[NJO,9] Star by Star = Das Ultimatum

Martin Kaiser schrieb:
Nein er hat den Befehl des Verteidigungskommandanten nicht befolgt und seine Einheiten weiter auf diese Gefangenenschiffe schiesen lassen. Aber ganz verstanden was in dieser Schlacht genau abgelaufen ist habe ich nicht.

Garm ist ein alter alter Kämpfer, hat sein ganzes Leben gegen Feinde gekämpft ohne jemals an Aufgeben oder sich beugen zu geben. Außerdem bin ich mir sicher, dass er ein alter Realist ist.

Diese Menschen, Aliens, etc. waren eh schon so gut wie tot.
Auch hier hat es einige Punkte denen ich zustimmen kann, dennoch hätte ich mich als Kanonier (wenn ich mich mal in diese Situation hineinversetze) geweigert auf diese Schiffe zu feuern.

@Opi und Badehaubendealer: Danke für die schnelle Antwort, dachte doch auch sowas gelesen zu haben. Aber ist halt rausgefallen (na zum Glück, denn in Star by Star waren die Vong ja fast nur noch Blasterfutter.)
 
Review (mit Spoilern):

Ein ganz hervorragendes Buch.
Troy Denning hat über große Ereignisse zu berichten und macht eine Menge daraus.
Es ist ein sehr starkes dramatisches Buch mit einigen wenigen Schwächen (die den Lesegenuß nicht trüben) geworden.

Troy Denning lädt sich eine gewaltige Anzahl von sehr interessanten Charakteren auf und schickt sie alle auf eine Kommandomission um ein Untier der Yuuzhan Vong zu vernichten. Da kann man sich Sorgen machen, dass einzelne Charaktere vernachlässigt werden. Doch Denning enttäuscht nicht, immer kurz bevor man auf die Idee kommt zu fragen: ist Person A noch dabei, schiebt Denning einen Satz über eben diese Person ein. Es ist sehr bewundernswert, wie er es geschafft hat mit dermaßen vielen Charakteren fertig zu werden, nur an einigen Stellen hätte man sich von manchem Charakter etwas mehr gewünscht.

Grund für das Kommandounternehmen sind die sogenannten Voxyn - Kreaturen der Yuzhaan Vong. Diese Jedi- jagenden Untiere werden zu Beginn des Buches absolut furchterregend eingeführt. Bei der Flucht von Alema und ihrer Schwester kann man die Angst richtig fühlen. Auch die Opfer, die Alema bei dieser Flucht zu tragen hat, werden ungewöhnlich brutal beschrieben.
Im weiteren Verlauf verlieren die Voxyn etwas an Schrecken. Gegen das Kommandoteam haben sie nicht wirklich eine Chance, obwohl es immer wieder Opfer zu beklagen gibt. Die Art, wie Jacen die Voxyn beruhigt ist immer sehr interessant und schön beschrieben. Denning ist sehr stark darin beim Leser Trauer auszulösen. Es ist geradezu bezeichnend, dass ihm dies selbst bei Monstern wie den Voxyn gelingt. Sie tun einem wirklich leid, wenn man liest, wie sie auf den Eiern sitzen, aus denen nie Jungtiere kommen werden und wenn ein Voyxn sogar selbst schon tot (skelettiert) ist, weil es Nahrung für die Nachkommen sparen wollte. :(

