Lianna

Lianna- Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum- Nork, Rork, Ikarr, Ly'fe, 4O-77, Samira, Mathew, Summer, Rinson und Vail

Matthew wartete geduldig. Er wollte nicht in irgendein Gespräch fallen. Matthew lächelte als er Matthews Worte hörte. Dieser konnte gerne fragen wenn er etwas finden musste. Matthew wollte Vail Grade antworten als dieser ihn auf den Rücken klopfte. Matthews Selbstbeherrschung war zu nichte gemacht. Er sagte auf die Knie. Der ganze Rücken tat ihn noch mehr weh bevor er sich wieder fangen kontne entwich ihn ein schwaches schmerzvolles Stöhnen. Das durfte Vail nicht sehen. Er durfte nicht sehen das er Schwach war. Das diese Peitschenhiebe ihn schwach gemacht hatten. Erwachsene verabscheuten Schwäche. Alle Erwachsenen waren so. Matthew brauchte auch kein Mitleid. Er schaffte das allein. Er war doch selber Schuld. Er hatte seinem Vater nicht gehorcht und er hatte ihm geschlagen um ihn gehorsam zu lehren. Es gab nichts was er dagegen tun konnte. Matthew schloss die AUgen. Das zittern ging wieder los. Matthew hievte sich selbst auf die Beine und versuchte sich an der Wand festzuhalten. In seinem Gesicht war die Angst zusehen. " ich werde dir gehorsam beibringen". Die Worte drangen immer wieder in Matthews Kopf. Er erinnerte sich genau wie es seinen Vater gefallen hatte, ihn zu schlagen. Er erinnerte sich auch das viele es gesehen hatten, doch keiner war eingeschritten. Matthews Kindheit war Brutal gewesen.

"Bitte nicht"

flehte er förmlich. Er wollte nicht noch mehr schmerzen. Tränen zogen ihre Spuren über seine Wangen. Er konnte nichts dafür. Der Schmerz trieb ihn dazu. Was wenn Vail vorher von den wunden gewusst hatte. War der andere vielleicht auch sauer das er es ihm nicht gesagt hatte.

" Es tut weh"

Erklärte er und ließ sich etwas unsanft auf den Boden fallen. Die arme schlang er einfach um die Beine. Er benahm sich kindlich. Was natürlich verständlich war, er war noch ein halbes Kind. Er versuchte niemanden ins Gesicht zu sehen. Er wusste das er nur wieder Mitleid oder Hass in ihnen sehen würde. Auf seiner Heimatwelt war es auch so gewesen. Er versuchte bis 5 zu zählen. Meistens wurde immer wieder alles gut wenn er bei fünf angelangt war. Doch dieses mal klappte dieser Trick nicht. Nichts von dem was er tat klappte. Der ganze Rücken tat ihm weh. Das hatte er schon vorher doch jetzt schien seine Haut in flammen zu stehen. Es trieb ihn immer noch tränen in die Augen. Matthew war kein Soldat. Er wäre gerne Stark gewesen so Stark wie Markus oder Vail. Die hätten jetzt bestimmt keine Tränen in den Augen. Wenn er groß wäre würde man ihn sicher nicht Schlagen. Er war nicht groß. Matthew war nicht mal mutig.

Lianna- Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum- Nork, Rork, Ikarr, Ly'fe, 4O-77, Samira, Mathew, Summer, Rinson und Vail
 
[Lianna - Jedibasis - Trainingsraum] • Rinson • Samira • Vail • Naku • Rork • Summer • Matthew

Rinson sah Vail mit einem abgeschreckten Gesichtsausdruck an. Nach dem ersten Eindruck nach war Vail nicht sehr symphatisch. Ganz im Gegenteil. Eher unhöflich, ungehobelt und einfach unsädlich ungesittet. Solche Worte sollten traditionel fremd für einen Zabrak sein. Nach einer Weile verwandelte sich das abgeschreckte Gesicht in ein nettes Grinsen, und der Zabrak klatschte in die Hände.

„Na wenn das so ist, Hallo Matthew, Hallo Summer. Es ist mir eine Ehre mit euch Bekanntschaft zu machen.“

Er würdigte Vail soviele Blicke, als Wörter, die über ihn gefallen sind. Jedenfalls wendete sich Rinson wieder Samira zu.

„Wie gesagt, ich würde gerne beim Training dabeisein.“

Endlich wendete er sich Vail zu. Mit strafendem Blick ging er langsam ein paar Schritte auf den jungen Mann zu, nahm ihn ein paar Schitte von den anderen Weg, und flüsterte ihm zu:

„Vail, sowas wie dich nennt man in Zabraki Krer'Plar. Ich wüsste nicht, was bei meinem Gespräch mit Samira so witzig war. Wenn du ein Problem mit mir hast, kannst du es mir auch gerne persönlich sagen!“

Rinson trat wieder in die große Megne. Stille herrschte. Rinson kannte keinen so richtig.
Nur die Namen mancher. Nur der Namen des Botheners fehlte ihm noch. Der Zabrak kratzte sich die Stirn, wobei er sich wieder an seinen Hörnern stach.



[Lianna - Jedibasis - Trainingsraum] • Rinson • Samira • Vail • Rork • Naku • Matthew • Summer
 
Zuletzt bearbeitet:
[Lianna - Lianna City - Jedibasis - Vorplatz] Visas mit Satrek, Angelique und Beka

Anscheinend hatten die zwei Altbekannten viel Gesprächsstoff nachzuholen. Satrek schien Beka ja regelrecht auszuquetschen. Visas hielt es daher für besser sich im Hintergrund aufzuhalten und den beiden einfach nur zu folgen. Der Jedirat schien seine Drohungen ernst zu meinen. Nachdem sie die Eingangshalle durchschritten hatten, fanden sie sich auch kurzerhand auf dem Vorplatz mit einigen geparkten Speedern. Der dunkelhäutige Jedi und die blonde Padawan redeten immer noch, worüber - keine Ahnung. Die Miraluka hatte nicht hingehört, zwar zwischendurch immer mal wieder ein Wörtchen aufgeschnappt, aber ihr fehlte der Zusammenhang. Es ging glaubte sie um die Fähigkeiten der wiederaufgetauchten Padawan. Sie schien irgendwie auszuweichen. Naja für die blinde Padawan waren die Zusammenhänge noch immer nicht ganz klar und so war es deutlich schwerer die Gespräche zwischen den beiden zu interpretieren. Womöglich war es eine Art Geheimsprache und Visas zuckte mit den Schultern.

Nachdem das Gespräch scheinbar beendet beäugte Satrek einen der Speeder, der groß genug schien, um eine Familie mit 12 Kindern darin unterzubringen. Gut das war vielleicht etwas übertrieben, aber für den Jedirat und seine "drei Engel", war wohl genügend Platz. Schließlich machte er einen wieder mal so typischen Vorschlag für unser erstes Abenteuer. Wir sollten lernen die Galaxis zu retten vor achtlos weggeworfenen Dosen. Hätte Visas Augen gehabt, jetzt wäre der Zeitpunkt gewesen sie mal ausgiebig rollen zu lassen. Doch diese Idee wurde durch ein jähes Scheppern aus Richtung der Speeder unterbrochen. Der Krach ging von einem der Blumenkübel aus, gefolgt von einem weiteren mehr ironisch, als ernsthaft gemeinten Vorschlag, die Galaxis vor kaltblütigen Speederdieben zu bewahren. Naja auf jeden Fall versuchte sich der erfahrene Jedi daran, den Verursacher des Schadens und vermeintlichen Dieb zu stellen und lugte unter den Speedern hindurch. Der Rat gewährte dem Dieb, dass seine Strafe gnädiger ausfiele, wenn er sich stellte. Während dieser etwas lächerlich wirkenden Aktion stand Visas inmitten der anderen beiden Mädels. Beka links und Angelique rechts. Scheinbar eine Art Verteidigungstaktik, die wohl nicht benötigt wurde, nachdem die Person (Siva) hinter dem Speeder hervorkam.

Satrek fragte sie, was sie denn hier täte. In seiner Stimme vernahm die Miraluka einen leichten Hauch von Entsetzen und Erleichterung war auch dabei, glaubte sie. Kurz darauf stellte der dunkelhäutige Jedi die Unbekannte vor und nahm direkt vorweg, dass Beka und sie sich bereits kannten. Nun ja eine weiterer "Engel" für unseren "Charlie"... ähm Satrek.

"Hey, Siva.", begrüßte das blinde Mädchen die weibliche Zabrak,"Freut mich dich kennenzulernen. Ich bin Visas.", sie lächelte sie freundlich an, aber die beiden früheren Padawane von ihrem, mittlerweile schon dritten Meister, waren ihr direkt sympathsich.

"Nun, Meister Taphon? Sind noch weitere unerwartete Zwischenfälle zu erwarten? Weil dann sollten wir wirklich den Familien-Speeder nehmen.", versuchte sie ihren neuen Meister etwas zu necken, um diesen Part nicht wieder Angelique zu überlassen. Und hätte sie Augen, dann hätte sie ihm vermutlich zugezwinkert.


