Bastion

Sith-Orden ? Thronsaal ? mit Phollow, Allegious, Jolina und Nexx

Es waren wohl nur wenige Sekunden in denen absolute Stille über diesem riesigen Raum lag und doch kamen Arica diese Augenblicke vor, als hätte jemand die Zeit angehalten! Fast empfand sie es als beruhigend, als sich Phollow in Bewegung setzte! Jedenfalls konnte sie sich sicher sein, das nicht doch plötzlich die Zeit eingefroren war.
Wäre nicht der Ernst des Augenblickes hätte Arica über diesen Gedanken vielleicht sogar gelächelt, jetzt schob sie ihn nur energisch bei Seite um ihre vollständige Aufmerksamkeit einzig und allein dem Imperator zu widmen. Er wirkte so erhaben und jeder Schritt, jede Bewegung unterstrich deutlich seine erhabene Position!
In ihrer unterwürfigen Haltung verharrend hörte Arica nun zu was ihr Imperator ihnen zu sagen hatte.
Und ja, Arica hatte sich durchaus gefragt, wieso ihr jene Ehre so früh zu Teil wurde. Doch sie hätte niemals gewagt die Entscheidung des Imperator's offen zu hinterfragen. Außerdem, sie war bereit! Ja Bereit und sicher das es wenige unter den Sith gab, die dem Imperator so treu ergeben waren wie sie.
Langsam folgte Aricas Blick den Bewegungen des Imperator's. Dessen, unter der düsteren Kapuze unheimlich blau leuchtenden Augen, schlugen sie fast hypnotisch in ihren Bann während sie seinen Worten weiter lauschte.
Das große Opfer! Mannigfaltige Macht!
Sie war bereit! Und doch atmete sie noch einmal still aber tief durch als die Opferbecken vor dem Thron aufgestellt wurden! Sie würde hier sterben oder triumphieren!
Nein!
Sie würde triumphieren! Eine andere Variante gab es nicht! Sie würde nicht versagen! Sie war Arica Kolar. Bald Executorin des Sith-Ordens! Ja!


Ja!?

Wiederholte Arica ihre Gedanken nun laut und antwortete damit ihrerseits auf die Frage Phollow's nach der Freiwilligkeit ihres Hierseins! Doch dem Imperator antwortete man nicht nur mit einem Wort. Zu mindest würde Arica dies nicht tun und so fügte sie noch hinzu.

?Was immer ihr wünscht tue ich freiwillig mein Gebieter!

Wie merkwürdig ihre Stimme in dieser Halle klang! Lag es nur an dem Hall, der jedem Wort nachfolgte. Oder war es mehr? War es die Nähe ihres Imperator?s? Die bevorstehende Prüfung? Arica würde es nicht sagen können und im Grunde war es auch nichts, das im Augenblick Wichtigkeit für sie besaß!
Sie war hier! Sie war es freiwillig und sie fieberte darauf ihrem Imperator ihre Loyalität zu beweisen während sie gleichzeitig wusste, das jener Pfad ein schwerer werden würde.
Noch musste sie allerdings abwarten, bis alle dem Imperator ihre freiwillige Anwesenheit versichert hatten.


Sith-Orden ? Thronsaal ? mit Phollow, Allegious, Jolina und Nexx
 
Sith-Orden - Trainingsraum - mit Charon, Camie und Radan

Radan hielt sich auf den Beinen. Es war schwer. Die Schmerzen waren unerträglich. Der Eridorianer hatte noch nie etwas ähnliches gespürt. Als er Charons Worte vernahm, das er sein Ziel erreicht hatte, das er den Pfad der Dunklen Seite betreten durfte, freute es sein Herz. Es ließ Radan die Schmerzen vergessen. Erst jetzt seid seiner Wut spürte er diese Präsenz. Etwas war neu dazugekommen. Dieses Es war Camie. Ihre Aura war stärker als auf Malastare. Radan nickte ihr nur schwach zu. Sein Blick wandte sich auf Alisah, die mit all dem geschehen nicht so einverstanden war. Auch Radan war nicht mit allen Einverstanden. Camie wollte bald wieder aufbrechen ohne ihn? Doch in Alisiah spürte er mehr. War Einversucht auch ein mächtiges Gefühl? Wie weit würde Alisah ihre Einversucht treiben. Radan wollte das Lichtschwert aufheben, doch anstatt es zu schaffen, kippte er vorn über und ihm wurde Schwarz vor Augen. Auf den Flug nach Bastion hatte selbst er nicht geschlafen zusammen mit dem Training auf Malastare bewies es wie lange ein Eridorianer aushalten konnte, doch auch er musste seinem Körper ein klein wenig Ruhe und Frieden gönnen. Doch war es kein gewöhnlicher Schlaf.

Es gab einen Grund warum Radan den Schlaf mied. Seid der verpatzten Eriador -Mission kamen ihn immer wieder Visionen. Meist keine um schweifenden großartigen Visionen. Doch jede auf ihre Art war rätselhaft. Die Visionen von Eriador zeigten, dass er all seine Jedifreunde niedergemetzelt hatte, doch seine jetzige, zeigte etwas anderes.
Etwas was Radan schockierte. Er sah für einen Moment Camie und einen Mann den er nicht näher kannte. Eng umschlungen doch es war eine schwache Vision die sich bald verflüchtigte, dann sah er einen Mann, den er auf Eriador kennen gelernt hatte. Raz, sein Mentor im Kampf und ein Verräter. Sie waren Freunde gewesen, doch nun standen sie auf verschiedenen Seiten. In der Ferne hörte er seine Stimme. ? Genau wie deinem Vater fehlt dir der Mut all das zu tun was Nötig ist.? Diese Worte brannten sich in Radans Kopf. Vielleicht hatte er deswegen alles verloren. Weil ihm der Mut fehlte. Der Mut die richtigen Dinge zu tun. Radan schlug ein weiteres Mal die Augen auf. Hatte er versagt und noch nicht mal dafür bezahlt? War es das warum er so leichtfertig war und diese Wunden annehmen musste? Warum sie so schmerzten. Raz hatte ihm damals mehr beigebracht. Das Gerechtigkeit ebenso Balance bedeutete. Doch diese konnte er momentan wohl nicht herstellen. Den er konnte weder Charon die selben Schmerzen zufügen noch einversüchtig auf Alisah sein. Nichts von all dem lag in seiner Macht.

Radan stellte sich wieder auf die Beine. So als hätte er nie das Bewusstsein verloren, so als wäre er nie Gefallen. Doch solche Visionen konnte er nicht so einfach abschütteln, sie waren da. Das war das schlimme an dem Leben. Radan verstand den Sinn dieser Visionen nicht, doch musste er sie verstehen um voran zu kommen. Doch die Antwort auf den Quell der Visionen entzog sich ihm immer wieder. Jedes mal, wenn er dachte er wüsste woher sie stammten stellten sich ihm neue Rätsel. Radan grübelte. Alisah hielt immer noch die beiden Sachen. Einversucht sprach von ihrer Aura.


?Behalte sie einstweilen. Spieß mich damit auf wenn du meinst das ich es wert bin. Dich bedenke das ich nicht vor habe dir deinen Meister weg zu nehmen, geschweige den irgendetwas zu tun was dir Schaden könnte. Gräme dich nicht, denn in der dunklen Seite hast du mich schon übertroffen. Das wissen wir beide. Auch wenn der Rang etwas anderes sagt?

Radans Blick tat kund das seine Worte der Wahrheit entsprachen, die Stimmlage zeigte jedoch das ihn etwas anderes beschäftigte. Etwas tiefgründigeres das er lieber nicht vor so vielen Leuten aussprach. Vielleicht würde er dieses Geheimnis nur mit seiner Meisterin teilen und das auch nur dann, wenn sie Fragte. Der junge Schüler, denn als mehr betrachtete er sich nicht, blickte sich im Trainingsraum um. Er verschloss sich vor der Gefühlswelt anderer. Diese Vision ließ ihn brodeln. Was er gesehen hatte war zu viel. Es war nicht zu ermessen was davon der Wahrheit entsprach und was einfach nur Falsch war. Was wohl der Macht entsprang und was seiner eigenen Erinnerung? Wer konnte das Wissen, denn wer wusste schon von solchen Sachen. Außer die Obersten der beiden Orden und von denen nur jene die die Macht viele Jahre studiert hatten. Die versucht hatten ihre Geheimnisse zu ergründen. Zwietracht wuchs aus Einversucht. Das machte Radan sich bewusst. Konnte Alisah zum Feind werden wenn sie zu Eifersüchtig wurde? Sie zeigte wie zerknirscht sie war. Den Eridorianer bekümmerte es, musste er sich wirklich vor einen der wenigen Menschen im Orden hüten, die ihm nahe stand?! Die er kannte?!

Radan fürchtete sich vor dieser Tatsache. Ob die Furcht unbegründet war konnte er nicht sagen. Fest stand auf jedenfalls das Alisah das alles gegen den Strich ging. Es war eine Wendung der Ereignisse die niemand kommen gesehen hatte. Worauf seine Gedankenwelt sich wieder auf Camie zusteuerte. Was war mit ihr geschehen? Was hatte sie gesehen? Es waren komplizierte Fragen. Fragen die niemand laut aussprechen sollte, wie Radan fand. Er hatte die grausigen Schmerzen der dunklen Seite, dank Charon, schon kennen gelernt. Er wollte sie nicht sofort wieder durch eine leichtfertige Frage kennen lernen. Deswegen verschwieg er auch diese Visionen. Er wollte nicht für verrückt gehalten werden.



Sith-Orden - Trainingsraum - mit Charon, Camie und Radan
 
(( Bastion () Sith Orden () Thronsaal () Darth Phollow, Arica, Darth Allegious, Jolina und Darth Nexx ))

Der junge Sith Apprentice hatte in der Tat eine Vorstellung wie dieses Ritual nun aussehen musste. Angst. Ja, Angst erfüllte seinen Körper! Wahrlich ein komisches Gefühl durchstriff ihn als sie die riesigen Türen zu dem Thronsaal öffneten. Seid seiner zehn Jahre auf Bastion und in dem Orden, hatte er diesen Saal nicht einmal betreten, geschweige denn jemals zu Augen bekommen! Rote Gardisten waren links und rechts an den Wänden entlang in dem Saal postiert. Sie waren dort um den Imperator zu schützen. Das war in der Tat verständlich! Zu viele mächte bauten sich gegen den Imperator auf! Doch der Imperator Phollow, schien unverändert. Nichts schien ihn aus der Ruhe zu bringen; er war eben der Imperator und er wusste viel mehr als nur damit umzugehen. Der schzehnjährige Apprentice sah hoch zu seiner Meisterin die ihm nur eines sehr kurzen Blickes würdigte. Er war sechzehn Jahre! War er schon bereit zu sterben? Alles aufzugeben? Alles hinzuschmeißen, nur für das Imperium und seine Meisterin... Ja das war er! Dem Apprentice verging die Furcht und er fasste neuen Mut. Ja, das wollte er so! Dies war sein Schicksal und niemand hatte die Macht sein Schicksal zu verändern...

Sie waren nun vorne bei dem Imperator angekommen. Der Imperator stand nun vor ihnen. Nexx bewunderte diesen Mann. Darth Phollow war sein einzigstes Vorbild... Bald würde es für den Zabrak zu ende sein. Alles was er jetzt noch wollte war seine Meisterin zu retten, doch ob er kräftig genug war sich selber auch noch zu retten... daran zweifelte er. Arica hätte vielleicht wirklich Enui nehmen sollen...

