Mon Calamari (Calamari-System)

Co-Produktion von ChesaraSyonette und Padme Master

Die LIVE Reportage vom Roten Teppich​


Straccia Tella
Endlich geht es los! Meine Damen und Herren, die ersten Gäste schreiten über den roten Teppich, eine Reihe von militärischen Angehörigen, unter anderem Sub Lieutenant Sileesha, die als offizielle Vertretung für den leider verhinderten Commander Jhassa heute Abend hier erscheint.


Charles de Column
Die Ärmste geht auf Krücken. Hach, wie schade!


Straccia Tella
Also…, also…, ich muß gestehen ich bin ein wenig sprachlos. Nun, die Angehörigen des Militärs sollen schließlich ihre Pflicht an der Front erfüllen. Allerdings, wenn es unsere Streitkräfte nicht exorbitant schrumpfen ließe, wäre ich strikt dafür, dass du zur Tat schreitest, Charles, und diese Outfits aus dem Verkehr ziehst.


Charles de Column
Nichts lieber als das, Straccia, auch wenn es mir äußerst peinlich ist, Uniformen von offizieller republikanischer Seite zu kritisieren. Um ihnen etwas positives abgewinnen zu können, sollten wir vielleicht froh sein, dass sie zumindest farblich ins Schema passen.


Straccia Tella
Charles, du nötigst mir Respekt ab, weil du an diesem Desaster etwas Positives entdecken kannst. Eine sehr positive Einstellung.


Charles de Column
Senator Esslin sieht dagegen recht elegant aus, nicht wahr?


Straccia Tella
Sehr angenehm, das stimmt, direkt gefolgt von den Piloten der "Night Hawks", die gerade hier an uns vorbei gezogen sind. Eine bunte Truppe, die innherhalb der Republik seit jeher sehr berüchtigt für ihre Flugkünste ist. Allmählich wird es drüben an der Promenade sehr voll und dort kommen auch schon die nächsten Gäste die breite Treppe hinunter. Insbesondere die Damen sind ein Genuss anzusehen, wenn sie mit ihren Kleidern die Stufen herunter schreiten.
 
- Calamari System - Dac - Coral City - Promenade - Robbie -​

Unglaublich das er einer der Auserwählten war die an diesem Ball teilnehmen durfte. In der ganzen Republik gab es jetzt wohl keinen Ort an dem ein so wichtiges gesellschaftliches Ereignis statt fand. Robbie stieg aus seinem Taxigleiter aus, der natürlich etwas entfernt vom Trubel hielt und ging gemächlichen Schrittes auf das Gewusel an der Anlegestelle zu.

Okay, da war dann also der Kanzler auf dem gleichen Schiff wie er, der Mann der die Republik zusammen hielt? Was war noch mal seine Berechtigung am Ball teil zu nehmen? Ach ja! Er war befreiter Corellianischer Bürger, der eine ganze Menge - nichts- dafür getan hatte das diese Befreiung ermöglicht worden war. Der Corellianer war neben dem an sich selbst gerichteten Zynismus aber tatsächlich unendlich dankbar dafür jetzt einfach das wunderbare Privileg Bürger der Republik zu sein.

Gut, sein ganzes verdammtes Vermögen das er durch den Verkauf der Firma seines Vaters erhalten hatte war genau wie sein kleines Tonstudio, befand sich doch beides auf Bastion. Auch seine Wohnung war vermutlich auf alle Zeit dahin, denn die war ja auch auf dem imperialsten aller Planeten. Doch mit all dem Besitz und dem Verlust des Rests seiner Familie war auch noch etwas aus seinem Leben verschwunden das er niemals wieder haben wollte. Diese ewige Angst irgend einem Idioten in Imperialer Uniform negativ auf zu fallen war weg. Zudem konnte er jetzt beweisen das er mit dem was er liebte existieren konnte..und vielleicht konnte man hier eventuell Kontakte knüpfen..

Robbie gelangte gemächlichen Schrittes an die große Freitreppe und wunderte sich das er jetzt direkt durch gewunken wurde. Das er diese prächtige Treppe über den schicken roten Teppich herunter schreiten durfte.... er hatte gar erwartet einen anderen Zugang zur Yacht nehmen zu müssen....
Als ihn die Holocams erfassten, nahm er seine Sonnenbrille ab und lächelte kurz in die Kameras bevor er ruhigen Schrittes in Richtung der Sicherheitskontrollen entschwand...


- Calamari System - Dac - Coral City - Promenade - Freitreppe - Robbie -​
 
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Coral City ~ Hotel der Jedi ~ mit Celine bei Sarid, Rilanja & Tenia(?)

Es war Nei etwas peinlich gewesen, dass sie so lange gebraucht hatte das Kleid abzuholen. Es war relativ opulent und die modisch eher unerfahrene Ruusanerin musste es zwei Mal anprobieren, da die Hausschneiderin noch eine kleine Änderung bei der Länge vornehmen wollte. Sie war im Gegenzug aber froh, dass sie es vorher bestellt hatte, da es andernfalls wohl noch viel länger gedauert hätte.

Im Hotel angekommen zog sich Nei in eines der für die Jedi reservierten Zimmer zurück, um sich erneut in das Kleid zu zwängen und sich fertig zu machen. Beim Schminken hielt sie es unkomliziert. Auf Tatooine hatte sie gelernt sich zu schminken, doch war es damals so, dass von ihr erwartet wurde tonnenweise Farbe im Gesicht zu haben. Für den Ball nutzte sie lediglich ein wenig Makeup um etwas zusätzliche Frische in ihr Gesicht zu zaubern. Eine Hauch Liedschatten vervollkommnete dann auch schon den Look. Ihre Haare band sie zu einem locker geflochtenen Zopf, den sie über ihre Schulter fallen ließ. Alles in allem unauffällig und unkompliziert, aber sie war zufrieden mit dem Ergebnis, zumal Nei zugeben musste, dass es bei ihrem Kleid bereits genügend Details gab von denen zuviel Krams nur ablenken würde. Aus diesem Grund verzichtete Nei auch auf Schmuck, den sie eh nicht besaß und erst hätte kaufen müssen.

Um sich zurecht zu machen hatte Nei nur wenig Zeit gebraucht - sie hatte ja schon Übung im an- und ausziehen des Kleides im Laden sammeln können. Dennoch kam sie als letzte in die Lobby des Hotels. Sarid und Rilanja hatten ja auch mehr Zeit gehabt und Celine wohl etwas mehr Übung als Nei, redete sie sich zumindest ein. So oder so musste sie aber lächeln als sie ihre Meisterin, ihre Padawankollegin und auch ihre neue Freundin so hübsch gemacht antraf.


"Ladies! Darf ich bitten?",

immitierte sie den vorhin geflüchteten Meister Solo. Einer der zahlreich vor dem Hotel auf Gäste wartenden Speeder brachte die Gruppe dann auch zum Anlegeplatz der Promise und hielt an der Treppe vor dem roten Teppich.


Coral City ~ Promenade vor der Promise ~ mit Celine, Sarid, Rilanja & Tenia(?)
 
- Mon Camalari - Coral City – Raumhafen - Private Landebucht – Vor der Empress – Mit Cris -

Noa Chanelle Cortina hob eine Augenbraue, den Blick auf Cris' gerichtet, der dicht bei ihr stand und mit einer Hand den funkelnden Anhänger berührte, der um ihren Hals lag. Sein Blick, als sie aus der Empress hinaus getreten war, hatte ihr fast die Knie zittern lassen. Allein seine Augen hatten ihr verraten, dass sie ihm gefiel und als er ihr dann sogar noch gesagt hatte, dass sie wunderschön war, hatte sich die Strahlkraft ihres Lächelns noch um ein tausendfaches erhöht.

“Vielen Dank, du siehst auch sehr gut aus.“

Hatte sie erwidert, ihr Herz weit für ihn geöffnet. Er sah wirklich gut aus... ungewohnt in dem vornehmen Anzug, aber nicht minder anziehend. Vielleicht sollte sie ihre Meinung zu Männern in Anzügen noch einmal gründlich überdenken, dachte sie, in sich hinein grinsend, obwohl sie genau wusste, dass sie das nicht tun würde. Dass Cris ihr in diesem Moment so gut gefiel, lag nicht an der steifen, übertrieben feinen Kleidung, sondern an ihm selbst. Sie hatte - Überraschung! - eine echte Schwäche für ihn entwickelt und das Beste war, sie war sich ziemlich sicher, sogar mehr als das, dass es ihm genau so ging. Natürlich fand Cris sie nicht nur schön, wenn sie so zurecht gemacht war wie heute. Sie waren noch nicht lange zusammen, doch Noa war sich bewusst, dass er in sie vernarrt war, auch wenn es ihr manchmal noch schwer fiel, dies nicht nur zu glauben, sondern auch anzunehmen. In diesem Moment jedoch wusste sie es, weil jede Faser seines Körpers es auszusprechen schien, auch ohne dass er viel sagte. Und dann trat er einen Schritt näher an sie heran und berührte den Corusca-Edelstein, das zentrale Schmuckstück um Noas Hals. Er war so schön, sagte er, so kostbar, so einzigartig... öhm... hallo? Das konnte kaum sein Ernst sein. Noa wartete auf mehr. Sie verbrachte Stunden (!) damit, sich für ihn und seinen Siegesball aufzuhübschen, zog ein Kleid an, in dem sie kaum atmen konnte, verzweifelte fast in dem Versuch, ihre Haare zu etwas wie einer Frisur zusammen zu binden und alles was ihm einfiel war, die Halskette zu bewundern, die er selbst gekauft hatte?! Noa drohte die Kinnlade herunter zu klappen. Wenn sie sich für ihn auszog, splitterfasernackt, und nichts trug außer diesem einen Schmuckstück, was würde er dann eher bestaunen, ihre Möppse oder seinen blöden Edelstein? Versucht, ihm zuzustimmen, als er plötzlich einzusehen schien, dass er dummes Zeug faselte, hätte Noa ihm fast ihre Hand entzogen, als er nach der ihren griff. Pah, das war das letzte Mal, dass sie sich für ihn so aufgebretzelt hatte, das konnte er aber glauben! Er hätte wenigtens ihr Kleid loben können, das war vor lauter Rüschen schließlich nicht zu übersehen. Und überhaupt: Rüschen! Wann hatte sie sich jemals selbst und absolut freiwillig in rosa-créme-lachs-oder-wie-auch-immer-farbige Rüschen gesteckt? Sehr viel kitschiger ging es schlicht nicht mehr und das hatte sie nur für ihn gemacht, damit sie für ihn gut aussah. Pah! Hätte sie doch besser Kopfschmerzen vorgetäuscht! Noa war gerade dabei, diesen Gedanken – zwar nicht ganz im Ernst, aber die Überlegung alleine beruhigte sie – doch noch in Erwägung zu ziehen, als Cris seine spezielle Gabe einsetzte, irgendetwas furchtbar romantisches zu sagen, um sie zu besänftigen. Ob er das absichtlich tat? Nein, das traute sie ihm eigentlich nicht zu. Die wenigstens Männer waren so intuitiv und Cris gehörte schon zu den sensibelsten unter ihnen... glaubte sie jedenfalls. Sie schnaubte leicht, nicht besonders agressiv, aber deutlich hörbar. Man konnte nicht immer alles mit ein paar schnulzigen Worten überspielen! Dann atmete sie tief ein.