Das Kommandoteam liest sich ab und zu eher wie eine Gang aus Jugendlichen, wobei sich so einiges um die Frage dreht "Wer kommt mit wem zusammen ?". Das hat aber seine gute Seiten und sorgt für manchen unbekümmerten schönen Augenblick. Exemplarisch sei hier das schöne kleine Gespräch zwischen Raynar und Eryl (tragisch, tut mir leid, dass sie starb) erwähnt. Dies fällt sowieso auf, eine Menge Leute sterben in diesem Buch, aber irgendwie schaffen es immer die Leute zu überleben, denen man es gegönnt hätte oder bei denen es einen zumindest nicht sonderlich berührt hätte. Zur zweiten Gruppe gehören auf jeden Fall Cilghal und Danni Que (bin ich der einzige, den diese Frau nervt ?). Dann sind da noch zwei dunkle Jedi, die auf dem Weltschiff der Vong gefunden werden. Lomi hat zwar einen klasse ersten Auftritt (dieses Energienetz hätte ich mir später für Jaina gewünscht, wäre noch cooler und erschreckender gewesen) aber trotzdem wird man nicht warm mit den Beiden. Selbstverständlich gelingt es dann natürlich auch diesen beiden ihr Leben zu retten, womit sie das Team auch noch in große Gefahr bringen.
Zekk spielt das Gewissen der Gruppe (Jacen ist da diesmal etwas gehemmter, wegen der Sache mit seinem Bruder). Ich muß sagen, es überzeugt mich nicht. Da ich noch dabei bin die YK - Reihe zu lesen, weiß ich nicht, wie er wieder auf die gute Seite zurückkommt. Aber Angesichts der Tatsache, dass er selber längere Zeit sehr ausgiebig die dunkle Seite benutzt hat, sollte er den Mund etwas weniger weit auf machen.

Es hilft alles nichts und man kann bei einem Review über dieses Buch nicht um Anakin herumschreiben:
Anakin hat sich stark verändert (was auch Han an einer schönen Stelle des Buches klar wird). Er liest sich über weite Strecken nicht mehr wie Anakin, interessant ist es auch, dass viele Charaktereigenschaften von Anakin (also sein älterer Namensvetter) sich bei ihm wieder zeigen.
Anakins Selbstzweifel sind sehr überzeugend beschrieben und auch sein Wille das Ganze durchziehen zu wollen (ohne Rücksicht auf sich selbst) ist beachtlich.
Als er versucht Jaina zu helfen erwischt es ihn leider. Man ist erschreckt und dann doch erleichtert, da er es trotz der Wunde schafft zu überleben. Man glaubt noch, dass er sich vielleicht doch retten könne (obwohl man es besser weiß), aber in Wirklichkeit hat hier das lange Sterben von Anakin begonnen.
So ist es auch erschreckend, wenn er etwas später spürt, dass etwas nicht in Ordnung ist, in sich selbst hineinfaßt und eine rote Hand wieder hervorzieht. Man drängt ihn ständig dazu sich irgendwo zu heilen, aber Anakin will den Auftrag erfüllen und nicht noch mehr Jedi wegen sich in Gefahr bringen und so ist für den Leser ständig spürbar, wie sich sein Zustand ständig verschlechtert.
Ich war jetzt nicht so der gewaltige Anakin - Fan und nachdem mich der Tod von Chewbacca nicht sonderlich berührt hatte, ging ich davon aus, dass ich auch dies auch bei Anakin wegstecken könnte. Doch weit gefehlt, Dennig ist hier unerbittlich und seine Dahrstellung ist so stark, dass während des Lesens die Augen nicht trocken bleiben.
Das geht los, wenn er zu seiner Einzelopperation antritt und er kurz einen Blick mit Tekkli austauscht, der deutlich sagt ( so oder so Anakin ist im Grunde bereits tot). Schon, der kurze Abschied mit Tahiri ist ebenso schön, wie er traurig ist. Typisch Tahiri will sie ihm erst einen Kuß geben, wenn er sich wieder in Sicherheit befindet, Anakin weiß genau, dass dies nicht passieren wird und lächelt sie trotzdem nur an.
Dann zeigt Anakin nochmal dass, er einer der stärksten Jedi ist, die es zu dieser Zeit gibt und hält einen ganzen Trupp von Vong - Kriegern im Alleingang auf. Doch schließlich stirbt er und das eigentliche Traurige sind die Reaktionen der Freunde und Verwandte. Es ist ein großer Augenblick wenn man liest, wie Jaina und Jacen den Untergang ihres Bruders von weitem beobachten, oder auch wenn Luke am anderen Ende der Galaxies den Tod seines Neffen spürt.
Auch die Reaktionen von Han und Leia sind gewaltig. Leia bricht völlig zusammen, - sie hat mir nie so leid getan, auch Hans Reaktion ist sehr eindringlich beschrieben ("Sie haben meinen Sohn umgebracht !"), aber es ist gut, dass er sich dann relativ schnell wieder einigermaßen fängt um für Leia da zu sein.
Etwas zu kurz kommt bei dem Ganzen leider Tahiri. Aber sie bekomt etwas später einen der schönsten traurigsten Sätze des Buches geschenkt, wenn sie mit Anakin spricht, nachdem sie seine Leiche zurückgeholt haben. :(

