Lianna

Lianna - Lianna City - Basis der Jedi - Cantina - Andor, Tomm, Dace, Macen, Qui-Gon, Visas

Andor hatte gerade Platz in der Cantina genommen und steckte sich gerade eine Gabel voll Essen in den Mund. Aufmerksam hörte er den Gesprächen der Meister, Ritter und Padawane zu.

Es war schon beachtlich, dass sie dieses Gebäude erst vor kurzem entdeckt und quasi "eingeweiht" hatten und schon... waren allerlei Jedi da.
Zumindest für Andors gewohnte Verhältnisse waren es eine Menge Jedi.
Er horchte besonders interessiert auf, als er etwas von einem Trainingskampf
hörte. Seine Augen funkelten, als die Jedi davon sprachen.


"Ihr meint, ich darf euch bei einem Machtduell zuschauen? Wahrscheinlich mit Machttechniken, die ihr zum Kampf benutzt und wahrscheinlich auch noch den Gebrauch eurer Lichtschwerter?", fragte er fasziniert.

Er konnte es selbst kaum glauben, deshalb wiederholte er die Worte nochmal für die anderen, die ihm im Kopf rumspukten.
Dann nickte er eifrig und wartete gespannt.
Das wäre die Chance zu sehen, wie ein Jedi die Macht zum Kampf gebrauchte.
Und er würde auch nochmal diese legendären Waffen sehen können...
Aufgeregt rutschte Andor auf seinem Stuhl hin und her und wartete darauf, was die Jedi als nächstes tun würden.


Lianna - Lianna City - Basis der Jedi - Cantina - Andor, Tomm, Dace, Macen, Qui-Gon, Visas
 
Lianna - Lianna City - Einkaufsmeile in der City - großer Bekleidungsladen (M&H Menschen und Humanoide) - Tom, Saahir (Verkäufer NPC)

Tom fand es nett, dass Saahir sich so artig bedankte. Hatte er von einem Straßenjungen gar nicht erwartet. Doch die Freude des Jungen über die Geschenke war Tom genug Dank. Das würde er natürlich niemals zugeben. Er spürte sogar einen gewissen Stolz, als er Saahir in sauberer neuer Kleidung und mit passenden Accessoires so vor ihm stand. Ein bisschen so wie nach getaner Arbeit. Wenn man den Erfolg seines Schaffens begutachtete.

Saahirs folgende Frage nahm er dank seiner Hochstimmung – so konnte man es durchaus nennen – relativ gelassen auf. Er verzog kurz genervt das Gesicht und überlegte sich wie er Saahir eine befriedigende Antwort geben konnte, obwohl er sie ja selbst nicht wusste. Das Beste war einfach wage zu bleiben.


„Na, nicht so schnell mit den jungen Pferden. Wenn es Zeit ist, wirst du eins Bekommen.“

Bevor er Saahir über irgendwelche Pläne für den Rest des Tages aufklärte, ging er zur Kasse. Dort beglich er die Rechnung von Saahirs ‚Einkaufsbummel auf seine Kosten’. Der Verkäufer bat ihn noch schnell ein Ganzkörper-Holo von sich machen zu lassen, damit der Schneider, den Tom über das Kaufhaus beauftragt hatte genaue Körperproportionen zum Arbeiten hätte. Damit würde er sich lästige Anproben ersparen. Tom willigte nur zu gerne ein und lies sich vom Verkäufer mit einer Scanner-Holokammera-Kombination aufnehmen. Der Verkäufer schickte die Daten an die Schneiderei. Tom machte sich daraufhin auf zurück zum Parkhaus.

„Ich denke wir können schon wieder zurückfahren. War zwar ein kurzer Ausflug, aber wir wollen die Anderen ja nicht in Sorge bringen, indem wir einfach so verschwinden.“

Ironie schwang deutlich in seiner Stimme mit, als er sprach.
Der Fahrer hatte in der Nähe des Übergangs vom Kaufhaus zum Parkhaus gewartet und nahm sich der Tüten an, in denen Saahirs neue Kleidung steckte. Kaum eine Minute später saßen sie in der Limo und waren auf dem Weg zurück zur Jedi-Basis. Es war eine angenehme Abwechslung gewesen, die Tom daran erinnert hatte, dass das Zusammenleben von vielen Menschen eine gewisse Logistik erforderte. Etwas wofür er ja geradezu prädestiniert war. Er müsste darüber einmal mit Tomm reden. Sicher Fehlte in der Jedi-Basis noch einiges, das besorgt werden musste. Dinge die organisiert oder gekauft musste. Als sie durch die City schossen – Tom hatte den Fahrer zur eile angehalten – beobachtete Tom in Gedanken versunken die Häuser, die draußen vorbeizogen. Vieles ging ihm durch den Kopf, während sie das Gewerbegebiet erreichten und schließlich bei der Jedi-Basis ankamen. Der Fahrer musste Tom mit einem Räuspern darauf aufmerksam machen das sie stehengeblieben waren. Schnell regelten sie die Bezahlung des Fahrers und Tom ließ ihn Saahirs Tüten in den Empfang stellen.


„So, dann sag ich mal Tschüß Saahir. Ich bin noch mal kurz weg. Ich hab noch etwas zu erledigen.“

Meinte er mit einem Zwinkern und klopfte dem Jungen noch einmal väterlich auf die Schulter. Bevor er jedoch verschwand, fiel ihm etwas ein.
Auf einem Gebäudeplan hatte er gelesen, das es in dem alten Gebäude, das die neue Jedi-Basis darstellte, eine Kontrollraum gab. Von dort aus könnte er seine Erledigungen genauso tätigen. Er drehte sich energisch um und man sah ihm an, dass ihm etwas eingefallen war.


„Weißt du was? Ich bleibe. Ich denke das kann ich auch von hier aus regeln.“

Lianna - Lianna City - Gewerbegebiet - Basis der Jedi - Eingangshalle - Tom, Saahir(?)
 
Lianna - Lianna City - Einkaufsmeile in der City - großer Bekleidungsladen (M&H Menschen und Humanoide) - Tom, Saahir (Verkäufer NPC)


Saahir nickte ein wenig und ließ sich die Enttäuschung nicht anmerken, immerhin hätte er gerne gewusst, wann er ein Lichtschwert bekäm oder wann er zumindest damit kämpfen lernen würde.
Sie machten sich auf dem Weg zur Kasse und Saahir trottete mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein hinter Tom her, geprägt durch die neuen und sauberen Klamotten am Leib und die in seinen Augen hervorragende Ausrüstung.


"Kurz vielleicht, aber die anderen wollten ohnehin ersteinmal Essen nach der Prüfung" gab Saahir zurück. Er machte sich keine Sorgen darüber, dass man sie vermissen würde. Immerhin hatte er sich ordentlich bei den Rittern abgemeldet um den Wünschen seines Meisters nachzukommen und das tat er ja schließlich auch indem er Zeit mit Tom verbrachte und begann sich an ihn zu gewöhnen. Jedenfalls an den Tom der gerade mit ihm einkaufte. Er mochte nicht so recht daran denken wie es werden würde, wenn Tom wieder in das vorher gekannte Lone-Wolf- Arroganzmuster verfallen würde. Er hoffte jedenfalls das es noch eine Zeit lang dauern würde und er dann nicht zu gegen sein würde um verletzend gemeinten Spott ertragen zu müssen oder dagegen wettern zu müssen.

