Chiss'Aria'Prime, Chiss'Al'Vana, Mato'Chel'Not (Chiss-Empire)

Chiss'Aria'Prime - Palast - mit Slain, Jo und Soraya


Rhino verabschiedete sich von den anderen und ging auf sein Zimmer. Er legte seine Robe ab und hängte sie auf den Kleiderständer in der Ecke. Dann zog er die restlichen Sachen aus und ging unter die Dusche. Er duschte sich gründlich ab und wusch den Dreck der Schlacht ab. Dann zog er sich wieder an und legte sich auf sein Bett. Er hatte die Augen offen und war überhaupt nicht müde, denn er hatte ja in dem Heilerzelt lange genug geschlafen. Er wollte zu Jo gehen, lies es aber dann sein weil sie wahrscheinlich noch von der Schlacht totmüde war. Und er wollte sie auch nicht stören. Rhino wollte lieber noch ein oder zwei Stunden warten.


Chiss'Aria'Prime - Palast - Rhino's Quartier
 
Chiss'Aria'Prime - Palast - Jo's Quartier

Jo war unwahrscheinlich müde. Sie hatte sich schnell geduscht und sich dann hin gelegt. So müde sie aber auch war, konnte sie doch noch nicht einschlafen. Ihre Gedanken schweiften zu Rhino. Sie streichelte kurz über die Kette, die er ihr geschenkt hatte und dann schlief sie doch ein. Ein paar Stunden später erwachte sie wieder. Es war Morgen und Zeit auf zu stehen. Nach einer kurzen Dusche, zog sich Jo frische Kleidung an und ging dann los. Erst zu Rhino. Sie klopfte bei ihm und er öffnete sofort als habe er schon auf sie gewartet. Jo sah ihn lächeln an.

Na, fertig?

Er lächelte, nickte und gemeinsam gingen sie dann weiter, holten erst Soraya und dann Master Slain ab und begaben sich als Nächstes in die Chiss'Kol'Van. Dort standen sie dieses mal in einer hinteren Loge und hörten aufmerksam der Rede des Overlords zu.


Chiss'Aria'Prime - Chiss'Kol'Van - mit Slain, Rhino und Soraya
 
[color=006666]? Chiss'Aria'Prime ? Chiss'Kol'Van ?[/color]

Helenes saß auf dem festlich geschmückten Stuhl der für sie als Syndiclady vorgesehen war. Hier, was eigentlich Cyrus Platz sein sollte. Ohja, sie hatte ihren Bruder geliebt. Aber das was er fürs Chiss Empire wollte war nicht richtig. Er war anderer Überzeugung als sie selbst. Und so konnte sie nur das machen was ihr Stolz ihr vorschrieb. Sich öffentlich als Zaos Anhängerin zu bekennen. Nur dieses Bekenntnis hatte ihr nun auch ihre stellung gebracht. Eine Stellung ind er sie enorme macht besass dem Chiss Volk zu helfen. Ihre einzige Lebensaufgabe.

Sie Streckte die Hand aus und berührte damit die ihrer Tochter. Endlich saß Onica neben ihr. Wie sehr hatte sie doch Donikos geliebt und nur Cyrus hatte diese Liebe zerstört. Aber jetzt hatte sie endlich das gemacht was sie schon immer wollte. Sie hatte Donikos Geehelicht, wenn auch nur im Geiste. Dennoch hatte sie seinen Namen angenommen und das die Herschaftsfamilie von Chiss'Al'Vana würde ihn auf ewig tragen.

Bedächtigt lauschte sie Zaos rede. Endlich war wieder Frieden eingekehrt. Soweit er überhaupt möglich war. Verträumt lächelte Helenes vor sich hin und schwelgte in der nicht allzunahen Zukunft die viel versprechend aussah.


[color=006666]? Chiss'Aria'Prime ? Chiss'Kol'Van ?[/color]
 
Chiss'Aria'Prime - Chiss'Kol'Van - Slain - Jo - Rhino - Soraya

Soraya fühlte sich schon etwas besser als sie zur Chiss'Kol'Van gingen, auch wenn sie keine wirkliche Lust hatte zu der Feier zu gehen. Aber sie sah es als Pflicht an dahin zu gehen. Als angekomemn waren setzen sie sich und hörten der Rede des Overlords zu. Phol gehörte jetzt offiziel zu der Familie sie wusste nur nicht ob sie sich darüber freuen sollte oder nicht. Sie drehte sich zu Jo und erzählte er ihr was sie vor habe wenn sie von hier weg sind.