“Ich bin auch froh, dass ich hier bin.“

Antwortete sie. Es war schließlich die Wahrheit.

“Aber das nächste Mal, wenn ich mir für dich Mühe gebe, sollten deine Lobpreisungen vielleicht nicht ausgerechnet dem Gegenstand gelten, den du selbst bezahlt hast.“

Sie sah ihn an, das Rauschen eines sich nähernden Fahrzeugs im Ohr.

“Ach, nein, ich vergaß: es wird kein nächstes Mal geben!“

Zickig wandte sie sich von ihm ab, ihm den Rücken zuwendend und hin zu dem Gleiter sehend, der jetzt auf sie zu kam, die Geschwindigkeit drosselnd. Das musste die Fahrbereitschaft sein, die Cris bestellt hatte, damit man sie zum Hafen brachte, wo sie dann auf die dort bereit liegende Yacht wechseln würden. Er hielt genau neben ihnen und ohne auf Cris oder einen eventuellen Fahrer oder Droiden zu warten, öffnete Noa hoch erhobenen Hauptes selbst die Tür um einzusteigen, unangenehm behindert durch die Fülle ihres Rockes. Das, genau das, war der Grund, warum sie solche Kleider nicht leiden konnte: weil sie einfach furchtbar unpraktisch waren!!

- Mon Camalari - Coral City – Raumhafen - Private Landebucht – Vor der Empress – Mit Cris -
 
Coral City ~ Promenade ~ nahe der Promise

Einmal tief durchatmend erhob sich Anakin von seiner Bank. Es wurde langsam an der Zeit sich auf den Weg zum roten Teppich zu machen, befand er, während er aus der Entfernung immer mehr Taxis ankommen sah. Der Nachmittag ging ja auch zusehends dem Abend entgegen und ganz offensichtlich hatte die Ankunft des Kanzlers der Republik den Abend eröffnet. Anakin zuppelte sein Sacko zurecht und fuhr sich durch die mit corellianischer Pommade nach anliegend nach hinten gestylten Haare und schlenderte in die Richtung des Zugangs zur Promise. Mit etwas Abstand beobachtete er die ersten Gäste, die noch auf der vom roten Teppich überzogenen und rechts und links von Reportern und Fotografen gezierten Treppe entlang schritten.

Vor dem Zugang befand sich einiges an Deko unter anderem diversen Blumengestecken, Bäumchen und Blumentöpfen. Als keiner hinschaute knipste sich Anakin eine der roten Malreaux Rosen ab und steckte sie sich linksseitig an seinem Sacko an. Er hatte zugegeben keine Ahnung von Pflanzen, aber diese Rosenart kannte man halt wenn man auch nur einmal in seinem Leben das Herz einer Dame egal welcher Rasse erobern wollte. Malreaux Rosen funktionierten immer. In diesem heutigen Fall empfand er sie aber vor allem als farblich passend zu seinem Hemd. Nach kurzem Zögern reihte er sich ein und wollte gerade schon den ersten Schritt auf die abfallende Treppe zur Promise gehen, als er hinter sich die Ankunft eines Taxis bemerkte. Er hielt inne und wandte sich mit einem Lächeln auf den Lippen um. Er war scheinbar doch zeitgleich Sarid und ihrer Padawan-Entourage angekommen und beschloss auf sie zu warten.


Coral City ~ Roter Teppich der Promise ~ mit Sarid, Celine, Nei & Rilanja
 
- Mon Camalari - Coral City – Hafen - Promenade - mit Joseline, Markus, Matthew, Summer, Shana -

Die Fahrt vom Hotel zur Promenade war angenehm. Im Gleiter saß Chesara neben Joseline und sie sprachen über die angenehme frische Meeresluft, die hier auf Mon Calamari herrschte und die so unvergleichlich war. Es tat Chesara Leid, dass Joseline die Schönheit des Planeten nicht mit ihren Augen wahr nehmen konnte, doch die andere Jedi-Rätin hatte über die Jahre gelernt, diese Behinderung mit den Sinnen der Macht zu kompensieren. Sie agierte und bewegte sich unter den Sehenden, als wäre sie eine von ihnen. Lachend hatte Chesara zuvor das Kompliment zu ihrem Stil entgegen genommen, den Joseline früher, wie sie zugegeben hatte, bewundert hatte, als sie ihr Augenlicht noch gehabt hatte. Für Chesara selbst war diese Aussage amüsant, weil sie selbst nicht das Gefühl hatte, überhaupt zu wissen, was Stil war. Für solche Dinge hatte sie sich nie interessiert, noch nicht mal als sie noch jung gewesen war. Trotzdem war es unglaublich süß von Joseline, so etwas zu sagen. Es zeigte, was für ein lieber Charakter sie war. Sie in den Jedi-Rat zu erheben war eine sehr gute Entscheidung gewesen und das nicht nur, weil sie Chesara Komplimente machte.

An der Promenade angekommen herrschte großes Gedränge und Chesara war vor allem überrascht über die Vielzahl an Fotografen und Journalisten. Dass das Medieninteresse an dem Ball groß war, hätte sie nicht überraschen sollen, doch wie sich so etwas vor Ort auf ganze Umgebung auswirkte, hatte sie nich bedacht. Das war früher noch anders gewesen, dachte sie. Auf dem Siegesball nach Zahadom waren längst nicht so viele Reporter anwesend gewesen. Nun, die Zeiten änderten sich.


„Rätin ChesaraSyonette? Meisterin Jedi!“

Sie hörte ihren Namen und plötzlich stand eine junge Frau, eine Chiss, mit einem Datapad in der Hand, vor ihr. Chesara schaute verwirrt.

„Herzlich willkommen zum Siegesball. Keine Sorge, wir koordieren das hier. Wenn Sie bitte hierher kommen würden?“

Sie legte Chesara eine Hand in den Rücken, kannte offenbar keine Berührungsängste, obgleich sie gerade einer Jedi gegenüberstand. Um sie herum drängten sich Besucher an Besucher, es war die reinste Hektik.

„Ja, ich höre? Alles klar. Gut, danke.“

Begann die Chiss plötzlich zu reden. Chesara blickte sie verwirrt an, bis sie erkannte, dass die junge Dame einen Knopf im Ohr trug und offenbar mit jemandem sprach, der ihr Anweisungen erteilte.

„Hierher, bitte, Meisterin Jedi.“

Chesara sah sich um. Sie hatte die anderen verloren. Wo gerade eben noch Joseline, Markus und selbst Shana gewesen waren, waren jetzt nur noch fremde Gesichter.

„Wir stimmen ein wenig die Gäste ab, die den roten Teppich betreten.“

Erklärte die Chiss, jetzt vor Chesara direkt am Fuße einer breiten Treppe stehen bleibend.

„Damit nicht alle wichtigen Leute auf einmal an Bord gehen. Ist besser für die Show.“

Sie führte ihre Hand an ihr Ohr.

„Alles klar. Sie können... Meisterin Jedi.“

Das war Chesaras Freigabe. Sie hatte kein einziges Wort zu der jungen Dame gesagt, doch die schien auch keine Antwort zu erwarten. Als Chesara die Treppe hinunter sah und sich dann noch einmal zu ihr herum drehte, war sie bereits wieder verschwunden. Bei dem Stress und dem Trubel der hier herrschte, konnte sie es sich nicht leisten, auch nur ein paar Sekunden untätig herum zu stehen. Chesara seufzte, weil sie die anderen aus ihrer Gruppe verloren würde und sie diesen Spießrutenlauf über den roten Teppich wohl alleine antreten musste. Ihr wäre lieber gewesen, wäre noch jemand an ihrer Seite gewesen, als das alle Blicke auf sie gerichtet waren, aber daran war jetzt nichts mehr zu ändern. Augen zu und durch, dachte sie nur noch, und ging die Stufen hinunter.

- Mon Camalari - Coral City – Hafen - Promenade - Roter Teppich -
 
[OP: Da ich mal wieder zu langsam mit den Beiträgen war, kommt gleich der Sprung zur Veranstaltung. :rolleyes:]

[Calamari-System || Dac || Coral City || Hafenpromenade || Militärdelegation || Captain Navara Ven mit anderen Offizieren (darunter Commodore Wes Korus und Commodore Gilad Seí'lar]

Die ungewohnte, salzige Seeluft stieg ihm unwillkürlich in die Nase. Durch seine Herkunft von dem trockenen Wüstenplaneten Ryloth sowie den militärischen Lebensabschnitt auf einem Kriegsschiff der Neuen Republik war für den muskulösen Twi'lek-Offiziers neben dem glitzernden Anblick des schier endlosen Ozeans auch dessen (normale) Gerüche absolutes Neuland, obwohl er den Planeten nicht zum ersten Mal besuchte. Insgeheim genoss Navara die Kleinigkeit, frei über Wasser verfügen zu können, am Schiffsleben. Für etliche Spezies im neurepublikanischen Militär stellte Wasser nicht mehr als eine durchsichtige Selbstverständlichkeit dar, doch wer wirklich Ryloths lebensfeindliche Umwelt seit seiner Kindheit kannte, sah die Flüssigkeit aus einem anderen Blickwinkel. So blickte der nichtmenschliche Captain mit den tätowierten Gehirnfortsätzen auf die offene See, nachdem er zusammen mit seinem menschlichen Vorgesetzten, Commodore Wes Korus, und einigen anderen Militärs einen luxuriösen Gleiter am Rande der Promenade verlassen hatte.