Sie stiegen in den Gleiter ein , welcher sie zurück zum Tempel brachte. Die Fahrt verlief eher stillschweigend ab und Saahir beschäftigte sich mit den Einstellungen seines neuen Com-Links.
Als sie ankamen und die Eingangshalle betraten, verabschiedete sich Tom auf später, doch dann schien er es sich anders zu überlegen. Was könnte er denn wichtiges zu tun haben, dass er auch von hier aus erledigen könnte ?
Saahir entschloss sich einfach danach zu fragen, mehr als den alten Tom hervorzurufen konnte ohnehin nicht passieren.


"Was `hastn so wichtiges zu tun eh?"

Lianna - Lianna City - Gewerbegebiet - Basis der Jedi - Eingangshalle - Tom, Saahir
 
Lianna - Lianna City - Gewerbegebiet - Basis der Jedi - Eingangshalle - Tom, Saahir

Tom gab dem Fahrer noch ein saftiges Trinkgeld, bevor er diesen endgültig entließ. Gerade als er sich aufmachen wollte, nach dem Kontrollraum des Gebäudes zu suchen, hörte er hinter sich Saahir. Er drehte sich langsam um und diesmal war kein Lächeln auf seinen Zügen zu erkennen. Immerhin sah er nicht böse aus. Er musterte Saahir kurz einmal von oben bis unten, bevor er antwortete.

„Hör mal Kleiner. Nur weil ich dir gerade ein paar neue Klamotten gekauft habe, heißt das nicht, dass wir so was wie Freunde sind. Ich weis ja nicht wie schlau du bist, aber das hier heißt gerade, dass ich meine Ruhe haben will.“

Manche Menschen schienen aber auch nichts zu merken. Tom drehte sich um und ging in Richtung Turbolift. Er erinnerte sich daran, wo der Kontrollraum war und fuhr auf dessen Etage. Als er dort eintraf, fand er ihn jedoch fest verschlossen vor. Fluchend und schimpfend trat er gegen die Tür, ohne etwas an deren verschlossenen Zustand zu ändern. Tom schlug einmal fest gegen die Tür. Dabei öffneten sich die Wunden die er sich vor einigen Stunden auf dem Schiff zugefügt hatte wieder, und das Blut tropfte langsam von seiner Hand. Mit einem letzten Fluch drehte er sich wieder um und kehrte in das Erdgeschoss zurück. Er überlegte, ob er in die Cantina gehen sollte, aber er entschied sich dagegen. Es waren ihm zu viele seltsame Kerle in der Cantina. Er passte nicht zu diesen Freaks. Also entschied er sich das zu tun, was er schon vor dem kleinen Einkaufsbummel getan hatte. Er ging wieder in den Garten. Nachdem er seine Robe wieder sorgfältig gefaltet auf dem Boden gelegt hatte, legte er sich ins Graß. Ihm gefiel der Gedanke zukünftig mit noch mehr Jungs wie Saahir, die begierig darauf waren die Macht zu erlernen, umgeben zu sein nicht. Er hoffte, das es hier auch Jemanden in seinem Alter gab. Jemanden der vielleicht sogar verstand worum es ging. Wiedereinmal kam ihm die Frage, ob es wahnsinnig machen konnte, wenn man wusste, dass man das letzte geistig gesunde Wesen der Galaxie war. Fast schon glücklich war er über die Tatsache, dass es bei so vielen Welten mit ihren unzähligen Bewohnern fast unmöglich war, das er der einzige war, der nicht verrückt war. Irgendwo gab es sicher noch jemanden wie ihn. Jemanden der seine Sicht der dinge verstand, und nicht wie Tomm mit einem Lächeln abtat.

Doch vorerst war er an diese Wesen gebunden. Diese ‚leicht seltsamen’ Kerle, die hier eingezogen waren. Er zog sein Commlink aus der Tasche und tat etwas, was er vor Wochen hätte tun sollen. Er schrieb an seine Geschwister. Er hoffte, das die Nachricht Naboo überhaupt erreichen würde. Die letzte Nachricht die er von Naboo erhalten hatte, war nur halb angekommen. Sicher kein gutes Zeichen wenn man die allgemein gute Qualität des Kommunikationsnetzes bedachte. In seinem ganzen Leben war es ihm noch nicht passiert, das eine Nachricht nicht angekommen war. Als er fertig geschrieben und die Nachricht gesendet hatte. Kontaktierte er noch den Hersteller seiner Rüstung. Ohne sie auch nur einmal eingesetzt zu haben, wusste er schon jetzt, dass er Verbesserungen eingebaut haben wollte. Eigentlich konnte man die gesamte Rüstung verstärken. Er würde zwar in nächster zeit sicherlich nicht nach Tatooine kommen, aber das machte nichts. Er wollte nur, dass es erledigt wurde.
Er packte sein Comlink wieder ein und setzte sich gerade hin. Er dachte nach und überlegte wie es so weit gekommen war, dass er schließlich zu den Jedi gegangen war. Das er Machtsensitiv war, hatte sein Vater ihm schon als Kind gesagt, aber von den Jedi hatte er immer mit Verachtung gesprochen. ‚Die Quelle alles Bösen liegt in guten Absichten.’ hatte sein Vater oft über die Jedi gesagt. Er hätte es gar nicht gern gesehen wenn Tom ein Jedi würde. Und doch war es so gekommen. Das Universum hatte einen seltsamen Humor.


Lianna - Lianna City - Gewerbegebiet - Basis der Jedi - uneinsichtige Ecke des Garten - Tom
 
Lianna - Lianna City - Gewerbegebiet - Basis der Jedi - Eingangshalle - Tom, Saahir


Da war er wieder, der bekannte und unsympathische Tom. Saahir verzog die Lippen zu einem schmalen Strich und zog dann die Schultern kurz hoch. Damit war ja zu rechnen gewesen, befand Saahir. Immerhin hatte er nicht angenommen das Toms plötzliche angenehme und in gewisser Weise fürsorgliche Art nun die alte arrogante Art gänzlich vertreiben würde.

Saahir entschloss sich jedoch das ganze für Meister Lucas zu protokollieren. Immerhin wollte der wissen was hier so vor sich ging und Andor hatte ihm mal erzählt, das man als Jedi sich auf seine Gefühlswelt einstellen musste und sie kontrollieren sollte. Er wollte Tom nicht verraten oder ihm einen Stein in den Weg legen, aber er wollte nicht das Tom sich wieder mehr und mehr zurückzog oder sich irgendwann von den Jedi abwenden würde, wo er doch nun gemerkt hatte das es einen Tom gab dem eben nicht alle anderen egal waren.

Er nahm die Taschen mit den neuen Kleidungsstücken auf und ging zu einem anderen Turbolift, welcher ihn hinauf in die Etage der Padawanquartiere brachte.
In seiner Unterkunft angekommen, begann er sorgfältig die neuen Kleidungsstücke in den Schrank zu räumen. Dabei behandelte er jedes Stück wie ein rohes Ei, als fürchte er der Zauber der neuen tollen Kleidung würde sonst verfliegen.

