Weltraum (Neue Republik)

[Hyperraum nach Ilum - Frachter Mahnduct]mit April


Ich danke den Sternen. Die Meditation ist mir doch schon aufs Kreuz geschlagen. Gab Ti April zur Antwort und fasste sich dabei demonstartiv mit beiden Händen an den Rücken. Zwar hatte er nicht die ganze Zeit meditiert, da es für ihn als Anfänger zu viel Konzentration forderte, aber er hatte herausgefunden das ein grosser Teil der Besatzung eine schwäche für Pazaak hat. Leider war ihr können nicht so gross wie ihre begeisterung und in folge dessens war
Tis Geldbeutel um einiges dicker geworden.

Wenn ihre Majestät erlaubt würde ich ihr gerne noch eine Frage stellen: Ti deutete eine leichte verbeugung in richtung der Zabrakerin an und sprach weiter ohne auf eine Reaktion von ihr zu warten.
Wie kommen wir von Ilum wieder weg? Also mit welchem Schiff werden wir von dort abgeholt?

[Hyperraum nach Ilum - Frachter Mahnduct]mit April
 
Hyperraum nach Ossus - Transporter "Fencer" - Siva, JK, Dace, Qui-Gon, Jor Moch, Satrek

Satrek schwieg einen Moment, während in ihm erneut Zweifel hochkamen, ob es tatsächlich sinnvoll war, ohne weitere Abstecher und Haken nach Ossus zu fliegen. Allerdings waren es logisch begründete Zweifel, die durch ihre Natur von dem Eindruck der Macht abgeschnitten waren, den der Rat von Jor und der Gesamtsituation hatte. Er hatte gelernt, der Macht zu trauen, und auch wenn er sich nicht ausschließlich auf ihr Urteil verlassen wollte, so überwog es im Moment doch die Zweifel an einem weiteren großen Zufall, von denen so viele das Leben eines jeden jedi zu prägen schienen.
Während er noch zögerte ergriff erst Dave das Wort, dann kehrte auch JK von seinem Nickerchen zurück.


Wieso sollten wir dir nicht sagen, wo die Reise hingeht?

meinte Satrek schließlich, und hoffte durch sein Schweigen nicht zu unhöflich gewirkt zu haben. Wahrscheinlich konnte er kurze Aussetzer mittlerweile ohnehin auf sein Alter schieben.

Wir sind auf dem Weg nach Ossus, wo die Jedi einen Rückzugsort eingerichtet haben. Es konnte ja keiner damit rechnen, dass das Imperium Corellia angreifen würde...

Sein Tonfall machte klar, das er es für eine Meisterleistung eingefleischter Bürokraten hielt, die Mittel verweigert und den Status Quo gefördert hatten - und so die Jedi hatten glauben lassen sie hätten es nicht nötig, Rückzugspläne und Ersatzmaßnahmen zu planen, wie es jede gute Regierung, ja, jeder Großkonzern tat. Wenn selbst corellianische Korvetten über eine Notfallbrücke verfügten, wieso hatte der Jedi-Orden für eine mickerige Ersatzbasis kämpfen müssen?
Aber all das lag in der Vergangenheit. Die Zukunft würde Veränderungen bringen, und im Moment war es dazu nötig diese Jedi zu der kleinen Notfallbasis zu bringen. Dann konnte er sich anderen Angelegenheiten widmen. Vielleicht wußte man ja bereits Neues von Turima...


Hyperraum nach Ossus - Transporter "Fencer" - Siva, JK, Dace, Qui-Gon, Jor Moch, Satrek
 
[Hyperraum nach Ilum - Frachter Mahnduct]mit Ti Jan

Aus irgendeinem Grund beschlich April das Gefühl, dass Ti Jan ihr etwas verheimlichte, allerdings ging sie nicht davon aus, dass es von Relevanz für die Mission war. Ihre Neugierde war dennoch geweckt.

Du hast nicht zufällig ohne mich die Ladung inspiziert oder? fragte sie ihn direkt und blickte ihn misstrauisch an.

Nagut, stell deine Frage. Wir hören.

Die Zabrak dachte kurz darüber nach. Sie war sich sicher gewesen, es Ti Jan bereits gesagt zu haben. Oder hatte sie es doch nur vorgehabt? Wie auch immer, dann sage ich es ihm halt jetzt, schloss sie den Gedanken ab.

Mhm, wir dachten, dass wir es dir bereits gesagt hätten begann sie übertrieben nachdenklich.

Lass uns kurz nachdenken.

Ah genau ja fügte sie nichtssagend hinzu.

Darum müssen wir uns wohl kümmern, wenn es soweit ist. Wir denken, dass dies eine gute Aufgabe für dich sein könnte Langsam wurde es ziemlich anstrengend alles was sie sagen wollte, so anzupassen, dass Ti Jan sich noch ärgern würde, sie Majestät genannt zu haben. Aber das war es ihr wert.

[Hyperraum nach Ilum - Frachter Mahnduct]mit Ti Jan
 
Stimmt, das hat sie mir schon einmal gesagt. Ich werde auch immer vergesslicher, liegt vielleicht am langen Flug.
Der Zabraker legte seinem Zeigefinger auf eines seiner Hörner und hatte denn Daumen an sein Ohr gelegt, eine Pose die er öfters einnahm wenn er nach dachte.
Ach was solls, man kann sich ja auch nicht alles merken.
Langsam nahm die den Finger von seinem Horn und steckte seine Hand in seine Hosentasche. Während April ihm Antwortete fiel ihm auf das sei gezielt versuchte arrogant und hochnäsig zu wirken, eine Tatsache die er insgeheim doch recht amüsant fand.
Nun, glauben ihre Majestät etwa das ich etwas ohne ihre Anweisung unternehmen würde? Ihr könnt ganz beruhigt sein ich habe mir die Fracht nicht angesehen.
Ti deutete erneut eine Verbeugung an und musste schwer an sich halten um nicht lauthals los zu lachen.
 
Hyperraum nach Ossus - Transporter "Fencer" - Siva, JK, Dace, Qui-Gon, Jor Moch, Satrek

Qui-Gon verhielt sich sehr ruhig, etwas ging ihm durch den Kopf und machte ihn sehr zu schaffen. Er verlor einige seiner Freunde durch das Imperium, beendete die Beziehung zu seiner ehemaligen Freundin Cris, für die er immer noch sehr große Gefühle heckte.
Er wollte nur das ihr nichts passiert und musste sie deshalb zurück lassen, sie wusste genau das er sie noch liebte und sie liebte ihn auch jetzt noch das wusste der Jedi einfach.

Zu ihrem Abschied haben sie sich noch einmal geküsst und er wollte sie nicht wiedersehen da die Gefahr sie entgültig zu verlieren zu groß war.
Der Jedi-Ritter wünschte sich sie wieder zu sehen und den Fehler der trennung rückgänig zu machen, er wollte wieder bei ihr sein.
Wieder etwas seiner schon sehr seltenen Freizeit mit ihr verbringen, ihre Handhalten und sie berühren.

Seine Gedanken schlugen sich auf seine Aura in der Macht aus und zeigten in dieser Trauer- und Hoffnungsschwünge zugleich.

Wenn sie auf Ossus sind und er mit Sarid geredet hatte wegen Dace wollte er ihn noch etwas beibringen und ihn dann vor den Rat führen und versuchen das er seine Prüfung machen kann.

Nachdem er dies getan hatte wollte er sich irgendwie bei Cris melden und sie treffen.

Den Jedi viel das versprechen ein was er seinen Padawan gegeben hat, ihm bei der Suche seines Bruders zu helfen, und dies wird er nicht vergessen er wird Dace begleiten und ihn schützen selbst wenn er schon ein Ritter sein sollte, er wird sein Freund bleiben und er wird ihn nicht wegen des Versprechens begleiten sondern als Freund.

Nun schwiegen seine Gedanken und er stand auf und ging in den Aufentalltsraum seines Schiffes.

