Episode VIII Spoiler Neues Paar der Trilogie

Mal abseits der aktuellen Diskussion: Ich könnte ja nochmal Pfeffer in den Laden hier bringen und eine wilde Verschwörungstheorie posten! :yodadevil:
Der Charakter "Finn" wurde nur eingeführt, damit Disney sein wahres Ziel erreicht: Eine SST mit einem schwarzen Skywalker, gezeugt mit Rey Skywalker. Muahahaha! :yodalaugh: Nein, natürlich nur ein Spaß.

Puh, ich dachte schon... treib doch bitte nicht solche Scherze... Ich meine... Der Untergang des Abendlandes, nicht weniger, wäre das ;)

:D
 
@Sol Deande:
Bei ziemlich vielen Punkten gebe ich Dir Recht! :)

Allerdings habe ich ein paar Fragen:

1. Ich habe diesen Begriff jetzt schon öfter hier gelesen. Was hat es mit diesem "Stormpilot" auf sich? Was soll das sein?
Stormpilot ist das pairing Finn und Poe.

2. Wieso lese ich in Deinem Beitrag nicht zum ersten Mal sinngemäß, dass gewisse Beziehungen nicht klappen könnten, "weil Charakter X und Charakter Y das ja gar nicht hinbekämen, weil die ja total pubertär und jungfräulich sind"?


Fazit:
  • Rey hatte keine Zeit und kaum Möglichkeit für eine Beziehung und/oder sexuelle Erfahrungen, ist aber trotzdem nicht klassisch unreif
  • Finn wurde ordentlich gehirngewaschen und ist seitdem verunsichert; hat eher mit sich selbst zu tun
  • Kylo ist halt ein Böser und sofern er nicht mit irgendeiner Aurra Sing (oder so) angebandelt hat, hat er vielleicht mal eine Cyber-Prostituierte
Wo du dir das jetzt rausliest mit Beziehungen nicht klappen weil pubertär und jungfräulich weiß ich nicht, weil ich den Kontext in meinem Beitrag so gar nicht angesprochen habe. Es gibt im englischensprachigen Fandom (der deutschsprachige Teil interessiert sich da nicht so sehr dafür) durchaus Diskussionen zum sexuellen Reifegrad der Figuren und zwar nicht unbedingt nur in Bezug auf bevorzugte pairings, sondern auch was die Rahmenbedingungen der Figuren betrifft. Da Menschen sexuelle Wesen sind ist ein erwachsener Mensch sogar sehr klar über dieses Thema definiert, also ist auch die Diskussion durchaus legitim. Witzig finde ich in dem Zusammenhang eben nur, dass es die Diskussion um die Jungfräulichkeit von Charakteren gibt, weil ich persönlich da kaum Anzeichen dafür rauslese.

Warum ich in meiner Einschätzung bei Rey und ihrem Entwicklungsstand in entwicklungstechnischen Fragen so definitiv bin, hat mit mir persönlich zu tun. Natürlich ist meine Einschätzung nicht die alleinseligmachende Wahrheit, das möchte ich auch gar nicht so verstanden wissen. Erfahrung mit Pubertierenden und jungen Menschen, Themen wie Identifikation, Identitätsentwicklung , Identitätskrisen, Rollenfindung, sexuelle Entwicklung, Entwicklungsphysiologie, die Orientierung an role models... das ist nicht mein Hauptfeld beruflich, aber das sind Bereiche, die mir trotzdem quasi tagtäglich ins vielen Nuancen unterkommen.

Rey - so wie sie in TFA und in den Jugendbüchern gezeigt und beschrieben wird (!) - hat für mich sehr wohl ein Defizit auf diesem Gebiet. Das kann/könnte man an diversen Reaktionen die sie zeigt (oder interessanterweise eben nicht zeigt) festmachen. Das wird aber auch durch ihren sehr limitierenden Rahmen (extreme Einsamkeit etc.) auf Jakku weiter unterstützt.

Dabei müsste man natürlich ausführlich erklären wie man sich das vorstellt, nur interessieren so Charakterstudien-Abhandlungen in der Ausführlichkeit die wenigsten Leute.

