Höm...ja... die Story....

Re: Höm...ja... die Story....

uuuuuua ... hilfe ... das is zu viel ...
ich schreib auch gerade an "meiner" geschichte ... allerdings nicht über Lord Steve ... der existiert nur hier ...
wenn ich fertig bin dann poste ichs auch ....

MTFBWY
Lord Steve
 
Re: Höm...ja... die Story....

Dann mach mal!
Hoffentlich wird ein Teil deiner Story bald fertig. Ich freu mich schon*g*
Wenn hier jeder seine eigene Story schreibt, können wir einige Bücher damit füllen...
 
Re: Höm...ja... die Story....

@Warblade: Ja da könnten wir einige Bücher machen
biglaugh.gif


Zu deinen Bild muss ich sagen der Scouttrupper sah besser
aus.
 
Re: Höm...ja... die Story....

Cool, ein Topic für Fanfiction. Will ich auch mal einen Beitrag abliefern:

[c] Die Rückkehr[/c]

Roter Staub erfüllte die Luft und legte sich auf die einfache Einrichtung nieder. In der Ecke des kleinen Raumes rauchten die Überreste eines Feuers. Ki-Taku blickte auf seine Hand hernieder. Die lange, schwarze Narbe glänzte im schwindenden Licht. Er schob die Fetzen seines Ärmels bis zu seinem Ellbogen hoch und zeichnete dann mit dem Zeigefinger der rechten Hand den Verlauf des Risses nach. Schmerz durchzuckte ihn, Schmerz, der nur teilweise von seinen Verletzungen kam. Es war die Last der Erinnerung, die mit jedem Gedanken zu neuer Qual aufflammte. Und es war der Haß. Leise Worte traten in sein Bewußtsein.
?Haß ist der Pfad in die Knechtschaft. Er knebelt Dich, er bindet Dich, er macht Dich zu seinem Sklaven.?
Ein seltsames Lächeln, voll Trauer, und doch auch voller Freude, zuckte über Ki-Takus Anlitz und brachte neuen Schmerz. Es war die Stimme seines Meisters, die ihn rief. Die Stimme, die ihn jahrelang auf den Wegen durch die Macht geleitet hatte. Und die ihn im Augenblick der Bewährung im Stich gelassen hatte. Dieser Verrat hatte ihn zerstört, und dies weit über das Maß hinaus, daß die körperlichen Verletzungen angerichtet hatten. Er war nicht mehr er selbst. Nicht länger ein Jedi. Nicht länger frei.
Ki-Taku stand auf und blickte sich ein letztes Mal in seinem alten Quartier um. Hier hatte er gelernt und geruht, hier war er gewachsen. Von außen drang ein Geräusch an sein Ohr. Das tiefe, künstliche Rasseln einer Atemmaske. Ki-Taku wandte sich zu den Überresten der Tür und trat auf den Gang hinaus.
Überall um ihn waren Soldaten dabei, Sprengkörper in Position zu bringen, um das mächtigste Symbol der Herrschaft des Jediordens ein für allemal zu vernichten. Das Atemgeräusch kam näher. Ki-Taku drehte sich um. Und spürte den Schatten schon, bevor sein Träger in Sicht kam.
Vor einem Jahr hatte er an der Seite jenes Schattens gestanden, damals, auf dem Schlachtfeld von Owari, als die Rebellenarmeen in einem gewaltigen Strudel aus Blut und Haß untergingen. Er hatte den jungen Mann bewundert, so wie alle seine Freunde. Er war ein Held gewesen, ein Meister aller Waffen, ein wahrer Jedi, kraftvoll weit über das Maß seiner Rasse, würdevoll über die Zahl seiner Jahre, und geheimnisumwoben, wie kaum ein anderer im Heer der Republik. Damals war Ki-Taku ihm gefolgt, heute würde er von ihm die Absolution empfangen.
Ki-Takus Blick glitt wieder zu seiner Hand und hob sich dann, als Er um die Ecke bog.
Auf dem Schlachtfeld hatte er die Kutte der Jedi und eine einfache Ledertunika getragen. Heute war er gekleidet wie ein dunkler Ritter, mit einer schwarzen Rüstung, schwarzen Handschuhen, schwarzen Beinkleidern, schwarzen Stiefeln. Doch mehr als diese Gewandung, waren seine Maske und sein Helm Insignien seiner Macht und Zeugen seines Weges. Weshalb er gezwungen war, sie zu tragen, war unbekannt, Gerüchte aber sprachen von einer gewaltigen Schlacht gegen seinen Meister. Woher sein neuer Name kam, war ebensowenig bekannt, gefürchtet aber war er schon jetzt in allen Winkeln der Galaxis: Darth Vader.
Ki-Taku kniete nieder. Der Dunkle Lord der Sith trat auf ihn zu und blickte ihn aus der Tiefe seiner Maske an.
?Bist Du bereit??, tönte es bedrohlich schmeichelnd aus der schwarzen Hülle.
Ki-Taku sah auf. ?Ja, Herr.?
Vader nickte langsam. ?Du hast ihnen gut gedient. Und anders als sie, bist Du nicht davongerannt.? Vader hielt kurz inne. ?Du bist mutig, Jedi. Du wirst belohnt werden.?
Bedächtig griff Vader zu seinem Schwert und löste es von seinem Gürtel. Zischend sprang eine rote Klinge hervor und tauchte den Raum in ein unheimliches Licht.
Ki-Taku blickte auf seine Hand nieder. Mit ihr hatte er das Schwert gegen seinen Meister geführt, mit ihr hatte er sich von den Idealen seines Ordens gelöst. Bald würde er wieder Teil von ihm sein. Eins war sicher: die Jedi würden niemals untergehen. Die dunkle Seite würde nicht siegen.
Lächelnd schloß Ki-Taku die Augen und wartete auf das Ende. Und mit ihm auf den Neubeginn...
 
Re: Höm...ja... die Story....

Oh wow! Noch ein weiterer "Story Mitschreiber" ich lese mir das gleich mal durch...
Bin mal gespannt, ob noch einige dazukommen und auch noch Stories abliefern.
@Daala: Sah das alte Bild wirklich besser aus? Mal überlegen, ob ich das wieder benutzte
 
Re: Höm...ja... die Story....

Oh, Aaron. Schön zu sehen, dass auch mal einer der 'Älteren' hier vorbeischaut.
Zu deiner Story: Eieiei...heftig...eigentlich könnte das der Anfang eines richtigen SW-Buches im Blanvalet Verlag sein . . . Mit 'nem profesionellen Cover, schön groß der Name des Authors über dem STAR WARS Banner...;)

Ahso...ich hab' mal wieder Zeit gefunden weiter zu schreiben...



* * *


Zwischen den riesigen Schluchten der Hochhäuser von Coruscant schoss ein kleines, schwarzlackiertes Speederbike hindurch. Schnell kam es mit einem kunstvollen Bremsmanöver neben einem Balkon eines Hochhauses zum stehen.
Mit einer noch ruckartigeren Bewegung hob der Fahrer die Nase seines Gefährts in die Höhe und gab gleichzeitig Gas. Dadurch katapultierte er sich über das Geländer des Balkon auf dem seine Freunde standen und ihm zusahen.
Langsam ließ der Fahrer seine repulsorenbetriebene Maschine ausrollen und kam wenige Zentimeter vor den ersten Leuten zum stehen.
Ein einzelnes Klatschen war zu hören, sowie einzelne Buh-Rufe.
Beide Bemerkungen waren eigentlich nur dazu da, den Fahrer zu provozieren.
Nuke blickte auf und gab provozierend Gas, wodurch sein Gefährt einen Satz auf die Zuschauer zu machte und diese erschrocken zurückwichen.
?Schon gut, Nuke. Mach nicht so als ob du mit dem Teil was drauf hättest!? meinte Jonas.
?Hey, kommt schon . . . lasst uns irgendwas machen.? wich Nuke der Stichelei aus.
Seit der Aktion mit dem Rodianer war die Stimmung und die Lust der Gruppe permanent gesunken. Es war einfach langweilig geworden.
Einige Mitglieder der Gruppe waren schon nach Hause gegangen und Nuke hatte sein modifiziertes Speederbike geholt.
Nur noch die Staffel und wenige andere bildeten den verbliebenen Rest.
?Ich müsste auch langsam in den Tempel zurück? sagte Nalia, die ebenfalls noch anwesend war.
?Hm, Tempel?? fragte Me?Ob verwundert.
?Der Jedi-Tempel, Depp!? entgegnete ihm Andi.
?Genau der!? bestätigte Nalia ?mein Zuhause.?
?Wie weit ist es bis dahin?? wollte GraMon wissen.
?Zu Fuß vielleicht 30 Minuten. Wenn man die entsprechenden Abkürzungen kennt.?
?Ich glaub? ich komm noch bis dahin mit und gehe dann auch nach Hause.?
?Nichts dagegen.?
?Kommt sonst noch jemand mit??
?Klar. Du solltest eher fragen wer dableibt . . .? meinte Alt.
?Okay,? grinste GraMon ?wer bleibt hier??
Keine Antwort.
?Na dann.?


* * *


GraMon erblickte das gewölbte Dach des Jedi-Tempels. Nicht schlecht, dachte er. Bin mal gespannt, wie der Rest aussieht.
Bisher war nur das Dach in Sichtweite. Die Gruppe musste nur noch um die nächste Ecke gehen und sie würden das Zentrum des Jedi-Ordens erblicken.
Nalia, die voraus ging, bog um die Ecke und schrak plötzlich zurück, als ein junger Mann um die gleich Ecke hechtete.
Der Kleidung nach zu urteilen handelte es sich bei ihm ebenfalls um einen Jedi.
Ohne sie zu beachten sprintete der Jedi an ihnen vorbei und sprang in das nächste Schwebetaxi.
?Obi-Wan?? fragte Nalia verwirrt.
?Wer?? entfuhr es GraMon.
?Obi-Wan Kenobi. Ich kenn? ihn nur flüchtig. Er ist ein paar Jahre älter als ich.
Wahrscheinlich ist er wieder Anakin suchen? grinste Nalia.
?Aha? meinte GraMon ohne auch nur etwas zu verstehen.
?Anakin ist 12, extrem begabt und sucht in allem eine Herausforderung, im Positiven wie im Negativen. Und er ist Obi-Wans Padawan, Obi-Wans Lehrling. Offensichtlich ist er seinem Meister wieder entwischt und hat irgendwas ausgefressen.?
?Wieder?? meinte Alt fragend.
Nalia lächelte. ?Na ja, Anakin sträubt sich etwas gegen die altmodischen und traditionellen Regeln. Er bringt Leben in den Tempel. Und Obi-Wan hat seine liebe Mühe mit ihm.?
?Was meinst du mit ?extrem begabt??? entfuhr es GraMon.
?Anakin Skywalker ist stark in der Macht. Sehr stark. Er hat mit 12 mehr Potential als ich mit 17. Ich behaupte sogar er hat mehr Potential als sein Meister. Wenn er sich etwas Disziplin beibringen lässt, wird er es zweifelsfrei in den Rat schaffen.?
?In den Jedi-Rat?? fragte Fann entgeistert.
Der Jedi-Rat war selbst den Jugendlichen gut bekannt. Mitglieder wie Mace Windu oder der seltsam wirkende Yoda kannte hier jedes Kind. Und die Mitglieder hatten sich allesamt gehörigen Respekt verdient.
?Ja. Vom Potential her dürfte er es zweifelsfrei schaffen.?
?Können wir ihn vielleicht kennen lernen?? meinte Me?Ob neugierig.
?Ömph . . . warum nicht? Allerdings . . . kommt! Beeilt euch!?
Nalia lief urplötzlich los und hielt auf einen ähnlichen Schwebewagen zu, wie Obi-Wan einen benutzt hatte. Bis die Gruppe reagiert hatte, saß Nalia schon auf der Rückbank und rief ihnen zu, sie sollten sich beeilen.
Als GraMon den Schwebewagen erreichte und als erster einstieg, hörte er Nalia, wie sie dem Taxifahrer Anweisungen gab.
?Folgen sie bitte dem Wagen Nummer? Nalia machte eine Pause und konzentrierte sich kurz ,? Nummer 37. Ja, jetzt weiß ich e wieder. Es war ein blauer Wagen mit der Nummer 37. Und machen sie schnell!?
?Wenn sie?s sich leisten könne, Lady!? entgegnete der Fahrer und fuhr an, als die Staffel eingestiegen war. Die wenigen anderen hatten sich offensichtlich dazu entschlossen nicht mit zu fahren.


* * *
 
Re: Höm...ja... die Story....

So dann post ich das dritte Mal meine Story...man will ja net aufdringlich wirken *g*.

THRAWNS REVENGE

Trotz der Alarmbereitschaft herrschte Ruhe im Schiff. In ihren abgesenkten Kommandostationen überprüften die Offiziere nocheinmal die Instrumente, bereit, jeden Moment den Kampf aufzunehmen. Das gesamte riesige Schiff war hochkonzentriert, es schien als achte gar niemand auf die Person, die dort gelassen auf ihrem Kommandosessel saß, und still vor sich hinbrütete. Die weiße Großadmiralsuniform war wie immer blitzblank und ließ keinen Makel erkennen, eine Tatsache, auf die die Person offensichtlich Wert legte.
Ein in Standardschwarz gekleideter Adjutant trat heran: "Austritt in den Normalraum in 7 Minuten, Admiral. Hier sind die errechneten Austrittskoordinaten." Wortlos nahm die Gestalt den Block an sich, und begann, die darauf aufgelisteten Zahlenwerte eindringlich zu studieren. "Ich will, das sofort alle Jäger ausgeschleust werden, wenn wir in den Normalraum eintreten." "Aye, Sir. Verzeihung, Sir, gestatten sie mir die Frage, warum all diese Aufregung für eine Meldung, die nur auf eine einzige Nebulon-B-Fregatte hinweist, Sir?"Der Mann lächelte kühl: "Sie werden sehen, Lieutenant. Wegtreten!" Der Offizier drehte sich auf dem Absatz um, und lief wieder zurück zu seinem Kommandostand, auch er machte sich für die bevorstehende Schlacht bereit, auch wenn er sie wie viele nicht so recht ernstnahm. Ein SSD gegen eine Fregatte, einfach lächerlich.
Der Mann auf dem Kommandosessel hingegen, lächelte stetig vor sich hin. Natürlich, Bilbringi war ein Rückschlag gewesen, immerhin hätte dieser Noghri ihn fast getötet. Doch in den nachfolgenden Monaten war der Rückzug der imperialen Streitkräfte geordnet und äußerst geschickt durchgeführt worden. Als er dann schließlich wieder völlig einsatzfähig war, kannte die Rache keine Grenzen. Planet für Planet waren an das Imperium gefallen, darunter Corellia, Bothawui und Sluis Van. Zeit für Coruscant!
Die Dark Trooper an Thrawn's Seite hatten den Eindruck, dass die Augen ihres Herren nun noch vielmehr glühten als vorher. "Eintritt in 1 Minute!" schrie ein Navigationsoffizier durch die Brücke. "Machen sie sich bereit, meine Herren, das wird ein hartes Stück Arbeit!" Doch dieser erbärmliche Versuch der Rebellion, das Blatt wieder zu wenden, wir zum Scheitern verurteilt sein. Thrawn lachte leise auf.