Danach nahm er sich die Kapuze vom Kopf und zog sich die Stiefel aus um sich auf sein Bett zu setzen und den Sitz, welchen Tom ihm gezeigt hatte, einzunehmen und versuchte nach Toms Anleitung hin zur Meditation zu finden.
Abermals waren die ersten Anläufe nicht gerade von Erfolggekrönt und Saahirs Ungeduld machte das ganze nicht wirklich leichter. Aber er dachte daran warum er meditieren wollte und dann langsam ging es fast wie von alleine. Er ließ alles schweifen, warf all die Gedanken über Bord und ließ sich fallen.
Gleichmäßig hob und senkte sich sein Brustkorb während er nun in für ihn völliger Harmonie dasaß und über die Geschehnisse mit Tom meditierte.



Lianna - Lianna City - Gewerbegebiet - Jeditempel - Saahirs Quartier - Saahir
 
Lianna - Lianna City - Basis der Jedi - Cantina - Andor, Tomm, Dace, Macen, Qui-Gon, Visas

Nachdem Dace das mit dem Trainingskampf gesagt hatte und die beiden Padawan mit eingeladen hatte zum zu schauen meldete sich Andor zu Wort.
Würde Dace ihn nicht sehen und mit der Machtspüren könnte er alleine durch die Stimme des Jungen erkennen das dieser aufgeregt war das er nun dieses ,,Spektakel“ mit ansehen durfte. Um sicher zu gehen dass er richtig gehört hatte stellte er noch mal die Frage. Ob er wirklich einen Kampf mit der macht sehen würde.
Dace schmunzelte und dachte an seine Zeit als Schüler zurück manchmal war er genauso ungeduldig gewesen. Aber dies war normal in dem alter.
Er legte Andor die Hand auf die Schulter da dieser unruhig hin und her rutschte.


Ja Andor das wirst wenn du mit kommen möchtest es liegt ganz an dir aber wie gesagt nachdem Essen. Aber beruhige dich so aufregend ist das ganze auch nicht.
Es wird vielleicht das erste Mal sein das du so etwas siehst.
Doch garantiert nicht das letzte Mal.
Obwohl ich dir Wünsche nie so etwas im Ernstfall tun zu müssen.


Die Macht sollte auch kein Instrument des Kampfes sein sondern eher eine des Friedens.

Er nahm seine hand wieder von der Schulte des Padawan.

Und schaute dann zu den anderen
Ich hoffe nur Visas kann den Kampf verfolgen.
Denn ihr könnt schon einiges dabei lernen.
Macen wärst du so nett den Kampf ein wenig zu kommentieren für die beiden.
Damit sie ungefähr wissen was wir machen und Anwenden.
Wenn du dies tust könntest du auch beschrieben was für das Auge nicht Sichtbar ist ich weiß nicht wie gut die beiden schon da drin sind dinge in der Macht zu sehen.
Ich wäre dir sehr dank bar und die beiden sicherlich auch.


Ach Andor und wenn du Glück hast können nachdem Kampf du und Visas zusammen mit dem Lichtschwert Training anfangen.
Natürlich nur wenn Qui nichts dagegen hat.


Dace schob noch seinen letzte bissen mit der Gabel in den Mund war dann fertig mit dem Essen.
Von ihm aus könnte es nun los gehen mit dem Training.
Doch wie sah es mit den anderen aus?

Lianna - Lianna City - Basis der Jedi - Cantina - Andor, Tomm, Dace, Macen, Qui-Gon, Visas
 
Lianna - Lianna City - Basis der Jedi - Cantina - Andor, Tomm, Dace, Macen, Qui-Gon, Visas

Macen hörte den Gesprächen zu und hielt sich absichtlich ein wenig zurück, er schmunzelte leicht als er an die erste Begegnung mit Dace dachte vor all der Zeit, es war der wille der Macht auf Narr Shaddaa dacht er sich. Er genoss das Essen und trank sein Wasser dazu was er sich hat geben lassen. Es tat gut nach langer Zeit gemütlich mit Freunden zu hier zu sitzen. Als Dace ihn ansprach blickte er von seinem nun leeren Teller auf.

Sicher doch Dace ich werde dies für die beiden Padawan gerne machen.


Er wandte sich an Andor und Visas.


Es ist nicht nur wichtig mit einem Lichtschwert umzugehen, diese Waffe dient eher als Verlängerung der Macht wenn man es einfach umschreiben möchte, die Macht ist unser Verbündeter und wir lassen und von ihr leiten vertrauen auf sie. Dace hat recht so aufregend wird das irgendwann auch für euch nicht mehr sein, wenn ihr einmal soweit sein werden.

Andor der scheinbar so begeistert von einem Lichtschwert war hatte noch immer eine freudigen Glanz in den Augen und Macen spürte die deutlich in der Macht die Aufregung des Padawan.

Er nahm sein Schwert vom Gürtel und reicht es Andor.


Wenn du noch nie ein Lichtschwert in der Hand hattest, nimm dieses einmal und schaue es dir mal gut an, du kannst auch gerne Fragen stellen, ich werde sie dir beantworten.


Er nahm noch den letzten Schluck Wasser und stellte das leere Glas auf den den Teller. Er war nun auch fertig würde jedoch noch warten da scheinbar nicht alle fertig waren.

Lianna - Lianna City - Basis der Jedi - Cantina - Andor, Tomm, Dace, Macen, Qui-Gon, Visas
 
