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Tyrus Ventar

Dieses Thema im Forum "Organisationen und Mitglieder" wurde erstellt von Darth Draconis, 10. Dezember 2006.

  1. Darth Draconis

    Darth Draconis Diabolus ex Machina

    "The Jedi gain power through understanding, the Sith gain understanding through power."



    Name: Tyrus Ventar

    Titel: Sith Adept

    Meister: Darth Ysim

    Rasse: Mensch

    Geburtsplanet: Ord Mantell

    Alter: 22

    Größe: 1,80m

    Augenfarbe: grau

    Aussehen:

    Tyrus wirkt stets gepflegt mit seinen mittellangen schwarzen Haaren welche immer perfekt sitzen. Die grauen geheimnisvolle Augen erhalten wohl zum Teil ihre Wirkung durch den akkuraten Schwung der dunklen Brauen und ein ebenmäßiger Teint rundet das interessante Gesicht ab, auf dessen Zügen meist ein recht herablassendes leichtes Lächeln zu finden ist. Die Lippen die dieses Lächeln formen sind eher dünn, geben ihm ein ernstes, autoritäres Gesicht. Dieses Gesicht, welches leicht blass ist, als ob die Sonne sie nie geküsst hätte, ist makellos, ohne irgendwelche Elemente die es stören würden wie Unreinheiten oder Narben.
    Tyrus? Augen sind das erste was einem auffällt wenn man ihn aussieht, sie besitzen etwas geheimnisvolles, und doch sprühen sie geradezu vor Energie und Elan, das Feuer welches in ihnen lodert würde ausreichen um die Galaxis in Brand zu setzen. Ihr grauer Schein durchdringt den Gegenüber, macht das Wesen unruhig, wenn sie auf ihnen lasten. Sein Kleidungsstil wechselt nicht oft, nach Tyrus Ansicht muss seine Kleidung eher einen praktischen, als einen ästethischen Sinn erfüllen. Hier ist die vorherrschende Farbe schwarz. Angefangen bei seinen schweren schwarzen Kampfstiefeln welche ihm während des Konflikts sicheren halt garantieren, über die die schwarzen Kampfhosen welche ihm Bewegungsfreiheit bieten, über seinen schwarzen Gürtel an dem er all seine kleinen Hilfsmittel befestigt hat welche ihm für seine Zwecke dienen zu seiner schwarzen Kampftoga bis hin zu den schwarzen Lederhandschuhen welche während des Kampfs nicht von seinem Lichtschwert abrutschen. Über dieser Konstellation trägt er eine tiefschwarze Sith-Robe dessen Kutte immer tief ins Gesicht gezogen ist, sodass nur die Mundhöhle sichtbar ist.


    Charakter:

    Tyrus ist ein Wesen der Zwiespalt, man könnte schon beinahe sagen es gebe zwei Tyrus? die sich ein und denselben Körper teilen, doch dies hat einen guten Grund. Aufgrund seiner ständigen Enttäuschungen baute er sich eine imaginäre Mauer auf, doch dazu später mehr. Zuerst sollte man mit dem offensichtlichen Tyrus anfangen, der Tyrus die sich der Öffentlichkeit zeigt, jene Illusion von Tyrus die er allen zeigt und als sein wahres Ich preisgibt. Dieser Tyrus ist stolz und stark, wenn er den Raum betritt, drehen sich sofort alle Köpfe zu ihm herüber, von allen beachtet steht er dann im Rampenlicht und verdreht allen den Kopf. Er gibt sich selbstbewusst, stark und wortgewandt, nie würde er es zulassen, dass jemand das letzte Worte haben würde. Nie würde er freiwillig die Hilfe anderer akzeptieren, stets will er allen zeigen dass er zu allem fähig ist, und niemanden braucht der ihm hilft oder auf ihn aufpasst. Er ist völlig unabhängig und will es auch bleiben, er lässt niemanden an sich heran, und akzeptiert auch keine Partner. Seine ganze Körperhaltung, seine feste Stimme, nichts lässt einen daran zweifeln dass man es hier mit einem Rebell der Sterne zu tun hat, der nie aufgeben würde.

    Another place I find to escape the pain inside
    You don't know the chances. What if I should die?
    A place inside my brain, another kind of pain
    You don't know the chances. I'm so blind


    Doch auch er hat ihre Schattenseiten, sein zweites, wahres Ich. In seinem Inneren ist Tyrus eine verzweifelte, gekränkte, verletzte Seele. Das Leid welches ihm wiederfahren ist hat ihn zu einem seelischen beinahe Wrack gemacht, einzig und allein seine Ziele halten ihn davon ab verrückt zu werden. Hier werden die wahren Abgründe dieser Seele klar, hier zeigen sich die Gründe für sein Verhalten, und vor allem für das erstere Ich. Dieses erste Ich gehört zu seiner imaginären Mauer welches er um sich herum aufgebaut hat, nachdem er realisiert hatte, dass ihn alle nur benutzt und ausgebeutet hatten. Er realisierte, dass er sich selber zum Opfer machte, indem er stets versuchte es allen Recht zu machen und allen zu vergeben. Er begriff, dass er dadurch von allen ausgenutzt wurde, da niemand damit rechnete er würde sich ändern, wieso ein Konzept ändern welches wunderbar klappt?
    Er begriff zudem auch, dass die Beziehungen zu anderen Wesen, egal in welcher Form ihm nur Schmerz zufügen würden, jede neue Bekanntschaft brachte eine neue Narbe der Enttäuschung mit sich, jede neue Liebe ließ seinen Hass und seine Abscheu gegenüber der Liebe wachsen.

    You take my heart and used it as a tool
    I wish that this would just go away
    You can't find love you can't cry tears
    And you won't be crying alone
    Who are you today...another face erased


    Schließlich kam er zu einem Punkt in seinem Leben in dem er bemerkte, dass er innerlich abgestorben war, seine Gefühle waren abgestumpft worden. Mitgefühl für die Wesen in seiner Umgebung gab es nicht mehr, Mitleid schon gar nicht, jeder wählt sein Schicksal selber aus, jeder muss sich seinem Schicksal fügen. Tyrus würde sicher nicht mehr für irgendjemanden etwas tun, ohne dabei Profit rausschlagen zu können. Selbst das Lieben verlernte er, jedes Mal wenn jemand ihn begehrte, flammte für kurze Zeit die Sehnsucht für den anderen in ihm auf, doch als es für den anderen mehr wurde, verebbte seine Zuneigung, es flaute ab, und völlige Gleichgültigkeit füllte ihn. Schon bald bemerkte er, dass so alle in seiner Umgebung benutzen konnte, wie die anderen ihn vorher benutzt hatten, völlig ohne Emotionen, ohne ein schlechtes Gewissen oder sonstiges.

    I am the burden of my everything
    And of its scar
    I'll be reborn in hatred
    Feeling I can't love no more


    Sein Zorn, sein Hass und die anderen negativen Gefühle wurden zu einer neuen Ressource der Kraft, mit der er sich wie der Phönix aus der Asche wieder heraufschwang. Danach verebbten selbst diese Gefühle, und eine völlige Gelassenheit umgab ihn, eine Gelassenheit die jedoch nichts an seinen zweiten Ich änderte.

    I've had to suffer
    I cannot wait for more
    No loving and no praying
    All my hate is for the taking


    Allgemein hat sich auch sein Verhalten anderen gegenüber geändert, früher war er kontaktfreudiger, allgemein netter. Heutzutage sollte man froh sein wenn er einem nur irgendwelche Schimpfwörter an den Kopf wirft und dann von dannen ziehen lässt. Er vertraut nur noch wenigen Wesen, eigentlich niemandem mehr richtig. Es gibt niemanden mehr der sein wahres Ich kennt, in seinen Augen wird es so ein Wesen auch nie wieder geben. Sein Vertrauen in die Wesen der Galaxis ist für immer irreparabel beschädigt, er hat Angst sich anderen zu öffnen. Zu groß ist die Befürchtung jemand könnte ihn verletzten, ihn schwächen, und da liegt der springende Punkt. Er hasst es Schwäche zu zeigen. Schwäche bedeutet das Opfer zu sein, und das war er lange genug.