[Lianna - Lianna City - Jedibasis - Vorplatz] Visas mit Satrek, Angelique, Beka und Siva
 
[Lianna - Jedibasis - Flur] Summer mit Matthew

Matthew willigte in Summers Vorschlag ein und die beiden begaben sich in Richtung Trainingsraum. Samira hatte ihnen vor ihrer Erkundungstour gesagt, dass man sie dort antreffen könnte. Der junge Epicanthix schien den Weg zu kennen. Vielleicht war er schon einmal dort gewesen. Sie schlenderten auf jeden Fall dorthin und trafen die Miralanerin zusammen mit Vail und anderen Neuankömmlingen am Terminal. Die blasshäutige Jedi organisierte wohl wieder Unterkünfte und erklärte es gleichzeitig dem anderen Ritter. Bei den beiden Rittern stand Rork, den sie schon vor der Erkundungstour gesehen hatte und ein ziemlich großes blaues Wesen (Naku) und ein menschenähnlicher junger Mann mit kleinen Hörnern auf dem Kopf (Rinson). In dieser Galaxis gab es schon einige seltsame Wesen.

Matthew verkündete Vail sofort, dass er sich jetzt besser zurecht finde, was Summer von sich nicht behaupten konnte, nun ja vielleicht besser als zuvor, aber halt noch nicht gut genug. Das verstörte Mädchen hingegen begrüßte Samira, indem sie die Jedi umarmte. Vail übernahm kurzerhand die allgemeine Vorstellungsrunde und dann trotteten alle der Miralanerin in den Trainingsraum nach, wo Antillis geduldig wartete.

Im Hineingehen klopfte der blonde Ritter dem jungen Epicanthix freundschaftlich auf die Schulter. Doch hatte Matthew wohl grausame Schmerzen dabei. Er sank auf die Knie und japste nach Luft. Er begann zu zittern und über sein schmerzverzogenes Gesicht kullerten Tränen. Er flehte, dass er aufhören sollte. Es tat ihm schrecklich weh. Das verstörte Mädchen, das Gewalt verabscheute stellte sich schützend zwischen Matthew und Vail, wohlwissend, dass Vail ihm keine Schmerzen zufügen wollte. Sie kniete sich hinunter zu Matthew und versuchte ihn zu trösten, wollte ihn aber nicht berühren, um noch mehr Schmerzen zu verursachen.


"Matthew, nimm meine Hand. Der Schmerz lässt irgendwann nach.",, versuchte sie ihm Hoffnungen zu machen, obwohl sie nicht wusste, ob der Schmerz nachlassen würde, schließlich empfand sie bis heute den Schmerz einer schon jahrelang zurückliegenden Greueltat. Wahrscheinlich würde der Schmerz niemals nachlassen und sie ewig in ihren Alpträumen verfolgen.

[Lianna - Jedibasis - Trainingsraum] Summer mit Samira, Vail, Matthew, Antillis, Rork, Naku und Rinson
 
[Lianna - Jedibasis - Trainingsraum] • Rinson • Samira • Rork • Vail • Naku • Matthew • Summer

Rinson höhrte die ermutigungen von Samira auf jedes Wort, jede Silbe und jeden Buchstaben mit. Es war schön für ihn zu wissen, dass jemand sich für ihn intressiert. Jahrelang hatte er keine Bezugsperson, weder auf Iridonia als auch auf Ryloth.
Es war eichfach schön für ihn, Freunde gefunden zu haben. Also war es ja auch ehrensache, mitzukommen, in den Trainingsraum. An der Tür sah er an Vail vorbei.

Der Trainingsraum sah nicht besonders schöner aus, als alle anderen. Die dicken Metallwände waren abgenutzt und teilweise rostig, genau wie die Metallrohre an der Decke.
Eine einzelne Glühbirne baumelte von der Decke. Der junge Zabrak war sich sicher, das für Nakus Kopf akute Verletzungsgefahr bestand. Er müsste sich auf jeden fall klein machen.


„Sehr einladend hier ...“, murmelte Rinson vor sich hin, und dachte sich, dass diese Aussage alle Anderen nur bestätigen konnten.
Doch wie es schon in vielen Fällen seien musste, konnte er sich nur daran gewöhnen.

Ein menschliches Geräusch machte Rinson aufmerksam. Es war Matthew, der auf dem Boden kniete, und heulte. Der Zabrak sah ihn mitfühlend an, danch gab ihm Vail ein verchtendes und wütendes Gesicht.



[Lianna - Jedibasis - Trainingsraum] • Rinson • Samira • Vail • Matthew • Summer • Naku • Rork
 
Zuletzt bearbeitet:
[Lianna - Lianna City - Jedibasis - Vorplatz] Visas mit Satrek, Angelique, Beka und Siva

Eigentlich hätte der jungen Zabrak völlig klar sein müssen, dass sie, wen sie überhaupt auf einen Jedi treffen würde, es ausgerechnet Satrek sein musste.
Siva hatte nicht nur Talent dafür in Fettnäpfchen zu springen sondern auch in ihr Unglück zu rennen.
Und das alles nur weil sie sich so konzentriert hatte darauf zu achten ihren Geist abzuschirmen und unentdeckt zu bleiben. Wenigstens, so blieb vielleicht doch noch ein kleines Lob für sie selbst, war sie erst aufgefallen, nachdem sie den Blumenkübel umgeworfen hatte.

Satrek sah zwar nicht besonders böse aus, aber auch nicht unbedingt sonderlich erfreut.
Jedenfalls seufzte der Jedi Rat und breitete die Arme aus. Ob das eine verzweifelte Geste war oder ob er Siva in die Arme schließen wollte, dass verstand die Zabrak nicht. Immerhin war sie kein Mensch und Menschen tickten ein bisschen anders als Zabrak.
Also blieb Siva stehen wo sie war und fühlte sich das erste Mal in ihrem Leben ein klein wenig fehl am Platz, als Satrek wissen wollte, was sie überhaupt hier machte, neben dem Diebstahl eines Speeders. Und der letzet Teil von dem, was er sagte klang auch ganz schön vorwurfsvoll. Ob ihr die Jedibasis nicht gefallen hätte.

Tz…

Ob ihr die Speeder nicht gefallen hätten.

Doppel Tz…

Nicht dass es der Fall gewesen wäre: Aber warum kam der Jedi rat denn nicht auf die Idee zu fragen, ob es vielleicht was mit ihm zu tun gehabt hatte?
Hatte es ja nicht. Wenn dann mit dem was passiert war. Und mit dem, was noch passieren sollte. Für Siva war der Angriff und die Zerstörung der alten Basis ein riesen Schock gewesen. Dass es in ihrer unmittelbaren Nähe zu so schlimmen Auseinandersetzungen kommen konnte, war zu viel für sie gewesen. Und als man dann noch um ihre Hilfe gebeten hatte, war das die ideale Möglichkeit zu flüchten.


„Ich wollte gar keinen Speeder klauen sondern einen leihen. Sind ja LEIHspeeder“, meinte Siva also dann um sich ein wenig zu verteidigen und um diese furchtbar gemeine Unterstellung nicht auf sich sitzen zu lassen
„Oh und bis die Jedi Basis kaputt gemacht wurde, hat sie mir gefallen. Danach nicht mehr. Und wenn Speeder hässlich sind, dann ja wohl die hier. Genauso wie diese komische Blume da“, erklärte Siva weiter und deutete mit einem Grinsen, das man wohl als frech bezeichnen konnte, auf den Speeder und die Pflanze, die wohl in den nächsten paar Sekunden das Zeitliche segnen würde. Was ihr völlig recht geschah, dem verräterischen Ding das sie irgendwie hätte vor dem Kübel warnen können….
„Na ja. Und was ich hier mache? Meine… Mitflieggelegenheit hat mich wohl hier vergessen. Aus Versehen. Aber die kommen vielleicht noch. Weil… also die kommen sicher noch.“


Ja, deswegen wolltest du auch einen Speeder…

Zum Glück stellte sich dann Visas vor und begrüßte die Zabrak.

„Freut mich auch, meinen Namen hat Meister Taphon ja jetzt schon vorgestellt.“, lächelte Siva dann die Mirakula an und schenkte auch Beka nochmal ein größeres Lächeln. Wenisgtens sie schien sich ein bischen zu freuen. ALs Visas Satrek dann fragte, ob noch weitere unerwartete Zwischenfälle zu erwarten waren, mussten Siva leise lachen.
Noch so ein unerwarteter Zwischenfall und Satrek musste auf die Krankenstation. Oder gleich in die Irrenanstalt


[Lianna - Lianna City - Jedibasis - Vorplatz] Visas mit Satrek, Angelique, Beka und Siva
 
Lianna- Lianna City - Jedi-Basis - Vor dem Trainingsraum- Nork, Rork, Ikarr, Ly'fe, 4O-77, Samira, Mathew, Summer, Rinson und Vail



Vail war überrascht, als Matthew, nachdem Vail ihm freundschaftlich auf den Rücken geklopft hatte, in die Knie sackte und ihm ein schmerzvolles Stöhnen über die Lippen kam.
Vail spürte, wie der Junge förmlich um seine Selbstbeherrschung rang, um den Kampf doch verloren geben zu müssen.
Zwar schaffte er es, sich hinzuhocken, aber sein Gesicht spiegelte die pure Angst wieder.
Er flehte eine Person, die nur in seiner Erinnerung vorhanden war, förmlich an, ihm nicht mehr wehzutun.
Vail unterdrückte mit Mühe und Not einen Fluch, als Matthew dann doch wieder auf den Boden zurückplumpste und die Arme um seine Beine schlang.
Dabei versuchte er, niemanden anzuschauen.

