Lianna

| Lianna City - Jedi Basis - Aredhel's Quartier | - Salia und Aredhel -

Salia kam seiner Bitte nach und setzte sich ihm gegenüber auf den Boden. Aredhel konnte ihre Unsicherheit, mit Hilfe der Macht, klar spüren. Er konnte sich gut vorstellen, was nun in der jungen Frau vorging. Er hatte ihr Hoffnung gegeben. Allerdings kam Hoffnung leider nur selten allein, sie brachte in der Regel auch Enttäuschung mit sich. Oder zumindest die Angst vor einer drohenden Enttäuschung. Salia hatte Angst ihn und sich selbst zu enttäuschen.

Ich möchte, dass du dich von diesen Gedanken frei machst, Salia. Du musst an dich selbst glauben.

Der Ritter wusste, dass wenn Salia so sehr an sich zweifelte, ihr alles Talent im Universum nicht helfen konnte. Sie musste sich auf die Macht einlassen. Die Macht war ein mächtiger Verbündeter, wenn man es ihr erlaubte. Aredhel wusste nicht, wie viel Meister Shodo ihr damals über die Macht erzählt hatte. Hatte er ihr überhaupt etwas über die Macht erzählt? Er hielt es für angebracht ihr erst einmal eine kleine Lehrstunde zu geben.

Bevor wir anfangen würde ich gerne ein paar Worte darüber verlieren, was die Macht eigentlicht ist. Begann seine Lektion. Die Macht umgibt uns zu jeder Zeit. Stell dir die Macht wie ein Energiefeld vor, dass alle Dinge durchfließt. Wir Jedi haben ein Talent dafür dieses Energiefeld zu spüren und zu unserem Nutzen zu manipulieren. Zum Beispiel habe ich vorhin die Tür geöffnet und wieder geschlossen, ohne den Sensor mit meinen Händen berührt zu haben. Das ist natürlich nur eine der vielen Möglichkeiten, wie man sich die Macht zu Nutze machen kann, wie du dir sicherlich vorstellen kannst.

Auf einem kleinen Tisch, der neben dem Bett stand, vor dem die beiden saßen, stand eine kleine Schale aus Durastahl. Aredhel bediente sich der Macht, um diese Schale behutsam vom Tisch auf das kleine Stück Boden zwischen ihm und Salia gleiten zu lassen. Die Schale würde sich hervorragend als erstes Übungsobjekt eignen. Aredhel konnte sich noch genau daran erinnern, wie ihm Tomm damals eine ganz ähnliche Aufgabe gestellt hatte.

Wie bereits gesagt kann man sich die Macht vorstellen wie ein Energiefeld, dass alle Dinge, lebendig oder künstlich, durchdringt. So natürlich auch diese Schale. Ich möchte, dass du deine Augen schließt und sämtliche Gedanken aus deinem Kopf verbannst. Konzentriere dich voll und ganz auf diese Schale. Versuche zu spüren, wie die Macht die Schale durchdringt.

Mit einem letzten Lächeln signalisierte Aredhel der jungen Frau noch einmal, dass er sich seiner Sache sehr sicher war. Er glaubte an sie. Jetzt musste sie nur noch an sich selbst glauben.

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- Lianna - Jedibasis - Übungsraum - mit Visas, Angelique, Satrek, Eowyn, Joras, Ikarr, Matthew und Vail -


Markus lächelte, denn er freute sich ehrlich über die Beförderung in den Rang des Jedi-Meisters. Als Satrek dann noch die Aufmerksamkeit aller auf ihn richtete, um die Neuigkeit zu verkünden, regnete es Glückwünsche und er bedankte sich bei allen. Dass der Advisor die Padawane dazu ermutigte, ihn jetzt nach Kräften zu löchern, ließ Markus eine Augenbraue heben und Satrek einen vielsagenden Blick zuwerfen. Er wollte sich doch nur selbst mehr Luft verschaffen.
Eigentlich konnte Mark ihn verstehen. Als hochrangiger Jedi und Mitglied des Rates, gehörte es zu seinem Aufgabenbereich für die Schüler, aber auch für Ritter und Meister da zu sein. Er musste immer Frage und Antwort stehen, wenn es nötig war und wurde wahrscheinlich fast immer nahezu von allen besetzt.
Als einer der Padawane (Mithras), der gerade erst in den Saal gekommen war, aus dem Gespräch mit Satrek heraus fragte, wer denn Markus Finn sei, wurde dieser aus seinen Gedanken gerissen.


"Das bin dann wohl ich!"

, meldete er sich und begegnete dem jungen Mann mit einem freundlichen Lächeln. Das Training, das vor ein paar Minuten noch gelaufen war, hatte sich nun in mehrere kleinere Gespräche verlaufen. Die Gesamtgruppe teilte sich in ein paar kleine Gruppen.

"Es ging ursprünglich um die Grundlage der Levitation - vor allem um das Erfassen eines Gegenstandes in der Macht!"

, erklärte Mark - einerseits an die Schüler in direkter Nähe, andererseits auch an Satrek gewandt. Am Rande bemerkte er auch, dass Matthew mit dem anderen Jedi hinaus ging. Es war gut, wenn er selbst Kontakte knüpfte.
Nun fand der Jedi-Meister jedoch, dass es besser wäre, sich wieder aktiver am Geschehen zu beteiligen, als in Gedanken zu schwelgen. Deshalb lud er den Schüler mit einer offensichtlichen Bewegung der Hand ein, mit ihm hinüber zu den anderen zu gehen.


"Ich denke, wir sollten uns dem Training anschließen, meinst du nicht? Wie heißt du eigentlich?"


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Lianna City - Jedi-Basis - Aredhels Quartier - Aredhel und Salia

Salia vernahm zwar Aredhels Worte, konnte mit ihnen aber nicht viel anfangen. Wie solle sie sich von diesen Zweifeln frei machen? Sie war sich einfach sicher, dass auch das Meditieren keine lange verborgenen Machtfähigkeiten zu Tage fördern würde. Klar, sie könnte die Gedanken schlicht verdrängen und sich einreden, dass es nicht so wäre. Aber dadurch würde sich auch nichts an der Tatsache ändern lassen. Sie wollte gerade schon Einspruch erheben und ihre Zweifel äußern, als ihre Blicke die entschlossenen Augen des Jedi trafen und sie sich noch einmal zurückhielt. Sie müsse an sich selber glauben. Aredhel war bisher so freundlich und hilfsbereit gewesen und traute ihr anscheinend einiges zu. Und sie wollte ihn nicht enttäuschen. Wenn sie es schon nicht aus eigener Überzeugung tun würde, würde sie es für den Jedi tun. Das war sie ihm mindestens schuldig. Sie atmete tief aus und versuchte, sich zu lockern.

"Ich... ich werde es versuchen, so gut es geht."

Aredhels Ausführungen über die Macht klangen sehr interessant, auch wenn sie sich kaum vorstellen konnte, was er genau meinte. Es regte wenigstens ihre Phantasie an und ein wenig mehr hatte sie schon begriffen, glaubte sie zumindest. Wenn man seinen Worten glaubte, war die Macht anscheinend überall. Sie war ein allgegenwärtiges Energiefeld. Diese Vorstellung überstieg eindeutig Salias Horizont, doch zweifelte sich nicht an dem, was Aredhel sagte. Schließlich war er ein erfahrener Jedi. Fasziniert beobachtete Salia, wie der Jedi mit Hilfe der Macht eine Schale vom Tisch zu ihnen herüber schweben ließ und sie zwischen ihnen sanft aufsetzte. Einen kurzen Moment konnte Salia ihren ratlosen Blick kaum verbergen, als der Jedi sie anwies, die Augen zu schließen, sich zu konzentrieren und zu erspüren, wie die Macht diese Schale durchdrang.

