Mon Calamari (Calamari-System)

Coral City, Hafen, Yacht "The Promise" Deck 1, Sektion D, an der Reling, Tzun, Padme, Arlen, John, Raiken und Tomm

Eine Weile blieb Tomm still. Er bemerkte, wie Padmes Laune immer schlechter wurde und glaubte, den Grund in der Art der Geschichten und dem üblichen abwartenden Chaos zu Beginn einer solchen Veranstaltung zu wissen. Auch wenn das Thema vielleicht nicht gerade schön war, versuchte Tomm die Stimmung ein wenig aufzulockern.

"Na, sagen wir mal eher Abschuß auf Corellia, der Absturz folgte dann erst. Aber die Schiffe ließen sich wieder herrichten. Es war ein fairer Kampf - eine Rotte imperial-corellianische Abfangjäger gegen zwei übernächtigte Jedi."

Der mitschwingende Humor war nicht gespielt. In dieser Hinsicht war Tomm eben ein echter Night Hawk - wenn das Schiff noch flog, war alles in Ordnung. Flog es wieder, war es dasselbe.
Zwischendurch warf er einen kurzen Blick zu Raiken, der sich aufraffte und jemandem hinterherfolgte. Tomm gefiel nicht, was er sah, aber er beschloß, der Nachricht Raikens zu folgen und sich - zumindest vorerst - keine Gedanken zu machen.
Den überraschten Blick, den ihm die Rätin zugeworfen hatte - den hatte er schon mitbekommen. Er kam nur kurz dazu, mit den Schultern zu zucken, dann gesellte sich John wieder zu ihnen und gab bekannt, daß Aufbruchszeit sei. Eigentlich hatte Tomm eher das Gefühl, er gesellte sich zu Padme und die anderen hier waren nur störendes Beiwerk. Waren die beiden etwa verliebt? Bisher kannte Tomm ein solches Verhalten nur von frisch Verliebten. Tomm hatte viel Verständnis für ein solches Benehmen, waren Shia und er selbst doch damals auch recht eigensinnig gewesen. So ein Maß an Unhöflichkeit hätten sie sich aber nicht getraut. Jetzt war Tomm es, der Padme einen überrascht-fragenden Blick zuwarf und verwundert die Augenbraue hob.
Positiv fiel Tomm der Kaminoaner auf. Anscheinend legte der Padawan Wert auf Freundlichkeit und Bedacht, konnte aber auch höflich und dennoch direkt ziemlich scharfe Kritik üben. Leider war er viel zu offen, sonst wäre Tzun sicher ein guter Politiker geworden. Tomm fiel ein, daß er noch keine Antwort auf die Frage erhalten hatte, die er Raiken gestellt hatte. Gerade als Tomm die Antwort übernehmen wollte, tauchte der Junge wieder auf. Bei der Geschwindigkeit der Ereignisse hier fühlte Tomm sich irgendwie alt.
Während Raiken den Kaminoaner schon quasi zuquatschte und Tomm ein schlechtes Gewissen bekam, weil er mit Raiken solange auf eigenen Wegen abseits der anderen unterwegs gewesen war, schickte sich die kleine, bunte Truppe an, Richtung Ballsaal zu gehen um der offiziellen Eröffnung der Veranstaltung beizuwohnen und die Rede des Kanzlers zu hören. Tomm rief sich nochmal in Erinnerung, daß es sich um die Eröffnung handelte. Bei der Masse an schon Geschehenem in den wenigen Minuten hier auf dem Oberdeck hatte er das Gefühl, der Ball neigte sich schon dem Ende entgegen.
Unterwegs sinnierte Tomm über die merkwürdige Anmerkung Padmes, daß sie nachher sehr beschäftigt sein müßten. Er konnte sich keinen Reim darauf machen, denn nach dem offiziellen Geplänkel und dem Stapel an Ansprachen und Grußworten kam man eigentlich zu legeren Teil mit Unterhaltungen und Tanz. Zu seinerzeit als Padawan hatte es sogar Tanzstunden gegeben hatte im Jeditempel. Eine Pflichtveranstaltung für die meisten, aber da er schon mit Shia zusammen gewesen war, ging Tomm dort gerne hin und so konnte er natürlich auch tanzen. Halbwegs jedenfalls, zumal man als Jedi ja Körperbeherrschung und -bewegung mehr als nur gut kannte. Inwiefern man zu dieser Zeit dann beschäftigt sein mußte, erschloß sich Tomm nicht. Er entschied, daß er da wohl sehr auf der Leitung stand und grübelte erstmal nicht weiter über die Aussage nach. Sie waren hier auf einer Feier, da wollte Tomm nicht zu nachdenklich werden.


Coral City, Hafen, Yacht "The Promise" Deck 1, Sektion D, von der Reling unterwegs in Richtung Ballsaal Tzun, Padme, Arlen, John, Raiken und Tomm
 
|| Mon Calamari ▫ Coral City ▫ Hafenpromenade ▫ roter Teppich || ▫ Vorin ▫ Allison ▫ Mara & Emerald

Und wieder einmal beeindruckte … überraschte Emerald mit ihrer Lockerheit. Tatsächlich stand er vor der Aufgabe mit drei Frauen nach unten laufen zu müssen, doch diese doch sehr seltsam anmutende Konstellation durchbrach seine Schülerin indem sie sich dann doch etwas dahinter hielt. Ob sich die Umstehenden irgendetwas dabei dachten? Nun, es war ihm im Prinzip gleich, Hauptsache sie kamen an. Schon irgendwie witzig, im Moment sah niemand von ihnen wie ein Jedi aus, alle waren sie in Abendgarderobe verpackt und durchbrachen die Normalität. Vorin fragte sich wer von den drei Mädels überhaupt schon einmal bei einem Ball gewesen war. Zumindest Emerald gab zu nicht zu wissen wie sie sich verhalten sollte. Allison kannte er nicht und Mara könnte höchstens vor der Zeit mit ihm in den Genuss gekommen sein. Wobei er Bälle nicht unbedingt zum allzu üblichen Repertoire der Sith zählte. Wie dem auch sei, während sie alle gescannt wurden, konnte Vorin sich überlegen was er daraufhin sagte. Es war wohl unmöglich alle Punkte in vier, fünf Sätzen unter zu bringen, weshalb wohl eine Zusammenfassung auf die essentiellen Stolpersteine hilfreich war.

"Ich wünschte meine Mutter wäre jetzt da. Sie könnte Dir einen stundenlangen Vortrag darüber halten wie man sich zu benehmen hat, wer wie mit welchen Titel angesprochen wird, wer sich wie, wo und wann an den Tisch setzt. Jeden kleinen Fauxpas würde sie Dir austreiben. Nun ja, ich hab mir immer nur die wichtigsten Punkte gemerkt, weil mir viele Sachen schlicht zu albern sind. Tja, also zum einen sollte man jeden sehr respektvoll und höflich behandeln. Wichtig ist es sich vorzustellen wenn es kein anderer übernimmt. Solange wir aneinander kleben werde ich das größtenteils übernehmen. Sei nicht nervös oder verberge deine Unsicherheit, wobei ich mir da nicht soviel Gedanken mache.

Andererseits finden das viele auch ganz charmant, immerhin kann eine junge Person noch nicht alles wissen. Wie gesagt bleib respektvoll, dabei aber locker und natürlich, aber auch nicht zu locker. Es gibt keinen Leitfaden dafür, Du wirst schon merken wie mit der entsprechenden Person umgegangen werden kann. Beantworte Fragen ernsthaft ohne ins Palavern zu kommen. Solche Sätze wie: 'Ach eigentlich nichts besonderes.' oder 'dazu gibt’s nicht viel zu erzählen.' solltest Du im Gegensatz ebenso vermeiden. Und wenn Du dir etwas Zeit für eine Antwort nimmst, ist das auch nicht weiter wild. Es gibt unzähliges was einem negativ ausgelegt werden kann, sofern es jemand drauf anlegt. Mach Dich nur nicht verrückt und bleib ruhig, dann wird nichts schief gehen. Genug doziert, lasst uns Spaß haben."

Die Kontrolle hatten sie bereits hinter sich gebracht und flanierten über das Oberdeck, auf dem sich allerlei Volk tummelte. Die Jedi hatten sich teilweise schon verteilt, auch in andere Decks, so schien es.

Weitere Minuten später hatten sie zumindest von außen/oben einen guten Eindruck von der Yacht gewinnen können und sahen nun, dass die letzten Besucher das Schiff betreten hatten und man sich so langsam nach drinnen orientierte. Offenbar sollte in Kürze eine Ansprache des Kanzlers erfolgen. Dieser konnte natürlich nicht fehlen, und an jener Ansprache teilzunehmen war ebenso Pflicht. Dies entsprach ganz einfach dem, was er zuvor gesagt hatte. Der Respekt gebot es einfach. Also führte Vorin das Quartett weiter nach unten, in den bereits gut gefüllten und immer noch voller werdenden Ballsaal. Auf der anderen Seite war noch ein Tisch mit einigen freien Stühlen, war die Frage ob sich die Damen hinsetzen wollten. So lange würde die Rede bestimmt nicht dauern, dennoch wollte er nicht bestimmen.


"Da drüben sind noch ein paar Sitzplätze. Wenn ihr euch hinsetzen wollt, sollten wir uns sputen." , schlug der Jedi - Meister vor. Allerdings hatte er auch nichts dagegen sich einfach irgendwohin zu stellen. Wirklich ein faszinierender Anblick. Wer war heute alles hier? Politiker, Wirtschaftsgrößen, Jedi, Militärs, Prominente und alle anderen die irgendwie dazu gehören mussten. Fremdkörper Nummer 1 waren vermutlich die Jedi, danach kamen die Militärs, die sich in ihren Galauniformen höchstwahrscheinlich unwohl fühlten. Wie oft trugen sie diese schon? Vielleicht ergab sich ja ein Gespräch mit diesen im Laufe des Abends.

"Da schon die Frage nach den Regeln bezüglich der Kommunikation ergab … wer von euch kennt sich eigentlich mit den Gesellschaftstänzen aus?" Ob er sich damit unbeliebt gemacht hatte bei der weiblichen Begleitung? Innerlich musste er grinsen. Im Zweifelsfall musste der Tanzpartner wenn es denn einen gab, eben sehr gut führen.

|| Mon Calamari ▫ Coral City ▫ Hafen ▫ Yacht „The Promise“ ▫ Deck 2 ▫ Großer Ballsaal || ▫ Vorin ▫ Allison ▫ Mara ▫ Emerald & all die anderen Anwesenden
 
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[Calamrie System- Promise- Deck 1- Sektion D] Theodor, Hill Tonith
Der Muun nikte bedächitg mit dem Kopf. Er schien nachzudenken. Theodor schüttelte den Kopf.
„Lassen sie uns ein Stück von hier weg gehen, da unten sind mir zu viele Journalisten“, meinte Theodor. Hill lachte kurz auf und beide gingen von der Reling weg und gingen ein wenig über das Oberdeck.
„Um auf ihre Frage zurück zu kommen Theodor, ja.“ Hill Tonith nickte wieder bedächtig
„Damals auf Taatoine während einer Verhandlung, auf dem Rückweg wurde die Limousine von Sandleuten überfallen.“ Er spuckte über die Reling.
„ Einige weitere Mitarbeiter der Firma und die Sicherheitsleute wurden getötet. Ein jedi kam uns zur Hilfe.“
Er atmete tief ein und endete.
„Ich denke wir sollten in den Saal gehen. Nach meiner Uhr wird der Kanzler seine Rede gleich halten“
Hill nickte und beide gingen in Richtung des Saales. In der Nähe der der Treppe zu den unteren Decks blieb Hill stehen. Er deutete in eine unbestimmte Richtung auf dem Deck. Theodor warf seinem älteren Kollegen einen fragenden Blick zu.
„ Einer der Jediräte (Ches), mir ist der Name entfallen aber ich würde gern mal mit ihr reden.“
Er bewegte sich in die Richtung in die er gezeigt hatte. Theodor warf einen Blick auf seine Uhr und folgte.
Nach einiger zeit erreichten sie eine kleine Gruppe von Menschen (Ches, Miranda und Jibrielle), die scheinbar auch auf dem Weg nach unten war. Hill und Theodor ordneten sich neben ihnen ein und folgten ihnen.
„Guten Abend“ meinte Hill und Theodor nickte.
Die Gruppe ging langsam nach unten.
[Calamrie System- Promise- Deck 1-richtung Saal] Theodor, Hill Tonith, Chesera, Jibrielle und Miranda
Op: hoffe das ist genehm (Rest folgt nach (falls sich ein Gespräch ergibt))
 
Co-Produktion von ChesaraSyonette und Padme Master


Die LIVE Reportage vom Roten Teppich​

Charles de Column
Gerade bekommen wir die Information, dass sich eine Dame auf den roten Teppich begibt, die zu den glücklichen Gewinnern gehört, die per Losentscheid ermittelt wurden, das Volk der Republik auf dem Ball zu repräsentieren. Miss Lola Kar'wil, 33 Jahre und von Mon Calamari stammend, betritt in diesem Augenblick die breite Treppe. Was für ein aufregender Moment das für sie sein muss!


