Star Wars Battlefront 1 + 2 (2004, 2005)

Wraith Five schrieb:
Davon abgesehen sind die Neunziger nicht die "Anfänge der Computerindustrie"
Hab ich auch nie behauptet.
Na... ja... doch:

Also vergleiche mal die früheren Spiele direkt mit den neueren.
Ich versteh schon das sie früher die Spitze der games waren aber besser als die heutigen können sie nicht sein(ich meine das jetzt nicht abschätzend, es ist einfach so)
da steht die Technik von heute gegen die von den Anfängen der Computerindustrie.

Die Anfänge der Computerindustrie liegen im 19. Jahrhundert. Und selbst wenn ich den Begriff nicht so weit auslege, gibt es den Heimcomputer - und Spielekonsolen - bereits seit den 70er Jahren. Das wären dann die Anfänge, und die Technik von heute damit zu vergleichen ist ein Witz. Mehr als 'Pong' und textbasierte Spiele ging halt nicht. In den 80er Jahren wurde das aber anders, und XWA, was ja der Auslöser war, kam erst 1999 heraus. Das ist also gerade mal acht Jahre her.

Ja es ist mir bewusst das Bioschock wie schon die gleiche endung des namens der Inofizielle Nachfolger von system schock ist.
Aber das heißt nicht das es keine inovationen gibt. in Bioschock beispielsweise die Plasmiden.
Das hört man immer wieder. Ist aber Unfug, wie eigentlich jeder wissen sollte, der den Vorgänger mal gespielt hat. Oder 'Deus Ex'. Oder 'Tron 2.0'. Oder sogar 'Wheel of Time'. Plasmiden sind nichts anderes als schlecht technogebabbelte Zaubersprüche.

Aber was sagt es aus das es Nachfolger sind?
in TES ist es eben eine einzige große Geschichte die in Teilen in den einzelnen Spielen erzählt werden.
Jeder Teil ist trotzdem anders. Das Spielprinzip ändert sich nicht weil es das ist was die Spieler spielen wollen. Jeder Elder Scrolls Teil bekam bis jetzt immer bestwertungen.
Ich habe mich ja nicht beschwert, dass es Nachfolger gibt. Der Punkt ist, dass es dabei keine echten Innovationen gab; das Spielprinzip ist gleich geblieben. Das lässt sich an Spielereihen besser zeigen, gilt aber auch für ganze Genres. Wie das Rollenspiel: das hat sich seit PST nicht nur nicht weiter-, sondern teilweise sogar zurückentwickelt. Das ist der Punkt: so ziemlich alle Spiele, die heute so rauskommen, hat es bereits einmal gegeben. Und zwar in der von vielen jungen Spielern verschmähten "Steinzeit" (wenn alte Spiele nicht nur nicht gespielt werden, sondern man nicht mal mehr von ihnen weiß, verwundert es nicht, wenn altbekannte Spielelemente als Innovationen gefeiert werden).
Dabei ist es mir übrigens egal, ob da nun einfach dem Markt gehorcht wird. Zu Innovation gehört auch Mut, etwas Neues auszuprobieren. Wenn die Vorgänger der heutigen Spiele-Entwickler sich nur darauf beschränkt hätten, altes Zeug neu zu verpacken, wäre "Tennis" das einzige existierende Spielegenre.
Übrigens, um auch mal ein positives Beispiel für eine Spielereihe zu bringen: Um die Hauptfigur Gabriel Knight wurden drei Adventures gebastelt, 1993, 1995 und 1999. Gemein haben die Spiele ihr Genre, starke Stories und starke Charaktere. Aber vom Gameplay her sind es drei völlig verschiedene Spiele.

Wraith Five schrieb:
PST ist schon nicht mehr "nur" Unterhaltung. PST ist ein unerreichtes Kunstwerk.
Das ist deine Subjektive einschätzung.
Natürlich. Aber eine, die ich mit vielen Menschen teile. Und eine, die ich mir leisten kann; ich habe das Spiel schließlich gespielt, und nicht nur dieses, sondern auch jede Menge andere ganz verschiedenen Alters, mit denen ich vergleichen kann. Ich weiß schon so ungefähr, wovon ich rede.

Nenn es eben langweilig wenn die eine lineare Handlung lieber hast aber das sind die Inovationen von denen ich spreche.
Wenn du die Entwickler von der Pflicht entbinden willst, eine starke zentrale Handlung zu erfinden, tu dir keinen Zwang an, aber nimm doch in diesem Zusammenhang bitte das I-Wort nicht in den Mund. Nichtlinearität an sich ist keine Erfindung des 21. Jahrhunderts, nichtmal von den Entwicklern des ersten 'Elder Scrolls'-Spiels.

"Die Details" sagen die anderen. Warcraft 3 war und ist noch sehr populär und wird auch noch oft gespielt
'StarCraft' auch. Und das wird wohl nicht daran liegen, dass die Leute sich den Nachfolger nicht leisten können oder so verliebt in die Auflösung von 640x480 sind.

Das ist genau ein einziges Spiel. Zufällig eines das mit den weiteren Teilen schlechter wurde.
Das ist ein Beispiel von vielen. Sicher gibt es auch den gegenteiligen Fall, das will ich gar nicht bestreiten. Und oftmals gibt es außer ein bisschen Kosmetik überhaupt keine Änderungen (nennt sich dann "EA-Sport-Spiel [hier Jahr einfügen]"). Aber ein Einzelfall ist 'Jedi Knight' wahrlich nicht.

oder Gozilla und die vielen anderen. die Handlung ist dieselbe nur das Aussehen ist besser. Wenn man die wahl hat zwischen 2 identischen Dingen wobei eines schöner aussieht wird man auch dieses Kaufen.
Nur sind die verschiedenen Fassungen von 'King Kong' und 'Godzilla' nicht identisch. Selbst wenn ein Remake sich nah ans Original hält (so Peter Jacksons 'King Kong' und das Remake von 'Psycho') sind trotzdem Dinge anders: Setdesign, Filmmusik, Schauspieler, Kameraeinstellungen. Wenn sich weiter entfernt wird, natürlich auch Dinge wie das Drehbuch oder gar die ganze Handlung.
So ist das bei Spielen auch. Sehr nahe Remakes gibt es da zwar eher selten (und wenn sich wirklich nur die Grafik ändert, bin ich der letzte, der sich beschwert), aber Quasi-Remakes wie bei 'Doom', wo sich - außer der Grafik - nur die ohnehin sehr dünne Alibihandlung ändert, gibt es leider sehr viele. Dazu kommen dann oft noch Verschlimmbesserungen im Gameplay, die der Konsolenplage geschuldet sind.
Bei Actiontiteln mag einen der Mangel an Handlung nicht stören, wenn sie sowieso bloß ein Vorwand ist, möglichst schnell möglichst viele Monster umzunieten. Aber es gibt Spielegenres, wo die Handlung etwas mehr Bedeutung hat. Und da kann man wirklich nicht davon sprechen, dass "jünger" automatisch "besser" bedeutet. Beispiel Star-Wars-Prequels. Beispiel 'Der weiße Hai' 2, 3, 4. Beispiel 'Monkey Island 4'. Usw. Wie bereits gesagt: Drehbücher werden heute noch so geschrieben wie vor 100 Jahren. Da hilft einem die Technik nicht. Entweder man kann eine gute Geschichte schreiben, oder man kann es nicht. Mit dem Alter oder der Technik hat das nichts zu tun.

Die die dann lieber die alten Filme schauen tun dies nur wegen persönlichen Emotionen die sie damit verbinden oder weil sie fans der alten Filmtechnik sind.
Sie bewerten den Film subjektiv.
Jeder bewertet subjektiv. Zum "Fan der alten Filmtechnik" wird man nicht geboren. Und während es die sicherlich gibt, dürfte es mehr "Fans des Films allgemein" geben. Da würde ich mich auch dazuzählen. Es gibt schlechte und schlecht gemachte alte Filme und schlechte und schlecht gemachte neuere Filme. Ich meine, dass viele Menschen (nicht nur Jugendliche, auch Erwachsene), die ältere Filme üblicherweise ablehnen, ihre Meinung ändern würden, wenn sie denn mal ein paar sehen und sie nicht kategorisch ignorieren würden.