In aller Kürze versuche ich das jetzt so festzumachen (mit Spoiler für die Uninteressierten)
Ich denke zum Beispiel, dass Rey rein vom "technischen" Wissen her absolut entwickelt ist. Jakku ist ein raues Pflaster, Disney spart die Realität in dem Bereich ja gerne aus, aber es wird schon mehrere Gründe haben, warum sie so wehrhaft ist. Sie wird also sehr vermutlich nicht nur Familien beobachtet haben im Niima Outpost. Zudem hatte sie ja Literatur aus dem Schiffsfriedhof und da wird sie nicht ausgerechnet diese (für ein menschliches Wesen hochinteressanten) Teile ausgespart haben.

Vom Emotionalen her ist sie aber sehr wohl ein bisschen zurück. Das macht sie für mich aber nicht zu einem defekten Wesen, wie du das rauszulesen scheinst. Sie ist weder gestört, noch pubertär, noch kann sie etwas für immer nicht.
Sie hatte einfach in den wichtigen Phasen ihrer Kindheit und Jugend keine erwachsenen menschlichen Wesen als role models um sich, an denen sie sich orientieren konnte. Sie kann manche Dinge daher auch nicht können, so einfach ist das. Wenn man mir so ein Setting wie diese extreme Kindheit und Jugend auf Jakku vorsetzt, das mit Literatur unterstützt und mir dann ein sexuell vollkommen reifes, erwachsenes Wesen präsentiert, wäre das ein Logikbruch allererster Güte. So passt es aber. Die Rey in TFA ist entwicklungstechnisch im Einklang mit der gezeigten Hintergrundgeschichte.

Woran ich das festmache? An ihrer Interaktion mit eigentlich allen menschlichen Erwachsenen in der GFFA, ganz speziell aber an der mit Han Solo. Ich habe in irgendeinem Thread mal geschrieben, mich würde ein Mädchen im echten Leben, dass so intensiv Bindung sucht und das so schnell verzeiht, wirklich erschrecken. In dem Sinn erschrecken, dass ich mir furchtbare Dinge ausmale, die so einem jungen (unerfahrenen) Menschen passieren können, wenn er/sie an die falschen Personen gerät.

Sie ist allerdings eine Blitzlernerin, was sich an vielen Dingen zeigt... u. a. an ihrem Zugang zur Macht und wie schnell sie die Info, die sie (für mich steht das eigentlich fest) aus Kylo Rens Kopf gezogen hat, in reale Anwendung umsetzen kann.

Daher wird sie das schnell aufholen. Ob sie schon konkrete sexuelle Erfahrungen hatte ist hier nicht so wichtig (wie für manche Fans) für ihre zukünftige Bindungsfähigkeit. Aus ihrer Interaktion mit Finn und Kylo Ren heraus, für mich eher nicht (jedenfalls keine traumatisch negativen). Dafür zeigt sie nicht die richtigen Reaktionen auf die "Avancen" der Beiden. Klardeutsch gesprochen: Sie zeigt gar keine.

Also weder auf die positiven Versuche von Finn, noch auf die eher handfeste negative Tour von Kylo Ren, der aber ebenfalls von Anfang an hochgradiges Interesse an ihr zeigt (nicht unbedingt an ihr als Frau, aber dann körpersprachlich während der Verhörszene doch auch wieder recht eindeutig basisbiologisch. Wenngleich ich da der Meinung bin, dass ihm das an dem Punkt so gar nicht bewusst ist. Was wiederum interessante Aspekte auf seine Figur wirft).

Kratzt man den ganzen storytechnischen Rahmen weg, dann schmettert Rey im Kern beide Figuren, die ja aus unterschiedlichen Gründen um sie konkurrieren, ohne große emotionale Zwischentöne recht deutlich ab (Kylo Ren sowieso und Finn akzeptiert sie derweil zwar als Freund, aber nicht als potenziellen Partner), und das machen so in der Form eigentlich nur Mädchen, für die Beziehungs-Ebenen zum anderen Geschlecht bislang eher akademischer Natur waren.