Vail wollte sich gerade zu Matthew setzen, als er fühlte, wie eine Hand sich auf seinen Arm legte und ihn von der Gruppe wegzog. Rinson!
Im ersten Moment war er so verblüfft, daß er sich wegziehen ließ. Aber die Verblüffung hielt nur einen Augenblick an.
Die Erheiterung war bereits bei Matthews Zusammenbruch aus seinen Augen verschwunden, aber nun fixierte er den Zabrak mit frostigem Blick.



„Ich weiß, zwar nicht, was ein Krer'Plar sein soll, Rinson. Aber ich hoffe schwer für dich, daß es keine Beleidigung war.“


Im Gegensatz zu Rinson sprach Vail in normaler Lautstärke, daß auch die anderen seine Worte verstehen konnten.


„Ansonsten wirst du die Tugenden der Demut, des Nicht-Verurteilens und der Disziplin, die bei den Jedi die Grundlage aller Dinge sind, lernen, indem du in den nächsten Wochen deine scharfe Zunge an diversen Zutaten für die Mahlzeiten abschleifst.“


prophezeite er Rinson.


„Im Gegensatz zu dir, wissen wir uns durchwegs zu benehmen. Und wenn ich es erheiternd finde, wenn jemand, der einem kopflosen Huhn gleich durch die Basis rennt, andere zur Ruhe gemahnt, so ist das meine Sache. Die Jedi maßen es sich nicht an, die Gedanken und Gefühle anderer zu bestimmen.“


Vail blickte Rinson streng an.


„Und entgegen deiner Sorge, weiß sich Samira durchwegs zu benehmen. Wenn du ihr die Möglichkeit eingeräumt hättest, antworten zu können, dann hätte Samira auch die Chance gehabt, ihre Freunde vorzustellen.“


wies er den Zabrak zurecht


„Und wenn du noch einmal wagst, mich von meinen Aufgaben wegzuführen, dann werden wir beide ein Gespräch führen, daß für uns beide nicht sehr angenehm werden wird.“


Bei diesen Worten entfernte Vail die Hand Rinsons von seinem Arm und blickte kurz zu Samira, die dem Gespräch ebenfalls folgte. Es war eine Seltenheit, daß die Meister sich den Padawanen gegenüber so deutlicher Worte bedienten.


„Ich habe kein Problem mit dir, sondern mit deinem absolut ungehobelten Verhalten. Gewöhn es dir besser gestern als heute ab, sonst wirst du bei den Jedi wenig Erfüllung finden. Und die Verachtung und die Wut in deiner Miene kannst du dir ebenfalls sparen.“


Vail hatte ruhig, aber bestimmt gesprochen.


„Du kannst nun Samira zu den Übungen begleiten. Ich habe mich um wichtigere Dinge zu kümmern als um dein aufgeblasenes Ego.“


Mit diesen Worten ließ Vail Rinson stehen und ging zurück zu Matthew, auf den er sich nun konzentrieren mußte. Dabei ließ er das unerfreuliche Gespräch mit Rinson aus seinen Gedanken verschwinden.
Neben Matthew hatte sich Summer hingekniet und sich damit zwischen Vail und Matthew gestellt, um diesen Schutz zu bieten.

Für jeden Außenstehenden mußte diese Situation wirken wie eine Versammlung von einem Haufen Irrer.
Aber Vail schmerzte dagegen der Gedanke, was diese beiden noch so jungen Gestalten vor ihm schon alles erlebt haben mußten.
Er blickte Summer freundlich an.



„Matthew kann sich sehr glücklich schätzen, eine so tapfere Freundin gefunden zu haben.“


Dabei sah Vail in Summers Augen ebenfalls sehr viel Schmerz.
Er gab Samira mit einem Blick zu verstehen, daß er sich um Summer und Matthew kümmern würde. Und bat sie mit diesem Blick auch, ihm diesen klugscheißenden Padawan- Anwärter aus den Augen zu schaffen.
Und so gingen dann auch alle, außer Matthew, Summer und Vail in den Trainingsraum.
Das Trio blieb alleine zurück.



„Nun, ihr beide. Wie es aussieht, bin ich für den diplomatischen Zwischenfall verantwortlich, und nicht wie befürchtet ihr.“


begann er leise seufzend und zwinkerte Summer zu und setzte sich auf den Boden. Auch um dem Mädchen zu verstehen zu geben, daß von ihm keine Gefahr ausging. Auch wenn ihr Verstand es wußte, so schienen ihr ihre Erfahrungen etwas anderes einzuflüstern.


„Ihr habt schon vieles erlebt, was ihr eigentlich nicht erleben hättet sollen, nicht wahr? Trotz euer Jugend habt ihr einen Ausdruck in euren Augen, der eigentlich dort nicht zu suchen hat.“


Es war seine Pflicht, in Erfahrung zu bringen, was den Beiden in ihrer Vergangenheit widerfahren war. Es war wichtig, denn davon konnte im Zweifelsfall das Überleben in einer brenzligen Situation abhängen.
Hier in der Basis war ein Zusammenbruch ungefährlich. Aber es gab Situationen, in denen man absolut konzentriert sein mußte.



„Wißt ihr beiden, Mut ist nicht die Abwesenheit der Angst, sondern die Erkenntnis, daß es etwas gibt, das wichtiger ist als die Angst.“


erklärte er behutsam.


„Ihr müßt euch nicht schämen und denken, daß ihr nicht mutig seid. Mut äußert sich bei jedem auf andere Weise. Zum Beispiel war es sehr mutig, hierhin zu kommen, Matthew. Vor allem war es mutig, weil du dafür sehr viel zurücklassen mußtest. Ich habe schon viele Große, erwachsene gestandene Leute, vor einer solchen Entweder- oder- Entscheidung zurückschrecken sehen. Sie konnten und wollten diese Entscheidung nicht treffen.“


Auch wenn es allem widersprach, für das Vail stand und er war den Lehren der Jedi immer treu gewesen, aber Gewalt gegen Unschuldige, besonders gegen Kinder war ihm zutiefst zuwider. Manchmal ertappte er sich bei dem Wunsch, gewissen Leuten dafür den Hals umzudrehen.


„Und du, Summer, fürchtest Gewalt, nicht wahr? Aber trotz dieser Furcht hast du dich zwischen Matthew und mich gestellt. Auch das war mutig. Matthew bedurfte Schutz und hast ihm deinen Schutz zuteil werden lassen.“


lobte er das Mädchen.


„Ihr beide habt also Gewalt erlebt. Und nun ist die Frage, ob ihr beide noch mehr Mut habt und mir erzählt, was euch widerfahren ist. Ich weiß, daß es euch nicht leicht fallen wird, aber es ist wichtig. Wir müssen verstehen, was euch Angst bereitet. Auch wenn die Jedi die Hüter der Gerechtigkeit und des Friedens sind, so bleiben sie nicht von Kämpfen verschont. Ihr werdet Gewalt erleben, so sehr wir uns auch Mühe geben, euch diese Erfahrungen zu ersparen. Aber es wird uns nicht immer gelingen und ihr werdet euch mit euren schlimmsten Alpträumen konfrontiert sehen.“


Vail wußte nicht, ob seine Worte die beiden erreichen würden. Sie waren so verdammt jung und sie sollten von solchen Erfahrungen eigentlich verschont geblieben worden sein. Aber manchmal blieben solche Erfahrungen nicht aus.


Lianna- Lianna City - Jedi-Basis– Flur - Mathew, Summer und Vail


[OP: So Chaos beseitigt. Ihr seid alle im Trainingsraum bis auf Matthew, Summer und Vail, die im Flur geblieben sind [OP]
 
Zuletzt bearbeitet:
Lianna- Lianna City - Jedi-Basis– Flur - Mathew, Summer und Vail

Matthew wippte vor und zurück. Er erinnerte sich wie er unter Peitschenhiebe bis 20 hatte zählen müssen und sich mehr wie einmal verzählt hatte. Er erinnerte sich an die öffentliche Demütigung die ihm zu teil wurde. Daran was er dafür bezahlt hatte seinem Vater zu sagen der er Jedi werden wollte. Das sein Vater ihm zur stärke erziehen wollte. Das stärke nur funktionierte wenn keine Emotionen mehr zeigte. Er bemerkte auch Summer wie sie ihn beschützen wollte. Sanft drückte er ihre Hand. Das Zittern ließ nach. Die Angst eines der Monster die sich in seinem inneren verbarg wurde zurück getrieben. Sein Planet und seine Kindheit war die Hölle gewesen und doch liebte er seine Eltern. Das war Wahnsinn. Wahnsinn weil er wusste das sie ihn ohne Grund töten würden. Er war ein Heimatloser. Matthew fragte sich ob er in seiner Kindheit schon gestorben war. Der teil von ihm, der teil eines Kindes der immer neugierig war. Dieser Teil war vielleicht schon Tod. Er schüttelte leicht den Kopf und blickte noch einen Moment zu Summer.

" Danke"

brachte er hervor. Es klang nicht so schwach wie er sich fühlte. Der Schmerz würde nachlassen. Sein Vater würde ihm im besten Fall nie wieder etwas tun können. Matthew sah zu Vail.