Ich weiss jetzt übriegens was ich mache wenn diese Mission vorbei ist! Ich habe darüber gestern vor dem schlafen nachgedacht.

Sie wollte erst noch fragen was Jo davon hielt das Phol jetzt zur Famile des Overlords gehörte, liess es dann aber.


Chiss'Aria'Prime - Chiss'Kol'Van - Slain - Jo - Rhino - Soraya
 
Chiss'Aria'Prime - Akaiji's Haus - bei heru'ur, Sadira, Siekusi

Mittlereile hatte sich Kira wieder gefangen und die beiden waren zu Sadira und Siekusi ins Haus gegangen. Die Kleine war mit den Nerven am Ende, was auch verständlich war. heru'ur ließen die beiden in Ruhe und gingen nebenan in ein Zimmer, in dem eine Caoch stand.

Heru'ur führte Kira zu der Caoch und ließ sie sich setzen. Dann setzte er sich neben sie. Er betrachtete se und fing an zu grinsen. Als sie ihn fragend ansah, meinte er:
"Du siehst ziemlch dreckig aus, vielleicht solltest du erst mal duschen, bevor wir uns schafen legen."

Kira mußte ebenfalls grinsen, als sie an sich herunter sah, er hatte durchaus recht. SIe sah einfach grausam aus. Sie stand auf, nahm sein Han dund schleifte ihn hinter sich her, auf der Suche nach dem Badezimmer. Sie gingen hinein und schlossen hinter sich die Tür ab. Kira versuchte den Gedanken an Akaiji zu verdrängen, denn er bereitete ihr Unbehagen, aber gerade deshalb wollte sie Heru'ur's Nähe.

Chiss'Aria'Prime - Akaiji's Haus - Badezimmer - bei Heru'ur
 
Chiss'Aria'Prime - Palast - Rhino's Quartier


Rhino hatte die ganze Nacht wach gelegen und über die einige Dinge die in der letzten Zeit geschehen waren nachgedacht. Hauptsächlich dachte er an Jo, er bekam sie einfach nicht mehr aus seinem Kopf und ehe er sich versah war es schon Morgen und Jo klopfte an seiner Tür. Er wechselte noch schnell den Verband, der jetzt nicht mehr die ganze rechte Seite bedeckte sondern nur noch die Narbe. Rhino ging dann nach drausen und mit Jo zu Soraya und Slain, um zum Chiss'Kol'Van zu gehen. Dort wurden gerade in einer Zeremonie Phollow und noch eine Frau (Lavinia) zu Mitgliedern der Overlordfamilie ernannt. Rhino hörte erst zu aber dann versank er wieder in Gedanken. Er überlegte sich nun wie er seinem Meister den verlust seines LS erklärte.


Chiss'Aria'Prime - Chiss'Kol'Van - mit Slain, Jo und Soraya
 
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Onica saß zur Rechten ihrer Mutter Helenes in den Sitzen des Herschaftshauses Fa'Sarris'Lom'Arvee'Nonn. Was für ein unbeschreibliches Gefühl. Endlich konnte sie bei ihrer Mutter sein. Als sie vor ein Paar Jahren einige Zeit, gegen den Willen Cyrus im Hause Lom'Arvee'Nonn verbrachte wurde sie von den Frauen des Hauses immer als Ausgestoßene behandelt und von den Männern gar nicht erst wargenommen. Man hatte versucht sie so viel wie möglich von ihrer Mutter fern zu halten. Jetzt war alles anders. Sie saß ihr als Tochter der Syndiclady. Sie wurde von allen geachtet und respektiert. Und es war ein schönes Gefühl.

Oni blickte hoch zu Zaos der am Rednerpult stand und seine Rede hielt. Syuk war am Leben und zurückgekehrt. Sie erinnert sie noch gut wie sie vor einigen Tagen in Zaos Quartier stand und er von seinem Sohn redete. Jetzt hatte sich sein Traum erfüllt und her hatte noch zwei weitere Kinder gefunden. Lavinia und Phol waren nun offiziel Mitglieder seiner Familie. Doch Phol gehörte jetzt zu den Sith genau wie Janem, wie sich Syuk nannte. Oni's komisches Gefühl hatte sich bestätigt gehabt. Aber Phol hatte troz seines "Verrats" an den Jedi seine treue zum Chiss Empire bewiesen. Alles wendete sich zum guten und es stand eine neue glorreichen Zeit dem Chiss Empire bevor.


