Weltraum (Neue Republik)

[Hyperraum nach Alderaan (über viele Zwischenstationen) - an Bord der Minstrel - Cockpit] mit Dhemya und Visas

Als Dhemya kurze Zeit später erklärte, dass sie nun versuchen würden, einge Übungen mit der Macht durchzuführen, huschte ein schwaches Lächeln über Wyns Gesicht. Das würde sicherlich interessant werden, auch wenn es vermutlich eher unwahrscheinlich war, dass Visas oder sie selbst bei diesem ersten Versuch wirkliche Erfolge erzielen würden.

"Nein, ich denke, ich habe keine Fragen im Moment. Zumindest nicht zum aktuellen Thema", antwortete sie mit einem leicht amüsierten Unterton in ihrer Stimme, als Dhemya sie fragte, ob sie noch irgendwelche Fragen hätten.

"Das Schiff wird für die nächsten paar Stunden erst einmal allein klarkommen, denke ich. Also können wir von mir aus gerne anfangen und schauen, was daraus wird."

[Hyperraum nach Alderaan (über viele Zwischenstationen) - an Bord der Minstrel - Cockpit] mit Dhemya und Visas
 
-Hyperraum, an Board der Mistral mit Wyn und Visas-


Nachdem es keine weiteren Fragen gab, konnte sie endlich mit einem Training anfangen. Zumindest kam das Schiff eine Weile ohne Pilot klar. Doch zuerst blickte sie auf ihr Comm, denn es hatte vorher gepiepst. Eine verschlüsselte Nachricht von Utopio, einem ehemaligen Padawan von Satrek. Es ging um seine Heimat, nicht gerade ein Urlaubsparadis aber für einen Kel`Dor bedeutete sie viel.

"Nach Alderaan geht es für uns weiter. Nach Dorin...nicht gerade ein Urlaubsort. Tja was solls, jetzt machen wir mal unser Training. Nur einen kurzen Moment, ich tippe noch schnell eine Antwort."

---verschlüsselte Nachricht an Utopio---

Hallo Utopio...ich werde nach Dorin kommen aber zuerst muß ich noch etwas erledigen. Bezüglich Satrek tut es mir leid aber ihn habe ich schon lange nicht mehr gesehen, wie so viele unseres Ordens nicht. Sg Dhemya

---Nachricht Ende---

"Gut aber jetzt."

Nachdem die Nachricht gespeichert wurde, stellte sie es so ein, das wenn man den Hyperraum verließ, die Nachricht abgeschickt wurde. Danach blickte sie die beiden jungen Frauen an. Danach suchte sie ihre Umgebung ab, bis sie eine kleine Kiste entdeckte. Ohne lange zu zögern ließ sie die kleine Kiste schweben.

"Ich erwarte nicht von Euch das ihr es gleich auf den ersten Versuch schafft. Eigentlich bevorzuge ich kleine Bälle aber es sind wohl keine hier. Konzentriert Euch mal auf die kleine Kiste. Versucht eins mit ihr zu sein und stellt Euch mal in Gedanken vor sie schweben zu lassen."


-Hyperraum, an Board der Mistral mit Wyn und Visas-
 
[Hyperraum nach Alderaan (über viele Zwischenstationen) - an Bord der Minstrel - Cockpit] mit Dhemya und Visas

Argwöhnisch beäugte Wyn die Kiste, die Dhemya so mühelos in der Luft schweben ließ. Zu wissen, dass Jedi zu solchen Dingen in der Lage waren, das war eine Sache. Es mit eigenen Augen zu sehen war aber noch einmal etwas völlig anderes.

Als die Jedi sie schließlich dazu aufforderte, es selbst zu versuchen, schlich sich ein skeptischer Ausdruck auf Wyns Gesicht, als sie eine weitere Kiste suchte, während sie diejenige, die Dhemya genutzt hatte, Visas zum Üben überließ.

Mit einem Übungsgerät für sie selbst ausgerüstet kehrte sie schließlich ins Cockpit zurück und ließ sich dort wieder auf ihrem Platz nieder, nachdem sie die Kiste einen Schritt entfernt auf dem Boden abgesetzt hatte.

Die scheinbare Unmöglichkeit der ihr gestellten Aufgabe stand ihr deutlich vor Augen, doch sie versuchte, sie beiseite zu schieben und sich stattdessen auf das zu konzentrieren, was Dhemya ihnen geraten hatte: Sie versuchte, eins mit der Kiste zu werden und sie in die Luft zu heben.

Doch wie zu erwarten stellte sich der gewünschte Erfolg nicht ein, es gelang ihr weder, ein Teil der Kiste zu werden, noch sie auch nur um eine Fingerbreite zu bewegen. Weder in die Luft noch in irgendeine andere Richtung.

'In Ordnung, etwas anderes war ja auch nicht zu erwarten gewesen', beschied sie sich selbst. 'Und Dhemya hat ja auch gesagt, dass sie gar nicht erwartet, dass wir es beim ersten Versuch schaffen. Also versuche ich es weiter. Nächster Versuch.'

Erneut wandte sie sich der vor ihr liegenden Kiste zu, entschlossen, es einfach noch einmal zu versuchen. Und wenn sie keinen Erfolg haben würde, dann noch ein weiteres Mal. Und danach noch einmal. Solange, bis es klappte. Es war möglich, das hatte Dhemya schließlich bewiesen, also würde es auch für sie einen Weg geben, es zu schaffen.

Von neuer Zuversicht und Entschlossenheit erfüllt wagte sie den nächsten Anlauf, versuchte erneut, eins mit der Kiste zu werden und sie nicht länger als ein Objekt für sich, sondern einen Teil ihrer selbst warhzunehmen und sie dann zu bewegen.

Nach Minuten der Konzentration bildete sie sich ein, dass die Kiste ein wenig gezuckt, sich vielleicht sogar ein klein wenig bewegt hatte, war sich jedoch alles andere als sicher. Aufmerksam beobachtete sie die Kiste und versuchte festzustellen, ob sie in irgendeiner Weise anders stand, als zuvor, konnte jedoch keinen merklichen Unterschied feststellen.

Zweifelnd sammelte sie erneut ihre Konzentration, um eine weitere Probe zu machen und zu schauen, ob sie in der Lage war, noch einmal den gleichen, möglicherweise nur eingebildeteten, Erfolg zu erzielen.

Doch die nachfolgenden Minuten brachten keinerlei Durchbruch, es gelang ihr in keiner Weise, das zu erreichen, was ihr Ziel war, die Kiste blieb so unbeweglich, als ob sie mit Permabeton auf den Deckplatten des Cockpits festbetoniert worden wäre.

Mit einem Schulterzucken tat sie die Sache ab, es war offenbar nur Einbildung gewesen und in Wirklichkeit hatte sie keinen Erfolg gehabt. Sie würde es also weiter versuchen, irgendwann würde es ihr gelingen.


* * *

Zwei Stunden später hatte sie eine scheinbar endlos erscheinende Serie derartiger, eingebildter Erfolge und nachfolgender, negativ ausfallender Überprüfungen hinter sich. Wiederholt hatte sie gedacht, es geschafft zu haben, um dann zweifelnd einen weiteren Versuch zu wagen, der völlig erfolglos blieb.

Ein Lächeln schlich über ihr Gesicht, als sie auf eine Idee kam, die ihr nach dem, was ihr in den letzten zwei Stunden widerfahren war, gar nicht so abwegig erschien.

'Vielleicht', sinnierte sie. 'Vielleicht gelingt es einem nicht, wenn man zweifelt. Vielleicht muss man sich sicher sein, dass es gelingt und es einfach tun. Nicht versuchen, machen.'

Mit neuer Zuversicht, und der festen Überzeugung, dass sie die Kiste mit der Kraft ihrer Gedanken wirklich bewegen konnte, fixierte sie den vor ihr liegenden Gegenstand und begann damit, ihn ein Teil von sich werden zu lassen, ihr Bewusstsein zu ihm auszudehnen und ihn darin aufzunehmen.