In dem fall ist meiner Meinung nach die jüngere Generation klüger weil sie beides
eher objektiv bewerten.
Das halte ich für eine äußerst gewagte Behauptung. Selbst angenommen, dass die ältere Generation ältere Filme automatisch positiver bewertet (was sicher nicht der Fall ist; die Generation, die beispielsweise 'King Kong' noch im Kino gesehen hat, gibt es fast nicht mehr, gleiches gilt für 'Casablanca' oder, noch älter, 'Nosferatu'), müsste man der jüngeren Generation vorwerfen, dass sie neuere Filme automatisch besser findet.

Mit "neu" und "alt" hat das aber in meiner Erfahrung nichts zu tun. Neuere Filme haben den Vorteil, dass sich, wenn sie gerade herauskommen und in den Jahren danach, ein gesellschaftlicher Diskurs um sie entspinnt, an dem Jugendliche "live" teilnehmen. Sie sehen Trailer, lesen Kritiken und unterhalten sich mit Altersgenossen über die Filme, die gerade "in" sind. Durch großangelegte Werbung im Vorfeld des Erscheinens haben neue Filme da natürlich einen Vorteil.
Das gilt auch für ältere Filme. Als die rausgekommen sind, waren sie direkt Gesprächsstoff, und ältere Generationen als die jetzige haben am Diskurs teilgenommen. Im Fall einiger Klassiker ist der Diskurs nicht nach ein paar Jahren vorbei, aber weil Jugendliche nicht "live" dabei waren, fehlt ihnen der unmittelbare Zugang dazu, und eine gewisse Offenheit im Umgang mit so einem Film (oder Spiel).
Dazu kommt die generell eher kurze Aufmerksamkeitsspanne von Jugendlichen sowie die mangelnde Fähigkeit, zwischen mehr als nur "boah, voll kacke" und "krassgeil, ey" zu unterscheiden. Kein Vorwurf: das ist halt so. Das war bei mir so, das ist bei meinen Geschwistern so und bei anderen Jugendlichen, die ich so kenne. Da können Erwachsene noch so sehr über 'Transformers' oder 'Spider-Man 3' schimpfen, solange die Action "krassgeil, ey" ist... (Manche Jugendliche sind in dieser Beziehung reifer als andere, das steht außer Frage. Und es soll auch Erwachsene geben, denen die genannten Filme und ähnliche gefallen haben. Die können das aber, wenn es drauf ankommt, auch begründen.)

X3 oder eben Darkstar one. sie haben zwar einen Rollenspiel anteil aber das sind eben die neuen inovationen im Spiele Grene. Das Handeln ist eine Erweiterung auf den Actionteil, natürlich ist das was anderes als ein reiner Action shooter im raum aber es ist wie X wing Alliance doch mehr Apfel als Birne ;)
Wie ich ja bereits vorwegnahm: Das ist nicht das gleiche Genre. Und wieder einmal kann man hier von Innovation nicht sprechen: die Handelsweltraumsimulationen(+Kampf) gehen allesamt auf 'Elite' von 1984(!) zurück. Übrigens auch damals schon nichtlinear.

Ich meinte sie haben in der Familie ein anrecht mitzureden.
So das die Eltern fairerweise die Argumente anhören und abwägen anstatt sie einfach abzutun.
Kinder haben das Recht, zu reden. Ob ihnen auch zugehört wird bzw. ihre Argumente für voll genommen werden, ist wohl von Fall zu Fall verschieden. Und Sache der Familie (praktisch: der Eltern); wie von mir bereits gesagt, der Staat hat sich da nicht einzumischen. Wenn die Situation in der Familie wirklich unerträglich ist, gibt es ja bereits vor der Volljährigkeit Möglichkeiten, aus dem Familienverbund herauszukommen. Allerdings gehört der Entzug von Videospielen (egal ob begründet oder nicht) wohl nicht zu den Gründen, die ein Richter akzeptieren würde.

Ich spreche jetzt nicht über das Jugendgesetzt.
sondern über die Killerspiele die aus allen Jugendlichen potenzielle Selbstmordattentäter laut Regierung machen.
Die Urteile sind teilweise nicht bekräftet oder stützen sich auf Argumente die nur diejenigen glauben können die solche Spiele noch nicht richtig gespielt haben. und selbst die von denen die so was gespielt haben sind eben keine Jugentlichen mehr.
Das eine hat mit dem anderen zu tun. Der Hochschaukelei der Medien und einzelner Politiker zum Trotz (die überzogen ist, aber über die man den Kern der Sache nicht vergessen sollte) gibt es einige Tatsachen: 1. Es gibt Spiele/Filme, die für bestimmte Altersklassen (allgemein und "über einen Kamm geschert") nicht geeignet sind. 2. Der Staat hat die Pflicht, in Bereichen, die von den Eltern nicht abgedeckt werden, das Wohl von Kindern und Jugendlichen zu sichern. Dazu gehört auch, dass nichtaltersgerechtes Material Kindern nicht zugegänglich gemacht bzw. der Zugang dazu erschwert wird. Wenn dabei auch Jugendliche, die mit diesem Material keine Probleme hätten, von der Benutzung ausgeschlossen werden, wird das zum Wohle der anderen in Kauf genommen. 3. Computerspiele sind nicht überlebenswichtig. Kein Kind trägt schwere körperliche oder seelische Schäden davon, wenn es ein Spiel nicht spielen kann. Wenn die Eltern nein sagen, dann heißt das halt nein. Wenn man es wirklich unbedingt spielen will, dann muss man halt warten, bis die Eltern einlenken oder man volljährig ist. (Ein Weg, der vielleicht auch zu größerer Wertschätzung älterer Spielekultur beitragen würde, aber das nur am Rande.)

Und du wirst verstehen das wir Jugentlichen eine andere Ansicht der Dinge haben als Erwachsene.
Aber von den vielen Stimmen die über das pro und contra urteilen ist nie eine von denjenigen die es WIRKLICH betrifft.
Dafür gibt es einen Grund. Es ist der gleiche Grund, warum Kinder nicht autofahren und (von Ausnahmen abgesehen) nicht wählen dürfen: Man traut ihnen nicht zu, rationale, durchdachte, vernünftige, uneigennützige Entscheidungen zu treffen. Das können auch einige Erwachsene nicht, aber irgendwann muss man halt aufhören, den Bürger zu bevormunden, und wenn da eine Minderheit von Idioten drunterfällt, muss man das im Sinne der Demokratie in Kauf nehmen.
Jedenfalls ist es deshalb nur selbstverständlich, dass Jugendliche nicht in einen Entscheidungsprozess über Jugendliche betreffende Gesetze einbezogen werden: Sie sind nicht alt genug, für sich selbst zu entscheiden. Die Erwachsenen wissen besser, was am besten für die Jugendlichen ist, weil sie einen weiterreichenden Blick haben. Das ist der Gedankengang und auch durchaus nachvollziehbar.
 
Spiel doch Kot0R. Das Spiel sogar ich. Meinen Eltern ist das egal. Sonst sind sie auch gegen Gewaltspiele, aber bei Kot0R machen sie eine Ausnahme. Ist wirklich gut, sprizt auch kein Blut oder so.


kaufe dir doch Lego Star Wars2 das ist voll Cool man kann alle möglichen Figuren Steuern zB Ben Kenobi, Den Imperator oder Boba Fett letzterer ist mein liebling also ich würde mir40 Euro sparen und mir dann das echt Coole spiel kaufen.
Da muss ich dir recht geben. Ist wirklich ziemlich klasse, und nicht nur was für 6 jährige.
 
Das hört man immer wieder. Ist aber Unfug, wie eigentlich jeder wissen sollte, der den Vorgänger mal gespielt hat. Oder 'Deus Ex'. Oder 'Tron 2.0'. Oder sogar 'Wheel of Time'. Plasmiden sind nichts anderes als schlecht technogebabbelte Zaubersprüche.

Innovation ist ein dehnbarer Begriff.
Du kannst von allem behaupten das es irgendwie, in irgendeinerweise schon mal da war.

Natürlich. Aber eine, die ich mit vielen Menschen teile. Und eine, die ich mir leisten kann; ich habe das Spiel schließlich gespielt, und nicht nur dieses, sondern auch jede Menge andere ganz verschiedenen Alters, mit denen ich vergleichen kann. Ich weiß schon so ungefähr, wovon ich rede.

