Lianna

Lianna - Jedi Tempel - Auf dem Weg zu den Quatieren - Tomm , T4 und Jaira

Tomm führte Jaira hinauf in das Obergeschoß, in welchem viele Zimmer zu finden waren. Als ihr Begleiter stehen blieb, auf ein Zimmer wies und sagte, dass es ihr reich wäre, bewegte sie sich langsam Richtung Tür. Bevor sie das Zimmer betraht, drehe sie sich noch einmal zu Tomm

"Habt vielen Dank, Meister Tomm. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Ruh."

Mit einer Verbeugung verabschiedete sie sich von ihm und betrat ihr Reich.
Als sie die Tür hinter sich schloss, wanderte ihr Blick erst einmal im Raum umher und blieb schließlich beim Bett stehen. Ein eigenes Bett, nur für sie. Vor Freude lachte sie auf und lief dort hin, um sich mit einem Schwung auf das Bett zu schmeißen. Ein wahrer Luxus ist dass hier, aber für Jedis scheint es wirklich Alltag zu sein. Eine Frage stellt sich an dieser Stelle jedoch. Wie soll sie in so einem Wolkenbett rechtzeitig wach werden? Ein Fenster zierte den Raum und ermöglichte eine Sicht über einige Gebäude. Mit viel Glück würde sie ja von den Sonnenstrahlen aufwachen. Problem Nummer zwei stellte sich ihr jedoch nun in den Weg. Wann ist denn die Zeit 0600? Verzweifelt dachte sie nach und schaute sich im Raum um. Vielleicht gab es hier ja eine Art Uhr oder so, aber entdecken konnte sie nichts.

Die Müdigkeit machte sich mit jedem Gedanken weiter Bemerkbar und ihre Augenlider ließen sich nur schwer aufhalten, bis sie sich ins Bett fallen ließ und einschlief.
Nach wenigen Stunden jedoch wachte sie langsam wieder auf und drehte sich hin und her. Ihre Müdigkeit ließ sie Anfangs schnell einschlafen, aber ein so weiches Bett war die Togruta einfach nicht gewohnt, sodass sie wühlte, bis sie mit einem kleinen Aufbrall auf dem Boden landete und ihre Decke mit zog. Im Halbschlaf drehte sie sich noch einige Male, bis die Müdigkeit siegte.

Als sie wieder aufwachte, fühlte sie sich energetischer als vorher und nahm erst wahr, dass sie neben dem Bett und nicht darauf lag, als sie sich streckte und den Raum dabei musterte. Verwundert über ihre Position auf dem Boden stand sie auf und ging zur Tür, um heraus zuschauen. Im Gang war keine Seele zu sehen und leider wusste sie auch nicht wie spät es war. An der Stirn kratzend ging sie zum Fenster und schaute hinaus, da dort im Gegensatz zu diesem Geschoß reges Treiben zu erkennen war. Entschlossen nicht zu Spät zu ihrem Treffen mit Tomm zu kommen, verließ sie ihr Zimmer und ging den Gang entlang, aus dem sie hierher gekommen war, und hoffte auf jemanden zu treffen.

Auf Geräusche lauschend, ging sie einige Stufen hinunter und landete Plötzlich an einem Raum, in dem einige Bücher in Regalen standen. Erschrocken schaute sie sich um.


"Wo bin ich denn hier? Hab ich mich etwa verlaufen? Und wo soll ich mich bitte mit Tomm treffen?"

In der Hoffnung jemanden anzutreffen, betrat sie die Bibliothek.

Lianna - Jedi Tempel - Bibliothek - Raiken, Jaira
 
Lianna - Jedi Tempel - Bibliothek - Raiken, Jaira


Raiken war gerade dabei ein Buch zu lesen, als jemand die Bibliothek betrat. In den letzten Tagen hatte er nicht sehr viel Gesellschaft gehabt und fragte sich, wer wohl diesen Raum aufsuchte. Als er diese Stimme vernahm, konnte er sich in etwa vorstellen um wen es sich dabei handelte. Er verließ seinen Sessel und begab sich in die Richtung aus der die Stimme gekommen war. Er dauerte nicht lange , bis er vor Jaira stand. Er lächtelte sie freundlich an und stellte ihr eine Frage.

"Du suchst Tomm? Ich werde dir den Weg zeigen. Aber erwähne nicht, dass ich dich zum Treffpunkt gebracht habe. Bitte folge mir."

Er griff mit der Macht hinaus und suchte nach seinem Meister. Es dauerte nicht lange, bis er ihn erfassen konnte. Er befand sich auf einer Hausmauer , direkt in ihrer Nähe.

Wieder nickte er Jaira aufmunternd zu und gab ihr zu verstehen , ihm zu folgen. Er führte sie durch den Tempel bis hin zu dem Dach auf dem Tomm meditierte. Dabei sprach er nicht, sondern war damit beschäftigt den gewünschten Ort zu finden.

"Nur zu. Folge deinem Weg und enttäusche mich nicht. "

Auch wenn er sehr dick aufgetragen hatte, war er dennoch davon überzeugt, dass Jaira eine gute Jedi werden würde.

Lianna - Jedi Tempel - Gebäude - Tempeldach - Raiken, Jaira in der Nähe Tomm
 
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Lianna - Jedi Tempel - Bibliothek - Raiken, Jaira

Als Raiken auf Jaira zu kam, betrachtete sie ihn überrascht. Ihn hier zu begegnet hätte sie nicht erwartet. Der Frage zu folge, wusste er bereits was sie im Begriff ist zu suchen. Es war schon etwas amüsant, da es auf gar keinen Fall Zufall ist ihm vor die Füße zu laufen. Raiken bat die Togruta geheim zu halten, dass er ihr den Weg zeigt und dies akzeptierte sie mit einem Kopfnicken. Am ersten Tag schon Hilfe für den Weg zu benötigen, um überhaupt sich hier in diesem Gebäude zurecht zu finden, wäre gewiss nicht positiv. Etwas Eigeninitiative an den Tag zu legen sollte selbstverständlich sein.

"Vielen Dank Raiken"

Antwortete sie ihm lächelnd, als dieser ihr den Weg zeigte, und folgte diesem aufmerksam, um die Umgebung einzuprägen. Nocheinmal wollte sie sich nicht verlaufen. Das erste Mal konnte sie auch diesen Trakt des Gebäudes in Augenschein nehmen und wüsste zu gern was sich hinter den ganzen Türen verbarg.

Als sie das Dach des Gebäudes betraten, blieb sie stehen und hörte Raikens Worten zu. Er schien wirklich viel Vertrauen und Glauben in ihr zu setzen. Ob sie diesem gerecht werden kann konnte sie sich selbst nicht beantworten und nickte nur stumm. Auf diesem Dach ist also der MeisterTomm, dachte sie sich, wobei sie eine Pause zwischen "der" und "Meister" setzen musste. Es wurde ihr immer noch keine richtige Antwort gegeben, ob er sie nun wirklich ausbilden wird oder nicht. Einerseits empfand sie diese Art wirklich abenteuerlich und dabei muss sie auch selber denken und interpretieren, aber anderer Seits kann sie auch etwas ganz anderes denken, als Tomm meinte.

Stumm ging sie über das Dach und schaute sich suchend um.
Tomm saß weiter Abseits und man konnte ihn nicht sofort entdecken. Nachdem Jaira ihn angesteuert hatte, setzte sie sich wenige Meter von ihm entfernt und beobachte ihn dabei, da sie ihn nicht ablenken wollte oder sogar stören. Bei dem Beobachten stellte sie sich die Frage an was er wohl gerade denken wird und wie lang er schon da sitzt.


Lianna - Jedi Tempel - Gebäude - Tempeldach - Raiken, Jaira und Tomm
 
Lianna - Jedi Tempel - Gebäude - Tempeldach - Raiken, Jaira in der Nähe Tomm


Raiken beobachtete Jaira noch eine Weile und ein kleines Lächeln wanderte über sein Gesicht. Nun würde auch für sie ein neuer Weg beginnen. Er erinnerte sich an sein Ankommen auf Lianna und was er seither alles erlebt hatte. Er drehte sich um und ging seines Weges. Tomm hatte seine Anwesenheit bestimmt längst bemerkt. Dessen war er sich sicher. Jaira kam ihm so verloren vor, dass er ihr einfach helfen wollte. Die Macht hatte sie nach Lianna geführt und ihm eine Chance gegeben jemandem zu helfen. Wie man sich auch um ihn selbst angenommen hatte. Er wusste nicht viel über Jaira , doch ein Blick in ihre Augen genügte um zu verstehen, dass sie ein ähnliches Schicksal wie er selbst gehabt hatte. Ihre Unsicherheit, ihre Scheu und das glitzern in ihren Augen. Voller Hoffnung und Kraft. Er wollte wieder zurück in die Bibliothek. Das schleifen des Kristalles ließ ihm keine Ruhe. Doch er verstand auch, warum der Bau eines Lichtschwertes so geheim gehalten wurde. Sonst könnte sich ja jeder eines bauen. So war dies eine ganz besondere Waffe , die nicht jeder seinen Besitz nennen konnte. Er hatte Glück gehabt, dass Tomm ihm einen seiner Kristalle überließ. Sonst hätte er sich selbst auf die Suche machen müssen. Sein erstes Ziel wäre wohl Ilum gewesen. Doch diese Temperaturen wären für ein nicht gerade sehr angenehm gewesen. Eine Eiskugel von einem Planeten.

