Nacktscanner

da hast du wohl recht. aber vielleicht könnte man es ja wenigstens in normalen urlaubsfliegern, die sowieso keiine erste klasse haben, durchsetzen.

sowas sollte man wirklich mal vorschlagen. hat meines wissens noch niemand getan. :verwirrt:

Kein Wunder dass das noch niemand vorgeschlagen hat, denn dann würde niemand mehr das Flugzeug betreten. Fliegen ohne elektronische Geräte? Das lässt sich nicht ohne schwere finanzielle Verluste durchsetzen. Meinetwegen sollen diese Nacktscanner eingeführt werden... Alleine schon um es den verrückten Spinnern schwerer zu machen ihre kranken Pläne durchzuführen.

Oder warum überhaupt erst im Flugzeug und nicht bereits auf dem Flughafen oder am Bahnhof, vor eventuellen Kontrollen?

Der Sprengstoff muss ja irgendwie in die USA kommen. Wenn man sich in einer Disco in die Luft sprengen wollte müsste man das Zeug direkt vor Ort kaufen, zusammenbauen, etc. Bisher scheint es für diese Leute einfacher zu sein das zuhause zu erledigen, und dann ganz gemütlich in den nächsten Flieger zu steigen.
 
Nein, ist es nicht, aber das ändert rein gar nichts an der Tatsache, dass dieses halbgare Röntgenverfahren nur mich als Endkunden schädigt, aber in keinster Weise für mehr Sicherheit an Bord von Flugzeugen sorgt. .

Dann ganz kurz :
Ein Attentäter hatte sich den Sprengstoff in den Enddarm einführen lassen und ihn dann in der Nähe des Prinzen per Handybefehl gezündet.
Da hätte kein Tasten etwas genutzt, aber eine Röntgenuntersuchung schon.
Und was die Strahelnbelastung angeht, die ism m.W. eim Flug selber weitaus höher als beim duchleuchten.
 
Dann ganz kurz :
Ein Attentäter hatte sich den Sprengstoff in den Enddarm einführen lassen und ihn dann in der Nähe des Prinzen per Handybefehl gezündet.
Da hätte kein Tasten etwas genutzt, aber eine Röntgenuntersuchung schon.
Und was die Strahelnbelastung angeht, die ism m.W. eim Flug selber weitaus höher als beim duchleuchten.

Es wird aber nicht von Röntgenscannern gesprochen. Die hier angesprochen "Nacktscanner" funktionieren auf Terahertz-Basis und können einen Körper eben nicht durchscannen. Dein Scenario (und damit auch das in Saudi-Arabien) lässt sich dadurch nicht erkennen.
Das ganze riecht für mich einfach nach reinem Aktionismus.
 
Es wird aber nicht von Röntgenscannern gesprochen. Die hier angesprochen "Nacktscanner" funktionieren auf Terahertz-Basis und können einen Körper eben nicht durchscannen. Dein Scenario (und damit auch das in Saudi-Arabien) lässt sich dadurch nicht erkennen.
Das ganze riecht für mich einfach nach reinem Aktionismus.

Dann war ich jetzt wohl etwas verwirrt, weil Icebär von Röntgenstraheln gesprochen hatte
 
okay, dass streite ich auch gar nicht ab. aber beim rest sind die scanner schon sehr nützlich, weil man hat schlecht ein pulver ertasten kann, das man sich in die unterwäsche näht.

dann sollte man eben auch handys, laptops usw. im flugeug verbieten. also alles, was akkus hat!

Das muss man, sonst wird es in absehbarer Zeit keine wirkliche Sicherheit geben. Aber das wird ganz speziell den Leuten in erster Klasse übel aufstoßen und leider sind genau diese Leute Mitmischer in der Gesetzgebung.

da hast du wohl recht. aber vielleicht könnte man es ja wenigstens in normalen urlaubsfliegern, die sowieso keiine erste klasse haben, durchsetzen.

sowas sollte man wirklich mal vorschlagen. hat meines wissens noch niemand getan. :verwirrt:

Um es mal auf den Punkt zu bringen: ichs age euch hier als Fachmann das das ganze weder angedacht, noch sinnvoll, noch durchsetzbar ist. Nur weil man aus einem Akku einen Spreng- bzw Brandsatz anfertigen kann kann man ihn noch alnge nicht verbieten. Sonst müßte man als logische Folge auch den Verzehr von Bohnen verbieten, denn wenn genug Terroristen in einen Luftbalon furzen haben sie auch einen Sprengsatz.

Zumal insbesondere Laptops mittlerweile zur festen Ausrüstung der Besatzung gehören und aus dem Cockpit nicht mehr wegzudenken sind. Inklusive der Akkus die dazu dienen Spannungsspitzen und Netzausfälle zu kompensieren.

Ich stelle leider immer wieder fest das ein Haufen Laien sich in Belange der Flugsicherheit einmischt von denen offensichtlich niemand mehr als Stammtischparolen beherrscht.

Ich habe leider nicht die Freiheit viele der Dinge die wirklich interessant wären zu diskutieren, aber laßt mich einfach mal in den Raum stellen das die Problematik wesentlich komplexer ist als es den Anschein hat.

Dann ganz kurz :
Ein Attentäter hatte sich den Sprengstoff in den Enddarm einführen lassen und ihn dann in der Nähe des Prinzen per Handybefehl gezündet.
Da hätte kein Tasten etwas genutzt, aber eine Röntgenuntersuchung schon.
Und was die Strahelnbelastung angeht, die ism m.W. eim Flug selber weitaus höher als beim duchleuchten.

Das ist so nicht korrekt, da es hier ganz maßgeblich auf den Flug als solchen ankommt. Kann sein, muß aber nicht. Es gibt ein Dosiserfassungssystem für Flugbesatzungen und das ist reichlich kompliziert, da man nicht pauschal Aussagen treffen kann.
 
In den nächsten 3 Wochen führen die Niederlande einen neuen "Nacktscanner" zur regulären Kontrolle von Flugpassagieren ein.
Dieser neue Scanner zeigt aber keine nackten Personen mehr, sondern werden auf den Bildschirmen nur noch schematische Figuren zu sehen sein. Gelb leuchtende Kästchen werden vom Computer als verdächtige Gegenstände gekennzeichnet.

Ob die Strahlung dieser Scannergeneration ebenso schädlich ist, wie beim Vorläufer, wurde leider nicht gesagt.


Spiegel-Online - Nacktscanner-Technik - Diskrete Spanner der nächsten Generation
 
Deine Erfahrung in allen Ehren, aber was haben Piloten mit den Sicherheitsbestimmungen am Flughafen zu tun, außer sie zu durchlaufen?

Eine ganze Menge da die Sicherheitsvorkerungen die dir als Passagier augenscheinlich werden und die in der Öffentlichkeit so diskutiert werden nur die oberste Lage eines sehr vielschichtigen Systems sind.

Dazu kommt das ich in meiner Firma seit ca. einem halben Jahr der sog. Flugbetriebsrefferent Aviation Security bin und einige Sonderschulungen bei der Bundespolizei zu dem Thema durchlaufen habe um mich überhaupt in die Lage zu versetzen sinnvoll bei dem Thema mitreden zu können. Ich denke das macht mich durchaus zu einem Fachmann, wenngleich nicht zu einem Experten.

Und bevor die Fragerei losgeht: ich darf und werde über die Inhalte dieser Arbeit nicht mit Aussenstehenden reden, da dort von der Bundespolizei und meinem Arbeitgeber eine Verschwiegenheitspflicht verhängt wurde, die auch durchaus sinnvoll ist.
 
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