Sci-Fi Star Trek: Discovery

Die gelb-rot-blauen Uniformen auf der Enterprise sind einfach der Versuch, auf die zahlreiche Kritik der alten Fans an den Uniformen zu reagieren und die Forderung nach mehr optischem Wiedererkennungswert zu bedienen. Viele wollten sie, da sind sie. Dass das nicht ohne kleinere oder größere Widersprüche ablaufen würde, war klar. Ist halt so, daraus muss man keine Wissenschaft machen. Auch eine Änderung des Klingonen-Designs nach Staffel 1 wird man in-universe zu erklären versuchen, was niemals problemlos und fehlerfrei möglich sein wird. Nehmt es hin, denkt nicht zuviel darüber nach und genießt ansonsten die Show.
 
Aber ich will drüber nachdenken. Das war auch schon bei Star Wars immer ne unterhaltsame Angelegenheit. Das ist in jeder Fiktion ne witzige Sache. Retcons regen zum Grübeln an, verursachen witzige Theorien und im Ende isses immer recht spannend, was denn dann offiziell in die Runde geworfen wird, um alles auszubügeln.

Und die Erklärung mit den Klingonen wurde schon gegeben. Ich hoffe nur, die wird dann auch in den Folgen genannt und es bleibt dabei: während des Krieges (und während sie sich vor ihrer Vereinigung gegenseitig beharkt haben) haben sich die Klingonen den Kopf geschoren. Anscheinend eine Tradition, die später nicht mehr durchgeführt wird. Finde ich vollends okay... genau sowas will ich bei nem Retcon lesen/hören/sehen ^^
 
Und die Erklärung mit den Klingonen wurde schon gegeben. Ich hoffe nur, die wird dann auch in den Folgen genannt und es bleibt dabei: während des Krieges (und während sie sich vor ihrer Vereinigung gegenseitig beharkt haben) haben sich die Klingonen den Kopf geschoren. Anscheinend eine Tradition, die später nicht mehr durchgeführt wird. Finde ich vollends okay... genau sowas will ich bei nem Retcon lesen/hören/sehen ^^

Finde ich grundsätzlich auch okay, wobei ich mich dann wieder drüber wundere, dass die Haare bei den Klingonen derart schnell wachsen. Wünschte das wäre bei mir so :D
 
Meine Theorie zu den noch nicht ausgelieferten neuen Uniformen: Streik der indischen Kinderreplikatoren für bessere Arbeitsbedingungen. ;)

Und zu den Haaren. Ich hätte tatsächlich gern meine Heavy Metal Klingonen aus TNG und DS9 zurück.
Aber ich denke ich werde mich mit den neuen auch anfreunden können, wenn sie wieder mehr Haare haben. Ich fand die ds9 und tng Klingonen am besten.

@Admiral X: ich wünschte mir würden überhaupt wieder welche wachsen xD
 
Und zu den Haaren. Ich hätte tatsächlich gern meine Heavy Metal Klingonen aus TNG und DS9 zurück.

Nun, ich finde das hier kommt schon echt nah ran:

i5hrtxU.jpg
 
Aber ich will drüber nachdenken. Das war auch schon bei Star Wars immer ne unterhaltsame Angelegenheit. Das ist in jeder Fiktion ne witzige Sache. Retcons regen zum Grübeln an, verursachen witzige Theorien und im Ende isses immer recht spannend, was denn dann offiziell in die Runde geworfen wird, um alles auszubügeln.