Er fragte sich , wie es Tzun und Padme wohl gehen würde. Ob ihre Reise gut verlief. Aber er musste sich nun auf sich selbst konzentrieren um seine Studien fortzusetzen. Als er wieder in der Bibliothek war , widmete er sich erneut dem Buch, welches für ihn rausgesucht wurde. Darin gab es auch Hinweise auf die richtigen Utensilien für das schleifen eines Kirstalles. Dieses musste er sich unbedingt besorgen. Denn mit seiner Feile würde er wohl sehr alt werden , bevor ihm sein Unterfangen gelang.


Lianna - Jedi Tempel - Gänge - Bibliothek - Raiken alleine
 
Lianna - Lola Curich, Jedi-Basis – Kantine - Raiken, Tomm, Rilanja, Salina, Jaira und Sarid

Endlich "erwachte" auch Rilanja aus ihrer Lethargie beteiligte sich am Gespräch. Auch klärte die Falleen die anwesenden Jedi in der Hinsicht auf, dass bei ihr Prellungen bzw. sog. blaue Flecken bei Menschen bei ihr gräulich aussahen, was Sarid stutzig machte. Konnte es sein, dass ihr nie wirklich aufgefallen war, wenn ihre derzeit dienstälteste Padawan solche Flecken z. B. im Training davon getragen hatte? Sie hatten ja beide schon viele Übungen und Kämpfe zusammen erlebt. Also mussten sie sie wirklich übersehen haben, überlegte sie irritiert, was sie auch lächelnd zugab.

"Rilanja, dann hab ich bei dir glaub ich nie registiert, wann du solche Flecken hattest."

Anschließend äußerte auch Rilanja Interesse an einer Pilotenausbildung, aber weniger in Richtung Jäger, sondern mehr Frachter und Shuttles. Tomm meinte zwar eher, dass sie noch Hilfe bei der Instandsetzung der Jäger brauchen konnten bzw. die Falleen dort einige Erfahrungen würde sammeln können. Aber vielleicht ergab sich nach ja Ende von Rilanjas Jediausbildung eine Gelegenheit ihr eine Pilotenausbildung zu ermöglichen.

Insgesamt gesehen fand Sarid Tomms Engagement jedenfalls gut und sowohl für die Jedi als auch das Militär sehr von Nutzen. Es gab ja schon früher solche Versuche, aber waren immer wieder Reibungspunke und Vorbehalte bei den Jedi und der Flotte zu Tage getreten. Mit solchen Aktionen wie der von Tomm gelang es vielleicht nach und nach, dass die gegenseitige Akzeptanz zu steigern und Vorurteile abzubauen. Daher legte Sarid ihrem alten Freund kurz die Hand auf den Arm ehe er sich verabschiedete, um Jaira noch ein Quartier zu besorgen und dann zu Bett zu gehen.


"Tomm, ich finde es ebenfalls gut, dass du dich beim Wiederaufbau der Night Hawks so engagierst. Ich habe ja auch auf Corellia gewisse Vorbehalte zwischen Jedi und Militärs erlebt, auch wenn es gefühlt schon schlimmer war. Jedenfalls kann es für alle Beteiligten nur von Vorteil sein. Daher hast du auch von meiner Seite jegliche Unterstützung. Melde dich bei mir, wenn ich dir mit irgendetwas helfen kann",

bot Sarid an, auch wenn ihr momentan nichts einfiel wie sie ihm beim Wiederaufbau der Jägerstaffel konkret helfen konnte.

"Es war auch schön dich mal wiederzusehen. Das kommt hoffe ich ab jetzt öfters vor, wenn du auch auf Lianna bist, Tomm",

verabschiedete Sarid sich lächelnd. Jaira schloss sich Tomm an und Raiken folgte ihnen quasi kurz darauf. Danach leerte die Jedirätin ihren mittlerweile ebenfalls abgekühlten Kaff und stellte die leere Tasse vor sich auf den Tisch, nachdem sich ihre Gruppe im Auflösen befand.

"Gute Nacht",

wünschte sie ihnen und wandte sich dann an die verbliebenen Padawane, Rilanja und Salina.

"Und wie schaut es bei euch beiden aus? Seid ihr noch wach genug für eine kleine Übung oder wollt ihr ebenfalls ins Bett gehen?"

Lianna - Lola Curich, Jedi-Basis – Kantine - Raiken, Tomm, Rilanja, Salina, Jaira und Sarid
 
Lianna - Raumhafen von Lola Curich - TARDIS - Talery und Brianna

Dass es Talery angesichts des gut ausgestatteten Trainingsraums der TARDIS die Sprache verschlug, war absehbar, obwohl Brianna vorhatte, ihre Padawan während der Reise nach Taris von Lichtschwerttraining zu verschonen und stattdessen Levitation zu üben. Stattdessen, hoffte sie, würde sie Zeit finden, hier mit der von Eowyn gelernten Technik weiter zu experimentieren, mit der man die eigene Körperkraft steigern konnte und die die Caamasi bereits ansatzweise im Lichtschwertkampf benutzten. Mit den ganzen Gewichten konnte sie testen, wie
viel stärker sie eigentlich werden konnte…

Erst in Briannas persönlichen Raum taute das Vogelwesen auf, die Einrichtung schien ihr zu gefallen, zur Freude der Echani. In diesem fühlte sie sich noch mehr sie selbst als im Trainingsraum; wenn sich letzterer auf den körperlichen Aspekt ihrer selbst bezog, ging es hier um den geistigen. Letztendlich waren Körper und Geist natürlich eine Einheit, und das zeigte sich auch in manchen Dingen, so in den kleinen bunten Chakrensteinen, auf die Talerys Blick gerade gerichtet war.

„Dieser Stein symbolisiert das Herzchakra,“

Erklärte die Silberhaarige und griff nach dem Grünen, den die Gefiederte angesehen hatte, und zeigte ihn ihr.

„Er erinnert mich an die Liebe und Zuneigung, die ich von meinen Eltern erfahren habe und ermahnt mich, niemals Toleranz und Mitgefühl anderen gegenüber aus den Augen zu verlieren. Wenn ich Schwierigkeiten mit anderen Personen habe, mich über sie ärgere oder dergleichen, denke ich manchmal an dieses Chakra.“

Brianna drückte sich das Steinchen kurz gegen die Brust und legte es anschließend zurück. Gleich darauf wurde das Herzchakra auch schon strapaziert, als Talery anfing, ihre Meisterin schamlos herumzukommandieren.

„Du kannst das hier nehmen,“

Erklärte die junge Jedi-Ritterin, bemüht freundlich und an die Farbe grün denkend. Gut, dass es nicht nur eine Erfrischungszelle an Bord der TARDIS gab, damit würden sie auf einem längeren Flug wohl nicht zurecht kommen. Wie geheißen brachte sie Talerys schweres Gepäck in den Raum, in welchem einst ihr alter Meister Dar Nimthir residiert hatte. Auf dem Rückweg lief sie in den Trainingsraum und holte einen Marksman-Telematen für das Training ihrer Padawan. Telemat, Telekinese, klang doch eh fast genauso.

„Fliegen kann ich, aber ich bin durchaus froh, wenn du mir den einen oder anderen Handgriff als Kopilotin abnimmst. Oh… und bevor ich es vergesse, das ist ein Kampftelemat als Beschäftigung für dich während unseres Hyperraumflugs. Mit diesen kann man die Abwehr von Blasterschüssen trainieren – es ist besser, auf Taris auf alles vorbereitet zu sein. Auf den unteren Ebenen soll es ziemlich rau zugehen, schlimmer als auf Denon.“

Ohne zu wissen, ob ihre Padawan die Retourkutsche als solche erkannte, freute die Echani sich darüber. Anderenfalls hätte sie vielleicht auf eine passende Gelegenheit gewartet und eine spielerische Übung entworfen, doch wenn die Caamasi ihre Meisterin wie einen Packesel behandelte, brauchte sie sich nicht zu wundern, wenn sie nur das Standardprogramm aus dem „Leitfaden für junge Meister“ als Training vorgesetzt bekam.