General Wedge Antilles stand angespannt auf der Brücke der FRG "Enfranchise". Er zweifelte ernsthaft daran, dass die NR letztendlich überhaupt noch den Sieg davontragen könnte. Die Schlacht von Sluis Van war eine einzige Katastrophe gewesen. Die gesamte Sektorflotte von Sluis war vernichtet, aufgerieben oder versprengt. Er kommandierte mit der "Enfranchise" das letzte Schiff der 3. Flotille der Schutzflotte der Werften von Sluis Van. Und das Schiff hatte auch noch katastrophale Gefechtsschäden. Es glich einem Wunder dass die Fregatte überhaupt noch in der Lage war, bis in den Corellia-Sektor vorzudringen. Aber er hatte gute Offiziere,das wusste er. Die, die noch lebten, waren gut. Bei dem weiteren direkten Kurs auf Tralus würde die "Enfranchise" den neuen Sammelpunkt der republikanischen Flotten in ca. 3 Tagen erreicht haben. Angeblich wäre ein Gegenangriff geplant. Doch Antilles fragte sich, mit was ein Gegenangriff durchzuführen wäre. Ackbar versuchte verzweifelt mit absolut erschöpften Kräften die Stellungen im Farfin-Sektor zu halten; Cracken war bei Mon-Calamari festgenagelt und von Bel Iblis hatte man seit Wochen nichts mehr gehört. Wahrscheinlich wird man nie wieder etwas von ihm hören.
Immerhin hatte Antilles noch ein Drittel seiner Sonderstaffel an Bord der "Enfranchise", der Rest war leider bei Sluis Van umgekommen.
"Sir, Rogue 1 meldet keine Schiffe in diesem Gebiet". "Sehr gut, danke Mr. Solian"; das bedeutete die Imps wussten noch nicht von seiner Anwesenheit im Corellia-Sektor. Er hoffte, das das noch drei Tage so bleiben würde.
"Sir! Direkt vor uns kommt ein Supersternzerstörer aus dem Hyperraum!" rief der Navigationsoffizier panisch.
"Die "Reaper"", knurrte Antilles "alles auf Gefechtsstation!"

Die SSD "Reaper" war das gewaltigste Schiff der imperialen Flotte. Es war ein Supersternzerstörer den Thrawn seinerzeit als Souvenir vom imperialen Kriegsherrn Admiral Drommel behielt, als er ihn entmachtete. Nur war dieser SSD von Thrawn modifiziert worden, so dass die Feuerkraft noch verheerender wirkte.
Wedge wusste, dass seine Fregatte keine Chance hatte. "Funken sie ein Kapitulationsangebot an Thrawn", befahl er müde seinem Kommoffizier "es hat keinen Zweck".
"Nur eine Fregatte?", Thrawn war überrascht "wir scheinen unsere Freunde bei Sluis Van doch härter getroffen zu haben als ich dachte". "Sir, die "Enfranchise" funkt ein Kapitulationsangebot" "Antworten sie wir akzeptieren ihre Kapitulation, Entertrupps bereitmachen! Ach ja, und bringt mir ihren Captain" "Aye, Sir".
Thrawn stand umgeben von seinen Offizieren lächelnd im Hangar und beobachtete die Fähre hereinschweben. Als die Rampe sich öffnete, traten einige Sturmtruppler heraus, in ihrer Mitte Wedge Antilles, dem seine Schmach deutlich anzusehen war.
"General Antilles, was für eine Überraschung", begrüßte Thrawn ihn vergnügt."Die Freude ist ganz meinerseits, Großadmiral", Wedges Tonfall klang, als würde er das Wort Großadmiral herausspucken wollen. "Willkommen auf der Reaper, ich hoffe sie werden ihren Aufenthalt hier genießen". Wedge schwieg. "Nun gut, General", fuhr Thrawn fort "den Aufzeichnungen ihres Bordcomputers zufolge befanden sie sich auf dem Weg zur republikanischen Allgegenwärtigkeitsbasis auf Tralus. Das ist also der geheime Sammelpunkt ihrer Flotten, darf ich fragen, wer die Streitmacht befehligt?", keine Antwort, "Ich dachte mir, dass sie nichts sagen werden, aber ich bin mir sicher, dass..." Thrawn wurde jäh unterbrochen, als ein Offizier mit freudigem Gesicht an ihn heranstürzte "Nachricht von der Relentless, Sir!" "Ja?" "Sir, VAdm Dorja lässt ausrichten, dass die republikanische Streitmacht unter Admiral Cracken bei Mon Calamari kapituliert hat", der Offizier konnte sich kaum halten vor freude, während auch die anderen Imperialen mit freudig erregten Gesichtern das Tuscheln anfingen. Wedge sah aus, als hätte man ihm das Herz herausgerissen. "Commander, führen sie General Antilles in sein Quartier!" Der Sturmtruppler nahm Thrawns Befehl schweigend entgegen und stieß den fassungslosen Wedge zusammen mit drei Kameraden vor sich her in Richtung Turbolift.
"Sie schicken eine Nachricht an VAdm Dorja, dass er alle entbehrlichn Schiff sofort nach Corellia schicken soll!" "Aye, Sir", der Offizier drehte sich um und folgte den Sturmtrupplern nach. "Und sie kümmern sich um die Fregatte, ich habe etwas Besonderes damit vor" Thrawn lächelte, "etwas ganz Besonderes".

Die gewaltige "Reaper" schwebte majestätisch über dem Planeten Corellia. In der Ferne konnte man eine gewaltige Flotte ausmachen, die bedächtig vor sich hinkreuzte, bereit die Befehle ihres Großadmirals entgegenzunehmen.
Ein Sternzerstörer näherte sich mit Reisegeschwindigkeit dem Flaggschiff der imperialen Flotte, und schleuste eine Lambda-Fähre aus, die von zwei Staffeln TIE-Interceptors bis zum Hangar der "Reaper" eskortiert wurde.

Thrawn saß in seinem gewaltigen Quartier und beschäftigte sich wie so oft mit seinen Kunstwerken, als sich der Turbolift öffnete. "Ah, Admiral Pelleaon" sagte er kühl "ich habe sie erwartet". "Guten Tag, Sir, ich freue mich sie wiederzusehen" "Meinen Glückwunsch für Farfin, Admiral Pelleaon, ich habe gehört Ackbar hat sich mit fliegenden Fahnen zurückgezogen" "Aye, Sir, vielen Dank, Sir! Der gesamte Farfin-Sektor gehört nun uns" "Wo ist Ackbar jetzt?" "Dem Geheimdienst zufolge hat er sich in den Sesswenna-Sektor zurückgezogen um einen eventuellen Einfall unsereseits dort zu verhindern" "Sehr gut, da stört er uns nicht, ihre Flotte kommt mir gerad recht, Admiral, wir werden der NR den Todesstoß versetzen" "Sir?" " Ihr Sammelpunkt ist Tralus, Admiral, dort werden wir ihre Flotte ein für allemal vernichten" "Aber die massiven Verteidigungseinrichtungen...außerdem hat Hapan eine Hilfsflotte losgeschickt" "Alles schon bedacht, Admiral, sowohl die Hapaner als auch die Verteidigungseinrichtungen werden uns nicht sehr behindern" "Sir, hat das etwas mit den Asteroiden dort zu tun, Sir?" Pelleaon wies durch das Sichtfenster auf einen Haufen großer schwerer Gesteinsbrocken, die neben der schwer lädierten Basis von Corellia im All trieben, und von einer großen Anzahl Schlepper und Arbeiter umkreist wurden. "Schon wieder Asteroiden, Sir?" Pellaeon grinste und Thrawn lachte leise auf "Ja, Admiral, schon wieder Asteroiden, aber diesmal werden sie weitaus effektiver sein"

Admiral Omar Drayson stand in der Kommandozentrale der republikanischen Basis auf Tralus. Als sein Blick auf die versammelte Flotte der Neuen Republik schweifte spürte er wieder diesen Stich im Herzen. Es war ein trauriger Haufen der dort versammelt war, kaum einer der gewaltigen Kreuzer hatte keine schweren Schäden an der Außenhülle, die einst so mächtigen, schlanken Schiffe waren nun über und über verrußt. Drayson wusste nicht, ob er mit diesem Haufen einen erfolgreichen Gegenschlag führen konnte. Doch als sein Blick weiterumherwanderte, entdeckte er eine weitere Gruppe von Schiffen, etwas abseits der zweiten Flotte. Es waren 15 hapanische Schlachtdrachen, die Prinz Isolder eilends zur Verstärkung herbeigeschickt hatte. Diese und die mächtigen Golanstationen verliehen Drayson ein gefühl von Sicherheit. Zumal die Effektivität der Golans bei der Tralus-Basis in soweit gestärkt war, dass diese nicht einzeln agierten, sondern als ein ganzes von der Allgegenwärtigkeitsbasis gesteuert wurden.
"Sir, da kommt ein Schiff aus dem Hyperraum"
"Kennung?"
"Die "Enfranchise", Sir. Das Schiff von General Antilles"
"Gottseidank, Wedge", flüsterte Drayson sichtlich erleichtert.
"Hier spricht Admiral Drayson von der NR. Willkommen "Enfranchise", bitte übermitteln sie uns den Passierungscode für den äußeren Verteidigungsring."
"Aye, Admiral, Code wird übermittelt"
"Verzeihung, aber sie sind nicht General Antilles"
"Aye, Sir, General Antilles leigt schwer verwundet im Bactatank, Sir, es ist im nicht möglich zu sprechen.", der Mann legte eine kurze Pause ein "die Imps haben uns schwer erwischt, Sir".
Der Admiral wartete einige Sekunden und sah einem Offizier beim Überprüfen der übermittelten Daten zu. Der Offizier nickte.
""Enfranchise", sie können passieren, willkommen daheim Jungs"
Die Fregatte flog bedächtig an den gewaltigen Golans vorbei und steuerte auf eines der Reparaturdocks zu.
""Enfranchise", sie haben Landeerlaubnis für Dock 276"
"Aye, Sir"
""Enfranchise, sie sind zu schnell"
Keine Antwort
""Enfranchise", hören sie mich? Sie fliegen zu schnell"
"Sir, die Fregatte nimmt volle Fahrt auf!"
"Kurs?"
"Direkt auf uns zu, Sir!"
"Schiffe zum Abfangen in der Nähe?"
"Aye, Sir, Staffel Grau bei Dock 136"
"Angriffsbefehl auf die Fregatte"
"Sir, das wird zu knapp!", reif der Offizier nun schon leicht panisch.
Die Nebulon-B war nun schon deutlich durch das gewaltige Fenster sichtbar.
"Sir! Wir müssen hier raus!"
Drayson stand wie erstarrt da.
"Sir?"
Vollkommen neben sich warf der Offizier seinen Sessel zur Seite und rannte aus der Kommandozentrale, andere taten es ihm geich.
Es war nun zu erkennen, dass die Fregatte Rettungskapseln abschoss. noch ein gezielter Feuerstoß von Staffel Grau und ein gewaltiger Lichtblitz brachte Drayson's Entsetzen zum verstummen.

Die SSD "Reaper" schwebte inmitten der gewaltigen imperialen Flotte die sich auf den Hyperraumspring vorbereitete.
Ein Kommoffizier lief auf Thrawn zu:
"Sir, wir haben einen Funkspruch aufgefangen: Operation Schafspelz mit durchschlagendem Erfolg durchgeführt"
Thrawn lächelte: "Startfreigabe für die Asteroiden, wir folgen in 20 Minuten."
Pelleaon runzelte die Stirn "Startfreigabe? Aber, Sir?"
"Wir haben unsere alten ausgedienten Hyperraumantrieben eingebaut und einen Autopilot installiert, sie werden schon sehen warum, Admiral!"
"Wie sie meinen, Sir"
"Signal an die Flotte, zum Hyperraumsprung bereitmachen"
In der Basis herrschte Chaos. Offizier schrien widersprüchliche Befehle, hetzten ihre Untergebenen herum, befahlen Unsinniges. Die Explosion hatte die Basis fast völlig auseinandergerissen. Vermutlich gab es Zehntausende von Todesopfern. Viel schlimmer jedoch war, dass nun die gesamten Verteidigungseinrichtungen nur mehr manuell zu bedienen waren, es waren im Moment aber nur die minimal Besatzungsstärke dort stationiert. Und man kann sich vorstellen, dass die Auffüllung der Mannschaften in der Situation in der sich die Tralus-Basis befand unmöglich war. Das Kommando über die Streitkräfte im System war mittlerweile an General Tallon übergegangen, dem Kommandanten des Mon Calamari Kreuzers "Rainbow".
"Hier spricht der Kreuzer "Rainbow", Tralus-Basis, wie sieht es aus?"
Trotz der katastrophalen Qualität des Funkkontakts war zu erkenne, dass der Mann in der anderen Leitung völlig verzweifelt und mutlos war:
".i.r Tra..s-.as.s, .vaku.eren! .ir mü..en so..rt e..kuier..! Di. Le.enser.alt..gssys.e.e s.ehe. k.rz v.r dem Zu.a..en.ruc.!"
"Hier Kreuzer "Rainbow", wir verstehen sie kaum, bitte wiederholen sie!"
Ein weitere kleinere Nachdetonation erfolgte an der Oberseite der Basis und der Funkkontakt brach komplett ab.
"General Tallon!"
"Was ist?", fragte er müde.
"Sir," der Soldat schluckte "in Planquadrat 3,594 ist eine imperiale Flotte aus dem Hyperraum erschienen."
Der General fluchte leise vor sich hin "Alles auf die Gefechtsstationen, Keilformation bilden! Und die Hapaner sollen schnellsten hierher kommen!"
"Aye, Sir"
"Rufen sie jede verfügbare Verstärkung aus dem Sektor hierher!"
"Sir, Ackbars Restflotte befindet sich im Moment nicht weit von uns entfernt"
"Rufen sie sie! Jäger starten!"

Thrawn sah zufrieden zu, als er sah, wie Hunderte imperialer Jäger in Richtung Feindflotte zustoben.
"Ist die "Viper" ausreichend gesichert, Admiral?"
"Ja", sagte Pelleaon, "ich habe zwei meiner besten Sternzerstörer auf sie angesetzt"
"Ausgezeichnet"
Thrawn betrachtete die Formation die die Rebellenflotte einnahm und lächelte dieses so weit bekannte Lächeln.
"Genau wie ich es annahm, Admiral, sie rücken eng zusammen bilden die Keilformation und werden versuchen die "Reaper" zu vernichten", er betätigte einen Knopf an seinem Kommandosessel "Captain, lassen sie uns etwas zurückfallen, und die "Grey Wolf" und die "Agonizer" sollen uns unterstützen!"
"Aye, Sir", klang es aus dem Komm.
"Nun wird es ernst, Admiral!". Pelleaon nickte.

"Sir, die beiden feindlichen Flotten haben sich vereinigt und kommen nun auf uns zu. Die Entfernung bis sie mit unseren Schiffen in Kontakt kommen beträgt 8 Klicks!"
"Rufen sie die Jäger zu unserer Flotte zurück, und ich will eine Kommverbindung zu Captain Nalgol", sagte Thrawn gelassen.
"Aye, Sir", der Offizier legte eine kleine Pause ein, bis er von einem Assistenten ein Signal bekam "Verbindung steht, Sir!"
"Hier spricht der SSD "Reaper", ich rufen den INT "Viper"!: Captain Nalgol, ihr Status!"
"Gravitationsprojektoren online und die Koordinaten sind eingegeben, mein Großadmiral!"
"FEUER FREI!!