    1. EDIT: 2 Jahre gealtert | 2 cm gewachsen
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Juli 2012
  2. Darth Draconis

    Darth Draconis Diabolus ex Machina

    ~ There is no light, there is only the dark side of the Force ~

    Tyrus Leben begann auf einer Raumstation, um genau zu sein auf einer Handelsstation über Ord Mantell. Diese Handelsstation betrieb Handel mit verschiedenen Waren, und besaß eine ausgezeichnete Shuttleverbindung zur Oberfläche, welche Tyrus und seinen Bruder oft und gerne benutzten – manchmal auch ohne das Wissen ihrer Eltern. Auf der Raumstation trieb der kleine Tyrus gern sein Unwesen. Oft streifte er durch die Gänge der Station, und versuchte sich zwanghaft mit irgendwas zu beschäftigen. Zuhause war es ihm oft zu langweilig. Sein Vater arbeitete als Pilot des Sicherheitsdiensts, und seine Mutter erledigte den Haushalt, da blieb einfach keine Zeit für einen kleinen Jungen. In dieser Zeit versuchte er ein Teil der anderen Jugendlichen zu sein, wollte auch dazu gehören. Die meisten akzeptierten ihn nur, weil er Kinroth’s Bruder war, und wer diesem wiedersprach, kriegte eine Kopfnuss die sich gehörig gewaschen hatte. Obwohl Tyrus und sein Bruder wie Tag und Nacht waren, sorgte Kinroth stets dafür, dass seinem kleinen Bruder nichts passierte. Obwohl beide sich häufig deftigst stritten, wussten beide in ihrem Innersten wie viel ihnen der jeweils andere bedeutete.
    Jedes Mal wenn dieser wieder einen Raubzug durch die Station gemacht hatte und etwas gefunden hatte, gab er auch seinem Bruder einen kleinen Teil von seiner Beute ab. Bald war er ein integriertes Mitglied der kleinen Bande, und war auch sonst „in“. Er hatte es geschafft die anderen davon zu überzeugen dass er eine von ihnen war. Da er sein Herz auf der Zunge trägt, und auch sonst wortgewandt war, war er bald dafür berühmt jeden der gegen ihn war in Grund und Boden zu schimpfen.

    Doch nicht jeder in der Gruppe war ihm wohlgesonnen. Es gab auch Neider, jene, die ihn hassten, weil er beliebt war, und dass auch nur weil sein Bruder der Anführer war und ihn mit einem, ihrer Meinungen nach, gewissen Grad von Schönheit gesegnet war. Wer hätte auch je zugegeben, dass er wirklich schön ist, dass hätten sie sich nie eingestanden, genauso wenig dass sie in ihn verliebt waren. So etwas zuzugeben war ebenfalls strikt verboten. Langsam wurden es immer mehr Neider, doch sie hielten still, niemand wusste so recht was man auch tun sollte, schließlich war ihr Bruder der Anführer der Kinderbande, und keiner wollte wirklich Stress mit diesem riskieren. Immer wieder ließen sie Tyrus spüren, dass er im Grunde genommen nicht erwünscht war. Es fing schon mit Kleinigkeiten an. Man starrte ihn ständig, wie sie es nannte, „blöd von der Seite an“, ignorierte ihn, schloß ihn aus der Gruppe aus, wenn sein Bruder nicht da war. Sobald dieser jedoch wieder da war, hieß es natürlich wieder nett zu Tyrus sein, sodass er schnell begriff, wieso er ein Teil der Gruppe war, und dass er ohne seinen Bruder eigentlich ein nichts auf dieser Station war. Doch wie immer im Leben ist man nicht nur von Feinden umgeben, Tyrus hatte auch Freunde auf der Station. Seine hieß Kano Texel und war eine Rodianerin. Sie lernten sich, natürlich, innerhalb dieser Bande kennen, die für die Kinder auf der Station alles war. Kano Texel war beliebt, keine Frage, doch sie ließ sich nicht von den Anschuldigungen und den Argwohn Tyrus gegenüber täuschen und freundete sich mit ihm an. Schon bald konnte Tyrus sich auch gegen diese Neider wehren, indem sie ebenfalls anfing sie zu ignorieren. Nun zeigte sich, wie schrecklich Kinder eigentlich sein können. Sie fingen an noch subtiler zu werden, wollten Tyrus von innen heraus zerstören. Sie taten so, als würden sie Tyrus verzeihen, genauso wie es Tyrus jedes Mal tat, wann jemand ihm wehtat. Obwohl Tyrus es sich nicht eingestehen wollte, doch es schmerzte, es schmerzte bitter ständig Anfeindungen standhalten zu müssen, und war wirklich froh als er dachte es würde nun endlich ein Ende finden. Doch der Terror sollte erst beginnen. Tyrus freundete sich nun auch mit seinen einstigen Neidern an, bemerkte jedoch nicht wie diese ihn ausnutzten. Ständig versuchte Tyrus jenen zu gefallen, die ihn einst hassten, sie wollte nicht dass jemand ihn hasste, so wollte er mit jedem befreundet sein, doch es würde noch etwas dauern bis er begreifen würde, dass dies kindliche Naivität ist, und man es nie allen Recht machen kann.

    Die Aktivitäten der Bande weiteten sich aus, bald zogen sie selbst auf die Oberfläche um zu klauen, oder sich anderweitig zu amüsieren. Dabei nahm sein Bruder jedoch nur die Älteren und Stärkeren mit, Tyrus und zahlreiche andere mussten zurückbleiben. Jedes Mal wenn sein Bruder auf solche „Raubzüge“ ging, bangte er um ihn, auch wenn rt es sich nicht eingestehen wollte. Jedes Mal wenn es an der Tür klingelte zersprang sein Herz beinahe vor Aufregung. Jedes Mal hatte er Angst einer der Schutzleute würde Klingeln und Kinroth an seinen Ohren hineinschleifen. Doch es geschah irgendwie nie. Tyrus wusste nicht wie er es tat, doch er war gut, und Tyrus a begann ihn dafür heimlich zu bewundern. Er kam jedoch immer später nachhause, was den Argwohn seiner Eltern heraufbeschwor, weswegen Kinroth sich immer öfter mit ihrem Vater stritt. Tyrus saß meistens unmittelbar daneben, und wünschte sich nichts sehnlicher, als dass die Streitereien aufhören würden, dass endlich wieder Frieden in der Familie herrschen würde Tyrus, der nun älter war, begann ebenfalls manchmal auf kleinere Raubzüge zu gehen, doch diese blieben weiterhin nur auf der Station, die er nur selten verließ. Doch seine Eltern bemerkten bald, dass er mehr besaß, als sie ihrem Sohn kauften. Sie fragten nach, erhöhten den Druck auf ihren Sohn, bis er gestand dass diese Sachen geklaut waren, verschwieg jedoch die Aktivitäten seines Bruders. Nun begannen auch die Streitereien zwischen ihm und seinem Vater. Immer öfter stritten sich die beiden, und schon oft rutschte dem Vater dabei die Hand aus.

    Er verzieh seinem Vater nie dass er ihn schlug, im Gegenteil, manchmal hätte er ihn dafür töten können. Tyrus wusste nicht woher er die Kraft nahm so zu hassen, doch er wusste, dass er sich dabei immer stärker fühlte als er eigentlich war. In diesem Alter begannen auch ungewöhnliche Symptome bei ihm aufzutreten. Er sah manchmal Dinge Sekunden bevor sie passierten, konnte in Extremsituationen plötzlich schneller laufen als er es gewöhnlich konnte, und schaffte es sogar einmal eine Schüssel aufzufangen, ohne dass er überhaupt die Hand ausstreckte. Es war als würde ein unsichtbares Spinnenwebenseil um die Schüssel schwingen und aufhalten. Da er sich jedoch so erschrak, als er bemerkte dass die Schüssel über dem Boden schwebte, versagte seine Konzentration und er ließ die Schüssel trotzdem fallen. Seit diesem Tag wusste er, etwas war mit ihr nicht in Ordnung, zumindest besaß er mehr Kräfte als er wusste, doch erklären konnte er sich diese Kräfte nie. Er verschwieg derlei Ereignisse, vertraute seinen Eltern nicht, und hatte Angst diese würden ihn aus ihrem Zuhause rauswerfen, weil er verrückt geworden sei. In dieser Zeit geschah es auch, dass sein Bruder von Zuhause weglief. Nach einem schrecklichen Streit, bei dem er ihrem Vater eine Faust gegeben hatte, packte er seine Sachen und war fort. Wohin er geflohen ist, weiß er nicht, doch er wusste dass er unkontrollierbar geworden war. Er hatte immer mehr geklaut, fing an Drogen auf die Station zu schmugglen, und verdiente nicht schlecht dran. Tyrus hatte einmal bei ihm eine kleine Kiste gefunden, in der viele Credits waren. Sehr viele. Mehr als sein eigentliches Taschengeld betrug. Mit dem Verlust seines Bruders brach nun für Tyrus eine ganze Welt ein, nun, da ihr Bruder weg war, konnten die Neider ihre Rache vollführen. Sie hatten keinen Grund mehr Tyrus weiterhin zu tolerieren, und Tyrus wurde schmerzlich bewusst, wie falsch seine Freunde eigentlich gewesen waren. Er bemerkte dass er betrogen und verraten worden ist. Sie erinnert sich noch heute daran wie sehr es geschmerzt hat als ihr bewusst wurde dass sie nur benutzt worden war. Einzig seine Freundin Kano Texel blieb ihm treu. Er war die Einzige der noch zu ihm hielt, egal was die anderen sagten. Sie war der einzige Balken auf dem er sich stützten konnte, doch es sollte noch schlimmer kommen. Nachdem er monatelang schikaniert worden war, zog er sich größtenteils zurück, verließ nur noch selten die Wohnung, wurde immer verschwiegener. Die einzigen Personen mit denen er noch Kontakt hatte waren ihre Eltern und Kano. Er gewöhnte sich langsam an diese Situation, doch ihm war nicht bewusst dass es noch viel schlimmer kommen sollte.

