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Darth Draconis

Dieses Thema im Forum "Organisationen und Mitglieder" wurde erstellt von Darth Draconis, 10. Dezember 2006.

  1. Darth Draconis

    Darth Draconis Diabolus ex machina

    There is no passion... there is solely obsession.
    There is no knowledge. There is solely conviction.
    There is no purpose. There is solely will.
    There is nothing...
    Only me.’


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    Sith Name: Darth Draconis
    Der Name beruht auf dem Titel des Darth, welcher auf die rakatischen Wörter darr (Triumph oder Eroberung, Sieg) und tah (Tod) zurückzuführen ist. Dadurch wird Darth zur Abwandlung dieser Wörter und bedeutet zusammengefügt soviel wie "Sieg durch Tod". Der dann folgende Name spiegelt üblicherweise die Art und Weise wie man über den Feind bzw. dessen Tod zum Sieg gelangte oder wer der Feind war. Draconis ist High Galactic und wird mit „des Drachens“ übersetzt. Der Titel Darth Draconis, der zugleich auch sein Name ist, bedeutet daher übersetzt „Sieg durch Tod des Drachens“, eine Anlehnung an seine bestandene Prüfung zum Sith Apprentice und damit Befreiung aus der Schülerschaft seines Meisters. Um die Prüfung zu bestehen musste er in der Albtraumwelt der Nightmare Trap den Avatar eines
    Drachens bekämpfen. Nach dem Sieg über den Drachen verlieh ihm sein Meister Darth Ysim seinen Titel.


    Geburtsname: Tyrus Ventar
    Decksname: Nechesch
    Titel: Der Pfähler, Schlächter von Dathomir (lokaler Titel), Schattenthron (informeller Titel), Ash’rak (aufgelöst, doch bei bestimmten Personen noch mit Prestige verbunden)
    Organisation: Sith
    ehem. Meister: Darth Ysim
    Auszeichnungen:
    Rasse: Mensch
    Geburtsplanet: Ord Mandell
    Alter:29 (kam mit 22 zum Orden)
    Größe: 1,78m

    Ideologie & Machtverständnis:

    “Die dunkle Seite ist die dunkle Seite, weil sie heller strahlt, als alles andere. So strahlend, dass sie einen erblinden lässt.“


    Dunkle Seite ist ein Wort, Dunkle Seite ist das Wort für Gegner und Feind. Die dunkle Seite ist ein anti-kosmischer Grundsatz, eine anti-kosmische Kraft von der Gegenseite der kosmischen Schöpfung. Es ist ein auflösender Impuls, ein zerstörerischer Impuls, der die ganze träge Kraft des Materials, aus der dieses universelle Gefängnis besteht, zusammenbrechen lässt. Denn diese wirkliche Macht dahinter hat keinen Namen und keine Form, sie ist komplett formlos und über allem hinaus, was man anfassen kann. Es ist eine Macht des Chaos, es ist etwas, was viel größer und viel unverständlicher ist, als es etwas Materielles je sein könnte. Wir benutzen diese Namen und Formen, damit es uns möglich ist, etwas, dass größer und über diese Formen hinaus ist, zu beschreiben.
    Die Geschichte prägte den Begriff der dunklen Seite für die Macht, welche die Je'dai vor Zehntausenden von Jahren Bogan nannten. Dieser Begriff ist für Darth Draconis nichts weiter als eine Sprachregulierung, welche irgendwann selbst die Sith angenommen haben, statt sich auf ihre wahren Wurzeln, die Exilanten zu berufen. Die Exilanten waren jene Jedi die vor ungefähr siebentausend Jahren nach einem verlorenen Krieg vom Jedi Orden verstoßen wurden. Sie landeten auf Korriban und unterwarfen das dort lebende Volk der Sith und ließen sich als Götter verehren. Diese Männer und Frauen glaubten nicht daran, dass sie Teil einer bösen Macht seien und auf irgendeine Art und Weise gefallen waren. Sie waren diejenigen, welche Macht zur Gänze ausschöpfen und Dinge wagen wollten, vor denen die Je'dai zurückschrecken, obwohl sie dem Allgemeinwohl gedient hätten. Sie verstanden sich als die Machtnutzer, welche nicht davor zurückschreckten das gesamte Spektrum der Macht auszuschöpfen. Genauso wenig versteht sich Darth Draconis selbst als Werkzeug des Bogans. Bogan wird zum Befreier für die, die sich mit mehr identifizieren, als nur in einem Gefängnis aus Fleisch und Blut zu sein, für die, die sich mit ihrem Geist identifizieren, mit etwas Formlosen. Sich mit dieser urzeitlichen Kraft des Chaos zu identifizieren, bedeutet auch, diese Welt als Gefängnis anzusehen und alles zu tun um dagegen zu rebellieren und auszubrechen.
    Er identifiziert sich mit allem was zerstörerisch gegenüber dieser Welt ist und schlüpft in die Rollen von Urgöttern der Dunkelheit um die Kräfte in menschlicher Form zu repräsentieren, in Fleisch und Blut, damit diese Kräfte wieder auf dieser Erde wandelt. So ist das absolute Ziel nicht nur Imperator zu werden, sondern ein Feind dieser Welt in wahrem Geiste zu werden, das physische Ich von Bogans Willen übernehmen zu lassen, um am Ende über dies hinauszuschreiten, den Kreis von Leben und Tod zu verlassen.

    Seine Grausamkeit ist unbestritten und antrainiert, denn sein Meister Darth Ysim hat ihm die sieben corellianischen Höllen gezeigt um sie selbst an anderen anzuwenden. Unbestritten gehört er zu den Sith, an deren Hände das Blut ganzer Welten klebt. Da er an die endlose Wiedergeburt glaubt, bis sein Geist stark genug ist zu einem gottgleichen Zustand aufzusteigen, betrachtet der Sith jeden Mord einerseits als Mord an sich selbst, andererseits ist es für ihn eine Erleichterung. Sobald alles Leben in der Galaxis vernichtet worden ist, wäre er bereit aufzusteigen, denn dann würde er den Kreis der Wiedergeburt durchbrechen. Daher nimmt er seine Umwelt nur als eine Probe, als eine ewig dauernde Schülerschaft einer höheren Macht wahr. Seine Art mit anderen umzugehen wird daher oft als ironisch und sardonisch beschrieben, seine trockene Art macht ihn zu einem gefährlichen Gesprächspartner der die Worte seines Gegenüber ihm bereits im Munde umdreht und besonders gerne auch verdreht, seine Gesprächspartner auch in konversationsgebundene Fallen hinein tappen lässt. Die Mittel um seine Ziele zu erreichen sind breit gefächert. Er beherrscht sowohl subtile als auch brutale Methoden, er verfolgt dabei kein Muster das sich voraussagen lassen könnte.


    Charakter:
    Der Verführer, der Verleumder und Widersacher. All diese Namen treffen auf Darth Draconis zu. Die Jahre des Exils haben an dem Meister des Bogans ihre Spuren hinterlassen. Glatt und vor Geist sprühend präsentiert sich der Sith seinem Gegenüber, von einer Leichtigkeit, den man auch leicht mit Arroganz verwechseln könnte. Dabei lauert Darth Draconis einem Raubtier gleich darauf, dass sein Gegenüber ihm durch Unachtsamkeit und Naivität Geheimnisse offenbart, welche dieser zu seinem Vorteil nutzen kann. Einem scheinbar unüberbrückbaren Hindernis sieht er mit einer überraschenden Gelassenheit entgegen. Worte sind in seinem modus operandi Waffen, sein Geist strotzt geradezu vor bissigen Bemerkungen. . Im Bereich seiner verbalen Fähigkeiten passen jedoch nicht nur die hard power seiner verbalen Dominanz, sondern auch die soft power seines Charmes. Er nutzt Worte nicht um die Mauern seines Gegenübers einzureißen, sondern um die Tore bereitwillig öffnen zu lassen und ihn hereinzubitten. Charmeur und Grobian in einer Person gebündelt ist jede Unterhaltung mit Darth Draconis eine Gradwanderung. Die exzentrische Natur des Exilanten reicht von sarkastischen, unhöflichen und unsensiblen Bemerkungen hin zu einem unstillbaren Verlangen seine Ziele um jeden Preis zu erreichen.


    Erscheinungsbild:
    Gelbrot glühende Augen stechen aus dem knochigen, von hohen Wangenknochen gezierten Gesicht heraus, dass von schwarzen, mit teilweise grauen Strähnen durchzogenen Haaren umrahmt wird. Diese Strähnen sowie das Hautbild sind Zeugen der exzessiven Nutzung des Bogans. Missglückte Rituale und der Terror den Häschern des Imperators sowie der Black Sun zu entkommen haben ihren Tribut gezollt.

    Die unergründlichen, goldgelben Augen werden von einem raubtierähnlichen Grinsen unterstrichen. Diese Augen sind der Spiegel zu seiner Seele, denn selbst wenn er seine blassen Lippen zu einem dünnen, gewinnenden Lächeln formt, ziehen seine Augen nicht nach und verharren in ihrer Kühle. Es ist selten ein herzliches Lächeln oder Lachen das man von diesem Sith sieht und hört, sodass es Hohn und Warnung in Personalunion darstellt. Eine elaborierte Gestik und Mimik unterstreicht die auch sonst facettenreiche Person.


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    Zuletzt bearbeitet: 14. Juli 2019 um 22:50 Uhr
  2. Darth Draconis

    Darth Draconis Diabolus ex machina


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    [Werdegang - Teil I]


    Akt I - Der Lord der Schatten


    “Evil is a point of view.”

    Die Vergangenheit interessiert Darth Draconis nicht, zumindest nicht die seines alten Ichs. Tyrus Ventar war tot, sodass er sich nur ungern an diese Identität erinnerte. Deshalb versuchte Draconis die Erinnerung daran zu vernichten und zu vergessen. Er erinnert sich jedoch stets an die Vergangenheit seines neuen Sith-Daseins, besonders an seinen Weg dorthin.Die erste Handlung die er nachdem er wieder auf Bastion war tat, war der Bau eines neuen Lichtschwerts welches seine Persönlichkeit widerspiegeln sollte. Es war ein Dualphasen Lichtschwert, somit hatte es eine verstellbare Klingenlänge. Der Griff sollte einem Dragoner gleichen, dem Tier dem er seinen Namen verdankte. Deshalb entspringt die Klinge des Schwertes welches er fortan „Dragnipur“ taufte auch aus einem Drachenmaul. Die ersten Wochen seines neuen Daseins verbrachte der Sith Apprentice danach mit dem Trainieren. Da er seine Kampfmuster aufgrund des Gewichts seiner Rüstung ändern musste, hatte er daran gearbeitet die Form Saya so umzuändern dass er sie auch mit seiner Rüstung nutzen konnte. Weiterhin arbeitete der Sith Apprentice an seiner Muskulatur, sodass das Tragen der Rüstung ihm erleichtert wurde. Zur Steigerung seiner Kräfte in der Macht hatte sich der Apprentice vorgenommen die Zermalmung seiner Feinde durch die Macht zu lernen. Zunächst begann er klein, versuchte Ratten zu zermalmen. Zunächst gelang es ihm ihre Knochen zu brechen, erst nach mehreren Anläufen schaffte er es Ratten auch in die Luft zu heben während er ihre Knochen brach. Er beschloss in den Katakomben weiter zu üben, doch wie viele wollte er sein Leben nicht aufs Spiel setzen, sodass er sich nicht tief hinein wagte. Er probierte die Technik nun mit sich hektisch bewegenden Tieren, sodass er mehrere Mynocks in seiner Wut tötete bevor er es mit der Technik schaffte. Sie jedoch in die Luft zu heben kostete ihn zuviel Konzentration sodass er diesen Gedanken ruhen ließ. Er versuchte es danach mit verschiedenen Jüngern, um die letzte Stufe seines rudimentären Trainings abzuschließen. Auch hier benötigte der Apprentice mehrere Anläufe bevor er schaffte was er sich vorgenommen hatte. Doch es reichte ihm nicht, wie gewöhnlich. Er suchte nach mehr Wissen, nach mehr Macht. Er versuchte in die geheimen Archive einzubrechen um die Koordinaten Ziosts zu bekommen, doch wurde er auf frischer Tat vom Sith Exekutor Darth Allegious erwischt. Dieser tötete ihn jedoch nicht, er gab ihm zu Draconis Überraschung die Koordinaten sowie Credits für ein Schiff. Sollte er die Reise überleben, sollte sich der Apprentice beim Exekutor melden. Die Chance sich vor den Ranghöheren zu beweisen wollte sich Draconis nicht entgehen lassen sodass er sich auf den Weg nach Ziost machte.