Auf der Brücke des Mon Calamari Kreuzers "Rainbow" herrschte Aufregung, zwar war noch kein Kontakt mit der imperialen Flotte hergestellt worden, aber dennoch hatte die "Rainbow" einige herbe Treffer von den vor der Hauptmacht operierenden Jägerschar abbekommen.
Verwundert betrachtete General Tallon zwischen der aufgeregten Brückencrew den vor ihm liegenden Weltraum.
"Warum zieht er seine Jäger zurück?", murmelte er nachdenklich, "Commander, Geschwader Grün bleibt bei der Flotte, Geschwader Blau und Rot setzen dem Gegner nach! Aber sie sollen aufpassen dass sie nicht in die gegnerische Flotte hineinfliegen! Was hat der verdammt nochmal vor?"
"Sir, Objekte kommen aus dem Hyperraum!"
"Was für...." Weiter kam er nicht. Ein schien als fege ein gewaltiger Sturm durch die republikanischen Reihen, Schiffe barsten, brachen auseinnander, Jäger wurden erfasst und gegen die Hüllen ihrer eigenen Mutterschiffe geschleudert, Panzerungen zerbarsten unter den Kollisionen, gewaltige Feuersbrünste zerfraßen das Innere der massiven Kreuzer.

Thrawn betrachtete vergnügt dass kurze sich abspielende Schauspiel. Von der einst so mächtigen Flotte, die sich ihm entgegengestellt hatte, war nun kaum mehr etwas übrig. Es schwebtem beinahe ausschließlich brennende Wracks, völlig zerfetzte Hüllenteile und Trümmerstücke herum.
Er zog eine ironisch mitleidige Miene auf "Die Ärmsten!".
"Sir, Nachricht von der "Viper". Die Asteroiden sind wie angenommen mitte durch die feindliche Flotte auf ihren angestammten Platz gezogen worden!"
"Das sehe ich, Lieutenant, das sehe ich" Er lächelte.
"Brillant, Sir, ich bin...sprachlos", neben Thrawn stand ein völlig überwältigter Pelleaon.
"Danke, Admiral", Thrawn betätigte wieder einen Knopf an seinm Sessel "Nachricht an alle Staffeln: Wer sich ergeben will dem sei seine Bitte gewährt. Der Rest wird vernichet! Ach ja, die Kampfgruppe des ISD "Accuser" soll nach weiteren Gegnern Ausschau halten! Der Rest der Flotte soll vorrücken!".
"Und wir, was tun wir, Sir?", fragte Pelleaon begeistert.
"Unseren Sieg feiern, Admiral, unseren Sieg feiern"

Han kam völlig niedergeschlagen in den gewaltigen Konferenzraum des ehemaligen, und vermutlich auch zukünftigen imperialen Palastes. Dort waren inzwischen sämtliche hohen Persönlichkeiten der Neuen Republik versammelt, die diese noch aufbot.
Wildes und aufgeregtes Getuschel drang hallend duch den großen Raum, welches auch nicht von der Ankunft von General Han Solo beeindruckt schien.
Einzig Lando erwartete ihn bereits mit einem derartig hoffnungslosen Blick, wie Han es wohl selten bei ihm erlebt hatte.
"Han, bin ich froh dich zu sehen, als wir hörten dass die Imps bei der Räumung von Sluis einige unserer Konvois vernichteten, fürchteten wir das schlimmste."
"Das Schlimmste? Kann es noch schlimmer werden? Ich bin gespannt was das hier noch soll..."
"Das wirst du ja jetzt sehen..."

Mon Mothma betrat in einem wallenden Gewand den Saal. Die letzten Monate hatten auch sie stark altern lassen.
"Meine Herren, wie uns Admiral Ackbar berichtet ist Tralus gefallen und unsere Truppen dort größtenteils aufgerieben...er selbst konnte mit großem Glück mit dem Gros seiner Schiffe entkommen.
Wir besitzen nun neben seiner und der Sektorflotte von Sesswenna über keine geordneten Flottenverbände mehr, deswegen wurde ein Notfallplan ausgearbeitet. General Mitrual, bitte..."
Ein junger Mann in Generalsuniform trat vor.

"Wer ist das?", flüsterte Han zu Lando.
"General Patric Mitrual, kommt soweit ich weiß ebenso wie Mon Mothma von Chandrila. Er war die meiste Zeit die rechte Hand von Admiral Maleno. Zuletzt war er bei unseren Truppen in Sluis und hat beim Rückzug aus dem Sektor den Imps wohl öfters eins ausgewischt. Ich glaube er ist noch nicht lange General..."
"Meine Herren, dürfte ich um ihre Aufmerksamkeit bitten!" begann der junge General zu sprechen.
"Der Notfallplan sieht folgende Punkte vor:
Punkt 1: Der Corellia-Sektor wird ebenfalls geräumt, Admiral Ackbar wird unsere Streitkräfte soweit es ihm möglich ist eskortieren. Just in diesem Moment hat die Evakuierung der restlichen Planeten unter unserer Herrschaft begonnen. Um dem Imperium nicht nochmehr Nachschub zu hinterlassen, werden sämtliche militärischen Fabrikationsanlagen auf den Planeten zerstört!
Punkt 2: Der Großteil unserer Truppen werden nach Coruscant verfrachtet um den Hauptplaneten zu schützen. Die Sektorflotte von Sesswenna wird zu einer Schutzflotte von Coruscant umfunktioniert. Für die restlichen Planeten des Sektors wurde uns trotz der Vernichtung ihrer letzten Flotte Hilfe von den Hapanern versprochen, allerdings ist wohl auch zu erwarten dass die imperiale Offensive gegen das Konsortium bald beginnen wird.
Punkt 3: Der gesamte Führungsstab der Neuen Republik wird in die Äußeren Regionen verfrachtet..."
In der Versammlung wurde es laut, erzürnte Senatoren warfen Worte wie "Wenn wir Coruscant verlassen können wir die Galaxis verlassen!" in den Raum, andere saßen nur still da, wieder andere schlugen die Hände über dem Kopf zusammen.
"...meine Herren bitte!", fuhr der um Aufmerksamkeit bemühte General fort.
"Wir haben bereits ein geheimes Hauptquartier errichtet. Dieses wird nur dem Führungsstab und den deren Leibwachen bekannt gegeben. Zusätzlich werden wir auf diplomatischem Wege versuchen unseren Einflussbereich in den Äußeren Regionen aufzubauen. Es wird wohl nicht zu vermeiden sein das wir wieder in den Untergrund müssen. Für die Sicherung unserer Neuen Heimat wird Admiral Ackbars Restflotte verantwortlich sein."
Nach wie vor drang lautes Gemurmel durch den Raum.
"Das wars...", sagte Han "jetzt fängt die gute alte Zeit des ewigen Versteckens wieder an"
"Hast du bereits Befehle erhalten?", fragte ihn Lando.
"Ich werde mich um Leia kümmern und mit in die Äußeren Regionen, komme was wolle, ich hoffe nicht dass Thrawn wieder Interesse an ihr entwickelt. Sie macht gerade einen Flüchtlingsbesuch."
"Und du lässt sie einfach so gehen?"
"Chewie ist bei ihr und weicht ihr nicht von der Seite. Die Kinder sind schwer bewacht im Palast. Weißt du schon wo sie dich hinschicken?"
"Ich soll eines von Ackbars Schiffen kommandieren...die <Warhawk>. Ein MC80a dem angeblich schon der halbe Rumpf zusammengeschossen wurde. Ich werde jetzt gleich im Anschluss das Schiff besichtigen"
"Hat man die gesagt wann wir abfliegen?"
"Nein, das soll ganz kurzfristig geschehen, damit Thrawn uns nicht dazwischenfunken kann"

Die "Reaper" kreuzte andächtig vor der völlig zerstörten Tralus-Allgegenwärtigkeitsstation.
Einer der viel kleineren Sternzerstörer hatte sich ihr genähert und stieß jetzt eine Staffel TIE-Interceptors, gefolgt von einer Fähre der Lambda-Klasse aus.

Im Inneren der gigantischen "Reaper" saß Thrawn in seinem Kommandoraum. Er beobachtete brütend ein vor sich aufgebautes Galaxishologramm und betrachtete zufrieden den Machtbereich seines Imperiums.
Ein kurzer Piepston ertönte und Thrawn betätigte einen Knopf an seinem Sessel.
"Was gibt es Commander?"
"Sir, VAdm Dorja ist eingetroffen und wünscht ihnen von den neuesten Ereignissen zu berichten"
"Er soll hereinkommen..."
"Aye, Sir"
Ein kurzes Zischen etönte als die Tür sich öffnete, dann trat VAdm Dorja in grauer Admiralsuniform ein.
Thrawn schwenkte sich mit seinem Sessel zu ihm herum.
"Ich grüße sie, VAdm, was gibt es Neues?"
"Sir, die Rebellen scheinen sich nun auch aus dem Corellia-Sektor zurückziehen zu wollen. Unsere Flotten haben schnell reagiert und es gelang uns vor Xyquine einen gewaltigen Konvoi aufzureiben."
"Geleitschutz?"
"Kaum vorhanden, Sir, es waren zwei Fregatten und ein schwer angeschlagener MC40, Sir. Sie sollten vielleicht wissen das die Rebellen im Sesswenna-Sektor schon wieder Verstärkung durch das Hapan-Konsortium erhalten."
"Wie viele Schiffe?"
"Unsere Grenzübewachung sprach von einer sehr großen Flotte, die sich aber in verschiedene kleinere Verbäne aufgeteilt hat"
"Ah, die Rebellen haben also nichtmehr genug Schiff um ihre Systeme zu schützen"
"So hat es den Anschein, Sir"
"Gut, Admiral, vernichten sie so viele feindliche Konvois wie möglich, wir werden Sesswenna aber vorerst außer Acht lassen..."
"Sir?"
"Admiral Pelleaon wird in wenigen Stunden eine Offensive gegen die Hapaner beginnen. Wir müssen auch ihnen zeigen das es keinen Zweck hat sich gegen das Imperium zu stellen."
"Und sie, Sir?"
"Ich habe etwas zu erledigen, Vice Admiral Dorja"
Han lag trotz der späten Stunde immernoch wach in seinem Bett. Es beruhigte ihn, das Leia neben ihm schlief, und zumindest sie hoffnungsvoll in die Zukunft blickte. Jacen und Jaina lagen einige Meter von Han entfernt in ihren Wiegen und auch von ihnen konnte man ein ruhiges, gleichmäßiges Atmen vernehmen.
Han spielte die letzten Monate nocheinmal vor seinem geistigen Auge durch, die vielen Niederlagen, die vielen Verluste, die vielen toten Freunde. Wedge gefangen, Bel Iblis tot, Drayson tot, Fey'la untergetaucht, Tallon tot, Sonderstaffel vernichtet oder gefangen.
Es tat ihm unsagbar weh, wie alles wofür er sein altes Leben aufgegeben hatte nach und nach zerbröckelte, alles was er bisher vollbracht hatte wirkungslos erschien.
Ein zaghaftes Klopfen ertönte an der Tür.
"Wer ist da?"
"Ich bins Lando, macht euch fertig, wir fliegen in zwei Stunden ab"
"Nehmen wir die <Warhawk>?"
"Ja, und zwei weitere Schiffe, jetzt wecke deine Familie und beeil dich. In eineinhalb Stunden sollt ihr vor dem Palast sein"

Es dauerte insgesamt nur etwas mehr als eine Stunde bis Han, Leia, Jacen und Jaina abreisebereit durch die Gänge marschierten. Sie wurden von Chewbacca und 6 Palastwachen eskortiert.
Überall kamen weitere Personen aus den Zimmern und überreichten ihr Hab und Gut an Träger, die dieses schnell zu den vor dem Palast wartenden Fähren trugen.
Kurz bevor sie den Palast verließen kam ihnen Lando entgegen.
"Lando, warum jetzt so plötzlich? Ich vermutete eher dass wir erst im Laufe der nächsten Woche abreisen würden", fragte Leia während sie die schreiende Jaina auf ihrem Arm hin und herwog.
"Die Imps haben einen unserer größten Konvois bei Xyquine vernichtet und Senator Gavrisom getötet. Der Senat hält es für besser sofort alle wichtigen Persönlichkeiten zu evakuieren um weitere Tote unter den Führern zu vermeiden."
"In welchem Zustand ist denn die <Warhawk> wirklich?"
"Sie fliegt noch, Han, sie fliegt noch..."
Chewbacca knurrte grollend.
Ein Soldat der Palastwache kam steten Schrittes auf sie zu und wies sie an in eine der Fähren zu steigen, Minuten später schwebten sie der kleinen Flotte entgegen, die sich nahe den mäctigen Verteidigungsanlagen von Coruscant befand.

Die "Reaper" hatte sich von der Umgebung der Allgegenwärtigkeitsbasis von Tralus gelöst und befand sich nun im freien Raum.
"Nachricht vom Informanten aus Imperial City, mein Großadmiral!"
"Sprechen sie"
"Es geht los, Sir"
"Die <Accuser> und die <Agony> sollen aufschließen, die <Viper> ebenfalls, steuern sie den Hypersprungpunkt an"
"Jawohl, mein Großamiral"
"Und du bist dir sicher, das die <Warhawk> noch fliegt?", fragte Han zweifelnd als sie durch die Gänge des halb zerstörten Schiffes gingen. "Ja, allerdings funktionieren nur noch ein Drittel der Turbolaser. Der <Condor> und der <Cyrnyd> geht es auch nicht besser". Lando wies durch das große Sichtfenster auf einen MC40 und einen gekaperten imperialen Sternzerstörer, die beide ebenfalls unablässig von Fähren angeflogen, und wieder verlassen wurden.
"Wann verlassen wir das System?", wollte Leia wissen. "Sobald wir bereit sind, wenn es weiterhin so zügig geht sind wir in einer halben Stunde hier weg"
Rund 40 Minuten später waren die drei Schiffe im Hyperraum und nahmen Kus auf die Äußeren Regionen.

Brüllend fielen die "Reaper" und ihre drei Begleitschiffe, der ISDII "Agony", der ISDII "Accuser", sowie der INT "Viper" aus dem Hyperraum.
Die drei Hologramme der Kommandeure seiner Begleitschiffe ragten vor Thrawns Sessel auf.
"Nehmen sie ihre Positionen ein, meine Herren, die Rebellen müssten in genau einer Stunde diese Stelle hier passieren"
"Jawohl, Großadmiral Thrawn, Sir"
Die Hologramme verblassten und Thrawn betrachtete durch sein Sichtfenster zufrieden, wie die Schiffe ausschwärmten und ihre angestammten Positionen einnahmen.