<< Chiss'Aria'Prime >><< Palast >><< Chiss'Kol'Van >>
 
Chiss'Aria'Prime - Chiss'Kol'Van - mit Slain, Rhino und Soraya

Es war eine bewegende Zermonie in der, der Overlord den Opfern gedachte und nach einer angemessenen Schweigeminute, seinen Sohn Janem oder wie sie ihn hier zu nennen schienen Syuk willkommen hieß und dann Phollow und Lavinia in seine Familie aufnahm.
Noch während die letzten Worte der Rede gesprochen wurden und der Overlord alle zu einer großen Feier einlud, drehte sich Jo zu Soraya sah ihre Freundin an und es blieb ihr nicht verborgen, wie Soraya zu Phollow und Janem sah. Aber sie wollte anscheinend nicht darüber reden und Jo würde, zumindest hier in der Öffentlichkeit, nicht danach fragen. Also ging Jo nur darauf ein, was Soraya gerade gesagt hatte.


Was hast du denn vor wenn diese Mission vorbei ist?

Chiss'Aria'Prime - Chiss'Kol'Van - mit Slain, Rhino und Soraya
 
Chiss'Aria'Prime - Hei'Hm von Siekusi - mit Siekusi, Kocher, Kira und Heru'ur

Siekusi's Schluchzen wurde immer leiser. Während sie sich weiterhin an Sadira klammerte, begann jedoch die Anstrengung zu siegen und das Kind langsam in einen tiefen Schlaf fallen zu lassen. Es war schon spät in der Nacht, als die Atemzüge Siekusi's ruhiger wurden und die Umklammerung etwas nach lies. Vorsichtig rutschte Sadira an die nächste Wand, um sich an zu lehnen. Sie wollte nicht aufstehen, wollte keine unnötige Bewegung machen um die Kleine nicht zu wecken. Der Droide, der den Sadira vorhin nur nebenbei mit wahrgenommen hatte, brachte ihr eine Decke.

Danke!

Flüsterte sie nur und er beantwortete es mit einem sehr leisen Trillern.
Als Sadira, Siekusi dann zudeckte kuschelte sich die Kleine in ihre Arme. Sadira strich Siekusi wieder vorsichtig eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Jetzt war sie also für dieses kleine Wesen verantwortlich. Wie schnell sich die Dinge doch änderten. Noch vor einigen Tagen hätte sie niemals gedacht, dass sie Verantwortung für jeman anderen übernehmen würde und nun war sie... Was war sie eigentlich? Sie wollte und konnte sicher nicht Akaiji's Platz einnehmen. Aber, sie beschloss Siekusi eine Mutter zu sein. So gut, wie sie es nur konnte.
Dankbar hatte Sadira bemerkt, dass Kira und Heru'ur im Haus blieben und einige Zeit später schlief dann auch Sadira völlig erschöpft ein.


Chiss'Aria'Prime - Hei'Hm von Siekusi - mit Siekusi, Kocher, Kira und Heru'ur
 
- Chiss'Aria'Prime - Chiss'Kol'Van -

"Ich beobachte Sie schon eine ganze Weile."

Sanft legte sich eine Hand um Ilay's Taillie. Gemächlich wandte sie sich herum und sah in die blitzenden Augen eines hochgewachsenen Chiss. Ilay's Blick inspizierte ihn von oben bis unten: Muskulöser Körperbau, kurzgeschorene schwarze Haare, eine Narbe auf der rechten Wange, ein schmaler, zu einem leichten Grinsen verzogener Mund, ein schwarz-blau schimmernder Abendanzug aus Byakara-Seide. Nach eingehender Musterung gestattete sie sich ein einnehmendes Lächeln.

"Tatsächlich...? Ich würde meinen, heute Abend gibt es genug zu sehen, als dass Ihr Euch nur auf mich konzentrieren müsstet."

Im ersten Augenblick schien der Fremde verwirrt, fing sich jedoch schnell wieder und lachte.

"Ich versichere Euch, Ihr seid die einzige, die heute Abend bisher meine Aufmerksamkeit erlangen konnte."

"Oh!" Ilay gab einen Entzückenslaut von sich und warf ihm einen schmachtenden Blick zu. Insgeheim verdrehte sie im Geiste die Augen. Seinen Spruch hatte sie in den letzten zwei Wochen mindestens von 10 verschiedenen Männern gehört. Ließen die sich denn gar nichts neues mehr einfallen? Wiederholt betrachtete sie seine fein gearbeitete Abendgarderobe. Nun, ihr sollte es gleich sein, wie alt seine Sprüche waren, ließ seine Kleidung doch zumindest schon einmal auf Wohlstand schließen.

"Verratet mir Euren Namen, meine Schöne...bitte."