Instinktiv straffte der Kommandant der „Prometheus“ seine herausgeputzte Galauniform. Kurzzeitig dachte er an die glanzvolle Siegesfeier nach der Eroberung des bothanischen Sektors. Damals hatte die neurepublikanische Bevölkerung ebenfalls auf die Angehörigen ihres sehr erfolgreichen Militärs geblickt als Verteidigungsminister Nunb brav polierte Orden an die Männer und Frauen sämtlicher involvierter Teilstreitkräfte verteilte. Als tollkühne Befreier hatte das bothanische Volk sie gefeiert und so die erneute Loslösung vom finsteren Imperium zelebriert. Niemand hätte an diesem Abend ernsthaft in Erwägung gezogen, dass mehrere Monate später den corellianischen Sektor das gleiche Schicksal ereilen würde. Jedoch konnte die damalige Veranstaltung der heutigen nicht das Wasser reichen – das spürte Navara auf Anhieb. Das lädierte Drev'starn war halt keine Konkurrenz für das schillernde Coral City.

Ein hagerer Mensch, der die aktuelle Mode trug und anscheinend zum Organisationsteam gehörte, kam auf die Gruppe Uniformierter zu. Ziemlich lässig musterte er die Offiziere und sagte dann fast schon snobistisch:
„Ihr Auftritt ist in genau fünf Minuten, meine Herren. Polieren Sie noch einmal Ihre Metalldinger da … und dann können Sie auch schon auf den roten Teppich.“

Kurz zeigte der grünhäutige Twi'lek dem Menschen seine spitzen Zähne. Das Blitzlichtgewitter der anwesenden Klatschpresse sowie das befohlene Fernbleiben von der Front schmeckten Navara noch immer nicht. Er sah sich als Krieger und nicht als medienwirksamer Rekrutierer. Dennoch konnte er sich einer Anweisung von höchster Stelle nicht widersetzen. Admiral Stazi hatte ihn – und ein paar andere Offiziere der Fünften Flotte – für eine Delegation der siegreichen Einheit ausgewählt, somit musste er mit dieser Entscheidung zähneknirschend leben. Schließlich sprach sich selbst das Militär der Neuen Republik nicht unbedingt für Individualisten und Freigeister aus. Noch einmal straffte er seine Uniform. Im hellen Sonnenlicht funkelte sein silbernes „Heart of Bothawui“. Hatte er sich auf Bothawui ebenfalls so gesträubt als eine Siegesfeier angekündigt wurde?

Bevor er in Gedanken eine Antwort finden konnte, sagte der Mensch:
„Und ab...“

[Calamari-System || Dac || Coral City || Hafenpromenade || Militärdelegation || Captain Navara Ven mit anderen Offizieren (darunter Commodore Wes Korus und Commodore Gilad Seí'lar]​
 
[Dac, Coral City, Raumhafen, private Landebucht, vor der Empress of Blades]- Noa, Cris

Das gefährliche Blitzen in ihren Augen hätte ihm Warnung genug sein müssen, oder ihr Schnauben, doch Cris schien so in sein eigenes Glück versunken, dass es ihn vollkommen überraschte, als sie ihm plötzlich mit einem unsanften Ruck ihre Hand entzog und sich von ihm abwandte, was ihm dabei einen schönen Blick auf ihren Rücken bescherte, von dem ihr Kleid einen großen Teil unbedeckt ließ, sodass er ihre Schulterblätter erkennen konnte und den anfänglichen Verlauf ihrer Wirbelsäule unter perfekter, samtweicher Haut. Die Wärme, die dieses wundervolle Bild in ihm entfacht hätte, erlosch jedoch sofort, da er sich fühlte, als hätte jemand einen Eimer eiskaltes Wasser über seinem Kopf ausgekippt und ihm danach noch zur Sicherheit einen Tritt in die Magengrube verpasst.

Noa…“, entfuhr es ihm schließlich etwas spät, seine Stimme klang erstickt, hilflos. Er verstand die Welt nicht mehr. Was hatte er falsch gemacht? Warum war ihr strahlendes Lächeln mit einem Mal aus ihrem Gesicht verschwunden?

Während sie unter Schwierigkeiten in dem Gleiter verschwand, der seiner Anweisung entsprechend vorgefahren war, stand Cris einfach leeren Blickes da, ohne zu wissen, was er sagen oder tun sollte. Alles war perfekt gewesen – und plötzlich war dieses angenehme Kribbeln aus seinem Magen verschwunden, ersetzt durch einen Klotz eiskalter Verzweiflung, den ihre Worte in ihm hervorgerufen hatten. Es war das letzte Mal gewesen, hatte sie gesagt – doch was hatte sie damit gemeint? Das letzte Mal, dass sie sich für ihn in ein so schönes Kleid warf? Aber warum? Hatte er nicht deutlich genug gesagt, wie schön er sie fand, waren seine Worte zu unbeholfen gewesen? Sie hatte ihm vorgeworfen, sich nur auf die Kette, auf sein Geschenk zu konzentrieren, doch er hatte sie lediglich mit dem Edelstein verglichen, weil ihm auf die Schnelle kein besseres Bild eingefallen war und er zugegebenermaßen glücklich gewesen war, dass sie es als passend empfunden hatte, zu ihrem spektakulären Kleid zu tragen. Cris schluckte panisch, als ihm klar wurde, dass Noa das alles nicht wissen konnte… in ihren Augen hatte er nur von der Kette gesprochen, nachdem sie sich vermutlich unter großen Mühen frisiert, ansonsten gestylt und in dieses Kleid gezwungen hatte, das ihre atemberaubenden Kurven ja nur deshalb so aufregend betonte, weil es extrem eng an ihrem Körper anliegen musste. Er hatte sie verletzt und seine letzten Worte waren vermutlich in ihrer Enttäuschung einfach verpufft. Er hatte ihr den Ball verdorben, bevor er überhaupt angefangen war, obwohl er ihr nur hatte sagen wollen, wie sehr sie ihm in ihrem Kleid gefiel, wie sehr sie ihm immer gefiel, ohne dabei gleich die kitschigsten Worte zu benutzen, die in seinem Kopf erschienen waren. Sie als seine Göttin zu bezeichnen hätte vermutlich ähnliche unerwünschte Effekte gehabt wie dieses Debakel jetzt.


Zu spät kam er auf die Idee, ihr zu helfen, da sie angestrengt versuchte, sich mit ihrem rüschenbesetzten Rock in den Gleiter zu zwängen, und als er aus seiner Untätigkeit erwachte war es bereits zu spät und sie im Inneren des Gleiters, weswegen ihm nur noch übrig blieb, zu ihr hineinzusteigen. Fast hätte er sich gewünscht, sie würde ihm einen ihrer feurigen, wutentbrannten Blicke zuwerfen, die er so an ihr mochte, selbst wenn er selbst Ziel ihres Zornes war, doch sie würdigte ihn überhaupt keines Blickes, die Körperhaltung ablehnend und sagte kein Wort. Das Herz rutschte ihm in die Hose. Er musste es wieder gut machen, irgendwie.

„Noa…“, versuchte er es erneut und dieses Mal klang seine Stimme immerhin nur ein wenig flehentlich.

„Diese Kette… ich habe mich nur so gefreut, dass du sie trägst… dass du anscheinend findest, dass sie gut zu deinem herrlichen Kleid passt oder sie mir zuliebe trägst, obwohl du sie grottenhässlich findest…“


Er lächelte schwach, fieberhaft auf der Suche zumindest nach dem Zucken eines Mundwinkels, um zu erkennen, dass er nicht vollkommen an ihr abprallte.


„Als ich dich mit ihr verglich, wollte ich dich nicht darauf stoßen, was für einen tollen Geschmack ich doch mit diesem Geschenk bewiesen habe… ich wollte einfach nur zum Ausdruck bringen, dass ich froh war, etwas gefunden zu haben, das dir hoffentlich im Ansatz gerecht wird. Ich wollte dir sagen… dass ich verrückt nach dir bin.“

Seine Stimme wurde leiser.

„Egal, ob du nun ein Kleid trägst, oder morgens neben mir wach wirst, deine Augen öffnest, die ersten Lichtstrahlen sich in ihnen spiegeln und ich das Gefühl habe, als würde mein Herz nur für Momente wie diesen schlagen. Ich bin verrückt nach dir, Noa."

Er hatte sie unverwandt angesehen, sich gezwungen, ihr zu begegnen, auch wenn er es nicht schaffte, ihr Lächeln wieder auf ihre Lippen zu zaubern.

„Als du vorhin aus der Empress gestiegen bist, in diesem Kleid, war das der schönste Anblick, den ich jemals in meinem Leben sehen durfte. Und das nicht nur, weil es ein wunderschönes Kleid ist oder es so wäre, als würdest du darin besser aussehen als sonst. Du siehst immer atemberaubend aus, immer auf die spezielle Art des jeweiligen Moments.“

Ein Lächeln erschien auf seinem Gesicht.

„Es war der schönste Anblick, weil ich tief in mir wusste, dass du es meinetwegen angezogen hast. Dass du dir all diese Mühe für mich gegeben hast. Nichts anderes wollte dich dir sagen.“

Er seufzte.

„Ich bin wohl nur nicht sonderlich gut darin.“

[Dac, Coral City, Raumhafen, private Landebucht, vor der Empress of Blades, Gleiter]- Noa, Cris
 
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Hyperraum, auf dem Weg nach Dac / Coral City, "Tatooine Solaris" und X-Flügler AA-808 der Neuen Republik, Raiken Skywalker und Tomm Lucas.

