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Marishka Arugen-Shyish

Dieses Thema im Forum "Organisationen und Mitglieder" wurde erstellt von Marishka, 15. Januar 2020 um 20:25 Uhr.

  1. Marishka

    Marishka Vindicta

    Marishka Arugen-Shyish

    From Shame and Shadow recast.
    In Darkness and Pain reborn.


    [​IMG]

    Schnellübersicht:


    Name:

    ::Marishka Arugen-Shyish

    Sithname & Darth Titel:

    ::noch nicht vorhanden

    Rang:
    ::Sith-Anwärterin

    Rasse:
    :: Mensch

    Geburtplanet:
    ::Bastion

    Alter:
    :: 25 Standardjahre

    Größe:
    ::172cm

    Familie:
    ::Vater:
    Falkus Arugen-Shyish (geb. Arugen)

    ::Mutter:
    Thessaria Verduinna Arugen-Shyish (geb. Shyish)


    ::Geschwister:
    Sutana-Villoa(Schwester) :|: Falkus Jr.(Bruder) :|: Juno-Morren(Bruder) :|: Jaina-Vesura(Schwester)


    Besonderheiten:
    :|:sportlich, aber wirkt eher zu dünn, fast abgemagert :|: zeigt ihren Körper ungerne :|: wirkt stets kühl und gefasst, lässt selten Gefühle durchschimmern



    Charakter:
    ::Marishka musste in ihrem noch verhältnismäßig jungen Leben bereits Hindernisse überwinden, die sich anderen Wesen niemals stellen. Und auch wenn die Diskussion geführt werden kann, das gerade im Imperium die Nichtmenschen besonders schwer zu kämpfen haben, ist ein zerrüttetes Elternhaus doch eine ganz andere Sache. Es war Marishkas Vater, der mit harter Hand das Schicksal der Familie bestimmte und allem Anschein nach, auch das Glück seiner Tochter in eisernen Klauen gefangen hielt.


    W
    as auch immer aus ihr hätte werden können, dank der Tyrannei ihres Vaters, die sich nicht nur auf der verbalen Ebene abspielte, ist Marishka nicht sonderlich erpicht darauf ihre Geschichte mit anderen zu teilen. Dadurch aber hat sie sich entsprechende Mittel und Wege angelernt, wie sie die Unterhaltung trotzdem aufrecht erhalten kann. Sie ist also alles andere als in sich zurück gezogen und unnahbar. Im Gegenteil. Manche Momente scheinen ein krasser Gegensatz zu sein. Dennoch kommt es nur beschwerlich und nach langer Zeit zu wirklicher Nähe mit anderen Personen. Wenig förderlich war eine ihrer ersten ernsthaften und längeren emotionalen Beziehungen. Erwischte Marishka ihren Partner doch beim Seitensprung.

    I
    m Großen und Ganzen lässt sie sich nicht anmerken, was sie noch vor wenigen Jahren so schwer belastete. Ein Teil liegt daran das sie Hilfe und Beistand von professioneller Seite bekommen hat, aber auch, weil sie zum Teil die Mechanismen und Eigenheiten die ihr Vater an den Tag legte, aufgenommen hat. Sie lässt Dinge einfach nicht an sich heran. Kann ihre innere Gefühlswelt gut kontrollieren. Doch das ist bisweilen nur eine temporäre Maßnahme. Es kommt unweigerlich immer wieder zu Ausbrüchen. Und in letzter Zeit tendierten die eher in gewalttätige Richtungen. Teils autoaggressiv, meist jedoch nach außen und auf andere gerichtet.

    F
    ür Marishka war es definitiv eine Überraschung, als sie an ihrem Verhalten Ansätze auf eben jene Wesenszüge entdeckte, die in ihrem Vater deutlich stärker ausgeprägt waren und an deren unschönem Ende sie sich bisher wiedergefunden hatte. Grausamkeit. Zorn. Neid. Gier. Zwar befindet sich die Veranlagung für diese Dinge in jedem Lebewesen, doch die Resistenz Marishkas sich diesen Emotionen zu verweigern, ist nicht mehr sonderlich hoch. Wenn auch nur weil sie durch ihren Vater gelernt hat, dass es einen mitunter schneller, oder überhaupt erst ans Ziel bringen kann. Wie weit sie allerdings bereit ist zu gehen, kann aktuell nicht gesagt werden, da sie bisher noch in keine Extremsituationen geraten ist.