Er setzte sich an den Sobectisch (ooc: ich hoffe das so hieß dieses "schachspiel") und betätigte einige der Knöpfe kurze Zeit später erschienen einige Kreaturen auf den Tisch und Qui-Gon fing an eine Runde gegen die Maschiene zu spielen. Trotz seiner Konzentration auf das Spiel konnte er nicht anderst und musste immer wieder an Cris denken, was sich natürlich in der Aura immer noch bemerkbar machte.

Hyperraum nach Ossus - Transporter "Fencer" - Siva, JK, Dace, Qui-Gon, Jor Moch, Satrek
 
Hyperraum nach Ossus - Transporter "Fencer" - Siva, JK, Dace, Qui-Gon, Jor Moch, Satrek

[COLOR="lime"]JK[/COLOR] war wieder aus seinem Schlaff erwacht und stellte sich Jor Moch vor.
Satrek wurde dadurch auch wieder aus seinen Gedanken gerissen.
Dieser erzählte nun jetzt genau wohin die Gruppe wollte.
Der Padawan folgte zu Anfang dem Gespräch doch dann nahm er mit der Macht die bedrückenden Gefühle seines Meisters war.
Dieser war auch außer ordentlich Still.
Was bedrückte Qui-Gon nur war es die allgemeine Situation in der Galaxie oder
war es etwas anderes.
Der Ritter wollte auf Kashyyk seinen Ziehvater suchen und hatte aber auch dort keine Information erhalten.
Außer das sich dieser melden wollte.
Ab er wie sollte er Qui finden.
Vielleicht war dies der Grund für die Betrübtheit des Jedi.


Dace stand auf und ging zu seinem Meister an den Sobectisch er saß nun genau gegenüber von Qui-Gon.

Meister was betrübt euch ich spüre die Trauer die von euch ausgeht.
Was immer euch auf das Gemüt schlägt ihr könnt es mir erzählen.
Den geteiltes Leid ist halbes Leid.
Ich bin zwar euer Padawan aber vielleicht kann ich euch bei diese Sache Helfen.
Wie gesagt wenn ihr darüber reden wollt, dann hab eich ein offenes Ohr für euch.
Ich weiss es ist nicht ganz Typisch das ein Schüler seinen Lehrer eine Rat gibt oder bei seinen Sorgen hilft.
Aber ich bin de rmeinung das jedes noch so kleine Individum einen anderen Helfen kann egal welche stellung es hat.
Also Qui was ist mit dir los ist es wegen deinen Ziehvater den wir auf Kashyyk gesucht haben. Erhatte uns doch ein Boschaft zukommen lassen das er Kontakt aufnehmen würde sobald es ihm möglich ist.
Daran kann es nicht liegen oder ??
Aber ich entnehme euren Gefühlen das es jemand anderes ist der euch nahe steht um den eure Gedankenkreisen.
Ich kenne das nur zu gut gebt die Hoffnung nicht auf.
Ihr werdet diese Person wieder sehen.


Nun wartet der junge Padawan auf die Reaktion des Ritters.
Was betrübte diesen wirklich und wie konnte Dace ihm helfen.

Hyperraum nach Ossus - Transporter "Fencer" - Siva, JK, Dace, Qui-Gon, Jor Moch, Satrek
 
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[Hyperraum nach Ilum - Frachter Mahnduct]mit Ti Jan

Während sie ihm geantwortet hatte, schien Ti Jan nachdenklich gewesen zu sein, was sie meinte aus seiner Pose entnehmen zu können.


Wir haben deine Behauptung zur Kenntnis genommen entgegnete sie ihm, als sie bemerkte, dass er sich nur noch mühevoll beherrschen konnte, nicht loslachen zu müssen.

Wir glauben, dass du diese Mission nicht ernst nimmst stachelte sie ihn weiter an.

Einen Augenblick später wurden sie vom einem Mitglied der Crew unterbrochen, dass ihnen mitteilte, dass sie -entgegen Aprils Annahme- Ilum in wenigen Minuten erreichen würden.

Also dann, such und pack unsere Sachen zusammen, damit wir keine Zeit verlieren, sobald wir da sind. Wir könnten ansonsten ziemlich ungehalten werden.

Bevor sie Ti Jan eine Möglichkeit zur Antwort gab, verschwand sie ein letztes Mal in ihrer Kabine, um auch ihre persönlichen Dinge einzusammeln, die sie dort ausgebreitet und verteilt hatte. Nach wenigen Minuten ging ein Ruck durch das Schiff, der verkündete, dass sie aus dem Hyperraum gekommen waren. Die Zabrak verließ die Kabine mit ihren Habseligkeiten und traf ihren Begleiter vor der Ausstiegsrampe, auch wenn sie noch mehr als genug Zeit hatten, bevor sie das Raumschiff tatsächlich verlassen konnten.

Hoffentlich bekommen wir ein besseres Schiff, wenn wir abreisen. Das liegt ganz in deiner Hand.

In diesem Moment traten sie in die Atmosphäre des Planeten ein.

[Ilum - Orbit - Frachter Mahnduct]mit Ti Jan

OP - weiter im "Ilum" - thread
 
[SSP5710]

Sei'lar hatte sofort wieder ein neue Repertoire an notwendigen und nützlichen Aufgaben parat, die er rasch seinem ersten Offizier zu übermitteln wusste. Ohne sich in überflüssigen Kommentaren zu ergehen, machte Jaing sofort kehrt, um wieder die einzelnen Stationen der Brücke abzuschreiten, und die Anweisungen des Bothans an die Besatzung weiterzugeben. Als erstes war Fliegerleitoffizier Kre'fey an der Reihe, ein scheinbar schon etwas älterer Bothan.


„Die Staffeln „Weißer Rauch“ und die „Feuer Flügel“ sollen umgehend starten. Sie sollen mit rudimentärer Gründlichkeit vorgehen. Wir wollen hier nicht zu viel Zeit vergeuden - aber auch nicht zu nachlässig sein.“ [OP: Ich hoffe, Kre'fey obliegt diese Aufgabe.]

Nur wenige Meter galt es zu überwinden, und schon konnte der Mandalorianer an einen weitern Bothan wenden, der aufgefordert wurde, die „Cosmic Winds“ zu kontaktieren, um die neuesten Anweisungen des Captains an die neu aufgestiegene Checov zu übermitteln.


„Übermitteln sie, dass der Abstand der beiden Schiffe, vereinhalbfacht werden soll. Eine weitere Staffel soll die Unseren bei der Aufklärung unterstützen. Ein Plan wird von uns ebenso noch erwartet, fügen sie das anbei.“

Als Letztes wurde die Bereitschaft wieder auf ein normales Level abgesenkt, da keinerlei Indizien dafür auszumachen, dass eine Gefahrensituation anstand. Die Entsendung der Staffeln war auch mehr als bloße Routine, eine Kontrolle, um das Protokoll nicht auffällig zu vernachlässigen und allgemein nicht zu oberflächlich zu sein. Wenn alles glatt lief, würden sie kaum noch Zeit hier verbringen. Und Jaing war das mehr als recht. Es war nicht so, als dass er sich für Patrouillenflüge zu schade war, aber das änderte nichts daran, dass er der Überzeugung war, dass man kompetente Kräfte, zu denen der Bothan Sei'lar offensichtlich zu gehören schien und schlagkräftige Schiffe, wie es die „Weißes Feuer“ zweifellos war, nicht an derart zweifelhaften Orten platzieren sollte, wo die Galaxie doch sprichwörtlich immer noch brannte - und an prekären Krisenherden sogar im wahrsten und schrecklichsten Sinne des Wortes.

[SSP5710]
 
Hyperraum nach Ossus - Transporter "Fencer" - Siva, JK, Dace, Qui-Gon, Jor Moch, Satrek

Dace, ich danke dir. Ich muss sagen du bist jetzt schon ein weiser Mann. Nun gut dann erzähle ich dir was mich betrückt.

Der Jedi stockte und begann nach kurzen zu erzählen.
Er erzählte seinem Padawan was er mit Cris durch gemacht hat und auch über die Beziehung mit ihr. als er schließlich mit seiner Erzählung am ende war kammen ihm noch ein paar andere Worte über die Lippen.