Han und Leia sind die Helden im Prolog. Das ist nicht so spannend, wenn man nicht Fan von Leia und Han ist. Es gibt einige schöne Momente zwischen den Beiden und die Barabbels machen, - wie auch später im Buch, Spaß. Glanzpunkt dieses Abschnitts ist das letzte Kapitel, bei dem ein kleiner Sieg über Viqi Sesh gelingt.
Ansonsten haben Han und Leia noch einige starke Augenblicke (besonders der Politikverdruß von Leia ist schön), trotzdem gehören die Passagen mit Han und Leia mal wieder zu den langweiligeren des Buches (Han und Leia Fans mögen das anders sehen). Hans bester Augenblick ist, wenn er auch nicht mehr leben will, sollte seine Frau aufgegeben haben.
Leia hingegen reißt mit einer gewaltigen Rede mit, die das Volk kurz vor dem Fall von Coruscant zum Widerstand aufruft. Ich hätte Leia niemals eine so mitreißende Rede zugetraut (selbst für den Leser ist sie beeindruckend), die Vong werden sich danach wohl noch auf einiges gefaßt machen müssen, - sehr passend war da auch der Kommentar eines Bothan: "Diese Frau könnte einen Hutt zu einer Diät überreden". :D

Mara ist mal wieder wirklich cool dargestellt. Die Stelle, als sie für Luke zu kochen versucht gehört zu meinen persönlichen Lieblingsstellen. Es wird natürlich nichts und dann ist es auch noch cool, wie Luke trotzdem ißt und behauptet es würde ihm schmecken. :D Naja, Luke ist mehr als genug beschenkt, da muß seine Frau nicht auch noch eine gute Köchin sein (wäre auch etwas viel des Guten gewesen, - paßt viel besser zu Mara, dass sie nicht kochen kann).... :D
Luke ist ebenfalls toll dargestellt. Hier verbindet sich auf beeindruckende Weise seine Weisheit mit seinem Heldenmut und seinen gewaltigen Fähigkeiten. Trotzdem macht man sich um Luke Sorgen, man kann die Stellen kaum zählen, in denen ihn die Wut packt und er Zorn in sich aufsteigen läßt. Er kommt daher ähnlich bedrohlich rüber, wie in Jabbas Palast oder bei seiner Drohung gegenüber Fey´lya zwei Bücher vorher.
Etwas schwach wirkt der Versuch der Beiden ihren Sohn zu retten, - im Verhältnis lassen sie sich zu leicht aufhalten.

Auch Lando bekommt einen netten Auftritt, - ich war nie ein Fan von Lando aber hier ist er toll. Seine Kampfdroiden sind sehr beeindruckend, - hoffentlich kann Lando noch welche von denen herstellen, dann haben die Vong ein großes Problem.

Auch C 3PO mag zu überzeugen. Es ist wirklich schön, wie er sich um den kleinen Ben kümmert . Auch seine Rettungsidee für Benn ist fantastisch, vielleicht die beste Aktion, die 3PO jemals hinbekommen hat.

Auch um den kleinen Ben muß man sich Sorgen machen. Am Anfang geben sich Mara und Luke furchtbar viel Mühe, damit der Junge keine negativen Gefühle auffängt und was muß er dann alles im weiteren Verlauf des Buches über sich ergehen lassen......
Hoffentlich geht das alles verhältnismäßig spurlos an ihm vorrüber, oder wird hier der Grundstein für eine neue Bedrohung gelegt ?.....Was hält die Zukunft für Ben bereit ? Wird er ein strahlender Verteidiger des Guten ? oder ist es ihm vielleicht bestimmt eines Tages seinen Vater zu ermorden ?
In Ben steckt gerade nach diesem Buch eine Menge Potential.