Und ich hab auch genug neue Spiele gespielt um sie nicht alle als schon dagewesen zu interpretieren.

ich vertrete sozusagen die ander Sichtweise

Als ein Beispiel der Innovation: Timeshift. Man kann die zeit kontrollieren (verlangsamen, anhalten, rückwertslaufen lassen...)
Es gab noch kein Spiel das sich dermaßen auf den einsatz der Zeit als Waffe konzentriert hat.

oder die Gesamte Physik in den Spielen. physik als waffe, oder für bessere Optik gibt es in keinen alten Spielen. mehr brauch ich wohl nicht sagen.
Das ist sicherlich eine der größten Innovationen.
Wenn du die Entwickler von der Pflicht entbinden willst, eine starke zentrale Handlung zu erfinden, tu dir keinen Zwang an,

Meiner Meinung nach ist der Hauptquest von Oblivion sehr schön erdacht und umgesetzt, mit langzeitspielspaß und tiefe. Sicherlich, die idee das du der Auserwählte bist und die Welt rettest ist praktisch bei jeden Rollenspiel so, aber anders würds ja keinen Spaß machen^^

Aber ein Einzelfall ist 'Jedi Knight' wahrlich nicht.
es ist aber auch nicht der normal Fall, das möchte ich Anmerken.
Drehbücher werden heute noch so geschrieben wie vor 100 Jahren. Da hilft einem die Technik nicht. Entweder man kann eine gute Geschichte schreiben, oder man kann es nicht. Mit dem Alter oder der Technik hat das nichts zu tun.

schon vor 2000 jahren wurden im Theater Drehbücher aufgeführt^^
Es ist selbstverständlich das ohne ein gutes Drehbuch der ganze film noch so gut gemacht sein kann, aber wenn es gut ist wird wohl ein besseres Aussehen mehr gleichschauen als z.B.: schwarz-weiß...

Ich meine, dass viele Menschen (nicht nur Jugendliche, auch Erwachsene), die ältere Filme üblicherweise ablehnen, ihre Meinung ändern würden, wenn sie denn mal ein paar sehen und sie nicht kategorisch ignorieren würden.

da bin ich mir nich sicher. Ich hab auch schon viele Filme von früher gesehen, doch so gut sie auch sind stört mich doch oft das aussehen weil ich den besseren Stand gewohnt bin. Das letzte was ich will ist Vorurteile treffen.

Dazu kommt die generell eher kurze Aufmerksamkeitsspanne von Jugendlichen sowie die mangelnde Fähigkeit, zwischen mehr als nur "boah, voll kacke" und "krassgeil, ey" zu unterscheiden

das erkenne ich als böse unterstellung an -.-
es gibt mehr als nur manche die sich als so ein möchtegern Hip-Hop Gangsta rapper der den ganzen Tag irgendwo in den Stadt-Gettos mit seiner gang herumzieht, darstellen

manche von uns, ob du es glaubst oder nicht, sind sehr wohl in der lage besser artikulierte Sätze zu schreiben als "endkrass hyper geil".
Das heißt wir haben genauso Begründungen dafür, dass manche erwachsenen sie nicht verstehen ist schon klar, aber warum sind ihre Begründungen besser als unsere?
sie sind nur anders, sie denken eben anders...

Wie ich ja bereits vorwegnahm: Das ist nicht das gleiche Genre. Und wieder einmal kann man hier von Innovation nicht sprechen: die Handelsweltraumsimulationen(+Kampf) gehen allesamt auf 'Elite' von 1984(!) zurück. Übrigens auch damals schon nichtlinear.

raumkampf ist raumkampf. Die Spiele sind vergleichbar was willst du mehr?
in der Hinsicht ist doch jedes Spiel einzigartig weil jedes seine eigene Geschite hat. Dann ist schon klar das es anders ist...

Kinder haben das Recht, zu reden. Ob ihnen auch zugehört wird bzw. ihre Argumente für voll genommen werden, ist wohl von Fall zu Fall verschieden.
es ist recht und fair so

Dafür gibt es einen Grund. Es ist der gleiche Grund, warum Kinder nicht autofahren und (von Ausnahmen abgesehen) nicht wählen dürfen: Man traut ihnen nicht zu, rationale, durchdachte, vernünftige, uneigennützige Entscheidungen zu treffen. Das können auch einige Erwachsene nicht, aber irgendwann muss man halt aufhören, den Bürger zu bevormunden, und wenn da eine Minderheit von Idioten drunterfällt, muss man das im Sinne der Demokratie in Kauf nehmen.

JUGENTLICHE im gegensatzt zu Kindern sind sehr wohl in der Lage eigenständige entscheidungen richtig einzuschätzen und zu treffen.
Eben das ,dass man uns das nicht zutraut oder wenigstens davon überzeugt indem man uns einmal zuhört, ist das problem.

Bei uns gibt es bald wahlen ab 16, und wir machen uns Gedanken.
In sachen politik magst du bei den meisten vielleicht recht haben dass sie trotzdem weniger Wissen haben, aber in sachen Computerspiele...
Da kennen sich die Jugentlichen meist besser aus, auch was die Auswirkungen davon betrifft.
jedenfalls besser als irgendwelche pseudo statisikten der politiker, deren stimmen nur laut werden weil das Volk jemanden will der handelt.
 
Nee, das ging schon jederzeit. Man mußte nur genügend Vorrat an "Sand der Zeit" haben.
Aber PoP war ja nur ein Beispiel. Da gibt es noch andere Spiele in denen man die Zeit manipulieren konnte. Bei BloodRayne 2 ging es. Zumindest gab es eine Fähigkeit zum verlangsamen der Zeit. Auf 3. Stufe war dann auch Zeitstillstand möglich. Dann gab es für X-Box ein Jump'N'Run-Spiel mit so 'ner Katze, die Kontrolle über die Zeit hatte (Spieltitel ist mir entfallen).

Das einzige, wo ich dir Recht gebe; ich hab bisher noch keinen Ego-Shooter gesehen, in dem Zeitkontrolle möglich war.
 
Das dumme ist nur, dass sich solche Zeitmanipulationsspiele schlecht online oder Koop spielen lassen...

Aber um auf das ursprüngliche Problem zurückzukommen: USK ist und bleibt ein für minderjährige nerviges Hindernis. Ich persönlich bin erst fünfzehn (Bald Sechzehn) und habe bereits unendlich viele Shooter gezockt. Extrembeispiele: Hitman: Blood Money, Rainbow Six: Vegas, Brothers in Arms: Earned in blood, usw.

Dir würde ich empfehlen auf Erlaubnis deiner Eltern eine Demo herunterzuladen und mit deinem Vater oder deiner Mutter mal anzuzocken. Die Brutalität ist mit dem Film zu vergleichen... wer den Film kennt, der fühlt sich im Spiel also gleich heimisch.

Mfg Xixor
 
Innovation ist ein dehnbarer Begriff.
Du kannst von allem behaupten das es irgendwie, in irgendeinerweise schon mal da war.
Natürlich. Es gibt sicher auch einen Übergangsbereich zwischen Innovation und Kosmetik, der subjektiv ist. Aber bestimmte Gameplay-Elemente und ganze Genres fallen ziemlich eindeutig in die eine oder die andere Kategorie, wenn man sich denn auskennt.

Und ich hab auch genug neue Spiele gespielt um sie nicht alle als schon dagewesen zu interpretieren.

ich vertrete sozusagen die ander Sichtweise
Das ist doch unlogisch. Wie kannst du von dir behaupten, Innovationen erkennen zu können, wenn du deinen Spiele-Input gleichzeitig auf neue Veröffentlichungen beschränkst und dich mit älteren gar nicht beschäftigst? Es reicht nicht, nur die Spiele der letzten paar Jahre zu kennen. Es zwingt dich natürlich keiner dazu, dich auch über ältere zu informieren, aber ansonsten sind Aussagen, die du zu Neuerungen und Kreativität triffst, unqualifiziert. Etwas ist nicht bloß innovativ, weil es zum ersten Mal seit fünf Jahren eingesetzt wird.

