Agamar

||Outer Rim Territories || Lahara Sektor || Mirgoshir-System || Agamar|| Calna Muun (Hauptstadt) || Landeplattform || Pumpkin, NPCs

Bereits während der Reise, recherchierte der HK-Droide alles, was er über 'Agamar' erfahren konnte. Ein Planet, unter Republikanischer Führung. Ein karger Stein-, Frost-, Wald- und Agrar-Planet. Das grobe Ziel war es, Chaos auf Agamar zu erzeugen, was dem HK-Droiden recht gut gefiel. Immerhin war seine Primärfunktion: 'Fleischsäcke atomisieren' und dem kam er gerne nach. Doch für solch großes Unterfangen, brauchte er Informationen und Ausrüstung. Während auch der NR-1100-Droide, an der Abwicklung von Frachttransporten machte, beschäftigten sich die Gedanken des HK-Killerdroide, wie er vorgehen solle. Zuerst stand die Informationsbeschaffung auf dem Plan. Und genau dies tat er bereits. Ersten Informationen zu urteilen, war der Planet zum Großteil von Menschen, auch Teilen von Rodianern und Lasats bewohnt. Die Hauptstadt hieß 'Calna Muun'. Auch gab es Agamarische Farmsiedlungen im Umfeld, worauf sich der Planet perfekt dazu eignete, der Versorger umliegenden Systeme zu werden. Eines war jedenfalls klar, er brauchte Waffen und Ausrüstung, worauf er seinen NR-1100-Droiden auch damit beauftragte, Kontakt der Black Sun auf Coruscant und anderen Orten aufzunehmen, um dort die Sachen abzuholen. Die 'Leandra' würde so oder so an dem Planeten vorbei kommen, worauf die galaktische Hauptwelt ein idealer Ort wäre, ein Zwischenstopp einzulegen und sich dann auf Agamar zu bewegen. Doch viel wichtiger war dem HK-Droiden, wie er auf Agamar selbst, geschweige im Umland von Calna Muun, Chaos anrichten könnte. Warum auch immer, aber dies war seine Mission. Dabei ging ihm durch den Prozessor, dass er die Infrastruktur sabotieren könne, indem er die Stromversorgung und Hauptgeneratoren oder die Wasseraufbereitungsanlage der Stadt zerstören könne. Auch wäre es eine Option, einen Bürgerkrieg anzuzetteln oder durch Sabotage der örtlichen Nahrungsversorgung, die Bewohner in eine Notlage zu versetzen. Generell könnte er die Kommunikationsmöglichkeit der örtlichen Streitkräfte durch Störsender blockieren, diese hätten aber den Nachteil, dass sie nicht nur sehr teuer wären, sondern auch gewisse Größe aufwiesen. Auch das Thema: 'Energie', für die Betreibung der Geräte, wäre eine Herausforderung. Nach kurzer Recherche fand der HK-Droide kleine Störsender, die er sich an den Gürtel befestigen könnte oder gleich ganze Rucksack-Störsender, doch umso kleiner die Geräte, desto kleiner die Reichweite. Im Umkehrschluss, um so größer die Geräte, desto teurer und leistungsstärker in dessen Reichweite. Zwar hatte der HK-Droide circa 60.000 Credits auf seinem Konto –beziehungsweise auf dem Konto seiner Kopfgeldjäger-Firma: 'Bounty Hunter Inc.' – doch umso aufwendiger er die Sache aufziehen wollte, desto teurer wurde dies. Eines war klar, er bräuchte auch ein Scharfschützengewehr oder besser, ein Jagdgewehr, um nicht zu sehr aufzufallen. Wobei alles, was ein angeblicher 'Protokolldroide' an Waffen in der Hand hielt, war verdächtig. Alleine schon, dass er einen Chronometer um das Handgelenk trug – um Organische durch ein Hologramm seines fiktiven Meisters zu täuschen – war seltsam. Er recherchierte etwas und schaute sich diverse Gewehre an, wie den Czerka Arms 6-2Aug2 Jagdgewehr – für 250 Credits -, das Czerka Adventure Gewehr – für 360 Credits, aber ohne Visier -, das Cycler-Gewehr – für 200 Credits und Reichweite von 200 bis 1.000 Metern maximaler Reichweite – und das E-5s Scharfschützengewehr – für 1.150 Credits, für 500 Metern und mehr – an. Ein Teleskopvisier würde noch mal 100 Credits kosten, genauso Metallprojektile (20 Stück pro Box für 40cr). Da der HK-Droide während der Flugzeit eh nicht viel machen konnte, verglich er Waffen, Preise, Reichweiten, Vor- und Nachteile und versuchte – durch den NR-1100-Droiden ein Cycler-Gewehr zu bekommen, natürlich mit Teleskopvisier und Metallprojektilen. Mit Luft alleine könne er nicht schließen. Wenn er schon dabei war, orderte er auch gleich Kleidung für sich, darunter eine Hose, Schuhe, Handschuhe und ein Oberteil, der seine Unterarme verdeckte. Es war nicht ungewöhnlich, dass selbst Protokolldroiden gekleidet waren, um sich vor Sand, Staub oder Korrosion zu schützen. Damit könnte er etwas 'entspannter' als Protokolldroide durchgehen ohne dass sein offensichtliches Chassis, mit Waffenaufsätzen, zu sehr auffiel. Von Cranaan-12, bis nach Tatooine war noch genug Zeit, einiges an Vorbereitungen durchzuführen und Pläne zu schmieden. Speziell ging es um Frachtaufträge, Kontaktpersonen, um Waren auszutauschen, wie auch Orte, wo er Ausrüstung und Waffen kaufen könne.