Einer der großen Helden ist Borsk Fey´lya, ich mochte den Bothan immer, gerade weil er so ein Drecksack ist, aber hier steigt er wirklich zum Sympathieträger auf. Zwar sagen Leia und Han einen Haufen böser Sachen über ihn und offensichtlich handelt Borsk gerade am Ende, weil er in guter Erinnerung bleiben möchte (also wieder Egoismus), aber seine Taten in diesem Buch wiegen das alles auf.
Wie schafft man es jemanden wie Borsk zum Sympathieträger zu machen ? Nun man wirft ihm einen Gegner in den Weg, der noch um vieles widerlicher ist. ;) :D
Dieser Gegner personifiziert sich in Viqi Sesh. Viqi Sesh sollte wirklich für jeden Leser ekelerregend auf der ganzen Linie sein. Man gönnt Borsk jeden Sieg, den er über die Konkurrentin erringt (vor allem weil er es sehr gewitzt und mit viel Charme tut).
Viqi Sesh verliert zwar bei dem Ganzen viel, ist aber einfach nicht tot zu kriegen und wird ständig psychophatischer. Das sie aus der Wohnung der Solos entkommt ok, aber wie zum Teufel hat sie es hinbekommten mit einem Noghri im direkten Kampf fertig zu werden ? - die Frau muß eine echte Furie sein. :D
Es wäre wirklich eine Befreiung gewesen, wenn Viqi in diesem Buch das Schicksal ereilt hätte. Aber in Ermangelung einer deutlichen Sterbeszene muß man wohl leider davon ausgehen, dass sie weiterhin am Leben ist....... :(
Borsk geht am Ende in den Heldentod und sprengt sich zusammen mit sehr vielen Vong in die Luft. Diese Stelle hätte noch etwas stärker herausgearbeitet werden können.
Leider gelingt es Brosk nicht, Tsavong Lah zu sich zu locken, diesen Erfolg hätte man ihn nach diesem Buch mehr als nur gewünscht.

Verhindert hat dies Vergere, da sie zusammen mit Lah Dejarrik gespielt hat, weswegen er auf Borsks Taktik vorbereitet war. Vergere ist mir auch verhältnismäßig unsympathisch, sie hilft den Vong zu viel und liest sich bisher wenig angenehm.

Nom Anor ist nach wie vor der mit Abstand intelligenteste Vong, nur bei seinen Zusammentreffen mit den guten Helden hat er nicht das beste Händchen.

Die Jagd auf den Yamosk war etwas zu viel des Guten und stört etwas beim Verfolgen der weiteren Handlung, - da wollte man dann doch zu viel in ein Buch reinquetschen.

Der Fall von Coruscant ist gut dargestellt. Das unvermeidliche Vorrücken der Vong ist sehr bedrohlich und nach und nach wird die Stimmung ständig gedrückter. Man kann gut die Verzweiflung fühlen mit der sich die Republik gegen den Gegner wirft. Garm Bel Iblis tut hier das einzig richtige. Admiral Kre´Fey sinkt in meiner Achtung stark. Bisher war er immer ein realistischer Militär, der getan hatte, was zu tun war. Vor diesem Hintergrund wirkt sein Rückzug sehr unglücklich, wenn er mit Nachdruck zu Bel Iblis gestanden hätte, wäre die Vong an diesem Tag vielleicht zerschmettert worden. Ebeso dürfte ein weiterer wichtiger Grund sein, dass die Republik verloren hat, dass so viele Senatoren Schiffe abgezweigt haben um sich selbst zu schützen.....- und wieder ist die Republik für ihren eigenen Untergang vernatwortlich.
Die Untergangsstimmung, die über Coruscant kurz vorm Ende des Buches eintritt, ist durch wiel kleine Details gut zu spüren. Insbesondere kann man es gut durch die Bilder, die man durch die PT im Kopf hat nachfühlen. Trotzdem wäre noch ein wenig mehr möglich gewsen, etwas mehr Dramatik und ein etwas späterer Schluß hätten dem Fall von Coruscant gut getan.
Bin aber auf jeden Fall sehr zufrieden.