Lianna - Raumhafen von Lola Curich - TARDIS - Talery und Brianna

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Lianna | Jedi-Basis, auf dem Dach | Tomm allein

Eine ihm nur allzu bekannte Präsenz tastete in der Macht nach ihm. Hier in der Jedibasis verschloß Tomm sich nicht vor der Macht, wie er es in den vergangenen Jahren oft getan hatte unterwegs. Tomm konnte sich ein inneres Lächeln nicht verkneifen, auch wenn sein Gesicht keine Regung zeigte. Offensichtlich hatte Jaira Raiken nach dem Weg zu ihm gefragt. Eigentlich hatte Tomm sich diesen zweiten kleinen Test anders vorgestellt, aber auf jeden Fall hatte Jaira ihn gefunden.
Mit der Macht griff Tomm hinaus und berührte sacht die Präsenz seines ehemaligen Schülers, der sich wieder auf den Weg nach unten gemacht hatte. Er war nicht böse oder ähnliches, Tomm wollte nur mitteilen, daß alles okay war. Der Junge würde die Geste richtig verstehen, das wußte Tomm.
Jaira hielt respektvoll Abstand, was Tomm positiv auffiel. Seine Meditation hatte er beendet, aber ihn hatte interessiert, wie die Togruta reagieren würde. Einige Augenblicke lang behielt Tomm noch seine Haltung bei, immernoch mit geschlossenen Augen. Daran änderte sich auch nicht, als er in angemessener Lautstärke, so daß nur die Entfernung zu Jaira überbrückt wurde, einen


"Guten Morgen!",

wünschte.

"Gut geschlafen?"

Jetzt erst öffnete Tomm die Augen und blickte zu Jaira herüber.

"Ich gehe davon aus, daß du dich also entschieden hast."

Es war mehr eine Feststellung als eine Frage. Tomm hob sich von der Esse herunter und stellte sich hin.

"Wir haben viel vor heute. Wie du bemerkt haben wirst, habe ich dich ein wenig getestet. Was die Ausbildung zur Jedi betrifft, hättest du bestanden. Wenn du einverstanden bist, werde ich dich als meine Padawan annehmen - unter einer Voraussetzung: Du mußt mir zeigen, daß aus dir auch eine gute Pilotin werden kann. Andernfalls wäre ein anderer Meister - oder eine andere Meisterin - besser geeignet für dich."

Prüfend sah Tomm Jaira an. Auch wenn es so geklungen hatte, als gäbe es noch eine Möglichkeit, daß sie nicht Tomms Schülerin werden würde, hatte Tomm sich schon fest entschieden. Und er war sich sicher, daß seine neue Schülerin auch eine mehr als nur brauchbare Pilotin werden würde.

"Ich werde viel von dir fordern und du wirst hart an dir arbeiten müssen."

Tomm überlegte, ob es wirklich so hart klingen sollte, wie es das tat. Er entschied sich dagegen. Ein Grinsen zeichnete sich auf das bisher so für ihn untypisch ernste Gesicht.

"Ach was,"

meinte er schließlich lachend.

"hart wird das Training sein, ja. Aber das ist kein Grund zur Panik. Laß uns jetzt erstmal zum Raumhafen gehen."

Mit einer Geste, ihm zu folgen, machte sich Tomm auf den Weg, den vor wenigen Augenblicken Raiken wieder hinunter genommen hatte. Unten angekommen, wartete er nicht groß, sondern lief mit seinen üblichen, großen Schritten in Richtung Raumhafen.
Natürlich hätten sie einen Gleiter nehmen können, aber schon der Weg zur Sternenjägerbasis sollte für Jaira eine erste kleine Trainingseinheit sein. Sie hatten heute morgen nicht allzuviel Zeit, denn in der Nacht hatte Tomm einen Befehl bekommen, beim Kommandanten der Basis vorzusprechen. Aber es wäre auch untypisch für ihn, wenn er nicht auch die kleinsten Gelegenheiten nutzte, um die Ausbildung seiner Schüler voranzutreiben.


"Schließe die Augen und folge mir!"

forderte Tomm die Togruta auf. Durch die Konzentration auf sich selbst, auf die verbleibenden Sinne und die innere Einkehr sollte Jaira sich das erste Mal, unbewußt noch, der Macht anvertrauen. Tomm würde nicht zulassen, daß sie den Anschluß verlor, aber sie sollte ganz allein laufen. Während Tomm weiter forsch lief, dachte er über das nach, was Sarid ihm gestern noch auf den Weg gegeben hatte.
Tomm hatte sich eigentlich Sorgen gemacht, daß sein Ansinnen, mehr mit der Flotte zusammenzuarbeiten auf Kritik stoßen würde, weil er seine Ratstätigkeit unter Umständen etwas vernachlässigen mußte dadurch. Aber das Gegenteil war der Fall. Alle, mit denen er gesprochen hatte, Chesara, Sarid, hatte ihn darin bestärkt und mit ganz eigenen Ansichten seine Meinung untermauert. Es war ein allen offensichtliches Problem, daß sich die Republik nicht weiter leisten konnte und wollte, die Zurückhaltung gegenüber den Jedi. Tomm freute sich, daß alle dies erkannt zu haben schienen.


"Nicht zurückfallen, Jaira",

ermahnte er die Togruta, die eigentlich noch gar nicht zurückgefallen war. Aber ein wenig Druck aufzubauen konnte ja nicht schaden.

Lianna | auf dem Weg von der Jedibasis zur Sternenjägerbasis | Jaira und Tomm
 
Lianna - Jedi Tempel - Kantine- Tomm, Jaira

Eine ganze Weile saß Tomm dort noch und Jaira musterte ihn fasziniert. Es war bestimmt nicht einfach seine Gedanken so zu ordnen, dass man sich nicht ablenken lässt und weiterhin konzentriert ist. Die Stille nutzte sie, um etwas zu entspannen und noch einmal zurück zu denken. Die Frage, wie sie ihn ohne Raiken hätte finden sollen, beschäftigte sie. Vielleicht hatte dieser Mensch vor ihr einen genauen Plan, wie sie es schaffen könnte, oder er hat einfach vergessen ihr den Ort zu sagen. Bei dieser Variante musste sie leicht schmunzeln. Aber sie vertraut auf die Handlungen von Tomm und war sich bewusst, dass er jede Tat bewusst wählt. Woher sie dieses Vertrauen hat, kann sie sich nicht selbst beantworten, da es in ihr zu spühren ist. All diese Jedis wirken vertrauenswürdig, aber Tomm hob sich aus der Masse hervor, zum einen wegen den bisherigen Prüfungen.

Schließlich wünschte der Pilot ihr einen guten Morgen und fragte wie sie geschlafen habe.


"Ich wünsche Ihnen auch einen guten Morgen."

Bei seiner Frage fiel ihr wieder das zu flauschige Bett ein und sie musste lachen.

"Ich habe so gut geschlafen, dass ich komischerweise auf dem Boden wieder aufgewacht bin. Wie es scheint ist hier eine zu starke Anziehungskraft oder ich habe mich einfach zu oft gedreht."

Anschließend öffnete Tomm die Augen und erhob sich.
Als dieser ihr von den Prüfungen erzählte, hörte sie ihm aufmerksam zu und zeigte ein überraschten Gesichtsausdruck, als er ihr erzählte sie habe bei einer Prüfung zum Jedi bestanden, aber ihr war bewusst, dass sie Ausbildung noch viel tiefgründiger sein wird, als sie bisher an Können gezeigt hatte. Schließlich bot Tomm an sie als Padawan zu nehmen, wenn sie sich gut in der Fliegerei schlägt.


"Ich werde dieses Angebot dankend annehmen und werde mein bestes in der Ausbildung geben, um ein...würdiger Jedi und Pilot zu werden"

Bevor sie "würdig" aussprach, legte sie eine kleine Pause ein, um sich dieser Aussage noch einmal bewusst zu werden. Eigentlich war sie nur eine junge Togruta von einem fernen Planeten und war dumm genug ein großes Risiko ein zugehen und von ihrer Heimat davon zu laufen. Die Bezeichnung "davon laufen" schien jedoch auch eine andere Bedeutung zu haben, als sie im Begriff war auszusagen. Geflohen vor der Einsamkeit schien sie einerseits zu sein und andererseits musste sie ihrem Gefühl folgen, um ihr Ziel zu erreichen. Die Zukunft und Vergangenheit stand sich somit gegenüber und sie entschloss sich dazu die Vergangenheit ruhen zu lassen.

Unter der Bezeichnung "hart arbeiten" musste Jaira wieder an die vielen blauen Flecken denken und fragte sich, ob dies bei seiner Methode der Ausbildung auch Bestandteil war. Aber selbst wenn würde sie es versuchen zu meistern, um ihren Meister nicht zu enttäuschen.
Das Grinsen jedoch von ihm kam sehr überrascht und Jaira legte den Kopf leicht schief. Beim Anblick seines lächelns musste sie ebenfalls lächeln und wusste selbst nicht warum.