Lianna City, unterwegs in der Stadt, allein

Natürlich hätte Tomm den Kommunikationsraum in der Basis nutzen können, aber manchmal waren ein paar Gerüchte hier und da wesentlich aussagekräftiger als die offiziellen Mitteilungen der Nachrichtenkanäle. Aus diesem Grund hatte Tomm sich durch die Kneipen von Lianna City gearbeitet und einiges interessantes aufgeschnappt. Mittlerweile war er in einer recht noblen Gegend angekommen. Hier gab es nichts, was ihn sonderlich interessierte, aber es lag auf dem Weg.
Eine Limousine hielt recht weit vor ihm. Tomm war gespannt, was für ein Proll aussteigen würde. Was er sah, überraschte ihn aber wirklich. Saahirs Sachen waren eindeutig zu erkennen und der andere Typ neben ihm war Tom! Nun, was auch immer die beiden hier machten - es war sicher Tom, der das eingefädelt hatte. Er konnte sich nicht vorstellen, daß Saahir sich sonst eine Limousine überhaupt bestellen würde.
Es war aber nicht sein Ding, anderen hinterherzuspionieren, wenn es nicht aus bestimmten Gründen erforderlich war. Er war as anderen Gründen in der Stadt. Daher begab Tomm sich, ohne sich weiter um die beiden zu kümmern, in ein nahes Café. Er suchte sich einen gemütlichen Platz am Fenster zum Innenhof hin, dann bestellte er sich eine Tasse seines heißgeliebten Kakao. Kostenmäßig hätte er sich von demselben Geld wohl auf Tatooine einen Gleiter kaufen können, aber das machte ihm jetzt nichts aus. Auch, wenn er es sich nie anmerken ließ und immer der einfache, kleine Junge von Tatooine geblieben war, so hatte er sich durch seine Werkstatt und ein paar Entschädigungszahlungen des Imperiums, die Tomm sich hatte zukommen lassen, mit den Jahren einen gewissen Wohlstand erarbeitet. Er hätte sich selbst problemlos mit Limousinen durch die Gegend schaukeln lassen können und auch in den teuersten Geschäften einkaufen können, aber das war alles andere als sein Stil. Es war gut, daß er sich um die Credits keine Gedanken mehr machen mußte, aber das war für ihn kein Grund, damit sinnlos umsichzuwerfen. Lieber stiftete er den Jedi mal was davon, wenn es notwendig war und verschenkte etwas davon. Nur selten hatte Tomm seine Kontenvollmacht der Jedikonten genutzt, wenn er unterwegs im Rahmen seiner Missionen etwas benötigte, meist hatte er es selbst bezahlt.
Tomm hatte gehofft, in dem noblen Café etwas mehr über die politische Lage in der Galaxie zu erfahren, aber hier hörte er nur gewöhnlichen Klatsch und Tratsch aus gehobenen Gesellschaftskreisen, oder zumindest aus den Kreisen, die sich auf Lianna dafür hielten. So zahlte er und ging weiter zurück zur Basis am Rande der Stadt.
Die Eingangshalle war verlassen, vermutlich war also die Feier nach der Prüfung noch im Gange. Tomm tippte eine kurze Kommnachricht an Saahir, daß er wieder hier war und begab sich in die Cantina. Hier wurde offensichtlich darüber nachgedacht, einen Trainingskampf abzuhalten. Keine schlechte Idee, wie Tomm fand. Nachdem er sich erstmal etwas zu essen bestellt hatte, setzte er sich still zu den anderen an den Tisch, um deren Gespräche nicht zu unterbrechen, aß und hörte zu.


Lianna City, Jedibasis, Cantina, mit Andor, Dace, Macen, Qui-Gon und Visas
 
Lianna - Lianna City - Basis der Jedi - Cantina - Andor, Tomm, Dace, Macen, Qui-Gon, Visas

Andor hörte Dace und Macen aufmerksam zu.
Er errötete leicht, da er merkte, dass sie wussten, wie aufgeregt er war.
Darauf musste er in Zukunft besser achten. Doch verstanden sie nicht, wie er sich fühlte? Ein Kampf zwischen zwei Machtnutzern und Lichtschwerter...
Er fühlte sich den Jedi nun näher als jemals zuvor.


"Ich verstehe, Meister Dace und Meister Macen..." Er sah kurz auf den Boden. "Ich bin nur noch nicht lange bei den Jedi und freue mich über fast alles, was ich neues lerne und... nunja was ich nun höre, hört sich 10 mal so spannend an, wie Machtübungen im Garten durchzuführen."Er lächelte.

Dace sagte, dass Andor, wenn er Glück hatte, sogar mit der anderen Padawan namens Visas das Lichtschwerttraining anfangen dürfe.
Andors Freude wuchs immer mehr. Nun konnte er nicht nur mit anderen Padawanen lernen, er konnte auch seine Erfahrung, die er bisher gesammelt hatte umsetzen und zeigen, was er konnte.
Und dann kam es noch besser.
Macen drückte Andor sein Lichtschwert in die Hand.
Andor nahm vorsichtig den eisernen Griff der Waffe in die Hand und starrte fasziniert auf die Waffe... nein, das Werkzeug eines Jedi.
Dass er innerlich vor Freude Luftsprunge machte, ließ er sich nicht anmerken, er begutachtete die Waffe von oben bis unten.
Erstaunlich, dass etwas so kleines, so bedeutend sein konnte.
Und das war es für die Jedi, das wusste Andor.
Und auch er hatte schon jetzt totale Fasziniation für diese Dinger.
Und wie funktionierte das nun? Er sah kurz zu Macen und widmete sich dann wieder dessen Waffe. Er wollte sie auf keinen Fall kaputt machen, doch er wollte sie auch unbedingt mal ausprobieren.

Nach kurzem Probieren aktivierte er die Waffe und eine hell leuchtende, Lichtklinge erwachte surrend zum Leben.
Andor erschrak erst, hielt das Schwert jedoch fest in der Hand.
Gebannt starrte er auf die Klinge und bewegte das Schwert langsam hin und her. Das Geräusch des Lichtschwerts passte sich seinen Bewegungen an und stachelte Andor dazu an, weiter zu gehen. Er trat einen Schritt zurück und vollführte zwei Kampfbewegungen, er hieb nach vorne und dann zog er das Schwert von unten nach oben durch die Luft.
Ein aufregendes und unbeschreibliches Gefühl.
Er blickte zu den anderen, die ihn scheinbar beobachteten.
Er senkte die Waffe und deaktivierte die Klinge. Er warf einen letzten Blick darauf und gab sie Macen wieder zurück.

"Wirklich eine wunderbare Waffe... allerdings auch sehr gefährlich, wenn man damit nicht umgehen kann...", bemerkte er.
Dann verbeugte er sich leicht.


"Vielen vielen Dank, Meister Macen, ihr habt mir einen großen Gefallen getan.", sagte er lächelnd und wartete, dass die anderen ihm mitteilen würden, wann sie ihren Trainingskampf halten wollten.

Lianna - Lianna City - Basis der Jedi - Cantina - Andor, Tomm, Dace, Macen, Qui-Gon, Visas

[OP: So, hoffe das ist okay soweit :) ]
 
[Lianna, Landeplattform der Raumfähre, Matth Shen Zivilisten]

Mit einem lauten Getöse, das Matth als wiederlich laut auffasste, es aber garnicht so laut war, öffnete sich die Riesige Einstiegsluke der Linienfähre.
Eine geradezu verstörte Masse strömte aus der Linienfähre hinaus. Von Ithorianern über Wookies bis hin zu Arconiern strömten wie verrückt aus der riesigen Linienfähre. Beinahe wäre Matth von einem Twi'lek über den Haufen gerannt worden. Als Matth noch nicht einmal das Gleichgewicht wieder hergestellt hatte, stieß ihn ein Shi'ido von hinten in den Rücken.
Mit einem lauten 'Wumms' landete Matth auf der Landeplattform.


"Geht's eigentlich noch du Riesenarm Vieh?!"

Matth rappelte sich wieder auf und klopfte sich den Staub von seiner Jacke. 'Frechheit', dachte er.
Das gleißende Sonnenlicht ließ Matth schwitzen. Er hielt sich die linke Hand über die Augen um etwas zu sehen. Wie sollte er hier eine Jedi-Basis finden? Wenn es sie überhaupt gäbe. Sein Bruder hatte irgendwas von einer Basis auf Lianna gestammelt bevor er nach Dantooine aufbrechen musste. Matth sollte dort einen Meister finden der ihn unterrichtete.
Doch wo war die Basis?

