[Film] The Prestige

Filmwertung "The Prestige" - von 1 (flop) bis 10 (top)

  • 10

    Stimmen: 9 32,1%
  • 9

    Stimmen: 12 42,9%
  • 8

    Stimmen: 2 7,1%
  • 7

    Stimmen: 4 14,3%
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  • 5

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  • Umfrageteilnehmer
    28
@Gollum:

 
 



Ansonsten . Mega genial er Film, kann man aber nicht wirklich oft gucken^^
 
Ich habe mir "The Prestige" vorletzte Woche angesehen und bin begeistert. Eine richtig gute Story ohne Durchhänger, hervorragende Besetzung, das Produktiondesign geht so richtig schön ins Auge und der Film ist Klasse inszeniert. Christian Bale bleibt für mich einer der besten Schauspieler seiner Generation, Hugh Jackman harmoniert perfekt und Michael Caine wird mit dem Alter immer besser. Nur Scarlett Johansson bleibt wieder einmal eher blass.... an ihre Leistung in "Lost in Translation" konnte sie bis jetzt nicht mehr anknüpfen. War auch schön, David Bowie endlich mal wieder als Schauspieler zu sehen.
Mit diesem Film hat sich Chris Nolan endgültig auf die Liste meiner Lieblingsregisseure katapultiert. Nach "The Departed" der beste Film, den ich dieses Jahr gesehen habe.

9 von 10 Kaninchen im Zylinder.
 
Ich hab mir jetzt nochma gedanken Gemacht und ne ganz eigene etwas wirre aber nachvollziehbare Theorie Entwickelt.



Hoffe ihr habt verstanden wie ich das meine!!!!
 
Ich fand den Film jetzt nicht unbedingt so genial wie die meisten hier, von mir gab's auch "nur" 7 Punkte. Teilweise fand ich The Prestige einfach etwas *zu* unrealistisch. Klar, es geht ja um Magie, aber dennoch: es spielt ja auch in "unserer Welt". Am Ende steht man irgendwie noch etwas unaufgeklärt da - nicht was die Story angeht, sondern wie dies und das jetzt eigentlich zustande gekommen ist (um nich zu spoilern sag ich nur "Maschine"). Okay, mag sein, dass ich sehr pingelig bin was sowas angeht, aber mir war's dann doch etwas zu viel.
 
Ich hab mir jetzt nochma gedanken Gemacht und ne ganz eigene etwas wirre aber nachvollziehbare Theorie Entwickelt.



Hoffe ihr habt verstanden wie ich das meine!!!!


Ich fürchte...eher nicht ;)




Ich fand den Film jetzt nicht unbedingt so genial wie die meisten hier, von mir gab's auch "nur" 7 Punkte. Teilweise fand ich The Prestige einfach etwas *zu* unrealistisch. Klar, es geht ja um Magie, aber dennoch: es spielt ja auch in "unserer Welt". Am Ende steht man irgendwie noch etwas unaufgeklärt da - nicht was die Story angeht, sondern wie dies und das jetzt eigentlich zustande gekommen ist (um nich zu spoilern sag ich nur "Maschine"). Okay, mag sein, dass ich sehr pingelig bin was sowas angeht, aber mir war's dann doch etwas zu viel.



Informiere Dich mal darüber, was Tesla damals tatsächlich geleistet hat, und dann sag mir dass das Anfang des 19. Jahrhunderts NICHT als Magie angesehen werden konnte ;)
 
Fürchterliche Story,

ein wie immer bemühter Hugh Jackman und ein doch sehr gut agierender Bale reissen es so gerade raus. Im Endefekt war aber Michael Caine der einzige Grund um nicht ab zu schalten. Ach ja ^^ Miss Johansson wurde ihrer Parade Rolle mal wieder gerecht ^^ eine Sinnfreie Miss Sexkätzchen Rolle. *thumbsup*

5 von 10 Zylindern
 
Krass, wusste gar nicht, dass ich hier noch nichts geschrieben hatte.

