Randalori

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Aramân war fertig. Selbst das weinen war ihm noch zu antrengend. Er war seelisch am Ende und wusste in diesem Augenblick nicht einmal was er denken sollte. Er spürte Tears Hand auf seiner Schulter. So sehr er sich darüber freute, dass sein Freund da war - er konnte ihm nun auch nicht wirklich helfen.

Ara: Tear...S soll Miku holen. Das ist meine Schwester - sie muss unsere Mutter noch einmal sehen. Ich kann das alles nicht begreifen!
Tear: Steck jetzt nicht den Kopf in den Sand!
Ara: Was haben wir denn hier gemacht? Diese Soldaten hatten auch Familien, die sich jetzt genauso fühlen wie ich. Einzig mit Lags Gefolge habe ich kein Mitleid!

Aramân sah seinen Freund an und senkte seinen Blick wieder auf seine Mutter. Er sank erneut zusammen.
 
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Darkor verließ die Corvette und stellte sich vor das Schiff. Er konnte die Lage nicht einschätzen, da er nicht allzuviel von dieser Mission verstand, doch er wusste, dass hier etwas nicht stimmte. Er erblickte Aramâns Mutter und musste dabei an seine eigenen Eltern denken. Er hatte sie genauso gehasst, wie sie ihn und er hatte bis jetzt auch noch nie Trauer empfunden, doch Darkor wusste, wie man sich normalerweise in so einer Situation fühlen musste. Um seinen Respekt zu zeigen, gegenüber seinen Verbündeten, aber auch gegenüber den hunderten Toten, kniete er sich nieder, auf den von Blut geträkten Boden.
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Lucy schaute auf das Schlachfeld. Soviele Tote hatte sie noch nie gesehen. Sie senkte den Blick, die überlebenden Soldaten wußten das ihre stunde geschlagen hatte und verhielten sich ruhig. Lucys inneres war aufgefühlt. sie würde diesen Kampf nicht so schnell vergessen können. Egal wo sie hinschaute. Überall sah sie wie die Toten sie anstarrten, wie der letzte tropfen Blut aus ihren Seelenlosen Körpern floss. Sie fühlte sich speih übel, doch sie hatte hier den Posten der Aufpasserin über die überlebenden. Sie hätte sie jetzt abschlachten können, doch ihr gewissen hätte dies nicht zu gelassen. Konnte sie jemals eine richtige Sith werden, wenn ihr Gewissen zu ihr sprach das es falsch war? Wäre sie bei den Jedis nicht doch besser aufgehoben gewesen? Sie wurde von Zweifel gepackt. Doch dann dachte sie daran, was die Soldaten dem Volk, besonders Araman angetan hatte und sie fühlte sich gleich bestätigt. Sie ließ ihren Geher näher an die zusammengekauerten Überlebenden heran gehen, die sich noch mehr zurückzogen. Sie würden wohl diesen Tag nicht überleben und dieser Lag ihn auch nicht, sollte Araman seinem Zorn freien Lauf lassen. Sie blickte wieder hinüber zu Araman und Tear und sah wie tear seinem Freund eine Hand auf die Schultern legte und Araman eine Frau in den Armen hielt. War es seine Mutter?! Sie konnte sich diese frage nicht selbst beantworten, doch würde sie es erfahren, wenn Araman bereit wäre darüber zu sprechen. Sie lehnte sich zurück und versuchte sich ein wenig zu entspannen.
 
- Großer Graben -

"Sprechen wir nachher darüber... ich kümmere mich um Mikku, keine Sorge."

Nun wieder gefasster wandte Tear sich zum gehen und holte S vom Kampfplatz. Auf dem Weg in die Höhlen sah Tear seinen Schüler, der Respekt vor den Toten und vor Aramân zeigte. Es erfüllte ihn mit Stolz einen solchen Menschen ausbilden zu dürfen.

Mikku war schnell gefunden, und genauso schnell bei ihrer Mutter angekommen. Das Leid dass die Sith spüren mussten, und teilweise auch selbst verursachten war so stark, dass es einen normalen Menschen wahrscheinlich auf der Stelle getötet hätte... da war sich Tear sicher.

