Sam Rockwell
durch Titel Gebeutelter
Jens Spahns Rücktritt war am Ende unausweichlich. Nicht wegen seines Privatlebens. Sondern wegen seiner Glaubwürdigkeit.
Wer anderen jahrelang erklären will, was moralisch und politisch richtig ist, muss bereit sein, sich selbst daran messen zu lassen. Genau daran ist Spahn gescheitert. Er hat einen Weg gewählt, den er politisch ablehnt oder zumindest anderen nicht eröffnen möchte. Diesen Widerspruch kann man nicht einfach mit dem Hinweis auf das Privatleben beiseiteschieben.
Allerdings ist das für mich nicht der einzige Grund. Spahns Glaubwürdigkeit hat schon lange vor dieser Affäre gelitten. Die Maskenbeschaffung während der Corona-Pandemie wirft bis heute Fragen nach Verantwortung und Entscheidungswegen auf. Dann die Debatte um den Kauf seiner Villa.
Wer anderen jahrelang erklären will, was moralisch und politisch richtig ist, muss bereit sein, sich selbst daran messen zu lassen. Genau daran ist Spahn gescheitert. Er hat einen Weg gewählt, den er politisch ablehnt oder zumindest anderen nicht eröffnen möchte. Diesen Widerspruch kann man nicht einfach mit dem Hinweis auf das Privatleben beiseiteschieben.
Allerdings ist das für mich nicht der einzige Grund. Spahns Glaubwürdigkeit hat schon lange vor dieser Affäre gelitten. Die Maskenbeschaffung während der Corona-Pandemie wirft bis heute Fragen nach Verantwortung und Entscheidungswegen auf. Dann die Debatte um den Kauf seiner Villa.