Schließlich folgte sie ihm Richtung Raumhafen. Ihr Blick wanderte immer wieder von ihrer rechten Seite auf die linke, um die Umgebung im Auge zu behalten und sie sich ein zuprägen. Umso überraschter war sie, als der Meister ihr sagte, sie solle die Augen schließen und ihm weiter folgen.
Einige Fragen schwirrten Jaira durch den Kopf, wie zum Beispiel wie sie sich den Weg dann merken sollte oder ob sie nicht dann gegen irgendwas laufen oder sogar stolpern würde. Dennoch befolgte sie der Anweisungen und schloss die Augen. Im ersten Augenblick kam es ihr etwas komisch vor, da sie keiner Stimme folgen könnte, um Tomms Schritten zu folgen. Auf Geräusche konnte sie nicht achten, da ebenfalls Laute aus der Umgebung sich mit seinen vermischten. Wie es scheint wusste er genau, wie es zu meistern war, aber bisher hat Jaira es noch nicht herausfinden können.
Zunächst etwas langsam tastete sie sich vor und folgte ihrer Nase, bis sie jedoch etwas verunsichert war, da sie nichts wahrnehmen konnte. Eine komplett fremde Umgebung umhüllte sie und sie wusste dass man sich hierbei nicht auf die üblichen Sinne verlassen konnte.
Mit einem tiefen Atemzug füllten sich die Lungen der Togruta und stoß diese wieder hinaus, um sich zu entspannen und sich weiter voran zu tasten. Den Weg von Shili zu Lianna hatte sie doch auch gefunden, obwohl er ihr nicht bekannt war, warum also sollte es jetzt etwas neues sein. Jaira versuchte die Geschwindigkeit von Tomm zu halten und vertraute darauf nirgendswo gegen zu laufen. Innerlich suchte sie nach dem Weg und konnte die Umgebung spühren und eine Gestalt vor ihr, welche eine außerordentliche Stärke besaß. Bei dieser Gestalt handelt es sich wirklich um den Jedi Meister und umso überraschter war sie ihn wahrnehmen zu können, ohne die Augen geöffnet zu haben.
Auch wenn Tomm ihr noch etwas Druck machen wollte, indem er ihr sagte sie solle nicht zurück fallen, versuchte sie ihre Ruhe zu bewahren, auch wenn sie dieser Satz zur Verunsicherung treibt, da sie nicht wusste, ob sie sich jetzt auf dem richtigen Weg befand. Mit geschlossenen Augen scheint es leichter zu sein mit diesem Sinn sich voran zu tasten, als mit geöffneten. Vielleicht habe sie ihn dadurch noch nicht richtig wahrnehmen können. Haben die Jedis soetwas auch mit der Macht gemeint. Stumm folgte sie dem Meister und hoffte weiterhin nicht gegen irgendwas zu laufen.

Als sie die Schritte noch etwas beschleunigte, stolperte sie ausversehen fast über ihre eigenen Füße, konnte sich jedoch noch aufrecht halten. Ein Lachen überwältigte Jaira und sie ging weiter.


Lianna - auf dem Weg von der Jedibasis zur Sternenjägerbasis - Tomm, Jaira
 
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[Lianna - Lola Curich - Raumhafen - Fiona]

Lianna war nicht so schlimm, wie Fiona es befürchtet hatte. Zwar hatte sie nicht damit gerechnet, ein Abbild von Nar Shaddaa vor sich zu haben, doch eher eine etwas unterentwickelte Welt zu sehen. Sie hatte sich nicht besonders mit dem Planeten vor ihrer Abreise befasst, doch das hatte Fiona vor noch nachzuholen. Sie wusste nicht einmal, wieviele Einwohner Lianna hatte.

Lola Curich war eine relativ große Stadt mit einem großen Raumhafen. Fiona trat aus dem Shuttle mit mehreren weiteren Passagieren. Die Reise war nicht teuer gewesen, dafür aber auch weit unter Fionas Standards, doch sie musste mit ihren Credits sparsam umgehen. Sie konnte keine weitere Unterstützung von ihrer reichen Mutter erwarten. Die Hapanerin ging in ihrer etwas protzigen hapanischen Kleidung durch den Raumhafen und kam sich langsam etwas lächerlich vor. Dies hier war nicht Hapes, nein. Das hier waren einfache Menschen und Fiona bereute es allmählich, niemals den Hapes Cluster verlassen zu haben. Wie sollte sie sich hier zurecht finden?und ging
Sich selbst sagend, dass sie kein Problem haben würde, trat das Mädchen aus dem Raumhafen hinaus und ging, mit ihrem Koffer im Schlepptau, auf ein Taxi mit einem menschlichen Taxifahrer zu. Sie blieb vor dem Taxi stehen und erwartete, dass der Mann aussteigen würde und ihr ihren Koffer abnehmen würde.


"Auf was wartest du, Mädchen? Pack deinen Koffer endlich hinten rein und steig ein, oder verschwinde, damit ich echte Kundschaft haben kann."

schnappte der Mann, aus dem offenen Luftgleiter heraus, barsch. Erschrocken und wütend schaute Fiona den Mann an. Noch nie, hatte ein Mann es gewagt, so mit ihr zu sprechen! Mit vor Wut zusammengekniffenen Lippen tat Fiona wie ihr geheißen und stieg ein.

"Wohin geht's?"

fragte der Mann und schaute sie argwöhnisch an.

"Bist du auch sicher, dass du genug Geld zum bezahlen hast? Ich will es nur wissen, nach deinen lächerlichen Lumpen zu urteilen nicht, ich hab es nur satt, zu fahren um dann herauszufinden, dass mein Kunde mich nicht bezahlen kann."

Fiona platzte fast der Kragen.

"Ich bin Fiona Zel von Charubah, Tochter von Amelia Zel, Cousine der Ducha von Charubah und ich werde es nicht hinnehmen, dass du so mit mir sprichst, Mann! Bring mich zur Jedi-Basis und ich sehe davon ab, mich bei deiner Vorgesetzten zu beschweren."

sagte Fiona wütend und starrte den Taxifahrer wütend nieder. Der Taxifahrer wich nach einigen Sekunden ihrem Blick aus und fuhr wortlos los.

Nach einiger Zeit kam das Taxi an der Jedi-Basis an. Wortlos warf Fiona ihm genug Credits hin, nahm ihren Koffer aus dem Kofferraum und ging den eleganten Weg zur Jedi-Basis entlang. Schlussendlich stand das zierliche Mädchen vor dem Eingang der Basis, doch sie zögerte. Was, wenn die Jedi sie nicht aufnahmen? Was sollte sie tun, zu ihrer Mutter zurückkehren? Das konnte sie nicht, nicht nach diesem Streit. Unschlüssig stand Fiona vor dem Eingang und fühlte sich ein etwas verloren...


[Lianna - Lola Curich - Vor der Jedi-Basis - Fiona]
 
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Lianna - Jedi Tempel - Gänge - Bibliothek - Raiken alleine


Er suchte noch mehrere Bücher heraus und begann eifrig darin zu stöbern. Die Ruhe der Bibliothek war der optimale Ort um sich zu entspannen. Seltsamerweise, war er immer alleine. Er wusste zwar nicht warum, aber diese Tatsache gefiel ihm irgendwie. So konnte er sich voll und ganz auf seine Studien konzentrieren. Er lernte auch etwas über die synthetische Herstellung von Kristallen. Aber da er einen reinen Kirstall besaß, verstaute er dieses Buch wieder in dem Regal, aus dem er es genommen hatte. Wärend dem lesen, vergaß er sogar das Hungergefühl, dass sich langsam bemerkbar machte. Er nippte an einer Flasche Wasser , brachte die Bücher zurück und verließ die Bibliothek. Er wollte sich unbedingt neues Werkzeug besorgen damit er endlich richtig arbeiten konnte. Er machte sich auf den Weg zum Raumhafen um den Mechaniker zu finden, von dem er sich sein Werkzeug geliehen hatte. Auf dem Weg dorthin nutzte er die Gelegenheit für das Training. Von Tomm hatte er gelernt, dass man immer trainieren konnte. Selbst, wenn man nur seinen Standort änderte. Er ging in sein Quartier und fixierte Gewichte an Armen und Beinen, die er sich vor ein paar Tagen mit seinen wenigen Credits gekauft hatte. Dann packte er noch seinen alten Rucksack, den er mit unzähligen alten Lumpen gefüllt hatte. Damit etwas Gewicht auf seinem Rücken war. Dann sprintete er los. Er benutzte nicht die Macht um seine Kraft zu steigern , sondern versuchte seinen Körper auch so in Form zu halten. Er entschied sich dazu , einen Weg über die Dächer zu finden. Er kletterte die Hausmauer des Tempel empor und bewegte sich fort. Dabei nutzte er jedes Hindernis, welches sein Training verbessern konnte. Bei so manchen Gegenständen musste er dann doch nach der Macht greifen, denn sonst hätte er den nächsten Sprung nie lebend überstanden. Er holte tief Luft und rannte los. Er sprang von einem Dach zum nächsten, landete sanft auf der anderen Seite und bewunderte die Schönheit der Stadt.

Bei den Gewichten, hätte er wohl doch nicht so übertreiben sollen. Diese waren wirklich schwer. Schließlich erreichte er den Raumhafen und mit einem heftigen Satz, landete er neben dem Mechaniker. Dieser war gerade damit beschätigt ein Schiff zu reparieren. Über sein Eintreffen hatte sich dieser auch nicht gewundert.

