Das Lichtschwert sollte ein Teil des Jedi sein, eine Verlängerung seines Arms, die Fortführung seines Seins. Dazu war es von Vorteil eine Beziehung zu der Waffe und vor allem seinem Herzstück herzustellen. Also meditierte sie gut zwei Stunden und versuchte sich selbst und das Objekt in allen Facetten der Macht zu greifen und ein Band wahrzunehmen und zu knüpfen. Dabei ließ sie sich von ihren Gefühlen, Hoffnungen und Ängsten durchströmen, bis sich langsam aber sicher eine Art Leuchten von dem Ding in ihrer Hand ausbreitete. Den geöffneten Augen offenbarte sich gar nichts, lediglich das Deckenlicht wurde von der Oberfläche reflektiert, doch in der Macht spürte sie den Edelstein um so direkter und klarer. So mußte es richtig sein … sie fühlte es. Also erhob sie sich, wischte den Stein noch einmal sauber um die Hautabsonderungen ihrer Hand zu entfernen und beendete den Bau ihrer Waffe in der gleichen Art, wie sie sie bei Arkon damals beobachtet hatte. Sie fügte den Stein ein ohne ihn zu berühren. Lediglich von ihren Levitationskünsten, die man im freundlichsten Fall als überschaubar bezeichnen konnte, wurde der Stein in die dafür vorgesehene Fassung bugsiert.

Während ihr Vorgänger, zumindest was Meister Markus Finn betraf, die ganze Waffe so zusammengesetzt hatte, begnügte sie sich mit diesem letzten und wichtigsten Teil. Und das sie dies mit einer ihrer schwächsten Fähigkeiten tat, sollte genug an Symbolbedeutung haben. Nach mehreren Versuchen, die ihr bereits Schweiß auf die Stirn trieben, hatte sie es schließlich geschafft und der Kristall lag so in seiner Umrahmung wie es gedacht war. Lächelnd ließ sie das Objekt los und zog die entsprechenden Feststellschrauben fest. Alles war an seinem Platz sodaß die glückliche Schülerin das zweite Griffteil aufsetzen und die Konstruktion schließen konnte. Für einen Moment ehrfürchtig vor dem Lichtschwert sitzend, nahm sie diesen Augenblick in seiner Fülle auf. Fertig! Die Arbeit war getan und ihre Aufgabe abgeschlossen. Nun galt es einen Test zu machen. Sie nahm sich die Waffe, hängt sie an ihren Gürtel und marschierte durch die Basis auf der Suche nach einem leeren Raum. Man hatte wohl nicht daran gedacht einen Sicherheitsraum einzurichten, den man benutzte wenn die Gefahr bestand, daß etwas hochging. Vielleicht ging man schlicht davon aus, daß so etwas nicht geschah.

Nachdem sie sich versichert hatte, hier gerade alleine zu sein, nahm sie ihr Lichtschwert in die Hand und hielt es für einen Herzschlag vor sich. Von einem tiefen Atemzug begleitet drückte Shana den Aktivierungsknopf und wurde sogleich Zeugin einer erwachenden Lichtschwertklinge, die sich mit einem fauchenden Zischen aus dem Griff schob. Ein tiefes Blau streckte sich ungefähr einen Meter weit weg von ihr, fast schon eine Spur violett in sich tragend. Vorsichtig schwang sie die Klinge durch eine leichte Bewegung ihres Handgelenks herum und prüfte sowohl Handlichkeit als auch ihr Gefühl mit der Waffe. Sie funktionierte so wie sie sollte und fühlte sich einfach nur herrlich an. Ihre eigene Waffe! Sie hatte es vollbracht! Shana schwang sie noch ein paar Mal herum und führte ein paar Hiebe aus, beendete dann aber ihren Test und machte sich sogleich auf den Weg zu den Ratsräumen. Sie hatte die Aufgabe erledigt und nun sollte hoffentlich ihrer Beförderung nichts mehr im Wege stehen. Warum also aufschieben? Wenige Minuten später hatte sie die gewünschte Örtlichkeit erreicht und starrte auf die Tür zum Saal des Rates. Das war wirklich aufregend, aber sie würde ernsthaft und würdevoll dort auftreten, daher war sie gezwungen ein paar Atemübungen zu vollführen bevor sie Atem- und Herzfrequenz wieder einigermaßen unter Kontrolle hatte. Schließlich klopfte sie an und wartete. Zehn Sekunden, zwanzig Sekunden, dreißig Sekunden …

Hatte man sie nicht gehört? War das auch eine Übung? Eine der Geduld? Aber da sie auch nichts von drinnen hörte, klopfte sie erneut, diesmal etwas lauter. Wieder wartete sie. Als sie schon damit rechnete wieder keine Reaktion zu erhalten öffnete sich eine Tür links daneben und ein Cereaner streckte den Kopf heraus.


"Kann ich Ihnen vielleicht helfen junge Dame?"
, erkundigte sich der vermutete Jedi – Rat (Eleonore). Shana atmete noch einmal durch und richtete nach einer Verbeugung ihre Worte an den Nichtmenschen, dessen Geschlecht sie gerade immer noch falsch einschätzte.

"Verzeihen sie die Störung. Mein Name ist Shana Corini und ich bin hier um Rätin Horn von der Fertigstellung meines Lichtschwerts und der Erfüllung ihres Auftrages zu berichten. Sie trug mir auf mich hier zu melden wenn ich fertig bin."


Die Ceranerin musterte die Menschenfrau einen Moment lang.


"Warten Sie hier Shana Corini!"

Da die junge Frau kaum eine andere Wahl hatte, nickte sie folgsam und entgegnete lediglich:
"Natürlich!"

Damit verschwand das Wesen wieder in der Tür um einige Zeit später wieder aufzutauchen und ihr mitzuteilen: "Ich habe Rätin Horn informiert. Sie wird hier eintreffen sobald sie kann. Gedulden Sie sich noch etwas."

Auch hier war der Wahlspielraum ziemlich bescheiden und so begnügte sich die Blondine mit einem zustimmenden Nicken.

¦¦ Lianna - System ~ Lianna ~ Lola Curich ~ Jedi – Basis ~ vor dem Ratssaal ¦¦ Shana
 
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Lianna - System | Lianna | Lola-Curich | Jedi-Basis | Trainingsraum | Salina, Sarid und Brianna

Salina musste sich angestrengt konzentrieren um die Blasterschüsse der, ihr mittlerweile sehr unliebsamen Kugel abzuwehren und gleichzeitig der Unterhaltung zwischen ihr und Brianna folgen zu können. Sie war aber der Auffassung, dass sie das Abwehren der Abschüsse bisher, bis auf wenige etwas schmerzhafte Ausnahmen, ganz gut meisterte.


Ja klar, warum auch nicht?! Ich fliege mit Sarid und meinem Mitpadawan Skyan in den nächsten Tagen nach Coruscant. Exkursion in den Jedi-Tempel. Jedenfalls habe ich da noch unzählige Sachen für vorzubereiten und bin dann sowieso einige Stunden im Raumhafen. Und ob ich da jetzt Stundenlang beim Tanken und Beladen zuschaue oder die Zeit sinnvoll nutze und mal einen Blick auf die Tardis werfe. Außerdem, wenn wir das zu zweit machen, lernst du vielleicht was, was dir vielleicht auch ein wenig weiter hilft und es sollte mehr Spaß machen.

