Jillian Raye Ellis

Raye Ellis

Dienstbote

GALAKTISCHES IMPERIUM
NACHRICHTENDIENSTLICHES PERSONALVERZEICHNIS
DIENSTÜBERGREIFENDE PERSONENAKTE // BLACK SWORD DCC

============================================================
ZUGRIFFSBESCHRÄNKTER DATENSATZ
============================================================
​

> ABFRAGE ................... ELLIS, JILLIAN RAYE
> VERZEICHNIS ............... PN AF16297JHDK
> PERSONALNUMMER ............ MNDNIA64641832
> DATENQUELLEN .............. MND / IGD / DCC


>> IDENTITÄT BESTÄTIGT
>> ZUGRIFF GEWÄHRT


!! ACHTUNG: DATENSATZ ENTHÄLT OPERATIVE IDENTITÄTEN
!! UNBEFUGTE OFFENLEGUNG WIRD PROTOKOLLIERT


> STAATSZUGEHÖRIGKEIT ....... GALAKTISCHES IMPERIUM
> DIENSTSTATUS ............... AKTIV
> PRIMÄRDIENST ............... IMPERIALER GEHEIMDIENST



------------------------------------------------------------
PRIMÄRDATENSATZ // ELLIS, JILLIAN RAYE
------------------------------------------------------------


25144.png

​

NAME .................. Jillian Raye Ellis
DIENSTGRAD ............ Agent
DIENSTSTELLE .......... Imperialer Geheimdienst
STANDORT .............. Borosk

SPEZIES ............... Mensch
GEBURTSWELT ........... Yaga Minor
GRÖSSE ................. 171 cm
AUGEN .................. Graubraun
HAARE .................. Blond, Schwarz gefärbt



------------------------------------------------------------
DATENSEGMENT 02 // DIENSTHISTORIE
------------------------------------------------------------​

  • Militärischer Nachrichtendienst, Abteilung NIA – Nachrichtendienstliche Analytik
  • Koornacht Strategic Investigations Office
  • Black Sword Deep Cover Operations
  • Imperialer Geheimdienst - DCC

[Ausbildung/Qualifikation:

Gehobener Schulabschluss (Allgemeine Hochschulreife)

Masterabschluss in Nachrichtendienstlicher Analytik (Militäranalytik, Kriminalanalytik und Prozessanalytik)
Grundausbildung der Flotte für Mitglieder im Fachspezifischen Dienst (W1)
Nachrichtendienstliche Ausbildung des MND

Sprachkenntnisse:
Galactic Basic Standard (Muttersprache)
High Galactic (fließend)
Bocce (fließend)
Huttisch (fließend)

Sonstige Fähigkeiten:
Eidetisches Gedächtnis für Verschriftlichtes (antrainiert)]

[Midshipman Ellis ist eine zielstrebige, zuverlässige und qualifizierte Ermittlerin des Militärischen Nachrichtendienstes und erfüllt die an sie gestellten Voraussetzung hinsichtlich einer vollwertigen Indienststellung unzweifelhaft. Negativ sollte angemerkt werden, dass sie oft sehr stur und rechthaberisch eigene Vorstöße wagt, damit zwar Ergebnisse einfährt, sich jedoch den Konsequenzen oft erst im Nachhinein bewusst ist. Ob sie für den vollwertigen Dienst als nachrichtendienstliche Feld-Agentin geeignet ist sollte nach gegebener Einarbeitungszeit im Aufgabenfeld einer Ermittelnden Analystin erneut geprüft werden.]

