Lianna

Jedibasis - Kantine - Tasa, Satrek

"Natürlich, ich habe nicht vor eure Privatsphäre zu verletzen," sagte er.

Tasa hatte auf seiner Suche nach den Jedi viele verschiedene Gedanken zur Ausbildung gehabt. Jeden Abend vor dem Einschlafen hat er sich selber mit einem weisen eindrucksvollen Jedi gesehen, wie der junge Mann die ersten Schwünge mit dem Lichtschwert machte. In einer anderen Phantasie bekam er unglaubliche Geheimnisse in der Macht beigebracht. Doch die Wahrheit lag wahrscheinlich irgendwo in der Mitte. Nun, er hoffte es bald zu erfahren. Seine Gedanken wanderten wieder zur eben gestellten Frage und er öffnete den Mund:

"Ich denke das sich lernen werde mit dem Lichtschwert zu kämpfen, außerdem die Macht zu nutzen und zu kontrollieren.
Man hat mir mal erzählt dass es hervorragende Diplomaten unter den Jedi gibt.
All das wird mich erwarten, allerdings habe ich mich noch nicht mit Details befasst. Ich bin sehr gespannt darauf und freue mich schon auf die anderen Jedi, sowie meinen Lehrer."


Baree stützte sich vom Tisch ab und schaute sich um.

Nun was tun wir jetzt?

Jedibasis - Kantine - Tasa, Satrek
 
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[OP] @Tasa: deine Ortsangaben sind etwas klein geraten ;) [/OP]

Jedibasis - Kantine - Tasa, Satrek

Satrek lehnte sich zurück und öffnete sich den Eindrücken der Macht. Es war für einen Jedi mehr oder weniger normal, mit den zusätzlichen Sinnen umzugehen, die einem der Zugang zur Macht bot, aber mangelnde Übung - vor allem die beinahe kindische Weigerung während des Fluges hierher zu meditieren - hatte dazu geführt, dass der Advisor erst bewusst konzentrieren musste.

Wir schauen uns erstmal um, würde ich sagen.

In der Nähe spürte er weitere Präsenzen, die nächsten davon nur zwei Räume weiter. Dieser ganze Komplex war kleiner, als er es erwartet hatte, und im Gegensatz zum Anschein von der Landeplattform aus machte diese Basis nicht den Eindruck eines wirklich für den Orden geplanten Gebäudes. Bei Gelegenheit würde er sich dahingehend informieren müssen.
Er stand auf und brachte seine leere Schüssel zurück zu dem seelenlosen Droiden, und ging dann in Richtung Tür, wo er darauf wartete, dass - oder ob - Tasa ihm folgen würde.


Es sind mindestens zwei andere Jedi in der Nähe, ich würde sagen wir sollten sie fragen wie sie so gutes Essen verschmähen und irgendwo anders herum sitzen können,

meinte er grinsend, und genoss für einen kurzen Moment die Erinnerung an unbeschwertere Tage, bevor die Realität ihn wieder einholte. Allerdings weigerte sich Satrek, seine Stimmung an die in seiner Umgebung weiterzugeben, und bemühte sich daher, sein Grinsen nicht zu schnell verschwinden zu lassen.

Und vielleicht finden wir dabei noch einen etwas gemütlicheren Raum, wo wir uns über deine tatsächlichen Fähigkeiten unterhalten können. Du hast die Fallanassi erwähnt, oder?

Jedibasis - Kantine - Tasa, Satrek
 
(OP:Sorry habs geändert. es macht wirklich Spaß mit dir zu schreiben:).)

Jedibasis - Kantine - Tasa, Satrek

Tasa beeilte sich ihm zu folgen. Klappernd stellte er sein Tablett mit dem Geschirr ab und lief Satrek hinterher. Er warf seinen Rucksack über die Schulter und meinte grinsend:

" Ja ich freue mich darauf diese Gourmets kennenzulernen. Ihr habt gut zugehört. Tatsächlich habe ich nach einem unglücklichen Navigationsfehler die Dienste diesen Orden kennengelernt. Sie lehrten mich ein paar Sachen in der Macht. Wo befinden sich die Jedi?"

Die beiden Männer verließen die Kantina und liefen nebeneinander her auf der Suche nach weiteren Jedi. Baree verließ sich dabei ganz auf Satrek, denn er konnte durch die Macht nichts dergleichen Spüren. Er konnte die einzelnen Präsenzen nicht voneinander trennen, für ihn waren sie ein großer Haufen hellen Lichtes. Anscheinend lernte man so etwas bei den Jedi. Tasa freute sich schon sehr auf seine Ausbildung.