Eine Sekunde später hatte sie sich wieder gefasst. Sie atmete erneut mehrmals tief ein und aus und schloss ihre Augen. Jetzt war es an ihr, das umzusetzen, was sie sich selbst vorgenommen hatte. Sie konnte sich zwar nicht im Traum vorstellen, wie die Schale von der Macht durchdrungen wurde und noch weniger, wie sie das erspüren könnte, aber sie wollte Aredhel nicht enttäuschen. Er sagte, dass sie ihren Kopf von Gedanken befreien musste und das versuchte sie, nun in die Tat umzusetzen. Sie wusste nicht, wie viel Zeit verstrich, jedoch kam es ihr sehr lang vor, wie sich sich schweigend gegenüber saßen. Sie baute langsam ihre Kontentration auf und verbannte einen Gedanken nach dem anderen. Es fiel ihr nicht leicht, denn immer wieder schossen ihr Erinnerungen an Vergangenes in den Kopf und die damit verbundenen Leiden und Schmerzen.

Es war für sie ein harter Kampf, doch letztendlich glaubte sie, bereit zu sein. Sie hatte die Zweifel vergessen und suchte nach der Macht, nach jenem mysteriösen Energiefeld, welches sie alle umgab und durchdrang. Sie wollte es erfühlen, versuchte, es sich vorzustellen, wie die Macht die Schale umgab und durchdrang. Aber es tat sich nichts. Sie spürte keinerlei Veränderung, egal wie viel Zeit verstrich. Langsam kamen wieder die Zweifel in ihr hoch und jedes Mal versuchte sie, diese niederzukämpfen und ihre Konzentration oben zu halten. Jedoch hatte sie auf Dauer keine Chance, auch wenn sie sich von Herzen bemühte. Deprimiert öffnete sie die Augen und streifte nur kurz Aredhels Blick. Er hatte es sicherlich gespürt. Sie hatte versagt.


"Es tut mir Leid, Aredhel..."

Obwohl sie zuvor nicht daran geglaubt hatte, dass sie das Talent der Macht besaß, konnte sie jetzt, da sie den Glauben daran und das Selbstvertrauen, welches ihr Aredhel vermittelt hatte, sich so zu Herzen nahm, ihre Enttäuschung nicht verbergen.

Lianna City - Jedi-Basis - Aredhels Quartier - Aredhel und Salia
 
Lianna City – Raumhafen ‚Tion Spacehaven‘ – Bar ‚Scheherazade‘ – Leetha (Kiki), Delupian (NPC), Ace Green (NPC), Kaan Vos, Sniper Wolf –

Ihr Gesicht glänzte von kaltem Schweiß. Schwer atmend legte die junge Frau ihren kopf an die Tischplatte. ‚Denk an was schönes‘ doch ihr wollte nichts so recht einfallen. Der Schmerz kam unverhofft uns sehr heftig, als Kaan die Splitter entfernte. Leetha versuchte den Schmerzenslaut zu unterdrücken aber es gelang ihr nicht. Ihre Umgebung nahm die junge Frau nur noch verschwommen war. Sie schloss für einen kurzen Moment die Augen. Als sie diese wieder öffnete, blickten ihr besorgte graue Augen entgegen. Die Diebin versuchte ein kleines Lächeln auf ihre Lippen zu zaubern, um im zu zeigen, das alles in Ordnung ist. Es gelang ihr nur zaghaft.
Kian holte aus seiner Tasche eine kleine Flasche mit Schmerzmittel und übergab es der jungen Frau. Dann wendete er sich der Frau hinter ihm zu und durchquerte mit ihr die Bar.
Der Bactaverband tat seine Wirkung und der Schmerz lies ein wenig nach. Mit zitternden Händen öffnete Leetha die Flasche mit dem Schmerzmittel und nahm es ein. Sie hoffte auf eine schnelle Wirkung. Aber vorher musste sie noch etwas erledigen.
Unter Schmerzen quälte sich die Diebin auf die Beine. Sie verlagerte ihr Gewischt auf das gesunde Bein und lehnte sich mit der Hüfte an die Tischkannte. Langsam lies die junge Frau ihren Blick durch die Bar, oder vielmehr, das was einmal die Bar gewesen war, schweifen. An der Theke erblickte sie Kaan, Sniper und Frank, die sich Ace zugewendet hatten. Kaan hatte sich dann seiner angenommen und versuchte Green zum reden zu bringen. Doch dieser Grinste nur. Dies schien ihr Retter noch mehr zu reizen.
Langsam humpelte Leetha in Richtung Theke. Unterwegs musste sie immer wieder eine kleine Pause einlegen. Ihre Umgebung fing an sich zu drehen und ihre Schritte wurden immer schwerfälliger. Das Schmerzmittel tat seine Wirkung. Ihre Augen brannten wie feuer und Tränen liefen ihr über die schmutzigen Wangen und hinterließ kleine Schmutzschlieren. Der Staub und die Kontaktlinsen vertrugen sich nicht besonders gut und mit langsamen und zaghaften Bewegung ihrer kleinen Hand entfernte die junge Frau die Kontaktlinsen. Sogleich lies das brennen etwas nach.

Mit langsamen und Wackeligen Schritten näherte sich Leetha den anderen und legte ihre Hand in dem Moment auf Kaans Arm, als er Ace mit seinem Messer bedrohte.
Unter ihren Händen konnte sie die Anspannung seiner Muskeln und die wärme seiner Haut spüren. Überrascht blickte Kaan auf die junge Frau hinunter. Leetha hielt diesem Blick stand.
Bestimmend und mit leichtem Druck drückte sie den Arm ihres Retters nach unten und stellte sich zwischen Ace und Kaan. Immer noch Kaan zugewendet, zog sie ihr eigenes kleines Messer aus dem Versteck im Stiefel
Hinter sich hörte sie Ace siegessicher lachen. Das reichte der jungen Frau. Trotz ihrer Verletzung wirbelte Leetha herum und rammte Ace das Messer in den Leib. Überrascht blickte Green auf das Messer und auf die junge Frau vor ihm. Dies war das letzte, was er in seinem Leben sah. Langsam sackte er zu Boden.
Leetha, bei der nun die volle Wirkung des Schmerzmittels einsetzte, schwankte und nur der beherzte griff von Frank verhinderte, das sie auf dem Boden aufschlug.
Mit Leetha auf dem Armen wendete Delupian sich an Kaan und Sniper.
Ich weis zwar nicht wer Sie sind, aber wir sind Ihnen sehr zum Dank verpflichtet. Bitte folgen Sie mir in mein Büro. Dort lässt es sich besser reden und ich kann die junge Dame hier kann sich ein wenig ausruhen.“Im Büro angekommen, legte Frank die junge Frau auf das Sofa und bettet ihren Kopf auf ein Kissen. Zärtlich strich er ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Dann wendete er sich seinen Gästen zu.
Das war das letze, was er tat, bevor er sein Leben aushauchte.


Lianna City – Raumhafen ‚Tion Spacehaven‘ – Bar ‚Scheherazade‘ – Leetha (Kiki), Delupian (NPC), Ace Green (NPC), Kaan Vos, Sniper Wolf –
 
Lianna- Jedibasis- Kantine - Matthew und Vail

Matthew hörte sehr genau zu. Er selbst nahm einen Schluck Wasser zu sich. Er verstand den grundlegenden Gedanken hinter Vails Aussage. Die Republik war eine große Maschine die das Militär ebenso brauchte wie jemand der zumindest versuchte für Frieden zu suchen. Was Vail jedoch noch sagte war für Matthew mehr wie eine Lektion. Er durfte nicht alles kommentieren. Der junge wusste das er noch ein Kind war, das viel zu lernen hatte. Das es keine lästigen Pflichten gab über diese Aussage war Matthew mehr als froh. Sein Vater hatte ihm immer wenig zugetraut. Matthew wusste das und nun wo er im Orden war und man ihn eigene Entscheidungen überließ war er sichtlich überfordert. Sicher es stärkte sein Selbstvertrauen immens wenn er nicht nur dienen sollte. Man erwartete von ihm zu handeln. Das er selbst über ein gewisses Maß an Selbstvertrauen verfügte. Es gab keine Strafen wie er sie von Zuhause kannte. Matthew musste sich umstellen was das betraf. Er nickte als er noch einen Schluck zu sich nahm.