[Raye Ellis ist eine Kriegswaise und wuchs in einer Einrichtung des Imperiums mit vier anderen Kindern auf, zu denen sie ein geschwisterliches Verhältnis pflegt. Um dem sozialen Stigma der Nutzlosigkeit zu entfliehen, verpflichtete sich die intelligente junge Frau nach dem erreichen des Höchstmöglichen Imperialen Schulabschlusses beim Militär auf Yaga Minor, genauer gesagt beim ortsansässigen Militärischen Nachrichtendienst, und bewarb sich dort auf einen kombinierten Studienplatz. Am Ende standen ein Masterabschluss mit Magna cum Laude und eine Militärische Ausbildung im Bereich des Militärfachlichen Dienstes.Nach der Studien- und Lernzeit erfolgte für Ellis die Beförderung zur Senior Midshipman und der vollwertige Dienstantritt als Analytikerin der Division für Kapitalverbrechen innerhalb der MND Unterabteilung NIA. Für aufsehen sorgte dabei ein von ihr verfasstes Dossier zur Angreifbarkeit Nicht direkt militärischer Ziele (vornehmlich Mitglieder der Imperialen Verwaltung) die für die Militärische Ordnung einer Welt oder gar Region jedoch unverzichtbar wären. Dem wurde lange Zeit wenig Bedeutung beigemessen, bis der Zusammenbruch der Verwaltenden Strukturen im Koornacht-Cluster zu einer nachfolgenden Militärischen Katastrophe führte und das Desaster der Imperialen Streitkräfte bei Galantos nach sich zog.Aufgrund dieser Arbeit wurde Ellis als Verbindungsperson zwischen dem IGD und MND der Task Force „Blacksword“ zugeteilt, die sich mit der Analyse und Schwachstellenfindung der Yevethaner auseinandersetzt, auch um eine dauerhafte Kontrolle nach Niederschlagung des Aufstands effizient gewährleisten zu können.]

============================================================
OPERATIVE SONDERAKTEN
============================================================​

STATUS ................. AKTIVE LEGENDENAKTE
DECKIDENTITÄT .......... Raina Antilles
DIENSTZWEIG ............ Imperiale Flotte
VERZEICHNISNUMMER ...... PA.IF58712
PERSONALNUMMER ......... IFSC548853045

HINWEIS: DIE NACHFOLGENDEN INFORMATIONEN SIND OPERATIV KONSTRUIERT.


Charaktergutachten:

Lieutenant Commander Antilles ist eine Offizierin mit starker Persönlichkeit und korrektem Verhalten. Sie ist eine engagierte Ermittlerin und denkt oft in unothodoxen Mustern. Sie ist eine umgängliche Frau die sich, im Gegensatz zu früheren Ausfertigungen des Gutachtens, in befehlsgebende Muster einfügt, jedoch ihre Meinung unmissverständliches und auf logische Weise darlegt wenn sie glaubt der ihr gegebene Befehl berücksicvhtigt nicht alle dargelegten Fakten. Einen Wert auf Zwischenmenschliche Beziehung legt Lieutenant Commander Antilles nicht, sie hat oft Probleme mit ihrer eigenen Gefühlswelt und verlegt sich oft auf Situtionsanalyse wenn sie sich einem emotionalen Dilemma gegenüber liegt. Es ist anzumerken das die Offizierin sehr negativ auf Aussagen zu ihrer Rolle innerhalb der Streitkräfte reagiert.


Biographie:

Raina Antilles wuchs als Waise auf Bastion und wurde bereits früh durch Förderprogramme der KOMENOR Sub-Adult Group aufgegriffen und entsprechend ihrer Talente gefördert. Seit Kindheitstagen ist die einzige Familie die Raina kennt der Imperiale Staat. Ihre gesunde Neugier sowie ihre exzellente Auffassungsgabe waren in der SA-Group auffällig genug um von den Betreuern bemerkt zu werden. Gestützt durch das System erreichte Raina einen Abschluss mit Bestnoten und wechselte dann entsprechend ihrem Traum in der Flotte zu dienen auf die Flottenakademie Prefsbelt IV wo sie sich zunächst in die Laufbahn eines Schiffsoffiziers einschreiben wollte, bein Auswahltest jedoch eher für einen Dienst im Flottenregiment geeignet zu sein schien. Das Pflichtgefühl über die eigenen Wünsche stellend folgten ein Studium in der Psycho- und Militäranalytik, ein Fach welches sie geistig auslastete und vom Flottenregiment als gültiges Offizierstudium akzeptiert wurde.