Am Ende gerät Jacen in Gefangenschaft des Feindes. Jaina ist nach dem Tod ihres kleinen Bruders voller Haß und Zorn, - sie wendet in einen sehr beachtlichen Moment sogar einen Blitz der dunklen Seite an um einen Vong zu töten. Jacens und Jainas Schicksal sind am Ende des Buches völlig ungewiß, -besonders der Weg dieser haßerfüllten Jaina wird sicher interessant werden.

Das Ende des Romans ist für den Leser sehr hart, man möchte eigentlich sofort lesen, wie es weitergeht. Dies wird dadurch verstärkt, dass der Roman einfach so aufhört und genausogut auch weitergehen könnte.
Ein Hauptcliffhanger (Schicksal Jaina / Jacen) ist ja in Ordnung, aber es finden sich, eine Vielzahl von Minni - Cliffangern, auch weil einige Charaktere am Ende einfach so verschwinden. Was wird z.B. aus Garm Bel Iblis ? Was wird aus General Riekan ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Fazit:
Sicherlich einer der Besten Star Wars Romane, - es sollte wirklich für jeden was dabei sein.
Die traurigen Stellen des Buches könnten einen Stein erweichen.
Der Roman steht also ganz weit oben in der Spitze und muß daher die Höchstwertung bekommen. :)

Da war mein Text etwas zu lang ;) :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Darth Ki Gon schrieb:
Jacens und Jainas Schicksal sind am Ende des Buches völlig ungewiß, -besonders der Weg dieser haßerfüllten Jaina wird sicher interessant werden.
naja, IMHO ist es genau andersrum, das heißt, der Jacen-Plot hat mir viel besser gefallen als der Jaina-Plot... :)
 
[NJO 9] Das Ultimatum. 2 Fragen.

Hallo,

ich hab nach einer längeren SW-Pause wieder angefangen die NJO zu lesen und bin nun endlich bei Band 9 angekommen.

Hab nun aber 2 Fragen, bei denen ich hoffen das ihr mir helfen könnt... meine Fantasie lässt mich leider weit gehend im Stich wenn ich mir 1. Die Voxyn und 2. Die YVH Druiden von Lando Calrissian vorstellen soll.


Ich hab schon gesucht aber finde einfach nichts.

Ich hoffe das irgendwer von euch mir helfen kann....

Lasst mich nicht dumm Sterben.

Danke im Vorraus

Corran "Os" Osgor

P.S.: Ich weiss die Überschrift ist etwas komisch, aber ich wollt nicht Spoilern, und was besseres ist mir nicht eingefallen ;-)



(Code korrigiert, um die vorher unsichtbaren Fragen sichtbar zu machen. Wraith)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hast du jetzt vergessen die Fragen hinzuschreiben oder fallen dir keine ein und das ist die Aufgabe für uns?
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Ah danke....

Denn Voxyn hab ich mir so ähnlich vorgestellt... nur etwas insektoider...

Aber den YVH, ich weiss nicht da hab ich ne ganz andere Vorstellung...

Aber egal.. es sollte ja nur ein Fantasie anreiz sein..

Ich danke dir Minza für das Schnelle Antworten.. und das ich etwas schlauer bin, und nicht dumm sterbe :P


Hast du jetzt vergessen die Fragen hinzuschreiben oder fallen dir keine ein und das ist die Aufgabe für uns?

Ich wollte euch doch einfach nur etwas fordern, und mal sehn was ihr so drauf habt ;-)
 
Hey Leute,

findet ihr das nicht ein kleines bisschen ungerecht? ich bin erst halb durch und noch ist alles so mega spannend ;)

aber mal ganz im ernst - ich finde die New Jedi Order-Reihe ist es echt wert gelesen zu werden! endlich mal kein Inperium mehr :P


*MTFBWY*
 
[NJO 9] - Star By Star *Spoiler*

Moin,
also ich hab Gerade NJO 9 Star By Star gelesen, und da sind mir leider ein paar Fragen in den Kopf gestiegen:

Also in AotC in der Arena von Geonosis waren ca. 20-30 Padawane, Knights und mehere Master anwesend. Alle sehr gut ausgebildet von über tausend Generationen von Jedi Wissen. Trotzdem gehen dort viele Jedi durch die Droiden drauf.