Als ein Beispiel der Innovation: Timeshift. Man kann die zeit kontrollieren (verlangsamen, anhalten, rückwertslaufen lassen...)
Es gab noch kein Spiel das sich dermaßen auf den einsatz der Zeit als Waffe konzentriert hat.
Wie von anderen schon gesagt: doch. Als Shooter, bei denen man mit der Zeit spielen kann, ließe sich z.B. 'Max Payne' anführen, oder auch die Matrix-Spiele. Die sind übrigens alle so alt noch nicht.

oder die Gesamte Physik in den Spielen. physik als waffe, oder für bessere Optik gibt es in keinen alten Spielen. mehr brauch ich wohl nicht sagen.
Doch, z.B., wann sowas denn tatsächlich in großem Stil eingesetzt wird. Was man von den kommenden LucasArts-Spielen gehört hat, wo der Spieler mit sehr vielen Umgebungsobjekten interagieren kann und wo jeder Spielvorgang einzeln berechnet wird, das klingt durchaus innovativ und ist eine sinnvolle, durch neue Technologie möglich gemachte Gameplay-Erweiterung. Rein grafische Verbesserungen sind sinnlose Kosmetik, ganz nett anzusehen, aber ohne großen Effekt auf die Spielweise.
Beispiel: Wenn ich durch ein Glasfenster feuern kann und das Glas dann nach den Gesetzen der Physik zerbirst und auf den Boden fällt, ist das erstmal ohne Wert. Wenn aber ein Gegner, der unter dem Fenster steht, physikalisch korrekt geschnitten wird, ist das eine sinnvolle Anwendung. Als anderes Beispiel fällt mir ein Bericht zu 'Deus Ex 2' ein, wo Einsatzmöglichkeiten der damals neuen Physikengine diskutiert wurden. So sollte es möglich sein, Gegenstände so zu stapeln und Lichteinwurf so zu verändern, dass verschiedene Schatten geworfen werden, und je nachdem, was für eine Form ein Schatten annimmt, würde ein vorbeikommender Gegner unterschiedlich darauf reagieren. Allerdings habe ich das Spiel nicht gespielt und kann daher nicht sagen, inwiefern das so umgesetzt wurde.

schon vor 2000 jahren wurden im Theater Drehbücher aufgeführt^^
Wohl kaum, weil man für Drehbücher was zum Drehen braucht. Die sind filmspezifisch. (Unabhängig davon, dass man an modernen Kameras nicht mehr zu drehen braucht und die Informationen oft gar nicht mehr auf Film gespeichert werden; das hat keinen Einfluss auf die Drehbücher selbst.)
Die Geschichte von Theaterstücken ist älter als die des Films (logischerweise) und auch viel komplizierter. In den letzten 2000 Jahren hat es so viele Innovationen in diesem Bereich gegeben, dass ich zögern würde, die gleiche Behauptung aufzustellen wie für Drehbücher. Aber natürlich sind beide Disziplinen miteinander verwandt, und zwischen den Drehbüchern von vor 100 Jahren und den Dramen von vor 100 Jahren gibt es sehr viele Gemeinsamkeiten, wie es auch Theaterstücke gibt, die 1:1 als Film umgesetzt werden können (und umgekehrt).

Es ist selbstverständlich das ohne ein gutes Drehbuch der ganze film noch so gut gemacht sein kann, aber wenn es gut ist wird wohl ein besseres Aussehen mehr gleichschauen als z.B.: schwarz-weiß...
Es gibt auch moderne Filme, die absichtlich in schwarzweiß gehalten sind, so Steven Spielbergs 'Schindler's List' (größtenteils jedenfalls) und George Clooneys 'Good Night and Good Luck'. Die hätten auch in Farbe gefilmt werden können, wurden es aber nicht. Und das ist gut so, denn die Grautöne passen zu den Filmen. Sind freilich beides Filme, die aufgrund ihrer Thematik eher an ein älteres Publikum gerichtet sind. Explosionen gibt's da nicht so viele.
Und während es einige Filme gibt, wo ich mir denke, dass es Farbe auch getan hätte, gibt es sehr wohl Schwarzweißfilme, die in Farbe nicht oder nur schlechter funktionieren würden (z.B. Hitchocks 'Psycho'). Dazu kommt noch, dass wie auch bei den Autoren gilt, dass Regisseure und Kameramänner und Schneidespezialisten nicht mehr oder weniger talentiert sind, bloß weil sie in einem bestimmten Jahr geboren wurden.

da bin ich mir nich sicher. Ich hab auch schon viele Filme von früher gesehen, doch so gut sie auch sind stört mich doch oft das aussehen weil ich den besseren Stand gewohnt bin. Das letzte was ich will ist Vorurteile treffen.
Dann solltest du mal einen gezielten Versuch starten, beispielsweise die mangelnde Farbe zu ignorieren und auf andere Aspekte eines Films zu achten; wenn du sie ansonsten bereits erkennst, sollte das ja nicht zu schwierig sein. Es ist nämlich eher Gewöhnungs- als Geschmackssache. Anschauungsmaterial findet sich jede Woche in den dritten Programmen und, wenn's auch inhaltlich anspruchsvoller sein darf, auf 3sat und arte.
Falls du zu den Mitgliedern deiner Generation gehörst, die die irrige Annahme haben, Computeranimation wäre irgendwie besser als handgezeichnet, solltest du dir auch mal ein paar ältere Trickfilme zu Gemüte führen. Gerne auch solche, die sich nicht direkt an Kinder richten, wie 'Watership Down' (würde ich ab 13 freigeben) und 'Das Schloss im Himmel'.

das erkenne ich als böse unterstellung an -.-
es gibt mehr als nur manche die sich als so ein möchtegern Hip-Hop Gangsta rapper der den ganzen Tag irgendwo in den Stadt-Gettos mit seiner gang herumzieht, darstellen
An Hiphopper habe ich gar nicht gedacht (und nachdem ich vom Land komme, habe ich mit ihnen auch keine Erfahrung). Man kann die beiden Extreme meinetwegen auch nur "geil" und "scheisze" nennen. Aber an meiner Kernaussage halte ich fest. Genauso wie es bei den meisten Jugendlichen ein egozentrisch-dualistisches Weltbild gibt der Art "ich und meine Kumpels, wir wissen alles besser, alle Erwachsenen haben keinen Ahnung, und ältere Freunde/Geschwister, die ihre Meinung geändert haben, sind Verräter an der Sache".

Das heißt wir haben genauso Begründungen dafür, dass manche erwachsenen sie nicht verstehen ist schon klar, aber warum sind ihre Begründungen besser als unsere?
Nicht inhärent, aber tendenziell. Das hat schon seine Gründe, warum die sehr kleine Altersgruppe (ca.) 12-20 ganz andere Meinungsstrukturen hat als die wesentlich größere Altersgruppe 21-100. Damit meine ich nicht Unterschiede zwischen Generationen, sondern einen deutlichen Unterschied zwischen Jugendlichen und Erwachsenen jeder Generation.

sie sind nur anders, sie denken eben anders...
Ja. Deswegen nehme ich das Jugendlichen überhaupt nicht übel und will sie auch nicht als dumm darstellen. Aber eben auch nicht als voll er-wachsen. Darum erwarte ich gar nicht, dass du mir das jetzt glaubst. Dafür gehe ich davon aus, dass du in ein paar Jahren deine Meinung angepasst haben wirst. Und zwar nicht, weil du dann sowieso nicht mehr betroffen bist, sondern, weil du die Gedankengänge der Erwachsenen besser verstehen und einsehen kannst.
Es ist nicht so, dass am 18. Geburtstag ein Schalter umgelegt wird. Das ist ein Erkenntnisprozess, der sich über Jahre hinzieht. Bei manchen Jugendlichen beginnt er früher als bei anderen und ist manchmal auch mit 18 oder 19 noch nicht ganz abgeschlossen.

raumkampf ist raumkampf. Die Spiele sind vergleichbar was willst du mehr?
in der Hinsicht ist doch jedes Spiel einzigartig weil jedes seine eigene Geschite hat. Dann ist schon klar das es anders ist...
Vergleichbar ist alles. Ich bestreite auch gewisse Ähnlichkeiten nicht. Aber es gibt einen Unterschied zwischen Spielen, wo man an einer starken Zentralhandlung entlang Einsätze fliegt und wo allein das Können im Cockpit über Gelingen und Nichtgelingen einer Mission entscheidet (ob man nun überhaupt keine Einstellungen im Cockpit vornehmen kann wie in rein actionorientierten Spielen oder vielfältige Einstellungsmöglichkeiten hat wie in Simulationen), und Spielen mit eindeutig nichtlinearem Aufbau, wo der Fokus eben nicht nur auf dem Kampf liegt, sondern auch (und, zumindest bei den älteren Spielen ist das so, hauptsächlich; aber bei der grassierenden Konsolenverdummung mag sich das verlagert haben) auf den Handels- und Rollenspielelementen.