Straccia Tella
Aber sie meistert die gefährlichen Stufen wie ein Profi, trotz ihres langen Rockes und wenn sie bei uns angelangt ist, werden wir kurz mir ihr über ihre resten Eindrücke und ihre Erwartungen für den heutigen Abend mit ihr sprechen.


Charles de Column
Miss Kar'wil, herzlich willkommen live vor einem Milliarden-Publikum!


Lola Kar'wil
Ja, machen Sie mich ruhiger noch nervöser.


Straccia Tella
Aufregend, das alles, nicht wahr? Verraten Sie uns, wie Sie sich auf diesen Moment vorbereitet haben?


Lola Kar'wil
Ich weiß nicht, ich bin allein in den letzten zwei Stunden schon zehnmal am Klo gewesen. Ich... kann einfach nicht glauben, dass ich hier sein darf.


Charles de Column
Das glauben wir Ihnen gern. Selbst wir sind nervös und wir dürfen nicht mal mit rein!Hübsch sehen Sie übrigens aus. Möchten Sie uns verraten, wen Sie tragen?


Lola Kar'wil
Wen ich trage?


Charles de Column
Ja, der Designer. Hahaha, allerliebst!


Lola Kar'wil
Oh, natürlich! Ähm, das Kleid ist Hunta & Hays und die Schuhe Par Gezgens.


Straccia Tella
Vielen Dank, Miss Kar'will. Wir wünschen Ihnen einen fantastischen Abend.


Lola Kar'wil
Danke auch.




Straccia Tella
Und wir hätten wir Admiral Blade, in der Gala- Uniform der republikanischen Streitkräfte.


Charles de Column
Nein, Straccia, nicht ganz. Er trägt kein Rangabzeichen, sondern an dieser Stelle befindet sich das Symbol der Neuen Republik. Eine sehr interessante Sache, werte Zuschauer, denn durch die Bekanntgabe der Programmpunkte wissen wir, daß für den heutigen Abend Belobigungen und Beförderungen eingeplant sind.


Straccia Tella
Nun, ich hätte ihn zu gerne gefragt, aber er schien nun wirklich kein Interview geben zu wollen.




Zur Gallerie:
Adrian Reven


Charles de Column
Wenn ich das richtig sehe, betritt gerade Jedi-Ritter Adrian Reven den roten Teppich. Ein ganz klassisches Outfit, mit dem man nicht viel falsch machen kann. Der Anzug scheint sogar maßgeschneidert zu sein, nicht weiter verwunderlich, wenn man die Familienhintergründe dieses jungen Mannes kennt. Mr. Revens Großvater ist Alad Wingston, Begründer und noch heute geschäftsführender Inhaber der Wingston Corporation im leider imperialen Coruscant. Chapeau auf ein gelungenes Erscheinungsbild, Mr. Reven. Und auch die Dame an seiner Seite, die Padawan Zasuna Zahary, ist sehr nett anzusehen. Ein sehr hübsches Kleid.


Straccia Tella
Allerdings, Charles, ich muß bemerken, dass die aufwendigen Frisuren, die du für heute Abend vorausgesagt hast, wohl wieder nur für die weiblichen Protagonisten zu erwarten sind. Zugegeben, es hätte auch sehr merkwürdig ausgesehen, wenn Mr. Reven ein Diadem getragen hätte. Ich stimme dir zu, daß er einen nonchalanten Eindruck vermittelt, für den irgendwelche Y-, X-, Z- Sternchen töten würden.


Charles de Column
Nun, das wäre wiederum eine Mißachtung des Dress Codes gewesen, Straccia Tella.


Straccia Tella
Ich weiß, Charles, eine absolut unpassende Bemerkung an dieser Stelle. Verzeihen Sie.




Charles de Column
Nach diesem Paar sehen Sie, werte Zuschauer, weitere Angehörige des Militärs. Unter ihnen Commodore Wes Korus und Captain Navara Ven.


Straccia Tella
Captain Ven, dürfen wir um ein Interview bitten?


Captain Navara Ven
Selbstverständlich.


Charles de Column
Sie sehen allerdings nicht sonderlich glücklich über ihre Zusage aus. Fürchten Sie uns etwa? Keine Angst, wir beißen nicht.


Captain Navara Ven
Ich fürchte nicht einmal einen imperialen Sternzerstörer. Dementsprechend ist mir die vierte Säule der Demokratie sehr ... ähh willkommen.


Straccia Tella
Das kam nun wirklich zögerlich, Captain Ven. Aber erlauben Sie uns Ihnen, stellvertretend für alle anderen Angehörigen der siegreichen republikanischen Streitkräfte, zu den militärischen Erfolgen zu gratulieren, die in der Befreiung Corellias sicherlich einen Höhepunkt erreicht haben dürften.


Captain Navara Ven
Ich werde den Dank gerne an meine Mannschaft sowie die anderen Schiffe meiner Einheit weiterleiten. ... Sie haben Recht. Corellia war bisher der Höhepunkt. Und ich hoffe, daß meine Kameraden der Fünften Flotte nicht vor weiteren Befreiungen zurückschrecken, während wir hier verdientermaßen diesen Erfolg feiern.


Straccia TellaWir teilen Ihre Hoffnung in jeder Hinsicht. Und unsere Zuschauer natürlich auch

Charles de Column
Die Streitkräfte tragen heute eine schlichte Uniform, aber tragen dafür auch ihre Orden zu Schau. Sie haben ebenfalls einen Orden angesteckt. Wären Sie uns so freundlich, unseren Zuschauern zu erklären, um welchen Orden es sich handelt und für welche Leistungen er verliehen wird. Und zum Schluß natürlich, für welche Leistungen er ihnen verliehen worden ist


Captain Navara Ven
Natürlich möchte ich an dieser Stelle Aufklärung leisten. Dieser Orden wird "Heart of Bothawui" genannt und wurde nach der Befreiung des bothanischen Sektors an Offiziere, die einen Kommandoposten inne hatten, verliehen. Die silberne Ausführung, die Sie hier sehen, zeigt meine Teilnahme als Schiffskommandant an. Zusammen mit Commodore Seí'lar kämpfte ich damals in der Hauptschlacht um Bothawui und verdiente mir so diese Auszeichnung. In einem nicht ganz so großen Rahmen wie hier auf Mon Calamari verlieh man uns den Orden ebenfalls auf einer Siegesfeier in Drev'starn. Unter anderem war damals Verteidigungsminister Nunb anwesend. ... Wünschen Sie mir Glück, daß ich heute noch einmal den Köpfen unserer Demokratie die Hand schütteln darf.


Charles de Column
Natürlich werden Sie den Herrschaften die Hand schütteln dürfen, ein verdienter Captain wie Sie.


Straccia Tella
Aber das bringt mich auch zu der nächsten Frage. Fürchten Sie für heute abend eine Havarie?


Captain Navara Ven

Eine Havarie? Ich bin mir sicher, daß der Kapitän dieses ... ähmm schmucken Schiffs uns sicher durch die Gewässer um Coral City bringen wird.


Straccia Tella
Nun, genau das ist eben der Grund für meine Befürchtungen. Hier sind so viele Kommandanten anwesend, daß sich sicherlich einige dazu berufen fühlen, das Kommando selbst zu übernehmen.


Charles de Column
Richtig, Haha. Nachher kommt das Schiff nicht einmal aus dem Hafen bei so vielen Alphatieren. Wie schwer fällt es Ihnen eigentlich, sich einerseits unterordnen, anderseits Befehle geben zu müssen?


Captain Navara Ven
Der Kapitän ist auf einem Schiff der uneingeschränkte Kommandant - das ist schon seit Urzeiten Tradition. Wenn ich das so Salopp sagen darf. Dementsprechend dürfte das kein Problem sein, selbst im Ernstfall.Ich denke, wenn man einmal die Maschinerie des Militärs kennengelernt hat, dann ist es ein natürlicher Zustand, Befehle zu geben und gleichzeitig zu erhalten. In ihrer Redaktion dürfte ein Chefredakteur ja auch Anweisungen von oben bekommen, während er selbst seine Redakteure durch die Büros scheucht.


Charles de Column
Nun bringen Sie unsere Chefredakteure nicht auf dumme Ideen, Captain Ven. Vorhin haben Sie uns noch vierte Säule der Demokratie genannt und jetzt versuchen Sie sich als Planierraupe.


Straccia Tella
Können Sie eigentlich schwimmen? Sollte eine Dame über Bord gehen, wären Sie dann in der Lage, ihr zur Hilfe zu kommen?


Captain Navara Ven

Ich würde mein bestes versuchen. Selbstverständlich.


Straccia Tella
Das war keine Antwort, das war ein Ausweichen, Captain!


Captain Navara Ven

Sie können beruhigt sein. Schwimmen gehört ... ähhm... zur militärischen Grundausbildung. Genau.


Straccia Tella
Findest du das irgendwie beruhigend, Charles? Also ich nicht, Captain.


Charles de Column
Man wird sicherlich Schwimmringe Bord haben. Aber nicht unter der Uniformjacke tragen. Das wirkt sich negativ auf die Attraktivität aus.


Straccia Tella
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Offenheit und die Einblicke in das Leben eines Angehörigen des Streitkräfte und entlassen Sie jetzt ins Manöver, sprich dem Gesellschafts- und Tanzparkett.


Captain Navara Ven
Der Dank ist auch auf meiner Seite.


[…]

Straccia Tella
Es ist ein positives Ergebnis, das sich der Großteil der geladenen Gäste an die vorgeschriebene Kleiderordnung gehalten hat, nicht wahr?


Charles de Column
Absolut. Die positiven Überraschungen haben heute Abend eindeutig überwogen. Dürfen wir jetzt unsere persönliche Ballkönigin krönen?


Straccia Tella
Noch nicht, Charles, denn wir schalten jetzt noch einmal ganz kurz zu Faith Loca nach Hapan. Hallo Faith.


Faith Loca
Noch einmal guten Abend, werte Zuschauer, Guten Abend, Straccia, Guten Abend Charles. Ich muss sagen, es war eine Freude, eurer LIVE Berichterstattung vom roten Teppich auf Mon Calamari zuzusehen. Die Blicke auf die Kleider, die ich erhaschen konnte, waren fantastisch. Und auch hier beginnen die Feierlichkeiten ernst zu werden. In wenigen Minuten schon soll Opernsängerin Miz Marik persönlich die Bühne betreten, um den Abend mit der Darbietung der hapanischen Hymmne zu eröffnen. Wie unsere LIVE Bilder euch zeigen, hat auch die Königinmutter bereits ihren Platz in der royalen Loge eingenommen.


