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Rollenspiel One upon a time - Das D&D Abenteuer

Dieses Thema im Forum "Fan-Filme, Fiction und Art" wurde erstellt von Darth Zion, 6. Oktober 2019.

  1. Darth Zion

    Darth Zion Hammer von Bastion| Sith-OL | EM-TOTO Sieger 08&16 Premium

    Willkommen in der Welt von Dungeons & Dragons


    In den letzten Monaten ist hier im Forum eine kleine PnP Epidemie ausgebrochen und wir wurden von dem Fieber ebenfalls angesteckt. Unsere Runde besteht aus 7 PSW Spielern und ist gut durchgemischt. Von PnP Anfängern bis hin zu alten Veteranen. Wir spielen in der Welt von Dungeons and Dragons, genauer gesagt in der Spielwelt Forgotten Realms.



    Teilnehmer:

    @Alaine Aren, Arya Tinùviel, eine wortkarge Elfin

    @Tom West, Tristan, das Goldlöcken in der heiligen Rüstung

    @Eron Nook, Tugor Marlesk, ein alter und ausgedienter(?) menschlicher Krieger

    @Jevan Vassic, Arun Sarudak, ein Halb-Ork wie kein Zweiter

    @Elysa, Tyra von den Eiswölfen, eine Frau die mit ihren Waffen umgehen kann

    @Darth Zion, Aranel Skumring, ein vollbärtiges Spitzohr (oder Schlitzohr?)

    @Aiden Thiuro, Der SpielLeiter (wenn nicht sogar DER SpielLeiter)


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    Ich will Euch mi Hilfe von Berichten dieser lustigen Truppe auf den laufenden halten. Wir hoffen natürlich, dass es Euch gefällt und ihr vielleicht sogar mit unseren Charakteren mitfiebert.
     
    Darth Draconis, Eron Nook und Minza gefällt das.
  2. Darth Zion

    Darth Zion Hammer von Bastion| Sith-OL | EM-TOTO Sieger 08&16 Premium

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    [​IMG] nser Abenteuer begann im Jahr 1371 auf dem Kontinent Faerûn. Hier im Nordwesten, zwischen den Sword Mountains, dem Neverwinter Wood und den Evermoors lag die Stadt Triboar, ein geschäftiger Ort des Handels, der in den letzten Jahren jedoch viele seiner Söhne und Töchter an die Kriege in den umliegenden Regionen verloren hatte. Erst vor wenigen Monaten hatte der Friedensschluss mit Obould Many-Arrows, dem Gründer es Ork-Königreichs Many-Arrows, stattgefunden. So war es nicht verwunderlich, dass viele der einfachen Bürger, Soldaten und Mitglieder der Stadtwache, die sich an einem Abend, der wie jeder andere zu sein schien, in der Taverne ‚Zum Alten Weinfass‘ niederließen, noch immer mit Verbitterung, oder gar Hass und Abscheu auf den Halb-Ork blickten, der die Stufen zur Schankstube hinabstieg. Arun Sarudak war eine beeindruckende Gestalt, groß und kräftig, wie es seiner Abstammung geziemte, mit vernarbtem Gesicht und den unverkennbaren Hauern. Getuschel und Gemurmel machte sich an den Tischen der Taverne breit. Was als Flüstern begann, schwellte an. Schnell hatte der ein oder andere angetrunkene Soldat mit Verwünschungen und der Aussicht auf eine Prügelei willige Zuhörer an seiner Seite gefunden, darunter ein sichtlich in die Jahre gekommener, grauhaariger und äußerst sparsamer Veteran mit dem Namen Tugor Marlesk. Argwöhnisch behielt er den Halb-Ork im Auge, der sich von dem Ganzen recht unbeeindruckt zeigte, den Wirt am Tresen aufsuchte und etwas verlangte, mit dem er seine Kehle befeuchten konnte.An jenem Tresen befanden sich zu dieser Stunde auch ein breitschultriger, stattlicher Ritter, mit langem goldenem Haar und tadellos gepflegtem Bart. Das prächtige Schild, das neben Tristan lehnte, wies ihn als Mitglied der Pupurdrachenritter aus. Nicht weit von ihm entfernt befand sich ein verschlossen wirkender, weiblicher Elf. Das silberweiße Haar und die anmutige Gestalt waren unter Kapuze und Mantel verborgen, lediglich aufmerksame Beobachter hätten an den spitzen Ohren etwas erahnen können. Arya Tinuvil verhielt sich verhältnismäßig wortkarg und genoss im Stillen ihr Getränk. Unterdessen hatte sich Arun, der Halb-Ork, an den Tisch Tyras vom Stamm der Eiswölfe gewagt, einer robust wirkenden Nordländerin mit hohem Wuchs. Silbergraue Haare umrahmten die wachsamen, aber abweisenden Augen. Sie hatte ein Arsenal an Waffen vor sich auf dem Tisch ausgebreitet und wirkte wohl einschüchternd auf den Rest der Tavernenkundschaft, denn sie saß allein. Mit wenigen Worten, aber forsch, begann ein Gespräch zwischen den beiden Sonderlingen. Am anderen Ende des ‚Alten Weinfasses‘, getrennt durch die zentrale Feuerstelle des Schankraumes, saß Aranel Skumring, ein feiner Herr mit edler Kleidung und geschmeidigen Gesichtszügen, die ihn, zusammen mit seinen Ohren, für einige als Halb-Elf erkennen ließen. Er befand sich in geselliger Runde mit lokalen Kaufleuten und wohlhabenderen Händlern, ließ sich den besten Wein des Hauses schmecken und zeigte keinerlei Anzeichen, dass ihn der Trubel in der Stube über die Maßen interessierte.