Man verbeugte sich vor dem Imperator und erwies ihm dadurch Ehre. Nexx schaute hinunter an sich und blickte dabei auf seine Stiefel. Arica schien wirklich sehr viel Vertrauen in Nexx zu legen. Er war mit sicherheit der treuste Apprentice, den je eine Meisterin gehabt hatte! Ein Wort und Nexx beendete sein Leben für sie! Er hoffte nur, dass er Arica nicht entäuschen würde! Nein! Das würde er nicht! Nicht weiter ließ der Maskierte seinen Kopf hängen und schaute nun gradewegs diszipliniert gradeaus :-)D)!

Der Imperator ergriff das Wort und befragte alle Anwesenden, ob ihre Beweggründe zu dieser Prüfung erzungen oder aus freiem Willen waren! Aus freiem Willen in der Tat, ausgelößt durch Nexx' purer Loyalität dem Orden, seiner
Meisterin, des Imperators und des ganzen Imperiums gegenüber!


" Ja mein Gebieter... Das bin ich! "

Der düstere Apprentice riss sich zusammen und baute sich neben seiner Meisterin, dem auch wieder stehenden Inquisitor (Allegious) und dessen Schüleren (Jolina) diszipliniert auf und hob sein Kinn etwas in die Höhe. Die Sonne schien durch die rieisigen Fenster. Es war ein schöner Tag auf Bastion. Ein selten schöner Tag. Ein perfekter Tag dem Imperator und seiner Meisterin Ehre zu erweisen! Wenn es sein musste auch durch den Tod...

(( Bastion () Sith Orden () Thronsaal () Darth Phollow, Arica, Darth Allegious, Jolina und Darth Nexx ))
 
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[ Bastion ? Sith-Tempel ? Trainingsraum ? B.A. Baracus & Enui ]


Enui befahl den Droiden das Feuer einzustellen, um sich noch etwas Zeit für eine Erklärung zu nehmen, die der Mensch auch dringend benötigte. Natürlich war B.A. klar, dass ein eingespieltes Team mit besserer Kommunikationsfähigkeit besser war, als ein Team, welches wahllos zusammengewürfelt war. Das Problem lag eher beim Punkt Kommunikation. Er konnte sich einfach nicht so gut vorstellen, wie diese Kommunikation von statten gehen sollte. Doch der Nagai versuchte es ihm möglichst einfach zu erklären, so dass selbst der ungebildete Kämpfer es verstand?

Der ?Knockaround Guy? lauschte den Worten seines Ausbilders, während die Droiden immer noch inaktiv waren. Den Geist öffnen und versuchen miteinander zu kommunizieren. Das würde nicht leicht werden, allerdings konnte er sich an die Übung erinnern, als er versuchen musste eine Art Barriere aufzubauen gegen etwaige mentalen Macht-Tricks seitens des Nagais. Damals gelang es ihm recht gut nach einiger Zeit, allerdings verlor er dabei eher den Bezug zur Realität und in diesem Fall wäre dies sicherlich fatal gewesen. Nun wollte sein Ausbilder allerdings einen Gang höher schalten beim Training, damit die Zusammenarbeit nicht nur nützlich, sondern auch nötig war.


?Unsere Macht wird wachsen und unsere Feinde vor Ehrfurcht erzittern. Niemand wird uns aufhalten können, Jedi, Sith, alles wird unter unserer vereinten Macht zermalmt werden. Gnadenlos und restlos.?

Als Enui dies sagte, glitzerten seine Augen auf, als wenn er für einen Moment den Bezug zur Realität verlor. Er wollte alle zermalmen? Jedi und Sith? So wie er es verstanden hatte, waren diese beiden Gruppen Feinde? Nun gut, ihm scherten weder die einen noch die anderen. Aber anscheinend ging es Enui ähnlich. Doch schien der schon langsam an die Grenze zum Irrsinn angelangt zu sein. Es zwang den Menschen ungewollt zu einem kleinen Schmunzeln. Viel Zeit hatte er aber nicht um über das Ganze nachzudenken. Schnell gab sein Ausbilder den Befehl an die Droiden weiterzumachen.

Stufe 2? wurde aber auch Zeit! Endlich wird?s interessant! Hehe?

Dachte der Mensch, der sich Schwert schwingend auf den nächsten Angriff freute. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht, als sich die Droiden in Angriffsstellung begaben. An sein Übungsschwert hatte er sich schon langsam gewöhnt. War die Balance doch nahe der Perfektion und hatte er sowieso ein Händchen für Nahkampfwaffen. Es war nicht das erste Mal, dass er mit solchen Waffen umging. Von daher fühlte er sich bei solch einer Übung wohler als bei jeder Anderen.

Dann schien Enui eine Art Verbindung oder einen mentalen Kanal aufgebaut zu haben zwischen den Beiden. Nun sollte der Mensch sich nur auf die Droiden und den Nagai konzentrieren. B.A. bemerkte, wie sich Enui in seinen Kopf einhackte, aber nur an der Oberfläche kratzte. Es war ein merkwürdiges Gefühl. Er versuchte nicht seine Gedanken zu lesen, oder ähnliches, es war als würde er nur auf die Bewegungen achten. Doch lange konnte er sich nicht auf die Verbindung konzentrieren. Die Droiden eröffneten das Feuer und der Mensch wehrte die Schüsse ab. Allerdings war etwas anders. Er konnte vor dem geistigen Auge sehen, welche Bewegungen sein Ausbilder durchführte: Welche Schüsse er blockte, welche Ausweichmanöver er machte usw.


Es klappt!

Freute sich der Mensch. Es war noch sehr ungewohnt das Gefühl. Und es kostete auch etwas an Anstrengung, doch zum Glück war der Nagai sehr begabt in der Anwendung der mentalen Machtanwendungen. Ohne ihn würde diese Verbindung vermutlich nicht so flüssig laufen. Die mentale Standleitung zwischen den Beiden funktionierte. B.A. konzentrierte sich auf die eigenen Bewegungen und die empfangenen Informationen seines Partners. Und nebenbei musste er natürlich noch mithilfe der Machtsinne die Droiden und deren Dauerfeuer im Auge behalten und mithilfe der Macht die Geschwindigkeit zur Verteidigung der Schüsse erlangen. Allen im allem eine sehr intensive Übung, die definitiv sehr viel von dem jungen Mann abverlangte. Zwar war der körperliche Aspekt dieser Übung nicht das Problem, sondern eher die Machtanwendung.

Die Schüsse hörten nicht auf sie zuzufliegen, immer besser wurde die Zusammenarbeit der Beiden. Es wurde immer flüssiger, aber auch merkte er die Auswirkungen der Anstrengungen. Der Schweiß lief ihm herunter, als er sich immer mehr hineinsteigerte. Links kam der nächste Schuss, den er mit seinem Lichtschwert daran hinderte, etwaige Schäden anzurichten. Dann schwang er sein Schwert nach rechts und blockte den nächsten Schuss ab. B.A. wusste nicht, wie anstrengend die Übung für Enui war, oder ob dieser sie mit links absolvierte.


Gibt es noch eine Stufe 3?

Fragte der Mensch leicht keuchend und etwas aus der Puste, aber dennoch heiß darauf zu erfahren, ob es noch eine Steigerung gab. Oder ob noch eine geplant war. Der nächste Schuss wäre kurz über den Kopf des Menschen vorbeigeschossen, doch er wusste, dass Enui in diesem Moment hinter ihm stand und riss das Schwert vertikal hoch, um den Schuss abzublocken. Bis jetzt lief das Training wirklich sehr gut, dachte sich der Mensch. Noch hatte er sich keinen groben Patzer erlaubt?


[ Bastion ? Sith-Tempel ? Trainingsraum ? B.A. Baracus & Enui ]
 
Sith-Orden - Trainingsraum – mit Charon, Alisah und Radan

Camie schüttelte den Kopf, als sie Alisahs Reaktion spürte, es war nicht zu übersehen, dass es ihr gar nicht gefiel was los war. Auch der patzige Ton mit dem Alisah, ihr Gratulierte und von Radan das Schwert zurück verlangte, zeigte ihre Einversucht. Doch ärgerte die Inquistorin nicht darüber. Nein Einversucht war bei den Sith schon immer ein Thema. Niemand im Orden teilte z.B. seine Macht gerne mit anderen. Nein sie versuchten sogar noch mehr an sich zuschaffen. Ein Lächeln um spielte Camies Lippen. Stattdessen witmete sie ihre Aufmerksamkeit Radan.

“Ich denke wir gehen fürs erste in die kleinere Trainingshalle.“

Mit einem nicken verabschiedete sie sich bei Charon und nahm seine Antwort zur Kenntnis. Alisah hatte sich von Camie abgewand. So kehrte die Inquisitorin den beiden den Rücken zu. Radan folgte ihr, als dieser Charon passierte, verbeugte er sich kurz vor dem Wächter dann waren die beiden im Gang verschwunden.
Camie suchte eine wirklich kleine Trainingshalle aus. Sie selbst war noch zu müde von dem Rückflug, auch wenn sie sich rund um wohl fühlte, und ihr Schüler würde eh nicht so viel mehr erledigen können.
Als die Frau die Halle betrat schritt sie ruhig bis in die Mitte dann wandte sie sich an Radan.


“Die Halle wird für meine Zwecke reichen. Nun wollen wir deine neu Entdeckten Gefühle mal festigen. Du hast dich bei deiner Prüfung zu sehr zurück gehalten und meine Worte auf Malastare falsch verstanden. Aber Schmerz und Leid lehrt uns mehr als Worte. Du hattest diesen Zustand auch schon mal in der Schlacht, doch fiel es dir da leichter in ihn zufallen.“

Camie ließ ihren Umhang zu Boden gleiten und stieß ihn mit der Macht aus dem weg. Dann zog sie ihr eigenes Lichtschwert.

“Nun komm greif mich an. Dein Hass gebührt mir. War ich nich die jenige die dich zu Charon geschickt hat.“

Ein bösartiges Lächeln um spielte Camies Lippen. Doch Radan rührte sich nicht, auch war seine Klinge nicht entzündet worden. Mit einer Bewegung wurde der Apprentice von den Beinen gerissen und rutschte wenige Meter über den Boden.

“Bist du zu feige gegen mich zu kämpfen, Radan? Weil ich eine Frau bin? Oder meinst du ich gebe dir eine zu große Pause. Egal wie schlapp du bist, es wird hier kein er mit dir Mitleid haben.“

Camie trat auf den am Boden liegen den Mann zu. Sie lächelte auf Benjeel war sie es gewesen, die vor Phollow am Boden gelegen hatte. In der Halle war es leise, nur das Klacken ihrer Absätze und das garstige Summen ihres Lichtschwertes waren zu vernehmen. Nun hatte sie Radan erreicht …



Sith-Orden - Trainingsraum II - mit Radan
 
Sith-Orden - Trainingsraum ? mit Charon, Camie und Radan

Behalten? Aber die Armschienen und das Katana waren doch seine! Und die das sie ihn aufspießen sollte?
Er hatte es gemerkt! Ganz deutlich hatte er es bestimmt gemerkt das sie von jenem grünäugigen Monster besessen war, das man schlichtweg Eifersucht nannte. War sie denn so leicht zu durchschauen?Aber im Augenblick war ihr etwas Anderes fast noch wichtiger, als die Erkenntnis, das Radan so leicht in ihr hatte lesen können. Er wollte ihr nicht die einzigste Vaterfigur weg nehmen, die sie noch hatte! Ganz kurz trat ein Lächeln auf ihr Gesicht, das die verkniffene Grimasse von eben verdrängte und Radan mit Sicherheit sagte, das sie ihren kleinen Eifersuchtsanfall wieder im Griff hatte. So ziemlich jedenfalls.


Sag so was nicht!?