Sein Kompliment wurde mit einem strahlenden Lächeln belohnt.

"Mein Name ist Ilay. Ilay Tu'ill'wan."

Antwortete sie und klimperte mit ihren langen Wimpern.

"Ilay...was für ein wunderschöner Name... darf ich mich vorstellen? - N'roa Dess'mon'le, zu Euren Diensten, Mylady!"

"Hmm, Euer Name sagt mir etwas, N'roa, mir will jedoch nicht genau einfallen, womit ich ihn in Verbindung bringen muss. Helft mir auf die Sprünge! Habt Eure Familie etwas mit der Zucht Chiss'Uru'Wol's zu tun?"

Sie war sich sicher, seinen Namen noch nie zuvor gehört zu haben, aber es reichte aus, wenn er ihr verriet, womit er sein Geld verdiente.

"Oh nein, nicht doch"

Winkte er ab und rümpfte die Nase.

"Meine Familie hat noch nie etwas mit solchem oder ähnlichen zu schaffen gehabt. Aber sagt Euch Dess'mon Garden etwas? - Das Anwesen meiner Familie auf Chiss'Al'Vana..."

Ilay's Gesicht hellte sich auf. Ein Adliger! Freudestrahlend hakte sie sich bei ihm unter.

"Leider sagt mir das nichts, aber ich wäre entzückt, wenn Ihr mir mehr darüber erzählen würdet! Ich war erst so selten auf Chiss'Al'Vana! Kommt...lassen wir uns dort drüben auf dem Kannapé nieder."

- Chiss'Aria'Prime - Chiss'Kol'Van -
 
Chiss'Aria Prime - Chiss'Kol'Van

Ascari hatte den Krieg zum Glück fast unbeschadet überstanden. Nun saß sie im Chiss'Kol'Van und lauschte andächtig der Rede des Overlords. Sie hatten es geschafft. Die Ehre hatte gesiegt! Ascari war glücklich und stolz auf ihr Volk. Zum Glück war diese Krise jetzt ausgestanden.

Schweigend wurde den Opfern gedacht und auch Ascari hielt andächtig inne, es war so still dass sie fast aufhörte zu atmen um ja kein Geräusch zu machen.

Danach begann sie Ausschau nach Firn zu halten, doch sie konnte sie nirgendwo entdecken. Hoffentlich war ihr nichts geschehen.


Chiss'Aria Prime - Chiss'Kol'Van
 
Chiss'Aria'Prime - Chiss'Kol'Van


Der Overlord hatte seine Rede beendet und der Applaus der anwesenden Chiss brandete ihnen entgegen. Janem wurde von einem Gefühl des stolzes erfasst wie er es noch nie vorher gespürt hatte. Er war nicht nur endlich wieder daheim. Nein er war jetzt sogar der zweithöchste Chiss im ganzen Empire. Und an seiner Seite stand Phol. Gemeinsam endlich vereint in einer Familie unter einem Dach. Für einen kurzen Augenblick vergass Janem auch seine Verletzung.

Der Applaus hörte nicht auf deshalb ging Janem nach vorne und hob den rechten Arm. Augenblicklich kehrte Ruhe ein. Janem wartete einen Augenblick und begann dann zu sprechen:


Ich danke meinem Vater und dem Volk der Chiss für seinen Empfang hier. Es ist mir eine große Ehre hier sein zu können. Der Verräter Cyrus ist geschlagen aber es liegen noch weitaus größere Aufgaben vor den Chiss und meine Familie wird sich diesen Herausforderungen stellen! Zum Ruhme des Empire!

Nun möchte ich ganz wie es alte Tradition ist meinen neuen Bruder in unserer Familie willkommen heissen. Phollow Hal'Oun'Tan! Komm zu mir.


Langsam kam Phol auf ihn zu. Von der Seite trat gleichzeitig ein Diener an Janem heran. Janem nahm dem Diener zwei Roben ab die dieser trug. Es waren weite Roben aus rotem Stoff. Den Jedi Roben nicht unähnlich. Beide trugen die Symbole des Hauses Hal'Oun'Tan wobei eine davon prächtiger war als die andere. Janem legte Phol die prächtige Robe um dessen Schultern.

Nimm dies als äusseres Zeichen deiner zugehörigkeit zu unserem Haus. Als innerliches Zeichen werden wir nun unser Blut mischen und damit für ewig vereint sein.

Wie es besprochen war zogen die beiden Männer ihre Chiss'Yak und streckten die Arme nach vorne. Jeder der schnitt dem anderen mit der scharfen Klinge einen Schnitt in die Oberseite des Unterarmes. Einige Blutstropfen fielen zu Boden ehe die beiden die Arme hoben und mit den blutenden Wunden aneinander drückten. Sofort brandete Jubel auf.