Matth beschloss sich ein Swoop zu mieten und suchte diese mysteriöse Basis auf eigene Faust. Doch schon nach kurzer Zeit musste er aufgeben und Passanten fragen. Doch keiner schien etwas zu wissen.
Matth schloss seine Augen. Er dachte daran, wie ihm sein Bruder die Grundlagen der Jedi und der Macht nahe gebracht hatte.
Matth hörte seinen Bruder sagen:

"Spüre die Macht Bruderherz. Sie kann dir den Weg weisen wenn du dich einmal verirrt hast. Und sie kann dein Leben retten!"

Matth atmete tief ein und aus. Und...Tatsächlich! Er spürte etwas. Etwas geheimnisvolles. Er spürte...Leben! Er hatte die Basis vor seinem geistigen Auge gesehen!
Sein Swoop machte einen Satz nach vorn und schon war er verschwunden...

Als Matths Swoop wieder zum Stehen kam, wurden seine Eingeweide durchgerüttelt. Matth hasste dieses Gefühl. Doch was er vor sich sah, ließ sein Herz höher schlagen: Die Basis!
Doch er brauchte keine Basis sondern einen Meister!

Die Basis war so voller Leben. Matth ging etwas geduckt. Zumal er sehr aufgeregt war.



Hallo?...ähm...Hallo?...

[Lianna, Basis der Jedi, Matth Shen, Andere]
 
Zuletzt bearbeitet:
Lianna - Lianna City - Basis der Jedi - Cantina - Andor, Tomm, Dace, Macen, Qui-Gon, Visas

Nach der Ausführung von Dace sah Qui-Gon zu Visas.

Ich habe nichts dagegen, wenn sie möchte kann sie gern Trainiren und wenn sie es sich zutraut.

Er aß weiter und Macen gab Andor sein Laserschwert, dieser begutachtete sie genau und aktivierte es gleich, er sprang auf und vollzog einige Bewegungen. Sie sahen gut aber auch gleichzeitig ungekonnt aus.
Während er weiter aß gesellte sich auch Tomm wieder zu ihnen, er blickte ihn an.

Sagt Meister Lucas gibt es hier eigentlich irgendwie Droiden um Besucher zu empfangen oder ähnliches.

In diesem Moment hörte er ein leichtes Rufen aus der Nähe des Eingangs.

Lianna - Lianna City - Basis der Jedi - Cantina - Andor, Tomm, Dace, Macen, Qui-Gon, Visas
 
Lianna - Lianna City - Gewerbegebiet - Basis der Jedi - uneinsichtige Ecke des Garten - Tom

Tom war absolut entspannt. Er hatte das wunderbare Gefühl in sich selbst zu ruhen. Fast so als wäre er eine Zeit lang nicht Herr seiner Selbst sich gewesen. So wie er jetzt alles wahrnahm, waren ihm die Wochen und Monate vorher ehr als seltsamer, sehr realistischer Traum in Erinnerung. Er meinte sogar spüren zu können, wie die Atemluft aus seiner Nase sanft über seine Oberlippe strich (Das geht wirklich).

Er war gerade auf dem Weg vom Garten in die Cantina, um nachzusehen ob dort noch jemand war. Im Gehen bediente er sein Datapad und hatte sich über selbiges ins Holonet eingelogt. Er suchte diverse Dinge die ihm bald vielleicht einmal nützlich sein würden. Dabei handelte es sich unter anderem auch um einen Speeder für mehrere Personen. So etwas wäre immer praktisch. Besonders auf Planeten ohne öffentliche Verkehrsmittel und Limo-Service. Natürlich dachte er sowohl an den Komfort als auch an die Sicherheit. Mit Sicherheit meinte er hauptsächlich eine ausreichend starke Panzerung.

Nach einigem Suchen im Holonet kam er in der Cantina an. Scheinbar waren die anderen immer noch hier und redeten. Tomm war auch da. Tom steckte sein Datapad weg und setzte sich an einen Tisch etwas entfernt von dem Tisch der anderen. Er lehnte sich auf seinem Stuhl zurück und beobachtete mit hinter dem Kopf verschränkten Armen das Gespräch der anderen.


Lianna - Lianna City - Gewerbegebiet - Basis der Jedi - Cantina - Tom, an einem anderen Tisch Tomm, Andor, Dace, Macen, Qui-Gon, Visas

[OP]Wegen Kater heute kürzer.[/OP]
 
Jedibasis, Cantina, mit Andor, Dace, Macen, Qui-Gon, Saahir, Visas und Tom

Es war jemand neues in der Basis angekommen. Das konnte Tomm durch sein Komm sehen, welches einen Alarm ausgab. Es war eine Sicherheitseinrichtung, die man der Basis verliehen hatte und die jeden Neuankömmling umgehend meldete. Dafür konnte man auf eine größere Armada Droiden verzichten, die Empfangsdienst leisteten.

Nein, ich hoffe nicht, daß man dafür Credits verschwendet hat.

antwortete er auf Qui-Gons Frage.

Man hat eine einfache technik gewählt, bald wie in einem gewöhnlichen Laden. Diese Technik funktioniert auch wunderbar, den es ist gerade jemand Neues angekommen. Vielleicht könnte einer der Schüler unseren Gast empfangen und hierherführen?

Die letzte Frage hatte Tomm recht allgemein in den Raum gestellt. Er war sich nicht zu schade, selbst zu gehen, wäre aber im Moment gerade froh, wenn er zunächst zu Ende essen könnte. Daher delegierte er diese Aufgabe ausnahmsweise einmal.
Die Scanner in der Eingangshalle reagierten nur auf fremde Muster, bekannte Personen, die ihr Profil in der Datenbank der Jedi registriert waren, wurden von den Scannern nicht beachtet. So konnte die Basis aber im Notfall auch mal durch jemanden verwaltet werden, der nicht besonders ausgeprägte Machtfertigkeiten besaß.


Jedibasis, Cantina, mit Andor, Dace, Macen, Qui-Gon, Saahir, Visas und Tom

[op: Sorry, wenig Zeit heute. Bin auch erst Montag wieder da.]
 
~~~ Com-Nachricht an Saahir Yazir ~~~
~~~ Verschlüsselter Kanal ~~~

Hallo lieber Saahir Yazir,

mein Name ist Jibrielle Dari. Ich bin Padawan von Rätin ChesaraSyonette, so wie auch Fey´la Chun Schülerin der veehrten Rätin ist.

Ich bekam von der guten Fey eure Nummer überreicht. Sie erzählte mir, dass sie sich mit euch anfreundete, als sie auf Lianna war, und dass ihr ihr alles gezeigt hatten.

Ich bin im Auftrag von Rätin ChesaraSyonette auf dem Weg von Mon Calamari nach Lianna und werde in ungefähr 24 Stunden nach dem versenden dieser Nachricht in Liannas Raumhafen ankommen. Fey und ich hatten gehofft, ob es vielleicht möglich sein könnte, dass ich vom Raumhafen abgeholt werden könnte. Sonst verliefe ich mich am Ende noch.

Ich erwarte mit Freuden eure Antwort, werter Saahir Yazir.