"Na, ich dachte schon, dass du gar nicht mehr kommst. Ich kann mir schon vorstellen , wonach du suchst. Du bist nicht der erste Jedi, der meine Hilfe sucht. Was hast du da eigentlich auf deinem Rücken? Sieht ja sehr ekelhaft aus. Das Teil hat auch schon bessere Tage gesehen?"

Raiken war so überrascht, dass er erstmal nichts sagen konnte. Er war außer Atem und rang nach Luft.

"Keine Sorge Kleiner, gib mir noch ein paar Sekunden, dann gebe ich dir den Schleifer. Aber sei vorsichtig. Ohne Schutzbrille wirst du sicher noch dein Augenlicht verlieren. Achja und Handschuhe. Damit du dich nicht verletzt. "

Der Mechaniker übergab ihm die Utensilien , welche Raiken dankend annahm.

"Vielen Dank. Was bin ich dir schuldig?"

Der Mechaniker lächelte ihn an und antwortete.


"Na bau dein Lichtschwert. Das ist alles. Und vielleicht kannst du mir eventuell mal helfen ein paar Schiffe zu testen. Aber das hat Zeit. Jetzt verschwinde. Du störst bei der Arbeit. "

Raiken nickte ihm zu und verließ den Raumhafen in Richtung Jedi Tempel. Er nahm den gleichen Weg zurück um sein Training nicht unterbrechen zu müssen. Als er endlich sein Quartier erreichte, warf er seinen Ballast in eine Ecke und machte sich an die Arbeit. Er setzte die Schutzbrille auf, zog die Handschuhe an, packte das Schleifgerät und legte los. Das Geräusch war sehr unerträglich laut. Der Schleifer hatte ganz schön viel Kraft. Er machte sich schon Sorgen um den Kristall, aber zum Glück blieb dieser hart wie er war. So langsam brachte er diesen in die gewünschte Form. Doch er war noch lange nicht am Ziel.

Lianna - Jedi Tempel - Gänge - Quartier - Raiken alleine

 
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[Lianna|Jedi-Basis|Eingangshalle] Liza Elyzar, einige Andere u.a. Chesara, Faith, Niré, Cris, Leeam und Devin

Ein unbeschreibliches Gefühl, fand Liza während sie so die Gedanken schweifen ließ und die Umgebung auf sie wirkte.
“Es ist ein gutes Gefühl, nicht wahr? Es sind die vielen machtsensitiven Wesen, die die Luft zum Vibrieren bringen. Willkommen in der Basis der Jedi. Ich bin Rätin ChesaraSyonette und du bist eine neue Anwärterin, nicht wahr? Ich kann die Macht in die spüren, unverkennbar. Wie ist dein Name?“

Riss sie eine Blonde Frau aus ihren Gedanken.
Mit einem Lächeln erwiederte sie in einem höflichen Ton:
„Mein Name ist Liza Elysar, und sie haben Recht ich bin hier als Anwärterin.“

“Ich bin gerade auf dem Weg zum Ratssaal und dabei, eine ebenfalls neue Anwärterin, die junge Blondine dort hinten, in unser Register einzutragen. Wenn du eine Jedi werden möchtest, dann bist du hier genau richtig und kannst dich uns direkt anschließen.“

Antwortete die Jedi und deute auf eine kleine Gruppe mit der sie unterwegs zu sein schien.
„Ich danke euch vielmals für diese Gelegenheit.“ Liza verneigte sich.

Daraufhin begaben sich Liza und Chesara zu ebendieser Gruppe. Sie senkte ihren Kopf leicht ab und stellte sich allen vor. Sie konnte es nicht glauben, sie war in der Basis der Jedi und ihr wurde die Möglichkeit gewährt eine Jedi zu werden. Sie wusste das es nicht einfach werden würde, das sie viel lernen und trainieren musste doch das würde sie gerne in kauf nehmen um später einmal anderen ein besseres Leben zu ermöglichen als sie bis jetzt selber hatte.
Während sie alle dort kurz noch standen machte sich Liza noch weitere Gedanken. Denn falls sie über ihre Vergangenheit gefragt werden würde dann könnte sie nicht wirklich Antworten liefern, denn das einzige was sie weiß ist das ihre Familie von Dantooine kam und das sie ein Jahr auf Nar Shadaa verbrachte, der Rest ihres Lebens ist für sie Schleierhaft.

Sie blickte an ihrer Kleidung herunter, sie war dreckig und ihre Hose war an den Knien schon teilweise gerissen. Als sie dann die Kleidung der anderen in der Runde betrachtete empfand sie ein Stück weit Scham. Was die anderen wohl von ihr dachten, in ihren verlumpten Klamotten. Sie machte sich wieder und wieder Gedanken, und wusste nicht warum. War es die Nervosität, oder waren es berechtigte Gedanken. Keiner hatte bis jetzt etwas gesagt was ihre Nervosität noch weiter steigerte und sie hoffte das irgendwer nun das Schweigen brechen würde und sie hoffte das sie von den anderen genau so freundlich aufgenommen würde wie von Chesara. Es war für die junge Anwärterin nämlich seit langem das erste Freundliche was ihr wiederfahren ist. Nun ging ihr Blick wieder hoch in Richtung der anderen Leute der Gruppe und sie wartete dadrauf das jemand ihr Sagen konnte wie es weiter geht.


[Lianna|Jedi-Basis|Eingangshalle] Liza Elyzar, einige Andere u.a. Chesara, Faith, Niré, Cris, Leeam und Devin
 
[Lianna - Lola Curich - Vor der Jedi-Basis - Fiona]

Kurz atmete Fiona durch, bevor sie durch den Eingang der Jedi-Basis in die Eingangshalle schritt. Einige Personen standen in der Eingangshalle herum, doch bis jetzt machte niemand den Anschein, als ob er Fiona überhaupt bemerkt hatte. Fionas Körper kribbelte und sie fühlte sich gleich etwas leichter an diesem Ort und so ging sie leichten Fußes auf den einzigen Droiden im Raum zu.

"Hallo, ich bin Fiona Zel von Charubah. Eine hapanische Jedi hat einst bemerkt, dass ich machtsensitiv sei und ich würde gerne dem Jedi-Orden beitreten."

Der Droide, der wie ein Protokolldroide gebaut war, schaute Fiona unverwandt an, bis eine Antwort aus seinem Vokabulator kam.

"Einen wunderschönen guten Tag wünsche ich ihnen, Miss Zel. Falls dem so ist, werde ich einen Jedi-Meister in Kenntnis setzen, dieser wird euch dann weiterhelfen. Sie können solange in der Kantine warten. Melden sie sich einfach, falls ich ihnen irgendwie weiterhelfen kann."

Mit diesen Worten tippelte der Droide weg. Etwas enttäuscht schaute Fiona dem Droiden hinterher. Das hieß, dass sie immernoch abgewiesen werden könnte und wollte sie nicht hinnehmen. Ihr Selbstvertrauen, dass in der Halle wieder zurückgekehrt war, wurde wieder etwas brüchig, doch sich raffend ging die Hapanerin in die Richtung, in die der Droide gewiesen hatte, als er die Kantine erwähnt hatte. Auf ihrem Weg kam Fiona an einer Gruppe vorbei und sie kam sich wieder etwas lächerlich vor. Die Personen hier hatten entweder schlichte Jedi-Gewänder oder einfache Kleidung an und sie schritt hier mit einem langen Kleid daher, dass über den, glücklicherweise sauberen, Boden schleifte. Eine junge Frau in der Gruppe hatte zudem extrem verschlissen Kleider, doch dies störte die restlichen Personen anscheinend überhaupt nicht, oder sie waren nur höflich genug, sie nicht darauf anzusprechen. Vielleicht machte sich Fiona einfach grundlos zu viele Sorgen.

Die Kantine war schlicht, nicht pompös, wie es überall im Hapes-Cluster nur wegen dem Ansehen war, doch damit hatte Fiona kein Problem. Die junge Frau schaute sich in der Kantine um. Mehrere Personen waren am Essen, manche allein, manche in Gruppen und manche redeten einfach nur und vertrieben sich die Zeit. Fionas Blick blieb an einer Gruppe (Rilanja, Salina, Sarid) heften und kurzerhand ging Fiona auf sie zu.


"Hallo, dürfte ich mich zu euch setzen?

[Lianna - Lola Curich - Jedi-Basis - Kantine - Rilanja, Salina, Sarid undFiona]
 
- Lianna – Jedi-Basis – Eingangshalle – Mit Cris, Niré, Faith, Liza –

Die neue junge Frau (Liza), die sich Chesara und ihrem kleinen Grüppchen anschloss, schien sehr schüchtern zu sein, das war jedenfalls der Eindruck, den Chesara nach den ersten paar Worten, die sie mit ihr gewechselt hatte, bekam. Sie hatte jedoch eine sehr freundliche Präsenz, die sie umhüllte und die Jedi-Rätin konnte sich des Gefühls nicht erwehren, dass heute ein guter Tag für den Jedi Orden war, mit so vielen neuen Anwärtern, die durch die Türen der Lianna-Basis herein kamen. Es wurde mal wieder Zeit, machte sie sich eine gedankliche Notiz, dass sie sich die aktuellste Statistik über die Zuläufe an Padawanen ansah. Sie war sicher, dass die Zahlen zuletzt deutlich angestiegen waren.

