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Malastare

Dieses Thema im Forum "Projekt Star Wars Rollenspiel" wurde erstellt von Marana Che Tah, 24. Mai 2003.

  1. Marana Che Tah

    Marana Che Tah loyale Senatswache

    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. April 2019
  2. Marana Che Tah

    Marana Che Tah loyale Senatswache

    [OP] Haben wir paar Infos über Melastaire?[OP]

    Melastaire- Orbit- Itikam- Maranas Kabine

    Marana war sehr ausgeruht aufgewacht. Sie war aufgestanden und sich dann überlegt, was sie anziehen sollte. So unauffällig wie möglich. Sie griff nach ihren Sachen, die sie noch von Nal Hutta hatte. EIne braune Hose, ein Oberteil in einer undefinierbaren Farbe, dann ein Überwurf und ihre Stiefel. Sie legte ihren Baster an und versteckte das Messer. Und irgendwie kam sie sich ungenügend bewaffnet vor. Melastaire war ein rauhes Pflaster. Vor allem mit dem sich dort sammelnden Gesindel. Sie machte die Türe auf und betrat die Messe.
    Phol und Ami. Sie war nicht blind, die Tränenspuren auf Amis Gesicht waren sichtbar, auch wenn sie sich bemüht hatte, diese wegzuwischen. Der Jedi stand am Fenster. Mit dem Rücken zu ihr. Die Kapuze über den Kopf gezogen, die Schultern etwas gebeugt. Sie schüttelte nur den Kopf und sagte kurzangebunden.


    "Wir werden jetzt aus dem Hyperraum springen"

    Danach ging sie ins Cockpit und ließ sich von Tous auf den neusten Stand bringen. Die Sternenlinien verblaßten und dann lag Melastaire vor ihnen.

    "Phol sollte seine Padawan wecken. Wir werden bald landen."

    Sie nahm Kontakt mit der Flugkontrolle auf. Da sich auf diesen Planeten alles versammelte, was an Gesindel in der Galaxis vertreten war, war man dort nicht sehr aufgeschlossen gegenüber Besuchern. Aber schließlich hatten sie die Landebahn.
    Marana nahm Kurs auf die ihr zugewiesenen Koordninaten und mußte etwas mißmutig feststellen, daß der Landeplatz etwas außerhalb lag. Sacht brachte sie die Itikam auf die Erde. Sie gab Tous die Verteidigungssysteme der Iitkam anzuschalten, sobald sie das Schiff verlassen hatten. Gleichzeitig sollte er die Itikam startbereit halten. Sie stand aus dem Sessel auf und ging in die Messe.


    "In Ordnung, wir sind endlich da. Wir sollten kurz abklären, wie wir weiter vorgehen wollen. Ein neuerliches Desaster wäre nicht nach meinem Geschmack."

    Melastaire- Landeplatz- Itikam- Messe
     
  3. Ami

    Ami Eloise Ambria de Lieven

    - Malastare - Itikam - Landehangar -

    Ami ging die Luke entlang und betrat die Plattform. Sie holte tief Luft und sah sich kurz um. Sie hatte fast vergessen, wie trocken die Luft hier war. Es schien als würde man mit jedem Atemzug, tausende Staubkörnchen einatmen. Sie räusperte sich.
    Auf dem Hangar herrschte reges Treiben. Schiffe landeten, flogen ab, oder wurden beladen, oder entladen. Oft sah man Spezies, die von ihren Diener umringt in die Hallen geleitet wurden, oder auf BAren getragen wurden. Hier versammelte sich alles, was Rang und Namen, und vor allem Geld hatte.

    Ruckartig drehte Ami sich um, und rief die Rampe empor.

    "Davi, versuch sofort herauszufinden, wo die grössten Rennen heute stattfinden. Und beeil dich."

    Ami wandte sich wieder dem Hangar zu. Und sie merkte wie jemand hinter sie trat. Sie blickte aus den Augenwinkeln zur seite und sah, daß es Marana war. Für einige Momente standen die beiden Frauen still nebeneinander und beobachteten das Treiben auf dem Hangar.

    "Hier treibt sich das rum, was ich am wenigstens treffen möchte, aber was wir am meisten brauchen. Hier befindet sich das korrupteste, was es in der Galaxis gibt. Und das kommt uns nur zu Gute."

    Ami sah Marana kurz an, die ihr zustimmend zu nickte, als Davi die Rampe herunter lief und sie nervös ansah.

    "Was ist? Hast du etwas herausbekommen?" fragte Ami forsch. Davi nickte. Dieser nervöse Gesichtsausdruck war also vollkommen normal. Nicht besorgniserregend, dachte Ami.

    "Das heutige Hauptrennen findet am Abend in der Wüste von Mal San statt", stotterte Davi los. "Ich würde sagen, da trifft sich alles, was mindestens ein Bein hat..."

    Ami nickte Davi dankend zu

    "Die Rennen von Mal San. Mitten in der Wüste, heiß, brutal, gefährlich. Bei jedem Rennen gibt es mehrere Todesopfer. Und nicht allein deswegen, ist es eines der beliebtesten."

    Dann sah Ami zu Marana.

    "Gehen wir in eine der Hallen. Wir werden einen Gleiter brauchen, um dort hin zu gelangen"


    - Malastare - Itikam - Landehangar -
     
  4. David Lennox

    David Lennox Dienstbote

    [color=sky blue]| Malastare - Itikam - Landehangar |[/color]

    Davi hatte die ganze Zeit auf eine Nachricht von Sam ( op/ scheisse, unfreiwillige Verbindung zu dem Film ^^ /op ) gewartet. Sam war einer seiner engsten Freunde und Mitarbeiter im Cracker´s Club. Wenns darum ging, ein großes Ding zu drehen war er immer bei Davi dabeigewesen und er hätte ihn um nichts in der Galaxis im Stich gelassen.

    Doch es kam keine Nachricht. Nicht nach 1 Stunde und auch nicht nach 2. Doch Davi bleib keine Zeit großartig darüber nachzudenken, denn das Abenteuer der Gruppe ging weiter. Und zwar auf Malastare, wo Davi sich nie in seinem Leben hingewünscht hätte, aber was tut man nicht alles für eine gute Freundin .

    Er sass auf dem Stuhl in der kleinen Kabine und starrte noch gedankenverloren auf den Monitor seines kleinen Notebooks, als er spürte, dass sie aus dem Hyperraum fielen. Kurze Zeit später waren sie auch schon gelandet, und man spürte deutlich, dass man nicht mehr im Weltraum war . Die Ekelhafte Luft des Planeten drang in die Itikam ein. Davi raffte seine 7 Sachen zusammen und verliess die Kabine, in der er sich aufgehalten hatte.

    Auf dem Weg zur Rampe hörte er schon [color=sky blue]Ami[/color] rufen:

    Davi, versuch sofort herauszufinden, wo die grössten Rennen heute stattfinden. Und beeil dich.

    Er hatte zwar im GWW nicht viel über die Dinge rausfinden können, die sich im Hintergrund der Rennen abspielten, aber zumindest konnte er [color=sky blue]Ami[/color] eine gescheite Antwort liefern.

    Sie mussten also in die Wüste. Die Wüste....schöner Ort um unbemerkt nach Informationen zu suchen. Und was noch spannender war, dass die Gruppe 2 Jedi bei sich hatte, und solche Typen fielen hier auf Malastare eigentlich jedem sofort auf.

    Davi klettert die Rampe runter und sah sich in dem riesigen Hangar um, wo unzählige Schiffen ankamen . Es waren sehr protzige Schiffe, und Davi wäre wohl dazu bereit gewesen, eins zu stehlen, aber nachdem er die miesen Brüder gesehen hatte, die alle aus den Schiffen stiegen , überlegte er es sich wieder anders und gab sich damit zufrieden, dass er genug andere, sicherere Einnahmequellen hatte . Er schaute rüber zu den beiden Jedi, und schaute sie sich von oben bis unten an, wie sie da standen, in ihren tollen Kartoffelsäcken, die schon genug Blicke auf sie gezogen hatten.

    Ey, ihr 2 Hübschen, wollt ihr euch ned was anziehen, dass euch weniger nach Jedi aussehen lässt? Ich versteh sowieso ned, was an euren schweren Mänteln so toll sein soll, in der Wüste schwitzt ihr da drin sowieso nur ohne Ende. rief Davi den beiden zu .