Anstatt jedoch direkt einem Schiff zugeteilt zu werden diente Antilles die ersten Dienstjahre in einer der Festnahmeeinheiten des MND welche für Flottenverband Cresh zuständig waren. Dabei diente in den meisten Fällen der ISD "Thunder" als Operationsbasis der Flottenregimentseinheit. Nach Verhinderung eines Terroranschlages auf die Flottenbasis auf Yaga Minor an dem ihr Team beteiligt war stieg die damalige 2nd Lieutenant zur 1st Lieutenant auf und wurde nur einige Monate später durch eine offene Führungsstelle auf der ISD Thunder zur Captain der 14. Kompanie befördert.

Es folgten Kriegsdienst und eine erneuter Aufstieg in der Hierarchie bevor der Admiralsstab der 9. Gefechtsflotte sie als Nachrichtendienstliche Offizierin ins Boot holte und sie damit von weiteren Fronteinsätzen abzog, was Raina zunächst nur widerwillig zuließ. Durch ihren herausragende Qualifikation und immer wieder unter Beweis gestellten Talenten rückte sie bald erneut eine Ebene höher und arbeitet derzeit für das Oberkommando als Stabsoffizirin in der Strategischen Planungskommision des 3. Flottenverbandes.

  • Beobachtungsoperation der Aktivitäten im Koornacht-Cluster (Widek)
  • Fall von Widek
  • Operation 'Imperial Brigant'
  • Grundsatzfortbildung für Informationsbeschaffung in feindlichem Gebiet und Jagdkommando-Operationsgrundlagen
>> SITZUNGSPROTOKOLLIERUNG AKTIV
>> ABFRAGE WIRD IM ZUGRIFFSREGISTER GESPEICHERT
 
Zuletzt bearbeitet:
Black Sword
- Vormals Koornacht Strategic Investigations Office -

Nachrichtendienstübergreifendes Analyse- und Einsatzkommando des Galaktischen Imperiums

file_00000000169881f5a2f73b51fb8bd697.png



​
Vollständige Bezeichnung: Black Sword Deep Cover Data Command​
Abkürzung: DCC​
Kurzbezeichnungen: Deep Cover Command, Black Sword​
Organisationstyp: Nachrichtendienstübergreifendes Analyse- und Einsatzkommando​
Träger: Militärischer Nachrichtendienst (MI/MND), Imperiales Sicherheitsbüro (ISB), Imperialer Geheimdienst (IGD)​
Hauptquartier: Nirauan​
Früherer Hauptstandort: Widek, Koornacht Strategic Investigation Office​
Aufgabenschwerpunkte: Nachrichtendienstliche Datenfusion, All-Source Intelligence, Muster- und Anomalieanalyse, Deep-Cover-Einsätze, operative Informationsbeschaffung​
Status: Aktiv​
​



Übersicht

Das Black Sword Deep Cover Data Command, abgekürzt DCC und häufig lediglich Black Sword oder Deep Cover Command genannt, ist eine gemeinsame Einrichtung des Militärischen Nachrichtendienstes, des Imperialen Sicherheitsbüros und des Imperialen Geheimdienstes. Das Command ist auf die Zusammenführung und Auswertung großer militärischer, nachrichtendienstlicher, administrativer und wirtschaftlicher Datenbestände spezialisiert. Ziel seiner Arbeit ist die Erkennung von Mustern und Auffälligkeiten, die innerhalb einzelner Informationsquellen nicht oder nur unvollständig sichtbar werden.

Neben klassischen Analysten beschäftigt Black Sword Angehörige mit zusätzlichen Befähigungen für die operative Nachrichtengewinnung. Diese können zeitweise oder dauerhaft in militärischen Verbänden, Expeditionen, Verwaltungsstellen und grenznahen Einsatzräumen eingesetzt werden. Je nach Auftrag treten sie offen als Angehörige eines Nachrichtendienstes oder unter einer Tarnidentität auf.