" Das heißt das ich noch sehr viel zu lernen habe"

Erklärte er einsichtig und unterließ es sich zu entschuldigen. Zumindest von Markus hatte er erfahren das es nicht gut war sich für jede Kleinigkeit zu entschuldigen. Entschuldigen, das war in Matthews Wesen so sehr verankert gewesen. Verankert weil sein Vater Bedienungslosen Gehorsam erwartet hatte. Eines Tages als Matthew seinen Wunsch geäußert hatte ein Jedi zu werden, hatte dieser ihm geschlagen. "Solche Hirnrissgen Ideen müsse man ihn aus dem Kopf schlagen" hatte er gesagt. So hatte er immer wieder solche heilenden Strafen ertragen müssen. Matthew sah Vail an eine ganze weile. Stark und Mutig richtete er seinen Blick auf die Augen des anderen. Er wollte ihn Fragen ob alle Eltern mit ihren Kindern so umsprangen wenn sie Jedi werden wollten, doch das verkniff er sich lieber. Er wollte kein Mitleid wegen dem, was sein Vater ihm angetan hatte nur um hier her zu kommen.

"Ich bin Gespannt was ich von den Jedi lernen kann und ich in der Tat lernen werde"

sagte er ruhig und er konnte es nicht vermeiden das sein Blick durchaus neugierig wurde. Wenn es nach Matthew ging hätten sie sofort mit jeglicher Übung anfangen können. Vermutlich hätte der Junge sogar die Kantine durchgefegt wenn man es ihm als Übung verkauft hätte.

Lianna- Jedibasis- Kantine - Matthew und Vail
 
[ Lianna - Lianna City - Jedibasis - Trainingsraum ] Visas mit Satrek, Eowyn, Markus, Vail, Joras, Ikarr, Angelique und Matthew

Ihre Trainingseinheit schien Angelique gefallen zu haben. Besonders lobte sie Visas' geduldige Art, woraufhin sie ihr ein dankbares und freundliches Lächeln schenkte. Auch als Markus wieder zurückkam lobte er alle, die am Training teilgenommen hatten, da sich Satrek nach der Trainingseinheit erkundigt hatte, außerdem meinte er, dass die Miraluka heute auch einiges gelernt hat, obwohl sie diesmal die Unterrichtende gewesen war.

Nachdem das geklärt war, wollte der Jedi-Advisor wissen, auf welchem Stand das blinde Mädchen und ihre Mitpadawan waren. Sie war sich nicht sicher, glaubte jedoch, schon etwas weiter in ihrer Ausbildung zu sein, schließlich war Meister Taphon bereits ihr dritter Meister. Hatte jemand noch einen größeren Verschleiß oder war Visas wirklich so schwierig? Gewiss nicht. Doch bevor auch nur einer der beiden Padawane irgendwas sagen konnte, wandte er sich ab und Markus Finn zu. Die beiden hatten also noch etwas Bedenkzeit.

Als die beiden schon ausgebildeten Jedi ihr Gespräch unter vier Augen beendet hatten, verkündete der Jedi-Rat die Beförderung Finns in den Rang eines Meisters. Das war unglaublich. Jetzt hatte Visas schon einiges mitbekommen. Zuerst die Ritter-Prüfung auf Dorin, die von ihrer ersten Meisterin Dhemya an JK abgenommen wurde, dann war da die zweite Ritterprüfung, direkt, als sie auf Lianna ankam. Diese Prüfung wurde von Jedi-Rat Tomm Lucas an Macen abgenommen und jetzt durfte sie die Beförderung eines Ritters zu einem Meister erleben. Alle Anwesenden gratulierten dem neu ernannten Meister.

Nach der Ansprache kehrte der dunkelhäutige Jedi wieder zu seinen zwei neuen Padawanen zurück. Angelique machte den Anfang und begann darüber zu berichten, was sie von Meister Agoch gelernt hatte.

"Nun, ich und Meister Agoch habe uns bisher eigentlich nur damit beschäftigt, die Macht zu spüren. Also ich meine Lebewesen und ihre Gefühle in der Macht zu erkennen. Und na ja... ein wenig Levitation habe ich mit ihm und jetzt gerade eben auch schon trainiert.", berichtete ihre Mit-Padawan

Dann bat das dunkelhaarige Mädchen darum sich zu entfernen und tat dies, nachdem ihr Meister ihr die, nicht nötig gewesene, Erlaubnis erteilte. Als Visas dann Luft holen wollte, um anschließend von ihrer bisherigen Laufbahn bei den Jedi berichten wollte, musste sie doch wieder warten, da ihr ein weiterer Ritter (Vail) dazwischenkam, der das Gespräch mit dem Ratsmitglied suchte. Es folgte ein weiterer Padawananwärter. Mein Gott, einen vollen Terminplan hat man als Ratsmitglied.

Schließlich fand die Miraluka dann doch eine frei Minute, in der ihr Satrek Gehör schenken konnte.

"Also, Meister Taphon, ich weiß nicht ob ihr es schon wisst, aber ich habe schon einen großen Verschleiß an Meistern hinter mir. Ihr wärt mein dritter Meister. Meine erste Meisterin war die Rätin Dhemya i Eraif. Mit ihr reiste ich viel umher. Von ihr lernte ich grundlegene Regeln und Vorschriften und das ganze, was Geduld und so betrifft. Weiterhin begann ich bei ihr mit der Levitation. Während eines Fluges von Ossus nach Alderaan sollten wir Frachtkisten auf unserem Raumschiff schweben lassen. Die letzte Station mit meiner ersten Meisterin war Dorin, dort sah ich zum ersten mal eine Ritterprüfung.
Dann bin ich nach Lianna gekommen und das erste was ich hier mitbekommen habe war ebenfalls eine Ritterprüfung. Dann wurde ich der neue Padawan von Qui-Gon. Bei ihm vertiefte ich weiterhin die Levitation und versuchte auch meine Fähigkeit, mit Hilfe der Macht mein Augenlicht zu ersetzen, zu vertiefen. Weiterhin hatte ich meinen ersten Kontakt mit einem Übungslichtschwert. Es wurden erste Trainingskämpfe ausgefochten und ich musste micht auch gegen Übungsdrohnen behaupten. Die bisher gelernten Lichtschwerttechniken sind vor allem Grundtrechniken, aber auch teilweise schon aus dem Ataru. Und einmal sollte ich das Jar'kai trainieren. Meine Lichtschwerterfahrungen sind noch nicht so sonderlich groß. In den Übungskämpfen wandte ich teilweise mir nicht bekannte Techniken an, die ich wohl eher spontan und unkontrolliert angewandt habe. Naja und das letzte war, dass ich hier mit den neuen Padawanen die Levitation geübt habe und sie unterrichtet habe, unter der Leitung von Meister Finn."
, berichtete Visas lang und ausführlich, um anschließend wieder tief Luft zu holen.
Sie hoffte damit konnte ihr neuer und dritter Meister etwas anfangen.