Rey interessieren doch ganz andere Dinge. Die will wissen woher sie kommt, wer ihre Eltern sind, warum sie allein auf Jakku hängen geblieben ist. Sie interessiert sich für die Macht und Luke und... steht überall am Anfang einer unglaublichen Menge an Wissen und Erfahrung, zu der sie erstmals Zugang hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie da viel Energie für Gedanken rund um einen potenziellen Liebespartner aufbringen wird. Ein pairing mit ihr wäre aus all diesen Gründen auch ziemlich komplex und von daher definitiv nicht als Quotenromanze durchführbar.


3. Du empfandest Leia/Han als so schlecht? Nungut, es war gewiss pomadig und schnulzig geschrieben aber was konnte man erwarten? Ein Weltraummärchen, produziert von 1977-1983. Ich fand, dass da z.B. noch Witz mit bei war. Han's "Ja, hochwohl Durchlauchtigste?" aus Episode V bringt mich aufgrund dieser Ausdrucksweise immer noch zum schmunzeln. Bei Anakin und Padmé wirkte es dann arg gewollt. Da war dann a) der Witz nicht mehr da bzw. diese Form des Witzes und b) war es immer noch schnulzig. Und das war der Hauptgrund für das - das sind sich viele einig - Scheitern dieser Liebes-Inzenierung.
Ich hab die Romanze damals sehr passend gefunden. Ich bin aber auch altersmäßig Fan der ersten Stunde, ergo, genau ein Kind (das kannst du wortwörtlich so nehmen) dieser Zeit. Nur bin ich heute erwachsen und habe Familie und Kinder.

HEUTE kringele ich mich, wenn ich die Szenen sehe. :D

Und ich weiß genau, woran Anakin und Padme bei mir gescheitert sind. Der Witz ist da nicht so das Thema, ich mag Han Solos schnoddrige Art ja auch heute noch. Es ist bei mir George Lucas mangelnder Touch zu einem gewandelten Zeitgeist. Er wollte Anakin und Padme genau so oberflächlich zeigen wie die Quotenromanze aus den 70ern, die ja an sich perfekt funktioniert hat.
Nur kam das a) jugendliche Publikum der Prätrilogie aus einer Gesellschaft, deren Normen und Werte sich schon gewandelt hatten und/oder b) erwachsenem Publikum, das mittlerweile ausreichend selbst Beziehung(en) und Kinder hatte, um mit so einer Kiddieromanze nicht mehr wirklich warm zu werden.

Und wie unwohl sich die Schauspieler dabei gefühlt haben, eine solche Romanze, die ja durchaus hochdramatisches Potenzial gehabt hätte, als solchen Schmarren spielen zu müssen, kann man mittlerweile ja auch nachlesen.
 
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2030 wären beide 38, jung gebliebene 40- bis 50-jährige wären kein Problem.

Allerdings musstest Du jetzt bereits die Extreme ("SST dann wirklich erst 2030" + "Sehr jung gebliebene 40-50 Jährige") bedienen, damit es so geraaade noch hinkommt. Du hast Dein nachvollziehbares Argument, aber wir beide merken: Es wäre nicht allzu leicht zu erzählen. Und ob man dann wirklich erst bis 2030 wartet? Ich würde es mir wünschen, aber daran glauben kann ich nicht.

@Sol Deande: Erst einmal: Starker Beitrag! Da steckte bestimmt eine Menge Zeit drin! :thup: Ich verstehe Deine Sicht auf die Dinge jetzt besser. Bezüglich Deiner Rückfrage, warum ich so manches in Deinen Ur-Beitrag hinein interpretiert hatte, muss ich sagen, dass dies schlicht mein erster Eindruck war. Auch wenn meine Beiträge manchmal vielleicht so aussehen, als würden da 60, 70 Minuten hinterstecken, ist es in den allermeisten Fällen so, dass sie einfach "schnell runter getippt" sind. In vereinzelten Fällen kann es dann schonmal zu kleineren Missverständnissen kommen. Aber jetzt haben wir uns ja ausgetauscht. :)
 
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Allerdings musstest Du jetzt bereits die Extreme ("SST dann wirklich erst 2030" + "Sehr jung gebliebene 40-50 Jährige") bedienen, damit es so geraaade noch hinkommt. Du hast Dein nachvollziehbares Argument, aber wir beide merken: Es wäre nicht allzu leicht zu erzählen.