Flüsterte sie ihm ganz leise zu.

?nicht hier im Orden und erst recht nicht wenn mein Meister anwesend ist! Mitgefühl ist Schwäche und Schwäche bedeutet den Tod!

Ein bischen verzog Alisah ihr Gesicht! Radan musste doch wissen, besonders jetzt musste er wissen, das, was er gerade gesagt hatte, wieder als Schwäche ausgelegt werden konnte. Man musste hier im Orden unheimlich aufpassen was man wann und in wessen Gegenwart sagte. Das hatte Alisah auch oft genug schmerzhaft erfahren.
Und was Radan dann über die dunkle Seite und den Rang sagte, lies sie ihren Kopf schütteln.


Der Rang sagt alles! Du bist jetzt ein Sith-Apprentice und damit stehst du über mir ? Lord Tulon! Niemand wird ohne Grund Apprentice und?

Alisah schnaufte leise.

?und niemand bleibt ohne Grund Adept!

Auch wenn es ihr nicht gefiel, vielleicht hatte Meister Charon ja wirklich recht mit den Jediwurzeln und dem, das sie ganz ausgemerzt werden mussten.
Sie würde einfach viel mehr trainieren und übern und sie würde ihren Meister bitten ihr zu helfen endlich diese Energieabsorptionssache zu lernen. Vielleicht würde sie es dann, eines Tages, auch in seinen Augen wert sein eine Apprentice zu werden.
Doch im Moment war es wohl noch lange nicht so weit. Erst einmal musste sie sehen, was Charon überhaupt sagte und ob da noch Strafen fällig waren. Oft genug eigenmächtig hatte sie ja gehandelt und Charon, so alt er auch schien, vergas nie etwas.
Doch im Moment unterhielt Alisah sich noch mit Radan und so holte Alisah tief Luft, lächelte jetzt wieder deutlich und auch ehrlich während sie die Imolek wieder anlegte!


Danke, das ich die behalten darf! Ich üb auch weiter damit und irgendwann kämpfen wir wieder! Ja?
Allerdings aufspießen? Ich würde niemals wagen einen Apprentice auf zu spießen! Jedenfalls nicht bevor ich ihn nicht in nem Kampf besiegt hab!


Alisah schwieg jetzt wieder und schielte verstohlen zu ihrer Tante, die gar nicht auf Alisahs patzige Art reagiert hatte! Im Grunde tat es Alisah schon wieder leid, das sie so reagiert hatte. Im Grunde freute sie sich für ihre Tante! Aber? Nun ja, Camie verlies mit Radan dann auch schon den Raum und Alisah blieb mit ihrem Meister ganz allein zurück!

Sith-Orden - Trainingsraum ? mit Charon
 
[Bastion – Hauptstadt – Strasse – Tasela]

Tasela sah die Leiche an und es widerte sie nur an. Wie dumm konnte nur ein Mensch sein? Diese Action war wieder das beste Beispiel wie einer sein konnte. Sie nahm ihr Schwert und putze das Blut an der Klinge, an der Leiche ab.

Hoffentlich merkt es dieses Mal Wilson nicht. Ich glaube sonst komme ich nicht mit einem Blauen Auge davon. Er wird mich quellen bis ich kurz vorm sterben bin.

Tasela traute sich nicht, aber doch hob sie ihre Hand an ihren Kopf. Sie spürte, dass die Haare völlig rausgerissen wurden. Sie wusste, dass da nichts mehr wachsen würde. Mit schwerem Herzens zog sie sich ihre Kapuze wieder über ihren Kopf. Sie wusste was jetzt kommen würde. In ihren Augen sammelten sich die Tränen. Es war das einzigste, was Tasela noch liebte und das Einzige, was ihr geblieben war. Sie ging die Strasse entlang und achtete nicht auf die anderen Passanten. Ihre Tränen fanden den Weg nach unten an ihr Kien und tropften herunter. Tasela wollte es nicht tun, aber es war das einzige was sie tun konnte. Sie musste sich ihre restlichen Haare raus reisen. Sie wusste auch schon wo sie es machen würde, nämlich im Orden der Sith.

Sie ging in die Richtung des Ordens und lies sich sehr viel Zeit. Sie bildete sich immer wieder ein, dass es ein Traum wäre, aber dann faste sie sich wieder an ihren Kopf und bemerkte es immer und immer wieder. Nach ein paar Stunden war sie schließlich auch da. Sie stand vor dem Sith Orden. Sie ging herein und gerade Wegs zu den Meditationsräumen. Sie wollte nur noch ein Letztes Mal mit ihren Haaren Meditieren. Sie war da und setzte sich hin. Sie machte sich für die Meditation bereit. Tasela schloss die Augen und dachte nach. Dieses Mal nicht über ihre Eltern, um zornig zu werden. Dieses Mal dachte sie an die schönen Zeiten nach, bevor sie Wilson traf, bevor sie hier auf Bastion landete und bevor sie von den anderen verstoßen wurde. Nach einer halben Stunde, öffnet sie ihre Augen. Noch immer Weinte sie und sie konnte nicht Aufhören.

Dann war es soweit. Sie hatte einen Endschluss gefasst und wollte ihn auch Wahrheit werden lassen. Sie faste sich an ihre letzten Haare und zog ein wenig daran. Sie spürte, was es für schmerzen waren. Tasela wusste nicht ob sie dies überleben würde, doch trotzdem wollte sie es machen. Sie nahm einen ruck und schrie fürchterlich. Jetzt weinte sie nicht aus Trauer, sondern aus Schmerz. Sie wusste nicht mehr wo sie war. An ihrem Kopf floss ein wenig blut herunter und schließlich fiel Tasela in Ohnmacht.

Nach einer Stunde wachte Tasela auf. Sie dachte es wäre nur ein Traum gewesen, doch sie faste sich wieder an ihren Kopf und bemerkte, dass alles Real war. Sie hatte nichts geträumt. Jetzt hatte sie keine Haare mehr auf dem Kopf. Sie spürte noch die kleinen wunden und Narben auf ihrem Kopf, doch sie wusste, dass es bald vorbei war. Sie zog ihre Kapuze wieder über ihren Kopf und versuchte wieder auf zu stehen. Mit großer mühe, gelang es ihr und sie Stand. Sie war schwach zu schwach, um noch länger zu trainieren. Sie brauchte eine Pause. Auf wackligen Beinen schriet sie voran und wollte zur Cantina, um sich ein wenig aus zu ruhen.

Es dauerte sehr lange. Sie musste sich an der Wand abstützen und immer wieder fiel sie vor schwäche zu Boden. Dann hatte die junge Sith Adeptin geschafft. Sie war in der Cantion. Mit einem letzten Kraftaufwand schritt sie zu einem Tisch und setzte sich hin. Die Kellnerin kam sofort.


Kellnerin: „Meine Dame! Geht es ihnen gut? Oder soll ich ihnen helfen? Sie sehen so blas aus!“

Tasela Valar: „Nein, danke. Ich brauche nur etwas zu trinken. Egal was aber geben sie mir was zu trinken.“

Kellnerin: „Okay, kommt sofort. Sie müssen sich nur noch ein Augenblick gedulden!“


Gedulden. Was war schon für Tasela. Sie übte sich jetzt schon so lange, aber dennoch konnte sie sich damit immer noch nicht anfreunden. ES schien Tasela so als würde die Kellnerin sie auf die Probe stellen wollen. Es dauerte sehr lange, aber Tasela blieb ruhig. Sie wollte hier keinen Stress schieben, da sie immer noch geschwächt war und es Selbstmord wäre genau hier Stress zu schieben. Nach geschlagenen dreißig Minuten, kam die Kellnerin und Tasela bekam einen Whiskey. Das war bestimmt das richtige jetzt für sie. Mit Einem schluck trank Tasela den Whiskey. Sie versuchte sich zu entspannen und irgendwie an kraft zu kommen. Nach paar Minuten versuchte sie, wieder auf zu stehen. Es war ihr gelungen. Sie stand wieder voll normal auf den Beinen, als wäre nichts passiert. Tasela sprang ein wenig herum und bemerkte das sie wider voll Funktions- tüchtig war. Sie suchte hastig nach der Drohne und fand sie. Sie wusste was jetzt anstand. Training mir dem Lichtschwert. Die junge Adeptin ging zur Kellnerin und fragte.

Tasela Valar: „So da ich sehr lange auf mein Getränk warten musste gebe ich ihnen nur die hälfte des Geldes. Aber ich bedanke mich bei ihnen. Er hat sehr lecker geschmeckt und sie haben mich in der Geduld geübt. Das hat mir ein wenig gut getan.

Tasela flammte die Credits auf den Tisch und ging ohne aufgehalten zu werden aus der Cantina. Doch dann erhob sich noch eine stimme von der Kellnerin.

Kellnerin: „Sie haben für immer Hausverbot.“

Tasela Valar: „Schön schön. Macht mir nichts aus. Ich werde hier eh nicht mehr sein. Also dann einen schönen Tag noch.“


Tasela ging mit einem breiten Grinsen weiter und gerade Wegs zu den Trainingsräumen, um ein wenig noch zu Trainieren, bevor sie den Orden wieder verlassen würde. Sie war angekommen und stellte sofort ihre Drohne auf Fortgeschritten ein. Sie erinnerte sich an Wilson wie er sagte, „Nicht denken, sondern Handeln“. Sie nickte und aktivierte ihr Trainingslichtschwert. Die Drohne schoss und Tasela hatte wieder ein paar Schwierigkeiten sie ab zu währen. Mit mühe, wich Tasela den Schüssen aus oder Währte sie ab. Nach einer Stunde war sie fertig. Es reichte für das erste. Sie überlegte sich wo sie hin gehen könne. Wilson hatte sich immer noch nicht gemeldet. Was war nur mit ihm los? Hat er wirklich was so wichtiges vor, das er sich nicht mehr Melden kann? Andererseits gefiel es Taseal, weil sie volle Freiheit hatte und musste keine Angebrachte Disziplin anbringen.

Tasela ging aus dem Orden und versuchte den Weg zur Bibliothek zu finden. Sie irrte lange umher, aber doch fand sie nach langem suchen den Weg und stand vor dem Riesigen Bibliotheksgebäude. Sie zögerte nicht und ging schließlich herein. Sie wollte dieses Mal mehr über die Sith Machtfähigkeiten lernen und ob es Lichtschwertformen gibt. Schnell wurde sie bei den Sith Fähigkeiten fündig und fand ein Buch wo ein paar Fähigkeiten darin Stand.


Der Würgegriff.

Der Würgegriff, ermöglicht dem nutzer, seine Opfer, mit einem Unsichtbaren Griff zu würgen und so ihnen die Luft aus dem Körper zu quetschen. Nach voller Beherrschung dieser Technik, ermöglicht es auch dem Nutzer, seine Opfer in die Luft zu heben, um sie an eine Wand zu Schlagen.

Lebensenzug.

Die Fähigkeit Lebensenzug, ermöglicht dem Nutzer, seine Opfer ihr Leben aus ihrem Körper zu Absorbieren, um so in ihnen neue Kraft zu finden.

Rage.

Rage ist eine sehr gewagte Fähigkeit der Sith. Es gibt dem Nutzer große Kraft, um seine Wutausbrüche zu Vervielfachen, um so seine Gegner aus zu schalten. Der einzigste Nachteil, bei dieser Fähigkeit ist, dass der Nutzer nach den Benuz dieser Technik nicht mehr Kampffähig ist und dann selbst der Gejagte ist. Aber Sith die diese Technik Perfekt beherrschen können es schaffen nach dieser Technik Problemlos weiter zu kämpfen.

Blitz.