    Seine Familie interessierte sich noch nie groß für Politik, selbst nach dem Zusammenbruch des Imperiums änderte sich nicht viel für die Familie. Die Neue Republik kam, aber bis auf eine Namensänderung blieb alles beim alten, bis auf die Kontrollen, die waren jetzt nicht mehr so häufig. Doch eine neue Krise bahnte sich an, und zeigte dass der Galaktische Bürgerkrieg noch lange nicht zuende war. Eine neue Macht war aufgestiegen, das Imperium erwachte erneut, und auch Ord Mantell wurde davon nicht verschont. Die Sation wurde bei einem imperialen Angriff zerstört, Tyrus entkam nur knapp, dabei verlor er jedoch alles was er hatte.

    Sein Onkel nahm ihn daraufhin zu sich, sich bewusst dass er ihn ebenfalls nur benutzen würde. Tyrus, welcher vor Zorn und Trauer gelähmt war, stimmte geistesabwesend zu, ohne zu wissen worauf er sich einlassen würde. Eines war jedoch klar, sein Leben würde sich um 360° wenden, und nicht unbedingt zum besseren. Er musste sich nun an seinen Onkel gewöhnen, einem Wesen welches er abgrundtief verabscheute. Jedes Mal wenn er ihn sah, fühlte er diesen Hass in sich, hätte ihn am liebsten sofort getötet, doch war dies nicht möglich. Er eröffnete ihm seine wahre Einnahmequelle. Er war bei weitem kein erfolgreicher Schrotthändler wie er jedes Mal seinem Vater erzählt hatte, nein, er war ein Verbrecher der für die Hutten arbeitete und in den Slums von Nar Shaddaa die Schulden jener eintrieb, die nicht wie gewohnt bezahlten. Er hatte seine Schläger, er hatte seine Geschäfte, er war mächtiger als Tyrus es sich vorstellte. In seiner Obhut jedoch lernte er weiter schreiben und lesen und erlernte nun auch Huttisch, beinahe schon Amtssprache auf Nar Shaddaa. Hier auf Nar Shaddaa war vieles anders als auf der Raumstation auf der er bisher lebte. Alleine schon der Geruch, der einem in die Nase stieg wenn man auf Nar Shaddaa umherging. Er musste auch lernen dass es hier nicht wie auf der Raumstation Schutzmänner gab die für die allgemeine Sicherheit sorgten, nein, hier war man beinahe völlig auf sich allein gestellt. Mit der Zeit lernte Tyrus den Umgang mit zwei Vibrodolchen, die er oft auf seinen einsamen Exkursionen in die Welt von Nar Shaddaa benutzte. Obwohl sein Onkel ihn gerettet hatte, und beide aus derselben Familie stammten, wollte er ihn ebenfalls in die Slums stecken. Fast wäre es auch so gekommen, wenn sich nicht seine Tante Kaleia, Linhors Frau für ihn einsetzte. Obwohl man es nicht vermutet hätte, ist Linhor verheiratet. Tyrus versteht bis heute noch nicht warum Kaleia gerade diesen grässlichen Typen heiratete. Macht und Geld konnte es nicht sein, beide waren schon zusammen bevor er dass geworden ist was er nun ist.

    Aber obwohl seine Tante immer versuchte Tyrus vor den Schikanen seines Onkels zu retten, gelang ihm dies nicht immer. Oft wurde Tyrus zu seinerm persönlichen Putzteufel. Ständig musste er die Drecksarbeit für ihn verrichten, vor allem Putzen. Putz dies, putz das, ständig musste er putzen, sodass er um die Makellosigkeit seiner Haut fürchtete. Ein weiterer negativer Faktor war 1,8 groß, und war ein Quarren namens Kirgul. Jedes Mal wenn er Tyrus sah, glänzten seine Augen in einem Maß, welches Tyrus ganz und gar nicht gefiel.
    Dieser hegte anscheinend den Wunsch ihn als Sklaven zu verkaufen.

    Die Zeit bei seinem Onkel wurde zunehmend schlimmer, als die Zeit in der die Kinder auf der Station sie schikanierten. Damals musste er sich nur mit Altersgenossen umherschlagen, nun waren es ausgewachsene Devaronianer, Talz oder Gamorreaner welche betrunken umherpöbelten. Er fing an ihre Flucht zu planen. Sein Onkel war jedoch nicht auf den Kopf gefallen, und bekam recht schnell von den Ausbruchsplänen seiner „Ware“, wie er ihn nun insgeheim nannte, mit, und verhinderte diese. Die Strafen wurden noch schlimmer, und das Schlimmste war nun, er würde seine wenigen Freiheiten die ihm geblieben waren nun auch nicht mehr auskosten können, da er nun einen persönliches Zimmermädchen hatte, einen Weequay, der ständig sein Schatten sein musste. Tyrus hasste es dass er ihn überall hin mitverfolgen musste. Ständig klebte er an seinen Versen. Bald machte er sich einen Spaß daraus ihn zu verwirren und abzuhängen, sodass er wenigstens ein paar ruhige Stunden ohne ein ständiges Hündchen haben würde dass ihr ständig nachlief. Mit der Zeit freundete er sich mit einem der Wächter an, einem Zabrak. Wirkliche Freundschaft konnte man es nicht nennen, Tyrus hatte ihm Death Sticks verkauf und hatte vor ihn für ihre Zwecke auszunutzen. Er wollte dass er ihm das Kämpfen und das Fliegen beibrachte. In Zeiten größerer Bedrohungen muss jeder junge Mann so was können, hatte er vor Linhor begründet, und dieser willigte schließlich ein. Der Zabrak brachte ihm die Grundformen des Teräs Käsi bei. Daraufhin brachte er ihm bei wie man mit einem Raumjäger umgeht, und wie man fliegt. Als Tyrus gerade das Steuer übernahm, rammte er dem Zabrak einen Dolch in die Brust. Oft hatte er sich gefragt wie ihr Onkel so kurzsichtig sein konnte, so dumm ihn mit ihm alleine zu lassen, es war doch die perfekte Fluchtmöglichkeit. Doch als ihm bewusst wurde, dass sein Onkel auch sonst nicht dumm war, wurde der Jäger von zwei anderen Raumjägern ins Visier genommen. Tyrus war verzweifelt, wie zum Teufel sollte er hier raus kommen? Er war noch nie richtig geflogen, nur mal hier und da einen Raumsimulator benutzt, und auch sonst eher selten. Da empfing er wieder dieses eigenartige Gefühl, er beruhigte sich und tat alles beinahe instinktiv, irgendetwas lenkte seinen Körper, ließ die Hände die richtigen Knöpfe benutzen und entkam so den beiden Raumjägern.
    Nach einer langen Reise im Hyperraum, kam sie schließlich im Orbit um Mandalore wieder heraus. Die beiden Jäger waren ihm gefolgt, und konnten seinen Jäger beschädigen, sodass er auf Mandalore eine Bruchlandung hinlegte. Er versteckte sich für kurze Zeit in der Wildnis, und tauchte dann in der Stadt unter als ihm bewusst wurde, dass der Wald zu gefährlich war.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Dezember 2006
  3. Darth Draconis

    Darth Draconis Diabolus ex Machina

    ~ Die Angst wird zum Grauen, das Grauen schenkt dir den Hass ~

    Nachdem er auf Bastion angekommen war, machte er sich auf direktem Weg zum Ordensgebäude der Sith. Allein und ohne jegliche Hilfe schaffte er es dorthin, und kam sich im ersten Moment verloren vor, da der Orden nur jene aufnimmt, die es aus eigenem Antrieb schaffen. Seine Bewährungsprobe lies auch nicht lange auf sich Warten, denn ein Sith, namens Darth Ysim bot ihm an ihn zu prüfen. Sollte er überleben, würde er ihn nicht nur im Orden der Sith aufnehmen, sondern auch zu einem Ash’rak ausbilden. Der Deal war denkbar einfach, Ysim bildet ihn aus, und Tyrus dient ihm. Sogleich begann seine Prüfung, die darin bestand, dass er ihn berühren sollte. Obwohl sich dies im ersten Moment sehr simpel anhört, war es alles andere als das. Ysim war selbst ohne den Einsatz der Macht sehr flink, und mit der Macht ein unvorstellbar schwerer Gegner, doch Tyrus nahm die Prüfung an.