Irgendwann erreichte sie einen Punkt, an dem sie dumpf undverschwommen das Gefühl hatte, die Kiste tatsächlich wahrnehmen zu können. Auf einer Ebene, die gleichzeitig fremdartig und merkwürdig vertraut war. Kein Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken oder Riechen und doch eine Mischung aus all dem und noch mehr.

Sich sicher, den ersten Schritt in die richtige Richtung getätigt und die Kiste zu einem Teil ihres Bewusstseins gemacht zu haben, versuchte sie, die Kiste wie ein weiteres Körperteil, einen Arm oder ein Bein vielleicht, anzuheben. Ihr Gehirn sandte der Kiste die Aufforderung, sich in die Luft zu erheben und Wyn beobachtete mit stiller Ehrfurcht, wie ihrem Kommando tatsächlich Folge geleistet wurde.

Vor ihr, knapp außer Reichweite ihres ausgestreckten Armes, schwebte die Kiste knapp über dem Boden, wackelig und schlingernd, aber eindeutig nicht mehr auf den Deckplatten stehend.

Als ihre Konzentration ein wenig nachließ, weil sie sich das Ergebnis genauer anschauen wollte, fiel der zuvor noch schwebende Gegenstand mit einem leichten Scheppern zurück auf den Boden.

'Diesmal war es defintiv keine Einbildung', lächelte sie, während sie sich innerlich auf ihren nächsten Versuch vorbereitete. Sie hatte es einmal geschafft, sie würde es auch noch einmal hinbekommen.


[Hyperraum nach Alderaan (über viele Zwischenstationen) - an Bord der Minstrel - Cockpit] mit Dhemya und Visas
 
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[Hyperraum nach Alderaan - an Bord der "Minstrel"] mit Dhemya und Wyn


Sie würden nun ihre ersten kleinen Übungen mit der Macht bestreiten. Dhemya stellte ihre beiden neuen Padawan vor eine Aufgabe, die sie, wie sie sagte, eigentlich mit Bällen macht. Aber aufgrund Mangels von Bällen sollten Visas und Wyn eine Kiste zweckentfremden.

Die Miraluka hatte keine wirkliche Ahnung wie sie es angehen sollte. Sie wusste wohl, dass sie durch Einsetzen der Macht mehr erkennen konnte als manch anderer Blinder. Visas versuchte darüber zu grübeln wie sie das mit dem Sehen von Umrissen machte, doch merkte schnell, dass dies eher intuitiver Natur war, als das man groß etwas dafür tun musste.

Visas nahm die Umrisse der Kiste wahr und schritt einmal um sie herum bis sie wieder an der Stelle stand, wo sie auch vorher gestanden hatte.

'Hmm, versuchen wir es doch mal.' Das blinde Mädchen konzentrierte sich auf die Kiste, wie Dhemya es gesagt hatte, streckte ihre Hand aus, doch sie merkte nichts. Das es beim ersten Mal nicht klappen würde, davon war Visas ausgegangen. Selbst die Rätin hatte die beiden schon vorgewarnt.

'So klappt es nicht, anscheinend werde ich mich noch stäkrer konzentrieren müssen.' Sie versuchte ihren Geist zu befreien und ihre Gedanken voll und ganz auf die Kiste zu konzentrieren, doch auch bei diesem Mal klappte es nicht und auch unzählige Versuche später noch nicht. Visas war etwas niedergeschlagen.

'Ich will es jetzt endlich schaffen.', sagte sie zu sich selbst. Sie ging frohen Mutes und mit der Einstellung es endlich zu schaffen an die Sache heran. Die Miraluka konzentrierte sich aufs Neue auf die kleine Kiste und streckte erneut ihre Hand aus. Diesmal klappte es, wenn auch sehr sehr wackelig und unsicher. Sie schwebte für wenige Sekunden ein paar Zentimeter über dem Boden. Visas' erstes Erfolgserlebnis. Sie freute sich so sehr. Die Kiste plumpste leicht auf den Boden des Schiffes. Dennoch war diese kleine Übung auch schon recht anstrengend für sie. Schließlich wandte sie sich zu ihrer Meisterin.

"Ich hätte nie gedacht, dass das man es nach ein paar vergebenen Versuchen packt. Aber der Wille es unbedingt zu schaffen, hilft glaube ich sehr."

Das blinde Mädchen strahlte, sie konnte es immer noch nicht wirklich glauben, sie hatte tatsächlich, wenn auch nur für ein paar Sekunden, diese kleine Kiste dort schweben lassen.


[Hyperraum nach Alderaan - an Border der "Minstrel"] mit Dhemya und Wyn
 
-Hyperraum, an Board der Mistral mit Wyn und Visas-


An der Wand lehnend beobachtete die Kupferrothaarige ihre beiden Padawane. Natürlich wusste sie, daß sie Übung für den Anfang seine Tücken hatte aber es kam auf einen Versuch an. Irgendwann musste sie ja mal das Potenzial der Beiden testen.

Als Erste versuchte es Wyn, die sich sehr anstrengte. Mehrfach gab sie alles in ihre Konzentration, die gesamte Aufmerksamkeit. Es gab nur die Kiste und sie. Nebenbei versuchte es Visas, die ebenfalls alles gab. Am Anfang klappte es nicht, wie bei jeden. Solch eine Übung erforderte eben alles an Kraft. Sie selbst hatte am Anfang auch grosse Mühe aber wenn man immer fleissig übte und alles gab, dann würde man am Ende belohnt. Auch wie bei den Beiden, deren Versuche doch noch klappten. Es dauerte zwar seine Zeit aber die Beiden wurden belohnt.


"Na schau. Klappt doch ganz gut."

Lobte die junge Rätin die Beiden mit einem sehr zufriedenen Lächeln.

"Jetzt wisst ihr in etwa, was noch alles auf Euch zukommt. Sobald wir festen Boden unter den Füssen haben, werde ich Euch mit dem Laserschwert bekanntmachen. Aber jetzt ruht Euch ein wenig aus, ich denke wir haben bald unser Ziel erreicht."


-Hyperraum, an Board der Mistral mit Wyn und Visas-

[op]nächster Halt Alderaan :D ;)[op]
 
The Wheel ? Quatier - Mike, Skir, Utopio, JK​

Das Gespräch zwischen Meister und Padawan verlief recht kurz, doch die Zeit drängte. Skir spürte, dass sein Meister fast darauf brannte, endlich nach Dorin auf zu brechen, doch anstatt er mit der Gruppe mit ging, gab Utopio Skir den Auftrag, die Gruppe schon einmal zum Schiff zu geleiten und alles start klar zu machen. Sofort nickte der junge Padawan und nahm Mike und JK mit. Sie waren nicht lange gelaufen, da Skir langsam die Wege in den Straßen von The Wheel kannte und die Gruppe doch recht gut durch die Gänge führen konnte. Als sie am Schiff angekommen waren, gingen Mike und JK schon in das Schiff. Skir hingegen wartete noch draußen und schaute sich um, dass auch ja keiner gefolgt ist. Dann setzte er sich auch in Bewegung und ging in das Schiff hinein. Mike hatte es sich wieder an seinem alten Platz gemütlich gemacht und Skir ging in das Cockpit um Crato zu befreien;). Als der Padawan sah, dass auch nun endlich sein Meister eintraf, gab er den Befehl, zu starten. Die Maschine flog in den Orbit und Skir ging nach hinten. Schon machte sich Mike und Crado sich auf in einen anderen Raum zu gehen den grund wusste er nicht, doch konnte er sich ihn recht gut denken. Skir hingegen ging zu seinem Meister. Er hatte viel in den letzten Tagen über seine Ausbildung nach gedacht und damit, was er später werden wollte und lernen wollte. Er ging in die Hocke und wandte sich an Utopio.

Meister. Können wir auch in einen Raum gehen wo wir ungestört sich. Es muss kein großer sein. Nur so groß damit wir hinein passen. Ich würde gerne mit euch ein paar Worte wechseln.