JUGENTLICHE im gegensatzt zu Kindern sind sehr wohl in der Lage eigenständige entscheidungen richtig einzuschätzen und zu treffen.
Eben das ,dass man uns das nicht zutraut oder wenigstens davon überzeugt indem man uns einmal zuhört, ist das problem.
Das allgemeine Nichtzutrauen lässt sich vertreten, da, wie du auch selbst sagtest, Jugendliche tatsächlich anders denken als Erwachsene (und mehr wie Kinder als wie Erwachsene, was Logik und Konsequenz angeht). Und wenn ich allerdings finde, dass man ihnen ruhig öfter zuhören könnte - es ist nicht alles falsch oder schlecht durchdacht, was sie sagen -, ist das das Vorrecht der Eltern bzw. der (erwachsenen) Gesellschaft allgemein.

In sachen politik magst du bei den meisten vielleicht recht haben dass sie trotzdem weniger Wissen haben, aber in sachen Computerspiele...
Da kennen sich die Jugentlichen meist besser aus, auch was die Auswirkungen davon betrifft.
jedenfalls besser als irgendwelche pseudo statisikten der politiker, deren stimmen nur laut werden weil das Volk jemanden will der handelt.
Erstens gibt es mehr erwachsene Spieler als jugendliche Spieler. Zweitens ist es, um Auswirkungen absehen zu können, nicht ausreichend, ab und an mit seinen Kumpels eine LAN-Party abzuhalten. Kinderpsychologie muss man studieren, und das kann man nur als Erwachsener. Drittens reden Politiker oft populistischen Blödsinn, nicht nur in diesem Bereich, was die real existierenden Gefahren aber nicht weniger real macht.


Ich halte unseren Jugendschutz für verbesserungsbedürftig (teilweise gehört er angezogen, teilweise wäre es sinnvoll, ältere Entscheidungen in die eine oder andere Richtung abzuändern), aber im Großen und Ganzen für richtig und angemessen. Eben auch, weil die Eltern das Recht haben, ihren Kindern jedes Spiel zu erlauben, das sie für altersgerecht halten. Das habe ich übrigens auch schon so gesehen, als ich noch jünger als 18 war (wenn auch wohl nicht mit 13 oder 14).
In diesem Alter habe ich übrigens selbst Spiele gespielt, die an sich nicht für meine Altersgruppe gedacht waren; ich will mich also gar nicht als Musterbeispiel darstellen. Allerdings waren meine Eltern damit mehr oder weniger einverstanden. Und ich habe auch ältere Spiele gespielt. Mit 15 oder so hatte ich eine Phase, wo ich mich sehr mit Text-Adventures beschäftigt habe. Da kann von Grafik teilweise keine Rede mehr sein, weil es nur Text gibt, und selbst wenn Bilder da sind, beschränken sie sich auf "Einzelaufnahmen" und zeigen keine Animation. Man kann also sehr wohl auch ganz ohne Nostalgie Gefallen an alten Spielen finden, auch wenn man von den Äußerlichkeiten her besseres gewohnt ist.
 
Jango_ schrieb:
Jeder Elder Scrolls Teil bekam bis jetzt immer bestwertungen.
Die ersten, wenn ich mich recht entsinne, nicht unbedingt. Über die Bewertungen von Oblivion lässt sich außerdem gut streiten (lässt sich wohl bei jeder Bewertung).
Oblivion bedient eben in den meisten Fällen die vorausgesetzten Bewertungskriterien, bei denen die Grafik keine unwichtige Rolle spielt.

Überall gibt es was zu entdecken und man kann überall hingehen wenn man einfach nur Lust hat.
Nenn es eben langweilig wenn die eine lineare Handlung lieber hast aber das sind die Inovationen von denen ich spreche.
Das war nicht innovativ. Im Jahre 2001 bot Gothic ebenso eine frei begehbare Welt, in der man immer was entdecken konnte - IMHO weitaus besser umgesetzt. Auch vor Gothic hat es ähnliche Elemente in Ansätzen schon gegeben, nur meines Wissen nach nie so reizvoll inszeniert.

In dem fall ist meiner Meinung nach die jüngere Generation klüger weil sie beides
eher objektiv bewerten.
:verwirrt: Nö, die bewerten genau so objektiv/subjektiv wie Ältere. Vorurteile hat jeder. Diese lassen sich jedoch keinesfalls kategorisch auf Generationen aufteilen. Sicher gibt es Tendenzen, aber du wirst in jeder Generation alle Variationen von Ansichten finden. Das hat hauptsächlich mit Vorlieben und Einstellungen zu tun, mit denen man an die Sache herangeht.

X3 oder eben Darkstar one. sie haben zwar einen Rollenspiel anteil aber das sind eben die neuen inovationen im Spiele Grene. Das Handeln ist eine Erweiterung auf den Actionteil, natürlich ist das was anderes als ein reiner Action shooter im raum aber es ist wie X wing Alliance doch mehr Apfel als Birne
Ich sehe zwar auch Parallelen, will Wraith aber nicht widersprechen. Dem gleichen Genre lassen sich Freelancer und X-Wing Alliance nicht zuordnen. Das wäre als würde man sagen: Dark Messiah und Oblivion wären sehr ähnlich, da sie beide in Fantasy-Szenarien spielen.
Die Location ist eben nicht das Genre. Kennst du Empire At War? Das spielt auch im Weltraum, ist mit Spielen wie Freelancer aber überhaupt nicht zu vergleichen.

Wraith Five schrieb:
Die Anfänge der Computerindustrie liegen im 19. Jahrhundert.
:eek: Kann ja sein, dass ich im Geschichtunterricht etwas verpasst habe, aber mit dem 19. Jahrhundert verbinde ich eher etwas wie die Kolonialmächte, industrielle Revolution, Napoleon usw.
Vielleicht solltest du deine Aussage nochmal überdenken. ;)
Oder habe ich irgendetwas komplett falsch verstanden oder überlesen?

Wie das Rollenspiel: das hat sich seit PST nicht nur nicht weiter-, sondern teilweise sogar zurückentwickelt. Das ist der Punkt: so ziemlich alle Spiele, die heute so rauskommen, hat es bereits einmal gegeben.
Auf die letzten Jahre bezogen, würde ich unter Beachtung einiger Ausnahmen zustimmen.
Dass sich Rollenspiele seit PST nicht weiterentwickelt hätten, stimmt aber nicht ganz. Nimm Baldur's Gate II. Ja, auch PST konnte schon so etwas wie eine inahltliche Gruppendynamik aufweisen (Anmerkung: ich habe das Spiel bisher noch nicht durchgespielt, weshalb ich möglicherweise Fehlaussagen mache), jedoch nicht vergleichbar mit der aus BG2. So ein Beziehungssystem hat es so vorher höchstens in Ansätzen gegeben und auch wenn es heute leider durch mehr oder weniger schlechte Nachmachungen ziemlich ausgelutscht wurde, ist es eine Bereicherung, auf die ich nicht verzichten will. Ebenso die nie wieder so gesehene Komplexität des Gesprächssystems im Allgemeinen und in vielen anderen Bereichen.
Ein weiteres Beispiel wäre Gothic I. Das Spiel macht zwar nicht alles völlig neu, gab IMHO Rollenspielen eine völlig neue Definition (man kann natürlich argumentieren, es würde sich um kein Rollenspiel mehr handeln).
Welches Rollenspiel hat vorher eine Welt geliefert, die (fast) wie aus einen Guss wirkt, die ein "glaubwürdiges" Altagsverhalten der NPCs bot, eine funktionelle (ich hoffe, man weiß, was ich damit meine) Musik einsetzte, Dialoge komplett vertont hatte (bin mir jetzt nicht sicher, ob das bei Vampire schon so war) usw.?
Ich wüsste keins. Gothic war keine völlige Neuerfindung (Ultima 9 ging glaube ich schon ein bisschen in die Richtung), hat das Genre des Rollespiels aber stark geprägt. Die Richtung, die viele Rollenspiele seitdem einschlagen, muss einem nicht gefallen, gefällt mir selber ja teilweise nicht, Innovation lässt sich Gothic wohl aber nicht absprechen.
 