    Während der Abend voranschritt, machte sich zwischen den Tischen das Gerücht eines herumstreunenden Rudels Wölfe breit, die von einem riesigen, weißen Wolf mit dem Namen ‚Silberfang‘ angeführt wurden und die umliegende Bevölkerung terrorisierte. Einige wenige Anwesende schnappten dabei auf, dass der Preis auf den Kopf dieses Wolfes 30 Goldmünzen betrug. Ein Betrag, den so mancher Abenteurer zu gern in seine Geldbörse gesteckt hätte. Vielleicht war es dieses Gerücht, das den alten Mann, den Purpurdrachenritter und die Elfin dazu veranlasste, dem Halb-Ork und der Barbarin zu ihrem Tisch zu folgen, nachdem jene sie angesprochen und eingeladen hatten, den nächsten Humpen gemeinsam zu leeren. Was die wahren Beweggründe für diese ungewöhnliche Versammlung waren, blieb zunächst offen, denn Trubel bahnte sich an der Tür der Taverne an.
    Ein Halbling, sichtbar mitgenommen, erschien auf der Türschwelle und rief die versammelte Kundschaft um Hilfe an. Sein Gehöft sei von einer Bande Goblins überfallen worden, behauptete er, und er bat die tapferen Bürger und Reisenden Triboars um Unterstützung. Ungehalten von dieser Unterbrechung ihrer Geschäfte war es Betha, die hagere Frau des Wirts, die sich dem Halbling in den Weg stellte und von Dannen jagen wollte. Doch es war der Tisch der Sonderlinge, allen voran der tapfere Ritter Tristan, der aufsprang und zur Tür schritt. Gemeinsam verscheuchten sie die Wirtin, indem sie dem armen Kauz einen Becher Bier ausgaben und baten ihn Genaueres zu berichten. Als er erzählte, was geschehen war, sagten ihm mehrere Anwesende sofortige Unterstützung zu.

    Seine nachdrückliche Bitte, ihm erst einen erholsamen Schlaf zu gönnen, bevor sie aufbrachen, wiegelten sie mit der Aussicht auf einen gemütlichen Reiseplatz im Planwagen Tugors ab, sowie dem Appell an seine arme Familie zu denken, deren Schicksal ihm unbekannt schien. Ehe sie sich versahen verließ die spontane Gemeinschaft den Schankraum, nicht jedoch ohne vorher an die versammelten Soldaten und anderen Gäste zu appellieren, es ihnen gleichzutun. Sogar der Halb-Ork hatte sich an jenem Abend mehr Ehre verdient, als jene, die zurückblieben, ohne zu helfen. Zügig wurden anschließend die Pferde gesattelt und der Wagen des Alten klar zur Abreise gemacht. Am Stadttor angekommen brauchte es nicht viel, um dem fragenden Blicken und Worten der Stadtwache zu erwidern und man ließ sie passieren. Vorher jedoch offenbarte sich, dass ihnen jemand gefolgt war. Aranel, der Halb-Elf, trat aus den Schatten und bot sich an, ihnen zu helfen. Ein weiterer Sonderling war besser als einer zu wenig und so hießen sie ihn willkommen. In dieser Gemeinschaft traute eh noch keiner dem anderen über den Weg, sodass Tugor auch darauf bestand, dass Arun an seiner Seite Platz nahm und nicht hinten auf dem Wagen bei seinen Habseligkeiten. Er mochte ein hilfreicher Halb-Ork sein, jedoch immer noch ein Halb-Ork.