Utopio nickte. Ob er schon wusste, um was es ging? Bestimmt. Ein Jedi seines Ranges konnte es sich vielleicht sogar schon erahnen, was sein Padawan von ihm wollte, doch das war Skir gleichgültig. Utopio musste erfahren, was Skir geplant hatte, mit seiner Ausbildung als Jedi. Als sie nun einen Raum gefunden haben, gingen sie hinein. Er War nicht sonderlich groß auch dekoriert war er nicht. Es war einfach ein sehr kleiner Raum, mit strahlend weißen Wänden. Doch dies interessierte Utopio und Skir nicht sonderlich. Sie setzten sich gegenüber hin und Utopio gab Skir das Wort und fragte, was er besprechen wollte. Skir überlegte noch einmal kurz und holte Luft.

Meister. Seit dem ich bei euch bin, fühle ich mich anders. Meine Aggressionen lassen nach und fühle mich frischer lebendiger als je zuvor. Es macht eure Aura aus, die ich jeden Tag aufs neuste spüren darf. Ich wollte an dieser stelle auch sagen, wie sehr ich mich freue, dass ihr mich als Schüler angenommen habt.

Skir wechselte etwas seinen Tonart, doch nicht sonderlich viel und sprach weiter.

Doch ich finde, es ist an der Zeit, dass ich euch offenbare, was ich von euch erlernen möchte. Es liegt natürlich nur bei euch, was ich erlernen werde, doch damit ihr schon mal einen leichten Plan habt, was aus mir werden soll. Als erstes, ich möchte ein Großmeister der Levitation und der Geschwindigkeit werden. Ich sehe in diesen Beiden Fähigkeiten einfach eine echte Verbesserung mit dem Umgang der Macht und verhilft auch aus manchen Knifliegen Lagen. Machtsinne sollen auch in mir gestärkt werden. Die Gedanken von anderen will ich lesen können und Manipulieren. Mein eigener Geist soll daher gestärkt sein. Auch die Fähigkeit der Heilung möchte ich erlernen. Anderen zu helfen ist für mich was ganz normales und deren Leben zu retten, die verwundet sind. Bei dem Lichtschwertkampf würde ich gerne die Akrobatische Laufbahn einschlagen und später dann eine zweite dazu lernen.

Er schaute Utopio an und stoppte. Er wollte es gar nicht zum Thema bringen, doch dies war auch sein Wunsch zu lernen und er wusste was Utopio dazu gesagt hatte, doch wollte er auch wissen, was er jetzt zu sagen hatte.


Und ich will die dunkle Seite der Macht studieren und selbst dort ein paar Fähigkeiten erlernen.


Die letzten Worte schluckte er eigentlich nur runter und man konnte sie kaum verstehen, doch er war davon überzeugt, dass sein Meister dies gehört hatte. Keine miene hatte seit dem eintreffen in dem Raum verzogen. War er enteuscht oder einfach nur sauer, weil Skir immer noch so naiv ist und etwas über die dunkle Seite wissen möchte. Konnte Utopio überhaupt verstehen, warum Skir dies erlernen möchte? Er hoffte, dass er es verstehen würde und ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen würde.

Weltraum ? Weg nach Dorin ? im Schiff (kleiner Raum) ? Utopio, Skir​
 
Hyperraum • Raumschiff, Utopio, JK, Skir, Crado, Mike

Er folgte seinem Schüler mit nach hinten in eine der engen Frachträume, wo sie zwischen Kisten und Paketen standen und einander ungestört austauschen konnten. Sein übereifriger Padawan begann gleich große Pläne zu spinnen und wollte anscheinend alles in allem können. Utopio schmunzelte. War er nicht auch einmal so wissbegierig gewesen?

Es freut mich, dass es dir jetzt leichter fällt deinen Aggressionen auch gute Gefühle gegenüber zu stellen. Aber selbstverständlich bist du auch hier erst noch am Anfang. Wer dunklere Techniken lernen möchte, muss sich noch besser im Griff haben als ein normaler Jedi!

Utopio nahm seinen Stock und legte ihn auf eine kleinere Kiste, an die er sich mit seinem ganzen Körper lehnte und hoffte, dass sie seinem Gewicht standhielt. Er rieb sich an seiner Maske und dachte darüber nach wie weit Skir bereits gekommen war. Er kannte schon einige Dinge, insbesondere in der Levitation. Auf der anderen Seite war ihre Ausbildung selten theoretisch und so mochte er in seinem Wissen um die Macht anderen Padawanen hinterher hinken, die noch den Luxus besessen hatten Tag und Nacht in der Nähe einer Bibliothek sein zu können. Seinem Eindruck nach war Skir aber sowieso eher der Praktiker, der Action brauchte um seine Lektion zu lernen.


Du hast dir viel vorgenommen. Alles davon wirst du wahrscheinlich nie perfekt beherrschen können. Aber mit der Zeit werden sich ein paar Stärken herauskristallisieren.

Allgemein kann man die Jedi und auch die Sith in zwei Lager teilen.
Jene Jedi, die eine grundlegende Ausbildung in möglichst allen Facetten genossen haben und diese auch noch als Meister immer weiter vorantreiben, nennen wir sie die Allrounder. Sie können von allem ein wenig, können sehr flexibel auf die unterschiedlichsten Situationen reagieren und sind schwer auszurechnen. Dafür reichen ihre Fähigkeiten nicht bis hinein in die letzten Tiefen der jeweiligen Techniken.
Auf der anderen Seite stehen die Spezialisten, die sich nach ihrer Grundausbildung auf eine begrenzte Zahl an Begabungen fokussierten und diese so stark vertieften, dass sie mit der Zeit zu Experten ihres Fachs wurden und vielleicht sogar neue Wege in ihrem Spezialgebiet entdecken.


Für dich ist es noch lange nicht so weit dich entscheiden zu müssen. Als Padawan hat man eine Grundausbildung zu bekommen, die einen in fundamentale Techniken der Meditation, Levitation, des Schwertkampfs und vereinzelten anderen Bereichen Einblick verschafft und einem die Instrumente mitgibt sich danach von selbst weiterentwickeln und selbst Verantwortung für einen Schüler auf sich nehmen zu können.

Ein rotes Licht flackerte plötzlich auf und rief sie zurück zur Brücke. Sie hatten imperialen Raum betreten, hier würde sich entscheiden ob sie Erfolg haben würden. Doch bevor sie zurückgingen wollte er Skir noch etwas zur Dunklen Seite sagen.

Und was die Dunkle Seite betrifft. Sie existiert vor allem in dir!
Auch die Levitation kann eine Technik der Dunklen Seite sein, wenn sie zum Abschlachten Unschuldiger eingesetzt wird.
Und sogar Blitze können eine Technik der „Hellen Seite“ sein, wenn sie dafür eingesetzt werden noch größeren Schaden von Anderen abzuwenden.


Wofür du die Macht einsetzt entscheidet über hell oder dunkel, nicht welche Technik du verwendest!

Dann eilten sie aber endlich zurück zur Brücke, so schnell es bei seinem Bein möglich war. Ein Schiff mit Gravitationsgeneratoren bewachte die Grenze zum imperialen Raum. Er hörte gerade noch wie der Pilot ihre ID Nummer durchgab. Auf der Steuerkonsole ragte das Holobild eines Offiziers empor. Jetzt würde sich zeigen wie vertrauenswürdig der Schmuggler wirklich war.


„Ihre ID wird überprüft. Bitte warten sie solange bei folgenden Koordinaten.“

Koordinaten, die sich rein zufällig in Waffen und Traktorstrahlreichweite des imperialen Schiffs befanden. Utopio setzte sich außerhalb der Holobilderfassung in seinen Sessel und krallte sich in dessen Lehne fest. Die Nervosität ließ seine Flugangst wieder ein wenig zum Vorschein kommen. Er schluckte und betete zur Macht, dass alles gut ginge.


„Ihre ID ist nicht auf dem neusten Stand. Sie haben doch nichts zu verbergen?“

Der Pilote fluchte wortlos, Schweiß rann ihm auf der Stirn zusammen, er wiederholte seine Eingabe ein zweites Mal. Wenn sie nicht gleich freien Flug erhielten, würden die Imperialen sein Schiff durchsuchen und auf eine nette kleine Jedigruppe treffen. Der Pilot würde für seinen Verrat hingerichtet werden.