[ Lianna - Lianna City - Jedibasis - Trainingsraum ] Visas mit Satrek, Eowyn, Markus, Joras, Ikarr und Mithras
 
| Lianna City - Jedi Basis - Aredhel's Quartier | - Salia und Aredhel -
Aredhel saß vollkommen ruhig gegenüber der jungen Togruta. Er konnte spüren, wie sie sich immer mehr konzentrierte. Der Ritter hatte ihr keine leichte Aufgabe gestellt. Im Gegenteil. Es wäre ein Wunder, wenn sie schaffen würde, was er ihr aufgetragen hatte. Für Aredhel ging es nicht darum zu sehen, ob Salia machtsensitiv war. Darin bestand für ihn gar kein Zweifel. Es ging ihm darum zu sehen, ob die junge Frau in der Lage war die Zweifel, die sie gegenüber ihrer Begabung hegte, abzustreifen. Nach einigen Minuten, in denen Salia noch damit zu kämpfen hatte in einen Zustand der Meditation zu kommen, spürte Aredhel, dass die junge Frau es geschafft hatte alle Gedanken aus ihrem Kopf zu verbannen. Das war schon fast mehr, als er erwartet hatte. Darauf würden sie wunderbar aufbauen können. Nach einigen weiteren Minuten, die Salia wohl wie eine Ewigkeit vorkommen mussten, konnte man dann wieder deutlich spüren, dass die Zweifel wieder den Weg in ihre Gedanken gefunden hatten. Ihre Augen öffneten sich wieder, vermieden allerdings den Blick des Ritters.

Was sollte dir denn Leid tun, Salia?

Vielleicht war es keine besonders gute Idee gewesen ihre erste Aufgabe so zu wählen. Aber nun konnte Aredhel sich sicher sein, dass auch Salia tief im Inneren an ihr Talent glaubte. Sie mussten es jetzt nur noch schaffen ihr die Zweifel zu nehmen.

Du hast meine Erwartungen übertroffen. Ich wollte nur sehen, dass du dich lange genug von deinen Zweifeln lösen kannst, um in einen Zustand der Meditation zu gelangen. Gestand Aredhel und legte Salia dabei eine Hand auf die Schulter, um sie etwas über diesen ersten Rückschlag, für den sie nichts konnte, hinwegzutrösten. Und das hast du geschafft. Genau diesen Zustand werden wir jetzt wieder versuchen zu erreichen, allerdings konzentrierst du dich jetzt nicht auf die Schale, sondern nur auf dich ganz alleine. Ich möchte, dass du es schaffst diese Konzentration zu halten. Alles andere kommt dann ganz von alleine. Glaub mir.

Er nahm die Hand wieder von ihrer Schulter und deutete ihr mit einem Nicken, dass es weitergehen konnte, wenn sie so weit war.

| Lianna City - Jedi Basis - Aredhel's Quartier | - Salia und Aredhel -
 
Lianna - Jedi-Basis - Trainingsraum - Visas, Angelique, Eowyn, Joras, Ikarr, Markus und Satrek

Satrek musste schmunzeln als ihn einer der Padawananwärter auf die Möglichkeit hin ansprach, ein paar Räume zu mieten. Warum das nötig wurde, nur weil sein Schiff im Moment repariert wurde wusste der Advisor zwar nicht, aber der junge Mann würde schon seine Gründe haben.

Nun - Mithras, nicht wahr? - theoretisch sollte das Quartier, das dir zugeteilt wurde für deine Bedürfnisse ausreichen, aber wenn du mehr Platz brauchst... Aber ich muss dir sagen das ich bisher in meiner Zeit beim Orden wohl noch nie nach der Möglichkeit genau drei Quartiere zu belegen gefragt wurde. Es tut gut zu wissen, dass es immer noch Dinge gibt, die man noch nicht erlebt hat.

Die Frage, wer denn Markus wäre, hatte sich hoffentlich bereits von selbst erledigt, da einige dem frisch gebackenen Meister zwischenzeitlich gratuliert hatten.
Im Anschluss gelang es Visas endlich, seine Frage zu beantworten, was bei der Anzahl an Bittstellern an ein kleines Wunder grenzte. Ihre Erfahrungen klangen recht umfangreich, und lange würde die Miraluka wohl keine Padawan mehr sein. Dennoch hatte Satrek den Eindruck, dass sie bisher zwar viel geübt, aber wenig kennen gelernt hatte, wenn es um die vielschichtigen Aspekte der Macht ging.
Seiner Meinung nach war es gefährlich, einem Padawan die Macht in Form verschiedener Übungen und Techniken näher zu bringen. Es erschwerte den Blick über den sprichwörtlichen Tellerrand.
Doch es war seine Aufgabe, die Ausbildung von Visas voranzubringen, und nicht das über den Haufen zu werfen, was sie bereits gelernt hatte. Gleiches galt für Angelique, die zwar noch nicht so weit war, aber bei Bru-Th sicherlich auch schon mehr mitgenommen hatte, als sie es sich selbst bewusst war.


Ich nehme an, du hast zwischen den Übungen und dem Training auch meditiert und versucht, deinen eigenen Weg zu finden, oder?

meinte der dunkelhäutige Mann mit einem Grinsen, und relativierte die Frage gleich darauf, um keinen falschen Eindruck zu erwecken.

Üblicherweise finden Jedi ihren eigenen Weg erst als Meister, aber nichts spricht dagegen, schon früher nach dem zu suchen, was einen antreibt. Aber jetzt, wo ich mir selber zuhöre, klingt das schrecklich geschwollen, nicht wahr? Ich denke was ich fragen will ist, ob du bisher nur Techniken gelernt und genutzt hast, oder die Macht auch schon instinktiv genutzt hast, also durch sie reagiert und Dinge vorhergesehen hast. Was du von dir unbekannten Techniken beschreibst geht wohl in diese Richtung, aber... Wenn du weißt, was ich meine, bekommst du zumindest einen Punkt auf dem Gebiet des Wirre-Meister-Verstehens...

fügte er etwas hilflos schauend hinzu, und fragte sich wie er es damals geschafft hatte mit seinen Schülern zu reden ohne sich in Widersprüche zu verwickeln.

Lianna - Jedi-Basis - Trainingsraum - Visas, Angelique, Eowyn, Joras, Ikarr, Mithras, Markus und Satrek
 
[ Hyperraum auf dem Weg nach Contruum - an Bord des Frachters "Geronimo" ] Summer mit Samira

Die Jedi erwiderte Summers Umarmung und erklärte ihr danach, dass es ein schwieriger Weg war, den es zu bestreiten galt als Jedi, doch sie sagte auch, dass Summer noch sehr jung war und viel Zeit hatte. Sie wirkte stolz und erleichtert. Schließlich musste sie auf die Frage des Waisenkinds hin das Geheimnis, wie sie an den Wachen vorbeigekommen sind preisgeben. Dabei machte das kleine Mädchen große Augen und war erstaunt, was man als Jedi für Möglichkeiten hatte. Sie fragte sich selbst, woher sie die Veranlagung dafür wohl haben mochte. Die Mirialanerin ermutigte sie und schließlich gingen sie gemeinsam auf einer Kabine schlafen. Die blasse Frau hatte noch ein Feldbett organisiert und so konnten sie in einer Kabine gemeinsam schlafen. Summer durfte auf dem richtigen Bett schlafen.

Sie kugelte sich zusammen und kuschelte sich an Mylo. Das war ihr Teddy und ihr ständiger Begleiter. Samira hatte ihn auf Alderaan gerettet und ihn Summer wiedergegeben. Sie schlief schnell ein und schwebte dahin ins Land der Träume. Leider waren es immer noch die selben Träume, die sie schon seit mehr als 4 Jahren plagten. Immer wieder die gleichen Bilder. Doch sie schlief ausnahmsweise einmal durch, bis die Jedi-Ritterin sie weckte.


"Aufstehen, du Schlafmütze. Wir sind gleich bei Contruum. Zeit umzusteigen.", wurde das dunkelbraunhaarige Mädchen sanft geweckt. Sie hatten Contruum erreicht. Hier ging es weiter nach, wie hieß der Planet noch gleich, wo sich die Jedibasis befand. Es war irgendwas mit "L". Summer war zu müde gewesen, um sich das eben zu merken. Der Frachter war bereits angedockt. Also sie würden den Planeten nicht betreten, sondern nur die Orbitalplattform, wo sie direkt zum Shuttle mussten. An der Hand von Samira gelangten sie schnell zum Shuttle, das auf den Namen "Kassandra" hörte. Ein etwas komisch aussehnder Pilot begrüßte das Pärchen mit schnatternden Worten und verschwand gleich darauf im Cockpit.