Diese Technik ist eine sehr gefährliche Technik, die sehr viele Sith beherrschen. Durch diese Technik kann der Nutzen, einen Blitz auf seinen Gegner Stoßen und ihn dabei töten. Das einzigste womit man diese Fähigkeit aufhalten kann ist ein Lichtschwert. Man muss es in einem Bestimmten Winkel anbringen und man kann die Attacke abwehren, oder sogar zurück stoßen.


Tasela faszinierte diese ganzen und wollte noch mehr lesen, doch über die Fähigkeiten stand nichts mehr in dem Buch. Das Kapitel war abgeschlossen, doch dann kam ein Kapitel mit den Lichtschwertformen. Es gab insgesamt sieben Lichtschwert-Formen. Tasela las sich ganz ihn ruhe die sieben Formen durch und bemerke das sie am Liebsten Form fünf und Form vier haben würde. Sie wollte unbedingt Wilson fragen ob er ihr alles beibringen könnte, zumindest paar Sachen. Dann kam noch ein Kapitel mit Macht Techniken die Jedis und Sith Beherrschten. Tasela überflog das Kapitel, aber las sich die Techniken Machtstoß und Levitation genau durch. Für sie waren es gute Techniken.

Sie ging aus der Bibliothek raus und wollte Wilson suchen gehen, doch das war auf diesem Planeten unmöglich. Also entschloss sie sich, zu dem Gasthof zu gehen, um dort auf ihn zu warten.


[Bastion – Hauptstadt – Vor der Bibliothek – Taseal und andere Passanten]
 
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Ja, in der Tat. Allegious fragte sich, warum die letzte Prüfung schon so früh anberaumt worden war. Doch er hatte sich seine eigene Version der Notwendigkeit erdacht. Der Imperator wollte jegliche Ursupation im Keim ersticken. Hierzu war es notwendig dass er Leute an seiner Seite hatte, die weiterhin im Interesse seines Imperiums handeln und sprechen konnten. Mit dem Inquisitor-Rang war dies nicht möglich. Die Handlungsbefugnisse waren zu beschränkt. Alles in allem erschien Allegious die Notwendigkeit bestand im politischen Handlungsraum, nicht etwa in dem ihrer erbrachten Leistungen. Wußte der Imperator um beiderlei Bemühungen, den Orden beisammen zu halten. die Spreu vom Weizen zu trennen?

Die nächsten Worte des Imperators vernebelten seinen Verstand aufs Weitere. Es war doch nich an ihnen selbst, zu entscheiden wann sie sich ihrer letzten Prüfung stellen wollten. Das stand ihm doch garnicht zu! Hatt Phollow nicht nach dem Abschluss ihrer Inquisitor-Prüfungen selbst erwähnt, dass sie zwar Aspiranten auf den Executor-Rang seien, sich ihn aber verdienen müßten? Indessen kam Zweifel in Allegious auf. Hatte er wenn nicht seinen Anspruch auf den Executor-Titel, zumindest seine Loyalität nicht schon mehr wie nötig unter Beweis gestellt? Loyalität. Nein, hatte er nicht, er würde sich solange den Prüfungen des Imperators unterziehen, bis dieser endlich davon überzeugt war, dass es keinen Grund gab, an ihm zu zweifeln.

Ob die Anwesenden freiwillig hier waren. Stand dem Halb-Noghri überhaupt das Recht einer eigenen Meinung zu? War er nicht auf Wunsch oder Befehl des Imperators erschienen und weniger auf der Tatsache seines eigenen Bedürfnisses? Aber entsprach der Wunsch des Imperators nicht auch ebenso dem Wunsch seiner selbst? Sein Blick war immer noch nach unten geneigt, Arica's blickte zum Imperator herauf. Diese Ketzerin! Wie konnte sie es sich anmaßen, ohne Erlaubnis dem Imperator ins Anlitz zu sehen? Sein Blick ruhte auf den mittlerweile bereitgestellten hölzernen Schüsseln. Dort würde sich sein Blut, sein Öl, seine Legierungs-Flüssigkeiten sammeln. Wohin sollte er sich das Inquisitor-Schwert rammen? Durch den Titan-Körper? Durch die letzten natürlichen Überbleibsel seines einstigen Lebens? Es schien als würde er heute den letzten Funken seiner Vergangenheit opfern müssen.

Allegious zog sein Inquisitor-Schwert. er hatte es nicht mehr nutzen müssen, seit er die Verräterin Kira von ihren Beinen getrennt hatte. Er hatte es in letzter Zeit lediglich schärfen lassen. Die Gravuren auf der Klinge erzählten von den Traditionen der Sith. Der Weg der Herrschaft, dem Weg der Folgsamkeit und den Pfaden der Machtbereicherung. Loyalität. Wenn er Executor war, standen ihm die letzten Geheimnisse der Sith-Lehren offen. Dann gab es nach dem Imperator keinen Stärkeren, und er konnte Janem zermalmen. Er setzte die Spitze der Klinge auf den Boden, eine Treppenstufe weiter zum Imperator hin, und hielt den Griff mit beiden künstlichen Händen umklammert. Er brauchte nicht sprechen, er wußte was das Ritual verlangte und er demonstrierte seine Entschlossenheit dem Wunsch seines Imperators nachzukommen. Doch wenn er jetzt nicht einwilligen würde, würde man ihm Voreiligkeit und eigene Machtansprüche unterstellen. Dann würde es so wirken als ob Allegious egoistisch wäre und es nicht abwarten könne sich der letzten, ultimativen Herausforderung zu stellen, die es für ihn gab.


Euer Wunsch ist der meine, mein Imperator.

[ Bastion • Thronsaal ] • Phollow • Arica • Allegious • Jolina • Nexx •
 
[ Bastion • Thronsaal ] • Phollow • Arica • Allegious • Jolina • Nexx

Der Imperator war wieder da. Sofort, bei der Ankunft des Imperators empfingen sechs der mysteriösen Elite-Einheiten des Imperiums den Herrscher. Stumme Zeugen seiner Herrlichkeit folgten sie ihm überall hin. Es fiel ihnen schwer den Imperator auf seine geheime Mission ohne Begleitung ziehen zu lassen. Sicherlich, er konnte für sich selber sorgen. Doch wozu sollte er sich die Hände schmutzig machen, wenn es die Royal Guards gab. Es war die größte Ehre für einen Guard, sein Leben dem Imperator schenken zu dürfen. Niemand würde ihm zu nahe kommen, nicht wenn es der Imperator nicht wollte. Während seiner Abwesenheit, hatten die Royal Guards die Zeit mit intensivem Traniing verbracht. Manchmal durften sie sich auch wahnsinniger Jünger annehmen, die ihren Verstand vollkommen an die dunkle Seite der Macht verloren hatten.

Solange der Imperator sich in ihrer Nähe befand, fühlten sich die Wachen bestärkt. Siefühlten sich besser. Die dunkle Seite des Imperators überflutete ihre Euphorismen und machte sie zu kalten, emotionslosen Tötungsmaschinen. Alles was zählte war er, mit all seinem Wissen, seiner Intelligenz und seiner Macht. Die korrupte Republik hatte es nie verstanden der modernde Dogma einer veralteten Demokratie zu Gunsten der Alleinherrschaft eines Despoten aufzugeben. eben genau darin lag die Schwäche. Mit der Führung des Imperators gab es keine halbherzigen Kompromisse verschiedenster Senatoren, keine endlos, quälenden Dispute, die am Ende doch wieder nur vertagt wurden. Der Imperator bedeute Effizienz, rationale, pure Effizienz.

Sie hatten Verstärkung aus Kast erhalten. Die zwei neuen Wachen hatten sich uter der Schirmherrschaft des Darth allegious anscheinend bewährt gehabt. Sie vollführten ihren Dienst am Imperator auf jeden Fall zur vollsten Zufriedenheit, der anderen, schon länger dienenden Wachen. Ein wenig machte sich Enttäuschung breit, als der Imperator ihnen gehieß, sie allein zu lassen. Sie rauten niemandem. Sie durften niemandem trauen, ein weiterer grund warum sie so gut wie nie redeten. Traue niemandem außer dem Imperator, hatte man ihnen wieder und wieder erklärt, denn nur jener besaß Kontinuität die sich weit über die Notwendigkeit der Führung erhob. Doch niemand wagte es den Befehl des Imperators anzuzweifeln. Wenn er alleine sein wollte, dann würden sie ohne zu widersprechen seinem Wunsch Folge leisten. Allein der Imperator wußte was die Zukunft brachte. Sie verließen den Thronsaal durch verborgene Gänge. Doch sie würden die Gänge nicht zu Ende gehen, sondern hinter den Türen verharren, bis sie aufs Neue den Imperator mit ihrem Leben schützen konnten...


[ Bastion • Thronsaal, verborgene Räume ] • Royal Guards
 
Sith-Orden - Trainingsraum – ,Camie, Radan

Radan wurde zurückgeschleudert. Ob er sich den Gedanken hingab das Camie ihn eine Pause gönnte. Der Eridorianer musste Grinsen. Seine Weigerung anzugreifen hatte sie Falsch interpretiert, auch was er hasste. Auf wenn er seine Wut richtete. Jedenfalls nicht auf seine Meisterin. Es wäre Töricht das anzunehmen.

"Dich Hassen. Liegt da nicht eine gewisse Übertreibung. Ich habe meine Familie in den Tod geführt. Ich habe die Jedi auf meinen Planten gebracht jene Jedi die alle Getötet hatten die mir wichtig waren. Wenn könnte ich den mehr Hassen als mich selbst?"

sagte Radan und Camie blieb genau vor ihm stehen. Das war der Moment. Hass war eine Sache ihn zu kontrollieren eine ganz andere und es gab noch eine Dritte Sache. Die Kontrolle über die Handlung und den Kampf wie Lars ihn angepriessen hatte. "Zuerst kämpft man mit dem Kopf" hatte sein Vater immer gesagt. Dieser Rat hatte ihm schon oft das Leben gerettet. In vielen Schlachten. Radan rollte sich zur Seite. Mit einer Schnelligkeit die kaum zu Glauben war, der Hass brodelte in ihm als er leichtfüßig auf die Beine kam. Es war ein schnelles Manöver doch es erfüllte seinen Zweck für ein paar Sekunden stand er hinter Camie. Radan lächelte. Mit einer schnelle Bewegung stieß er mit der Waffe zu. Camie konnte ausweichen, doch ein Teil ihrer Jacke überstand den Angriff jedoch nicht ganz. Radan brachte Abstand zwischen sich und Camie. Sein Blick verfinsterte sich.

"Vergisst du wirklich hin und wieder auf die Umgebung zu achten?"

höhnte Radan und blickte Camie an. Seine Augen suchten den Raum ab. Er konzentrierte sich auf die Umgebung sie konnte ihm einen Vorteil bringen. Doch dachte er auch an Malastare.

"Vielleicht solltest du damit beginnen auf die Umgebung zu achten. Damit solche Opfer wie Jag nie mehr nötig sind"

erklärte Er und wandte Camie den Rücken zu. Er hielt das Lichtschwert ruhig und ging Richtung Wand. Es war ein guter Zeitpunkt andere Grenzen zu überschreiten.

" Jags Tod war jedoch nicht deine Schuld. "

Sagte Radan ruhig wandte sich um blickte Camie an. Kein lächeln huschte über seine Lippen. Sein Blick blieb ernst. Sollte Camie doch gereizt reagieren.

"Es war seine"

Diese Worte klangen Geheimnisvoll. War Jag wirklich an seinen eigenen Tod Schuld, oder war das Seine vielleicht sogar auf einen anderen Sith beszogen. Nur der Eridorianer selbst wusste das er Jag meinte. Der Rest sollte Rätseln. Er bemerkte das zornige Funklen in ihren Augen. Radan hielt sein Schwert weiter ziemlich locker, so als wollte er Angegriffen werden.