Chiss'Aria'Prime - Chiss'Kol'Van
 
- Chiss'Aria'Prime - Chiss'Kol'Van -

Das Geschehen in der Ehrenlounge beanspruchte Ilay's Aufmerksamkeit. Die Geschichten N'roas langweilten sie ohnehin. Die Aufnahme zweier Nichtmenschen in das Volke der Chiss hingegen- noch dazu in die Familie des Overlords - war weitaus interessanter. Soweit sie wusste, hatte es eine solche Zeremonie in der gesamten Geschichte noch nicht gegeben. Bei allen Planeten! Woher diese Menschen kamen interessierte sie nun wirklich nicht - der junge Prinz hingegen war genau das, was sie gesucht hatte.

Höflich nickend stimmte sie N'roa einer seiner Aussagen zu, die sie gar nicht wahrgenommen hatte. Er bemerkte nichts. Nach einem Ausweg suchend, wie sie aus dieser Nummer wieder heraus kommen konnte, sah sie sich um. Sein Adelstitel in allen Ehren, aber etwas Verstand sollte der geeignete Bewerber - außer einer gut gefüllten Geldbörse - schon mitbringen. Gerade, als N'roa zum mindestens fünften Mal an diesem bisher erst sehr kurzen Abend ansetzen wollte zu sagen, wie schön sie doch sei, hielt ihm Ilay ihr leeres Glas vor die Nase und lächelte kokett.


"Ob Ihr das wohl auffüllen könntet?"

Fragte sie. Er sprang sofort auf.

"Aber selbstverstänlich, meine Teuerste. Ich bin in wenigen Minuten zurück. Wartet hier auf mich."

Ilay nickte. Da konnte er lange warten. Sobald er aus ihrem Blickfeld verschwunden war, erhob sie sich rasch und bahnte sich einen Weg durch die Menge. Adelstitel hin oder her. Sie kannte noch einen anderen, der einen besaß und das mit Sicherheit mit mehr Verstand!

- Chiss'Aria'Prime - Chiss'Kol'Van -
 
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Chiss'Kol'Van

Der Jubel brandete bei dem Verbrüderungsritual auf und Zaos blickte Solz auf seinem Sohn Syuk und Phollow. Er hob seine Hand und wiederum brachen die Reihen den Jubel ab.

"Jetzt sind wir dran" Sagte er lächeld zu Lavinia.

Zaos hielt Lavinia und führte sie zum Zentrum, vor dem Rednerpult. Er streckte dann seinen Arm zu ihr, damit sie mit ihrem Chissyak ihm am Unterarm schneiden konnte. Er nickte ihr lächelnd zu. Lavinia verstand und hob ihren Chissyak. Es sollte das erste mal sein, wo sie diese Waffe gebrauchen sollte. Sie schnitt ihm vorsichtig in den Unterarm.

"Als innerliches Zeichen werden wir nun unser Blut mischen und damit für ewig vereint sein. "

Nun streckte sie mit entschlossenen, starken Augen ihren Arm aus. Zaos tat ihr gleich und darauf hin griff er ihre Hand und hielt sie hoch, so dass ihr Arm ausgestreckt war und die blutenden Wunden aneinander gedrückt werden konnten.

"Nun trägst Du auch das Blut der Hal'Oun'Tians, Lavinia."

Erneut brandete der Jubel auf, die Familie Hal'Oun'Tian ließ sich feiern und hoben die Arme, die Zuschauer in den Rängen zu grüßen. In ihren Gesichtern war Fröhlich- und Zusammengehörigkeit nicht zu übersehen.

Chiss'Kol'Van
 
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Phol hatte seine Augen geschlossen. Alles hatte sich wie in einem Traum abgespielt.

Wie er zum Overlord gebeten wurde und feierlich zum Mitglied des Herrscherhauses ernannt wurde, wie er sein Chissyak überreicht bekam und wie Janem das Ritual beendete.

Nachdem der Sith die blutroten Roben überreicht bekam, die mit den Symbolen der Chiss und der Familie Hal'Oun'Tian und seinem Grad gezeichnet waren, hatte er den Chiss nochmals umarmt.

Nun waren sie tatsächlich Brüder... und eine Schwester hatte Phol auch bekommen: Lavinia.

Laut hallte der Jubel in den Hallen des Kol'Van und der junge Mensch genoß die freudigen Rufe des glücklichen Volkes.