:eek: Kann ja sein, dass ich im Geschichtunterricht etwas verpasst habe, aber mit dem 19. Jahrhundert verbinde ich eher etwas wie die Kolonialmächte, industrielle Revolution, Napoleon usw.
Vielleicht solltest du deine Aussage nochmal überdenken. ;)
Oder habe ich irgendetwas komplett falsch verstanden oder überlesen?
wiki Babbage :). PCs sind das natürlich nicht, im Grunde nicht mehr als sehr komplizierte und übergroße Taschenrechner, aber mehr als das waren die Computer des frühen 20. Jahrhunderts auch nicht (wie der Name ja schon sagt: Computer = Rechner).

Dass sich Rollenspiele seit PST nicht weiterentwickelt hätten, stimmt aber nicht ganz. Nimm Baldur's Gate II. Ja, auch PST konnte schon so etwas wie eine inahltliche Gruppendynamik aufweisen (Anmerkung: ich habe das Spiel bisher noch nicht durchgespielt, weshalb ich möglicherweise Fehlaussagen mache), jedoch nicht vergleichbar mit der aus BG2. So ein Beziehungssystem hat es so vorher höchstens in Ansätzen gegeben und auch wenn es heute leider durch mehr oder weniger schlechte Nachmachungen ziemlich ausgelutscht wurde, ist es eine Bereicherung, auf die ich nicht verzichten will. Ebenso die nie wieder so gesehene Komplexität des Gesprächssystems im Allgemeinen und in vielen anderen Bereichen.
Alles Bereiche, wo ich PST höher einstufen würde. Spiel es mal. Es ist toll (halt aufgrund des düsteren Settings nicht unbedingt massentauglich oder für Kinder geeignet). Man kann die Figureninteraktion in BG2 subjektiv als unterhaltsamer einschätzen, und es gab natürlich auch vor PST Nebencharaktere, die mehr waren als nur Schablonen und verlängerte Arme des Spielhelden, aber gerade dieser Punkt war für BG2 nicht neu. Ich könnte spontan nicht sagen, ob die Kabbeleien zwischen NPCs in BG2 wesentlich öfter auftraten, aber ich kann sagen, dass ich Streitigkeiten zwischen den NPCs - und zwischen NPC und Spieler - in PST als geistreicher und vielschichtiger empfunden habe. Und die NPCs selbst auch besser charakterisiert, obwohl wesentlich skurriler und abgefahrener.
Bei BG2 - wie bei den meisten Rollenspielen - ist der Hauptcharakter außerdem nur eine leere Hülle. Weniger als im Vorgänger, ja. Und natürlich hat er gewisse Verwandtschaftsverhältnisse, die sich auswirken, und ein besonderes Schicksal zu erfüllen. Und natürlich kann auch bei PST der Spieler mit der Hauptfigur mehr oder weniger machen, was er will. Aber die Charakterisierung des Namenlosen ist ungleich stärker nicht nur durch die Entscheidungen des Spielers, sondern auch durch die Spielumgebung und die Vergangenheit des Namenlosen geprägt. Da kommt BG2 nicht ran. (Kann man freilich auch als Negativpunkt für PST aufschreiben, weil es dem Spieler erschwert wird, sich ganz als Spielfigur zu verwirklichen. Ich werte die dafür gewonne Vielschichtigkeit der Handlung höher.) Die KotOR-Spiele haben sich in dieser Hinsicht imho sehr an PST orientiert.
Damit man mich nicht falsch versteht: BG2(+Erweiterung) ist ein hervorragendes Rollenspiel, eines der besten. Aber halt nicht PST.

Welches Rollenspiel hat vorher eine Welt geliefert, die (fast) wie aus einen Guss wirkt, die ein "glaubwürdiges" Altagsverhalten der NPCs bot, eine funktionelle (ich hoffe, man weiß, was ich damit meine) Musik einsetzte, Dialoge komplett vertont hatte (bin mir jetzt nicht sicher, ob das bei Vampire schon so war) usw.?
Ich wüsste keins. Gothic war keine völlige Neuerfindung (Ultima 9 ging glaube ich schon ein bisschen in die Richtung), hat das Genre des Rollespiels aber stark geprägt. Die Richtung, die viele Rollenspiele seitdem einschlagen, muss einem nicht gefallen, gefällt mir selber ja teilweise nicht, Innovation lässt sich Gothic wohl aber nicht absprechen.
Ich mochte 'Gothic' nicht, weil mir das Actionelement missfiel (erstens prinzipiell und zweitens in der Ausführung). Nachdem ich es auch erst ein paar Jahre nach der Veröffentlichung gekauft habe (ich glaube, da war 'Gothic 2' schon einige Zeit draußen) und es, wie gesagt, von mir nur halbherzig gespielt wurde, kann ich nicht spontan sagen, inwieweit es da zum Veröffentlichungszeitpunkt Innovationen nach vorne gab.
Ich habe auch nur von teilweiser Rückentwicklung gesprochen. 'Neverwinter Nights' bot auch etwas Neues mit seinem sehr modularen Aufbau und dem Versprechen, als Computerplattform für papierbasierte und davor auch mit Papier gespielte Rollenspiele bereit zu stehen. Aber handlungs- und figurentechnisch - was bisher von keiner tatsächlichen oder nur so wahrgenommenen technischen Innovation aufgewogen werden konnte - bleibt PST die Krone des Genres.
 
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wiki Babbage :). PCs sind das natürlich nicht, im Grunde nicht mehr als sehr komplizierte und übergroße Taschenrechner, aber mehr als das waren die Computer des frühen 20. Jahrhunderts auch nicht (wie der Name ja schon sagt: Computer = Rechner).
Dann habe ich mich da wohl geirrt. Schön, dass ich jetzt besser bescheid weiß.


Alles Bereiche, wo ich PST höher einstufen würde. Spiel es mal.
Habe ich ja schon getan. Das war allerdings zu der Zeit, in der mir PC-Spiele immer unwichtiger wurden. Seitdem habe ich immer mal wieder Spiele neu angefangen, wirklich intensiv aber hauptsächlich meine Spielefavoriten wie die Baldur's Gate- und Gothic-Serie sowie Trackmania und Kotor II zum x-ten Mal gespielt.
Da ich an einer Stelle in PST nicht weiterkam, habe ich dann aufgehört, obwohl ich das Spiel fantastisch, wenn auch sehr sperrig fand.
Ich habe immer wieder mal mit dem Gedanken gespielt, es nochmal rauszukramen, mich dann aber wegen des enormen Zeitaufwands dagegen entschieden.

Es ist toll (halt aufgrund des düsteren Settings nicht unbedingt massentauglich oder für Kinder geeignet). Man kann die Figureninteraktion in BG2 subjektiv als unterhaltsamer einschätzen, und es gab natürlich auch vor PST Nebencharaktere, die mehr waren als nur Schablonen und verlängerte Arme des Spielhelden, aber gerade dieser Punkt war für BG2 nicht neu. Ich könnte spontan nicht sagen, ob die Kabbeleien zwischen NPCs in BG2 wesentlich öfter auftraten, aber ich kann sagen, dass ich Streitigkeiten zwischen den NPCs - und zwischen NPC und Spieler - in PST als geistreicher und vielschichtiger empfunden habe. Und die NPCs selbst auch besser charakterisiert, obwohl wesentlich skurriler und abgefahrener.
Aber hat PST auch dieses so komplexe vielschichtige Gesprächssystem wie Baldur's Gate II"? Inhaltlich fand auch ich PST um einiges interessanter. Nur wirkten die Gespräche in PST sehr linear aufgebaut, boten nicht dieses dynamische auf die Handlungen des Spielers angepasste System. Vielleicht konnte ich es auch nur nicht entdecken.