"ich war nicht Mutig ich glaube ich hatte keine bessere Wahl. Ein Teil von mir ist auf dieser Welt gestorben. Ein anderer Teil war so verängstigt das er sich nie gegen seinen eigenen Vater erhoben hätte."

Matthew hievte sich selbst auf die Beine. Er war schwach auf den Beinen. Das wusste er. Dennoch musste er Matthew zeigen was ihm passiert war. Er konnte es vielleicht nicht erklären, doch manchmal sagten Bilder mehr als tausend Worte. Vorsichtig zog er sich einfach sein Oberteil aus und zeigte Matthew seinen Rücken. Er war übersät mit blauen Flecken und auch zwei Narben zogen sich über den Rücken.

" Das hat mein Vater getan als er hörte das ich den Planeten verlassen wollte, als ich aussprach das ich ein Jedi werden wollte"

Erklärte Matthew ruhig und sah leicht zu Boden. Das war nicht richtig. Nichts von dem. Eltern sollten ihren Kindern solche Dinge nicht antun. Er setzte sich einfach wieder auf den Boden und griff vorsichtig nach Summers Hand.

" Und trotz dieser Schläge und der Gewalt die mein Vater mir zukommen lies. Er ist mein Vater ich liebe ihn das kann doch nicht richtig sein"

Eine Träne bahnte sich ihren Weg über Matthews Wange als er in Vails Augen sah. Er hatte Angst.

" Was wenn er hier her kommt um mich zurück zu holen. Ich will nicht mehr zurück. Nie mehr.

Fügte er leise hinzu. Sein Vater hatte ein Raumschiff. Er traute diesem durchaus zu das dieser irgendwann im Orden stand um seinen Sohn nachhause zu schleifen. So war sein Vater nunmal. Marrhew war sich sicher das dies
er ihm nie geliebt hatte. Wäre da Liebe gewesen hätte dieser ihn wohl kaum geschlagen.


Lianna- Lianna City - Jedi-Basis– Flur - Mathew, Summer und Vail
 
Lianna - Jedibasis - Vorplatz/Speederparkplatz - Angelique, Visas, Siva, Satrek, Beka

Bei Visas' Frage nach weiteren Zwischenfällen stellten sich Bekas Nackenhaare auf. Nach den Erfahrungen aus der Vergangenheit konnte man diese Frage eigentlich mit JA beantworten, was wiederum bedeutete, dass eine Beschleunigung des Vorhabens angebracht wäre - so lange man noch dazu in der Lage war.

"Ich sehe da jetzt kein wirkliches Problem, denn laut rechtlicher Definition ist LEIHEN grundsätzlich unentgeltlich, sonst müsste es ja MIETEN heißen. Und wenn ohnehin die Absicht bestand, den zu nutzenden Gegenstand wieder an seinen Ausgangspunkt zurückzubringen, ist der Vorwurf einer Straftat unhaltbar",

platzte es aus Beka heraus. Sie machte ein wichtiges Gesicht. Und hätte sich im nächsten Augenblick am liebsten unter dem Kopfsteinpflaster versteckt. Heiliger Strohsack. Hatte sie gerade versucht, ihrem Meister einen Vortrag zu halten ???? Autsch...

"Stecken die Schlüssel oder müssen wir den kurzschließen?"

wandte sie sich hastig an Siva, um von sich abzulenken. Das war natürlich glatt die falsche Strategie, aber wie immer fiel Beka in solchen Situationen nichts Passenderes dazu ein.

Lianna - Jedibasis - Vorplatz/Speederparkplatz - Angelique, Visas, Siva, Satrek, Beka

[op] Charlie... LOL ! [/op]
 
[Lianna - Jedibasis - Trainingsraum] • Rinson • Samira • Rork • Naku • Antillis


Nach dieser langen Predigt waren alle außer Vail, Matthew und Summer im Trainingsraum. Rinson sah noch ein Weilchen auf die Tür. Nicht weil er auf Vail wartete, nein, Rinson konnte sich nicht bewegen.
Er hatte keine Kraft mehr. Etwas durchdrang seinen Körper. Er kannte das Gefühl.
Es war eine Mischung aus Wut und Furcht. Diese Emotion, Rinson wusste wo er es schonmal fühlte, nur, wusste er es eben auch nicht. Die Glühbirne wibrierte, und flackerte.
Einzelne Funken sprangen in dem Glas herrum, es ging aus, und war danach plötzlich heller denje.
Mit einem mal schoss es ihn wieder in den Kopf. Rinson war kein neunzehnjährige Zabrak mehr, er war ein Kind in einer Mine, anstatt in der Jedibasis, die explodierte. Dann war er wieder auf Lianna.
Das Gefühl kannte er schon als Sklave, als Arbeiter der Mine. Die Wachen hatten genauso mit ihm geredet, wie Vail es tat. Alles kam wieder hoch, doch der Zabrak musste das Gefühl zurückhalten! Er wollte nicht, dass alle Jedi das selbe Schicksal ereilt, wie es einst den Minenarbeitern auf Ryloth zuging. Ein fataler Fehler.

Seine ursprünglich braue Hautfarbe verblasste zu einem matten Ton. Er wurde Müde, nein, er war nicht ,müde, müde fühlt sich anders an. Rinson war schwach.
Das atmen viel ihm schwer. Alles was er hörte, es schallte praktisch in seinen Ohren. Seine Gelenke schmertzten. Alles war verschwommen. Der schmerzerfüllte Zabrak sah zu den anderen Jedi.


"Samira! Naku!"

konnte er noch hinaus keuchen.

"Ihr müsst ... Ihr müsst mir ..."

Es ging nicht mehr. Er hatte keine Kraft. Rinson konnte sich nicht auf den Beinen hallten. Er viel. Seine Augen waren geschlossen. Er atmete nurnoch einmal pro Minute, bewegnete sich aber nichtmehr.


[Lianna - Jedibasis - Trainingsraum] • Rinson • Samira • Naku • Rork • Antilis
 
Lianna- Lianna City - Jedi-Basis - Vor dem Trainingsraum- Naku, Rork, Matthew, Summer, Rinson, Vail und Samira

Äußerlich ruhig verfolgte Samira das kurze Zwiegespräch von Rinson und Vail. Einerseits musste sie dem menschlichen Jedi-Ritter recht geben. Es war nicht gerade die feine Art gewesen wie der Zabrak sich ihnen gegenüber verhalten hatte. Andererseits war die Mirialan vermutlich zu weichherzig, um ihn derart deutlich auf seine Verfehlungen hinzuweisen. Es war jedenfalls offensichtlich, dass nun der Vail zum Vorschein kam, der längere Zeit mit dem Militär zusammengearbeitet hatte. Dort war so ein Umgangston wohl üblich, mutmaßte die junge Frau. Aber sie war dem Menschen dankbar, sonst hätte sie sich selber eine Art und Weise ausdenken müssen wie sie Rinson darauf hätte hinweisen können. Aber so etwas lag ihr nicht, Samira war lieber eine Freundin denn jemand, der andere mit strengem Tonfall maßregelte. Allerdings hatte ihr bereits ihr Meister mitgeteilt, dass sie nicht immer nur das freundliche, hilfreiche Wesen sein konnte. Manchmal war es einfach nötig andere Seiten aufzuziehen, was sie wohl auch erst noch im Laufe der Zeit lernen musste. Lernen von erfahreneren Jedi wie Vail, weshalb sie ihm auch dankbar war, dass er ihr diesmal geholfen hatte. Das versöhnte sie dafür, dass er sie bei der Quartiervergabe um Hilfe gebeten hatte. Mit einem lächelnden Kopfnicken bedankte sie sich bei ihm stillschweigend.

Summers Begrüßung war für Samira ebenfalls erfreulich. Das alderaanische Mädchen umarmte sie freudig, was die Mirialan gerne erwiderte. Die Jedi-Ritterin war froh, dass es Summer gelungen war in so kurzer Zeit eine freundschaftliche Beziehung zu Matthew aufzubauen, der ebenfalls seine eigenen Probleme zu haben schien. Allerdings verstand Samira den Blick des älteren Jedi-Ritters, dass er sich um die beiden kümmern wollte, wodurch sie mit den anderen Padawananwärtern mit einem ersten Training beginnen konnte.


In Ordnung, dann kommt.

Sagte sie und ging zurück in den Trainingsraum, wo immer noch Ly'fe, Ikarr und 4O waren. Auch Antillis wartete noch auf sie auf der Matte sitzend. Samira konnte mit ihren scharfen Ohren die gemurmelten Worte von Rinson gut verstehen, dass er den Raum nicht sonderlich beeindruckend fand. Das war er auch nicht. Die ganze Basis hier war das nicht.

Ich weiß. Aber es ist sicher hier für Jedi. Im Vergleich zu der letzten Basis ist das ein großer Fortschritt.

Erklärte sie den Padawananwärtern. Sie hatten ja keine Ahnung wie Ossus gewesen war!

Der Kel Dor hier heißt übrigens Antillis-Jinzo. Er ist schon längere Zeit Padawan und wartet auf seinen Meister. Er wird ebenfalls mittrainieren, sofern ihm nicht zu langweilig wird.