Die rothaarige Padawan war so vertieft, dass sie weder bemerkte, wie diverse Leute den Raum betraten und wieder verließen.

Von was soll ich mich nicht aus der Ruhe bringen lassen?!

Auf den Hinweis auf Shanas Fähigkeiten wurde Salina aus ihrer Konzentration gerissen und schaute hin. Der hinterlistige Kampftelemat nutzte jedenfalls in heimtückischer Absicht seine Chance und feuerte ihr eine Ladung in den Rücken. Vor Schmerz kurz zusammenzuckend und sich eine Fluchtirade dem Droiden gegenüber unterdrückt, stellte sie Fest, das sich der Raum mittlerweile gefüllt hatte und Sarid mit zumindest dem weiblichen, großgewachsenen Neuling im Raum unterhielt. Salina bemerkte auch kurz, was Brianna meinte, sie war allerdings schon wieder damit beschäftigt sich nicht erneut von dem fiesen, fliegenden Etwas erneut schikanieren zu lassen und verschwendete daher keinen weiteren Gedanken an das gesehene. Schließlich brauchte sie einen Großteil ihrer Konzentration dafür, dass der Telemat ihr nicht weiterhin weh tun würde.
Ihr kam es vor, als würde die Kugel sie schon seit einer gefühlten Ewigkeit ärgern.
Salina wollte sich gerade bereit machen den nächsten Abschuss zu parieren und beschleunigte ihr Trainingsschwert in Richtung der vermuteten Trefferstelle als der Kampftelemat urplötzlich seine Richtung änderte. Ihre Gespür des Droiden in der Macht hatte sich auf eine ihr gänzlich unbekannte Weise verändert, irgendwas war gerade anders. Sie riss dass Lichtschwert um, um ihre durch ihr wohl fehlgeleitetes Gespür mittlerweile ungedeckte Körperstelle abzudecken. Als sie bemerkte das Brianna die Kugel eingefangen hatte, hatte die rothaarige Padawan in der Hecktick soviel Schwung, dass ihr beinahe das Trainingsschwert aus den Händen entglitt und sie nur mit mühe ihr Gleichgewicht halten konnte.

Schau' Salina! Er ist wirklich gut… komm, das sehen wir uns an!“

Salina deaktivierte etwas irritiert ihr Trainingslichtschwert


Ähm was!?..... Oh, Ok.

Die rothaarige Padawan brauchte ein wenig um zu verstehen auf was die Echani hinaus wollte. Mittlerweile hatte sich der Raum weiter gefüllt. Es waren wieder zwei neue Gesichter hinzugekommen. Einmal ein blauhäutiger Humanoide(Akani), Salina vermutete, dass es ein Chiss sein musste und ein Mensch(Anakin), jenseits der dreißig, welcher mit einem roten Lichtschwert hantierte. Salina vermutete, dass es ein Sith gewesen sein könnte?! Schließlich gab es ja den Friedensvertrag. Der Gedankengang verstörte sie allerdings trotz allem ein wenig. Vielleicht gab es ja eine Erklärung dafür. Jedenfalls trainierte er mit seinem Lichtschwert und führte diverse Bewegungsabläufe durch. Salina jedenfalls war trotz ihrer Ahnunglosigkeit im Lichtschwertkampf klar, dass dieser Mensch ihr um einiges vorraus hatte. Die rothaarige Padawan folgte einfach der Echani und bemerkte dabei, dass sie ein ganz kleines Stückchen größer wie Brianna war. Sie bemühte sich, trotz einsetzender leichter Erschöpfung ein freundliches lächeln aufzusetzen als Brianna den Mann ansprach.

Die Begrüßung „Anakin Solo“ irritierte Salina ein wenig. Vielleicht war es eine Begrüßungsform in einer ihr unbekannten Sprache?!
Sie folgte der Unterhaltung zwischen Brianna und dem ihr Unbekannten (Anakin), hielt aber permanent ein wachsames Auge auf dem Kampftelematen in der Hand der Echani, schließlich hatte das kleine kugelig, hinterlistige Ding permanent ihre Unachtsamkeit gnadenlos ausgenutzt und eine weitere Möglichkeit wollte sie dem Ding nicht bieten.
Salina schloss aus dem Gesprächsverlauf, dass der Mensch durchaus Basic sprach. Das die Echani nach einem Training zu dritt fragte, löste in der rothaarigen Pilotin Unbehagen aus. Im Moment reichte ihr schon der Telemat um sie an den Rande der Verzweiflung zu bringen. Wie dies gegen einen echten Gegner aussah wollte sie sich daher nicht ausmalen. Sie wurde kurz aus den Gedanken an Horrorszenarien gerissen, als der Mensch nach ihren Namen fragte.


Nummer 23.... Ähm, Salina Thorn, Padawan Nummer 23 von Rätin Har... Sarid Horn...Hallo...


Verdammt, dachte sie sich und bemerkte, dass sie den fiesen Telematen beinahe vergessen hatte und stellte dabei fest, das er es diesmal nicht eiskalt ausgenutzt hatte, jedenfalls noch nicht.

Und mit wem haben wir das Vergnügen?

Fragte sie irritiert, als sie sich wieder beiläufig mit einem Teil ihrer Aufmerksamkeit dem hinterlistigen Droiden in Briannas Hand widmete, dabei hätte sie fast nicht bemerkt, dass die großgewachsene Frau (Shana) mit der sich Sarid unterhalten hatte, den Raum bereits verlassen hatte.

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Lianna/ Lola Curich/ Jedi Basis/ Archiv/ Sane, Zoey

Sie verabschiedeten sich und Sane verbrachte den Rest des Abends damit, einen Offizier der Tempelsicherheit zu finden und zu fragen, ob er auf den Schießstand konnte, um dort mit der Archäologin zu trainieren. Glücklicherweise hatte der Offizier nichts dagegen, so mussten sie den Tempel nicht verlassen um ein wenig zu üben. Nachdem das geklärt war, zog er sich in sein Zimmer zurück und gönnte sich Schlaf. Er fühlte sich immer noch nicht komplett von der letzten Mission erholt und musste aus seinem "Urlaub" so viel Ruhe wie möglich mitnehmen. Sobald sie wieder in der Kaserne waren, würden sie wieder Arbeit und einen straffen Trainingsplan bekommen.

Der Soldat hatte Zoey versprochen, sie von dem Studio abzuholen. Er hatte es abgelehnt, sie dort hin zu begleiten. Ihn interessierte es nicht, was die Medien aus der ganzen Geschichte machten, vermutlich würde er sich auch nicht die Aufzeichnung ansehen. Für was denn auch? Immerhin war er dabei und musste sich nicht noch eine Erzählung von dem Trip anhören. Zudem gab es wichtigeres zu tun und Entscheidungen zu fällen. Am Morgen hatte er sich mit Wendon getroffen. Der Rodianer drängte darauf, sich bei der lokalen Garnison zurück zu melden. Ihm war langweilig und er wollte wissen, was es neues gibt. Intern natürlich. Was durch das HoloNet geisterte, musste nicht stimmen. Tatsächlich war Sane dem Vorschlag seines Freundes nicht mehr so abgeneigt wie noch kurz vorher. Zoey würde demnächst abreisen, den Rest der alten Truppe hatte er immer noch nicht gesehen und zu ihnen fühlte er sich auch nicht so hingezogen wie zu Zoey. Sie waren lediglich ein Auftrag, Teil der Mission, nicht mehr.