Das DCC entstand während der Koornacht-Krise aus einer nachrichtendienstübergreifenden Task Force. Nach dem Ende der größeren Operationen gegen die Yevethaner wurde Black Sword als dauerhafte gemeinsame Einrichtung von MND, ISB und IGD weitergeführt. Im Zuge der späteren Neuordnung des imperialen Nachrichtendienstapparates wurde sein Hauptquartier nach Nirauan verlegt.



Aufgabenprofil

Black Sword führt Informationen aus den Zuständigkeitsbereichen seiner drei Trägerdienste zusammen und ergänzt sie bei Bedarf durch Daten anderer imperialer Behörden. Die Herkunft einer Information ist dabei für ihre Auswertung nachrangig; entscheidend sind ihr Zusammenhang mit anderen Erkenntnissen und ihre mögliche Bedeutung für ein nachrichtendienstliches Lagebild.

Regelmäßig ausgewertet werden unter anderem:

  • militärische Aufklärungs- und Sensordaten
  • Gefechtsberichte
  • Truppen- und Flottenbewegungen
  • Kommunikations- und Verkehrsdaten
  • SIGINT und technische Aufklärung
  • HUMINT-Berichte und Quellenmeldungen
  • Verhöre und Debriefings
  • erbeutete Datenbestände
  • Finanz- und Wirtschaftsbewegungen
  • militärische und zivile Logistik
  • Fracht- und Handelsbewegungen
  • zivile und koloniale Verwaltungsdaten
  • offene Informationsquellen
  • Erkenntnisse verdeckt eingesetzter Operatives
  • Ergebnisse aus Spionageabwehr und innerer Sicherheit

Einzelne Auffälligkeiten müssen dabei zunächst keine unmittelbare geheimdienstliche Bedeutung besitzen. Veränderungen von Versorgungsketten, Kommunikationsmustern oder Truppenbewegungen können jedoch durch die Verbindung mit weiteren Daten auf Entwicklungen hinweisen, die innerhalb der jeweils zuständigen Dienststellen nicht erkennbar wären. Black Sword verfolgt solche Zusammenhänge teilweise über längere Zeiträume und führt neue Erkenntnisse fortlaufend bestehenden Datenbeständen zu.

Aus den Ergebnissen entstehen Lagebilder, weiterführende Analyseaufträge und Ansatzpunkte für operative Maßnahmen. Falls zusätzliche Informationen benötigt werden, kann das DCC eigene Angehörige einsetzen oder auf Kräfte der beteiligten Nachrichtendienste und anderer imperialer Stellen zurückgreifen.



Organisation

Das Deep Cover Data Command wird gemeinsam vom Militärischen Nachrichtendienst, dem Imperialen Sicherheitsbüro und dem Imperialen Geheimdienst betrieben. Die drei Dienste stellen Personal, Datenzugänge sowie technische und operative Ressourcen. Angehörige des DCC bleiben administrativ ihrem jeweiligen Mutterdienst zugeordnet, arbeiten innerhalb Black Swords jedoch in dienstübergreifenden Strukturen.

Militärischer Nachrichtendienst – MI/MND

Der Militärische Nachrichtendienst stellt vor allem Erkenntnisse aus militärischer Aufklärung, Operationsführung und gegnerischen Streitkräften bereit. Dazu gehören Gefechts- und Sensordaten, Truppenbewegungen, Logistik, Flottenaufklärung und militärische Lagebilder.

Imperiales Sicherheitsbüro – ISB

Das Imperiale Sicherheitsbüro deckt insbesondere die Bereiche Spionageabwehr, innere Sicherheit, Loyalitätsprüfung und Ermittlungen innerhalb imperialer Organisationen ab. Seine Zuständigkeiten gewinnen vor allem dann an Bedeutung, wenn äußere Nachrichtendienstoperationen mit Verrat, Unterwanderung oder Aktivitäten innerhalb imperialer Strukturen zusammentreffen.