Sein Schicksal hatte sich erfüllt, und er hatte eine neue Familie. Nun war alles gut... fast alles.

Er musste sich seinem Glauben, seiner Religion stellen und Klarheit finden. Er würde, wie Janem es ihm geraten hatte den Imperator aufsuchen. Er musste herausfinden, ob dies sein Weg war, die richtige Seite, sein Schicksal.

Erst dann würde er innerlich Ruhe finden können, erst dann...

Dann schritt Phol auf Lavinia zu und sah ihr tief in die Augen. Er umarmte sie, hielt sie einige Sekunden fest verschlossen in seinen Armen, ehe er sich löste.


Ich werde nun bald aufbrechen müssen, nach der Feier. Ich muss noch eine Sache regeln und in Erfahrung bringen, bevor ich zu meiner inneren Ruhe finden kann. Pass mir gut auf Zaos und Janem auf...

Sanft küsste er Lavinia auf die Stirn, ehe er ohne eine Antwort abzuwarten zu Zaos schritt. Er fasste ihm freundschaftlich auf die Schulter und lächelte ihm entgegen. Man konnte in seinen Augen den Frieden förmlich sehen, das Glück, das er empfand.

Phol senkte sein Haupt und sprach:


Zaos, ich danke euch, für alles. Ihr habt mir den größten Wunsch erfüllt, mein Schicksal wahr gemacht. Allerdings muss ich, wie ihr wohl ahnen könnt, noch einen Teil meines Lebens ergründen, bzw. Klarheit erlangen. Ich werde bald aufbrechen, nach der Feier, es hat nicht länger Zeit.

Ich werde aber bald zurück sein, das verspreche ich euch. Und egal was passieren wird, ich werde meiner Familie immer ergeben sein und nur in ihrem Sinne handeln...

Der Overlord nickte leicht und Phol trat an das Geländer des Kol'Van, der den Blick auf den Planeten offenbarte. Verträumt blickte er nach draussen, nahm sich ein Glas Ti'Jya, dass auf seiner Zunge süsslich verdampfte und das wundervolle Gefühl vervollständigte...

Ruhig lauschte er den feierlichen Rufen, Gesängen und Freuden des Volkes.


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Chiss'Aria'Prime - Hei'Hm von Siekusi - mit Siekusi, Kocher, Kira und Heru'ur

Nach einem kurzen, traumlosen Schlaf erwachte Sadira auf dem Fußboden. In ihren Armen lag immernoch Siekusi die anscheinend auch gerade aufwachte und Sadira traurig anblinzelte. Sadira versuchte der Kleinen aufmunternd zu zu lächeln.

Du bist nicht alleine! Versprochen!

Siekusi erwiederte kein Wort, nickte nur kurz und wirkte dabei so tapfer. Sadira überlegte, sie hatte vor gehabt heute zur Siegesfeier zu gehen. Aber sie wollte Siekusi nicht alleine Zuhause lassen. Konnte sie die Kleine denn mitnehmen? Würde es nicht zu viel für sie werden?
Dann entschied sie sich dafür! Siekusi würde sehen, dass das ganze Chissvolk auch um ihre Mutter trauerte. Um alle Gefallenen trauerte! Und, sie würde auf der anschließenden Feier vielleicht von ihrer Trauer abgelenkt.
Vorsichtig strich sie Siekusi wieder über die Haare und sagte möglichst sanft.


Wir wollen nachher zur Kol'Van! Wasch dich bitte und zieh dir neue Sachen an. Wir gehen dann gleich los.

Siekusi sah Sadira fragend an und es sah aus als wollte sie fragen warum sie dort hin gehen wollten. Aber dann nickte sie wieder nur kurz und machte sich zusammen mit dem Droiden, der auch nicht mehr von ihrer Seite weichen zu wollen schien, auf den Weg zu einem Raum, der anscheinend das Bad war.
Sadira ging in der Zwischenzeit in den großen Raum direkt neben dem Flur, der wohl der Hauptwohnraum war. Hier hatten anscheinend Heru'ur und Kira übernachtet. Die Beiden waren jedoch auch schon auf und bereiteten grade das Essen.


Ich bin froh, dass ihr hier geblieben seid. Siekusi weint nicht mehr aber sie macht mir Sorgen, sie ist so still. Ich werde sie mit zur Siegesfeier nehmen. Vielleicht lenkt sie das ein klein wenig von ihrer Trauer ab.