Als er bei den Studios ankam, wartete die Archäologin schon ungeduldig auf ihn und sie machten sich sofort auf den Rückweg.

"Na, wie war es? Genießt du deinen Ruhm?"

Ruhm und das damit verbundene Heldentum waren nichts für Sane. Helden starben in der Regel. Vielleicht reagierte er deswegen so sarkastisch auf den Wunsch der Frau, berühmt zu sein.

Zurück im Tempel führte der Soldat sie sofort zum Schießstand. Bei einem Aufseher bekamen sie zwei Übungsblaster mit den dazu gehörigen Energiezellen. Dann ging es an den Stand. Es war nichts ungewöhnliches. Man konnte an einem Terminal ein paar Einstellungen vornehmen, zum Beispiel, wie weit entfernt das Zielhologramm sein oder ob es sich bewegen soll. Auch ein Trefferfeedback konnte man einsehen. Sane stellte zunächst eine mittlere Reichweite ein.

"Dann zeig mal was du drauf hast."

Natürlich hatte Sane während des Einsatzes Zoeys Technik beim Schießen nicht genau beobachten können, da gab es andere Dinge, auf die er sich hatte mehr konzentrieren müssen. Doch jetzt hatte er die Ruhe, um sich voll auf sie fokussieren zu können. Jede Bewegung, jedes Zucken nahm er wahr.

"Das war nicht so schlecht. Es sieht so aus, als wüsstest du, wie die Grundhaltung auszusehen hat, ein paar Feinheiten vergisst du dabei allerdings."

Sane betrachtete das Feedback am Terminal. Eine Trefferquote von 39% war ausbaufähig.

"Zunächst brauchst du einen sicheren Stand, stell die Füße schulterbreit auseinander. Dann halte deine Arme etwas anders, etwa so. Der Griff um den Blaster muss so sein, so kannst du fester zugreifen und hast die Waffe mehr unter Kontrolle. Und ganz wichtig: Augen beim Abdrücken offen lassen. Du musst dich voll und ganz auf dein Ziel konzentrieren, auch während du den Abzug durch drückst. Probier es nochmal."

Tatsächlich schien die Archäologin lernfähig zu sein, hätte er nicht gedacht. Immerhin hatte sie die meisten seiner Anweisungen auf Thearterra schlichtweg nicht ernst genommen. Mit Sanes Tipps verbesserte sich die Trefferquote nach und nach.

"Das reicht. Niemand wird an einem Tag zum Meisterschütze. Ich habe mir noch etwas anderes überlegt. Komm mit."

Sie gingen zurück zum Aufseher und gaben die Energiezellen und einen Blaster zurück.

"Den hier würde ich gerne kurz ausleihen. Ich bring ihn in einer Stunde wieder zurück."

Dafür erntete er argwöhnische Blicke, doch der Aufseher wusste, dass Sane im Tempel wohnte und einen guten Draht zu ein paar wichtigen Jedi hatte. Sie verließen die Räumlichkeiten des Schießstandes und begaben sich zum Trainingsraum der Jedi. Für Sane schien es der geeignete Raum zu sein, um Zoey noch etwas wichtiges mit auf den Weg zu geben. Er erklärte es ihr auf dem Weg dort hin.

"Du wirst vielleicht in Situationen kommen, wo du gerade keinen Blaster zur Hand hast. In deinem Berufsstand ist das eher unüblich. Doch auch hier musst du wissen, wie du im Notfall gegen einen bewaffneten Gegner vorgehen musst."

Sane öffnete die Türe zum Trainingsraum. Es war einiges los. Zu seiner Überraschung sah er unter den Anwesenden auch Solo, den Rest kannte er allerdings nicht. Er hatte den Jedi zuletzt gesehen, wie er bei strömendem Regen zu einem Plateau emporkletterte. Den Rest hatte er nur über ComLinkverkehr mitbekommen. Sein Kampf gegen Arica und seine Verwundung durch die selbe. Damit schied er auch aus der Thearterra Mission aus. Die Verletzung hatte der Jedi-Meister offensichtlich schon eine Weile hinter sich gebracht. Sane nickte ihm zu, wählte jedoch eine Ecke, in der sie genug Abstand von den Jedi hatten, damit man sich nicht in die Quere kam. Er reichte Zoey den Blaster.

"Ziele auf mein Kopf. Keine Sorge, die Waffe ist weder aktiviert noch mit einer Energiezelle geladen."

Als die Archäologin seiner Anweisung schließlich folgte, ließ der Soldat ein paar Sekunden verstreichen, bevor er blitzschnell reagierte. Sein Kopf zuckte zur Seite, während seine Hand die Waffe in die entgegengesetzte Richtung drückte. Mit der anderen Hand packte er das Handgelenk der Waffenhand und drehte seinen Körper, sodass er nun mit dem Rücken direkt vor Zoey stand und die Waffe ins leere zielte.

"Schnelligkeit und Disziplin brauchst du hierfür. Aus dieser Position kann ich alles mit dir machen. Ich kann dich ausknocken indem ich dir meinen Ellenbogen ins Gesicht ramme. Oder ich kann deine eigene Waffe gegen dich richten und dir in den Bauch schießen. Jetzt bist du dran, wir machen das Schritt für Schritt."

Er löste sich von Zoey und nahm den Blaster an sich.

"Zuerst muss dein Kopf aus der Schussbahn. Mit deiner stärkeren Hand drückst du die Waffe in eine Richtung, während du deinen Kopf in die andere bewegst. Genau so, nur schneller. Das Üben wir jetzt."

Der Soldat zielte auf die Archäologin. Diese versuchte sich offensichtlich zu konzentrieren und schlug dann los. Sane drückte ab. Es klickte, noch bevor sie die Waffe berühren konnte.

"Das war zu langsam, du bist Tod. Nochmal."

Lianna/ Lola Curich/ Jedi Basis/ Trainingsraum/ Sane, Zoey, Anakin, Salina, Sarid, Brianna, Akani

 
Lianna, Jedi-Basis - im Trainingsraum - Akani - Anakin, Salina und Brianna

Ah, Coruscant. Es war lange her, zu lange, seitdem Brianna Galactic City gesehen hatte und auf Stadtwelten fühlte sie sich ohnehin von Haus aus wohl. Nach einer Jugend im schrill-bunten Nar Shaddaa konnte sie diese zweifellos als zweite Heimat betrachten, wobei die erste wohl für immer die YT-Frachter sein würden, auch wenn diese für sich alleine zunehmend zu eng wurden für die wachsenden Bedürfnisse der Echani.

Vor dem Hintergrund machte Salinas Angebot natürlich viel Sinn. Alles klar, sie würde der rothaarigen Padawan Gesellschaft leisten und dabei voraussichtlich innerhalb einer Stunde mehr über Raumschiffe lernen als in den letzten zwei Jahren zusammengenommen. So lange war es nun schon her, seit sich zuletzt eine Mitpadawan mit Sachverstand um die TARDIS gekümmert hatte.


