Shara
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Axxila
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[Infos zum Planeten: Axxila (engl.) // Axxila (dt.) ]
[Zugehörigkeit: Neue Republik]
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[Infos zum Planeten: Axxila (engl.) // Axxila (dt.) ]
[Zugehörigkeit: Neue Republik]
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Axxila ist ein dünn besiedelter terrestrischer Planet im D’Astan-Sektor des Äußeren Randes. Einst brachte der Export von Erzen der Welt beträchtlichen Wohlstand. Bergbauunternehmen errichteten Förderanlagen, Siedlungen und Raumhäfen, während Frachter die gewonnenen Rohstoffe zu den Industriezentren der Galaxis transportierten. Doch die intensive Ausbeutung durch auswärtige Mächte, darunter das Galaktische Imperium, hinterließ großflächig verwüstete Landstriche. Mit der Erschöpfung der wirtschaftlich nutzbaren Lagerstätten verlor Axxila seine Bedeutung und geriet zunehmend in Vergessenheit.
Aus dem Orbit wirkt der Planet zunächst wie eine ruhige, einladende Welt. Weite Ozeane trennen seine Kontinente, entlang der Küsten ziehen sich grüne Landstriche, und verstreute Inselgruppen liegen wie dunkle Tupfer im Blau der Meere. Erst beim Anflug auf das Festland wird das Ausmaß des industriellen Raubbaus sichtbar.
Gewaltige Tagebaue durchbrechen die Landschaft. Terrassenförmig abgetragene Hänge fallen in tiefe Gruben ab, kilometerlange Baggerschneisen verbinden ausgebeutete Lagerstätten miteinander. Aus der Luft gleichen diese Einschnitte künstlichen Canyons, deren Wände noch immer die regelmäßigen Stufen des Abbaus erkennen lassen. Überflutete Grubensohlen bilden dunkle Seen, während andernorts Staub über freigelegte Gesteinsschichten und verlassene Förderstraßen treibt. Zwischen den Abbaugebieten stehen die Überreste von Aufbereitungsanlagen, Verladestationen und rostenden Förderbrücken.
Was noch im Boden liegt, rechtfertigt vielerorts nicht mehr die Kosten der Förderung. Die großen Unternehmen zogen weiter, und ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung folgte ihnen. Zurück blieben verstreute Gemeinden, deren Bewohner vor allem von Fischerei, Landwirtschaft, regionalem Handel und der Wiederverwertung industrieller Hinterlassenschaften leben.
Auf dem Festland finden sich ganze Städte, die ihre ursprüngliche Aufgabe verloren haben. Einst hastig errichtete Bergbausiedlungen stehen nahezu leer; größere Verwaltungs- und Wohnzentren sind auf wenige bewohnte Viertel zusammengeschrumpft. Bei Überflügen lassen sich breite, verwaiste Straßen, überwucherte Plätze und die leeren Raster ehemaliger Wohnblöcke erkennen. Manche Ortschaften verschwanden bereits während der aktiven Förderzeit vollständig unter den vorrückenden Tagebauen. Von ihnen zeugen nur noch Straßen, die unvermittelt an einer Abbruchkante enden, vereinzelte Fundamente oder Ortsnamen in älteren Karten.
Abseits der ehemaligen Förderregionen zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Besonders die Inselgruppen blieben vielerorts vom großflächigen Abbau verschont: Ihre Lagerstätten waren zu klein, zu schwer zugänglich oder wirtschaftlich zu unbedeutend, um eine industrielle Erschließung zu rechtfertigen. Hier prägen helle Sandstrände, windbewegte Dünen, felsige Küsten und grüne Inselrücken die Landschaft. Kleine Hafenorte und verstreute Siedlungen bestehen fort, vom Meer versorgt und weit entfernt von den verlassenen Industrierevieren des Festlands.
Auf einer dieser Inselgruppen liegt der Stützpunkt der Neuen Republik. Seine Lage verbindet günstige Ausbildungsbedingungen mit einer Umgebung, die den Alltag des Personals spürbar erleichtert. Über dem offenen Meer steht ausgedehnter Luftraum für Flugübungen zur Verfügung. Die Inseln bieten wechselnde Geländeformen, Küstenlinien und natürliche Orientierungspunkte, während ausgewählte, zuvor gesicherte Abbaugebiete auf dem Festland anspruchsvolle Trainingsstrecken bilden. Dort können die Pilotinnen und Piloten Tiefflüge, Geländeausnutzung und Formationsmanöver entlang künstlicher Schluchten üben. Vollständig geräumte Siedlungen eignen sich zudem für Aufklärungsübungen und die Orientierung über bebautem Gelände.
Nach der Rückkehr liegen die kargen Abbaulandschaften wieder jenseits des Meeres. Rund um die Basis bestimmen salzige Luft, das Rauschen der Brandung und die überschaubare Betriebsamkeit der nahen Küstenorte den Eindruck. Strände und kleine Lokale bieten Gelegenheit, Abstand vom Dienst zu gewinnen. So besitzt Axxila trotz seiner wirtschaftlichen Bedeutungslosigkeit einen besonderen Wert für die dort stationierten Einheiten: Raum für eine vielseitige Ausbildung und eine Umgebung, in der zwischen den Einsätzen auch Ruhe und Erholung möglich sind.