Imperialer Geheimdienst – IGD

Der Imperiale Geheimdienst bringt seine Fähigkeiten in der äußeren Nachrichtengewinnung, HUMINT, Infiltration, Quellenarbeit und verdeckten Operationsführung ein. Aus seinen Reihen stammen entsprechend zahlreiche Angehörige, die für Black Sword unter Tarnidentitäten oder außerhalb des unmittelbaren imperialen Herrschaftsgebietes eingesetzt werden.

Die genaue interne Gliederung des Commands ist nicht öffentlich bekannt und kann abhängig von seinem Einsatzgebiet verändert werden. Zu seinen ständigen Aufgabenbereichen gehören jedoch die zentrale Datenanalyse und -fusion, technische Auswertung, die Betreuung verdeckt eingesetzter Angehöriger sowie die Verbindung zwischen Analyse und operativer Verwertung.

Für größere militärische Operationen oder Expeditionen kann Black Sword zudem kleinere Forward Analysis Cells bilden. Diese arbeiten unmittelbar beim jeweiligen Verband und bleiben über gesicherte Verbindungen mit den Datenbeständen und Auswertungsmöglichkeiten des Commands verbunden.



Personal und Einsatzweise

Der überwiegende Teil des Personals besteht aus Analysten, technischen Spezialisten und Nachrichtendienstmitarbeitern der drei beteiligten Dienste. Ein Teil der Angehörigen verfügt über zusätzliche operative Qualifikationen.

Diese Zusatzbefähigungen ermöglichen es Analysten, Informationen unmittelbar in ihrem Entstehungsumfeld zu bewerten und gegebenenfalls selbst zu beschaffen. Entsprechende Mitarbeiter können beispielsweise einem militärischen Stab zugeteilt, in eine Expedition eingebunden oder unter einer vorbereiteten Legende in einer anderen Organisation eingesetzt werden.

Zu den verbreiteten Zusatzqualifikationen gehören:

  • Observation und Gegenobservation
  • Aufbau und Führung von Tarnidentitäten
  • militärische Einbettung unter Legende
  • Quellenansprache und Quellenführung
  • Befragung und Debriefing
  • verdeckte Gesprächsführung
  • sichere und verdeckte Kommunikation
  • technische Informationsgewinnung
  • Informationsbeschaffung im Einsatzgebiet
  • feldmäßige Aufklärung
  • Waffen- und Überlebenstraining
  • Verhalten in feindlich kontrolliertem Gebiet
  • Grundlagen von Exfiltration und Evakuierung

Umfang und Schwerpunkt dieser Befähigungen unterscheiden sich je nach Verwendung. Das DCC unterhält keine einheitliche Laufbahn zum Kampfoperator; die zusätzliche Ausbildung soll seine Angehörigen vor allem dazu befähigen, ihre nachrichtendienstliche Tätigkeit auch außerhalb gesicherter Analysezentren fortzuführen.



Geschichte​

Koornacht-Krise

Black Sword wurde im Verlauf der Koornacht-Krise als gemeinsame Task Force verschiedener imperialer Nachrichtendienste aufgebaut. Anlass waren die Menge und die unterschiedliche Herkunft der Informationen, die nach dem yevethanischen Aufstand ausgewertet werden mussten.

Der schnelle Zusammenbruch imperialer Strukturen im Koornacht-Cluster hatte gezeigt, dass militärische, administrative und nachrichtendienstliche Entwicklungen enger miteinander verbunden waren, als es die getrennten Lagebilder der einzelnen Behörden erkennen ließen. Neben der unmittelbaren Untersuchung yevethanischer Streitkräfte gehörten deshalb auch die Ursachen des imperialen Zusammenbruchs, mögliche Schwachstellen der neuen yevethanischen Ordnung und die Vorbereitung späterer Operationen zum Aufgabenbereich der Task Force.

Widek

Widek wurde zu einem der ersten größeren Arbeitsstandorte der Task Force. Von dort aus wertete Black Sword Meldungen aus mehreren Teilen des Koornacht-Clusters aus und unterstützte die imperialen Streitkräfte bei der Analyse yevethanischer Verbände.