    Ohne eine Antwort abzuwarten, drehte er sich zu [color=sky blue]Ami[/color] um.

    Wir brauchen einen Gleiter? Wenn wir einen Gleiter brauchen, empfehle ich eine Menge Geld und die einfache Frage nach der neuen XP/38 mit Turbostaustrahltriebwerken......äh, hast du genug Geld?

    Davi bemerkte, dass [color=sky blue]Ami[/color] ihn verdutzt ansah, und dass sie über seinen plötzlichen Redeschwall sehr verwundert war.


    [color=sky blue]| Malastare - Itikam - Landehangar |[/color]
     
  5. Marana Che Tah

    Marana Che Tah loyale Senatswache

    Melastaire- Raumhafen- Hangar- Itikam- Eingang - Ami, Davi und Marana

    Marana hatte das bunte Treiben, das im Hangar herrschte überblickt. Hier schon tummelten sich die merkwürdigsten Gestalten. Wie würde es ersta auf der Rennbahn aussehen?

    "Komm, laß uns einen Gleiter mieten. Das sollten wir nicht mit zuvielen machen, sonst verlangen sie noch mehr als sie so schon tun."

    Ami nickte und gemeinsam schritten die Frauen die Rampe hinunter. Vorne waren die großen Händler, die Gleiter in allen Variationen und Preisklassen anpriesen. Aber Marana bezweifelte, daß es viele Variationen gab. Eher viele Preisklassen. Prüfend schritten sie an den Vermietern vorbei. Sie wollte einen der kleineren Händler haben. Schließlich hatte sie das gefunden, was sie sich vorstellte. Nicht gerade preiswert, aber es sollte den Zweck erfüllen. Sie trat zu dem Händler.

    "Wir möchten den Gleiter dort mieten."

    Händler: "Das kostet many Credits. Du haben?"

    "Deswegen möchten wir einen preiswerten Gleiter.

    antwortete Marana leise.

    Händler:"Der da nichts preiswert ist. Du nehmen diese da."

    Ami und Marana folgten den Fingerzeig. Der Gleiter sah auf den ersten Blick wüst aus, aber er würde seinen Zweck erfüllen. Außerdem fielen an dem ein paar Beulen mehr nicht auf.

    "Wieviel soll er kosten?"

    Händler: "Credits am Tag? 500"

    Es gelang Marana große Augen zu machen.

    Oh, das tut mir leid, wir werden nicht ins Geschäft kommen."

    Dem Händler behagte es gar nicht. Seine Vermietung lief schon schlecht genug.

    Händler: "Wieviel du bieten?"

    Marana zögerte eine Weile, bevor sie die Summe nannte.

    "120 Credits am Tag."

    Der Händler machte große Augen.

    Händler: "Das nicht gehen kann. Das seien meine Ruine. 450"

    "150"

    Der Händler jammerte und zwischendurch nannte er eine Zahl. Auch Marana nannte die Summe, die sie sich vorstellte. Schließlich aber einigte man sich auf eine Summe.

    Händler: "275 Credits der Tag. Weniger du bekommen nirgendwo."

    "Okay das ist akzeptabel."

    Händler: "Besiegeln das werden wir per Handschlag. Aber drei Tage du bezahlen im Voraus"

    Marana hielt ihm die Hand hin und er schlug nicht gerade zimperlich ein. Sie bekammen die Schlüssel für den Gleiter und bezahlten im Voraus. Ami setzte sich ans Steuer, Marana daneben.

    Wie gut, daß er nicht weiß, daß wir seinen Laden hätten kaufen können.

    meinte sie grinsend zu Ami, die den Gleiter zur Itikam zurücksteuerte.


    Melastaire- Raumhafen- Hangar- Gleiter- Auf dem Weg zur Itikam- Eingang - Ami, Davi und Marana
     
  6. Ami

    Ami Eloise Ambria de Lieven

    - Malastare - Itikam - Landehangar -

    Ami stand mit verschrönkten Armen an der Wand gelehnt und beobachtete Marana bei den Verhandlungen. Ihre Fingerspitzen spielten mit dem Chip, den Rem ihr gegeben hatte.
    Sie würden die komplette Hangarhalle kaufen, wenn sie wollten. Aber Ami belächelte nur amüsiert Maranas Verhandlungsgeschick.
    Als sie mitbekam, wie sehr sie den verunsicherten Händler in die Enge trieb, musste Ami noch mehr schmunzeln. Sie spielte an ihren Fingernägeln, und betrachtete sie teilnahmslos.

    Als Marana zu ihr trat, stieß sich Ami von der Wand ab, und schenkte Marana ein zustimmendes Lächeln, als sie rausgingen.

    "Wie gut, daß er nicht weiß, daß wir seinen Laden hätten kaufen können."

    Ami musste kurz lachen "Wie wahr wie wahr"

    Dann verschwand das Lächeln wieder von ihrem Gesicht, und wurde von dem Ernst abgelöst, der ihre Mimik seit Tagen prägte.

    "Sag bitte den anderen bescheid. Ich werde kurz eine Nachricht an Rem senden"

    Marana nickte und ließ Ami für ein paar Momente alleine auf dem Hangar stehen.

    Sie holte ihr Com aus der Tasche, strich kurz mit dem Daumen über das Display tippte dann die Nachricht ein


    - Outgoing Message -

    Wir sind auf Malastare angekommen. Die Podrennen stehen an, und wir hoffen hier, Informationen über den mutmasslichen Entführer beschaffen zu können. Werde mich melden, sobald sich etwas ergibt.

    - End of Transmission -



    Ami steckte das Com wieder in ihre Tasche und wartete auf die anderen. Sie würde diesmal nicht den Fehler machen, und Rem im Ungewissen über ihren Verbleib lassen. Sie wusste, daß er der Republik genauso wenig zugewandt war, wie sie selbst sonst auch, aber entgegen allen Erwartungen schien es ihn getroffen zu haben, was mit Ami geschah.


    - Malastare - Haupthangar - Speeder -
     
  7. phollow

    phollow Former Emperor

    Malastere - Hanger - Mako - Soraya - Marana - Davi - Ami

    Nachdem Marana das Cockpit betreten hatte, war Phol leise gegangen. Gedankenversunken lief er durch die Itikam, überdachte das Geschehene. Obwohl es schmerzlich war über all das zu reden, fühlte der Jedi sich auf eine Art und Weise erleichtert. Er hatte seinen Schmerz geteilt, das erste Mal darüber gesprochen... mit Ami.

    Als er die kleinen Quartieren erreicht hatte, klopfte vorsichtig an. Als er merkte, dass sich jemend rührte sagte er mit ruhiger Stimme:


    Soraya, wir sind auf Malastere angekommen. Die anderen sind schon auf dem Weg nach draussen, bitte mach dich fertig und komm mit Mako nach.

    Danach schritt der Jedi die Lucke nach draussen. Es war viel los auf Malastere und Phol hatte selten so viele Aliens auf einem Haufen gesehen. Langsam und lautlos begab er sich nach unten und hielt etwas Abstand zu den anderen.

    Während er noch in Gedanken war trat Soraya hinter ihn und nickte ihm freundlich zu. Sie schien sichtlich erholt zu sein, und Mako auch.

    Dann hörte der Jedi die Stimme von Davi, der ihn auf die Roben ansprach. Obwohl der Junge nich zuzuhören schien, antwortete Phol etwas gelangweilt:


    Es gibt etliche Ganoven, die auch weite Umhänge tragen. Wir werden überhaupt nicht auffallen, höchstens durch die Lichtschwerter. Und die halten wir versteckt unter unseren Roben.

    Außerdem schützen uns die Roben vor dem heißen Wind und Sandstürmen, die in Wüsten öfter sind. Du wirst noch fluchen, nicht auch eine zu haben...

    Phol wandte sich wieder zu seiner Padawan, die schmunzelnd hinter ihm stand. Der Jedi erwiderte das Grinsen und sie schritten beide über die Landeplattform. Phol sprach während dem Gehen:

    Nun sind wir also hier auf Malastere, Soraya...

    Deine Aufgabe wird nun sein, die Umgebung im Auge zu behalten. Konzentriere dich auf die Gefühle der Lebewesen, versuche auf alles gefasst zu sein und verhalte dich unauffällig.

    Versuche auch, mich einfach zu beobachten und zu lernen. Mehr an Training ist momentan nicht möglich.