Jedibasis-Gänge-Tasa,Satrek
 
[OP] Freut mich :) [/OP]

Jedibasis - Gäng - Tasa, Satrek

Der besagte Raum lag kaum zehn Meter weiter, und Satrek tippte auf den Öffner. Der Raum stellte sich sofort als Meditationsraum vor, mit den standardisierten Multispeziesmatten und ein paar weniger bequemen und daher für die Meditation besser geeigneten Rundkissen. Satrek blieb an der Tür stehen, da die zwei Jedi im Raum sich zu unterhalten schienen und er nicht ganz so taktlos wirken wollte. Er antwortete Tasa mit leicht gesenkter Stimme.

Da haben wir sie. Ich kenne Eleonore vom Sehen, und ich nehme an, ihr Begleiter ist ebenfalls ein Jedi in Ausbildung. Warten wir, bis sie uns bemerken.

Für einen Moment blieb er schweigend mit hinter dem Rücken verschränkten Händen stehen, dann fuhr er mit Tasas Befragung fort. Satrek hatte von den Fallanassi gehört und kannte ihre Philosophie in den Grundzügen, aber persönlich hatte er bisher keinen Anhänger dieser vergleichsweise obskuren Religion getroffen. Es wäre interessant herauszufinden, inwiefern der Padawananwärter bereits von der Lehre vom Großen Fluss geprägt worden war.

Was haben sie dich über die Macht gelehrt?

Jedibasis - Gäng vor dem Meditationsraum - Tasa, Satrek - im Raum: Elreonore, Mile
 
Jedibasis, Meditationsraum, Mile mit Eleonore

Sie hörte dem Jüngling aufmerksam zu, was er beschrieb hörte sich ganz nach einem Machtstoß an. Aber ganz sicher konnte man natürlich nie sein. Für sie viel entscheidender waren die Signale, die sie von ihm über die Macht empfing und ganz nach einer ausgeprägten Machtbegabung rochen.

Gerade unter starken Emotionen treten häufig die ersten Machterfahrungen auf. Unser Unterbewusstsein weiß schon mehr über die Macht als unser Verstand.

Ihre erste Lektion war es gewesen ihre ständigen Gedanken unter Kontrolle zu bringen, andauernd hatte sie Zweifel und Sorgen mit sich getragen und war darum als Padawan zuerst nicht voran gekommen.

Du jedenfalls scheinst mir für die Macht empfänglich zu sein!

Aus der Ferne spürte sie die Annäherung zweier Präsenzen, eine starke (Satrek), die sie noch von früher kannte, die andere Präsenz (Tasa) gehörte wahrscheinlich noch zu einem Padawan. Sie ließ sich erst aber nichts anmerken und wollte ihre Aufmerksamkeit ganz bei Mile belassen. Vielleicht wollte er ja noch mehr erfahren.

Manche erschreckt diese Erkenntnis, Viele glauben nicht an Übernatürliches und stehen der Macht oder dem Jedi Orden skeptisch gegenüber. Dein Vater hat dich bestimmt nur vor falschen Illusionen beschützen wollen.

Jedibasis, Meditationsraum, Mile mit Eleonore, Satrek, Tasa
 
Jedibasis - Gäng vor dem Meditationsraum - Tasa, Satrek - im Raum: Elreonore, Mile


Tasa sah in dem Raum einen Menschen, anscheinend ein Schüler, und eine Frau deren Spezies er nicht definieren konnte. Er würde später nachfragen, doch nun galt seine Aufmerksamkeit ersteinmal Satrek. Mit gedämpfter Stimme antwortete er:

"Nun, die Fallanassi nennen sie nicht Macht, sondern den Weißen Strom. Leider sind sie der Überzeugung das Autorität und Gesetze unwichtig sind und jeder so handeln sollte wie sein Gerechtigkeitssinn gestrickt ist. Diese Meinung teile ich nicht, aber ich war auch lediglich ein Jahr Schüler des Ordens. Sie brachten mir bei mich der Macht zu öffnen und in ihr zu versinken. Illusionen sind ihre Spezialität, allerdings sind die wirklich schwer zu erschaffen und ich war einfach zu kurz da um über Grundlagen hinaus belehrt werden zu können. Dieses gilt für jeden Bereich. Manchmal kann ich die Macht deutlich spüren und fühle mich vital und stark wie nie. Doch oft ist sie einfach weg und ich kann sie nicht spüren geschweige denn nutzen. Die Meister versuchten mich zu lehren Hand in Hand mit ihr zu gehen, ständig in Kontakt mit ihr zu sein. Doch ich kann es einfach nicht."