" Zorn ändert die Tatsache nicht das Jag nicht gehandelt hat"

warf er Camie vor. Ohne das sich das zornige Funkeln zu verringern schien. Doch auch Radans Aura pulsierte vor Zorn. Zorn und Wut. Doch noch unternahm er keinen Angriff. Noch war es nicht notwendig anzugreifen. Camies Reaktion auf die Worte würde seine ganze Aufmerksamkeit nehmen. Sie würden ihr wahres Wesen zeigen und ihre wahre Maske.


Sith-Orden - Trainingsraum – Camie und Radan
 
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Sith-Orden - Trainingsraum II - mit Radan

Camie reagierte gerade noch rechtzeitig, als Radan hinter ihr landete, so wurde nur ein teil ihrer Jacke verschmort und zerschnitten. Der beißende Gestank verbannten Stoffes hing in der Luft. Mit eine Bewegung riss Camie den Stoff entgültig in zwei und die beiden Teile ihrer Jacke glitten zu Boden und enthüllten das bauchfreie Oberteil was sie unter trug.

“Du meinst mir Lehren erteilen zu müssen? Meinst du nicht, dass du deine Kompetenzen überschreitest Tulon?“

Sie wusste das Radan recht hatte ihre Unachtsamkeit auf Malastare hatte dafür gesorgt, dass Jag starb. Phollow hatte in dieser Wunde schon genug gebohrt und nun auch noch Radan. Camies Augen verengten sich einen Moment zu Schlitzen. Purer Zorn funkelte in ihren Augen.

“Wie war das noch kehre vor deiner eigenen Tür, bevor du es bei anderen versucht Apprentice!“

Camie trat langsam auf Radan zu ihr Schwert lag in der rechten die linke Hand war frei. Allzu deutlich konnte die Inquisitorion spürte wieder das wogen dunkler Energien in sich. Es war bereits ein paar mal unverhofft geschehen doch nun wusste sie was dies bedeutete. Sie musste nur diese Energie frei lassen. Schneller als Radan reagieren konnte zuckten erneut blaue Machtblitze durch Radans Brustkorb. Doch waren es nicht die von Charon, sondern die Camies.
Langsam Camie war nun gute zwei Meter von Radan entfernt als sie den Beschuss durch die Machtblitze ein stellte, mit zwei schnellen Schritten war sie bei dem Mann und ihre Schwerter prallten wieder auf einander.


“Bevor du andere als unfähig bezeichnest denke an dich selbst. Ich habe wenigstens nicht meine eigenes Volk und meine Familie verraten Radan Salan Tulon.“

Camies Augen blickten über die gekreuzten Lichtschwerter hinweg in die Augen. Dann drückte sie sein Schwert weg und trat ihn in den Magen. Aber anders als sonst in einem Trainingskampf benutze sie nun den vollen Fuss, so dass sich ihr Absatz schmerzhaft in den Magen des Mannes bohrte. Radan strauchelte unwillkürlich zwei Schritte zurück, doch brauchte er nicht lange bis wieder die beiden roten Klingen auf einander prallten.
Ein heftiger Schlagabtausch entstand zwischen Meister und Schüler. Zwar war Radan Camie in der Macht unterlegen, doch machte seine eridorianische Ausbildung vieles im Kampf wieder weck. Letzt endlich reichte es Camie sie hatte schon lange auf gehört darauf zu achten, dass dieses kein Kampf auf Leben und Tod sein sollte sondern gab sich der dunklen Seite hin, den Quellen die Phollow in ihr auf Benjeel geöffnet hatte. Mit einer fließenden Bewegung nah sie ihr zweites Schwert vom Gürtel und eine orangene Klinge entzündete sich. Radan war einen Moment irritiert, dann roch man nur noch verbranntes Fleisch.
Die zweite Klinge hatte Radan glatt die linke Hand hinter dem Gelenk abgetrennt. Mit dem zweiten Lichtschwertgriff, traf Camie Radans Kinn so dass er nah hinten strauchelte und das gleich gewicht verlor. Während er stürzte, verlor der Apprentice sein Lichtschwert aus der Hand. Fast eine halbe Sekunde später stand Camie über dem mann beide Lichtschwerter waren auf seine Kehle gerichtet.


“Wage es nie wieder deine Kompetenzen zu über treten.“

Noch immer brannte in den grünen Augen der Inquisitorin purer Zorn. Ihre sonst so blasse haut verlieh ihrem Gesicht durch das Leuchten der Schwerter einen ziemlich ungemütlichen hauch.

Sith-Orden - Trainingsraum II - mit Radan
 
Sith-Orden - Trainingsraum II - mit Camie

Camie hatte ihn eine Hand abgetrennt bis auf den kurzen Schrei, brachte Radan keine Reaktion dies betreffend. Es war nicht das erste mal das er eine Hand verlor. Das letzte mal hatte er sich gezwungen eine Prothese anzuschaffen. Ob er es nun auch tun würde. Radan wusste es nicht.. Nach den Blitzen wusste er wenig. Der Kampf war fordernd gewesen. Kühle Luft strich ihn dem Schweiß aus der schweißgebadeten Brust und den Nacken. Camies Worte waren hohn. Der hohn eines Menschen der seine Kraft aus den Tausenden Leichen bezog die der Zorn schon getötet hatte. Der Eridorianer zeigte keine Furcht, keine Reaktion. Nur ein lächeln. Ein kleiner Hoffnungschimmer.

"Und Warum nicht. Verliere ich dann meine andere Hand?"

Kam die Schwache Stimme des Eridorianers. Er war wirklich bemerkenswert. Selbst jetzt war Radan noch trotzig, im Angesicht seines eigenes Todes. Es war sicher nicht weise sich gegen Camie zu stellen. Sei es darum. Dieser Apprentice war kein gelehrter sondern ein Kämpfer. Sein Leben lang hatte er gekämpft. Seine Hand war nur ein Symbol. Eins der vielen Anzeichen was er schon verloren hatte.

"Ich weiß was auf meinen Planeten passiert ist doch ich habe niemanden auf meiner Welt verraten oder ermordet. Wenn du das glaubst hast du nicht zugehört. Der Krieg dauert schon Jahrhunderte. Doch an den Tode von Lars und Arasur gebe ich mir die Schuld. Doch mein Zorn verdeckt diese Schuld Inquisitor. "

Er versuchte der Rangbezeichnung viel Abscheu entgegenzubringen wie möglich. Dieser Situation würde er nicht mehr entkommen. Es war nicht mal nötig es zu versuchen. Es hatte keinen tieferen Sinn.

"Doch habe ich mich bisher noch niemanden unterworfen. Nichtmal den Jedi. Ich mag ihnen gefolgt sein. Doch sie waren nur verbündete Und die Wahl fällt mir auch nicht Schwer Camie. ERIDORIANER TRETEN NIE DEN RÜCKZUG AN. SIE UNTERWERFEN SICH NIE.!!!"

Die letzten Worte waren geschrien. Seine Augen Funkeln vor Zorn wie Juwelen aus dem tiefen des schlimmsten Abgrundes selbst. Doch es war keine Furcht die er verspürte, nur Ratlosigkeit, tiefer werdende Sinne. Der Zorn brodelte, doch radans Stimme wurde leiser. Wenn Camie den Zorn nachgeben wollte, sollte sie es tun. Er tauschte ein trostloses Leben gegen etwas was man einen Schönen tod nannte. Im Kampf zu sterben.

Sith-Orden - Trainingsraum II - mit Camie
 
Sith-Orden ? Trainingsraum ? mit Charon

Nahezu reglos stand Alisah da. Jetzt war sie mit Charon ganz allein in diesem Trainingsraum. Nur einen Augenblick hatte sie Radan und Camie nach gesehen und sich dann zu ihrem Meister umgewandt.
Der schweig allerdings und Alisah wusste nicht, was sie jetzt sagen sollte und ob es überhaupt gut wäre etwas zu sagen. Lange war sie nicht mehr mit Charon allein gewesen. Was er wohl davon hielt, das sie so lange außerhalb seines Einflusses gewesen war? Erst recht wo die Teilnahmeerlaubnis für die letzte Mission ja so zu sagen über seinen Kopf hinweg geschehen war. Bestimmt war er wütend und das er sie immer noch von Jedilehren verseucht glaubte, hatte sein Seitenhieb von vorhin deutlich gezeigt.
Alisah schnaufte leise aber doch hörbar! Wieso sprach Charon nicht mit ihr! Dieses Schweigen war ja noch viel schlimmer als Tadel oder Strafe. Ob sie sich vor ihn hinknien sollte. Vielleicht würde es ihm schmeicheln! Andererseits hasste Charon Schwäche und so leicht sein Knie zu beugen, auch wenn es vor dem eigenen Meister war, war das nicht auch Schwäche? Nein sie kniete nicht, sondern gab sich Mühe möglichst stark zu wirken und blieb aufrecht stehen. Sie bemühte sich auch ihren Blick fest nach vorne auf ihren Meister zu richten, schaffte es aber doch nicht ganz und nach ein paar Minuten senkte sie zwar nicht ihren Kopf, aber doch ihren Blick nach unten.

?Na toll Alisah, jetzt denkt er erst recht das du schwach bist. Kannst nich mal seinem Blick standhalten. Du bist echt ne tolle Sith!?
Schimpfte Alisah sich in Gedanken selber, brachte es aber trotzdem nicht zu Stande Charon unverwandt an zu blicken.
Wenn er nur endlich was sagen würde?


Sith-Orden ? Trainingsraum ? mit Charon
 
[Bastion - Sith Komplex ? Thronsaal ? Arica, Phollow, Nexx, Allegious und Jolina]



Die Worte des Imperators brannten sich in den Verstand der Adeptin. Unmöglich sie zu ignorieren oder zu überhören. Zwei Soldaten der Garde traten hervor und stellten zwei Holzschalen vor den Thron. Gewiss würden sie zu der Aufgabe gehören die den Inquisitoren gestellt werden würde, obschon Jolina keine Ahnung hatte worum es sich handeln könnte. Dann fragte Lord Phollow in die Runde der anwesenden Sith, ob alle aus freien Stücken hier waren um die Prüfung durchzuführen.

Einen Augenblick lang war Jolina irritiert. Freiwillig? Hatte der Imperator nicht die Prüfung ein beräumt und hatte nicht Allegious seine Schülerin erwählt um teilzunehmen? Arica und Nexx schworen Freiwillig hier zu sein und schließlich antwortete auch Jolinas Meister positiv auf die Frage des Herrschers.

Selbst für die Adeptin gab es nur eine Antwort auf die Frage des Imperators. Denn Jolina konnte immer wählen, auch wenn ihr Schicksal scheinbar geschrieben stand, hatte sie immer die Gelegenheit zu wählen. Vielleicht war es auch nur einfach, zwischen Leben und Sterben zu wählen, doch eine Wahl blieb es immer. Obwohl Jolina nicht erahnte, was von ihr verlangt wurde, würde sie ihrem Meister immer folgen. Wie ein Vater hatte er sich ihrer angenommen und nun hatte er sie auserwählt, bei seinem Aufstieg eine wichtige Rolle zu spielen. Selbst wenn es tödliche Gefahren bergen sollte würde sie Allegious beistehen. Ihr eigener Aufstieg zur Apprentice war ihr nicht wichtig dabei.


?Ja mein Gebieter, aus freien Stücken!?

