Tari Haako

Jedi_T

Zivilist
Name: Tari Haako

Zugehörigkeit: Neue Republik, Jedi

Spezies:
Neimodianer

Heimatplanet:
Cato Neimodia

Geschlecht:
männlich

Alter: 19

Größe: 1,87m

Rang: Padawananwärter

Aussehen:

Tari Haako ist mit seinen 1,87m einer der kleineren Vertreter seiner Art. Er hat grün-graue Haut und rote Augen. Seine Statur ist trainiert-muskolös und aufrecht, was er auch gerne zeigt. Er trägt schlichte Kleidung. Dazu seinen verzierten Gürtel, der ein Erbstück seiner Familie ist.

Bewaffnung: noch keine

Charakterzüge: Tari ist entgegen vieler anderer Neimodianer mutig bis draufgängerisch. Er möchte nicht als schwach oder hilflos gelten. Es braucht lange, bis er zu jemandem Vertrauen gefunden hat. Er ist fasziniert von Wettkämpfen wie Podrennen und Ringen. Außerdem ist er sehr empathisch und betrachtet Situationen oft aus Sicht der Schwächsten.

Stärken: Mut, Körperbeherrschung und Empathie. Tari ist machtsensitiv.

Schwächen:
Misstrauen, nimmt nicht gerne Hilfe an und schätzt Lagen nicht immer richtig ein.

Biographie:


Tari Haako wurde als Erstgeborener in eine ärmere Familie auf Cato Neimoidia hineingeboren. In seinem Stock setzte er sich schnell gegen seine jüngeren Geschwister durch – schaffte es aber auch, ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu pflegen, sodass er und seine Geschwister nicht ganz so raffgierig und besorgt wurden wie manch ein anderer Neimodianer. Seine Mutter war allerdings spielsüchtig und verspielte ihr Vermögen. Daraufhin wurde seine Familie von den anderen Familien des Planenten geächtet und bekam keine Unterstützung mehr.

So landete Tari mit seiner Familie im Alter von fünf Jahren in einer Armenbehausung, die von verschiedensten Spezies bewohnt wurde. Er musste zunächst betteln gehen – aber sein Vater tat sein Bestes, ihre Familie mit vielen kleinen Jobs gleichzeitig über Wasser zu halten. Auch seine Mutter riss sich durch diesen Absturz wieder am Riemen und konnte eine Anstellung als Magd bei einer wohlhabenden Familie erlangen. Dorthin wurden auch die anderen seiner Geschwister gebracht. Er wollte allerdings bei seinem Vater bleiben, welcher wegen einer alten Familienfehde nicht mitkommen durfte. So blieben die beiden von ihrer Familie weitestgehend getrennt und in Armut.

In seiner Kindheit wurde Tari oft von den anderen Kindern gemobbt, die selbst den Hohn der erfolgreichen Neimodianer über sich ergehen lassen mussten. Als er dann in das Teenager-Alter kam, prügelte er sich öfter mit seinen Altersgenossen. Dabei stellte er fest, dass er sehr gute Reflexe hatte – und ihm kam es öfters so vor, als ob er die Angriffe seiner Gegner manchmal schon genau im Vorhinein wusste. Dadurch erarbeitete er sich schnell einen Ruf als jemand, mit dem man sich lieber nicht anlegen sollte. Mit der Zeit erkannte er, welche Gruppen in seinem Viertel das Sagen hatten und welche an den Rand gedrückt wurden. Und stets, wenn er Mobbereien mitbekam – auch weil sie ihn an seine eigene Kindheit erinnerten – schritt er dazwischen und versuchte, die Täter zurechtzuweisen. Wenn nötig mit Gewalt.

Mit 15 bekam er so einen Platz in einem örtlichen Kampfsport-Ring. Er arbeitete als Ringjunge und trainierte mit. In dieser Zeit lernte er auch seine Liebe zu schnellen Speedern und Podrennern kennen. Mit seinem ersten hart gesparten Geld schaute er sich ein solches Rennen an und war begeistert. Ganz anders als sein Vater, der Angst bekam, dass auch nun ihr Junge spielsüchtig werden würde. Das brachte ihm einigen Streit mit seinem Vater ein, sodass er schließlich von Zuhause weglief und einige Zeit bei seiner Mutter und Geschwistern wohnte. Doch auch dieses Leben war nichts für ihn. Er verursachte zu oft Streit mit ihrer Gönnerfamilie, da er sich gegen die Schlechtbehandlung des Personals aussprach. So entschied er sich mit 16 schon wieder, dieses Leben hinter sich zu lassen und kehrte zu seinem Vater und dem Kampfsport zurück.

So lebte er die nächsten Jahre in relativer Armut und in einfachen Verhältnissen – erwarb sich aber in der Trainingshalle und in seinem Viertel den Ruf, integer und ein Streiter für Gerechtigkeit zu sein. Er stellte sich schon darauf ein, eine Karriere als Amateur- oder vielleicht auch Profi-Kämpfer einzuschlagen. Doch dann kam der Tag, der alles verändern sollte: Es war ein sehr stürmischer Tag und sein Vater arbeitete gerade an dem kaputten Dach ihrer Wohnung, als ein Windstoß eine große Ziegle hinabstieß, die direkt auf seinen Vater gefallen wäre. Mit einem Schrei streckte Tari seine Hand aus und stieß seinen Vater weg – obwohl dieser meterweit außerhalb seiner Reichweite gestanden hatte. So wurde beiden klar: Tari Haako war machtsensitiv.

Zunächst wollte er das für sich behalten. Aber sein Vater wollte ein besseres Leben für ihn. Und als er so darüber nachdachte und er seinem Vater den Geschichten und Legenden über die Jedi lauschte, wurde Tari klar: Er hatte eine besondere Gabe bekommen und könnte so für viel Gutes sorgen. Also fällte er schließlich die Entscheidung: Er würde es versuchen und sich zu einem Jedi-Tempel begeben und versuchen, den Weg der Jedi einzuschlagen.
 
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