Niedergeschlagen schüttelte er den Kopf. Doch dann richtete er sich auf und sagte lächelnd:
"Naja aber die Jedi sind ja bekannte Lehrer, vielleicht wird mir hier geholfen."

Jedibasis - Gäng vor dem Meditationsraum - Tasa, Satrek - im Raum: Elreonore, Mile
 
Jedibasis - Gäng vor dem Meditationsraum - Tasa, Satrek - im Raum: Elreonore, Mile

Satrek hatte das Gefühl, dass zumindest Eleonore ihn bemerkt hatte, aber da sie die Unterhaltung mit ihrem Begleiter fortsetzte nahm der Jedi an, dass sie für den Moment andere Prioritäten setzte. Er respektierte ihre Entscheidung, und nahm an, dass sie einen guten Grund dafür hatte.
Weißer Strom, genau, nicht großer Fluss. Im Endeffekt machte der Name keinen Unterschied, aber es bewies nur wieder, wie wenig Satrek tatsächlich über die Philosophie des weniger verbreiteten Ordens der Fallanassi wusste. Andererseits hatten diese sich auch keine Feinde wie die Sith eingehandelt, also machten sie wohl nicht alles falsch. Der Advisor hörte Tasa aufmerksam zu.


Illusionen, sagst du. Ich kannte mal einen jungen Jedi, der sich ebenfalls recht gut auf Machtillusionen verstand. Ich frage mich, was aus ihm geworden ist,

meinte Satrek schelmisch und tat etwas, das er bereits seit einigen Wochen nicht mehr getan hatte - er ließ sich in die Macht fallen. Manche sagten, er war wie das Fliegen eines Skyhoppers - man verlernte es nie. Obwohl Satrek nie gelernt hatte einen Skyhopper zu fliegen fiel es ihm leicht, den Zugang zur Macht zu finden - immerhin hatte er Jahre dafür geübt und es fast zwei Jahrzehnte regelmäßig getan.
Doch es war anders als früher. Nicht wie das Einsinken in ein zum schmelzen weiches Bett nach einem harten Tag voll körperlicher Arbeit, sondern wie ein Spaziergang durch gut abgestandenen Sirup. Es wurde Zeit, dass er etwas von dem Rost abschüttelte, der sich wohl nicht nur über seine Ideale gelegt hatte.
Etwas einfaches, leichtes, kleines. Er schloss seine linke Hand und konzentrierte sich auf einen Keks der gesunden Sorte.
Zumindest das Erschaffen von Illusionen ging einfacher. Vielleicht hatte er doch noch nicht so viel verlernt. Er öffnete seine Hand und hielt dem jungen Mann den Keks hin. Es war eine einfache optische Illusion ohne sonstige Sinneseindrücke, vor allem ohne Geruch. Vielleicht würde Tasa sie erkennen, weil Satrek eben noch keinen Keks gehabt hatte, oder er seine rudimentäre Verbindung zur Macht ließ ihn an der Echtheit des Gebäcks zweifeln.


Lust auf einen Nachtisch?

Jedibasis - Gäng vor dem Meditationsraum - Tasa, Satrek - im Raum: Elreonore, Mile
 
Jedibasis, Meditationsraum, Mile mit Eleonore, Satrek, Tasa

Nickend lauschte er den Worten der Jedi-Rätin und dachte darüber nach ob sie damit vielleicht Recht hatte und sein Vater ihn tatsächlich nur beschützen wollte.

"Nun, das kann sehr wohl sein", erwiderte er schließlich auf Eleonores Vermutung.
"Zumindest glaube ich nicht, dass er mir irgendwie Schaden wollte. Aber nach allem, was ihr sagt, war dies wohl doch keine falsche Illusion und mein Weg scheint nicht umsonst gewesen zu sein."

Dann blickte er nachdenklich auf.

"Das Wissen um die Macht und die Jedi ist auf meinem Planeten nicht weit verbreitet und ich selber weiß auch nicht viel darüber. Aber nun da ihr sagt, ich sei für die Macht empfänglich möchte ich gerne mehr über sie erfahren. Ich hoffe, das ist möglich."