1) Sprich nicht für mich, das kann ich schon ganz alleine
2) Wenn du zitierst, dann richtig: ich schrieb "jung gebliebene 40- bis 50-jährige", nicht "Sehr jung gebliebene 40-50 Jährige"
3) Natürlich wäre das extrem leicht zu erzählen. Ich weiß nicht, ob du schon davon gehört hast, aber es gibt Gerüchte, dass man Schauspieler mit Hilfe von Schminke und / oder digitaler Überarbeitung älter oder jünger machen kann
 
1) Sprich nicht für mich, das kann ich schon ganz alleine
2) Wenn du zitierst, dann richtig: ich schrieb "jung gebliebene 40- bis 50-jährige", nicht "Sehr jung gebliebene 40-50 Jährige"
3) Natürlich wäre das extrem leicht zu erzählen. Ich weiß nicht, ob du schon davon gehört hast, aber es gibt Gerüchte, dass man Schauspieler mit Hilfe von Schminke und / oder digitaler Überarbeitung älter oder jünger machen kann

:D Hatte mich ja schon gewundert, dass Du nach Deiner vollmundigen Ankündigung, mich quasi zu ignorieren doch noch mal auf einen meiner Beiträge antwortest.

Naja, was kam jetzt letzlich raus? Wie sagt man noch mal so schön? "Korinthenkackerei"? Im Grunde genommen ist es nämlich völlig wurscht, ob "jung" oder "sehr jung", da man bei faktisch 37-jährigen, die - und machen wir mal nicht die Beinahe-Teenie-Eltern aus ihnen - 45-50 Jährige mit minimum 20 Jahre alten Kindern darstellen, ganz einfach von "ziemlich jung geblieben" sprechen darf. Klar kann man die jetzt auch künstlich auf alt machen, aber es ändert nichts an der Tatsache, dass man selbst hierfür die von mir angedeuteten "Extreme" bedienen sollte, damit es nicht lächerlich wirkt. Denn schminke mal 2022 eine 30-jährige Daisey Ridley auf eine 45-50 Jährige Mutter. Das wäre einfach nur unnötig und seltsam.

PS: Das beruhigt mich, dass Du für Dich selbst sprechen kannst. Dann kann ich das ja in Zukunft unterlassen. Und mehr noch: Ich werde beenden, was Du begonn...ähm ich meine natürlich was Du vollmundig angekündigt hast, nämlich die Kommunikation zwischen uns zu meiden. Ich werde auf Deine gewohnt kleinkariert-empfindlichen Beiträge mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr gezielt rück-antworten, weil es mittlerweile sogar mich - geduldig und gelassen - ein Stück weit nervt. Wen und was ich hier aber für das Verfassen einer eigenen themenbezogenen Meinung aufgreife, bleibt mir überlassen. Es kann also auch in den nächsten Wochen und Monaten mal dazu kommen, dass ich Dich zitiere, um einen Aufhänger für einen meiner Posts zu haben. Dann verstehe Du es nicht als Angriff/Provokation oder sonstwas, sondern atme durch. Es bleibt Dir natürlich offen, erneut den "Mr. Überkorrekt fährt schmollend seine Stacheln aus" zu geben, aber ICH werde dann sicherlich nicht mehr die Mühe aufbringen, darauf zu antworten.
 