„Großartig, ich bin sicher, das wird es!“

Bestätigte die zu ihrem Leidwesen noch nicht wieder Silberhaarige, die es schaffte, Salina mit ihrem Kommentar über Shanas Fähigkeiten erst recht aus der Ruhe zu bringen. Zumindest momentan sah es so aus, als würden die rothaarige menschliche Padawan und die Kampftelematen so schnell keine Freunde werden. Einerseits schlug sie sich mit dem Lichtschwert schon jetzt deutlich besser als eine nicht machtsensitive Menschin, andererseits ließ sie sich allzu leicht aus der Ruhe bringen und verlor zum Ende hin noch beinahe ihr Lichtschwert. Die junge Jedi-Ritterin hätte nicht gedacht, dass die Padawan so leicht aus dem Konzept zu bringen war.

„Du schlägst dich gut in Anbetracht der Tatsache, dass dein Lichtschwerttraining gerade erst begonnen hat, Salina. Was du aber noch lernen musst ist Konzentration, im Kampf sollte deine Position, dein Lichtschwert und deine Gegner immer im Fokus deiner Aufmerksamkeit stehen, ganz gleich, welche Ablenkungen es um dich herum gibt – aber ich denke, das wirst du bestimmt,“

Lautete das Resümee der Echani-Jedi, als sie mit der kleinen runden Nervensäge in der Hand zu dem Menschen pilgerte. Dieser stellte sich vor als ANAKIN… SOLO!?! Augenblicklich verschwand das Lächeln aus Briannas Gesicht, ihre Nackenhaare stellten sich auf und etwas knackte mehrmals laut. Aua… So sah ein Mann aus, der bereit war, Kestrel aus einem Raumschiff zu werfen? Auf den ersten Blick hätte sie ihn als freundlich und etwas nachdenklich eingeschätzt. Das war der Mann, der ihre Freundin mit der Sith-Lady Arica auf Thearterra zurückgelassen hatte? Das hätte sie ihm nicht zugetraut! Und hatte sie gerade vor Schreck eine Übungsdrohne mit der bloßen Hand zerdrückt? Die blasse Nahmenschin spürte, wie sie langsam rot wurde. Hatten die anderen das womöglich gesehen?

„Hey, kein Grund, nervös zu werden! Sarid ist die wahrscheinlich beste Meisterin, die du haben könntest! Als so alt hätte ich sie noch gar nicht eingeschätzt, als dass du ihre 23ste Schülerin sein könntest, aber du wirst eine Menge lernen, wenn du mit ihr auf Mission gehst, keine Sorge!“

Beruhigte die wie auf Autopilot geschaltete Brianna die Padawan und legte ihr beruhigend die freie Hand auf die Schulter. Ihr in diesem Fall irrationaler Instinkt sagte ihr, Salina vor Anakin beschützen zu müssen, zum Beispiel falls er versuchen würde, sie aus dem Fenster zu werfen… obwohl sie im Erdgeschoss waren… wobei man nie wissen konnte, welche fiesen Pflanzen die Jedi draußen unter den Fenstern angebaut hatten… oder so etwas ähnliches. Gleichzeitig suchte sie nach einem Ort, wo sie die Trümmer des Kugeldroiden diskret verschwinden lassen konnte und versteckte die Hand samt Korpus Delicti in Ermangelung eines solchen hinter ihrem Rücken.

„Das ist der frühere Jedi-Rat Anakin Solo, Salina,“

Erklärte Brianna der Rothaarigen, und die Wärme in ihrer Stimme galt der Frau. Dem eigentlich so attraktiven Jedi gegenüber empfand sie Eiszeit. Dass Anakin nur eine vorübergehende Auszeit vom Jedi-Rat auferlegt worden war, wusste sie nicht. Freilich hatte sie das nicht davon abgehalten, den Kommentatoren in ihrem Holotagebuch, die ihr aufgrund eines Interviews mit einer gewissen Dr. Liviana geschrieben hatten, zu erwidern, dass „der besagte Jedi“ ihres Wissens nach nicht länger ein Teil des Ordens wäre. Im Grunde hätte Anakin mehr Grund zu meckern gehabt, aber das wusste die junge Jedi-Ritterin ja nicht, und er zum Glück auch nicht.


„Ich bin Brianna Kae, die ehemalige Padawan von Kestrel,“

Und nein, es war ihr mit einem mal nicht mehr angenehm, ihn kennenzulernen. Aber Brianna versuchte, sich zusammenzunehmen, nicht ganz so unterkühlt zu klingen und sich einigermaßen jedihaft zu benehmen (was ihr schwerfiel). Vor allem aber konnte sie jetzt keinen Rückzieher mehr machen ohne ihr Gesicht zu verlieren.

„Ich habe mich gefragt, was ist denn nun wirklich zwischen euch auf Thearterra vorgefallen? Meuterei, Verbrüderung mit Sith, das klingt mir ehrlich gesagt etwas schwer zu glauben, wenn ich Euch hier so sehe.“

Brianna war regelrecht stolz auf sich, wie aufgeschlossen-neutral sie unter den Umständen noch klingen konnte. Vielleicht schaffte sie es doch noch haarscharf an einer peinlichen Farce vorbei, auch wenn sich dieser Umstand noch nicht an ihrer Gesichtsfarbe bemerkbar machte. Das war der einzige Nachteil überhaupt, eine Echani zu sein: jeder sah sofort, wenn sie im Begriff war, rot zu werden.

Lianna, Jedi-Basis - im Trainingsraum - Akani - Anakin, Salina und Brianna
 
Lianna - Jedi-Basis - im Trainingsraum - Salina, Brianna, Shana, Akani und Sarid

Es war ziemlich offensichtlich, dass Shana überhaupt nicht damit gerechnet hatte, dass sie in den Augen des Jedi-Rates kurz davor stand eine Jedi-Ritterin zu werden und sie dafür nur noch ein eigenes Lichtschwert zu bauen hatte. Einen Moment lang sah sie Sarid sogar sprachlos an, ehe sich die blonde Frau wieder etwas fing und ihr zumindest nur etwas stotternd ihre Fragen beantworten konnte. Angesichts dieser fast greifbaren Aufregung der jungen, menschlichen Padawan musste die Jedi-Rätin breit grinsen. Selten sah man soviele Emotionen gleichzeitig bei einer Person - und doch waren sie letztlich alle gerechtfertigt. Es war für jeden Padawan eine immens wichtige Prüfung. Vorher waren sie noch einen oder einer Meisterin unterstellt, danach waren sie selbst Herr über ihre Entscheidungen und konnten alleine auf Missionen gehen oder gar gleich mit der Ausbildung eines eigenen Padawans beginnen. Shana im Geiste alle Daumen drückend, dass sie beim Bau ihres Lichtschwertes erfolgreich sein würde nickte die Jedi-Rätin schließlich.

"Wunderbar, Shana. Dann weißt du ja Bescheid. Gut. Wenn du dein erstes Lichtschwert fertig konstruiert hast gehe einfach zu Ratssaal. Dort befinden sich immer Jedi, welche mich dann benachrichtigen, wenn du dort eingetroffen bist und auf mich wartest. Ich komme dann so schnell ich kann. Möge die Macht mit dir sein, Shana."