"Ich muss auch zugeben, dass auch mich diese Erfahrung, von der ich euch vorher erzählte, erschreckt hat", gab er schließlich auch zu und ein kleiner Schauer lief ihm über den Rücken, als er sich nochmals an den Vorfall erinnerte.

Mile hatte die beiden Neuankömmlinge (Satrek, Tasa)an der Tür noch nicht bemerkt, denn zu sehr war er damit beschäftigt über den Vorfall, der ihn hierher gebracht hatte, nachzudenken.
Als der kurze Schauer vorüber war, beschlich ihn allerdings das unbestimmte Gefühl, beobachtet zu werden und nicht mehr alleine zu sein.


Jedibasis, Meditationsraum, Mile mit Eleonore, Satrek, Tasa
 
Jedibasis - Gang vor dem Meditationsraum - Tasa, Satrek - im Raum: Eleonore, Mile

Baree verstand nicht sofort den Sinn hinter den Worten Satreks. Noch während er darüber nachdachte ob dieser einen ehemaligen Schüler von ihm selbst meinte, zauberte der Jedi aus irgendeiner Tasche ein Gebäckstück hervor. Es sah verlockend aus und so streckte er seine Hand aus um nach dem Keks zu greifen.
"Da..."

Mitten in der Bewegung stoppte er und lächelte.
"Ihr wart dieser Schüler nicht wahr?"

Baree zog seine Hand zurück und steckte sie in die Hosentasche. Er hatte den Trick von dem älteren Mann im letzten Moment durchschaut.

"Nett. Ich wäre fast drauf reingefallen. bei den Fallanassi gab es einen alten Anzati der schon fast tausend Jahre alt war. Dieser konnte Illusionen sogar in Bewegung versetzen und sie mit einer Person interagieren lassen.
Aber ich habe gehört Jedi können schwere Dinge heben und mit der Macht die physikalische Welt manipulieren. Die Fallanassi waren dazu nur bedingt in der Lage. Das fände ich interessant zu lernen."


Tasa sah das Mile sie bemerkt hatte. Er ging einen Schritt in den Raum und verbeugte sich höflich
: " Hallo, mein Name ist Tasa Baree und dieser ehrenwerte Jedi trägt den Namen Satrek. Wir sind neu hier."

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Lianna - Lianna City - Jedibasis - Trainingsraum - mit Qui-Gon

Visas fragte den Jedi was als nächstes für eine Übung dran kommen würde.

Du bist ganz schön wissbegierig. Das lobe ich, aber sei nicht zu wissbegierig. Ich erzähle dir nach dem Übungskampf mehr.

Der Kampf dauerte eine Weile und Qui-Gon stellte fest, das Visas schon besser war. Nach dem Training setzte er sich auf die Bank und winkte seine Padawan zu sich. Als sie sich setzte began er mit den Ausschweifungen.

Wissbegierde ist wie ich schon sagte löblich, aber zu viel wissen wollen ist nicht gut. Es kann dich in Mysterien führen die zur dunklen Seite gehören, dieser Weg kann zwar auch zurück gegangen werden. Allerdings musst du dir im klaren sein, das es schwer ist ihn zu folgen. Du wirst wahrscheinlich von der dunklen Seite eingezwangt und immer tiefer in ihre Abgründe gezogen. Also sei mit Wissen vorsichtig.

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Jedibasis - Gäng vor dem Meditationsraum - Tasa, Satrek - im Raum: Elreonore, Mile

Satrek war nicht wirklich überrascht, dass Tasa den Keks als Illusion erkannt hatte. Immerhin hatten sie grade über das Thema gesprochen. Dennoch verwunderte ihn etwas, und für einen Moment konnte er nicht sagen, was. Dann fiel es ihm auf.

Das nächste Mal, wenn du von mir in der Vergangenheitsform sprichst, dann kling bitte nicht so als ob es Jahrzehnte her wäre.