    Er kämpfte so gegen seinen Kontrahenten, der selbst vor Mitteln wie dem Gebrauch seines sensenartigen Lichtschwerts sowie den Gebrauch der Sith Blitze nicht scheute. Letzteres verstärkten ihre Wirkung durch die leichte Rüstung die Tyrus damals noch trug, sodass die Blitze ihre Wirkung verstärkten. In einem letzten verzweifeltem Akt versuchte Tyrus den Sith zu berühren, doch dieser hielt ihn mittels der Macht mit vorgehaltener Hand in der Luft. Tyrus mobilisierte seine letzten Kräfte, und aktivierte die Klinge in seiner Armschiene, welche hervorschoss, und gerade so lang war, dass sie Ysims Handschuh berührte. Mit dieser Berührung wurde Tyrus der Sith Adept des Darth Ysims, eine schicksalhafte Wendung.

    Zuerst befahl er ihm sich heilen zu lassen, und danach gab er ihm den Auftrag, sein erstes Lichtschwert zu bauen. Hierfür gab er ihm nur einen Kristall, den Rest sollte Tyrus selber herausfinden. Neue Kleidung sollte er sich auch besorgen, sodass er sich zur Rüstungskammer des Ordens begab, wo es die nötigen Bauteile, sowie seine Adeptenrobe gab. Neu eingekleidet, machte er sich bereit sein Lichtschwert zu bauen. Zuerst analysierte er die Übungsschwerter der Kammer, um erste Erkenntnisse zu erhalten. Danach baute er anhand dieser mit den Teilen der Kammer sein Lichtschwert, verschönerte es mit Ornamenten, und aktivierte sein fertiges Werk. Mit vor Stolz geschwellter Brust zeigte er sein Werk seinem Meister, welcher seine Arbeit guthieß, ihn jedoch danach eine erneute Aufgabe stellte.

    Prüfung der Skrupelosigkeit​


    Die nächste Aufgabe war, auszutesten wie skrupellos Tyrus ist. Hierfür gingen sie in die Slums von Center, um dort nach einer Mutter mit Kindern Ausschau zu halten. Schließlich fand er ein Opfer, und nach einigen toten Söldnern später brachte er seinem Meister eine Sullustanerin mit einem Sohn und einem Säugling. Sein Meister befahl ihm zunächst die Frau zu quälen, wofür er ihre Hände brechen, Finger abschneiden, und ihrem Sohn den Arm abtrennen musste. Ysim währendessen, passte auf dass dem Säugling nichts passierte. Obwohl Tyrus die Sith für kompromisslos hielt, bemerkte er doch, dass sie keinen töten, wenn es ihnen nichts brachte. Im Gegenteil, sie würden das Baby nutzen, um die seelischen Schmerzend er Frau zu vergrößern. Sie brachten das Baby zurück in die Wohnung aus der sie es hatten, damit die Söldner es finden und aufziehen würden. Sie würde es nie wieder sehen. Zufrieden mit seinem Schüler verließen sie die Slums, und kehrten zum Ordensgebäude zurück.

    Tyrus hingegen hatte sich während dieser Erfahrung verändert. Er bemerkte, dass er das Schwache hasste, und deshalb auch keine Skrupel besaß, der Frau solche Leiden zuzufügen. Die nächste Aufgabe sollte seine Fähigkeiten mit dem Lichtschwert austesten. Obwohl er bereits Grundzüge des Schwertkampfs aus seiner Lehre des Teräs Käsi kannte, konnte er noch lange nicht mit Ysim mithalten. Er sollte zwar nur seine Schulter treffen, und doch fiel selbst das Tyrus schwer. Von seinem Versagen erbost, schickte er ihn los, und sollte erst wiederkommen, wenn er was passendes gefunden hatte. Er ging in die Archive des Ordens, und studierte dort die Form V, speziell das Djem So, da er es am besten gegen einen Lichtschwertkämpfer anwenden können würde. Er studierte die Grundzüge, und übte sie, sodass er sich ein Basiswissen einverleibte, um erneut seine Chance zu bekommen.

    Kampf gegen einen Wookiee​


    Jedoch stellte sein Meister ihm eine neue Aufgabe. Er sollte gegen Ralrra, einem meisterlosen Wookiee kämpfen. Der Überlebende, würde der neue bzw. alte Schüler des Ysim sein. Der Kampf entbrannte zwischen den beiden Kontrahenten, und zunächst war niemand der klare Favorit. Der Wookiee hatte eine Schwäche im Lichtschwertkampf, welche Tyrus auszunutzen wusste. Genauso hatte jedoch auch Tyrus eine Schwäche, denn seine Kenntnisse der Macht reichten lange nicht an die des Ralrra heran. Schließlich entschied sich der Kampf, als Tyrus dem Wookiee seine Durastahlarmprothese abschnitt. Ralrra jedoch setzte seinen Machtschrei ein, sodass er beide ausser Gefecht setzte. Ein Unentschieden, eine Entscheidung die Ysim alles andere als schätzte.

    Training der Macht​


    Zur Bestrafung nahm Ysim seinem Schüler Tyrus sein Lichtschwert ab, und stellte ihn danach gegen einen Baum, um ihm mit Peitschenhieben eine Lektion zu erteilen. Nachdem er Tyrus für genug gestraft ansah, setzten sie sein Training fort, diesmal mit dem Schwerpunkt der Macht.
    Er lernte zuerst die Levitation, und sollte danach in drei Phasen den Machtstoß lernen, da Ysim diese Technik für sehr wichtig befand. Die Erste bestand daraus, dass er einen Jünger mit Machtstößen angreifen sollte, dieser sich ja sowieso nicht wehren würde.

    Da Tyrus seinem Meister jedoch nicht richtig zugehört hatte, schoss er auf die Beine anstatt auf Brustbereich, wie Ysim ihm befohlen hatte, sodass Ysim seinen Schüler bestrafen wollte. Er schickte ihn mit zwei Machtstößen gegen eine Wand, und sorgte dafür dass damit seine Wunden aufplatzten. Damit platzte jedoch auch der Zorn Tyrus’ heraus. Die zweite Phase bestand darin, dass er zuerst sieben Mal Ysim mit Machtstößen hinwerfen sollte. Die dritte, letzte Phase bestand darin, dass er Ysim so mit der Macht treffen sollte, dass er liegen blieb. Tyrus gab sich dieser Aufgabe mit vollem Eifer hin, denn hier erlebte er eine wahre Explosion der dunklen Seite der Macht. Er gab sich seinen Emotionen ohne Rücksicht hin, und verbrannte so seine gesamte Energie um seinen Meister mit Machtstößen einzudecken. Tyrus hatte die Erwartungen seines Meisters übertroffen, sodass Tyrus sich ein weiteres Mal bewies, und ein wenig mehr in der Gunst des Meisters stand.

    Die darauf folgende Übung, sollte Tyrus die Technik des Machtsprungs beibringen. Hierfür gingen sein Meister und er erneut in die Hauptstadt, um von den Dächern der Hochhäuser den Machtsprung zu üben. Tyrus hatte Ysim beim Sprung genaustens beobachtet, sodass er den Machtsprung gut imitieren konnte. Da er jedoch hinabspringen musste, war dies auch kein großes Kunststück, sodass er ein Ziel bekam, welches er nicht erreichen könnte. Ysim ging es nur darum, ihm seine Grenzen zu zeigen. Tyrus versuchte es eine Stunde lang, doch erreichte er stets immer nur das Fenstersims, bis er seinem Meister sein Versagen berichtete. Zu seinem Erstaunen bestrafte er ihn nicht, stattdessen gingen sie zurück zum Orden.