Han wusste nicht wie lange er geschlafen hatte, aber er merkte einen Ruck im Schiff. Neben ihm war Leia ebenfalls aufgeschreckt "Was war das?" "Ich glaube nichts erfreuliches", knurrte Han. "Bleib' du bitte hier ei den Kindern ich werde Lando suchen". Er küsste sie nocheinmal und streichelte Jacen über den Kopf, dann zog er sich an und machte sich auf den Weg zur Brücke.
Überall hetzten Soldaten aus ihren Quartieren und machten sich auf den Weg zu den Kampfstationen.
"Lando, was ist hier los" Der ehemalige Administrator von Bespin stand angespannt vor einem der Kontrollschirme und sprach mit einem seiner Navigationsoffiziere.
"Piraten, Han, Piraten..."
Lando bat Han an den Kontrollschirm und zeigte was dort auf sie wartete. Es schien ein mächtiges Syndikat zu sein, denn die Anzahl an Schiffen die direkten Angriffskurs auf Landos Schiffe nahmen, war beeindruckend. Man konnte sehen das sich etwas abseits eine CC-9000-Fregatte, die die Gruppe aus dem Hyperraum gezogen hatte befand. Zwei Dreadnoughts machten sich daran die "Condor" anzugreifen, und ein Angriffskreuzer, vermutlich das Flaggschiff der Piraten, nahm zusammen mit 6 Maurauder-Korvetten Kurs auf die "Cyrnyd". Überall um den Kampfverband waren Schwärme von Jägern allen Typs zu erkennen. Z-95s, IRD-Jäger, Preybirds...
"Zu viele..."
"Ich weiß, Han, unser Vorteil sind die Jäger, die "Warhawk" ist mit Sternjägern voll besetzt, und zwar mit X- und A-Wings. Die <Condor> hat allerdings nur eine Staffel Y-Wings. Die <Cyrnyd> besitzt eine Staffel buntgewürfelter TIEs, eine Staffel Z-95s, sowie eine Staffel X-Wings."
"Ich schlage vor du schickst deine X-Wings gegen die Dreadnoughts, die <Condor> wird sich in ihrem Zustand nicht lange verteidigen können."
"Ja, du hast recht. Wir werden die <Cyrnyd> verstärken..."

Überall um die mächtigen Schiff preschten Sternjäger, manche lieferten sich Duelle, andere nahmen die vor ihnen liegenden Großkampfschiffe unerbittlich unter Feuer. Während sich die "Condor" mithilfe der X-Wings noch recht gut hielt, hatte die "Cyrnyd" bereits schwere Schlagseite. Zu heftig war das Turbolaserfeuer das vom feindlichen Angriffskreuzer kam. Zwar war es gelungen, eine Mauraudercorvette zu zerstören und eine weitere zum Rückzug zu zwingen, doch auch die steigende Anzahl an Jägerverlusten ließ schlimmes befürchten.
"Wo sind wir hier überhaupt?"
"Wir sind hier in völlig leerem Raum, keine Chance das rechtzeitig Verstärkung unsererseits eintrifft ist..."
"General Calrissian, Sir, die <Condor> hat einen feindlichen Dreadnought zerstört! Sehen sie selbst, Sir!"
Lando rannte zum Aussichtsfenster, und starrte auf das von Explosionen durchgeschüttelte Schiff.
"Die <Condor> soll ausweichen! Das verdammte Schiff trudelt!"
Doch die Anweisung kam zu spät. Völlig manövrierunfähig prallte das feindliche Schiff gegen der Rumpf des kleinen MC40 und zeriss das Schiff in der Mitte. Detonationen fegten durch den Kreuzer, bis letztendlich nur noch einige glühende, völlig zerfetzte Trümmerteile durch das All schwebten.
Die Brückencrew der "Warhawk" starrte fassungslos auf die Katastrophe die sich soeben abgespielt hatte.
"Sir, der andere Dreadnought nimmt Kurs auf uns"
"Öffnen sie alle Frequenzen und senden sie einen Notruf an alles was uns hören kann. Wir brauchen dringen Hilfe!"

"Nach Zeitplan hätten die Rebellen bereits vor einer halben Stunde das System passieren müssen, Sir!"
"Ich weiß, Captain, mich wundert es auch", erwiderte Thrawn.
"Mein Großadmiral...!", ein Ensign stürzte heran "die Rebellenflotte wurde von Piraten angegriffen und hat einen Hilferuf gesendet!"
"Sind die Koordinaten bekannt?"
"Ja, Sir"
"Nehmen sie Kurs auf sie! Signal an die <Viper:mad: Gravitationsgeneratoren abschalten und uns folgen! Und das ganze zügig!"
"Aye, Sir"
"Bericht!"
"A- und X-Wing Staffeln vermelden schwere Verluste, Kampfstärke bei 48%, TIEs der <Cyrnyd> vernichtet, Z-95s zu 10% noch vorhanden, X-Wings der <Cyrnyd> bei 56% Kampfstärke! Y-Wings der <Condor> vernichtet!"
Drei weitere IRD-Jäger überschütteten den Bug der "Warhawk" mit Laserfeuer.
"<Cyrnyd> meldet eine weiter Maurauder-Corvette vernichtet, allerdings besitzt sie kaum noch Turbolaser, sie erbittet unsere Unterstützung gegen den Angriffskreuzer"
"Wir können ihr keine Unterstützung geben, der Dreadnought beschäftigt uns genug!", Lando war verzweifelt. Das Schiff mit den Botschaftern zerstört, und das mit den Angehörigen der Senatoren und Mon Mothma in arger Bedrängnis. Sein Schiff war mit den Senatoren selbst betraut worden.
"Die <Cyrnyd> explodiert, Sir! Sie explodiert!"
Offenbar war einer der feindlichen Jäger direkt auf sie gestürzt und hatte dem Schiff somit den Rest gegeben. Was folgte war ein unbeschreibliches flammendes Gebilde, bei dem man sich nicht vorstellen mochte, was die Crewmitglieder wohl gerade mitmachten.
"Sir, unmittelbar hinter den Piraten fällt ein SSD mit zwei Sternzerstörern und einem Interdictor aus dem Hyperraum!"
"Thrawn! Verdammt nochmal das ist Thrawn"
"TIEs nähern sich, Sir, Unmengen von TIEs!"
"Wen greifen sie an?"
"Die Piraten, Sir. Allerdings nimmt einer der ISDs direkten Kurs auf uns"
Es war beruhigend zusehen wie der Angriffskreuzer mühsam versuchte zu wenden und dabei unerbittlich vom imperialen Supersternzerstörer beschossen wurde. Allerdings änderte die Tatsache das es das Imperium war das ihnen half nichts an ihrer Lage.
"Eine weitere Maurauder explodiert, Sir, der Rest versucht zu entkommen"
"Die kommen nicht weg, Thrawn hat einen Abfangkreuzer! Wo steckt eigentlich Han?"
"General Calrissian, einer unserer Frachter verlässt das Schiff!"
Lando rannte zu einem der Kommunikationskonsolen.
"Han wo willst du hin?"
"Ich werde mit Leia versuchen nach Coruscant zurückzugelangen! Mit dem Frachter müsste es uns gelingen der Reichweite des Interdictor zu entkommen"
"Viel Glück, Han" er sah zu einem seiner Offiziere "zwei A-Wings sollen dem Frachter Deckung geben!"
"Aye, Sir"
"Sir, der Angriffskreuzer hat seine Schilde verloren! Der SSD ruft uns!"
"Werter General Calrissian!", ließ sich eine kühle Stimme vernehmen "nachdem dieser Abschaum nun beseitigt ist, würde ich sie bitten mir ihr Schiff zu übergeben! Sollten sie meiner Forderung nicht nachkommen wird keiner ihrer Passagiere oder ihrer Crew das System lebend verlassen, sie eingeschlossen!"

Lando sah geschlagen aus dem gewaltigen Fenster in den von Turbolaserblitzen erhellten Weltraum. Soeben flog der Angriffskreuzer mit lautem Getöse auseinander, und seine Trümmerteile brachten die noch übrigen wesentlich kleineren Maurauders ins trudeln, ober brachten die Hüllen derselben zum Bersten.
Auch wenn die Senatoren den Piraten nicht in die Hände gefallen waren, Thrawn würden sie in die Hände fallen. Mon Mothma war vermutlich an Bord der "Cyrnyd" gestorben, unwahrscheinlich das sie in einer der beiden Rettungskapseln saß die der Sternzerstörer noch abfeuern konnte. Sein Auftrag war gescheitert, er war unverhinderbar gescheitert. Vermutlich war die Rebellion ebenfalls gescheitert.
Allerdings...er konnte ein letztes mal seine Pflicht tun, konnte ein letztes mal etwas großes für die Rebellion vollbringen, konnte vielleicht sogar das Blatt nocheinmal wenden!
"Ignorieren sie alle weiteren Anfragen von Thrawn! Nachricht an die Senatoren! Wer kann verlässt das Schiff, nehmt alles was noch im Hangar steht und versucht zurück nach Coruscant zu kommen! Die verbliebenen Jäger werden euch decken! Steuermann, Kollisionskurs auf die Brücke des SSD "Reaper"! Danach verschwinden sie ebenfalls!"
"Und sie, General?", sprach dieser mit zitternder Stimme.
"Ich werde das Steuer übernehmen"

"Sir, es sieht so aus als verlässt jeder der kann das Schiff! Diverse Frachter, Fähren und sogar Schlepper verlassen das Schiff! Außerdem werden Rettungskapseln abgeschossen"
"Alarm an alle Traktorstrahlstände! Schicken Sie alle Jägerstaffeln aus dem Hangar! Die Schiffe die wir nicht abfangen oder sich uns nicht ergeben werden abgeschossen!"
"Jawohl, Großadmiral Thrawn"
"Sir!", rief eine erschrockener Navigationsoffizier
"Was ist?"
"Die <Warhawk> geht auf direkten Kollisionskurs mit unserer Brücke!"
"Lassen sie uns zurückfallen, schicken sie alle Jäger gegen die <Warhawk>, die Turbolaser aller unserer Schiffe sollen ebenfalls auf die <Warhawk> feuern!"

Vor Lando brach ein Feuersturm aus Turbolasern und angreifenden TIEs los, aber er und etwa zehn seiner Männer die sich ebenfalls entschlossen hatten bei ihm auf der Brücke zu bleiben hielten unbeirrbar ihren Kurs auf die gewaltige "Reaper".
"Diverse Hüllenbrüche nahe dem Haupthangar!"
"Das soll uns nicht mehr kümmern..."

Nach einer weiteren Salve Turbolaserfeuer von der "Reaper" brach einer der Flügel des MC80 mit lautem Krachen weg, und der Kreuzer trudelte hoffnungslos davon. Dennoch war er weiterhin auf Kollisionskurs mit der "Reaper". Von den ehemals zehn Mitstreitern Landos waren nur noch zwei übrig, und die drei Helden konnten sich nur noch mühsam auf den Beinen halten.
"Wir..befinden uns nur...noch 1,5 Klicks von der Brücke der "Reaper"...entfernt...General"
"Jetzt habe ich dich Thrawn!", knurrte Lando ein letztes Mal.
Plötzlich schob sich ein gewaltiger grauer Rumpf direkt vor die "Warhawk", es dauerte drei quälend lange Sekunden bis der massive imperiale Sternzerstörer mit dem Rebellenkreuzer zusammenstieß, beide Schiffe in einer titanischen Explosion auseinanderflogen und Dutzende von Jägern mit in den Tod rissen. Die Explosion war so heftig, das selbst die unmittelbar unter den zwei kollidierten Schiffen befindliche Reaper zur Seite geworfen wurde, und einige Sekunden unkoordiniert nach Steuerbord kippte. Hunderte von brennenden Wrackteile stoben zur Seite und rissen die kleine "Viper" bis zu den Eingeweiden auf. Die "Reaper" blieb dank ihrer massiven Schilde beinahe unversehrt.

"Meldung, Lieutenant!", forderte Thrawn der sich ebenso wie seine Mannschaft eben wieder aufgerichtet hatte.
"Sir! Die <Agony> hat sich zwischen den feindlichen Kreuzer und uns gestellt und wurde bei der darauffolgenden Kollision vernichtet. Die <Accuser> und die <Viper> driften schwer beschädigt. Auf der <Viper> sind die Lebenserhaltungssysteme komplett ausgefallen und es gibt vermutlich keinerlei Überlebende. Zwei unserer Backbordtriebwerke sind durch Trümmerstücke zerstört, Schilde bei 24%. Gewaltige Jägerverluste. Sir, wir hatten Glück, Sir"
"Was ist mit den Raumschiffen die von der <Warhawk> geflohen sind?"
"Fast alle sind mit der Jägereskorte entkommen, Sir. Wir konnten vor Verlassen des Systems zwei fähren und einen Transporter abschießen."
"Nun, gut... Holen sie die Überlebenden aus der <Accuser> danach Abflug nach Bilbringi! Und verständigen sie das nächstgelegene imperiale System die driftenden Schiffe zu bergen!"
Thrawns Augen glühten noch mehr als bereits zuvor.
"Die nächste Gelegenheit kommt bestimmt"

Niedergeschlagen steuerte Han die Oberfläche des Planeten Coruscant an. Es gab eine Frage die er sich während ihrer Flucht im Hyperraum immer wieder gestellt hatte: Wer hatte sie verraten? Er musste im Palast oder auf den Schiffen von Lando gewesen sein, sonst hatte niemand ihre Flucht bemerkt. Leia saß schweigend neben ihm und betrachtete die Anzeigen des maroden Frachtschiffes dessen sie sich bedient hatten. ?Han, sieh mal, da kommen jede Menge Schiffe aus dem Hyperraum!? Han blickte zu ihre ?Was für Schiffe?? ?Rettungskapseln, Fähren, Transporter...anscheinend konnte Lando noch etwas retten? ?Ich hoffe er konnte sich retten...?

Thrawn hetzte mit stetem Schritt durch die Kommandostation der Bilbringi-Basis. Die Offiziere die ihn begleitet hatten Mühe mit ihm mitzuhalten. ?Von wo kam das letzte Funksignal??, fauchte er. ?Die <Harpago> funkte zuletzt aus dem Mitrenda-Nebel, Großadmiral? ?Schicken sie sofort zwei Victory-Sternzerstörer um zu sehen was vorgefallen ist!? ?Aye, Sir?, der Offizier bog hastig in einen Seitengang ab, während Thrawn weiter geradeaus lief. Diese Hapaner waren gerissener als er es sich vorgestellt hatte, die letzten Schlachten und ihre Kunstwerke hatten den Eindruck einer hochnäsigen und übermütigen Kriegsfraktion erweckt. Nun sah die Sache aber ganz anders aus. Seit Pelleaons Schiffe losgeschlagen hatten, gingen die Hapaner jedem größerem Kampf aus dem Weg. Sie legten Hinterhalte, Sprengfallen und verminten ganze Gebiete. Die Moral von Pelleaons Mannschaften wurde langsam bedenklich. Thrawn blickte zum nächsten seiner Offiziere ?Wo ist Pelleaon jetzt?? ?Sir, er hat einen strategischen Rückzug befohlen und eine Verteidigungslinie vom Planeten Iskendo bis nach Koronad errichtet.? Weiser Pelleaon...Thrawn wusste das er einen fähigen Offizier mit dem Krieg gegen Hapan beauftragt hatte und machte dem Admiral keinen Vorwurf. ?Gut, er soll diese Linie halten und sich auf nichts einlassen! Im Notfall soll er seine Schiffe in imperiales Hoheitsgebiet zurückziehen, ich denke aber nicht das die Hapaner einen so massiven offenen Angriff starten werden? ?Aye, Sir? ?Wir brauchen ein Angriffsziel bei dem sie sich stellen müssen...?