    Akt II - Mission nach Ziost

    "The call of Ziost is strong, but it is the call of the dead."

    Auf Ziost angekommen, entdeckte er eine längst vergessene Sith Festung aus den Zeiten des großen Sith Krieges. Hier entdeckte er einige Schriftrollen, die er nun anfing zu studieren. Er entdeckte weitere Geheimnisse der dunklen Seite, und begann die Philosophie der Sith und der dunklen Seite zu studieren, sodass er nun auch die Wege der Macht, und nicht nur ihre Anwendung verstand. Seine Ausbildung war reines Selbststudium, da er nirgends die Spur eines Sith Meisters finden konnte. Doch er war nicht allein. Rasskaar, der Wächter des Ordens fand ihn und prüfte seine Willenskraft. Er vergiftete den Sith Apprentice und sagte ihm, er solle innerhalb von 48 Stunden ein Amulett der Sith finden und ihm bringen, ansonsten würde das Gift gewinnen und ihn niederstrecken. Der Apprentice machte sich auf die Suche, während die Zeit ihm zwischen den Fingern wie Sand entglitt. Er fand schließlich die Höhle mit besagtem Amulett, doch fand er dort auch Wampas welche den Ort, so mag man denken, beschützten. Durch den Einfluss der dunklen Seite waren sie pervertiert, hatten eigenartige Auswüchse und aggressiver als ihre anderen Artgenossen. Dem Apprentice gelang es schwer verletzt aus den Klauen der Wampas zu entkommen, schaffte es sogar innerhalb des Zeitlimits wieder zur Zitadelle zurückzukehren und bekam das Gegengift. Der Wächter der Zitadelle beschloss den Sith Apprentice für würdig zu erachten und beschloss ihn weiter auszubilden.

    Mit dem zusätzlichen Material und einem neuen, wenn auch verhassten Meister konnte er sein Studium fortsetzen. Rasskaar begann mit ungewöhnlichen Maßnahmen. So durfte Draconis nur in den schwarzen Hosen die Zitadelle durchschreiten die ihm sein Meister gab. Die Kälte die fortan an ihm nagen würde, sollte ihn abhärten. Eine der ersten Lektionen die ihm Rasskaar in der Macht gab war die Technik „Dorn des Hasses“.
    Er fand Aufzeichnungen, , selbst sein Quartier fand er, Während er jedoch die alte Zitadelle erforschte, fand er einen geheimen Gang in die unteren Ebenen der Zitadelle, sodass er einen großen Raum betrat. Draconis fand das geheime Labor des Sith, in welcher eine riesige Grube dominierte aus der ein unheimlicher Gestank entwich. Leichenteile aller Arten und Rassen füllten die Grube. Der Sith Apprentice welcher nur in einer Hose bekleidet war, wurde von Rasskaar in die Grube gestoßen. In dieser Grube sollte der Apprentice lernen sich in einem Kampf nicht von der Umgebung ablenken zu lassen, er sollte auch jeden Ekel verlieren. Er musste gegen mehrere „Experimente“ des verrückten Sith kämpfen. So erzählte er ihm später dass einst ein Frachter mit Flüchtlingen auf Ziost abgestürzt sei und er durch verschiedene Sith Alchemie Techniken versuchte die Rassen zu optimieren. Die Fehlversuche, allesamt, waren seine Diener. Sie vermehrten sich, und die Stärksten sollte Draconis bekämpfen. Fortan musste er jeden Tag gegen einige von ihnen Kämpfen wenn er nicht gerade eine Mission für den alten Sith durchführte.

    So auch die Mission in der er ein Rudel von Schneewölfen töten sollte. Ihre List und ihre Kraft machten diese Tiere mit einer Schulterhöhe von 1,20m nicht gerade ungefährlicher.

    Auf einem Plateau nah der Zitadelle musste sich der Sith Apprentice den Tieren stellen. Zunächst waren sie zu stark da sie im Rudel operierten, doch gelang es dem Apprentice die Wölfe zu trennen und zu töten. Immer wieder suchte er sich Nieschen und Felsspalten in denen die imposanten Tiere nicht durchkonnten sodass er sie mit der Macht in Ruhe töten konnte. Im Triumph entriss er den Wölfen ihre Zähne und fertigte sich eine Kette an, die er stets um den Hals trägt.
    Zur Anerkennung lehrte ihn sein Meister den Gedankentrick, sodass er in Zukunft in der Lage war schwächere Wesen von sich abzulenken. Danach sollte Draconis seinen Geist den Attacken des Meisters verschließen, welcher ihn für jedes Brechen der Blockade dazu verleitete sich selbst eine Ohrfeige zu geben. Erst als die blasse Wange des Apprentice puterrot war beendeten die beiden das Training. Dem Apprentice sollte es eine Lehre sein seine geistige Blockade zu vernachlässigen, doch war er an dem Tag vorangekommen.

    Immer wieder musste sich Draconis den „Späßen“ seines Meisters ausliefern, doch lernte er einiges unter dessem Einfluss. Er lernte sogar wie er die Aura der Verzweiflung verbessern konnte. Alles in Allem war sein Leben jedoch eintönig, jeden Tag dasselbe Training über die Zeit hinweg, sodass mehrere Monate vergingen und er mehr und mehr lernte. Als seine Zeit gekommen war, beschloss er den Lehren des Meisters gerecht zu werden und den Willen der Natur auszuüben. Er hatte gelernt dass ein alter Wolf ohne Zähne keine Bedrohung war, und Rasskaar war ein solcher Wolf.

    Der Apprentice forderte seinen Meister zu einem Duell heraus, welches die Entscheidung bringen würde. Beide führten ein Duel, welches über die Zukunft der Sith entscheiden würde. Schließlich gewann Draconis, und streckte den Verräter nieder und nahm, dessen Lichtschwert an sich. Er entnahm der Zitadelle auch einige Schriftrolle sowie ein ominiösen Sith Holocron, doch entgegen aller bisherigen Erfahrungen ließ er sich nicht öffnen, da seine Kräfte noch nicht ausreichten. Da Draconis das Geheimnis lüften wollte, nahm er ihn ebenso mit.


    Akt III - Das zweite Sith Schisma

    III.1 Operation „Götterdämmerung“


    “Ich gebe euch freie Hand Draconis. Vernichtet jene die sich uns in den Weg stellen ohne Gnade. Säubert unsere Hallen von jedwedigem Objekten die sich als hinderlich erweisen könnten.“ - Darth Allegious

    Auf Bastion zurückgekehrt, nahm er umgehend Kontakt mit dem Sith Exekutor Darth Allegious auf und unterrichtete ihn über den Erfolg seiner Mission nach Ziost. Obwohl Draconis keiner der durch das Sith Schisma entstandenen Seiten dienen wollte, wusste er dass die Gunst eines Exekutors immer hilfreich sein würde. Er beschloss einen Auftrag für Darth Allegious anzunehmen, als Gegenleistung würde ihm der Dunkle Lord die Sprache der Sith lehren. Als kleinen Vorgeschmack erhielt er eine Schriftrolle welche ihn die simpelste Basis zur Erlernung der Sprache bot. Doch er wollte mehr, sodass er seine Mission begann. Er wurde bald darauf auch fündig. Ein alter Sith Warrior, Darth Arion, verstrickte sich in seinen Lügen und konnte sich nicht von Draconis’ Gefühl Arion sei ein Verräter befreien. Ein Duell entflammte, welches ein Duell der Generationen und Ideologien darstellte. Am Ende siegte die Kraft über die Weisheit und Draconis tötete den senilen Sith Lord. Angeschlagen beschloss er sich zurückzuziehen, doch machte Draconis eine ungewöhnliche Bekanntschaft. Eine junge Frau kam zum Schauplatz des Geschehens und betrauerte die noch warme Leiche des Sith Lords. Draconis nahm sich, nachdem er das Potenzial der jungen Schülerin erkannte ihrer an und beschloss sie auszubilden.
    Draconis schulte ihr Verständnis über die Macht und ihre Fähigkeiten in der Macht um ihr eine rudimentäre Basis zu geben. Dabei fiel dem Sith Apprentice auf dass die dunkle Seite seinen Geist immer weiter pervertierte. Er folgte wie ein Raubtier stärker seinen Instinkten, musste dem Drang wiederstehen wie ein Raubtier Blut zu lecken und sich seine Schülerin zu nehmen. Stattdessen versuchte er diesen Instinkten zu widerstehen. Seiner Schülerin gab er einen Auftrag um sich seinem eigenen Studium hinzugeben. Der Sith Apprentice arbeitete an seiner Lichtschwerttechnik und bekam von Lord Allegious einen neuen Auftrag. Er sollte Darth Gul’Dar und Darth Nemisis auslöschen. Ein Schüler-Meister Duo welches sich gegen den Orden verschworen hatte. Während seiner Recherche fand der Sith Apprentice heraus dass Nemisis auf dem Gelände der Lunar Corporation auf Bastion eine geheime Armee aus modifizierten Droiden ausbaute. Nachdem sich Darth Draconis der Unterstützung des imperialen Militärs sicher war, begann die Stürmung der Gebäude der Lunar Corporation.
    Der Plan war einfach. Nachdem die Landeplattformen erobert wurden, sollten die automatischen Verteidigungseinrichtungen im eroberten Sicherheitsraum deaktiviert werden. Danach sollte die Stürmung des zweiten Turmes erfolgen, bis jeder einzelne Droide sowie die darunterliegende Fabrik eingenommen oder zerstört worden wäre. Darth Draconis sollte sich um die beiden als gefärhlich klassifizierten Machtnutzer kümmern. Der Weg zu den, in seinem Bericht für das imperiale Militär, als separatistische Jedi klassifizierten Verrätern wurde bereits nachdem die Landeplattformen erobert wurden sichtbar. Die Droiden waren weitaus stärker als vermutet sodass der Kampf gegen jene Droiden selbst für die Sturmtruppen eine echte Herausforderung darstellte. Der Sith Apprentice jedoch beschloss nicht jeden Kampf mit den Sturmtruppen auszuführen. Er empfand sie als störend, konnte seinen zerstörerischen Kampfstil nicht völlig entfalten wenn er stets daran denken musste nicht die eigenen Leute zu töten. Stattdessen zog er selber los und suchte nach der Sicherheitszentrale des Gebäudekomplexes die er schlussendlich fand. Dort traf der gepanzerte Sith Apprentice auf Darth Gul’dar, die Schülerin von Darth Nemisis. In einem furiosen Kampf entfesselten beide die Dunkle Seite und zeigten ihr ganzes Können. Darth Draconis ging siegreich aus dem Kampf heraus, doch verlor er durch seine Rage bedingt kurzzeitig die Kontrolle über sich selbst und schändete die Leiche der nautolanischen Sith Schülerin.
    Wieder Herr über seine Taten setzte der Sith Apprentice seinen Weg fort und traf auf weitere, besser programmierte Droiden die mit einem Gedächtnis ausgestattet waren und deshalb simultan agierten. Im weiteren Verlauf der Eroberung traf Draconis ebenso auf trandoshanische Söldner welche die begrenzten Möglichkeiten der Droiden ergänzten. Schlussendlich traf der Sith Apprentice schließlich auf den Anzati den er gesucht hatte. Darth Nemisis der Rache für den Tod seiner Schülerin schwor, verwickelte den Sith Apprentice in einen blutrünstigen Kampf der von beiden Kämpfern ihr ganzes Wissen um die Dunkle Seite forderte. Erst nachdem der Sith Apprentice dem Anzati den Arm abtrennte, war dieser in der Lage Darth Nemisis zu besiegen. Dessen Tod auf dem Gewissen kontaktierte er die Sturmtruppen und erfuhr dass die Gebäude der Lunar Corporation eingenommen waren. Nachdem Darth Draconis einen Abschlussbericht verfasste, begab er sich zurück in den Sith Orden wo sich der Sith nun wieder seinem Studium des Lichtschwertkampfs, besonders dem des Makashi widmete.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Juli 2019 um 22:50 Uhr
  3. Darth Draconis

    Darth Draconis Diabolus ex machina

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    [Werdegang - Teil II]