Er zögerte eine Sekunde, konzentrierte sich daann auf den keks und ließ die Illusion in feines, grünes Pulver zerfallen und zwischen seinen Fingern hindurch zu Boden rieseln, wo es verschwand.
Der Padawananwärter hatte unwissentlich Satreks Ego erwischt. Er hatte sich nie für einen besonderen meister der Illusionen gehalten, lediglich für jemanden, der oft damit arbeitete und die Technik halbwegs beherrschte. Es hatte eine Zeit gegeben, zu der er sich selbst als besten Illusionisten der Jedi bezeichnet hätte, und vielleicht sogar das Recht dazu gehabt hätte.
Doch während diese Zeit glücklicherweise vorbei war tat es weh, sich so eingerostet zu fühlen, so als ob man zu alt wäre um das zu tun, was man einst gut konnte.
Doch wie knüpft man an, an ein früheres Leben...wie macht man weiter... Indem man einen Fuß vor den anderen setzt, meldete sich eine leise Stimme, und Satrek riss sich zusammen. Selbst wenn es sein Ziel geworden war, ein bitterer alter Mann zu werden, er war zu lange Jedi gewesen um das alles aufzugeben.


Es ist zwar Jahrzehnte her, aber das muss man ja nicht unbedingt sofort heraushören,

meinte er schelmisch grinsend, und folgte Tasa dann in den Meditationsraum, als der sich und den dunkelhäutigen vorstellte.

Er ist neuer als ich,

fügte er immer noch schmunzelnd hinzu.

Ich hoffe wir stören nicht.

Jedibasis - Gäng vor dem Meditationsraum - Tasa, Satrek - im Raum: Elreonore, Mile
 
Jedibasis, Meditationsraum, Mile mit Eleonore, Satrek, Tasa

Ihre Schultern hoben und senkten sich, von unsichtbaren Gedanken unbewusst bewegt, die Macht konnte wirklich manchmal erschreckend sein. Sie hatte schon viel gesehen, das sie auch heute noch erschrecken würde. Übernatürliches konnte begeistern, aber es steckten auch große Gefahren darin. Nach manchen Dingen, die sie hatte sehen müssen, war ihr der Gedanke gekommen, ob die Galaxie nicht eine bessere wäre, wenn es diese Kräfte nicht gäbe und sie alle nur Gleiche unter Gleichen wären, ganz ohne diese Fähigkeiten. Wäre dann manches in dieser Welt nicht viel einfacher, viel weniger kompliziert?

Nicht nur dich. Es ist eine erschreckende Vorstellung wie viel Macht sie einem verleihen kann. Darum freue ich mich umso mehr, dass es dich zu den Jedi zog, wo man versucht im Einklang mit der Macht zu leben. Einer Ausbildung steht jedenfalls nichts im Weg.


Eleonore lächelte innerlich als der junge Padawan (Tasa) sich und den alten Rat vorstellte, den hier sicher kein halbwegs erfahrener Jedi nicht kannte. Die Verbeugung des jungen Baree erwiderte sie mit einem respektvollen Nicken.

So, so, da hat jemand also auch mal wieder den Weg zurück gefunden und sich dann gleich einen so jungen Hüpfer zugemutet.

Dann will ich auch mal: Dies hier ist Mile, unser neuster Padawananwärter, und ich bin Eleonore. Willkommen in unserer kleinen, bescheidenen Basis.
Ach, setzt euch doch.



Jedibasis, Meditationsraum, Mile mit Eleonore, Satrek, Tasa
 
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Satrek betrat auf Eleonores Einladung hin den Raum, dessen Gemütlichkeit für ihn weniger der Einrichtung sondern den Erinnerungen an ähnliche Räume auf Coruscant zu verdanken war. Er hatte das Schlafen im Meditationssitz zur Perfektion gebracht, zumindest bis es seinem Meister aufgefallen war... vor all den Jahren...
Er zwang seine Gedanken wieder in der hier und jetzt zurück und ließ sich auf einem der größeren Kissen nieder.


Es hat sich einiges verändert, wie ich sehe. Eine leere Kantine, so etwas war schon auf Corellia undenkbar gewesen. Auf Coruscant hätten wir über die Idee sicherlich ausgiebig gelacht...

Doch der Advisor wusste nicht, welche Gefühle Eleonore mit dem Verlust der beiden Basen verband, und in Anbetracht seiner eigenen hielt er es für besser, sich nicht zu lange mit der vergangenheit aufzuhalten.

Ich fürchte, Mile, dass Tasa hier dir diesen Rang bald streitig machen könnte - also den des neusten Anwärters. Ich schließe mich Eleonore an, ihr habt beide eine gute Entscheidung getroffen, zu den Jedi zu kommen. Die Galaxis kann besonders im Moment jeden von uns brauchen.