Mit den besten Grüßen,

Padawan Jibrielle Dari

~~~ Nachricht Ende ~~~
 
Lianna - Lianna City - Gewerbegebiet - Basis der Jedi - Cantina - Tom, an einem anderen Tisch Tomm, Andor, Dace, Macen, Qui-Gon, Visas

Tom gähnte deutlich, als er dem Gespräch der Jedi und Padawane zuhörte. Er Lümmelte sich immer mehr in seinen Stuhl und kippelte schließlich mit dem Stuhl. Das trieb er so weit, bis er nur noch auf einem Stuhlbein stand. Er hörte Tomm etwas über einen gast den es zu empfangen galt sagen und fühlte sich erst nicht angesprochen. Millisekunden später jedoch sah er seine Chance für einen bissigen Kommentar und Lies den Stuhl mit einem lauten Knall wieder auf allen vier Beinen zum stehen kommen.

„Sind die Herren Jedi sich mal wieder zu fein!? Nein, bleibt ruhig sitzen, so macht dass wenigstens jemand der Ahnung von Etiketten hat.“

Sagte er leicht gereizt in Tomms Richtung und stand langsam auf. Dabei war er innerlich gar nicht gereizt. Weil mehr war er ausgewogener und ruhiger, als er seit Jahren gewesen war. Es war mehr ein stures Festhalten an der Gewohnheit. So schnell würde er sich von denen hier nicht zu Recht biegen lassen. Die Divise hieß Zeit schinden und die gesamte Ausbildung herauszögern. Nur so waren seine Geschwister vor ihm sicher.
Gemächlich verließ er die Cantina und nahm Kurs auf die Empfangshalle. Bevor er selbige betrat, zupfte er sich seine Tunika gerade. Seine Robe hatte er schlauer Weise in der Cantina gelassen. Mit einem freundlichen, offenen geschäftsmännischem Lächeln betrat er die Empfangshalle. Er Sah den Gast, ignorierte ihn jedoch vorerst und begab sich mit geschäftigem aber nicht eiligem Schritt hinter die Rezeption. Dort stellte er sich so, dass er den Neuankömmling sehen konnte.
Innerlich stöhnte er, ohne es sich anmerken zu lassen. Noch so ein Knirps.


„Guten Tag junger Mann. … Was fuhrt euch in die Hallen der Jedi? … Kann ich euch irgendwie behilflich sein?“

So unfreundlich er normalerweise war, so professionell und glaubwürdig spielte er jetzt den Concierge. Er war fast wie ausgewechselt. Nicht das er es wirklich war. Aber es würde schon einen Jedi brauchen, um den Unterschied zu bemerken. Der Junge vor ihm würde ihm die kleine Showeinlage sicher abkaufen. Bei ‚Meister’ Lucas würde das ganze natürlich nicht klappen. Aber immerhin konnte er seine Anerzogenen Fähigkeiten hier einmal nutzen. Auch wenn sie an so ein kleines Blag verschwendet wurden.
Irgendwie schien er sich langsam zu alt um Jedi zu werden. Die anderen hier waren allen noch Teenager. Zwar war er auch nur in den Zwanzigern, aber geistig war er den Kindern die hier Padawane genannt wurden seiner Meinung nach um Äonen voraus. Selbst manchen Jedis hier sprach er die Fähigkeit der objektiven Wahrnehmung ab.
Da er keine Lust hatte auf die sicherlich stupide Antwort des Jungen zu warten, legte er den Kopf schief und setzte erneut an.


„Ich sehe schon. Hm, … ich glaube, … ja, … ich werde euch zu Meister Lucas schicken. Er wird wissen was mit euch anzufangen ist. Wenn ihr den Markierungen an den Wänden und auf dem Boden folgt, dann müsstet ihr zur Cantina finden. Dort sollte sich Meister Lucas gerade aufhalten.“

Er nickte dem Jungen verabschiedend zu und setzte sich auf einen der Stühle hinter der Rezeption. Sein Datapad hervorholend tat er so, als hätte er zu arbeiten. Einmal noch sah er kurz zu dem Jungen, schenkte ihm ein aufmunterndes Lächeln und vertiefte sich dann wieder in Holonet-Einträge über Speeder.

Lianna - Lianna City - Gewerbegebiet - Basis der Jedi - Empfangshalle - Tom, Matth
 
[Lianna City - Gewerbegebiet - Basis der Jedi - Empfangshalle - Tom, Matth]

Matth sah sich erst einmal ein wenig um, um sich zurechtzufinden. Da hatte ihn auch schon ein etwas quirliger Mann angesprochen. Matth schien er als hätte er schlechte Laune. Er spürte förmlich diese Maskerade mit dem falschen Lächeln.
Matthew musste seinen Kopf schütteln.

"Ja. Ja, ich könnte ihre Hilfe vielleicht wirklich gebrauchen. Ich bin hier um jemanden zu finden. Jemand der mich unterrichten kann. In den Künsten der Macht und der Jedi. Ich weiss, das ist nicht so einfach wie man denken könnte. Doch ich muss einen Meister finden der mich Unterrichten kann."

Matth legte seinen Kopf zur Seite und lächelte.

"Meister Lucas? Vielen dank!"

Matthew nickte dem seltsamen Mann zurück und folgte den Markierungen die man ihm gezeigt hatte.
In der Tat eine sehr prunkvolle Cantina war das. Wirklich beeindruckend.
Aber dafür hatte er jetzt keine Zeit.
Er musterte grob die Personen die an den Tischen saßen und aßen oder tranken.
Sie kamen ihm so... unbeschwert vor. Gerade in solch einer schwierigen Zeit für das Volk.

Matthew ging auf einen Tisch mit ein paar augenscheinlichen Jedis zu.

"Entschuldigung? Ich suche einen Meister Lucas?"


[Lianna - Lianna City - Basis der Jedi - Cantina - Matth, Andor, Tomm, Dace, Macen, Qui-Gon, Visas]
 
Liana - Liana City - Jeditempel - Saahirs Padawanquartier ==> Saahir


Seine Gedanken waren völlig erlahmt. Sein Atem ging gleichmäßig und beherrscht, um ihn rum herrschte Stille und er fühlte eine enorme Ruhe. Fern ab jeglicher Ungeduld. Fern ab allem Schlechten. Er stieß einen letzten ruhigen Atemzug aus, wobei sich sein Brustkorb senkte. Die dunklen Mandelaugen schwangen auf und er ließ den Blick durch das kleine Zimmer schweifen. Wieviel Zeit war vergangen? 10 Minuten...eine Stunde? Saahir kramte nach seinem Com-Link und zog es heraus um die Uhrzeit festzustellen.
"Drei Standartstunden !" keuchte Saahir als er feststellte wieviel Zeit er mit der Meditation überbrückt hatte. Er legte den Com-Link wieder zurück auf das Bett und lächelte versonnen. Es war ein tolles Gefühl. Als hätte er ein Jahr lang geschlafen.

Er erhob sich aus dem Schneidersitz und legte die Füße aufs Bett um sich mit den Händen am Boden abzustützen. Trotz der Ruhe die in ihm weilte, hatte sein Körper das Bedürfnis etwas zu tun. Da Tom wohl immernoch seine Ruhe wollte und die Anderen feierten, wollte er sich üben.