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    Zuletzt bearbeitet: 17. Januar 2020 um 16:09 Uhr
  2. Marishka

    Marishka Vindicta

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    The Path leads to Darkness
    ::Es dauert lange, bis selbst Marishka die verworrenen und zahlreichen Beziehungen ihrer Familie nach verfolgen und halbwegs verstehen konnte. Sie war schon lange kein Kind mehr und hatte definitiv das Teenageralter erreicht. Daher waren die Strukturen und die Reglementierungen in denen sie aufwuchs, als sie noch ein Kind war, geradezu titanisch erscheinende Mauern und Türme, die ihr Leben begrenzten und doch jede Sekunde davon bestimmten. Erinnerungen, die gerade durch ihren Vater eingetrübt sind. Denn sehr wahrscheinlich waren gerade die ersten, wenigen wahren kindlichen Jahre, Jahre in denen sie voller Freude und Erkundungsdrang durch das Anwesen der Familie jagte. Verfolgt von jüngeren und älteren Geschwistern, oder Cousinen und Cousins. Wenn sie sich an etwas mit absoluter Sicherheit erinnern konnte, dann daran, dass das Haus der Arugen-Shyish Familie immer 'voll' gewesen war. Geschäftspartner. Bekannte des Vaters. Kontakte und Bekannte ihrer Mutter. Partner diverser Gesellschaften und Vereine. Ehemalige Vorgesetzte oder Untergeben ihres Vaters. Geschäftspartner aller Arten. Irgendeine Gelegenheit um dieses oder jenes 'bekannte' Gesicht einzuladen ließ sich immer finden.

    Marishka tangierten diese Dinge nur wenig. Abgesehen davon das sie schon damals im recht jungen Alter, keine wirkliche Liebe für die Kleidung in die man sie zwängte empfand. Erst ein hartes, oder scharfes Wort ihres Vaters brachte sie zur Raison und ließ die Tochter des grimmigen Veteranen stumm und mit gesenktem Kopf gehorchen. Dies sollten die ersten Momente sein, da ihr Blick hinter die Fassade ihres Vaters fiel.

    Es sollten allerdings noch eine handvoll Jahre vergehen, da es zum ersten, für Marishka ernsthaft schockierenden Zwischenfall kam. Zum ersten Mal entglitt ihrem Vater die Hand. Schockstarre umklammerte die behütete Tochter und sorgte dafür das er gleich zum nächsten Mal ausholte. Der Damm war gebrochen. Es gab kein zurück mehr. Bald schon sollte sie lernen, das innerhalb des Hauses niemand wirklich sicher vor den immer schlimmer werdenden Launen ihres Vaters war. Selbst ihre Mutter nicht. Und die hatte in Marishkas Augen unerschütterlich die Zügel in der Hand gehabt. Ihr Vater war ihr immer nur wie ein knurriger alter Hund erschienen. Gefährlich, ja, aber im Grunde hatte er seinen Soll getan und verschaffte sich nur ab und an Aufmerksamkeit. Eine Fehleinschätzung wie sie dann lernen musste.

    Später, nachdem sie das elterliche Anwesen hinter sich lassen konnte, sollte Marishka lernen warum und wieso ihr Vater sich änderte. Das all der Krieg, all das was er hatte erdulden müssen, gepaart mit einer noch härteren Erziehung seitens seiner Familie ihn so hatten werden lassen. Oder... das war zumindest das, was man versuchte ihr während bezahlter Sitzungen klar zu machen. Es war 'nicht wirklich' seine Schuld. Er hatte 'nicht wirklich' der Tyrann in der Familie sein wollen. 'Nicht wirklich' so herzlos und kalt erscheinen wollen. Und die Argumente waren so glaubhaft und strukturiert, das Marishka immer wieder gewillt war, ihnen glauben zu wollen. Doch viel zu deutlich erinnerte sie sich an das Funkeln in den Augen ihres Vaters. Gerade in den letzten Jahren vor ihrer Volljährigkeit. Bosheit. Ein widerwärtiges lüsternes Gefallen an Schmerz und Leid den er verursachte. Ganz so, als könne er sich nur noch dann gut fühlen, wenn andere das Gegenteil durchmachten. Egal auf welche Art.

