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Cal-Seti

Dieses Thema im Forum "Projekt Star Wars Rollenspiel" wurde erstellt von Kael Reed, 8. November 2018.

  1. Kael Reed

    Kael Reed König der Halbblüter und BS-OL

    Zuletzt bearbeitet: 9. November 2018
  2. ReedsSpirits

    ReedsSpirits Podiumsbesucher

    [Torranix-Sektor - Cal-Seti System - Cal-Seti - Ramsees Hed - Kommandostand "Soruus Systems Army"]

    Mit missmutiger Miene starrte General Lloyd McFerran auf das Taktische Display und verfolgte wie sich die vier Evakmar Transporter immer näher Richtung Erdboden bewegten. Weitere 300.000 Yevethanische Invasionskräfte, frisch eingeflogen aus dem Inneren des Clusters, da war er sich mehr als nur sicher. Bereits nach der ersten Landung waren ihnen die Schwarzblüter überlegen gewesen. In Mannstärke und Equipment... wenn er es nüchtern betrachte konnte er sich glücklich schätzen mit General Remus von Alderaan einen ebenso altgedienten und fähigen Offizier an seiner Seite zu haben, sonst wäre es der Soruus Systems Army wahrscheinlich bereits wie vielen anderen Imperialen Detachments im Cluster ergangen. Zwei volle Imperiale Armeen, die 33. und die 34. Core Army waren auf Cal-Seti als Schnittstelle in den Koornacht-Cluster stationiert worden. Eine Stationierung die einem bis vor einiger Zeit eine schöne Auslaufzeit der letzten Dienstjahre garantiert hatte... jetzt jedoch sah sich der Sechzig Jahre alte General der wahrscheinlich prekärsten Lage seiner gesamten Karriere gegenüber. Innerhalb einer Woche hatte er zusehen müssen wie jede seiner Taktiken und sauber zurechtgelegten Manöver an der Yevethanischen Welle verpufft war, die über den Planeten hinwegschwemmte. Bereits in ihrem ersten Orbitalen Angriff hatten sich die Rebellen die Raumüberlegeneit gesichert und die Systemflotte zu einem Rückzug gezwungen. Anstatt jedoch in einer gewaltigen Landeoperation mehrere strategisch wichtige Punkte anzugreifen hatten sich die Yevethaner dazu entschieden alle ihre Truppen auf einem einzelnen Brückenkopf anlanden zu lassen und damit ein perfektes Ziel für die Jäger und Bomber unter McFerrans Kommando dargestellt. In mehreren Schlachten an der nördlichen Polkappe gewannen die Yevethaner mithhilfe erbeuteter Luftabwehrgeschütze die Oberheit und dem Imperialen Kommando blieb nichts anderes übrig als die Luftüberlegenheit in die Hände der Angreifer zu legen, an einen Offensiven Einsatz von Bombern und Jägern war nun nicht mehr zu denken und sowohl McFerran als auch Remus von Alderaan waren nicht gewillt gewesen ihre Flieger in einen aussichtslosen Kampf zu schicken.

    Anstatt dem Feind nun weiterhin entgegen zu rücken, hatte er, Lloyd McFerran sich zu einem Rückzug in Richtung Äquator entschieden... natürlich nur im Bestreben eine bessere Position zu erreichen und mit der 34. Army im Rücken zu kämpfen. Eine Entscheidung die sowohl Secretary Helmstad von der COMPNOR als auch Senior Colonel Preston von der CompForce nicht gut geheißen hatten. Am Ende war die CompForce selbst ausgezogen um die Yevethaner aufzuhalten. Imperiale mit dem Feuer der Jugend und ohne Angst vor dem Tod, manch einer würde sie Fanatiker schimpfen, zogen gegen die schier unerschütterlichen Nichtmenschen von N'zoth zu Felde. Seine Späher hatten von keinem einzigen Überlebenden berichtet, den Vorstoß der Hauptfront hatte die CompForce jedoch soweit verlangsamt das sich die 33. nach Ramsees Tharkata hatte retten können. Eine Todesfalle... ähnlich seiner jetzigen Situation war es eine Entscheidung aus dem Bauch heraus gewesen. Eine die er im Nachhinein bitter bereute. Viel zu spät hatte sein Kommandostab begriffen das man sie genau dorthin getrieben hatte. In einer Speerartigen Bewegung zerschnitten die Yevethanischen Streitkräfte die Verbindung zwischen der 33. und der 34. und schlossen den General und seine Truppen in Ramsees Tharkata ein. Nur durch den Vorstoß von Remus von Alderaan aus dem Süden der die Yevethaner im Wald von Yuculthan stellte gelang der 33. ein Ausfall aus der Stadt, deren Erstürmung sich in ein Massaker verwandelt hatte. Von einem Sieg konnte man da jedoch kaum sprechen. Im Endeffekt hatte sich die nun kombinierte Systemarmee nach Ramsees Hed am Hedden-Kap, in die Reichweite der mächtigen Luftverteidigung der Metropole zurück ziehen müssen. In den letzten 48 Stunden hatte McFerran mit seinen Korpsstäben lediglich einen Jagdkampf geführt um die Yevethaner davon abzuhalten die fliehende Zivilbevölkerung weiter abschlachten zu können. Je mehr Flüchtlinge nach Ramsees Hed kamen desto mehr potentielle Soldaten hatte er um von hier aus auszuhalten.

    Ihn aushalten lassen war jedoch nicht im Sinne der Yevethaner soviel war nun sicher. Die gigantischen Transporter verstärkten die Schätzungsweise noch immer etwa eine Million Mann starke Bodenstreitkraft der Rebellen. In den bisherigen Kämpfen war die 790.000 Soldaten Starke Systems Army auf knappe 580.000. Soldaten reduziert worden, von den ursprünglich 320 Jägern die ihnen zur Verfügung gestanden hatten war vielleicht noch ein Drittel einsatzbereit... Der Angriff auf Ramsees Hed stand kurz bevor und so wie es aussah würde die im Norden in den Bergen lagernde Yevethanische Armee mit den nun landenden auf etwa das doppelte aufgestockt werden... eine Differenz von etwas mehr als 20.000 Mann. Dafür hatten die beiden Generäle die Schwere Artillerie der Stadt auf ihrer Seite, kannten das Gelände wie ihre Westentasche und vor der Hauptfront schützten sie dicke Mauern. Leider mussten sie sich ebenfalls um den Schutz der Zivilbevölkerung kümmern, nachdem der Gouverneur leider vor Furcht fahnenflüchtig werden wollte... der ISB hatte sich dem Feigling angenommen. Dafür hatte McFerran persönlich gesorgt... auch um sein Ansehen bei seinem Beobachter der Partei weiterhin sicherzustellen.


    "Dem Kurs nach werden sie versuchen innerhalb der Stadtmauern zu landen. Jede verfügbare Flak soll die Evakmar ins Visier nehmen. Um die gegen unsere Tore prallende Streitmacht kümmern wir uns erst im Zweiten Step."


    "Ich stimme zu, über der Stadt können wir zudem unsere zurückgehaltenen Lufttruppen nutzen um den Transportern zuzusetzen. Ebenfalls können innerstädtische Bombardements den Yevethanern das vorankommen erschweren, sollten sie den ersten Ring durchbrechen. Ich übernehme Tango, Whisky, Echo und Romeo."


    Ohne zu seinem einige Jahrzehnte jüngeren Adligen Kollegen zu sehen nickte McFerran. "Dann teile ich meine Korps auf die verbleibenden fünf Sektoren auf und übernehme bei X-ray selbst das Kommando. Wir befestigen das Christianis- und das Arthious-Tor, beim Rest sichern wir uns mit Barrikaden und Minen fürs erste ab... Rayncrest, veranlassen sie das die Zivilisten in das Argos-Viertel gebracht werden, eventuell evakuiren wie alles nicht wehrfähige Personal aufs Wasser um uns Raum zu verschaffen. Innerhalb der Geschützreichweite dürfte es für die Yevethaner keinen Grund geben sie anzugreifen. General Remus, veranlassen sie das die Waffenkammern geöffnet werden und stellen sie Volksregimenter für den Notfall auf.", diesmal blickte Lloyd seinen Mitstreiter direkt an während sein Adjutant, 1st Lieutenant Rayncrest bereits von dannen huschte. Überraschenderweise lächelte General Lord Sevestus Remus von Alderaan. "Wenn wir hier untergehen sollen dann sorge ich persönlich dafür das diese dreckigen Nichtmenschen das mit einem hohen Blutzoll bezahlen.

    [Torranix-Sektor - Cal-Seti System - Cal-Seti - Ramsees Hed - Kommandostand "Soruus Systems Army"]
     
  3. Jade Takan

    Jade Takan Agentin des Imperialen Geheimdienstes

    [Torranix-Sektor - Cal-Seti System - Cal-Seti - Ramsees Hed – Jade´s Quartier] Jade Takan


    Jade Takan saß an ihrem Schreibtisch in ihrem Quartier und ging die Berichte zur aktuellen Lage durch. Einiges davon würde sie in ihrem eigenen Bericht für Black Sword erwähnen müssen. Jade war als Beobachterin vom Imperialen Geheimdienst nach Cal-Seti geschickt worden um die aktuelle Lage für die Task Force zusammenzufassen und weiter zu beobachten. Soweit Jade informiert war, waren die Yevethaner den imperialen Kräften in Mannstärke sowie in Equipment überlegen und rückten immer weiter vor. Allerdings konnte sie selbst wenig bis gar nichts tun. Sie war Zivilist, kein Soldat. Ja sie konnte sich verteidigen wenn es nötig war, am liebsten würde sie dies jedoch vermeiden. Ihre bevorzugten Mittel waren Täuschung und List. Aber das würde ihr hier nicht helfen. Mit einem Seufzen machte sie sich daran ihren Bericht zur aktuellen Lage zu verfassen und ließ auch ihre Einschätzung in den Bericht mit einfließen. Ihrer Meinung nach müsse schnellstmöglich Verstärkung in Form von Bodenstreitkräften geschickt werden, ansonsten würden sie hier nicht mehr allzu lange durchhalten. Als sie fertig war schickte sie ihren Bericht an Senior Special Agent Renée Winter, Jades Vorgesetzte bei dieser Operation.

    Wenige Tage später hatte sich die Situation drastisch verändert. Und das nicht unbedingt zum besseren für die Imperialen. Soweit Jade informiert war hatte der Feind sogar noch Verstärkung bekommen. Sicher war sie allerdings nicht, zu allem Übel hatten die Yevethaner auch einen Großteil der Luftabwehr-Stellungen erobert. Dies machte direkte Bombardements für die imperialen zu keiner geeigneten Option mehr.

    Sie verfasste erneut einen kurzen Bericht für Senior Special Agent Renée Winter und verließ wenig später mit einem Datapad ihr Quartier. Sie trug, ganz im Stil eines Feldagenten des Imperialen Geheimdienstes, Zivilkleidung, sodass sie nicht von normalen Zivilisten zu unterscheiden war. Das einzig Auffällige an ihrem Aussehen, waren die blau gefärbten, etwa schulterlangen Haare der jungen Frau. Sie schlenderte durch die Straßen der Stadt und prägte sich Details der Umgebung ein um im Fall der Fälle mögliche Fluchtwege parat zu haben. Dies war für Jade schon zu einer Angewohnheit geworden. Nun war sie auf dem Weg zu einem Treffen mit einem Informanten. Er sagte das er eine wichtige Datendisk für die Verteidiger hätte die sie nun überbringen sollte. Kurze Zeit später kam sie beim Treffpunkt an, einer Bar in einem etwas heruntergekommenen Stadtteil. Sie bestellte sich ein Getränk und wartete auf ihren Kontakt. Nach einer gefühlten Ewigkeit trat eine ihr bekannte Person an ihren Tisch. Ah da sind sie ja.Sagte Jade in kühlem Ton und musterte ihren gegenüber aufmerksam. Der Mann ließ sich auf dem Stuhl ihr gegenüber nieder und nickte. Er wirkte nervös und sah sich mehrmals um. Jade seufzte genervt. Ihr wirkt nervös. Gebt mir einfach die Disk und dann trinken wir erst mal zusammen um keinen Verdacht zu erregen. Meinte die junge Frau und nahm die unter dem Tisch gehaltene Datendisk entgegen. Was genau auf der Disk war wusste Jade nicht. Das würden die Analysten des Imperiums klären nachdem sie diese überbracht hatte. Dann hob sie ihr Glas. Auf unser Wiedersehen nach so langer Zeit mein alter Freund.Sie hob ihr Glas um mit ihm anzustoßen und plauderte noch etwas mit dem Mann über Gott und die Welt.