„Ok. Das wars. Jetzt....dürfen sie weiterfliegen. Denken sie daran, in zwei Wochen läuft sie aus.“

Sie hörten nur noch das Lachen der imperialen Offiziere, die sich offensichtlich nicht zum ersten Mal den Spaß erlaubt hatten Frachterkapitänen Angst einzujagen.

Hyperraum • Raumschiff, Utopio, JK, Skir, Crado, Mike

Nächster Halt Dorin
 
[ Hyperraum ~ nach Mon Calamari ~ MC40a “Sunrise Over Coruscant” ~ Quartier des Staffelkommandanten ~ Myn Forge (NPC) allein ]

Myn lehnte sich gegen die kalte Wand seines Quartiers. Er war müde und sehnte sich nach einer Mütze Schlaf. Die letzten Stunden hatte der Staffelführer mehrere Passagiere durch das Schiff geführt und ihnen Unterkünfte zu gewiesen. Bei der Verteilung hatte er natürlich auf die strengen Regulierungen des Kommandanten, Cmdr. Navara Ven, geachtet. Somit fand natürlich eine Trennung zwischen den Geschlechtern statt. Eine wirkliche Überraschung stellte aber die Tatsache dar, dass er ein paar bekannte Gesichter vom Vortag im Hangar getroffen hatte.

“Irgendwie ist die ganze Galaxie doch nur ein Dorf”, murmelte Myn und nippte an seinem Glas mit Wasser.

Danach stellte er den durchsichtigen Behälter zur Seite und griff nach seinem Datapad. Wirkliche Neuerungen hatte seine Staffel nicht erlebt. Man hatte bloß die Jäger auf den neusten Stand gebracht. Er fand keine Berichte über Schlägereien. Sein Jungs und Mädels hatten sich wirklich anständig benommen. Innerlich atmete der Captain über diese Informationen auf. Einen Ausfall hätte er nicht verkraften können, denn dafür war die Staffel noch zu jung.

Der Pilot rappelte sich auf und ging zu seinem Schreibtisch. Als Kommandant der Staffel hatte er, wie auch sein Stellvertreter, sein eigenes Quartier. Vorsichtig legte er das kleine Gerät auf die Oberfläche des Tischs. Der Hyperraumflug konnte noch ein paar Stunden dauern und er wollte sich wenigstens etwas Schlaf gönnen.

Murrend warf er sich auf die Matratze. Es dauerte nicht sehr lang und er war eingeschlafen. Auch Myn wollte einfach nur fit für den nächsten Tag sein. Für den Piloten gab es einen Grund, weshalb man das Schiff zur “Sondereinheit” versetzt hatte. Nach wenigen Minuten war das Quartier durch die leisen Atemgeräusche des Menschen erfüllt. Er hatte an dem Tag nicht viel gemacht, aber der Vortag hatte noch seine Spuren hinterlassen.


[ Hyperraum ~ nach Mon Calamari ~ MC40a “Sunrise Over Coruscant” ~ Quartier des Staffelkommandanten ~ Myn Forge (NPC) allein ]
 
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[ Hyperraum | nach Mon Calamari | MC40a “Sunrise Over Coruscant” | Offiziersmesse | allein ]

Einen dampfenden Teller servierte der Smutje, eine blauhäutige (und in den Augen von Navara attraktive) Twi’lek, mit einem Grinsen. Navara bedankte sich mit freundlichen Worten in seiner Muttersprache und griff dann nach seinem Besteck. Es war eine Wohltat für den mürrischen Offizier, wenn er außerhalb seines Heimatplaneten oder des Hutt-Raums auf Leute seiner Rasse traf. Für ihn war es ein Zeichen, dass sich sein Volk noch nicht ganz der Versklavung durch die Hutts oder imperialen Beamten hingegeben hatte. Hungrig schaufelte sich Navara einen ordentlichen Berg auf den Löffel. Den ganzen Tag hatte er sich nur ein karges Frühstück gegönnt. Die Arbeit hatte ihn einfach vom Essen abgehalten.

Plötzlich öffnete sich zischend die Tür zur Offiziersmesse. James Morrison trat ein. Der Kommandant der Sicherheitskräfte war ein echter Muskelberg für einen Menschen. Die Akte dieses Mannes war gefüllt von Auszeichnungen. Ein echter Veteran im Kampf gegen das Imperium und dazu noch intelligent. Schweigend setzte sich der dunkelhäutige Mensch an den Tisch. Bis jetzt hatten sich die beiden Männer noch nicht privat kennen gelernt. Navara aß weiter sein Gericht und beäugte den anderen. Nur selten traute sich ein Colonel in die Offiziersmesse. Meistens blieben die Infanteristen untereinander. Sie bildeten eine kleine Parallelgesellschaft auf dem Schiff.

“Entschuldigen Sie dieses Vorgehen, aber ich bin es so gewohnt”, entgegnete Morrison brummend, gönnte sich aber ein schwaches Lächeln. “Auf meinem alten Schiff war dieses Verhalten üblich. Immerhin arbeiten wir Hand in Hand.”

Navara schüttelte den Kopf und winkte den Smutje zu sich. Sofort gab der Colonel seine Bestellung auf. Die beiden Männer begannen eine unverbindliche Unterhaltung. Der Flottenoffizier war über die Abwechslung des anderen recht froh. Auf diese Weise konnte er einen tieferen Eindruck von diesem Mann bekommen. Es war eine seichte Prüfung. Der Kommandant dieses Schiffs brauchte einfach ein paar Informationen über seinen Offiziersstab.

…​

Die Stunden vergingen und das Schiff steuerte weiter auf Mon Calamari zu. In der Zwischenzeit fand eine Wechsel der Mannschaft statt und auf den meisten Decks kehrte Ruhe ein. Auch Navara hatte sich in sein Quartier zurückgezogen. Durch das Mahl in der Offiziersmesse war er gesättigt und das Gespräch mit Col. Morrison hatte ihn unterhalten. Nun wollte er nur noch zu der “Sondereinheit der Flotte” stoßen und neue Befehle erhalten.

Von der Müdigkeit übermannt legte sich der Twi’lek ins Bett. Er wollte seinem neuen Vorgesetzten ausgeschlafen gegenüber treten. Er war bereit für seine erste Schlacht unter eigenem Kommando. Im Geist ging er mögliche Ziele für einen schnellen Angriff durch. Es gab viele Variablen und so konnte er eine ganze Weile überlegen. Grübelnd schlief der Krieger nach einer Weile ein. Spannung baute sich in seinem Körper auf.

…​

Die “Sunrise Over Coruscant” sprang ohne ein Hindernis aus dem Hyperraum ins System. Sofort wurden die nötigen Vorkehrungen getroffen um einen ruhigen Flug bis zum Orbit zu gewähren. Navara stand vor dem Panoramafenster und beobachtete den blauen Planeten. Dieser Meeresplanet war ein wirklich Dreh- und Angelpunkt der Neuen Republik. Dazu kam ein hohes Militäraufgebot zur Sicherheit. Der Krieger von Ryloth genoss diesen Anblick. Hier konnte die demokratische Seite mal ihre Stärke zeigen.

“Die Passagiere sollen sich im Hangar bereit machen”, befahl der Commander mit ruhiger Stimme. “Ein Landgang ist für die restliche Besatzung nicht notwendig.”

“Jawohl, Sir”, entgegnete der erste Offizier und machte sich auf den Weg.

Der grünhäutige Twi’lek folgte mit seinem Blick einen Moment dem braunfelligen Bothan. Dieser Offizier war dem Kommandanten eine echte Hilfe. Navara selbst wollte keinen großen Kontakt zu den Piloten aufbauen. Sie waren nur für einen Wimpernschlag auf dem Schiff und deshalb galt ihnen kaum eine Beachtung von seiner Seite. So jedenfalls war die Philosophie dieses republikanischen Commanders.

“Schicken Sie eine Nachricht an Lt.Col. Ford über die Ankunft der Piloten”, sprach der Twi’lek weiter und sein Blick richtete sich wieder auf die Ferne.