Die beiden Schiffe verließen den Hyperraum. Für Raiken war dieser Sprung immernoch ein ganz besonderer Augenblick, den er voller Ehrfurcht bewunderte. So reisen zu dürfen , hätte er nie für möglich gehalten. Außer seinem Sklavendasein , hatte er bis jetzt nicht viel gekannt. Auf ihrer Reise hatte er endlich die Möglichkeit sich mal wieder gründlich zu duschen. Und das mit warmem Wasser. Diesen Luxus war er bisher nie gewohnt gewesen. Meist musste er sich immer in einer Pfütze baden und wurde dabei noch von den Hutten ausgelacht und als Abschaum bezeichnet. Als niederes Wesen, welches keinerlei Rechte hatte.

Von Tomm bekam er eine neue Robe, die er stolz begutachtete. Als er sich im Spiegel sah, musste er vor Freude weinen. Denn solch eine gute Kleidung hatte er noch nie getragen. Sie war im Vergleich zu seiner bisherigen Kleidung weich und kratzte kein bisschen.

Und er konnte zum ersten mal seit langem wieder richtig schlafen. Und er musste keine Angst davor haben, dass jemand unerwartet sein Zimmer betrat.

Er hatte schon ganz andere Nächte erlebt. Als er zur Belustigung von einem betrunkenen Hutten geschlagen wurde. Die Narben der Peitsche überzogen immernoch seinen Rücken. Doch dies war im Moment alles so weit weg.

Er war sehr nervös. Zum ersten mal würde er wieder auf andere Jedi und Padawane treffen. Bisher war er immer nur mit seinem Meister unterwegs gewesen. Er stellte sich viele Fragen. Wie sind die anderen Jedi? Werden sie ihn akzeptieren? Er versuchte sich zu beruhigen, aber dieses Mal gelang ihm das überhaupt nicht. Innerlich begann er zu zittern.

Im Anflug auf Dac / Coral City, "Tatooine Solaris" und X-Flügler AA-808 der Neuen Republik, Raiken Skywalker und Tomm Lucas.
 
¦¦ Mon Calamari ~ Coral City ~ Jedi – Hotel ~ Zimmer D13 ¦¦ Shana & Markus

Soso, ein Kompliment kam ihm also doch über die Lippen. Sie machten Fortschritte. Andererseits hatte sie dies auch erwartet, so wie wohl die meisten Frauen.

"Danke."

Nach einem Moment war ihr Meister aktiv geworden und hatte ihr geholfen den Kleidverschluss zu schließen. So, nun war alles fertig, es konnte für sie losgehen. Doch Markus war noch nicht ganz fertig. Heute waren die Rollen wohl vertauscht. Die Dame wartete auf den Herren, aber da sie nicht zu spät kamen, konnte man ihm nicht vorwerfen alles auf den letzten Drücker zu erledigen. Viel mehr als die Fliege gab es auch nicht mehr zu tun. Da der Jedi alleine zurechtkam, hielt sich Shana zurück und ließ ihn machen. So hatte sie mehr Zeit ihn zu betrachten. Kleider machten Leute, man konnte es nicht abstreiten. Sie wollte das Kleid am Liebsten überhaupt nicht knittern, aber da sie heute noch genug tanzen und stehen würde, setzte sie sich derweil hin. Nach kurzer Zeit war sie dermaßen in ihren Beobachtungen gefangen, dass sie erstmal klar werden musste, als er sie ansprach.

"Na klar." Es wurde Zeit, und warum unnötig spät kommen? Ihr Meister schritt voraus und ließ sie beide auf den Flur treten.

"Na sieh’ mal einer an. Wer sieht denn da richtig klasse aus? Mr. Dressman." , scherzte sie auf dem Flur, solange sie es noch konnte.

Während des Abends würde Meisterchen derlei Sprüche nicht allzu sehr begrüßen. Er führte sie nach unten wo schon einige andere Jedi warteten. Es war wie eine vorher – nachher Präsentation. Alle hatten sich in Schale geworfen wodurch sie eine ganz andere Erscheinung besaßen. Ob ihnen das alles so wenig bedeutete wie Markus wusste sie nicht, es kümmerte sie aber auch nicht besonders. Nach einer gewissen Zeit waren dann alle anwesend die anwesend sein sollten und der Gleiter – die Gleiter – fuhren vor um sie aufzunehmen und zum Ziel zu fahren. Die "Promise" war das Event-Schiff auf dem die ganze Schose seinen Lauf nehmen sollte. Na dann. Es dauerte nicht allzu lange bis sie die Promenade entlangfuhren, die vielen Lichter und Menschenmassen in der Nähe bereits erahnbar.

Shana spähte so gut aus dem Fenster wie es ging, aber viel sehen konnte sie nicht. Es war lediglich zu erkennen, dass sie einiges an Rummel erwarten würde. Schließlich hielten sie in der Nähe vom Landungssteg und stiegen aus dem Gefährt. Wow! Überall Blitzlichtgewitter. Holo – Tv - Übertragungsdroiden, Schaulustige und weitere Gäste sorgten für eine ganz eigene Version von Wahnsinn und Spektakel. Damit hatte sie nicht unbedingt gerechnet, auch wenn es ihr doch irgendwie klar hätte sein können oder sogar müssen. In Unglauben riss sie etwas den Mund auf und lachte schwach. In einer Mischung aus Begeisterung, Verblüffung und Faszination schaute sie nun Markus an.


"Hier ist ja was los." Es gab sogar einen roten Teppich. Alles was das Promi- und Celebrityherz brauchte, nur war sie eben nicht eine solche Berühmtheit. Nur eine ganz einfache Padawan. Dennoch, begeistert war sie so oder so. Die allgegenwärtige Presse durfte natürlich auch nicht fehlen. Man, war das aufregend. Shana konnte das Gesicht - ausfüllende Grinsen kaum wegdrücken. Nun, es wurde wohl Zeit über den, bzw. den roten Teppich hinabzustiefeln. In ihrem Kleid war das durchaus ein Kunststück. Aber sie hatte heute ausnahmsweise mal darauf verzichtet Schuhe anzuziehen die nur mit der Absicht kreiert worden waren Füßen Schmerzen zu bereiten. Die Sohlen schön dicht über der Oberfläche lassen, dann sollte es funktionieren.

"Na dann wollen wir mal los, oder? Der erste Stolperstein des Abends wird es sein ohne Flugeinlage da hinunter zu kommen." , meinte sie grinsend und hakte sich dann ungefragt bei Markus unter, der nun auch sein Jackett angezogen hatte. Das Bad in der Menge war schon etwas Besonderes. Die Vorstellung hiervon hatte sie einst dazu gebracht ihren Traum in der Schauspielerei zu verwirklichen, doch es war am Ende anders gekommen. Bereute sie es? Nein, nicht mehr. Für einen Abend war das sicherlich eine ergreifende Erfahrung, aber so etwas ständig zu erleben, würde das Ganze entzaubern und den Träumen ihre Magie nehmen. Sorgsam auf ihre Schritte achtend, arbeiteten sie sich nach unten ohne einen Unfall zu bauen. Von ihrem Meister kamen wenig verwertbare Signale. Er hatte der Sache nie wirklich zugestimmt, daher beugte sie sich auf nahezu Flüsterreichweite an ihn heran.

"Und? Wie tief in der Hölle fühlst Du dich bereits?"
Achtung Mädchen! Ab nun an kein Flirten mehr, kein Schäkern oder sonstige unpassende Spaßereien. Also das nonchalante Lächeln aufsetzten und weitergehen.

¦¦ Mon Calamari ~ Coral City ~ Hafenpromenade ~ roter Teppich vor der "Promise" ¦¦ Shana ~ Markus ~ Chesara & andere
 
Calamari System - Dac - Coral City - Gleiter


Casia unterdrückte mühevoll den Impuls, mit ihren Finger auf der Handtasche, welche in ihrem Schoß lag, zu trommeln. Die allermeisten hätten darin ein Anzeichen von Ungeduld gesehen und damit meilenweit von der Wahrheit entfernt gelegen.
Casia de Lieven, Senatorin von Corellia, ehemalige Kanzlerin der Republik, war nervös. Angesichts ihrer politischen Karriere waren für sie Auftritte wie dieser nichts Ungewohntes, aber es waren Auftritte wie diese, die ihr beinahe den Schweiß auf die Stirn treiben konnten.
Da brachte sie lieber zehn Ausschußsitzungen und doppelt so viele Senatssitzungen hinter sich als diese notwendigen, aber doch sehr lästigen Auftritte in der Öffentlichkeit.
Und heute war nicht einmal daran zu denken, daß sie einfach den Teppich entlang schreiten konnte, hier einmal freundlich winken, dort höflich grüßen und dann nichts wie vor der Kamerameute verschwinden.
Nein, das war der Siegesball zur Befreiung Corellias und sie war die Repräsentantin des Systems und sie war es den Leuten daheim schuldig, sie angemessen zu repräsentieren.
Allerdings fand sie die Aussicht auf stundenlanges, formloses Geplauder mit wie betoniertem Lächeln nicht sehr erheiternd. Das war erforderliches Politikgeschäft, aber es gab sinnvollere Zeitvertreibe.
Schon allein die Wahl der Garderobe konnte zeitraubend werden, aber dafür gab es helfende Leute. Und diese hatten ihr mehrere Kleider zur Wahl gestellt, natürlich auch immer abhängig vom Wetter. Das goldene Kleid, was sie nun trug, hatte sie auch aufgrund der Wettervorhersage angezogen. Steife Kleidung konnte sie nun wirklich nicht brauchen. Das goldfarbene Kleid aus weichfallendem Stoff, Stickereien und Wasserfall- Ausschnitt war optimal für diese Einladung. Ein passendes Täschchen und ein bunte Stola rundeten das Ensemble ab. Natürlich trug sie High- Heels wie sonst auch. Sie hatte nicht vor, diesen Vorteil zu verschenken.

Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis die Gleiter an der Position angekommen waren, wo die Gäste endlich aussteigen durften. Zum Glück hatte man die Promenade für die Bevölkerung reserviert und die Journalisten, die sich auf den einen oder anderen Schnapsschuß von Blamagen zu erhalten. Bereits das Aussteigen konnte Tücken bergen.
Sie war gerade aus dem Gleiter ausgestiegen, als einer zahlreichen Helfer, die die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, auf sie zukam.


"Guten Tag!"

begrüßte Casia die Quarren freundlich.

"Guten Tag, Senatorin de Lieven. Wenn Sie mir bitte folgen würden? Ich bringe Sie an ihren Platz."

Casia setzte ein strahlendes Lächeln auf, aber konnte ein leises Neidgefühl auf diejenigen, die bereits an Bord der Yacht waren, nicht unterdrücken. Auch wenn das hier auf der Promenade herrschende Chaos Struktur hatte, konnte sie im Augenblick kein bekanntes Gesicht entdecken.


Calamari System - Dac - Coral City - Promenade - Ankunftsbereich - zahlreiche Gäste und Casia
 
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~~~ Calamari-System ~ Mon Calamari ~ Coral City ~ irgendwo mit dem Taxi in der Stadt ~ allein ~~~

Schon wieder ein Taxigleiter, schon wieder gleißendes Sonnenlicht durch die Fensterscheiben. Doch war es eine andere Stadt, ein anderer Planet. Und dieses mal war ihr größter Kummer, dass ihr Kleid vielleicht zu offenherzig war. Ach quatsch, da war doch Stoff. Und so ein bisschen halbtransparent in der Mitte und sonst reinster, weißer Leinen ... das schadet doch nicht. Sollten die Leute doch ... ganz neidisch auf ihr Sternum schauen! Und dieses Kleid hatte nunmal einfach nach ihr geschrieen in dem Laden, ja quasi durch die Macht zu ihr gesprochen ... vielleicht. Jedenfalls war sie sich selten über eine Klamotte so sicher gewesen, wie über dieses schlicht-elegante, weiße Kleid.
Jibrielle blinzelte und unterdrückte einen Impuls, sich das Auge zu reiben, durfte sie doch schließlich das schlichte Make-Up nicht verschmieren. Prüfend warf die Jedi-Ritterin von der Rückbank aus einen Blick in den Rückspiegel, besah ihr sogenanntes Styling. Sie kannte sich noch immer nicht so gut mit diesen Luxusprodukten aus, aber ein wenig dezenten Maskara und Lidschatten kriegte sie durchaus hin. Sie hatte einen möglichst natürlichen Look hinzuschustern versucht, weshalb sie auch bloß schlicht glänzenden Lippgloss und nicht mehr verwendet hatte. Und ihre etwas strubbelige Pseudo-Strandfrisur, die sie im Hotel noch für furchtbar clever gehalten hatte, kam ihr jetzt nicht mehr so smart vor. Nur noch furchtbar.


"Das wird schon, das wird schon ..."

sprach sich Jibrielle selbst gut zu und schaute auf das kristallweiße Etwas an einer Schlaufe, das zwischen ihren Fingern hin und her tanzte. Eine völlig unbekannte Erinnerung an einen Zeitungsartikel hatte sie heimgesucht und daran erinnert, dass man Damen zum Ball so etwas kaufte. Und bei dieser strahlend weißen Blume, diese Eisblume, die eher wie eine Schneeflocke als wie eine Blüte aussah hatte sie gleich an Miranda denken müssen.

"Wir sind da."

grunzte es vom Fahrersitz nach hinten. Das war die ersten Worte, die der übergewichtige Quarren, der dieses Taxi fuhr, an Jibrielle gerichtet hatte. Und sie klangen wunderbar. Und grauenhaft. War sie wirklich gekommen. Es klackte, die Tür des Taxis ging auf und Jibrielle sah hinaus in das gleißende Sonnenlicht des Nachmittags auf Mon Calamari. Und nach einigen orientierungslosen Augenblicken ... sah sie sie. Da sie selbst diese Schuhe mit den winzigen Absätzen nicht gewohnt war, trat Jibrielle unsicheren Schrittes aus dem Gleiter und schaute ihre Ballbegleitung fassungslos an. Jibrielle hob halb die Hand und winkte leicht. Kalte Luft zischte etwas schmerzhaft durch ihre Zahnlücke, als sie den Mund zu einem breiten Lächeln öffnete. Für einen Moment schwiegen sich beide an. Der böige Wind des keine hundert Meter entfernten Meeres bließ ihr ins Gesicht und schickte ihre Haare in einen wilden Tanz.

"Sag mal sehe ich zu nuttig aus mit dem Kleid? Du weist ja Regierung und so..."

entfuhr es Miranda in nervöser Stimme. Jibrielle wollte laut auflachen, konnte aber nur schmunzeln. Zu sehr war sie von dem Anblick der schwarzhaarigen Naboo gebannt. Dieses hellblaue bis weiße Kleid schien aus Kristall gegossen und bot Welten des Kontrast zu Mirandas bronzenem Hautton. Jibrielle bekam einen etwas wässrigen Mund. Sie sah an ihr herab. Als sie Miranda wieder ins Gesicht schaute, schüttelte sie kurz und heftig den Kopf und grinste.

"Du siehst..meine Güte!"

sagte Miranda und Jibrielle wurde ganz warm um den Hals. Unsicher nestelten ihre Hände hinter ihrem Rücken an der Blume herum.

"Ich mag dein Kleid und dich darin auch ... ein ganz kleines bisschen."

sagte Jibrielle tonlos und konnte es sich nicht verkneifen, Miranda daraufhin einmal zuzuzwinkern. Dann machte sie einen Schritt auf sie zu, holte die Hände hinter dem Rücken hervor und überreichte Miranda die Blüte an der Schlaufe ... oder wie sich die Dinger nannten.

"Das ist für dich."

kommententierte Jibrielle leise und blickte in Mirandas sprachloses Gesicht. Aufeinmal griente sie keck und überreichte Jibrielle ihrerseits etwas - die perfekte Antwort. Auch sie hatte an eine Blume für das Handgelenk gedacht. Was Jibrielle bekam, war allerdings eine kleine, halbgeöffnete gelbe Tulpe. Sie war wunderschön.

"Sie ist wun-"

"Wird das heut noch was? Soll ich vielleicht nen Krankenwagen rufen oder sowas? Ich hab nicht den ganzen Tag Zeit und wenn der Wagen steht, läuft das Taxameter nur auf halbe Geschwindigkeit also DALLI!"

Jibrielle gluckste und wies Miranda mit einer höchstedlen, galanten Geste die Tür, geleitete sie zum einsteigen und nahm auf der anderen Seite platz. Sie nannte dem Quarren das Ziel - die Hafenpromenade - und los ging es wieder. Plötzlich wurde Jibrielle die furchtbar quakige Musik schmerzlich bewusst, die da aus dem Radio ströhmte und jegliche Unterhaltungen geradezu verbot. Sie traute sich auch nicht so ganz zu Miranda herüber zu schauen, suchte ihr Heil in der Flucht durch Blicke aus dem Fenster. Dabei wollte sie rüberschauen, sogar rüber greifen, Miranda zu sich ziehen, einfach um sie wieder bei sich zu haben. Ihre Hand, die sich wieder der Rest des Körpers nicht so ganz traute, ruhte hin und her gerissen in Paralyse neben ihr auf dem Polster. Und die Sekunden der ach so nahen Distanz verstrichen - bis Jibrielle spürte, wie Miranda auf einmal ihre Hand ergriffen, zu sich herüber gezogen und zwischen ihre Handballen gelegt hatte. Ein beruhigendes Lächeln strahlte Jibrielle an. Die Jedi schmunzelte und blickte wieder durch das Fenster dem wässrigen Horizont entgegen. In der Spiegelung der Scheibe glaubte sie sehen zu können, dass ihre Augen in diesem Moment mehr blendeten als die tief stehende Sonne.

"Nicht alle auf einmal. Nein - bitte warten sie. Okay jetzt ..."

raunte jemand, der offensichtlich für die Veranstalter arbeitete, die Nautolanerin an, die Jibrielle vor einigen Stunden über die Macht belehrt hatte. Sie waren angekommen. Verwundert schaute Jibrielle sich um, nachdem sie mit Miranda den Gleiter auf der Promenade verlassen hatte. Sie erblickte etliche Jedi vor sich bereits schon sehr dicht an der großen Yacht, auf der der Ball stattfinden sollte, doch viele Jedi waren auch noch ein ganzes Stück weg, kamen gerade langsam auf sie zu. Offenbar hatte es schon begonnen und nach und nach einzutrudeln schien kein Problem. Na zum Glück, dachte Jibrielle und fixierte den gigantischen roten Teppich, ungefähr fünfzig Meter entfernt, der die Eingangsschläuse zur Yacht markiert. Es war also soweit. Sie war hier. Sie war mit Miranda hier. Und gleich würde sie ein Moskito stechen und sie damit wecken - und sie wäre immernoch auf Haruun Kal.