“Faith, das ist Liza. Liza, das ist Faith.“

Stellte sie die beiden jungen Damen, beide blond, einander vor. Faith hatte noch immer Niré auf dem Arm, die so lieb war wie immer und sich nicht daran störte, dass sie jemand hielt, den sie überhaupt nicht kannte. Es gab Kinder, die sofort geweint hätten, doch die kleine Vahla war unkompliziert und aufgeschlossen.

“Ihr seid ab heute beide Padawan-Anwärterinnen.“

Chesaras Blick wanderte zu Liza, deren Kleidung, wir ihr auffiel, ziemlich schmutzig und herunter gekommen war. Sie benötigte dringend etwas Neues, weswegen Chesara sich bemühen wollte, sich zu beeilen, um sie mit einer Padawan-Robe auszustatten.

“Du musst wissen, Faith ist auch gerade eben erst hier angekommen.“

Erklärte sie, in der Hoffnung, dass das den beiden Mädchen mehr Sicherheit geben würde. Es war immer gut, jemanden zu haben, an den man sich halten konnte, wenn man irgendwo neu war und manchmal konnten aus kurzen Begegnungen wie diesen sogar lange und feste Freundschaften entstehen, so wie es auch bei Chesara der Fall gewesen war, als sie eine Padawan gewesen war. Sie wollte sich nun endlich auf den Weg machen, um mit Cris Sheldon und den beiden Anwärterinnen in Richtung Ratssaal aufzubrechen, als sie wieder jäh unterbrochen wurde. Es war leicht blecherne Stimme des Droiden, die nach ihr rief.

„Rätin Chesara!“

Sie drehte sich um. Der Empfangsdroide hatte also offenbar endlich sein Gespräch mit der Twi’lek beendet.

„Darf ich höflichst anfragen, ob Sie Zeit haben, diese beiden jungen Anwärter einzuweisen?“

Fragte er.

„Ich muss für die Störung entschuldigen, aber Rätin Eleonore ist derzeit nicht verfügbar.“

Chesara hob eine Augenbraue. War das ein leicht vorwurfsvoller Tonfall, den sie da aus den Worten des Droiden heraus hörte? Sie deutete ein Schmunzeln an. So gerne sie sich um neue Padawan-Anwärter kümmerte, eigentlich hatte sie wirklich keine Zeit dafür. Sie hatte noch immer nicht entschieden, wie sie Cris Sheldon erklären sollte, dass Alisah nicht mehr auf Lianna war, ohne Padmes eigenmächtiges Handeln in starke Zweifel zu ziehen. Der Bitte des Droiden nicht zu entsprechen kam indes auch nicht in Frage. Padawane bildeten die Zukunft des Ordens und niemand sollte den Jedi im Allgemeinen oder Chesara im Speziellen vorwerfen, sie seien nicht gastfreundlich.

“Willkommen im Jedi-Orden. Kommt bitte zu mir herüber.“

Sagte Chesara an die beiden jungen Burschen (Leeam, Devin) gewandt, die vom Alter her gut zu Faith und Liza passten. Das schien ihr eine Truppe zu sein, die gut miteinander trainieren konnte, wenigstens bis jeder von ihnen einen Meister gefunden hatte. Und wenn sie gerade schon mal dabei war…

“Ich bitte um kurze Aufmerksamkeit!“

Rief Chesara in die Eingangshalle, um direkt jeden weiteren Anwärter einzusammeln, der hier noch unversorgt war.

“Alle Anwärter, die noch nicht offiziell in den Orden aufgenommen wurden, können sich mir anschließen.“

Es mochte Cris Sheldon gegenüber nicht ganz fair sein, dass sich das Gespräch mit ihm verzögerte, doch daran konnte Chesara wenig ändern. Immerhin konnte er so hautnah erleben, wie sich der Alltag in der Jedi-Basis gestaltete. Es gab Tage an denen es ruhiger war und Tage, an denen man kaum dazu kam, die Dinge zu erledigen, die man sich vorgenommen hatte. Ein solcher Tag war heute.

“Hallo ihr beiden.“

Begrüßte sie die beiden Jungen dann auch persönlich.

“Ich bin Jedi-Rätin ChesaraSyonette. Nennt mich Rätin Chesara. Und Ihr seid…?“

„Leeam und Devin.“

Schaltete sich der Droide plötzlich wieder ein, der näher gekommen war und hielt Chesara ein Datapad hin.

„Sie wurden von Jedi-Ritterin Kalyn hierher geschickt.“

“Oh, interessant.“

Erwiderte Chesara und studierte die Informationen auf dem Datapad. Ja, zweifellos waren die beiden Brüder beide machtsensitiv.

“Ihr seid Zwillinge?“

Fragte Chesara interessiert und dachte selbstverständlich sofort wieder an Alisah, die ebenfalls ein Zwilling war – Adrians Zwilling.

“Freut mich, euch kennen zu lernen. Wer von euch ist denn wer?“

Ihr fiel auf, dass einer der beiden einen Schritt weiter zurück stand und mindestens einen so zurückhaltenden Eindruck machte wie auch Liza, während sein Bruder allein durch seine Körperhaltung sehr viel selbstbewusster rüber kam. Erste Eindrücke, dachte Chesara schmunzelnd, es würde interessant werden zu sehen, ob sie mit ihren Einschätzungen recht behielt und vor allem wie sich jeder einzelne der neuen Anwärter im Laufe der Zeit entwickeln würde.

“Oh, und dies sind Faith und Liza… und Lieutenant Sheldon natürlich. Und die kleine Vahla hier ist Niré. Himmel, ich hoffe, ich habe niemanden vergessen vorzustellen. Wenn unsere Gruppe noch größer wird, müssen wir anfangen durch zu zählen, ob auch alle da sind.“

Bemerkte Chesara scherzhaft und wartete einen Moment, bis sich alle miteinander bekannt gemacht hatten.

“Ich werde dafür sorgen, dass euch allen ein Zimmer zugeteilt wird. Wir haben Mehrbettzimmer, ihr bekommt also alle Zimmernachbarn. Anschließend erhaltet ihr Padawan-Roben und die Standardausrüstung, die jeder Schüler hier im Orden erhält und danach könnt ihr im Trainingsraum an den ersten Übungen für Neueinsteiger teilnehmen.“

Sie lächelte.

“Aber nicht alles auf einmal. Jetzt gehen wir erst mal alle gemeinsam zum Ratssaal.“

- Lianna – Jedi-Basis – Eingangshalle – Mit Cris, Niré, Faith, Liza, Devian und Leeam –
 
Lianna - Jedi Tempel - Gänge - Quartier - Raiken alleine

Es dauerte mehrere Stunden , bis er den Kristall so halbwegs in die richtige Form geschliffen hatte. Ab und zu verglich er die Größe des Kristalles mit der des Gehäuses. Doch für seinen zukünftigen Aufenhaltsort, war er noch viel zu klobig. Um für etwas Abwechslung zu sorgen , schraubte er noch ein bisschen am Griff des Schwertes, bevor er sich schlafen legte. Das der Bau eines Lichtschwertes so viel Zeit in Anspruch nahm , entmutigte ihn in seinen schwachen Momenten. Doch da er in seiner Ausbildung schon so weit gekommen war, gab es keine anderen Optionen für ihn, als eisern weiter zu machen. Er ging zu Bett und schlief ein. Diese Nacht war im gegensatz zu seiner letzten sehr ruhig. Keine Träume und keine Visionen von der Zukunft.

Als er an nächsten Morgen erwachte, ging er sich duschen und schlüpfte in seine neue Kleidung. Er hatte seit seiner Ankunft auf Lianna einen Kleiderschrank, der sogar eine Jedi Robe enthielt. Diese hatte er bis jetzt noch nicht einmal angezogen. Für sein Training wählte er eher normale Kleidung. Ein normales Shirt und eine braune Hose und an seinem Gürtel , trug er immernoch seinen alten Blaster. Er war sich nicht mal sicher, ob dieser überhaupt noch funktionierte. Doch ohne ihn , fühlte er sich etwas verloren. Noch nie hatte er so viel Kleidung gehabt. Auf Tatooine trug er immer nur das, was ihm sein Besitzer gegeben hatte. Meist handelte es sich dabei um dreckige Lumpen, dessen Besitzer getötet wurden. Oft genug kam es vor, dass er diese Gewänder von dem Blut säubern musste. Da er es damals nicht anders kannte, hatte er auch nicht groß darüber nachgedacht. Bis auf die Tatsache, dass er auf keinen Fall der nächste sein wollte , der wie eine Womp Ratte von hinten erledigt wurde. Dann blieb er vor dem Spiegel stehen und beguachtete sein Gesicht. Tomm hatte einmal versucht, seine Narbe zu heilen. Sie hatte sich tatsächlich etwas verändert. Sie war zwar immernoch zu sehen, doch war sie nicht mehr so ein gewaltiger Krater, der sein Gesicht verunstaltet hatte.