    Die Gründe das es zur Eskalation kam, waren zunächst noch rar und weit gestreut. Eine Fehler in einem Leistungstest. Bald wurde daraus das nicht erreichte Ziel das 'er' sich gewünscht hatte. Dann wurden daraus geforderte Standards, die viel zu hoch angelegt wurden. Oder man versuchte ihr ein Instrument beizubringen. Fand sich kein Talent für das richtige, begann die Fassade zu bröckeln. Wurde die Rezitation eines bedeutenden Stückes durch Fehler vergällt, begannen die Risse größer zu werden. Kaum das sie in jungen Teenager-Jahren die Freiheit von Außerhalb kosten konnte, begannen die gefährlichen Wagnisse. Mit Freunden verabreden und vom Anwesen schleichen. Dann geriet man irgendwann an den 'falschen Einfluss' und die Eltern sprachen Hausarrest oder Besuchsverbote aus... doch einmal die Freiheit und die Weite der Welt und vor allem der Galaxis dahinter, gekostet, gab es für Marishka kein halten mehr.

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    Ihr größtes Vergehen und zugleich Wagnis, war eine Reise die sie nicht nur vom heimischen Anwesen, sondern ganz vom Heimatplaneten führte. Volle drei Tage war sie verschwunden und glänzte nicht nur zu Hause durch Abwesenheit, sondern auch die Schule vermisste Marishka. Wäre die Anfrage ob ihres Verbleibens nicht bei ihrer Mutter, oder ihrem Vater, wer genau die ganze Sache aufdeckte, weiß sie nicht mehr, gelandet, wäre vermutlich nichts herausgekommen. Beide Elternteile waren ebenfalls abwesend während jener Tage. Angeblich dienten die Bestrafungen Marishkas auch zur Abschreckung für die anderen Geschwister. Die erwiesen sich zwar nicht als fromme Engel, brachten die Eltern allerdings auf anderem Wege ebenfalls immer wieder Mal zur Weißglut.



    Seitens ihrer Mutter konnte Marishka immer eine gewisse milde erwarten. Etwas das ihren Vater immer wieder und wieder zu gänzlich anderen wütenden Tiraden anstachelte. Nachsicht. Mitleid. Kinder wurden so nur verweichlicht und nicht auf die wahre Realität der Galaxis 'dort draußen' vorbereitet. Zwar fuhr er seine Frau auch immer wieder an, doch die Hand rutschte ihm bei ihr nie aus. Marishka hatte in ihrer Mutter also definitiv eine Person zu der sie in ihrer Jugend aufsehen konnte. Auch weil sie als Frau im Imperium definitiv erfolgreich und einflussreich war. Doch gerade das sorgte dafür, dass ihre Mutter oft nicht zu Hause war. Die Laufbahn des Vaters beim Militär und später als Ziviler Berater für Ausbildungen von irgendwelchen Sondereinheiten oder speziellen Truppen, zogen ihn wiederum immer wieder vom Familiensitz fort. Nur das seine Abwesenheit meist weniger betrauert wurde.