Lucy.. er musste jetzt unbedingt zu ihr. Er ging im wahrsten sinne des wortes über leichen, als er zu ihr watete und sie aus dem Cockpit holte...
 
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Lucy traute wirklich ihren Augen nicht als Tear vor ihr stand.

Lucy: Bist du es wirklich?
Tear: Ja ich bin es wirklich. Wen hast du denn sonst erwartet?

Tear schaute sie ein wenig besorgt an. Lucy hingegen ließ sich in Tears Arme fallen.

Lucy: Ich habe dich vermisst. Wie geht es dir?
Tear: Jetzt wieder gut

Tear grinst leicht frech für einen Moment bevor er wieder ernst wurde.

Tear: Wir sollten vielleicht hinaus gehen. Aramans Mutter ist tot.
Lucy: Oh nein..

Lucy schaute leicht betroffen zu Boden und dachte an ihre eigenen Eltern die Tot sind und wußte wie Araman sich fühlen musste.

Lucy: Aber wer passt auf die Soldaten auf, wenn ich mit rausgehe?
Tear: Mein Schüler könnte das.
Lucy: Dein Schüler?
Tear: ich bin nun kein Apprentice mehr.
Lucy: Ich gratuliere.
Tear: Danke

Lucy und Tear gingen aus dem Gehen und sahen sich um. Hier roch alles nach tod so das Lucy schlecht wurde und sich an Tear festhalten musste.
 
[OP: Hallo mein Schätzchen :) :D]

- Großer Graben -

Ein wenig erleichterung war in Tear als er Lucy endlich in seinen Armen halten konnte. Die beiden waren auf dem Weg zu Ara, als ihr fast schlecht wurde. Der Geruch von verbranntem Fleisch und Blut war auch nicht wirklich angenehm, doch Tear hatte sich schon ein wenig daran gewöhnt. Es war schon fast der ganze Weg zurückgelegt, als Tear seine Freundin zurückhielt.

"Unsere Hilfe braucht er später, jetzt muss er erst trauern. Er wird es schnell verarbeiten, er ist einer der stärksten Menschen die ich kenne."

Währenddessen war Darkor zu ihnen gestoßen.

"Hallo.. darf ich dir vorstellen: Lucy Derek. Lucy, dass ist mein Schüler Darkor Kan. Ihr könnt euch später noch besser kennenlernen. Darkor, könntest du bitte in den AT - PT dort hinten steigen, und Menge zusammenhalten?"

"Selbstverständlich meister."

Ohne Widerworte stapfte der Apprentice los um seine Aufgabe zu erfüllen. Wieder erfüllte Tear der Stolz. Dann zog er Lucy näher zu sich, und schlang seine Arme um ihre Hüften. Nach einem innigen Kuss sahen sich die beiden fest in die Augen und begannen ein kleines Gespräch.

"Es ist komisch, ich fühle mich nicht wie ein.. wie ein Meister. Irgendwie denke ich immer noch dass Mizuno gleich um die Ecke gestapft kommt um mir eine weiter Lektion der Lehren beizubringen... "
 
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Darkor denkt nicht weiter über die Situation nach, er führt seinen Befehl aus und hält die Menge zusammen. Das einzige, was ihm durch den Kopf geht, ist die Frage, warum Menschen Angst vor solch klobigen Maschinen wie einem AT-PT haben können. Er hatte nicht das Bedürfnis, eine Horde feiger, kriegsgezeichneter Soldaten zu bewachen, deshalb sah er sich in der Gegend um. Er suchte nach einer Stelle, wo er die Soldaten einsperren könnte. Darkor befahl dem Pack, aufzustehen und zu tun, was er von ihnen verlangte. Er trieb sie zum Schiff, öffnete die Luke des AT-PT und schrie den Piloten zu, die vor der Corvette eine Pause entspannen, dass sie drei Rettungskapseln abwerfen sollten. Die Piloten gaben ihm ein Zeichen und betraten das Schiff. Nach kürzester Zeit donnerten drei Rettunkskapseln auf den Boden. Kan lehnte sich mit den Armen vorne aus der Luke und sagte den Truppen, dass sie die Kapseln aufmachen sollen um sich dort hineinzuquetschen. Als alle Soldaten in den Kapseln verteilt waren, schoss er mit den leichten Blastergeschützen seines Läufers auf die Luken der Kapseln. Er schweiste sie praktisch zusammen und verließ danach den AT-PT. Kan setzte sich auf die Einstiegsrampe der Corvette und schloss die Augen.