Nach einigen Stunden, gelangte er auf Tatooine, wo er seine Fracht – einige verarbeitete Erze – übergeben konnte und eine neue Ladung – verschiedene Technologien – bekam, die er verladen ließ. Bevor er weiter flog, suchte er erst auf dem Schwarzmarkt nach einigen Gegenständen, um dann nach Druckenwell, Denon, Corellia, Coruscant, Corsin, Bandomeer, Er'kit und dann Agamar zu fliegen. Speziell alle Planeten bis Coruscant hätten gesichert einen Schwarzmarkt, beim Rest war er sich nicht sicher, aber die Lieferaufträge würden ihn zumindest die Flugkosten bezahlen. Das verbliebene Geld, würde er für die Ausrüstung bezahlen, aber die geschätzten Kosten könnte er auch mit seinem derzeitigen Geld – das auf seinem Bankkonto lag – bezahlen. Als er schlussendlich ein Cycler-Gewehr (Jagdgewehr) mit Teleskopvisier, samt Munition, wie auch ein paar wenige Ausrüstungsgegenständen, auf Tatooine bekam, machte er sich weiter auf dem Weg. Da er einplante, auf jedem Planeten einen Tag für das Umladen von Waren zu brauchen, auch um den Schwarzmarkt zu finden und die Waren zu kaufen, würde die Reise von Tatooine bis Agamar gewiss noch acht Tage länger dauern, als er eh schon bräuchte. Nach dem er circa sechs Tage – über die Haupt-Hyperraumrouten – die Planeten abflog, kaufte sich der HK-Droide seine Granaten (4 Ionengranaten, 10 Erschütterungsgranaten), Sprengstoff (1kg Detonite), einem Cycler-Gewehr, mit Teleskopvisier, Munition für das Gewehr, einigen Abhörwanzen (a 75 Credits pro Wanze), ein Richtmikrofon (75 Credits), einen Schalldämpfer (ca. 200 Credits) für das Jagdgewehr, mehrere Fernzünder/Bewegungssensoren (5 x 100 Credits / 5 x 20 Credits), einen Destro-6 Sprengladung (750 Credits) und schlussendlich 5 Störsender für den Gürtel (a 200 Credits) und einen Störsender-Rucksack (a 2.000 Credits). Damit wäre er gewiss für den Auftrag auf Agamar gut vorbereitet gewesen. Während des Fluges, würde er nur noch die Störsender dahingehend programmieren, dass sie im 'Frequency Hopping' ihre Frequenzen regelmäßig durchrotieren und schaltete alle Störsender mit seinen eigenen Kommunikationsanlagen gleich, dass er problemlos senden und empfangen könne. Nicht, dass der Solo-Droide Verstärkung anfordern würde, aber hier ging es mehr um die Fernzünder der Sprengstoffe, die nicht via Timer oder händisch gezündet werden sollten und konnten. Nachdem er die letzte Lieferung auf 'Er'kit' abgeliefert und die letzte, benötigte Ausrüstung gekauft hatte, konnte er noch ein mal alle seine Droiden aufladen, warten, instandsetzen, bis das Schiff sein Zielpunkt erreichen würde.