Danach sah Sarid der jungen Menschenfrau hinterher. Wie aufgeregt und eifrig sie doch war. Es war wirklich schön zum mitansehen. Sie würde ihre Aufgabe gewiss gut machen, wenn Sarid hatte ein gutes Gefühl bei ihr. Ehe die Padawan allerdings den Trainingsraum verließ fiel dieser offenbar noch eines der Lichtschwerter der anwesenden Jedi auf, denn es war rot. Es gehörte Anakin Solo wie Sarid bemerkte. Dann war er wohl zurück bei den Jedi, nachdem er sich eine Zeit lang in Konsenz mit dem Jedi-Rat aus dem Orden zurückgezogen und über seine Taten auf Thearterra meditiert und nachgedacht hatte. Es war schön zu sehen, dass er offenbar wieder zurück auf der Spur und bereit war seine Aufgaben als Jedi-Rat wieder wahrzunehmen. Er war ein guter Freund Sarids, egal was zwischen ihm und Kestrel vorgefallen war.

"Das verstehe ich gut, Shana. Aber die Geschmäcker sind verschieden und andere Kulturen verbinden auch andere Assoziationen mit den Farben der Lichtschwertklingen. Ich sehe zudem auch lieber viele verschiedenfarbige Lichtschwerter als nur Grüne und Blaue. Daher steht es dir natürlich auch zu frei auszuwählen",

gab Sarid ihr noch mit auf den Weg. Sie sollte Anakin nicht allein deswegen verurteilen. Dies hatte nichts zu sagen, auch wenn viele andere Jedi die Farbe rot bei Lichtschwertklingen auch mieden. Danach überlegte die Corellianerin, ob sie sich vielleicht zu ihrem Ratskollegen gesellen sollte. Allerdings hatte währenddessen schon Brianna begonnen sich mit ihm zu unterhalten, also hielt sie sich im Hintergrund. Da Salina unter Obhut der Echani wieder üben konnte, machte Sarid sich auf die Suche nach Skyan und verabschiedete sich daher nur stumm von ihm. Sie gabelte ihren anderen Padawan schließlich auf den Gängen auf und da die Jedi-Rätin ja wusste, dass ihre beiden Padawane noch zu Rivalitäten neigten entschloss sie sich kurzfristig mit ihm allein in einem leeren Meditationsraum nebenan zu trainieren. Ähnlich wie Salina durfte auch er mit einem Trainingslichtschwert trainieren, damit er langsam aber sicher ein Gefühl für die Waffe bekam. So verging der Tag mit Padawantraining für Sarid recht schnell.

Am nächsten Morgen setzte sie ihre Übungen mit dem Prinzchen von Serenno noch eine Weile fort und merkte durchaus Fortschritte bei ihm, so dass sie ihn ein paar Mal durchaus zu recht loben konnte. Das ließ ihn strahlen. Irgendwann allerdings meldete sich ihr Komm. Es war Jedi-Rätin Eleonore, welche ihr mitteilte, dass eine Shana Corini mit fertigem Lichtschwert vor dem Ratssaal auf sie wartete. Ausgezeichnet. Die blonde Padawan hatte sich also sehr bemüht und zügig ihr Lichtschwert gebaut. Also musste Skyan für eine Weile allein zurecht kommen.


"Skyan, entschuldige mich für vielleicht eine halbe Stunde bis Stunde, denn ich darf sehr wahrscheinlich eine Beförderung durchführen. Übe mit dem Kampftelematen weiter, womit wir heute früh begonnen haben, in Ordnung?"


Natürlich hatte der adlige Padawan nichts dagegen einzuwenden, so dass sie ihn allein ließ und zügig den Ratssaal aufsuchte. Dort angekommen wartete die junge Frau bereits im Vorraum.

"Sehr schön, Shana. Du hast dich ja wirklich sehr beeilt. Dann wollen wir mal. Bist du bereit?"

Danach betrat Sarid den Ratssaal und bedeutete Shana ihr zu folgen. Drinnen warteten bereits die Jedi-Räte Eleonore und Rornan. Also würden sie diese Beförderung offenbar zu dritt durchführen. Der Raum selbst sah aus wie immer, was hieß, dass die Sessel für alle Jedi-Räte in einem offenen Halbkreis aufgestellt worden waren. Es dominierten überwiegend helle, freundliche Farbtöne auf den Wänden und dem Boden, welche dem Raum ein würdevolles Aussehen verliehen und ihn damit zum in Sarids Augen am Besten geeignetsten Raum in der gesamten Liannabasis machte. Dies hieß zwar leider nicht viel, aber es musste genügen. Die Corellianerin stellte sich zu der Cereanerin und dem Quermianer und winkte Shana dann zu ihnen heran.

"Padawan Shana Corini, gestern früh habe ich dir im Auftrag des Jedi-Rates die Aufgabe gestellt dein erstes, eigenes Lichtschwert zu bauen. Wie ich sehe hast du es heute bereits vollendet, was überaus schnell war. Lass es mich prüfen, um zu sehen, ob es einwandfrei funktioniert."

Dabei nickte Sarid ihr kurz zu, um der Padawan anzuzeigen, dass sie es ihr gleich geben konnte.

"Nun steht deine Beförderung zur Jedi-Ritterin unmittelbar bevor und dein Leben und deine Aufgaben bei den Jedi werden sich von nun an radikal ändern. Bist du bereit die Verantwortung zu übernehmen, welche ein Jedi-Ritter inne hat und alles in deiner Macht stehende zu tun, um den Idealen der Jedi zu entsprechen und der Republik und ihren Bürgern zu dienen?",

fuhr die Jedi-Rätin anschließend fort. Dabei wusste Sarid es überaus zu schätzen, dass ihre Ratskollegen ihr den Vortritt ließen und sich im Hintergrund hielten. Die Corellianerin mochte Beförderungen und freute sich immer sehr, wenn junge Jedi-Ritter nachkamen, nachdem die Jedi in den letzten Jahr so viele Ordensmitglieder im Kampf gegen das Imperium verloren hatten. Dennoch musste die menschliche Padawan auch noch Sarids Fragen zur Zufriedenheit aller anwesenden Ratsmitglieder beantworten, ehe sie sich eine Jedi-Ritterin nennen durfte.


"Sage mir, warum glaubst du, dass der Rat dich für bereit hält diese Bürde zu tragen und ab nun selbstverantwortlich zu agieren?"

Lianna - Jedi-Basis - Ratssaal - Rornan, Eleonore (NPCs), Shana und Sarid
 
Jedi-Basis ~ Trainingsraum ~ mit Salina & Brianna

Warum war er nur hierher und nicht in die Gärten gegangen, rügte sich Anakin im Gedanken selbst. Nicht nur hatte er jetzt zwei übereifrige Schüler an der Backe, sondern die Echani mit der komischen Haarfarbe war zu allem Überfluss auch noch die Padawan von Kestrel gewesen. Anhand ihrer Reaktion, begleitet von einer nicht zu übersehenden Scharmesröte im Gesicht, war Anakin sofort klar, dass Brianna Kae über die Vorfälle auf Thearterra wusste. Was genau ihr zu Ohren gekommen war, konnte er nur erahnen. Während er dagegen ankämpfte, sich seinen Unmut über die über ihn im Umlauf befindlichen Gerüchte nicht anmerken zu lassen, nahm er eine nur scheinbar ruhige Haltung ein und versenkte seine Hände in die Seitentaschen seines schwarzen, inzwischen jedoch recht ausgewachsen wirkenden Mantel.