Dann widmete er sich erneut dem Kristall, setzte die Schutzbrille auf und aktivierte die Schleifmaschine. Wieder dieses laute Krächzen, welches er schon lieb gewonnen hatte. Bald müsste er mal aufräumen. Rund um seine Werkbank sah es nicht gerade sehr ordentlich aus. Vor allem das Werkzeug lag kreuz und quer im Zimmer auf dem Boden. Nach geschätzten zwei Stunden überprüfte er noch mal die Form des Kristalles. Dieser passte bereits in den Griff des Schwertes. Jetzt musste er sich nur noch um den Feinschliff kümmern. Die Ecken und Kanten sollten noch feiner werden. So langsam schrie sein Magen nach etwas essbarem. Er jetzt wurde ihm bewusst, dass er am Vortag gar nichts zu sich genommen hatte ausser Flüssigkeit. Auf Tatooine kam er sogar Tage lang ohne Essen aus. Doch dies war nicht Tatooine. Er verließ sein Quartier um die Kantine aufzusuchen. Als er durch die Gänge schlenderte , dachte er an Tomm und Jaira.

Lianna - Jedi Tempel - Gänge - Kantine - Raiken alleine
 
[Anflug auf Lianna- X-Wing]Kit
Zum ersten Mal seit seiner Beurlaubung war Kit wieder in Hochstimmung. Es lag nicht einer in aussicht stehender Staffelposition. Es lag einfach an dem Gefühl nach Wochen in einer Tankstation endlich wieder zu Fliegen.
Noch dazu im eigenen Jäger, Kit hatten den aus aussortierten Beständen stammenden Jäger, für eine beträchtliche Summe vom Militär gekauft und leicht modizifiert. Die Arbeit an dem Jäger war eigentlich alles womit er sich die letzten Wochen beschäftigt hatte.
Die ehemals roten Teile waren dunkelgrün und die weißen Grau lackiert worden. Damit passte es zu seiner inzwischen wieder reparierten R4 Einheit. Kit nahm nun Kurs auf eine Militärbasis und landete Kurz darauf. Dann suchte er den Basis Kommandanten.
[Anflug auf Lianna- X-Wing]Kit
 
Lianna - Lola Curich, Jedi-Basis – Kantine - Rilanja, Salina und Sarid

Während die corellianische Jedi-Rätin Sarid Horn noch auf die Antworten von Rilanja, einer Falleen und Salina, einer rothaarigen Menschenfrau wartete kam eine jung aussehende Frau mit bräunlichen Haaren (Fiona Zel) auf sie zu. Dazu trug die hübsche Frau ein eher protzig wirkendes Kleid mit einer Schleppe. Sowas würde sogar ihre Falleenpadawan nicht anziehen, welche ja auch ein helles Lederkleid trug, das aber von der Optik her um einiges rustikaler war, kam Sarid spontan in den Sinn. Die dunkelblonde Corellianerin erkannte deswegen schnell, dass dieses Mädchen gewiss neu hier war. Auch bot sie einen ziemlichen Kontrast zu der Jedi-Rätin selbst, welche wie bei den Jedi üblich eine Standardjedirobe trug. Dennoch antwortete die mittelalterliche Jedi höflich auf die Frage der seltsam gekleideten jungen Frau.

"Natürlich darfst du dich zu uns setzen. Du scheinst neu hier zu sein oder täuscht das?"

fragte Sarid vorsichtig.

"Ich bin jedenfalls Jedi-Rätin Sarid Horn, die grüngeschuppte Frau neben mir ist meine Padawan Rilanja Xulian und dies hier ist Salina Thorn, ebenfalls eine angehende Jedipadawan",

stellte die Corellianerin alle der Reihe nach vor.

"Ich nehme an es gibt ein Grund, warum du ausgerechnet zu unserer leider nicht sehr beeindruckenden Basis nach Lianna gereist bist, nicht wahr? Wie ist dein Name und woher stammst du? Du kannst dir übrigens jederzeit etwas von der Theke zu essen oder zu trinken holen, wenn dir danach ist",

wies Sarid die junge Frau freundlich darauf hin, dass die Kantine rund um die Uhr geöffnet war. Aber das war so ziemlich das Übliche, wenn neue Padawananwärter zu den Jedi gelangten, denn dafür hielt Sarid die junge Menschen- oder Nahmenschenfrau. Aber die Jedirätin hatte gerade Zeit und die anderen beiden Jedifrauen waren scheinbar noch unschlüssig, ob sie sich heute noch für ein Training bereit fühlten oder lieber morgen. Also war noch locker Zeit für dieses kleine Gespräch, fand sie.

Lianna - Lola Curich, Jedi-Basis – Kantine - Rilanja, Salina, Fiona und Sarid
 
[Lianna - Lola Curich - Jedi-Basis - Kantine - Rilanja, Salina, Sarid und Fiona]

Nachdem sie sich gesetzt hatte schaute Fiona sich in der Runde um. Die Gruppe bestand bei genauerer Betrachtung aus einer Falleen, einer rothaarigen Menschenfrau und die ältere Frau, die sie begrüßt hatte. Um nicht unhöflich zu wirken setzte Fiona ein kleines Lächeln auf und antwortete der ersten Frage der Frau.

"Ja, ich bin neu hier. Ich kam gerade erst an und bin eine Anwärterin."

Während Fiona so antwortete bemerkte sie, wie erleichter sie war, dass in der Gruppe kein Mann war. Wenn alle Männer hier so waren, wie der Taxifahrer, der Fiona vom Raumhafen zur Jedi-Basis gefahren hatte, würde Fiona mehr als einmal ihre Beherrschung verlieren.
Die Frau stellte sich selbst als Jedi-Rätin Sarid Horn und ihre Begleiterinnen als Rilanja Xulian und Salina Thorn vor.


"Ich freue mich euch kennenzulernen. Mein Name lautet Fiona Zel."

Kurz nachdem Fiona sich vorgestellt hatte, fragte die Jedi-Rätin sie weiter aus.

"Ich komme von Charubah, einer Welt im Hapes-Cluster. Ich komme nach Lianna, da mir keine andere Jedi-Basis bekannt ist und, um wie bereits erwähnt, eine Jedi zu werden. Und danke, aber ich brauche nichts."

Während Fiona so darüber sprach, warum sie hierher gekommen war dachte sie kurz an ihre Mutter und Wut kam kurz in ihr auf, doch das verdrängte sie schnell wieder, um sich auf ihre Konversation zu konzentrieren.

[Lianna - Lola Curich - Jedi-Basis - Kantine - Rilanja, Salina, Sarid und Fiona]
 
Lianna | auf dem Weg von der Jedibasis zur Sternenjägerbasis | Jaira und Tomm

Es war ein merkwürdiges Gefühl. Tomm war nie derjenige gewesen, der einen großen Abstand zwischen seinen Padawanen und sich selbst hatte. Und Jaira war ein aufgeschlossenes, freundliches Mädchen. Tomm wußte nicht, ob es an der langen Zeit lag, die er mit Raiken zusammen gewesen war, an der besonderen Beziehung der beiden Tatooiner zueinander oder an den Verlusten an Schülern davor. Zumindest war Tomm, wie er sich vor dem Losgehen eingestand, noch nicht ganz bereit, Jaira an sich herankommen zu lassen. Es war nicht so, daß er das orangehäutige Mädchen nicht mochte, es war auch nicht so, daß er seine Entscheidung, sie als Schülerin anzunehmen überprüfte. Nein, er wollte sie einfach noch ein wenig zappeln lassen.
Sie hatte auf seine Frage hin, ob sie gut geschlafen hatte, erzählt, daß sie aus dem Bett gefallen sei. Tomm konnte sich ein knappes Grinsen nicht verkneifen.


"Ich mag die weichen Betten auch nicht. Deswegen nutze ich immer eine recht harte Pritsche und meide auch nur zu gerne luxuriöse Hotels."

Sein Angebot, sie zur Padawan zu nehmen, hatte Jaira sofort angenommen. Die etwas ... hochgestochene Erklärung dazu kannte Tomm schon von vielen anderen Padawanen. Auch er hatte so etwas wohl mal gefaselt, weil er dachte, das müsse so sein. Und weil er das auch wirklich so meinte. Trotzdem entlockte Tomm diese Erklärung immer ein kleines Grinsen. Mit hochgezogener Augenbraue meinte er nur:

"Versprich nichts, was du nicht halten kannst, kleine Jaira. Ich werde dich nämlich an dem messen, was du sagst."