    Während des Gangs zum Orden zurück, eröffnete Ysim ihm die Anwendung des Machtsinns, sodass Tyrus anfing seine Gegend zu erspüren. Er konnte bereits unterschiedliche Menschen und Rassen voneinander unterscheiden, seinen Meister konnte er auch erspüren, doch für den Rest fehlte ihm die nötigen Kenntnisse. Im Orden zurückgekehrt, verließ ihn sein Meister, da dieser sich auf die Prüfung zum Warrior vorbereiten musste.

    Auf sich allein gestellt, begann Tyrus mit dem Training zur Erlernung der Technik „Machtgriff“ und „Machtgeschwindigkeit“, da ihm sein Meister dies befohlen hatte. Er erlernte die Techniken, wenn auch nach großen Anstrengungen. Danach ging er in die Bibliothek, um das nötige Wissen über Sith Rüstungen zu erhalten. Er sammelte alle Informationen die er brauchte, und fertigte einige Skizzen an, die er dann dem Schmied übergab, nachdem er ihn überzeugt hatte eine Rüstung für ihn anzufertigen. Er würde sie erhalten, sobald er in den Rang eines Apprentices aufgestiegen sei.

    Danach kehrte er erneut zum Trainingsraum zurück, und versuchte seinen Schwertstil zu verbessern. Während des Trainings, übte er auch noch mal die Levitation, und meditierte über die dunkle Seite der Macht, doch wurde sein Training jäh gestört. Der Adept des Janem Menari, Zion, betrat den Saal, und nach einem kurzen Trainingskampf der Zugunsten Zions ausging, brachte ihm Zion die Grundzüge des Ataru bei. Im Gegenzug bringt Tyrus dem Adepten Menaris das Shien der Form V bei.

    Mission I: Das Massaker von Nar Shaddaa

    Als sein Meister zurückkehrte, kündigte ihm dieser mit, dass sie nach Nar Shaddaa reisen würden, damit Tyrus mit seiner Vergangenheit abschließen konnte, der Zeitpunkt der Rache war gekommen, sein Onkel würde das Erhalten was er verdienen würde. Doch bevor der Meister mit seinem Schüler nach Nar Shaddaa fliegen würde, besuchten sie kurz die Nir’Taj, ein Sternzerstörer der Imperial Class der den Ash’rak ganz allein gehörte. Dort sollte Tyrus den Gefallen am Foltern finden, seine Aufgabe bestand darin, die Jedi welche Ysim auf Corellia zu foltern und ihren Willen zu brechen. Dabei prägte sich Tyrus ein besonders schwächliches Bild der Jedi ein, denn er konnte ihren Willen durch eine Kombination von verschiedenen Foltermethoden und einer Gewissensfrage über die Natur der Macht brechen, obwohl er ein Adept ist.

    Nachdem diese Aufgabe erledigt war, brachen die beiden endgültig nach Nar Shaddaa auf, jeder der beiden hatte seine Ziele, die sie zunächst getrennt voneinander lösen würden. Auf dem Schmugglermond angekommen, trennten sich ihre beiden Wege zunächst, Tyrus’ Aufgabe war es zunächst seinen Onkel zu töten. Eine Spur der Zerstörung zog sich dort entlang, wo sich der Adept Ysims aufhielt. Er erreichte den Höhepunkt seiner eigenen dunklen Seite, und war von nun an stets für diese sensibel, sodass er sie einsetzen konnte, wann immer er sie brauchte. Schließlich tötete er seinen Onkel, und zerstörte das Hauptgebäude, sodass er sich nun au den Weg machte seinen Meister zu finden.

    Der Weg zu seinem Meister führte ihn in den Untergrund der planetenübergreifenden Stadt, immer tiefer musste der Adept sich vorarbeiten, während dieses Abstiegs, schulte er seine Fähigkeiten in der Machtgeschwindigkeit sowie im Machtsprung, da er oft über kaputte Brücken und Abgründe springen musste, die im Bereich seiner Fähigkeiten standen. Umwege gab es ebenso reichhaltig, musste er doch einmal beinahe die Hälfte des Weges zurückgehen, da er eine Brücke nicht überqueren konnte, welche so zerstört war, dass die Schlucht seine Fähigkeiten überstiegen.

    Schließlich erreichte er nach mehreren Ebenen und vielen toten Falkenfledermäusen seinen Meister, der ihm offenbarte dass der Weg sie noch tiefer führen würde. Doch zunächst zeigte er ihm anhand von Falkenfledermäusen, welche Spielarten die Macht noch kannte, sodass Ysim in Tyrus erneut den Wunsch weckte immer besser zu werden, um der perfekte Schüler und Sith zu werden.

    Der Abstieg wurde immer dunkler und gefährlicher, sie schnitten sich durch eine Reihe von Gebäuden, bis sie schließlich auf die Planetenoberfläche traten. Etwas versuchte in dieser Zeit ständig von Tyrus Seele Herr zu werden, schaffte es jedoch nicht. Schließlich wurden sie von einer gasartigen Masse ständig verfolgt, Tyrus Paranoia wurde so stark, dass er beinahe für den Tod seines Meisters und seiner selbst verantwortlich gewesen wäre.

    Ihre Reise ging weiter, bis sie von einem Wesen, welches aus einer unidentifizierbaren Masse bestand angegriffen wurden, sodass sich erneut ihre Wege trennten, als Ysim beschloss das Wesen zu bekämpfen, während Tyrus einen Ausgang suchen sollte. Während sie gingen, wurde Tyrus von Xenomorphs angegriffen, eine seltene Rasse um die sich viele Mythen ranken. Nachdem Tyrus eine der Bestien getötet hatte, machte er somit die anderen auf sich aufmerksam, sodass bald das ganze Rudel nach ihm suchte. Sie weckten seinen Hass nachdem sie ihn schwer verletzt hatten, sodass Tyrus ihre gesamte Herde auslöschen wollte. Bei seinem persönlichen Genozid traf er auf seinen Meister, sodass sie zusammen den gesamten Bau der Wesen auslöschten, und sich an der Königin zu schaffen machten. Nach einem langen und beinahe tödlichen Kampf, tötete Tyrus die Königin. Ysim beschloss daraufhin erneut die Oberfläche zu erreichen. Bei diesem Versuch wären beinahe beide gestorben, da Ysim mit der Hilfe seines Schülers einen kompletten Block gesprengt hatte, um das Wesen welches sie zuvor bekämpft hatten vollständig zu töten. Die Mission endete nach einem Hotel und Restaurantbesuch, sodass beide zurück nach Bastion flogen.

    Die Geburt einer neuen Lichtschwert Form​


    Nachdem sie Bastion wieder erreicht hatten, hatte Tyrus eine Woche Zeit seinen eigenen Studien nachzugehen, sodass er beschloss eine Idee umzusetzen, die er bereits seit längerem plante, die Erschaffung einer neuen Lichtschwert Form. Dazu ging er in die Bibliothek und studierte die Formen, woraufhin er beschloss eine Symbiose aus den Formen des Ataru und des Djem So zu erschaffen, welche ihm schlussendlich auch gelang. Er testete diese Form an sechs Trainingsdroiden welche sechs Lichtschwertformen beherrschten, und konnte so die Stärken und Schwächen seiner Form herausfinden.

    Während seines Trainings machte er mit einer anderen Sith Warrior Bekanntschaft, Lady Azgeth. Nach einer Unterhaltung mit dieser, wollte sie ihn für eine Mission nach Korriban begeistern, doch zunächst mussten beide auf Ysim warten. Als dieser sich ein verbales Duell mit der Rangesschwester geliefert hatte, willigte er trotzdem ein, sodass das Ziel ihrer nächsten Reise feststand, Korriban.