"Brianna Kae. Und Salina?"


Er musterte die beiden Frauen mit unbewegter Miene.

"Ich bin nach wie vor ein Mitglied des Rates."


gab Anakin zu verstehen, wobei er sich fragte, wofür und vor wem er sich überhaupt zu rechtfertigen versuchte.

Die Nachfrage von Brianna erstaunte ihn dann aber doch. Entweder die Gerüchte waren nicht so schlimm, wie er angenommen hatte oder diese peinlich berührte Echani war deutlich aufgeschlossener, als Anakin es zu seiner Schande von einer Schülerin Kestrels erwartet hatte. Er wollte nicht unhöflich sein, zumal er an seiner misslichen Lage sich nun mit den beiden noch jungen Jedi beschäftigen zu müssen, nicht wirklich etwas ändern konnte. Vielleicht war es sogar gut, dass er auf diese Weise wieder zu Interaktionen mit anderen Jedi gezwungen wurde.


"Das klingt tatsächlich nach etwas, das sich nur schwer glauben lässt. Ich möchte gar nicht wissen was genau du über eine Meuterei oder Verbrüderung mit den Sith du gehört hast, aber ich kann dir... euch gerne erzählen, was auf der besagten Mission während meiner Anwesenheit passiert ist."


Mit einer subtilen Geste deutete Anakin den beiden Jedi, ihn in einen der etwas abseits von den Trainingsmatten Verschläge zu begleiten, die für Meditationsübungen vorgesehen waren. Bei der Mission nach Thearterra hatte es sich um eine geheime Operation auf imperialem Boden gehandelt und obgleich die meisten Jedi Zugang zu dem Bericht erhalten konnten, wollte der Jedi Rat keine öffentliche Werbung dafür machen.

Anakin nahm als erster auf einem der schon etwas durch gesessenen Kissen am Boden platz. Erneut deutete er der immer noch nicht wirklich entspannten Echani und ihrer rothaarigen Begleiterin, es ihm gleich zu tun.

"Die Punkte, die zu meiner vorübergehenden Beurlaubung sind vermutlich das spannende an der Geschichte, denn ja, es gab Spannungen und ja, es gab auch eine vorübergehende Allianz mit den Sith."


begann Anakin schließlich ruhig zu erzählen. Unterschwellig konnte man eine Mischung aus träger Müdigkeit darüber dieses Thema erneut ausgraben zu müssen, sowie einer gewissen Reumütigkeit heraus hören - dagegen half auch kein trockener Humor.

"Wir hatten gerade einen Unterwassertempel erkundet, als wir bei der Rückkehr zu unserem Camp feststellen mussten, dass uns die Sith auf die Schliche gekommen waren. Es handelte sich um Darth Zion, einem mächtigen Krieger und Arica Kolar - man möchte meinen eine der am besten ausgebildeten Machtnutzer dieser Galaxie, Dunkle Seite hin oder her."

Noch heute, nach all den Jahren spürte Anakin die Faszination, die Arica bereits damals nach den Ereignissen auf Manaan auf ihn ausgeübt hatte. Wenn jemand wusste, wozu diese Sith fähig war, dann war er es. Er hätte sich gewünscht, die anderen Jedi auf Thearterra hätten das verstanden.

"Während Kestrel in eine Konfrontation mit Zion gezwungen wurde, hielt Arica meine Padawan als Geisel. Ich musste versuchen die Situation zu überblicken. Was auf der einen Seite so aussehen konnte, als würde ich Meisterin Kestrel nicht helfen wollen, hätte auf der anderen Seite bedeutet meine Schülerin im Stich zu lassen. Die Situation wurde jedoch erst kritisch, als uns ein Tsunami überraschte, der das gesamte Camp überrollte. Um meine Padawan zu retten, musste ich Arica mit auf mein Schiff nehmen."


Anakin erinnerte sich lebhaft an die Hektik, die schnellen Entscheidungen die getroffen werden mussten, auch wenn er sich von diesen bildhaften Erinnerungen nicht nach außen hin spürbar beeindrucken ließ.

"Ich weiß nicht ob ihr schon mal einen Tsunami gesehen habt... rechnet das übliche Bild mal zehn und ihr habt eine grobe Vorstellung, wie es dort unten zu ging. Jedenfalls konnte ich nur so von meinem Schiff aus auch die übrigen Mitglieder unserer Expedition bergen."


Diesmal mit deutlichem Bedauern fügte Anakin hinzu:

"Nun, bis auf einige uns begleitende Soldaten und Darth Zion, der sich mit einem von uns geborgenen Artefakt aus dem Staub gemacht hatte - der Preis für das Leben deiner Meisterin, wenn man so will."


Jedi-Basis ~ Trainingsraum ~ mit Salina & Brianna
 
Lianna, Lola Curich, Großes Einkaufscenter, Große Buchhandlung: Zoey und viele Kunden und Leser


Zoey hatte es hinter sich. Puh, war das anstrengend gewesen! Sie stellte nun einen großen Karton, indem je ein unzensiertes Buch, worin natürlich eine freundliche Widmung und Unterschrift von ihr im Buchdeckel innen geschrieben stand, für ihre ehemaligen Teammitglieder zusammen, die sie in der Basis wusste und legte auch ein Kärtchen dazu. Auf ihm stand:

Karte zu signiertem Freiexemlplar: “Die drei Thearterra-Tempel und die Jagd nach den verschollenen Artefakten” an Kestrel, Q`Tahem, Sarissia, Markus, Elise, Sane (er würde sich freuen, wenn er auf sein Zimmer kommen würde) und Wendon:


“Ich muss mich schweren Herzens von euch allen verabschieden und werde euch vermissen. Morgen beginnt meine Reise, auf der mich Yui begleiten wird. Ich danke nochmals jedem von euch, der mir das Leben gerettet hat. Ich werde jeden Einzelnen von euch nie vergessen! Anbei ein Andenken an unser riesiges Abenteuer! Bleibt schön gesund! Ich hoffe, euch bald wieder zu sehen! LG Zoey”

Wirklich schade, dachte Zoey nochmals bei sich, dass Sari sich nicht nochmal bei ihr zurück gemeldet hatte. Zoey hatte nur noch heute einen freien Abend auf Lianna zur Verfügung und hätte ihre Freundin gerne nochmal gesehen. Sie hätte sich auch gerne von Q`Tahem persönlich verabschiedet, doch scheinbar war er immer noch in Quarantäne?!