Solange du nicht davon ausgehst, am Ende eine fehlerfreie kanonische Erklärung ohne offene Fragen und Widersprüche zu bekommen, und davon nicht deinen Spaß an der ganzen Serie abhängig machst, ist das ja eine gute Einstellung. :)

Und die Erklärung mit den Klingonen wurde schon gegeben. Ich hoffe nur, die wird dann auch in den Folgen genannt und es bleibt dabei: während des Krieges (und während sie sich vor ihrer Vereinigung gegenseitig beharkt haben) haben sich die Klingonen den Kopf geschoren. Anscheinend eine Tradition, die später nicht mehr durchgeführt wird. Finde ich vollends okay... genau sowas will ich bei nem Retcon lesen/hören/sehen ^^

Wäre eine Erklärung, wenn auch eine, die Fragen offenlässt - die ENT-Klingonen scheren sich beispielsweise auch nicht den Kopf, bevor sie in die Schlacht ziehen. Ein zweiter Ansatz wäre, dass mit der Rückbesinnung auf Kahless, die dank Kanzlerin L'Rell jetzt Staatsdoktrin ist, auch kulturelle Elemente wie Haartracht, Kleidung und Schiffsdesign sich wieder stärker an der Vergangenheit orientieren. Unter dem Strich wären die DSC-Klingonen das Ergebnis von einigen Jahrzehnten, in denen die klingonische Gesellschaft kulturell neue Wege beschreitet, bevor sie sich wieder auf ihre Wurzeln besinnt.

Es ist nur so: Egal welche Erklärung man bringt und egal wie plausibel sie am Ende ist, sie wird in jedem Fall dem Aussehen der Klingonen in TOS und TAS widersprechen und damit auch ENT, das genau dieses Aussehen zu erklären und begünden versucht hat - was meiner Meinung nach ein Fehler war, der jetzt den DSC-Machern auf die Füße fallen wird. Ich persönlich würde es vorziehen, wenn sie gar nicht versuchen, dafür ein Retcon zu konstruieren, denn ich bin sicher, dass das nur schiefgehen kann. Ich für meinen Teil kann mit einem "Klingonen sehen jetzt halt so aus, Punkt!" leben, das den Zuschauern überlässt, ob und welche Theorien sie sich dazu zusammenbasteln wollen.

Zu den Uniformen:
Am plausibelsten scheint mir nach bisherigem Stand der Dinge, dass die gelb-rot-blauen Hemden tatsächlich neuer sind als die gold-kupfer-silbernen, aber vielleicht zunächst nur für Schiffe der Constitution-Klasse, insgesamt für Schiffe auf langfristigen Tiefenraum-Missionen oder von mir aus nur auf der Enterprise eingeführt wurden, und zwar vor Beginn der Fünfjahresmission. Der Plan, sie eine Weile später in der ganzen Flotte einzuführen, wurde dann möglicherweise durch den Krieg verzögert, was dazu führt, dass sie sich fünf Jahre nach dem Aufbruch der Enterprise immernoch nicht überall durchgesetzt haben.
Nach einer In-Universe-Erklärung für die Design-Unterschiede zwischen der TOS-Uniform, der The-Cage-Uniform und der DSC-Enterprise-Uniform zu suchen, geht mir persönlich dann aber zu weit.
 
Solange du nicht davon ausgehst, am Ende eine fehlerfreie kanonische Erklärung ohne offene Fragen und Widersprüche zu bekommen, und davon nicht deinen Spaß an der ganzen Serie abhängig machst, ist das ja eine gute Einstellung. :)

Tu ich bei keiner Fiktion... warum jetzt bei ST damit anfangen? :zuck:

Wäre eine Erklärung, wenn auch eine, die Fragen offenlässt - die ENT-Klingonen scheren sich beispielsweise auch nicht den Kopf, bevor sie in die Schlacht ziehen.

Soldaten vor 100 Jahren hatten in der Realität auch andere Bräuche als jetzt. Auch Klingonen dürfen sich in diesen Sachen über die Zeit verändern...

Es ist nur so: Egal welche Erklärung man bringt und egal wie plausibel sie am Ende ist, sie wird in jedem Fall dem Aussehen der Klingonen in TOS und TAS widersprechen und damit auch ENT, das genau dieses Aussehen zu erklären und begünden versucht hat - was meiner Meinung nach ein Fehler war, der jetzt den DSC-Machern auf die Füße fallen wird.

Aber in der TOS und TAS sehen nunmal nur die vom Eugenischen Virus geschädigte Klingonen. Da laufen dennoch noch unzählige "normal" rum. Und die eugenischen sehen wir dafür in DISCO nicht.