    Etwas später verließ sie die Bar wieder und machte sich auf den Weg zu einem vorher vereinbarten Treffpunkt um die Disk an ihre Vorgesetzte zu übergeben. Die Stimmung in der Bar hatte Jade ganz und gar nicht gefallen. Es war bedrückend gewesen und Jade hätte schwören können dass zwei der anwesenden Gäste die junge Frau bis zuletzt beobachtet hatten. „Hey Schönheit. Wo soll´s denn so schnell hingehen?“ Jade blieb stehen, drehte sich allerdings nicht direkt um als sie die Stimme hinter sich hörte. Als sie sich dann umdrehte erkannte sie die beiden Gäste aus der Bar wieder. Beide Männer schienen angetrunken. Als die beiden nun auf die junge Frau zukamen wich Jade in eine Gasse zurück. Zumindest so weit wie es die Gasse zuließ. Sie fluchte innerlich. „Wieso bist du denn so schnell wieder verschwunden? So eine hübsche Frau wie dich sieht man in diesen Zeiten selten. Was wolltest du denn in der Bar?“ Jade verzog angewidert das Gesicht als der Mann ihr ganz nah kam. Unangenehm nah. Sie legte eine Hand auf das Messer, welches sich in einer speziellen Tasche in der Innenseite ihrer Jacke verbarg. „Ihr habt keine Ahnung mit wem ihr euch anlegt.“ Sagte Jade und stieß den Mann kräftig von sich weg. Dieser fluchte erzürnt als er zurückstolperte und fast das Gleichgewicht verlor. Bevor er sich auf sie stürzen konnte zog Jade in einer flüssigen Bewegung das Messer und sah die beiden unbewaffneten Männer herausfordernd an. „Verschwindet von hier, bevor einem von euch noch etwas passiert.“ Sagte die Frau warnend und die beiden Männer zogen ab. Jade entspannte sich und steckte das Messer wieder weg. Glück gehabt, dachte sie und ging weiter in Richtung des Kommandostandes um die Disk sowie ihren Bericht an die sich nun in Ramsees Hed befindlichen Verteidiger zu übergeben.

    Als sie bei dem Komplex ankam wurde sie von zwei Soldaten aufgehalten.
    Zivilisten haben keinen Zugang zu diesem Komplex.“ Jade verdrehte die Augen und zog die Datendisk sowie das Datapad mit ihrem Bericht heraus. Ich muss zu General McFerran. Ich habe wichtige Informationen für ihn. Gerade als der Soldat etwas erwidern wollte trat Senior Special Agent Winter zu ihnen und sah zu Jade. Lasst sie durch. Sie gehört zu mir.Sagte sie und Jade lächelte. "Gut das ihr hier seid. Ich habe schon auf ihren Bericht gewartet." Sagte Winter als sie Jade bedeutete ihr zu folgen. Sie ließ sich von Winter zu McFerran bringen. Als sie den Raum betraten in dem die beiden Generäle standen drehten diese sich um und musterten die Frau in Zivil überrascht. Jade überließ es Winter sie vorzustellen. "Darf ich ihnen Jade Takan vorstellen? Sie ist hier auf Cal-Seti als Beobachterin eingesetzt." Als sie den Generälen gegenüber stand nickte sie ihnen zu. General McFerran. Ich habe wichtige Infos für sie.Sagte sie und überreicht ihm die Datendisk. Ihr Datapad mit dem Bericht hatte sie zuvor ihrer Vorgesetzen übergeben.

    [Torranix-Sektor - Cal-Seti System - Cal-Seti - Ramsees Hed - Kommandostand "Soruus Systems Army"] Jade Takan, Renée Winter (NPC), Lloyd McFerran(NPC) , Lord Sevestus Remus (NPC)
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Dezember 2018
  4. ReedsSpirits

    ReedsSpirits Podiumsbesucher

    [Torranix-Sektor - Cal-Seti System - Cal-Seti - Ramsees Hed - Kommandostand "Soruus Systems Army"] General Lloyd McFerran, General Lord Sevestus Remus von Alderaan

    In Kombination mit dem beinahe schon wilden Gesichtsausdruck entlockte Sevestus Remus seinem Waffenbruder durchaus ein lächeln. Rayncrest eilte bereits zur Tür hinaus und wenn sich McFerran umsah dann war klar das die nächste Sitzung bereits in der Bunkeranlage und nicht im offiziellen Militärischen Hauptquartier des Planeten stattfand. Hier im früher tiefesten Imperialen Raum leisteten sich Offiziere noch ein wenig Luxus, so abseits der Großen Schlachtlinien des Glorreichen Sternenreiches. Aus diesem Grund hatte der Kommandostab in einer recht luxuriösen Altstadtvilla residiert die jetzt jedoch aus Sicherheitsgründen geräumt wurde. Bis die Generäle jedoch ihren Standort wechselten spielte dennoch hier die Musik, die Junioren waren bereits in ihre Sektoren unterwegs und mit seinem Partner in der Armeeführung ebenfalls auf dem Sprung hatte auch McFerran vor sich in einer oder zwei Stunden auf den Weg zu machen. Er würde mit der letzten Wagenladung Akten und Datenschränken fahren um auch wirklich sicher zu sein dass alle für ihn relevanten Informationen den Stnadort auch tatsächlich wechselten. Die Paranoia eines Alten Offiziers hatte sein Adjutant das einmal genannt. Schließlich wurde es draußen laut und zu seinem Leidwesen wurde McFerran auch relativ schnell bewusst warum, stürmte nur einige Sekunden später die so überaus korrekte und aalglatte SSA Winter mit einem weiblichen Anhang in den Kommandostand und präsentierte ihm die Frau als sie irgendein Gut mit dem er etwas anfangen sollte. Ein wenig angesäuert warf der Alte Soldat Sevestus einen Blick zu der ihm erneut versicherte das er hier mit dem Rest schon alleine zurecht kam und der Mann sich auf den Weg machen sollte. Soweit kam es noch das die Geheimdienste sich hier als die Herren in einem Militärischen Komplex aufspielten.

    "SSA Winter... ich erinnere mich nicht nach ihnen geschickt zu haben. Außerdem wäre mir neu das der Imperiale Geheimdienst Befugnisse vorweisen kann die sie in auch nur irgendeiner Weise dazu befähigen sich selbst bei mir vorzuladen. Mir wäre zudem nicht bekannt das es in mein Aufgabengebiet gehört mit ihren Beobachterinnen per Du oder überhaupt in Kontakt zu stehen außer sie möchten mir gerne tiefere Einsichten in ihre Organisationsstrukturen geben. Zuerst geht mir das Imperiale Sicherheitsbüro mit tausenden Anfragen auf den Geist und jetzt Reihen sich auch noch unsere Außendienstagenten ein? Sie haben dreißig Sekunden bevor ich sie herauswerfen lasse. Meine Zeit ist mit der Planung des anstehenden Gefechts vollständig ausgereizt und ihre Anfrage auf Exfill habe ich bereits wie oft abgelehnt? Drei Mal? Ihre Vorgesetzten werde ich das ebenfalls mitteilen."

    Er hatte keine Lust und keine Zeit um sich durch einen Haufen von Beobachterdaten zu wühlen die ihm die Frau da sehr wahrscheinlich vor die Nase hielt. Entweder sie erklärte sich unversehens was in Teufels Namen sie auch nur im Ansatz dazu veranlasste zu glauben sie könnte sich hier ein Privates Treffen mit ihm verschaffen oder er sorgte dafür das so etwas niemals wieder vorkam. Diese FRAU war so viele Meilen unter ihm, einem angesehenen General der Imperialen Streitkräfte das er es alleine schon als Affront betrachtete das man ihm so ein verweichlichtes weibliches Wesen zugeteilt... die sich mit einer in einen Farbtopf getunkten Adjutantin abgab. Aber was sollte man bei sowas auch erwarten...

    [Torranix-Sektor - Cal-Seti System - Cal-Seti - Ramsees Hed - Kommandostand "Soruus Systems Army"] General McFerran, Senior Special Agent Reneé Winter, Special Agent Jade Takan
     
  5. Jade Takan

    Jade Takan Agentin des Imperialen Geheimdienstes

    [Torranix-Sektor - Cal-Seti System - Cal-Seti - Ramsees Hed - Kommandostand "Soruus Systems Army"] Jade Takan, SSA Renée Winter (NPC), Lloyd McFerran(NPC)


    Jade sah zu SSA Winter als der General so ungehalten reagierte. Ihre Vorgesetzte hätte dies erwarten müssen, Jade hingegen war überrascht.General, bei allem Respekt, wir waren der Meinung das diese Datadisk ihre Analytiker interessieren könnte. Und da wir nicht riskieren wollen das nicht autorisierte Personen diese Disk sehen wollten wir sichergehen das die Disk da ankommt wo sie ankommen sollte.Erwiderte Winter ruhig. Jade konnte sich schon denken dass ihrer Vorgesetzten das Verhalten des Generals nicht unbekannt war. Manch einer würde die Agenten des Geheimdienstes durchaus schon als paranoid ansehen wenn man so weit ging wie in diesem Fall Jade und Winter. Aber das war angesichts der Tatsache das die Agenten oft auch auf feindlichem Territorium operierten nicht überraschend. Sie durften sich keine Fehler erlauben denn schon der kleinste Verdacht kann tödlich enden.Hatte ich sie darüber informiert dass wir unsere Vorgesetzten gebeten haben schnellstmöglich Verstärkung zu schicken? Das hatten wir bereits vor einigen Tagen getan.Sie wartete noch auf die Antwort des Mannes. „Wie dem auch sei General wir wollen sie dann nicht weiter aufhalten.“ Mit diesen Worten verließen Jade und Winter den Raum. Die Datadisk hatte Jade auf den Tisch gelegt.

    Im Gang sah Jade ihre Vorgesetzte zögerlich an.Meint ihr nicht dass es etwas riskant war? Der General scheint nicht viel von Frauen zu halten.Winter nickte.Das ist mir durchaus bewusst Takan. Aber wir mussten sichergehen das die Disk nicht von dritten gesehen wird.Jade nickte und ging dann mit Winter zum Ausgang. Die blauhaarige Frau verabschiedete sich von Winter und machte sich auf den Weg zu ihrem Quartier. Während sie durch die Straßen lief schossen ihr mehrere Gedanken durch den Kopf. Was wäre wenn der General die Disk einfach einbehielt? Dann würden Winter und Jade nie an die Daten auf der Disk kommen. Als die junge Frau in ihrem Quartier ankam ließ sie sich erschöpft an ihrem Schreibtisch nieder. Gedankenverloren sah sie aus dem Fenster und seufzte leise. Sie hoffte die Verstärkung um die sie gebeten hatte würde bald eintreffen. Mit diesem letzten Gedanken schloss sie die Augen und schlief an ihrem Schreibtisch sitzend und den Kopf auf die Tischplatte gelegt ein.


    [Torranix-Sektor - Cal-Seti System - Cal-Seti - Ramsees Hed – Jades Quartier] Jade Takan
     
  6. Mile Toral

    Mile Toral Imperialer Kommodore | Jedi-Pate a.D. Premium

    [Hyperraum zum Treffpunkt vor Cal-Seti | VSD II Euminis | Brückenturm |Brücke] Commodore Toral, Captain Tade (NSC) und die Brückenbesatzung (NSCs)

    Der Sprung nach Cal-Seti dauerte nicht lange. Allerdings war Zeit genug, dass Mile ein klein wenig Schlaf finden konnte. Kurz bevor der Rückfall in den Normalraum vorgesehen war klingelte der Wecker und der Commodore schaffte es dann doch aufzustehen und sich seine Dienstuniform anzuziehen. Ohne weitere Zeit zu vergeuden verließ er seine Gemächer und betrat direkt die Brücke. Er durchlief das typische Prozedere, wenn ein kommandierender Offizier die Brücke betrat, war dann aber wieder sehr schnell in der noch ungewohnten Rolle des beobachtenden Flaggoffiziers, als Captain Tade sein Flaggschiff in den Normalraum zurückdirigierte. Der Countdown wurde von der Navigation herunter gezählt und genau in dem Moment, als der Countdown Null erreichte, durchzuckte das Schiff das typische Rucken des Rückfalls und Kyle gab den Befehl zum hochfahren des Sichtschutzes, der die Besatzung vor der Hyperraumkrankheit geschützt hatte.

    „Sehr gute Arbeit und eine präzise Berechnung der Navigation“, lobte Mile die Arbeit der Brückenoffiziere, der sich aus seinem Sessel erhob und den Laufsteg über den Brückenschächten entlang folgte.

    „Sir, die Kampfgruppe meldet erfolgreichen Rückfall aus dem Hyperraum. Alle Schiffe intakt und einsatzbereit.“,
    kam prompt die Meldung der Kommunikation und Mile erlaubte es sich erleichtert aufzuatmen. Nicht, dass in den letzten Jahrtausenden irgendwelche Schiffe im Hyperraum verschollen waren, doch war das ein Problem auf das man gut und gerne verzichten konnte.

    „Ausgezeichnet. Gibt es Anzeichen von Commodore Kelwood oder der Systemflotte?“

    „Negativ, Sir. Allerdings hat Kelwood noch einige Minuten Zeit um hier aufzutauchen.“

    „Nun, dann werden wir noch etwas warten“, kommentierte Mile das Offensichtliche und blickte aus dem Sichtfenster in die unendliche Schwärze des Weltalls. Irgendwo dort draußen unter diesen unzähligen Punkten leuchtender Gase war das Cal-Seti System. Einfallstor in den Koornachtcluster und strategisch wichtiger Punkt, um diesen Konflikt zu Gunsten des Imperiums zu beenden.

    „Commodore“, meldete sich Leutnant Brahnx von der Kommunikation mit dem typischen Slang, den man auf Abregado-rae sprach,
    „eine verschlüsselte Meldung für sie, vom Flottenkommando auf Fresia, Sir.“ Neugierig und verwundert richtete Mile seinen Blick zur Kommunikationsstation, ehe er auf jene zulief. Er fragte sich, was das OK nun von ihm wollte und war sehr verwundert, jetzt noch eine Nachricht zu erhalten. Doch bevor er an der Kommunikationsstation angekommen war und die verschlüsselte Nachricht entgegen nehmen konnte, kam von der Sensorik eine weitere Meldung:

    „Aufkommende Schiffe ... Imperiale Kennung, Lambda-Klasse“

    Merkwürdig. Mile runzelte die Stirn und lief weiter in Richtung der Kommunikationsstation und vermutete einen Zusammenhang zwischen dem Communiqué und den auftauchenden Lambda-Fähren. Also beeilte er sich an die Kommunikation zu kommen und die Nachricht zu entschlüsseln.