    Akt III.2 - Operation „transparenter Lakai“

    “Es gibt noch viel zu tun. Es gibt Subjekte in meinen Reihen, die intensiver... Betreuung bedürfen. Behaltet sie im Auge. Spielt sie gegenseitig aus, um ihnen die Masken vom Gesicht zu reßen. Nur die, die bestehen werden standhaft bleiben, der Rest... wird sehen, was passiert. Informiert euch. Zieht Informationen aus allem was ihr nutzen könnt, macht euch die Gewohnheiten und Schwächen zu eigen und macht daraus, was es daraus zu machen gilt. Ich bin jetzt schon gespannt, was ihr zu berichten habt.“ – Darth Allegious


    Der Machthunger des Exekutors erwies sich jedoch als unstillbar. Den Nutzen den der Noghri aus Darth Draconis ziehen konnte, war offensichtlich. Mit Machtversprechungen hielt er Draconis bei Laune, zeitgleich machte er diesen immer weiter von sich abhängig. Je weiter sich Draconis in das Netz der Korporation verstrickte, desto mehr ordnete er sich dem Willen des Noghri unter. Um ihn jedoch nicht außerhalb seines Wirkungsradius’ zu wissen, bekam der Sith Lord in Spe den Auftrag, für Darth Allegious Informationen über andere Mitglieder des Ordens zu bekommen. Ihre Ränkeschmiede, ihre Schwächen und Stärken. Der Lord der Schatten sollte die einzelnen, bald dem neuen Imperator untergeordneten Sith sondieren und katalogisieren. Ein Vorgang der für Draconis eher untypisch anmutet, doch ist der gepanzerte Krieger stets daran interessiert sich weiterzuentwickeln.
    Was ihm hierbei jedoch hinderlich erschien waren die fehlenden Kontakte zu anderen Sith im Orden. Seine Ausbildung war beinahe komplett nur mit Lord Ysim vollzogen worden, all jene Sith oder Aspiranten auf diesen Titel die er kannte, dienten entweder dem Chiss Overlord Janem Menari oder waren tot. Er war damals als einer der ersten für den Titel eines Ash’raks ausgebildeten Kriegers gewesen, eine Information die er vor den anderen verheimlichte.
    Die Zeit war noch nicht reif diesen Titel für den eigenen Vorteil zu nutzen, zu sehr war der Name der Ash’rak mit dem des 2. Sith Schismas verbunden. Zu sehr haftete Blut an diesem Namen der im selben Atemzug mit dem von Lord Menari genannt wird.

    Der neue Auftrag bot ihm jedoch auch eine Quelle der Macht. Sein Wort in den Ohren des zukünftigen Imperators konnte wohl über den Fall oder Aufstieg so manches Siths aussagen.

    Er war die geheime Informationsquelle, doch machte er sich keine Illusionen dass es nicht andere mit demselben Auftrag geben könnte. Hier liegt eine der Gründe für die zunehmende Paranoia die Darth Draconis an den Tag legt. Gewiss ist jedoch nur dass er alles versuchen wird, um diese Machtbasis auszubauen und zum alleinigen Informanten des zukünftigen Imperators zu werden.
    Zu diesem Zweck entstand ein Plan im Geiste Draconis’, der nach genau dessen Wertvorstellungen sich entfalten sollte. Die erste Phase würde in direkten Konversationen erfolgen. Er würde seine Ziele zunächst selber inspizieren und mit ihnen sprechen um nachher filtern zu können ob seine eigenen Informanten glaubwürdige Informationen weitergaben oder ob er sie töten sollte. Die nächste Phase würde daraus bestehen Jünger mit dem Versprechen zu locken sie würden ihre Chance auf eine Ausbildung erhalten, wenn sie ihm lange und treu genug dienen würden. Dass er hierbei einen recht großen Verschleiß an potenziellen Dienern haben würde, war ihm ebenso klar wie die Tatsache dass er ihnen Furcht einjagen musste. Ansonsten würden sie irgendwann anfangen untereinander sich auszutauschen, sie würden sich gegen ihn verbünden und das alte corellianische Sprichwort „viele kleine Schläge fällen selbst den größten Baum“ würde zutreffen.
    Sie durften demnach nicht wissen dass sie nicht der einzige Aspirant sind, doch würde er ihnen das Gefühl geben müssen, austauschbar zu sein, wenn sie sich nicht fügen würden.
    Ein Plan der in den Gedanken erstaunlich gut funktionierte, zunächst jedoch erfolgreich umgesetzt werden musste. Fähiges Personal rekrutiert sich jedoch nicht von selber, weshalb bereits vor der ersten Phase er nach würdigen Jüngern Ausschau hielt. Fündig wurde Darth Draconis recht schnell. Ein Feeorin erwies sich im Kampf gegen einen Wookiee Jünger als überlegen. Rohe, geballte Kraft und das Potenzial ein großer Sith zu werden, eine Ausstrahlung wie man sie selten ein zweites Mal fand. Dieser Feeorin wurde von Darth Draconis ausgewählt, er wollte das Biest schulen und trainieren, um es in der Zukunft womöglich sogar als Attentäter einzusetzen, sollten andere Jünger oder Sith Aspiranten versuchen seine Pläne zu sabotieren. Der Feeorin erwies sich jedoch recht schnell als ein überaus dummes und engstirniges Exemplar, ein Makel den Draconis in Kauf nahm. Den Preis den er jedoch dafür zahlen musste war die vergeudete Zeit die er in dieses Wesen investiert hatte.

    Indirekt testete er jeden Kandidat der sein Adept werden wollte. Nachdem die Grundzüge der Macht erklärt und verstanden wurden, ließ er sie in Eigenarbeit etwas verrichten. Wenn sie ihn dann nicht fanden, haben sie sich von angeblich mächtigeren Sith locken lassen, oder haben versagt und wären von Draconis getötet worden. Der Feeorin hatte versagt, genauso wie Kaliya, und eines Tages würde er beide dafür bezahlen lassen dass sie seine Zeit verschwendet hatten.
    Die Zeit und seine Bestimmung riefen nach neuen Taten sodass sich Darth Draconis der ersten Phase seines Planes zur Erfüllung des Auftrages von Lord Allegious widmete.
    Das erste „Opfer“ war eine Sith Apprentice namens Jolinar Norrs. Diese erwies sich als die adoptive Tochter des Exekutors, was für Draconis kein Grund war auszuschließen dass auch sie ein verstecktes Spiel mit dem Noghri spielen könnte. In ihrem Verhalten spiegelte sich jedoch ihre Unkenntnis der Macht wieder. Unfähig wahre Macht zu erkennen zeigte sie sich nicht nur widerspenstig und alles andere als kooperativ, Draconis empfand sie sogar als verzogenes Gör, die sich auf ihren Adoptivvater zuviel einbildete. Er war überzeugt dass Allegious sie im Zweifelsfalle opfern würde um seine Macht zu erhalten, für die wahrhaft Mächtigen waren sie alle Marionetten, darüber machte sich Draconis keine Illusionen.

    Sie erwies sich jedoch als Verfechterin der Neuen Ordnung die Allegious verkörperte. Trotz ihres Verhaltens konnte der Lord der Schatten also nichts gegen sie tun.
    Sein nächster Fall war der des Kaleesh Lüsoka. Dieser Sith Apprentice, der nach Meinung des gepanzerten Kriegers zu sehr auf seine alten Traditionen beharrte, erwies sich als verdächtig schweigsam und unkooperativ. Stets darauf bedacht kein Mienenspiel zu bieten, bot der Kaleesh die Körpersprache eines Durastahlbarrens. Erst später fand er heraus, dass Lüsoka einst für Janem Menari kämpfte. Der Kaleesh war demnach ein Überläufer, für Draconis blieb er jedoch ein Spion der nun als Schläfer agieren sollte. Er brauchte handfeste Beweise um den Kaleesh töten zu können, sodass Draconis von nun an ein wachsames Auge auf Lüsoka haben würde. Die Informationen über dessen Vergangenheit hätte er jedoch nicht ohne die Hilfe der dritten observierten Person, Apprentice Tasela Valar erhalten. Ihre kriegerische Art sowie ihre Machtgier ließen Draconis zu der Feststellung kommen, dass es von Vorteil sein könnte diese Apprentice für sich zu rekrutieren. Er ließ sie einen Eid auf ihr Leben ihm gegenüber schwören, ein Eid an den er sie immer dann erinnern würde wenn es nötig sein würde. Durch diesen Eid bezweckt Draconis nichts anderes als die Anhäufung von Macht zu seinem eigenen Vorteil. Er hatte erkannt dass nur derjenige den Thron besteigen konnte, der über weitreichende Verbindungen verfügen würde. Draconis gab der Sith Apprentice den Auftrag andere Mitglieder des Ordens in Trainingskämpfe zu verwickeln um sie indirekt für die anstehende Schlacht gegen Menari zu wappnen. Draconis wusste, wen Menari gewinnen und seine wahre Identität herausfinden würde, wäre er tot.
    Daraufhin erwählte er für jeden seiner bisher observierten Personen einen Jünger die sie überwachen sollte. Überall wo ein Jünger nicht weiter auffiel, würden sie sein und jeden Schritt der Personen überwachen und ihm mitteilen. Würden sie auffliegen würden sie sterben bevor ihr jämmerlicher Körper den Boden berühren würde. Auch wenn die Operation noch lange nicht beendet war, sein Plan schien perfekt.


    Akt III.3 - Die dunklen Künste der Sith Magie

    In serpentine dance ov blood cells
    In simplicity ov spells

    Divine names, meta-games
    I greet Thy presence

    - Gravurtext des Archivwerkes über Sith Magie


    Seine Machtgier verhinderte dass er seinen Fokus zu sehr auf die Erfüllung des Auftrages setzte. Die Zeit die er während der Observationen besaß, nutzte er um die arkane Macht der Sith Magie zu lernen und zu verstehen. Er stieß nur durch Zufall auf die Macht der Sith Magie. Das Interesse galt zunächst der Perfektionierung der Nightmare Trap, doch fand er schnell heraus dass seine derzeitige Macht nicht ausreichte um richtige Illusionen zu erschaffen die seinen Ansprüchen genügen würden. Stattdessen beschloss er den Umweg über die Sith Magie zu gehen und seinen Wissensschatz durch einen neuen Aspekt der Dunkeln Seite zu erweitern.
    Diese Gewirre sind die Energiequellen der Macht, durch sie kanalisiert man die Kraft die man aus der Macht für die Sprüche benötigt. Sie waren der erste Schritt zur Nutzung der Macht.
    Selbst erste Schritte konnten zuweilen schwer fallen. Draconis musste zunächst lernen, dass Gewirr nicht gleich Gewirr ist, denn jedes Gewirr hatte ihren wiederum eigenen Aspekt der Machtnutzung der für ein bestimmtes Feld bestimmt war. Mit einem dunklen, jedoch aggressiven und kraftvollen Machtgewirr würde er keine Illusionen nutzen können, mit einem schattenhaften und verborgenen Machtgewirr könnte er keine Machtdetonation beschwören können. Hierbei liegt das Geheimnis der Sith Magie. Je schwerer ein Spruch, desto komplizierter ist es das Gewirr zu nutzen, desto mehr Verbundenheit zur Macht benötigt man. Die Arbeit war viel aufwändiger, doch war die Sith Magie eine viel reinere, arkanere Form der Machtnutzung, sodass Draconis es für sinnvoll hielt diesen Aufwand zu tätigen. Sobald er die Sith Magie gemeistert haben würde, wäre er auch imstande diese Form der Dunkeln Seite genauso flüssig wie die herkömmliche Nutzung anzuwenden und den Gegner durch die ungewohnten. Seine Nutzung der Sith Magie war noch nicht ausgereift, doch konnte er bereits erste Sprüche anwenden und sie so flüssig herbeirufen dass sie selbst in Kampfsituationen einsetzbar sein würden. Sein Wissensdurst war jedoch noch lange nicht gestillt, sobald er weitere Fortschritte machen würde, wäre sein Fokus wieder auf die Sith Magie gerichtet.


    Akt III.4 - Endschlacht entflamme!