    Die Padawan nickte ihm noch verständnisvoll zu, dann trat auch schon Marana zu den beiden heran:

    Wir haben einen Gleiter und können aufbrechen, Jedi.

    Gemeinsam gingen sie zu Ami, die die Triebweke schon angelassen hatte. Als alle eingestigen waren, flogen sie los...

    Malastere - Gleiter - Mako - Soraya - Marana - Davi - Ami
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Mai 2003
  8. Ami

    Ami Eloise Ambria de Lieven

    - Malastare - Gleiter - Auf dem Weg nach Mal San -

    Ami tippte etwas in den Boardcomputer des Gleiters ein. Es würde etwas dauern, bis sie in den Ebenen von Mal San ankamen.
    Sie sah sich kurz um, nickte, als sie registrierte, daß alle eingestiegen waren, und startete den Gleiter.
    Während der Fahrt wurde kaum gesprochen. Auch Ami hatte einen starren Blick nach vorne gerichtet. Die Anspannung aller Beteiligten war deutlich zu spüren. Und die Gründe dafür standen wie ein dichter Nebel zwischen ihnen. Ihnen war ein Fehler passiert auf Coruscant. Noch einmal durfte ihnen so etwas nicht passieren. Sie setzten ihr Leben aufs Spiel, um ein anderes zu retten. Aber sie würden es nicht schaffen, sie würden ihr Ziel nicht rechtzeitig erreichen, wenn sie noch einmal in solch eine prikäre Situation kämen.
    Ami beschleunigten den Gleiter. Eine verbissene Ungeduld machte sich in ihr bemerkbar. Sie kämpfte gegen die Zeit, und in diesem Kampf schienen nicht die gleichen Stärken aufeinander zu treffen. Sie raste. Die Wüstenstädte und Dünen flogen in bunten Streifen an ihnen vorbei. Um sie herum bekam sie nichts mehr mit. Es schien, als würde sie an ein Ziel zu kommen wollen, das ihr die Erlösung gab. Aber dieses Ziel war ungewiss. Auch wenn sie ihre letzte Hoffnung darin setzte, bei diesem Ereignis an Informationen zu kommen, so war es doch zu ungewiss, was sie erwarten würde, ob sie efolgreich sein könnten, und ob sie gegen die Zeit gewinnen könnten.

    Ami verlangsamte fast unmerklich das Tempo. Aber die Bilder um sie herum wurden wieder deutlicher. Vor ihnen lag eine weite, rot brennende Wüste, aus der starre, schlanke Felsstämme emporstiegen.
    Die Sonne im Westen des Horizontes ging gerade unter und färbte die Luft in ein tiefes rot. Der Boden erweckte den Eindruck, als seie er mit frischem Blut getränkt. Die südliche Sonne stand noch hoch am Himmel, und ihre Hitze flimmerte über dem Sand. Das Rot des Sonnenunterganges und die Hitze der aufsteigenden Sonne verwandelten die Steppe in ein brennendes Meer.

    "Mal San. In der Sprache der Eingeborenen heisst es soviel wie "brennender Sand" sagte Ami, den Blick weiter nach vorne gerichtet "Und diese Ebene trägt ihren Namen zurecht"

    Immer langsamer steuerte Ami den Gleiter über den heißen Sand. Man konnte an dem immer dichter werdenden Verkehr merken, daß sie dem Rennen näher kamen.

    Am Horizont tauchte ein großer Schatten auf. Ami steuerte den Gleiter neben eine Reihe anderer und hielt ihn an.
    Die Köpfe der Gruppe drehten sich in die Richtung des Schattens. Sie sahen gegen den blutroten Sonnenuntergang und Ami kniff die Augen zusammen.

    "Die Arena", sagte sie den Blick in die Sonne gerichtet.
    Sie war die erste, die den Gleiter verliess. Die anderen folgten ihr.
    Mit einem Strom aus Menschen, Aliens und Spezies, die selbst Ami noch nie in ihrem Leben gesehen hatte, liefen sie, dicht bei einander auf den Schatten zu.
    Je näher sie kamen, und je weiter die Sonne hinter den Mauern der Arena verschwand, desto deutlicher konnten sie erkennen, was sich dort vor ihnen erstreckte.

    Hier hatte man eine gewaltige, riesige Arena aus dem Sand errichtet. Die hohen Mauern schienen endlos in den Himmel zu reichen und warfen den einzigen Schatten in dieses brennende Meer aus Sand und Felsen.
    Um die Arena herum erstreckte sich die Rennbahn. Ihre Strecke schien sich weit über den Horizont hinaus zu schlängeln. Hunderte Personen versammelten sich rege an den Rändern.

    Ami blieb stehen. Sah den Horizont entlang und wandte sich dann zu den anderen um

    "Wir gehen rein"

    Ihr Blick wirkte ernst und hart. Sie war gefasst und ihre Sinne auf alles eingestellt, daß sie erwarten könnte.


    - Malastare - Mal San - Vor der Arena -
     
  9. phollow

    phollow Former Emperor

    Malastare - Arena - Ami - Marana - Davi - Mako - Soraya

    Der kühle Fahrtwind tat dem Jedi sichtlich gut, die Hitze war schier unerträglich. Ami steuerte den Gleiter in einer rasanten Geschwindigkeit in die Richtung der Arena, in der das Podrennen statt fand. Phol war ihr dankbar, denn je schneller sie flog, desto kühler war der Wind, der ihm das atmen erleichterte.

    Alle Anwesenden verliesen den Gleiter, als er neben anderen geparkt wurde. Phol sah etwas blinzelnd in die heiße Sonne und suchte die Umrisse der Arena. Ami lief zielstrebig vor und erwähnte, dass sie nun hineingehen wollte. Die Gruppe mischte sich unter eine Masse größerer Aliens und kam so relativ unbemerkt durch die großen Tore, die die Arena von außen zierten.

    Der Jedi versuchte mit der Macht die Gefühle und mögliche Gefahren zu erahnen, kam mit den zahlreichen Menschen und Aliens aber überhaupt nicht zurecht. Eine zunehmende Unruhe machte sich bei Phol breit, gegen die er sich im Moment nicht wehren konnte. Auch die Anderen schienen sehr angespannt zu sein, und, ob sie es wollten oder nicht, so etwas viel nunmal auf...

    Ami und Marana liefen in das Innere der Arena, wo mehrere Räume waren, in denen man Wetten abgeben konnte, Bars und andere Aufenthaltsräume. In einem tanzten zwei Twi'lek Damen für die johlende Menge, in der anderen wurden Glücksspiele gespielt.

    Der Jedi näherte sich langsam Ami und flüsterte in ihr Ohr:


    Und wo willst du nun die Informationen bekommen? Das Ganze hier wirkt auf mich wie eine rießige Mausefalle, die Probleme sind, je länger wir bleiben, praktisch vorprogrammiert...

    Und ich weiss nicht, ob meine Kräfte ausreichen, um uns bei einer solchen Menge von Wesen rechtzeitig zu warnen. Das macht mir Sorge, Ami!

    Phol winkte Soraya zu sich und bückte sich zu Mako, den die Hitze und der Sand wohl auch an Tatooine errinnerte.

    Malastare - Arena - Ami - Marana - Davi - Mako - Soraya
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Mai 2003
  10. SorayaAmidala

    SorayaAmidala weiser Botschafter

    Malastere - Hanger - Mako - Soraya - Marana - Davi - Ami - Phol

    Nachdem sie von Phol geweckt worden ist, zog Soraya sich kann schnell frische Sachen an und ging dann zusammen mit Mako zum Hanger wo die anderen schon auf sie warteten.

    Mit dem Gleiter flogen sie zur Arena wo das Podrennen stattfinden sollte. Es war voll in der Arena und für Soraya gescmack war es auch viel zu warm.
    Sie mochte diese Hitze nicht.

    Sie schaute sich in der Arena um aber es gefiehl ihr überhaupt nicht sie fühlte sich unsicher und fremd. Das merkte man ihr wohl auch an. Sie schaute auf und merkte das ihr Meister sie zu sich rüberwinkte. sie ging zu ihm herrüber.


    Was gibt es denn?