Jetzt muss ich doch nochmal meinen Senf zu Poe und Finn dazu geben:

Obwohl ich aus persönlicher Sicht natürlich Interesse an einem homosexuellen Paar habe, möchte ich die beiden nicht zusammen sehen.
Mir würde es vollkommen reichen, wenn in einem Nebensatz ein Off-Screen Partner von Poe erwähnt wird, oder Poe eine belanglose Bemerkung zu seiner Einstellung zu Frauen (oder Männern) machen würde.
Ich brauch keine On-Screen Romanze zu jedem Charakter und es wäre IMO um einiges bedeutender, wenn eine Figur einfach schwul wäre und keinen großen Hehl daraus macht und auch die anderen Charaktere das als vollkommen normal erachten würden.

Erzwungen eine Romanze aufzubauen ist immer verkehrt und bei Poe und Finn sehe ich das überhaupt nicht, vielen jungen Zuschauern und Fans würde es schon helfen, wenn sie wüssten, dass einer der Helden gerne mit anderen Piloten in die Kiste geht und dass das einfach völlig normal ist. Ganz ehrlich, selbst wenn es nie im Film erwähnt wird, sondern nur im Begleitmaterial oder in einem Interview würde das vielen Jugendlichen schon helfen...
 
Ich sehe es ähnlich wie @Ben: Für mich sind jegliche Finn/Poe-Spekulationen (bislang) komplettes Wunschdenken so mancher Fan-Gruppierungen.

So sehe ich das auch. Im Thread hier ist das auch so, bekennender schwuler Fan wünscht sich homopärchen in Star Wars. :zuck: Ist mal wieder so ein Schrei nach Aufmerksamkeit.

Ich versteh ned wieso homosexualität eine Rolle spielen muss. Warum soll jemand unbedingt schwul sein? Nur damit irgendwelche Befürworter die Füße still halten und es keinen shitstorm gibt das Star Wars nicht "weltoffen" ist?
 
So sehe ich das auch. Im Thread hier ist das auch so, bekennender schwuler Fan wünscht sich homopärchen in Star Wars. :zuck: Ist mal wieder so ein Schrei nach Aufmerksamkeit.

Wie kommst du darauf? Ganz ehrlich, so eine Ferndiagnose aus ein paar Zeilen in irgendeinem Forum geht schon ziemlich über das hinaus, was man sich bei der Einschätzung von irgendwelchen Beweggründen leisten sollte. Ich gehe beispielsweise davon aus, dass du die wenigsten, denen du hier einen "Schrei nach Aufmerksamkeit" andichtest, persönlich kennst. Du weißt nicht, aus welchen persönlichen Gründen sie sich positiv zu einem Homopärchen äußern. Und Küchenpsychologie hilft da auch nicht weiter.

Ich versteh ned wieso homosexualität eine Rolle spielen muss.

Es muss nicht, aber es muss dürfen. Ich verstehe hingegen ned, wieso es keine Rolle spielen darf...

Warum soll jemand unbedingt schwul sein?

Wer sagt das denn über wen?

Nur damit irgendwelche Befürworter die Füße still halten und es keinen shitstorm gibt das Star Wars nicht "weltoffen" ist?

Nö. Das wäre ja auch grundlegend falsch, um nicht zu sagen: heuchlerisch.
 
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Ist mal wieder so ein Schrei nach Aufmerksamkeit.

Das ist deine Vehemenz vermutlich ebenfalls.

Ich versteh ned wieso homosexualität eine Rolle spielen muss. Warum soll jemand unbedingt schwul sein? Nur damit irgendwelche Befürworter die Füße still halten und es keinen shitstorm gibt das Star Wars nicht "weltoffen" ist?

Ich verstehe nicht, wieso Homosexualität keine Rolle spielen darf. Warum sollen unbedingt alle Charaktere heterosexuell sein? Nur damit irgendwelche Gegner die Füße stillhalten und es keinen Shitstorm gibt, weil Star Wars zu "weltoffen" ist? :cool: Tatsächlich, war hier übrigens sowieso nie die Rede davon, dass Homosexualität unbedingt ihren Platz in den Filmen finden muss; manch einer hat sich das gewünscht und die meisten würden sich zumindest nicht daran stören, solange die Umsetzung stimmt. Keiner hat hier irgendwas eingefordert. Wo ist also das Problem?
 