    „Haltet euch bereit! Die Stunde der Entscheidung rückt näher!
    Ich fordere hiermit, in Allegious Namen, alle Sith auf sich zu formieren.“ – Lady Arica Kolar


    Die Zeit der Entscheidung rückte immer näher, das Ende des 2. Sith Schismas erschien absehbar und in greifbarer Nähe. Die Vorbereitungen schienen auf Hochtouren zu laufen, das Puppenspiel des Noghri schien sich vollends zu entfalten. Die Exekutorin Lady Kolar hat die Sith aufgerufen sich zu formieren, ein Ruf der Darth Draconis während einer Prüfung ereilte. Es handelte sich dabei jedoch weniger um seine eigene Prüfung als die des Zabrak Lok Za.
    Die Sith Warrior Alaine Aren, deren Bekanntschaft Draconis hier zum ersten Mal machte, brachte Jünger Za sowie einen nicht näher genannten menschlichen Jünger zu einer Trainingseinheit des Lords der Schatten. Draconis zeigte sich über die Störung seines Trainings mehr als ungehalten, wollte jedoch ein Spiel mit dem Leben der Jünger spielen. Der Überlebende eines Kampfes auf Leben und Tod würde sein neuer Adept werden. Der durch Draconis’ Lichtschwerter in den Händen der Jünger entflammte Kampf zeugte von Brutalität und Hass. Eine Mischung aus Zorn und Blut erfüllte den Trainingsraum, ein Kampf aus dem der Zabrak siegreich hervorging. Draconis überlegte zunächst ob er den Zabrak nicht töten sollte, doch das Potenzial welches er spürte ließ ihn umdenken. Er ließ den Zabrak den Eid auf sein Leben sprechen, sodass er bald mit der Ausbildung des Gehörnten anfing
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    Zuletzt bearbeitet: 14. Juli 2019 um 22:54 Uhr
  4. Darth Draconis

    Darth Draconis Diabolus ex machina

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    [Werdegang Teil III]



    Akt III.5 - Schlacht um Bastion


    "Begehrt in der Schlacht und bestrebt auch im Leben
    Der Sieg ist das Ziel dem die Träume erliegen
    Dem Sieg gegenüber steht immer ein Feind
    Der folgt wie ein Schatten und Niedergang heisst" - unbekannt



    Die Flotte des Chiss Overlord Janem Menari erreichte Bastion und entflammte die letzte Schlacht des galaktischen Sith Bürgerkriegs. Während über ihren Köpfen, im endlosen Weltraum die Raumschlacht um das Kronjuwel des Imperiums gekämpft wurde, wohnte Draconis im Orden der Lagebesprechung mit dem neusten Anwärter auf den begehrten Rang eines Sith Adepten. Der Chiss begann bald mit der Landung der Truppen, seine Streitkräfte bestanden aus den Droiden der Handelsförderation und den regulären Infanterieregimentern der Chiss Streitkräfte, eine ernstzunehmende Bedrohung. Darth Draconis erhielt den Auftrag mit weiteren Sith die aus verschiedenen Richtungen anrückenden Usurpatoren aufzuhalten oder gar vollständig aufzureiben. Einem Wolf gleich machte sich der Sith Apprentice mit einigen weiteren „Ordensbrüdern“ auf den Weg die Truppen aus den Flanken heraus anzugreifen während sein Sith Adept im sichereren Orden verweilen sollte. Es sollte das letzte Mal sein, dass Darth Draconis von diesem Zabrak hören sollte. Was mit ihm geschah, weiß niemand, warscheinlich ist während des Bombardements des Ordens gestorben.
    Das Rudel begann die ersten Truppenbewegungen auszukundschaften und ihre Lage zu analysieren. Sie waren sich bewusst dass sie nicht nur in der Unterzahl waren, sondern auch für den Straßenkampf nicht ausgebildet. So beschloss Darth Draconis, der sich zum Führer dieses Rudels aufgeschwungen hatte, den Truppen des Feindes durch gezielte Attacken Schaden zuzufügen und sie ausbluten zu lassen. Sie nahmen sich die kleineren, aus maximal fünf Mann bestehenden Spähtrupps vor, töteten eines nach dem anderen. Diese Aktivitäten alarmierten jedoch die größeren Trupps welche sich auf die Suche nach den Sith machten. Sie nutzten dabei den Vorteil dass die Sith für die Truppen alle gleich aussahen. Woher sollte man auch wissen ob dieser oder jener Sith ein Usurpator oder Loyalist war? Immer wieder schlugen sie zu, versetzten dem Lindwurm der Truppenbewegungen Stiche und Wunden und konnten den Vormarsch zumindest verlangsamen. Der Erfolg des Rudels sollte jedoch nicht andauern, die Sith in seiner Gruppe waren viel zu unerfahren um lange die Kampfhandlungen überleben zu können. Draconis war der Einzige in der Gruppe der je an Kampfhandlungen teilgenommen hatte, die über einen Zweikampf hinaus gingen sodass die Verluste auch in seiner Gruppe die Überhand übernahmen. Ein Hinterhalt der Chiss Truppen sorgte dafür, dass Draconis überlebte, die Gruppe jedoch dafür opferte. Schließlich war er immernoch ein Sith.


    Auf sich allein gestellt setzte der Sith Apprentice seinen Weg fort und versuchte aus dem Schatten heraus weitere Chiss in den Tod zu reißen. Er kannte die Denkweise und das Training der Chiss Truppen. Während seiner Ausbildung hatte er viel Zeit auf der Nir’taj verbracht, hatte ihre Trainingseinheiten mitgemacht und genauso gelitten wie sie. Emotional hatte er allerdings keinerlei Bindung zu ihnen, sein Meister hatte damals dafür gesorgt dass für derlei Dinge schlichtweg keine Zeit blieb wenn er überleben wollte. Während er seine blutrote Klinge aus einem weiteren Chiss Körper riss, erblickte der Sith Apprentice einen Truppentransporter der eine Notlandung durchführen musste. Sein neues Ziel lag somit direkt vor ihm, er wollte verhindern dass auch nur ein Überlebender es schaffen würde sich den Truppen anzuschließen. Das Landungsboot war auf einem Platz abgestürzt welcher normalerweise als Knotenpunkt diente, demnach breit ausgepflastert war um möglichst vielen Individuen Raum zu geben. Das Flammenmeer welches durch den Absturz ausgelöst wurde nutzte Darth Draconis um die abgelenkten Chiss Truppen welche teilweise auch noch verletzt waren ein schnelles Ende zu bereiten. Immer mehr Soldaten fielen seiner flammenden Klinge zum Opfer, bis er es schließlich geschafft hatte alle Überlebenden zu töten. Die hohen Verluste weckten allerdings die Aufmerksamkeit des Anführers der Truppen der die Südflanke, einen Kaleesh Sith Warrior namens Darth Izvoshra. Izvoshra war ein ehemaliger Schüler Janem Menaris, gleich dem Meister Draconis‘, ein blutrünstiger, fanatischer Kämpfer der trotz seiner Ausbildung und seines Ranges den Glauben an seine alten Götter nicht abgelegt hatte und sie noch immer anbetete. Er sah die Macht als das Geschenk der Götter an die Sterblichen. Diesem Feind gegenübergestellt versuchte Draconis zunächst den taktischen Rückzug, er spürte die Macht des Feindes und wusste dass er Zeit gewinnen musste und diesen Feind schwächen. Als Izvoshra schließlich den Apprentice festnagelte und somit es zum Zweikampf kommen musste, wuchs der Apprentice über seine Kräfte hinaus. Er kämpfte gegen den fanatischen Sith mit einer nie dagewesenen Verbissenheit, nur seine arkanen Techniken der Sith Magie schützten Draconis vor dem jähen Ende. Er nutzte das verlorene Wissen, denn Izvoshra hatte nicht mit den Auswirkungen dieser Techniken gerechnet, die subtilen Kräfte die dort wirkten waren nie Teil einer Ausbildung gewesen, sie mussten durch das Selbststudium erlangt werden. Als er es schließlich geschafft hatte den Kaleesh zu töten, war er nicht nur schwer verletzt, sondern auch völlig kraftlos. Mit letzter Energie raffte er sich auf und schaffte es sich in einer Ruine zu verschanzen, wo er eine Meditationstechnik anwandte die zwar seine Heilungskräfte nicht beschleunigen, aber seine Verbindung zur Macht stärken konnte.
    Seid wievielen Stunden er sich dort befand, daran konnte sich Draconis nie wieder erinnern, doch tobte die Schlacht noch weiter, sein kleiner Kokonn hatte ihn nicht von den Kriegswirren befreit. Seine Aufmerksamkeit wurde von der Nachricht dass die Truppen den Orden erreicht hatten geweckt. Er schlich sich durch die Leichenberge und zerstörten Viertel zum Orden, wo er auf Lord Nergal, einen mächtigen Sith und Kampfgefährten seines toten Meisters traf. Dieser erkannte das Geschick im Kampf welches Draconis besaß und wählte ihn für eine spezielle Mission aus die sie durchführen sollten. Nergal plante, die Nir’taj, das Flaggschiff der Ash’rak und Chiss Kräfte zu entern. Indem sie der Schlange den Kopf abschlugen, sollte der Rest des Körpers zum erliegen kommen und die Schlacht beenden. Sie gelangten durch ein gekapertes Landungsschiff der Chiss auf die Nir’taj, mit gefälschten Codes und etwas Beihilfe der Macht schafften sie es in die Landungsbucht des nachtschwarzen Sternzerstörers, und setzten ihren Weg der Zerstörung bis zur Brücke der Nir’taj fort. Unterwegs mussten sie nicht nur die Chiss Sturmtruppen Menaris, sondern auch die Sith Adepten die auf dem sicheren Sternzerstörer zurückgeblieben waren. Ihre Anzahl war so groß, dass sie zu ernstzunehmenden Gegnern wurden. Als auch diese überwunden waren, versuchte der Kommandant der Nir’taj mit Giftgas die Eindringlinge auszuschalten, was ebenso scheiterte. Als sie die Brücke erreicht hatten, verwickelte Draconis und eine kleine Gruppe von Sith die Sith Wächter des Kommandanten lang genug zu beschäftigen um Lord Nergal die Zeit zu geben den Kommandanten zur Kapitulation zu bewegen.

    Der Kommandant sah ein, dass die Schlacht verloren war und gab die Kapitulation der Chiss Streitkräfte bekannt, womit ein Großteil der Angriffsflotte und Truppen ausgeschaltet war. Die restlichen Kämpfe dauerten nur noch wenige Stunden bis auch diese Truppenteile aufgaben. Berichte drangen durch dass der Overlord in einem Zweikampf gegen Darth Allegious verloren, aber sein Leben verschont wurde. Der Sith Bürgerkrieg war beendet.



    Akt IV - Die Kammer von Korriban

    „Of all the Night and the Twilit Breach
    Whose Words have Secrets in-between-.
    "My Child, hast Thou come here to drink
    Poison dripp'd golden from my kiss,
    And hope to glimpse what Few have seen?" – unbekannt


    Die Gruppe um Lord Nergal zu der auch Draconis gehörte suchten nachdem sich die Lage stabilisiert hatte den Weg zurück zum Orden um zu den ersten zu gehören die vor Darth Allegious das Knie beugten. Es hatte nicht viel mit Heuchelei, sondern mit dem Überlebenstrieb eines Sith zu tun. Wer nah bei der Macht war, verstand sie zu nutzen und sie selbst eines Tages zu besitzen. So kam es auch dass in der kurzen Zeremonie sowohl Lord Nergal als auch Darth Draconis die nächste Stufe in der Sith Hierarchie erklimmen sollten. Der Weg führte sie unter der Führung des neuen Imperators in die Katakomben des Ordens, zur berüchtigten Kammer von Korriban. In der Kammer von Korriban wird jeder auf dem Weg zum Sith Warrior geprüft, doch jede Erfahrung verläuft anders. Die des Darth Draconis sollte zu seinem persönlichen Albtraum werden. Sobald er die Hand in die vorgesehene schwarze Schatulle gesteckt hatte die sich in der Kammer befand, wurde alles schwarz. Draconis befand sich in einer Machtillusion aus der er nicht ausbrechen konnte, umgeben von völliger Dunkelheit. Er verlor das Zeitgefühl, alleingelassen un völliger Dunkelheit drohte der Verstand den wachen Sinnen zu entgleiten und in den Wahnsinn abzudriften. Er konnte keine Zeitangabe geben wie lange es war, doch es musste sich um Tage, wenn nicht gar Wochen handeln. Mit Erinnerungen und Meditation versuchte er sich vor diesem Weg zu wehren, doch wusste er nicht wo der Ausweg war. Er war der Macht beraubt und nur mit seinen Sinnen ausgestattet die ihm verblieben waren.