Wieder schimmerte etwas von der guten alten Zeit durch, als die Ausbildung von Padawanen noch Tagesgeschäft war und nicht das Ausfechten eines Krieges, der wie jeder Krieg in seiner Sinnlosigkeit kaum zu überbieten war. Vielleicht änderte sich das. Und vielleicht konnte Satrek trotz allem einen Beitrag dazu leisten.

Habt ihr geplant zu trainieren? Ich wollte Tasa noch testen, aber ich denke das ist reine Formsache.

Er konnte sich zwar vorstellen, wieder Schüler auszubilden, aber gleichzeitig fürchtete er, zwar fachlich alles richtig machen zu können, sie aber dennoch durch seine Erlebnisse nicht mehr richtig in der Art der Jedi unterweisen zu können.
Aber im Moment war ein solches Problem purer Luxus. Und falls sich daraus wirklich Probleme ergaben... Etwas gab es allerdings, was er wissen musste, auch wenn er Angst vor der Antwort hatte.


Eleonore, ich habe nach meinem Abflug von Ossus den Überblick verloren. Wie steht es um die Jedi?

Jedibasis - Meditationsraum - Elreonore, Tasa, Mile, Satrek
 
Jedibasis - Meditationsraum - Elreonore, Tasa, Mile, Satrek

Tasa nickte freundlich den beiden Fremden zu und nahm Platz auf einem runden Sitzsack. Baree wusste nicht wie er es anders beschreiben konnte, denn nichts anderes war es. Er sank nicht tief ein und so war es recht gemütlich.
Er schaute den beiden Meistern interessiert bei ihrem Gespräch zu. Mile gegenüber war er höflich und freundlich, doch er wusste das er von ihm nichts lernen konnte. Das Einzige was ihn wirklich interessierte war eine Ausbildung von einem echten Jedi.


Seiner Meinung nach müffelte es ein wenig in dem Raum, doch er schaffte es die nase nicht kraus zu ziehen.

Moment! Ein Test? Der junge Mirialaner wurde wieder nervös. Hoffentlich schafft er es bald mich zu testen. Eine Stunde ist schon rum. Er behielt diese Gedanken allerdings bei sich und wartete auf Eleonores Antwort auf die letzte Frage Satreks.

Jedibasis - Meditationsraum - Elreonore, Tasa, Mile, Satrek
 
Jedibasis - Meditationsraum - Elreonore, Tasa, Mile, Satrek

Satrek beobachtete die beiden Padawananwärter von der Seite, während er auf Eleonores Antwort wartete. Mile wirkte so, wie er es von Padawanen aus der... war er wirklich schon so weit, es als "gute alte Zeit" zu bezeichnen? Wie auch immer, er kannte das Verhalten, abwartend, aufmerksam, moderat höflich.
Tasa verhielt sich ähnlich, wobei er auf den Advisor irgendwie... anders wirkte. Angespannt traf es nicht ganz, verunsichert ebenso wenig. Es dauerte einen Moment, bis Satrek glaubte den Grund dafür zu kennen. Er hatte wie beiläufig erwähnt, den jungen Mann testen zu wollen, und wahrscheinlich hatte er nicht damit gerechnet. Wer konnte es ihm verübeln? Es gab, wie er es bezeichnet hatte, kein Schulsystem bei den Jedi, also auch keine Möglichkeit sich auf die Launen eines Meisters vorzubereiten.
Da war er wieder - der Gedanke, dass in Satrek neben dem Jedi, der er zumindest auf dem Papier immer sein würde, doch noch ein Meister stecken könnte. Und wieder schob ihn der dunkelhäutige Mann beiseite.


Du hast gesagt, die Fallanassi hätten dir etwas über Illusionen beigebracht. Haben sie versucht, dir noch andere Techniken zu lehren? Und keine Sorge, niemand erwartet von dir Perfektion. Selbst in den höheren Rängen sucht man danach oft vergebens.

Er lächelte den Padawananwärter an, vor allem um zu signalisieren, dass es hier nicht darum ging auszusieben, sondern vorzubereiten. Ob diese Botschaft ankam war allerdings unter den gegebenen Umständen nicht sicher.

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Qui-Gon fand den Wissensdurst von Visas sehr löblich, ermahnte sie jedoch im gleichen Atemzug, nicht zu tief zu graben und zu bohren, denn das führe auf den Weg zur dunklen Seite der Macht. Die Miraluka rief sich diese Ermahnung tief in ihren Kopf, sie würde solche Weisheiten irgendwann einmal selbst an Schüler weitergeben.