Zoey übergab dem herbei gerufenen Droiden das Paket und befahl ihm, es unverzüglich in die Jedi-Basis zu zu stellen. Dann ging sie schnurstraks ins nächste Sportgeschäft und holte sich erstmal etwas Passendes für´s bevorstehende Training mit Sane. Sie hatte zwar eine Menge bestellt gehabt, aber an Sportklamotten hatte sie nicht gedacht! Und sie konnte unmöglich in ihrem feinen Kleidchen schießen üben! Wie unpassend! Sie holte sich einen Sportanzug mit schwarzer Hose und pinkem Oberteil (T-Shirt) und pinker Jacke. Dazu leuchtend pinke Turnschuhe. Sie bezahlte, ließ die Preisschilder entfernen und begab sich in die nächsten öffentlichen Nasszellen und schlüpfte ins bequeme Sportzeug, was ihr durchaus gut stand und packte dafür das edle Kleid samt Ohrschmuck und Schuhe in die Einkaufstüte. Sie band ihr Haar zu einem frechen hochgebundenen Zopf zusammen. Dann begab sie sich zu Ausgang C, worüber die Aufnahmestudios inmitten des riesigen Centers lagen, da Sane sie von dort abholen wollte. Sie sah ihn nicht sofort. Sie musste noch ein ganzes Weilchen warten! Endlich kam er!

“Da bist du ja! Ich habe schon eine ganze Weile hier gestanden!”,

musste sie ihm unter die Nase reiben. Sie stieg zu ihm in den Gleiter. Hinzu hatte sie ein Taxi genommen. Er fragte natürlich sofort wie es war und ob ihr ihr Ruhm gefiel?! Sein Unterton klang amüsiert und gefiel ihr nicht, doch sie antwortete ihm ehrlich:

“Es war sehr anstrengend. Ich fühle mich jetzt schon halb erschossen! Diese ganze Aufregung und dann diese vielen Fragen! Ich erfuhr von den Leuten im Studio, dass es dank meiner Lektorin zwei Ausgaben meines Buches gibt. Einmal für die Neue Republik und eine etwas dünnere zensierte Fassung fürs Imperium. Daher wurden auch zwei Aufnahmen der Talk-Show gemacht! Und der Moderator hat mich doch glatt auflaufen lassen und mich, auf das auf mich ausgesetzte Kopfgeld, angesprochen! Und eben in der Buchhandlung hat man mich fast um gerannt ! Mein Buch ging weg wie warme Semmeln! Ich konnte garnicht so schnell meine Unterschrift rein schreiben, da lag schon das nächste Buch vor mir! Sehr anstrengend! Es war Arbeit!”

Dann hielten sie schon in der Tiefgarage der Jedi-Basis. Also fand das Training hier statt. Sie ließ ihr Kleid auf seiner Rückbank liegen und stieg aus. Ihr Weg führte sie auf einen Schießplatz. Ein Aufseher reichte ihnen je einen Blaster zum Üben. Zoey nahm sich einen Ohrenschutz und setzte ihn dann stets beim Schießen auf. Sie nahm ihn runter, sobald Sane ihr etwas erklärte. Zoey wollte sich anstrengen! Sie war gewillt ihre Schießkünste zu verbessern. Thearterra hatte ihr vor Augen geführt, dass es nicht gut war, wenn sie sich nicht ein kleines Bisschen selbst verteidigen konnte. Einen Blaster gezielt abzufeuern, sollte man auf jeden Fall können! Zoey sollte nach einigen Einstellungen erst einmal zeigen, was sie konnte. Das Ziel stand still und los ging`s. Da sie hier weder in Panik, Stress, Eile oder voller Angst war, erreichte sie immerhin eine Trefferquote von 39 Prozent. Ok, es war nicht besonders gut?!! Eher schlecht, sogar, wenn man bedachte, dass sie nicht einmal die Hälfte traf und das Ziel sich nicht einmal bewegte. Aber, sie war hier unter ruhigen Voraussetzungen besser, als auf Thearterra! Zumindest zitterte ihre Hand hier nicht so, dass der Blaster auf und ab wippte!

“Ok, nicht besonders, oder?! Aber, auf Thearterra war ich wohl noch schlechter!”

Sanes geschulter Blick hatte Schwachstellen entdeckt und er begann mit den Korrekturen. Da war erstmal ihr Stand. Es konnte durch eine simple Veränderung mehr Standfestigkeit erreicht werden. Sie stellte ihre Füße Schulter breit auseinander.

“Ist es so in Ordnung?”,

fragte sie nach. Dann wurde ihre Armhaltung korrigiert. Auch sollte sie den Blaster einfach ein kleines Bisschen anders anfassen. Ihr war gar nicht bewusst gewesen, dass sie immer die Augen zu kniff, wenn sie abdrückte?!

“Ich habe tatsächlich jedes Mal meine Augen zu gemacht?! Das habe ich gar nicht selbst bemerkt!”

Aber, als sie nun darauf achtete, ertappte sie sich dabei, es immer wieder wie aus Reflex tun zu wollen! Dies war natürlich nicht gut! Sane hatte ihr auch erklärt, warum! Es leuchtete Zoey natürlich ein! Zoey befolgte alle seine Tipps gewissenhaft und schon klappte es besser! Sie steigerte sich auf eine Erfolgsquote von 52 Prozent. Diese Steigerung war für sie schon enorm! Im Klartext würde jeder zweite Schuss sitzen! Sie stellte sich den verfluchten Grafen Sturn vor. Sie würde zweimal schießen und beim zweiten Schuss läge er um. Na ja, wenn sie an ihren Blaster denken und an ihn heran kommen würde und der Graf sich nicht bewegen würde! Und, wenn er nicht wie im elektrostatischen Raum alle Schüsse mit der Macht einfach fort lenken würde!? Wenn das Wörtchen:”wenn” nicht wäre….!

Sie übten dann noch bei einem bewegten Ziel. Nun ja, da war Zoey wieder schlechter, aber blieb wenigstens bei den 39 Prozent, mit denen sie bei einem Holo-Zielstandbild begonnen hatte. Schnell war eine Übungsstunde herum. Eigentlich, schade! Es begann gerade Spaß zu machen!

"Das reicht. Niemand wird an einem Tag zum Meisterschützen. Ich habe mir noch etwas anderes überlegt. Komm mit."

“Danke, Sane! Ich konnte eine Menge aus der einen Stunde mitnehmen! Du bist ein guter Lehrer!! Ok, da bin ich aber gespannt!”

Auf dem Weg durch die Flure der Basis sprach Sane davon, dass er ihr noch etwas beibringen wollte, im Falle sie keinen Blaster bei sich tragen würde, was ja in ihrem Beruf auch eher der Fall war. Zoey nickte. Sie mochte Sane. Er war sichtlich bemüht, ihr noch Einiges auf den Weg geben zu wollen und hatte sich Gedanken gemacht! Das war aufmerksam und direkt fürsorglich von ihm. Und dies, obwohl sein Mitstreiter Wendon, sie auf dem Kieker hatte!