    Malastare - Arena - Ami - Marana - Davi - Mako - Phol - Soraya
     
  11. phollow

    phollow Former Emperor

    Malastare - Arena - Unterhaltungsräume - Soraya - Mako - Ami - Marana - Davi

    Der Jedi beugte sich zu dem Vornksr nach unten und umfasste dessen Hals vorsichtig mit seinen Händen. Danach konzentrierte er sich auf die mentale Verbindung mit dem machtsensitiven Tier und sandte ihm Bilder und Gedanken, die warnender Natur waren. Mako sollte auch vorsichtig sein und auf alles Mögliche acht geben, damit sie nicht in einen Hinterhalt gelangen würden. Der Vornksr verfügte ja über gute Sinne und konnte bestimmt eine Hilfe sein.

    Als Phol's Padawan dann auch bei ihm war und fragte, was es geben würde, sprach er:


    Wir müssen hier wirklich sehr aufpassen, Soraya. Spürst du auch das Misstrauen, das gegen uns gehegt wird?

    Der Jedi sah sich nochmals abwägend um, dann fiel sein Blick zu Ami und Marana. Die beiden Frauen warfen ihm einen abwägenden Blick zu, sie schienen auch etwas verunsichert. Phol erhob sich vorsichtig und schritt mit Soraya zu den beiden hinüber, während er aus dem Augenwinkel die Twi'lek Dame kurz beobachtete:

    Ich habe ein ungutes Gefühl...

    Wisst ihr schon, wo wir hier an Informationen kommen können? Und seid ihr sicher, dass euch hier niemand kennt? Die AoBS und deren Vertreter sind doch normalerweise bekannte Leute, oder nicht? Irgendwie kommt es mir so vor, als ob ihr mehr Aufmerksamkeit auf euch zieht, wie wir Jedi es tun.

    Malastare - Arena - Unterhaltungsräume - Soraya - Mako - Ami - Marana - Davi
     
  12. Ami

    Ami Eloise Ambria de Lieven

    - Malastare - Mal San - Arena -

    Amis Augen huschten blitzschnell von einem Punkt zum nächsten. Ihre Sinne waren geschärft, ihre Hände immer an ihrem Gürtel, mit den Fingerspitzen die Blaster berührend.

    Als sie auf Phols Frage antwortete, sah sie ihn nicht an, sondern hielt mit weit geöffneten Augen die Umgebung und die Menschen im Auge, die sich durch die Räume drückten.

    "Du hast Recht Phol. Hier gibt es mehr bekannte Gesichter für mich, als es mir lieb ist. Und die meisten sind mit Sicherheit nicht gut auf uns zu sprechen, das ist klar. Zu oft habe ich ihnen einen Strich durch ihre miesen Geschäfte gemacht, und viel zu oft waren Rems noch mieser. Die AoBS ist vielen im Outer Rim ein Dorn im Auge. Wir haben zu viel Einfluß, zu viel Geld und zu viel Macht."

    Dann drehte sie sich um, und ging auf einen der Schalter zu. Sie stellte sich dicht vor die Theke, die sie von dem Knilch dahonter trennte, verschränkte die Arme vor dem Bauch, und setzte ein provokantes Grinsen auf.
    Ohne daß sie etwas sagen mußte, fing der Pa'lowick sofort an zu reden

    "Hör zu, ich habe nichts gesehen, ich habe nichts gehört, ich weiß nichts, also laß mich in Ruhe und mach dich auf die Strümpfe. Sei gut zu dir selbst und verlass diesen Planeten solange du noch kannst"

    Ami lachte noch süffisanter und erhob, wie unschuldig die Arme und zeigte ihren leeren Hände

    "Hey Cazne, ganz ruhig. Ich bin in rein privater Angelegenheit hier..."

    Ihre Augen huschten sehr auffällig über die Anzeigetafeln an den Wänden. Provozierend lehnte sie sich weit über den Thresen und sah sich im inneren der Schalterräume um.

    Cazne trat einen Schritt zurück und er wurde aufgeregt. Seine Stimme wurde noch schriller, als sie sowieso schon war und er nuschelte stark

    "Ich will mit der AoBS und mit dir nichts zu tun haben. Also hau hier ab und laß mich in Ruhe. Ich will heute Abend noch lebend zurück nach Hause."

    Ami grinste wieder frech und fordernd

    "Wovor hast du bloss solche Angst? Ich habe nicht vor, dich zu töten. Nicht heute."

    Sie fasste in ihre Tasche, holte den Chip heraus, den Rem ihr auf Coruscant gegeben hatte und legte ihn demonstrativ vor Cazne auf die Theke.

    "Wie cih schon sagte, ich bin in rein privater Angelegenheit hier. Wie ich gesehen habe, tritt Snooze heute noch bei einem Rennen an. Ich will einen Einsatz auf ihn machen."

    Man sah deutlich, wie die klumpigen Augen des Pa'lowick den Chip fixierten. Es war eine der korruptesten Rassen, denen Ami begegnet war, und sie waren allesamt reich. Kaputt gearbeitet hatte sich keiner von ihnen.

    "Ich will von deinem dreckigen Geld nichts haben. Davon kann meine Familie dann meine Beerdigung bezahlen..."

    Aber sein Blick wich nicht von dem Chip.

    "Doch, das willst du. Und im Geld waschen bist du Profi."

    Sie machte eine kurze Pause und sah, wie Cazne sich nervös am Hals kratzte.

    "Ich setze 250.000 Credits auf Sieg Snooza."

    Die Reaktion kam wie erwartet. Erst blickte Cazne sie für einen winzigen Moment erschrocken an, und dann griff seine Hand instinktiv nach dem Chip. Er tippte einige Dinge in den Terminal unterhalb der Theke ein, zog den Chip durch einen schmalen Spalt und legte ihn dann hektisch zurück auf den Thresen.

    Ami nahm den Chip auf und grinste wieder das künstliche Grinsen, das sie finden konnte

    "Vielen Dank Cazne. Immer wieder eine Freude, mit dir Geschäfte zu machen. Wünsch mir Glück"

    Dann drehte sie sich um und ging zurück zu den anderen.

    "Zu den Tribünen geht es hier entlang", sagte sie und wandte sich zu einem großen Gang, durch den schon das grelle rote Licht drang.

    Ihre Blicke schauten in alle Richtungen als sie durch die Mengen schritt. Sie sah einen Schatten hinter sich vorbei huschen, ließ ihm aber nach außen keine Aufmerksamkeit zu kommen, aber sie drehte sich zu Phol und sagte leise zu ihm

    "Lauf bitte am Ende der Gruppe. Und sei sehr wachsam. Wir werden verfolgt."

    Dann lief sie wieder ein paar Schritte schneller, bis sie zu Marana aufschloß. Zusammen betraten sie die Gänge zu den Tribünen und der weite Blick auf die Arena erstreckte sich vor ihnen...


    - Malastare - Mal San - Arena -
     
  13. Rem

    Rem geistlicher Führer und Staat der AoBS

    <center>::|Komnachricht an Ami |::
    Danke das du mich daran erinnert hast. Vor lauter arbeit hätte ich beinahe vergessen zu kommen. Mein alter Freund Kurkus wartet sicher schon auf mich. Es würde mich freuen, wenn wir uns auf der Rennstrecke treffen könnten.
    ::|Komnachricht Ende |::
    </center>
     
  14. phollow

    phollow Former Emperor

    Malastare - Arena - Tribüne - alle

    Dem Jedi stockte der Atem als er hörte welche Summe Ami für einen der Teilnehmer am Rennen bot. Er verdrehte die Augen ein wenig, entschied sich aber vollkommen ruhig zu bleiben, es war ja auch nicht sein Geld.

    Gerade als Ami erwähnte, dass sie zur Tribüne gehen wollten, drehte sie sich noch kurz zu Phol und erwähnte, dass sie verfolgt wurden und er am Ende der Gruppe gehen sollte. Mit einem skeptischen Nicken antwortete er der Bitte der hübschen Frau und verlangsamte seinen Schritt.


    Danke... brabbelte er leise vor sich hin.

    Immer muss ich hinten laufen wenn sich irgendetwas anbahnt... sprach er zu sich selbst, während er sich weiter in die Macht fallen lies, um den möglichen Verfolger aufzuspüren. Innerlich war der Jedi sowieso total verwundert, er hatte nicht mal annähernd mitbekommen, dass sie verfolgt wurden. Die Macht trug ihm hunderte von Gefühlen und Präsenzen zu, es war mehr als kompliziert, sich von den ganzen Einflüssen loszulösen und den Blick fürs Wesentliche zu behalten.