    All das Leid das sie ob ihres Vaters ertragen musste, bedeutet jedoch nicht, dass Marishkas Kindheit und Jugend völlig trostlos, oder gar völlig von Trauma geprägt war. Denn es gab definitiv auch die guten und hellen Momente. Erinnerungen an Tag an die selbst Marishka sich gerne erinnert. Und auch wenn es mit der Zeit schlimmer wurde, wie ihr Vater reagierte, kann man nicht behaupten das sie völlig unschuldig wäre. Immerhin ließ sie sich zu immer neuen Wagnissen verführen, sehr genau wissend, wie ihr Vater reagieren würde. Gerade als sie älter wurde, könnte man meinen das sie bewusst solche Aktionen startete um ihren Vater aus der Reserve zu locken. Als würde sie testen wie weit sie wirklich gehen konnte. Aus psychologischer oder psychotherapeutischer Sicht gibt es da vermutlich die unterschiedlichsten Theorien und Ansätze, was genau der Antrieb und Grund ihres Handelns sein könnte. Ob sie sich schlicht und einfach Aufmerksamkeit von ihrem Vater wünschte, egal wie die geartet war? Marishka selbst würde das definitiv verneinen. Vermutlich war es einfach nur Trotz. Der rebellierende Teenager oder junge Erwachsene, der um jeden Preis aus seinem Käfig ausbrechen musste.

    Und zu einem gewissen Teil ist ihr Vater daran mitschuldig. Denn auch wenn er seine Kinder nicht aus der Reihe tanzen sehen wollte, so forderte er von ihnen doch immer 'besser' zu sein. Nicht auf das zu hören was andere sagten oder wollten. Sich nicht mit 'gut' oder 'ok' zufrieden zu geben. Immer nach mehr und besserem zu streben. Wie man an sein Ziel gelangte? Hingabe, hart Arbeit und die nötigen gut trainierten Ellenbogen um potenzielle Konkurrenten auszustechen, sollte alles andere nicht helfen.

    Ein Jahr nach erreichen ihrer Volljährigkeit, entschied Marishka sich, so wie zwei ihrer älteren Geschwister, das elterliche Anwesen hinter sich zu lassen und begann ein Studium an Bastions renommiertester, privater Universität. Auch wenn ihr nicht wirklich passte, das sie noch auf die finanzielle Unterstützung ihrer Eltern angewiesen war, war die neu gewonnene Freiheit ein absoluter Traum. Sie entschied sich für ein Politikstudium, gepaart mit einem Nebenstudium der Medienwissenschaften. Abgesehen von vereinzelten Feierlichkeiten und spärlichen Besuchen bei ihren Eltern, hatte sie nicht mehr sonderlich viel Kontakt zu ihnen. Bedingt durch einige Punkte in ihrem Studium, suchte Marishka immer wieder den Rat ihrer Mutter um sich zusätzlich mit ihrem Wissen bessere Ausgangslagen für die anstehenden Prüfungen zu verschaffen, als auch einfach mehr Wissen zu erlangen. Denn wenn sie eines durch ihren Vater gelernt hatte, dann das eine Schule oder Universität oder auch Militärakademie so berühmt und berüchtigt und besonders gut sein konnte wie sie wollte... wenn man einmal dort draußen in der Galaxis auf sich allein gestellt war, dann kam alles immer vollkommen anders. Immerhin waren diejenigen mit denen man dort zu tun hatte entweder auf ihren eigenen Vorteil aus, oder daran interessiert dich als Konkurrenten auszustechen.

    So kam es immer wieder auch zu Begegnungen mit ihrem Vater, die zwar nicht immer eskalierten, aber durchaus eine heftigere Note bekamen, da Marishka seit ihrem Auszug und dem stärkeren hervortreten einiger Wesenszüge ihres Vaters, dessen Zeter und Mordio nicht mehr kommentarlos hinnahm. Bedingt durch einen sehr lautstarken Streit auf einer von ihrer Mutter veranstalteten Gala auf dem Familiensitz, verdonnerte sie Marishka quasi dazu sich professionelle Hilfe zu besorgen um das was auch immer zwischen ihrem Vater und ihr stand, endgültig Herr zu werden, oder es hoffentlich gänzlich los zu werden. Obgleich ihre Mutter dies zwar definitiv ernst meinte und hoffte ihre Tochter würde Hilfe erhalten, die sie selbst nicht geben konnte, sah die Tochter darin nur die verschwendeten Worte einer Mutter, die in ihr scheinbar noch immer ein kleines Kind sah für das sie sich nur mäßig interessierte.