Straccia Tella
Das klingt äußerst spannend. Wir wünschen euch noch einen schönen Abend auf Hapan. Vielen Dank, Faith. Und nun ein kurzer Blick nach Corellia, zu welchem Zwecke ich abgebe an meine Kollegin Barlea Yomis.


Barlea Yomis
Noch einmal guten Abend, werte Zuschauer, Guten Abend, Straccia, Guten Abend Charles. In Coronet City ist ein heilloses Verkehrschaos ausgebrochen, nachdem vor rund einer Stunde bekannt wurde, dass die „Coronet Boys“ ein Überraschungskonzert geben hier im Stadtinneren geben. Zur Erklärung: die „Coronet Boys“ sind eine corellianische Boyband, die bereits mehrfach mit den wichtigsten Preisen der Branche für ihre Musik ausgezeichnet wurden. Erst kürzlich erschien ihr fünftes Studioalbum. Wo immer sie auftauchen bricht garantiert Hysterie aus. Ich stehe hier genau vor dem Stadion, in dem sie in wenigen Minuten spielen werden. Ankündigungen zufolge gehen die kompletten Einnahmen ihres Konzertes an den Wiederaufbau der Stadt, die nach den Straßenkämpfen gegen das Imperium in Mitleidenschaft gezogen wurde.


Straccia Tella
Was für eine nette Idee. Vielen Dank, Barlea. Charles, wenn ich mich richtig erinnere, hast du dich in der Vergangenheit auch schon als großer Fan der Coronet Boys geoutet, richtig?


Charles de Column
Und ob, Straccia. Ich bin sehr gut mit Leadsänger Niall befreundet und hatte sogar das Vergnügen, die Jungs vor zwei Jahren für eine Tour einzukleiden. Krönen wir jetzt endlich die Ballkönigin?


Straccia Tella
Nein, das tun wir nicht, Charles. Unsere Redaktion ist ebenfalls auf diese Idee gekommen und hat beschlossen, dass unsere Zuschauer über die Ballkönigin und den Ballkönig entscheiden sollen.


Charles de Column
Meine Aufgabe ist also strengste Zurückhaltung, um die Wahl nicht zu verfälschen?


Straccia Tella
Richtig, Charles. Aber nicht traurig sein, du darfst später die Entscheidung der Zuschauer in allen Details kommentieren, kritisieren und analysieren.
Sie haben es gehört, verehrte Zuschauer, Sie sind nun am Zug. Die Leitungen sind freigegeben. Wir fordern Sie auf, zahlreich an der Abstimmung teilzunehmen. Ihnen winkt nicht nur ein Gewinn in Form einer traumhaften Reise. Nein, Sie haben die Möglichkeit durch die Teilnahme auch Gutes zu tun. Anlässlich des heutigen Abends hat sich die Redaktion entschlossen, einen Betrag von einem Credit pro abgegebener Stimme zu spenden. Der Erlös geht zu gleichen Anteilen an die Wiederaufbauhilfe zugunsten Denons und an die Familien der militärischen Opfer von Corellia. Deswegen zögern Sie nicht und stimmen Sie fleißig ab.


Charles de Column
Reizende Idee. Ich stimme Straccia Tella absolut zu. Stimmen Sie zahlreich ab.
Meinst du, Straccia, man ist danach noch in der Lage, unsere Gage zu zahlen?


Straccia Tella
Nun, versuche gar nicht erst einen raffgierigen Eindruck zu erwecken, Charles. Es war deine grandiose Idee, unsere Gagen ebenfalls zu spenden. Diese gehen als direkte Unterstützung an das "Kuyicha Tren Krankenhaus" auf Corellia. Und damit, werte Zuschauer, verabschieden wir uns von Dac, wo die Yacht "The Promise" in Kürze ablegen wird. Die Leitungen sind bis 22 Uhr Coral City Standard Time geöffnet. Sie dürfen nun die Zusammenfassung und Liveberichterstattungen genießen. Hier handelt es sich um Exklusivmaterial.
Das war "Galatic People" LIVE von Dac, Coral City. Für Sie vor Ort waren Charles de Column und Straccia Tella Mehligmann. Wir wünschen Ihnen noch einen wunderschönen Abend.




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{Calamari-System/Dac/Hafen/Yacht/Deck 1/Sektion D/An der Reling}mit Padme, Tomm, Raiken, Arlen, John, Jedi, Gästen der Republik, Sicherheitspersonal

John schlug vor sich in das Innere der Yacht zu begeben da bald die Ansprache des Kanzlers beginnen würde. Eine gute Idee, seine Meisterin hatte schon geraten dies wichtige Ereignis nicht zu verpassen. Bevor die Gruppe sich jedoch auf den Weg machte begann Arlen erneut zu sprechen. Er erzählte das er ein Findelkind wäre und mit den Sith, also den Anhängern der Dunklen Seite, bisher keinen Kontakt hatte. Eine traurige Geschichte, doch bewies der Adoptivvater große Güte indem er dieses Kind aufnahm und es, als es gefährlich wurde, in Sicherheit brachte. Dies sprach auch seine Meisterin an, die den Ziehvater als liebevolle Bezugsperson betitelte. Dann schlug sie auch vor, das sie als Gruppe zur Ansprache gehen sollten und sie ab ungefähr 20 Uhr beschäftigt sein sollten, da dann der Ball beginnen würde. Eine gute Idee, Tzun wollte kein Risiko eingehen durch die Unwissenheit gegenüber Tanzschritten und seiner eigenen Tollpatschigkeit für Furore zu sorgen…oder Verletzte. Bevor sich die Gruppe jedoch daran machte den Ort des Geschehens zu verlassen, sprach der junge Raiken Tzun an. Zuerst entschuldigte er sich für sein abruptes verschwinden, doch schien sich sein Problem gelöst zu haben. Er erzählte das er auf einer abenteuerlichen Reise gewesen war und erst vor kurzem zurückgekehrt, während dieser Reise hatte er kaum mit anderen Padawanen zu tun gehabt und wollte dies nachholen. Das er gleich auch noch Freundschaften schließen wollte kam Tzun zwar voreilig vor, doch konnte er es gut nachfühlen das der junge Padawan einige Kontakte knüpfen wollte um nicht vollends unterzugehen.

"In der Hinsicht stimme ich euch zu, Corellia war ein schlimmes Pflaster. Ich gräme euch nicht Raiken für euer, nennt es ruhig "mit der Tür ins Haus fallen", aber das ihr gleich Freundschaften schließen wollt kommt mir etwas überstürzt vor. Ich würde mich freuen mit euch zu reden und bin bereit alles was ich weiß mit euch zu teilen, seid euch da sicher."

Sprach er mit ruhiger, aber sanfter und freundlicher Stimme.


{Calamari-System/Dac/Hafen/Yacht/Deck 1/Sektion D/Reling in Richtung Ballsaal}mit Padme, Tomm, Raiken, Arlen, John, Jedi, Gästen der Republik, Sicherheitspersonal
 
Coral City, Hafen, Yacht "The Promise" Deck 1, Sektion D, an der Reling, weniger zahlreiche Gäste, Tzun, Padme, Arlen,John, Raiken und Tomm

Raiken bemerkte schnell, dass er zu weit gegangen war. Dies missfiel ihm. Er hatte nicht vorgehabt Tzun so zu überfallen. Aber diese Feier, wirkte mehr auf ihn , als er es angenommen hatte. Diese Stimmung konnte und durfte man einfach nicht ignorieren. Dennoch entschloss er sich einen letzen Satz zu sprechen, bevor es in Richtung Ballsaal ging.

"Verzeiht. Aber so gut wie alle die ich kannte, weilen nicht mehr unter uns. Deshalb würde ich gerne neue Kontakte knüpfen. Macht euch keine Sorgen. Ich habe nicht vor euch weiter zu belässtigen."

Tzuns Reaktion stimmte ihn irgendwie traurig. So entschloss er sich nicht mehr zu sprechen, bis er dazu aufgefordert wurde. Er hatte wohl über sein Ziel hinausgeschossen. Er versetzte sich in dessen Lage und konnte es verstehen. Er hatte zu viel von sich preisgegeben. Vor allem zu viel von seinem Leben. Dies würde er nicht mehr wiederholen. An das musste er sich erst wieder gewöhnen. Mit seinem Vertrauen , war er wohl zu voreilig gewesen. Auch wenn dies , sicherlich keine Absicht war, musste er tief schlucken. Nicht jeder Jedi war automatisch sein Freund. Dies war eine Lektion die er jetzt lernen musste. Mit bewusstem Abstand folgte er der Gruppe.
Getanzt hatte er in seinem Leben noch nie. Es gab auch nie einen Grund dafür. Zumindest nicht auf Tatooine.


Coral City, Hafen, Yacht "The Promise" Deck 1, Sektion D, von der Reling unterwegs in Richtung Ballsaal Tzun, Padme, Arlen, John, Raiken und Tomm
 
Zuletzt bearbeitet:
[Calamrie System- Promise- Deck 1-Bar] Hawks
„… Und dann habe ich ihm sein eigenes“, Tyrk lachte laut und entenhaft, ..Spice für das doppelte Verkauft“
Lachen folgt auf Tyrks Anekdote aus seiner Schmugglerzeit. Nur Rease sah ein wenig säuerlich drein.
Der Abend war bisher eigentlich ganz amüsant verlaufen. Sie hatten Geschichten erzählt und gelacht. So wie immer.
Nur mit einem ein wenig offizielleren Anstrich. Kit leerte sein Glas.
Es war schön so zusammenzusitzen auch wenn ihn das ein wenig schwermütig im Hinblick auf die alten Hawks. Auf alles was er verloren hatte.
Er füllte sein Glas neu auf und stieß mit den anderen an.
Das Oberdeck wurde langsam leer.
Rease erhob sich. Sie räusperte sich.
„Leute jetzt beginnt der offizielle Teil. Alles runter in den Hauptsaal.“

Alle nickten, Tyrk gab ein paar Kommentare und die Hawks verzogen sich in Saal.
[Calamrie System- Promise-Großer Saal] Hawks
 
- Mon Calamari - Coral City – Hafen - The Promise - Deck 2 - Großer Ballsaal – Mit Cris -

Der große Ballsaal war größer, als Noa ihn sich vorgestellt hatte. Groß nicht einmal der richtige Ausdruck. Alles um sie herum schien... riesig. Die hohen, gewölbten Decken zeigten kunstvolle Gemälde und mündeten in der Mitte des Saales in einem gläsernen Kuppeldach, wo glitzernde Kronleuchter das Innere des Schiffes schon jetzt erleuchteten, obwohl es noch hell draußen war. Der Saal war bereits gut gefüllt und Noa und Cris wanderten etwas seitlich an der Wand entlang, um nicht ganz im Gedränge zu stehen. Wie viele Leute mochten sich hier tummeln? Es waren schon jetzt bestimmt an die 1000 Gäste. Vielleicht 2000. Oder 3000. Ach, verdammt, sie konnte so etwas nicht schätzen! Es waren jedenfalls viele und trotzdem gelang es Noa, auf Cris' Hinweis hin einen Blick auf den Kanzler zu erhaschen. Dass der sich überhaupt schon jetzt zeigte... wäre es nicht ein dramatischer Auftritt, wenn er hinter einem roten Vorhang hervor käme, um dann im tosenden Applaus zu baden? Noa musterte ihn für einen kurzen Moment, ehe sich wieder jemand vor ihr Blickfeld schob. Im Grunde sah er aus wie jeder andere Mon Calamari auch. Im Holo-TV erkannte sie ihn ehrlicherweise bloß, weil immer sein Name eingeblendet wurde, wenn über ihn berichtet wurde. Und das meinte sie nicht einmal diskriminierend. Wie viele Menschen waren schon in der Lage, Mon Calamari voneinander zu unterscheiden? Die sahen alle gleich aus! Ganz anders verhielt es sich da mit der gegenwärtigen Gesprächspartnerin des Kanzlers. Noa Chanelle Cortina blieb fast das Herz stehen.

