Aurelia Satele Ban'Daur

Aurelia Satele Ban'Daur

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Allgemeines​


Name - Aurelia Satele Ban'Daur​
Spezies - Hapaner - Fastmensch​
Geschlecht - Weiblich​
Alter - 20 Jahre​
Geburtsort - Dreena, Saphirwacht​
Offizielles Portrait
full


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Familie
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Vater - Keiran Warren Tet'ness - bei einem Attentat verstorben (†)​
Mutter - Lysandra Vivienne Ban'Daur - Herzogin von Dreena (56)
Schwester - Amira Reah Tet'ness - aus der Thronfolge ausgeschlossen (36)
Schwester - Valeria Althea Ban'Daur (28) - designierte Thronerbin
Familienstand - ledig

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Aussehen
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Augenfarbe - blau
Haarfarbe - hellblond
Haarlänge - lang
Frisur - geflochtene Hochsteckfrisur mit Flechtkranz
Größe - 1,77 Standardmeter
Kleidung - vornehme Hofgewänder in den Farben der Dynastie Ban'Daur in Blau und Weiß

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Zugehörigkeit
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Ban'Daur Dynastie von Dreena - Herzogtum Dreena



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Es war einmal vor langer

Zeit in einer weit, weit

entfernten Galaxis…






Als jüngere Tochter eines hapanischen Adelshauses wurde Aurelia in ein Leben hineingeboren, dessen Annehmlichkeiten ihr selbstverständlich erschienen, während seine Verpflichtungen meist andere betrafen, sie war lediglich der Ersatz, die Reserve. In der Erbfolge stand sie weit genug hinten, dass niemand ernsthaft damit rechnete, ihr eines Tages die Geschicke der Familie anzuvertrauen. Dafür gab es Valeria: ihre große Schwester, die künftige Herrin des Hauses und schon früh der Mittelpunkt aller Erwartungen.

Natürlich erhielt auch sie eine standesgemäße Erziehung. Sie lernte höfische Etikette, Eleganz, Geschichte, Sprachen und die Kunst, selbst einer unangenehmen Gesprächspartnerin mit einem tadellosen Lächeln zu begegnen. Doch während Valeria an der Seite ihrer Mutter Audienzen beiwohnte und in politische Entscheidungen eingeweiht wurde, was Aurelia, wenn sie doch einmal teilnehmen musste, stets furchtbar langweilte, durfte sie ihre Nachmittage häufig nach eigenen Vorstellungen gestalten. Zwischen den Gärten der Familienresidenz, Segelausflügen entlang der Küste und langen Sommern am Meer blieb ihr viel Raum für eine Jugend, an die sie bis heute mit großer Wärme zurückdenkt. Gelegentliche Verstöße gegen das Protokoll wurden mit einem Seufzen quittiert und erstaunlich oft verziehen.

Aurelia genoss diese Freiheit ausgiebig. Sie liebte Feste, Musik und die kleinen Abenteuer, die sich hinter den Mauern einer wohlbehüteten Kindheit finden ließen. Mit einer Hofdame über einen Seiteneingang zu einem Hafenfest zu verschwinden, erschien ihr wesentlich reizvoller als ein weiterer Nachmittag bei einer steifen Teegesellschaft. Dass dabei meist jemand diskret über ihre Sicherheit wachte, bemerkte sie als Kind kaum. Auch später dachte sie selten darüber nach, wie viel Aufwand nötig war, damit sie sich so unbeschwert fühlen konnte.

Valeria war seit jeher ihr großes Vorbild. Als kleines Mädchen folgte sie ihr durch die Residenz, stellte endlose Fragen und war überzeugt, dass ihre Schwester auf jede davon eine Antwort wusste. Sie bewunderte ihre Haltung, ihre Entschlossenheit und die scheinbare Leichtigkeit, mit der sie sich unter Erwachsenen bewegte. Ein ehrliches Lob von Valeria bedeutete ihr mehr als sämtliche höflichen Komplimente bei einem Empfang. Die beiden Schwestern waren unzerstrennlich.

Mit den Jahren lernte sie auch die Müdigkeit hinter dieser Selbstbeherrschung kennen. Sie bemerkte, wann Valeria nach einer Besprechung ungewöhnlich schweigsam wurde oder ein Lächeln nur noch aus Gewohnheit zeigte. Dann erschien sie mit etwas zu essen, einer wenig schmeichelhaften Beobachtung über einen Gast oder dem entschlossenen Vorschlag, wenigstens für eine Stunde alles stehen zu lassen. Bei ihr sollte Valeria die Schultern sinken lassen dürfen. Die gemeinsamen Abende, an denen sie ihre Schwester zum Lachen brachte, waren ihr oft lieber als die glanzvollsten Bälle.

Rivalität um Rang oder Einfluss kam ihr kaum in den Sinn. Sie gönnte Valeria ihre Stellung vorbehaltlos und verteidigte sie mit einer Leidenschaft, die gelegentlich ihre gute Erziehung vergessen ließ. Gerade diese Liebe macht sie allerdings auch verwundbar: Valerias Enttäuschung fürchtet sie weit mehr als den Zorn ihrer Mutter. Deshalb verbirgt sie manches Missgeschick hinter einem Scherz, obwohl sie ihrer Schwester sonst beinahe alles erzählt.

Ihre behütete Jugend hat sie zu einer offenen, lebensfrohen jungen Frau gemacht. Sie begegnet Menschen mit aufrichtiger Neugier und findet leicht Zugang zu ihnen. Zugleich unterschätzt sie mitunter, wie sehr Geld, Herkunft und der Schutz ihrer Familie ihr Leben erleichtern. Sie verspricht schnell Hilfe, bevor sie über die Folgen nachgedacht hat, und nimmt freundliche Worte gelegentlich zu bereitwillig für bare Münze.

Bislang musste sie selten beweisen, wie sie unter wirklichem Druck handelt. Sie ist daran gewöhnt, dass sich schwierige Angelegenheiten lösen lassen – und dass Valeria im Zweifelsfall weiß, wie. Dennoch wächst in ihr allmählich der Wunsch, ihrer Schwester mehr geben zu können als Ablenkung und Zuneigung. Sie möchte jemand sein, auf den Valeria sich verlassen kann.

Ein wichtiges Amt hat sie nie angestrebt. Sollte ihre Familie sie jedoch eines Tages brauchen, wäre es vor allem der Gedanke an ihre große Schwester, der sie dazu bewegen würde, ihre vertraute Freiheit aufzugeben. Denn so wenig sie sich selbst als künftige Verantwortungsträgerin sieht, eines steht für sie außer Frage: Valeria soll ihre Last nicht immer allein tragen müssen.

Wie alle Hapanerinnen es gewohnt sind, ist für sie die Frau das überlegene Geschlecht, wobei Aurelia diesen Gedanken, wenn überhaupt, nur subtil äußert. Sie ist es gewohnt, dass man ihr jeden Wunsch dankbar erfüllt. Das ihr Weg eines Tages zu den Jedi führen sollte, schien unvorstellbar...






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