Zog sie Antillis auf. Aber das würde bestimmt kein Problem werden, dessen war sich Samira sicher. Die Blassgelbhäutige wollte die anderen neuen Jedi gerade einladen sich zu dem Kel Dor auf die Matte zu setzen und überlegte schon wie sie am Besten beginnen konnte als Rinson plötzlich ihren Namen und den des Heldoraners rief und danach noch ein paar Worte stammelte. Irritiert riss sie sich von ihren Überlegungen los und sah wie der Zabrak in sich zusammensank. Zum Glück war der Boden im Trainingsraum weich. Bestürzt ging sie neben Rinson in die Hocke. Er hatte die Augen geschlossen und er wirkte im Vergleich zu vorher... blass.

Rinson? Was ist los? Bist du krank? Brauchst du irgendein Medikament?

Unschlüssig sah Samira sich im Raum um. Es hatte doch niemand Rinson etwas getan. Es war kein potentieller Angreifer in Sicht. Auch Vail würde einen Padawan bestimmt nicht so mit der Macht angreifen. Außerdem hatte der Jedi-Ritter ja alles gesagt was er hatte sagen wollen.

Naku, hast du ein Komm? Lass dich mit der Krankenstation verbinden. Dort müsste ein Medidroide sein, der sich mit Zabrak auskennt. Mit etwas Glück hat vielleicht sogar einer der Jediheiler gerade Dienst. Aber wir können ihn hier nicht einfach so liegen lassen.

Dann betrachtete die Mirialan den Jungen nochmal. Er wirkte als hätte ihm jemand das Stromkabel rausgezogen. Was konnte das sein? Konnte er vielleicht so zart besaitet sein, dass Vails Worte ihn derart mitgenommen und ihn sprichwörtlich umgeworfen hatten?

Lianna- Lianna City - Jedi-Basis - Im Trainingsraum- Ly'fe, Ikarr, 4O-77, Naku, Rork, Rinson und Samira
 
[Lianna - Jedibasis - Trainingsraum] • Rinson • Samira • Naku • Rork • Atillis

Der junge Zabrak lag deutlich schmerzerfüllt auf dem Boden. Er konnte nicht mehr. Eine Weile lag Rinson scheinbar leblos auf dem Boden, bis sich plötzlich seine spizen Fingernägel bewegten, und auch seine Augen öffneten sich einen Spalt. Er sah Samira.

„Ich wusste, es war kein Fehler“

konnte er gerade sagen.

„Ich hatte auf jeden fall das richtige getan.“

Rinson bekam auch seine Farbe wieder. Er versuchte aufzustehen. Der Zabrak hatte zwar immernoch Schmerzen, die konnte er aber aushalten. Er hielt rieb sich mit den Händen das Gesicht.
Rinson ließ sich auf die Bank an der Wand fallen. Er atmete noch einmal tief durch.


„Überall außer hier hätte ich das Gefühl erwartet. Das hat mich so umgehauen. Das Menschen so anders seien können wie Zabrak oder Twi'eks oder viele andere Spezies. Das hätte ich nie erwartet. Aber am besten sollte ich euch es alles mal erklären. Ich hatte euch doch schon von der Explusion der Mine erzählt. Genau das gleiche Gefühlhatte ich bei Vail auch, also habe ich versucht meine Gefühle zu unterdrücken. Das hat mich zu sehr beansprucht.
Ich weis, ich habe einen groben Ton gegen einen Jedi Ritten angelegt, aber er hat sich über mein Schicksal und meine Familie lustig gemacht für einen Zabrak ist es das schlimmste, wenn jemand seine Familie verachtet.“


Rinson war deutlich schwach, aber er hatte wieder an Kraft gewonnen.

„Ich barauche ertsmal ein Glas Wasser.“


[Lianna - Jedibasis - Trainingsraum] • Rinson • Samira • Naku • Rork • Antillis
 
Lianna- Lianna City - Jedi-Basis - Im Trainingsraum- Ly'fe, Ikarr, 4O-77, Naku, Rork, Rinson und Samira

Es dauerte ein paar Momente bis sich der Zabrak wieder bewegte, wodurch Samira sich sogleich schon etwas erleichtert fühlte. Aber ihr Schreck war verständlich, denn wenn plötzlich jemand vor ihren Augen zusammenbrach und sich nicht mehr rührte, dann war schon im Bereich des Möglichen, dass man mit dem Schlimmsten rechnen muss. Besonders, wenn man die Person erst vor fünf Minuten kennengelernt hatte. Als sich seine Augen einen Spalt öffneten und die Farbe wieder ins Gesicht von Rinson zurückkehrte seufzte die Jedi-Ritterin unwillkürlich laut auf.

Du hast mir einen gehörigen Schreck eingejagt, Rinson. Weißt du das?

Die Mirialan half ihm beim Aufstehen, so dass er sich auf eine hölzerne Bank an der Wand des Trainingsraumes setzen konnte. Auf seine erklärende Worte hin konnte sie trotzdem nur mit dem Kopf schütteln, während sie sich neben ihn setzte.

Ich kann mir schon denken, dass dir Vails Worte nicht gefallen haben. Aber du warst auch nicht gerade besonders freundlich und er war bis vor kurzem noch beim Militär. Dort wird wesentlich stärker auf Disziplin und Verhalten geachtet als hier, besonders bei den jungen Padawananwärtern. Aber ich rate dir trotzdem dich zukünftig höflich zu verhalten, besonders gegenüber erfahreneren Jedi. So willst du doch schließlich auch behandelt werden, oderß

Für einen Moment schwieg die blassgelbhäutige Frau dann.

Allerdings denke ich nicht, dass Vail sich über dein Schicksal oder deine Familie lustig machen wollte. Das war vermutlich lediglich eine Reaktion auf deine eigenen Worte.

Beschwichtigte sie den jungen Zabrak.

Aber eines ist mir noch nicht klar. Hat dich das so mitgenommen, dass du zusammengebrochen bist oder brauchst du eine medizinische Behandlung? Oder sind bei deiner Spezies die Gefühlsausbrüche so heftig, dass dir deren Kontrolle so schwer fällt?

Fragte sie Rinson neugierig.

Oder hat das primär mit deinen vorherigen Erlebnissen zu tun? So oder so, es ist denke ich gut, dass du zu den Jedi gekommen bist. Hier kannst du lernen deine Gefühle zu kontrollieren, damit du dein besonderes Talent zur Machtnutzung bewusst einsetzen kannst und dir so etwas nicht mehr passiert.

Dann sah Samira zu den drei neuen Padawanen, Naku, Rork und Rinson.

Das werdet ihr hier alle lernen, auch wenn die Ausbildung natürlich nicht leicht ist und für sie viel Ausdauer und Training, genauso wie mentale Disziplin nötig ist. Ihr habt bestimmt auch schon alle von der Macht gehört, die uns Jedi, aber auch den Sith ihre Stärke gibt. Es ist ein Energiefeld, dass von allen Lebewesen erzeugt wird und die Galaxis umfängt wie Wasser ein Stück Stoff. Alles klar soweit?

Dabei sah die Mirialan den Bothan, den Zabrak und den Heldoraner der Reihe nach eindringlich an, bevor sie weitersprach.

Habt ihr die Macht bewusst schon gespürt? Also ich meine die Macht selbst, nicht solche unwillkürlichen Ausbrüche wie sie Rinson wohl schon erlebt hat. Schließt dazu bitte die Augen. Dann denkt an nichts Bestimmtes, sondern stellt euch vor wie euch die Macht umfängt, wie sie euch durchdringt, wie sie euch mit allen Wesen und allen Dingen hier im Raum verbindet, selbst dem Droiden, dem Boden oder der Bank. Spürt ihr etwas, was über eure normalen Sinne hinausgeht? Dann habt ihr das erste Mal wirklich die Macht gefühlt. Manche beschreiben es auch so, als hätten sie ihre Umgebung durch die Macht schon fast gesehen, aber jeder empfindet das ein bisschen anders. Also wisst ihr, was ich meine?

Fragte die Mirialan in die kleine Runde der neuen Padawananwärter und hoffte, dass zumindest einem von ihnen die Übung aufs erste Mal gelang. Antillis kannte das ja alles schon, also konnte er diese erste Übung einfach abwarten. Der Kel Dor würde sich später noch mehr einbringen können.

Lianna- Lianna City - Jedi-Basis - Im Trainingsraum- Ly'fe, Ikarr, 4O-77, Naku, Rork, Rinson und Samira
 
Lianna - Jedibasis - Gänge vor dem Trainingsraum - Eowyn, Joras

Joras spürte die sanfte Berührung von Seiten Eowyns an seinem Arm und dies lies ihn reflexartig zusammenzucken. Schon immer hatte er auf Berührungen etwas schreckhaft reagiert und in gewisser Weiße war dies ja auch ein Schutzreflex. Natürlich fühlte der blinde Junge auch seine Umgebung etwas anders, als sehende Lebewesen es taten. Sein Körper hatte sich an seine Behinderung angepasst und erkannt, dass diese Blindheit ausgleichbar war. Das Wichtigste war jedoch, dass Joras so leben konnte, wie es ihm möglich war. Eowyn führte ihn dann auf die Gänge hinaus und Joras bemerkte recht schnell den sich veränderten Klang des Auftretens. Oft konnte er dadurch auch erkennen, dass ein Raumwechsel vollführt wurde und manchmal war es ihm sogar in der Vergangenheit möglich gewesen, manche Klänge mit bestimmten Räumen zu verbinden. Dies war durchaus eine interessante Fähigkeit, welche blinde Menschen zum Teil verband und sie auch einzigartig machte.