Der Kommunikationsoffizier nickte und leitete den Befehl weiter. Alles verlief nach Plan. Es würde nicht mehr lange dauern und Navara Ven würde seinen neuen Vorgesetzten kennen lernen. Innerlich war es eine kleine Ehre für den Kommandanten der “Sunrise Over Coruscant”. Er spürte schon den anschwellenden Stolz in seiner Brust. Endlich würde er dem Imperium seine Härte zeigen können.


[ Mon Calamari | System | MC40a “Sunrise Over Coruscant” | Brücke | mit Brückencrew ]​

[OP: weiter im "Calamari-System"-Thread]
 
---codierte Nachricht, Sicherheitsstufe "hoch"---

Werte Botschafter, Senatoren....aufgrund der momentanen Situation möchte sich sie herzlichst zur Sitzung einladen. Gerne können sie persönlich daran teilnehmen aber wenn es die Zeit oder Weg nicht erlaubt, können sie die Holos benutzen. Hochachtungsvoll Kanzlerin Eryell Raistlin

---Nachricht Ende---
 
[Endloser Weltraum zwischen Mon Calamari und Murkhana - "Champala's Pride"] - Aram Acheron und K-3P0

Der endlose Raum erstreckte sich außerhalb des Transparistahlfensters der „Champala’s Pride“, einer nubianischen Yacht der J-Klasse, die mit leichtem Schub ohne Ziel flog. Aram Acheron verfasste Nachrichten für die Widerstandsbewegungen auf Champala, verschickte sie und leitete andere Nachrichten weiter. All dies konnte er nicht im schützenden Hyperraum machen, da die Sender seines Schiffes in diesem nicht funktionierten. Während er die Nachrichten verfasste, studierte er die letzte Nachricht die er aus dem HoloNet gelesen hatte.
Die Nachrichten waren mehr als vielversprechend, doch trotzdem füllte sich das Herz Acherons mit Gram. Die Welten die der Neuen Republik ihre Loyalität schworen waren eine zu begrüßende Bereicherung für den Chagrianer, doch das Fehlen seines Heimatplaneten Champalas erinnerte ihn immer wieder daran, dass die Galaxie immer noch unter dem Imperium litt. Wie ein Krebsgeschwür breitete sich die Pestilenz der totalitären Machthaber aus. Eine Quarantäne, gar eine Eindämmung und Zurückdrängung des Imperiums war bisher gescheitert.


„Welch freudiges Ereignis, Master Acheron. Die Republik hat neue Freunde gewonnen!“

Die metallische Stimme riss ihn aus seinen Gedanken. Der silberne Droide, eine 3P0 Einheit, war sein Berater und Übersetzer. Er hielt sich nicht nur den silbernen Droiden, er war beinahe so etwas wie ein Freund, zumindest soweit man das von einem Droiden sagen kann, geworden. Er teilte mit dem Droiden seine Gedanken und Pläne, denn jeder Makel den ein Droide darin entdecken würde, wäre auch für seine politischen Feinde nutzbar. Dies wollte er verhindern. In den letzten Jahren hatte ihm K-3P0 treue Dienste geleistet, im Gegenzug hielt er den Droiden in einem tadellosen Zustand. Eine weitere Besonderheit war, dass Acheron zuließ dass K-3, wie er ihn manchmal nannte, eine Persönlichkeit entwickeln durfte. Nur ab und zu löschte er die Erinnerung an seine Pläne, falls der Droide in feindliche Hände geraten sollte. Vergleichsweise viel Freiraum den K-3 zu schätzen wusste.

“Du hast Recht K-3, doch Champala ist immer noch nicht befreit. Jede Welt verdient die Freiheit.“

Der Doide wandte sich ab und betätigte einige Knöpfe. Mittlerweile hatte die 3P0 Einheit gelernt selbstständig zu denken und zu arbeiten, solange keine Befehle seines Herrn ihm anderes befahlen. Er sondierte das HoloNet nach wichtigen Nachrichten, eine Arbeit die für ihn mühsam gewesen wäre. Er lies den Droiden filtern sodass ihn nur das Wichtige erreichen würde.

„Master Acheron, eine Nachricht ist soeben über die geheimen Kanäle gekommen!“

Eine Augenbraue des Chagrianers hob sich, sein skeptischer Gesichtsausdruck sprach Bände. Das Eintreffen einer Nachricht über die codierten Kanäle bedeutete dass es sich um eine Angelegenheit der Republik handeln musste. Seit dem der Krieg für die Neue Republik schleppend bis schlecht voranging, konnten nur noch wenige codierte Kanäle benutzt werden, stets bestand die Gefahr abgehört zu werden oder der doppelten Loyalität eines Mitarbeiters zum Opfer zu fallen. Acheron beschäftigte deshalb nur Droiden auf seinem Schiff. Ihren Speicher konnte man zur Not löschen.

---codierte Nachricht, Sicherheitsstufe "hoch"---

Werte Botschafter, Senatoren....aufgrund der momentanen Situation möchte sich sie herzlichst zur Sitzung einladen. Gerne können sie persönlich daran teilnehmen aber wenn es die Zeit oder Weg nicht erlaubt, können sie die Holos benutzen. Hochachtungsvoll Kanzlerin Eryell Raistlin

---Nachricht Ende---

Ein Gefühl der Freude macht sich in dem Chagrianer breit. Die letzte Senatssitzung lag zu lang zurück. Damals hatte er eine passive Rolle eingenommen, seine Beschäftigung den Widerstand von Champala zu organisieren hatte ihn damals zu sehr eingenommen sodass er sich nicht um die restliche Republik gekümmert hatte, doch nun war die Zeit zum Handeln da. Es mussten Entscheidungen getroffen werden. Aram hatte einiges vor, seine Vision würde Wirklichkeit werden, dafür wollte er sorgen.

--- codierte Nachricht an Kanzlerin Eryell Raislin, Sicherheitsstufe "hoch" ---

Ehrenwerte Kanzlerin,

Ich bin erfreut zu hören, dass eine Senatssitzung einberufen wurde. Mein Weg wird mich umgehend nach Naboo bringen um persönlich an dieser Sitzung teilzunehmen. Die Zeit der Veränderung ist gekommen.

Hochachtungsvoll, Senator Aram Acheron

--- Nachricht Ende ---

Die Nachricht war geschrieben, doch die Reise noch nicht angetreten. Er versprach sich einiges von dieser Sitzung, schließlich waren sie in letzter Zeit alle auf sich selbst gestellt. Eine Versammlung aller Senatoren konnte nur zwei Dinge bedeuten: Veränderungen, oder eine Falle. Letzteres wollte er ausschließen, die Nachricht kam vom Kanal der Kanzlerin, doch auch dies hätte eine raffinierte Finte sein können. Er hatte sich jedoch entschieden und wollte das Abenteuer wagen, schließlich war er dafür bekannt sich in die für Sicherheitsleute kopfzerbrechensten Lagen zu bringen.

“K-3, bring uns nach Naboo!“
„Ja, Master Acheron.“

Der Droide setzte kurz daran an die Koordinaten an den Pilotendroiden weiterzugeben, doch wusste Acheron dass dies nicht das Letzte sein würde was sein Droide sagen würde.

„Naboo? Ein wunderbarer Ort. Seine Oberfläche ist geprägt von weitläufigen Wäldern, Grasebenen und Feuchtgebieten, in denen eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren heimisch ist. Zahlreiche Flüsse und Seen sind über die Oberfläche verteilt, die nur an wenigen Stellen Spuren von Besiedlung zeigt. Vollkommen einzigartig ist...“

Aram hörte nur mit einem Ohr zu, er schwor sich eines Tages doch eine Änderung an dem Droiden vorzunehmen und seinen Sprachmodul einzuschränken, doch wie oft hatte er sich das geschworen? Fragen, die während die „Chamapala’s Pride in den Hyperraum eintauchte, unbeantwortet bleiben würden.