    Doch zuvor wollte sein Meister ihm zeigen, was mit jenen geschah welche die Regeln der dunklen Seite nicht beachteten, und liebten. Sein Meister spürte Ian Dice, einen Sith Apprentice der ein Verhältnis mit der Adeptin Alisah Reven hat auf, und fordert ihn zu einem Kampf heraus. Er demonstriert ihm seine Stärke und seine Überlegenheit, während Tyrus zusieht und lernt. Als Ysim die „Aura der Verzweiflung“ einsetzt, muss sich Tyrus seiner ureigensten Ängsten stellen, dem Tod. Seine Thanaphobie wurde durch Khaos, dem Tod persönlich personifiziert. Er zwang ihn ihm ein Opfer zu bringen um ihn zu verschonen, und als Ysim ihm befahl den Adepten Ians, Aden Valores anzugreifen, fand er dass dieser ein perfektes Opfer darstellte. Hätte sich Zion, sein Rival nicht eingemischt, hätte er Aden auch getötet, doch durch die Hilfe des Adepten Menaris konnte sich Aden retten. Ysim rügte ihn, und bereitete ihn mental auf die Mission nach Korriban vor.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juli 2007
  4. Darth Draconis

    Darth Draconis Diabolus ex Machina

    ~ Hass ist eine der ehrlichsten Emotionen. Hass täuscht nicht. Wenn er da ist, ist man von ihm überzeugt. ~

    Mission II: Der Wächter von Korriban

    Schließlich auf Korriban angekommen, lernte Tyrus zum ersten Mal die zerstörerische Kraft der Dunklen Seite auf einem Planeten der Sith kennen. Auf Korriban war alles was zu schwach war unwürdig und somit dem Verfall ausgeliefert, so auch die Gebäude der ehemaligen imperialen Basis auf Korriban. Zion, der Adept des Janem Menari begleitete ihn und seinen Meister, doch zunächst wies Ysim die beiden an sich so fern wie möglich von den Gräbern fern zu halten, denn die dortigen Geister konnten ihre Gedanken spielend leicht manipulieren.

    Nachdem Ysim ein geeignetes Grab gefunden hatte, konnte die Suche nach einem Tukata beginnen. Das Grab welches sie aufsuchten war das eines Schwertmeisters, sodass die Gefahr vor manipulativer dunkler Energie nicht so groß war wie bei der eines Meisters der Macht. Nachdem das Grab geöffnet war, wagte sich der Sith und die beiden Adepten in das Grab. Die Gräber von Sith Lords sind selten unbewacht, sodass nicht nur ein Tukata als Wächter fungierte, sondern auch die ein oder andere Prüfung auf sie wartete, so auch die Erste welche die drei Machtnutzer erwartete.

    Der Raum, in den sie nun kamen, war reich verziert und alle Wände und selbst die Decke sahen aus wie ein einziges großes Kunstwerk. Irgend eine große Schlacht wurde gezeigt, in der Hunderte von Gestalten mit Laserschwertähnlichen Gebilden aufeinander einschlugen. Offenbar ein Kampf zwischen Sith und republikanischen Elitesoldaten, welche Vibroklingen oder ähnliches benutzt hatten. Doch das war weniger interessant als das, was sich in der Mitte des Raumes befand.
    Den drei Machtnutzern bot sich ein goldiger Anblick, im wahrsten Sinne des Wortes. Ein alter aber nicht verfaulter Massivholztisch stand dort fast exakt in der Mitte des Raumes. Auf ihm ein Berg aus Gold, Silber, Diamanten, Rubinen und anderen Edelsteinen. Selbst die prachtvollsten Laserschwertkristalle waren darunter. Manche glühten rot-schwarz, andere blau-gelb und wieder andere strahlten weiß. Der Tisch, der an die 5 Meter lang und 2 Meter breit war, schien das Gewicht ohne weiteres tragen zu können.
    Inmitten dieser Reichtümer, befand sich jedoch ein grausam anzuschauendes Wesen.

    [...] Es besaß nicht mal Augen, dafür aber zwei runde Löcher die wohl ans Nasen dienten und ein Schlund, der rot umrändert war. Und Ysim glaubte nicht, das es sich um Farbe handelte. Schlaffe totenblasse Haut hing unter seinem Maul, so als ob er binnen eines Tages 10 Kilo verloren hätte und die Haut sich nicht hatte darauf einstellen können. Sein schlaksiger, ja fast gebrechlicher Körper sah auch nicht besser aus. Kein Gramm Fett und Muskeln schienen an dem Teil dran zu sein. Überall hingen Hautlappen hinunter und seine Klauen schienen ebenso mit Blut benetzt zu sein wie sein Maul. Das war ja schon alles ziemlich abartig, doch gekrönt wurde das alles dadurch, dass das Ding atmete und seine Brust sich langsam hob und senkte. Da es aber keine Augen besaß, musste es wohl durch die Macht sehen, doch konnte Ysim das Teil in der Macht selber gar nicht auffinden. Dieses Wesen verfügte nicht über die Macht und dennoch schien sie eine Art Wächterfunktion inne zu haben. Doch wie sollte das Ding über dieses Gold wachen? Ysim hatte sich doch schon fast ein Klumpen Gold nehmen können, ohne das es eingeschritten war. [...]


    Der Wächter dieser Prüfung, so wurde nach kurzer Zeit klar war dieser Haufen Elend, würde sofort erwachen sobald jemand etwas von den Reichtümern entwenden wollte. Das Wesen war unsterblich, Lichtschwerthiebe gingen einfach durch den Leib durch ohne eine Verletzung zu zeigen, möglicherweise durch Sith Alchemie, ein längst vergessener Zweig der Sith Künste. Es war eine Prüfung des Geistes, ob man Willens genug war auf Reichtümer zu verzichten, wenn es um das eigene Leben ging. Das Grab und ihr Bewohner selber prüften ob jemand es wert war in diesen Gemäuern umherzuwandeln und die Ruhe zu stören die dort herrschte. Beinahe wäre auch Tyrus dem Drang verfallen einen der Kristalle mitzunehmen, hätte ihn Ysim nicht davor bewahrt.

    Nach einiger Zeit griff das Tukata den Sith Adepten an und biss ihm in den Arm. Sein Meister sowie Zion machten sich schnell daran das Wesen zu betäuben, während Tyrus selber versuchte es zu betäuben. Dabei war es seinem Meister egal ob und wie stark das Wesen verletzt werden würde, Hauptsache es würde überleben. Schließlich schafften sie es das Tukata zu betäuben und brachten es zum Schiff zurück, doch Ysim hatte nicht vor den Planeten direkt wieder zu verlassen, nein, er wollte seinen Schüler ein weiteres Mal prüfen, wollte sehen ob er es immer noch wert war.

    Doch der Sith Geist der in der Höhle hauste die beide aufsuchte, hatte nicht vor nur Tyrus zu prüfen, nein, ihn kümmerten die Angelgenheiten dieser neuen Sith nicht, er prüfte beide, Ysim und Tyrus. Beide wurden Opfer der „Nightmare Trap“ sodass sich beide zunächst in völliger Dunkelheit befanden bevor sich ihre jeweiligen Prüfungen materialisierten. Was die Prüfungen Ysims waren würde er nie erfahren, er wusste nur was ihm wiederfahren war.

    Die erste Prüfung der sich Tyrus unterziehen musste war ein Kampf gegen einen Wechselbalg, einem Wesen aus einer undefinierbaren Masse, dem er sich bereits einmal zuvor auf Nar Shaddaa gegenüber gesehen hatte. Die Prüfung war schmerzhaft, bis in die letzten Nervenstränge, da er sich nicht nur physisch, sondern auch mental gegen das Wesen behaupten musste da es ihn auf allen Ebenen angriff. Dabei griff auch der Sith Geist in den Kampf ein und fügte dem Sith Adepten die Illusion zu, er habe eine seiner beiden Hände verloren. Es blieb bei der Illusion, da der Sith Geist nur sehen wollte wie er damit umging, hätte er ihm eine Hand wirklich zerstört, wäre diese auch in der Realität zerstört gewesen. Der Wechselbalg fraß den Adepten auf, doch war die Prüfung bestanden, er wurde in eine andere Ebene geschleudert, in der er gegen den Wechselbalg kämpfen musste der sich in einen Wookiee verwandelt hatte, doch nicht auf irgendeiner Ebene, nein, eine Vulkanlandschaft öffnete ihre Arme und umarmte beide, sodass sie auf einer breiten wie langen Steinplatte gefangen waren. Die einzige Aufgabe bestand darin zu überleben.

    Nachdem dies geschafft war, bevölkerten Nunas plötzlich das gesamte Plateau und waren drauf und dran ihn mit ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit zu überrumpeln und hinab in die heißen Magmawogen zu stoßen. Der Kampf zog sich in die Länge, bis er gegen seinen letzten Gegner kämpfen musste. Seinem schlimmsten Albtraum und zugleich größten Angst. Den Tod. Dieser manifestierte sich jedoch nicht als Khaos, nein, es war, so wollte man ihm glauben machen, der Tod selbst, als ein in Kutte gehülltes Skelett.