"Wie lange sitzt er schon in seinem Kommandoraum?", fragte Vice Admiral Dorja vorsichtig. "Er hat ihn seit 6 Stunden nicht verlassen, Sir", gab der Stormtrooper zurück.
"Lassen sie mich eintreten" "Aye, Sir" Der Mann in der weißgepanzerten Rüstung ging einen Schritt zur Seite und mit einem leisen Zischen öffnete sich die Tür.
Dorja sah dort auf dem Sessel einen sehr nachdenklichen Thrawn. "Es hilft alles nichts, VAdm, wir müssen uns Sesswenna widmen. Pelleaon hat keinerlei Schwierigkeiten seine Verteidigungslinie zu halten, das hält uns den Rücken frei. Ich bin kein Freund des Zweifrontenkrieges, aber es muss sein. Im Sesswenna-Sektor hat Hapan die Verpflichtung seiner Allianz mit der Neuen Republik, sie müssen kämpfen, und sie müssen bis zum letzten kämpfen...
Wieviele Schiffe haben sie unter ihrem Kommando?"
"Sir, es sind nicht so viele wie die Neue Republik und Hapan in diesem Sektor haben, aber ich denke ihre Führung wird das mehr als ausgleichen", gab der VAdm zurück.
"Danke, Vice Admiral Dorja...sammeln sie ihre Truppen bei Yaga Minor, wenn die <Reaper> in circa drei Tagen wieder einsatzbereit ist werde ich Ihnen folgen"
"Aye, Sir"

"Sie meinen es gab einen Verräter?" fragte Admiral Ackbar in seinem Büro im imperialen Palast ungläubig. "Es muss einen gegeben haben, Sir. Wie hätte Thrawn sonst davon wissen können?" Ackbar überlegte einen kurzen Moment: "Sie haben alle Vollmachten um nach dieser schwachen Stelle zu suchen" "Ich danke Ihnen, Admiral".
Han verließ zufrieden das Büro des Oberkommandanten der republikanischen Streitkräfte. Er würde diesen Kerl finden, der Lando auf dem Gewissen hatte, er würde Ihn finden. Und er würde Ihn töten...

Majestätisch fiel die gigantische "Reaper" vor den Yaga Minor-Raumwerften aus dem Hyperraum.
"ISD <Relentless> ruft SSD <Reaper>"
"Sprechen sie, Vice Admiral!"
"Sir, alles wurde bereitgestellt wie sie es befohlen haben, unsere Truppen sind bereit für den Angriff, die Interdictors sind abgeflogen und werden uns in Schlachtordnung aus dem Hyperraum ziehen. Aber, Sir, was bezwecken sie mit den Containern?"
"Der Schlüssel zum Sieg ist die Demoralisierung des Feindes, Vice Admiral! Bereitmachen zum Wiedereintritt in den Hyperraum!"

Wer wusste davon...wer wusste alles davon? Han lag nachdenklich in seinem Quartier im Palast. Leia war fort, sie tätigte wieder Truppenbesuche und würde bei der anstehenden Wahl wahrscheinlich zur neuen Nachfolgerin von Mon Mothma ernannt werden. Wer wusste davon? Plötzlich sprang er auf. Er lief eilig aus seinem Zimmer und hielt die nächste Wache an, die ihm über den Weg lief.
"Wer hatte zum Zeitpunkt des Abflugs von General Calrissians Flotte die Aufsicht über die Kommunikationszentrale des Planeten? Wer?" "Äh...General Mitrual, Sir" Han knurrte, stieß die Wache zur Seite und lief in die Bibliothek. Lando hatte ihm erzählt das Mitrual unter Admiral Maleno gedient hatte...Han wusste nicht was ihm dabei komisch vorgekommen war, aber jetzt fiel es ihm wie ein Schleier von den Augen. Maleno hatte Truppen im Sluis-Sektor kommandiert, sein Schiff wurde laut Meldungen vom imperialen Sternzerstörer "New Order" aufgebracht. Mitrual hatte ausgesagt das er mit einer Fähre vom Sternzerstörer geflohen war, nachdem er sich aus dem dortigen Gefängnistrakt befreit hatte. Die Sache war in der Presse groß aufgeführt worden. Han öffnete eines der in der Bibliothek herumstehenden Pads, gab seinen Sicherheitskode ein und suchte nach der damaligen Ausgabe des "Coruscant Comet", des Nachrichtennetzwerks von Coruscant. Han kannte den Artikel, er hatte sich ihn damals aufmerksam durchgelesen...zum Glück. Eine großes Bild war direkt auf der Titelseite zu sehen. Mitrual stand dort neben seiner Fluchtfähre der Lambda-Klasse. Han startete einen genauen Zoom auf die Fähre und an der Nase des Shuttles war ein winziges Wappen zu erkennen. Je näher er kam, desto aufgeregte wurde er: Das war nicht das Wappen der "New Order" das da zu sehen war...es war das Wappen der "Relentless".
"General Solo an Palastwache: Mit meinen von Admiral Ackbar gegebenen Vollmachten authorisiere ich sie hiermit General Patric Mitrual unverzüglich festzunehmen. Suchen sie sofort sein Quartier auf und arretieren sie ihn!!!"

Friedlich lag der Planet Coruscant im unendlichen Weltraum. Um den Planeten waren mächtige Golan-Verteidigungsplattformen errichtet, die jeden Feind der sich zu nah an ihre furchterregenden Waffen bewegte sofort aus dem All fegen konnten.
Admiral Ackbar war zufrieden mit dem was die Neue Republik zur Verteidigung des Planeten aufgestellt hatte. Die Reste seiner Flotte kreuzten nicht weit von den Golans entfernt...
Ackbar saß auf einem der typisch calamarianischen Kommandosessel in der Leitzentrale der Truppen von Coruscant.

"Sir, feindliche Interdictoren kommen aus dem Hyperraum!"
"Was? Er greift tatsächlich Coruscant an... Die Flotte soll sich hinter die Golans zurückziehen, ich will nicht das er uns wieder mit einem Trick unserer mobilen Verteidigung beraubt! Alle Jäger starten, die sollen sich allerdings ebenfalls zurückhalten. Und schickt den gesamten Generalstab hierher in die Leitzentrale!", Ackbar war sichtlich erregt, zwar hatte er die imperialen Truppenbewegungen bei Yaga Minor mitbekommen, er erwartete jedoch den Angriff sicher nicht am am stärksten verteidigten Planeten der Galaxis.
"Sir, Hauptflotte wird von Feind soeben in das System gezogen. Massenweise Sternzerstörer, Dreadnoughts, Angriffskreuzer sowie weitere kleiner Großkampfschiffe. Außerdem...eine Menge Containertransporter mit Fracht, Sir"
"Containertransporter? Das bedeutet wieder ein Trick..." Ackbar gab einen Laut von sich der auf Mon Calamari wohl als ein Knurre gedeutet worden wäre...
"Feindflotte in 5 Klicks in Feuerreichweite der Golans...4. 5 Klicks...Feindflotte hat bei 4 Klicks Entfernung gestoppt, Sir"

"Flotte in vorgesehener Schlachtordnung?"
"Jawohl, mein Großadmiral"
"Jäger starten, sie sollen sich jedoch noch bei der Flotte halten! Alle Bomber startklar machen, sie bleiben aber noch an Bord unserer Schiffe!"
"Aye, Sir"
Thrawn's Augen blitzten auf: "Schicken sie unser Willkommensgeschenk los!"
Ein kleiner Schlepper stob neben all den Jägern aus dem Hangar der Reaper und näherte sich einem der Containertransporter, der soeben einen der kugelförmigen Behälter abgelegt hatte.
Der Schlepper dockte an und zog den fünfmal größeren Container rasch in Richtung der Golans.

In der Coruscant-Leitzentrale hatte der inzwischen versammelte Generalstab die Entwicklung verfolgt und wunderte sich über das Vorgehen des Großadmirals. "Vermutlich eine Bombe oder desgleichen. Aber er muss doch damit rechnen das wir es abschießen! Wir sollten den Container freies Geleit geben"
"Vielleicht denkt er um drei Ecken? Sie alle kennen Thrawn, ich halte das für durchaus möglich. Schießen wir ihn ab"
Ackbar stützte sich kurz nachdenklich auf seinen Kommandosessel: "Sie haben Recht General, ein paar X-Wings sollen ihn abschießen!"
"Aye, Sir"

Führer Blau und seine zwei Flügelmänner stoben mit Höchstgeschwindigkeit auf den kleinen Schlepper und seiner Fracht zu, während sie ihre X-Flügel in Angriffsposition brachten.
"Commander, ist es möglich das sie nur den Schlepper abschießen?", dröhnte es aus seiner Funkverbindung zur Leitzentrale.
"Negativ, er ist zu klein...außerdem hat der Container laut Anzeige keine Schilde. Die Detonation des Schlepeprs würde ihn mithochjagen"
"Gut, dann walten sie ihres Amtes!"
"Alles klar. Feuer, Jungs!"
Aus den Lasern der drei Jäger blitzten rote Strahlen die überall auf dem Container einschlugen. Einige Detonationen erfolgten bis schließlich eine größere erfolgte die den Container ganz auseinanderriss.
"Nichts ungewöhnliches, Sir"

Es war unruhig in der Leitzentrale...was hatte Thrawn damit bezwecken wollen? "Will er unsere Nerven auf die Probe stellen, oder..."
"An die Verteidiger von Coruscant!", dröhnte Thrawns Stimme durch den ganzen Raum "bedauerlich das sie unser Begrüßungsgeschenk abgeschossen haben, sehr bedauerlich. Was war nocheinmal in Container 001, Captain?", eine andere Stimme war nun zu vernehmen "Container 001 beinhaltete Gefangengenommene Mitglieder der Besatzung und Kommandocrew des Calamari Kreuzers <Hopeful>, mein Großadmiral!"
Stille...ohnmächtige Stille herrschte in der Kommandozentrale, man konnte es nicht begreifen wie Trhawn so grausam sein konnte...
"Kapitulieren sie oder sie gefährden noch mehr ihrer tapferen Mannschaften, Admiral!"
"Niemals werden wir vor einer Bestie wie Ihnen kapitulieren, Thrawn!"
"Nun denn, es tut mir leide um ihre Besatzungen..."

Überall flogen nun die Schlepper aus den Hangars, schnappten sich ihre zugewiesenen Container und flogen diese vor die Golanstationen...keiner der Rebellen traute sich auch nur einen Schuss abzugeben. In jedem dieser Container konnte ein Freund, ein Familienmitglied oder ein ehemaliger Mannschaftskamerad sein.
Das gesamte Gebiet um die Golanstationen wurde mit den Containern regelrecht vermint, unmöglich einen Schuss abzufeuern ohne einen der Container zu treffen.
Die Verteidiger waren ohnmächtig vor Wut, Zorn und dem Angesicht einer katastrophalen Niederlage...

"All ihre Ideale werden Ihnen nun zum Verhängnis! Torpedosalve 1: FEUER FREI!"
Sämtliche imperiale Schiffe begannen nun aus allen Rohren Protonentorpedos in Richtung der Golanstationen zu feuern. Dann herrschte wieder Stille...
"Torpedosalve 2: FEUER FREI!"
Das Schauspiel wiederholte sich erneut, es musste furchtbar für die Rebellen sein eine solche Masse an Protonentorpedos auf sich zufliegen zu sehen, ohne etwas dagegen unternehmen zu können.
"Torpedosalve 3: FEUER FREI", Thrawn sah zufrieden aus dem Sichtfenster wie ein drittes und endgültiges Mal die Torpedos aus den Abschussrampen hagelten. Soeben schlug Salve 1 bereits in die Golanstationen ein, ohne das mehr als 30 Torpedos durch Turbolaser abgeschossen wurden.
"Bomber starten, Feuer nach eigenem Ermessen. Die Flotte soll vorrücken! Vice Admiral Dorjas Kampfgruppe erledigt die Reste der Golanstationen die sich in unserer geschlagenen Bresche noch verteidigen. Wenn noch Container im Weg sein sollten...zerstört sie!"
"Jawohl, mein Großadmiral!", begeistert machte sich der Kommunikationsoffizier auf die Befehle des größten militärischen Genies der Galaxis weiterzuleiten.

"Alle Befragten haben ausgesagt das Mitrual vor etwa einer halben Stunde das Gebäude verlassen hat, General Solo, Sir. Sollen wir sein Quartier trotzdem untersuchen?"
"Tun sie das", schallte es aus dem Kom des Angehörigen der Palastwache. Er wies seine Männer an die Tür zu öffnen. Drei Wachen machten sich sofort daran wie wild auf den Tasten des Terminals zu hämmern bis sich die Türen sanft zur Seite schoben. Ein kurzes Nicken und die insgesamt 8 Männer stürmten in das Quartier des Verräters. Nichts war zu entdecken. Ein langezogener Piepston kam auf und ließ die Männer aufschrecken. Dann zerfetzte die Bombe das halbe Stockwerk...

Der Alarm plärrte los und Han versuchte hektisch nachzudenken was Mitrual vorhatte. Es musste wichtig für Thrawns Plan sein...Schildgeneratoren! Um ganz Coruscant gab es nur eine schwache Stelle die in etwa 40 Quadratkilometer umfasste. Dort war die einzige Stelle an der sich die Schildgeneratoren nicht überlappten, dies war architektonisch einfach nicht möglich gewesen. Mitrual musste also nurnoch dafür sorgen das der eine Generator zerstört wurde, damit Thrawns Siegesklassensternzerstörer und Dreadnoughts in die Atmosphäre eindringen konnten...

Es war ein einziges Gemetzel was sich dort im Raum über Coruscant abspielte. Von der Rebellenflotte war nichtmehr viel übrig, viele Schiffe waren völlig demoralisiert und vom sich abspielenden Schauspiel geschockt einfach abgedreht und hatten ihr Heil in der Flucht gesucht. Dadurch war selbstverständlich kaum mehr möglich eine wirksame Taktik gegen den imperialen Angriff zu entwickeln und in dem von Turbolaserblitzen durchzuckten Weltraum bahnte sich für die Rebellenallianz wieder eine gewaltige Katastrophe an.

Die <Reaper> feuerte unerbittlich auf einen der größten Rebellenkreuzer und hatte seine Schilde bereits beträchtlich gesenkt. Thrawn war zufrieden: "Irgendwelche größeren Verluste?" "Zwei VSD, ein ISD und 8 kleinere Kampfschiffe haben es nicht geschafft, aber sie wurden gleich zu Beginn der Schlacht vernichtet. Im Moment ist keines unserer Schiffe in wirklicher Bedrängnis. Die Rebellen flüchten, Sir."
"Irgendwelche hapanischen Aktivitäten?"
"Nein, Sir. Abgefangene Hilferufe der Rebellion wurden nichteinmal erwidert."
"Das Bündnis bröckelt...", Thrawn lächelte wieder dieses eiskalte Lächeln "...das macht es um einiges einfacher."

Ackbar war verzweifelt: "Immernoch keine Nachricht von den Hapanern?"
"Negativ, Sir", sagte sein Kommunikationsoffizier niedergeschlagen "moment, Sir, da kommt ein hapanisches Signal"
"Admiral Ackbar?", hallte es durch die Leitzentrale.
"Hier spricht Admiral Ackbar, Prinz Isolder, wo bleibt unsere Hilfe?"
"Ich bedaure es Ihnen mitteilen zu müssen das das Hapan-Konsortium Ihnen keine militärische Hilfe mehr zukommen lassen kann und wird. Wir werden unverzüglich unsere Streitkräfte aus Ihren Sektoren abziehen. Der imperiale Angriff auf Coruscant ist zweifelsohne der Versuch unszum Kampfe zu stellen und unsere Kräfte weitab unserer Heimat enorm zu schwächen. Das Königshaus hat beschlossen alle Kräfte zur Verteidigung unserer Heimat abzuziehen. Es tut mir leid, Admiral..."
Ackbar war dem Zusammenbruch nahe: "Alle Schiffe sollen umgehend fliehen und sich in Sicherheit bringen! Befehl an die Bodentruppen: Verschanzen und auf eine längere Belagerung durch das Imperium einstellen", er war den Tränen nahe "meine Herren, ich sehe keine Hoffnung den Planeten zu halten. Unsere letzte Sicherheit sind die Schilde." Die Schilde werden die Imperialen aufhalten...sie mussten es...