Die erste Übung, die sie nun auf dem Weg zur Sternenjägerbasis durchführten, schlug sich die Togruta sehr gut. Sie hatte von Anfang an sehr viel Vertrauen in ihn, eine Sache, die Tomm sehr gefiel und auch ein wenig stolz machte. Es war nicht immer einfach, einem doch noch sehr fremden Menschen gegenüber Vertrauen an den Tag zu legen. Tomm selbst war damals ein wenig zurückhaltender gewesen, wenn auch nur in den ersten Tagen im Tempel.
Als sie über ihre eigenen Füße stolperte, lachte sie nur kurz. Aus der Ruhe bringen ließ sie sich davon nicht. Sie waren auch schon fast am Raumhafen. Jaira hatte es tatsächlich geschafft, ihn den ganzen Weg mit verbundenen Augen und nur auf ihre anderen Wahrnehmungen reagierend zu folgen.


"Okay, du kannst die Augen wieder öffnen. Wir sind fast da."

Tomm wartete kurz, bis Jaira neben ihm angekommen war. Während sie weitergingen, erklärte er kurz den Hintergrund der Übung.

"Du hast dich zum ersten Mal mehr oder weniger bewußt der Macht anvertraut und dich von ihr führen lassen. Das war schon ganz gut soweit."

Nicht viele Padawane schafften das so früh, quasi ganz am Anfang der Ausbildung. Doch das war nichts, was Tomm Jaira gesagt hätte. Er lobte nicht unbedingt viel in der Ausbildung.
Sie betraten den militärischen Teil des Raumhafens und schlugen sich in Richtung Sternenjägerkommando durch. Allzugroß war die Anlage nicht, so daß sie keine Probleme hatten, sich zurechtzufinden. Zudem kannte Tomm den Raumhafen an sich sehr gut. Draußen landete gerade ein grau-grüner X-Flügler, offensichtlich von einem privaten Operator. Tomm war etwas überrascht, daß er den Mann kannte, der dort ausstieg. Es war Kit. Aber seit wann hatte der einen privaten Jäger?
Wenig später und ein paar Gänge und Türen weiter standen Jaira und Tomm schließlich vor einer Tür, deren Schild die Aufschrift "Basiskommandant General Eekar Oki" trug. Sie waren angekommen. Tomm bat Jaira mit einer Geste, sich ruhig zu verhalten und klopfte an. Kurz darauf wurden sie hereingebeten.


"General Eekar Oki, Tomm Lucas meldet sich zum Dienst!"

Der Mann, der schon ein wenig älter war - Tomm nahm an, daß er bald in den Ruhestand gehen dürfte - und der auch leichte Schwierigkeiten haben dürfte, in einen Jäger zu steigen ob seiner nicht mehr ganz schlanken Figur, machte einen recht symphatischen Eindruck.

"Das hier ist meine Padawan Jaira Norith. Sie wird am Auswahlverfahren teilnehmen."

Den Nachnamen seiner Schülerin hatte Tomm sich noch am Abend erfragt, als er sie in die Quartierliste eingetragen hatte. Bei der Vorstellung hier fiel ihm ein, daß er sie bei nächster Gelegenheit noch in den Datenbanken des Ordens verewigen mußte.
Nachdem Tomm militärisch gegrüßt und die beiden vorgestellt hatte, wartete er darauf, was Oki zu sagen hatte.


Lianna | Sternenjägerbasis, Büro des Kommandanten | Eekar Oki, Jaira und Tomm, Kit unterwegs zu ihnen
 
Lianna - auf dem Weg von der Jedibasis zur Sternenjägerbasis - Tomm, Jaira

Jaira empfang es sehr amüsant, dass Tomm das gleiche Problem mit den Betten hatte. Wie es scheint müsste sie auch mal die Pritschen testen gehen, um eine weitere Nacht zu überleben.
Das Grinsen und die Augenbrauchen fielen ihr sofort auf, als sie der Ausbildung zustimmte. Durch die Aussage Jaira solle nichts versprechen, was sie nicht halten könne, war die junge Togruta sehr beeindruckt von seiner Ansichtsweise. Die Worte sollte man mit bedacht wählen, versuchte sie sich zu merken und nickte Tomm zu.

Nachdem Jaira die Macht für sich entdeckt hat, als die beiden auf den Weg zu ihrem nächsten Ziel ware, wurde ihr der Hintergrund der Übung erleutert. Erfreut darüber, dass ihre Vermutung über die Macht bestätigt wurde und sie eine Lobandeutung erhalten hatte, ging sie zügiger.

Als sie schließlich die Sternenjägerbasis erreichten, hörte sie wie er sagte sie dürfte die Augen nun wieder öffnen. Am Anfang wurde sie von dem Licht leicht geblendet, welches von Oben hinab strahlte, aber nach kurzer Wartezeit konnte sie wieder die Umgebung scharf erkennen. Es waren einige Jäger zu entdecken, von denen Jaira die Augen kaum abwenden konnte. Sie hatte noch nie einen von so einer nahen Position besichtigen können. Auch wenn es "nur" ein Blechhaufen für einige Augen ist, sieht die Togruta darin die Flügel zum Himmel und Universum.
Den überraschten Gesichtsausdruck von Tomm fiel ihr erst auf, als ihr Blick in seine Richtung wanderte, um den Raum weiter in Augenschein zu nehmen.
Wie es schien schaute der Meister zu einem bestimmen Jäger, aus dem nun eine Person stieg. Das Zeichen für ein ruhiges Vorgehen, verstand Jaira sofort und blieb still neben ihm stehen, nachdem sie durch Gänge gegangen sind. Ihr Blick blieb auf der Tür fixiert.

Dass Tomm sich so förmlich bei dieser Person meldet, war sehr unerwartet. Ihr Meister stellte sich und die Togruta vor und als er sagte sie würde bei dem Auswahlverfahren teilnehmen, schaute sie von einer Person zur anderen. Die Frage, ob es sich hierbei um eine Pilotenauswahl handelt, zeichnete sich in ihrem Gesicht ab. Auch wenn sie die Frage gern laut gestellt hätte, wollte sie erstmal das Gespräch zwischen den beiden folgen.


Lianna | Sternenjägerbasis, Büro des Kommandanten | Eekar Oki, Jaira und Tomm, Kit unterwegs zu ihnen
 
[Anflug auf Lianna- X-Wing]Kit
Kaum war Kit gelandet fingen die Probleme bereits an. Ein relativ gereizter Elomin Offizier „bat“ ihn seinen Jäger wo anders zu parken. Kit gab nach und brauchte einige Zeit um seinen Privatjäger an einen Platz zu lenken, der für solche bestimmt war. Er begann sich zu fragen ob es eine gute Idee gewesen war sich für diese Staffel zu bewerben. Er hätte auch noch etwas länger im Urlaub bleiben können.
Er verließ den Jäger und beschloss R4 zurück zu lassen. Der Droide lies ein empörtes Trillern vernehmen, gehorchte aber.
Manchmal verwunderte auch Kit der seit Jahren mit der Einheit zusammen arbeitete dessen Psyche. Er schüttelte den Kopf und machte sich auf den Weg zum Hangar zurück.

Der Hangar und die angrenzende Anlage war voller Piloten, Offizier, Mechaniker und Droiden. Es war ein ziemliches Durcheinander. In der Tasche meldete sich Kits Kom aber er drückte es weg, da er keine Zeit hatte.
Er suchte in diesem Chaos den Weg zu der Person bei der er sich melden sollte. Einen Offizier den er danach fragte reagierte ähnlich des Elomin und machte ihm klar das er sich an die Befehlskette halten sollte. Auch als Kit ihm den Aufruf auf dem Pad zeigte blieb er dabei. Innerlich fluchte der Fondorianer.
Dann entdeckte er zu seiner Freude eine bekannte Person, die Gerade um eine Ecke verschwand.
Tomm Lucas. Der Jedi hatte ihm bei der Schlacht um Correlia geholfen und war kurz danach auf dem Ball gewesen. Kit kannte ihn nicht genauer, fand ihn aber recht sympathisch. Da auch machtempfängliche Piloten an der Staffel teilnehmen sollten beschloss er ihm und der Togruta die ihn begleitete zu folgen.


Nach einige Gängen und Wegen blieben sie vor einer Tür stehen. Tomm klopfte an und kurz darauf wurde beide hinein gebeten. Kit holte den verblieben Abstand auf und stand kurz darauf auch vor der Tür.
Er wartete einen Moment und klopfte dann auch. Eine ruhige Stimme bat ihn herein. Neben Tomm und seiner Begleiterin, Kit wusste nicht ob sie seine Schülerin war. Das letzte Mal, als er ihn gesehen hatte, war ein junger Mann sein Padawan gewesen, stand auch ein älterer, rundlicher Mann ihm Raum.
Es musste,Eekar Oki der Basiskommandant sein. Das Hatte zumindest an der Tür gestanden. Er und Tomm schienen gerade die Begrüßung beendet zu haben. Kit salutierte leicht.
„ Lieutenant Kit Ohnaka, meldet sich zur Staffelauswahl.“
Den beiden anderen nickte er höflich zu. Und wartete dem was kommen würde.
[Lianna -Sternenjägerbasis, Büro des Kommandanten]Eekar Oki, Jaira und Tomm, Kit
 
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