Zu den untersuchten Fragestellungen gehörte die ungewöhnlich enge Koordination der von den Yevethanern übernommenen imperialen Kriegsschiffe. Aus Gefechts-, Kommunikations- und Sensordaten entwickelte Black Sword Hinweise auf den Einsatz zentralisierter Steuerungs- und Kommunikationsstrukturen. Weitere Untersuchungen deuteten auf optische beziehungsweise laserbasierte Datenübertragung zwischen den Schiffen hin. Durch die Verbindung dieser Informationen sollten zentrale Kommunikations- und Führungsknoten innerhalb yevethanischer Verbände identifiziert werden.

Mit der Verschlechterung der militärischen Lage arbeitete die Task Force zunehmend unmittelbar mit den örtlichen Kommandostrukturen zusammen. Die Erfahrungen auf Widek beeinflussten die spätere Ausrichtung Black Swords, bei der zentrale Analyse und unmittelbare Einbindung in laufende Operationen enger miteinander verbunden wurden.

Operation Imperial Brigant

Während Operation Imperial Brigant wurde Black Sword erstmals über längere Zeit direkt in einen operierenden Kampfverband eingebunden. Der Verband operierte hinter yevethanischen Linien und sollte neben militärischen Aufgaben Informationen über gegnerische Kräfte und Strukturen gewinnen.

Raye Ellis wurde unter der Tarnidentität Lieutenant Commander Raina Antilles als Stabsnachrichtenoffizierin eingesetzt. Ihre Aufgabe umfasste sowohl die Auswertung der während des Einsatzes gewonnenen Erkenntnisse als auch eine verdeckte Untersuchung möglicher Verbindungen imperialer Angehöriger zu den Cabur.

Dadurch liefen innerhalb derselben Operation militärische Aufklärung, äußere Nachrichtengewinnung und Spionageabwehr zusammen. Die Aufgabe berührte die Zuständigkeitsbereiche aller späteren Trägerdienste des DCC und wurde zu einem der frühen Beispiele für die spätere Arbeitsweise Black Swords.

Southern Belt

Im weiteren Verlauf der Koornacht-Operationen wurde die technische und operative Informationsgewinnung ausgebaut. Gemeinsam mit der ISB-Offizierin Commander Escara Vadith arbeitete Raina Antilles an der nachrichtendienstlichen Erschließung des Southern Belt.

Teile des dortigen Kommunikations- und Bojennetzes wurden für die imperiale Aufklärung nutzbar gemacht. Hinzu kamen Erkenntnisse aus Gefangennahmen, Verhören und militärischer Aufklärung. Die zusammengeführten Informationen ermöglichten eine genauere Bewertung yevethanischer Bewegungen und Führungsstrukturen.

Die Zusammenarbeit zwischen Angehörigen verschiedener Dienste wurde in dieser Phase zunehmend zum Normalfall innerhalb Black Swords.

Ad Astra und Tizon

Während der späteren Koornacht-Operationen entwickelte sich Black Sword zu einer festen Schnittstelle zwischen Informationsgewinnung, Analyse und operativer Planung.

Auf Ad Astra wurden Erkenntnisse aus Kommunikationsaufklärung, Befragungen, militärischen Lagebildern und verdeckten Quellen zusammengeführt. Auf dieser Grundlage konnten unter anderem Xer Ba'kruu und Jil Druul als wichtige yevethanische Zielpersonen identifiziert werden.

Black Sword unterstützte anschließend die Vorbereitung weiterer Maßnahmen gegen diese Ziele. Damit beschränkte sich seine Tätigkeit nicht mehr auf die Erstellung nachrichtendienstlicher Lagebilder. Analyseergebnisse wurden unmittelbar für neue Informationsbeschaffung und die Planung nachfolgender Operationen verwendet, deren Ergebnisse wiederum in die laufende Auswertung zurückflossen.