    „Sir, die Fähren bitten um Landeerlaubnis. Ihr Berechtigungscode entspricht den Vorgaben.“


    Captain Tade blickte fragend erst zu Mile, nickte dann aber seinen Offizieren zu, die die Fähren anschließend in den Hangar des älteren Sternenzerstörers lotsten. Zwischenzeitlich nutzte Mile seine Codezylinder um die Nachricht zu entschlüsseln und überflog sie. Er rollte leicht mit den Augen und lief zügig in Richtung Besprechungsraum. Unterwegs bat er noch den Major General Zul Darak dazu. Die „Gäste“ auf der Lambda-Fähre würden auch dazu stoßen.

    Man ließ Mile und Zul Darak warten. Unwirsch trommelte der Commodore mit den Fingern auf dem Tisch und hörte damit auf, als sich die Tür zischend öffnete und ein schlacksiger, hochgewachsener Mann mit einem aalglatten Lächeln auf den Lippen den Raum betrat.
    „Politoffizier“, dachte Mile nur, der verärgert aufstand und den Mann begrüßte.

    „Guten Tag, die Herren. Ich bin Leander Salomon. Ihr Politischer Verbindungsoffizier zur Neuen Republik.“ Er nickte Mile zu, „Commodore, ich denke, sie können den Major General ins Bild setzen“. Mile lächelte gequält und aktivierte sein Datapad.

    „Major General. Ich weiß nicht, ob sie vorab informiert wurden, doch habe ich soeben ein Mitteilung erhalten, dass republikanische Flotteneinheiten auf Bitte des Oberkommandos unterwegs zu unserem Treffpunkt sind, um unsere Entsatzbemühungen von Cal-Seti zu unterstützen. Leander Salomon und seine Offiziere wurde uns zur Seite gestellt um ...“

    Doch noch bevor Mile seinen Satz zu Ende führen konnte, fiel ihm Leander Salomon ins Wort: „Wir sind hier um sicherzustellen, dass ihre Männer keinen Lügen der Republik zum Opfer fallen. Die Treue und Loyalität zur Neuen Ordnung ist der Garant zum Erfolg des Imperiums und wir sollen sicher stellen, dass diese unerschüttert bleibt.

    [Treffpunkt vor Cal-Seti | VSD II Euminis | Brückenturm |Besprechungsraum] Commodore Toral, Major General Zul Darak, Politoffizier Leander Salomon
     
  7. Joya No

    Joya No Republikanischer Captain

    [Cal-Seti-System | Rand des Systems | Verband Gewitterregen | Gruppe Zwei | DNT Bright Gitant] Joya No

    Joya Nos Vermutung, dass sie schon sehr bald in den nächsten Einsatz geschickt werden könnten, hatte sich bewahrheitet. Kaum zwei Stunden nach dem Gespräch mit Nsci Het'kar - und eine, nachdem wie angekündigt weitere Verstärkung in Form mehrerer großer Truppentransporter unter Führung der Liberty of Loronar im Alland-System eingetroffen war - hatte der Admiral seine Untergebenen kontaktiert. Der Kaminoaner wusste nicht, wie die Kommunikation mit dem Imperium geregelt war und über welche Kanäle sie lief, er war zu weit unten in der Kommandokette, als dass ihn das etwas anging; dementsprechend konnte er nicht sagen, ob ein routinemäßiger Austausch stattgefunden hatte oder ob die Imperialen mit einem Anliegen an den Verband Gewitterregen heran getreten waren. In jedem Fall hatte der ehemalige Todfeind offenbar um Unterstützung ersucht. Das Cal-Seti-System stand kurz davor, in die Hand der Yevethaner zu fallen, oder das war bereits geschehen; genauer konnte es auch der Admiral nicht sagen. Nun aber entsandte das Imperium einen Kampfverband dorthin, um das System zu befrieden, die Invasoren zu vertreiben und zu retten, was noch zu retten war. Falls die Gegebenheiten wirklich so waren, war das ein halbwegs edler Einsatz, der sich leicht mit den Prinzipien der Neuen Republik in Einklang bringen ließ. Die beiden Gruppen unter Leitung der Captains Het'kar und No sowie die neu zusammengestelte Transporterformation hatten den Auftrag erhalten, in voller Stärke nach Cal-Seti zu springen, um die Imperialen dort zu unterstützen. Dabei galt es, den Einsatz mit den Truppen vor Ort zu koordinieren - Nos Frage, ob sie dem Befehl eines der imperialen Feldherren unterstanden, war glücklicherweise klar verneint worden. Es ging um Zusammenarbeit, nicht um das Eingliedern in eine fremde Befehlskette. Also hatten die Captains die knappe Zeit genutzt, um die Besatzungen der Bright Giant und der Tethys sowie die Kommandanten der ihnen unterstellten Schiffe über den bevorstehenden Auftrag zu informieren, in aller Eile noch letzte Vorräte an Bord zu nehmen und das Personal zurück an Bord zu holen, das sich derzeit auf der Werftstation befand; kaum eine Stunde später waren die Schiffe ausgelaufen. Sie hatten sich, den Plänen der beiden Captains entsprechend, formiert und waren so zu einem Sprungpunkt am Rand des Systems geflogen, um von dort aus den Sprung nach Cal-Seti zu unternehmen.

    Jetzt war die kurze Reise durch den Hyperraum zu Ende. Joya No lauschte den Berichten, die ebenso eilig wie routiniert hereinkamen. Alle Stationen meldeten Bereitschaft. Die Bright Giant hatte ihren Zielpunkt wohlbehalten erreicht, ebenso die anderen Schiffe der Gruppe. Die erste Kampfgruppe war schon wenige Augenblicke vor ihnen eingetroffen, die Transporter folgten wenige Sekunden nach ihnen. Sie befanden sich am Rand des Cal-Seti-Systems, näher an der Oortschen Wolke als am Zentralgestirn und dem namensgebenden Hauptplaneten. Von hier aus konnten sie nicht das gesamte System scannen; aber die Sensorik meldete andere Schiffe in der Nähe. Zu weit entfernt zwar, um sie mit bloßem Auge zu sehen, aber doch nah genug, um sie zu identifizieren.

    »Imperiale Kennungen, Captain«, berichtete Lieutenant Gowba, ein haariger Yuzzum, mit tiefer, melodischer Stimme. »Und sie halten sich in der Gegend auf, die uns als Treffpunkt genannt wurde.«

    Also ihre Verbündeten. No hielt es nicht für notwendig, das laut auszusprechen. Er stand in er Mitte der Brücke, den Blick seiner großen blauen Augen nach draußen gerichtet, und schaute in die Sterne, als gäbe es dort irgend etwas Bedeutsames zu entdecken. Seine Stirn war gerunzelt und die langen, dreifingrigen Hände hinter dem Rücken verschränkt. Wie so oft bot er das Bild einer hohen, schlanken Birke, bereit, jeden Sturm über sich ergehen zu lassen. Zwei oder drei Sekunden ließ er schweigend verstreichen, wobei er noch einmal über das nachdachte, was den republikanischen Schiffen und Mannschaften heute bevorstand und welches ungewohnte, aber nicht unwillkommene Maß an Verantwortung er dabei trug. Dann wandte er sich um und trat vor den Holoprojektor.

    »Verbindung zur Tethys«, befahl er, und Augenblicke später erschien das holographische Abbild des ungleich kleineren Captain Nsci Het'kar vor ihm, leicht durchscheinend und von einer bläulichen Aura umgeben. »Captain, meine Gruppe ist vollständig eingetroffen und einsatzbereit; Ihre auch, wie ich sehe. Wir übermitteln Ihnen unsere erste Telemetrie und sind bereit, auch Ihre zu empfangen. Ihnen wird nicht entgangen sein, dass unsere imperialen Verbündeten bereits am Treffpunkt sind: Ich schlage vor, wir kontaktieren sie so schnell wie möglich.«

    Er nickte der Kommunikationsoffizierin zu, woraufhin diese mit wenigen Tasten die nötigen Prozeduren in Gang setzte: Der republikanische Schlachtkreuzer sandte einen Gruß nebst seiner Identifikation an die Position des imperialen Verbandes und öffnete einen Kanal für eine Holoübertragung. Es dauerte nicht lang, bis die Imperialen reagierten. Die beiden republikanischen Captains blieben nicht allein, noch eine dritte Person wurde auf beide Brücken projiziert. No erkannte den menschlichen Offizier sofort, und die Beherrschung verschwand für einen kurzen Moment aus seinen Zügen, die eine Mischung aus Verblüffung und blankem Zorn zeigten.

    »Toralentfuhr es ihm.

    [Cal-Seti-System | Rand des Systems | Verband Gewitterregen | Gruppe Zwei | DNT Bright Gitant] Joya No; Holoverbindung zu Nsci Het'kar (Tethys) und Mile Toral (Euminis)
     
  8. Renvick

    Renvick NR Captain | Rebellennager

    [Cal-Seti-System | Rand des Systems | Verband Gewitterregen | Gruppe ein | Mc80 Tethys] Nsci Het´kar

    Die Eilmeldung zum Ausrücken in Richtung des Cal-Seti-System traf kurze Zeit nach dem Gespräch zwischen Nsci und Captain Joya No auf der Brücke der Tethys ein. Commander Liscou hatte dem Jawa daraufhin bericht erstattet. Er hatte bereits geahnt dass die Imperialen die Rückeroberung ihres Territoriums so schnell es ging unter einem Hut zu bringen, oder dass die Yevethaner sich aufgrund ihrer Brutalität, die erlittenen Niederlagen rechen wollten. Doch an zwei Stunden nach der Taktikbesprechung zwischen den beiden Republikanischen Kapitänen, hatte der Wüstenbewohner nun wirklich nicht gedacht. Er hoffte auf mindestens ein bis zwei Tage, doch die würden ihm nicht gewährt bleiben. Der Macht sei dank, dass die Aufstellung und Vorgehensweise abgesprochen waren. Eine enge Formation mit genügender Flankendeckung, sowie den schweren Transportern und Trägerschiffen in Zentrum des Verbandes. In den darauffolgenden Stunden wurden alle Mitglieder der Republikanischen Marine des Verbandes Gewitterregen auf die Probe gestellt schnellstmöglich einsatzbereit zu sein. Die Schiffe wurden vollständig aufgestockt und die Besatzung versammelt. Dieses Tempo war nötig, was den Jawa zuerst überforderte, er von seinen Offizieren aber vieles abgeben konnte. Denn laut Admiralität kontaktierten die Imperialen Führungskräfte den Verband der NR in einer misslichen Lage, doch viele Informationen haben es auch nicht in die Ohren der beiden Kapitäne geschafft. Das Cal-Seti-System schien vor einigen Tagen den Yevethanern zum Opfer gefallen zu sein, ob die letzten Verteidiger des Planeten sich noch halten konnten war ungewiss. Trotz des edel anmutenden Auftrags schien er ziemlich bestürzt getroffen worden zu sein, schließlich würden sich die Republikanischen Schiffe in einer völlig unbekannten Lage wiederfinden.
    Im Gespräch mit dem Admiral hatte No gefragt, ob sich der Verband unter imperialer Führung zu stellen hatte; was Stazi aber entschieden verneinte. Dies sollte ein gleichgestellter, kooperativer Kampf werden, so wie es vom Mandat vorgesehen war. Nsci konnte nur hoffen, dass die Imperialen Streitkräfte im System kooperativ sein würden, ähnlich wie Aaronson, der dem Jawa ein ehrenhaftes Bild des imperiale Offiziers zu verstehen gab.

    Nun stand der Jawa eine knappe Stunde nach der Abreise auf der Brücke des Mon-Calamari Kreuzers der 80er Klasse und hielt einen Moment inne, während die Telemetriedaten ausgewertet wurden uns langsam in einer Holodarstellung am Kartentisch auftauchte. Gewitterregen hatte sich in seiner Formation aufgestellt und wartete in einer Weltraumwolke auf die Kontaktaufnahme mit den Imperialen. Genauere Daten zum Planeten Cal-Seti, der weiter in Richtung des Zentralgestirns lag zeigte die Karte noch nicht an, da die Wolke ihre Sensorik einschränkte, sie jedoch weiträumig tarnte. Sie glitzerte in einem leichten Lila-blauton auf der Holokarten, doch ehe er weiter auf die Daten schauen konnte, trat Liscou an ihn heran.

    "Captain. Darf ich frei sprechen?"

    Was würde ihn sein erster Offizier sagen wollen, dass er diese Formalität benutzt, Nsci antwortete aus dem Bauch heraus:

    "Natürlich, immer doch. Was bedrückt sie?"

    Während sie sprachen ging der Jawa in Richtung der Kommandobrücke, die sich vor der Trennscheibe befand.

    "Meinen sie wir können den Imperialen wirklich vertrauen? Schließlich haben wir einen erbitterten Krieg geführt."

    "Ich kann ihre Bedenken verstehen, doch die imperialen würden uns nicht rufen, wenn es nicht um alles gehen würde. Also machen sie sich keine Sorgen, sie werden froh sein wenn sie bei diesen Kämpfen einen Verbündeten haben, glauben sie mir."