Ich werde sie später suchen und versuchen meine Fehler wieder gut zu machen.Dace, du bist nicht nur mein Padawan, sondern auch mein Freund. Wenn du Hilfe brauchst sag mir bescheid, ich werde für dich da sein.

Qui-Gon sah wieder auf den Spieltisch und brachte ein Ah hervor, er betätigte einige Knöpfe und eine der Kreaturen von Qui-Gon ging auf eine Andere los. Diese wurde zu Boden geschleudert und damit geschlagen.

Dace, übernimm du die anderen kreaturen des Computers, wir können auch während des Spieles weiter reden.

Hyperraum nach Ossus - Transporter "Fencer" - Siva, JK, Dace, Qui-Gon, Jor Moch, Satrek
 
[OP: Jap, das ist seine Aufgabe. Dann bringe ich uns mal ein ganzes Stück weiter.]

[Tiefenraum / BAK "Weißes Feuer" / Brücke] Sei'lar mit Jaing und Mannschaft

Aufklärung war meistens eine recht langweilige und routinelastige Aufgabe. Zumindest solange nichts unvorhergesehnes passierte und dies Pech oder besser Glück, hatte die ?Weißes Feuer? Sie verbrachten eineinhalb Wochen damit bis sie gemeinsam mit der ?Cosmic Winds? den Aufgegeben Bereich erkundet hatten, und das ohne größere zwischen Fälle. Einmal verursachte ein Maschinenschaden an einem der X-Wing kurzzeitig Aufregung im unteren Hangar, nachdem Feuer ausgebrochen war. Doch die Mannschaft reagiert ohne zu zögern wie vorgeschrieben und das kleine Feuer wurde schon früh eingedämmt. Der Schaden war minimal, ein paar Leute mussten kurz zum Arzt und der Jäger musste etwas länger als gewöhnlich zur Reparatur.
Am letzen Sprungpunkt erwarte sie dann jedoch eine kleine Überraschung, dieses Mal war ein unerwartetes Schiff da doch es war ein republikanisches. Die CRV ?Abendrot? brachte neue Befehle von Admiral Altmin für die ?Cosmic Winds?. Die Befehle für die ?Weißes Feuer? blieben aufrecht, sie würde wie geplant nach Mon Calamari zurückkehren. Sei?lar verabschiedete sich noch von Fregattenkapitän Checov bevor die ?Cosmic Winds? in den Hyperraum sprang. Als auch die ?Abendrot? zum Sprung ansetzte, wandte er sich zu Jaing.


?Dann lassen sie uns, diese Mission beenden, Commander! Bringen sie uns zurück nach Mon Calamari.?

[SSP5813 / BAK "Weißes Feuer" / Brücke] Sei'lar mit Jaing und Mannschaft
 
[op] Weiter bitte im Ossusthread[op]


Hyperraum nach Ossus - Transporter "Fencer" - Siva, JK, Dace, Qui-Gon, Jor Moch, Satrek

Qui-Gon dankte Dace dieser wusste zwar nicht wofür .
Es war eigentlich selbstverständlich ein paar aufmunternde Worte zu spenden.
Aber was der Jedi dann sagte kam viel überraschender.
Er wäre schon ein weiser Mann sagte sein Meister.
Dace schaute daraufhin nur etwas verdutzt.
Der Padawan konnte nichtwirklich was zu diesem Satz sagen.
Denn er wollte nun über das reden was ihn bedrückte.
Dies war auch besser so dem Jedi würde es danach besser gehen dessen war sich der Jungemann sicher.
Qui-Gon erzählte nun die Geschichte ihm und seiner Freundin Chris und die umstände wieso er sie verlassen musste.
Es war wirklich ein tragische Erlebnis in dem Leben des Ritters dies fühlte Dalen und diesmal brauchte er nicht einmal die Macht dafür.
Dann meinte Qui-Gon noch das er Chris suchen würde und seien Fehler aus der Vergangenheit wieder gut machen würde.

Als Qui Fertig war sollte er mit ihm Sobec spielen.
Dace stelle den Computer aus übernahm für diesen.

Meister danke für das Kompliment aber ich bin kein weiser Mann nur ein einfacher Mann.
Ich werde euch auf eurer Suche nach Chris begleiten wenn ihr dies wollt
Falls ihr aber die Reise alleine machen wollt verstehe ich das vollkommen.
Ich denke Chris wird euch Verzeihen wenn ihr euch beide wirklich so geleibt habt.
Falls ihr nicht wisst wo sie verblieben ist dann wird euch die macht und die Liebe zu Ihr leiten und ihr werdet sie finden .
Dann könnt ihr euch min ruhe mit ihr unter 4 Augen Unterhalten.


Auf das letzte Angebot komme ich sicher zurück Meister.
Aber dasselbe gilt auch für wenn ihr Hilfe braucht sagt nur bescheid mein alter Freund.

Danach grinste Dace Qui nur an und sie spielten ein sehr ausgeglichene Partie Sobec.

Doch dann unterbrach sie ein Piepen aus dem Cockpit sie müssten wohl bald den Hyperraum verlassen.
Beide verließen nun den Tisch und begaben sich auf Ihre eigentlichen Positionen.


Wir haben wohl unser Ziel erreicht Leute also noch mal kurz anschnallen und durch atmen und in nu werden wir da sein.

Kurz darauf ging ein ruck durch das Schiff und der Blauwirbel des Hyperraum verwandelte sich in die umliegenden den Sterne.
Durch das Sichtfenster konnte man nun die Planetenkugel die sich Ossus nan
nte.
Das muss also Ossus sein dann müssen wir ja nur noch das Lager finden.

Qui-Gon flog das Schiff langsam in den Landeanflug.
Orbit um Ossus - Transporter "Fencer" - Siva, JK, Dace, Qui-Gon, Jor Moch, Satrek
 
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[SSP5813]

Ruhige Tage ohne Vorkommnisse gingen ins Land. Diese Region des Tiefenraums schien von jeglichem hoch entwickelten Leben verlassen zu sein. Prozeduren wiederholten sich, die Resultate ebenso. Keine gefährlichen Ereignisse, wenn man einmal von einem Maschinenbrand an einem X-Wing absehen wollte, der jedoch ohne menschliche Schäden einher ging und so nur geringe materielle Schäden und eine ausgiebigere Reparatur des betreffenden Fliegers nach sich zog.
Doch ungeachtet objektiver nicht vorhandener Geschehnisse von Bedeutung war es für Jaing eine durchaus hilf- und lehrreiche Zeit. Er konnte sich zusehends in die Besatzung eingliedern, die Zusammenarbeit lief nun noch flüssiger, und die zahlreichen Bothans waren nach und nach kein sonderlich großes Rätsel mehr. Die meisten waren nicht arrogant, sondern ganz einfach nur mit einer großer Portion Selbstbewusstsein ausgestattet, was sich bei ihrer Arbeit durchaus positiv bemerkbar machte. Sie zögerten nicht lange, wenn es auch einmal galt eigene Entscheidungen treffen zu müssen, und da weder Jaing noch Sei'lar im Ernstfall an jedem Ort gleichzeitig sein zu können, konnte sich das noch als lebenswichtig erweisen.
Es kam noch einmal zu einem Moment größerer Hektik, als sie nach einem weiteren kleinen Hyperraumsprung am letzten Kontrollpunkt auf eine Korvette stießen, welche sich jedoch umgehend als eine republikanischer Gesinnung erwies. Diese hatte neue Aufgaben für Fregattenkapitän Checov und die ?Cosmic Winds?: während diese in neue Gefilde aufbrechen würde, sollte die ?Weißes Feuer? auch weiterhin nach Mon Calamari zurückkehren. Als dann Kapitän Sei'lar den Befehl zum Rücksprung zur provisorischen Hauptwelt der Republik gab, konnte sich Jaing einen kaum vernehmbaren Seufzer nicht verkneifen. Er war überaus froh, dass es endlich wieder zurückgehen würde. Mit kurzen Instruktionen an die Brückencrew traten sie schon nach wenigen Minuten in den Hyperraum.


[Hyperraum]
 
Weltraum, unbekannter Ort, allein

Das Letzte, woran Tomm sich erinnern konnte, war ein lautes Piepen, was ihn vollkommen überrascht hatte. Klar, er war mit den Hawks auf Mission, aber in seiner unmittelbaren Umgebung hatte sich doch nur ein feindliches Schiff befunden?
Soweit Tomm sich erinnerte, war der Alarm nur kurz gewesen. So kurz, daß er jetzt nicht einmal mehr wußte, ob er nun von einem Torpedoangriff stammte oder von einer drohenden Kollision. Das war eigentlich, überlegte er, auch genau das, was er jetzt herausfinden mußte. Wo war er überhaupt? Was war mit dem X-Flügler?


T4?

fragte Tomm, nachdem er mit etwas Mühe die Kiefer auseinanderbekommen hatte. Es war ein Gefühl wie starker Muskelkater. Vermutlich hatte er sich den Kopf mächtig angeschlagen bei ... was auch immer.

T4?

wiederholte Tomm, nachdem der kleine, treue Droide nicht antwortete. Ein leises Piepen war nun zu hören.

Alles okay mit dir?

Die Antwort verstand Tomm nicht, konnte sie sich aber denken. Gut stand es wohl nicht um sie. Es war jetzt das dritte Mal, daß er mitten im All gestrandet war. Und es war auch das dritte Mal, daß er genau das haßte. Seine Kopfschmerzen verdrängend versuchte er sich umzusehen. Auf etwa 260 Grad war ein heller Punkt, den Tomm für etwas näher als alle anderen hielt. Aber da Paddeln im All nicht half, würde er erst den Jäger wieder flottbekommen müssen. Im Cockpit war es stockfinster - kein gutes Zeichen. Als er es zuletzt gesehen hatte, war noch alles hell erleuchtet gewesen.


Weltraum, unbekannter Ort, allein
 
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- Hyperraum - "Queen Of Blades" - Mit Cris, Miu, Shin, Masao, Hana, Daiki, Selby -

Für Hana und Daiki war es nicht das erste Mal, dass sie auf einem Raumschiff reisten, doch es kam so selten vor, dass jedes Mal bisher ein Abenteuer gewesen war. Vor allem waren sie noch nie auf einem Schiff wie der Queen gereist, ein Schiff, das Luxus an jeder Ecke bot und in den Schlafzimmern mit sehr weichen und sehr teuren Teppichen ausgestattet war. Akemi überwachte die Erkundungsgänge ihrer kleinen Geschwister, während ihre Mutter in der Küche etwas zu essen zubereitete - sie hatte alle Angebote von Selby, sich darum zu kümmern abgelehnt und darauf bestanden, selbst dafür zu sorgen, dass ihre Kinder etwas zu essen bekamen. Akemi hatte diese Unterhaltung mit einem Schmunzeln verfolgt, aber sie wusste mittlerweile, warum ihre Mutter so resolut war. Miu Akanato fühlte sich nicht wohl dabei, wenn sie die Hilfe anderer in Anspruch nahm, außerdem hasste sie es sich zurück zu lehnen und die Füße hoch zu legen, während andere arbeiteten. Das hatte sie noch nie getan und ganz bestimmt würde sie jetzt nicht damit anfangen. Shin und Masao saßen zusammen und sahen sich Masaos gesammelte Daten über geeignete Häuser, die zum Verkauf standen, an. Außerdem hörte Akemi, wie sie dann und wann über Masao Wunsch, sich selbstständig zu machen, sprachen. Ihr Abflug von Bothawui war ihnen gut geglückt und somit hatten sie jetzt nichts mehr zu befürchten. Auf Naboo herrschte Frieden, sie würden dort Unterstützung bekommen und sich ein neues Zuhause schaffen. Mit anderen Worten: sie steuerten auf ein Happy-End zu.

Während alle beschäftigt waren, hatten Cris und Akemi endlich wieder Gelegenheit für ein paar ruhige Stunden. Diskret - obwohl Akemi das Gefühl hatte, dass sie auf dem gesamten Schiff nichts würde tun können, ohne dass ihre Mutter davon wusste - zogen sie sich in ihr Schlafzimmer zurück und genossen die Ruhe.


Ich glaube, meine Mutter findet Selby seltsam.

Sagte Akemi grinsend, als sie alleine waren.

Ein Mann der kocht...

Sie kuschelte sich an Cris und genoss das Gefühl, von ihm gehalten zu werden.

Ich bin froh, wenn wir endlich auf Naboo sind. Aber dann sollten endlich versuchen Kontakt zum Geheimdienst aufzunehmen.

Ihr Gesicht verfinsterte sich ein wenig.

Nach Corellia wird man uns sicherlich auf die Vermisstenliste gesetzt haben, wenn nicht sogar...

Ein Gedanke, den sie vorher noch nicht gehabt hatte, kam ihr.

Cris, meinst du, sie glauben wir wären tot?

Natürlich war das möglich. Auf Corellia hatte damals das reinste Chaos geherrscht und den Sprung in den Hyperraum hatten sie nur mit Mühe und Not geschafft.

Weißt du denn, wo sich der Geheimdienst aufhalten könnte? Irgendwie müssen wir ihn doch finden. Es ist viel Zeit vergangen, vielleicht hat man auch auf Corellia eine neue Zelle stationiert, für Rückkehrer wie uns...

Sie zuckte mit den Schultern. Die Galaxis war groß und wie sollten sie bei der Vielzahl an Planeten heraus finden, wo sich der Rest von ihnen befand?

- Hyperraum - "Queen Of Blades" - Mit Cris, Miu, Shin, Masao, Hana, Daiki, Selby -
 
[Hyperraum nach Naboo, Yacht Queen of Blades]- Akemi, Cris (Daiki, Hana, Msao, Miu, Shin, Selby)

Nach der kritischen Phase des Sprungs in den Hyperraum konnte die moderne Yacht sich selbst, beziehungsweise dem Autopiloten, überlassen werden. Selby, der neben seiner Tätigkeit als Pilot auch als Koch zu glänzen wusste, hatte sich natürlich sofort in die Küche aufgemacht, doch dort feststellen müssen, dass Miu es vorzog, selbst zu kochen und seine Hilfe scheinbar nicht benötigte. Wie der Pilot mit dieser überraschenden Wendung fertig wurde bekam Cris nicht mehr mit, wohl aber aus dem Augenwinkel, wie Shin und Masao bereits die weiteren Schritte auf Naboo erörterten. Auch hier wollte Cris sich nicht einmischen – Masao hatte die Informationen beschafft und Shin war das formelle Familienoberhaupt, also waren fürs Erste nur sie beide für diese Planung vonnöten. Daiki und Hana schienen eher am Schiff selbst interessiert zu sein – Hana wohl eher wegen seiner offensichtlichen Reize und der kleine Daiki vielleicht, weil der Teppichboden so schön kuschelig und farbenfroh war – und Akemi „überwachte“ die kleinen Erkundungstouren der beiden. Zumindest solange, bis Cri ihr über den Weg lief. Es bedurfte nicht einmal irgendwelcher Worte – in stiller Übereinkunft zogen sich die beiden in einem relativ unbeobachteten Moment in eines der luxuriösen Schlafquartiere der Queen zurück, den Trubel an Bord des Schiffes für eine Weile hinter sich lassend.
Gemeinsam saßen sie auf dem üppig gepolsterten Bett. Cris hielt die sich an ihn schmiegende Akemi vorsichtig fest, ihre Nähe mit all seinen Sinnen wahrnehmend und genießend. Die Wärme ihre Körpers, der Duft ihrer Haare und wie sie sein Gesicht leicht kitzelten, ihr seine Haut streifender Atem, das regelmäßige Pochen ihres Herzens… er wünschte sich, sie ewig so halten zu können, in einem dieser Momente, in denen nichts sie trennen konnte. Ihre makellose Haut fühlte sich unter seinen streichelnden Fingern unglaublich zart an, ein Sinnbild ihrer Wirkung auf seine geschundene Seele.
Die Erwähnung Selbys ließ Cris in ihr Grinsen einstimmen. Der Pilot der Queen war ein Unikat – und wahrscheinlich würde es einige Zeit in Anspruch nehmen, bis Miu Akanato sich an ihn gewöhnte. Vielleicht länger, als der Hyperraumsprung überhaupt dauern würde.
Akemis nächste Worte jedoch ließen die Erheiterung auf Cris’ Zügen leicht verblassen. Der Geheimdienst… das Leben, das in den kalten Weiten dieser grausamen Galaxis auf sie wartete, in der jeder schöne Moment, den er mit Akemi verbrachte, der letzte gewesen sein konnte. Und doch mussten sie weiter machen. Das schuldeten sie Leuten wie ihrer Familie, die nichts weiter brauchten, als einen Ort, in dem sie in Frieden und ohne unterdrückt zu werden leben konnte.


“Ich weiß es nicht…“, antwortete er leise auf ihre Frage.

“Vielleicht haben sie bereits versucht, mit uns Kontakt aufzunehmen… doch eine solche Nachricht kann leicht abgefangen werden oder aus anderen Gründen ihr Ziel nicht erreichen. In dem Fall gehören wir zu den Vermissten… und nach einiger Zeit gelten wir als tot oder…“

Doch er sprach diesen Satz nicht zu Ende. Er wollte Akemi nicht damit belasten, dass sie nach den Statuten des Geheimdienstes ebenso gut als Deserteure gelten konnten, wenn davon ausgegangen wurde, dass sie auf diverse Kontaktversuche mutwillig nicht geantwortet hatten. Zumindest solange, bis sie einen Außenposten des Geheimdienstes erreichen sollten.

“Aber wir leben…“, flüsterte er ihr ins Ohr. Auch wenn es knapp gewesen war. Denn fast hätte er Akemi verloren… Vorsichtig drückte er sie in wenig fester an sich.

“Corellia halte ich für keine gute Idee. Wahrscheinlich wird es dort und auf Bothawui bald Widerstandszellen geben, doch diese müssen geschützt werden – und wenn versprengte Agenten ohne Zugang zur Infrastruktur sich dort sammeln, zieht das die Aufmerksamkeit des Imperialen Geheimdienstes auf sich…“

Aber wohin sollten sie gehen? Ein republikanisches Zentrum, wie Bilbringi oder Mon Calamari? Was, wenn diese Planeten als nächstes auf der Liste der Imperialen Flotte standen? Und kleinere Planeten gab es zu viele… dort einen Kontakt zu suchen war so aussichtslos wie ein bestimmtes Felsbröckchen im Asteroidengürtel von Hoth zu finden.

“Aus deiner Frage schließe ich, dass du bei mir bleiben willst…?“ Fast kam er sich albern vor, diese Frage so zögernd, ja schüchtern zu stellen. Doch er hatte gesehen, wie Akemi in der Gegenwart ihrer Familie aufgeblüht war. Ihre Eltern, ihr großer Bruder, Hana, der kleine Daiki… wie konnte er von ihr verlangen, sie alle bereits wieder zurückzulassen? Und doch hatte sie eine Entscheidung getroffen…

[Hyperraum nach Naboo, Yacht Queen of Blades]- Akemi, Cris (Daiki, Hana, Msao, Miu, Shin, Selby)
 
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[Hyperraum nach Ossus - YT-2000 Uba - obere Geschützkanzel] Bru-Th Agoch


Als der Transporter Uba den Sprung durch die Lichtmauer machte, öffnete Bru-Th die Luke und stieg die Sprossen der Leiter herab, bis er wieder in dem angrenzenden Gang stand. Er streckte sich und drückte seinen Rücken einmal richtig durch, um die Anspannung der letzten Minuten aus seinen Gliedern zu treiben.
Dumpf pochende Geräusche verrieten ihm, dass auch Blaine bereits ausgestiegen war. Er wartete jedoch nicht auf den jungen Zabrak, sondern machte sich auf in Richtung Cockpit. Einige Rauchschwaden kreuzten den Weg des Jedi-Ritters, jedoch schien sich das Belüftungssystem dieser schon anzunehmen.

In dem kleinen, runden Cockpit angekommen, blieb Bru-Ths Blick für einige Sekunden an den gleißenden Strahlen hängen, die in so chaotischer Perfektion das Abbild des Hyperraums bildeten. Für einen kurzen Moment gelang es ihm sogar, die pochenden Schmerzen in seiner Schulter zu vergessen, doch dann verblasste der wunderschöne Anblick und die Realität hatte Bru-Th wieder.
Die rothäutige Frau schien hier alles unter Kontrolle zu haben. Sie wirkte angestrengt, zitterte auch leicht, jedoch war dies eine natürliche Reaktion für jemanden, der die Macht nicht spüren konnte. Arroganz stand ihm nicht besonders, auch wenn es eine nüchterne Feststellung war.

Mit dem unverletzten Arm lehnte er sich an die Cockpittür. Er wirkte noch immer etwas angespannt, jedoch war in Bru-Ths Miene auch große Erleichterung zu lesen.


"Ich danke Ihnen",

sagte er ernst, wobei großer Respekt in seiner Stimme mitschwang.

"Dieses Schiff hat eine gute Pilotin. ... Man könnte fast meinen, Sie wären in einem anderen Leben Pod-Rennen gefahren."

Ein leichtes Schmunzeln stahl sich in die Mundwinkel des Jedi, dann fügte er wieder mit gewohnt neutraler Intonation hinzu:

"Ich werde mal sehen, ob ich einige Verbände ausfindig machen kann. Rufen Sie mich bitte, wenn wir Ossus erreicht haben."

Mit diesen Worten drehte Bru-Th sich um und verschwand in den Gängen. Sein Ziel war ein sehr kleiner Raum, der zur Erstversorgung von Verletzten diente, jedoch schon einige Zeit nicht mehr benutzt worden war. Eine kleine Pritsche war in die Wand eingebaut. Daneben gab es noch einige Schränke, in denen sich Arznei befand. Bru-Th kramte etwas darin herum, bis er einige Binden fand. Er legte sich selbst einen ordentlichen Verband an, der zumindest die Blutung stoppen sollte. Den Rest würde sein Organismus allein bewerkstelligen können.
Nachdem er sich an einer vakuumverschweißten Mahlzeit zu schaffen gemacht, sowie seine staubtrockene Kehle mit Wasser benetzt hatte, legte er sich auf diese Trage. Das rythmische Summen des Antriebs war zu hören, ansonsten herrschte jedoch Stille. Es war angenehm. Zum ersten Mal seit vielen Tagen konnte er seine Sinne etwas baumeln lassen und in Ruhe nachdenken. Der Verband, der auf der Innenseite eine Schicht Salbe hatte, brannte zunächst, hüllte seine Schulter dann jedoch in eine wohlige Wärme ein. Bru-Th zog die Stiefel aus, hängte sein Lichtschwert von seinem Gürtel ab und falltete dann die Hände über seinem Bauch. Er fokussierte die Macht im Zentrum seines Körpers und gab sich ihr völlig hin. Ohne Ziel, entschwand sein Geist in einen Zustand der Meditation. Seine Muskeln und Glieder entspannten sich, während die Trance sein bewusstes Selbst langsam einnahm. Er würde sich besser fühlen, wenn er wieder aufwachte.



[Hyperraum nach Ossus - YT-2000 Uba - Pritsche] Bru-Th Agoch
 
[Hyperraum nach Ossus | YT-2000 Uba | unteres Geschütz] Blaine

Der dünne Schmerz, der durch das Festkrallen an der Waffe durch Blaine's Arme zuckte, riss den Zabrak zurück in die Realität. Kurz sah er sich um, um sich zu orientieren. Geschützturm. Alle Feinde vernichtet... und dieses seltsam verzerrte Lichtgebilde draußen.. das kannte Blaine. Ja. Hatte er schonmal gesehen. Der Hyperraum... endlich! Sie waren jetzt auf direktem Weg nach Ossus.
Kaum hatte der Zabrak das realisiert, hörte er Hade schon sagen, dass sie in 23 oder 24 Stunden dort sein müssten. Doch noch eine lange Zeit. Jedenfalls kam ihm das so vor.
Warten. Na toll...

Blaine kletterte durch die Röhre zurück nach unten. Dass Bru-Th schon gar nicht mehr dort war, bemerkte er erst jetzt. Einmal sah er den Gang rauf und runter. Leere. Nichts. Niemand.
Was also jetzt?
Blaine hatte nicht die geringste Lust, Bru-Th zu suchen. Der hatte ja schließlich auch nicht gewartet und jemandem nachlaufen? Nein!
Also zu Hade ins Cockpit? Weshalb? Auch dieser Gedanke hatte nichts Anziehendes. Erstmal tappte der Zabrak demnach einfach durch die Gänge, suchend, ziellos und mit immer schwerer werdenden Gliedern. In einen ebenso großen wie leeren Raum bog er letztlich ein. Blaine hatte den Frachtraum gefunden.

Abermals ließ er seinen Blick schweifen. Nichts Interessantes.. aber gerade gab es auch rein gar nichts, was Blaine's Aufmerksamkeit hätte auf sich ziehen können. Mit jedem seiner Schritte wurde sein Körper schwerer, nahezu bleiern und seltsam taub.
Mit dem Rücken lehnte sich der Zabrak gegen eine der Wände und verschränkte die Arme vor der Brust. Auf dem Weg nach Ossus also...
Vor nicht einmal einem Tag war alles anders gewesen. Blaine war Leibwächter von .. von ... na... von einer roten Twi'lek Tänzerin gewesen, die er nicht ausstehen konnte, die viel zu unangezogen war.. ja.. und jetzt tot. Nicht nur das. Dieser Sith [Jujuka] hatte sie geköpft. Die Laserklinge hatte die beiden Löcher an Kopf und Hals, wo beide einmal verbunden gewesen waren, zwar weitgehend verklebt, verbrannt, sodass wenig Flüssigkeiten ausgetreten waren. Aber der Geruch..
Reflexartig riss Blaine die Hand vor Mund und Nase, als ob das etwas bringen würde. Übel war ihm nicht, aber der Gestank von verbranntem Fleisch lag ihm jetzt so deutlich in der Nase, als wäre er tatsächlich real gegenwärtig.

An dieser letzten Erinnung, die Blaine von seiner ehemaligen Schutzperson hatte, war aber nicht nur der Geruch abartig. Das war nicht die erste Leiche, die er gesehen hatte. Alle hatten irgendwie seltsam ausgesehen. Weniger schlafend, wie es manchmal ausgedrückt wurde. Nein. Schon richtig tot.. nur eben nicht so angst- und schmerzverzerrt. Die Augen der Twi'lek waren weit aufgerissen gewesen.. weit.. groß, leer... tot.
Blaine spürte, dass er schneller atmete. Er wollte dieses verdammte Bild aus seinem Kopf verbannen! Es war nunmal passiert. Sie war tot. Warum konnte es nicht einfach dabei bleiben? Sie war zu lebzeiten schon eine Nervensäge gewesen. Konnte sie nicht wenigstens jetzt Ruhe geben, wo sie tot war?!

Nein. Denn dieser eine Verlust war anders als alle anderen zuvor. Blaine hatte sie beschützen sollen, war sogar dafür bezahlt worden.. naja.. oder wäre es zumindest. Doch jetzt war die tiefrote Twi'lek tot. Er hatte versagt. Deutlicher konnte es eigentlich gar nicht mehr sein. Es war nicht um irgendeine Aufgabe, einen Rang oder ähnliches gegangen. Nein, sondern um ein Leben. Egal wem es gehört hatte, es war völlig inakzeptabel und unverzeihlich, dass es ausgelöscht worden war.

Das war nicht alles.
Da war Bru-Th, der Jedi-Ritter, der alles verändert hatte. Wäre er nicht nach Ryloth gekommen, wären es die Sith ebenfalls nicht und Blaine hätte nicht versagt. Ryloth interessierte niemanden. Warum also musste ausgerechnet jetzt ein Jedi dorthin flüchten?!
Blaines Herz raste, als sich kaltschwarze Ketten fester um ihn legen schienen und zuzogen. Ersticken....
Mit einem Mal sprang Blaine auf, drehte sich gewandt um und schlug mit der Faust gegen die Metallwand des Frachtraumes. Der damit verbundene Schmerz, der durch seinen Arm jagte, wirkte die ein Streichholz auf eine Öllache. Ein weiterer Schlag folgte. Dann ließ Blaine von der Wand ab und starrte mit wütend brennendem Blick in den leeren Raum. Nein, doch nicht komplett leer. In der linken gegenüber liegenden Ecke auf der Seite der Tür standen doch ein paar Proviantbehälter. Blaine ging darauf zu und griff nach einer der Flaschen, die auf einem solchen Behälter standen.
Mit aller Kraft warf er sie gegen eine der Wände und stieß dabei einen Schrei aus, der Wut und Verzweiflung aus ihm heraus sog. Die Flasche zersplitterte mit einem Klirren, dass in der Lautstärke des Schreis völlig unterging, in ihre Einzelteile und ihr Inhalt spritze auf Boden und Wand.

Ehe Blaine eine weitere hinterher werfen konnte, verließ ihn seine Kraft. Er wankte zurück und fing sich an der Raumwand ab, lehnte sich dagegen und ließ sich Sekunden später endgültig auf den Boden sinken.

Er hatte versagt. Das war eine Tatsache. Bru-Th hatte recht. Mit allem. Das war ebenfalls eine Tatsache. Blaine hatte so gut wie nichts ausrichten können, eine weitere Wahrheit.
Irgendwo weit entfernt wusste der Zabrak, dass sein ungehaltener Groll auf den Jedi völlig ungerecht, respektlos und ungerechtfertigt war. In seiner Gegenwart jedoch kam Blaine sich nicht nur nichtig vor, er war es auch. Ein Niemand, der verzweifelt versuchte Jemand zu sein und dabei nur noch tiefer ins Dunkel seiner Wertlosigkeit zu sinken schien.
Die Twi'lek... irgendwas mit N? ... hätte vielleicht noch am Leben sein können..
Warum gleich noch war Blaine der Meinung gewesen, dass ihm die Sith zuhören würden? Was auch immer er in den vergangenen Stunden angenommen hatte, es war falsch.

Blaine schloß die Augen, hörte seinen viel zu schnellen Atem und den immernoch darin mitschwingenden Groll, der nur zu kraftlos war um auszubrechen. Mit einem Mal brach jegliche Blockade seiner Resistenz und alle Nervenstränge seines Körpers schienen nur einen einzigen Befehl weiter zu leiten: Schmerz!
Jetzt.. ja,
jetzt war ihm übel.

[Hyperraum nach Ossus | YT-2000 Uba | Frachtraum] Blaine
 
[Hyperraum nach Ossus - YT-2000 Uba - Cockpit] mit Bru-Th

Hade drehte sich auf den Pilotensitz um, als sich Bru-Th Agoch hinter ihr an die Tür lehnte.

”Wir hatten einfach nur Glück dass dieses Kanonenschiff aufgetaucht ist. Sonst wären wir jetzt höchst wahrscheinlich alle tot.”, wehrte die junge Frau ab. Ihre Stimme klang sicher, aber schlapp.
Dennoch nickte Hade. Sie nahm das Lob gern zur Kenntnis und in das Gesicht, dem man ob der rötlichbraunen Grundfarbe die Blässe kaum ansah, kehrte das Leben zurück als sie sich, mit dem Jedi sprechend, in ihrem Sitz aufrichtete, einen Arm um die Lehne gelegt.
Seine Anwesenheit und bedeutungsschwangeren Worte - denn das waren die Worte von Jedi einfach immer, sogar wenn sie so einen Stuss erzählten wie ‘Möge die Macht mit dir sein’ oder ‘Es hat schönes Wetter draußen’ - lenkten Hade von der eben erlebten Situation und Anspannung ab.
Und das Lob schmeichelte ihr, obwohl sie es damit ähnlich hielt wie mit ihrer Angst. Sie behielt es für sich. Es gab keinen Grund übermütig zu werden, nur weil sie mit Hilfe dem Angriff einer imperialen Lancer-Fregatte und einigen - wie viele waren es doch gewesen? Hade hatte sich ganz Bru-Th und Blaine verlassen - Tie-Jägern entkommen waren.