Antwortete sie als letzte mit fester Stimme dem Imperator. Demut, Respekt und Angst wogen in ihren Worten mit obwohl die junge Sith versucht hatte sie zu verbergen. Die schiere Macht in dem Thronsaal ließ der Adeptin keine andere Wahl. Nun war es ausgesprochen und nun würde es kein zurück mehr geben. Nur noch Erfolg oder Untergang waren nun eine Option für Jolina und ihren Meister. Doch wieder standen zwei Wege offen und wieder konnte sie wählen. Immer hatte sie diese Wahl, immer!




[Bastion - Sith Komplex ? Thronsaal ? Arica, Phollow, Nexx, Allegious und Jolina]
 
:: Bastion :: Sith - Tempel :: großer Trainingsraum :: Enui :: Bosco :: Trainingsdroiden

Es war faszinierend welche Wirkung Gerüche haben konnten. Der Mensch stank! Ein Umstand, der den Hass in dem nichtmenschlichen Apprentice beinahe zum Überlaufen brachte. Dabei konnte B.A. im Grunde genommen ja nichts dafür. Dennoch, das Odor seines Schülers war ein Antriebsmotor für ihn. Vereint mit der dunklen Seite, geschürt durch die Wut über den Gestank und den kalten Hass der sich auf alles bezog was mit dem Leben zu tun hatte, ließ Enui sein Lichtschwert durch den Trainingsraum zucken und Blasterblitze abwehren. Doch so sehr die Macht in diesem Zeitraum mit ihm war, sie konnte nicht kaschieren, das sein Kampfstil gegen Fernkämpfer ziemlich ungenügend war. Seine Paraden erinnerten bei höherer Geschwindigkeit eher an blitzschnelle Zuckungen, denn seine Bewegungen waren abgehackt und stichartig, was sich wohl auf die jahrelange Benutzung seines Rapiers zurückführen ließ.

Nun, sein Ziel war es ja das er sich eines Tages mit Gegnern die Blaster führten nicht mehr würde einlassen müssen. Nach einiger Zeit brach Bosco schließlich das Schweigen und fragte nach einer Stufe 3. Enui konnte an den Gedanken seines Adepten erkennen dass er eigentlich ziemlich fertig war, bzw. ihn das Ganze sehr anstrengte. Warum fragte er in solch einer Situation nach einer Schwierigkeitssteigerung? Es ehrte ihn ja in gewisser Weise das er von alleine darauf bestand über seine Grenzen hinaus geprüft und trainiert zu werden, aber andererseits war das eine Einstellung die schnell zum Tod führen konnte wenn er sie in der falschen Situation an den Tag legte.

Doch dies war Training, vermutlich war dies der Grund dass er sich da keine Gedanken machte. Ja das musste es sein. Was Enui dennoch störte war, das Bosco extra danach verlangte. Wenn der Ausbilder der Meinung war, man könne auf Stufe 3 erhöhen würde er es tun, und nicht wenn es der Schüler wollte. Ein definitives Missachten der hier geltenden Verhaltenmuster und ein Affront gegen seine Autoritätsstellung! Der Zorn kehrte in den angehenden Sith zurück und brachte Stimmen mit sich. Stimmen, die ihm auftrugen den kleinen Wurm an seiner Seite zu zermalmen, und ihn für seine Frechheit ausgiebig zu strafen und zu quälen.

Enui war schon versucht diesen Einflüsterungen nachzugeben, denn ihre Worte entsprachen durchaus der Wahrheit. Doch er war derjenige hier, der die Entscheidungen traf! Der Nagai presste seine Augen zu Schlitzen zusammen und erwehrte sich der Beeinflussung. Als Nächstes befahl er den Droiden das Feuer einzustellen und drehte sich zu B.A. um.


Natürlich gibt es eine Stufe 3. Wage es nicht noch einmal mich mit einer rhetorischen Frage aus der Konzentration zu reißen. Ich bin der Lehrer und ich entscheide wann die nächste Schwierigkeitserhöhung folgt. Ist das klar?

Zorn animierte, Zorn lockte. Die Verlockungen animierten :-)D ) den schmächtigen Apprentice dazu sich in die Macht fallen zu lassen. Er folgte ihren Strömungen bis er schließlich an der Kehle seines Schülers angelangt war und zudrückte. Zuerst kaum merklich, doch dann urplötzlich stärker werdend.

Du hältst Dich gut Adept. Glaube deshalb aber ja nicht Du könntest Dir Frechheiten erlauben. Ich bestimme was wann wie trainiert wird! Untergrabe nicht meine Autorität, denn dann kann ich sehr böse werden.

Erst in diesem Moment kam dem Schattenjäger der Verdacht das Bosco gar nicht darauf geachtet oder bedacht hatte, das er diesen Effekt erzielen würde. Es war zu vermuten dass er einfach hitzköpfig und bedenkenlos sein Mundwerk aufgerissen hatte. Das mochte es in diesem Moment erklären und entschuldigen, aber es machte die Tatsache nicht wett dass sich der bullige Mensch schnell immer wieder in Schwierigkeiten bringen konnte. Und Enui wäre äußerst ungehalten wenn all sein Aufwand vergebens gewesen wäre.

Denke sorgfältiger über deine Worte nach und Du wirst es hier sehr viel angenehmer haben. Angenehmer sogar noch als wenn meine Meisterin in der Nähe ist.

Enui drückte eines seiner Augen komplett zu und war damit der Meinung an Augenzwinkern imitiert zu haben, was deutlich machte das auch er noch einiges zu lernen hatte. Solange B.A. den Zweck und Inhalt der Geste verstand war ja alles in Ordnung. So schnell der Zorn und der Würgegriff gekommen waren, so schnell verflog auch beides wieder.

Wir werden eine halbstündige Pause machen, danach folgt dann Stufe 3. Und nur wenn ich der Meinung bin das es soweit ist, folgen vielleicht noch 4, 5 und 6. Wobei ich das eher als Unwahrscheinlich ansehe.

Das Deaktivieren der Klinge war ein Zeichen dafür das nun die Pause begann, welche der Nagai sofort zu nutzen gedachte und sich im Schneidersitz niederließ. Den kompletten Zeitraum verbrachte er nun in Meditation um seine Kräfte wieder aufzufrischen. Nach der gesetzten Frist fuhren sie unverzüglich mit dem Training fort und probierten sich an dritten Schwierigkeitsgrad. Es war schon ziemlich an der Grenze dessen was sie bewältigen konnten, doch Enui beschloss nach einiger Zeit dennoch einen höheren Gang einzulegen.

Den Rest des Tages maßen sie sich mit den Droiden auf diesem Level, bis Enui wankend die Droiden zum Beenden des Beschusses aufforderte. Beide waren sie vollkommen am Ende und nur ihr Wille hielt sie noch aufrecht. Immer wieder hatte Enui seinen Schüler angefeuert, immer wieder hatte er ihm seine eigene, mit der Zeit aber schwindende, Überzeugung in seinen Kopf gesetzt dass sie es schaffen konnten. "Los weiter!" , war fast zu einem Mantra des heutigen Tages geworden, doch nach unzähligen Stunden konnten die beiden nun von sich behaupten ein gehörigen Schritt nach vorne gemacht zu haben.

Heute hatten sie beide ihren Grenzzaun ein Stückchen nach vorne geschoben. B.A. im Bereich seiner Machtausdauer, Enui im körperlichen Ausdauerbereich. Und ihr Zusammenspiel das vorher kaum bis nicht vorhanden gewesen war, konnte sich nun durchaus sehen lassen. Wie ein von Drogen voll gepumpter Junkie schwankte Enui ein wenig hin und her, aber er fühlte sich erschöpft und glücklich. Der Nagai beendete das Training für diesen Tag und wünschte B.A. eine geruhsame Nacht. Er selbst würde mit Sicherheit eine haben.

Einen kurzen Zwischenstopp bei der Dusche war noch machbar, dann jedoch war Schicht im Schacht und der Apprentice fiel ins Bett wie ein Stein und war sofort eingeschlafen. Am nächsten Morgen sah schon alles wieder sehr viel angenehmer aus, auch wenn Enui leichten Muskelkater hatte. Heute würde eben eine weniger körperbetonte Übung kommen müssen. Er suchte sich wie immer einen Trainingsraum aus um seinen Schüler in Empfang nehmen zu können. Dieser traf auch irgendwann ein und nahm wie üblich Platz.


Bevor ich mit der nächsten Übung fortfahre, gibt es noch Fragen?

:: Bastion :: Sith - Tempel :: anderer Trainingsraum () :: Enui :: Bosco
 
Sith-Orden - Trainingsraum II - mit Radan

Camie lächelte, Radan verfiel immer mehr den Zorn und das war genau das was sie wollte. Er sollte heraus finden, welche Kraft im die dunkle Seite schenkte. Doch musste er sich unterwerfen und begreifen was für ein kleines Licht er wirklich im Orden war. Doch wurde ihr Lächeln jetzt boshaft.

“Die zweite hand abzuschlagen wäre zu milde, mein Schüler.“

Mit einer schnellen Bewegung hatte die Inquisitorin das eine Lichtschwert von seinem Hals gelöst und stieß es nun zwischen seine Beine. Der Stoff an Radans Hose hatte sich genau im Schritt geschwärzt, er musste die Hitze ihres Lichtschwerts im Genitalbereich deutlich spüren.

“Du besitzt einen Stolz, der hier falsch ist, Radan. Mit deinem Eintritt im Orden hast du auch gleich dein Treue zum Imperium und zum Imperator erklärt.“

Bei ihren Worten bewegte sie den griff des Schwertes langsam von sich weg, was die Klinge an einen immer gefährlicher werdenden Winkel brachte.

“Oh nein dich zu töten wäre nur eine Belohnung für dich. Radan, ich weiß das du ein Krieger bist, man sieht es in deinen Augen, so werde ich dir garantiert nicht den Gefallen gewähren in einem Kampf zu sterben.“

Ihre Mine wurde wieder ernst und unergründlich, während sich das Schwert noch ein Stück nach vorn bewegte. Camie würde ihm sicherlich dieses Edle Stück abtrennen wenn er sich nicht bald eingestand wer hier wem unterlegen war. Warum machte er es sich nun so schwer.

Sith-Orden - Trainingsraum II - mit Radan
 
[Bastion, Ordensgebäude, Trainingsraum]- Charon, Camie, Alisah, Radan

Charon verfolgte die kleine Szene zwischen Radan und Alisah sowie Camies späteren Abgang in Begleitung des gefallenen Jedi ohne sich zu einem Kommentar genötigt zu sehen.
Die Bitte der Sith barg lästige Pflichten ? doch ebenso Möglichkeiten. Radan hatte Charon gezeigt, dass noch zu viel einer Jedi in Alisah zurückgeblieben war. Andere Meister mochten sich damit zufrieden geben, doch nicht er. Er war der Wächter des Ordens.
Wenn Radan also auf dem Weg der Läuterung fortschritt, würde auch Alisah davon profitieren ? und bei ihrer nächsten Begegnung mit ehemaligen Ordensgenossen nichts empfinden als den Willen zur Vernichtung. Wenn Charons Arbeit beendet war, würde sie keine Gnade mehr zeigen können. Nicht vor ihren Freunden. Und nicht vor ihrem Bruder.
Schließlich entschied Charon, dass das über seiner Schülerin lastende Schweigen lange genug gedauert hatte.


?Er wird es lernen, sich wie ein Sith zu verhalten??, sagte der Inquisitor leise. ?Sein Stolz wird es ihm leicht machen, sich anderen überlegen zu fühlen. Vielleicht wird er überhand nehmen und ihn vernichten, vielleicht nicht. Ein jeder Sith ist permanenten Prüfungen ausgesetzt. Und egal, was auf Malastare passiert ist ? du lebst.?