    Liscou konnte nicht mehr antworten, denn Lieutenant Molal trat mit der Nachricht heran, dass Schiffe mit imperialer Kennung Verbindung zum Verband aufbauen wollten und No Het´kar vorher sprechen wollte. Der Langhalsige Offizier bestätigte noch einmal die Positionierung der Kampfgruppen und schlug vor die imperiale Marine zu kontaktieren. Der Jawa bestätigte dies und atmete kurz ein und Aus, bevor er in eine gerade Haltung überging, sich größer machte und stolz den Holoprojektor anschaute. Neben der Projektion von No entwickelte sich eine, einer großen Gestalt mit kurzen Haaren und einer imperialen Uniform. Der Captain war in imperialen Dienstgradbestimmung nicht unbedingt bewandert meinte aber das Zeichen auf der Brust des Offiziers, als Commodore zu identifizieren. Kurz danach entfuhr Captain No ein Name, woraufhin auch Commodore Toral dementsprechend hineinschaute. Anscheinend kannten sich diese beiden bereits. Wohl möglich sogar aus Kriegszeiten. Dieses würde das Verhältnis vielleicht stören, weshalb sich Het´kar schnell entschied zur Sache zu kommen.

    "Commodore? Entschuldigen sie, aber ich bin in ihren Abzeichen nicht zu hundertprozentig sicher. Wie ich sehe kennen sie Captain No schon. Mein Name ist Nsci Het´kar, Captain und Kommandant des Mon Calamari Kreuzers der Mc80er Klasse Tethys. Der Verband Gewitterregen ist so schnell es ging, ihrem Gesuch bei gekommen und ist mit zwei Kampfgruppen eingetroffen um ihre Operation im Cal-Seti System zu unterstützen. Ich hoffe auf eine angemessene Kooperation zwischen unseren Kräften, die Neue Republik ist jedenfalls dazu bereit."

    Mit dem Ende seines Satzes viel ihm ein Stein vom Herzen. Die passenden Worte zu finden und das im Angesicht der vorangegangenen Ereignisse waren keinesfalls eine einfache Aufgabe.

    [Cal-Seti-System | Rand des Systems | Verband Gewitterregen | Gruppe ein | Mc80 Tethys] Nsci Het´kar; Holoverbindung zu Joya No (Bright Giant) und Mile Toral (Euminis)

    SO ich hoffe das geht so Ok. ^^
     
  9. Mile Toral

    Mile Toral Imperialer Kommodore | Jedi-Pate a.D. Premium

    [Treffpunkt vor Cal-Seti | VSD II Euminis | Brückenturm |Besprechungsraum] Commodore Toral, Politoffizier Leander Salomon, weitere Offiziere der Brückencrew

    Mit einem stetigen Brummen zeigte der Holoprojektor an, dass er arbeitete. Mile stand in der entsprechenden Aufnahmevorrichtung, außerhalb davon standen Leander Salomon und einige Stabsoffiziere, die mit entsprechenden Datapads bewaffnet bereit standen, um Mile in jeder erdenklichen Lage mit Informationen zu unterstützen.

    „Wie es scheint verspätet sich Commodore Kelwood“, bemerkte der Politoffizier süffisant, „ich denke wir können ohne ihn beginnen, Commodore Toral“.

    Mile bestätigte die Aussage nur mit einem Nicken und aktivierte anschließend die Übertragungseinheit. Es gefiel ihm nicht, dass er einen Aufpasser zur Seite gestellt bekam, doch er musste sich wohl oder übel damit arrangieren. Vor ihm materialisierten sich zwei kleinere Hologestalten, unter denen eine davon ihm seltsam vertraut vorkam. Sie gehörte einer ziemlich seltenen Spezies an und Mile hatte bisher das Vergnügen gehabt einen Vertreter davon getroffen zu haben, doch war die Person hier vor ihm Commander No? Den Abzeichen zu Folge handelte es sich hier um einen Captain, No musste also damals nach Denon geflohen oder sonst wie frei gekommen sein und anschließend befördert worden. Interessant. Lange konnte er nicht auch weiter darüber nachgrübeln, denn die emotional aufgewühlte Reaktion des weißen Langhals zeigte ihm, dass es sich hier tatsächlich um No handelte.

    Mile lächelte zur Antwort, doch bevor er weiter darauf reagieren konnte, schaltete sich der andere Captain ein und reagierte diplomatischer. Mile antwortete:


    „Sie haben Recht, Captain. Commodore Toral. Ich bin Kommandant der Entsatzstreitkräfte der Marine, die das Oberkommando nach Cal-Seti geschickt hat.“

    Ein erneutes Flackern und Commodore Kelwood schaltete sich dazu, seine Uniform ziemlich abgetragen und die Verbindung lief nicht sehr stabil. Mile nickte ihm zu.

    „Commodore Kelwood. Kommandeur der Systemflotte von Cal-Seti. Es freut mich, dass sie sich zu uns durchschlagen konnte.“ Er wandte sich wieder dem Rest zu und sprach weiter:

    „Commodore, Captains. Im Namen des imperialen Oberkommandos möchte ich mich bei Ihnen dafür bedanken uns in unserem Bestreben die belagerte Welt von Cal-Seti zu befrieden zu unterstützen. Wenn sie keine Einwände haben, würde ich allerdings sofort mit dem Briefing beginnen.“ Er drückte einen Kopf und übertrug die bekannten Informationen über Feindstreitkräfte und den zusammengetragenen Plan an die Kommandeure.

    Nach unserem Treffen mit der Systemflotte möchte ich nun wie folgt vorgehen: Zum Schlachtauftakt werden die Raider-Korvetten unter dem Befehl von Lieutenant Commander Braxis Lank in das System springen. Sie sollen einen Teil der yevethanischen Belagerer zur Verfolgung animieren. Dabei sollen vor allem Diffamierungen via Funk und eine Dauerschleife des Hinrichtungsvideo Kaal Fraans die Yevethaner provozieren und auch ablenken. In der Zwischenzeit springt der 418er Vigilia unter Kommando von Commander Drayson in das System und versteckt sich im Sensorschatten des Mondes. Anschließend werden die Raider ein vorgetäuschtes Rückzugsmanöver durchführen, allerdings durch das Gravitationsfeld des Mondes aus dem Hyperraum gezogen werden. Ziel ist es, dass dieses Feld auch die verfolgenden Yevethaner bindet. Ab diesem Zeitpunkt wird Commander Drayson von der Vigilia die Operation überwachen, auf sein Zeichen hin wird der Rest der Systemflotte und meiner Kampfgruppe in das System springen und durch die Vigilia punktgenau in die Flanke der Yevethaner geleitet werden. Haben wir die feindlichen Kräfte am Mond neutralisiert werden wir die Landeoperation auf Cal-Seti durchführen.

    Dies war zumindest der Plan, bis ich darüber informiert wurde, dass ihre Kampfgruppen uns unterstützen. Ich muss sagen, dass der Zuwachs an Schlagkraft durchaus gelegen kommt. Ich würde vorschlagen, dass wir den bisherigen Plan nur geringfügig modifizieren und ihre Kampfverbände, Captains, je nach Schlachtlage dafür einsetzen, die Feinde im Orbit über Cal-Seti anzugreifen, während die Verbände Toral und Kelwood sich mit den zum Mond gelockten Feindkräften beschäftigen.

    [Treffpunkt vor Cal-Seti | VSD II Euminis | Brückenturm |Besprechungsraum] Commodore Toral, Politoffizier Leander Salomon, weitere Offiziere der Brückencrew | Holoverbindung zu No und Het‘kar.
     
  10. Joya No

    Joya No Republikanischer Captain

    [Cal-Seti-System | Rand des Systems | Verband Gewitterregen | Gruppe Zwei | DNT Bright Gitant] Joya No; Holoverbindung zu Nsci Het'kar (Tethys), Mile Toral (Euminis) und Commodore Kelwood (NPC)

    Joya No spürte eine unbändige Wut in sich aufsteigen; wäre er machtbegabt, dann hätte sie sich wahrscheinlich in Blitzen oder einer ähnlich destruktiven Form manifestiert. Es war ihm schon bei der diplomatischen Mission auf Fondor sehr schwer gefallen, daran zu glauben, dass eine Begegnung mit Mile Torals Cousine Athena ein Zufall sein sollte. Obwohl er sich rational betrachtet nicht vorstellen konnte, dass das Imperium seinetwegen so einen Aufstand machte, glaubte doch ein Teil von ihm, dass man diese Begegnung absichtlich arrangiert oder sogar geschauspielert hatte, um ihn - einen Repräsentanten der Republik, wenn auch einen niederrangigen - vor aller Augen zu einem diplomatischen Fehltritt zu verleiten. Dass dieses unverhoffte Wiedersehen mit Mile Toral selbst, dem Zerstörer seines ersten Schiffes Galactic Dawn und Entführer seiner Crew, von der ein großer Teil nicht lebend in die Republik zurückgekehrt war, absichtlich eingerichtet worden war, schien nüchtern gesehen noch unwahrscheinlicher. Dafür wäre der Zufall aber auch noch größer und unglaubwürdiger, insbesondere so kurz nach dem Treffen mit Athena. So oder so, ob gewollt oder nicht, seine Vergangenheit schien ihn zu verfolgen. Das Schicksal oder welche boshafte Macht auch immer präsentierte ihn den Mann, der wie kein anderer ein rotes Tuch für den Kaminoaner war, verweigerte ihm aber gleichzeitig die Möglichkeit, es ihm heimzuzahlen. Am liebsten hätte No den Angriff auf die Imperialen befohlen statt auf die Yevethaner, denn er schuldete Toral noch die Zerstörung eines Schiffes. Aber derzeit waren sie Verbündete; seine Pflicht verlangte ihm etwas anderes ab. Und da er all die Jahre für nichts anderes als die Pflicht gelebt hatte, konnte er nun nicht anders, als sich ihren Anforderungen zu fügen - auch wenn er lieber einen schrottreifen Frachter gegen einen Todesstern geflogen hätte als Seite an Seite mit einem (mittlerweile auch noch beförderten) Commodore Toral in die Schlacht gegen einen gemeinsamen Feind zu ziehen.

    Es war gut, dass Nsci Het'kar das Wort ergriff. Mit einer Ruhe und Neutralität, die dem sonst so friedfertig wirkenden Kaminoaner in dieser Lage nicht möglich gewesen wäre, grüßte er die Imperialen und übermittelte die Bereitschaft der Neuen Republik, dem Imperium in diesem Kampf beizustehen. Nachdem sich ein weiterer hochrangiger Offizier hinzugeschaltet hatte, den Mile Toral als Kelwood von den Systemstreitkräften vorstellte, erklärte der Commodore seinen Plan. Zwei Korvetten sollten den Köder spielen und einen Teil der yevethanischen Streitkräfte in einen Hinterhalt locken, den ein Abfangkreuzer legen sollte. Die republikanischen Streitkräfte waren ursprünglich nicht Teil dieses Plans gewesen, dieser wurde nun aber um sie erweitert. Toral schwebte vor, dass sie die verbliebenen Kräfte im Orbit des Planeten angreifen sollten, wenn es gelungen war, einen Teil von ihnen zu dem Mond zu ziehen. Nos Abneigung gegen den Menschen verlangte von ihm, dem Plan zu widersprechen, denn er wollte sich weigern etwas zu akzeptieren, das aus dessen Munde kam. Aber er Teil von ihm, der sich vor allem bemühte, ein guter Offizier zu sein und persönliche Belange dabei hinten anzustellen, gewann die Oberhand. Zwar nicht freundlich, aber gefasst erwiderte er:

    »Ich hoffe, Die Besatzungen Ihrer Korvetten und des Immobilizers sind bereit, sich für Ihr glorreiches Imperium zu opfern, denn wenn die Yevethaner sie mit ihren Schubschiffen verfolgen, haben sie kaum eine Chance zu entkommen. Aber der Plan kann funktionieren, mit einer Reihe Wenns und Abers. Die Neue Republik wird ihren Teil jedenfalls beitragen, und wir haben nichts dagegen, die ersten zu sein, die in den Orbit von Cal-Seti vorstoßen und die Verteidigung dort brechen.« Er blickte zu dem Hologramm von Het'kar, um sicherzustellen, dass das was er sagte auch in dessen Sinne war. Dann wandte er seine riesigen Augen wieder Toral zu und fuhr fort: »Nur um Missverständnisse zu vermeiden möchte ich aber feststellen, dass wir nicht Ihrem Kommando unterstehen. Wir werden weder jetzt noch während des Gefechtes Befehle von Ihnen oder von sonstwem außerhalb unserer Kommandokette annehmen. Wir sind als Verbündete hier, nicht als Ihre Untergebenen und schon gar nicht als billiges Kanonenfutter.

    Zur Sache: Was wissen Sie über die Stärke des Feindes? Über welche Schiffe verfügt er, hat er planetare oder orbitale Abwehrgeschütze unter seiner Kontrolle und wie schnell kann er Verstärkungen beibringen?«


    [Cal-Seti-System | Rand des Systems | Verband Gewitterregen | Gruppe Zwei | DNT Bright Gitant] Joya No; Holoverbindung zu Nsci Het'kar (Tethys), Mile Toral (Euminis) und Commodore Kelwood (NPC)
     
  11. Aldor Garnik

    Aldor Garnik Dienstbote

    [Cal-Seti-System | Hyperraum| Verband Gewitterregen | MC30 Halcyon | Quartier des Kommandanten | CDR Aldor Garnik]

    Aldor hatte ein mulmiges Gefühl. Ihm gefiel es nicht, Einfach im Blindflug ein Dutzend Schiffe der Republik in den imperialen Raum zu fliegen. Friedensabkommen und Hilfeersuchen hin oder her. Natürlich wusste er, dass Admiral Jagos Bruch des Abkommens bei der Übergabe Coruscants als Hochverrat gesühnt worden war, aber niemand konnte ihm weis machen, dass er der einzige Militär des Imperiums war, der so dachte und der Frieden mit der Republik verachtete. Die Halcyon hatte die Kämpfe damals überstanden, doch jetzt befand er sich wieder in einer ähnlichen Situation. Er war wieder mit einer Kampfgruppe auf dem Weg in Imperiales Gebiet, wenngleich sie diesmal einen gemeinsamen Feind zu bekämpfen hatten. Die Yevethaner verachteten und gleichsam verschlangen alles was ihnen bis jetzt auf ihrem Weg von den Rändern der Galaxie bis nach Cal Ceti über den Weg gelaufen war. Der Mon Calamari war sich nicht sicher, ob das Imperium den Feind schlicht unterschätzt hatte und von ihm überrascht worden war, oder ob sie wirklich nicht in der Lage waren, ihn zurück zu schlagen. Er vermutete etwas von beidem. Das Imperium sah sich offensichtlich noch nicht genötigt, ihre wirklich Schlagkräftigen Flotten zu entsenden, vermutlich um sie für ihre strategisch wichtigeren Welten zu schützen. Er blickte zur Bestätigung noch einmal auf die Holokarte vor ihm, die schematisch anhand der eroberten Systeme den Weg der Yevethaner darstellte. Diese Wesen waren ebenso mysteriös und tödlich und er hatte nur unzureichend Informationen über sie einholen können. Das war jedoch zweitrangig, wenn sich die Lage im System wirklich so darstellte, wie es ihnen berichtet worden war, dann hatten sie alle genug Zeit Informationen über den Gemeinsamen Feind zu sammeln.