"Jetzt befinden wir uns auf dem zweiten Teil unserer Reise, Summer. In eingen Stunden werden wir auf Lianna sein. Dort befindet sich die Jedi-Basis der Neuen Republik. Da kannst du deine Jediausbildung beginnen. Freust du dich schon?", erwähnte sie den Ablauf nochmal. Genau Lianna das war das Ziel. In wenigen Stunden war es also so weit.

"Ja, ich freue mich schon sehr. Werden wir uns denn auf Lianna noch weiter sehen? Weil ich will nicht, dass du weggehst, sonst vermiss ich dich ganz doll und außer dir kennt mich doch auch keiner so gut.", beantwortete sie Samiras Frage.

Schließlich setzte das Shuttle mit einem Ruck und einem ankündigenden Hupen in den Hyperraum Richtung Lianna über. Das Shuttle war wesentlich kleiner als der Frachter und hatte keine Kabine, wo man sich nochmal ausruhen hätte können. Summer saß im Passagierraum des Shuttles und langweilte sich etwas.


"Samira??? Wie lang dauert der Flug ungefähr? Und kannst du mir etwas über Lianna erzählen, oder warst du selbst noch nie dort?", fragte sie die Mirialanerin, um nicht vor Langweile zu sterben. Im Hyperraum war das beste was man tun konnte sich ausruhen und schlafen, aber das war auf der "Kassandra" leider nicht so komfortabel wie auf dem Frachter von Alderaan nach Contruum. Summer hoffte, dass die Reise schnell zuende ging.

[ Hyperraum nach Lianna - an Bord des Shuttles "Kassandra" - Passagierbereich ] Summer mit Samira
 
[Lianna--Lianna-city--Jedi-Basis--Gänge]Antillis, Dan

Nun der Kopfgeldjäger schaute nicht schlecht,(Was bei einem Kopfgeldäger sowieso nicht oft vorkam) denn er hatte Antillis schon ewig nicht mehr gesehen. Auch für Antillis war es ungewohnt mit bekannten zusprechen. Er hatte viele Leute kennengelernt. Aber dennoch war es als wenn sie sich neu kennengelernt hätten, als der Kel´Dor von seiner langen Reise nach Lianna erzählt hatte.Schon komisch,dachte er. Nun aber hoffte er, dass sein Freund die Reise einwilligen würde.

Hmm ich zwar bereit mit nach Dorin zukommen, aber ich könnte nicht lange bleiben. Höchstens ein Tag oder so. Ich bin nähmlich nur auf der Durchreise, sagte Dan und wurde dabei knallrot.

Diese Antwort gefiel Antillis überhaupt nicht. Ein Tag? Das ist wirklich kurz. Würde sich das überhaupt lohnen,fragte er sich. Wohlkaum. Er hätte wenigstens gehofft, dass Dan ein Woche dor bleiben würde.
Aber was solls? Er müsse sich damit abfinden. Auch wenn es ihm schwer fiel, jetzt so zu tun als würde er es verstehen. (Eigentlich hatte Antillis Angst sauer zusein,da man mit einen Kopfgeldjäger keinen Streit führen sollte).


Oh. Das ist wirklich kurz. Naja das würde sich wirklich nicht lohnen. Aber ich kann es verstehen. Schließlich bist du ein sehr beschäftigter Mann. Aber ich hatte gehofft, dass du etwas länger könntest.
Aber wohin möchtest du eigentlich, wenn du nur auf der Durchreise bist?


Der Kopfgeldjäger ging ein paar Schritte zurück und zog sein Comlink aus der Tasche und trat dann wieder näher. Er tippte dann aud den Bildschirm und es erschien ein Planet.

Hier! Naboo ist mein momentanes Ziel.

Nun gut, dachte der Kel´Dor. Alleine hätte er jetzt auch keine Lust mehr zureisen.
Obwohl es schade ist. Dann müsste er sich halt anderweitig beschäftigen. (Was er ja eigentlich schon getan hatte). Vielleicht findet er ja noch ein paar nette Jedi, die noch interessiert waren mit ihm Bekanntschaft zumachen.


[Lianna--Lianna-city--Jedi-Basis--Gänge]Antillis, Dan
 
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Lianna- Jedibasis- Kantine - Matthew und Vail


Vail lächelte, als Matthew meinte, dass er gespannt sei, was er von den Jedi noch alles lernen könne. Und dass er auch noch viel zu lernen hatte.


"Nun, Matthew, man lernt niemals aus. Es wird dir in deinem Leben oft passieren, dass du bekannte Dinge neu überdenken musst und neu zu bewerten hast. Stillstand ist Rückschritt heißt es nicht umsonst und gerade ein Jedi muss sich laufend fortwickeln."


erklärte Vail Matthew.


"Die Macht ist nicht wie Speeder fahren. Wenn man einmal weiß, wie es funktioniert, dann ist das ausreichend, um sich fortzubewegen. Die Macht ist in ständiger Bewegung und eröffnet uns laufend neue Möglichkeiten."


Und manche Möglichkeiten waren gefährlicher als andere. Das Leben eines Jedi war eine fortlaufende Prüfung ohne jegliche Sicherheit, diese auch bestanden zu haben. Aber sowas sollte man einem jungen Menschen besser nicht direkt am Anfang sagen.


"Das Leben eines Jedi ist wie ein immerwährender Dienst. Manchmal ist es ziemlich anstregend. Aber du hast schon einige Opfer gebracht, um hierhin zu kommen, weswegen ich mir denke, dass du es dir mehr als reiflich überlegt hast, nicht wahr?"


Vail musste nur seine Tasche wegbringen und dann konnte das Training beginnen. Vielleicht machte er es einfach einmal anders herum als es sonst üblich war.


"Wenn du entscheiden könntest, Matthew, womit würdest du beginnen wollen? Was würdest zu zuerst lernen wollen?"


fragte Vail den Jungen. Es schien ihm besser, Matthew mehr in die Entscheidungen einzubeziehen als sie ihm zu diktieren. Matthew musste mehr Selbstvertrauen gewinnen und lernen eigene Wege zu gehen. Die erste Lektion hatte er gelernt, als er hierhin gekommen war, aber damit war es noch lange nicht zu Ende. Vail war sich sicher, dass noch ein steiniger Weg vor ihnen lag.



Lianna- Jedibasis- Kantine - Matthew und Vail
 
Lianna- Jedibasis- Kantine - Matthew und Vail

Matthew lausche Vails Worten und versuchte sie genau abzuwägen. Vermutlich hatte er recht. Matthew würde oft selbst abwägen müssen was richtig war. Noch dazu würden einige Situationen es abverlangen das er sie neu beurteilte Er dachte darüber nach. Ebenso was er zuerst lernen wollte. Er fand es gut gefragt zu werden. Dachte eifrig über das wenige nach das er wusste. Genau das war das Problem. Er hatte gehört das die Jedi Wächter des Friedens waren. Das allein hatte ausgereicht um hier her zu kommen. Darüber hinaus wusste er nichts. Nur das es die Sith gab. In Matthews Augen mehr oder weniger die dunklen Brüder der Jedi. Ein Orden der von der Macht profitierte um Unheil und Zerstörung anzurichten. Der junge sah Vail an.

"Also. Wenn ich Wahl habe was ich zuerst lernen möchte"

Begann er selbstsicher und sah in Vails Augen. Vielleicht war sein Wunsch zu seltsam. Doch wie sollte er etwas erlernen unter dem er sich nichts vorstellen konnte? Das Wort Macht gab auch nicht grade Auskunft darüber was diese nun war.

"Ich verstehe noch nicht was die Macht ist. Ich weiß nur das sie wohl ziemlich wichtig ist. Sowohl für jeden Jedi und auch für die Sith"

Erklärte Matthew und sah Vail an. Vielleicht konnte der andere diesen Gedankengang folgen und falls er es nicht konnte musste Matthew eben weiter ausholen.