“Und das neben ihm ist Casia de Lieven!“

Stieß sie leise genug hervor, dass nur Cris sie hören konnte, und schlug sich eine Hand vor den erstaunt geöffneten Mund. Wenn sie nicht irgendetwas rettete (oder irgendjemand), würde sie gleich vor Ehrfurcht in Ohnmacht fallen. Da standen der Kanzler der Republik und seine Vorgängerin, DIE ehemalige Kanzlerin schlechthin, nicht einmal 100 meter von ihr entfernt!

“Das ist besser als jeder Holo-Film.“

Beschloss Noa, sich den Hals nach den beiden Berühmtheiten verrenkend. Hätte sie die Möglichkeit zu einem Interview, was würde sie von diesen beiden wohl wissen wollen? Oft war es so, dass man nur eine einzige oder vielleicht zwei Fragen stellen durfte. Sich da für die richtigen Themen zu entscheiden, war gar nicht so einfach. Noa wandte sich Cris zu.

“Ganz ehrlich? Im Moment hab' ich den Eindruck, du hast den besten Beruf.“

Sagte sie, grinsend.

“Du wirst auf diesen unglaublichen Ball eingeladen, zu dem diese ganzen wichtigen Leute gehen – einige von ihnen so etwas wie lebende Legenden! - und alles was du weißt ist, dass du einfach nur hier sein solltst.“

Noa lachte.

“Wahrscheinlich erwartet man einfach nur, dass du einen guten Eindruck machst und die lockere Atmosphäre nutzt, noch mehr Jedi das Du anzubieten. Macht ja auch Sinn.“

Die Widerstandskämpferin zuckte mit den Schultern.

“Und ich habe das unverschämte Glück, dass du niemanden kanntest, der noch lieber mit dir gekommen wäre als.... ich.“

Und das, obwohl sie Bälle nicht einmal mochte. Oder würde sich das vielleicht sogar heute ändern? Naserümpfend zupfte Noa das Oberteil ihres Kleids zurecht. Nein, bestimmt nicht. So leicht ließ sie sich nicht bearbeiten. Da brauchte es schon etwas mehr als ein paar erfolgreiche Politiker.

“Casia de Lieven hat viel für die Republik getan.“

Fügte sie an. Sie war schon allein bei der Erwähnung von Kanzler Quún ehrfürchtig gewesen, doch die ehemalige Kanzlerin de Lieven war noch einmal eine ganz andere Nummer, denn während Quún noch mitten in seinem Amt steckte und noch dabei war, sich seinen Namen zu machen, hatte Casia de Lieven den Großteil ihres Porträts bereits fertig gezeichnet.

“Sie hat das Imperium während ihrer Amtszeit als Kanzlerin mehr als einmal zurück geschlagen und es war unter ihrer Führung, dass der Todesstern zerstört wurde.“

Sagte sie, als trage sie die in einer Vorschau fett gedruckten Worte einer Biographie vor.

“Außerdem hatte sie ein gutes Händchen dafür, den Senat zusammen zu halten und die einzelnen Teile der Republik zur Zusammenarbeit zu einen. Es gibt viele Experten, die behaupten, niemandem wäre das je so gut gelungen wie de Lieven.“

Staunend schüttelte Noa den Kopf. War sie wirklich hier, unter all diesen wichtigen Leuten? Noa Chanelle Cortina, die angeblich – laut Cris – eine Heldin war? Sie deutete auf die Reihen reinweißer, metallener Klappstühle, die im Saal aufgestellt worden waren und nach der Ansprache vermutlich auch sehr schnell wieder weg geräumt werden konnten. Ob sie sich einfach irgendwo einen Platz suchen sollten? Platzkarten schien es jedenfalls keine zu geben.

"Willst du lieber sitzen oder stehen?"

Fragte sie Cris und hatte sich selbst auch schon entschieden.

"Ich will sitzen. Wenn's die Gelegenheit schon mal gibt..."

Wer wusste schon, wie lange die da vorne quasseln würden? Sie trug zwar flache Schuhe, aber trotzdem hatte Noa keine Lust, sich die Beine in den Bauch zu stehen.

- Mon Calamari - Coral City – Hafen - The Promise - Deck 2 - Großer Ballsaal – Mit Cris -
 
Calamari System - Dac - Coral City - Hafen - Yacht "The Promise" Deck 1 - Sektion D - an der Reling - weniger zahlreiche Gäste, Tzun, John, Arlen, Tomm und Padme ; abseits Raiken, (weiter entfernt Noa und Cris)


Padme schüttelte bei Tomms Bericht über seinen Absturz und dem vorangegangenen Kampf etwas den Kopf. Die imperialen Staffeln waren nicht zu unterschätzen.

"Ich fliege keine Wings mehr, Tomm."

erwiderte sie lediglich auf seine Ausführungen. Dabei wußte sie nicht einmal, ob Tomm von Umstand, daß Padme anfangs bei den Hawks mitgeflogen war, wußte. Allerdings waren die Erinnerungen daran letztendlich mit keinem schönen Ende verknüpft und es hatte Padme gereicht, darüber mit War zu sprechen. Überhaupt War… Sie hatte eigentlich gedacht, daß er heute hier wäre, aber bis jetzt hatte sie ihn nicht gesehen. Das mußte nicht heißen, daß er nicht hier wäre, schätzungsweise waren 5000 Leute an Bord des Schiffes, so daß man nicht auf alle treffen konnte.
Wenn sie allerdings an das Gespräch auf Corellia zurückdachte, konnte es durchwegs sein, daß er still und heimlich seinen Abschied genommen hatte. Er war ihr sehr niedergeschlagen erschienen, daher konnte es durchwegs sein, daß ihm nicht der Sinn nach dieser Feier stand.
Den komischen Blick, den ihr Tomm aufgrund Johns Verhalten zuwarf, ließ sie innerlich mit dem Kopf schütteln. Sie beantwortete die Frage, die darin enthalten war mit einem "Denk- nicht- einmal- dran!!!" - Blick. Johns Introvertiertheit führte nach nicht einmal einer halben Stunde zu diversen Mißverständnissen. Padme konnte nur beten, daß sie im Laufe einer Stunde nicht irgendwelche Affären an den Hals gedichtet bekam.

Sie hörte auch mit einem Ohr zu, wie sich Raiken mit Tzun unterhielt. Es tat ihrem Padawan durchwegs gut, sich mit anderen Padawanen auszutauschen, auch wenn diese beiden sich unterschieden wie Feuer und Eis. Raiken eher übersprudelnd, Tzun dagegen versiegend.
Allerdings schien genau dies Tzun zu überfordern und so wies er Raiken zurück. Padme blieb stehen und wandte sich den beiden Padawanen zu.


"Nun, Raiken, Tzun hat nicht Unrecht mit seinen Worten, denn Freundschaften brauchen Zeit. Aber mit der Bekanntschaft hier habt ihr sicherlich eine gute Grundlage dafür, Freunde zu werden."

Sie konnte beide verstehen, Raiken ob seiner Enttäuschungen, Tzun ob seiner Zurückhaltung.

"Also nicht traurig sein. So ein Fest ist wie gemacht dafür, Kontakte zu knüpfen und Leute kennenzulernen."

munterte sie die beiden auf.
Bei John untergehakt gingen sie gerade an einem Paar vorbei, als John stehen blieb und den Jedi begrüßte.


"Ah, Guten Abend, Steven"

begrüßte sie den Jedi freundlich. Die Dame (Tenia) neben ihm kannte Padme dagegen nicht.

"Guten Abend."

wurde diese aber ebenso freundlich begrüßt.
Allerdings konnte niemanden verborgen bleiben, daß Padme John aufgrund seines merkwürdigen Verhaltens irritiert anblickte. So albern hatte er sich den ganzen Abend nicht verhalten.


"Die Ansprache beginnt gleich. Wir müssen uns beeilen, wenn wir die Plätze in den letzen Reihen für uns in Anspruch nehmen wollen."

erklärte Padme scherzend, bevor es die Gruppe weiterging.

"John, was bitte war denn das?"

fragte sie nun nach. Ein langer Weg war es nicht und sie betraten auch schon den Ballsaal.
In langen Reihen waren weiße Metallstühle aneinandergereiht aufgestellt worden, von denen die ersten Reihen schon besetzt waren.
Ein Paar, Cris und Noa, stand von einer der hinteren Stuhlreihen, die Padme ebenfalls in Auge gefaßt hatte.


"Oje, die Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit hätten ruhig mitteilen können, wie minimal der Abstand zwischen den Stuhlreihen ist. Dann hätte ich mir ein an anderes Kleid angezogen."

beklagte sich Padme scherzend.

"Wenn man nicht aufpaßt, endet das hier in einem Desaster. Und der Raum sieht dann aus, als hätte man einem Reek ein Bafforr- Blatt vor die Nase gehalten."

Padme wandte sich an das Paar, wobei ihr auffiel, daß die Dame einen ähnlich weiten Rock anhatte wie sie.

"Ziehen Sie beide auch in Erwägung, hier Platz zu nehmen?"

fragte sie das Paar freundlich.


Calamari System - Dac - Coral City - Hafen - Yacht "The Promise" Deck 2 - Sektion A - C - "Großer Ballsaal - zahlreiche Gäste, Tzun, John, Arlen, Tomm, Raiken, Cris, Noa und Padme
 
Coral City ~ The Promise ~ Deck 1 C ~ Anakin & Celine

Celine mochte Anakin immer mehr, nicht nur, dass er ihr geantwortet hatte sondern auch, dass er es tat obwohl es ihm anscheinend nicht leicht fiel und das sogar ohne ihr diese Unsensibilität, welche sie wirklich in diesem Fall bewiesen hatte, übel zu nehmen. Immerhin war er bei der Schlacht dabei gewesen und war bereits vor der Eroberung durch das Imperium Jedi und das konnte sie sich auch denken, also warum hatte sie dann, gerade heute Abend, gefragt? Als sie dann von ihrem Leben erzählte merkte sie, dass es ihn anscheinend irgendwie interessierte, auch wenn er versuchte dies zu verstecken. Sie konnte nicht verstehen, was daran interessant war, aber das würde sie ja vielleicht heute noch erfahren, wenn er noch etwas dazu sagte oder Fragen stellte. Jedoch dachte sie darüber im Moment nicht weiter nach, allein schon durch seine Aufheiternde Reaktion, dass ihre Entscheidung wohl richtig war.

„Ich weiß, dass es nicht einfach wird, aber wenn man dafür helfen kann das Leid im Universum zu verhindern ist es das doch wert oder nicht?“

Sie lächelte daraufhin leicht und hakte sich, als er ihr den Arm anbot, bei ihm ein. Es war ungewohnt so ‚Galant‘ behandelt zu werden, aber die junge Vahla konnte nicht abstreiten, dass es ein gutes Gefühl war und ihre Sympathie für den Jedi-Meister wuchs damit noch weiter. Jedoch sprach sie, während sie auf dem Weg in den Ballsaal waren dort weiter, wo sie vorher aufgehört hatte.