In Star By Star infiltrieren ca. 20 Jedi, darunter nur ein Master und zwar Ganner, das Weltenschiff über Myrkr um die Queen Voxyn zu töten. Die tappen aber ständig in Fallen und Hinterhalte und verlieren gerade einmal 5 oder 6 Leute. Dabei schalten sie auch nur mal eben kurz 3 oder 4 Assault Companies der Vong aus. Diese Jeid sind im Vergleich zu denen aus AotC erheblich schlechter ausgebildet.

Das Buch ist sehr schön geschrieben und der Inhalt ist spannend, aber das hat mich doch etwa sehr genervt. Dazu kommt noch das der Schild von Coruscant doch etwas zu schnell fiel. Soweit ich das noch von X-Wing Wedge´s Gamble in Erinnerung habe hat Coruscant Zwei Schilde, einen Inneren und einen Äusseren. Aber irgendwie war im Buch nur von einem Schild die Rede der ein Loch aufwies wodurch die Vong durchströmen und Corsucant direckt angreifen können.

Möchte mal gerne eure Meinungen darüber hören!

MFG
Chin
 
Nun gut, die Myrkr-Mission war deshalb so verlustreich und schwierig, weil die Yuzzhan Vong nicht von der Macht gespürt werden können. Auch Ihre Rüstungen und Waffen sind scheinbar resistent gegen Lichtschwerter. Auf Geonosis war alles einfacher (im Gegensatz zu Myrkr), dort konnte man den Gegner in der Macht fühlen und manipulieren und deren Waffen und Rüstungen waren nicht resistent gegen Lichtschwerter. Dazu kommt noch, dass die Jedi Hilfe von den Klontruppen hatten.
 
Jaja, das vesteh ich ja alles, aber trotzdem gehen da viel mehr Jedi drauf als auf Myrkr. Das Strike Team war erstmal weinger und hatten auch stärkere Gegner als in AotC. In der Arena alleine verlieren die Jedi ja schon ein gutes Drittel ihrer Leute, auf Myrkr zieht sich das ja etwas in die "Länge" bis einge dran glauben müssen.
 
OK, da habe ich wohl deinen Post ein wenig falsch interpretiert. JEtzt habe ich ihn wirklich verstanden. Wo habe ich heute nur meinen Kopf? *denselbenschüttelt*

Noch mal auf ein neues.

Geonosis, war ein offener Kampf. Ich denke mal, dass viele Jedi im Eifer des Gefechtes acuh schon mal durch Klonsoldaten getötet wurden, auch muss man berücksichtigen, dass dies ja eine offene Schlacht war und in einer offenen Schlacht gibt es viel mehr Verluste als wenn man eine verdeckte Mission durchführt.

Aber im Grunde genommen hast Du recht, es waren ja praktisch nur Padawane und ein Meister, moment, ich glaube Ganner war nur Ritter bin mir da nciht sicher, aber egal. Für das, dass sie so schlecht ausgebildet waren, waren sie doch recht effizient. Natürlich kommt da auch der Heldenbonus dazu.

Das mit den Schilden von Coruscant weiss ich jetzt im moment nicht, kann es auch nicht nachlesen, da ich nicht zu Hause bin.
 
Vielleicht wäre es nett, wenn du deine Anfrage in diesen Thread gepostet hättest, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein und irgendjemand wird es schon verschieben.

Kurz zum Vergleich Myrkr / Geonosis.