"Ich würde sie gern verstehen zumindest etwas. Auch warum es solche Unterschiede gibt zwischen den Jedi und den Sith"

Matthew sah Vail in die Augen, bevor er einen Schluck Wasser nahm. Sein Blick auf den anderen gerichtet. Er hatte gesagt was er wissen wollte. Der Junge war der festen Überzeugung, das ein gewisses Grundwissen dem lernen voraus gehen sollte. Matthew fehlte dieses Grundwissen. Was man ihn sicher nicht verübeln konnte. Er kam nicht grade von einem Planeten der viel mit den Jedi oder Sith zu tun hatte. Neugierig sah er Vail an. Nicht sicher ob Vail in der Lage war ihm eine befriedigende Antwort darauf zu geben was er wissen wollte. Die Macht war Mysteriös, so viel hatte Matthew auf jedenfalls schon verstanden. Vielleicht ließ sie sich auch gar nicht definieren.

Lianna- Jedibasis- Kantine - Matthew und Vail
 
[Lianna - Jedi-Basis - Trainingsraum - Visas, Angelique, Eowyn, Joras, Ikarr, Markus,Satrek und Mithras]


Der Jedi der ihn nun ansprach war nur etwas kleiner als er, er stellte sich als Markus Finn vor. Mithras blickte noch einmal kurz zu Satrek hinüber der nun wieder sein Gespräch weiterführte. Dann ging er mit Markus zu einer kleinen Gruppe anderer Padawane. Mithras fragte:

"Gegenstände mit der Macht erfassen ,also z.B. einen Blaster herüberschweben zu lassen?"


Mithras wusste nicht viel über soetwas, das einzige was sich bei ihm herausgebildet hatte, war es bei Feinden die Bewegungen voherzusehen aber dies funktionierte auch nicht immer. Er sah Markus an und ihm viel ein das er offenbar eben zu einem Meister gemacht wurde, er wollte ihm gratulieren aber ihm vielen keine passenden Worte ein also sagte er schlicht:

"Herzlichen Glückwunsch zum Meistertitel"


Es klang zu förmlich dachte Mithras ,aber besser als nichts.

[Lianna - Jedi-Basis - Trainingsraum - Visas, Angelique, Eowyn, Joras, Ikarr, Markus,Satrek und Mithras]
 
[Lianna--Lianna-city--Jedi-Basis--Gänge]Antillis, Dan

Der Kel´Dor war zu tiefst entäuscht von seinen langjährigen Freund. Aber was sollte man tun? Dan hatte halt andere Pläne.
Antillis musste es verstehen. Ihm blieb keine Wahl außer den Kopfgeldjäger zieh zulassen.


Mit einem leichten Knicks verabschiedete sich Antillis von seinem Blutsbruder und ging mit leicht erhobenen Haupt in Richtung Trainingsraum, wo wahrscheinlich
sein Meister
Dace schon warten wird. Er müsse ihm nun erstmal erklären, dass er nun keine Lust mehr hat, nach Dorin zufliegen. Auch wenn es wirklich schade war, aber wusste nicht was er dann noch auf Dorin solle. Sicherlich war zwar vorderrein, dass Antillis allein fliegen würde, aber es schien ihn jetzt als so sinnlos wegzufliegen. Er würde sich schon irgend wie die Zeit vertreiben. (Auch wenn er es allmählich Satt hatte).

Er lief nun etwas schneller zum Trainingsraum, denn er wollte seinen Meister nicht so lange warten lassen. Man lässt Jedi sowieso nicht lange warten. Der Kel´Dor hatte viele Geschichten über Jedis gehört. Gute als auch schlechte.
Eine hatte ihn ein Mann in einer Kneipe erzählt. Diese war sehr grausam und brutal, daher hielt es Antillis für keine gute Idee sich jetzt damit die Gedanken zuverderben.
Am Trainingsraum angekommen, holte er nochmals tief Luft. Er musste oft Luft holen bevor mit Jedis Bekanntschaft macht. Nicht das er Angst hatte. Oder, dass Jedis übel stinken. Es war Respekt, den Antillis gegenüber Jedis hatte.


Mit schweifenden Blick sah sich der Padawan im Raum um. Für einem Bruchteil einer Sekunde sah Antillis seinen Meister in der Ecke sitzten, aber dem war nicht so. Der Kel´Dor konnte seinen Mentor nicht entdecken.
Wo mag
Dace sein? Verschwunden? Weggelaufen vor Angst? Nein! Antillis´ Meister war kein Feigling, aber wo sollte er dann sein.
Ein mulmieges Gefühl entwickelte sich in Antillis´ Bauch.
Wo war sein Meister?


[Lianna--Lianna-city--Jedi-Basis-Trainingsraum] Antillis
 
Lianna- Jedibasis- Kantine - Matthew und Vail


Vail musste zugeben, dass Matthew es verstand, ein Thema anzugehen. Andere Padawane hätten vielleicht nach einem Lichtschwert oder nach schwebenden Dingen verlangt, aber Matthew wollte den Kern der Dinge kennen, bevor er sich damit abgab.


"Nun, Matthew, die Macht ist einfach und doch auch sehr kompliziert. Die Macht ist ein Energiefeld, was alle Lebewesen umgibt. Aber nur manche Lebewesen können diese Macht auch spüren und nutzen. Diese Personen sind machtsensitiv."


begann Vail die Erklärung.


"Dass nur verhältnismässig wenige Leute machtsensitiv sind, liegt daran, dass sie nicht genügend Midi-Chlorianer in ihren Zellen haben. Die Medi-Chlorianer sind mikroskopisch kleine Lebensformen, die in Symbiose innerhalb der Körperzellen ihrer Wirte leben und ihnen die Möglichkeit eröffnen, mit der Macht in Kontakt zu treten."


Verflixt, diesen Teil mochte Vail nun so gar nicht. Diese biologischen Dinge waren sehr kompliziert.


"Nun, wenn du jetzt aufgepasst hast, dann kannst du dir deine Frage nach dem Unterschied zwischen Jedi und Sith selbst erklären. Also versuche es, Matthew. Worin könnte der Unterschied zwischen Jedi und Sith liegen. An den Medi- Chlorianern nicht, denn sowohl Sith und Jedi müssen eine ausreichende Konzentration in den Zellen haben. Worin unterscheidet sich also deiner Meinung nach die Helle Seite von der Dunklen Seite."


Vail hatte nicht vor, Matthew alles vorgekaut zu servieren. Im Gegenteil, er fand es wichtig, dass der Junge sich seine Gedanken machte und sich mit der Macht beschäftigte.



Lianna- Jedibasis- Kantine - Matthew und Vail
 
Lianna- Jedibasis- Kantine - Matthew und Vail

Vail versuchte ihn die Macht zu erklären und ganz langsam schien sich ein Bild in Matthews Kopf zu formen. Eine solche Erklärung hatte ihm gefehlt. Bisher war die Macht für ihn simpler Hokuspokus gewesen. Weil er nicht verstanden hatte was alles dahinter stand. Wichtig war für Matthew vor allem das Vail ihn dazu animierte sich seine eigene Meinung zu bilden. Über seine Frage die er sich selbst beantworten sollte, dachte Matthew ein Moment nach. Nicht weil er nach einer Lösung suchte, sondern nach Worten mit den er es erklären konnte. Nicht nach den richtigen Worten. Den es gab kein richtiges Wort für Tod oder Krieg. Zumindest nicht in Matthews Augen. Es gab auch kein richtiges Wort für Mord. Es war nicht so das Matthew ein Pazifist war oder so erzogen wurde. Er wusste von der Armut oder davon wie leicht es zu einem Mord kommen konnte. Er wusste auch das die Republik im Krieg stand und sollte er gebraucht werden würde er seinen beitrag leisten. Er sah Vail an ein kurzes lächeln kam auf seine Lippen. Er glaubte die Lösung auf die Frage gefunden zu haben. Wie Vail sagte hatten sowohl die Jedi als auch die Sith die selben Grundvoraussetzung. Das schränkte die Antworten ein

"Entscheidungen und Beweggründe das unterscheidet die Jedi von den Sith. Den Sith geht es nicht um Frieden oder Einklang"

Begann Matthew und versuchte weiter auszuholen. Er sah Vail tief in die Augen. In der Hoffnung das sein gewonnes Selbstvertrauen nicht sofort wieder versiegte.