[Hyperraum - Weg nach Naboo - "Champala's Pride"] - Aram Acheron und K-3P0
 
---Codierte Nachricht an Colonel Majere---

Die Kanzlerin wünscht ihre Anwesenheit. Sie wünscht sich sicher Leitung wegen einer baldigen Senatssitzung auf Naboo. Bitte beeilen sie sich, danke. Sekretär Vertimian de Prey

---Nachricht Ende---
 
-Weltraum, Dragonlance, Brücke-


Nachdenklich bedachte der Colonel die entschlüsselten Nachrichten, die sie abfangen konnten. Vieles konnten sie jedoch nicht entschlüsseln. Einiges hörte sich gar nicht interessant an und vieles überhaupt unbrauchbar.

"Machen sie trotzdem weiter. Vielleicht fangen wir doch noch ein paar interessante Nachrichten ab."

Vor allem wollte er noch den Standort wechseln, vielleicht lag es auch daran. Eigentlich hatte er sich mehr erhofft aber die Feinde hatten selbst Mittel und Wege die Nachrichten gekonnt zu verschlüsseln.

"Sir...eine Nachricht von der Kanzlerin bzw. von ihrem Sekretär."

Rooney wunderte sich selbst, das der Sekretär die Nachricht abgeschickt hatte und nicht die Kanzlerin selbst. Denn bis jetzt hatte der Colonel immer alles von ihr erhalten. Dies machte die Stimmung des Colonel noch schlimmer.

"Ach...sieh an, man braucht uns."

Trocken kommentierte Artos die Nachricht, danach gab er gleich die Befehle für den Sprung. Allerdings seine Begeisterung hielt sich in Grenzen.


-Hyperraum nach Naboo, Dragonlance, Brücke-
 
Tiefraum, Farscape, Kajüte - Renji, Suac

An Bord der Farscape war es still geworden. Ein Großteil der Besatzung hatte sich Schlafen gelegt. Nur Renji, Suac und Terrec waren noch wach, wobei sich letzterer auf der Brücke aufhielt, während die beiden anderen um einen Holoprojektor in der Kapitänskajüte saßen.
Renji deutete auf einen Punkt in der dreidimensionalen Karte.


Hier schicken sie das Schiff durch und zwar jede Woche.

Dir ist aber schon aufgefallen, dass dort kein Transitpunkt ist? meinte Suac und strich sich die Haare aus dem Gesicht.

Macht nichts. Wir ziehen mit der Farscape einen der Asteroiden von Rande des Sonnensystems auf die Route. Das Schiff wird dadurch in den Echtraum zurückgezogen und dann haben wir sie.

Renji nahm einen letzten Zug von seinem Tabakröllchen und warf es dann in den Abfallschacht.

Hört sich an wie ein Plan.

Der Lannik grinste. Renji kannte Suac nun schon sein halbes Leben lang und er konnte den Nichtmenschen ziemlich gut einschätzen. Er dachte an die Zeit danach. Wenn ihnen dieser Überfall gelang, würden sich ihnen ganz neue Möglichkeiten eröffnen.
Schließlich beschlossen ihre kleine Sitzung zu beenden und der Lannik verließ die Kajüte. Renji legte sich in seine Koje und ließ sich von den durch die Maschinen erzeugte Vibrationen des Schiffes in den Schlaf wiegen.


Tiefraum, Farscape, Kajüte - Renji
 
[Hyperraum zum Saari Ha-System - LTK Rote Flamme - Brücke - Besprechungsraum] Kumai, Offiziere

Die Konferenz auf dem republikanischen Sternenzerstörer verlief recht zufriedenstellend. Kumai hatte alle relevanten Informationen erhalten und hatte sie in seinem persönlichen Datapad gespeichert. Er war so schnell wie möglich auf sein Schiff zurück gekehrt und hatte seine Besatzung noch eine Gefechtsübung durchlaufen lassen. Er hatte alle Vorratslager an Ersatzteilen und Munition auffüllen lassen und auch noch den allgemeinen Frachtraum mit Nahrung und auch mit ein wenig Luxusgütern auffüllen lassen um die Besatzung in Krisensituationen bei Laune zu halten. Kumais Schiff scherte erst als drittes Schiff in die Formation um die Legend ein, was wohl daran lag, dass die Besatzung und er noch nicht so eingespielt sind, wie es wohl die anderen Besatzungen waren. Er würde wohl noch an sich und der Besatzung arbeiten müssen.

Nachdem alle Schiffe in Formation gewesen waren, koppelten sie ihre Nav-Computer an den des Flaggschiffes und sprangen alle Synchron in den Hyperraum.

Er hatte Befehl im Hyperraum seine Besatzung aufzuklären. Was er auch tat.

Er war mit allen relevanten Führungsoffizieren im Besprechungsraum. Er würde diese aufklären, und diese die Unteroffiziere, welche dann die Mannschaften unterichten würden.

,,Meine Herren", begann Kumai seine Offiziere zu unterrichten.

,,Wir sind nicht umsonst in den Hyperraum gesprungen und wir machen auch keine Übung. Jetzt ist es ernst. Wir sind auf den Weg unsere Feuertaufe zu erhalten und gegen das Imperium in den Krieg zu ziehen. Wir werden das Rishi-System überfallen und jedes imperiales Schiff vernichten. So viel Schaden wie möglich anrichten und dann so schnell es geht wieder verschwinden. Während dieser Operation werden alle Jäger und Bomber Aktivitäten vom Flaggschiff aus koordiniert. Während eines kurzen Zwischenstoppes in einem andere System, starten wir alle Hyperraumtauglichen Jäger, sodass diese mit uns ins Rishi-System springen."

Kumai führte die Befehle weiter aus und gab Anweisung mit der Besatzung noch Simulationen durchlaufen zu lassen. Aber er gab auch den Befehl die Besatzung nicht zu überfordern, sie solle Topfit in der Schlacht sein. Er befahl auch den Offizieren einen optimalen Schichtplan auszuarbeiten, sodass während der Schlacht die besten Artilleriecrews am Start waren. Er wollte alles aus dem Schiff und der Besatzung herrauskitzeln.

[Hyperraum zum Saari Ha-System - LTK Rote Flamme - Brücke - Besprechungsraum] Kumai, Offiziere
 
MC18-Frachter "Raindrop" - Hyperraum nach Dac (Mon Calamari) - Fey'la, MonCal-Pilot, R8-Einheit

Fey musste sich eingestehen, dass es sie ganz schön faszinierte, als sie durch die Sichtscheibe des Cockpits sah, wie sich die Sterne in Streifenmuster verwandelten und die Raindrop durch die Lichtmauer stieß. Obwohl sie in den letzten Jahren viel unterwegs gewesen war hatte sie nie Gelegenheit gehabt, einen Hyperraumsprung im Cockpit zu beobachten. Nun, in diesem Fall blieb ihr nichts anderes übrig. Zwar gab es theoretisch genug Platz, aber alles war voll gestellt. Laut dem Piloten konnte ein MC18 Frachter durchaus fünf Passagieren Platz bieten und trotzdem Fracht aufnehmen, doch momentan waren alle Passagierbereiche mit Kisten vollgestellt, die nicht mehr in den Frachtraum gepasst hatten. Einige Schnäppchen, die er daheim gut verkaufen konnte, sagte der Pilot. Und da keine Kisten in den Gängen stehen konnten, weil dort die R8-Einheit des Piloten durch musste, saß Fey auf dem Copilotensessel und blickte in den buntern Hyperraumtunnel.

Der Mon Calamari, der sich momentan ausschließlich mit den Instrumenten beschäftigte, hatte ihr seinen Namen nicht genannt. Obwohl er immer freundlich zu ihr war und sie nicht den Eindruck hatte, dass er ihr böses wollte, schien er auch nicht sonderlich interessiert daran, etwas über sich zu erzählen. Gleichzeitig schien es ihn nicht groß zu interessieren, was eine junge, hübsche Twi'lek alleine auf Dac wollte. Für ihn schien es lediglich interessant zu sein, dass er durch Fey das nötige Geld bekommen hatte, von Lianna zu starten. Er begegnete ihr schlicht mit höflichem Desinteresse.

Schließlich stand Fey auf und ging in den hinteren Bereich, um sich die Beine zu vertreten. Auf dem Weg begegnete ihr der Astromech-Droide.


"Hallo, R8" sagte sie, einfach um etwas gesagt zu haben. Der Droide antwortete ihr mit einem freundlich klingenden Piepen und setzte seinen Weg ins Cockpit fort. Sie hatte zwar nichts verstanden, doch immerhin reagierte der kleine R8 auf sie.