Leider verschwand der Jedi viel zu schnell wieder und ließ sie, mit einem netten Denkanstoß, allein in ihrem Cockpit zurück. Ihre YT-2000 hatte einen medizinischen Versorgungsraum? Interessant.

Einsam das Lichtgewirr des Hyperraums im Blick, dem für Hade nicht die selbe Faszination anhaftete, die viele andere bei seinem Anblick empfanden - hatte nicht auch der Jedi kurz innegehalten? Ihr war so gewesen. -, drifteten ihre Gedanken ab. Zurück zu Ja’stri, die die Explosion von Borgas Palast mit größter Wahrscheinlichkeit nicht überlebt hatte und zu Nee’la, auf die das selbe Schicksal wartete wie auf ihre Mutter, als sie seinerzeit verkauft worden war. Denn die verbliebenen Sklaven des Hutten würden sicher neuen Herren zugeteilt oder neu versklavt werden. Erst recht jene mit einem Ruf wie die rote Twe’Lek-Tänzerin Nee‘la Vann. Sofern sie nicht ohnehin im Palast und somit auch tot war… dazu wollte sich Blaine schließlich nicht äußern.
Bei dem Gedanken an ihre verschiedenen oder verlorenen Freunde aus dem Umfeld des Hutten spürte Hade nichts als gähnende Leere. Sie war es leid mit all jenen zu fühlen, für die es keine Hoffnung gab. Sie konnte ja doch nichts daran ändern…

Zuletzt erreichten ihre Gedanken den Hutten selbst, der jetzt vermutlich in einer tiefgrünlichen Pfütze seiner triefenden Gedärme lag.
Aber Hauptsache sie hatte ihn vorher noch bezahlt!
Oh man…
Naja, das Leben konnte einem manchmal echt kräftig in den Arsch treten.
Hade nahm es trotz allem relativ gelassen. Zum einen weil sie sich zu träge fühlte sich richtig darüber aufzuregen, zum anderen weil das auch gar nicht notwendig war. Diese Geldbeschaffungs- und Zahlungsaktion hatte ihr bewiesen, dass sie fähig war ihre eigenen Credits zu verdienen - wenn auch auf eine sehr skurrile Weise. Hade fühlte sich unabhängiger denn je. Und verlorener und einsamer denn je. Von den Monaten kurz nach Gewinnung ihrer Freiheit mal abgesehen. Wenn sie jetzt einfach nichts mehr tat würde sie klammheimlich wegsterben und niemand würde sich daran stören oder darum kümmern.
Und dass sie den dämlichen Hutten hatte bezahlen müssen einen Tag bevor er gestorben war, war doch ärgerlich! Und… ach, hör doch auf!

Die 18jährige Besitzerin der Uba erhob sich frustriert von ihrem Pilotensitz. Es mochten seit dem Start erst gute 2 Stunden vergangen sein. Was der Jedi trieb wusste sie ja. Vielleicht war er immer noch mit Suchen beschäftigt. Oder er dachte nach oder ‘schlief‘… oder wie auch immer Jedi so etwas nannten. Jedenfalls hörte sie von ihm rein gar nichts mehr.

Von dem Zabrak aber auch nicht. Und der hatte sich nicht einmal zurückgemeldet. Allmählich wollte sie doch gern mal wissen was der in - oder mit - ihrem Schiff machte. Gegebenenfalls sollte sie auch mal nach den entstandenen Schäden sehen. Nicht, dass noch Vakuum eindrang… quatsch! Sauerstoff entwich! Sorum…

Mit müden, brennenden Augen schleppte sich Hade durch die Uba um sich ein Bild zu verschaffen. Der Raum in der Cantina und nun die Anstrengung des Gefechts hatten sie ausgetrocknet und reizten die Tränendrüsen.
Alles war jetzt besser als nachdenken. Es machte sie passiv und lies sie an ihrer Entscheidung zweifeln.
Vielleicht war sie einfach nicht gut genug. Vielleicht war es zu gefährlich. Vielleicht sollte sie nach Nar Shadda zurückkehren und sich weiterhin ausbeuten lassen, weil sie auf die Straße zu den Armen gehörte und nicht in ein Raumschiff zu den Sternen…
Hade schüttelte den Kopf. Sie dachte ja schon wieder nach!
Gut, sie stand am Anfang, aber… gut. Gut, ja. Gut! Ähm…
Wie auch immer. Ihre Entscheidung stand fest.
Sie würde versuchen sich über die Black Sun zu etablieren. Und zwar als Kopfgeldjägerin. Denn in diesem Gewerbe hieß es: Vertraue niemandem und arbeite allein.
Und genau das hatte Hade vor.

Die Auskundschaftung der Lage ihres Schiffs nahm einige Zeit in Anspruch. Zumal wirklich nicht alles in Ordnung war. Den Hyperraumflug würde die Uba noch überstehen, aber auf Ossus gedachte Hade sich nach einer Werkstadt umzutun.
Geringere Schäden behob sie so gut es ging sofort. Allerdings war Hade, trotzdem sie mit provisorischen Reparaturen und der Notwendigkeit, sich Wissen selbst anzueignen, vertraut war, keine ausgebildete Mechanikerin. Bis sie entschied alles Weitere den Profis zu überlassen vergingen weitere 3 Stunden, über die sie Blaine vollkommen vergaß.

Zurück im Cockpit, sich die schwarzen Finger mit einem braunen Lappen grob säubernd, fiel ihr der Zabrak wieder ein.
Sie hatte ihn im ganzen Schiff nicht gesehen. Verdammt, wo steckte der?
Es gab wirklich wenige Orte, an denen sie nicht gewesen war - sogar den schlafenden Jedi hatte sie gesehen.
Der eine Raum, den sie nicht geöffnet hatte, war der Maschinenraum. Dort wo sich die ganze Technik befand, von der Hade definitiv die Finger lassen würde. Der andere der Frachtraum.
In zweiterem war die Wahrscheinlichkeit, dass sie Blaine dort fand, erheblich größer, also schlug sie zuerst den Weg dorthin ein.

Das erste, was Hade im Frachtraum ins Auge fiel war die wässrige Pfütze am Boden. Die Scherben. Die farblosen Spritzer an der Wand.
Aha. Blaine hatte eine Flasche gegen die Stahlwand gepfeffert.
Dann sah sie den Zabrak in einer Ecke kauernd am Boden sitzen.
Oh man…

Sich fahrig das Haar zurückstreichend - denn Blaines Verzweiflung schien echt tief zu sitzen, das konnte die Empathin spüren - trat sie einen Schritt auf den jungen Mann zu, der sie noch nicht bemerkt zu haben schien.
“Okay, irgendwas muss ich jetzt sagen.”, war der jungen Frau bewusst. Besser es wirkte nicht zu fürsorglich. Sich neben ihn zu knien und einen Arm um ihn zu legen wäre ätzend übertrieben. Hade kannte Blaine nicht und ihr Wunsch, ihn kennen zu lernen, hielt sich in Grenzen. Der ihn fertigzumachen aber auch.


”Hey.”, sprach sie in schließlich, direkt vor ihm stehend, noch immer etwas unsicher an. Mit tief betrübten umzugehen konnte Energie und Nerven kosten. Beides hatte sie an jemanden, der sie bei ihrer ersten Begegnung wegen eines Blickes, an den sie sich nicht erinnerte, geschlagen hatte und der bald seiner eigenen Wege gehen würde, zu verschwenden keine Lust. Aber er befand sich nun mal im Augenblick auf ihrem Schiff und er demolierte ihre Einrichtung. Und direkt unsympathisch war er ihr auch nicht.