"Hass muss eine grundlegende Emotion eines Siths sein. Hass auf alle Lebewesen. Während jedi versuchen in Einklang mit allen zu Leben, was sicher nicht immer funktioniert"

Das war die ganze Antwort. Darauf hätte er kommen müssen. Doch Matthew wäre nicht Matthew gewesen wenn er nicht noch eine weitere Frage gehabt hatte oder mehr eine Feststellung die eben zugleich eine frage war.

"Das unterscheidet auch die helle Seite von der dunklen oder? Die Beweggründe oder wozu man die Macht einsetzt. Ob man sie einsetzt um ein leben zu retten oder um eins zu beenden. "

Er sah Vail an. Genau darüber machte er sich Gedanken. Er wollte kein Sith werden. Sith waren böse. Matthew war niemand der andere opfern konnte nur für seinen eigenen Vorteil. Nichts anderes sagten die Geschichten über die ungleichen Orden. Vor allem wusste er aber aus Geschichten das sich die Sith meistens Gegenseitigen verrieten wenn der Wert des einen für den anderen Bedeutungslos wurde. Etwas was schrecklich barbarisch war. Man konnte einem Leben nicht genug Wert eingestehen.

Lianna- Jedibasis- Kantine - Matthew und Vail
 
Lianna- Jedibasis- Kantine - Matthew und Vail


Vail nickte zustimmend, während Matthew seine Gedanken formulierte. Etwas zögerlich, als suche er nach den richtigen Worten für etwas, was sich nicht leicht erklären liess. Auch ausgebildete Jedi hatten Mühe, diese Dinge zu erklären.


"Schön gesagt, Matthew. Die Macht hat keine dunkle oder helle Seite. Aber wir haben diese Seiten in uns und deswegen müssen wir uns entscheiden."


fasste Vail nochmal kurz zusammen. Aber damit war es nicht getan, denn Matthew hatte noch weitere Fragen, auch wenn er sie als Feststellung versuchte auszusprechen.


"Jedi versuchen immer das Leben zu erhalten. Denn jedes Leben ist die lebendige Macht und damit schützenswert. Aber was würdest du sagen, wenn man ein Leben beendet, um Millionen von Leben zu retten?


Eigentlich war es keine nette Frage. Eher diese Fragen, die dazu gemacht waren, jeden aufs Glatteis zu führen. Sie sagten viel mehr über die Einstellung des Einzelnen aus, als über das Wesen der Macht an sich.


"Welches Leben hat mehr Wert? Das einzelne oder die vielen? Wer von den Betreffenden verdient Leben oder wer den Tod, Matthew?


Eigentlich hätte Vail dem Gespräch auch einen anderen Verlauf geben können. Nun hatte er sich aber die Suppe selbst eingebrockt und würde sie auch auslöffeln müssen.
Was hatte er sich eigentlich dabei gedacht, diese verwirrenden Fragen zu stellen.



Lianna- Jedibasis- Kantine - Matthew und Vail
 
Hyperraum nach Lianna - an Bord des Shuttles "Kassandra" - Passagierbereich - Summer und Samira

Die blassgelbhäutige Mirialan musste grinsen als die kleine Alderaanerin ihrem Piloten so neugierig nachblickte. Es war so offensichtlich, dass sie bisher kaum Gelegenheit gehabt hatte vielen Wesen anderer Spezies zu begegnen. Samira hatte sich durch ihre Zeit bei den Jedi und auch ihre Aufträge, früher mit ihrem Meister und mittlerweile als Jedi-Ritterin meist allein daran gewöhnt.

Ach Summer, die Galaxis ist so riesig und es gibt meines Wissens über 86.000 intelligente Spezies. Du wirst noch so viele seltsam anmutende Wesen sehen. Dagegen sind Sullustaner ziemlich gewöhnlich und unspektakulär, genauso wie Menschen und Mirialan. Auch bei den Jedi gibt es viele verschiedene Spezies und nicht allen sieht man es an, dass sie beispielsweise keine Menschen sind. Manche reagieren in der Hinsicht auch etwas empfindlich. Also gewöhne dich daran von anderen Spezies umgeben zu sein. Außerdem hat es auch Vorteile, denn oftmals haben Wesen von anderen Planeten auch besondere Fähigkeiten und Stärken, die als Jedi ungemein hilfreich oder nützlich sein können.

Erzählte die schwarzhaarige Jedi-Ritterin, um die Zeit im Shuttle für Summer etwas interessanter zu gestalten.

Es gibt Rassen wie die Kel'Dor oder die Givin, die kurze Zeit im kalten Vakuum, also im Weltraum überleben können. Du und ich, wir wären dort bei innerhalb kürzester Zeit tot. Oder Wookiees sind enorm stark und können hervorragend klettern. Caamasi sind z. B. die geborenen Botschafter und Diplomaten, eine Begabung, über die ich auch gerne verfügen würde.

Fügte Samira trocken hinzu.

Deshalb vergiss niemals, jedes Lebewesen hat seine eigene Geschichte, seine eigenen Erlebnisse und eine eigene Vergangenheit. Jedes von ihnen verdient Respekt, besonders von einem Jedi, genauso wie jedes Leben schützenswert ist. Das ist die Aufgabe eines Jedi. Konflikte und Streit gibt es überall in der Galaxis und soweit wir können schlichten und lösen wir diese ohne Blutvergießen. Das gelingt natürlich nicht immer, aber zumindest irgendeine Lösung findet sich immer, wenn es sein muss mit Unterstützung weiterer Jedi oder anderer Republiktruppen.

Dabei hoffte die Mirialan insgeheim, dass sie die junge Alderaanerin mit ihren Erläuterungen nicht überforderte, aber je früher sie wusste, was auf sie zukam, desto besser. Deshalb beließ die Jedi-Ritterin es auch dabei und gab Summer damit etwas Zeit darüber nachzudenken. Nach einer Weile, in der Samira hauptsächlich ein bisschen auf ihrem Datapad herum geklickt hatte schien der Alderaanerin langweilig zu sein. Sie wollte wissen wie lange sie noch unterwegs waren und wie Lianna denn aussah. Lächelnd räusperte sich Samira und legte das Datapad zur Seite.

Soweit ich weiß dauert unser Flug schon einige Stunden, aber Kopf hoch, das ist noch gar nichts. Manche Hyperraumsprünge dauern Tage oder sogar Wochen. Je nachdem wie weit die Ziele auseinander liegen und wie schnell das Raumschiff fliegt. Deshalb ist es meistens besser sich schon vorher zu überlegen, was man die ganze Zeit über macht. Lesen ist z. B. eine gute Möglichkeit. Aber als Jedi kannst du die Zeit auch gut nutzen, um deine Fähigkeiten zu trainieren und zu verbessern. Sprich man gewöhnt sich daran.

Zwinkerte sie dem Mädchen zu.

Was Lianna angeht gibt es da schon einiges zu erzählen.