Ich mochte 'Gothic' nicht, weil mir das Actionelement missfiel (erstens prinzipiell und zweitens in der Ausführung). Nachdem ich es auch erst ein paar Jahre nach der Veröffentlichung gekauft habe (ich glaube, da war 'Gothic 2' schon einige Zeit draußen) und es, wie gesagt, von mir nur halbherzig gespielt wurde, kann ich nicht spontan sagen, inwieweit es da zum Veröffentlichungszeitpunkt Innovationen nach vorne gab.
Gothic entspricht eben nicht mehr dem konventionellen Rollenspiel, was aber auch für die Innovation spricht. Dass das anderen nicht gefällt, finde ich völlig in Ordnung, meinen Geschmack trifft die Serie aber genau (auch der dritte Teil).
Was Tiefe von Gesprächen und Handlung angeht, es ist weit entfernt von Spielen wie PST oder Kotor II, aber man versucht das auch gar nicht zu erreichen (andere Spiele versuchen es und versagen dabei oft kläglich); es ist nicht Mittelpunkt des Spiels.

Aber handlungs- und figurentechnisch - was bisher von keiner tatsächlichen oder nur so wahrgenommenen technischen Innovation aufgewogen werden konnte - bleibt PST die Krone des Genres.
Da würde ich nicht widersprechen wollen. Aber Innovationen können auch außerhalb von Handlung, Figuren und Technik herauskommen.
Ein Problem wäre ja auch, dass ein Spiel wie PST heute wohl nur noch wenige Käufer finden würde. Es wären sicher genügend Leute da, die ein ähnlich niveauvolles Spiel entwerfen könnten. Es traut sich nur keiner.
 
Habe ich ja schon getan.
Ok, dann spiel es mal durch ;). In den Ferien oder so.

Aber hat PST auch dieses so komplexe vielschichtige Gesprächssystem wie Baldur's Gate II"? Inhaltlich fand auch ich PST um einiges interessanter. Nur wirkten die Gespräche in PST sehr linear aufgebaut, boten nicht dieses dynamische auf die Handlungen des Spielers angepasste System. Vielleicht konnte ich es auch nur nicht entdecken.
BG2 habe ich nicht gespielt, seit es herausgekommen ist, insofern bin ich nicht sicher, was du meinst. Wenn man in PST ein Gespräch führt, hat man halt mehrere Antwortmöglichkeiten zur Auswahl. Und nach der Antwort wieder mehrere Möglichkeiten. Und wieder. Es gibt sehr, sehr viel zu lesen in PST.
Die Party-Mitglieder streiten sich gegenseitig und mit dem Spieler. Der Spieler kann jederzeit mit ihnen reden und sich Hilfestellung für eine bestimmte Aufgabe abholen oder einfach etwas über die Vergangenheit einer Figur erfahren. Dabei hat man vielseitige Verhaltensmöglichkeiten, die teilweise dazu führen, dass der NPC beleidigt ist (und sogar aus der Party austritt), teilweise einfach nur zur besseren Charakterisierung eines NPCs beitragen, teilweise ergeben sich aus diesen Gesprächen neue Quests und teilweise neue Fähigkeiten für sowohl NPC als auch den Spielercharakter.

Da würde ich nicht widersprechen wollen. Aber Innovationen können auch außerhalb von Handlung, Figuren und Technik herauskommen.
Naja, sonst fielen mir nur das Gameplay ein und das allgemeine, große Spielkonzept. In letzterem Bereich gab es eben, das ist mein Argument, schon lange nichts Neues. Auch 'Gothic' ist vom Prinzip her auch nicht viel anders als 'Daggerfall' auf (und wenn man böse sein will auf Slashern wie 'Diablo'), inkl. Action-Anteil und Bugs, auch wenn es vielleicht eines der ersten Spiele war, die eine so große/detaillierte offene Spielumgebung hatten.

Ein Problem wäre ja auch, dass ein Spiel wie PST heute wohl nur noch wenige Käufer finden würde. Es wären sicher genügend Leute da, die ein ähnlich niveauvolles Spiel entwerfen könnten. Es traut sich nur keiner.
Es gäbe sicher auch Käufer, genau wie es für das quasi ausgestorbene Genre des Adventures Käufer gäbe (und auch gibt, wie 'The Longest Journey' und 'Runaway' beweisen; beide halt in Europa produziert statt in Amerika). Durch die Konsolen- und Shooter-Verdummung nur eben nicht so viele, dass man damit den großen Reibach machen könnte. Das ist der Grund, warum die großen amerikanischen Spieleschmieden sich hier zurückhalten. Dabei wären diese Spiele bestimmt erfolgreich, halt in einem kleineren Rahmen.

Übrigens habe ich gestern mal die ein Jahr alte 'Timeshift'-Demo angespielt und war nicht sonderlich angetan. Ein Shooter, der es mir nicht erlaubt, mit den Pfeiltasten zu spielen, kann nicht erwarten, von mir positiv bewertet zu werden. Das Gimmick mit der Zeitkontrolle ist zwar ganz nett, aber was muss ich lesen? Das Spiel wurde seitdem quasi vollständig überarbeitet, und während man nach wie vor mit der Zeit herumspielen kann, entscheidet der Computer, wann man vor- oder zurückspult, und nicht mehr der Spieler. Das ist gegenüber den anderen genannten Spielen ja wohl ein Rückschritt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, dann spiel es mal durch ;). In den Ferien oder so.
Installiert ist es schon mal und angefangen habe ich auch. Allerdings bin ich immer noch mitten in "Gothic II - Die Nacht des Raben" (mal wieder). Wenn ich mir dann mal Zeit für's Spielen nehme, ist das meistens nicht besonders lang, weshalb ich dann lieber zu Gothic greife.
Aber ich habe mir fest vorgenommen PST mal durchzuspielen (für mich gehört es zu den Spielen, die man einfach mal gespielt haben sollte).

BG2 habe ich nicht gespielt, seit es herausgekommen ist
? Das heißt, du hast es gespielt, bevor es herausgekommen ist?

insofern bin ich nicht sicher, was du meinst. Wenn man in PST ein Gespräch führt, hat man halt mehrere Antwortmöglichkeiten zur Auswahl. Und nach der Antwort wieder mehrere Möglichkeiten. Und wieder. Es gibt sehr, sehr viel zu lesen in PST.
Die Party-Mitglieder streiten sich gegenseitig und mit dem Spieler. Der Spieler kann jederzeit mit ihnen reden und sich Hilfestellung für eine bestimmte Aufgabe abholen oder einfach etwas über die Vergangenheit einer Figur erfahren. Dabei hat man vielseitige Verhaltensmöglichkeiten, die teilweise dazu führen, dass der NPC beleidigt ist (und sogar aus der Party austritt), teilweise einfach nur zur besseren Charakterisierung eines NPCs beitragen, teilweise ergeben sich aus diesen Gesprächen neue Quests und teilweise neue Fähigkeiten für sowohl NPC als auch den Spielercharakter.
Das gibt es auch alles in BG2. Was ich aber eigentlich meine, wohl nicht wirklich zu erklären weiß... Ich probier es mal mit einem Beispiel: Man kann bekanntlich in BG2 immer jeweils 5 Personen mitnehmen. Diese reden mit dir, sie reden untereinander. Du kannst durch Eingreifen oder direktes Antworten ihre und deine Beziehung, somit auch die kommenden Dialoge beeinflussen. Diese können schon bei mehrmaligem Durchspielen mit den gleichen Begleitern stark voneinander abweichen. Dazu kommt noch, dass dir insgesamt 16? Begleiter zur Verfügung stehen. Solbald du nur einen austauschst, ist wieder eine komplett neue Situation gegeben. Welche Möglichkeiten sich daraus ergeben, ist ersichtlich.
Das macht BG2 jedesmal zu einem neuen faszinierenden Spielerlebnis. Dieses System ist bei weitem nicht bis ins letzte Detail ausgeschöpft, ich habe es aber noch nicht mal ansatzweise in früheren bzw. folgenden Spielen gefunden; in PST nicht und auch nicht wirklich in den Kotor-Teilen (in Neverwinter Nights sowieso nicht).
Ich hoffe, du kannst jetzt ansatzweise erkennen, was ich meine.


Naja, sonst fielen mir nur das Gameplay ein und das allgemeine, große Spielkonzept. In letzterem Bereich gab es eben, das ist mein Argument, schon lange nichts Neues.
Gerade hier sehe ich wichtige Weiterentwicklungen in Gothic. Neu war vieles nicht unbedingt, aber es wurden sehr viele neue Fassetten dargeboten.