„Ich meine wenn niemand versucht die Kämpfe und die Kriminalität zu verhindern, dann gibt es mehr davon und mehr Opfer. Durch die Opfer wollen die Angehörigen Rache, welche meiner Meinung nach nicht einmal Sinn macht da es nichts an dem ändert, was geschehen ist. Und durch die Rache gibt es wieder mehr Gewalt und das ist ein Kreislauf den man so gut wie möglich unterbinden sollte…“

Ja, sie meinte es auch so. Als sie damals ihre Eltern und Freunde verloren hatte war auch sie wütend gewesen und hätte sich am liebsten gerächt, doch der Jedi hatte ihr erklärt, dass dies nur noch mehr Gewalt verursachen würde. Außerdem meinte er auch und da gab sie ihm mittlerweile Recht, auch wenn sie es damals nicht verstand, dass sie nicht die Männer verantwortlich machen konnte, welche die Befehle ausführten, denn sie waren nur Marionetten die keine Wahl hatten, außer töten oder selbst sterben. Das Imperium konnte man aber auch nicht direkt verantwortlich machen, denn es handelt wie es aufgebaut ist und der Tod ihrer Angehörigen war nur ein Nebenprodukt und kein muss. Als die beiden dann im Ballsaal ankamen seufzte Celine leicht, denn hier war es wirklich recht voll und trotz ihrer hochhackigen Schuhe musste sie sich in der Schlange der Wartenden, beim Eintritt in den Saal, noch strecken um etwas zu sehen und ihr fiel wieder auf, wie belastend es sein konnte doch recht klein zu sein. Anakin führte sie zum Glück recht schnell und für Celine unverständlicher weise, zielsicher zu freien Plätzen, während Celine sich wohl eher verlaufen hätte als einen Platz zu finden.

Anakin? Warum ist Corellia eigentlich so wichtig für die Republik, dass sie einen so pompösen Ball deswegen veranstalten, denn das machen sie doch sicherlich nicht bei jedem Planeten oder?

Ja, diese Frage war ihr wirklich erst jetzt eingefallen und wo sie darüber nachdachte, wunderte sie sich, dass sie das nicht schon viel früher hatte Fragen wollen. Denn Anakin sagte ja, es wäre seine erste Veranstaltung dieser Art, also musste dieser Planet wohl auch besonders wichtig sein oder etwa nicht?

Coral City ~ Promise ~ Großer Ballsaal ~ Anakin & Celine und zahlreiche Gästen
 
~ Calamar-System ~ Dac ~ Coral City ~ Yacht "The Promise" ~ Deck 1 - Sektion B ~ an der Reling ~ mit Steven & in einiger Entfernung die anderen Gäste ~

Endlich hatten sie den Teppich und die Presse hinter sich gelassen, was dazu sorgte, dass Tenia sich gleich entspannter fühlte.
„Ich kenne nur lebende, grüne Teppiche“, antworte Tenia schließlich auf die Frage von Steven. Moos kannte sie, jede Art die davon auf Null wuchs und dort musste sie sich nie Gedanken darüber machen, ob sie falsch lief, falsch lächelte oder sonst verkrampft wirkte.
„Gehen Jedi öfter über rote Teppiche und stehen im Rampenlicht?“, fügte sie schließlich hinzu und ihre Stimme ließ unverkennbar verlauten, dass sie diese Frage schon fast wieder beunruhigte. Ab und an einmal im Mittelpunkt zu stehen war sicher nichts, das Tenia wirklich missfiel. Aber an Veranstaltungen wie diesen würde sie, so war sie sich sicher, niemals Gefallen finden.

Stevens nächstes Kompliment wurde mit einem Lächeln aufgenommen und einen Moment wünschte sie sich doch, dass ein Bild vielleicht Null und ihre Eltern erreichen würde, die sie im selben Atemzug zu vermissen begann. Wahrscheinlich aber war, dass sie mit solchen Veranstaltungen so wenig anfangen konnte, wie Tenia selbst. Oder sogar noch weniger. Tenia konnte sich nicht daran erinnern, dass ihre Mutter je Wert auf schöne Kleider gelegt hätte. Schon der unpraktische Kleidungstiel ihrer Tochter hatte ihr Missfallen. Schließlich eigneten sich Kleider nicht zum Jagen.

Ihre Hand noch immer in der von Steven ruhend, betraten sie zusammen das Schiff, auf dem es weit und breit keine Reporter mehr zu geben schien. Sie selbst machte sich übe das Händchen halten, oder wie auch immer man ihren gemeinsamen Gang nennen wollte, überhaupt keine Gedanken.
Eine Twi’lek begrüßte das Pärchen und drückte beiden ein Glas Champagner in die Hand, als Steen schließlich zum Anstoß ansetzte und auch die Nullianerin ihr Glas hob.
„Am besten auch ohne weitere Blitzlichtgewitter“, lächelte sie und hoffte, dass dieser Abend wirklich gut werden würde. Bisher schien es das erste Mal zu sein, dass sie mit jemandem zusammen war, ohne sich zu streiten.

Von ihrem Glas nippend, lief schließlich ein Mann (John) an Steven und ihr vorbei, hielt inne und begrüßte Steven und sie. Ritter Crant. Ganz genau wusste Tenia noch immer nicht, was es mit diesen ganzen Bezeichnungen auf sich hatte. Anakin war Meister. Demnach mussten Meister und Ritter etwas anderes sein. Aber wirklich Ahnung hatte die junge Waldbewohnerin nicht. Bei Gelegenheit würde sie sich mit den ganzen Rängen wohl noch auseinandersetzen müssen.
„Danke gleichfalls“, wünschte sie jedenfalls zurück, sich fest vornehmend an diesem Abend nichts falsch zu machen und nicht mal im Ansatz einen Streit zu provozieren.

Nur den Bruchteil einer Sekunde später, wurde Steven erneut angesprochen. Diesmal von einer Frau (Padme), die Tenia so unbekannt war, wie der Mann zuvor. Auch ihren Gruß erwiderte Tenia, der der Blick nicht entging, den sie dem zuwarf, der Steven eben begrüßt hatte.
„Du bist wohl ganz schön bekannt im Orden, hm?“ wandte sich die Nullianerin schließlich selbst an Steven. Sie selbst hatte bisher niemanden ausgemacht, denn sie kannte. Nicht einmal Anakin hatte sie in der Menge entdeckt.

~ Calamar-System ~ Dac ~ Coral City ~ Yacht "The Promise" ~ Deck 1 - Sektion B ~ an der Reling ~ mit Steven & in einiger Entfernung die anderen Gäste ~

OCC: Hoffentlich hab ich keinen übergangen. Ihr überfordert mich, mit Eurer Postingfrequenz und den ganzen Ortsangaben^^

 
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– Mon Calamari – Coral City – Yacht “The Promise” – Oberdeck - Miranda, Chesara, Jibrielle -​

'Nein Nein Nein Nein Nein!' Miranda hätte Jibrielle am liebsten sofort gestoppt als diese mit verbalen Herzchen in den Augen ihre Qualitäten anpries. Da erzählte sie der Meisterköchin etwas von dem Mädchen das nach Dienstschluss die Küche ausfegte. Ihre schnöden Fähigkeiten würden eine Jedi RÄTIN wohl kaum interessieren. Vermutlich existierte man in den Köpfen solch wichtiger Persönlichkeiten maximal als Randfigur. Und trotzdem sie jetzt mit eröteten Wangen neben den beiden Jedi stand und befand das sie Jibrielles Lob nicht wirklich wert war wusste sie es zu schätzen das sie sie scheinbar zu schätzen wusste. Sie dankten den Schöpfern dafür sie in ihr Leben geschickt hatte, auch wenn sie sie jetzt schwer in Verlegenheit brachte.

“DJane?“

Miranda wagte es wieder ihren Kopf etwas zu heben, und plötzlich tauchten die beiden ebenen, sie aufmerksam studierenden Gesichter der Frauen vor ihr auf. Djane, dieses Wort aus dem Mund der Rätin zu hören war ermunternd, wie befremdlich.

“Ich fürchte, ich habe nicht die leiseste Ahnung, was sich dahinter verbirgt.“

Miranda konnte nicht umhin die Rätin freudig ob des Interesses das sie zeigte an zu lächeln.

"Ich will es Ihnen gern erklären Ma`am".

Ma`am, ein Ausdruck den sie selten in ihrem Leben hatte anwenden müssen, war er doch für den Alltagsgebrauch viel zu steif. Doch empfand sie ihn für Rätin Chesara in Gedenken an ihre Position und ihrer Erscheinung als gut und angebracht.

“Ist es ein eher technischer Beruf?“

Doch bevor sie ihr eine adäquate Antwort geben konnte, bat die Rätin - die Miranda ob ihres phantastischen Aussehens, ihrer ganzen Erscheinung in Verbindung mit ihrer Position einfach als überirdisch empfand - Jibrielle und sie mit ihr hinein zu gehen. Die beiden jungen Frauen rahmten Rätin Chesara rechts und links ein und schritten mit ihr ruhigen Fußes ins innere des Oberdecks. Es musste der erste Programmpunkt anstehen, Miranda wusste nicht wohin sie mussten und was genau anstand, aber im Zweifelsfall folgte man einfach der Menge oder eben der hiesigen Jedi Rätin.

Die Naboo war sich für wenige Herzschläge nicht sicher ob es angebracht war das Wort zu ergreiffen. Ihr Blick huschte unmerklich zu Jibrielle die vermutlich nichteinmal mit einer saftigen Ohrfeige das Grinsen aus dem Gesicht bekommen hätte, und dann zur Rätin. Diese blickte sie aufmerksam an mit diesem unendlich warmherzigen Lächeln an, schien auf eine Antwort zu warten. Miranda würde sie nicht warten lassen.


"Nun Rätin, sagen wir es mal so, es ist ein technischer Beruf. Ich mache ohne jegliche klassische Instrumente im eigentlichen Sinne Musik. Die Musik die ich da produziere ist natürlich nicht in jedem Betrachters Auge schön."

Sie zuckte, sich bei dem Thema wohl fühlend (vermutlich das einzige Thema an Bord von dem sie Ahnung hatte), die Schultern.

"Wobei ich meinen jetztigen Beruf natürlich auf eine solide Grundlage aufgebaut habe. Ich habe diverse Jahre Musik in einer Universität in Theed studiert. Zu den Hauptfächern gehörten Gesang und Tanz. Nebenher erlernte ich noch das Klavierspielen".

Und ganz kurz und ganz plötzlich tauchte der Tag in ihrer Erinnerung auf an dem sie sich auf dem Scheideweg befunden hatte. Eine klassische Musikkarriere als Lehrerin mit solidem Gehalt und der Aussicht auf die Anerkennung ihrer Leistungen durch versnoppte gönnerhafte Eltern, oder eben die Unsicherheit (aber auch das pure Leben und das Abenteuer) die die Arbeit hinter den Mischpulten brachte. Tja sie hatte sich gegen jeden Widerstand für den unsichereren aber doch erfüllendereren Weg entschieden. Defakto hatte sie genau dieser Weg ins hier und jetzt gebracht. Sie war hier auf einem Schiff mit den wichtigsten Persönlichkeiten der Republik, mit dem Kanzler. Und dann waren da noch zwei (und wer wusste noch wie viele) Jedi. Jedi..die Hüter und Beschützer der Republik, die keinen Dank für ihre großen Taten forderten und nicht selten noch verurteilt wurden für das was sie waren.

"Rätin darf ich etwas loswerden?"

Sie beschloss etwas zu tun zu dem sie vielleicht nie wieder die Gelegenheit bekam. Was die blonde Dame neben ihr auch danach von ihr denken würde, sie musste dem plötzlichen Impuls folgen.

"Mir ist bewusst das sie das was ich Ihnen zu sagen habe oft hören und das von vielen Leuten deren Meinung so viel mehr Gewicht und Bedeutung als die meine hat. Trotzdem muss ich die Gelegenheit nutzen und Ihnen sagen das ich die Arbeit die die Jedi da im Stillen Tag für Tag für die Bürger und die Republik leisten zu schätzen weis".

Ihr Blick viel auf Jibrielle, und augenblicklich gehorchten ihr die eigenen Gesichtsmuskeln nicht mehr und sie konnte nicht umher sie voller Zuneigung an zu sehen.

"Jibrielle hat den Verdacht den ich schon immer hatte mit ihrem einzigartigen Charakter unterstrichen. Ich weis ich bin nur ein Funken in der großen Flamme, aber ich sehe die Jedi mitnichten als arrogante Überwesen an. Ich sehe Menschen mit einer besonderen Gabe und unendlich viel Verantwortung".

Sie nickte als müsse sie ihre wohl gewählten Worte noch bestätigen.