    Es kam ihnen sicher äußerst gelegen, dass die Neue Republik aus humanitären Gründen eine so schlagkräftige Flotte entsandt hatte und trotz all seiner Zweifel, seinem Misstrauen gegenüber dem Imperium und der Unwägbarkeiten dieses Auftrages, hatte sich Aldor doch angeboten. Allein schon sein Stolz als Offizier der Neuen Republik gebot es ihm, solche Gräueltaten, egal von wem sie begangen worden sein mögen, aufs schärfste zu verurteilen und mit aller Macht dagegen anzukämpfen. Dennoch hoffte er, dass es nicht sein Schicksal war, hier zu sterben.

    Mühselig ging er noch einmal alle Missionsparamter, die ihm mitgeteilt worden waren durch und ging alle Informationen über die Yevethaner durch, die er gesammelt hatte. Er hoffte sehr, dass keines dieser Wesen es schaffen würde sein geliebtes Schiff zu entern. Im Raumkampf würde er ihnen deutlich ebenbürtiger sein, als im Kampf Mann gegen Mann, so schien es ihm zumindest, aber er würde es nicht darauf ankommen lassen. Zur Not hatte er 150 Republic-Marines, die dieses – sein - Schiff verteidigen würden. Die Halcyon war wieder vollständig Instand gesetzt worden und funktionierte tadellos. Die Lagerräume waren bis zum Maximum an Vorräten und mit Munition gefüllt, was auch immer kommen mochte, sie waren vorbereitet.

    „Commander, treten in T minus fünfzehn Minuten wieder in den Normalraum ein“, meldete sich sein Erster Offizier Rehal über das Interkom.

    Aldor schreckte aus seinen Gedanken hoch. Es war also an der Zeit. Angst kroch in ihm hoch. Doch dafür blieb keine Zeit. Seine Mannschaft war immer noch unerfahren, wenn man es so nennen wollte, und er musste ihnen eine moralische Stütze sein, vor allem in den Kämpfen, die ihnen nun bevorstanden. Er nahm seine Uniformjacke vom Haken und streifte sie sich über. Fast schon akribisch knöpfte er jeden Knopf einzeln und mit einer unendlichen Geduld zu, bis er sich endlich auf den Weg zur Brück der MC30-Fregatte machte.


    ~ * ~​



    „Kommandant an Deck“, hallte es über die Brücke. „Weitermachen!“, schritt Aldor direkt ein. Das war der falsche Moment für solche Förmlichkeiten fand er.

    „XO, Statusbericht!“

    „Schiffsparameter im grünen Bereich, Hyperlichtantrieb störungsfrei, Unterlichttriebwerke bereit und vorgeheizt. Der Status des Verband Gewitterregen ist im grünen Bereich, keine Abweichungen vom Kurs. Sie haben Die Brücke, Commander.“

    Aldor nickte zufrieden. Wie immer hatte der Mon Calamari seinen Bericht präzise und kurz vorgetragen. Wenn man ihn nicht kannte, konnte man das fast für eine Art von Unhöflichkeit halten, doch Aldor hatte es schätzen gelernt.

    „Danke, Mr. Rehal. Alle Sektionen auf Wiedereintritt in den Normalraum vorbereiten. Fragen sie unsere Formationsposition bei den beiden Flaggschiffen ab. Und sobald wir in Position sind gehen sie auf Gefechtsstation. Ich möchte von nichts überrascht werden. Die Piloten sollen sich in ihren A-Wings bereit halten.“

    Sofort brach eine gewisse Geschäftigkeit aus, die Aldor beruhigte. Soweit so gut, das war alles Routine. Das half alle zu beruhigen.

    „Treten in den Normalraum ein in 5…4…3…2…1... Eintritt in den Normalraum.“


    Die Stimme von Lieutenant-Commander Namar Rehal war klar und deutlich zu vernehmen, während sich vor ihren Augen durch die Fenster der Brücke gut sichtbar, die Planeten wieder verlangsamten und statt weißer Striche wieder ihre Runde Form annahmen. Doch es blieb keine Zeit zum Verschnaufen, oder das Cal Ceti-System zu bewundern.

    „Positionsvektor von Bright Giant erhalten. Kurs siebn-zwo-eins, Geschwindigkeit 25 MLGT, Commander.“

    Namar war ein erfahrener Navigator und so brauchte es keiner Expliziten Bstätigung seinerseits, das der Kurs eingeschlagen wurde.

    Aldor hatte nur kurz Joya No, den Captain der Bright Giant kennen gelernt, aber der Kaminoaner gab ein ehrfurchtgebietendes Bild ab und Aldor hatte sofort die Brillanz dieses Offizieres erkannt, wenngleich sein Gegenpart, der Java Nsci Het´kar sicher ebenso kompetent war. Sie beide geboten über sehr ansehnliche Schiffe die ebenso ansehnlichen Kampfgruppen vorstanden. Die Neue Republik musste ihre Expeditionstruppen also keinesfalls verstecken.

    „Positionsvektor erreicht, Geschwindigkeit mit der Kampfgruppe synchronisiert.“


    Meldete sich wieder sein Navigationsoffizier zu Wort.

    „Sir, imperiale Kennungen im System, sie scheinen uns zu erwarten.“

    Lieutenant Amons Stimme zeigte etwas Überraschung und auch eine leichte Brise Angst, doch das ignorierte Aldor geflissentlich.

    „Mrs. Niedo, öffnen sie einen Kanal zu unseren beiden Kommandoschiffen, sofern möglich. Ich möchte mithören, was sie mit den Imperialen besprechen. Alle Stationen bereithalten.“

    Die Junge Frau tat wie ihr geheißen. So konnten sie das Gespräch zwischen. Captain No und Captain Het’kar und dem imperialen Kommodore Toral mithören, aber nicht selbst daran teilnehmen.


    [Cal-Seti-System | Rand des Systems| Verband Gewitterregen | MC30 Halcyon | Brücke | CDR Aldor Garnik und Brückencrew]


    Habe mir jetzt mal Erlaubt, einen Post dazu zu schreiben :) Wenn irgendetwas nicht passt oder ich etwas falsch dargestellt habe, sagt einfach Bescheid.

    LG Mas
     
  12. Renvick

    Renvick NR Captain | Rebellennager

    [Cal-Seti-System | Rand des Systems | Verband Gewitterregen | Gruppe ein | Mc80 Tethys] Nsci Het´kar; Holoverbindung zu Joya No (Bright Giant) und Mile Toral (Euminis)

    Kurz nachdem sich Commodore Toral seinerseits vorgestellt hatte, schaltete sich ein weitere Imperialer Offizier, wieder ein Commodore, in das Gespräch der Kommandeure ein. Commodore Kellwood war Kommandant der Systemflotte bei Cal-Seti, seine Kräfte wurden in den letzten Tagen ihrer Kontrolle über das System beraubt. Toral übertrug auf das Erscheinen des Offiziers die Informationen der Feindlichen Kräfte in Form einer Holografischen Karte des Systems mit Fokus auf den Planeten Cal-Seti. Die Yevethaner waren wie zu erwarten flexibel aufstellt, mit einer großen Zahl an Armadia Klasse Schubschiffen, sowie schweren imperialen Modellen, blockierten sie den Planeten, der jedoch immer noch unter imperialer Kontrolle zu sein schien. Jedenfalls gab es keine Überraschung denen die Koalitionsstreitkräfte gegenüberstanden. Demnach war die Zusammenstellung der republikanischen Schiffe keine direkte Fehlentscheidung. Das gab dem jungen Captain, im Sinne seiner Position, ein beruhigendes Gefühl. Auch - fand Nsci - war es von Vorteil, dass sich die Gefechtspartner bereits einen Plan überlegt haben, die Yevethaner mit Täuschung und List zu überwältigen. Genau diese Idee von Toral erinnerte Nsci an die Beispiel-Gefechte die er bei der Offiziersprüfung im Theorieteil analysieren musste. Damals war er mittelmäßig darin, doch erkannte er den Kern dieser Taktiken. Es wunderte ihn dass die langjährigen Feinde eine eher untypische Herangehensweise verfolgten, als man eigentlich von ihnen gewohnt war. Denn sie sprach in vielen Punkten gegen die eindeutigen Strategien, eben wie No kurze Zeit später sagte, waren viele "Wenns und Abers" damit verbunden.
    Trotz dieser Überraschung konnte jeder Jawa mit dem Plan leben, auch wenn er hoffte dass die imperialen Offiziere nicht das gleiche Schicksal erleiden müssten, wie er es mit der Sand Snail erlebt hatte. Was ihm direkt positiv ins Gesicht sprang, waren die diplomatischen Worte Torals. Denn anstelle er zu einem Befehlston griff, legte er einen Vorschlag nahe. Nos Erinnerung nicht unter imperialem Kommando zu stehen war trotzdem eine wichtige Botschaft an die Soldaten der anderen Supermacht. Dem konnte Het´kar auch zustimmen, weshalb er dem großen Hologramm kurz zu nickte, als dieses Blickkontakt suchte.

    Nachdem Nos Fragen so gut es ging beantwortet werden konnten, drehte wollte Nsci auch nochmal etwas dazu sagen:

    "Ich kann Captain No in allen seinen Punkten zustimmen. Ich denke aber, dass wir keine Befürchtungen in die Richtung haben müssen.... Nun ihr Plan ist natürlich sehr risikoreich. Die Yevethaner könnten auf diese Provokation anspringen, sogar sehr wahrscheinlich. Nur bleibt die Frage, wie viele Schiffe dies sein werden. Die Republik hat keinerlei Probleme die Flotte im Orbit des Planeten anzugreifen. Ich würde es aber gut finden, wenn wir nicht in 90% der Yevethaner springen würden, weil sie nur einen Bruchteil in Richtung der Korvetten geschickt haben. Ansonsten bin aber auch ich mit der Ausführung so einverstanden.", Lieutenant Mosa, der Kommunkationsoffizier der Tethys flüsterte ihm daraufhin schnell etwas in sein Ohr.

    "Sir, die Mc30 "Halcyon" unter dem Kommando von Commander Aldor Garnik ist im System angekommen und schließt sich unserem Verband an. Sie wurde vom Flottenkommando bei Alland als Verstärkung entsandt."

    Mit einem Lächeln drehte er sich zum Hologramm seines Kameraden:

    "Meine Herren und vor allem Captain No, ich habe gerade die Information erhalten, dass der republikanische Verband ein weiteres Schiff zugeteilt worden war. Der MC30 "Halcyon"."

    [Cal-Seti-System | Rand des Systems | Verband Gewitterregen | Gruppe ein | Mc80 Tethys] Nsci Het´kar; Holoverbindung zu Joya No (Bright Giant) und Mile Toral (Euminis)
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Februar 2019
  13. Mile Toral

    Mile Toral Imperialer Kommodore | Jedi-Pate a.D. Premium

    [Treffpunkt vor Cal-Seti | VSD II Euminis | Brückenturm |Besprechungsraum] Commodore Toral, Politoffizier Leander Salomon, weitere Offiziere der Brückencrew | Holoverbindung zu No und Het‘kar.

    Man musste kein Xenoanthropologe sein, um die offensichtliche Abneigung von Captain No gegenüber Mile Toral zu erkennen. Angesichts der Vorgeschichte war es nicht allzu verwunderlich, obwohl der Nichtmensch auf dem Schiff des damaligen Captain Torals ziemlich privilegiert behandelt wurde.

    Captain No, unsere Raider Korvetten sind durchaus in der Lage dem Feind zu entkommen. Desweiteren haben sie Order, den Feind zu provozieren und sich nicht in Kämpfe verwickeln zu lassen. Der 418er wird im Sensorschatten des Mondes postiert bevor er in Feindkontakt kommt, sollten wir die Yevethaner bereits anderen Orts gebunden haben.“

    Die Andeutungen, dass der republikanische Kampfverband außerhalb der imperialen Befehlskette arbeiten würde kommentierte Mile nur mit einem Nicken. Er hatte nichts anderes erwartet und keine Argumentation würde die republikanischen Offiziere wohl von etwas anderem überzeugen.