"Bist du bereit?"

fragte Jibrielle die bildschöne, schwarzhaarige Naboo an ihrer Seite, deren dunkle Haarbracht in lockigen Wellen ihr Gesicht umrahmte. Die Jedi streckte Miranda ihren Ellenbogen aus, sehnte sich nach der Berührung, wenn sie einhaken würde. Es war jetzt schon ein großartiger Abend ... dabei war noch nicht einmal die Sonne untergegangen.

~~~ Calamari-System ~ Mon Calamari ~ Coral City ~ Promenade ~ vor dem roten Teppich ~ mit Miranda unter Leuten ~~~
 
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Calamari System - Dac - Coral City - Auf dem Weg zur Promenade - Gleiter - Marana, John und Padme


Marana hatte sie mit dem Auftrag, der ihr erteilt worden war, einfach abgefunden. Es würde sie schon nicht umbringen, diesen Ball zu besuchen. Und diejenigen, die meinten ihr irgendwelche politischen Fangfragen stellen zu müssen, würde sie umgehend an Turima verweisen. Der Grund für ihre Anwesenheit bestand in dem Gang über den roten Teppich. Mit diesen gefühlten Millionen Reportern.
Der Techniker, den Padme anscheinend mehr oder weniger spontan eingeladen hatte, war ein wenig wortkarg, aber freundlich und verstand sich auf das Aussuchen seiner Kleidung.
Wobei man wirklich darüber streiten konnte, ob es nötig gewesen war, den höchsten Dress Code auszugeben.
Ihre Tochter hatte sich mit dem Hinweis auf die Jedi ganz geschickt aus der Affäre gezogen.
Zugegeben, es war eine Sache, auf einem Hofball eine Tiara zu tragen, aber das hier war kein Hofball. Die meisten Anwesenden stammten von demokratisch regierten Planeten. Ärgerlich aber nicht zu ändern, sie würde mit Sicherheit nicht diejenige sein, die Hapan einen Fauxpas bescherte.
Es war ihr nicht verborgen geblieben, daß sie sich dem Hafen näherten, aber dem Schiff hatte Marana keinen Blick gegönnt.
Erst die Worte Johns ließen sie einen Blick auf die Yacht werfen.


"Verstehe ich das richtig, daß Sie der Meinung sind, John, wir seien keine Konkurrenz für diese dicke Lady sind?"

Marana hob fragend die Augenbraun, während Padme anscheinend eine Fusel auf ihren Handschuhen entdeckt zu haben schien.

"Das bedeutete also, Sie haben eine besondere Vorliebe für ein ausladenenden Bug und ein ebenso ausladendes Heck?"

Padme starrte ihre Mutter wie vom Donner gerührt an.

"Und für einen großen Wenderadius?"

setzte Marana noch eins drauf und Padme lachte auf.

"Sie haben schon recht, dieses Schiff ist beeindruckend. Es ist nur bedauerlich, daß uns die beste Sektion, der Wellness- Bereich, verschlossen bleibt."

bedauerte Marana lebhaft, in dem Moment, als der Gleiter hielt und die Tür geöffnet wurde. Augenblicklich nach dem Aussteigen wurden sie in Empfang genommen und aufgeteilt. Marana wurde bei den außerplanetaren Würdenträgern plaziert und tröstete sich mit den Gedanken, daß der Spuk bald vorbei wäre.


Calamari System - Dac - Coral City - Auf dem Weg zur Promenade - Ankunftsbereich vor dem roten Teppich - Marana; John und Padme (und viele mehr)
 
Calamari System - Dac - Coral City - Auf dem Weg zur Promenade - Ankunftsbereich vor dem roten Teppich - Marana; John und Padme (und viele mehr)


Beinahe sofort nach dem Ausstieg wurde Marana von ihnen weggelost, während John wohl glaubte, daß Grau eine Tarnfarbe zu sein schien und irgendwie versuchte, in der Menge unterzutauchen.
Hier waren so viele Leute, daß Padme vor lauter Gesichtern kein bekanntes sah.
Wo waren Joseline, Chesara, Anakin und Tzun. Vom Rest des Ordens mal zu schweigen.

Man hatte für die Zuschauer Holo- Leinwände (?) aufgebaut, damit sie ebenfalls einen Blick auf das Geschehen auf dem roten Teppich hatten, so daß sie diejenigen, die bereits den letzten Gang beinahe hinter sich hatten, bewundern konnten.
Aber bisher war für sie kein bekanntes Gesicht darunter. Überhaupt konnte man meinen, man stellte sie als Übungsziele für Scharfschützen auf.
Padme konnte sich nicht daran, daß es bei ihrem ersten Ball so formell zugegangen war. Damals waren sie angekommen und hatten die Botanischen Gärten einfach betreten, ohne einer Journalistenmeute ausgeliefert worden zu sein.
Es hatte entschiedene Nachteile, wenn der Kanzler der Gastgeber war.

Padmes Blick fiel auf die Leinwand und für einen Augenblick war sie absolut erstaunt, denn die Kamera hatte Chesara eingefangen, die anscheinend alleine nun den Gang über diesen roten Teppich antreten mußte. Die Kamera hielt sich besonders bei Chesaras Gesicht auf und Padme machte sich eine Notiz im Gedächtnis, diesen Umstand nicht zu vergessen.
Und dann hatte sie John wieder entdeckt. Gemessenen Schrittes ging sie zu ihm hinüber.


"Mitgehangen, mitgefangen, John."

teilte sie ihm mit

"Daran führt kein Weg vorbei. Aber ich habe auch gedacht, daß wir als Gruppe über den Teppich gehen könnten und nicht, daß jeder einzeln durch diese Hölle gehen muß."

Padme blickte sich suchend um.

"Ich schaue nach meinem Padawan Tzun. Ein Kaminoaner. Eigentlich nicht zu übersehen. Aber in der Menge könnte AT- AT bequem Platz haben."

Nichts desto schaute sich Padme noch einmal um.

Calamari System - Dac - Coral City - Auf dem Weg zur Promenade - Ankunftsbereich vor dem roten Teppich - Marana; John und Padme (und viele mehr)
 
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Co-Produktion von ChesaraSyonette und Padme Master

Die LIVE Reportage vom Roten Teppich​

Straccia Tella
Wir sehen Jedi-Rätin ChesaraSyonette auf dem roten Teppich, eine Vertreterin des Ordens, die schon vor Jahren auf dem großen Ball nach Zahadom auf Coruscant war. Aber man erkennt die Ähnlichkeiten nicht wahr, Charles? Die Rätin scheint aus ihrer Vorliebe für die Farbe Violett und für beachtliche Stoffmengen keinen Hehl zu machen. Allerdings muß man sagen, dass sie einem anderen Schnitt den Vorzug gegeben hat. Aber dieses Kleid, wie das damalige haben verraten einen ausgezeichneten Geschmack.


Charles de Column
Hmm, ich bin sehr zwiegespalten, Straccia. Dies ist ohne Frage ein fantastisches Kleid, besonders durch das mit Goldfäden durchwobene Bruststück. Aber schau, Rätin Chesara ist nicht gerade groß. Der Umhang in Cape-Form, leider bodenlang, staucht ihre Silhouette ungemein und die offen getragenen Haare tun ihr übriges um sie optisch noch kleiner aussehen zu lassen. Sie wirkt einfach verloren in diesem Dress. Ein etwas filigranerer Schnitt hätte viel besser an ihr gewirkt. Das ganze Outfit ist einfach zu mächtig für sie. Rätin Chesara trägt nicht das Kleid, das Kleid trägt sie.


Straccia Tella
Oje, Charles, das ist wirklich eine harte Kritik.


Charles de Column
Aber gut gemeint. Sie sollte sich meine Worte zu Herzen nehmen, dann wird ihr ein solches Malheur kein zweites Mal passieren.


Charles de Column
Und hier noch ein Vertreter des Jedi-Ordens, Jedi-Meister Markus Finn, der in Sachen Dresscode alles richtig gemacht hat.


Straccia Tella
Ich kann deine Begeisterung nur teilen, Charles. Ein sehr gelungener Auftritt.


Straccia Tella
Und auch die junge Lady an seiner Seite...das ist ein atemberaubendes Kleid, Charles. Ich denke, damit dürfte dein Anspruch an die Extravaganz heute abend erfüllt sein, oder nicht? Die verschiedenen Lagen des Rockes beeindrucken durch ein phänomenales Lichtspiel, was durch das bestickte Oberteil noch einmal verstärkt wird. Welchen Designer vermutest du hier?


Charles de Column
Schwer zu sagen. Ich wäre nicht überrascht, wenn es sich hier um Asecharm Couture handeln würde. Einen solchen Meerjungfrauen-Dress kann jedenfalls nicht jede Frau tragen.
 
- Mon Calamari – Coral City – Gleiter – Mit Cris -

Noa schaute zum Fenster des Gleiters heraus, als sie die Landebucht verließen. Toll, wie der Abend begonnen hatte, dachte sie grimmig, eine steile Falte zwischen ihren Augen haltend. Cris hatte aber auch Nerven. Wirklich. Männer! Sie verdrehte die Augen in Richtung Himmel. Sie hatte ja nichts gewollt, als dass er ihr wenigstens ein paar Komplimente machte und zwar ihr und nicht seiner blöööden Corusca-Edelstein-Halskette, die im Grunde alles andere als blöd war, aber jetzt als Objekt der Schuld herhalten musste. Das hätte wirklich alles besser laufen können. Gab es nicht doch vielleicht eine Erfindung, mit der man die Zeit ein wenig zurück drehen konnte? Zehn Minuten würden schon reichen. War das zuviel verlangt? Sie hörte ihren Namen, wandte den Kopf und sah in Cris' äußerst zerknirschtes Gesicht. Oh. Nun... das hatte er selbst über sich gebracht, nicht wahr? Die Journalistin bemühte sich, eine aufrechte Haltung zu bewahren. Nur keine Fehler eingestehen! Indes begann Cris zu erklären, was er besser bereits früher gesagt hätte, nämlich dass er sich gefreut hatte, dass Noa seine Halskette trug, auch wenn sie es möglicherweise nur tat, um ihm eine Freude zu machen und sie eigentlich furchtbar hässliche fand. Was, hässlich? Wie kam er darauf?! Fast plusterte sich Noa erneut auf, hielt jedoch inne, weil Cris noch nicht fertig war. Und wer wurde auch nicht fertig. Er redete und redete und allmählich bekam Noa das Gefühl, dass sie es ein klein wenig mit ihm übertrieben hatte. Er war ernsthaft geknickt. Aaach, doch nicht wegen so was? Sie sah ihn an. Upps. Ihre Mundwinkel begannen zu zucken. Er war verrückt nach ihr, hatte er gesagt und sie in ihrem Kleid war der schönste Anblick, den er je gesehen hatte. Nun ja, das war wohl etwas übertrieben. Sie war kein Super-Model. Sonnenuntergänge und schneebedeckte Berggipfel mochten schöne Anblicke sein, aber nicht Noa Chanelle Cortina. Trotzdem, was er sagte, heiterte sie wieder auf und ließ etwas in ihrem Bauch erneut flattern, so wie zuvor, als sie aus der Empress hinaus getreten war und Cris gesehen hatte. Sie liebte dieses Gefühl, es war eines der besten Gefühle überhaupt: Verliebtsein. Noa lachte.