Im Mirgoshir-System angekommen, dauerte es noch etwas, bis er den Planeten Agamar sah. Kaum im Orbit angekommen, ließ er seine Schiffscanner über den Planeten tasten, nur um bestätigt zu bekommen, dass der Großteil der Topografie aus Küstenregionen, Binka-Wälder, Landwirtschaftlichen Ebenen, Felslandschaften mit Hochland, Meere, wie der 'Bal-Da'Gari' und das Crescent Sea-Gewässer, wie auch natürlichen Felsbrücken bestand. Die Küstenregionen beherrbergten die größeren Siedlungen, darunter auch Calna Muun. Die Binka-Wälder bildeten teils erstaunlich offene Waldlandschaften, dicht genug, um Schutz zu bieten, aber nicht zu dicht, wie auf Outer-Rim-Welten. Die landwirtschaftlichen Ebenen, die sich zwischenden verschiedenen Felslandschaften schlängelten, waren überraschend gut nutzbares Ackerland, der wohl ein Großteil der Bevölkerung ein Leben und Arbeit bot. Die Hochebenen, die sich mit der Felslandschaft abwechselten, zeigten den zerklüfteten, trockenen, rauen Charakter des Planeten. Ihm interessierte aber weniger die Vegetation und Topografie, sondern mehr die Bewohner – die mehr aus Menschen bestand – und die Hauptstadt. Doch aufgrund fehlender Megabauten und fehlender riesigen Schornsteinen, konnte er schlussfolgern, dass der abgelegene, etwas rückständige Planet, eher auf Landwirtschaft, Handwerk und lokalem Handel lebte. Glücklicherweise hatte er schon vorher alles an nötiger Ausrüstung besorgt, die er hier gebrauchen könne.

Als sich der YT-1000-Frachter dem Orbit näherte, kurz: Calna Muun, der Hauptstadt von Agamar, erblickten die Schiffssensoren eine Flotte Republikanischer Schiffe. Nur verständlich, weil via Hyperraumroute – vorbei an Fest/Generis – lag schon Imperiales Gebiet. Sie wurden auch gleich vom einzigen Raumhafen des Planeten angefunkt:

Fluglotse: "Hier Flugkontrolle 'Calna Muun'. Willkommen auf Agamar und Calna Muun, auch 'Big City' genannt. Bitte identifizieren Sie sich, damit ich Ihnen ein Landeport zuweisen kann."

Die menschliche Stimme sprach im perfekten High-Basic und wirkte freundlich, wenn auch etwas verschlafen. Der FEG-CoPilot-Droide gab den Namen des Schiffes an, was sie transportieren würden – Ammoniumnitrat-basierter Dünger – und aus welchen Gründen sie Agamar besuchen würden. Als 'Händler', wäre das Schiff – im Auftrag seines Meisters – unterwegs, um die Lieferung zu übergeben und auf weitere Instruktionen und Aufträge des (angeblichen) Meisters warten würden. Wichtig für die Leitstelle war nur, dass das Schiff künstlichen Dünger liefern würde und er geschäftlich da wäre. Dem Schiff wurde eine Landeplattform zugeteilt, worauf ein Richtstrahl bei der Landung half, sobald der Frachter nahe genug war.