    Er würde wohl selber sein Gespür für solche Sachen schärfen müssen, oder gewaltige Fortschritte im Gebrauch der Macht machen müssen, um in einer solchen Menge ein klares Bild zu haben und das Wichtige zu erfassen. Nunja, das hatte er im Moment eben nicht, dafür war ja Ami da...

    Der Ritter hielt trotz allem eine intensive Verbindung zu der Macht und lies sich von ihr leiten. Sie würde ihn im Falle eines bevorstehenden Angriffs sicherlich warnen.

    Seine Augen beobachteten seine Freunde, die voran gingen, und den Vornskr, der um seine Beine schlich. Und dann hatten sie die Tribünen erreicht und mussten nur noch einen schönen Platz finden, der frei war.

    Das Gedränge war im Moment geradezu fatal, Phol musste einige Schritte weiter nach hinten, da ein paar Aliens meinten, unbedingt drängel zu müssen. Nachdem er bei einigen unsanften Berührungen zusammenzuckte, hielt er Ausschau nach Ami, Marana und Davi, sie waren nirgendwo zu sehen. Nur Soraya und Mako standen etwas abseits und schienen gerade selber nach den anderen zu suchen.

    Der Jedi wusselte sich durch die Massen, bis er seine Padawan erreicht hatte. Etwas missmutig fragte er sie:

    Hast du die anderen gesehen? Ami sagte vorhin, das wir verfolgt werden! Und nun sind sie spurlos verschwunden...

    Phol machte sich ernsthafte Sorgen. Er sollte auf sie acht geben, und nun hatte er sie doch verloren.

    Ami... hauchte Phol leise in die Luft. Hoffentlich würde er sie bald finden...

    Malastare - Arena - Tribüne - alle
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Mai 2003
  15. Ami

    Ami Eloise Ambria de Lieven

    - Malastare - Mal San - Arena -

    Ami trat die hohen Stufen der Tribünen hoch, und versuchte sich dabei einen Weg durch die dichtgedrängten Maßen zu bahnen.
    Ständigen trafen Augenpaare ihren Blick, und sie sah deutlich, wie oft sie erkannt wurde. Immer tuschelten Leute miteinander, wenn Ami an ihnen vorbei schritt. Sie versuchte es entweder zu ignorieren, oder einen bösen und ernsten Blick aufzusetzen, der die Leute ersteinmal zum Schweigen bringen würde. Aber sie wusste, daß es nicht lange dauern würde, bis gewisse Leute davon Wind bekämen, daß sie hier war. Leute, die Ami und Rem nur zu gerne auf ihrem Silbertablett zum Frühstück vorgesetzt bekämen. Aber genau das wollte Ami bezwecken. Sie brauchte die Aufmerksamkeit, den Respekt und die Wut, die man auf sie hatte.

    Weit oben auf den Tribünen sah sie eine kleine freie Spalte. Sie steuerte darauf zu und drehte sich um. Sie sah Marana, sie sah Davi, aber wo zum Geier war...

    "Phol..." flüsterte sie leise. Sie stellte sich auf den freien Platz auf der Stufe und sah sich um. Sie sah tausende Köpfe. Die rote Sonne flimmerte auf dem roten Sand und blendete sie. In einem kurzen Schock sah sie sich hektisch um. Sie sah ihn nicht. Und sie sah auch nicht den kleinen Gnom, der sie verfolgt hatte. Es war eindeutig ein Handlanger von Kurkus, einem der einflussreichsten Hutts, wenn es um Podrennen ging. Und auch seine Macht auf Malastare hatte sich ausserhalb der Rennen stark vergrößert.

    Ami hörte in diesem Moment ein gewohntes Signal aus ihrer Tasche. Sich immer noch umblickend und das Gesicht Phols suchend, griff sie nach ihrem Kom. Sie reckte sich, so hoch sie konnte, vielleicht würde Phol sie so sehen, wenn er die Tribünen absuchte.

    Etwas abwesend las sie die Nachricht. Sie stammte von Rem, und Ami wusste im ersten Moment nicht, ob sie lachen oder weinen sollte. Rem würde nach Malastare kommen, um sich mit Kurkus zu treffen. Ob das nun gut oder shlecht war, wusste sie in diesem Moment nicht.

    Ihre Blicke huschten weiter über die Tribünen, durch die unzähligen Gesichter. Aber Phol konnte sie nicht erkennen...


    - Malastare - Mal San - Arena -
     
  16. phollow

    phollow Former Emperor

    Malastere - Arena - Tribüne - Soraya - Mako

    Seine Padawan zuckte unwissend mit den Schultern und begann auch, sich nach den übrigen umzusehen.

    So eine Schei... rutschte Phol ungewollt durch die Lippen, als ihm klar wurde in was für einer beschissenen Situation sie waren. Die Jedi waren in diesem Haufen von Verbrechern, in diesen gewissen Kreisen vollkommen fremd und ausgeliefert, ohne die Hilfe und das Wissen von Ami, Marana und Davi.

    Der Jedi wurde immer unruhiger, deshalb konzentrierte er sich und versuchte mit Hilfe der Macht die Präsenzen seiner Freunde zu finden. Es war schwierig in dem Gewühl den Überblick zu wahren, aber nach einer Weile war er sich sicher, die Präsenz von Ami gefunden zu haben. Sie war zwar nicht sehr stark in der Macht, aber sie wirkte seiner doch sehr ähnlich.

    Gerade als Phol seine Augen öffnete, faste ihn ein fester Griff am Arm, riss ihn herum und er hörte Soraya kurz aufschreien. Ein rießiger Kollos von einem Alien mit einem überaus hässlichen Gesicht stand vor ihm und grunzte ihn unverblümt an:


    Tssar: Du kommen mit zu Kurkus. Er wollen mit Fremden sprechen. Und nicht zappeln, Tssar ist mächtig und stark!

    Der Jedi sah erschrocken zu seiner Padawan, hatte er doch gehofft, sie würde ihn warnen können, bevor so etwas passierte. Mako knurrte etwas, doch Phol hielt ihn zurück. Dieser Tssar würde dem Vornskr mit Leichtigkeit das Rückrad brechen können, genauso wie ihm oder Soraya. Außerdem standen um sie herum noch ein paar andere Gestalten mit aktivierten Blastern, die wohl nicht zögern würden.

    Gut, wir werden dir folgen mein Grosser. Aber du brauchst mich nicht die ganze Zeit festzuhalten, ich laufe nicht weg, verstehst du?!

    Phol fuhr während er sprach leicht mit der hand durch die Luft, die er noch frei hatte. Er setzte die Worte direkt in den Geist des Kolloses, der nicht sonderlich schwer zu beeinflussen war. Nachdem Tssar den Satz des Jedi wiederholt hatte, schritt die kleine Gruppe los.

    Sie verliesen wieder die Tribüne, gingen einige Treppen hinab durch die steinigen Gänge der alten Arena, bis sie an einer eisernen Tür ankamen, die von zwei affen-ähnlichen Viechern bewacht wurde. Tssar winkte kurz mit der Hand und führte die zwei Jedi und das Tier hinein. Hier waren allerhand düstere Gestalten, garantiert Kopfgeldjäger.

    Nach einigen Treppen die wieder nach oben führten betrat die Gruppe um den Riesen Tssar einen Raum indem laute Musik lief und zwei Twi'lek Damen in der Mitte des Raumes tanzten. Auf einer Art Podest lag dieser Kurkus und mampfte gerade, als sie den Raum betraten. Als er die Neuankömlinge bemerkte, sties er einen gurrenden Laut aus, nachdem sich sofort Stille breit machte. Er schien die zwei Jedi zu mustern, und das Tier, das sie begleitete. Dann fing er an loszubrabbeln, ein Protokolldroide übersetzte umgehend:


    Droide: Kurkus, der mächtige Hutte grüsst euch Fremde. Er möchte wissen, was ihr mit den AoBS Weibern zu schaffen habt, diese sind hier nicht sehr beliebt. Und Kurkus mag es nicht, wenn man sich in seine Geschäfte und Spiele einmischt.

    Phol schluckte kurz, sah sich noch einmal sicherheisthalber um, falls seine Antwort Kurkus und Tssar vielleicht nicht gefallen würde. Dann sprach er:

    Wir sind hier um Informationen zu bekommen, Kurkus. Informationen über einen Kopgeldjäger. In dieser Sache arbeiten wir eng mit der AoBS zusammen.