Nach einiger Zeit kam Siekusi wider, setzte sich an den Tisch und aß fast mechanisch ein wenig von dem, was Kira und Heru'ur vorbereitet hatten. Sadira verschwand in der Zwischenzeit in Bad. Als sie fertig war, hatten Kira und Heru'ur Siekusi schon einen warmen Umhang umgelegt. Als sie Sadira sah, lief Siekusi schnell zu ihr, fasste ihre Hand und hielt sie sehr fest. Ein bisschen hilflos sah Sadira zu Heru'ur und Kira. Aber sie war auch froh, dass Siekusi sich nicht völlig abschottete. Die Kleine hatte wohl akzeptiert, dass Sadira sich in Zukunft um sie kümmern würde. Also erwiederte Sadira den Händedruck des Mädchens, blickte sie an, lächelte leicht und nickte.

Gut, dann gehen wir jetzt los.

Gemeinsam verließen sie Akai... nein Siekusi's Haus und machten sich auf den Weg zur Kol'Van.
Gerade noch rechtzeitig kamen sie dort an. Soeben trat der Overlord an das Rednerpult.
Sadira stellte Siekusi auf einen Stuhl damit die Kleine auch von so weit hinten noch etwas sehen konnte, sie selber stellte sich hinter die Kleine und hielt sie fest. Kira und Heru'ur blieben immer in der Nähe. Sadira lächelte die Beiden an. Sie war ihren Freunden für die moralische Unterstützung dankbar.
Die Rede des Overlords war mitreißend.
Als er denen gedachte, die in dem Konflikt getötet woder waren bemerkte Sadira, wie Siekusi kurz zitterte dann jedoch schluckte und während dann alle schwiegen und damit ihr Mitgefühl bekundeten atmete die Kleine hörbar aus. Vorsichtig drückte Sadira sie an sich. Und gemeinsam verfolgten sie nun die weitern, wesentlich erfreulicheren Dinge.


Chiss'Aria'Prime - Chiss'Kol'Van
 
<font color=gray>auf der Schimmelwelt, bei Herrchen</font>

<i>Zärtlich kraulte <font color=teal>Herrchen</font> ihn hinter den Ohren. Allein dafür würde er alles tun...
Dann erzählte <font color=teal>Herrchen</font> ihm etwas. Zwar flüsterte er auch, aber Mako sah mehr die Bilder, in denen sich <font color=teal>Herrchen </font>immer mit ihm unterhielt. Nur ab und zu beachtete Mako auch Worte, die er dabei hörte. 'Ritter-Vornskr' war so ein Wort. Mako wußte nicht genau, was es bedeutete, aber es schien etwas Großartiges, etwas Wichtiges und unbeschreiblich Schönes zu sein. Die Art, wie <font color=teal>Herrchen</font> das Wort flüsterte und die Bilder, die er Mako zeigte, das alles ließ den Vornskr erkennen, welche Rolle er in <font color=teal>Herrchens</font> Leben einnahm. Nur wie sollte er denn nun seine Freude ausdrücken? Langsam wedelte er mit seinem langen Schwanz, während er besonders zärtlich alle Stellen abschlabberte, die er an seinem <font color=teal>Herrchen</font> erreichen konnte. Und Mako hoffte, daß er verstand, was ihm der Vornskr sagen wollte...</i>

<font color=gray>auf der Schimmelwelt, bei Herrchen</font>
 
Chiss'Aria'Prime - Chiss'Kol'Van

Tausende blaue Arme räckelten sich in die höhe und versuchten dem Prinzen zu winken und wie es sich für einen Adeligen gehört schaffte er es seinen Blick so zu richten, dass jeder der Anwesenden dachte der Prinz würde nur ihn anschauen. Das war es was den Adeligen im Chiss Empire zu noch mehr Loyalität verhalf und genau diese Loyalität half ihnen den Hinterlistigen Cyrus zu stürtzen.
Der Kampf auf dem Schlachtfeld war hart und es war nicht leicht dort lebend herauszukommen. Er hatte nicht gezählt wie viele Chiss er getötet hatte und war froh darüber, denn die größere Anzalh an Toten hätte ihm lange im Gemüht gehangen und ihn bei jedem Training gequält.

Doch nun war der Kampf überstanden und alles würde hoffentlich seinen alltäglichen Gang gehen. Endlich hätte er wieder Zeit sich mehr um die Kampfschule zu kümmern und sie weiter auszubreiten. Denn vieleicht wäre eine Zusammenarbeit mit der Akademie garnicht schlecht, solange sie nicht zu weit einbezogen wird. Und vieleicht würde ihm das Kontakte zu den Adeligen eröffnen, mit denen er auch gerne ein Paar Worte wechseln würde. Und vieleicht würden es auch Kontakte zum Overlord oder zu seinem Sohn sein, denn in den königlichen Bibliotheken sollen viele Bücher über die alten Kampfmeister sein...