Es gäbe sicher auch Käufer, genau wie es für das quasi ausgestorbene Genre des Adventures Käufer gäbe (und auch gibt, wie 'The Longest Journey' und 'Runaway' beweisen; beide halt in Europa produziert statt in Amerika). Durch die Konsolen- und Shooter-Verdummung nur eben nicht so viele, dass man damit den großen Reibach machen könnte. Das ist der Grund, warum die großen amerikanischen Spieleschmieden sich hier zurückhalten. Dabei wären diese Spiele bestimmt erfolgreich, halt in einem kleineren Rahmen.
Sicher gäbe es Käufer. Ich würde mir ein innovatives und anspruchvolles Rollenspiel, wenn es dann gut umgesetzt ist, sofort kaufen. Nur musst du als Hersteller erst einmal einen Publisher davon überzeugen, dass der Verkauf keine völlige Pleite wird. Dass das bei Adventures möglich ist, hat sich langsam herauskristallisiert. Bei Rollenspielen gibt es jedoch drei Arten, die für Erfolg stehen: die Spiele von Bioware, Piranha Bytes und (ich komme gerade nicht auf den Namen der Oblivion-Hersteller). Alles andere ist im Grunde daran angelehnt. Two Worlds ist nicht wirklich mehr als eine Gothic/ Oblivion-Mischung, The Witcher ist (vermutlich) Bioware mit Gothic-Touch, Obsidion kann man sowieso mit Bioware 2 bezeichnen, was nicht böse gemeint ist. Es wird schwierig sein, was wirklich Neues zu kreieren. Dass Rollenspiele Ende der 90er/ Anfang des jetzigen Jahrzehnts einen Innovationschub erhielten (BG2, PST, Gothic) ist letztendlich wohl darauf zurückzuführen, dass konventionelle Rollenspiele keine Aussicht auf Erfolg mehr boten.
 
Installiert ist es schon mal und angefangen habe ich auch. Allerdings bin ich immer noch mitten in "Gothic II - Die Nacht des Raben" (mal wieder). Wenn ich mir dann mal Zeit für's Spielen nehme, ist das meistens nicht besonders lang, weshalb ich dann lieber zu Gothic greife.
Aber ich habe mir fest vorgenommen PST mal durchzuspielen (für mich gehört es zu den Spielen, die man einfach mal gespielt haben sollte).
Ich habe mir übrigens nach dem Gerede über 'BioShock' den Vorgänger gegriffen mit dem Entschluss, es auch mal ohne Hilfen fertig zu spielen. In der Tat (und nach wie vor) ein sehr gutes, intelligentes Actionspiel mit sehr vielen Rollenspielelementen, das in seinem Leveldesign und seinem Gegnerverhalten in hohem Maße realistisch ist. Und anders als bei 'BioShock' kann man es auch auf betagteren Rechnern spielen, man muss es nicht nach Hause telefonieren lassen, man kann es öfter als ein halbes Dutzend Mal installieren, und es wird einem bei der Installation kein Rootkit-Kopierschutz untergejubelt, den man danach nur mit Mühe wieder wegbekommt. Da ziehe ich 'System Shock 2' eindeutig vor.

? Das heißt, du hast es gespielt, bevor es herausgekommen ist?
Ich habe es gespielt, als es rauskam, und seitdem nicht mehr.

Das gibt es auch alles in BG2. Was ich aber eigentlich meine, wohl nicht wirklich zu erklären weiß... Ich probier es mal mit einem Beispiel: Man kann bekanntlich in BG2 immer jeweils 5 Personen mitnehmen. Diese reden mit dir, sie reden untereinander. Du kannst durch Eingreifen oder direktes Antworten ihre und deine Beziehung, somit auch die kommenden Dialoge beeinflussen. Diese können schon bei mehrmaligem Durchspielen mit den gleichen Begleitern stark voneinander abweichen. Dazu kommt noch, dass dir insgesamt 16? Begleiter zur Verfügung stehen. Solbald du nur einen austauschst, ist wieder eine komplett neue Situation gegeben. Welche Möglichkeiten sich daraus ergeben, ist ersichtlich.
In PST gibt es weniger potentielle Party-Mitglieder, aber ansonsten wollte ich da keinen Unterschied festmachen. Eine quantitative (oder auch nur qualitative) Aussage kann ich aber natürlich nicht machen, solange ich meine Erinnerung nicht aufgefrischt habe.

Sicher gäbe es Käufer. Ich würde mir ein innovatives und anspruchvolles Rollenspiel, wenn es dann gut umgesetzt ist, sofort kaufen. Nur musst du als Hersteller erst einmal einen Publisher davon überzeugen, dass der Verkauf keine völlige Pleite wird. [...] Dass Rollenspiele Ende der 90er/ Anfang des jetzigen Jahrzehnts einen Innovationschub erhielten (BG2, PST, Gothic) ist letztendlich wohl darauf zurückzuführen, dass konventionelle Rollenspiele keine Aussicht auf Erfolg mehr boten.
Profitgedanken spielen sicher eine Rolle, damals wie heute, aber den Entwicklern (oder den Vertreibern) so ganz den nicht materiell begründeten Willen zur Innovation absprechen, würde ich jetzt nicht. Ich kenne keine Verkaufszahlen, aber Rollenspiele im althergebrachten Stil (wie die 'Might & Magic'-Reihe) gab es auch nach 'Fallout' und 'Baldur's Gate' (und die genannte Reihe hat ihre Spielweise auch nicht wesentlich geändert oder angepasst). Seit 2000 nicht mehr, aber es ist ein Unterschied, ob ein bestimmter Spieltyp erst unpopulär wird und dann die Innovation kommt, oder ob der Spieltyp nach der Innovation an Popularität verliert.
 
@Wraith Five
Auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt total blamiere... ;)
Als leidenschaftlicher RPG-Zocker besitze ich auch BG2 und ich habe das Spiel geliebt als es raus kam. Es ist sogar heute noch unter meinen persönlichen Top 10 der RPG's für PC. Jetzt nennst du PST in einem Atemzug mit BG2 (bzw. du empfindet es sogar als das bessere Game). Damit hast du meine Neugier auf das Spiel geweckt und ich würde es sehr gerne mal spielen. Aber ich kann leider mit dem Kürzel "PST" nichts anfangen. Welches Spiel verbirgt sich hinter "PST"?
 
Star Wars Battlefront halte ich nicht unbedingt für ein überragendes Spiel und Spielerlebnis, dennoch war es nicht schlecht und sorgt kurzweilig auch mal für Spaß.
Daher eine: 3
 
Battlefront 1 habe ich nie in meinen Leben gesehen, geschweige dem gespielt. Ich habe nur Battlefront 2.

Und Battlefront 2 finde ich gar nicht mal so schlecht. Das es eine SP-Kampagne beinhaltet, finde ich, auch wenn sie zwar ziemlich kurz geraten ist und relativ einfach ist, als gelungene Spielvariante. Man sollte nicht vergessen, dass das Spiel eigentlich als Multiplayer-Game ausgelegt ist. Zum Vergleich, bei den Battlefield-Spielen gibt es überhaupt keine SP-Kampagne.
Die Idee mit den Helden (Jedi, Sith usw.) finde ich auch gelungen. Damit kann man ziemlich zügig die Tickets der Gegner schmälern. :braue Allein, oder mit Freunden, nur gegen Bots macht es schon Spaß. Doch wenn man gegen menschliche Gegner spielt, müssen sie deaktiviert werden. In dem Fall sind die Helden einfach nur Spaßkiller, da sie unausgeglichen sind. Einige sind stellenweise einfach zu mächtig (z.B. Darth Vader) und einige eigentlich nur ein Witz (z.B. Boba Fett).
Von der Anzahl der Maps, kann ich mich nicht beklagen. Weitaus mehr als bei Battlefied 2 und Battlefield 2142. Aber, da ich wie schon gesagt, Battlefront 1 nicht besitze, habe ich kein Vergleich zwischen Battlefront 1 und Battlefront 2.

Meine Lieblingsmaps sind Hoth, Kashyyk (aber nur auf der Seite der Republik) und so ziemlich alle Weltraumschlachten. :D
 
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