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[op]ich komm hier um vor Trauer und ihr . . . küsst euch :rolleyes: - :D[/op]

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Aramân saß nun schon ca 5 Minuten vor seiner Mutter und dachte an gar nichts. Er stieß sich selbst an als er S mit seiner Schwester kommen sah. Er musste stark sein, sie war jung und konnte die Sache bestimmt noch schlechter verarbeiten. Miku hatte ihre Mutter noch nicht erblickt. Aramân stand hastig auf und lief auf S zu. Bring Mikk zur Corvette. Hier draußen wird sie die Botschaft auf keinen Fall verkraften. Aramân sah zu Tear und Lucy und musste seuftsen. Er wandte sich um und ging zurücj zu seiner Mutter. Er hob ihren leblosen Körper vom Boden auf und trug ihn zurück in Richtung Corvette.

Aramân trug seine Mutter in eine Kajüte - S brachte Miku dazu. Sie konnte es nicht fassen, doch reagierte sie stärker als Aramân erwartet hatte. Sie hat wohl ähnlich viel gelitten wie er es schon musste. Wie konnten Menschen so etwas nur durchstehen?

Aramân schloss Miku in die Arme und sie saßen einfach nur da. Sie waren ganz ruhig. Aramân schloss seinen Mantel um Miku - sie zitterte. Sie sah zu ihm auf.


Miku: Aramân, Mutter hat mir immer erzählt, dass es eine wichtige Person auf diesem Planeten gibt, die ich mir merken soll. In schweren Zeiten soll ich mich an sie wenden. Ich weiß, dass das nícht nötig ist, denn ihr seid da - du und deine Freunde.

Aramân lächelte sie an. Dennoch war er neugierig, Miku sah das.

Miku: Kennst du eine Fiona?

Aramân stockte das Blut in den Adern.

Ara: Fi..Fiona? Ja, die kenne ich. Lebt sie noch?
Miku Wenn sie den Kampf überlebt hat - geh sie schon suchen!

Aramân küsste seine Schwester auf die Stirn. Er verließ den Raum und S kümmerte sich um Miku. Aramân sprang aus der Corvette, rannte an Darkor vorbei und durch den See aus Blut. Er sprintete zu den Sklaven, die in einer Ecke saßen. Er hielt vor ihnen inne, seine Kapuze tief in die Augen. Er erhob seine Stimme:

Fiona! Bist du hier?

Eine Frau trat aus dem Sklavenhaufen hervor. Sie sah unsicher drein. Aramâns Augen leuchteten. Er nahm die Kapuze an und sie erkannte ihn. Sie fielen sich in die Arme. Aramân hätte nicht erwartet, dass sie noch lebte. Seit seiner Flucht war sie abgesehen von seiner Familie alles, was von ihm geblieben war . SIe spürte den ganzen Hass Lags - und er wusste das. Einst hatten sie sich geliebt - doch sie konnte seine Flucht nicht verzeihen, wie sich schnell herausstellte.

Ara: Was sollte ich denn tun? Ich hatte doch keine Wahl!

Er kniete vor ihr und flehte um Vergebung.

Tear und Lucy standen 50 Meter entfernt und konnten die Szene nicht einordnen. Plötzlich piebte etwas neben ihnen. Ein Com! Lucy hob es auf und die beiden sahen sich die Nachricht an.


Com an Hauptmann Jettun

Wir sind unterwegs und werden gleich landen. Ich hoffe ihr seid bereit. Unsrere Mission wird bald beginnen. ich hörte ihr seid 700 Mann! Ich bringe euch weitere 300 und ein paar Raumjäger!