MC18-Frachter "Raindrop" - Hyperraum nach Dac (Mon Calamari) - Fey'la, MonCal-Pilot, R8-Einheit
 
[ Mon Calamari | Orbit | MC40a “Sunrise Over Coruscant” | Brücke | mit der Brückencrew ]

Die “Sunrise Over Coruscant” hatte ihre Position an der Seite des republikanischen Sternzerstörers “Legend of the Republic” eingenommen. Jede Minute wirkte für die versammelte Mannschaft des grauen Mon Cal-Kreuzers wie eine Ewigkeit. Sie wollten sich und ihr Schiff endlich in der Schlacht erproben. Aus diesem Grund herrschte auf der Brücke einheitliches Schweigen. Voller Spannung blickten die anwesenden Offiziere zu den grünhäutigen Kommandanten. Dieser stand am Panoramafenster mit verschränkten Armen auf dem Rücken.

‘Gleich springen wir in den Hyperraum nach Bimmisaari’, dachte sich der Twi’lek und beobachtete das Szenario durch das weitläufige Fenster. Sein Körper zeigte keine Anzeichen von Nervosität. Nur Spannung war in der Haltung zu sehen. Nachdenklich wandte sich Navara zu den anwesenden Brückenoffizieren. Er konnte den Eifer in ihren Augen sehen. Ein kühles Lächeln zeichnete sich auf dem Gesicht des Kommandanten.

“Sir, wir haben die Koordinaten für einen Sprung in den Hyperraum erhalten”, meldete plötzlich der Kommunikationsoffizier aufgeregt.

“Steuermann und Navigation, bereiten Sie alle Systeme vor”, befahl Navara mit lauter Stimme. “Ich möchte einen synchronen Sprung sehen.”

In geschlossener Formation verließ die schlagkräftige Kampfgruppe das Schwerefeld des blauen Wasserplaneten. Dabei nahmen die klobigen Kreuzer, die Teil der Operation waren, mit jedem Kilometer an Geschwindigkeit zu. Nachdem die Schiffe auch das Gravitationsfeld von Mon Calamari, die Hauptwelt der Neuen Republik, verlassen hatten, arbeiteten die internen Systeme der Kreuzer auf den Sprung in den Hyperraum hin. Die kleinen Sterne zogen sich im nächsten Augenblick zu langen Streifen. Nach und nach verbanden sich diese Streifen zu einem hellen Tunnel. Die Gruppe hatte es geschafft, sie waren nicht mehr im realen Raum.

Cmdr. Navara Ven hatte seinen Platz am Panoramafenster nicht verlassen. Innerlich bereitete sich der republikanische Flottenoffizier auf eine Ansprache für die gesamte Mannschaft vor. Ho’tak Rarr, der erste Offizier auf dem Mon Cal-Kreuzer, trat schweigend zu seinem Vorgesetzten. Die beiden Nichtmenschen wechselten in angemessenen Flüsterton ein paar Worte. Sie spürten wie aufgeweckt die gesamte Mannschaft war. Nachdenklich räusperte sich Navara.

“Öffnen Sie einen Kanal für das gesamte Schiff, Kommunikation”, wies der kleinwüchsige Bothan mit dem braunen Fell in gewohnter Stimmlage an. “Cmdr. Ven möchte ein paar Worte an die Crew richten.”

“Aye, Sir”, erwiderte der Kommunikationsoffizier und betätigte ein paar Knöpfe und Schalter.

Die beiden Offiziere tauschten kurz einen Moment ihre Blicke aus. Ein leichtes Zucken ging von dem linken Lekku aus. Erneut räusperte sich der Twi’lek. Der Kommandant beobachtete zum unzähligen Mal seine Brückenmannschaft. Die Offiziere, die von der kommenden Operation wussten, bereiteten ihre Stationen unterschwellig auf die Schlacht vor. In seinem gesamten Körper breitete sich bei dem wartenden Kommandanten aus. Langsam wurde er ungeduldig.

“Die Verbindung steht, Commander”, informierte Lt. Owen ihren Vorgesetzten gelassen.

“Mannschaft, eine echte Ehre wurde unserem Schiff zu teil”, begann Navara und musterte die Anwesenden mit seinem prüfenden Blick. Commodore Korus und das Oberkommando hat uns der Kampfgruppe “Advance” zu geteilt. Im Moment sind wir auf dem Weg nach Bimmissari. Dort werden wir uns das letzte Mal formieren und dann nach Rishi springen. … Ein harter Schlag gegen die Bergwerke dieses Systems ist unser Auftrag. Wir werden die Stimme der Demokratie sein, die sich endlich zur Wehr setzt!”

Er machte eine künstliche Pause. Die Informationen, die er in diese kleinen Sätze gebaut hatte, mussten von der Mannschaft erst einmal verarbeitet werden. Navara setzte ein großes Vertrauen in seine Leute. Sie hatten nicht viele Übungen gemacht, aber sie würden sich trotzdem beweisen - darin war er sich sicher. Gemächlich wanderte sein Blick zu Lt. Cmdr. Rarr. In beiden Gesichtern konnte man die Ernsthaftigkeit ihrer Positionen sehen. Wieder zuckte einer der beiden Lekku.

“Wir werden an vorderster Front kämpfen”, sprach der grünhäutige Twi’lek weiter. “Ich setzte großes Vertrauen in euch und weiß, dass ihr es mir tausendfach zurückzahlen werdet. Zeigen wir dem Imperium, dass die Mannschaft der “Sunrise Over Coruscant” ein ernstzunehmender Gegner für ihre Despotenherrschaft ist!”

Jubel war auf dem ganzen Schiff zu hören. Selbst die Brückencrew ließ sich zu einem Grinsen hinreißen. Die Worte waren einfach gewesen, aber sie hatten ihre Wirkung nicht verfehlt. Navara klopfte seinem ersten Offizier freundschaftlich auf die Schulter. Mit einer schlichten Geste ließ er die Verbindung trennen. Es gab noch einige Vorbereitungen zu treffen und somit konnte er sich nicht ewig an dieser Ansprache aufhalten. Gemächlich ging der grünhäutige Twi’lek zu seinem Sessel zurück. Er wollte sich noch ein bisschen mit Strategie und Taktik beschäftigen.


[ Hyperraum | nach Bimmissari | Kampfgruppe “Advance” | MC40a “Sunrise Over Coruscant” | Brücke | mit der Brückencrew ]
 
MC18-Frachter "Raindrop" - Hyperraum nach Dac (Mon Calamari) - Fey'la, MonCal-Pilot, R8-Einheit

Es war still, vollkommen still. Um sie herum herrschte nur ein graues, formloses Wabern. Was war das nur? Was hatte das zu bedeuten? War das Schiff abgestürzt? Sie spürte keine Bewegung mehr, hörte das Summen des Antriebes und das geschäftige Piepsen von R8 nicht mehr. Sie sah sich um, strenge sich an, etwas zu erkennen. Da waren Konturen und Formen in dem Grau...bekannt. Das Schiff? Sie blickte sich weiter um. An manchen Stellen schien das Grau durchlässig zu werden und dort war etwas, das schwach glimmte...seltsam. Glühwürmchen reisten doch normalerweise nicht mit Raumschiffen.
Plötzlich hörte sie ein Geräusch, nichts, dass zu beschreiben sie in der Lage gewesen wäre. Sie sah sich danach um. Da bemerkte sie, jenseits des seltsamen Grau, noch viel mehr Glühwürmchen. Nein, Lichtpunkte, wie Sterne. Komisch.
Auf einmal vibrierte und wackelte alles. Das Schiff stürzte ab! Sie sah zur Seite. Da war das große Glühwürmchen und wollte sie fressen!


"He du, wach auf!"

Fey schlug die Augen auf. Das riesige Glühwürmchen hatte sich in den Mon Calamari verwandelt, der sie mit seinen Fischaugen groß ansah. Und das Rütteln war seine Hand an ihrer Schulter. Das Schiff war, sehr zu ihrer Beruhigung, noch intakt.