“Da am Boden rumzuhocken bringt’s auch nicht…”, ‘Nein, möchtest du vielleicht statt dessen mit mir reden.’ Oder was?

[Hyperraum nach Ossus - YT-2000 Uba - Frachtraum] mit Blaine
 
[Hyperraum nach Ossus | YT-2000 Uba | Frachtraum] Blaine

Blaine hatte keine Ahnung, wie lange er einfach nur da saß.
Im Gegensatz zu sonst waren seine Gedanken ungewöhnlich klar und deutlich. Obwohl er wütend, verzweifelt und erleichtert zugleich war, konnte er seine Gefühle dieses Mal konkreten Situationen, Tatsachen, Hoffnungen oder Befürchtungen zuordnen. Das hatte Seltenheit und dauerte daher auch einige Zeit.

Zwischendurch, auch wenn er dagegen ankämpfte, vielen dem Zabrak kurz die Augen zu. Schlafen konnte er allerdings nicht. Dennoch. Blaine war unsagbar müde und sein Körper schrie aus allen Nervenenden zugleich.
Hin und wieder entfuhr ihm ein leises Knurren als Ausdruck seiner kraftlosen Wut.

Hade bemerkte der Zabrak nicht, bis sie ihn ansprach. Leicht zuckte er zusammen und hätte sich dafür fast augenblicklich selbst beißen können. Dann hob er den Kopf leicht und sah sie an. Eigentlich hätte es Blaine gestört, zu jemandem aufsehen zu müssen, wo es gar nicht nötig war. Aber er dachte nicht einmal daran, jetzt aufzustehen.


"Ich weiss," antwortete er mit einem weiteren kurzen Knurren. "Und? Meine Sache."

Was wollte diese Frau von ihm? Sie sollte verschwinden! Blaine fühlte sich schwach, verwundbar. Niemand durfte ihn so sehen! Allerdings fehlte ihm tatsächlich der Antrieb, Hade zu vertreiben. Sie hatte ihn in einem unsagbar schlechten Moment erwischt und fühlte sich jetzt verpflichtet, etwas zu sagen. Blaine konnte das nicht nachvollziehen. Wenn man nichts produktives zu sagen hatte, sollte man es gleich lassen. Aber manchmal waren die Leute einfach so.
Er hatte keinen Trost oder Aufmunterung nötig!
Allerdings, um ehrlich zu sein, klangen Hades Worte auch gar nicht so recht danach. Eher waren sie ein ganz dezenter und, wenn man das so sagen konnte, höflicher Tritt in den Hintern, endlich aufzustehen. Was passiert war, war passiert...
Allerdings war das dieses Mal nicht ganz so einfach. Es war zu viel passiert. Nicht nur das. Zu viel, dass gegen Blaines Stolz sprach und außerdem durch seine Schuld schlimmer geworden war als ohnehin schon.

Ein Fakt war: Blaine fühlte sich schlecht. Schlecht genug um Hade sogar eine Frage zu beantworten, an die sie vielleicht gar nicht mehr dachte. Da Blaine aber ohnehin nicht so recht von dem Thema los kam... vielleicht brachte es ja sogar was, irgendwas von diesem Gedankenzeug auszusprechen.


"Ich kann mich nicht an ihren Namen erinnern.." begann er halblaut, ohne jedoch seinen Blick zu senken.

Blaine sah Hade allerdings nicht wirklich an. Eher durch sie hindurch.. aber darauf kam es gerade auch nicht an. Die Richtung stimmte zumindest.

"Irgendwas mit N... Na, ich konnte sie nicht ausstehen. Ihre Art. Nervtötende Frau.." fuhr der Zabrak fort, "Aber trotzdem wollte ich sie schützen. War ja meine Aufgabe, verstehst du? ... Sie ist tot."

Vermutlich wäre es angebracht gewesen, genauer zu beschreiben, von wem Blaine denn nun sprach. Aber für ihn war das glasklar. Also hatte es das für den Rest der Welt auch zu sein.

"Einer der drei Sith, die uns..." Es gab kein 'uns'! "... Bru-Th und mich verfolgt haben.." Eigentlich nur Bru-Th, aber das Ergebnis war das Gleiche, "... hat sie umgebracht."

Entschuldigung? Nein. Wozu? Erstmal war Hades Frage jedenfalls beantwortet. Blaine war ihr ja eigentlich gar keine Rechenschaft schuldig, also musste es vollkommen ausreichen, dass er ihr zumindest geantwortet hatte.
Abwartend sah er sie an, bewegte sich immernoch kein Stück.


[Hyperraum nach Ossus | YT-2000 Uba | Frachtraum] Blaine, Hade
 
[Hyperraum nach Ossus - YT-2000 Uba - Frachtraum] mit Blaine

Im ersten Moment, als Hade die Worte des Zabrak hörte, wusste sie nicht, ob sie ihn schlagen oder ihm über die Schulter streichen sollte.
Wie er über Neela redete machte sie wütend. Er hatte sie nicht beschützt. Sie war tot. Auch das machte sie wütend.
Aber Blaine hatte sie nicht gemocht. Das verstand Hade. Man konnte nicht mit jedem gut. Und er hatte sie beschützt. Es zumindest verucht. Vor Sith. Vor gottverdammten Sith! Blaine hatte keine Chance gehabt. Auch das verstand Hade.

Eine Weile lang stand sie nur mit verschränkten Armen und unerbittlichem Gesicht vor ihm. Man konnte ihr nicht ansehen was genau in ihr vorging, nur die aufeinander gepressten Lippen und der angestrengte Blick verrieten, dass sie über etwas nachdachte.

Schließlich atmete Hade seufzend durch und ließ die Arme sinken. Rational entschied sie, dass Grollen keinen Sinn machte. Es war vorbei. Mit Ja’stri und Nee’la Vann und mit Borga dem Hutten. Ein Teil ihrer Vergangenheit war auf einen Schlag ausradiert worden. Sei es drum… Außerdem-


“Vermutlich war es sogar besser für sie.”, Hades Worte klangen kühl und bedacht. Schließlich hatte sie sich etwas ähnliches wenige Stunden zuvor ja auch überlegt. Trotzdem biss sie die Zähnen zusammen, “Weißt du was mit Sklaven passiert, die ihren Herrn verlieren? Entweder verrecken sie elendig weil das gesamte Netzwerk an Beziehungen ihres Meisters zusammenbricht, wenn sie es nicht schnell genug alleine schaffen. Oder sie werden weitergegeben und geraten womöglich an einen noch grausameren Herrn.”

Hade zwang sich selbst nicht Blaine die Schuld zu geben. Es war einfacher, ja, aber die 18jährige konnte die Augen weder davor verschließen dass auch der Zabrak unter Nee’las Tod litt, noch, dass es schlicht stimmte, dass das rote Twi’Lek-Mädchen lebend nicht unbedingt ein besseres Los gehabt hätte.
Im Grunde nahm sie Blaine mit ihren Worten sogar in Schutz.


“Wie auch immer. Du konntest sie gar nicht beschützen, waren schließlich Sith, oder? Und du wärst nicht mit diesem Jedi hier, wenn du es allein mit einem Sith aufnehmen könntest. Die Typen spielen in einer anderen Liga. Na und? Ist doch nicht schlimm. Und jetzt steh auf und komm mit. Im Cockpit ist es wärmer als hier und ich kann außerdem ein Auge darauf haben, dass du mir nicht noch mehr Proviant zertrümmerst. Hey, die 12.000 Credits, die dein Freund mir hierfür zahlt, sind nicht die Galaxis! Mit den Reparaturkosten sind die ganz schnell wieder weg.”

Mit diesen Worten wandte sich das rothäutige Mädchen von Blaine ab um die Tür des Frachtraums anzusteuern.

“Ach ja und die Wasserflasche ersetzt du mir!”, versetzte sie über die Schulter und bedachte den Zabrak mit einem schwachen Grinsen,”Komm jetzt endlich!”

[Hyperraum nach Ossus - YT-2000 Uba - Frachtraum] mit Blaine
 
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