Eowyn wollte dann auch einiges über ihn erfahren, nur was sollte er nun genau antworten. Der blinde Junge beschloss zunächst einmal, auf die Frage mit der Familie einzugehen, vielleicht würden sich weitere Gespräche von sich aus klären. Und doch klang diese Frage, ob er Familie hatte, doch etwas merkwürdig.

Ja, ich habe eine Fammilie, welche allerdings in Knechtschaft lebt...

antwortete der blinde Junge leise und lies nun etwas traurig den Kopf hängen. Ein leichter Schmerz machte sich ihn ihm breit und hüllte seine Seele ein. Und er wurde stärker, Joras vermisste seine Eltern ein wenig. Immer waren sie bei ihm gewesen, immer und immer wieder. Der Junge blieb kurz stehen und seufzte.

...Und ich vermisse sie so sehr, ich wünschte, sie wären hier. Ich meine, sie waren immer für mich da, und.....

Traurig brach der Junge seinen letzten Satz ab und zog es lieber vor zu schweigen. Nur widerwillig wollte er Eowyn damit jetzt belästigen und vielleicht wollte sie eher mehr über Joras erfahren.

Hmm..ich bin erst seit einer Nacht hier. Talon, ein Freund meiner Familie, brachte mich hierher. Er ist allerdings schon wieder abgereist, da er noch einen Auftrag zu erledigen hatte.


Etwas zögernd begann er nun wieder damit, langsam weiterzugehen und er fühlte immernoch Eowyns Hand an seinem Arm. Etwas drank in seine Nase, ein süßlicher, aber keineswegs ungenehmer Geruch konnte er auf den Gängen wahrnehmen und doch war dieser nur sehr schwach. Eowyn hatte laut ihrer Aussage die Orientierung verloren.

Hmm, wir müssten...

Joras
hob seinen Kopf an und begann leise hörbar zu schnuppern. Der Geruch brach nicht ab, im Gegenteil er wurde etwas stärker...

...in der Nähe der Kantine sein. Ich kann den Geruch von Essen wahrnehmen.

antwortete der Junge nachdenklich und drehte den Kopf ein wenig in die Richtung, in welcher er Eowyn vermutete.

Lianna - Jedibasis - Gänge vor dem Trainingsraum - Eowyn, Joras
 
Lianna- Lianna City - Jedi-Basis– Flur - Mathew, Summer und Vail



Vail ahnte, daß die Wunden auf Matthews und auch Summers Seele sehr viel Zeit brauchen würden, um zu heilen. Oder vielleicht würde es für diese Wunden keine Heilung geben.
Aber Narben würden diese Wunden zurücklassen. Man trug immer Narben davon. Manche waren oberflächlich, andere dagegen sehr tief.

Aber das nächste Problem, was Vail schon hatte kommen sehen, bekam er auch direkt präsentiert. Das Selbstvertrauen litt immens, wenn jemand eine solche Behandlung zuteil wurde.
Und Matthew bezweifelte, daß er Mut gezeigt hatte.



„Du hattest keine andere Wahl, Matthew? Du wolltest Jedi werden. auch wenn das mehr als unüblich war. Und dieser Wunsch hat dir sehr viel Leid beschert. Aber du hast daran festgehalten. An seinen Träumen und Wünschen festzuhalten, obwohl dadurch einem sehr viele Widrigkeiten widerfahren, ist Mut.“


erklärte Vail behutsam.
Als Matthew dann aufstand und sein Oberteil auszog und den Blick auf seinen geschundenen Rücken preisgab.
Vail unterdrückte abermals einen deftigen Fluch. Allerdings verspürte er den dringenden Wunsch, Matthews Vater dazu mehr als deutlich paar Takte zu sagen. Die Peitschenstriemen waren unverkennbar sichtbar. Prügel waren schon entsetzlich, aber die Demütigung, die man jemanden zufügte, wenn man ihn auspeitschte, war immens. Auch wenn man gewisse Dinge nicht verbieten konnte, aber auf die Erfindung von Peitschen und anderen ähnlichen Scheußlichkeiten konnte man mehr als gut verzichten.



„Manche Erwachsene verstehen nicht, daß man Kinder nicht für sich selbst großzieht, sondern dazu, daß sie später eine Tätigkeit ergreifen, die ihnen Freude bereitet und in der sie etwas zu leisten vermögen. Allerdings stellt sowas niemals eine Entschuldigung dar.“


Vail versuchte Matthew in die Augen zu blicken, aber dieser blickte zu Boden.
Doch kurz darauf, war Vail froh darüber, denn er runzelte leicht die Stirn. Eine Zusammenballung von Macht im Trainingsraum. Er nahm deutlich dabei Rinsons Präsenz wahr. Was hatte das denn wieder zu bedeuten?
Er mußte sich dringend nachher mit Samira darüber unterhalten. Dieser Zabrak war eine Gefahr für sich und andere.
Unausgebildet wie er im Moment war möglichweise weniger als ausgebildet.
Aber damit sollte sich Samira erstmal herumschlagen. Aber es würde eines starken, aber auch behutsamen Meisters bedürfen, um diesen Padawan in den Griff zu bekommen.
Er befürchtete große Probleme durch die Ausbildung Rinsons. Die Jedi hatten schon sehr viele Verräter in ihren eignen Reihen großgezogen. Und diese Verräter hatten den Jedi auch immensen Schaden zugefügt.

Er mußte erstmal diese Sache hier klären.



„Es bedarf schon einer großen Stärke, Gewalt nicht mit Gewalt zu beantworten, Matthew. Und der Teil, den du als gestorben ansiehst, ist nicht tot. Ich bin mir sicher, daß du den Teil meinst, der das Kind in jeden von uns darstellt. Dein Vater hat aus Furcht, vor dem, was du eines Tages werden könntest, versucht, dir deinen Wunsch auszuprügeln. Viele können mit Furcht nicht umgehen und lassen diese Unzulänglichkeit an Schwächeren aus, die sie eigentlich schützen müßten.“


Als Matthew ihn in die Augen sah und sich dabei eine Träne aus seinen Augen löste, erhob sich Vail in einer einzigen flüssigen Bewegung vom Boden und trat zu dem Jungen hin. Behutsam legte er ihm den Arm auf die Schulter, darauf achtend Matthew keine Schmerzen zu zufügen.


„Die Jedi können und werden dir Sicherheit bieten. Aber wenn deine Angst so groß ist, dann schlage ich vor, daß wir die Qualen, die du durch littest, dokumentieren. Damit haben wir auch vor dem Gesetz etwas in der Hand.“


Das waren nur reine Gedankengänge.


„Aber Matthew, dir muß eines klar sein. Mit Scham für etwas, wofür du nichts kannst, schadest du dir nur selbst und gibst ihm noch über die Schläge hinaus Macht über dich. Laß nicht zu, daß er dir seinen Willen jetzt noch aufzwingt.“


ermunterte Vail Matthew.


„Im Moment brauchst du keine Furcht zu haben. Aber wenn es dein Wunsch ist, dann werde ich zu deinem Heimatplaneten reisen und ein Gespräch mit deinem Vater führen, damit du dich nicht mehr bedrohen fühlen mußt.“


Dafür würde Vail schon Sorge tragen. Aber solche Leute wie Matthews Vater waren bekannt dafür, daß sie sich gegen Stärkere nicht behaupten konnten. Eben das war der Grund dafür, daß sie solche Grausamkeiten Schwächeren gegenüber erst vollbrachten.


Lianna- Lianna City - Jedi-Basis– Flur - Mathew, Summer und Vail
 
Zuletzt bearbeitet:
[Lianna - Jedibasis - Trainingsraum] • Rinson • Samira • Naku • Rork • Antillis

Rinson war Samira sehr dankbar, dass sie ihm aufgeholfen und sich um ihn gekümmert hatte.
Und schon erklärte sie die Macht. Sie sagte, sie sei ein riesiges Energiefeld. Sie würde alles umgeben und alles durchdringen. Soweit wusste es der Zabrak schon. Dann erklärte die Mirialan, sie sollen ihre Augen schließen, und die Macht einfach in ihnen durchfließen lassen. Wenn sie dann etwas sehen, dass über ihne Sinne hinausgeht, hätten sie dass erstemal bewusst die Macht eingesetzt.

Rinson wartete nicht lange. Er schloss seine Augen und konzentrierte sich.
Tatsächlich bildeten sich vor seinen Augen Bilder. Und er sah nicht nur dass, was dort war, wo er hin, sondern alles um ihn herrum. Und nicht nur dass. Der Zabrak merkte sogar, dass hinter der dicken Metallwand des Trainingsraums drei Gestallten standen. Allerdings war das Bild dass er sah, schon ziemlich schnell verpufft. Wie hätte es anders sein können.
Er war ja nur ein Anfänger, der noch nicht einmal einen Meister hatte. Wenigstens hatte er schoneinmal bewusst dich Macht einsetzen können, obwohl er erst an dem Morgen dort angekommen war. Rinson riss seine Augen auf und rief:


"Samira!"