    Ohne einen ersichtlichen Grund hatte sich die Illusion aufgehoben, und Draconis befand sich in seinem Quartier welches er zu seiner Zeit als Adept bewohnt hatte. Plötzlich stand Darth Ysim sein alter Meister vor ihm. Auch dies war eine Illusion, einem Gestaltenwechsler gleich wandelte sich sein Gegenüber im Verlauf des Gesprächs mehrmals, bis schließlich es seine wahre Form, ein Avatar der dunklen Seite angenommen hatte. In diesem Moment brannte die Haut des Prüflings, seine Tätowierungen die ihm die Nachtschwestern von Dathomir als Sklavenzugehörigkeitssymbol eingebrannt hatten, verschwanden, nur marmorweiße Haut blieb zurück. Genauso diffus wie alles begonnen hatte, hörte es auch auf. Er erwachte in der Kammer von Korriban, mit dem Sith Taith, dem Symbol der bestandenen Prüfung. Die Lehren die er aus dieser Prüfung gezogen hatte, wurden ihm erst viel später klar. Nachdem er dem Imperator welcher vor der Kammer von Korriban gewartet hatte das Sith Taith als Symbol seiner bestandenen Prüfung präsentierte, entsandte dieser ihn auf eine neue Mission nach Coruscant.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Juli 2019 um 22:55 Uhr
  5. Darth Draconis

    Darth Draconis Diabolus ex machina



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    [Werdegang IV]

    Akt V - Mission nach Coruscant
    V.1 Das Juwel der Galaxis


    Erhebt euch, mein Krieger. Ihr habt eurem einstigen Meister Ysim, Ehre gemacht... Im Gegensatz zu zu ihm, habt ihr euch selbst bewahrt. Doch bewähren werdet ihr euch auf Coruscant. Geht dort hin und wendet euch an den Gouverneur. Die Zeit der Jagd hat wieder begonnen. Aber hütet euch Draconis. Auf Coruscant ist nichts wie es scheint. Mein Atem reicht bis weit in den Planetenkern hinein. Vergesst das nicht. – Darth Allegious

    Der Imperator sandte seinen neu ernannten Sith Lord auf eine Mission nach Coruscant die sein Leben verändern würde. Coruscant war einst das helle Zentrum der Galaxis, die Hauptstadt einer jeden dominanten Zivilisation. Das Imperium jedoch zog es vor Coruscant nicht zur neuen Hauptwelt zu ernennen, stattdessen versank das einstige Juwel der Galaxis in einem Moloch aus Korruption und Habgier, einem Sündenpfuhl der in den bekannten Weiteren des Alls seinesgleichen suchte. Die zunehmende Dekadenz in der Gesellschaft der Kernwelt sollten bald zum Verfall alter Machtgefüge auf Coruscant sorgen. Mit der Zeit der imperialen Besetzung wendeten die Bewohner Coruscants sich von den alten Traditionen und Werten ab und wollten das Leben genießen. Krieg und Tod hatte lang genug geherrscht, es galt als „chic“ das Leben in vollen Zügen zu genießen und nicht an die Zukunft zu denken. Ausschweifungen jeglicher Art beherrschten den Alltag der reichen Bürger. Der neu eingesetzte Gouverneur Kraym I. wollte diesem Treiben ein Ende setzen. Er war es auch der an den Sith Orden herangetretten war ihm bei den aufkommenden Unruhen zu helfen und den Widerstand auf dem Planeten zu beseitigen. Der Imperator jedoch war davon überzeugt dass sich Jedi auf dem Planeten befinden. Draconis‘ Aufgabe bestand in der Beseitigung der Jedi. Diesen Punkt machte der Sith Lord dem Gouverneur klar. Er würde Jedi jagen und nicht die Aufgabe der Miliz übernehmen. Er lernte hierbei auch die Sith Inquisitorin Kezia kennen, eine Theelin die in dem Sith Lord einen großen Konkurrenten sah und diesen alsbald ausgeschaltet sehen wollte. Die Jedi Jagd sollte der Sith nach eigenen Vorstellungen ausführen. So beschloss man, dass das Denunziantentum gefördert, Kollaborateure öffentlich exekutiert, und Kopfgelder ausgestellt werden. Das war jedoch nicht alles. Man wollte gezielt gegen den Widerstand vorgehen und ihn mit einem tödlichen Schlag schwächen oder gar zerschlagen.Informationen wurden dem Imperium zugespielt dass bald ein Treffen der verschiedenen Widerstandszellen stattfinden würde um sie unter einem Banner zu vereinen und das Imperium von der Kernwelt zu vertreiben. Die Operation gegen dieses Treffen würde in Kürze stattfinden und der Sith sollte seine eigene Einheit ins Feld führen.
    Davon abgesehen wollte man in der Unterwelt Fuß fassen. Dazu sollte ein Netzwerk unter der Leitung des Sith eingeführt werden welches zwar vom Imperium finanziert wird, sich aber als neutral darstellen will. Zum Zorn des Sith Lords wurde ihm mitgeteilt dass er sich die Macht über das Netzwerk mit einem Abgesandten des imperialen Geheimdienstes teilen müssen würde. Der Sith willigte ein und schmiedete bereits Pläne um sich irgendwann dieser Männer zu entledigen und das Netzwerk autark zu machen. Um das neugeschaffene Netzwerk welches fortan „Schattenthron Netzwerk“ heißen sollte mit Informationen zu versorgen, beschloss der Sith das Anwerben von Informationsmaklern selbst zu übernehmen. Als Kubaz verkleidet, begab sich der Sith in die unteren Ebenen von Coruscant.


    V.2 Der Kreis schließt sich

    "Du wiederst mich an Sith...Draconis. Ich habe nichts mehr mit dem zu schaffen was damals geschah. Ich bin nicht unschuldig, aber ich werde nie wieder ein Sith sein. Ihr seid eine Abscheulichkeit, Wesen die vernichtet gehören..." – Ysim

    Die unteren Ebenen von Coruscant sind ein gefährlicher Ort. Vieles was man dort sieht und trifft hält man nicht für möglich. Die unteren Ebenen von Coruscant sind auch ein Ort großer Überraschungen. Während der Sith Lord mehrere Kontakte zur Unterwelt von Coruscant knüpfte und dem Schattenthron Netzwerk langsam eine Gestalt gab, entdeckte der Sith dass Todgeglaubte nur Tod sind, wenn man ihre Leiche sieht. Das spurlose Verschwinden seines wahnsinnigen Meisters, Darth Ysim hatte ihn damals schwer getroffen. Da man weder was von ihm hörte, noch gesehen hatte und selbst der einstige Schüler keinerlei Kontakt mehr zu ihm über das Meister-Schüler Verhältnis gewann, ging man davon aus dass der einstige Sith Warrior Tod sei. Ysim jedoch hatte seine Erinnerungen und seine Gabe die Macht zu berühren verloren. Ohne Erinnerungen an sein früheres Leben war er ein Wrack und begann zu trinken. Der Alkoholkonsum trieb ihn in den Ruin und verhinderte dass er sich erinnern konnte wer er war. Der Sith Lord „stolperte“ über seinen einstigen Meister in einer Bar. Zunächst hielt er ihn für einen Doppelgänger, für eine Prüfung des neuen Imperators, doch es war sein alter Meister. Der Sith musste sich jedoch der Wahrheit stellen dass Ysim nachdem ihm Draconis die Erinnerungen an sein altes Leben wieder aufgefrischt und offenbart hatte, einen anderen Weg eingeschlagen war. Die Greueltaten die der Warrior begangen hatte, die Grausamkeiten für die er berühmt und berüchtigt war, widerten ihn an. Genauso widerte ihn sein einstiger Schüler an der den gefallenen Sith viel zu stark an sein eigenes früheres Ich erinnerte.
    Trotz aller Versuche den einstigen Sith Warrior zu bekehren und zurück auf seine Seite zu lotsen, wehrte sich Ysim wehement gegen alles was ihm sein einstiger Schüler anbot. Ysim wollte nichts vom Orden und von der Macht generell wissen. Der Widerstand würde seine Zukunft sein, ob Draconis wollte oder nicht. Der Sith verstand und bot dem einstigen Meister das Leben an. Verwundert willigte Ysim ein und verschwand. Draconis hatte jedoch keinen Anfall von Nächstenliebe, im Geheimen hatte er ein Sith Ritual an seinem einstigen Meister gewirkt, eine Technik die dieser ihm beigebracht hatte. Er würde den gefallenen Sith überall hin verfolgen können. Er würde ihn direkt zum Widerstand führen. Für den Moment jedoch musste der Sith sich um die bevorstehende Operation gegen den Widerstand kümmern.


    V.3 Operation „Schlafende Kath Hunde“

    „Ihr seid mit Eurer negativen Haltung weiter von der Wahrheit entfernt als der jüngste Anwärter im Jedi-Orden. Neid, Zorn, Hass sind Eure ständigen Begleiter auf einem Weg ins Verderben. Warum solltet Ihr mich also belehren?“ - Jedi Ritter Crado

    Der Sith Lord bekam das Kommando über eine Sturm Kommando Einheit die er als Vorstoßtrupp in die Fabrikhalle führen sollte. Nachdem sie sich Zugang zu dem Fabrikgebäude verschafft hatten, installierte der Trupp einen Störsender der alle feindliche Kommunikation unterbrinden sollte. Der Angriffsbefehl erfolgte und Draconis stürzte sich in die Schlacht. Hier traf er auch auf Jedi, den Feind den er seit Beginn seiner Ausbildung trainiert worden war zu töten. Die Jedi waren als ausgebildeter Ash’rak sein größtes Feindbild. Die ersten Jedi auf die er traf waren der Cathar Crado und die Nautolanerin Noomi, ein Meister und seine Schülerin die er in einen gefährlichen Zweikampf verwickelte. Der Sith genoss den Kampf und nutzte sein Repertoire an Methoden um gegen die Jedi vorzugehen. Selbst Dun Möch wandte der Sith an doch konnte er den Jedi Ritter nicht bekehren sodass er beschloss ihn zu töten, wäre er ihm nicht in den Kampfhandlungen entwischt. Als der Sith die Verfolgung der Jedi aufnahm, traf er in der Produktionshalle wo der Hauptteil des Gefechts ausgetragen wurde auf die Jedi Rätin Chesara Syonette. Im Unklaren darüber wer seine Gegenüber waren, stürzte sich der Sith Lord in den Kampf gegen die weit mächtigere Jedi Rätin. Seine einzige Überlebenschance war, dass ihre Fertigkeiten mit dem Lichtschwert nicht mit denen des Sith Lords gleichzusetzen waren.
    Der Kampf war brutal und rasant, keiner der beiden Kontrahenten schenkte dem anderen einen Moment der Ruhe. Die Jedi Rätin verletzte schließlich den Sith und schleuderte ihn gegen eine Bühne die über dem Sith zusammenbrach sodass sie fliehen konnte. Doch sein Hass hielt ihn am Leben und gab ihm Kraft. Der Sith nahm erneut die Verfolgung in die Kanalisation auf und Draconis schaffte es ein weiteres Mal gegen Jedi zu kämpfen. Es war erneut gegen den Cathar Jedi Ritter und seine Schülerin. Crado und Draconis duellierten sich bis aufs Blut. Schließlich erschütterte eine Explosion die Kanalisation und die Decke stürzte über ihnen ein. Der Sith überstand den Zusammenbruch und glaubte dass der Cathar und seine Schülerin unter dem Schutt lebendig begraben worden sind. Für ihn war die Jagd beendet, auch wenn der Jedi und seine Schülerin überlebten. Der Sith kehrte zurück und nahm an der Abschlussbesprechung teil. Es wurde entschieden dass der Sith Lord einen Teil der Folterungen übernehmen und Informationen über den organisierten Widerstand zugunsten des Schattenthron Netzwerkes sammeln sollte. Während der Operation und ihren Nachwehen gerieten der Sith Lord und die Sith Inquisitorin immer mehr aneinander und sorgten für einen verdeckten Machtkampf. Dies artete sogar zu einem gescheiterten Mordversuch auf den Sith Lord aus, bei dem Draconis eine Nahtoderfahrung gemacht hat.