Hab den Film auf DVD und schon einige Male gesehen: Wirklich ein magischer Film, im wahrsten Sinne des Wortes!
Die Kombination von Christian Bale und Christopher Nolan ist ja sowieso ein Erfolgsrezept. ;)
Auch loben sollte man hier Michael Caine, Rebecca Hall und David Bowie, die alle drei tolle Nebencharaktere verkörpert haben.

9 von 10 geklonten Zylindern
 
Ach ja ^^ Miss Johansson wurde ihrer Parade Rolle mal wieder gerecht ^^ eine Sinnfreie Miss Sexkätzchen Rolle. *thumbsup*

Also sinnlos war ihre Role auf keinen Fall. Ihre Rolle war ziemlich wichtig sogar für die Geschichte. Sie hat das Tagebuch von Borden Angier übergeben, der dadurch erstmal auf die Idee kam Tesla zu besuchen und so wird die Geschichte langsam zu Ende gebracht wird.
 
Mit The Prestige hadere ich bis heute. Die Atmosphäre ist dicht, die viktorianische Welt glaubwürdig, und Hugh Jackman sowie Christian Bale verkörpern zwei Männer, die sich in ihrer Besessenheit zunehmend selbst zerstören. David Bowie verleiht Nikola Tesla zudem eine markante, geheimnisvolle Präsenz. Der Film fesselt durchaus.

Die größte Stärke des Films ist seine Konstruktion. Nolan erzählt die Handlung wie einen Zaubertrick: Der Zuschauer wird konsequent in die Irre geführt, Hinweise liegen offen im Bild und ergeben erst im Finale ein vollständiges Bild. Diese Auflösung zählt zu den eindrucksvollsten des modernen Kinos.

Gerade deshalb fallen bei genauerer Betrachtung einige logische Brüche auf.

Ein zentraler Kritikpunkt ist Teslas Maschine. Der Film wechselt hier von einer Geschichte über Illusion und Psychologie zu einer Erfindung, die Materie real duplizieren kann. Eine solche Technologie hätte enorme weltverändernde Konsequenzen, wird jedoch ausschließlich für eine Bühnenillusion genutzt. Dass Tesla seine finanziell ruinöse Lage nicht durch die Vervielfältigung wertvoller Güter löst und stattdessen seine Forschung aufgibt, wirkt kaum nachvollziehbar.

Auch Angiers Verhalten bleibt fragwürdig. Er erschafft bei jeder Vorstellung einen identischen Klon seiner selbst, während per Zufall entschieden wird, welche Version überlebt und welche ertrinkt. Dass er dieses tödliche Risiko bewusst eingeht, erscheint psychologisch nur schwer plausibel.

Besonders problematisch ist der Gerichtsprozess gegen Borden. Obwohl Cutter erkennt, dass Angiers Tod inszeniert war, greift er nicht ein und lässt so einen Unschuldigen hinrichten. Der Film liefert dafür keine überzeugende Begründung. Gleichzeitig basiert die Verurteilung fast ausschließlich auf Indizien, was den Prozess konstruiert wirken lässt, da Bordens Tod erzählerisch zwingend benötigt wird.

Hinzu kommen strukturelle Ungereimtheiten rund um Bordens Doppelleben. Zwar erklärt der Film im Nachhinein viele Details, dennoch verlangt die jahrelang unentdeckte Identitätsteilung ein hohes Maß an Akzeptanz. Auch die Tatsache, dass diese radikale Lebensform zunächst nicht strategisch für ihre Zauberkunst genutzt wird, wirkt wenig konsequent.

Ebenfalls unterbelichtet bleibt Teslas Rolle im gesellschaftlichen Kontext. Weder wird seine Erfindung dokumentiert noch scheint außerhalb von Angier ernsthaftes Interesse daran zu bestehen, obwohl sie fundamentale physikalische Möglichkeiten eröffnet.

Trotz dieser Schwächen bleibt The Prestige zugegebenermaßen ein außergewöhnlich spannender Film.
 
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