"Irgendetwas Neues von Mitrual und seinen Männern?", fragte Thrawn während er in den immer noch heftig umkämpften Weltraum sah.
"Nein, Sir, sie müssten sich laut Zeitplan in den nächsten Minuten an den Angriff machen"
"Ausgezeichnet", Thrawn sah aus dem großen Sichtfenster wie auch die letzten Kreuzer der Rebellion mühsam wendeten und Kurs auf einen der Hyperraumsprungpunkte nahmen "unsere Freunde scheinen sich zurückzuziehen. Wenn VAdm Dorja den letzten Widerstand der Golans ausgeschaltet und Mitrual seine Arbeit beendet hat beginnt die Landung. Veranlassen sie alles Nötige, die Jäger von Kampfgruppe 3 und 4 setzen dem Feind nach. Die Großkampfschiffe bleiben hier und machen die Landungsfähren startklar."
"Jawohl, mein Großadmiral"

Für den Schildgenerator war ein ganzes Bataillon der republikanischen Armee eingeteilt, allerdings sollten durch den Alarm veranlasst bald noch zusätzlich Verstärkungen eintreffen. Lieutenant Salonis war durch diese Tatsache beruhigt, allerdings hatte er auch von dem Verlauf der Schlacht im Orbit gehört...
Er stand zusammen mit ungefähr 15 weitere Soldaten vor dem Eingang des Schildgenerators und hielt gelangweilt Wache. Einige weitere Männer hatten bereits damit begonnen schwere Blasterkanonen heranzuschaffen und sich auf den Kampf gegen die Imps vorzubereiten. Thrawn würde sicher bald das Bombardement beginnen und seine Landungstruppen würden den verteidigenden Rebellen einen heißen Tanz liefern.
Drei Kampfwagen der Chariot-Klasse mit dem Wappen der Neuen Republik näherten sich, keine seltene Erscheinungin den letzten zwei Stunden. Diese drei hielten direkt auf sie zu.
"Die Verstärkung trifft ein, Jungs", rief Salonis kurz zu seinen Kameraden. Jedoch verstummte er vor Schreck als die Blasterkanonen der Kampfwagen zu feuern begannen und seine Kamerade im Nu niedermähten. Er versuchte ein letztes Mal zur Seite zu springen, allerdings sengte sich ein Schuss in seine Brust ehe er sein Vorhaben verwirklichen konnte.

Die Türen des Kampfwagens öffneten sich und Mitrual mit ungefähr 40 weiteren, schwer bewaffneten Männern sprangen heraus und begannen die Erstürmung des Gebäudes. Überall durch die Korridore fegte das Blasterfeuer. Die Soldaten der Neuen Republik konntensich gegen den offensichtlich äußerst erfahrenen Kampftrupp des Verräters nur verzweifelt zur Wehr setzen. Zu versprengt waren die Wachtruppen in dem Komplex stationiert...

Gebannt saß Han auf dem Pilotensitz der Lambda-Fähre, die er und die zusammengesammelten Männer der republikanischen Armee kurzfristig entführten um Mitrual entgegenzuwirken. Der Schildgenerator war beinahe erreicht, und noch war er aktiv...noch. Es konnte sich nurnoch um Minuten handeln bis Mitruals Männer hier eintrafen. Han warf einen Blick aus dem Cockpit auf den vor ihm liegenden Platz. Drei Kampfwagen der Chariot-Klasse standen vor dem Komplex der den Verteidigern Coruscants noch Hoffnung spendete. Die gepanzerten Fahrzeuge waren in diesen Stunden extrem häufig anzutreffen gewesen, und so wunderte es Han nicht, das die Besatzung des Generators nach seiner Warnung offensichtlich welche aufgetrieben hatte. Allerdings vermisste er die Wachen, die eigentlich beauftragt waren bereits vor dem Gebäude nach Feinden Ausschau zu halten.
"Das gefällt mir nicht, Chewie, ich werde etwas abseits landen!"
Der Wookie an Hans Seite grollte zustimmend.

Plötzlich blitzte rotes Feuer aus den schweren Blasterkanonen der Chariots und einige Treffer brachten Hans Fähre zum Erbeben. Er stieß einen heftigen Fluch aus und riss das Steuer der Fähre nach rechts um dem Hagel an Laserschüssen zumindest kurzzeitig zu entkommen. Die Schilde hatten diesem ersten Ansturm standgehalten, waren aber doch beträchtlich geschwächt worden.
"Alles auf die Frontschilde Chewie!"
Han wendete die Fähre und stieß auf die sich verteilenden Kampfwagen zu. Laserstrahlen zuckten aus den vier Kanonen der Fähre und zerrissen einen der Kampfwagen in der Mitte. Zischend schmolz das Metall und ließ nurnoch einen brennenden unidentifizierbaren Klumpen übrig.
Han wendete erneut ohne getroffen zu werden und schoss auf den nächsten Wagen zu, der wild feuernd Deckung suchte. Gerade blitzten wieder seine Laser auf als die Fähre krachend zur Seite geschleudert wurde und nun wild trudelnd an Höhe verlor. Han hörte einige der Soldaten aus der hinteren Kabine aufschreien und versuchte danach verzweifelt wieder die Kontrolle über das Schiff zu erhalten. Chewie brüllte auf und warf sich über ihn, dann ertönte ein gewaltiger Knall und Han verlor das Bewusstsein...

Ein Thermaldetonator zerriss kreischend die Tür zur Kommandozentrale und warf drei Verteidiger gegen die um sie herum stehenden Konsolen. Major Padit schrie seinen Männern zu auf die Tür zu feuern, doch die ersten von Mitruals Kommandoteam hatten den Raum bereits betreten. Das Blasterfeuer sengte sich in die Konsolen hinter denen Padits verbliebene Männer Zuflucht vor dem feindlichen Feuer suchten und einer nach dem anderen wurde von den zuckenden Blitzen niedergestreckt. Nachdem nur noch Padit und zwei weitere republikanische Soldaten übrig waren ließ er den Blaster auf dem glatten Boden zu Mitruals Männern schlittern, hob die Hände und deutete seinen Männern es ihm gleichzutun. Er konnte erkennen das auch Mitrual 2 Mann verloren hatte, allerdings gab es keine Chance mehr den Kampf zu gewinnen.
Ein kalt lächelnder Verräter stellte sich vor ihn:
"Eine weise Entscheidung, Major, sie ist der endgültige Untergang der Allianz, aber sie war weise..."
Er wies seine Männer an auf die drei Soldaten aufzupassen, als sein Gruppenführer soeben eine Nachricht über Kom erhielt: "Unser Dachposten hat eine feindliche Fähre abgeschossen die einen unserer Kampfwagen zerstört hat"
"Sehr gut, nun kann uns nichtsmehr aufhalten!"

"Schutzschild deaktiviert, Sir!"
"Hervorragend, Sprengladungen für den schlimmsten Fall platziert?", Mitrual sah zu einem der Männer hinter ihm.
"Aye, Sir"
"Alle Posten zur Verteidigung bezogen?"
"Jawohl, General"
Mitrual lächelte triumphierend "Nachricht an den Großadmiral, er kann die Landung beginnen, denn nichts steht jetzt noch zwischen uns und unserem Geld!"
Die Männer um Mitrual herum jubelten...

"Jäger von Kampfgruppe 1 sofort starten, sie sollen dort unten den Weg freischießen, Jäger der Kampfgruppe 2 eskortieren die Landungsfähren. Landungsfähren starten in 2 Minuten, los gehts!", Thrawns Anweisungen wurden umgehend übermittelt.
Unzählige Jäger fegten auf die auch visuell erkennbare Lücke in dem Verteidigungsschrim von Coruscant zu. Die Kämpfe im Orbit waren für die Rebellen eine einzige Katastrophe gewesen, kaum 15% ihrer Raumstreiträfte war es möglich gewesen zu entkommen, einige Schiffe mit defektem Hyperraumantrieb die abseits des Planeten brennend umhertrieben wurden soeben von den Jägern Thrawns beider anderen Kampfgruppen zu Schrott geschossen. Man hätte sie auch wahrlich nicht mehr verwenden können.
Nun die zweite Welle, Hunderte von Landungsbooten begannen von TIEs eskortiert in Richtung der Planetenoberfläche zu fliegen. Jedes dieser Schiffe konnte zwei Abteilungen Sturmtruppen mit sich befördern, was den ANgreifern nun endgültig eine drückende Überlegenheit beschaffte.

Han wurde von den nur allzu bekannten Ionenmotorgeräuschen geweckt. Kurz darauf hörte er Laserkanonen feuern und alute Detonationen sowie das Kreischen berstenden Metalls. Er sah sich in dem völlig zerstörten Cockpit um und bemerkte erst jetzt was da auf ihm lag...ein blutender stöhnender Chewbacca. "Hey, hörst du mich, Chewie? Chewie?" Ein leises Röcheln ertönte und Han begann leise zu schluchzen, nurnoch übertönt von den Einschlägen von Lasersalven. Er rollte Chewie kurz von sich weg und versuchte mit ihm aus dem Cockpit zu gelangen. Er säuberte die zersplittere Frontscheibe von den gezackten Überresten des Panzerglases und zog seinen Freund ins Freie. Drei Sturmtruppler rannten ihm entgegen, warfen ihn zu Boden und begannen ihn auf Waffen zu untersuchen. Han Solo, Gefangener des Imperiums...

Die lauten Geräusche von Laserfeuer waren zu hören und Leia stand mit General Rieekan vor dem großen Sichtfenster des imperialen Palastes im Konferenzraum. Wachen rannten um sie herum schrien verzweifelt Befehle, versuchten ihr Bestes um das Unvermeidliche zu verhindern, doch die beiden standen starr da und starrten auf das brennende Coruscant, aus dessen prachtvollen Bauten Rauchschwaden aufstiegen, und auf dessen Straßen Soldaten auf verlorenem Posten kämpften. Die Tür des Konferenzsaals splitterten auf und Sturmtruppen eilten herein um die letzten Verteidiger niederzumähen.
"Es war eine Sache für die es sich lohnte zu kämpfen, General"
"Ja, Rätin, ohne Zweifel"
Die beiden senkten die Köpfe und liefen auf die Sturmtruppler zu, die sie in ihre Mitte nahmen und aus dem Palast geleiteten.
Leia Organa, Gefangene des Imperiums...
Coruscant, Symbol der Niederlage...
 
Re: Höm...ja... die Story....

Also es wirkt hier keiner aufdringlich, wenn er mal zwei drei kleine Sätzchen als Story hier hin schreibt*g*.
Ich finde die Story ganz gut, jedenfalls bis dorthin, wo ich sie gelesen habe.
Bis es bei meiner Story weitergeht, wird es aber noch etwas dauern.
 
Re: Höm...ja... die Story....

So gelesen hab ich noch nix, aber Bitte an die Mods...


Gebt uns ein FANFIC BOARD!


BITTE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 
Re: Höm...ja... die Story....

genau !! ich will auch ein fanfic board ... das wäre toll ... vielleicht schaff ich es dann eine geschichte auch mal fertig zzu schreiben

MTFBWY
Lord Steve
 
Re: Höm...ja... die Story....

Wenn mich jemand fragen würde( aber mich fragt ja wie immer keiner):
Ich bin auf für ein FanFic Board
 
Re: Höm...ja... die Story....

jaja! vielleicht liese sich das ja mit dem Umfragenforum kombinieren, wenns platzmagel gibt...aber mich dünkt, es schaut hier nieman vorbei, der etwas ausrichten könnte...
 
Re: Höm...ja... die Story....

wir werden bestimmt noch jemanden finden der uns zuhört ... ich werde corvus fragen wenn sie online is ... wir werden schon einen weg finden ... bestimmt ... die macht ist mit uns ...

MTFBWY
Lord Steve
 
Re: Höm...ja... die Story....

Ich bin auch für ein Fanfic-Board!!!!!!!!! FANFIC-BOARD!!! *grins* Ich brauch was zu lesen !! ;)
 
Re: Höm...ja... die Story....

Ja, nur geht es nicht nur ums lesen, sondern auch ums schreiben. Deshalb hab ich mal ein wenig weiter gemacht...



Kyps Stimme verstummte, als das Bild der Sterne von seinem Sichtschirm verschwand. Im Simulator wurde es völlig dunkel. Anstelle der Sterne stand nun in roter Schrift: SIMULATOR ENDE. Danach erschien das Logo des Imperiums. Kyp seufzte und öffnete seine Anschnallgurte. Die Kanzel des Simulator schwang auf und er konnte das Gerät verlassen. Er sprang auf den Boden. Ein Sturmtruppler deutet ihm den Weg. Er würde sich mit den anderen Piloten im Besprechungsraum treffen. Er zog seinen Helm auf und klemmte ihn sich unter den Arm.
Der Schott vor ihm glitt zischend zur Seite. Er war der letzte Pilot, der in den Raum trat. Die Sitzreihen waren halbkreisförmig um ein Rednerpult angeordnet. Jede Sitzreihe bestand aus ungefähr zehn Plätzen. Kyp nahm neben einem dunkelhaarigen Piloten Platz. Nach wenigen Minuten verstummte das Gespräch der einzelnen Piloten und die Lichter im Saal gingen aus. Lediglich einige Lichter am Rednerpult blieben aktiviert. General Kartan betrat den Raum, schritt in stolzer Haltung zum Pult, räusperte sich und begann dann ?Nun, dieser erste Simulatorflug war für mich was die Piloten angeht äußerst lehrreich. Ich kann mir jetzt ungefähr ein Bild von jedem machen. Nun muss ich aber doch fünf von euch auswählen, die am ersten Einsatz teilnehmen dürfen. Wir haben nur fünf dieser Jäger, also dürfen nur die allerbesten an die Reihe. Für diese Besten sollte es eine sehr große Ehre sein, die ersten zu sein, die mit dem TIE-Jagdbomber fliegen dürfen. Ich werde mit dem Admiral noch darüber sprechen müssen, welche die glücklichen sein werden. Aber nun wieder zum Einsatz. Wir erwarten auf der Kolonie keine feindlichen Jäger, dies war nur Notfalltraining. Wir denken, es werden höchstens zwei unbewaffnete Transporter da sein, die versuchen zu flüchten aber sonst wird es nur eure Aufgabe sein, die Fighter?s Sword zu eskortieren, während TIE-Jäger und TIE-Bomber die Kolonie zerstören werden. Ein reiner Routineeinsatz. Wenn alles erfolgreich abläuft, werden wir uns aufmachen und immer weiter kleine Löcher in die Neue Republik schneiden. Wir werden uns immer weiter dem Zentrum nähern, aber einen Angriff auf Coruscant werden wir natürlich nicht wagen. Vor allem will Kriegsherr Hynkrai wissen, wie stark die Neue Republik wirklich ist. Ihr werdet euch nun auf eure Zimmer begeben. Ihr dürft keine Nachrichten verschicken, da ihr nun von unserem Einsatz wisst. Unser Angriff auf Yanir Usar wird in drei Stunden beginnen. Bis dahin werden die Piloten, die fliegen werden Bescheid wissen. Wegtreten!? Leises Murmeln brach unter den Piloten aus, als sie wieder mit ihren Einzelgesprächen begannen. Alle verließen langsam den Raum und bewegten sich zu ihren Zimmern.