"Wasnlos?" nuschelte Fey, noch recht verwirrt. Sie stemmte sich in ihrem Sitz im Cockpit hoch und blickte aus dem Fenster. Da war immer noch der Hyperraumtunnel, durch den das Schiff raste.

"Du hast geschlafen. Ziemlich tief. Aber wir sind bald da, deswegen wecke ich dich."

"Oh, schön...hat gar nicht so lang gedauert, wie ich dachte."

Fey stand auf und streckte sich. Sie hatte gar nicht bemerkt, wie sie eingeschlafen war. Sie erinnerte sich noch daran, wie der Pilot doch noch angefangen hatte, sich mit ihr zu unterhalten. Zuerst war sie schüchtern gewesen, doch dann hatte sie zugegeben, dass sie Raumschiffe und das alles sehr spannend fand. Also hatte er ihr erklärt, wie man Raumschiffe flog und ihr einige Geschichten erzält. Begeistert hatte sie seinen Erzählungen in seinem fremdartigen, aber nicht unangenehmen Basic-Dialekt gelauscht. Irgendwann hatte er versucht, ihr die Anzeigen der Instrumente zu erklären, doch da waren sie auf ein biologisches Problem gestoßen: Mon Calamari schienen anders zu sehen als viele andere Wesen in der Galaxis, was bedeutete, dass Fey die Anzeigen des MC18 nicht wirklich erkennen konnte.
Kurze Zeit später war R8 gekommen, hatte etwas getrillert und der Pilot hatte sich verabschiedet, um irgendwelchen Arbeiten nach zu gehen. Eine kurze Weile war Fey dann alleine im Cockpit gesessen, ehe sie sich vom Summen der Geräte hatte einlullen lassen und eingeschlafen war.


"Naja, Lianna ist nicht sehr weit von Dac entfernt. Der Flug geht schnell." meinte der Pilot gerade. Er setzte sich in seinen Sitz und kontrollierte den Flug. Dann fügte er hinzu: "Was weißt du eigentlich über meine Heimat?"

"Äh, nicht wirklich viel, fürchte ich." antwortete sie verlegen.

"Ich würde dich ja in der Datenbank schmökern lassen, aber da du die Anzeigen sicht lesen kannst...pass auf, ich erzähl dir das wichtigste."

Offensichtlich hatte Fey mit Raumschiffen und seiner Heimatwelt die zwei Themen gefunden, über die er endlos reden konnte. Seltsam, früher hatten sie solche leute eher genervt, aber jetzt hörte sie aufmerksam zu und lernte. Wie manche Umstände doch eine andere Twi'lek aus einem machten...

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- [Hyperraum zum Saari Ha-System - RSD "Legend of the Republic" - Admiralsquartier] - allein

Das Quartier war dunkel. Die einzige Lichtquelle stellte die Projektion eines Datenblocks da. Wes blickte hinunter auf das Geschriebene. Ein kleiner Kloß bildete sich in seinem Hals, doch er befand es für in Ordnung. Ein Schluck Wasser folgte - solange die Kampfgruppe in Einsatzbereitschaft war, würde es keinen Alkohol zu trinken geben. Er hatte vor Stunden bereits eine Nachricht von Eryell erhalten, jedoch noch keine Möglichkeit gefunden sie zu lesen. Nun, wo sie im Hyperraum waren und er eine kleine Pause einlegte, bis Bimmisaari waren es schließlich noch stolze zehn Stunden, hatte er Zeit dafür gefunden und auch eine Entscheidung getroffen.
Die Sache auf Mon Calamari war etwas...unüberlegt gewesen. Sie war die Kanzlerin der Neuen Republik, der Anführer dieser Regierung - er nur ein Commodore der Flotte. Manche Leute störten sich nicht an so etwas, aber Wes tat es. Eine solche Beziehung würde nur Schwierigkeiten mit sich bringen, für sie Beide. Dies war allerdings nur ein Grund für seine Entscheidung. Ein anderer war die Tatsache das er auf Mon Calamari noch verliebt gewesen war, mittlerweile fühlte er nichts mehr von diesem Gefühl. Er mochte Eryell, gerne sogar, aber lieben tat er sie nicht. Zumindest bildete er sich das ein. Auch wenn er in den letzten Tagen viel zu tun hatte, so hatte er seine freie Zeit damit zugebracht über diesem Thema zu brüten. Nun hatte er die Zeit gefunden eine Nachricht zu schreiben und würde diese gleich nach der Operation absenden. Er versuchte ihr seinen Schritt zu erkläre, wollte ihr keineswegs Weh tun und hoffentlich kam das auch so rüber. Hoffentlich würde sie ihn verstehen.

Sein Finger schwebte über dem 'Senden'-Button. War es richtig? Ja. Definitiv. 'Dann drück.', ging es durch seinen Kopf. 'Du hast lange genug gegrübelt und die Entscheidung schon längst getroffen, auch wenn es dir noch nicht bewusst ist.' Mit einem Seufzen drückte er den Knopf und setzte die Nachricht damit in die Warteliste. Sobald der Einsatz vorüber war und Privatkommunikation wieder erlaubt war, würde die Nachricht automatisch versandt werden und ihr Ziel erreichen.

Wes deaktivierte den Datenblock und, während das Zimmer in komplette Dunkelheit getaucht wurde, lehnte er sich zurück und starrte ins Leere. Der Zeitpunkt für diese Sache war echt beschießen gewählt. In wenigen Stunden würde er einen klaren Kopf habe müssen, sonst gab es Tote. Nicht nur eine Handvoll. Tausende. Ein falscher Befehl konnte den Tot einer kompletten Besatzung zur Folge haben. Innerlich rollte er mit den Augen. Wie oft hatte er dies schon durchgekaut? Vor jedem Gefecht hatten sich diese Gedanken in seinen Kopf geschlichen. Ausnahmslos. Mittlerweile könnte man meinen er könnte sich das Sparen, aber offenbar war dem nicht so. Vielleicht half es ihm einfach sich auf das Bevorstehende vorzubereiten? Möglich. Wie auch immer. Er wusste er würde seine Sache gut machen. Ein Fehler würde hier auch nicht gleich katastrophale Folgen haben, schließlich waren ihnen die feindlichen Kräfte unterlegen. Was nicht hieß das dies einfach werden würde. Er wollte die Nummer schnell und sauber über die Bühne kriegen. Missionsziele erfüllen und alle Heile wieder rausbringen. Hörte sich einfach an, würde hoffentlich auch so einfach ablaufen. Aber jeder kampferfahrene Offizier wusste: Keine noch so gute Taktik, überlebte den ersten Feindkontakt.

Er streckte die Hand aus und berührte ein Kontrollpanel an seinem Schreibtisch und aktivierte dadurch das Licht. Einen Moment lang blieb der Commodore noch sitzen, ehe er sich erhob und mit dem Datapad in Richtung der Tür ging. 'Zeit sich wieder dem Job zu widmen...'


- [Hyperraum zum Saari Ha-System - RSD "Legend of the Republic" - Admiralsquartier] - allein
 
Weltraum - an Board der Hope- Macen und Dace

Wiedereinmal so dachte Macen konnte man sehen wie gut sie beide Agieren konnten. Sie waren schnell verschwunden und nachdem er die Bestätigung des Towers bekommen hatte verschwendete er keine Minute und setzte die Hope in Bewegung. Als sie sich im Orbit befanden setzte er wie es im gesagt wurden ist den Kurs nach Lianna. Er schaltete auf Autopilot und bag sich sofort zu Dace.

Du wurdest getroffen, soll ich es schnell behandeln? Das war ziemlich brenzlich gerade eben damit hat sicher keiner gerechnet oder?

Er setzte sich neben Dace und lächelte ein wenig. Er füllt sich erstaunlicher weise ziemlich fit und motiviert, auch wenn es ihn ein wenig nachdenlich stimmte woran man sie als Jedi erkannt haben sollte.


Wir werden nicht lange brauchen bis wir dort sind wenn, aber eine kurze Ruhepause tut sicher uns beiden gut.

Weltraum - an Board der Hope- Macen und Dace
 
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