Der Inquisitor ließ ein schauriges Lachen ertönen.

?Und nur ein lebendiger Sith kann sich als stark erweisen, nicht wahr? Radan mag zwar nun den Rang eines Apprentice bekleiden, doch weißt du bereits so viele Dinge mehr über den wahren Pfad der Sith als er. Doch wie er sich hier einer Prüfung stellen musste, wird auch dir eines Tages eine Prüfung begegnet. Allerdings werde nicht ich es sein, der sie dir auferlegt.?

Der Wächter wandte sich ab. Aus einem nahe gelegenen Raum ? vermutlich jenem, in den Lady Reven sich mit Radan zurückgezogen hatte ? empfing er leichte Signale, die darauf schließen ließen, dass die Sith dem gefallenen Jedi ihren Standpunkt auf eine ganz exquisite Weise klarmachte. Eine Methode, die in Alisahs Fall indes nicht fruchten würde. Ihr Wert für den Orden war zu unermesslich.

?Ich spüre deine Ungewissheit. Deine Furcht, zu versagen. Du wirst feststellen, dass für derlei Empfindungen bald kein Platz mehr ist. Der Orden befindet sich im Wandel, Alisah. Der Imperator ist zurückgekehrt und hat seine treuesten Vasallen um sich gesammelt ? bis auf mich, da er ebenso wie ich weiß, was meine Aufgabe ist. Doch nicht alle treuen Diener des Imperators sind, was sie vorgeben? innerlich haben sie bereits Verrat am Orden begangen.?

Unvermittelt drehte die Gestalt des Wächters sich in einer fließenden Bewegung um und fixierte Alisah mit ihrem finsteren, starrenden Blick.

?Ihre Überheblichkeit wird den Jedi das Überleben sichern, wenn wir nicht die richtigen Maßnahmen ergreifen. Ich will, dass du dich vor ihnen hütest ? du wirst sie erkennen. Vielleicht werden sie an dich herantreten, wegen deines Erbes, wegen deines Potentials oder wegen deiner Nähe zu mir. Du ahnst noch nicht, wie wichtig du bist. Doch ich weiß, dass du nicht versagen wirst.?

Charon lächelte und für einen Moment lag in dieser so ungewohnten mimischen Verzerrung etwas wie Stolz.

?Weißt du es auch??

[Bastion, Ordensgebäude, Trainingsraum]- Charon, Alisah
 
[ Bastion ? Thronsaal ]

? Phollow ? Arica ? Allegious ? Jolina ? Nexx ?​

Innerlich nickte Phollow die Antworten der Beteiligten ab; so konnte nun also das Ritual, dass er erdacht hatte, beginnen. Arica und Allegious hatten ihre Inquisitoren-Schwerter dabei und waren bereit. Die beiden Schüler wussten wohl noch nicht genau, wie ihre Rolle in diesem Spiel war; aber sie war wichtiger als sie es vermutlich erahnen würden. Sie würden der schneidene Punkt sein, ob ihre Meister diesen Saal lebend verlassen würden; unabhängig davon, wie mächtig die Inquisitoren waren. Auch wenn der junge Sith Lord nicht die Veranlagung dazu hatte, würde dieses Ritual nun überaus interessant werden.

Absolute Loyalität. Die gegeben werden muss.
Absolutes Wissen. Die Gabe eine der schwersten Techniken zu meistern.
Absolute Macht. Die durch Anwendung der Technik zum Vorschein treten wird.
Absoluter Gehorsam. Dem Orden der Sith gegenüber, die Schüler durch die eigenen Lehren erstarken zu lassen.
Absolutes Vertrauen. Das erneut ein Opfer bringen muss.
Absolutes Siegen. Das durch das Bestehen des Rituals erfüllt war.

Die Grundpfeiler des "Path of Phollow"; sie hallten durch den Raum und bildeten die Einleitung dessen, was nun folgen würde.

Schwört euren Schwur, den Schwur des "Path of Phollow". Danach vollzieht das Ritual und erwartet meine Worte, um das Geschenk zu empfangen.

Erwartungsvoll glitt sein Blick von Allegious zu Arica. Sie beide sollten um den exakten Schwur nur zu genau wissen. Nun war es an der Zeit, ihn zu sprechen und das Ritual zu vollziehen; und dann seine Worte zu erwarten, die ihr Geschenk sein sollten.

[ Bastion ? Thronsaal ]

? Phollow ? Arica ? Allegious ? Jolina ? Nexx ?​

Der Schwur:

Hiermit schwöre ich, Darth [Name], meinem Imperator Darth [Name] ewige Treue.
Ich schwöre, mein Wissen und meine Macht in seinem Sinne einzusetzen; für den Fortbestand und die Macht des Orden der Sith und des Imperiums.
Ich schwöre, dass mein Leben meinem Imperator für immer gehört; und ich werde es hier und jetzt beweisen oder sterben. Mit Blut und Tat.
 
Bastion - Stih Orden - Gänge


JAnem eilte durch die düsteren Gänge des Sith Orden, der mit Materialien erbaut worden war, die aus seiner Heimat stammten. Diese gaben ihm ein elegantes und zugleich unheilvolles Ambiente auch wenn nur der Inquisitor als Chiss tatsächlich sehen konnte welche Farbenspiele sich in dem Marmorähnlichen Gestein bildeten.

Noch immer wallte der Zorn in Janem. Zorn über diesen Wichtigtuer Allegious. Er schien sich berufen zu sehen den Orden "ethisch" rein zu halten dabei verdiente niemand den Janem die Bezeichung Sith so so wenig wie der Cyborg-Ähnliche Noghri. Mehr Maschine als Lebewesen hätte er schon lange den Tod verdient. Er war eine Groteske und als eine solche würde Janem ihn auch hinwegfegen. Der junge Chiss lächelte in sich hinein. Sollte er ruhig denken er hätte alles im Griff. Aber durch sein brutales zugreifen unter den Sith trieb er immer mehr Anhänger zu Janem. Je mehr Repressalien durch Allegious umgesetzt wurden umso mehr wuchs die Unzufriedenheit unter den Sith. Janem konnte es spüren. Die Zeit war bald reif. Welcher Sith fühlte sich schon wohl unter einem Imperator der einen Cyborg benutzte um den Orden zu säubern? Oh ja Bald würde sich eniges ändern...

Ein Adjutant des Imperators zu erkennen an den Abzeichen seiner Uniform übermittelte Janem einen Befehl des Imperators. Er sollte sich bei ihm einfinden und seinen vertrauenswürdigsten Schüler mit sich bringen. Ein Rital stand bevor... Janem sollte sich bereit halten und auf weitere Instruktionen warten. Der jugne Chiss überlegte kurz... Zion... sein Schüler war mittlerweile zurück und Janem dachte daran ihn zum Imperator mitzunehmen wenn die Zeit reif war.

Der Inqusitor mchte sich auf die Suche nach seinem Schüler und fand ihn schließlich mit Vejd'r zusammen. Er führte beide in sein Quartier, da das was er zu sagen hatte nicht für fremde Ohren bestimmt war. Janem legte seine schneeweisse Robe und fixierte die beiden mit seinen rotglühenden Augen.


Allegious dieser eingebildete Bantha-Bulle wütet durch den Sith Orden und verbannt willkürlich Sith. Vor allem aber potentielle Anhänger die wir noch gebrauchen könnten. Wir müssen daher sehr vorsichtig sein und sobald wie möglich ausserhalb des Ordens eine Kontaktmöglichkeit mit unseren Brüdern aufbauen.

Janem machte eine Pause.... Dann presste er die beiden Krieger mit der MAcht zu Boden und sprach er weiter.

Ihr beiden seid derzeit eine der wichtigsten Stützen die ich noch habe. Daher Zion und weil du mittlerweile die Kenntnisse und Fähigkeiten eines Adepten bei weitem hjinter dir gelassen hast mache ich aus dir einen Sith Apprentice. Du warst ein gelehriger Schüler. Lerne beständig weiter und ein Platz untern den mächtigsten Sith an meiner Seite ist die gewiss.

Dann wandte er sich Veyd'r zu:

Auch du hast mittlerweile viel gelernt und die Zeit ist reif für dich die Kammer von Korriban zu besuchen. Ich werde dort mit dir das Ritual vollziehen, dass dich zu einem Sith machen wird, ohne Einschränkungen. Erhebet euch jetzt. Nach dem Ritual muss einer von euch beiden mich zum Imperator begleiten sobald er mich ruft. Wer ist bereit diese Bürde zu tragen?


Bastion - Stih Orden - Gänge
 
[ Bastion • Thronsaal ] • Phollow • Arica • Allegious • Jolina • Nexx •

Jolina tat gut daran, seine Entschgeidung für sie nicht als Zwang auszulegen. Sie folgte ihm aufs Wort, tat war immer ihr von ihm geheißen wurde und wagte es nicht an seinen Worten zu zweifeln, zumindest nicht in dieser Stunde. Sie war nicht wirklich aufmüpfiger Natur, aber ihre Neugier birgte die Gefahr ihr das eine oder andere Mal ein Bein zu stellen. Sie würde in Zukunft aufpassen müssen. Allegious hoffte inständig, dass Jolina es nicht wie ihre Vorgängerinnen es vorzog, sich nach der Beförderung zum Apprentice aus dem Staub zu machen, sondern dass sie es vorzog stattdessen noch eine Weile in der Nähe ihres Meisters zu verweilen. Sie war wie alle Schüler ein Roh-Diamant. Aber die Vergangenheit hatte ihn gelernt, dass es nur zu leicht geschah, dass junge Schüler in ihrer Gier nach Macht, die Kontrolle über die dunkle Seite nicht ausüben wollten. So gelangten sie wesentlich schneller an ihr Ziel, aber der Preis war dafür um ein Vielfaches höher. Wenn er bei Jolina noch weiterhin Druck ausüben konnte, über den Apprentice Status hinaus, war er sich sicher sie perfekt schleifen zu könnnen. Erst dann würde sie wahrhaft formvollendet sein.

Phollow sprach die Worte, die das Gerüst des Rituals darstellten. Absolute Loyalität. Ja, der Imperator hatte so recht. Sein Blut würde nun für das Vertrauen hergegeben werden müssen. Wenn er vermochte diese Hürde zu überwinden, standen ihm alle Türen und Tore offen. Dann gab es keine Geheimnisse mehr für ihn. Dann war die dunkle Seite der Macht in ihm endgültig besiegt. Viel zu lange hatte sie versucht, seinen Weg schon weit vorher zu beenden. Doch sie war immer gescheitert, weil er stärker war und weil er wußte, wem er zu dienen hatte und damit die Last des Kampfes mit der dunklen Seite auf eine viel obstrusere Art trugen mußte. Das Ritual war zweiteilig. Der erste, und wohl viel wichtigere Teil war die Erkenntnis des Vertrauens. Anderweitig gab es nur den Tod. Wenn dem Imperator Zweifel kamen würde er nicht zögern, ihnen die lebensrettende Technik vorzuenthalten. Dann bleib ihm selbst nur noch der Staub seiner vielversprechenden Laufbahn... und einige metallische Komponenten, die nicht so schnell zerfallen würde und stumme Zeugen über Jahrhunderte hinweg seines Scheiterns sein würden und nachkommende Sith warnen würde.