    „Jede Information über Feindstärken haben wir Ihnen soeben übermitteln lassen. Aussagen über planetare Geschütze können wir allerdings nicht treffen. Unsere Bodenstreitkräfte hatten allerdings Order dem Feind jede Nutzung dieser endgültig zu verweigern. Was Verstärkungen angeht sind wir der Meinung, dass nach der Niederlage bei Fresia und dem Tode Kaal Fraans, die Yevethaner noch desorganisiert sind und keine neuen Truppen in der nächsten Zeit heranführen können.“

    Anschließend kommentierte der Kuttenträger die Pläne des imperialen Kampfgruppenkommandanten. Mile selbst fand diese Kritik dann doch etwas amateurhaft, wusste jeder Offizier, der etwas auf sich hielt, dass kein Plan den ersten Feindkontakt überleben würde.

    Captain Het’kar“, begann Mile seine Ausführungen sachlich nüchtern, „mir ist durchaus klar, dass kein Plan den ersten Feindkontakt überleben wird. Selbstverständlich werden wir unsere Truppenverteilung den Feindkräften anpassen. Ich sehe hier keine Probleme imperiale Einheiten ihnen zur Unterstützung bereit zu stellen. Ich hoffe umgekehrt gilt dies auch. Sollten sie allerdings Verbesserungsvorschläge oder gar Alternativvorschläge bezüglich unseres Plans haben bin ich durchaus geneigt diese zu hören.“

    [Treffpunkt vor Cal-Seti | VSD II Euminis | Brückenturm |Besprechungsraum] Commodore Toral, Politoffizier Leander Salomon, weitere Offiziere der Brückencrew | Holoverbindung zu No und Het‘kar.
     
  14. Joya No

    Joya No Republikanischer Captain

    [Cal-Seti-System | Rand des Systems | Verband Gewitterregen | Gruppe Zwei | DNT Bright Gitant] Joya No; Holoverbindung zu Nsci Het'kar (Tethys), Aldor Garnik (Halcyon), Mile Toral (Euminis) und Commodore Kelwood (NPC)

    Die Ankunft der Halcyon war eine gute Nachricht, denn jede Verstärkung konnte sich als entscheidend erweisen. Ein weiterer Kreuzer konnte durchaus den Unterschied machen. Persönlich war Joya No dem Schiff und seinem Kommandanten noch nicht begegnet, aber er glaubte sich düster daran zu erinnern, dass der Name des Kreuzers im Zusammenhang mit der Übernahme von Wukkar gefallen war. Also ein kampferprobtes Schiff, was seit der Unterzeichnung des Friedensvertrages nicht mehr ganz so selbstverständlich war wie noch einige Jahre zuvor.

    »Schalten Sie den Kommandanten der Halcyon mit in unser Gespräch«, befahl No seinem Kommunikationsoffizier. Das erschien ihm nötig, da die Neuankömmlinge bei den bisherigen Besprechungen nicht zugegen gewesen waren und wahrscheinlich noch weniger als alle anderen Republikaner wussten, was sie hier erwartete. Da er bisher auch keine Infos darüber hatte, welchem der beiden Captains die Halcyon unterstellt sein würde, hielt der Kaminoaner es für geraten, den Commander in das Gespräch mit einzubeziehen; das sparte nachher Zeit und reduzierte die Gefahr von Missverständnissen. Sekunden später tauchte bereits das Hologramm des neu hinzugekommenen Schiffskommandanten in ihrer Runde auf. Es handelte sich um einen Mon Calamari, wie No mit einer gewissen Genugtuung und Schadenfreude zur Kenntnis nahm, denn dieses Volk war den Imperialen aus vielfachem Anlass besonders verhasst und sicherlich schmeckte es ihnen überhaupt nicht, sich mit so jemandem verbünden und von ihm helfen lassen zu müssen. Warum sollte es für die Imperialen auch leichter und angenehmer sein als für die Republikaner?

    »Commander, ich bin Captain Joya No, das sind Captain Nsci Het'kar, Commodore Mile Toral, Commodore Kelwood von der hiesigen Systemflotte. Wir sind gerade dabei, die Strategie für den vor uns liegenden Einsatz zu besprechen.«

    Der Mon Calamari konnte nun der weiteren Unterhaltung beiwohnen und bekam daher schon die Erwiderung Torals auf Nsci Het'kars Einwände mit. Vielleicht war No unnötig kritisch gegenüber diesem speziellen Imperialen, aber ihm erschien die Antwort unnötig schulmeisterhaft.

    »Tun Sie uns allen einen Gefallen und sparen Sie sich die Herablassung, Commodore. Wenn Sie mit uns nicht über die Schwächen Ihrer Pläne diskutieren wollen, sondern uns lieber mit billigen Schlagworten wie der alten Leier vom ersten Feindkontakt abspeisen, reden wir mit dem falschen Imperialen. Ich schlage vor, dass Sie unsere Einwände ernst nehmen, denn es steht hier für alle Beteiligten viel auf dem Spiel; die Folgen unzureichender Absprachen und falsch kalkulierter Risiken tragen nicht nur Ihre und unsere Soldaten, sondern am Ende vor allem die Bevölkerung von Cal-Seti. Wir sind alle hier um zu gewinnen, aber unser gemeinsames Ziel erreichen wir nur durch eine Kooperation auf Augenhöhe, und da hat imperiales Vorherrschaftsdenken keinen Platz.

    Wenn Sie nicht mit Sicherheit sagen können, ob den Feinden Boden-Raum-Geschütze in die Hände gefallen sind, benötigen wir eine vollständige Aufstellung aller solchen Waffensysteme, die vor dem Aufstand im System stationiert waren. Die Geheimhaltung lasse ich als Einwand nicht gelten, wenn Sie von uns erwarten, dass wir in die Reichweite dieser Geschütze fliegen. Sie wissen um meine Erfahrung mit einer V-150 über Denon; ein Erlebnis, das ich nicht wiederholen möchte!«


    [Cal-Seti-System | Rand des Systems | Verband Gewitterregen | Gruppe Zwei | DNT Bright Gitant] Joya No; Holoverbindung zu Nsci Het'kar (Tethys), Aldor Garnik (Halcyon), Mile Toral (Euminis) und Commodore Kelwood (NPC)
     
  15. Aldor Garnik

    Aldor Garnik Dienstbote

    [Cal-Seti-System | Rand des Systems| Verband Gewitterregen | MC30 Halcyon | Brücke | CDR Aldor Garnik, per Hologramm: CPT Joya No, CPT Nsci Het´kar, CDRE Mile Toral, CDRE Kelwood (NPC)]


    Zufrieden stellte Aldor den Status der republikanischen Flotte fest. Die Schiffe befanden sich sauber in Formation und boten sicher auch für die imperialen Gegenüber einen stolzen Anblick. So Nobel die eigentlichen Ziele der Republik mit diesem Kampfeinsatz waren, galt es natürlich in diesem Kalten Krieg ein Exempel für die eigentliche Wehrhaftigkeit zu setzen. Und Aldor war zuversichtlich das ihnen das nach dem ersten Erfolg bei Alland sicher auch hier gelinden würde.

    Nicht nur wurde es der Brückenbesatzung der Halcyon ermöglicht, dem Gespräch der Offiziere zuzuhören, von der Bright Giant kam sogar die Aufforderung, sich dem Gespräch anzuschließen. Der Mon Calamari quittierte das nur mit einem Nicken und sofort begann der große Taktische Holoprojektor in der Mitte der Brücke zu arbeiten. Während Lieutenant-Commander Rehal ihm gegenüber die auf dem Holo erscheinenden Personen musterte und so selbst nicht im Bild war, erschien die Gestalt des Mon Calamari sehr wohl den anderen Schiffskommandeuren. Der hochgewachsene Kaminoaner Captain No übernahm seine Formelle Vorstellung. Aldor hoffte das die Holoprojektoren sein eigenes Unwohlsein ein wenig verbergen konnten. Er war natürlich nervös so viele höherrangige Offizieren versammelt zu sehen, die ihn alle Anblickten.


    Förmlich nahm er Haltung an und hob die Hand zu einem Salut.


    „Commander Aldor Garnik meldet sich mit dem MC30 Kreuzer Halcyon Einsatzbereit, Captain!“, antwortete er ihn gehorsamen Ton, fürs erste direkt an Captain No gewandt, der auch die Freundlichkeit besessen hatte, ihm die Runde vorzustellen. Natürlich kam er nicht umhin zu bemerken, dass es sich bei den beiden imperialen Offizieren um Menschen handelte. Da war der Kontrast natürlich umso stärker, den der kleine Jawa Het’kar, der Großgewachsene Kaminoaner und der Ichthyoid in ihren republikanischen Uniformen abgaben.


    „Vielen Dank für die Einladung in diese Besprechungsrunde. Entschuldigen sie das Verspätete eintreffen, wir wurden direkt von einer Versorgungsfahrt abkommandiert und mussten noch entsprechend Vorräte bunkern. Captain Het’kar, Commodore Toral und Commodore Kelwood, es ist mir eine Ehre sie kennen zu lernen!“

    Das die Halcyon hauptsächlich Munition gebunkert hatte, da sie bei Versorgungsfahrten nicht ihre maximale Bewaffnung an Bord mitführte verschwieg er natürlich den beiden Imperialen wohlwissend.

    Nach einer kurzen Runde der Vorstellung gingen die anderen Offiziere direkt wieder in ihre Gespräche über die Angriffsplanung über. Verständlich, für Floskeln und ausufernde Freundlichkeiten war jetzt keine Zeit. Aldor schwieg eine ganze Weile und hörte zu. Er hatte bereits vor seiner offiziellen Zuschaltung ein paar Wortfetzen erfasst, aber er wollte nicht unbedacht einen Einwand wagen, und sich so vor den weitaus erfahreneren Offizieren die Blöße geben.

    Das Gespräch drehte sich seiner Meinung hauptsächlich um die Frage, ob der republikanische Verband einen Sprung in die Umlaufbahn des Planeten wagen konnte und die Yevethanische Flotte so in einem Überraschungsangriff treffen konnte oder ob die planetare Raum-Verteidigung noch in Teilen aktiv war. Die Imperialen konnten darüber keine Auskunft geben und Captain No forderte hierzu zu Recht nähere Informationen über die im System stationierten Orbitalen Waffen. So weit Aldor es erblicken konnte, ging es hierbei aber nur um auf der Oberfläche Cal Setis stationierte Geschütze. Hierbei ließ es sich der Kaminoaner nicht nehmen, seine eigenen Erfahrungen gegen die Imperialen Streitkräfte zu benennen. Aldor konnte ihm nur beipflichten. Wenn die Imperialen den republikanischen Verband zu so einem gewagten Manöver bringen wollten, mussten alle Karten auf den Tisch gelegt werden.


    „Ich pflichte Captain No in dieser Sache bei. Einen Blindflug in intakte Orbitalwaffen zu wagen und es dabei noch mit einer Yevethanischen Flotte aufzunehmen gleicht einem Himmelfahrtskommando“, Aldor nutzte eine Pause um ein wenig zaghaft das Wort zu ergreifen. Es dauerte kurz, bis er sich an das Reden vor den Offizieren gewöhnt hatte, dann kehrte die Professionalität eines Kommandanten zurück, wie er sich pflegte.


    „Wir kommen um eine Aufstellung über Zahl und Art der orbitalen Waffen nicht umhin. Und selbst dann bleibt das Risiko enorm, da es je nach Stärke der Bewachung am Boden eine lange Zeit dauern, bis sie endgültig außer Gefecht sind.“

    Aldor wollte nicht zu viel reden, um die Offiziere nicht direkt zu verärgern, was er sich lediglich als Commander und als gerade erst hinzugekommener Teilnehmer erlaubte. Jedoch überlegte er auch weiterhin, welche Möglichkeiten sonst noch blieben.

    Seine erste Idee war die Aussendung eines Stoßtrupps gewesen. Nicht besonders kreativ, mit einem hohen Risiko verbunden, aber im Zweifel recht effektiv. Ein oder zwei kleine und schnelle Schiffe konnten versuchen so nahe an den besagten Orbitalwaffen wie möglich Stoßtrupps auszusetzen, welche dann die Waffen einnehmen würden oder sie, wenn das nicht gelingen sollte, unschädlich machen würden. Jedoch blieben auch hier viele Unwägbarkeiten. Dennoch war das Risiko hierbei, ein oder zwei Schiffe zu riskieren und vielleicht nebenher ein Ablenkungsmanöver zu starten, wesentlich niedriger, als mit der gesamten Flotte auf gut Glück zu springen, oder was den Imperialen sonst noch so vorschwebte. Fürs erste hatte Aldor jedoch beschlossen, seine Gedanken für sich zu behalten und dem Gespräch weiter zu lauschen. Es würde schon der richtige Moment kommen, in dem er sich wieder einbringen konnte.



    [Cal-Seti-System | Rand des Systems| Verband Gewitterregen | MC30 Halcyon | Brücke | CDR Aldor Garnik, per Hologramm: CPT Joya No, CPT Nsci Het´kar, CDRE Mile Toral, CDRE Kelwood (NPC)]
     
  16. Wolffe

    Wolffe Zivilist

    [Cal-Seti System | Hyperraum | ACC “Ashikaga” | Brücke] Wolffe, Tony, Brückem Offiziere/Uneroffiziere, Navigationsoffizier


    Gibbs ging auf der brücke immer auf und ab und versuchte wie immer seine Effektivität zu steiger, was ihem zwar Mathematisch gelingt, allerdings vom Oberkommando nicht erlaubt wird und er somit noch mit der normalen Effektivität des schiffes handhaben muss.

    “Sir, wir sind nicht einmal mehr Zehn minuten von unserem Einsatzgebiet entfernt.”