Der Meister des blinden Mädchens war nach dem Kampf überrascht, was für Fortschritte sie schon gemacht hatte im Umgang mit dem Lichtschwert. Und sie selbst war auch davon überzeugt, schon wesentliche Fortschritte gemacht zu haben. Trotzdem gab es noch viel zu erlernen und viele Fragen schwirrten durch ihre Gedanken.


"Qui-Gon? Ihr beherrscht den Kampfstil Jar'kai. Aber welchem der sieben Lichtschwertstile habt ihr euch verschrieben?"

Das Jar'kai war einfach zu identifizieren gewesen, doch der Lichtschwertstil war wesentlich schwerer für sie herauszufinden. Sie wusste, dass es sieben Stück gab. jeder Stil hatte so seine Stärken und Schwächen. Ein Stil führte den Ausführenden wohl sogar an die Grenzen der dunklen Seite.

"Ich werde doch wohl sicher erst euren Stil oder einen verwandten Stil erlernen und später kann ich mich dann spezifizieren, oder Meister?"

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Jedibasis, Meditationsraum, Mile mit Eleonore, Satrek, Tasa

Ja, die Zeiten veränderten sich. Aber dass man es gerade an der Kantine festmachen konnte, war dann doch überraschend. Wo waren nur die gefräßigen Jedi von einst geblieben, die erst durch einen Sith zur Bewegung animiert werden konnten? Nicht dass sie damit Satrek meinen würde, der zwar langsam in die Jahre kam, aber noch nicht durch die Gänge der Basis gekugelt werden musste. Es war ihr jedoch ein Geheimnis wie er das machte, vielleicht steckte dahinter einer seiner berühmten Illusionen. Sie dagegen nahm schon beim Anblick von Süßem 10 kg zu.

Bislang weiß Mile nur, dass er ein Jedi werden kann. Zu einem ausgefeilten Trainingsprogramm haben wir es noch nicht geschafft.
Wenn du schon einen Padawan testen möchtest, kannst du ja auch gleich zwei daraus machen.


Sie hatte für Tests wenig übrig, ihr Instinkt betrog sie nur selten und der sagte ihr, dass Mile fähig war ein Jedi zu werden. Ob er auch charakterlich bereit genug war, konnte eigentlich nur sein zukünftiger Meister zufriedenstellend beantworten. Es hatte schon seinen Sinn, dass man erst als Ritter als wahrer Jedi galt. Dennoch war sie gespannt, was der altehrwürdige Jedi Rat mit Tasa und vielleicht auch Mile vor hatte.

Hmm wie geht’s den Jedi? Wir sind besser dran als auf Ossus, aber noch weit von unserer Topform entfernt.

Sie lächelte verlegen und fragte sich, was sie hierzu überhaupt zu berichten hatte. Die letzten Jahre war sie kein Schritt aus der Jedi Basis auf Ossus oder nun Lianna getreten, ihre Abenteuer in den Weiten der Galaxie lagen schon weit zurück. Es verlangte sie nicht mehr danach und so hatte sie mit der Zeit auch das Interesse an den täglichen Neuigkeiten und den politischen Zankereien der äußeren Welt verloren. So gut es in diesen Tagen ging zog sie sich aus der Welt zurück und widmete sich ganz ihren geistlichen Studien oder der Ausbildung von Padawanen.

Jedibasis, Meditationsraum, Mile mit Eleonore, Satrek, Tasa
 
Lianna - Lianna City - Jedibasis - Trainingsraum - Visas und Qui-Gon

Der Jedi hörte seiner Schülerin zu und musste lächeln.

Ich muss dir zu deiner letzten Frage erst mal sagen, das es stimmt. Ich werde dir erst einen der anderen Stile beibringen welchen ich dir genau bei bringe kann ich noch nicht sagen, am liebsten würde ich dir meinen bei bringen. Dafür möchte ich aber noch eine Zeit warten.

Der Jedi dachte kurz nach und sah seine Padawan an.

Ich bevorzuge um es genau zu nehmen Vaapad obwohl ich in allen geübt bin. Allerdings behersche ich die Vaapad Form am besten. Diese Form könnte ihren Nutzer zur dunklen Seite führen. Da der Nutzer sich erlauben muss den Kampf zu geniesen und die Furcht des Gegners als Waffe einsetzten sollte. Diese werde ich dir vieleicht einmal beibringen wenn ich mir sicher bin.