"Jibrielle war so bescheiden das sie mir nicht einmal enthüllte wer sie war als wir uns kennen lernten. Die Medien verbreiten teils ein so unfassbar schlechtes Bild über den Orden das man meinen kann die Verantwortlichen haben eine Rechnung mit den Jedi offen".

Die drei so unterschiedlichen Frauen bahnten sich mittlerweile den Weg in Richtung des großen Ballsaales wo der Kanzler eine Ansprache halten würden. Miranda hatte dieses nebenher in Wortfetzen anderer Gäste vernommen. Der Kanzler...eine Figur die den Leben von normalen Bürgen genau so unendlich fern war wie die Jedi...

„Guten Abend“

Miranda vernahm die Stimme eines Mannes (Theodor) der sich ganz selbstverständlich zur Gruppe begab. Vielleicht ein Bekannter Jibrielles oder der Rätin? Diese nickte ihm auf jeden Fall begrüßend zu....

– Mon Calamari – Coral City – Yacht “The Promise” – Auf dem Weg zum großen Ballsaal - Miranda, Chesara, Jibrielle -​
 
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~~~ Calamari-System ~ Mon Calamari ~ Coral City ~ Yacht "The Promise" ~ Oberdeck ~ mit Miranda und Chesara unter Leuten ~~~

Chesara war wie immer die Bescheidenheit in Person und wieß Jibrielles Komplimente ab. Die Jedi-Ritterin konnte sich schon denken, dass ihre Mentorin am liebsten einfach in ihren gewöhnlichen Ordenskleidern gekommen wäre - so war sie einfach. Aber der Anlass hatte nunmal etwas Festliches verlangt und dieser Aufgabe war sie nicht einfach nur nachgekommen, sondern hatte sie mit bravour gemeistert. Ob sie dies nun zugeben wollte oder nicht.
Jibrielle war sehr froh, dass Chesara offenbar sehr interessiert an Mirandas Beruf war, wobei es gewiss half, dass die Jedi-Rätin keine Ahnung zu haben schien, was eine DJane so tat.


"Ist es ein eher technischer Beruf?"

fragte Chesara mit ehrlichem Interesse, doch bevor sie eine Antwort hören konnte, erregte irgendetwas anderes ihre Aufmerksamkeit, woraufhin sie den beiden anderen Frauen mitteilte, dass es wohl besser wäre, das Innere der Yacht zu betreten. Oh, ging etwa das offizielle Programm los? Jibrielle hatte sich in den ruhigen Minuten während der Anreise schon gefragt, was auf so einem Ball denn groß gemacht werden konnte außer groß herausgeputzt aus flachen Gläsern zu schlürfen und zu tanzen. Komischerweise hatte sie an die Beschäftigungsprogramme bei diesen Tourismusreisen gedacht, die immer in den Werbevids gezeigt wurden. Jetzt gerade stellte sie sich darum vor, wie der Kanzler auf einer Bühne stand und eine Choreographie zum nachmachen vortanzte. So absurd und unwahrscheinlich diese Aussicht auch war, hatte Jibrielle eigentlich keine Lust schon rein zu gehen, verpassten sie doch so die letzten Sonnenstrahlen des Tages. Und was wenn es Miranda drinnen wieder schlechter gehen würde. War das bei Seekrankheit nicht so? Die schwarzhaarige Naboo schien jedoch kein Problem zu sehen und Jibrielle wollte jetzt auch nicht die Rebellin markieren, weshalb sie Chesara und Miranda mit ungebrochen guter Laune nachfolgte. Während sie das Innere der Yacht betraten, sah Miranda eine Gelegenheit auf die Frage von zuvor zu antworten.

"Wobei ich meinen jetztigen Beruf natürlich auf eine solide Grundlage aufgebaut habe. Ich habe diverse Jahre Musik in einer Universität in Theed studiert. Zu den Hauptfächern gehörten Gesang und Tanz. Nebenher erlernte ich noch das Klavierspielen."

erzählte sie, nachdem sie auf die tatsächlich eher technische Dimension ihrer Tätigkeit eingegangen war. Von dem, worüber Miranda berichtete, waren auch für Jibrielle einige Informationen neu und gerade konnte sie nicht anders, als sich Miranda an einer dieser Klischee-Universitäten aus den alten Holovids vorzustellen, wie sie an Backsteingebäuden vorbeiging und auf Decken in grüne Parkanlagen saß, das Datapad unter dem Arm, oder wie sie mit vielen anderen zusammen in schwarzen, eng anliegenden Tanzanzügen vor großen Spiegeln hin und her wirbelte. Schon wieder drohten Jibrielles Ohren ein wenig das Temperaturlimit zu überschreiten - und Mirandas weitere Worte halfen nicht gerade dagegen: Sie sprach über ihre Bewunderung für die Jedi ... und nicht zuletzt für eine ganz bestimmte unter ihnen.

"Jibrielle hat den Verdacht den ich schon immer hatte mit ihrem einzigartigen Charakter unterstrichen. Ich weis ich bin nur ein Funken in der großen Flamme, aber ich sehe die Jedi mitnichten als arrogante Überwesen an. Ich sehe Menschen mit einer besonderen Gabe und unendlich viel Verantwortung."

Jibrielle war froh, dass sich durch den gemeinsamen Gang und bei dem zunehmenden Gedränge - das immerhin nicht so groß war, dass man sich anrempelte - im Inneren die Sicht der beiden anderen auf sie verschlechtert hatte, was ihr ein Versinken im Boden ersparrte. Als sie und Miranda, die inzwischen nicht mehr direkt neben einander standen, doch wieder einen Blick austauschten, konnte sie aber doch nicht anders, als ihr gerührt zuzulächeln. Als Miranda mit ihrer süßen Lobhudelei fertig war, versuchte Jibrielle mit schwacher Stimme ein bisschen vom Thema abzulenken. Denn es war angesichts der vielen Leute, die sich hier nun versammelten, miteinander plauderte - oder sogar hier oder da die weitbekannte Jedi-Rätin grüßten - unverkennbar, dass hier nun gleich irgendwas passieren würde. Vielleicht sowas wie die offizielle Eröffnung des Balls?