?Was halten sie von den neuen Piloten?? der Admiral verdrehte die Augen ?Lassen sie mich doch einmal mit ihren bescheuerten Piloten in Frieden. Können sie nicht auch einmal selbst Entscheidungen fällen. Warum soll ich das eigentlich immer machen? General Kartan zuckte zusammen ? Ich wollte doch nur, ich wollte... ich dachte es wäre wichtig für sie? Admiral Reyush, ein Mann mittleren Alters mit Glatze und einem künstlichen, grünen Auge schlug mit seiner mechanischen Hand auf die Platte seines Schreibtisches. An dieser Stelle konnte man eine tiefe Delle im Holz ausmachen ?Es sind fünf Piloten in fünf Jägern. Sie werden sehr schnell sterben, weil nur sehr wenige Piloten mehr als vier Kampfeinsätze überleben. Warum fragen sie mich jeden Tag nach irgendeinem Piloten, der keine zwei Credits wert ist, wenn er beim nächsten Angriff schon wieder ein Aschehäufchen ist. Mein Gott Kartan, sie Nichtsnutz? wieder schlug der Admiral zu, diesmal traf seine Wut sein Datapad. Es zersprang in viele Stücke, die Quer durch das Büro flogen. Der General duckte sich kurz weg ?Soll ich ihnen ein neues Datapad bringen lassen?? ?Raus jetzt, bevor ich sie exekutieren lasse? schrie der Admiral zurück.
Der General verließ zügig den Raum. Sie Tür schloss sich hinter ihm. Er stand nur auf der Brücke des Stern-zerstörers ?Wie lange noch bis zu unserer Ankunft?? ?Ein Offizier blickte von seinen Kontrollen auf ?Dreißig Minuten, Sir? ?Schicken sie alle Mann auf ihre Stationen, die Piloten sollen ihre Jäger startklar machen. Arlarmstufe Rot. Bereit machen für den Angriff. Ich werde den Angriff leiten, da der Admiral nicht gerade bester Stimmung ist? er blickte aus dem Sichtfenster. Man konnte nur die Streifen des Hyperraums erkennen. Nichts besonderes. Der Angriff würde auch nichts besonderes werden. Der General hatte noch nie einen besonderen Einsatz gehabt. Sein Tagesablauf waren Routineeinsätze und Patrouillieren. Er hatte noch nie etwas anderes getan. Aber wahrscheinlich würde sich das bald ändern. Je näher man den Kernwelten kam, umso gefährlicher wurde es.

Zuerst hatten die Alarmsirenen Kyp erschreckt, aber dann hatte er seine Fassung zurückgewonnen und war zu seinem TIE gerannt. Sein TIE hing an zweiter Stelle in der Startaufstellung. Vor ihm saß T?bas Ludenkra, bei diesem Einsatz Silber Eins. Kyp fand, der Mann war ein echter Imp. Seine vollständige Loyalität gegenüber den Imps war nicht zu übersehen. Bei Kyp war das zur Zeit ein wenig anders. Er war vor einer Stunde auf Holonetaufzeichnungen gestoßen, die alles etwas anders zeigten. Von der Seite der Neun Republik. Der Imperator hatte mutwillig Alderaan vernichtet. Mit dem Todesstern hatte er keine Station zum Schutz, sondern zur Vernichtung gebaut. Und die Geschichte um Ysanne Isard war auch nicht ganz in Ordnung. Sie hatte nicht versucht, Bacta an die armen Planeten zu liefern, das waren Wedge Antilles und seine Staffel von der Neuen Republik gewesen. Kyp war sich nicht im klaren, was er tun sollte. Man hatte ihm immer klar gemacht, das Imperium seien die Guten, die ehemaligen Rebellen seien die Bösen. Doch nun schien alles anders. Was sollte er nun tun. Er musste unbedingt herausfinden, wer die Guten, und wer die Bösen waren. Er wollte nicht unschuldige Leute umbringen. Er hasste es sogar. Der Angriff auf die wehrlose Kolonie schien für die Bösartigkeit des Imperiums zu sprechen. Was sollte er tun?
 
Re: Höm...ja... die Story....

So, ich hab gerade eben doch noch etwas Zeit gefunden, meine Story weiterzuspinnen und will jetzt jeden, der nichts besseres zu tun hat damit versorgen...


* * *


Langsam schob sich der kleine Droide vorwärts. Er befand sich in einem komplizierten und riesigen Komplex aus Röhren, Schächten und Gruben, dem Abwasser- und Abfallsystem auf Coruscant.
Der Droide war nur etwa so groß wie ein Kuchen und hatte sogar ungefähr dieselbe Form. Ursprünglich hellgrau lackiert hatte er mittlerweile die bräunliche Farbe des Abfalls angenommen. Einige wenige Sensoren und Displays zierten sein Äußeres.
Der größte Teil des Droiden beanspruchten jedoch seine Repulsoren. Diese nahmen etwa zweidrittel des Rumpfes ein und waren dazu in der Lage den Droiden einige Dutzende Meter in die Höhe zu bugsieren.
Der Droide musste sie allerdings auf maximale Leistung stellen um von der relativen Oberfläche Coruscants zu den unteren Ebene der Anlage zu gelangen.
Für diese Droiden wurden extra kleine Stufen alle 20 Meter angebracht, damit sie die Hunderte von Metern zurücklegen konnten. Zwar hätte man sich die Stufen auch Sparen können, doch dann hätte man die Produktion der Droiden komplett ändern müssen und jeweils zwei schräg nach unten gestellte Repulsoren einbauen, die gegen die Wände der Anlage wirkten. Einige Speeder- oder Swoopbikes wurden von coruscantischen Bürgern genauso modifiziert, um zwischen den Hochhäusern hindurchfliegen zu können.
Der kleine Überwacher der Anlage schwebte langsam in eine der Röhren, die er per Zufallsgenerator auswählte. Die Röhre die er ausgewählt hatte, war etwa 4 Meter hoch, vielleicht 35 Meter lang und führte zu einem Abfallschacht einer stillgelegten Fabrik. Durch die stillgelegten Kanäle kamen oft verschieden Tiere und Ungeziefer, weswegen der Droide mit einem kleinen Blaster, der neben seinem Optiksensor angebracht war, ausgestattet wurde.
Als er zum Ende des Rohres kam, warf er einen Blick nach oben in den Müllschacht . . . und wurde urplötzlich zu Boden geschleudert.
?Nuke? Alles in Ordnung?? drang eine gedämpfte Stimme von oben herunter.
?Äh, ja. Mir war nur so ne kleine Schrottkiste im weg.?
Neben Nuke landete jetzt eine weitere Gestalt.
Direkt darauf folgte noch eine, jedoch wirkte der Sprung samt Landung um einiges spektakulärer, was an den braunen, wallenden Gewändern lag.
?Sieh dir das Ding mal an, GraMon!? Nuke hob den beschädigten Droiden auf.
?Nicht gerade stabil gebaut? urteilte GraMon in einem fachmännischen Tonfall.
?Soweit bin ich auch schon gekommen, du Held der Nation!?
Plötzlich aktivierte der Droide seine Kontrollen.
 
Re: Höm...ja... die Story....

So und hier ist mein Kapitel 2 meiner Fanficton:

Irgendwo auf Chandrilla der Welt von der die ehemalige Führerin der Republik Mon Mothma herkommt. Sind einige Mitglieder der Streitkräfte der neuen Republik dabei eine neue Staffel aus bisher erprobten Piloten zusammenzustellen. Commander Tesij und Commander Ron Lehner bilden eine Gruppe aus erfahrenen Piloten aus die sie für eine neue Staffel verwenden wollen. Commander Ron Lehner und Commander Tesji treffen auf die Piloten als sie gerade
exsezieren. Er sagt zu denn Piloten: ?Ihr seit alle hier um in eine neue Staffel der neuen Republik einzutreten, und ich werde jeden von euch gut unter die Lupe nehmen.? Er geht durch die Reihe der Piloten und mustert jeden. Die erste die er sieht ist Ela Scwenner eine junge Frau längere dunkle Haare, und mit ein kleines bischen übergewicht. Die nächste wieder eine Frau mit dem Namen Linnera Solver, eine schlanke durchtrainierte Frau mir blonden Schulterlangen Haaren, sie zuckt etwas zusammen als er in ihre Nähe kommt. Der nächte Rekrut ist die 3 und letzte Frau der Staffel Talla Minori, eine ehemalige Schmugglerin mit roten Kurzgeschnittenen Haar und schlanker Statur. Denn nächsten denn er sieht ist Zur Xonos ein junger Mann mit schwarzen kurzgeschnittenen Haar, der Mann ist ein As im fliegen, aber er leidet an Gedächtnisverlust. Der nächste in der reihe ist ein Alien Ein Dresselian mit den Namen Tokan sie werden von den Rebellen öfters für Scout aufgaben benutzt, sie sind eher klein besitzen grössere Augen als ein Mensch und die Stirn geht in der mitte zusammen. Neben den Dresselian steht Juron Evan ein ziemlich guter Sabacc Spieler und auch ebenso guter Pilot (es wird immer behauptet er sei ein Falschspieler J ). Dann steht neben ihn Natlon Erunn ein junger Mann blonde Haare mit einen Mittelscheitel , er ist ein Draufgänger und verdammt beliebt bei den Damen. Der letzte ist IG-83, ein Droide, mit einen schmalen Körper er hat 2 dünne Beine und 2 dünne Arme, einen schmalen Rumpf auf den ein Zylindrischer Kopf sitzt der sich dreht, wie bei den berühmten Kopfgeldjäger IG-88. Cmdr.Ron Lehner geht zu IG-83 und sagt zu ihn: ?Du siehst aus wie dieser Kopfgeldjäger IG-88 ? Du bist aus den selben Werk wie er ?? IG-83 antwortet: ?Ich bin IG-83 und aus der selben Baureihe wie IG-88 wurde auch als Assassin Druide gebaut ich war ein Prototyp der rebellierte und ein Gewissen entwickelte. Das konnten sie nicht zulassen und ich floh und wurde so Mitglied bei der Allianz, die mich obwohl ich ein Druide bin nachdem sie mein können sahen aufnahmen.? Cmdr. Ron Lehner legt den Druiden seine Hand auf die Schulter: ?Und ich bin froh dich bei meiner Staffel zu haben IG-83, bei der Hai/Shark-Staffel zu haben.?

Cmdr Ron Lehner und Cmdr. Tesji bringen die neuen Piloten erst einmal zu einen Simulator um ihre Fähigkeiten zu testen. Jeder der 8 Piloten wird in einen X-Wing gesetzt und sie müssen alleine zu 8 die Schlacht von Endor gegen das Imperium bestreiten. Ziel der Aufgabe ist es, das sie gegen 3-4 Staffeln TIEs Jäger gemischt mit TIE Abfangjägern zu gewinnen.
Cmdr Ron Lehner und Cmdr. Tesji werden bei dieser Übung in die Rolle von 2 TIE Piloten mit Abfangjägern übernehmen. Sie tauchen alle in die Simulation ein und vor den X-Wing Piloten erscheint der 2.Todestern vor Endor. Zur Xonos sagt: ?Hier Rot 5 wusste gar nicht, das das so ein Riesending ist!? Juron Evan der das Kommando für die Übung bekam: ?Hier Rot 1 ruhe jetzt wir werden bald Gesellschaft bekommen.? Ela spricht ins Komm: ?Hier Rot 2
Hinter uns sind sie Sternenzerstörer eine ganze Armada, und sie spucken TIE Jäger und TIE Abfangjäger aus! ACHTUNG!? Natlon Erunn: ?Hier Rot 6 die erledige ich in Handumdrehen.
Und auf geht?s Yeahh!? Juron: ?Rot 6 in Formation bleiben!? Er denkt sich: >>Mist unsere erste Übung und schon das, der Typ muss ein Hitzkopf sein, und das auch noch wenn ich das Kommando habe, grr.<< Juron: ?Hier Rot 1, Rot 2 mach mit mir kehrt und folge mir wir schliessen uns Rot 6 Angriff an. Rot 7 übernehme die Flügelmann Position von Rot 6.? IG-83: ?Hier Rot 7 habe verstanden Staffel-Führer.? Juron: ?Rot 3, 4, 5 und 8 ihr hängt etwas hiner uns zurück, passt auf gleich werden die TIEs uns in Scharren gegenüberstehen!? Juron denkt sich >>Glück das das nur eine Simulation ist, bei der Schlacht sind viele Piloten gefallen<<. Die TIE Jäger kommen auf sie zu sie weichen aus und die TIEs bombadieren sie richtig mit Salven. Linnera: ?Hier Rot 3, ein TIE Jäger hat sich an mein Heck gehängt, Rot 8 ich bräuchte deine Hilfe.? Talla: ?Hier Rot 8 ich habe ihn gleich, er ist schon in meinen Visier.? Talla denkt sich >>Komm schon.<< der TIE kommt in ihr Visier und sie drückt ab. Talla: ?Juhuu!? Sie jubelt und der TIE geht in Rauch auf. Zur: ?Rot 5 an Rot 4 da kommen TIEs auf uns zu achte bitte auf mein Heck.? Tokan: ?Kein Problem Rot 5.? Zur beweist gleich sein fantastisches können, er fliegt geradewegs auf einen TIE Abfangjäge zu und zerstört ihn und fliegt dann durch die Rauchwolke während er im Schutz der Rauchwolke ist hat er sich gleich den nächsten geschnappt und ihn erledigt. Derweil hängt sich ein TIE Abfangjäger an das Heck von Rot 4. Rot 4 versucht ihn mit einen Manöver wegzubekommen doch der TIE
Gibt nicht nach jetzt feuert er und trifft den Astromech-Droiden. Tokan: ?Rot 4 an Rot 5 es hat sich ein besonders Hartnäckiger an mein Heck geworfen.? Zur: ?Ich komme Rot 4.? Aber obwohl er rasant schnell hinter den TIE Abfangjäger ist hat dieser schon Rot 4 aus der Simulation geworfen. Tokans Punkt verschwindet von den Displays der Hai-Staffel. Zur: ?Na warte dir erde ich?s zeigen. Das war mein Flügelmann.? Der X-Wing von Zur beschleunigt um mit der Geschwindigkeit des TIE Abfangjägers mitzuhalten dieser bremst dann plötzlich ab. Er ist nun hinter den X-Wing und schießt nur er kann ihn nicht treffen, Zur weicht ihn geschickt aus und schafft es durch ein geschicktes bremsmanöver wider hinter den TIE zu kommen. Doch der TIE beschleunigt und bekommt so einen X-Wing ins Visier und feuert.
Rot 8 Talla ist somit aus den Rennen. Doch Zur gibt nicht auf uns schiesst salven auf den TIE der versucht auszuweichen doch der Strahl reist ihn einen seiner Solarflügel hinunter der TIE ist ausgeschaltet. Zur Jubelt: ?Juhuuu ich habe den besten TIE abgeschossen das ist sicher einer der Commanders gewesen. Aber auch die anderen sind nicht untätig gewesen Natlon Erunn der sich ins Gefecht gestürzt hat hat schon 5 Abschüsse zu verzeichnen, genauso viele wie der Staffel-Führer der Simulation Juron Evan. Und Jurons Flügelmann Ela hat 2 TIE Jäger ausgeschalten die sich gefährlich Juron näherten. Nun erscheint auf ihren Schirmen, das der Schutzschirm des Todesstern verschwunden ist. Juron: ?Hier Rot 1, Rot 2 und Rot 3 folgt mir in den Reaktorraum des Todessterns. Ela: ?Verstanden Commander.? Die 3 X-Wings fliegen über den 2.Todesstern hinweg bis zum Eingang der zum Reaktor führt kommen und biegen ein 4 TIE Jäger folgen ihnen. Ela: ?Es könnte ungemütlich werden Commander, es haben sich uns 4 TIEs auf den Fersen gesetzt.? Juron: ?Keine Sorge Rot 2, wir holen alles aus unseren Maschinen raus beschleunigen und restliche Energie auf die Heckschilde.?
Linnera und Ela: ?Verstanden Commander.? Sie schalten ihre Schilde auf das Heck.?