Die Jedi haben auf Geonosis nicht erwartet zu kämpfen (zudem sie obwohl sie so gut ausgebildet waren seit mehr als 1000 Jahren keinen richtigen Krieg mehr erlebt hatten). Warum sonst verteilen sie sich auf die ganze Arena und bilden keinen Kreis wie zum Schluß der Schlacht. Der alte Orden hatten von taktischer Planung KEINE Ahnung.
Zur Myrkr Mission. Erstens sind die Jedi sehr viel besser ausgerüstet (Granaten, Schutzrüstungen, High-Profile-Blaster, wie lang hätten die Droiden wohl gegen ein paar Thermaldetonatoren und High-End Blaster stehen können?), zweitens wissen sie was sie erwartet (oder haben wenigstens eine gewisse Idee von der Gräueltaten der Vong).
Drittens sind sie wirklich kein schlechtes Team, die Vong haben keine Ahnung, dass Anakin die Mission eigentlich leitet und deswegen behandeln sie Ganner (der wirklich erst ein Ritter war) "speziell". Zudem hatte Anakin wohl einen Plan B im Gegensatz zu Mace "This party is over" Windu, der dachte er fummelt ein wenig mit dem LS rum und alles ist wieder OK :rolleyes:
Viertens: Durch die Jedi-Mind Technik von Jacen ausgehend, kann sich das Strike-Team sehr viel besser untereinander koordinieren. Stell dir einfach einen Körper mit ca. 20 individuellen Teilen vor, die dennoch 100% zusammenarbeiten. Durch diese Synergie-Effekte kann scih das Strike-Team wesentlich effiziennter bewegen, kämpfen, etc. gegenüber den Vong und auch den Jedi des alten Ordens die halt einfach einer nach dem anderen niedergemacht werden. Dass sie wirklich keine Ahnung von Taktik haben, zeigt sich doch in der "Rennen wir einfach mal so auf die Droiden zu, bestimmt wird keiner von uns getroffen"-Szene, denn anstatt langsam vorzumarschieren und die Doriden zuerst mal mit ihren zurückreflektierten Schüssen zu schwächen. Stürmen sie vor und lassen somit ihre Deckung (ihre einzige Hilfe gegenüber den Reichweitenwaffen der Droiden) runter. Toll gemacht.

Kurz zum SChild von Coruscant. Soweit ich das noch im Kopf hat, war doch da wirklich ne riesige Flotte von gekaperten Schiffen, vollgestopft mit Gefangenen, die ziemlich schnell auf den Schild eingeprasselt sind. Ich glaube, dass ein Schiff, welches volle Wucht auf den Schild trifft, doch sehr viel destruktiever als Turbolaserfeuer ist. Damit hat wohl keiner der Schilderfinder gerechnet (wer würde auch auf so eine kranke Idee kommen).
Zudem haben die NR-Einheiten halt meistens (ich glaube Bel Iblis schon) nicht auf diese Raumer geschossen und so wurde fast die volle Wucht dieser "lebenden Kriegsramme" gegen den Schild geschleudert.
In de X-Wing Trilogie hat COruscant 2 Schilde. Ob diese aber noch in der NJO bestehen, ob beide wirklich auch angestellt waren (vergessen wir nicht, dass die Vong Agenten auf dem Planeten hatten, die eventuell einen der beiden Schilde sabotieren hätten können) oder ob Denning den anderen einfach vergessen hat, weiß ich nicht. Ich würde auch annehmen, dass ich nicht alle meine Rammschiffe brauche um den ersten Schild zu knacken und danach der zweite einfach auch so geknackt würde.

Zudem war es doch so, wenn ich mich recht erinnere, dass nachdem der erste Schild ein Loch hatte, auch die Politiker und alle anderen die ein Raumschiff hatte, so schnell wie möglich Corucsant verlassen wollten. In dieser Panik, kann es schon dazu kommen, dass der zweite Schild einfach fallen gelassen wird, weil die Mitarbeiter auch fliehen, man nich will das alle Flüchtlinge an der Innenseite des Schildes zerschellen, die Moral so am Boden ist, dass man einfach aufgibt, etc.

Also so "plot-device" mäßig fand ich es jetzt nicht.

Hoffe ich konnte ein wenig helfen.