Der Jedi grinste Visas an und berüherte mit seiner rechten Hand ihre Schulter.

Ich denke ich werde dir zuest den Stil beibringen den ich gelernt habe und auch relativ behersche. Diese Form ist sehr auf den Angriff ausgelegt und wird mit viel Körpereinsatz angewendet. Dies ist die vierte Form Ataru.

Er ließ ihre Schulter los und sah sie an und wartete auf eventuelle weitere Fragen.

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Satrek hätte es kommen sehen müssen, dass Eleonore die Gelegenheit nutzen würde, die Verantwortung für Mile abzutreten. Der Advisor wusste natürlich, dass Faulheit oder Ähnliches nicht der Grund dafür war. Wahrscheinlich würde sie es nie zugeben, aber er hatte schon immer das Gefühl gehabt, dass die Frau sich in der Gesellschaft von Datapadds, Datenkarten, Lagerlisten und Verwaltungsunterlagen wohler fühlte als unter anderen Jedi.
Zumindest konnte man es ihr nicht verdenken, denn Datenkarten hatten nicht die Angewohnheit sich in einen Krieg zu verwickeln, in dem sie nur verlieren konnten.


Nun, ich werde sehen was ich tun kann.

Wie lange war es her, dass er einen Padawan getestet hatte? Von einer Ausbildung ganz zu schweigen. Aber das war das Gute an solchen Tests - und dem Fehlen eines Schulsystems, wie Tasa so schön gesagt hatte. Es gab keine Unterlagen, keine Vorgaben, nichts, worauf man achten oder was man unbedingt tun musste.

Also, wo fangen wir an... Tasa, den Anfang haben wir ja schon gemacht - was haben die Fallanassi versucht dir zu vermitteln? Und Mile, ich denke, du hast es Eleonora bereits erzählt, aber gibt es etwas, zu dem du dich besonders hingezogen fühlst?Ich meine was die Macht angeht. Hast du schon Erfahrungen mit irgendwelchen Techniken gemacht?

Jedibasis - Meditationsraum - Elreonore, Tasa, Mile, Satrek
 
[Lianna--Lianna-city--Jedi-Basis--leere Flure]Antillis,Dace

Antillis und Dace wanderten durch die Flure.Es heerschte eine bezaubernde Atmospähre in der Basis.Niemand schreite und jubelte,wie Antillis es von Coruscan kannte.Das schöne Wetter verdeutlichte dies noch mal.
Als Anillis und Dace an einen Seitengang vorbei kamen,meldete sich der Jedi-Meister mit einen leichten Ruck an Antilli´s Schulter zu Wort.

Antillis wie würde es dir gefallen wenn wir Nach Dorin Reisen??
Ich bräuchte ein paar Informationen von anderen Jedi.
Was momentan in der Galaxie los ist damit wir den Orden besser unter die Arme greifen können. Trainieren können wir auch auf den Flug.


Antiilis konnte es nicht glauben.Sein Meiser war tatsächlich bereit mit ihm nach Dorin zu fliegen.Es war ein wunderschönes Gefühl für den Kel´Dor zu wissen,dass er bald wieder in seine Heimat zurückkehren wird.
Antillis umarmte seinen Meister mit viel Dankbarkeit.Er wollte signalisieren,dass Anillis sehr,sehr viel bei seinen Meister gut zu machen hat.Nun freute er sich nur noch auf Dorin.

Oh Meister.Jetzt hast du mich aber überwähltigt.Danke.Vielen,vielen Dank.Bitte glaub mir,Dace,dass du mir damit viel Freude bereitest.
Nun wann wollen wir los fliegen.
Morgen oder heute noch?
Und von wo werden wir eigenlich fliegen?


Antillis hatte nun so viele Fragen.Er konnte es noch gar nicht fassen,dass er nach Dorin wieder zurückfliegen wird.Er hatte nun Vorfreude.
Antillis hatte sich nun etwas versprochen:Er würde sich bei Dace auf jeden Fall noch mal bedanken.

Nun Ich werde dann schon mal meine Sachen packen gehen.Aber natürlich nur,wenn du nichts dagegen hast.

[Lianna--Lianna-city--Jedi-Basis--leere Flure]Antillis,Dace
 
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