    [...] Ein viel zu weiter schwarzer Umhang bedeckte ein Skelett, eine schwarze Kapuze über den Knochenschädel gezogen und eine monströse Sens in der Hand. Kaltes blaues Feuer glühte in seiner linken Augenhöhle, ein teuflisch rotes in seiner rechten.
    Seine Zähne waren teilweise spitz, teilweise so stumpf wie von Pflanzenfressern. Andere wieder wie Dolche oder Mahlzähne. Ein Tod, dessen ursprüngliche Rasse also nicht fest zu stellen war, da er alle Rassen vertrat.
    Ein kehliges Lachen flüchtete aus seinem knochigen Brustkorb und schallte über den weiten menschenleeren Platz. Seine ebenso blanken bleichen Knochenfüße ragten aus dem Umhang hervor und auch sie deuteten auf eine große Artenvielfalt hin.
    [...]


    Der Kampf begann rasant, keiner gönnte dem anderen etwas, dieser Kampf, obwohl er nicht real war, entflammte in Tyrus seine Ur-Ängste und zwang ihn sich mit ihnen auseinander zusetzen. Oft wurde er Opfer der Mächte des Todes, wurde von ihm in der Zeit eingefroren oder zu einem alten Greis gealtert. Er quälte ihn auch mit Visionen, und schenkte ihm eine über die Zukunft und die Vergangenheit.

    [...] Er hasste ihn nicht nur für diese Schmerzen, nein, er hasste ihn auch für die Bilder an denen er ihn teilhaben ließ. Leichenberge von ausgehungerten Menschen, bis auf die Knochen abgemagert lagen wie gestapelte Ware übereinander. Der Gestank der ihm dabei in die Nase glitt, war bestialisch, er roch die verschwitzten Körper unter ihnen, die noch nicht so lange tot waren, roch die Verwesung welche bereits eingesetzt hatte, und sah dabei ein letztes Mal in eines der trüben Augenpaare, die ihn stumm anstarrten. Die Szenerie wechselte in einer Massenverbrennung, Dutzende Körper waren auf Pfählen und darrunterliegenden Scheiterhaufen festgebunden, und schrieen um ihr Leben, als die Flammen sich an ihren Füßen entlang schlängelten. Ihre Körper warfen Brandblasen, Haut verbrannte langsam aber sicher und schälte sich ab, während die Flammen sich immer weiter gen Kopf fraßen, bis der gesamte Körper in Flammen stand, und der Kopf nachgab. Der scharfe Geruch von verbrannten Körpern stieg ihm in die Nase, konnte sich darin festsetzen und ihm die Sinne rauben, nicht nur einmal musste er beinahe würgen. Die Bilder wurden immer schneller, Opfer die gepfählt wurden, Völkermord, Kriege, die Bilder wurden immer schneller, rasanter, fraßen sich in seinen Kopf ein und löschten jeden Skrupel aus, die Bilderflut überschwemmte sein Fassungsvermögen, die Bilder überschwemmten ihn, überfluteten ihn, zerstörten die letzten seelischen Barrikaden, sein Geist war voller Grausamkeiten und Brutalität erfüllt, Foltermethoden an die er nie auch nur hätte denken können erfüllten ihn und ließen ihrer Phantasie freien lauf. Doch dann folgte die Bilderszene, die alle anderen in den Schatten stellte. Er sah seine Eltern, wie sie auf der Station beide während des Angriffs sich umarmten. [...]

    Die Bilder des Todes seiner Eltern rissen alte Wunden in ihm auf und beflügelten ihn mit neuer Wut, sodass er sich ein weiteres Mal in den Kampf stürzte um sich gegen den Tod zu behaupten, „tötete“ diesen und bestand somit die Prüfung. Er und sein Meister hatten überlebt, sodass sie zum Schiff zurückkehrten. Sie flogen ab, mit dem Ziel Bastion, bereit das Wesen abzuliefern.

    Mount Requena​


    Als nächstes sollte Tyrus einen Berg besteigen, mit nicht mehr als seinem Lichtschwert und seinen Fähigkeiten in der Macht. Ihr Ziel war das Requena Gebirge, das höchste Gebirge von ganz Bastion.
    Das Gebirge war ein von Schneestürmen verschneites Gebirge, welches mehr als 4000m hoch war.
    Immer wieder musste sich der Sith Adept gegen die Naturgewalten des Berges behaupten, schließlich hatte ihm Ysim in Aussicht gestellt eine Machttechnik beizubringen welche ihn stärker machen würde, die Technik die Zellen und Midi Chloriane so zu beeinflussen dass sie zerstört wurden. Bei einer hohen Ausprägung konnte somit Stücke Haut einfach wegplatzen lassen und dem Gegner so Wunden zufügen.

    Als er seinen Meister jedoch erreicht hatte, wurde ihm bewusst dass sein Meister ihn angelogen hatte, zumindest zum Teil. In seinem Zorn hätte er sich am liebsten auf seinen Meister gestürzt. Er begriff nicht, oder wollte es nicht, dass er dazu erst im Rang eines Apprentices in der Lage war, und dass er dann diese Technik lernen würde. Er wusste nur eins, sein Meister hatte ihn betrogen.
    Zum Ausgleich brachte ihm Ysim die Technik des „Lichtschwertwurfs“ bei. Nachdem Tyrus es bei den ersten Versuchen nicht geschafft hatte, stichelte ihn Ysim so weit an, dass er einen Kampf provozierte, was Ysims Absicht war, schließlich wollte er seinem Adepten zeigen dass die Umgebung ebenso den Ausgang des Kampfes bestimmte wie das Können der Kontrahenten.

    Nachdem Tyrus das Schwert bzw. die Lasersense seines Meisters zerstört hatte, griff dieser zu seinem Chissyak und führte den Kampf gegen seinen Sith Adepten fort. Nachdem Tyrus eine bissige Bemerkung losgelassen hatte, überwältigte Ysim seinen Schüler mit Kaskaden von Machtblitzen um ihn daran zu erinnern vor wem er Respekt haben sollte. Ein weiteres Mal wollte Ysim mit ihm die Klingen kreuzen sodass es von neuem losging. Dabei traf Tyrus jedoch nicht ein einziges Mal dessen Klinge, da Ysims Chissyak einem Lichtschwert nicht standhalten konnte. Ysims Wissen in der Macht gleichte die Überlegenheit von Tyrus in Sachen Schwertkampf wieder aus, sodass sein Meister beinahe immer die Oberhand behielt. Als Ysim gewann und ihm erneut die Moral der Sith näher brachte, war das Training beendet. Sie kehrten zurück zum Orden.

    Training für die Prüfung zum Apprentice ​


    Als nächstes wies ihn sein Meister an für die Prüfung zum Apprentice zu üben. Er übte weiterhin seine neue Lichtschwerttechnik und verfeinerte seine Fähigkeiten in der Macht. Dabei übte er oft unter Bedingungen wie doppelter Schwerkraft und Übermüdung. Zeitgleich aß er mehr und fing mit einem Muskelaufbauprogramm an.

    Während dieser Einheiten kämpfte er auch gegen Zion, seinem Kontrahenten wenn es um die Ausbildung ging. Gegen ihn und sein doppelklingiges Lichtschwert schaffte er ein unentschieden, ein kleiner Sieg wenn man bedenkt dass Zion länger Adept war als er. Nach dem Kampf begab er sich auf die Nir’taj und erstattete seinem Meister Bericht. Als Beweis sollte er gegen den Jünger Drizzt kämpfen, dabei jedoch keine aktiven Machtfähigkeiten einsetzen. In seiner Rage die sich gegen diesen Nebenbuhler richtete vergaß er die Regel und versetzte ihm neben dem finalen Stoß noch einen Machtstoß. Ysim rügte ihn daraufhin und beschloss ihn von der Jedi Jagd auszuschließen und stattdessen in die Hände der Chiss Sturmtruppenausbilderin Vórima zu geben, welche mit ihm seinen Körper und seinen Geist mit Trainingsparkuren und moralischen Befragung trainierte, alles in allem eine große Schande für ihn, denn sein Meister zog es vor mit dem Jünger auf die Jedi Jagd zu gehen, nicht mit ihm. Die Nir'taj, welche sich zu diesem Zeitpunkt über Tanaab befand, war seine Heimat solang Ysim ihn nicht zu sich beorderte.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juli 2007
  5. Darth Draconis