Umso näher das Schiff dem Boden kam, desto mehr erkannte der Droide – und die Schiffsensoren – die Küstenstadt und dessen Architektur. Sie war funktional und robust, wobei die Gebäude eher niedrig, bis maximal eine mittlere Höhe aufwiesen. Es gab breite Straßen, überdachte Märkte, Werkstätten, Lagerhäuser mit großen Fenstern und Balkonen, öffentliche Plätze, wobei sich auch vereinzelt ältere Gebäude aus vergangenen Jahrhunderten einreihten. Der Einfluss des Meeres zeigte sich überall, sogar in der Architektur. Während am Hafen, lokale Fischer, Händler und Touristen sich tummelten, boten auch zwei Anbieter transparente Unterseebootstouren durch das Bil-Da'Gari-Gewässer an. Konträr zum belebten Hafen, grenzte das Verwaltungsgebäude – der 'Council Center' – am Hafen. Natürlich hatte der Sitzungssaal, wie auch die Fassade einen herrlichen Ausblick auf das Meer. Dies wurde durch Balkone gewährleistet, die sich auf beiden Seiten befand, dass man sowohl das Meer, wie Hafen, als auch Stadt (auf der anderen Seite) anschauen konnten. Kaum setzte das Schiff auf dem Boden ab, zog sich der HK-Droide um, hüllte sich in Kleidung und verließ (unbewaffnet) das Schiff, um den Hafenmeister die Liegegebühr zu bezahlen. Dabei erkundigte er sich, wo er sich eine Repulsor-Trage leihen könne, um seinen Kunstdünger entladen zu können. Natürlich gegen eine Gebühr. Er verwies auf ein Carport, wo noch zwei repulsorbetriebenen Tragen standen, an denen er sich bedienen könne. Theoretisch wusste er schon mal, wie er den Dünger entladen könne. Zurück auf dem Schiff, aktivierte er seinen Überwachungs- und Spionagedroiden, die er in die Luft schickte. Kaum waren die flugfähigen Droiden in die Stadt geschickt worden, machte sich der HK-Droide selbst auf den Weg, durch die Stadt zu wandern. 'Bewaffnet' mit dem PADD, um die Live-Feeds zu beobachten, ging der Droide durch den örtlichen Markt, der mehr ländlich geprägt wirkte. Verschiedene Händler boten frisches Gemüse, Wurzeln, Fisch, Werkzeuge, Ersatzteile, Stoffe, Keramik, Tierprodukte und lokale Spezialitäten neben importierten Technologien an, worauf der gesamte Markt wie ein Schmelztiegel der Sammelsorien wirkte. Er schaute sich einige Stände an, wo er sowohl seinen Dünger verkaufen, als auch Kleinstteile bekommen könnte, die für seinen Auftrag von Relevanz wären. Viel wichtiger waren aber die Orte, wo sich örtliche Regierungsbeamte, Militärs undOppositionelle aufhielten. Angrenzend an das 'Council Center' – fürden Gouveneur – befand sich das Polizeirevier, der sich irgendwo ineinem Büro des Komplexes aufhielt. Fest stand jedenfalls, dass Wohnblöcke, kleine Tavernen und Werkstätten das Stadtbild dominierten und aus dem Ort ein verschlafenes Nest – fern der großen Player – machte. Bei der Sichtung der Stadt, protokollierte der HK-Droide natürlich – mit seinen audiovisuellen Aufzeichnungsgeräten – auch Republikanische Soldaten und Sicherheitsbeamte, die für eine generelle Sicherheit der Stadt sorgten. Doch eine Wasseraufbereitungsanlage, Stromgeneratoren oder Kraftwerk, wie auch Farmen, hatte er im direkten Umkreis nicht gesehen. Dies ließ nur schlussfolgern, dass sich diese Orte etwas außerhalb von Calna Muun befinden musste. Doch vorerst, beging er das Zentrum der Stadt und machte sich später einen Gesamteindruck. Sobald er alle Droiden – dem RMD-20-Überwachungsdroiden und den Mondfalter-Spionagedroiden –wieder auf dem Schiff hätte, würde er alle Bilder sichten und studieren, worauf er einen größeren Überblick für alle weiteren Schritte hätte planen können. Zur Zeit interessierte ihn die politische und militärische Hierarchie und -Struktur der Stadt, wie auch später die Wasser-, Nahrungs- und Stromversorgung.

||Outer Rim Territories || Lahara Sektor || Mirgoshir-System || Agamar|| Calna Muun (Hauptstadt) || Straßen || Pumpkin, NPCs
 
Zurück
Oben