Absolutes Wissen. Sicherlich war die Technik die ihnen hoffentlich erörtert wurde, eine sehr schwierige. Doch war sie ebenso schwer wie etwa die Technik des Machtsturms? Er wußte es nicht, denn er wußte viel zu wenig über jene Technik die ihnen beigebracht werden würde. Seltsamerweise hatte er nichts in den unzähligen Kopien der hier auf Bastion im Sith-Orden ansässigen Bibliothek über jene lebenserhaltende Technik gefunden. Wie lange hatte Phollow seinen Aufstieg zur Macht geplant, dass er in solcher Vorraussicht dafür gesorgt hatte, dass niemals jemand hinter das Geheimnis jener Gabe alleine gelangen konnte. Niemand würde einen schweren Kampf, eine große Schlacht schwerverletzt überstehen können, solange der Imperator nicht die Notwendigkeit sah, jenem diese Gabe zu gewähren und ihn diese anwenden zu lassen. Sicherte dies nicht auf gewisse Art eine Unsterblichkeit des Imperators. Er verspürte eine leiche Gänsehaut auf seinen noch funktionsfähigen Teilen seines einstigen Körpers, als Bilder eines kämpfenden Imperators vor seinem geistigen Auge aufblitzten. War er verwundet, wendete er jene Technik an, war wieder gesund und sein Kontrahent doppelt geschwächt. Niemand konnte den Imperator besiegen! Außer jenen denen er diese Technik beibrachte. Eine Stärke und Schwachstelle zugleich.

Absolute Macht. Wie lange hatte er auf dieses Ziel hingearbeitet. Damals, als er auf dem Balkon des hiesigen Gebäudes mit dem alten Imperator und seinem einstigen Meister, dem heutigen Imperator gestanden hatte, und erstmals es vermocht hatte, die Macht anzuwenden. Damals, auf dem Schiffsfriedhof, als er in seiner maßlosen Arroganz geglaubt hatte, eine Sith besiegen zu können und schnell und schmerzhaft gelernt hatte, dass es keine größere Macht zu meistern galt, als die der dunklen Seite. Als er zum Apprentice im Garten des Sith-Ordens befördert wurde, von Darth Arthious. Als er die Kammern Korribans durchschritten hatte und ein anderer geworden war. Als er sein Inquisitor-Schwert empfing und dafür sein Sith-Taith für immer verlor. Er brauchte es seitdem auch nicht mehr. Er war zu etwas Größerem geworden, etwas das über die Kammern Korribans erhaben war, ohne jedoch ihre Lektion jemals zu vergessen. Und nun... erklomm er die letzte Stufe zur ultimativen Macht. Ihm stand jede Möglichkeit dann offen. Jede.

Absoluter Gehorsam. So war es schon immer gewesen. Sicherlich war die Sith vermessen auf ihre eigene Macht. Natürlich war jeder in erster Linie darauf bedacht seinen eigenen Machteinfluss zu vergrößern. Aber es gab Grenzen. Die Grenze war seit jeher der Imperator gewesen. Er einte die Masse der egozentrischen Sith. In ihm hatten sie immer einen Fokus ihrer Macht gefunden und ihre eigenen Grenzen. es konnte immer nur einer herrschen. Das war eine der wichtigsten Lehren und Traditionen, die seit jeher versucht wurden, von Meister zu Schüler weiterzugeben. Ein Sith allein, war nichts. Denn er konnte mit all seiner Macht nichts gegen verblendete Macht-Nutzer ausüben. Es brauchte dazu Verbündeter, eigener Schüler und eigener Meister. Und so oft sie auch drohten, sich selbst zu spalten, so war die Kraft und Authorität des Herrsches des Imperiums stets der Grund gewesen, sich gemeinsam auf den wahren Feind zu konzentrieren. Auch dieses Mal würde das der Fall sein. Der Imperator würde die Fronten erneut einen und zusammenführen, und Allegious würde folgen, sofern es der Wunsch des Imperators war. Loyalität.

Absolutes Vertrauen. Für wahr. Er brachte erneut ein Opfer. Doch das fiel ihm nicht schwer. Phollow hatte ihn seit seiner Ankunft auf Bastion begleitet gehabt. Selbst als er dem heutigen Imperator unterschwellig mit Mord gedroht hatte, bewahrte Phollow seinen Zorn und bewies prophetische Weitsicht. Er hatte sich seiner ersten Zeit angenommen, hatte ihn zu seinem Schüler ernannt. Und so war ein Band entstanden. Ein Band wie es nur eines zwischen Sith Lord und Sith Schüler gab. Er hatte ein Attentat auf seinen Meister verhindert. Und dann gab er die Ausbildung Allegious an seinen eigenen Meister ab. Damals hatte er nicht verstehen können. Er ließ sich von der dunklen Seite der Macht treiben, ohne dabei die Fakten von den Einflüsterungen zu trennen. Heute verstand er. Er verstand alles. Es fiel ihm nicht schwer diesem Mann zu vertrauen. Er vertraute niemandem, nicht mal Arica wirklich, Phollow war in der Tat der Einzigste, denn erst vor wenigen Stunden hatte er gelernt, dass es für einen Schüler einfach war, den Meister zu verraten. Bei ihm war das jedoch anders. Er würde seinen Meister nie verraten. Loyalität.

Absolutes Siegen. Er mußte dabei unwillkürlich an den Kodex der Sith denken, insbesondere an den letzten Teil. "Der Sieg zerbricht meine Ketten!" Die Ketten. Jene die einen solange anhaftetem, solange man nicht über alle Anderen erhaben war. Mit dem Sith Executor unterstand er nur noch dem Imperator. Doch waren das nicht immer noch Ketten, die seinen endgültigen Sieg verhinderten? Nein, es gab keinen Zweifel an den Worten des Imperators. Loyalität. Wenn er dieses Ritual bestand, waren seine Ketten in Stücke gerissen. Dann besaß er greznelose Freiheit. Was bedeuteten Flotten und Armeen, was bedeutete Leben, wenn man den Tod übergehen konnte? Alles war möglich mit der dunklen Seite der Macht. Und wenn er erst Executor war, würde Phollow ihn gewiss in den letzten Geheimnissen der dunklen Seite instruieren. Es war nur noch eine Frage der Zeit, eine Frage von Minuten. Dann würde er Gewissheit haben, und die Galaxis würde bald vor den mächtigsten Sith erzittern.

Er blickte kurz hinüber zu Arica. So zerbrechlich. Er zweifelte an ihrer Fähigkeit, sich in diesem Ritual behaupten zu können. Ein langer Weg lag auch hinter ihr. Doch Gewissheit gab es für sie, im Gegensatz zu ihm nicht. Notfalls würde er eben alleine von den letzten Geheimnissen des Imperators erfahren. Kurz blitzten seine teils künstlichen, teils echten Zähne auf. In der Tat wäre das sehr... bedauernswert. Doch wenn sie nicht überlebte, würde ihm auch mehr Arbeit zuteil werden. Vielleicht würde er sie gegebenfalls in seiner Großmut unterstützen und dafür Sorge tragen dass sie durchkam. Später konnte sie immer noch ihrem Schicksal, wenn auch verspätet entgegentreten. Doch besaß er das Recht dazu, an solcherlei Dinge zu denken? Oblag es nicht dem Imperator zu entscheiden wer würdig war und wer nicht. Ihm oblag es, und nicht Allegious.

Es war Zeit für den Schwur. Phollow forderte ihn ein. Wollte er sich damit der Treue seiner Inquisitoren versichern? Dadurch, dass sie Worte aussprachen, die nicht ihren eigenen Gedanken entsprangen? Doch der Imperator würde spüren, wenn Falschheit in ihren Worten lag. Und dann, so war er sich sicher, würde es kein Geschenk geben. Kurz glaubte er ein Auflachen zu hören, das drohte, wenn der Imperator entschied, dass sie nicht der Geschenke würdig waren. Wie erbärmlich ein solcher Tod ein würde. Wie unehrenhaft. Doch Ehre half einem Todgeweihten ebenso wenig wie dem Lebenden. Ehre wurde niemandem zuteil, schon garnicht demjenigen der um sie bat. Eine Lektion die Allegious nur allzu gut mittlerweile verstand. Er war schon lange über die Relikte der Noghri-Kultur erhaben. Ehre, Ruhm... Floskeln, mehr nicht.

Erst jetzt hob er den Kopf und blickte seinem Herren ins Angesicht. Der Adressat sollte wissen, wen der Halb-Cyborg meinte. Seine Hände umklammerten den Griff seines Inquisitor-Schwertes nur noch fester. Seine Anspannung stieg. Er ließ die dunkle Seite der Macht durch sich hindurchfließen, ließ zu, dass sich sein Blut mit den Essenzen ihrer Macht füllte. Zuversicht durchströmte ihn. Er war stark, stark genug um die Prüfung zu bestehen. Er würde nicht scheitern, jetzt war es ihm klar. Der Rest der Anwesenden schienen nicht mehr Anwesenden zu sein. Nur er und der Imperator.


Hiermit schwöre ich, Darth Allegious, meinem Imperator Darth Phollow ewige Treue.
Ich schwöre, mein Wissen und meine Macht in seinem Sinne einzusetzen;
für den Fortbestand und die Macht des Orden der Sith und des Imperiums.
Ich schwöre, dass mein Leben meinem Imperator für immer gehört;
und ich werde es hier und jetzt beweisen oder sterben.
Mit Blut und Tat.​

Noch fester umklammerte er seinen Griff. wenn es noch seine echten Hände gewesen wären, hätte man das Fleisch Weiß hervortreten sehen können. In dem Bruchtteil einer Sekunde, für alle Anwesenden mit der Macht jedoch gut wahrnehmbar, richtete Allegious die Klinge auf seinen noch verbliebenen Teil seines Brustkorbes. Er zögerte. Einen weitaus geringeren Teil einer Tausendstel Standard-Sekunde. Dann stieß er sich die Klinge in den Leib. Er spürte die Rippen und ihren Widerstand. Er mußte mit Druck nachsetzen, und erst dann, mit einem Knacken, gaben die Rippen nach und zogen sich in andere Gegenden seines Körpers zurück, wo sie den unaufhaltsamen Vorstoss der Klinge nicht beeinflussen konnten. Langsam drang die Klinge zur Mitte seines Zentrums vor. Die Spitze durchbohrte seine Lunge. Der künstliche Lungenflügel versuchte den echten vom künstlichen abzutrennen und arbeitete auf Hochtouren um die nun mehr doppelte Belastung zu kompensieren. Innerlich schrie Allegious auf. Der Schmerz betäubte seine Sinne. Es wurde dunkel um ihn herum. Der Katatonie anheim fallend arbeiteten nur noch seine Hände, eher einem Automatismus gleich, als einem beabsichtigten Vorhaben.

Die Klinge trat rücklings aus dem Körper. Für einen kurzen Moment sah er wieder klar und nahm wahr, wie der Imperator immer noch vor ihm stand. Seine Anzeigen spielten verrückt. Hunderte von Fehlermeldungen versuchten sein Bewußtsein zu erreichen, sein Exitus stand bevor, doch der Schmerz betäubte seine sonst so üblichen Überlebens-Instinkte. Ein kurzes Stöhnen entglitt seinen künstlichen Stimm-Bändern. Mit einem Ruck zog er die Klinge aus seinem Leib und ein Schwall roten Blutes entglit seinem Körper kurz nach Herausnahme des Fremdkörpers. Sein Blut benetzte mittlerweile die untere Hälfte seines Körpers. Erneut nahm er kurz den Imperator in seiner vollen Größe wahr. Nur er konnte ihn jetzt noch retten, wenn er ihn für würdig befand. Mit dem erneuten Ausblenden des Mannes, dem er alles bis jetzt zu vertrauen hatte, fiel er nach vorne. Sein Blut lief in die Holzschüssel, doch Allegious war wie in Trance. Nur leise, widerhallend, nahm er die Worte Arica's wahr. Das Blut in der Schüssel lief bereits über...


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