Und ich such auch erst nach solchen Erklärungen, wenn mich Leute auf die Fehler ansprechen oder sie mich selber beschäftigen. Die meisten sind mir egal...
 
Auch Klingonen dürfen sich in diesen Sachen über die Zeit verändern...
Das sehe ich auch so. Gerade wenn jetzt der Bogen zurück zum altbekannten Design geschlagen wird, empfinde ich die DSC-S1-Klingenonen sogar als Bereicherung, weil sie einen bisher unbekannten Aspekt der ansonsten recht eintönig und geradlinig erscheinenden klingonischen Kultur und Geschichte darstellen.
 
Das sehe ich auch so. Gerade wenn jetzt der Bogen zurück zum altbekannten Design geschlagen wird, empfinde ich die DSC-S1-Klingenonen sogar als Bereicherung, weil sie einen bisher unbekannten Aspekt der ansonsten recht eintönig und geradlinig erscheinenden klingonischen Kultur und Geschichte darstellen.

Und davon abgesehen, wenn ich mich recht erinnere, sehen wir in ENT die Klingonen eigentlich nie wirklich "in den Krieg ziehen", oder? Ich hab die meisten Folgen bisher nur einmal gesehen, aber so wie ich das in Erinnerung habe, kommt es doch immer wieder zu Gefechten, aber in so einen richtig offenen Krieg, wie eben in DISCO, sind die Klingonen die ganze Serie über eigentlich nicht involviert, oder vergesse ich da was?
 
Und davon abgesehen, wenn ich mich recht erinnere, sehen wir in ENT die Klingonen eigentlich nie wirklich "in den Krieg ziehen", oder? Ich hab die meisten Folgen bisher nur einmal gesehen, aber so wie ich das in Erinnerung habe, kommt es doch immer wieder zu Gefechten, aber in so einen richtig offenen Krieg, wie eben in DISCO, sind die Klingonen die ganze Serie über eigentlich nicht involviert, oder vergesse ich da was?
Japp. Zwar nicht das Reich als Ganzes, aber zumindest Duras und seine Freunde machen sich sehr bewusst und mutwillig zur Erde auf, um Archer zu jagen.
 
Und ich denke, dass die Sache in ein paar Jahren auch wieder anders bewertet werden wird. Genauso wie heutzutage ENT in die Diskussion "gegen DISCO" aufgenommen wird, wird man dann DISCO in der Diskussion gegen das aktuell neue Produkt verwenden. Der Lauf der Dinge.
Dann werden die Klingonen einfach ein Teil eines größeren Bildes sein, in dem schon in DS9 ein Albino mit ähnlichen Zügen und in ST6 ein kahler Klingone (aber mit Bart) vorkam und es wird eine Epoche sein, die man diskutiert und meist nicht die Entscheidung, die dahinter steht.
 
Da wirst du Recht haben. DSC muss seinen Platz im Gesamtwerk eben noch finden, so wie alles was neu und noch unfertig ist. Ichbin jedenfalls optimistisch, weil der Beginn der zweiten Staffel auf mein insgesamt positives Fazit nach der ersten noch eine gute Schippe drauflegt. Freue mich auf morgen!
 
@ Klingonen-Glatzen

Wobei wir in Folge 1 noch Klingonen vor dem Krieg sehen und die liefen auch glatzköpfig umher. Ist einfach ne billige Erklärung der Autoren, da die Fans nicht von den Kurtzman-Klingonen begeistert waren und man jetzt mehr auf diese eingehen möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei man jetzt sagen könnte, dass die Klingonennn selbst gerade in einem internen Krieg stecken, bis sie vereint werden. Passt sich als Erklärung schon imo

Die out-of-Universe-Erklärung ergibt aber auch Sinn...
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist halt wie immer bei Retcons und Widersprüchen, die irgendwie aufgelöst werden sollen: Entweder, man ist damit zufrieden, was da als Erklärung geboten wird oder man findet es zuuu weit hergeholt... Ich für meinen Teil bin gespannt, ob man es schafft, mich in der Episode selbst dann von etwas zu überzeugen, was ich auf dem Papier so lala finde (gibt's häufig genug, dass es im filmischen Kontext dann doch irgendwie passt, war bei der ENT-Augment-Erklärung ähnlich)...
 