EDIT: Vielen Dank fürs Verschieben, lieber Mod.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Mod, hab den Beitrag nicht finden können. Auch nicht durch die Suchfunktion.

Mit dem Schild könntest du recht haben, find ich aber trotzdem doof dass nicht so richtig erklärt worden ist.

Yub, Ganner war nur Knight, mein Fehler.
Das waren halt so die sachen die mich etwas genervt haben. Schön fand ich es eigenltich das die Wraiths mal wieder erwähnt worden sind.
 
Der Coruscant Schild wurde nach dem Thrawn Feldzug durch einfallende Imperiale vernichtet, ob sie ihn voll wieder aufgebaut haben nachdem die Republik die Welt zurückgenommen hat, ist halt die Frage, aber soweit ich Star by Star im Gedächnis habe wird nie gesagt ob beide da sind, oder nicht, alles was die Vong schaffen müssen ist sie zu durchbrechen und ob es zwei oder einer sind ist gleich, sind ja auf verschieden Höhen, sobald ein Loch im Ersten ist tauchen sie auf den Zweiten runter. :) Dazu war die Flotte wirklich massiv und das mit der Belagerungsramme von Woodstock ist ein sehr guter vergleich. Die Rebellen haben damals Coruscant mit einem Trick erobern müssen weil sie weit weniger Schiffe hatten und wenn sie zu grosse Verluste bei den Verteidiungsanlagen oder ihrer Flotte zuliessen, würde einer der Kriegsherren einfach nach ihnen reinreiten und es übernehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr schöne Erklärung, Woodstock! Ja, die Schlacht auf Geonosis war die erste richtige Kriegshandlung der Jedi, während die NJO-Generation von Anfang an für so etwas ausgebildet wurde und viele von ihnen trotz ihrer Jugend schon so einiges durchgemacht hatten.

Abgesehen davon hatten die Jedi auf Geonosis nur einen Auserwählten dabei, bei Myrkr aber gleich drei Nachfahren des Auserwählten. Diese Midichlorian-Zahl muss ja für irgendwas gut sein. ;)

Micah
 
Ich betreibe mal ein bisscen Threadarchäologie, denn nun habe auch ich es geschafft mich so weit in die NJO vorzuarbeiten. Wenn man sich aber mal den letzten Post anschaut, dann hänge ich in der Zeit aber ganz schön hinterher.:D
Ich habe fast das Gefühl, dass die Bücher schneller geschrieben werden, als ich lesen kann. Ich muss mich wirklich etwas mehr ranhalten. Aber jetzt zu meiner eigentlichen Frage.;)

Das Ultimatum beginnt ja damit, dass Leia auf Corellia auf der Krankenstation liegt, da ihre Beine von einer durch die Yuuzhan Vong ausgelösten Infektion befallen sind. Sie kann nicht laufen und muss in einem Rollstuhl/Repulsorsessel sitzen.
Nun frage ich mich aber, wann sie sich diese Infekion zugezogen hat. Im Buch "Die Verheißung" (dem Vorgänger) war sie ja noch quietschfidel und überfiel mit Han Raumer der Friedensbrigade. Es war weder die Rede von einer Infektion oder einem Yuuzhan Vong Überfall auf den Falken, bei dem ihr was passiert ist. Habe ich nun etwas verpasst? Es ist davon die Rede, dass Leia sich die Infektion beim Fall Duros zugezogen hat. was aber vor den Geschehnissen in "Die Verheißung" passiert ist. Es wird zudem immer nur auf Duro eingegangen, der Zeitraum in "Die Verheißung" wird "immer" übergangen. Ist das ein Kontinuitätsfehler?

Zudem frage ich mich seit wann Han einfach so Fremde als Kopiloten mitnimmt, deren Namen man noch nichteinmal kennt. Ich bin zwar noch am Anfang des Buches, aber ich hoffe mal, dass sich das alles noch bessert, denn bisher machte das Buch auf mich keinen wirklich guten Eindruck. Gedankensprünge und gefühlte Diskontinuitäten wohin man schaut...(auf den ersten 100 Seiten).;)
 
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