    An der Brücke zum Jenseits erlebte der Sith eine Art Vision. In einer völlig weißen Welt offenbarte ihm ein leuchtenden Wesen aus reiner Energie, dass dies nicht das erste Mal gewesen sei dass er gestorben ist. Jedes Leben in der Galaxis, unabhängig von Raum und Zeit, hatte er und würde er noch durchleben müssen. Am Ende dieser Reise würde ein neuer Gott des verbotenen Lichtes stehen, ein Wesen welches an Macht und Einfluss nicht zu übertreffen wäre. Er erzog ihn durch Erfahrung zu einem Gott. Eine Vision deren Inhalt dem Sith beim Aufwachen in einem Bacta Tank diffus und unwirklich erschien. Anschließend nachdem er eine Regenerationsphase durchlaufen hatte, begann der Sith Lord mit den Folterungen. Die mit seiner für ihn gewohnt brutal durchgeführten Folterungen versetzten selbst die Angehörigen des Geheimdienstes in Schrecken oder zumindest in Verunsicherung. Draconis wollte jedes Geheimnis aus ihnen herauspressen, im wortwörtlichen Sinne. Er nutzte all seine Fähigkeiten in der dunklen Seite der Macht um sich der GEdanken und Gefühle der Widerstandskämpfer Herr zu machen und sie zu bezwingen. Ihm wurde nur ein Bruchteil der Gefangenen überlassen, ein Umstand der dem Sith nach seinen Verdiensten missfiel, doch musste er sich dem Verfahren unterordnen, wenn auch zähneknirschend. Allerdings sollte sein sonst so dunkles Gemüt durch einen Wink des Schicksals aufgehellt werden. Ein Dug lockte ihn mit der Versprechung eines Artefaktes welches ganz nach seinem Geschmack zu sein schien, zumindest war es eines der Sith. Draconis schenkte dem Dug vorerst keinen Glauben denn am Scheideweg zwischen Leben und Tod konnte ein Wesen die größten Versprechungen machen. Allerdings sah der Sith keine Lüge in dem Dug sodass er ihm die erbettelte Chance gab. Das Wort eines Dugs zählt jedoch nicht viel wie sich zeigen sollte. Zwar beschaffte der Dug das Datapad, wie sich herausstellte, doch wollte der Nichtmensch die Konditionen mit Waffengewalt neu verhandeln. Draconis lehrte ihn, dass ein Sith nicht neu verhandelt, auch wenn es dem Dug nichts genutzt haben mag, als man ihn im Distrikt an neun verschiedenen Stellen gefunden hatte. Das Datapad, welches der Sith Lord nun an sich nahm, sollte ihm einen großen Dienst erweisen und sich als wertvoller heraustellen, als es sich Draconis je zu träumen gewagt hätte.
     
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  6. Darth Draconis

    Darth Draconis Diabolus ex machina


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    [Werdegang V]


    V.4 Die Aufzeichnungen des Dr. Vorren Netrebnik



    „Wissen ist Macht, doch Wissen bedeutet auch Leiden“ - Dr. Netrebnik



    Das persönliche Breviarium des Dr. Netrebnik ist eine Art persönliches Tagebuch welches die Geschehnisse rund um die Ausgrabung des Artefakts und ihrer weiteren Folgen beschreibt. In diesem Breviarium beschreibt Netrebnik die Anziehung welches das Artefakt auf die Arbeiter ausübt und die Folgen der Sucht die es anscheinend verursacht. Desweiteren schildert Netrebnik das Wissen welches das Artefakt vermittelt, ein Wissen welches ihm so fremd und doch so natürlich erscheint, dass er seinen Blick und seine Gedanken davon nicht mehr abwenden konnte. Die Differenzen zwischen der Kolonialpolitik der Neuen Republik sowie den Elomin kommt darin ebenfalls zum tragen und zeigt die sonst so friedliche Republik aus einem anderen Blickwinkel. Die historische Bedeutung des Werkes interessiert den Sith jedoch nicht so sehr wie das vermeintliche Wissen um den Standort des Artefaktes welches er zu bergen gedenkt. Das Studium der Aufzeichnungen nimmt viel Zeit in Anspruch, Draconis kapselt sich beinahe vollkommen von seinen sonstigen Tätigkeiten ab und versucht sich komplett auf die Erforschung des Breviariums zu konzentrieren. Die zahlreichen Unterbrechungen seiner Forschung machen es jedoch schwer vorran zu kommen. Die Nachricht von den Feierlichkeiten rund um die Hinrichtung der Widerstandskämpfer bedeutete nur einen weiteren Einschnitt in seinen Studien.

















































     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Juli 2019 um 22:55 Uhr
  7. Darth Draconis

    Darth Draconis Diabolus ex machina



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    [Werdegang VI]

    V.5 Imperiale Politik


    „Im Kampf gegen den Widerstand haben Sie unsere Truppen zum Sieg geführt. Haben ihren Dienst für das Imperium – ihre Heimat, ihre Familien – getan und so eine ganze Reihe an Köpfen dieser feigen Untergrundbewegung zu Tage gefördert. … High Colonel Aabe und Darth Draconis – bitte treten Sie vor.“ – Gouverneur Kraym I.


    Die imperiale Propaganda sollte die Militäraktion in der Fabrikhalle und die Zerschlagung des Widerstandes propagandistisch ausschlachten. In einer Zeit in der die imperiale Administration auf Coruscant von zahlreichen Anschlägen der verschiedenen dort ansässigen Widerstandszellen getroffen wurde, war ein solcher Sieg genau das Richtige um zu demonstrieren, dass das Imperium auch weiterhin die dominierende Macht in der Galaxis und auf Coruscant sei. Die Administration um Gouverneur Kraym I. zeigte sich also willens diesen Sieg über den Feind der bisher mit seiner Guerilla Taktik erfolgreich gewesen war für seine Zwecke zu nutzen und ein Exempel an den gefangen genommenen Widerstandskämpfern zu statuieren. Der Festakt fand auf dem Platz der Imperatoren statt, welcher der Gigantomanie des Imperiums den nötigen Platz bot. Auf einer Bühne hielten zuerst Moff Veran und dann Gouverneur Kraym I. eine Festrede welche den ideologischen Sieg des Imperiums unterstrich. Darth Draconis hatte zuerst beschlossen sich im Hintergrund zu halten, doch hatte dieser nicht damit gerechnet, dass der Gouverneur nicht davor zurückschrecken würde auch ihn für die imperiale Propaganda zu missbrauchen. So erhielt der Sith Lord im Zuge seiner Beteiligung an der Opeation „Schlafende Kath-Hunde“ den imperialen Stern in Bronze.
    Die Übertragung seiner Taten ins HoloNet durch die imperiale Propagandamaschinerie war dem Sith Lord jedoch kein Dorn im Auge. Sein öffentliches Bild sollte beginnen sich zu etablieren, da kamen ihm solche Auszeichnungen gerade recht. Mit diesen Bausteinen wollte der Sith beginnen das öffentliche Bild zu generieren welches der imperialen Öffentlichkeit ein neues Gesicht innerhalb des Sith Ordens gab, ein Namen der jedem Bürger des Imperiums etwas sagen sollte. Das zurückliegende Sith Schisma hatte für genügend negative Außenwirkung gesorgt, er wollte sich hingegen nicht als spaltendes, sondern einendes Element des Sith Ordens darstellen. Damit wollte Draconis seinen Weg in die höheren, elitären Ebenen des Imperiums sichern und seinen Einfluss dort ausbauen. Hier auf der turbulenten Welt in der soziale Kontakte mehr als die Anzahl der Turbolaser Batterien zählten, lernte der Sith, dass die richtigen Kontakte viele Türen öffnen und viele Wege erleichtern konnten.
    Damit einher gingen jedoch auch leidige öffentliche Veranstaltungen wie die Feierlichkeiten nach der Hinrichtung im berühmten Imperia 500. Der Sith Lord hielt nicht fiel von dem opulenten Fest, die dortigen Personen hielt er für blasiert und unwissend. Sie hatten lediglich Geld und einen Adelstitel, mehr nicht. Doch genau diese Schwäche beschloss der Sith auszunutzen und zu seinen eigenen Zwecken zu missbrauchen. Lediglich ein Wesen erhellte dort die gähnende Leere gescheiter Konversationen. Ein Chiss, fernab von seinem angestammten Zuhause, wen man so denken mochte. Doch war dieser Chiss ein Angehöriger einer coruscantischen Chiss Familie die im Exil lebte. Nicht nur verfügte dieser Chiss über die Macht, er wies auch den nötigen Schneid und die emotionale Last auf, die ihn zu einem guten Schüler hätten machen können. In der Loge der coruscantischen Oper eröffnete der Sith dem Aspiranten auf den Schülertitel von seiner Begabung und seiner Chance das Ebenbild der Galaxis auf immer zu verändern, wenn er nur die Chance wahrnehmen und sich dem Sith Lord anschließen würde. Zwar willigte der Chiss ein, doch lief dieser vor der Verantwortung davon. Der Sith beschloss ihm nicht nachzustellen, denn dieses Wesen würde zu einem Leben in Bedeutungslosigkeit verdammt sein und an den eigenen Ketten verenden.


    V.6 Chiffith der Lamproide

    “Ich bin Darth Draconis, und du Kreatur, verräts mir am besten deinen Namen.“

    „Ich heiße Chiffith, mein Lord. Meister Lo-Tsodnuth hat mich geschickt.“ – Darth Draconis und Chiffith



    Mit der Zeit wurde dem Sith bewusst, dass das Geplänkel und die Verstrickung in die coruscantische Lokalpolitik sein Bedürfnis nach Macht nicht auf Dauer befriedigen können würde. Daher bereitete Draconis eine Expedition vor, die dazu dienen sollte den in Dr. Netrebniks erwähnten weißen Thron zu finden. Die nötigen Mittel sollten vom Orden nach Coruscant gebracht werden, darunter mehrere Kopien von Werken aus den Archiven des Sith Ordens. Seine Pläne hatten jedoch nicht vorgesehen, was zusätzlich zu seiner Order auf Coruscant eintraf. Der Orden hatte einen Jünger losgeschickt um die Ware bis nach Coruscant zu eskortieren und mit dem Einsatz seines Lebens zu beschützen. Dieser Jünger war Chiffith, ein Lamproide der bereits seit einiger Zeit im Orden lebte und hier seine große Chance gewittert hatte. Der Sith Lord schien zunächst beim Anblick des wurmartigen Nichtmenschen verstört zu sein, doch ließ er sich nicht vom fremdartigen Äußeren blenden. Die Macht war stark in diesem Wesen sodass der Sith Chiffith prüfen wollte. Er nahm ihn als Sklave auf, wollte dass die Kreatur ihm diente und zeigte ob sie es wert sei sein Schüler zu werden. Er prüfte den Lamproiden auf seine geistigen und ideologischen Fertigkeiten. Da Draconis noch nie vorher mit einem Lamproiden zu tun hatte, wollte dieser sehen ob diese Rasse überhaupt seinem Profil eines Schülers entsprach. Er unterrichtete den Lamproiden in den ersten Ansätzen der dunklen Seite und prüfte dessen Eigenheiten. Draconis schickte seinen Sklaven los um seinen Jagdtrieb zu befriedigen und zu sehen, wie dieses Wesen handelte und wie dessen Denkmuster aussehen. Draconis bemerkte dabei dass der Lamproide zwischen einem primitiven Jagdverständnis und gescheiten Aussagen hin und her springen konnte, beinahe so als sei dessen Gehirn in manchen Zuständen instinktgesteuert und in anderen Momenten vollkommen mit dem hier und jetzt verwurzelt. Es wurde offensichtlich, dass der Lamproide ein vielversprechender, doch arbeitsintensiver Schüler werden würde. Draconis jedoch entschied sich dem wurmartigen Nichtmensch die Chance zu geben sich zu beweisen, in einer Art die er sich wahrscheinlich niemals hätte vorstellen können.


    V.7 Jagd auf Lady Kezia

    „Ich werde die imperialen Medien benachrichtigen und sobald ihr euch um das Übel Kezia gekümmert habt, wird es beginnen. Wer auch immer euch die Mittel die ihr benötigt verwehren will, schickt ihn zu mir oder zum Gouverneur dieser Welt.“ – Lord Nergal


    Die Anwesenheit des Sith Nergal veränderte das Machtgeplänkel zwischen Draconis und Kezia vollkommen. Nergal, der nach Coruscant im Auftrag des Imperators gekommen war um ineffiziente Sith anzutreiben oder auszuschalten, führte eine Untersuchung der Tätigkeiten der Theelin durch. Darth Draconis nutzte seine guten Verbindungen zum ehemaligen Ash‘rak um die Theelin in ein schlechtes Licht zu rücken und ihren Ruf zu schmälern. Besonders die Umstände der Operation „schlafende Kath Hunde“ gaben Draconis die nötigen Beweise, dass Kezia sich nur um ihren Platz an der Seite des Gouverneurs scherte und dem Treiben auf Coruscant keinen Einhalt gebieten konnte.