    So zog sich die Reise der Abenteurer einige Stunden hin, immer südwärts der Long Road, in Richtung des Orts, an dem die Goblins den Halbling und seinen Hof überfallen hatten. Aus dem Nichts befand sich die Gruppe dann allerdings in Gefahr. Leichen, ein Haufen Goblins und zweier Zwerge, säumten die Straße. Ein umgekippter Wagen zeugte von einem Überfall. Arun war der erste, der reagierte. Schnell verschwand er zwischen Gebüschen und Schatten auf einer Anhöhe, während die anderen mit wachsamen Augen und Schritten ausschwärmten. Ein Knurren kündigte sie an. Das Rudel Wölfe überfiel sie aus dem Nichts. Pfeile wurden geschossen. Arya hatte ihren Bogen gezückt und auch Arun bewies sich als geschickter Schütze. Nicht eins seiner Geschosse verfehlte sein Ziel. Tyra stürmte wie besessen nach vorn und schlug mit ihrer Axt auf die Wölfe ein, als gäbe es kein Morgen mehr. Aranel wob Zaubersprüche aus dem Hintergrund und versengte einem der Wölfe das Fell. Sogar der versehrte Halbling mischte sich in den Kampf ein, wobei er eine Wolke aus Dolchen um sich schleuderte. Tugor packte sein Schild, preschte auf einen Wolf zu, verfehlte ihn jedoch mit seinem Langschwert, sodass dieser sich unvermittelt vor Tristan befand. Mit vereinten Kräften konnten sie jedoch einem Wolf nach dem anderen den Gar ausmachen, wobei Aranel mit seiner ‚Heiligen Flamme‘ den ein oder anderen Wolf in einem göttlichen Flammenschwall aufgehen ließ, ehe die größte Gefahr erschien. Das Gerücht hatte sich bewahrheitet.

    Silberfang‘ erschien mit einem Knurren aus der Dunkelheit. Der riesige weiße Wolf bleckte die spitzen Zähne, ehe er von einem Pfeil erwischt wurde. Tyra war dem Ungeheuer am nächsten, stürmte mit brennender Kampfeslust in den wilden Augen hervor und schlug nach ihm. Tugor war zu weit entfernt und musste mit seinen alten Beinen erst zum Ort des Geschehens laufen, während die Pfeile von Elfin und Halb-Ork weiter um seine Ohren sausten und das Biest spickten. Tristan, der tapfere Ritter, kämpfte von seinem Pferd aus, sodass er die Strecke in Windeseile hinter sich gelegt hatte. Mit mutiger Entschlossenheit in den Augen senkte er seine Lanze, bereit sie im Maul ‚Silberfangs‘ zu versenken und dem Scheusal ein für alle Mal den Gar auszumachen. Die Hufen seines Pferdes wirbelten den Dreck auf, während er in Stile eines Edelmannes zur Tat ritt, nur um seine Lanze plötzlich im Boden zu versenken. Der plötzliche Ruck und die Hebelwirkung seiner Waffe katapultierten ihn im hohen Bogen von seinem Tier.
    Geschockt preschte Tugor heran, um ihm und der Barbarin endlich beizustehen, doch der grimmige Wolf hatte anderes im Sinn. Kaum hatte der Veteran den Schauplatz erreicht, atmete ‚Silberfang‘ ihnen einen Kälteodem entgegen. Die Lebenskraft des alten Mannes schwand, und sogar die tapfere Stattlichkeit des Purpordrachenritters wankte unter der Macht dieses Angriffes. Die Haut der beiden färbte sich blau und dort, wo der Wolf sie mit seinem Atem berührt hatte, bildeten sich kleine, feine Eiszapfen. Sie waren dem Tode nahe. Schließlich war es ein Schuss der Elfin, die sie alle rettete. Arya spannte den Bogen mit einer Geschicklichkeit, die ihresgleichen suchte. Zielgenau traf sie das bestialische Wesen ins Auge, sodass der Pfeil Hirn und Hinterkopf nacheinander durchschlug.
    Mit einem dumpfen Geräusch prallte der Wolf gen Boden.
    Silberfang‘ war erlegt.


    Tugor, der alternde Veteran, war dem Tode nahe, doch der Halbling verfügte über ungeahnte Kräfte und sprach einige heilende Worte zu ihm, sodass der Kämpfer wieder an Stärke gewann und die Kälte aus seinen Knochen vertreiben konnte. Ihnen blieb nichts weiter, als die Fälle der Wölfe zu entfernen, um sie mitnehmen zu können und zwischen den Leichen der Goblins und Zwerge nach Hinweisen zu suchen, wer und warum sie dort waren. Schnell stellte sich heraus, dass es dieselben Goblins waren, die Wellbys Hof überfallen hatten. Sie mussten ihm bis nach Triboar gefolgt sein.
    Müde, jedoch unwillig an diesem Ort zu rasten, reisten sie anschließend weiter, die Long Road entlang in Richtung Süden. Als sie einen geeigneten Ort gefunden hatten, schlugen sie ihr Lager auf, teilten Wachen ein und schliefen bis zum nächsten Morgen. Beim Frühstück begann Tristan ihnen von einem Traum zu erzählen, den er in der letzten Nacht erlebt hatte …


    Text Eron Nook
     
    Minza und Darth Draconis gefällt das.

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