Inzwischen außerhalb des Todessterns. Natlon: ?Wenn ich mich recht erinnere haben die anderen Piloten während einige in den Todesstern eingedrungen sind die Executor zerstört, also folgt mir und wir zerstören dieses Monster. Jaaaahhuuu! Auf geht?s!? Rot 7 und Rot 5 folgen ihn. Rot 8 bleibt etwas zurück um die TIE Jäger aufzuhalten damit diese sie nicht am Anflug auf die Executor hintern können. IG-83: ?Hier Rot 7 am besten wir kümmern uns zu aller erst um die Brückendeflektorschirme damit wir deren Brücke erledigen können und sie uns vorknöpfen Lasersalven schießen aus den Laserbatterien der Executor auf die anfliegenden X-Wings. Sie nähern sich den Deflektor schirmen schiessen ihre Torpedos ab und machen sich bereit auf einen 2. Anflug. Da meldet sich Rot 8. Talla: ?Hier Rot 8 ich schaffe es alleine nicht mehr die Jäger aufzuhalten.? Zur: ?Hier Rot 5 ich komme und helfe dir.? Zur fliegt von der Executor weg und hilft Rot 8. Ein TIE hat sich derweil an Rot 8 Heck gesetzt der einfach nicht abhauen will. Zur nähert sich den TIE und schießt ihn in seinen Steilflug ab. Talla: ?Danke Rot 5.? Rot 7 und Rot 6 setzen weiter denn anflug auf die Executor fort. Und der Brückendeflektorschild explodiert und Rot 6 wird von einen Ion Geschütze getroffen als er im Anflug auf die Brücke war. Die Frontalgeschütze der Executor beginnen wie wild zu feuern Rot 7 wird getroffen. IG-83: ?Rot 6 sofort aussteigen.?
Es kommen nur Verzerrungen aus Natlons Komm: ?Kann nicht Rot 7, die Ionen Geschütze haben fast alle Systeme lahmgelegt. Aber es muss ein Opfer gebracht werden um die Executor zu zerstören, also. ARRGGHHH!!? Er fliegt mit seinen X-Wing in die Brücke der Executor die in Flammen aufgeht und ohne Kontrolle nun von der Schwerkraft des Todesstern angezogen wird und an seiner Aussenhülle explodiert. Derweil im Todesstern: Rot 1, Rot 2 und Rot 3 sind auf dem Weg zum Reaktorkern. Juron: ?Rot 1 an Rot 3 bitte schlag einen Kurs hinaus ein und logge ein paar TIEs hinaus.? Linnera: ?Verstanden Commander.? Sie fliegt einen Weg hinaus und 2 TIEs folgen ihr. Sind jetzt noch 2 TIEs hinter Juron und Ela her. Juron: ?Die TIEs kommen verdammt nahe hier drin kann man schwer manövrieren.? Ela: ?Ja aber nur noch ein Stück gleich kommt der Reaktorkern.? Die TIEs feuern kombiniertes Feuer auf Rot 1 und er Explodiert in einer Rauch Wolke. Ela: ?Rot 1, Commander bitte melden.? >>Mist, es hat ihn erwischt.<< kommt nun in ihren Gedanken hoch. >>Also, Ela zeige dein können und jage das Monster in die Luft.<< Ela/Rot 2 weicht gekonnt den Schüssen der TIE Jäger aus. Dann kommt sie in den großen Reaktorkern sie schaltet Laser auf volle Energie und schießt auf den Reaktor. Ela denkt sich >>Nimm, das verdammter Reaktor. Sie bremst nach den Reaktor ab, fliegt zurück. Schaltet schnell von Laser auf Protonentorpetos und jagt einen der TIE Abfangjäger in die Luft. Ela: ?Ja das ist für Rot 1!? Nun beschleunigt sie hinter ihr beginnt alles in Flammen aufzugehen der TIE jagt ihr hinterher, fragt sich nur um sie abzuschießen oder um selber zu entkommen sie schalten fas alle Energie auf den Antrieb und etwas auf die Heck Schilde. Das Feuer holt den TIE Abfangjäger hinter ihr ein und er geht in Flammen auf. Um ihr beginnt alles zu brennen und mit einen schnellen Sprung kommt sie aus den Todesstern raus sie fliegt von ihm davon, und stößt einen Jubelschrei aus: ?JAAAA, ich habe den Todesstern zerstört!? Die Imperialen fliehen und die Simulation ist beendet. Ron Lehner: ?Fabelhaft ihr habt euer Können bewiesen nur mit ihnen Natlon muss ich noch ein Wörtchen reden. Aber zu allen willkommen in der neuen X-Wing Staffel, ich erwarte nun eure Namensvorschläge.?
 
Re: Höm...ja... die Story....

Aha! Da gibt es ja endlich mal wieder etwas zu lesen. Bin mal gepannt, ob wir bald ein Fan Fic Bord bekommen. Langsam wird 's nämlich echt 'ne ganze Menge die sich hier einfindet...
 
Re: Höm...ja... die Story....

Da dieses Topic offensichtlich auf dem besten Wege ist, sich von einem kargen Halm in einen Baum voller Blüten zu verwandeln, will ich versuchen, eine weitere Blüte an seine Äste zu zaubern:

[c]<hr size="1" width="90%">

Dunkler Glanz[/c]


?Die Sonne der Republik hat sich verdunkelt, Oberster Kanzler. Die Reihen des Senats füllen sich mit degenerierten, selbstsüchtigen Kreaturen. Interesse am Gemeinwohl gibt es nicht mehr. Welche Tragödie in diesen Zeiten zu leben!?
Kanzler Valorum stand am Fenster seines Amtszimmers und sah auf die endlosen Kolonnen von Touristen hinunter, die, wie immer um diese Tageszeit, auf eine Führung durch das Senatsgebäude warteten. Die letzten Strahlen der Sonne fielen durch das Meer von fluoreszierenden Wolken und tauchten Coruscant in einen fast heiligen Glanz. Valorum liebte diese Augenblicke, und hatte sie, soweit es ihm in seiner nun vierjährigen Amtszeit möglich gewesen war, immer genossen. Doch als er die Worte seines Gastes hörte, war es ihm, als ob eine eiserne Faust nach seiner Kehle griff. Es war unter den Senatoren zwar inzwischen schon fast zur Mode geworden, vom Ende der Republik zu reden, und die Medien hatten diese gefährliche Hetze in selbstzerstörerischer Gier bereitwillig in ihren alltäglichen Wortschatz übernommen, aber von jenem Mann, der am anderen Ende des Raumes in einem Sessel saß, hätte er solche Worte nicht erwartet.
?Was meint Ihr, Senator??
Senator Palpatine lehnte sich zurück und blickte zu Valorum hinüber, der noch immer am Fenster stand. Er war ein Mann in seinen Fünfzigern, mit einem etwas aufgequollenen Gesicht, geröteten Wangen und einer hohen Stirn, die in den altmodischen Haarschnitt seiner Heimatwelt überging. Wie immer trug er einen roten Überwurf, der mit kleinen Stickereien übersät war, und weite, schwarze Hosen, die im Schnitt entfernt an das alte republikanische Heer erinnerten.
?Es steht außer Frage, daß die Randwelten die Kontrolle durch die Föderation nicht mehr länger hinzunehmen bereit sind. Sie warten auf das Zeichen, auf daß alle warten. Ein Zeichen der Stärke, Kanzler. Die Republik muß beweisen, daß sie weiterhin fähig ist, das Schicksal ihrer Völker zu bestimmen. Bleibt so ein Zeichen noch länger aus...? Er hielt inne. Valorum wandte sich um und sah ihm direkt in die Augen. ?Nun, Kanzler?, hob Palpatine erneut an, ?ich fürchte, dann wird der Rand sein Schicksal selbst in die Hand nehmen.?
Valorum verließ seinen Platz am Fenster und ging zu seinem Schreibtisch hinüber. Langsam glitt er in seinen hohen, thronartigen Sessel. ?Ich glaube Euch zu kennen, Senator. Ich weiß, daß Drohungen nie Eure Art waren.?
Palpatine lächelte schwach. ?Ich spreche nicht für mich, Kanzler. Nur für die Welten, die mich zu ihrem bescheidenen Vertreter gekürt haben. Seine Majestät, König Veruna von Naboo, hat erst gestern äußerst besorgt mit mir Kontakt aufgenommen. Er sprach von einer ganzen Flotte von Frachtern, die mit militärischen Gütern an Bord, Kurs auf das Nareb-System genommen haben sollen.? Palpatines Lächeln erschien erneut. ?Ich glaube, ich muß Euch nicht erst sagen, was dies bedeuten könnte.?
Valorum zog seine buschigen Brauen zusammen und sah seinen Gegenüber streng an. ?Tut es trotzdem.?
Palpatine neigte resigniert den Kopf. ?Was soll ich sagen? Die Regierung von Nareb 1 war nie für ihre Republik-Freundlichkeit bekannt, das Diktat von Nareb 4 hat sich bereits mehr als einmal offen gegen die Republik aufgelehnt...?
Valorum nickte andeutungsweise. ?Ihr habt nie zuvor um ein Gespräch mit mir gebeten, selbst wenn sich im Senat dunkle Wogen erhoben, gegen mich und gegen die Republik. Weshalb kommt Ihr nun??
Palpatine hob abwehrend die Hand. ?Ich bin nur der Vertreter einiger Randwelten. Ein unbedeutender Diener dieser ehrwürdigen Allianz.? Valorum lächelte leicht. ?Parteilichkeit ist keine Tradition, der ich mich beugen möchte, Kanzler. Und, wenn Ihr gestattet...? Valorum hob fragend den Kopf. ?Ihr habt Eure Position mehr als einmal deutlich gemacht.?
Valorum nickte. Es war das alte Problem. Eines der Grundprinzipien der Republik war es, daß ihre Senatoren stets allein dem Wohl der Bevölkerung und der Republik verpflichtet sein sollten. Dem Kanzler oblag es in dieser Neutralität das Sprachrohr des Gesetzgebers zu sein. Zumindest war das die Theorie. In der Praxis war jeder Senator Mitglied mindestens einer Fraktion und der Kanzler mußte bei all diesen Splittergruppen hausieren gehen, um Mehrheiten für die Gesetzesvorlagen zu bekommen, die dann meistens doch nur bis zu einem der zahllosen Ausschüsse kamen, bevor sie im Sumpf von Korruption und Mißwirtschaft versanken.
Als er zum Obersten Kanzler gewählt worden war, hatte Valorum versprochen, die Korruption zu beenden, und der Republik ihre alte Stabilität zurückzugeben. In seinem ersten Jahr hatte er vier unabhängige Ausschüsse eingesetzt, die die Finanzen der Senatoren durchleuchten sollten, aber bislang war keiner dieser Ausschüsse zu einem Ergebnis gelangt, weil ein weiteres jener hehren Grundprinzipien den Senatoren das Recht zustand, im Interesse ihrer Unabhängigkeit selbst über ihre Einkünfte zu bestimmen, ohne Berichte über diese anfertigen zu müssen.
In der Theorie war dies eine gute Lösung, weil den Senatoren so wertvolle Zeit erspart wurde, die sie sonst mit der Abwehr unbegründeter Angriffe hätten zubringen müssen. Genügend solcher Angriffe hätten die Republik handlungsunfähig machen können.
Nur führte die Nicht-Existenz von Kontrollmöglichkeiten zum gleichen Ergebnis. Und damit war Valorums idealistischer Plan gescheitert, die Republik auf eine Basis von Senatoren reinen Gewissens zu stellen. Dieses Scheitern hatte Valorums Macht erheblich geschwächt, was durchaus erklärte, warum kein Senator mit Verstand sich mehr freiwillig an seine Seite stellen würde.
Valorum seufzte auf.
?Sagt es mir ehrlich, Senator: stehe ich im Senat auf so schwachen Beinen??
Palpatine zog eine Augenbraue hoch. ?Ihr mißversteht mich, Kanzler. Meine Neutralität Euch gegenüber hat nichts mit dem Senat zu tun. Nicht direkt wenigstens. Nur seid Ihr, mit Verlaub, ein Mitglied des Hauses Valorum, eines Hauses, dessen ehrenwerter Ruf außer Diskussion steht. Es gibt allerdings Befürchtungen auf einigen Welten, daß Ihr ein Anhänger der alten Republik seid. Befürchtungen, die ich, wie ich betonen möchte, nicht teile.?
Da war er wieder, der alte Gegensatz zwischen Rand und Kern. Valorum biß sich deprimiert auf die Innenseite seines Unterlippe. Es war wahr, er entstammte einem alten, extrem konservativen Herrscherhaus, das einst, vor über tausend Jahren mit aller Macht gegen die Reformbewegung gekämpft hatte, welche schließlich eine moderne Verfassung erkämpft und die Republik erneuert hatte. Es war wohl ein Zeichen der Zeit, daß selbst solch alte Konflikte für Mißtrauen und Unruhe sorgten.
Valorum stand auf und ging zum Fenster. Der erhabene, blendende Glanz war mit der Sonne untergegangen und Coruscant lag in all seiner Trägheit und Dekadenz vor ihm. Wie hatte Palpatine gesagt, die Sonne der Republik hatte sich verdunkelt. Valorum senkte den Kopf. Stumm trat Palpatine zu ihm. Valorum sah ihn an, und für den Bruchteil eines Augenblicks glaubte er ein sehnsüchtiges Lächeln auf seinen Lippen zu sehen. Mit einem Mal schob sich ein seltsames Bild vor Valorums inneres Auge: eine Flotte schwerer Dreadnought-Kreuzer auf dem neuesten Stand der Technik, stark genug, die Republik gegen jeden nur denkbaren Feind zu verteidigen und für Sicherheit fern von ihrem Zentrum einzustehen. Valorum atmete tief ein und streckte sich. Dann hob er den Kopf und wandte sich Palpatine zu.
?Senator, wollt ihr mir helfen, den Traum einer sicheren Republik zu erfüllen??
Palpatine drehte den Kopf und sah Valorum lange an.
?Die Träume der Republik sind meine Träume, Oberster Kanzler.?

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Re: Höm...ja... die Story....

Ja, ich glaube auch, der Baum bekommt langsam Blüten...

@Daala: Ich weiß nicht, wie ich das sagen soll aber ist ein Angriff auf den zweiten Todesstern und die Executor mit acht Piloten und dann noch einem Sieg nicht, wie soll ich sagen,..., etwas übertrieben?

@Aaron: "Bild vor Valorums inneres Auge: eine Flotte schwerer Dreadnought-Kreuzer auf dem neuesten Stand der Technik, stark genug, die Republik gegen jeden nur denkbaren Feind zu verteidigen": Die Katana Flotte?????
 
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