    Schlussendlich erhielt Darth Draconis die Order sich der Sith Lady Kezia anzunehmen und die Theelin aus dem Weg zu räumen. Zwar lautete die offizielle Order sie von ihren Aufgaben zu entbinden, allerdings wusste jeder Imperiale, dass dies im Kontext zweier Sith nur auf einen Kampf auf Leben und Tod hinauslaufen konnte. In Begleitung eines Storm Kommandos stellte sich der Sith und sein Schüler der Inquisitorin.In diesem Kampf agierten Darth Draconis und sein Schüler wie ein Team. Was dem Lamproiden an Fähigkeiten in der Macht fehlten, machte dieser durch die besondere Physionomie und Wendigkeit seiner Spezies wieder wett. Besonders die Toxine die der Lamproide produzieren konnte, wollte Draconis für den Kampf nutzen. Nur in Zusammenarbeit konnten Draconis und Ciffith die Theelin besiegen. Als Inquisitorin hatte sie ihr Machtpotenzial besser ausgeschöpft als der humanoide Sith, ganz zu schweigen von seinem Schüler. Das Storm Kommando sorgte dafür, dass die Truppen der Inquisitorin beschäftigt waren, sodass der Kampf mit aller Härte zwischen den Sith entbrannte. Die Theelin kämpfte unerbittlich, doch unterlag sie schlussendlich ihrer eigenen Unwissenheit über die Spezies der Lamproiden. Während Draconis ihr Hauptaugenmerk war, weil sie nur nach der Stärke der Machtnutzer kategorisierte, unterschätzte sie den Schüler des dunklen Sith. Als dieser seine mit Gift benetzten Zähne in das Fleisch der Theelin rammte, war der Kampf bereits entschieden. Das Gift lähmte sie. Einzig der Befehl Lord Nergals verhinderte, dass Draconis ihr an Ort und Stelle den gar ausmachte. Allerdings gab es andere Pläne dafür, wie mit der Theelin verfahren werden sollte.



    V.8 Die Exekution der Rebellen auf dem Dach des Jedi Tempels

    „Die Hinrichtung dieser Jedi markiert den signifikantesten Sieg des Imperiums über die Unruhestifter die Coruscant so lange schon in Unfrieden halten. Doch das Ende dieser Jedi beendet nicht unsere Anstrengungen die Galaxis vom Makel der Jedi zu befreien. Es besteht kein Zweifel daran, dass die Jedi auch weiterhin versuchen werden durch ihre Lakaien in der Neuen Republik und anderen willenlosen Wesen dem Frieden des Imperiums entgegenzuwirken. Wir müssen, sowohl im Inneren als auch im Außeren wachsam bleiben.“ – Darth Draconis


    Den Sieg über Lady Kezia kostete der Sith vollends aus. Gleichzeitig war dieser Kampf eine wichtige Lektion gewesen: Niemand war unersetzbar, niemand war unverwundbar. Selbst ein Sith im Range von Darth Draconis konnte einem höher gestellten Sith gefährlich werden, wenn die nötigen Maßnahmen getroffen wurden. Im Umkehrschluss bedeutete das jedoch auch, dass er selbst realisieren musste, dass seine eigene Macht endlich war. Auch er könnte von einem Verbund zweier niederer Sith bezwungen werden. Er hatte – mit der Hilfe von Lord Nergal und seinem Schüler Chiffith – eine Inquisitorin handlungsunfähig gemacht und konnte nun über ihr Schicksal bestimmen. Die Geltungssucht des Sith inspirierte ihn dazu der Propagandamaschinerie des Galaktischen Imperiums ein besonders grausames Spektakel zu bieten. Alle dreihundert Gefangenen aus der Razzia des Jedi Unterschlupfs sollten auf dem Dach des Jedi Tempels gepfählt werden. Darth Draconis tat dies nicht nur um eine besonders schmerzhafte Hinrichtungsmethode auszuprobieren, sondern auch mit dem Wunsch im Tempel der Jedi einen Nexus der Dunklen Seite zu schaffen. Die Flamme des Lebens von dreihundert Personen, die über längere Zeit immer schwächer wird und schlussendlich gänzlich erlischt sollte diesen Abgrund dunkler Energien auf dem altehrwürdigen Gebäude evozieren und die Dunkle Seite der Macht an diesem Ort stärken. Dieser Vortex sollte, selbst wenn die Jedi jemals ihren Tempel wiedererobern würden, einen Schandfleck, eine Erinnerung ihrer Schmach auf Coruscant, hinterlassen.
    Das Schauspiel wurde auf allen imperialen Holosendern wie dem imperialen Exekutionskanal, Imperial Holovision oder dem Imperial News Network übertragen, auch die Medien der Neuen Republik berichteten über das Massaker. Mit einer eigenen Rede wollte der Sith sich unsterblich machen und den Jedi ein Feindbild geben, einen Vorgeschmack auf das, was er ihnen noch antun wollen würde. Er bot die Polarisationsfläche, in der Hoffnung , dass Jedi in Wut und Hass verstrickt ebenfalls der Dunklen Seite der Macht verfallen würden. Doch es gab auch Kritik aus den imperialen Reihen. Sein Schauspiel sei purer Narzissmus und keine saubere Angelegenheit, kein Prestigesieg im Sinne der Neuen Ordnung sondern ein Akt der Barbarei. Ihm war es egal gewesen. Kezia selbst starb, gepfählt, mit den dreihundert Jedi und Sympathisanten auf dem Dach des Jedi Tempels. Ihr wurde Rang und Name aberkannt und starb mit der für sie grausamen Realisation, dass sie im HoloNet und auch in den Analen der Sith Geschichte als Jedi eingehen würde, die sich als Schläfer unter die SIth gemischt hatte und nun enttarnt und zur Strecke gebracht wurde. Nicht nur ihr Lebenslicht, sondern auch ihr Vermächtnis würden somit ausgelöscht werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Juli 2019 um 22:56 Uhr
  8. Darth Draconis

    Darth Draconis Diabolus ex machina

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    [Werdegang VII]

    Akt VI – Von Paraden und Niederlagen (Anaxes)

    „Imperiale Bürger! Seit Jahrtausenden besteht nun unser galaktische Imperium! Alle haben sie ihren Beitrag geleistet, so auch ihr es tut. Doch so sehr wie auch gefochten und gerungen haben, scheint sich nun ein alt bekannter Feind an unseren geliebten Körper, den wir Imperium nennen, geschlichen zu haben. Die Natter Rebellion scheint sich an unserem Busen zu nähren. […] Es ist eine Frage der Zeit, nicht des "ob", bis die Rebellion in dem Staub und in ihrer Asche in sich zusammengefallen sein wird. Dann werde ich eine Ära des Friedens einleiten. Dann werden Mütter ihre Söhne groß werden sehen, Väter werden nur noch weinen wenn ihre Töchter mit anderen jungen Männern vermählt werden und wir werden ein goldenes Zeitalter erleben, bis
    dahin tut was von euch verlangt wird. Das Imperium war, ist und wird siegreich bleiben!“ – Darth Allegious



    Die Geschehnisse auf Coruscant hatten Darth Draconis so sehr in Beschlag genommen, dass er sich nicht mehr wie sonst den galaktischen Geschehnissen gewidmet hatte. Die Neue Repbulik befand sich auf dem Vormarsch. Der Corellian Run befand sich in einer prekären Situation, die Kämpfe waren in allen Teil des Runs aktiv. Sogar die Perle des Runs, Corellia selbst, wurde in einer erbitterten Schlacht verwickelt, die den Krataswall zerstören sollte. So kam es, dass der Imperator Darth Allegious eine vermeindlich loyalsten oder zumindest mächtigsten Untertanen zu sich rief um die weitere Strategie zu planen. Nach außen hin wurden die Großen des Imperiums nach Anaxes gerufen um einer Parade beizuwohnen. Es war eine Machtdemonstration eines langsam aber sicher wankenden Potentaten. Marschierende Soldaten und der Stolz der Flotte sollten darüber hinwegtäuschen, dass der Krieg gegen die Neue Republik eine vorerst verheerende Wendung genommen hatte. Das der Imperator Bastion verlassen hatte, sollte unterstreichen wie stark und sicher das Imperium sei. Nicht mal während des Sith Schismas hatte Darth Allegious die Hautpwelt des Galaktischen Imperiums verlassen, das Zeichen, welches dieser Marsch nach Anaxes aussandte, war im gesamten Reich zu hören. Was Draconis nicht wusste ist, dass die Grand Moffs des Reiches um Nicodemus Stadd an einem Umsturz des Noghri Imperators arbeiteten. Für sie war ein Nichtmensch auf dem imperialen Thron ein Dorn im Auge. Mit den Verlusten im Kern wollten sie Allegious schwächen und so, im Gegensatz zu Janem Menari, einen Wechsel auf dem Thron mit subtilen Mitteln erreichen.

    Darth Draconis hingegen befasste sich mit anderen Dingen. In der anschließenden Sitzung, in der er mit zahlreichen Lords der Sith und Grand Moffs und Gouverneuren wichtiger Welten zusammensaß, fühlte sich der Sith groß und klein zugleich. Er hatte es zwar in die oberen Echelons der imperialen Gesellschaft geschafft, allerdings war er der kleinste Fisch in diesem Meer. Niemand konnte behaupten, dass das undurchsichtige Geflecht aus Klientel -und Patronswesen, dem Habitus der Gefälligkeiten und "Freundschaftsdienste" sowie der Zwistigkeiten im Sith Orden einfach zu durchschauen gewesen wären, doch Darth Draconis setzte alles daran zu lernen, wie man dieses System für sich arbeiten lassen konnte. Es gab Dutzende unterschiedliche Abstufungen innerhalb der Sith, das einzige Merkmal, dass sich wie ein roter Faden durch dieses Gefüge zog war, dass der Stärkste seinen Willen gegen den Willen der anderen durchsetzte und somit an Macht gewann, egal auf welchem Weg. Wie immer waren jene im Vorteil, die aus einer reichen Familie oder sonstige ertragreiche Verbindungen besaßen und sich so einen persönlichen Vorteil schaffen konnten. Diejenigen, die kein Geld und keine Beziehungen im Orden oder nach draußen hatten und nichts organisieren konnten, waren verdammt. Seine Meinung galt offiziell nichts, auch wenn seine Vorschläge bezüglich der Taktik des Weiteren Vorgehens nicht verkehrt gewesen waren. Sie kamen aus dem falschen Mund. Die Ränkeschmiede der Sith drohten ihn zu zermalmen, sodass er das Feld den größeren Fischen überlassen musste. Die Reise nach Anaxes hatte jedoch auch einen weiteren, positiven Aspekt: Darth Allegious plante Draconis zu befördern. Die Verdienste von Coruscant waren bis zum Oberhaupt des Galaktischen Imperiums vorgedrungen und seine harte Arbeit hatte sich bezahlt gemacht. Der Imperator hatte für den Sith, den er nicht nur unter dem Namen Darth Draconis sondern auch Schattenthron kannte, einen besonderen Auftrag. Um sich an der Black Sun für ihre Unterstützung der Rebellen zu rächen, sollte Darth Draconis einen Weg in den inneren Zirkel der Vigos finden und den Kopf der Schlange enthaupten. Ohne die Vigos würden neue Verteilungskämpfe beginnen und das Syndikat der Black Sun auseinanderdriften. Die Aufgabe war nach dem Geschmack des Sith, allerdings sollte sie ihm zum Verhängnis werden.


