Disney & Star wars?

Darth Soul Daron

grauer Jedi aus überzeugung
Ich habe dar eine Frage.
Versteht Disney Star wars?
Disney kauft Franchise und denkt ohne zu denken über ihren Inhalt nach. Star wars ist das beste Beispiel dafür.
Zum Beispiel the force awaken war für die OT Fans ein Erfolg. PT Fans keiner.
The Last Jedi Spaltete noch mehr die Fans.
Ich finde rises of skywalker nicht schlecht, aber die meisten mögen hält ihn nicht.
Dave Filoni hat mandoreliran & grogu gedreht. Der einer der schwächeren Filme ist. Könntest es sein dass die Projekte durch große fehl Entscheidungen oder gar vollständig Missverständnisse entstanden sind.
Was meint ihr?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat nicht George Lucas persönlich ein Unternehmen gesucht, das er sein Vermächtnis, also seine ganzen Firmen, die er gegründet hat und alles, was dazugehört, anvertrauen kann? Und fiel nicht George Lucas’ Wahl auf Disney?

Was das Unternehmen am Ende damit macht, bleibt denen überlassen. Die Möglichkeit besteht natürlich, dass die das vor die Wand fahren. Sagt man ja so umgangssprachlich. Ähnlich wie Leute, die etwas erben, was andere hart aufgebaut haben – und dann später ruinieren.

Nun ja,…

Zu der Sequel-Trilogie: Das sind erstmal handwerklich gute Filme. Nur bei genauer Betrachtung und Analyse fallen Parallelen zur Original-Trilogie auf. Da schien es, dass die Verantwortlichen auf Nummer sicher gegangen sind und schnell etwas zusammengeschustert haben. Am Ende waren vor allem die Fans damit nicht zufrieden.

Disney hat nicht mit all seinen Projekten ein glückliches Händchen gehabt, muss man sagen. Aber „Rogue One“, „Andor“ und „Skeleton Crew“ waren/sind von guter Qualität. Der im Mai 2027 erscheinende Film „Starfighter“ scheint wieder ein guter Film zu werden.

Wie genau jetzt Entscheidungen bei Disney getroffen werden, weiß wahrscheinlich nur ein Insider oder jemand, der dort arbeitet.
 
Hat nicht George Lucas persönlich ein Unternehmen gesucht, das er sein Vermächtnis, also seine ganzen Firmen, die er gegründet hat und alles, was dazugehört, anvertrauen kann? Und fiel nicht George Lucas’ Wahl auf Disney?
So heißt es, ja.
Aber ob das wirklich so stimmt oder ob Disney nicht doch einfach die meisten Scheine auf den Tisch gelegt hat, das werden nur die Beteiligten wissen.

Ich hatte auf jeden Fall schon lange den Eindruck, dass Lucas selbst an dem Franchise weniger hing als viele der Fans.
 
Ich habe dar eine Frage.
Versteht Disney Star wars?
Disney kauft Franchise und denkt ohne zu denken über ihren Inhalt nach. Star wars ist das beste Beispiel dafür.
Zum Beispiel the force awaken war für die OT Fans ein Erfolg. PT Fans keiner.
The Last Jedi Spaltete noch mehr die Fans.
Ich finde rises of skywalker nicht schlecht, aber die meisten mögen hält ihn nicht.
Dave Filoni hat mandoreliran & grogu gedreht. Der einer der schwächeren Filme ist. Könntest es sein dass die Projekte durch große fehl Entscheidungen oder gar vollständig Missverständnisse entstanden sind.
Was meint ihr?
Der Flipps-Kanal ist zum Release von Mando & Grogu in einem aufwendigen Essay auf die Frage eingegangen. Kann mich insofern anschliessen: Disney dachte, sie wüssten was sie mit Star Wars gekauft haben … und lagen völlig daneben.

 
Versteht Disney Star wars?
Ich weiß nicht, ob man das Thema noch einmal wiederkauen muss. Im Grunde wurde doch schon zu PT-Zeiten gefragt, ob GL eigentlich Star Wars versteht, und immer ist die Antwort: Dem einen gefällt's, dem anderen nicht, mir gefällt das eine, dafür das andere nicht - in deinem Eingangspost hast du z. B. das vielgelobte Andor und auch die IMO sehr sympathische Skeleton Crew gar nicht genannt, obwohl die ja auch zur Rechnung dazugehören.

Klar, insgesamt wäre da noch die Erfolgskurve oder eben deren Ausbleiben zu betrachten, aber da hat TMAG eigentlich nur zwei "neue" Erkenntnisse liefern können:
  1. Es ist nicht hilfreich, einen Film zu einer Serie zu machen, deren popkultureller Highpoint schon 6 Jahre zurückliegt, während die meisten Fans, die nach der eher "gemischt" aufgenommenen 3. Staffel noch an Bord sind, wohl eher gerne eine vollwertige 4. Staffel gesehen hätten.
  2. Es ist nicht hilfreich, einen Film ins Kino zu bringen, von dem eh alle schon wissen, dass es ihn alsbald auf einer Streaming-Plattform geben wird, während er an sich eigentlich auch kaum etwas von dem mitbringt, was z. B. bei The Odyssey für eine gute Mundpropaganda sorgt: irgendetwas, wegen dem man den Film laut Meinung des Internets nur im Kino so "richtig" sehen kann.
Beides hat weniger damit zu tun, ob Disney SW versteht, sondern deckt Verständnisschwierigkeiten in ganz anderen, grundlegenderen Gebieten auf.
 
Hat er das nicht sogar in Interviews gesagt? Natürlich spielt Geld bei einem Verkauf eine große Rolle.
Ja. Aber ich glaube tatsächlich nicht, dass ihm die Zukunft von Star Wars wirklich wichtig war. Zumindest nicht so, wie viele Fans sich das vorstellen.

George Lucas hat sich schon immer primär für seine Filme interessiert. Alles, was drum herum was (Bücher etc) war ihm relativ egal. Und auch ob die Filme perfekt zueinander passen, war ihm nie wichtig. Also Star Wars als Franchise hatte für Lucas nicht den Stellenwert, wie es das für die Fans war.

Ich denke Lucas war es wichtig, dass seine Filme möglichst lange erhalten bleiben. Und in der Hinsicht war Disney wahrscheinlich wirklich eine logische Wahl, weil es die Firma schon lange gibt und wahrscheinlich noch lange existieren wird.
Aber wie das Franchise weiter geführt wird, ich glaube das war für ihn nebensächlich.

Aber das sind nur meine Vermutungen, ich kann natürlich keine Gedanken lesen.
 
Zurück
Oben