Undzwar so laut, dass die anderen Anwärter ihre Augen aufreißen mussten.

"Für einen Moment gelang es mir, alles vor meinen Augen zu sehen! Ich konnte es, ich muss es nur trainieren.

Der Zabrak war wirklich froh, dass er es geschafft hat, dass er jetzt wirklich weis, dass alles kein Zufall war, sondern dass er wirklich die Macht einsetzen konnte, dass er wirliche Chancen hatte, Jedi zu werden. Rinson schloss seine Augen wieder, für einen erneuten Versuch. Doch diese Bilder waren ganz verschwommen und undeutlich. Außerdem waren sie schon weg, ehe man sagen könnte, was zu sehen war. Offensichtlich konnte er noch nicht genug, um die Bilder duerhaft anzuhalten. Stattdessen ging er nochmal zu Samira, um ihr ihre Frage zu beantworten.

"Nochmal zu deiner Frage, nein, es ist kein medizinischer Notfall. Es hatt auch nichts mit meine Abstammung zu tun. Wie gesagt, dass was und wie Vail zu mir sprach, hat mich doch sehr an m eine Sklavenzeit erinnert. Und da ist das Gefühl wieder hochgekommen. Das Gefühl, das ich auch damals hatte, als ich die Mine zum explodieren gebracht habe. Ich wollte das Gefühl einfach unterdrücken. Das hat mich wohl zu sehr beansprucht. Das war meinem Körper zuviel. Normalerweise erinnert mich vieles an meine Minenzeit, aber ich hätte das Gefühl überall erwartet, außer hier. Ich war nicht bereit, und schon lag ich dort.

versuchte Rinson Samira so ausführlich wie möglich zu erklären.


[Lianna - Jedibasis - Trainingsraum] • Rinson • Samira • Naku • Rork • Antillis
 
Lianna - Jedibasis - Gänge - Eowyn, Joras

Joras schien eine wirklich gute Nase zu haben, jetzt, wo Eowyn wusste, dass er den Essensgeruch schon riechen konnte, schnüffelte sie selber ein wenig. Tatsächlich, ein ganz klein wenig konnte sie es ebenfalls riechen. Von selber wäre sie allerdings nie darauf gekommen, sich den Weg so zu suchen. Im Zweifelsfall hätte sie wohl ihre Machtfühler ausgestreckt und den Weg zu den hungrigen und vollen Mägen schon noch gefunden, aber diese Variante war weitaus subtiler und außerdem normaler. Joras erinnerte sie daran, dass es auch noch andere Sinne gab als den ihrer Augen und den der Macht. Sicher, sie hatte das nicht vergessen, aber manchmal... geriet es doch ein wenig in den Hintergrund. Auch Meister konnten von den Padawanen noch etwas lernen. Ihr kam da ein Gedanke, ein Gedanke, den sie eigentlich noch weit von sich hatte wegschieben wollen. War es kein Zufall gewesen, dass sie beide sich gleich an ihrem ersten Tag begegnet waren? Und dass ihr sogleich ein paar Dinge vor Augen gehalten wurden? Eowyn warf einen kurzen Seitenblick auf Joras. Sie schienen wirklich gut zusammen zu passen. Aber eigentlich hatte sie nicht vorgehabt, sich wieder Hals über Kopf in eine Meister-Schüler-Beziehung zu werfen, vor allem nicht dann, wenn sie selber noch nicht ganz im Reinen mit allem war.
Vielleicht war aber genau das der Fehler. Vielleicht würde sie von selbst gar nicht mehr ins Reine kommen, vielleicht würde sie sich helfen lassen müssen. Standhaftigkeit, Sicherheit, Selbstvertrauen. Hatte sie sich das nicht in den letzten Jahren andauernd vorgebetet? Sie würde sich auch einmal dran halten müssen...

Die Kantine lag wirklich quasi um die Ecke - so groß war dieses Gebäude ja auch eigentlich nicht, irgendwann hätte sie sicher auch ohne Macht oder Joras ans Ziel gefunden. So war es ihr allerdings lieber, denn ihr Magen beschwerte sich schon langsam.
Die beiden nahmen sich etwas zu essen (was trotz des Provisoriums hier gar nicht so schlecht aussah) und setzten sich an einen Tisch.
Die ersten paar Bisse nahmen sie schweigend zu sich, beide mit ihren Gedanken beschäftigt. Joras hatte Eowyn ein wenig etwas von seiner Familie erzählt, sie war froh, dass der schüchtern wirkende Junge langsam auftaute. Dies war auch keine einfache Situation für ihn, vor allem wenn dies sein zweiter Tag hier war. Alles musste noch völlig neu und ungewohnt erscheinen. Sie selbst, das wusste sie noch wie heute, hatte sich damals ein wenig überfordert gefühlt. Trotz der Freundlichkeit überall hatte sie Angst gehabt, den Anforderungen nicht zu genügen. Heute wusste sie, dass das Unsinn war - es gab keine "Anforderungen", jeder musste einfach nur sein Bestes geben.
Joras hatte wohl keine leichte Kindheit hinter sich, so meinte Eowyn aus dem Wort Knechtschaft herauszulesen. Dies kam allzu oft vor in einer Galaxis, in der die Spezies doch eigentlich klug genug sein mussten um mit den Kriegen und Unterdrückungen aufzuhören.
Seine Eltern schien er sehr zu vermissen, das konnte Eowyn sehr gut nachvollziehen. Wenn die Eltern das ganze Leben auf einen Acht gegeben hatten war es nur schwer, sich plötzlich von ihnen zu lösen.
Als Eowyn schlimmster Hunger erst einmal gestillt war (das Zeug schmeckte
wirklich gut) nahm sie das Gespräch wieder auf.

Ich verstehe sehr, dass du deine Eltern vermisst. Glaube mir, das geht nicht nur dir am Anfang so. Was heißt hier, am Anfang... unterbrach sie sich wehmütig, im Prinzip vermisst man seine Angehörigen und Freunde natürlich immer. Aber es wird leichter, vor allem, wenn du hier neue Freunde und Vertraute gefunden hast. Niemand kann deine Eltern ersetzen, aber wir können zumindest für dich da sein, meinte sie leicht lächelnd. Sei dir sicher, dass dir hier immer jemand zuhören wird, egal wie spät es ist und was los ist. Zu mir kannst du auf jeden Fall immer kommen. Nachdenklich schaute Eowyn Joras an. Sollte sie? War das richtig oder würde es nur wieder Leid nach sich ziehen? Ich weiß, du bist noch nicht allzu lange hier - ich ja auch nicht fügte sie grinsend hinzu. Aber was würdest du davon halten, wenn du mein Padawan werden würdest? fragte sie aus einem Impuls heraus. So, jetzt war es raus, es gab kein zurück mehr, und das war gut so. Danke, Selbstbewusstsein...
Wir scheinen ein gutes Team abzugeben, meinte sie in Anspielung auf den Weg zur Kantine. Fragend sah sie Joras an.

Lianna - Jedibasis - Kantine - Eowyn, Joras
 
Jedi-Basis - Vorplatz - Angelique, Beka, Siva, Visas und Satrek

Satrek atmete weiter tiefer als üblich, und hatte das sehr aufdringliche Gefühl das er gar nicht so tief atmen konnte wie das Grundwasser seiner inneren Ruhe abgesackt war. Sicherlich fühlte es sich irgendwo gut an, die beiden verschollenen Schülerinnen in Sicherheit zu wissen, nachdem er die letzten Monate in latenter Unsicherheit verbracht hatte. Aber das Beka und Siva diese Sicherheit grade in seiner Nähe ausleben mussten - und das würden sie, offensiv und rücksichtslos - war nicht grade Teil seiner persönlichen Vorstellung von ewiger Gückseligkeit gewesen.
Blieb quasi nur die Flucht nach vorne.


Wenn weitere Zwischenfälle vorgesehen sind plädiere ich dafür das sie sich an jemand anderen wenden.

Damit öffnete er mittels eines Codes den Speeder, der genug Platz bot das sämtliche vier Schülerinnen in der Fahrgastzelle hätten schlafen können. Wenn das die junge Zabrak und ihre blonde Kollegin tun würden wäre Satreks Nerven sehr geholfen, aber so weit er sich erinnern konnte hatten die beiden die Angewohnheit mit weitaus weniger Schlaf auszukommen - ob das die Jugend war oder eher die Bosheit konnte er nicht sagen.
Er jedenfalls setzte sich hastig auf den Jahrersitz, nur um zu vermeiden das es jemand anderes tat. Von dort aus sitzend sah er Siva einen Moment lang an und fragte sich, was er dem Mädchen sagen sollte. Die Verlockung ihr viel Glück mit der Mitfluggelegenheit zu wünschen war verlockend, aber irgendwo kam dann doch sein Verantwortungsbewußtsein durch - ein Gefühl, das die beiden Schülerinnen wohl nicht erkennen würden, selbst wenn es sie ins Beinkleid biss.


Wenn du willst können wir dich irgendwo absetzen, es sei denn du willst hier warten.

Bevor er ihre Pläne erläutern konnte fiel Beka mit einem flammenden Plädoyer für die junge Zabrak ein, und das obwohl Satrek mittlerweile seine geistige Gesundheit weit über der Verfolgung einer ohnehin noch nicht begangenen Straftat gestellt hatte.