    Während ihres Studiums führte Marishka nur eine für sie wirklich wichtige Beziehung, doch das weniger schöne Ende dieser, war der Grund wieso sie fortan kein Interesse mehr an dauerhaften Bindungen zeigte. Hier und da kam es zu einem kurzen Intermezzo mit dem anderen oder ihrem eigenen Geschlecht, doch nichts, das es wert wäre, erwähnt zu werden.

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    The Fall

    ::Marishka glaubte einen Plan für ihr Leben zu haben. Keinen allzu genauen und definitiv nicht das, was ihre Eltern mit ihr vorhatten, doch ein ungefähres Ziel. Eine Richtung. Und wenn es nur die einzelnen Wünsche waren, die sie sich erfüllen wollte. Orte die sie sehen wollte. Planeten die sie bereisen wollte. Einfache, normale Dinge. Ihr Vater hätte es als Träumereien von schwachen Idioten abgetan. Ihre Mutter als unnötige Dinge, die höchstens dann in Betracht gezogen werden konnten, wenn sie auf irgendeine Weise etwas einbrachten, entweder für die Familie, oder welches Vorhaben auch immer man gerade verfolgte.

    All das wurde jedoch über den Haufen geworfen, als es zur gewaltsamen Entladung und ersten, öffentlichen Manifestierung ihrer Machtsensitivität kam.

    Marishka hatte schon immer eine Verbindung zur Macht besessen, die stärker war, als die der meisten Lebewesen dieser Galaxis. Und auch wenn sie auf Bastion aufgewachsen war, hatte sie zwar definitiv Gerüchte und Geschichten über die Sith und die Jedi gehört. Gerade weil das Imperium von einem Sith geführt wurde. Doch wirkliches Wissen besitzt sie nicht. Weder in die eine, noch die andere Richtung. Für Marishka steckt nicht mehr als eine Religion dahinter. Und wenn man alle Aussagen ihres Vaters über die Sith sammelt, zeichnet sich ein äußerst seltsames Bild. Einerseits gab es Tage, da wünschte er sie in den Orden, damit man sie dort 'richtig erziehen' möge. Dann gab es wieder Tage an denen er genau das als Wohltat für sie auslegte und hoffte, sie würde einfach nur von einem Sith als wertlos erachtet und niedergestreckt.

    Tatsächlich hatte ihr Vater auf mehreren Einsätzen zusammen mit Sith gedient, ja sogar beide Gefechte die um die Hauptwelt geführt worden waren miterlebt. In der zweiten Schlacht um Bastion hatte er den verlierenden Streitkräften unter dem Oberbefehl des Verräters Janem Menari angehört. Allerdings mehr durch puren Zufall, als das er und seine Einheit es sich wirklich aktiv ausgesucht hätten. Genau jene Ereignisse waren es auch die schwer auf seiner Seele lasteten. Oder viel mehr das, was er dank jener Sith erlebt und ertragen hatte müssen. Was die ganze Familie nicht weiß, ist das es sogar eine Situation gab, in der sich die damalige Einheit ihres Vaters gegen einen der Sith auflehnte und dafür sehr schmerzlich bestraft worden war. Und das obwohl deren Auflehnung gerechtfertigt war, führte das Vorhaben des Sith doch zu nichts weiter als einem weiteren sinnlosen Massaker und vermeidbaren Verlusten. Da der Sith mit seiner Bestrafung die Sache als erledigt angesehen hatte und daraufhin die aktive Schlacht begonnen hatte, war es niemals nach außen gedrungen. Und da es früh in seiner Karriere stattfand, war das auch der ausschlaggebende Faktor für die Veränderungen im Auftreten ihres Vaters.