    Akt VII – Höllensturz

    Mit seinem Schüler im Schlepptau machte sich Darth Draconis auf den Weg zurück nach Bastion. Eine Operation von diesem Umfang würde der Sith nicht blauäugig beginnen, er wusste, dass er einige Vorsichtsmaßnahmen nötig waren. Er ließ sein gesamtes Hab und Gut auf sein Schiff, die „Prometherion“ bringen und lies das bis dahin versiegelte Gemach seines alten Meisters öffnen, um die wertvollsten Artefakte sich seiner Machtbasis einzuverleiben. Er ließ sein Hab und Gut an einem geheimen Ort unterbringen, den nur er kannte und an dem sie für alle Eventualitäten untergebracht wären. Mit einer Organisation wie der Black Sun scherzte man nicht, auch bei einer erfolgreichen Mission war sich der humanoide Sith damals bewusst, dass er eine Zielscheibe abgeben würde. Auch sein Schüler wäre zu einer Zielscheibe geworden, weshalb er den Lamproiden auf Bastion lassen wollte. Dreißig Jünger würde er jedoch mitnehmen um an verschiedenen Stellen der Galaxis Unterschlüpfe und Operationszentren einzurichten um sich den Vigos zu nähern. Das Training seines Schülers setzte er, solang sich Draconis auf Bastion befand, weiterhin fort. Erst deutlich später sollte er erfahren, dass sein Schüler, in seiner Abwesenheit, vom Imperator höchstpersönlich ausgebildet wurde und somit seiner Machtbasis entzogen worden war. Eine Verkettung unglücklicher Zustände sorgten für einen fundamental anderen Lebensweg, als Darth Draconis ihn sich vorgestellt hatte. Auf Anaxes hatte der dunkle Sith die Aufmerksamkeit eines Sith Lords, eines Cathars namens Darth Malevolos erregt Um in wenigen Stichworten Darth Malevolos zu beschreiben: Hart, unnachgiebig, aggressiv, kennt keine Gnade. Der Cathar ist die eiserne Faust des Imperators, welche ausgeschickt wird um den Willen des Herrschers in die Galaxie zu tragen. Er hat einen beinahe diabolischen Sinn für Gerechtigkeit, sofern das Wort „gerecht“ noch zutrifft. Für seine Feinde ist er der personifizierte Hass der sich in seiner brutalen Art auf sie einprügelt, während er für seine Verbündeten, besonders jedoch für seinen Herrn ein wertvoller Mitstreiter ist. Der selbst ernannte „Herr des Blutes“ bevorzugt schnell und eisern zuzuschlagen. Er verschont weder Zivilisten noch Flüchtlinge, alles was nicht dem Imperator die Treue schwört, muss in den Feuern von Chaos verbrennen – wenn sie Glück haben. Dieser Herr des Blutes hatte ihn für seine Taktik im Umgang mit der Neuen Repbulik als Feigling betitelt. Dass der Imperator diesen Wurm befördern wollte, hielt Malevolos für einen zu berichtigenden Fehler. Ein anderer Sith Lord, Darth Cruciatos, erklärter Erzfeind des Cathars, wollte den Lord der Schatten warnen und Draconis im Gegenzug für dessen Dienste Schutz bieten. Allerdings fiel dessen Botschaft eines kurzzeitigen Ausfalls des HoloNets in einem Teil des Braxant Sektors zum Opfer, verursacht durch einen Imperial Intelligence Agenten namens Seth Lecersen. Die Nachricht vor der drohenden Gefahr sollte Darth Draconis nicht erreichen, Darth Cruciatos hingegen wurde soweit in die Wirren des Krieges verstrickt, dass er sich nicht mehr um das Schicksal eines einzelnen Sith kümmern konnte.


    Die Black Sun wurde von Darth Malevolos vorgewarnt, sodass Darth Draconis in eine Falle tappte. Auf einer Raumstation, tief im Gebiet der Hutten, hatte Draconis seinen Informationen nach der Rat der Vigos eine Zusammenkunft. Der Plan des Sith war gewesen die Station zu infiltrieren und sich in einer tiefen Meditation befindend mit Hilfe der Macht von einzelnen Vigos Besitz zu ergreifen und sie dazu zu zwingen ihren Gegenüber anzugreifen. Ein solches Scharmützel hätte zu einem Massaker auf der ganzen Station geführt, auf allen Holokameras wäre evident gewesen, dass die Vigos sich untereinander zerfleischt hätten. Die Angst vor dem Unsichtbaren würde ein weitaus schärferes Schwert sein, als das Gesicht eines Sith Lords. Er wählte hier bewusst eine andere Taktik als auf Coruscant, da hier der Operationsraum anders war. Im Galaktischen Imperium wollte er gesehen und wahrgenommen werden, wohingegen er in der kriminellen Unterwelt einem Schatten gleich Unheil bringen wollte. Dieser Plan sollte jedoch keine Früchte tragen. Die alarmierte Black Sun hatte die Station entsprechend präpariert und durch den Sith Lord gewarnt Vorkehrungen gegen Machtnutzer getroffen. In deutlicher Unterzahl und einem Feind gegenüberstehend, der sich nur darauf vorbereitet hatte Jagd auf den Sith zu machen, musste Darth Draconis überstürzt den Rückzug antreten. Die von ihm ausgesandten Jünger wurden alle aufgespürt und mit großen Brandmalen des Black Sun Logos in Kisten zurück nach Bastion verfrachtet. Draconis entkam diesem Fiasko nur knapp. Nachdem er tagelang von verschiedenen Piratenschiffen verfolgt wurde, gelang ihm die entgültige Flucht nur, als er den letzten übrig gebliebenen Jünger sedierte, mit der Macht so massiv dessen Geist invasiv angriff, dass dieser kaum mehr als ein sabbernder Fleischkerker war und sich von der „Prometherion“ trennen musste. Die Black Sun verzeichnete den Abschuss eines VT-49 mit einer Vitalsignatur, sodass man davon ausgegangen war, dass die VT-49, welche von Savak, dem treuen Pilotenautomata Draconis‘ gesteuert wurde, das durastählerne Grab der letzten Fetzen des Sith geworden war. In den Augen Schattenthrons konnte dies kein Zufall gewesen sein. In kürzester Zeit war sein Schattennetzwerk ausgehebelt worden, seine Machtbasis vernichtet und die letzten ihm gehörenden Ressourcen in alle Winde zerstreut. Hinter diesem Anschlag auf seine Position im Orden und seine ganze Person hatte er nur Darth Allegious sehen können. Einen solchen Zwischenfall zu fingieren, so dachte Draconis, müsste in den weitläufigen Plänend es enigmatischen Sith Imperators Sinn ergeben. Mit einem Schlag hatte Darth Draconis nicht nur das mächtigste Bündnis der kriminellen Unterwelt gegen sich aufgebracht, sondern auch vermeintlich das Galaktische Imperium samt des Sith Ordens. Zum Abschuss freigegeben sann Darth Draconis nur nach eins: Rache.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Juli 2019 um 22:56 Uhr
  9. Darth Draconis

    Darth Draconis Diabolus ex machina


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    [Werdegang VII]


    Akt VIII – Die Feuer von Palingenesis


    Die Loslösung vom Orden war Fluch und Segen zugleich. Er hatte seine Ketten gelöst, doch dafür seine gesamte Macht eingebüßt. Sein oberstes Ziel war fortan genügend Macht zu akquirieren, um seine Rückkehr an die Macht zu erreichen. Sein Fluchtstatus erschwerte diesen Weg ungemein. Sein Vermögen belief sich auf eine überschaubare Menge Credits, den Rest musste er mit Hilfe der Macht auf kriminellem Wege erwirtschaften. Allerdings gefährdete er mit jedem Einsatz der Dunklen Seite seine Deckung. Im galaktischen Süden war die Neue Republik stark, also bestand die Gefahr, dass Jedi ihn aufspüren könnten. Spätestens nach Coruscant war er für den Orden der Anhänger Ashlas kein Unbekannter mehr und hatte für reichlich Antagonismen gesorgt. Ein Machtnutzer in diesem Bereich der Galaxis konnte aber auch creditgierige Kopfgeldjäger auf den Plan rufen. Während seiner Flucht wehrte der Sith einige niedere bis mittelmäßige dieser Kriminellen ab. Sie schienen wohl zu glauben, dass die Beschreibung „Sith“ nur ein Bluff sei, und sich dahinter ein Scharlatan verbergen würde.
    Auf Siskeen hatte er einen Unterschlupf finden können. Dort, in ehemaligen Gemäuern eines Sith Tempels, blieb ihm die Ironie seiner Situation nicht verborgen. Allerdings war seine Lage mehr als ernst, sodass ihm das Lachen im Halse stecken blieb. Es war ein furchtbarer Rückschlag und sein Hass auf den Imperator stieg ins unermessliche. Für Darth Allegious und sein Schisma hatte er damals Janem Menari und damit praktisch seine Sith „Familie“ verraten. Dank dem ehemaligen Schüler Menaris, Darth Ysim, war Draconis Teil der Ash’rak geworden. Einem mittlerweile informellen Elite, die einst auf die Jagd auf Jedi spezialisiert war. Mithilfe dieser Ausbildung wusste er zumindest wonach seine Sith Häscher suchen würden und entging den typischen Fallen eines Flüchtigen. Seine Zeit auf Siskeen war begrenzt, er wechselte oft den Ort seiner Verstecke, um nirgendwo lange genug zu verweilen um aufzufallen. Allerdings fiel dem flüchtigen Sith in dieser Ruine eine alte Lehrformel der Sith in die Hände. Es war ein Amalgam verschiedener Lehrsätze verschiedener Zivilisationen, welche die Sith sich zu eigen gemacht hatten. Selbst einige Rückstände der Lehren der Jedi konnte Draconis in diesen kryptischen Botschaften erkennen, ein Überbleibsel der Herkunft der Exilanten, die vor Tausenden von Jahren auf Korriban landeten und die Sith als Orden gründeten. Erst wenn er alle Sätze entschlüsselt haben würde, wäre er, so seine Erkenntnis nach langer Mediation, in der Lage seine Rache abzuschließen und Darth Allegious in den schwarzen Abgrund des Vergessens hinabzustoßen. Die Reihenfolge, in der er die Phrasen entschlüsselt, seien irrelevant, doch ihre Botschaft war unmissverständlich: Erst wenn er alle gelöst haben würde, wäre er bereit.


    „He will remake/rename himself“


    Mit der harten Realität seines Exils konfrontiert, musste Darth Draconis sich eingestehen, dass er für eine Zeit lang seine metaphysische Haut ablegen und untertauchen müsste. Mit seinem Darth Titel wäre er zu auffällig im Gros der Galaxis. Auch wenn der überwiegende Teil der Galaxis noch nie einen Sith gesehen hatte und diese maximal für ein Amenmärchen der HoloNet News hielt, waren ihm die gefährlichsten Jäger der Galaxis auf der Spur. Bis zum richtigen Zeitpunkt würde der Sith einen neuen Namen wählen, seinen insgesamt dritten Namen. Er würde fortan nicht als Tyrus Ventar und auch nicht als Darth Draconis seinen Weg voranschreiten, sondern in allen Kontakten mit der Außenwelt als Nechesch auftreten.


    „He will choose the fate of the weak“


    Der nächste Schritt bestand darin sich unter die Ärmsten der Armen zu mischen, unter dem Schmutz der Galaxis. In dieser brutalen Umwelt konnte der Sith seinen Häschern entgehen. Dafür wählte er verschiedene Unterschlüpfe aus: Die Slums von Zhar waren ein erster Unterschlupf, nachdem Neschesch, vormals Darth Draconis, Siskeen verlassen hatte. Er arbeitete seinen Weg entlang dieser Route bis nach Maryx Minor.


    „He will shed his skin and choose a new skin“


    Um mit seiner Vergangenheit komplett abzuschließen, beschloss Darth Draconis sich vorerst von allem, was ihn an seine Zeit im Orden der Sith erinnerte zu trennen. Er rasierte sich den markanten Bart ab und legte die schwarze Soutane ab. An ihrer Stelle wählte er unauffällige Kleidungsstücke, die sich seiner Umgebung anpassen. Als Wolf im Schafspelz wollte er in der Menge untergehen und sich wie ein Schatten verhalten. Seine Zeit, so war dem Exilanten klar, würde kommen und er würde seine Rache erhalten.


    „He will know brotherhood“


    Seine Flucht wurde von einzelnen Phasen des Studiums unterbrochen, doch fand Draconis schließlich auf Maryx Minor Unterschlupf beim Alterwürdigen Orden der Pessimisten. Dieser eigenartige und für Darth Draconis zu belächelnde Kult labte sich im Unrat der Nichtigkeit des eigenen Seins und achtete nicht auf die Herkunft ihres neusten Bruders. Im Schutze dieser Kabale begann Darth Draconis an seiner Rückkehr zu arbeiten und diesen Ort als Stützpunkt zu nutzen.


    „He will crawl through his cloak“


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    „He will be drawn from peace into conflict“


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    „He will strengthen himself through pain“


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    „He will ruin those who deny justice“


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    „He will make a pet“


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    „He will strengthen himself through sacrifice“


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    „He will win and break his chains“


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    „He will choose how he will be loved“


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    „He will immortalize his love“


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    Zuletzt bearbeitet: 14. Juli 2019 um 22:57 Uhr

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