"Okay, okay. Ist gut."

Antwortete sie endlich und die Regenwolken aus ihrem Gesicht, inklusive der steilen Falte auf ihrer Stirn, waren verschwunden. Sie griff nach seiner Hand.

"Ich hab's verstanden."

Sie lächelte ihn an.

"Danke für die Komplimente."

Wenn sie es so bedachte, dann waren das tatsächlich mit die schönsten Komplimente gewesen, die sie je bekommen hatte, zumindest hatte sie noch nie jemand so schön verpackt. Ganz so schlecht, wie er selbst von sich dachte, war Cris also nicht, auszudrücken, was er fühlte. Vielleicht brauchte er vorher einfach nur einen Tritt in den Hintern. Wie die meisten Männer. So waren sie eben.

"Vergessen wir das alles einfach."

Schlug sie vor. Er hatte sich wirklich Mühe gegeben, erkannte sie. Das war irgendwie süß. Draußen zog Coral City an ihnen vorbei und sie erinnerte sich an ihren ersten gemeinsamen Aufenthalt hier, der nicht mal einen Monat zurück lag. Dabei dachte sie allerdings nur an die guten Szenen. Sie wollte sich den Abend ja nicht doch noch weiter verderben.

"Und ich freue mich noch immer auf den Ball. Mit dir."

Sie grinste.

"Weißt du, Für einen Moment hatte ich mir ja überlegt, mir am Hafen einen anderen Begleiter zu suchen und dich einfach stehen zu lassen. Gibt bestimmt genug einsame Militärs, die solo kommen und dankbar für ein bisschen Gesellschaft sind."

Sie hoffte, dass es noch nicht zu früh für einen solchen Scherz war und Cris ihn verstand.

"Das wird ein schöner Abend."

Fügte sie noch an. Viel mehr konnte ja auch jetzt nicht mehr schief gehen, oder? Wenn man ein großes Drama bereits vor Beginn des Balls erledigt hatte, wie viele weitere Dramen konnten da schon noch folgen? Als der Gleiter an der Promenade hielt, wurden die beiden Passagiere in einem Meer von Leuten abgesetzt. Cris bemühte sich, Noa beim Aussteigen mit ihrem Kleid zu helfen, eine Hilfe, die ihr ausnahmsweise willkommen war. Sie hatte bereits beim Einsteigen in den Gleiter Probleme mit dem fülligen Rock gehabt und manchmal, das wusste selbst sie, musste man Hilfe annehmen. Als er ihr seinen Arm bot, nahm sie auch diesen lächelnd an und gemeinsam schlugen sie sich durch die wartenden Gäste, die Pressevertreter und eine ganze Reihe von anderen Funktionären, die scheinbar dafür sorgten, dass alles perfekt koordiniert wurde. Da sie auf niemanden warteten und auch sonst keinen Grund mehr hatten, noch weiter im Ankunftsbereich herum zu stehen, ließen sie sich bereitwillig in Richtung der Treppe schieben, die zum Anlegesteg führte. Beim Anblick der vielen Stufen wurde Noa – mit Rücksicht auf ihr Kleid – ein wenig schwindelig. Diese Treppe war wie gemacht dafür, dass sie hinfiel und den roten Teppich küsste. Gemeinsam schritten sie die Stufe hinunter. Der Steg war lang, Noa konnte zwei Reporter erkennen, die vermutlich live im Holo-TV über die Veranstaltung berichteten. Die Yacht selbst war größer und prunkvoller, als sie sich hätte vorstellen können. Sie hatte sie natürlich schon von der Promenade aus gesehen, doch je näher sie ihr nun kam, desto mehr Vergnügen versprach die "Promise" für den Abend. Sie würde irgendwann wieder gut machen müssen, dass sie Cris in einen solchen Schrecken versetzt hatte. Sie war ja nicht wirklich ernsthaft böse auf ihn gewesen, sie hatte sich eben nur etwas echauffiert. In Gedanken über sich selbst, aber auch darüber lächelnd, wie gutmütig Cris war, warf sie ihm einen kurzen Seitenblick zu, vergaß sich auf's Laufen zu konzentrieren und geriet auf der letzten Stufe prompt ins Straucheln. Sich an Cris Arm klammernd hielt Noa die Balance. Auch das noch! Sie hatte es gewusst! Das war so klar gewesen! Rot anlaufend richtete sie sich schleunigst wieder auf. Hoffentlich hatte das niemand gesehen. Glücklicherweise war sie nicht berühmt, weswegen sich garantiert niemand für sie interessiert hatte. Ihr Blick fiel auf die beiden TV-Reporter. Oh je, sie hatten es aufgenommen, natürlich, und nun hatte die ganze Welt gesehen, wie ungeschickt Noa Chanelle Cortina war. Was für ein peinlicher Abend. Das war noch schlimmer, als sich über Cris zu ärgern.

- Mon Calamari – Coral City – Promenade/Vor der Promise – Auf dem Roten Teppich – Mit Cris -
 
Co-Produktion von ChesaraSyonette und Padme Master

Die LIVE Reportage vom Roten Teppich​


Straccia Tella
Oh, je, Charles, hast du das gesehen? Eigentlich sollten die Herren den Damen zu Füßen liegen und nicht umgekehrt. Diese Dame wäre um ein Haar gestolpert. Aber ich muß auch bemerken, die von der Promenade herabführende Treppe hat ihre Tücken. Ich wäre nicht erstaunt, wenn es nicht bei diesem einen Beinahe-Unfall bliebe.


Charles de Column
Allerdings! Wie peinlich! Solche Zwischenfälle sind der Albtraum jedes Prominenten, und dabei ist diese Dame nicht einmal prominent!


Straccia Tella
Das ist richtig. Ihr und ihrem Begleiter konnte unsere Redaktion leider keinen der auf der Gästeliste notierten Namen mit Bestimmtheit zuordnen. Sein Anzug ist zumindest keinesfalls von der Stange, sondern maßgeschneidert. Kein Anzug von der Stange sitzt so perfekt wie das bei diesem Herren der Fall ist. Deine Meinung, Charles?


Charles de Column
Klassische Eleganz. Ich bin ja immer der Meinung, als Paar muss man sich perfekt ergänzen. Das ist den beiden – schlichter, klassischer Anzug zum aufwendigen Kleid mit Rüschenrock – durchaus gelungen. Ein wunderschönes Paar!
 
.:: Mon Calamari | Coral City | Hafenpromenade | Roter Teppich | mit Shana und vielen anderen ::.


Kaum angekommen, stürzten sie sich ins Getummel. Chesara war schnell aus den Augen verloren, doch sie war ein großes Mädchen und würde sich selbst zurechtfinden. Shana wich Markus nicht von der Seite, oder besser gesagt umgekehrt, denn die Padawan steuerte zielgerichtet auf den roten Teppich zu. Mark seufzte und zog noch schnell das Jackett an, bevor er ihr folgte. Er stand längst wieder neben ihr, als er den letzten Knopf schloss und ihr seinen Arm anbot. Die junge Frau befürchtete, die Treppe hinunterzufallen - Wahrscheinlich hatten die Veranstalter absichtlich einen Stolperstein dieser Größenordnung eingebaut, um zu sehen, wer die Hürde schafft und wer nicht... Eine wunderbare Zurschaustellung der heutigen Gäste. Markus konnte innerlich nur den Kopf darüber schütteln, behielt nach außen hin jedoch die Haltung, die von ihm erwartet wurde.
Gemeinsam gingen sie den roten Teppich entlang. Der Jedi-Meister dachte nicht einmal daran, den Reportern seine Aufmerksamkeit zu schenken. Sein Ziel war klar - Den Abend so schnell und unkompliziert wie möglich hinter sich zu bringen, um am nächsten Tag zurück nach Lianna und gleichzeitig zum Training zurückzukehren. Dass er Shana den Gefallen getan hatte, hierher zu kommen, würde sie noch mit extra Runden im Zirkeltraining bezahlen müssen. Als würde sie seine Gedanken lesen, beugte sie sich etwas zu ihm herüber und flüsterte ihm zu: "Und? Wie tief in der Hölle fühlst Du dich bereits?"


"Das wirst du dir selbst beantworten können, wenn wir wieder zusammen trainieren!"

, antwortete er mit einem leichten Lächeln auf den Lippen, ohne ihren Blick einzufangen. Die letzten Stufen der Treppe wurden überwunden und dem Boarding stand nichts mehr im Weg, außer den Secuitys, die dafür sorgten, dass niemand Waffen mit auf die Yacht nahm.


.:: Mon Calamari | Coral City | Hafenpromenade | Roter Teppich | mit Shana und vielen anderen ::.
 
[Mon Camalari / Coral City / Hafen / Promenade ] Arlen und diverse Jedi, sowie Ballbesucher

Arlen hatte nicht die geringste Ahnung, wie sein Leben sich in nur wenigen Tagen so hatte umkehren können. In den letzten paar Tagen war er vom einfachen Sohn eines Farmers auf Aleen erst zum Padawananwärter im Jediorden und nun zum Besucher eines exklusiven Balls der Republik avanciert. Dabei konnte er nicht einmal sagen, was genau ihn hierhergeführt hatte.

Nach dem mehr oder minder erfolgreichen Training mit ChesaraSyonette und EmJay hatte er sich zunächst in die Kantine des Ordensgebäudes begeben, wo er neben einem schmackhaften Mittagessen, auch einem aufgeschlossenen Padawankollegen begegnet, der ihm die eine oder andere Frage über den Jediorden hatte beantworten können. Neben diesen Antworten, hatte er zudem zusammen mit dem Padawan eine Nachricht auf seinem Komlink aufgespürt, die offenbar am vergangenen Tag, kurz nach seiner Ankunft eingetroffen war.