    Tatsächlich vermutete er bald schon das seine Tochter empfänglich für das war, was die Sith so sehr an ihren neuen Anwärtern und Ordensmitgliedern reizte. Hatte er doch selber mit ansehen müssen, zu was diese Wesen in der Lage waren. Und so hatte sich eine Antipathie in ihm aufgebaut, die er nicht mehr hatte loswerden können. Einerseits wollte er seine Tochter nicht an den Orden verlieren, weil er wusste zu was sie werden würde. Und dann war da die Stimme in seinem Kopf, seine eigene und die seiner durch den Sith verlorenen Kameraden, die ihm weismachen wollte, das seine Tochter alleine durch ihre Befähigung bereits verloren war. Immer wieder hatte seine Tochter Vorahnungen, wusste was andere sagen oder tun würden, oder besonderes Glück mit einer körperlichen Leistung, die sich bei genauerer Betrachtung nur auf die Macht zurückführen ließ.

    Als Marishkas Talente dann endgültig und auch so erwachten, dass sie selbst es bemerkte, war sie Abends mit Bekannten und Studenten aus ihren Kursen unterwegs. Ob nun der großzügiger geflossene Alkohol daran Schuld trug, oder einfach nur animalischen Instinkte des Kommilitonen erwachten, die er schon länger mit sich herumtrug, kann sie nicht mehr sagen. Im Grunde erinnert Marishka sich nicht einmal mehr an alles was genau er gesagt hatte. Doch als es zum Zwischenfall kam, schien er einen letzten endgültigen Versuch starten zu wollen und, ohne das er es wissen konnte, kam ihm in seiner Aggressivität auch noch ein Spruch über die Lippen, der oft von ihrem Vater benutzt wurde. Und zwar dann, wenn er drauf und dran war seine Kinder 'richtig zu erziehen'. Und so bündelte sich in diesem einen Moment alles zusammen. Wut das er nicht locker ließ, das er sein Glück nicht mit einer anderen versuchte. Strapazierte Nerven diesen schmierigen Typen schon viel zu lange ertragen zu müssen, gemischt mit einigermaßen großzügigem Alkoholkonsum und dann krachte die Abneigung gegen ihren Vater mit brachialer Gewalt in diesen ohne hin schon brodelnden Cocktail aus Emotionen.

    Eigentlich wollte Marishka ihn nur mit einer bestimmten Geste auf Abstand bringen. Ihn von sich stoßen. Nicht gewaltsam, aber eindeutig genug das er es hoffentlich endlich verstehen würde. In diese einfache Geste floss all das hinein und der Körper des Mannes wurde mehrere Meter davon gestoßen. Was kein allzu großes Problem dargestellt hätte, hätte ihn das nicht auf eine der befahrenen Straßen und mitten in den Weg eines rasant Speeders. Noch bevor die Rettungskräfte eintrafen, erlag er seinen Verletzungen. Marishka hingegen stand geschockt und ohne wissen was gerade passiert war, abgesondert von allen. Die eine oder andere Freundin wollte ihr beistehen, versprach nichts zu sagen. Doch eine belebte Promenade an einem Wochenende... es hatte zu viele Zeugen gegeben. Und das Mischmasch aus Aussagen hatte sie als eindeutige Täterin... Mörderin... identifiziert. Allein die Tatsache das in manchen Aussagen die Wahrheit geschildert wurde, ohne Begriffe wie Macht, Telekinese oder Kräfte zu gebrauchen, sorgte dafür, dass der Fall nicht sofort entschieden wurde. Und dann war da auch noch ihre Abstammung. Marishka hatte gewusst das es ihrer Familie gut ging, aber das einer der Offiziere aufhorchte als sie als Marishka Arugen-Shyish identifiziert wurde, registrierte sie doch überrascht.

    Und so landete sie für ein erstes in Untersuchungshaft. Kaum das man sie in ihrer vorläufigen Zelle abgeliefert hatte, teilte man ihr auch mit, dass ihr Vater auf dem Weg sei. Und beinahe wäre Marishka zusammen gebrochen. Beinahe hätte sie einfach alles gestanden... nur um diesem bevorstehenden Gespräch zu entgehen...

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    Zuletzt bearbeitet: 17. Januar 2020 um 16:04 Uhr

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