    Kurkus schien etwas erregt zu sein und spuckte frech auf den Boden, ehe er antwortete und der Droide zu übersetzen begann:

    Droide: Kurkus ist nicht erfreut über deine Antwort, Fremder! Er meint, dass es ihn nicht interessiert, aus welchen Gründen ihr mit der AoBS zusammenarbeitet. Er wird euch töten lassen, da ihr ihm nicht von nutzen seid Fre...

    Mandaloreaner: Das sind Jedi, Kurkus! Ich habe gerade das Lichtschwert der Kleinen da gesehen!

    Auf einmal schwenkte die Stimmung im Raum und zahlreiche Waffen waren auf die kleine Gruppe gerichtet. Kurkus schnaupte verächtlich und zog seinen Berater zu sich. Nach einer kurzen Absprache sah er wieder zu Phol und sagte:

    Droide: Kurkus hat seine Meinung geändert. Ihr werdet nicht sterben. Ein toter Jedi, dann sind morgen neue da, die ihn suchen. Kurkus ist nicht blöd.

    Aber er wird euch Informationen nur dann geben und eure Freunde am Leben lassen, wenn ihr für ihn in dem Podrennen mitfahren werdet und gewinnt. Er hat gehört, das Jedi über beeindruckende Reflexe verfügen und will auf euch setzen. Falls ihr verliert werden eure Freunde sterben. Was sagt ihr dazu, Jedi...

    Phol knief die Augen zusammen. Er sollte ein Podrennen fahren und gewinnen?! Das war unmöglich! Er hatte so etwas noch nie getan...

    Etwas überfordert blickte er zu seiner Padawan, die den Vorschlag auch nicht so toll fand. Aber wenn er seine Freunde retten wollte, müsste er wohl darauf eingehen, es war zu gefährlich, hier nun zu fliehen.

    Der Jedi blickte zu Soraya und sandte ihr über die Macht eine Botschaft:


    Soraya, ich werde auf das Angebot von Kurkus eingehen. Nur so haben wir noch genug Zeit. Vielleicht können Ami, Marana und Davi etwas unternehmen, vielleicht findet du einen Weg... Vertraue der Macht, Soraya.

    Phol schritt auf Kurkus zu, und die Mündungen der Blaster verfolgten seine Schritte. Als er direkt vor ihm stand, sagte er mit ruhiger Stimme:

    Nun gut, Kurkus. Ich werde auf dein Angebot eingehen. Ich werde für dich dieses Rennen fahren. Aber ich wünsche, das meine Begleiter hier freies Geleit haben während des Rennes. Sie würden eurer Genialität sowieso nicht entkommen können. Also seid ihr einverstanden?

    Gerade als Kurkus einen wilden Schrei ausstieß und der ganze Raum ihm volle Aufmerksamkeit schenkte, zog der Jedi das Lichtschwert unter seiner Robe hervor, aktivierte es und hielt es mit einer schnellen Bewegung dem fetten Hutten an die Gurgel. Das Surren erfüllte den Raum, ansonsten gab es nur Stille. Nochmals ergriff er das Wort:

    Das ist unser Deal Kurkus. Ich hoffe wir haben uns verstanden. Sie werden nicht ohne mich gehen, und eure Leute können sie ja überwachen. Seid ihr nun einverstanden? Ihr könnt nur gewinnen Kurkus.

    Der Hutte röchelte vor Angst und brabbelte vor sich hin. Der Droide übersetzte mit fast indentisch zittriger Stimme:

    Kurkus ist einverstanden. Die Kleine und das Viech düfen sich frei bewegen. Die Anderen bleiben in unserem Gewahrsam. Wenn ihr gewinnt werdet ihr sie alle lebend wiederbekommen. Und die Informationen. Nun werdet ihr zu der Rennstrecke von Tssar begleitet und mit eurem Podrenner vertraut gemacht. Enttäuscht uns nicht Jedi.

    Der Jedi nickte und deaktivierte sein Lichtschwert. Mit einer Handbewegung wies Kurkus die Band wieder an zu spielen, und Phol wurde von seiner Padawan und dem Vornskr getrennt. Tssar begleitete den Jedi in die unteren Hallen, wo die Podrenner standen und die Fahrer sich auf das Rennen vorbereiteten...

    Malastere - Arena - Podrenner Starplatz - Phol
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Mai 2003
  17. Ami

    Ami Eloise Ambria de Lieven

    - Malastare - Mal San - Arena -

    Immernoch huschte Amis Blick hektisch über die Massen. Das Rennen stand nun kurz bevor, und die Menge erhob sich langsam und fing an mit grossen Fahnen und Tüchern zu wirbeln und zu jubeln.
    Die ersten Vorrennen und Arenakämpfe begannen, und die Menge geriet außer sich. Die Strater wurden in kurzen Abständen durchgesagt, aber Ami hörte nicht wirklich hin, konnte sie auch durch das Getöse und Brüllen der Massen kaum etwas verstehen.

    "Verdammt Marana, wir müssen hier weg und die Jedi und ihren Köter suchen."

    Mit diesen Worten sprang sie von dem Podest und lief in grossen Schritten die hihen und weiten Stufen hinuter.
    Sie drehte sich kurz um, sah daß Marana und Davi ihr folgten und zischte kurz etwas gereizt

    "Diesmal bleiben wir dichter aneinander. Ich werde nicht noch mehr Zeit mit Zusammensuchen verbringen"

    Sie erreichten den inneren Rundgang der Arena. Das erste Mal seit ihrer Ankunft hatte Ami das Gefühl, daß sie nicht von allen Augen beobachtet wurde, sondern alle sich zu der Arena und den stattfindenen Kämpfen wandten. Sie wusste nicht, wie sehr sie sich täuschte...

    Ami drehte sich ein paar Mal um sich selbst, suchte verzweifelt die Ränge und die Gänge ab, aber sie konnte niemanden von der Gruppe sehen.

    Dann lief sie los, in Richtung der Hallen.

    "Ich werde ihn dafür töten...foltern werde ich ihn...er wird sterben deswegen..." fluchte sie vor sich hin, den Blick nach vorne gerichtet, stur auf die Gänge zulaufend. Im schnellen Lauf zog sie beide Blaster und aktivierte sie.

    "Sei wachsam, habe ich gesagt...wir werden verfolgt...hört sich das für einen Jedi an, wie Hau ab von mir???

    Der Zorn stieg in ihr auf. Aber sie war nicht sauer auf Phol, sondern darauf, daß sie sich verloren hatten. Jeder dieser Gruppe stand in großer Gefahr, und Phol kannte diese Meute nicht. Sie waren zu allem fähig...dann überkam sie für einen kurzen Moment ein gefühl der Erleichterung. Sie sah durch einige Schulter hindurch das Gesicht von Soraya, daß besorgt an einer Wand stand und sich unsicher umsah. Ami konnte nicht erkennen, ob und wer neben ihr stand.

    Sie wandte sich im gehen zu Marana

    "Wir haben sie"

    Dann schob sie alle Leute vor sich weg und bahnte sich den Weg zu Soraya. Je näher sie kam, desto deutlicher sah sie, daß Phol nicht bei ihr zu sein schien.

    Die Blicke der Frauen trafen sich. Ami sah entsetzt und fragend zu Soraya, die ihr einen schüchternen und ängstlichen Blick zurück warf. Ami holte gerade Luft und wollte etwas in ihre Richtung rufen, als sie um sich herum ein Klicken und Surren vernahm.
    Wie angewurzelt blieb sie stehen und sah in mindestens zwanzig Blasterläufe, die die kleine Gruppe umzingelten.

    "Nicht schon wieder", hörte sie Marana leise seufzen.

    Ami liess die Blaster sinken und sah durch die gesichter, die sie umzingelten und böse angrinsten.

    "Welch Ehre, daß Kurkus gleich seine ganze Belegschaft schickt, um uns zu empfangen. Seid so nett und richtet ihm aus, daß ich mich später bei ihm melden werde. Ich habe hier im Moment wichtigere Dinge zu erledigen."

    Wie unberührt blieben die Blasterläufe auf ihren köpfen haften und niemand sprach ein Wort.

    "Ihr müßt schon Platz machen, wenn ich gehen will Jungs."

    Wieder zeigte sich keine Reaktion.