Die Nachricht richtete sich an alle Jedi und lud diese zu einem Ball ein, um die Toten und Verwundeten der Schlacht von Corellia zu ehren und den bedeutenden Sieg für die Republik zu feiern. Arlen hatte nicht im Entferntesten daran gedacht teilzunehmen, als er die Mitteilung gelesen hatte. Doch der hilfsbereite Padawan hatte ihm nahegelegt an seiner statt mitzufahren, da sein Meister und er andere Pläne für den Abend hatten. Zwar hatte er sich verbal dagegen gewehrt – alleine von der Schlacht von Corellia wusste er nur vom Hörensagen – doch hatte er, er wusste nicht warum, nach einem entschiedenen ‚Du willst mitfahren‘, einer kleinen Hadbewegung und einem neckischen Grinsen des Padwans schließlich doch eingelenkt.

Nach dem Essen war er, wie sein neuer Freund vorgeschlagen hatte, zum Ausrüstungsdroiden im Eingangsbereich gegangen und hatte sich ein dem Dresscode des Balls entsprechendes Kleidungsset geholt. Ein schwarzer Anzug mit weißem Hemd und Fliege. Arlen hatte explizit einen Anzug im Schnitt einer traditionellen Jeditunika haben wollen, um auch als Jedi erkennbar zu sein. Der Droide hatte schließlich mit einem resignierten Stöhnen, wenn man das mechanische Geräusch das er von sich gegeben hatte so nennen konnte, nachgegeben.

Anschließend war Arlen zurück in sein Quartier gegangen und hatte einige wichtige Habseligkeiten in eine kleine Tasche gepackt. Er hatte Furr aufs Bett gesetzt und ihm erklärt, dass er einen Abend alleine würde verbringen müssen. Er hatte keine Ahnung ob das Voorpak ihn verstanden hatte, allerdings hatte Furr sich augenblicklich auf dem Bett zusammengerollt und war eingeschlafen.

Dann war es Zeit zum Abflug gewesen. Er hatte sich, streng den Anweisungen des Padawans folgend, zur Landebucht begeben, wo bereits Chesara und einige andere Jedi zum Abflug bereitstanden. Arlen hatte schuldbewusst zu Chesara hinübergeblickt, halb erwartend, dass sie ihn anweisen würde auf Lianna zu bleiben, doch sie hatte nur freundlich genickt. Dann hatte die Gruppe ein Raumschiff bestiegen und sie waren losgeflogen.

Arlen hatte die ganze Zeit des Fluges in Meditationsstellung verbracht. Er hatte versucht seine Gedanken zu beruhigen, die die ganze Zeit darum kreisten, dass er ja eigentlich auf diesem Flug nichts verloren hatte. Er hatte nicht an der Schlacht teilgenommen und war noch nicht einmal ein vollwertiger Padawan, um den Jediorden zu vertreten. Stattdessen war er seit gestern im Orden und wusste noch nicht einmal annähernd alles was es zu wissen galt. Im Nachhinein war ihm schleierhaft, wie er dem Padawan aus der Kantine hatte nachgeben können.

Nach dem Flug waren die Jedi schließlich auf dem Planeten Mon Calamari angekommen. Chesara hatte sich zu ihnen umgewandt und gesagt, dass sie nun in ein speziell gebuchtes Hotel fahren würden, wo sie sich vorbereiten konnten. Gesagt getan. Arlen hatte sich frisch gemacht und ein wenig Make-Up auf seine Gesichtsnarbe gelegt, damit diese nicht so arg hervorstach. Dann hatte er den Anzug anprobiert und festgestellt, dass das weiß des Hemdes einen argen Kontrast zu seiner Haut darstellte. Wenn er es trug leuchtete sein Gesicht sogar noch mehr als sonst in einem starken Signalrot.

Auch diesen Gedanken verdrängend hatte er meditiert bis es Zeit war zu gehen. Dann war er hinunter gegangen, wo Chesara und die anderen ein weiteres Mal bereits gewartet hatten. Die Gruppe war, als sie vollständig war, zum Ball gefahren.

Nun stand Arlen mitten in einem vierlrassigen Gedränge und wartete darauf, endlich vorgelassen zu werden. Der Ball fand offensichtlich auf einem schwimmenden etwas statt, dass einige Meter vor der Menge auf der größten Menge Wasser dümpelte, die Arlen je gesehen hatte.

Sämtliche Gäste schienen einzeln vorgelassen zu werden, damit die Kameras die überall umherschwirrten auch die letzte Bewegung einfangen konnten. Grade als er hinschaute, betrat Chesara, bekleidet mit einem wundervollen Kleid, das schwimmende etwas. Arlen schloss die Augen und atmete einige Male tief ein und aus, als er wieder die Nervosität fühlte die ihn zu überwältigen drohte und wartete darauf, dass irgendwann die Reihe an ihn kam.

[Mon Camalari / Coral City / Hafen / Promenade ] Arlen und diverse Jedi, sowie Ballbesucher
 
- Mon Calamari - Coral City - Promenade - Miranda, Jibrielle (Viele Leute, die ihr noch unbekannt sind)​

"Bist du bereit?"

Jibrielles niedliche Zahnlücke blitzte auf als sie Miranda an schmunzelte. Die Djane fühlte jetzt gerade wie die größte Hinterwäldlerin aller Zeiten als sie das geschäftige, gewaltige Gedränge auf der Promenade erblickte. Tja von wegen abgeklärte Jetsetterin.

"Kann man für sowas je bereit sein?"

Sich bei Jibrielle unter zu haken war jetzt gerade definitiv das richtige. Die Naboo registrierte lahm wie ihr Geist war jetzt erst richtig das es aufs Wasser ging. Wo sollte es auch sonnst auf Mon Calamari gehen ? In eine Wüstenregion? Okay, sie würde gleich auf einer Yacht sein, und Yachten befanden sich in 99,9% auf dem Wasser. Aber hey das Ding war riesig und sie würde einfach immer die ganze Zeit nicht zu sehr aufs Meer schauen und sich einfach einreden das sie in einem Gebäude war, so einfach war das. Ach ja da waren dann ja auch noch Medienleute und der Kanzler und die Jedi und lauter wichtige andere Menschen.

"Wow das ist alles so beeindruckend Jib. Ich danke dir für die Einladung!"

Die Naboo verschwieg das sich ihre Hautfarbe an Bord der Yacht - der Promise - gut möglich in ungesund blasse Sphären begeben würde. Ob die Jedi öfters zu solchen Großveranstaltungen zu sehen waren ?Sie konnte sich durchaus vorstellen das dies so war, womit konnte man sich als Veranstalter besser schmücken als mit dieser Humanoiden Seltenheit? Die Naboo sah sich gerade gezwungen jetzt gar nicht mehr zu sprechen, sie waren direkt am roten Teppich angelangt und wurden durchgewunken.

Mirandas Blick suchte nervös den von Jib. Ihr entging ihr Blick nicht, und so setzte das Herz der Naboo gefühlt für eine Sekunde aus als sich die Jedi ihr zuwandte und sie anlächelte. Miranda konnte nicht wirklich erkennen ob sie innerlich vor Aufregung genau so starb wie sie selbst, sie lächelte sie an....das war alles was wichtig war. Und wenn sie sich bis auf die Knochen blamierte, Jibrielle - die in ihrem weissen Kleid wie ein Engel von Iego wirkte - war bei ihr und sie wollte ausgerechnet sie bei sich haben. Unglaublich. Jetzt wo es diese, mit dem roten Teppich ausgelegt einfach nur Majestätisch wirkende, hunterging ließen sich die beiden bis gerade eingehakten Frauen einander los. Miranda war jetzt gerade so unendlich dankbar dafür das sie kein zu pompös ausschweifendes Kleid ausgewählt hatte, die Sturzgefahr war ja schon durch ihre hohen Schuhe (auf denen sie sich eigentlich sicher bewegte, aber Treppen..waren nun mal Treppen) etwas potenziert worden. Ihr Blick viel wieder auf Jibrielle, die mit ihrem dezenten fast verschwindend geringen Makeup schaffte immernoch um endlose Längen besser als einige der Damen die sie bisher erblickt hatte aus zu sehen. Sie meisterte die Treppen auf gleicher höhe wie sie, schaffte es gar sie an zu lächeln trotzdem gefühlt 100.000 Holocams auf sie beide gerichtet waren. Sie wollte mit ihr hier sein..unglaublich.

Der Djane entging nicht das sie jetzt gerade mehr als intensiv unter die Lupe genommen wurde, von diversen Augenpaaren und Kameras beschloss, nervös wie noch nie in ihrem Leben jetzt spontan einfach mal ein Alter Ego ihrer Selbst zu erfinden. Sie fühlte sich gerade wie der junge Mann aus einem Schiffs Katastrophen Film (ohh man), der eigentlich ein armer Schlucker war, aber durch Umstände (und die Liebe zu einer wohlhabenden jungen Dame) in feiner Kleidung auf eine High Society Party gelangt war. Er war nicht aufgefallen, sie würde jetzt einfach auch nicht auffallen. Sie beschloss das sie für die Sekunden die sie jetzt noch auf diesem Spießrutenlauf verbringen musste einfach mal spontan Prinzessin MCHammergeil war. Und die Prinzessin machte gerade eine tolle Figur, lächelte sie doch sanft und möglichst unbeeindruckt in die Linsen bevor sie sich auf den Weg zu den Sicherheitskontrollen machen wollte. Ihr Blick viel auf Jibrielle, die neben ihr stand und ebenso wie sie in den buchstäblichen Fokus genommen worden war. Sie wand sich Miranda zu und tat (nachdem sie ihr aufmunternd zu genickt hatte) etwas das die Djane zum Schmelzen brachte. Sie nahm sie demonstrativ bei der Hand und zeigte ALLEN was Sache war. Sie wollte zeigen das sie mit ihr verbandelt war...unglaublich. Und schon wurde den Frauen ein Mikrofon entgegen gestreckt und sie wurden mehr als freundlich begrüßt...



- Mon Calamari - Coral City - Promenade /Red Carpet - Miranda, Jibrielle (Viele Leute, die ihr noch unbekannt sind)​
 
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