​
Information sammeln → Daten zusammenführen → Muster erkennen → Fragestellung entwickeln → weitere Informationen beschaffen → Ziel identifizieren → operative Maßnahmen unterstützen → neue Erkenntnisse erneut auswerten.​
​

Dieser wiederkehrende Ablauf entwickelte sich während der Koornacht-Operationen zum grundlegenden Arbeitsprinzip Black Swords.



Institutionalisierung

Nach Abschluss der größeren Operationen im Koornacht-Cluster wurde Black Sword nicht aufgelöst. Die Zusammenarbeit zwischen MND, ISB und IGD hatte insbesondere bei Vorgängen Vorteile gezeigt, die gleichzeitig militärische Aufklärung, äußere Nachrichtengewinnung und innere Sicherheit berührten.

Aus der zunächst auf die Koornacht-Krise ausgerichteten Task Force entstand deshalb das dauerhaft eingerichtete Black Sword Deep Cover Data Command.

Die drei Dienste übernahmen das DCC gemeinsam. Die während Koornacht entwickelten Arbeitsweisen wurden dabei verstetigt und um längerfristige Analyseaufträge außerhalb unmittelbar laufender militärischer Operationen erweitert.



Nirauan

Im Zuge der späteren Restrukturierung des imperialen Nachrichtendienstapparates wurde Black Sword nach Nirauan verlegt.

Von dort aus beobachtet das Command unter anderem Entwicklungen entlang der imperialen Westgrenze und in den Unbekannten Regionen. Durch die zunehmende imperiale Kolonisierung und die regelmäßigen Expeditionen in diesen Raum laufen auf Nirauan umfangreiche militärische, administrative, wirtschaftliche und nachrichtendienstliche Datenbestände zusammen.

Zu den regionalen Beobachtungsgebieten gehören:

  • die imperialen Kolonialgebiete in den Unbekannten Regionen
  • Expeditions- und Versorgungsrouten
  • imperiale Grenz- und Sicherungsräume
  • militärische Entwicklungen entlang der Westgrenze
  • politische und wirtschaftliche Entwicklungen in den angrenzenden Regionen
  • die Chiss Ascendancy

Neben aktuellen Lagebildern führt Black Sword längerfristige Datenreihen weiter, um Veränderungen und Zusammenhänge auch dann erkennen zu können, wenn zwischen den einzelnen Vorgängen größere zeitliche Abstände liegen.



Sicherheitsstatus

Die Existenz des Black Sword Deep Cover Data Command ist innerhalb des imperialen Militär- und Sicherheitsapparates grundsätzlich bekannt. Auftrag und organisatorische Zugehörigkeit können abhängig von Dienstgrad und Sicherheitsfreigabe eingesehen werden.

Weitgehend klassifiziert bleiben dagegen:

  • Personalstärke
  • Namen und dienstliche Herkunft einzelner Angehöriger
  • Tarnidentitäten und Legenden
  • Deep-Cover-Einsätze
  • Außenstellen und Forward Analysis Cells
  • verwendete Quellen
  • technische Überwachungs- und Analysefähigkeiten
  • interne Datenzugänge
  • laufende Untersuchungen
  • Analysemodelle
  • Verbindungspersonal zu anderen Behörden
  • operative Zielpersonen

Auch bei offen bekannten Black-Sword-Operationen erhalten beteiligte Dienststellen nicht zwangsläufig Einblick in sämtliche Hintergründe einer Untersuchung oder die Herkunft der zugrunde liegenden Erkenntnisse.

Die dienstübergreifende Struktur ermöglicht es dem Command, Informationen dort zusammenzuführen, wo die organisatorischen Grenzen zwischen Militärischem Nachrichtendienst, Imperialem Sicherheitsbüro und Imperialem Geheimdienst andernfalls verhindern könnten, dass aus einzelnen Beobachtungen ein gemeinsames nachrichtendienstliches Lagebild entsteht.



Black Sword Deep Cover Data Command
MND • ISB • IGD
​
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben