Tagespolitik allgemein

Doch! Du würdest das treiben eines Neo-Neandertalers auch nicht tolerieren wenn er Jahrelang Wild im Wald erlegt und Frauen auf den Kopf haut um sie in seine Höhle zu bringen....

Ich meinte natürlich die Lebensumstände und Sitten in Kleinasien vor 1400 Jahren, nicht heute. Das polemisch auszuschlachten und auf die heutige Zeit übertragen ist ganz schlechter Stil und eine bewusste Provokation.

moses schrieb:
Nö ist es nicht.
Das Recht einen solchen Film zu machen nennt man Freiheit.
Und damit hat der islamistiche Mob nun ganz sicher nichts am Hut.
Und warum man nun unbedingt auf desen Mob rücksicht nehmen soll ist mir nicht klar.

Wieviel haben denn die Vögel, die den Film produziert haben mit Freiheit am Hut? Die sind in ihren Ansichten doch genauso radikal wie die Brüder, die jetzt die Botschaften verwüsten.

C.
 
Ich meinte natürlich die Lebensumstände und Sitten in Kleinasien vor 1400 Jahren, nicht heute.

So habe ich das auch verstanden... Jedenfalls würde eine Gruppe aus dem 6-7. Jhr. mit bestimmten moralischen Ansichten nicht ins 21. Jhr. passen....Weshalb also promovieren diese Menschen das? Und das Heute noch....


Wieviel haben denn die Vögel, die den Film produziert haben mit Freiheit am Hut? Die sind in ihren Ansichten doch genauso radikal wie die Brüder, die jetzt die Botschaften verwüsten.

War die Feder wirklich so scharf wie das Schwert?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wüsste jetzt nicht, dass die überwältigende Mehrheit der Muslime ihrem Propheten dahingehend nacheifert, dass sie jetzt in Massen 9-jährige Mädchen ehelichen. Genauso kenne ich keine Protestanten, die Luthers Ansichten zur Hexenverbrennung teilen, um mal bei meinem Beispiel zu bleiben.

Es geht ja auch nicht darum, dass man in allen Fällen exakt so leben muss, sondern darum was erlaubt und im Falle der Mohammedbeleidigung eben nicht erlaubt ist.

Nur, die Teilnehmer bei diesen Ausschreitungen werden wohl kaum zu der Sorte Gläubiger gehören, die mit Rationalität die Regeln ihrer Religion reflektieren. Da gilt eben wirklich nichts anderes als die Religion. Und die sehen eben so nette Dinge wie Auspeitschen oder direkt Tod für Blasphemie vor.

Es ist halt auch immer die Frage, wie ein solches Thema aufgearbeitet wird. Ich denke mal ein möglichst objektiver Film über das Leben und Wirken Mohammeds wird in der arabischen Welt sicherlich anders aufgenommen, als ein hetzerisches Pamphlet einer fundamentalistischen und rechtsradikalen christlichen Splittergruppe zu dessen Herstellung Mitwirkende getäuscht wurden und man ihnen per Synchronisation falsche Aussagen in den Mund gelegt hat.

Die haben den Film doch gar nicht gesehen und von den Hintergründen wissen sie bestimmt erst recht nichts.
Selbst wenn ändert das nichts an der Tatsache, dass ihr Prophet beleidigt wurde.
Wie gesagt, die reflektieren doch gar nicht.

Die Typen, die diesen Film verbrochen haben, sind doch keinen Deut besser als die Spinner, die jetzt die Botschaften stürmen, vielleicht mit dem einzigen Unterschied, dass die Filmemacher genau wissen, was sie tun und die Botschafts-Randalierer mitunter nichtmal lesen und schreiben können.

Ich finde schon das Gewalt gegen Unschuldige wesentlich verachtenswerter ist, als einen miserablern Film zu provokativen Zwecken zu drehen, aber wenn du meinst.

Kritik wird am Islam zumindest seit Jahren geübt, nur nicht auf die polemische Art und Weise wie es dieser Film anscheinend tut.

Natürlich wird das getan.

Z.B. hier, hier und hier
 
Ich meinte natürlich die Lebensumstände und Sitten in Kleinasien vor 1400 Jahren, nicht heute. Das polemisch auszuschlachten und auf die heutige Zeit übertragen ist ganz schlechter Stil und eine bewusste Provokation.

Wieso?
Das Leben von Mohamed soll doch wohl für jeden Moslem ein Vorbild sein, oder nicht?

Wieviel haben denn die Vögel, die den Film produziert haben mit Freiheit am Hut?

Keine Ahnung,
aber das die die Scharia einführen wollen und dafür Leute umbringen währe mir neu.
 
Für mich bedeutet Polemik das Argumentieren gegen den Debbatiergegner mit überspitzten Formulierungen und Angriffen ohne auf einen Kompromiss hinzuarbeiten, sondern die Argumentation des Gegner zu zerschlagen oder ad absurdum zu führen um die eigene zu stärken. Satire und Kritik können dazugehören.

Das sehe ich bei den drei Teilen gegeben. (Oder ist meine Definition falsch?)

Aber du willst mir doch nicht erzählen, dass das Ziel der Filmmacher Gesellschaftskritik war.

Nein. Ich will dir erzählen, dass egal welches Ziel sie verfolgt haben, ihr Tun bei Weitem nicht so schwer wiegt wie abfackelnd und mordend durch die Lande zu ziehen, weil man nicht zivilisiert auf eine Anfeindung reagieren kann.
Es gibt für diese Gewalt keine Rechtfertigung. Deswegen ist es völlig egal ob der Film gut oder schlecht, wahr oder falsch, berechtigt oder unberechtigt ist.

(Als hätte die (arabische) Welt auch keine anderen Probleme. Ein gewisser Al-Assad lacht sich bestimmt ins Fäustchen, weil er vorerst aus den Nachrichten verschwunden ist.)
 
Für mich bedeutet Polemik das Argumentieren gegen den Debbatiergegner mit überspitzten Formulierungen und Angriffen ohne auf einen Kompromiss hinzuarbeiten, sondern die Argumentation des Gegner zu zerschlagen oder ad absurdum zu führen um die eigene zu stärken. Satire und Kritik können dazugehören.

Für mich ist Polemik vor allem unsachlich. Ja, sie kann Teil von Kritik und Satire sein, aber in einem sachlichen Rahmen. Und genau der ist bei den Filmemacher nicht gegeben, so weit ich das sehen kann. Außer zu provozieren haben diese Typen nichts im Sinn gehabt.

Ich will dir erzählen, dass egal welches Ziel sie verfolgt haben, ihr Tun bei Weitem nicht so schwer wiegt wie abfackelnd und mordend durch die Lande zu ziehen, weil man nicht zivilisiert auf eine Anfeindung reagieren kann.

Das brauchst Du mir nicht erzählen, das sehe ich genauso.
Ich finde nur, dass der Film kein schützenswertes Gut ist, wenn er denn so ist, wie er in den Medien geschildert wird. Dass der Film gänzlich Selbstreflexion vermissen lässt und lediglich dazu dient eine Religion an den Pranger zu stellen, um damit lediglich die Gläubigen zu provozieren.
Freie Meinungsäußerung schön und gut, aber dieser Grundsatz hat auch seine Grenzen, spätestens dann wenn ich mit meiner Meinung Menschen direkt angreife. Das ist sogar verboten und zwar aus gutem Grund.
 
Zuletzt bearbeitet:
Als damals "Die letzte Versuchung Christi" in die Kinos kam gab es auch einen Aufschrei beleidigter Christen..trotzdem wurden nicht zwischendurch mal Botschafter ermordet und fremdes Hoheitseigentum gebrandschatzt.Ähnliches bei "Die Passion Christi" von Gibson..was haben sich die Juden aufgeregt..und trotzdem wurde niemand getötet..

Aber kommt ein Machwerk das gegen den heiligen Propheten angeht ans Tageslicht ist das ein Freifahrtsschein für Fanatiker und sonstige Spinner?
Schade das die amerikanische Botschaft nicht besser geschützt war..ich hätte ein paar Garben über die Köpfe des Mobs ballern lassen und wenn das nicht reicht auch ne Handbreit tiefer..
Der Islam ist und bleibt eine den Ungläubigen gegenüber menschenfeindliche Religion..Basta!
 
Keine Ahnung,
aber das die die Scharia einführen wollen und dafür Leute umbringen währe mir neu.

Trotzdem möchte ich in keinem Staat leben, in dem christliche Fanatiker das Sagen haben, genauso wenig, wie ich in einem Staat leben möchte, in dem islamische Fanatiker das Zepter schwingen. Fanatiker sind im Grunde immer bereit, ab einem gewissen Punkt für ihre Überzeugungen zu töten.

Das brauchst Du mir nicht erzählen, das sehe ich genauso.
Ich finde nur, dass der Film kein schützenswertes Gut ist, wenn er denn so ist, wie er in den Medien geschildert wird. Das der Film gänzlich Selbstreflexion vermissen lässt und lediglich dazu dient eine Religion an den Pranger zu stellen, um damit lediglich die Gläubigen zu provozieren.
Freie Meinungsäußerung schön und gut, aber dieser Grundsatz hat auch seine Grenzen, spätestens dann wenn ich mit meiner Meinung Menschen direkt angreife. Das ist sogar verboten und zwar aus gutem Grund.

:thup:

C.
 
David Somerset schrieb:
Ich finde nur, dass der Film kein schützenswertes Gut ist, wenn er denn so ist, wie er in den Medien geschildert wird. Das der Film gänzlich Selbstreflexion vermissen lässt und lediglich dazu dient eine Religion an den Pranger zu stellen, um damit lediglich die Gläubigen zu provozieren.

Seit wann muss Kunst Selbstreflexion üben und darf nicht provozieren?

David Somerset schrieb:
Freie Meinungsäußerung schön und gut, aber dieser Grundsatz hat auch seine Grenzen, spätestens dann wenn ich mit meiner Meinung Menschen direkt angreife. Das ist sogar verboten und zwar aus gutem Grund.

Dann darf man also zB Nazis demnächst nicht mehr direkt angehen?

Trotzdem möchte ich in keinem Staat leben, in dem christliche Fanatiker das Sagen haben, genauso wenig, wie ich in einem Staat leben möchte, in dem islamische Fanatiker das Zepter schwingen.

Ich auch nicht.
Ich möchte aber auch nicht in einem Staat leben in dem Filme verboten werden weil sie einer Gruppe nicht gefallen.

Fanatiker sind im Grunde immer bereit, ab einem gewissen Punkt für ihre Überzeugungen zu töten.

Dann muss man gegen sie einschreiten.
Ist halt immer eine Gratwanderung wann man einschreitet.

Der Islam ist und bleibt eine den Ungläubigen gegenüber menschenfeindliche Religion..Basta!

:thup:
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Islam ist und bleibt eine den Ungläubigen gegenüber menschenfeindliche Religion..Basta!

Selbst den Glaubenbrüdern gegenüber übt er kaum Toleranz.
Fakt ist doch das am von Seiten des Islams immer mehr und immer mehr fordert und diesen Forderungen gerade in Deutschland immer mehr nachgegeben wird und am bei Kritik schnell in eine bestimmte Ecke gestellt wird..
Hoffendlich wird nicht eines Tages in den Geschichtsbüchern stehen daß im 21.Jahrhundert Deutschland islamisch wurde.
Weil es vergessen hat bzw. sich geweigert hat. sich zu wehren.
 
Lieber Jedihammer,

mit Unverständnis habe ich deinen provokativen Text gelesen.
Wir alle sollten die Anhänger der "Religion des Friedens" mit Freude und offenen Armen empfangen.
Sie bereichern unsere Kultur und machen unser Leben bunter.
Wir müssen uns dafür nur ein wenig anpassen. ;)
 
Ein kleiner Zwischeneinwurf:

Wer sich sowas ansieht/antut, das Thema wird auch in zwei Talkshows heute und morgen (oder später in den Mediatheken) zum Gegenstand gemacht. Ich werd mir wohl beides geben, da Gäste kommen, die ich doch gerne dazu hören würde.

Heute abend um 22:30 auf PULS 4 diskutieren in Pro und Contra: Fritz Edlinger,
Christian Ultsch, David Harnasch, Imam Sheikh Hassan Dabbagh sowie Gerald Karner.

Morgen abend um 22:45 in der ARD diskutieren in Menschen bei Maischberger :

(Natürlich...) Peter Scholl-Latour, Alice Schwarzer, Khola-Maryam Hübsch,Barino Barsoum, Tarek Al-Wazir, Uwe Schünemann.
 
Der Islam ist und bleibt eine den Ungläubigen gegenüber menschenfeindliche Religion..Basta!

wie geht denn dieses Daumensmiley?! naja, absolute Zustimmung auf jeden Fall! (und das kommt nun wirklich selten vor)

Jedihammer schrieb:
Selbst den Glaubenbrüdern gegenüber übt er kaum Toleranz.
Fakt ist doch das am von Seiten des Islams immer mehr und immer mehr fordert und diesen Forderungen gerade in Deutschland immer mehr nachgegeben wird und am bei Kritik schnell in eine bestimmte Ecke gestellt wird..
Hoffendlich wird nicht eines Tages in den Geschichtsbüchern stehen daß im 21.Jahrhundert Deutschland islamisch wurde.
Weil es vergessen hat bzw. sich geweigert hat. sich zu wehren.

Vollkommen richtig. Diese Religion bzw. deren Vertreter fordern Akzeptanz, Toleranz, Respekt, aber üben das gegenüber anderen Religionen oder der freien westlichen Welt absolut nicht aus.

moses schrieb:
mit Unverständnis habe ich deinen provokativen Text gelesen.
Wir alle sollten die Anhänger der "Religion des Friedens" mit Freude und offenen Armen empfangen.
Sie bereichern unsere Kultur und machen unser Leben bunter.
Wir müssen uns dafür nur ein wenig anpassen

Ich bin der Meinung, dass das von den deutschen Gutmenschen geliebte Experiment "Multi-Kulti-Gesellschaft" in Deutschland mehr als gescheitert ist. (moses: deinen ironischen Unterton habe ich natürlich verstanden ;) )
 
Zurück
Oben