    Gibbs nickte dem Navigationsoffizier nur trocken zu, da er diesen eh für mehr eine Last hält als für eine hilfe. Aber natürlich nahm er ihm einige Arbeit ab. Gibbs hatte bisher die Information bekommen dass er sich bei Commodore Toral melden soll um mit seinen Streitkräften die Yevethaner auf Cal-Seti nieder zu machen, was Wolffe sehr gut gefiel. Gibbs ging noch einmal all seine berechnungen durch die er mittlerweile gemacht hat, um seine Systeme zu verbessern, wenn ihm das Oberkommando dies auch gestattet, bevor er zum Holoprojektor der Kommunikation ging um sich auf ein gespräch mit Commodore Toral vorzubereiten.

    “Navigation, wie lange noch bis wir eintreffen?”

    Fragte der Zabrak, natürlich waren es nur noch wenige sekunden bis zu seinem eintreffen an dem Treffpunkt.

    “Sir es sind nur noch 30 Sekunden.”

    Die letzten 30 Sekunden vergingen wie im fluge, da Gibbs es kaum erwarten konnte seinem feind gehörig in den Arsch zu treten. Nach kurzer zeit schon begann die Monotone Computerstimme den fünf sekunden Countdown an zu zählen. “T-5...4...3...2...1...” die Null wurde nicht mehr ausgesprochen, da jeder bemerkt hatte dass sie in den Normalraum zurück gefallen sind. Gibbs schaute noch einmal aus den Sichtfenstern, und staunte nicht schlecht, vor ihnen war eine Republikanische und eine Imperiale Flotte. Gäb es nicht diesen Friedensvertrag hätte Gibbs sofort den Feuerbefehl gegeben und sämtliches feuer auf das Flaggschiff konzentrieren lassen.

    “Kommunikation stellen sie eine geschlossene verbindung zu dem Commodore her.”

    Dieser Befehl wurde von den Kommunikationsoffizieren auch dierekt ausgeführt, als die Verbindung stand und ein Offizier der Euminis sich zu wort meldete unterbrach Gibbs ihn und sagte diesem das er sich bei Commodore Toral melden solle um diesen bei Cal-Seti zu unterstützen.


    [Cal-Seti System | Treffpunkt vor Cal-Seti | ACC “Ashikaga” | Brücke] Wolffe, Tony, Brücken Offiziere/Unteroffiziere

    Ich habe mit Mile Toral abgesprochen das ich gerne bei seinem Kampfverband dabei sein kann und ich mich einfach dazu Posten kann. Falls ich etwas ausbessern bzw. ändern solle dann bitte anschreiben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. März 2019
  17. Renvick

    Renvick NR Captain | Rebellennager

    [Cal-Seti-System | Rand des Systems | Verband Gewitterregen | Gruppe ein | Mc80 Tethys] Nsci Het´kar; Holoverbindung zu Joya No (Bright Giant) und Mile Toral (Euminis) und Adlor Garnik (Halcyon) und Wolffe (Ashikaga)

    Die Gesprächssituation schien sich ersichtlich zu erhitzen, als Commodore Toral und Captain No wie zwei Zahnräder aneinander gerieten. Der Kaminoaner wies auf das unkooperative Verhalten der imperialen Flotte hin, obwohl der Jawa dies nicht so kritisch sah. Natürlich hatte Toral recht, dass sich die imperialen nicht nur auf einen Plan verlassen konnten, allerdings müssten Grundpfeiler fest im Wüstensand stehen bevor man ein Haus drauf bauen würde und sich nach einem Sturm doch dazu entscheiden würde einen Landeplatz darauf zu errichten. Der Angriff der Republikanischen Kräfte war einer dieser Grundpfeiler und Nsci als Träger, konnte und wollte sich nicht erlauben die möglichen Fehler des Architekten auszubaden, in dem die ganze Konstruktion in sich zusammenstürzen würde. Der Jawa hatte bereits schon einmal ein Schiff an die Yevethaner verloren, weil er ihre Taktiken unterschätzte, dieses mal wollte er vorsichtiger sein. Zwecks dessen war es sehr gut, dass No Informationen zu Orbitalgeschützen anforderte. Die Imperialen Streitkräfte waren auf breiter Linie zurückgeschlagen worden, so die letzten Informationen, welche der Jawa auf seinem Datapad neben der Unterhaltung aufmerksam beobachtete.
    Ebenfalls war Commander Garniks Einwand für Nsci sehr bedeutend und er musste dem Mon Calamari ein freundliches Nicken zuwerfen. Er war froh bei seinem ersten Einsatz als Kommandant kompetente Kapitäne auf seiner Seite zu haben. In dem verdeckten Kopf des Wüstenbewohner entwuchs eine Idee. Nicht weniger Riskant, aber möglicherweise ein guter Grundpfeiler, für das Haus was man hier versuchte zu bauen... oder doch ein Landeplatz.

    "Commodore. Captain. Commander. Ich denke wir sollten hier eine Gemeinsame Lösung anstreben, zu lamentieren würde keinen Ertrag bringen. Commodore demnach ist mir natürlich klar, dass ein Plan nie den ersten Feindkontakt vollständig überlebt. Allerdings wäre der Republikanische Angriff eine tragende Komponente in ihrem Plan. Selbst wenn der Hauptteil der Yevethanischen Flotte nicht auf ihre Falle hineinfallen sollte, würde man entweder schnell genug mit ihrem Gefecht fertig werden und zur Unterstützung nahen, oder gar nicht erst springen. Wobei dabei der Überraschungsmoment flöten geht.

    Man könnte alternativ nicht direkt in die Formation des Feindes springen, sondern auf lange Reichweite in Schach halten, bis der Kampfverband es mit ihnen aufnehmen kann. Doch habe meine Kollegen ein viel größeres Problem erwähnt. So ein Orbitalgeschütz ist eine große Nummer, dass wissen sie sicher, deshalb möchte hier keiner ohne ausreichendes Wissen einfach darein fahren.

    ...

    Ich habe da aber eine Idee. Angenommen die Geschütze würden intakt sein, so könnte man K-Wings Bomber und ein Kontingent Bodentruppen aus einem ungedeckten Winkel auf die Oberfläche bringen und die Batterien zerstören, oder bestenfalls einnehmen. Man könnte dieses Manöver auch im Kampf mit den Yevethanern im Orbit durchführen, wobei das natürlich viel gefährlicherer Treibsand wäre."

    [Cal-Seti-System | Rand des Systems | Verband Gewitterregen | Gruppe ein | Mc80 Tethys] Nsci Het´kar; Holoverbindung zu Joya No (Bright Giant) und Mile Toral (Euminis) und Adlor Garnik (Halcyon) und Wolffe (Ashikaga)


    Ich glaube jetzt lassen wir Toral mal die Möglichkeit zu antworten, ob er uns bereitwillig die Daten über die Geschütze gibt XD
     
  18. Mile Toral

    Mile Toral Imperialer Kommodore | Jedi-Pate a.D. Premium

    [Treffpunkt vor Cal-Seti | VSD II Euminis | Brückentrum | Brücke] Cpt. Tade und Besatzung (NSCs)

    Das Brückenfenster bot eine interessante fast schon ironische Aussicht auf einen gemeinsamen Kampfverband von Republik und Imperium dar. Kyle Tade, bis vor einiger Zeit nur erster Offizier der Euminis, wusste nicht, wie er sich fühlen sollte. Er war froh über die zusätzliche Schlagkraft, aber auch skeptisch was ein gemeinsames effizientes Vorgehen anging. Allerdings konnte er nicht lange in dieser philosophischen Diskussion verharren, denn es meldete sich auf einmal die Sensorik zu Wort:

    „Aufkommendes Schiff auf sieben strich zwo strich zwo.“ Augenblicklich war Tade wieder hellwach, bis die Sensorik Entwarnung gab und es als imperiales Schiff identifiziert hatte. Da er auch nichts besseres zu tun hatte und sich - auch wenn er es nicht zugegeben hätte - langweilte, ging er schnellen Schrittes in Richtung Kommunikation und bekam mit, wie der kommandierende Offizier des anderen Schiffes (Gibbs) seinen Kommunikationsoffizier rüde unterbrach und verlangte mit Commodore Toral verbunden zu werden. Zornig und entrüstet übernahm Kyle Tade die Kommunikationsstation, der es - genauso wenig wie Toral - überhaupt nicht leiden konnte, wenn andere Offiziere die korrekte Ausübung des Dienstes der eigenen Untergebenen behinderten oder sabotierten.

    „Commander Gibbs“, begann Tade mit einem scharfen Tonfall, den er normalerweise nur gegenüber Kadetten an den Tag gelegt hatte, die noch nicht wirklich den Ernst der Lage verstanden hatten, „meine mich nicht daran zu erinnern, dass sie Befehlsgewalt gegenüber Lieutenant Brahnx (NSC) haben. Es obliegt allein mir oder Commodore Toral unsere untergebenen Offiziere zu unterbrechen oder zurechtzuweisen. Vor allem aber verbitte ich mir solche Umgangsformen mit meinen Offizieren, wenn diese ihren Dienst gründlich und gewissenhaft durchführen. Euminis Ende.“, verteidigte der Captain seinen Kommunikationsoffizier vor diesem fremden Commander scharf und vielleicht etwas zu streng. Nachdem er dies allerdings klar gestellt hatte und keine Widerworte zugelassen hatte, nickte er dem Kommunikationsoffizier zu und ließ diesen wieder seine Arbeit machen.

    Commander Gibbs für Euminis“, begann nun Lt. Brahnx zu sprechen, um die Verbindung mit dem neueingetroffen Schiff aufrecht zu erhalten „Übermitteln sie die Tageslosung und ihre Befehle via Richtstrahlfrequenz vier vier zwo an die Euminis. Bestätigen sie.“

    [Treffpunkt vor Cal-Seti | VSD II Euminis | Brückentrum | Brücke] Cpt. Tade und Besatzung (NSCs)


    [Treffpunkt vor Cal-Seti | VSD II Euminis | Brückenturm |Besprechungsraum] Commodore Toral, Politoffizier Leander Salomon, weitere Offiziere der Brückencrew | Holoverbindung zu No, Het’kar, Garnik, Gibbs, Kelwood (NSC)


    Selbst ein Taubstummer hätte die Abneigung Joya Nos gehört und mitbekommen. Die anfängliche Ahnung Miles hatte sich nun mittlerweile zu einer Gewissheit verdichtet, dass selbst ein schwarzes Loch dagegen eine weniger dichte Molekularstruktur hatte. Trotz seiner Professionalität, die der Mensch von Muunilinst zu jeder Zeit an den Tag zu legen versuchte, kam er nicht umhin unbemerkt zu schnauben. Er begrüßte die Neuankömmlinge in der Besprechung ehe er sich wieder dem langhälsigen Kaminoaner zuwandte.

    „Captain No“, entgegnete Mile mit einer ruhigen und gelassenen Stimme, die durchaus geeignet war eine angespannte Stimmung weiter anzuheizen. Der Vorwurf, dass Mile herablassend war, traf nun zu, „ich bin durchaus geneigt ihre Vorschläge und Ideen zu hören und auch umzusetzen, sollten sie für unser beider Kampfverbände von Vorteil sein. Die Verschwendung von Material und Personal liegt mir fern. Anstatt mir also vorzuwerfen, dass ich nicht für Alternativpläne offen bin, schlage ich Ihnen vor, mir eben jene Ideen vorzuschlagen.“

    Er drückte ein paar Tasten auf seinem Datapad und rief ein paar Informationen über die Boden-Raum-Waffen auf Cal-Seti auf und startete eine weitere holographische Übertragung, bei der alle Beteiligten eine Darstellung Cal-Setis sahen.

    „Ich kenne ihre Geschichte über Denon, Captain“, entgegnete Mile trocken, ging aber nicht weiter darauf ein. „es befinden sich allerdings keinerlei Boden-Raum-Waffen mit Ionentechnologie auf Cal-Seti. Ihren Fehler von damals werden sie also wohl kaum wiederholen ...“ Er betätigte einen Knopf und das Planetenhologramm zoomte auf eine Stellung hinein, zeigte eine W-165 Turbolaserbatterie. „Allerdings haben yevethanische Kräfte eine Turbolaserbatterie des Typs W-165 übernommen. Die imperiale Besatzung hatte allerdings Order die Batterie zu zerstören, sollte der Feind in Begriff sein diese zu übernehmen. Inwieweit diese Batterie allerdings wieder funktionsfähig ist, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Deshalb haben die Raider-Korvetten neben der Provokation der Yevethaner auch die Aufgabe, so viel Aufklärung wie möglich durchzuführen.“

    „Allerdings“, fügte Mile nun an, der weitere Knöpfe betätigte, und das Hologramm zoomte nun auf die letzte Bastion der imperialen Verteidiger, „verfügen unsere Bodentruppen noch über einige Turbolaser der Baureihen XX-9 und XX-10. Über deren Einsatzfähigkeit lässt sich allerdings nur spekulieren.“

    Anschließend wandte er sich dem Kuttenträger (Het’kar) zu und nickte nur. „Eine intakte W-165 ist natürlich ein Problem. Wie schon erwähnt, sollen deshalb die Raider zusätzlich Feindaufklärung betreiben und im Idealfall genug feindliche Kräfte vom Planeten fortlocken. Ihre Idee den Feind aus der Entfernung in Gefechte zu verwickeln ist nicht zu verachten. Die Frage ist allerdings ob unsere Bodenstreitkräfte lange genug durchhalten, bis wir solch ein Gefecht gewonnen haben.“