Lucy und Tear sahen sich an - sie mussten sich beeilen. Jetzt mussten sie Aramân doch unterbrechen!

[op]D.h. wir müssen schnell weg. Ich hoffe ihr habt verstanden was ich durch die Comnachricht ausrichten wollte. Einer von euch - oder beide - müssen mir Bescheid geben . . .[/op]
 
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Lucy schaute ihn an

Ja, das kann sein. Das Gefühl wird sich bestimmt noch nicht so schnell ändern. Aber dein Apprentice scheint dir Treu zu sein, wenn er deinen befehlen gehorcht.

Sie lächelte ihn an.

Wie bist du an ihn geraten oder er an dich? wie sah deine Prüfung aus?

Sie kuschelte sich in seine Arme und blickte ein wenig traurig zu Araman und seiner Familie hinüber. Sie murmelte:

Hoffentlich kommt er darüber hinweg.

Lucy bemerkte das Com und hob es auf. Sie sah gar nicht glücklich aus

Lucy: Wir müssen von hier weg. Ich werde Araman bescheid geben.
Tear: Ich werde mit kommen.

Lucy lief zu Araman hinüber gefolgt von Tear.

Lucy: Araman, tut mir leid das ich dich stören muss. aber es ist dringend.
Ara: Was gibt es denn Lucy?
Lucy: wir bekommen gesellschaft. 300 Mann und mehrere Raumjäger sind unterwegs hierher.
Ara: Verdammt.
 
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[op]@Lucy: Könntest du vielleicht editieren? *liebschau*

EDIT: Folgende Planung:

Wir packen Mann und Maus ein und fliegen zum Orden. Ist das für euch in Ordnung? Was machen wir mit den Sklavenhändlern? Die Sklaven nehmen wir erst mal mir - egal was der Imperator sagt! Hat Aramân soeben beschlossen!

EDIT2: Danke Lucy![/op]

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Aramân sprang auf. Er sah Fiona an und dann Lucy, dann Tear und er war vollkommen überfordert mit der Situation. Zekk kam dazu und beruhigte ihn. Aramân schloss die Augen und sortierte seine Gedanken. In einer solch stressigen Situation saß er wohl noch die.

Ara: Ich weiß mir nicht anders zu helfen - Tear, du kümmerst dich um die Soldaten - Lucy, bring die Sklaven rein. Zekk, es waren noch Sklaven in den Räumen hinten - bitte holt sie. Ich werde S und meiner Schwester bescheid geben.
Tear: Und sag Darkor er soll die Corvette klarmachen.
Ara: hatte ich vor. Hoffe das er auf mich hört.
Tear: Wird er schon . . .

Alle rannten in verschiedene Richtungen.

Ara: Darkor! Lass die Corvette bereit machen! Wir müssen erst mal die Sklaven hier rausbringen. Wir bekommen Besuch - wir müssen weg!!!
 
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[OP: für mich in ordnung die sklaven händler sollten wir töten.. sind nur lästig ;)]

Edit: irgendwie sollte ich die Edit funktion öfter nutzen würde besser hinhauen *g*..

@ Ara kein prob.
 
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[op]Ich glaub Aramân wird die nicht töten wollen - er hat noch eine Seele . . . ;)

@Lucy: z.B. könntest du die letzten beiden Posts zusammenfassen :D[/op]
 
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[op]Ich hab mit dem Töten auch kein Problem.[/op]

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Darkor rannte so schnell er konnte in die Corvette und steuerte auf die Brücke zu. Er erreichte die Tür, die vor seinem Gesicht aufschnellte.

"Schnell, startet die Triebwerke und bringt den Vogel in die Luft."
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@Lucy: und vorhin hattest du noch Gewissensbisse wegen der vielen Toten ;) . . . von mir aus, dann töte sie[/op]
 
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[op]Macht das unter euch aus, mir ist es gleich - so lang ich das nicht mach. Ich wollt noch eben sagen, dass ich heute den ganzen Tag wegbin und wohl nich posten werde :( .

Dann bis morgen . . .[/op]
 
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