Ich versteh ned wieso homosexualität eine Rolle spielen muss. Warum soll jemand unbedingt schwul sein? Nur damit irgendwelche Befürworter die Füße still halten und es keinen shitstorm gibt das Star Wars nicht "weltoffen" ist?
Gegenfrage: Wieso sollte jemand so extrem dagegen sein?
Ich muß wiirklich keine Homosexuelle Beziehung in Star Wars sehen.

Und weil du das nicht musst, darf es nicht? @Seth Caomhin schrieb:
2. Ich will Schwule auf der Leinwand sehen und ich bin nicht schwul. Damit ist auch diese Pauschalaussage als falsch entlarvt worden.
Jetzt haben wir mit dir (mind.) einen Nichthomosexuellen, der keine Homosexuelle sehen will und wir haben im Forum (mind.) einen Nichthomosexuellen, der Homosexuelle sehen will. Egal, was Disney macht, eine Partei wird unzufrieden sein ...
 
So sehe ich das auch. Im Thread hier ist das auch so, bekennender schwuler Fan wünscht sich homopärchen in Star Wars. :zuck: Ist mal wieder so ein Schrei nach Aufmerksamkeit.

Also ich bitte dich, wieso sollte es ein Schrei nach Aufmerksamkeit sein, wenn sich ein schwuler Mann ein schwules Pärchen in einem Film wünscht? Viele junge Frauen haben sich vor 40 Jahren eine starke Frauenfigur gewünscht - und dann kam Ripley. Und das ganz ohne laszive Sex-Szenen oder übertriebener Erotik.
Ich würde mir genau so einen schwulen Charakter wünschen (oder hätte ich damals als Teenager gewünscht), dessen Sexualität nicht in den Vordergrund gestellt wird und der nicht darauf reduziert wird. Ich hätte damals keinen Sex om screen gebraucht sondern einen Helden (wenn auch nur Nebendarsteller), der sich dazu bekennt und trotzdem als "cool" angesehen wird.
Genau diese Möglichkeit hätte Star Wars jetzt bei Poe, der in der Hinsicht ja noch ein unbeschriebenes Blatt ist: den Jugendlichen zu zeigen, dass homosexualität ganz normal ist, wenn überhaupt nur am Rande thematisiert werden muss und auch schwule Piloten heldenhaft sein können. Würde denke ich vielen Teenies helfen (nicht nur denen die mit ihrer Sexualität hadern, sondern auch denen die andere aufgrund dessen hänseln).

Ich versteh ned wieso homosexualität eine Rolle spielen muss. Warum soll jemand unbedingt schwul sein? Nur damit irgendwelche Befürworter die Füße still halten und es keinen shitstorm gibt das Star Wars nicht "weltoffen" ist?

Muss nicht. Wird vermutlich auch nicht so sein, aber die Gelegenheit wäre da. Ich bin mir zu 100% sicher, dass es keine homosexuelle Beziehung zwischen Hauptcharakteren geben wird, aber ein schwuler Charakter wäre trotzdem ein starkes Statement von Disney.
Dann können sich nochmal die selben Leute aufregen, die sich gegen John Boyega gestellt haben - nur um erkennen zu müssen, dass es der Handlung und dem Film als Ganzes nichts nimmt...
 
Episode 1 hatte so ein sagenhaftes Potenzial für eine homosexuelle Beziehung. Padmé und ihre Liebesdienerinnen... äh.... Zofen, schon ein ziemlich lesbischer Ansatz (vielleicht dank dem Genie von GL sogar unterschwellig so beabsichtigt.... o_O) Und Anakin hätte sie dann dazu bekehren müssen, doch Männer zu lieben. Das hätte der Romanze und den Charakteren eine unglaubliche Tiefe und viel mehr Realismus gegeben.