"1" begann er zu zählen während er sich hochdrückte aus der etwas erschwerten Liegestütze.
"25" presste er nach wenigen Minuten durch die Zähne hervor.
"50" schnaubte er angestrengt und stieß die Luft durch die Nase aus.

Dann ließ er sich zwar erschöpft aber zufrieden mit sich selbst auf den Boden fallen und zog die Luft einige Male tief ein.
Er genoss die Stille, nichts war zu hören außer sein gleichmäßiges Atmen. Nichts...außer... Ein leises Brummen war wahrzunehmen als Saahirs Com-Link eine Nachricht bekam.
Er setzte sich vom Boden auf und nahm das Com zur Hand. Es war eine Nachricht seines Meisters. Er war von seiner Erledigung zurückgekehrt und wieder im Tempel. Ein breiteres erfreutes Lächeln legte sich auf seine Lippen. Dann brummte das Com Link wieder und die Nachricht von Jibrelle traf ein.
Saahir hob überrascht eine Augenbraue an, nickte dann aber.

Er klopfte seine neue Kleidung glatt, vergaß aber die Kapuze abzuziehen die sein Gesicht ein wenig verbarg. Dann richtete er das Com-Link auf sich aus und startete eine Hologramaufnahme.


"Der Macht zum Gruß Jibrelle !

Es freut mich dich bald kennenzulernen. Ich werde mein möglichstes tun um dich abzuholen und zum Tempel zu bringen. Wie geht es Fey? Ich hoff...e doch gut ja? Ich äh...ahja..Also, ich werde dich abholen und meinen Meister von deiner Ankunft unterrichten.

Möge die Macht mit dir sein.

Saahir Yazir , Padawan von Meister Lucas"


Er stoppte die Übertragung und suchte eine sichere Frequenz um die Holobotschaft an Jibrelle zu senden.

Dann begann er für seinen Meister eine weitere Holonachricht aufzunehmen um sie ihm zu senden.

"Es freut mich zu hören, dass ihr wieder im Tempel verweilt. Hier lief alles zu eurer Zufriedenheit ab, hoffe ich zumindest. Ich habe mich wie ihr wolltet ein wenig um Tom geküm...naja zumindest mit ihm Zeit verbracht und ihn ein wenig besser kennengelernt. Er war sogar so frei mich von seinen Credits neu einzukleiden.

Ich erhielt eine Nachricht von Jibrelle Dari, der Padawan der Jedimeisterin Chesara Syonette. Sie wird in wenigen Augenblick auf Liana eintreffen und bat darum das man sie abhole. Ich dachte, wenn ihr nichts dagegen hättet, würde ich sie abholen.

Ich werde sie dann zu euch führen Meister.

Möge die Macht mit euch sein"



Nachdem er die Nachrichten versandt hatte, verließ er sein Quartier und fuhr mit dem Turbolift hinab in den Eingangsbereich. Als er aus dem Turbolift stieg sah er gerade einen Jungen in seinem Alter in Richtung Cantina verschwinden und sah dann zu Tom.

"Wer warn das eh?" meinte er gewohnt ungezügelt was seinen Slang anging.
"Ahja bevor ichs vergess`Meister Lucas wünscht das wir einen Padawan vom Raumhafen abholen und in den Tempel bringen." log Saahir ohne rot zu werden oder schlechtes Gewissen. Er hielt diese kleine Lüge für notwendig. Er brauchte Toms Hilfe um an einen Gleiter zu kommen, aber er wollte dafür nicht Tom anbetteln müssen. Also entschied er sich zu lügen das der Meister es aufgetragen hatte, darauf würde Tom hoffentlich reagieren und nicht weiter nachfragen. Zudem, so entschied Saahir, war es eine gute Möglichkeit Tom besser kennenzulernen und das wollte sein Meister doch..oder nicht? Er grinst nun als ihm seine letzten Gedanken durch den Geist gingen.


Liana - Liana City - Jeditempel - Eingangshalle - Auf dem Weg zum Raumhafen ==> Saahir & Tom (??)
 
Lianna - Lianna City - Gewerbegebiet - Basis der Jedi - Empfangshalle - Tom, Saahir

Tom hatte gerade ein geeignetes Speeder-Modell gefunden, da kam Saahir herein. Er kam aus Richtung der Turbolifte. Tom stand auf und steckte sein Datapad nach dem Verschicken einer Comnachricht wieder weg. Mit etwas Glück konnten sie den Padawan, wer immer es auch sein mochte mit dem neuen Speeder abholen. Nicht, dass Tom zeigte, dass er über die Abwechslung glücklich war. Trotzdem war es so. Auch die immer noch in seinem bewustsein existierende Meinung, dass er viel zu bedeutend war, um jemanden vom Raumhafen abzuholen, konnte ihn nicht davon abbringen, die Gelegenheit zu nutzen und die Basis zu verlassen.

„Irgend ein Kerl, der Padawan werden wollte. Hab ihn zu Meister Lucas geschickt. War ein komischer Junge. Da fahre ich doch lieber mit dir zum Raumhafen um wen-weis-ich abzuholen.“

Tom rief ihnen ein Taxi, diesmal jedoch ein gewöhnliches. Es würde sicher etwas dauern bis es hier war. Zeit, die er eigentlich nicht mit einem kleinen Jungen wie Saahir verbringen wollte, aber besser als dieser Kerl von gerade eben war Saahir allemal. Er musterte den Jungen noch einmal. Er hatte die Kapuze nicht auf und so konnte man das Gesicht mal wirklich erkennen. Wenn man ihn so sah, würde niemand darauf wetten, dass dies einmal ein Junge von der Straße gewesen war. Erstaunlich, was ein bisschen Stolz, eine Prise Selbstachtung und etwas billige Kleidung aus einem Menschen machen konnte.
Ein kurzer Blick auf seine eigene Kleidung rief ihm in Erinnerung, dass er selber ja noch mehrere Garnituren Kleidung geliefert bekommen würde. Doch das würde sicher erst Morgen der Fall sein.


„Also, wie heißt der Padawan den wir abholen sollen? Junge oder Mädchen? Wie alt ist der Padawan? Erzähl mir alles was du weist.“

Führte Tom das Gespräch weiter. Es interessierte ihn nicht wirklich, aber irgendwie mussten sie sich ja die Wartezeit vertreiben, bis das Taxi kam. Also könnte man sich auch etwas unterhalten. Dass Tom nicht mehr als Smaltalk betreiben würde, hatte Saahir sicherlich schon im Kaufhaus bemerkt, als er auf Toms Geld zu sprechen gekommen war. Toms Reaktion darauf war deutlich genug gewesen.
Grade in dem Augenblick vibrierte Toms Com und er zog sein Datapad heraus, das drahtlos mit dem Com verbunden war. Sein neu erworbener Speeder stand mit allen notwendigen Papieren am Raumhafen zur Abholung bereit. Im Holonet hatte Tom gelesen, das die Werkstadt die seinen Speeder gebaut hatte in der Nähe des Raumhafens lag. Das war natürlich ein Glücksfall. So könnten sie mit dem neuen Speeder ‚nach Hause’ fahren. Ein bischen so, wie Tom sich das gedacht hatte.