"Hui ... na was hier wohl gleich passieren wird. Weißt du etwas darüber, Chesara?"

~~~ Calamari-System ~ Mon Calamari ~ Coral City ~ Yacht "The Promise" ~ Großer Ballsaal ~ mit Miranda und Chesara unter Leuten ~~~
 
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- Mon Calamari – Coral City- Hafen – Yacht „The Promise“ – Großer Ballsaal – Mit Jibrielle und Miranda –

Eine solide Grundlage war immer wichtig, egal welchem Beruf man nachzugehen gedachte. Miranda schien eine durchaus vernünftige junge Frau zu sein und dies genau so zu sehen, denn während ihr aktueller Beruf doch eher etwas abenteuerlich klang – vor allem, wenn man berücksichtigte, dass sie wohl immer von einem Ort zum anderen reisen musste, um ihn auszuüben, so hatte sie doch eine Ausbildung absolviert, die ihr vielleicht ermöglichen würde, auch in anderen Bereichen Fuß zu fassen. Natürlich, im Großen und Ganzen würde sie in der künstlerischen Szene bleiben, was nichts schlechtes war, doch sie schien immerhin mehr Möglichkeiten zu haben als beispielsweise Chesara sie in ihrem Alter gehabt hätte. Die Jedi-Rätin musste sich selbst eingestehen, dass sie selbst nie einen Beruf gelernt hatte. Sie war verloren gewesen, bis Ard sie gefunden und bei sich aufgenommen hatte, war eine Weile mit ihm durch die Galaxis gereist und schließlich Led Manice begegnet, der sie als seine Padawan aufgenommen hatte. Von da an hatte es für Chesara nur noch ein Ziel gegeben: Jedi zu werden.

“Sie spielen Klavier?“

Hakte sie interessiert nach, als Miranda dies erwähnte. Von Musik ohne Instrumenten verstand Chesara nicht viel. Es musste sich dabei um diese elektronischen Töne handeln, die in modernen Clubs gespielt wurden und die in ihren Ohren eher nach Krach als nach wirklichen Melodien klangen.

“Ich habe mal ein wenig Harfe gespielt, aber das ist ewig her. Oder besser gesagt, ich habe es versucht.“

Chesara lächelte. Sie hatte seit bestimmt fünfzehn Jahren kein Musikinstrument mehr angerührt, dabei war es das Schönste, gemeinsam mit der Familie beisammen zu sitzen, zu musizieren und Geschichten zu erzählen. Eine solche Ruhe war mehr wert als alle Credits dieser Galaxis. Ard hatte damals versucht, ihr ein wenig das Harfe Spielen beizubringen, doch spätestens als Chesara in den Jedi-Tempel eingezogen war, hatte sich dies schnell verlaufen.

“Ich war nicht besonders gut. Früher wollte ich es besser lernen, doch irgendwann sah ich ein, dass mir die Zeit zum Üben fehlte.“

Nun lachte sie.

“Und so bin ich Jedi geworden, statt Musikerin.“

Sie zwinkerte Miranda zu, während sie mit den beiden jungen Frauen in Richtung des großen Ballsaals ging und Miranda die Gelegenheit nutzte, um das gegenüber Chesara ihre Anerkennung in Bezug auf die Jedi zu erwähnen. Es war selten, dass man eine solche positive Worte hörte und Chesara war ehrlich überrascht. Sie konnte Mirandas Nervosität spüren, aber offensichtlich war es ihr wirklich wichtig gewesen, dieses Lob an den Orden auszusprechen. Sie sah, dass es nicht immer selbstverständlich war, was die Jedi taten, trotz dass die Jedi selbst es so empfanden.

“Wir alle sind nur kleine Funken in der großen Flamme.“

Erwiderte Chesara, sanft die Worte von Jibrielles Freundin korrigierend, die sich selbst, ob bewusst oder nicht, in ein kleineres Licht gestellt hatte, als den Rest der Anwesenden, was allerdings nicht notwendig war. Sie alle hier besaßen den gleichen Stellenwert, einer wie der andere, und nur gemeinsam funktionierte die Republik und nur gemeinsam konnten sie der Galaxis helfen.

“Aber genau das macht uns so stark, wenn wir zusammen halten.“

Sie lächelte.

“Ich danke Ihnen für Ihre Worte. Es ist schön, wenn unsere Taten gut aufgenommen werden. Die Medien sind manchmal etwas rau, das stimmt, doch ich glaube, doch auch das hat sich innerhalb des letzten Jahres bereits sehr verbessert. Sobald sich die Lage der Republik bessert, sucht auch die Presse weniger nach Sündenböcken.“

Vor den Türen hatte sich ein leichter Stau gebildet, was bei der Anzahl an Gästen kaum verwunderlich war. Chesara war zwar nicht bekannt, wie viele Gäste der Kanzler geladen hatte, doch die Zahl durfte sich locker in den niedrigen Tausendern bewegen. Ein Schiff wie die „Promise“ konnte gewiss an die 3000 oder 4000 Personen für eine Feierlichkeit fassen. Während sie sich langsam mit dem Strom an Leuten durch die Türen hinein in den Saal treiben ließen, begegnete Chesara dem Blick von zwei Männern (Theodor und Hill Tonith), die ihr freundlich zunickten und sie begrüßten.

“Guten Abend.“

Erwiderte Chesara den Gruß.

“Ein ganz schönes Gedränge hier. Mir scheint, die Rede des Kanzlers mag sich niemand entgehen lassen.“

Sie warf einen Blick zu Jibrielle hinüber, die nach dem Programm gefragt hatte.

“Ich denke, wir können für heute Abend jede Menge Unterhaltung erwarten, vor allem musikalische. Vielleicht wird sogar in dem ein oder anderen Ballsaal ein Kabarett vorgetragen. Vorstellen könnte ich es mir, aber ich weiß es wirklich nicht. Alles was ich weiß ist, dass der Kanzler den Ball mit einer Rede eröffnen wird und dafür dürfte es nun so weit sein.“

Sie gelangten in den Ballsaal und während die meisten weit nach vorne strömten, um so dicht wie möglich am Geschehen dran zu sein, entschied Chesara, dass es bescheidener und angemessener – und auch ohnehin weitaus angenehmer - war, sich weiter hinten aufzuhalten. Für die Gäste waren Stühle aufgestellt worden, weiße, sehr schlichte Klappstühle, die sicher nicht ausreichten, um jedem einen Sitzplatz zu geben, aber doch denen Komfort boten, die nicht länger stehen konnten.

“Ich werde hier hinten stehen bleiben.“

Erklärte Chesara an Jibrielle und Miranda gewandt.

“Sucht euch ruhig einen Platz, wenn ihr mögt – oder bleibt ebenfalls hier, aber fühlt euch nicht gezwungen. Ganz wie ihr wollt.“

- Mon Calamari – Coral City – Hafen – Yacht „Promise“ – Großer Ballsaal (ganz hinten, stehend) – Mit Jibrielle und Miranda (Theodor & Hill in der Nähe) –
 
Coral City ~ Promise ~ Großer Ballsaal ~ mit Celine & anderen

Der Saal füllte sich zusehends. Während Anakin seinen Blick über die Reihen vor und hinter sich schweifen ließ bemerkte er auch das ein oder andere bekannte Gesicht. Es waren fast ausschließlich Jedi die er erkannte - er hatte auch zugegeben nur wenig Beziehungen zum Militär und diejenigen, die er kannte hatten momentan sicher wichtigeres zu tun als zu Feiern.

Anakin erinnerte sich wieder an die Ausführungen von Celine und nickte zustimmend.


"Schwächeren beizustehen ist immer Entbehrungen wert.",

bemerkte Anakin, wobei er erstaunt war, dass die Padawan bereits so reflektiert über die Sinnlosigkeit von Rache sprach. Andererseits war dies wohl auch ihren früheren Kontakten zu Jedi zu danken, wie sie ja auch selbst indirekt sagte. Vielleicht sollte Anakin sich mal besser über Haruun Kal informieren, es erschien ihm schon fast verwerflich so schlecht über die Methoden des Außenposten des Jedi Ordens informiert zu sein. Allerdings war er auch lange Zeit abwesend gewesen und hatte sich bei seiner Rückkehr direkt an die Front begeben. Es gab also nichts was er sich vorwerfen musste, denn vor seiner Zeit außerhalb des Jedi Ordens gab es diese Institution noch gar nicht.


"Oft genug wird man aber auch als Jedi an seine Grenzen getrieben. Man kann nicht jedem helfen oder muss Entscheidungen treffen die den einen Leid zufügen können, aber andere von Leid befreien. Es ist häufig eine Grauzone und keine Schwarz- und Weißmalerei in der wir uns bewegen. Zumindest häufiger als uns lieb ist.",

ergänzte er Celine und schaute seitlich zu ihr. Es war immer schön ehrbare Motive zu haben, aber leider waren diese nunmal nicht immer umsetzbar. Soldaten die er selbst getötet hatte würden ihm sicher nicht recht geben wenn er behauptete ein Friedensbringer zu sein. Es gab immer zwei Seiten einer Medallie und eine davon war weniger glanzvoll als die andere. Aber das waren Gedanken die jetzt zu weit führten und er wollte nicht unnötig hin und her philosophieren. Eine Idee schoss ihm durch den Kopf und Anakin war über sich selbst erstaunt, dass er nicht früher darauf gekommen war, lagerte sie aber erstmal in seinem Hinterkopf zur späteren Verwertung ein. Stattdessen wollte er sich um die Beantwortung der Frage bezüglich der Wichtigkeit Corellias kümmern.


"Ich glaube Corellia ist gar nicht so wichtig wie du jetzt vielleicht denkst. Es ist eine der Kernwelten unserer Galaxis und damit per Naturgesetz eine wichtige Welt. Corellia hat symbolischen Charakter, weil es lange Zeit der Sitz vieler Bestrebungen der Republik war. Es war der Sitz der Regierung und auch der Jedi Orden hatte nach dem Fall von Coruscant Corellia als neue Heimat auserwählt. Abgesehen davon ist die Welt natürlich auch wirtschaftlich bedeutend."

Er seufzte während er sich weiter zurücklehnte und seinen Blick kurz zu dem über ihnen hängenden Kronenleuchter richtete.

"Aber das sind andere Planeten auch. Was Corellia für den heutigen Anlass so besonders macht ist sicherlich, dass der Sieg in der Schlacht von Corellia eine Serie von militärischen Erfolgen gegen das Imperium markiert und eindrucksvoll verdeutlicht, dass die Republik nicht mehr ein schwaches Bündnis am Rande der Galaxis ist, sondern wieder starker Bund, der bereit ist für die gerechte Sache... naja, imperiale Hintern zu treten."

Anakin musste auflachen, er hatte sich das Kommentar einfach nicht verkneifen können, aber es machte ihn auch irgendwie glücklich wieder eine starke Neue Republik zu haben, in der man als Jedi tätig werden konnte und gleichzeitig auch wusste, dass die eigenen Handlungen nicht verpufften sobald man einen Ort verlassen musste, sondern das die Republik in der Lage war sich selbst und seine verbündeten zu erhalten. Das war während seiner Zeit im Exil nicht ganz so klar gewesen.

"Aber ganz ehrlich... Die Bedeutung von Coruscant erreicht Corellia bei weitem nicht.",

und das nicht nur aus seiner persönlichen Sicht, so dachte Anakin zumindest, sondern die Strahlkraft des zentralen Stadtplaneten gemeinsam mit seiner Geschichte war in der bekannten Galaxis einfach unübertroffen. Und für ihn persönlich war es die zweite Heimat, die er als zweites Mal verloren hatte.


Coral City ~ Promise ~ Großer Ballsaal ~ mit Celine & anderen
 
Coral City ~ Promise ~ Großer Ballsaal ~ Anakin & Celine und zahlreiche Gästen

Celine bemerkte, wie Anakin sich umsah und war sich sicher, dass er hier wohl einige Leute kannte. Sie sah sich ebenfalls um, doch kannte sie natürlich niemanden, woher denn auch? Eigentlich kannte sie nur die Leute mit denen sie zu diesem Planeten geflogen war. Sie würde es zwar nicht ansprechen, aber sie wusste nicht einmal, wer der Kanzler war, also würde er ankommen und direkt vor ihr stehen, sie würde es nicht einmal wissen. Sie erschrak leicht innerlich, als Anakin dann sagte, dass es Entbehrungen Wert sei anderen bei zu stehen und lächelte daraufhin. Sie hörte ihm aufmerksam zu Als er von der Grauzone sprach und zog leicht die Augenbrauen hoch.

„Aber wenn man die Soldaten des Imperiums bekämpft und zum Beispiel 20 töten muss und dafür tausende von der Diktatur, der Gewalt und vor allem den Krieg befreit, ist es dann verwerflich? Wenn dieser Krieg vorbei ist und die Diktatur des Imperiums beendet ist wird so etwas doch viel Seltener und eher die Ausnahme…“

Zumindest war es ihre Meinung, denn in Zeiten des Friedens würden die Jedi doch sicherlich versuchen erst einmal alles ohne Gewalt zu lösen, jedenfalls würde sie es so tun. Und zur Waffe beziehungsweise zur Gewalt würde sie dann wohl nur Greifen, wenn sie sich, oder unschuldige, verteidigen müsste. Der Seitenblick, den Anakin ihr am Ende seiner Ausführung zuwarf verstand sie nicht, wollte er ihr damit etwas sagen oder war es eher zufällig? Er sprach davon, dass Corellia nicht so bedeutend sei wie Coruscant und erklärte ihr die eigentlichen Gründe für den Ball, doch wirklich verstehen konnte sie diesen Aufwand deshalb nicht.

„Ok, wirtschaftlich und Strategisch gesehen mag das ja stimmen, aber warum dann so ein riesiger Ball? Wenn es jetzt Coruscant wäre ok, aber Corellia?“

Ja, sie hatte viel über Coruscant gelesen und wusste daher auch von der Bedeutung des Stadtplaneten, sowohl für die Republik als auch für das Imperium und vor allem auch für die Jedi. Immerhin war Coruscant eine sehr lange Zeit die Heimat der Jedi gewesen und wer konnte ihnen da verdenken, dass sie diesen Planeten und somit auch den Tempel nachtrauerten?

„Versteht mich nicht falsch, jeder Planet und jedes Wesen auf den Planeten ist wichtig, doch außer dem Beweis, dass die Republik stärker wird gibt es keinen Grund für ein solchen fest oder? Und schwächt eine solche Veranstaltung nicht die Republik, da alle wichtigen Leute hier sind, kaum jemand passt auf die anderen Planeten auf und was wenn etwas geschieht, gerade im Krieg sollten sie mehr aufpassen als feiern…“