    Er schwieg einige Sekunden in der über die Idee von Captain Het’kar nachdachte. „Die Infiltration des Planeten halte ich hingegen für eine gute Sache.“ Er betätigte erneut ein paar Knöpfe auf seinem Datapad um Informationen über die K-Wings aufzurufen. „Von ihrer Geschwindigkeit könnte ich mir eine Kombinierung der Raider-Korvetten mit ihren K-Wings vorstellen. Mit Hilfe der Raider könnten wir auch genügend Bodentruppen und anderes Personal mitführen, um die W-165 zu sichern und in Einsatzbereitschaft zu versetzen. Allerdings würde der mangelnde Hyperraumantrieb der K-Wings den Einsatz eines Trägerschiffes verlangen. Wir müssten hier also in einer konzertierten Aktion genügend yevethanische Kräfte an anderer Stelle binden, damit unsere Infiltratoren weitestgehend ungehindert anlanden können. Weiterhin sollten wir dann auch unsere Hauptangriffsachse darauf verlagern, genug Bodentruppen nachzuführen, um die Turbolaserbatterie zu halten. Die Euminis wäre in der Lage dazu.“

    [Treffpunkt vor Cal-Seti | VSD II Euminis | Brückenturm |Besprechungsraum] Commodore Toral, Politoffizier Leander Salomon, weitere Offiziere der Brückencrew | Holoverbindung zu No, Het’kar, Garnik, Gibbs, Kelwood (NSC)
     
  19. Aldor Garnik

    Aldor Garnik Dienstbote

    [Cal-Seti-System | Rand des Systems| Verband Gewitterregen | MC30 Halcyon | Brücke | CDR Aldor Garnik, per Hologramm: CPT Joya No, CPT Nsci Het´kar, CDRE Mile Toral, CDRE Kelwood (NPC)]


    Der Mon Calamari und sein Erster Offizier lauschten dem sich ausbreitenden Gespräch unter den höherrangigen Offizieren. Glücklicherweise schien der imperiale Commodore mit Namen Toral entweder entsprechend instruiert zu sein, oder sich die Weitergabe dieser Information herausnehmen, denn kurz darauf wurden die Daten über die vermeintlich Intakte und Eroberte Turbolaserstation gesendet. Kurz darauf leuchteten auf einem blauschimmernden holographischen Modell Cal Cetis rote Punkte an den Stellen, wo das Imperium Boden-Raum Geschützte aufgestellt hatte. Der gefährlichste war natürlich der Turbolaser des Typs W-165, das stand sicher für alle Beteiligten außer Frage. Ein gezielter Schlag gegen diesen Laser schien mehr als angebracht, konnte er doch vor allem in einem zermürbenden, langen Gefecht das Zünglein an der Waage darstellen.

    Die Idee Het’kars deckte sich natürlich mit seiner eigenen. Jedoch schien es ihm fahrlässig, die K-Wings ohne Jäger-Eskorte, natürlich konnten sich diese modernen Jäger gut selbst verteidigen, aber die Yevethanischen Jägerpiloten waren für ihre Stärke in Dogfights berüchtigt. Torals Worte, die K-Wings hätten keinen Hyperantrieb und bräuchten daher ein Trägerschiff überraschten ihn dann aber doch mehr, als er zugeben mochte. Hatten Het’kar oder No ihm die Daten übermittelt? Oder wussten die Imperialen Spione bereits so detailliert über die Bomber Bescheid.

    Aldor schüttelte den Kopf, um dieses Schubladendenken loszuwerden. Er musste sich auf die Sachlage fokussieren, für so etwas war gerade wenig Zeit, immerhin hatten die Imperialen auch bereits einiges an brisanten Informationen mit ihnen geteilt.

    „Mit Verlaub, auf welchem unserer Schiffe sind die K-Wings stationiert, Captain Het’kar?“

    Aldor vermutete, dass sie auf dem Schiff des Captains, der Werftneuen Tethys stationiert waren.

    „Vermute ich richtig, dass die K-Wings auf der Tethys stationiert sind, Captain? Wenn dem so ist, können wir die Tethys nicht losgekoppelt vom Kampfverband einsetzten.“

    Der Commander machte eine kurze Pause, um sich zu überzeugen, dass seine Worte gerade nicht unerwünscht waren. Dann fuhr er fort.

    „Ich würde die K-Wings zwar nicht unbedingt ohne Jäger-Eskorte einsetzen, aber zur Not sollte das möglich sein. Wir sollten die Staffel allerdings auf ein anderes republikanisches Schiff verlegen.“

    An Commodore Toral gewandt fügte er noch hinzu. „Mit Verlaub, Commodore Toral, ich möchte sie mit diesem Vorschlag nicht kränken, aber auf unseren republikanischen Schiffen ist sowohl das entsprechend geschulte Personal vorhanden, als auch das entsprechende Equipment.“


    ‚Und wir wollen nicht, dass eure Spione einen ausführlichen Blick auf unsere Technik werfen können‘, fügte er in Gedanken hinzu.

    Aldor nahm ein Datapad zur Hand und studierte die Schiffsklassen des Verbandes ‚Gewitterregen‘. Nach kurzer Überprüfung nickte er mit trauriger Gewissheit. Er hatte bereits die Vermutung gehabt, nun war es jedoch für ihn Gewissheit: Die Halcyon, als einziger MC30 im Verband, war optimal für eine schnelle Einsatzgruppe im Verbund mit den zwei imperialen Raider-Korvetten geeignet.


    „Commodore Toral, Captain No, Captain Het’kar, so wie sich die Situation in meinen Augen darstellt, wäre die Halcyon am besten für so einen Vorstoß als Trägerschiff der K-Wings geeignet. Zwar müssten wir dann unsere Staffel A-Wings mit den K-Wings tauschen, aber ansonsten sind wir Ideal auf einen schnellen Vorstoß eingerichtet. Mit 60 MLGT kommen wir zwar nicht ganz an die Raiders ran, aber wir können mithalten und uns im Notfall auch gut um uns selbst kümmern. Außerdem können unsere Schilde mindestens einen direkten Treffer des Turbolasers aushalten, sollte es so weit kommen!“

    Ein Raubtierhaftes Grinsen umspielte den Mund des sonst so gefassten Mon Calamari.

    „Das durfte ihr Admiral Jago schon bei Coruscant am eigenen Leib erfahren!“

    Natürlich konnte er sich diesen Seitenhieb nicht sparen. Auch wenn Commodore Toral bis jetzt noch keine Unsympathie bei ihm geweckt hatte.

    Ob er wohl wirklich mit der Halcyon diese schwere Aufgabe als Vorhut übernehmen würde? In seinen Augen war das einfach die Erfolgversprechendste Möglichkeit in diesem Fall und die, die bei einem Scheitern, so viel musste er sich insgeheim eingestehen, die geringsten Verluste in Aussicht stellte.

    Der Verbund Gewitterregen besaß nun einmal nicht so viele Schiffe, die Jäger trugen, und meist waren diese Schiffe langsamer als die Halcyon und so deutlich anfälliger, wenn sie mehr oder weniger auf sich allein gestellt operierten. Und die Tethys konnte sich sicher gut alleine schlagen, aber wenn die Yevethaner ein so kapitalistisches und strategisch wichtiges Schiff alleine operieren sahen, würden sie es, wie Wölfe ihre Beute, einkreisen und sie zur Strecke bringen. Und über die Option, die K-Wings auf einem imperialen Schiff zu stationieren würde er auf keinen Fall nachdenken und er hoffte, dass es den anderen Republikanischen Offizieren da ähnlich ging.

    Natürlich bedeutete das ein Großes Risiko für ihn und seine Mannschaft, aber Aldor war bereit es einzugehen. Sie waren erfahren und er war zuversichtlich, dass die Halcyon es wieder herausschaffen würde. Im Optimalfall würden sie möglichst nah an den Turbolaser heranspringen, die K-Wings und eventuell Bodentruppen aussetzen und dann so lange aushalten, bis die Staffel wieder zurückkehrte. Wenn er es so drehte, klang das mehr als Machbar, aber dann blendete er eben auch bewusst alle Risiken und Unwägbarkeiten aus, die in diesem Plan verborgen lagen. Und der Teufel lag bekanntlich im Detail.



    [Cal-Seti-System | Rand des Systems| Verband Gewitterregen | MC30 Halcyon | Brücke | CDR Aldor Garnik, per Hologramm: CPT Joya No, CPT Nsci Het´kar, CDRE Mile Toral, CDRE Kelwood (NPC)]
     
  20. Renvick

    Renvick NR Captain | Rebellennager

    [Cal-Seti-System | Rand des Systems | Verband Gewitterregen | Gruppe ein | Mc80 Tethys] Nsci Het´kar; Holoverbindung zu Joya No (Bright Giant) und Mile Toral (Euminis) und Adlor Garnik (Halcyon) und Wolffe (Ashikaga)

    Die Spannung zwischen dem imperialen Offizier Toral und Republikaner No waren schon wieder dezent spürbar, als der Commodore über die planetaren Verteidigungssysteme sprach. Cal-Seti besaß, der Macht sei dank keine Ionenkanonen welche für den Boden-Luftkampf geeignet waren. Allerdings informierte Toral seine Verbündeten über eine W-165 Turbolaserbatterien, sowie mehrere XX-9 und XX-10, dazu kam, dass wegen fehlenden Späherinformationen ihr Einsatzstatus unklar blieb. Het´kar konnte sich jedoch denken, dass die Yevethaner einen harten und schnellen Schlag gegen die imperialen Verteidiger ausgeführt hatten und die Batterien durchaus in ihren Besitz gelangt sein könnten. Um dazu ein genaues Urteil zu fällen, fehlten die Aufklärungsdaten, welche laut Toral durch den Provokationsangriff der Raider beschafft werden sollten. Denn diese Wenns und Abers rund um diesen Plan herum müssen getilgt werden, bevor man hier blindlinks in eine Yevethanische Falle geriet. Das konnte sich die erste wahre militärische Kooperation zwischen den beiden Großmächten nicht erlauben, dass wusste Toral sicher auch, weshalb er auf die Raider verwies.
    Überrascht hat Nsci, dass Toral seinem Infiltrationsplan zustimmte. Ebenso war überraschend, dass die Imperialen bereits über klare Informationen über den k-Wing verfügten, was in diesem Falle aber zu einem wichtigen Einwand führte. Die K-Wings verfügten über keinen eigenen Hyperraumantrieb, der Imperiale Offizier hatte recht, sie würden mit einem Trägerschiff samt Bodentruppen transportiert werden müssen.

    Gerade als Nsci darüber nachdachte wie man dieses Problem am flüssigsten lösen konnte, schaltete sich Commander Garnik von der MC30 Halcyon ein, welcher zu Nsci´s erstaunen plötzlich Admiral Kayne Jago erwähnte. Nsci hatte bei Bessimir unter dem Kommando von Bruth-Agoch selbst gegen ihn gekämpft, eine harte Schlacht. Anscheinend musste der Mon Calamari vor der Desertation Jagos gegen ihn gekämpft haben oder gerade bei dessen Flucht. Der Wüstenbewohner war deshalb froh einen kompetenten und autonom denkenden Offizier der Republik zugeteilt bekommen zu haben, der Commodore Torals Vorschlag ablehnte und sein eigenen Schiff zur Verfügung stellte. Persönlich war dies auch dem Captain lieber, schließlich bräuchte man die Euminis im direkten Raumkampf während die Halcyon sogar mit gezielter Schiffsartillerie Unterstützung leisten konnte und laut Garnik auch einen direkten Treffer dieser Batterien überstehen könne.

    "Ich danke ihnen Commander Garnik für ihre Einsatzbereitschaft und muss ihnen zustimmen, dass das republikanische Personal auf die Wartung und Beladung des K-Wings bestens vorbereitet ist. Außerdem ist die Halcyon schnell und klein, das macht sie zu einem kleineren Ziel für die Yevethaner und zu einer geringeren Gefahr. Ich denke die Dushkan-Liga wird sich auf unsere Kapitalen Schiffe konzentrieren und den Plan mit der MC30 erst viel später als Bedrohung erkennen. Eine Schwäche Commander Garnik, sind die geringen Truppenkapazitäten an Bord ihres Schiffes. 150 Mann auf mehrer wahrscheinlich stark befestigte Stellungen schicken, würde eine große Herausforderung für eine kleine Streitkraft darstellen. Selbst mit K-Wing Unterstützung und Artilleriefeuer der Halcyon würde ich vorschlagen, dass die Euminis Transporter an die Halcyon befestigt. Diese könnten dann gemeinsam mit den republikanischen Truppen losgeschickt werden. Außerdem befindet sie ein Acclamator in unserem Verband, der ebenfalls am Boden gebraucht wird.

    Sollten wir die Landung der Bodentruppen decken können, können wir über Verstärkung nachdenken. Sobald der Kampfverband der Euminis die Schlacht in der Nähe des Mondes gewonnen hat, würde sie uns dann zur Hilfe eilen und ein gemeinsamer Angriff kann gegen die Yevethanischen Streitkräfte auf dem Boden geführt werden. Das wäre dann auch der Zeitpunkt, an dem die Neutron-Star Transporter des Verbandes Gewittersturm Landungsversuche durchführen könnten."


    Natürlich könnte man die Neutron-Star direkt mit Garniks Schiff losschicken. Ob das ein zu großes Risiko für die Transportverbände wäre, blieb natürlich die Frage. Het´kar war froh ,dass er kreative Lösungsvorschläge anbringen konnte, Improvisation in schwierigen Lagen lag in der Natur seiner Spezies.

    [Cal-Seti-System | Rand des Systems | Verband Gewitterregen | Gruppe ein | Mc80 Tethys] Nsci Het´kar; Holoverbindung zu Joya No (Bright Giant) und Mile Toral (Euminis) und Adlor Garnik (Halcyon) und Wolffe (Ashikaga)
     

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