„Ich hab mir gerade einen neuen Speeder gekauft. Das heißt, Onkel Tom fährt die Bagage heute vom Raumhafen nach Hause.“

Gerade als er fertig war sich über seinen neuen Speeder zu freuen, sah er vor der Tür ein Taxi halten. Er winkte Saahir zu und beeilte sich nach draußen zu kommen.

Lianna - Lianna City - Gewerbegebiet - Basis der Jedi - Empfangshalle - auf dem Weg zum Taxi - Tom, Saahir
 
Liana - Liana City - Jeditempel - Auf dem Weg zum Taxi ==> Saahir und Tom



Saahir staunte nicht schlecht als Tom ihm so nebenher mal erzählte, er habe sich einen neuen Speeder gekauft. Die Anschaffung eines Speeders war in Saahirs Augen utopisch. Soviel Credits.. ihm kippte kurz die Mundlade auf und er schüttelte den Kopf um die Gedanken abzuwerfen.

"Wow...nicht...nicht schlecht ! "


Meinte er im ruhigen aber verwunderten Tonfall. Er wollte nicht missgünstig sein, das stand ihm nicht gut zu Gesicht und wenn Tom die Credits dafür besaß, dann sollte er damit tun was er wolle.

"Der Padawan ist eine Sie. Jibrelle Dari lautet ihr Name. Sie ist der Padawan einer Jedimeisterin die auch im hohen Rat sitzt."


Er nickte dann ein wenig und ging mit Tom in Richtung Taxi und stieg auf den Rücksitz. Als er dann im Taxi saß zog er die Kapuze wieder über seinen Kopf , so das die Augenpartie ein wenig dadurch verschleiert wurde.
Die Fahrt zum Raumhafen verlief ruhig. Saahir hatte den Blick zum Fenster gewandt und sah sich die vorbeiziehenden Gebäudekomplexe an. Als sie am Raumhafen ankamen und ausstiegen sah sich Saahir aufmerksam um. Er sah dann zu Tom hinauf und meinte.

"Ich schau mal ob sie schon angekommen ist. Kanns`ja deinen Speeder schonmal abholen oder komm einfach mit, wie`de wills."

Liana - Liana City - Raumhafen ==> Saahir und Tom
 
Zuletzt bearbeitet:
]Lianna-System - Lianna - Lianna-City - Mittelgroßes Reiseshuttle - Quartier von Jibrielle - allein[

Jibrielle war gerade mit Empathietraining beschäftigt, als das Reiseshuttle im Raumhafen Lianna City aufsetzte. Sie hatte gleich nach dem Aufstehen gefrühstückt, sich gewaschen und neu eingekleidet, was auch Zeit wurde. Sie zog sich ein gelbes Top mit Spaghettiträgern an und darüber trug sie eine weiße, sommerliche Jacke, die sie gegebenenfalls noch ablegen konnte. Sie wusste das das Klima auf Lianna eher trocken und warm war, also konnte sie so etwas flexibel bleiben. Sie knobelte lange herum und entschied sich schließlich für eine Jeanshose. Erneut musste sie feststellen, wie erstaunlich genau ihr die ganzen Sachen passten, die sie von Sen übernommen hatte. Sie würde der toten Padawan, die sie nie hatte kennenlernen können, auf ewig dafür dankbar sein, dass sie durch sie in ihrer Zeit als Padawan so verboten gut gekleidet sein konnte. Unlängst hatte sie sich schon ein paar Pläne geschmiedet, an welchen Teilen sie mit ihren Schneiderhandwerksfertigkeiten mal Hand anlegen würde. Zuerst würde sie aber einen ganzen Haufen Klamotten waschen müssen, bevor irgendwer irgendwelche Hände an die gebrauchte Wäsche legte.

Nach der Neueinkleidung hatte sie begonnen, ihr leicht vernachlässigtes Empathietalent zurück in den Mittelpunkt des Trainings zu rücken und sich in jeden einzelnen Passagier "einzuklinken". Sie wusste, dass dies eine an und für sich sehr persönliche und sogar intime Angelegenheit war und das damit definitiv viel Verantwortung verbunden war. Diese Art rücksichtsloser Manipulation von Personen bis hin zum Missbrauch derselben durch Machtbeeinflussung, wie sie sie in dem Video von Meister Utopio und seinem Schüler gesehen und in den Beschreibungen Altmins gesehen hatte, lag ihr dabei absolut fern. Sie war sich der Gefahren empathischer Einwirkungen schon von Kindesbeinen an bewusst und ging so sehr vorsichtig und behutsam vor. Jibrielle wollte nicht in ihren Kopf eindringen, wollte sich nicht daran gütlich tun, sondern schlicht versuchen auf der Ebene der Gefühle jeder der Personen nahe zu kommen, ohne sie tatsächlich zu erreichen und damit in ihrer Privatssphäre zu verletzen. Sie betrachtete jeden Einzelnen nur in seiner Gefühlswelt, ohne festzustellen, wer oder gar was er oder sie war. Und keiner würde davon etwas merken.

Als die Landklappen ausgefahren wurden, beendete Jibrielle ihre empathische Odyssee in die Emotionen der Reisegesellschaft und holte ihren Koffer vom Gepäckregal. Der Com glitt in ihre Hand und sie betrachtete noch einmal die Nachricht, die ihr Saahir als Antwort auf ihre Anfrage geschickt hatte. Es war eine fast putzige Holoübertragung gewesen, die Saahir als einen recht stattlichen, gut aussehenden Burschen gezeigt hatten, der sich wohl auch noch in die Rolle als Padawan hineinzufühlen versuchte. Er hatte sehr sympathisch auf sie gewirkt. Ob Fey wohl möglicherweise ihrerseits ein Auge auf ihn geschmissen hatte?Saahir hatte ihr zugesichert sie abzuholen und seinem Meister, Tomm Lukas, von ihrer Ankunft zu unterrichten. Mit dieser frohen Kunde ließ es sich ganz unbeschwert die ersten Schritte auf Liannas Boden setzen und den Raumhafen verlassen. Jibrielle hatte als vermuteten Treffpunkt den Vorder- und Haupteingang gewählt und stellte sich nach draußen an die frische Luft, das öffentliche Haupttor im Rücken und den großen Reisekoffer an ihrer Seite.

Die Stadt war sehr schön. Viele, gewaltighohe Häuser in schönen formen, und Stadtvolk wohin man sah. Doch Lianna-City war offenkundig noch lange nicht so überfüllt und zugebaut wie Coruscant, versprühte aber auch nicht wirklich den herrlichen Charme Mon Calamaris. Aber nichtsdesdoweniger spürte Jibrielle, dass sie diesen Planeten mögen würde. Sie fing bereits damit an. Es wehte ein lauer Wind und die Sonne schien vereinzelt durch die Wolkendecke. Es versprach, ein schöner Tag zu bleiben.


]Lianna-System - Lianna - Lianna-City - vor dem Raumhafen - unter Stadtvolk[
 
Zurück
Oben