Ok, sicherlich war die Armee Großteils noch immer damit beschäftigt das Imperium auf Abstand zu halten und sicherlich waren auch die Sicherheitsvorkehrungen hier sehr hoch, doch wie oft wurde schon bewiesen, dass einzelne Attentäter auf diesem oder anderen Planeten während einer großen Veranstaltung großen Schaden anrichteten? Wenn sie etwas zu bestimmen hätte würde sie es wohl anders angehen.

Coral City ~ Promise ~ Großer Ballsaal ~ Anakin & Celine und zahlreiche Gästen
 
Coral City ~ Promise ~ Großer Ballsaal ~ mit Celine & anderen

"Es ist nicht verwerflich, aber das Leben und den Frieden predigen, dann aber Krieg führen und Leben auslöschen - das ist die Art Grauzone die ich meine.",

reagierte Anakin auf das Beispiel der Vahla.


"Andererseits ist es natürlich nicht so das irgendein Jedi gerne entgegen dem Kodex handelt."

Ja, dachte er, in erster Linie war ein Jedi ein Hüter des Friedens. Eine kämpferische Auseinandersetzung war immer die letzte Lösung und selbst dann, abhängig von der Art der Auseinandersetzung, war das Töten eines Kontrahenten nicht zwingend nötig. Man konnte es sich jedoch nicht schön reden, denn es gab diese Situationen, in denen man eben nicht drum herum kam.

"Ich weiß genau was du meinst.",

stimmte Anakin Celine zu. Ihm war der Anlass des Balls genauso suspekt. Generell einen Ball zu veranstalten und das Ende eines Krieges zu feiern, der eigentlich noch in vollem Gange war, erschien dem Jedi als unangemessen. Andererseits:


"Sicherlich wird uns die Rede des Kanzlers über alles aufklären und jede unserer Fragen beantworten."

Anakins Worte verließen seinen Mund nicht ganz ohne einen sarkastischen Unterton. Zumindest bei der Sache, dass die Republik nicht die eigenen Grenzen anlässlich eines Balls vernachlässigen würde, war er sich sicher. Wenigstens etwas und genau genommen genoss er es auch hier zu sein, also brauchte er sich eigentlich nicht selbst täuschen und so tun als hätte er keinen Spaß oder fand das ganze hier lächerlich. Das der Kanzler sie jedoch näher über die Gründe des Balls und vielleicht auch mit neuen, positiven Nachrichten aufwarten würde, hoffte Anakin schon.

"Was hast du eigentlich auf Haruun Kal bisher gelernt? So wie ich das verstehe hast du dort ja schon einige Dinger über das Leben der Jedi erfahren.",

lenkte Anakin dann ab. Er wollte mehr über seine Sitznachbarin erfahren und allem Anschein nach ließ sich der Kanzler doch noch einige Zeit vor seiner Rede. Diese Zeit konnten sie also auch getrost nutzen.


Coral City ~ Promise ~ Großer Ballsaal ~ mit Celine & anderen
 
Coral City ~ Promise ~ Großer Ballsaal ~ Anakin & Celine und zahlreiche Gästen

Celine nickte leicht, als Anakin erklärte, was er mit der Grauzone meinte, das stimmte allerdings und sie wusste nicht, ob sie es wirklich gut finden sollte. Als er jedoch dann noch meinte, dass kein Jedi gern gegen den Kodex verstieß lächelte sie etwas verstehend, denn das würde sie auch nur tun, wenn sie keinen anderen Ausweg wusste um den Frieden zu wahren beziehungsweise ihn zu erreichen. Als er meinte, dass der Kanzler wohl mehr über die Gründe des Balls in seiner Rede mitteilen würde sah sie ihn fragend an.

„Ich frage mich, was er in seiner Rede sagen wird. Nicht, dass er nur sagen will, wie gut es gelaufen ist…“

Denn genau so schätzte sie Politiker ein, viel Reden und sich selbst loben. Ok, sie wusste nicht wie der Kanzler war aber dennoch, eigentlich hatte sie noch nie etwas Besseres von Politikern gehört, auch wenn sie selbst keine kannte. Und wenn sie den leichten Unterton von Anakin bedachte, hatte er wohl auch keine so gute Meinung von Politikern. Als er dann fragte, was sie bereits auf Haruun Kal gelernt hatte wurde sie leicht rosa um die Nase. Immerhin waren es überwiegend Studien gewesen und wie Sarid sagte sei sie, ihrer Meinung nach unbegründeter Weise, vielversprechend.

„Naja, eigentlich nicht sehr viel, wenn ich ehrlich bin…“

Sie erinnerte sich zurück, wie sie die meiste Zeit mit anderen ‚Jünglingen‘ die Bibliothek durchforstet hatte und wie die Jedi, welche ab und zu dort waren, ihre Fragen beantworteten oder ihnen halfen gewisse Informationen zu finden.

„Hauptsächlich habe ich über die alte Republik gelesen und natürlich über den Orden. Dabei gab es einigen, vom Aufbau der Politik damals über das Militär die wichtigsten Planeten. Zum Orden gab es da schon interessantere Sachen, wobei die Hauptbeschäftigung der ‚Jünglinge‘…“

Sie lächelte leicht bei diesem Wort, da sie es absolut nicht mochte, es stellte die Anwärter da als wären sie Säuglinge oder ähnliches. Wieso wurden sie nicht einfach Anwärter genannt? Aber diese Frage konnte ihr bisher noch niemand beantworten, jedenfalls nicht zufriedenstellen und sie erwartete nicht, dass dies jemals anders sein würde. Ein Jedi hatte ihr mal fast 10 Minuten in die Augen gesehen bevor er auf die Frage antwortete und dann sagte er allen Ernstes nur ‚Sie werden seit jeher Jünglinge genannt darum…‘ Wer würde sich mit solch einer Aussage zufrieden geben?

„…darin bestand den Kodex zu lernen und verstehen. Aber die Jedimeister meinten, das sie nicht erwarteten, dass wir ihn wirklich verstehen, doch wir müssten den Weg bestreiten um ihn in unserer Lehrzeit als Padawan verstehen zu können…“

Ihr Gesicht zeigte in diesem Moment wohl, dass sie das nicht wirklich verstanden hatte und sie es nur erwähnte, da sie selbst nicht glaubte, dass sie den Kodex wirklich vollkommen verstand und dafür hatte sie sogar eine, zumindest indirekte, Entschuldigung.

„Ansonsten musste ich viel Meditieren, bis die Meister mit meiner Meditation zufrieden waren und wir haben die Grundlagen des Schwertkampfes gezeigt bekommen, auch wenn nur mit Holzstöckern.“

Sie lächelte leicht, denn darauf war sie etwas stolz, denn nicht jeden Jüngling hatte das Glück, dass zufällig ein Jedi da war und anbot dies zu zeigen. Sie hoffte, dass diese Antwort die Frage von Anakin beantworten würde, denn wirklich über das Leben der Jedi hatte sie nichts gelernt, sie hatte hauptsächlich gelernt sich ihre Meinung und ihre Denkweise zu Bilden und den Kodex wenigstens weit genug zu interpretieren um den Weg der Jedi im groben zu verstehen. Sie sah dann aus den Augenwinkeln nach vorn und fragte sich, wann der Kanzler endlich kommen würde denn sie hatte etwas Angst, das Anakin nicht mit der Antwort zufrieden war und etwas hören wollte, was sie nicht wusste oder noch schlimmer nicht verstand.

Coral City ~ Promise ~ Großer Ballsaal ~ Anakin & Celine und zahlreiche Gästen
 
[Dac, Coral City, Hafen, The Promise, Deck 2, Großer Ballsaal]- Noa, Cris (Kanzler Quún, Casia de Lieven))

Ein wenig musste Cris schmunzeln, als Noa aufgeregt die Gesprächspartnerin des Kanzlers identifizierte, die er selbst nicht erkannt hatte. Natürlich war ihm Casia de Lieven ein Begriff – auch wenn ihm ihr politischer Werdegang nach ihrer Amtszeit als Kanzlerin weniger geläufig war. Noa schien jedenfalls hellauf begeistert – sprach gar von Lebenden Legenden – was Cris auf der einen Seite freute, schließlich war es seine erklärte Absicht, dass sie einen schönen Abend verbrachte, ihn jedoch auf der anderen Seite ein wenig nachdenklich stimmte, denn je länger sie wegen irgendeines Helden der Republik – jene offizielle Sorte, von der es hier reichlich gab – begeistert die Hände vor den Mund schlug, desto weniger Gelegenheit hatte er, ihr wunderschönes Lächeln und die Zweisamkeit mit ihr zu genießen, insofern von so etwas auf dem stark besuchten Ball – der Ballsaal war mittlerweile proppenvoll – überhaupt geredet werden konnte.

Als sie einmal mehr von ihrem Glück sprach, dass er sie mit hierher genommen hatte und nicht irgendjemand anderen – warum sie offenbar dachte, dass er die Wahl seiner Begleitung davon abhängig machte, wie sehr jemand eine solche Veranstaltung besuchen wollte, blieb ihm ein Rätsel – sah Cris die Notwendigkeit, sie vorsichtig zu korrigieren.


„Ich wollte nicht mit irgendjemandem hierher“, sagte er leise.

„Sondern mit dir.“


Er lächelte sie an und streckte eine Hand aus, um ihr liebevoll über die Wange zu streicheln und ihr somit noch einmal deutlich zu machen, dass sie an diesem Abend in seinen Augen das wichtigste war, doch zu seiner Überraschung und Bestürzung drehte sie sich weg und fuhr damit fort, die Verdienste der ehemaligen Kanzlerin der Republik aufzuzählen. Cris‘ Hand sank wie ein sterbender Vogel zurück an einer Seite, während er sich zwang, Noas Lobpreisungen zuzuhören. Es stimmte schon – die Liste der Verdienste der Politikerin war lang, wenngleich man sagen musste, dass sie an den meisten nur mittelbar beteiligt gewesen war. Sie hatte den schrecklichen Todesstern wohl kaum persönlich zerstört, auch wenn man eingestehen musste, dass eine zersplitterte Republik ohne ihre einigenden Einfluss kaum gegen das Imperium hätte bestehen können. Jedenfalls führten Noas Worte Cris vor Augen – obwohl die Widerstandskämpferin dies vermutlich nicht beabsichtigt hatte – dass die Liste der Verdienste Casia de Lievens um die Republik um einiges länger waren als seine eigenen und das ohne ihr der Makel anhaftete, so vermutete er zumindest, zuvor im Namen des Imperium gemordet zu haben. Ob Noa häufig daran dachte, wenn sie ihn ansah? Dachte sie an jenen Moment, an dem er ihr von seiner Vergangenheit erzählt hatte? Sah sie vielleicht doch noch manchmal, wenn sie ihn ansah, einen imperialen Mörder? Fast hätte er heftig mit dem Kopf geschüttelt – was für Außenstehende wohl sehr komisch gewirkt hätte. Nein. Sie war einfach glücklich, auf diesem Ball zu sein, all diese Leute zu sehen, die täglich für die Republik einstanden. Er wäre schon ein ziemlich miserabler Mensch, wenn er ihr diese Momente der Freude aus selbstsüchtigen Motiven nicht gönnte.

So war das Lächeln wieder auf seine Lippen zurückgekehrt, als sie ihn erst gefragt hatte, ob er sitzen oder stehen wollte und dann auf ihre typische Art einfach selbst entschied, dass während der anstehenden Rede des Kanzlers sitzen angesagt war. Er hatte nicht vor, ohne sie stehen zu blieben, und daher folgte er ihr – schließlich war sitzen in der Tat bequemer, auch wenn Cris als männlicher Mensch verhältnismäßig jungen Alters vermutlich nicht zwingend zu der Gruppe an Gästen gehörte, die eventuell auf die aufgestellten Stühle angewiesen waren.

Als er sich mit Noa hatte setzen wollen – ihm fiel auf, dass ihr voluminöser Rock dabei nicht unbedingt half – ließ ihn eine Stimme sich leicht herumdrehen. Obwohl er die Stimme nicht erkannt hatte, erkannte er das Gesicht, zu der sie gehörte – aus den Dossiers über den Orden der Jedi, die Colonel Drayson ihm vor seiner Reise nach Lianna mit seinen Befehlen mitgegeben hatte. Bei Noa und ihm stand niemand geringeres als eine Rätin des Ordens, Padme Master, dem Anlass entsprechend in einem Kleid, das sich zwar sehr von dem Noas unterschied, in Bezug auf die Weite des Rocks indes ähnlich ungeeignet für die engen Sitzreihen schien, Vermutlich hatte die Rätin darauf angespielt, als sie Noa und ihn gefragt hatte, ob sie ebenfalls hier sitzen wollten.


„Wenn der Platz es hergibt durchaus, Rätin Master, erwiderte er mit einem Tonfall, der hoffentlich locker und gelassen wirkte, ohne dabei zu anbiedernd zu sein. Da er sie sofort mit ihrem Namen angesprochen hatte, schuldete er ihr wohl auch seinen eigenen.

„Cris Sheldon“, stellte er sich vor.

„Rätin ChesaraSyonette hat Euch vielleicht schon von mir erzählt…?“

Wachsam suchte er in der Miene der Rätin nach einem Anzeichen, das ihm verriet, ob Chesara – wie sie es angekündigt hatte – bereits mit dem Rest des Rates über das Ersuchen des Geheimdienstes gesprochen hatte, einen Gesandten im Orden zu installieren.

„Wenn nicht, wird sie es vielleicht noch…“, fuhr er vorsichtig, fast ein wenig mysteriös fort. Er hatte nicht vor, die Rätin in aller Öffentlichkeit über seine Funktion und seinen Auftraggeber in Kenntnis zu setzen, insbesondere, da in diesem Moment ein weiterer Mensch (John) zu ihnen stieß, allerdings auf eine Art mit der Rätin sprach, die annehmen ließ, dass er Cris‘ und Noas Gegenwart nicht einmal registriert hatte.

Stirnrunzelnd hatte der ehemalige Sturmtruppler den Mund halb geöffnet – er war sich nicht ganz sicher, ob er Noa ebenfalls vorstellen sollte oder ob diese es vorzog, selbst zu entscheiden wem sie ihren Namen nannte und wem nicht (er tippte auf letzteres) – und als am Kopfende des Ballsaals eine festlich gekleidete Sullustanerin ans Rednerpult trat, um den Kanzler anzukündigen, war es zu spät. Sie alle fanden am Ende auf einem der Stühle Platz und Cris ließ es sich nicht nehmen, nach einer von Noas Händen zu greifen, als schließlich der Kanzler auf dem Podium erschien und mit seiner Rede begann.


[Dac, Coral City, Hafen, The Promise, Deck 2, Großer Ballsaal, eine der hinteren Sitzreihen]- Noa, Cris, Padme, John, Tzun (?), Arlen (?), Tomm (?), Raiken (?), andere Gäste
 
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