Auf jeden Fall... egal wie sinnvoll die Erklärung am Ende auch wird, man merkt, dass sie den enttäuschten "alten" Fans entgegenkommen wollen. Und das ist für mich, wo ich auch in dieser Hinsicht mit Staffel 1 schon sehr zufrieden war, durchaus ein schöner Zug. Freue mich schon sehr auf die Folge heute.
 
Funktioniert dieses Mal weniger wie eine Stand-Alone-Folge innerhalb des großen Ganzen, sondern konzentriert sich mehr auf einige Großereignisse, die auf lange Sicht sicher noch eine bedeutende Tragweite entfalten werden.

Wir erfahren etwas mehr und auch Erschreckendes über Spock und seinen Psychatrie-Aufenthalt, wonach er zwei Wärter getötet haben soll - ebenso wie die zentralen Figuren Burnham, Pike und Spock's Mutter (Amanda?) sehe ich diese Information sehr skeptisch und bin sicher, dass das nur ein Teil der Wahrheit ist. Man wird sehen und ich bin gespannt, was dahinter steckt. Spock sah den roten Engel schon als Kind, also schon bevor die Leuchtsignale im Weltall erschienen, das finde ich recht interessant und ist womöglich gar nicht so unwichtig.

Tilly ist dieses Mal weniger witzig, sondern hat mit der Erscheinung ihrer Jugendfreundin zu kämpfen, die ihr zu schaffen macht. Dass das Ganze dann in Zusammenhang mit den Sporen zu sehen ist, hätte ich auch nicht unbedingt erwartet, vielleicht arbeitet man ja drauf hin, den Sporenantrieb völlig abzuschaffen, damit dieser nicht im späteren Kanon verbleibt.

Ansonsten geht es bei den Klingonen weiter, wobei an dem Gerücht, dass sie sich seit dem Ende des Krieges die Haare wieder wachsen lassen, durchaus was dran ist ;) Sie sehen in jedem Fall wieder deutlich stärker nach alten Klingonen aus, und habe ich es richtig verstanden, dass einer von ihnen Kor war? Also DER Kor aus Kampf um Organia/Errand Of Mercy (TOS) und diversen DS9-Folgen? Wenn ja, ist es eine schöne Idee finde ich, ihn einzubauen. Im Mittelpunkt stehen aber Tyler/Voq und L'Rell. Bei ersterem ist das Ringen mit der eigenen Identität spannend, das Hin- und Hergerissensein zwischen eben Voq und Tyler, und L'Rells Herrschaft steht auf tönernen Füßen und muss verteidigt werden. Gerade L'Rell fand ich in der Folge sehr sympathisch, könnte noch ein sehr starker Charakter der Serie werden. Im Zusammenhang mit dieser Storyline tritt dann auch Philippa Georgiou aus dem Spiegeluniversum wieder auf den Plan und mit ihr Sektion 31, die uns ab jetzt wohl auch eine Weile begleiten wird. Man darf gespannt sein.

Ich bin alles in allem wieder sehr zufrieden :thup:
 
Sie sehen in jedem Fall wieder deutlich stärker nach alten Klingonen aus, und habe ich es richtig verstanden, dass einer von ihnen Kor war? Also DER Kor aus Kampf um Organia/Errand Of Mercy (TOS) und diversen DS9-Folgen? Wenn ja, ist es eine schöne Idee finde ich, ihn einzubauen.

Kor selber nicht, aber einer seiner Vorfahren, die ja zum Haus von Kor zählen. Kor Sohn des Rynar müsste zu der Zeit noch vom Augment Virus "entstellt" sein, da er ja in TOS "glatt" auftritt. Er wird dann erst später angepasst... insofern: nicht ganz, halt nur Haus Kor.
 
Zurück
Oben