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Keine Bange, Leute. Ich glaube, bei Disney sind wir da in den besten Händen. Man ist sich der Wichtigkeit bewusst und will die Sache anpacken und das Thema angehen, in den Romanen passiert dies ja auch bereits und funktioniert wunderbar. Ich denke wirklich, der nächste Schritt ist logischerweise eine homosexuelle Figur in einem der folgenden Filme, sei es nun Rogue One, Episode VIII oder IX, da bin ich mir eigentlich ziemlich sicher. Genau so sicher bin ich mir auch, dass dies absolut unaufgeregt passieren wird, so wie zB. @GeeGee und andere es sich auch wünschen. Ich kann mir zB vorstellen, dass in IX am Ende nach der finalen Schlacht Poe sich mit den Worten von den anderen verabschiedet, er freue sich jetzt auf ein geruhsameres Leben mit seinem Freund, oder sowas in der Art. Das würde doch den Befürwortern völlig ausreichen und darüber könnte sich auch niemand ernsthaft aufregen und alles ist gut:-)
Dass Finn und Poe ein Paar werden, denke ich nicht, denn ich glaube, dass Finn heterosexuell ist (und sich evtl. in Kelly Marie Trans Charakter verlieben wird:-D).
 
Traurig zu sehen, wie ein faszinierendes SciFi-Märchen mehr und mehr zum Propaganda-Zugpferd der Gutmenschen verkommt, die es billigend in Kauf nehmen, bei Star Wars nur wegen dem ganzen Schwulen-Gleichberechtigungsgedöns auch den letzten Funken Magie zu zerstören.

Jahrzehnte mußte man sich das Emanzengedöns rund um Gleichberechtigung anhören und jetzt haben wie das gleiche in Schwul. Das ganze Thema ist überpräsent, da muß das in Star Wars nicht auch noch sein.
 
Mir reicht es zwar wenn Poe und Finn nur das neue Kumpel-Pärchen á la Han und Luke werden, aber sollte es sich ergeben das die zwei ein romantischen Pärchen werden, hätte ich auch nix dagegen. Hauptsache es ist gut und richtig inszeniert, denn das ist doch das wichtigste, ein guter Film mit einem Pärchen das logisch und nachvollziehbar zusammenfindet, selbst wenn es ein paar Rivalen sind, wie Hux und Kylo ... ist euch eigentlich schon mal aufgefallen das, wenn Hux und Kylo um Snokes Gunst rivalisieren, die zwei zumindest eines gemeinsam haben müssten, nämlich Vater-Probleme ;) Vermutlich doch was an dem Spruch dran, sieh in die Augen deines Feindes und du siehst dich selbst.
 
@Jedihammer: Ich lese von Dir nun schon zum wiederholten (sechsten?) Male die Formulierung "Unsinn Liebesschnulze". Ohne das Ganze zu sehr vom eigentlichen Thema abschweifen zu lassen, habe ich die Frage, was der Hintergrund zu dieser anscheinend klaren Meinung ist. Gefallen Dir generell keine Liebesgeschichten in "ernsten" Filmen (Zeter und Mordio) und Du möchtest das strenger getrennt oder ist das für Dich meistens schlicht "falsch/unpassend inszeniert"? Das Thema ist mMn nämlich sehr interessant. Ich beschäftige mich viel mit Filmtheoretischem und es ist kaum von der Hand zu weisen, dass eine Liebe nicht erst seit dem Jahr 2000 ein fester Bestandteil von gefühlt 9/10 Filmen ist.

Du musst jetzt nicht hochtrabend antworten, wenn Du keine Zeit und/oder Lust hast, aber wie stehst Du zu diesem Thema "Liebe in Filmen" allgemein? Wie eingangs erwähnt bist Du mir halt mit diesem Pochen auf die Begrifflichkeit "Unsinn" aufgefallen.
 
Irgendwie kann ich mir nur schwer vorstellen, dass du dir einen Liebesfilm ansehen willst, aber eventuell unterschätze ich dich da ...

Und da liegst Du zu 100% richtig.
Bevor ich mir einen Liebesfilm ansehe/Roman lese trete ich der Friedensbewegung bei.:D

Ich habe schon die erbärmlichen Liebesszenen zwischen Han und Leia schon vorgespult als ich die ersten Video-Cassetten hatte.
 
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