Also redete die blassgelbhäutige Jedi-Ritterin während des restlichen Fluges über alles, was ihr zu Lianna einfiel. Dabei erwähnte sie auch, dass die Jedibasis dort nicht sehr beeindruckend war, da dieser früher ein Industriekomplex gewesen war und infolge dessen nur für sie etwas renoviert worden wurde. Deshalb war das Gebäude für die Jedi relativ klein und eng, aber immerhin war es wieder die erste öffentliche Basis des Jedi-Ordens seit einigen Jahren. Lianna selbst war ein stark von Industrie geprägter Planet und ein wichtiger Lieferant für Raumschiffe, da es dort eine Werft gab. Aus dem Grund vergaß Samira auch nicht zu erwähnen, dass der Planeten nicht zuletzt aufgrund dessen sehr gut gesichert war. Außerdem lebten dort überwiegend zwei heimische Spezies, Menschen und Tionese, eine von vielen sog. nahmenschlichen Spezies in der Galaxis.

Irgendwann dann ertönte eine Hinweissignal des sullustanischen Piloten, der sich die ganze Zeit über nicht hatte blicken lassen. Sie würden in Kürze aus dem Hyperraum fallen und bald Lianna erreichen. Nach 10 Minuten waren sie wieder im Normalraum und im Anflug auf Lianna City, der Hauptstadt. Nach einem ruhigen und ereignislosen Flug brachte sie der Sullustaner sicher zu Boden auf einem der Landepads in der Hauptstadt. Per gemieteten Speeder kamen die beiden zur Jedibasis, die sich in den Außengebieten der Hauptstadt befand und wie Samira schon angekündigt hatte von außen nicht viel her machte.


Dort ist dein zukünftiges Zuhause, Summer. Nicht sehr beeindruckend, aber dennoch, es ist eine sichere Basis für die Jedi. Also komm.

Zusammen gingen die beiden mit ihrem Gepäck in der Hand hinein in eine unspektakulär aussehende kleine Eingangshalle. Samira fühlte sich schon fast wieder zuhause hier. Dieses Gefühl der Sicherheit und das Summen in der Macht, dass sie als Anwesenheit anderer Jedi kannte und zu schätzen gelernt hatte taten ihr gut. Aber sie wollte keine schlechte Gastgeberin sein für Summer. Also wandte sie sich erstmal an sie.

Hast du Hunger oder Durst? Es gibt hier eine ganz passable Kantine. Natürlich ist das Essen anders als auf Alderaan, aber es gibt überall schmackhafte Gerichte. Schau einfach auf die Inhaltsangabe auf dem Menüplan. Notfalls kannst du bei der Essensausgabe nachfragen.

Samira drückte ihre Reisetasche dabei einem Hausdroiden in die Hand mit der Bitte diese in ihr Zimmer zu bringen, was für gewöhnlich auch klappte, da die meisten Droiden hier immer sehr hilfsbereit waren. Außerdem enthielt ihre Tasche ohnehin nichts wertvolles und die Daten, die sie auf Alderaan erhalten hatte waren auf ihrem Datapad gespeichert, welches die Mirialan nicht aus der Hand gab. In der Annahme, dass die junge Alderaanerin bestimmt Hunger hatte schleppte Samira sie nach kurzem Zögern zur Kantine. Dort befanden sich im Moment nicht viele Jedi, was auch wieder den Vorteil hatte, dass es keine Schlange an der Essensausgabe gab. Darauf deutete die Jedi-Ritterin.

Dort kannst du dir was zum Essen holen. Ich selbst werde denk ich auch was essen, ich muss nur sehen was es heute so gibt.

Erklärte sie und trat zum Menüplan und fand nach kurzer Zeit etwas, was ihr schmeckte. Samira ließ sich das Nerfgeschnetzelte mit einheimischen Gemüse und einer leckeren rötlichen Soße geben und setzte sich auf einem nahen Tisch. Dort begann sie bereits mit dem Essen, während sie auf Summer wartete.

Lianna - Jedibasis - Kantine - Vail, Matthew, Summer und Samira
 
Lianna- Jedibasis- Kantine - Matthew und Vail

Matthew sah Vail an. Er war eben nur ein junge was nicht hieß das Vails Frage ihn überforderte, Im Gegenteil es war eine Frage über die er einfach Nachdenken musste. Das Leben des einzelnen konnte nicht weniger wert sein als das Leben von Millionen.

" Das ist keine leichte Frage. Das Leben des einzelnen oder das von Millionen?"

Matthew ließ sich für die Überlegung nicht soviel zeit wie für die Einteilung von gut und Böse.

"man sollte ihn Leben lassen. Nicht weil sein Leben mehr wert ist als das von Millionen im Gegenteil ich denke jedes Leben hat einen individuellen Wert das man nicht gleichstellen kann. Es gibt kein Leben das Wertlos ist"

Begann Matthew und sah Vail an. Das war aber nur ein Teil seiner möglichen Antwort. Es war nicht einfach auf eine solche pauschale Frage zu antworten.

"Doch wenn dieser eine Mann, dieses eine Wesen so vielen Wesen Leid zufügen kann, dann gehe ich davon aus das er das Gesetzt mehr als einmal gebrochen hat. Dafür muss er vor ein Gericht gestellt werden um eine Strafe zu erhalten. Niemand kann sagen ob es die gerechte Strafe gibt, doch würden wir darüber entscheiden das sein Leben beendet gehört. Wären wir dann wirklich anders als er oder würden wir nicht anmaßend sein?"

Fragte Matthew. Es war sicher ein sehr kindlicher Standpunkt. Er wollte es nicht aussprechen, aber wären sie dann nicht wie die Sith wenn sie darüber entschieden wer Leben darf und wer nicht.

Lianna- Jedibasis- Kantine - Matthew und Vail
 
[Lianna - Jedi Basis - Trainingsraum - Visas, Eowyn, Joras, Ikarr, Markus, Satrek, Mithras, Angelique]

Etwas verwirrt von der Antwort Meister Taphons verlies die Padawan den Raum, der sich scheinbar zu einem regen Treffpunkt entwickelt hatte.
Sie musste sich wohl erst noch an den Humor ihrer neuen, recht eigenwilligen Meisters gewöhnen.
Doch nun wollte sie all die neuen Eindrücke erst einmal beiseite lassen; sie wollte sich ein wenig entspannen.
Zielstrebig, als würde sie schon seit Jahren in diesen Mauern umhergehen, schlängelte sie sich ihren Weg durch die Gänge hin zu ihrem Quartier.
Dort angekommen befreite sie sich von der leicht kratzigen Tunika. In diesem Punkt sollte Meister Agoch Recht behalten; nach nur kurzer Zeit hatte ihr Jedi-Outfit einiges an seiner kurzweiligen Bequemlichkeit verloren.
Ein lautes "Platsch" zerschmetterte die Stille, als Angelique ihren Kopf in die Schale mit kalten Wasser steckte. Auch wenn es fast unerträglich kalt war, so machte es immerhin wach und stärkte das Immunsystem.
Den Boden vertropfend mit der langen feuchten Haarmähne, begann die Padawan, ihren Körper vom Sc hmutz der letzten Tage zu befreien.
Es war eine wohltat, wieder einmal richtigf sauber zu sein.
Zufrieden zog Angelique ihre Tunika wieder an. Frisch gewaschen und erfrischt sah die Welt doch schon wieder ganz anders aus.
So bahnte sie sich ihren Weg zurück in den Trainingsraum, jedoch lies sie sich einen kleinen Abstecher in den Garten, in dem sie zum ersten Mal bewusst die Macht gespürt hatte, nicht entgehen.
Malerisch breitete sich das Grün über den hässlichen grauen Wänden aus; es war wie ein kleines Paradies inmitten der Hölle.
Sie schlenderte den kurzen Weg entlang und versuchte, ihre Gedanken zu fokussieren. Ihre Konzentration galt ganz allein ihrer Umgebung. All die Pflanzen, all die winzigen Insekten, all die Steine, die Erde...alles hatte seine ganz eigene Ausstrahlung.
Angelique bedauerte es, dass sie nicht schon früher den Weg zu den Jedi geganngen war. Jetzt, wo es Wirklichkeit war, wusste sie, das es richtig war zu kommen.


[Lianna - Jedi-Basis - Garten - alleine]
 
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