Ja, Beka, du hast Recht. Gewöhn dich nicht zu sehr dran, aber in diesem Fall macht es wenig Sinn Siva für den versuchten Diebstahl - Verzeihung - das progressive Leihen - zu bestrafen. Wenn ich sie die Speeder putzen lassen würde könnte ich niemanden mehr guten Gewissens damit fahren lassen.

Der Advisor sah zu Visas und Angelique, bevor er alle vier Schülerinnen ansprach.

Jetzt ist eure letzte Chance hier zu bleiben. Wir verlassen gleich die relative Sicherheit der Jedi-Basis...

Als ihm bewußt wurde was er grade gesagt hatte - oder wie das besonders für Siva klingen musste, nachdem sie eben halbwegs erfolgreich an der Oberfläche von etwas gekratzt hatte, was wohl nach allen gängigen Maßstäben als Trauma durchging... Das Mädchen würde sich dieser Erinnerung bei Gelegenheit stellen müssen, und wie üblich würde es wohl Satrek zufallen, dabei ihre Hand zu halten. Wahrscheinlich würde er sie eher offensiv dazu zwingen müssen sich den Erlebnissen zu stellen und sich nicht in Humor und Zerstörung zu flüchten.

... und betreten die große weite Welt. Unser Ziel ist der Raumhafen, denn nirgends sonst findet man einen so bunten Querschnitt von eigentlich allem, was das Leben lebenswert macht - und von dem, was hinten runter fällt.

Und dann? So weit war der Jedi in seinen Planungen noch nicht gekommen, als Siva zu seiner Padawansammlung gestoßen war. Vielleicht genügte es sich am Raumhafen umzusehen, um den Mädchen ein Gefühl davon zu vermitteln worauf sie sich als Jedi einließen. Vielleicht war es für sie ein Spaß die vielen großen Schiffe zu bestaunen und sich die Nasen an irgendeiner Transparistahlscheibe platt zu drücken. In diesem Fall würde er zu weitergehenden Mitteln greifen müssen, aber so weit waren sie ja noch nicht. Die Frage im Moment war, ob überhaupt alle mit kommen wollten.

Also, letzte Chance - schließlich werd ich den Sith tun und mit euch beiden-

Er sah dabei Beka und Siva an.

-einen Speeder teilen ohne die Kindersicherung einzuschalten.

meinte er mit einem halb freundlichen Grinsen. Die andere Hälfte versuchte krampfhaft sich nicht vorzustellen auf welche Ideen die beiden jungen Frauen auf der relativ kurzen Fahrt kommen könnten - Speeder-Surfen und Fahrzeugwechsel bei voller Fahrt waren nur einige der Gedanken, an die er nicht denken wollte.

Jedi-Basis - Vorplatz - Angelique, Beka, Siva, Visas und Satrek

[OP]Was haben wir eigentlich grad alle an? Zivil, Paradiesvogel oder Jedi-Robe? Satrek steckt in nem hellbraunen Mechanikeroverall[/OP]
 
Jedi-Basis - Vorplatz - Angelique, Beka, Siva, Visas und Satrek


Wie gerne hätte Siva Beka jetzt umarmt, als sie Partei für die Zabrak ergriff. Stattdessen aber stahl sich ein nahezu triumphierendes Grinsen auf ihre Lippen und Siva hatte alle Mühe nicht allzu offensichtlich zu zeigen, dass sie sich im Recht fühlte.
Von Stehlen war ja wirklich nie die Rede gewesen. Und außerdem war es ja genau so wie Beka gesagt hatte: Keine Mietspeeder. Also war das Thema Diebstahl ein ziemlich fieser Vorwurf.
Immer diese pingeligen Jedi Räte…

„Kurzschließen“ , murmelte dann Siva und warf einen Blick auf den Speeder. „Ist gar nicht so schwer. Eigentlich ein Kinderspiel. Jedenfalls leichter als so einen komischen Code zu knacken…“
Aber dann besann sich Siva eines Besseren und stoppte sich, noch bevor sie ausplapperte wie genau man so ein Ding kurz schloss. Sie wollte ja nicht irgendwie den Anschein erwecken, dass sie wirklich jemals etwas gestohlen hatte und genau wusste wie man so was anstellte.
Natürlich hatte sie bisher alle geliehenen Dinge unweigerlich zurück gebracht. Das verstand sich doch von selbst, oder?
Als ob die junge Zabrak jemals auf die Idee gekommen wäre so ein Ding einfach da stehen zu lassen, wo sie es abgestellt hatte. Oder es zu verschachern… Nein, nein. So was machte Siva selbstverständlich nicht. SELBSTVERSTÄNDLICH. Waruma uch? Siva! Und damit dieser Eindruck auch gar nicht erst bestand schwieg sie einfach und grinste nur. Vielleicht sagte das aber auch genug.

Satrek hoffte in der Zwischenzeit, dass nicht er mit weiteren Zwischenfällen belästigt wurde. Wurde der gute alte Jedi etwa alt und war nicht mehr belastbar?
Kurz musterte Siva ihn. Hatte aber keine Ahnung wie alt und fit Satrek war. Das letzte was sie ganz allgemein wusste war, dass seine Hüfte verletzt gewesen war. Ob das wieder gut war wusste die Zabrak allerdings nicht

„Absetzen? Ähm… Nein, das passt schon alles“ , sagte Siva dann hastig. Es würde sie keiner mehr abholen kommen und zurück zu ihren Eltern wollte sie nicht. Als unfertige Jedi. Das war viel zu peinlich.
Dann sagte Satrek natürlich wieder was richtiges fieses und ganz kurz schob Siva ein klein wenig beleidigt die Unterlippe nach vorne.
„Mit Speeder fliegt man“, verbesserte sie also erst mal den Jedi Rat und setzte ein belehrendes Gesicht auf.
„Außerdem kann man beim Putzen gar nichts falsch machen.“ Na ja. Außer man benutze den falschen Lappen und Scheuermilch. Als Siva mal den Speeder ihres Vaters mit dem Zeug poliert hatte…
Na ja, da war sie aber auch noch klein gewesen. Außerdem wusste Siva sehr wohl wie man sauber hielt. Immerhin war sie Barkeeperin gewesen da musste man auch Gläser spülen.
Satrek bot dann noch mal an, dass das hier jetzt die allerletzte Gelegenheit sein würde in oder auf der Basis zu bleiben. Danach wäre es vorbei mit der Sicherheit. Für den Bruchteil einer Sekunde veränderte sich Sivas Gesichtsausdruck und verschwunden war das Lächeln. Sicher? Die alte Basis war zerstört worden und da war mehr als ein toter Jedi gewesen. Wenn das Sicherheit war, dann war ein Schlachtfeld wohl ein Kindergarten.
Aber die junge Zabrak schluckte einmal tief und da war die komische Stimmung die sich eben einzuschleichen versucht hatte auch schon fast wieder verschwunden.
Außerdem klang Raumhafen und alles was man sich wünscht ziemlich gut.

„Ale ist nie verkehrt und lebenswert macht es das Leben allemal.“

War schon lang her, dass Siva mal entspannt in einer Bar gehockt hatte um gemütlich drei, vier… äh eins zwei Ale zu trinken.

Jedi-Basis - Vorplatz - Angelique, Beka, Siva, Visas und Satrek


[OP] Zivil^^ und halbwegs normal^^ [/op]
 
Zuletzt bearbeitet:
Lianna - Jedibasis - Vorplatz/Speederparkplatz - Angelique, Visas, Siva, Satrek, Beka

"Ich meine, diese Basis ist so ziemlich das Schönste, was ich seit langem gesehen habe - weil sie noch HEIL ist, und das sollte möglichst so bleiben",

erklärte Beka und fand, damit habe sie deutlich genug gemacht, dass sie auf keinen Fall umkehren würde. Erstens täten ihr die Bewohner dieser Basis dann leid, zweitens ergab sich unterwegs ja eventuell die Möglichkeit, etwas Spannung abzubauen. Irgend etwas kaputt machen zu DÜRFEN wäre da hilfreich. Drittens fiel ihr so spontan niemand ein, der bis zu Satreks Rückkehr (Beka war da immer optimistisch) ihre weitere Ausbildung übernehmen könnte. Für den Fall, dass aber doch noch jemand aus der Basis gestürmt kam und sich bewerben wollte, :braue tauchte sie eilig elegant in das Innere des Speeders, steckte den Kopf wieder nach draußen und grinste Siva zu, welche gerade erklärt hatte, dass sie nichts anderes vor hatte.

"Also, du hast es gehört, Blumen pflücken während der Fahrt verboten."

Beka blieb halb in der Türöffnung, um Visas beim Einsteigen zu helfen, sollte diese sich für eine Mitreise entscheiden. Nicht, dass sich Visas den Kopf stieß oder Ähnliches. So konnte sie auch den Vorplatz weiterhin im Auge behalten - für alle Fälle, man kann ja nie wissen.

Lianna - Jedibasis - Vorplatz/Speederparkplatz - Angelique, Visas, Siva, Satrek, Beka

[op]Ich habe nur das übliche Padawanzeug in dem Garderobencontainer gefunden :D [/op]
 
Zurück
Oben