    Darth Draconis Diabolus ex Machina

    ~ Machtfähigkeiten ~

    Legende:
    0 = nicht bekannt
    1 = rudimentäre Grundkenntnisse
    10 = legendär

    Grundfertigkeiten:
    Geschwindigkeit: 3
    Levitation: 5
    Machtmut: 0
    Machtsinne: 3
    Machtsprung: 4

    Aktive Machtfertigkeiten / Kampffertigkeiten:
    Droiden ausschalten: 0
    Energie absorbieren: 0
    Lebensentzug: 0
    Lichtschwertwurf: 1
    Machtbruch: 0
    Machtangriffe absorbieren / abwehren: 0
    Machtblitze: 0
    Machtgriff: 3
    Machtschrei: 0
    Machtstoß: 4
    Malacia: 0
    Perfektionierte Körperbeherrschung: 0
    Rage: 1
    Zermalmen: 0

    Passive Machtfertigkeiten / geistige Kräfte:
    Atemkontrolle: 0
    Bestientrick: 0
    Empathie: 0
    Erinnerungen verfälschen: 0
    Gedankentrick: 0
    Gedankenverschmelzung: 0
    Geistige Abschirmung: 2
    Heilen: 0
    Illusionen erzeugen: 0
    Lähmung: 0
    Perfektioniertes Navigieren: 0
    Psychometrie: 0
    Technische Intuition: 0
    Telepathie: 0
    Tiefschlaftrance: 0
    Verschleierung: 0
    Visionen: 0
    Wachstumsschub: 0

    Fortgeschrittene Techniken:
    Bruchpunkt: 0
    Empfindungen weiterleiten: 0
    Essenz transferieren: 0
    Gedankenkontrolle: 0
    Kampfmeditation: 0
    Machtblendung: 0
    Machtsturm: 0
    Manipulation des Geistes: 0
    Materie manipulieren: 0
    Morichro: 0
    Reflektieren: 0
    Wassermanipulation: 0
    Energiebündelung: 0

    Lichtschwertformen:
    Form I - Shii-Cho: 0
    Form II - Makashi: 0
    Form III - Soresu: 0
    Form IV - Ataru: 2
    Form V - Shien / Djem So: 3
    Form VI - Niman: 0
    Form VII - Juyo (Vaapad): 0

    Saya, Form des Hssiss: 5
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. September 2007
  6. Darth Draconis

    Darth Draconis Diabolus ex Machina

    ~ Seine Waffen ~

    [​IMG]

    Tyrus baute sein Lichtschwert nach langen Arbeiten am Griff und am Kristall selbst während seiner Ausbildung. Er schmiedete förmlich den Kristall selber, welcher blutrot aus dem Klingenemitter entspringt. Der Aufbau und die Technik ist sehr komplex und kompliziert. In diesem Lichtschwert vereinte er all seine Kenntnisse im Lichtschwertbau mit seinen Kenntnissen mit der Macht. Dieses Lichtschwert besitzt mehrere Energiezellen, welche der Klinge trotz ihrer Länge einen intensiven Halt gibt. Dabei besitzt das Lichtschwer auch noch zwei Reservezellen, um bei Ausfall einer Zelle immer noch nutzbar bleibt. Das Schwert besitzt zudem noch mehrere kleine Schaltkreise, die das Schwert überwachen, und die Umleitung von fehlender Energie überwacht. Das Schwert hat eine dunkle, blutrote Klinge, die durch einen Primärkristall, sowie einen Verdichtungskristall erzeugt wird. Im Inneren befinden sich auch zwei Fokussierlinsen, die eine sehr starke Klinge erzeugen.

    Form Saya, die Form des Hssiss

    Diese Form widmete Tyrus dem Hssiss, da es seiner Meinung nach am Besten zu der ihm erdachten Form passt. Das Hssiss ist für seine rohe Stärke bekannt, jedoch auch für seine Gabe sich dem Auge jedweder Sichtbarkeit zu entziehen. Es schlägt überraschend und mit viel Stärke zu, vergiftet den Körper des gegenübers mit seinem Biss, so wie die Form Saya den Gegenüber mit der Macht die Seele vergiftet. Hierbei stellt Saya eine Symbiose aus den Formen V und IV dar.

    Beide Formen, Djem So sowie Ataru waren offensive Formen, die eine vollführte schwere, ausholende Attacken, während die andere schnelle, von der Macht verstärkte kurze Attacken vollführte. Weiterhin war Ataru dafür bekannt sich völlig auf den Einsatz der Macht zu verlassen, und mit dieser die eigenen Kräfte in Sachen Geschwindigkeit und Wendigkeit zu verbessern, Aspekte die er in seine neue Form einfließen lassen wollte. Sie griff ihren Gegner von allen Seiten an, um ihn zu verwirren, ihn Unachtsam und somit verletzbar zu machen. Djem So’s Stärke war es, dass es mehrere Gegner bewältigen lies, wohingegen Ataru sich eher auf einen einzelnen Gegner konzentrierte, er hingegen wollte die Balance, eine Form welche beide Seiten versorgte, eine Allzweckform.

    Die Form des Saya hat einen sauberen Wechsel von schweren Schlägen, um des Gegners Verteidigung zu sprengen, und die Leichtigkeit und hat die akrobatische Grazie des Ataru, um seinen Gegner aus wirklich jeder Position anzugreifen, sodass man für den zu Bekämpfenden ein Schatten wird, der aus jeder Lage angreift. Dabei zielt die Form auf die verwundbarsten Punkte des Körpers, Kniekehlen und Hals und auf die Punkte, welche den Kampf am schnellsten beenden, Herz, Waffenarm, Kopf, da die Form zu viel an den Kräften des Nutzers zehren, als dass der Kampf zu lange dauern kann. Der Kampf zerrt so sehr an den Kräften des Nutzers, da die pure Stärke des Djem So sowie die akrobatischen Sprünge des Ataru eine starke Kondition benötigen. Bei der Form Saya wird oft Gebrauch von gewagten Sprüngen und Abrollungen am Boden gebrauch gemacht, um den Gegner aus der Reserve zu locken. Für diese Technik gibt es auch mehrere spezielle Bewegungen, die alle einzeln gelernt werden müssen.

     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Dezember 2007
  7. Darth Draconis

    Darth Draconis Diabolus ex Machina

    ~ Zitate aus seiner Zeit bei den Sith ~



    Oh, doch keine so unwürdige Kreatur, na jedenfalls nicht eine ganz so unwürdige. Irgendwas zwischen Wurm und Made, aber immerhin keine Made.

    Darth Ysim erster Eindruck von Tyrus


    In seinen Gedanken war der Samen der Dunklen Seite gepflanzt, je weiter er diese Saat pflegen würde, desto größer würde die Blume der dunklen Seite sprießen, mit all ihren Dornen.

    Tyrus Ventar


    ?Du hast den Test bestanden und bist damit ein Dunkler Jünger und wie versprochen nehme ich dich zum Schüler, solltest du bis morgen noch leben?.

    Darth Ysim


    Tyrus würde sein perfekter Schüler werden und mit ihm würde er Janem und den Imperator stürzen.
    Ja! Das war seine und seines Schülers Zukunft.


    Darth Ysim


    Tyrus war die Rohform und sobald seine Ausbildung abgeschlossen war und er sich Sith Warrior nennen durfte, würde er zu einer neuen Art des Sith geworden sein. Ein Wesen das Ysim dazu benutzen konnte den Orden von allen schwächlichen Individuen zu säubern.
    Ja, das war seine Vision. Ein Sith Orden, gefüllt mit Sith wie er es einer war.


    Darth Ysim


    ?Ich bin der Jäger der aufblühenden Dunkelheit,der Bringer der Furcht.
    Ich bin der Zerstörer von Frieden und Einheit, reite auf der Welle der dunklen Seite und erstarke.
    Mein Ziel ist es die Maden meiner Umgebung mit dem eisernen Hammer der dunklen Seite zu zerstören.
    Mein Ziel ist es den Terror in jedes Herz zu tragen, um die Dunkelheit zu nähren.
    Ich kenne weder Mitleid noch Liebe, ich strebe danach Sith zu sein, in all ihren Manifestationen.?


    Tyrus Ventar


    "Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende!
    Es gibt keine Gerechtigkeit für dich, nur mich!"


    Tyrus Ventar


    "Ohne den Kampf hat dein Sieg keine Bedeutung. Ohne Kampf wirst du nie stärker. Ohne den Kampf gibt es nur Stillstand."

    Tyrus Ventar
     

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