    "Och kommt Jungs, muß ich euch erst weh tun, bevor ihr hier Platz macht?"

    Ami wusste, daß ihr loses Mundwerk sie irgendwann das Leben kosten würde. Aber es zeigte sich wenigstens eine Reaktion. Aber keine positive...die Blaster zischten noch einmal kurz und drängten sich dichter um ihre Köpfe. Und einer der grösseren Diener Kurkus' deutete mit dem Lauf in Richtung der Katakomben.

    "Jaja, ist ja gut. Ich kann meine Angelegenheiten ja auch....verschieben"

    Ami verdrehte die Augen und ging in Richtung der Gänge, die in das Untergewölbe der Arena führten.

    Sie schritten durch die dunklen, feuchten und kalten Gänge der Katakomben. Bald standen sie vor der schweren Eisentür, die sie zu Kurkus Reich führen würde.

    Ein einziges Mal war Ami hier gewesen. Und damals war sie mit mehr Glück als verstand aus diesen Mauern lebend entkommen.

    Die Tür öffnete sich, und sie wurden in einen großen Raum geführt, in dem laute, ohrenbetäubende Musik erschallte, die Ami nur für Krach hielt.

    Auf einem hohen Sitz thronte Kurkus, und er bedeutete der Band, den Krach einzustellen, die daraufhin auch sofort mucksmäuschen still war.

    Der Dolmetscherdroide rollte direkt auf sie zu und blieb kurz vor ihnen stehen. Aber bevor er ansetzen konnte, ergritt Ami das Wort

    "Kurkus, ich bin zu gerne in deiner Gesellschaft, aber weißt du, meine Zeit ist rar bemessen, also könnten wir das Spielchen hier etwas verzögern?"

    Kurkus brubbelte etwas vor sich hin, und der Droide stotterte los

    "Kurkus möchte wissen, was sie hier wollen Ami. Er lässt sich nicht durch die AoBS oder von irgendjemanden in seine Geschäfte fuschen"

    Ami lachte kurz auf

    "Nein, natürlich nicht, soviel ist klar. Und ich habe kein Interesse an deinen Kleinkrämergeschäften Kurkus, also was soll diese zeitverschwendung?"

    Nachdem Kurkus wieder in unverständlichen Lauten gebrubbelt hatte sprach der Droide weiter

    "Ihr habt euch schon zu viel in seine Geschäfte gemischt. Kurkus weiss, ihr braucht Informationen, und er wird sie euch bieten..."

    Ami sah nur etwas sprachlos zu dem Hutten, der in blubberndes Gelächter ausbrach.

    Der Droide fuhr fort

    "Ihr habt Vertrauen in die Jedi. Kurkus denkt, das sei ein großer Fehler. Und wenn ihr ein solches vertrauen habt, dann sollt ihr dafür belohnt werden. Kurkus wird euch auf die Probe stellen"

    Ami sah verständnislos und fragend zu Kurkus

    "was hast du vor?"

    In diesem Moment erleuchtete eine Anzeigetafel an der Wand des Raumes. Die Köpfe der Drei drehten sich synchron zu der Tafel und alle drei hielten gleichzeitig den Atem an. In blauer Leuchtschrift erschien "Phol Low" als zwanzigster Teilnehmer am Hauptrennen des Abends.

    Ami zögerte ein paar Momente und machte sich der Lage bewusst. Ihre Stimme klang nicht mehr so selbstbewusst, sondern eher resigniert

    "Also was willst du Kurkus?"

    Wieder ertönte das laute dreckige Lachen des Hutts, gefolgt von einem weiteren Gebubrubbel. Der Droide rollte näher zu ihnen und sprach:

    "Der Jedi wird bei dem Rennen antreten. Wird er es gewinnen, so sollt ihr frei sein, und eure Informationen bekommen, sollte er versagen, so werdet ihr alle diese Arena nicht mehr lebend verlassen"

    Der Droide schwieg und eine gespenstische Stille machte sich im Raum breit.

    Die surrende Stimme des Droiden unterbrach sie nach einigen Momenten, die allen Anwesenden wie Stunden vorkamen

    "Ihr werdet jetzt zu der anderen Jedi auf die Hauottribüne geführt. Kurkus wird es euch nicht nehmen, an euerem eigenen Todesurteil teilhaben zu dürfen"

    Wieder erhoben sich die Blaster um sie herum und winkten in Richtung des Ausganges...


    - Malastare - Mal San - Arena -
     
  18. mako

    mako Phol's extrem gefährliches Haustier und Heiligtum

    <font color=gray>auf dem heißen blutigen Sand, mit Herrchen und dem süßen Weibchen</font>

    <i>Wo hatte ihn <font color=teal>Herrchen</font> hier nur hingeschleppt? Es war ja wirklich widerlich, was es hier für Kreaturen gab. Selbst mit noch so viel Hunger würde er die ganz bestimmt nicht fressen wollen.
    Brav trottete er neben dem süßen Weibchen her, daß <font color=teal>Herrchen Soraya</font> zu nennen schien. <font color=teal>Herrchen </font> selbst lief irgendwo anders hin und Mako gefiel dessen Erregtheit nicht. Was hatte er denn nun schon wieder vor? <font color=teal>Soraya</font> lief mit ihm an einen kleinen Abhang, unten war der blutige Sand zu sehen - und eine große Anzahl von .... ja, was waren das denn nur?.... Feuerfauchern, die fliegen konnten. Und in einem dieser Feuerfaucher erkannte Mako <font color=teal>Herrchen</font>! Ja, da würde er jetzt hingehen! Das <font color=teal>süße Weibchen</font> versuchte ihn zwar noch festzuhalten, doch Mako riß sich los. Er sprang auf den ersten Feuerfaucher, der mit seinem Gewicht nicht klarzukommen schien und auf dem Boden aufstukte. Dabei rissen die Fauchdinger ab und preschten davon, bis sie in einem großen Feuerball aufgingen, als sie auf eine Wand trafen. Doch da war Mako schon weitergesprungen. Der nächste Feuerfaucher war aber wohl stabiler und es gab keine Schäden, wie auch bei den weiteren nicht. An einem Exemplar fuchtelte der Mensch komisch herum, anscheinend hatte er etwas dagegen, daß Mako da entlangtobte. Mako fuchtelte mit seiner Pfote kurz zurück und ditschte von hinten mit seiner Kralle den Kopf des Menschen seitlich weg. Der häßliche Kopfpanzer, pervers orangefarbend, flog davon. Mako war empört, daß der Mensch während ihres Gespräches einfach eingeschlafen war. Sein Kopf hing reglos auf der Seite. Ein genauerer Blick zeigte Mako aber, daß dieser Mensch sich wohl nicht mehr für das Leben interessierte. Anscheinend hatte er wohl etwas zu stark seine Pfote eingesetzt und dem Menschen das Genick gebrochen.
    Dann endlich war Mako bei <font color=teal>Herrchens</font> Feuerfaucher angekommen. Breitbeinig stand Mako nun vor seinem Menschen und sah ihn an. Irgendwie wurder der Vornskr das Gefühl nicht los, daß das hier gar nicht gut war, was <font color=teal>Herrchen</font> vorhatte. Grade als Mako erklärend den Kopfpanzer abschlabberte, gab es einen Knall. Mako rutschte auf der glatten Oberfläche und saß plötzlich auf <font color=teal>Herrchens</font> Arm. Mühsam rappelte er sich wieder hoch, stellte sich wieder vernünftig hin und sah überrascht, daß <font color=teal>Herrchen</font> wohl ähnlich dachte. Er flog den Feuerfaucher ganz langsam, alle anderen waren schon weit weg. Der Wind zauste dem Vornskr das Fell, während er regelrecht auf dem Hinterteil des Feuerfauchers thronte. Das ging eine ganze Weile so, bis von hinten ein Feuerfaucher genau auf sie zukam. Mako kletterte derweil das Seil entlang, etwas sauer mit Herrchen, weil er den Feuerfaucher nicht stillhielt. So mußte Mako aufpassen, daß er nicht herunterfiel. Dann klammerte er sich an dem Fauchdings fest, genau in dem Moment, wo der fremde Feuerfaucher sein Fauchding gegen das Fauchding krachen ließ, auf dem Mako stand. Der funge Vornskr mußte schnell noch seine Pfoten in Sicherheit bringen, sonst wären sie eingeklemmt worden. Und nocheinmal krachten die Fauchdinger zusammen! Fast wäre Mako heruntergefallen. Konnte der Fremde denn nicht aufpassen? Als sie die Stelle passierten, wo sie losgeflogen waren, sprang Mako wütend auf das fremde Fauchding rüber, was dann aber fast sofort abriß und auf dem Boden aufsetzte. Mit aller Kraft balancierte Mako auf dem nun am Boden dahinsausenden Teil, bis es endlich zum stehen kam. Dann stieg der Vornskr entsetzt davon ab und trottete empört zurück zu dem <font color=teal>süßen Weibchen</font>, da <font color=teal>Herrchen</font> nirgends mehr zu sehen war. Er hatte einfach nicht auf Mako gewartet!</i>