Sie blieben vor der Tür zu einem großen Trainingsraum der Jedi stehen und Sane öffnete die Tür. Zoey betrat mit ihm den Sportraum und fand ihn schon gut besucht. Es trainierten bereits eine ganze Menge Jedi hier. Ihr Blick blieb schnell an einem bekannten Gesicht haften. Der Jedi-Rat Anakin Solo! Ihr Herz begann augenblicklich heftig in ihrer Brust zu schlagen. Als er in ihre Richtung sah, nickte sie ihm schnell zu und hob leicht winkend die Hand, was eher instinktiv passierte und brach diese Winkbewegung auf halben Wege ab, so dass es als Winken erkannt werden konnte oder aber auch als ausladene Armbewegung durchging. Ihr Blick fiel auf seine Hände. Es war alles wieder hergestellt worden! Schnell sah sie wieder weg und folgte Sane in eine Ecke des Raumes, der noch ein wenig Platz zum Üben hergab und geeignet zu sein schien. Zoey war einerseits erfreut, Anakin mal wieder gesehen zu haben. Andererseits wünschte sie, sie wäre ihm nicht begegnet und er wäre nicht in diesem Raum. Wie hatte sie ihn angehimmelt!? Er sah gesund und erholt aus. Andererseits war sie ihm böse, dass er sich nicht über Flugfunk oder Com-Gerät verabschiedet hatte. Einerseits verdankte sie ihm mehrfach ihr Leben. Er hatte sie sogar im ersten Tempel wiederbelebt und irgendwie stand sie wohl in seiner Schuld. Doch seine Wesensänderung war unerträglich gewesen! Wut stieg gleich in ihr hoch! Sie gab ihm die Schuld für alles, was ihnen, Q`Tahem und ihr, im Vulkantempel passiert war! Angefangen davon, dass er das Zepter, das Kommando an sich gerissen und falsche Entscheidungen getroffen hatte, bis zu dem Punkt, dass er sie alleine mit einem Padawan, wohl wissend, mit einem Sith losziehen hatte lassen! Auch hatte sich seine Wiedersehensfreude, obwohl Beide so schwer verletzt gewesen waren, arg in Grenzen gehalten! Sie war hin und hergerissen, gefühlsmäßig und gedanklich. Dennoch wog es schwer. dass er den Funkverkehr auf seinem Schiff unterbrochen hatte und Kestrel so feindlich gegenüber getreten war und Zoey nur noch Luft gewesen war! Sein Geist hatte sich dermaßen verfinstert! Sie war froh, dass er es heil nach Lianna geschafft hatte und verachtete ihn zugleich. Wie sollte sie sich jetzt auf das Training konzentrieren?!

Doch glücklicherweise ließ ihr Sane keine Pause und Zeit hatte sie auch keine und er drückte ihr seine entladende Waffe in die Hand und sie sollte umgehend seinen Anweisungen folgen! Da blieb keine Zeit mehr zum Nachdenken. Ihre Zukunft war wichtig! Sie hatten den dritten Tempel auch ohne Anakin geschafft und sie musste nun auf Lesereise für die Vermarktung ihres Buches gehen und sollte sich verteidigen können, im Falle, die von Arica beauftragten Kopfgeldjäger, sie bedrohen sollten! Lebend gefangen, brachte Zoey ihnen nämlich mehr Geld ein! Zoey verstand schnell, auf was Sanes Übung hinauslaufen würde und konzentrierte sich! Zoey sollte auf Sanes Kopf zielen. Auch wenn die Waffe nicht geladen war, war es ein komischer Moment und sie musste sich überwinden! Sie bedrohte ihn mit der Waffe!

Einige Sekunden verstrichen, dann passierte alles blitzschnell! Sane wand sich aus seiner misslichen Position! Nicht schlecht, dachte Zoey. Ja, das wollte sie auch lernen. Er nahm nun den entladenen Blaster. Schritt für Schritt machte sie es nach Anweisung. Der Kopf musste zuerst aus der Schussbahn! Sie machte alles nach und nach und es war zu langsam! Sane drückte ab, so dass es klickte und meinte, sie wäre tot. Zoey zuckte unwillkürlich zusammen.


Sane, muss das sein?! Das mag ich nicht! Lass`das, bitte! Das ist mir zu real!”

Zoey warf einen kurzen verstohlenen Blick auf Anakin, der scheinbar in ein hitziges Gespräch mit einer weißblonden langhaarigen Jedi (Brianna) verwickelt wurde. Doch Zoey wollte etwas lernen! Etwas für sich tun! Sie lenkte ihre Aufmerksamkeit wieder Sane zu. Anakin war nun nur noch Luft für sie! Sie übte wie besessen, dass sie schneller wurde! Und, dann war es ok! Zum Festigen übte sie es dennoch noch zwei Mal!

“Danke, ich denke, das genügt für heute!”

Sie gingen hinaus auf den Flur.

“Ich habe heute eine Menge gelernt! Ich hoffe, wir können dies wiederholen! Ich werde jetzt packen! Es geht schon morgens um vier hier los! Ich bin total aufgeregt! Auf Wiedersehen, Sane! Ich hoffe, wir laufen uns bald wieder gesund und munter über den Weg! Leider habe ich noch keine Antwort vom Rat, was meinen beantragten Personenschützer betrifft. Scheinbar wurde meine Nachricht noch nicht bearbeitet. Ich bin ja kein Jedi. Ein bisschen arrogant sind sie ja doch! Nach dem Packen werde ich noch ein wenig zwischen den besonders alten Büchern in der Bibliothek schmökern. Vielleicht finde ich Einige über Ausgrabungen. Die Jedi haben ganz sicherlich einige wundervolle und seltene Bücher darunter. Das möchte ich nutzen. Also, solltest du mich doch noch einmal aufsuchen wollen, weißt du, wo ich zu finden bin.”

Sie umarmte ihn zum Abschied. Sie hatte mit ihm überraschend viel Zeit verbracht und ihr fiel der Abschied gar nicht so leicht. Als sie sich trennten, drehte sie sich zu ihm noch einmal um und dies wollte etwas heißen!

Auf dem Weg zu ihrem Zimmer tippte sie eilig eine Com-Nachricht an ihre Freundin Sari.

Com-Nachricht an Sarissia:

“Du glaubst nicht, wer mir über den Weg gelaufen ist?! Ausgerechnet Anakin! Schade, dass du keine Zeit hast!”

Zu gerne hätte sie noch ein wenig mit ihrer Freundin gequakt. Sie ging auf ihr Zimmer und sie packte schnell. Yui war nicht da. Sie duschte, zog etwas Anderes an und trank etwas aus ihrem Zimmer-Kühlschrank. Dann ging sie in die Bibliothek. Sie durchstreifte erst ein Weilchen die Gänge und blieb dann in der Archäologie-Rubrik stecken. Schade, dass sie keine Zeit mehr hatte. Ihr fiel ein sehr altes Buch auf. Es war in alter Sith-Sprache verfasst. Es hieß: “Die Magie der Pyramiden von Korriban”. Zoey las sich in das Buch stundenlang hinein. Es handelte von Ausgrabungen und wertvollen Artefakten, allerdings der anderen Seite. Der Verfasser war Darth Sik. Er war sehr klug gewesen. Ein Genie! Es wurde früher Abend. Zoey würde heute Nacht durch machen. Auf dem langweiligen Flug konnte sie genug schlafen. Das war hier so was von interessant! Und es war so gut beschrieben! So bildlich! Jede Forscherin würde sich hier vertiefen und Glücksgefühle dabei haben. Wie dieses Buch in diese Jedi-Bibliothek geraten war?!


Lianna, Lola Curich, Jedi-Basis: Bibliothek/Archiv: Zoey in archäolog. Buch versunken
 
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