Heru'urs Blick schweifte wieder zu Syuk dem Sohn des Zaos. Vieleicht würde er ja irgendwann einmal mit ihm zusammentreffen. Irgendwann...


Chiss'Aria'Prime - Chiss'Kol'Van
 
Chiss'Aria'Prime - Chiss'Kol'Van - bei Sadira, Siekusi, Heru'ur

Schweigend waren sie alle zu Kol'Van gegangen. Keiner traute sich etwas zu sagen, wegen der kleinen Siekusi und auch aus Trauer über Akaiji brachte niemand etwas sinnvolles heraus.

Sie kamen etwas zu spät, die Rede des Overlord Zaos hatte grade begonnen. Es wr eine triumphale Rede; genauso wie sein Sieg. Er gedachte der Opfer, die alles in diesem Krieg gegeben hatten. Aber dann offenbarte er auch, dass sein lang verschollener und als tot geglaubter Sohn Syuk aufgetaucht ist. Die Menge begann zu toben und auch Kira war in voller freudiger Erwartung auf den neuen Prinzen. Dann stand er neben dem Overlord und obwohl er grimmig schaute strahlten seine Augen Stolz aus.

Dann wurden diese Menschenfau und ein Mann, der zu den Jedi gehörte, soweit sie wußte in die Herrscherfamilie eingeführt. Das war ein sehr spektakuläres Ereignis und Kira wurde ganz euphorisch, weil es noch nie vorkam, dass ein Außenweltler in die Herrscherfamilie aufgenommen wurde. Alle jubelten als sie der Prinz und der Jedi die blutenden Wunden aufeinander drücken und auch als Die Menschenfrau und Zaos das taten. Kira blickte zu Siekusi. Die Kleine verfolgte es zwar mit neugierigen Augen, aber sie sah durch einen Schleier. Kira war sich sicher, dass Sadira mit der Situation zurecht kommen würde. Zumindest hoffte sie das. Im Moment lief es gut, aber Siekusi war noch jung und würde erst noch in das schwierige Alter kommen.

Kira sah wieder nach vorn, um nichts zu verpassen. Heru'ur neben ihr war auch ganz abwesend und in Gedanken. Sie wollte ihn nicht stören.


Chiss'Aria'Prime - Chiss'Kol'Van - bei Sadira, Siekusi, Heru'ur
 
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Die Stimmung war ausgelassen und alle freuten sich über den Sieg und die Einigkeit des Volkes der Chiss. Phol hatte während der Feier, die schon einige Stunden angedauert hatte und wohl auch noch die Nacht hindurch gehen würde Ausschau nach Soraya und Slain gehalten, aber sie nicht entdecken können.

Innerlich wusste er, dass er nun aufbrechen musste. Er suchte noch einmal schnell die Blicke von Zaos und Lavinia, nickte ihnen dankend und verabschiedend zu. Sie wussten, dass er wiederkommen würde...

Dann ging der junge Mann noch zu Janem und sprach ihn an:


Ich werde nun aufbrechen mein Freund. Ich möchte diesen Pfad ergründen, meinen inneren Frieden mit dieser Sache finden. Kein Aufschub...

Ich werde bald wieder kommen. Kümmer dich um unsere Familie.

Ihr Händedruck und ihre Blicke sprachen Bände. Abschließend nahmen sie sich noch kurz in den Arm, ehe Phol die zwei Roben noch aufhob und einen leisen Pfiff zwischen seinen Lippen hindurchdringen lies, der Mako hellhörig werden lies.

Gemeinsam verließen der Sith und sein Tier den Kol'Van, mit etwas Wehmut blickte Phol zurück, sah Zaos, Lavinia und Janem, die ihm nachsahen... seine Familie.

Er beschleunigte seine Schritte und ging auf das Quartier, wo seine Sachen waren. Schnell packte er alles wichtige zusammen und duschte noch einmal, bevor er sich auf den Weg zur Lil'Sun'Low machte.

Er trug jetzt auch eine der roten Roben und das Chissyak bei sich. Er war nun ein Chiss...

Schnell und zügig lud er alle Sachen in sein Raumschiff ein und startete die Triebwerke.

Mako lag neben Phol auf dem Co Piloten Sessel und viepte fröhlich vor sich hin.

Das Raumschiff erhob sich und düste schnell auf dem Hanger, in die Nacht und verlies das Empire der Chiss...


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