    <font color=gray>auf dem heißen blutigen Sand, mit dem süßen Weibchen</font>
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Mai 2003
  19. Marana Che Tah

    Marana Che Tah loyale Senatswache

    Malastare - Mal San - Arena

    Marana verhielt sich ruhig, während Ami mit dem Hutten unterhielt.
    Das hatten sie ja wieder mal sauber hinbekommen. Von einem Schlamassel in den anderen.
    Podrennen waren gefährlich. Und sie hatte das dumpfe Gefühl, daß Phol noch nie eines gefahren war. Und selbst wenn er gewinnen sollte, was Marana nicht glaubte, würde Kurkus sie nicht einfach so ziehen lassen. Und dann wollte noch Rem nach Melastaire kommen, um den Rennen beizuwohnen. Wenn sie Glück hatten, dann würden sie Rem nochmals lebend sehen, aber Marana hatte längst aufgehört an Glück zu glauben, Denn Glück war ein launischer Zeitgenosse. Und momentan hatte Marana das gefühl, daß das Glück sie mied wie die Pest.
    Seufzend folgte sie dem Wink der Blaster und die Gruppe begab sich hinter dem schwabbeligen Hutten auf die Haupttribüne. Sie bekamen Pads in die Hände gedrückt, mit denen sie den Verlauf des Rennens verfolgen konnten.
    Marana blickte auf die Start- und Ziellinie. Der letzte Pod in der Reihe war der von Phol. Allerdings sah sie etwas, was ihr weniger gefiel. Phols Haustier, dieser Vornskr hatte sich von allen losgerissen und war auf dem Weg zu Phol. Aber nicht, daß er außerhalb der Podracer dorthin begab. Nein, er lief über alle Racer. Einer dieser Racer war eine solche Behandlung nicht gewöhnt und löste sich in seine Bestandteile auf.


    "Na, prima, nun werden sie uns foltern, bevor sie uns erschießen,",

    murmelte sie leise. Sie winkte Soraya zu sich.

    "Haltet das Tier fest. Meinetwegen mit einer Leine. Die Leute sind hier nicht sehr tierfreundlich. Und da man auf uns nicht gerade gut zu sprechen ist, wäre ich damit vorsichtig. Er könnte unser Todesurteil unterschreiben, wenn es nicht schon fertig ist. Also paßt auf. Und haltet euch an die anderen."

    Sie blickte die Padawan ernst an, bevor sie zu Ami hinüberging.

    "Wir müssen uns dicht zusammenhalten. Damit wir uns für den Fall, daß wir fliehen können, nicht erst suchen müssen."

    Ami nickte. Man hatte ihnen die Blaster nicht abgenommen, da sie sowieso umzingelt waren, aber Marana wußte, daß das unter Umständen ein großer Fehler sein könnte.
    Sie blickte in die Arena hinunter. Gleich würde die Racer starten.

    Malastare - Mal San - Arena
    "Viel Glück, Phol. Unser Leben liegt in deiner Hand, Jedi", dachte sie stumm. In diesem Moment sprangen die Lampen auf grün und das Rennen hatte begonnen. Phol hatte aufgrund der nun offensichtlich mangelnden Erfahrung, einen schlechten Start erwischt.


    "Na das wird noch heiter werden"

    meinte sie leise, während sie zu Davi hinüberschritt. Sie stellte sich neben ihn an das Geländer.

    "Davi. Ich weiß, daß du mir nicht traust. Aber hier müssen wir zusammenarbeiten. Wieviel kannst du mit diesem Ding anfangen? Kannst du den Lageplan der Arena aufzeigen lassen? Ich will wissen, wieviele Wege es hier raus gibt."

    Sie blickte von der Haupttrübine hinunter. Die ging lediglich in die Tiefe. Dieser Weg war schon mal versperrt.
    Es gab wenige Dinge im Leben, die Marana so richtig aufrichtig haßte. Und in einer Falle zu sitzen, gehörte dazu.


    Malastare - Mal San - Arena
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2003
  20. David Lennox

    David Lennox Dienstbote

    [color=sky blue]| Malastare - Mal San - P.O.D. Arena |[/color]

    Davi war die ganze Zeit über stumm der Gruppe von einem Verderben ins andere gefolgt. Ihm machte der ganze Schlamassel eigentlich relativ wenig aus, denn wenn er in der Vergangenheit eins gelernt hatte, dann, dass man aus jeder heiklen Situation wieder heil raus kommt - es sei denn natürlich, der schlimmste Fall trete ein und man stirbt auf ne nicht gerade nette Art und Weise - und dass auf ne große Portion Pech automatisch ein riesen Haufen Glück folgen muss.

    Da standen sie nun, in der VIP-Lounge dieses fetten Wurms, dessen Namen Davi nicht mitbekommen hatte, bzw interessierte ihn dieser auch wenig.

    Sie starrten auf die Rennbahn, auf der das Rennen schon in vollem Gange war und es in [color=sky blue]Phols[/color] Händen lag, ob die Gruppe da je wieder heil rauskommen würde. Aber Davi war in dieser Hinsicht optimistisch und selbst wenn der Jedi das Rennen nicht gewinnen würde, so hätten [color=sky blue]Marana oder Ami[/color] bestimmt noch irgend eine schlaue Idee wie man hier rauskommen könnte.

    [color=sky blue]Marana[/color] trat zu Davi heran und verlangte von ihm, dass er mit Hilfe der Datenpads, die die Bilder der Arenacams einfingen , einen Lageplan der Arena herbeizaubere.

    Ähms, ich kanns mal versuchen, dazu müsste ich mich aber über die Kameradroiden in deren Hauptrechner einklinken, ich weiss ned ob das funktioniert... flüsterte er [color=sky blue]Marana[/color] zu.

    Davi blickte sich ein paar mal hektisch um, aber selbst die Wachen waren mit ihren Gedanken und Augen mehr bei dem Rennen als bei den Gefangenen, also konnte Davi unbemerkt an dem Datapad rumbasteln.

    Er setzte sich auf den sandigen Boden und kramte ein wenig in seiner Tasche, die ihm die Wachen intelligenterweise nicht abgenommen hatten . Es war selbst für Davi immer wieder erstaunlich, was er alles in seiner Tasche dabei hatte, und so zog er blitzschnell einen kleinen Schraubendreher und einen stark veralteten , aber immer noch funktionstüchtigen und vor allem leistungsstarken Transmitter aus seiner Tasche.

    Er schraubte das Datenpad auf und baute den Transmitter ein, was bei diesen billigen Massenprodukten echt kein Problem war, denn die Bestanden eigentlich nur aus Hartplastik und nem bisschen Technikschrott. Nachdem der Transmitter eingesetzt war und das Datenpad wieder sauer zugeschraubt, versuchte Davi über den Transmitter einen Kameradroiden anzupeilen.

    Es dauerte zwar ein wenig, doch er fand einen. Das nächste Problem, das sich ihm stellte, war die Tatsache, dass die Kameradroiden nicht mit den Zentralrechnern der Arena, sondern mit sekundären Rechnern verbunden waren, die alleine für die Rennübertragung existierten.

    Davi dreht sich zu [color=sky blue]Marana[/color] .

    Ich kann dir hier höchstens die Kontrolle über einen Kameradroiden anbieten, aber ich krisch über die scheiss Droiden keinen Zugang zum Hauptrechner. sagte er mit leiser und leicht enttäuschter Stimme .


    [color=sky blue]| Malastare - Mal San - P.O.D. Arena |[/color]

    /op: ich hatte eigentlich was anderes geplant und was anderes geschrieben, der post wurde mir aber gestern n8 vom Forum geklaut :mad: /op
     

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