Trest Ork´var
Zivilist
TREST ORK'VAR
„Es gibt keine unlösbaren Probleme. Nur unzureichende Angebote.“
-
Unternehmer | Projektentwickler | Investor
-
-
Unternehmer | Projektentwickler | Investor
-
Allgemeine Informationen
Name: Trest Ork'var [ Orkwar - ausgesprochen ]
Spezies: Bothaner
Geschlecht: Männlich
Alter: 43 Standardjahre
Körpergröße: 1,65 Meter
Geburtsort: Bothawui
Wohnort: Coruscant, gehobene mittlere Ebenen
Staatsangehörigkeit: Neue Republik
Zugehörigkeit: Unabhängig, mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verbindungen innerhalb der Neuen Republik
Beruf: Unternehmer, Bau- und Immobilienprojektentwickler, Investor, Vermittler
Position: Gründer, alleiniger Eigentümer sowie geschäftsführender Direktor von ORK'VAR Inc.
Sprachen: Bothese (Muttersprache), Galactic Basic (fließend und verhandlungssicher),
Huttese (gute Kenntnisse), Bocce (Grundkenntnisse) und Rodese (Grundkenntnisse)
Familienstand: Ledig, zwei Kinder außerhalb von Coruscant
Spezies: Bothaner
Geschlecht: Männlich
Alter: 43 Standardjahre
Körpergröße: 1,65 Meter
Geburtsort: Bothawui
Wohnort: Coruscant, gehobene mittlere Ebenen
Staatsangehörigkeit: Neue Republik
Zugehörigkeit: Unabhängig, mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verbindungen innerhalb der Neuen Republik
Beruf: Unternehmer, Bau- und Immobilienprojektentwickler, Investor, Vermittler
Position: Gründer, alleiniger Eigentümer sowie geschäftsführender Direktor von ORK'VAR Inc.
Sprachen: Bothese (Muttersprache), Galactic Basic (fließend und verhandlungssicher),
Huttese (gute Kenntnisse), Bocce (Grundkenntnisse) und Rodese (Grundkenntnisse)
Familienstand: Ledig, zwei Kinder außerhalb von Coruscant
Trest Ork'var gehört zu jenen erfolgreichen Unternehmern Coruscants, deren Namen in bestimmten Wirtschafts- und Gesellschaftskreisen durchaus bekannt sind, ohne dass sie deshalb bereits zur einflussreichsten Elite des Stadtplaneten zählen. Als Gründer und Eigentümer einer unabhängigen Immobilienprojektentwicklungsgesellschaft hat er sich aus vergleichsweise bescheidenen Verhältnissen ein beachtliches Vermögen erarbeitet und eine Stellung geschaffen, die ihm sowohl wirtschaftliche Unabhängigkeit als auch Zugang zu gehobenen gesellschaftlichen Kreisen ermöglicht.
Seinen Erfolg verdankt er weder einer bedeutenden Familie noch einem großzügigen Erbe. Vielmehr hat er früh erkannt, dass wirtschaftlicher Aufstieg nicht ausschließlich von Fachwissen und Fleiß abhängt, sondern ebenso von der Fähigkeit, Gelegenheiten zu erkennen, Menschen für die eigenen Interessen zu gewinnen und im entscheidenden Moment die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Heute besitzt Trest ein erfolgreiches Unternehmen, beträchtliche private Vermögenswerte und zahlreiche gesellschaftliche Beziehungen. Dennoch betrachtet er seine bisherige Laufbahn keineswegs als abgeschlossen. Denn obwohl ihm Geld und Luxus ausgesprochen viel bedeuten, reizt ihn inzwischen etwas anderes beinahe noch mehr: die Möglichkeit, durch seinen wirtschaftlichen Erfolg Einfluss auf Entscheidungen, Menschen und Entwicklungen zu nehmen.
Er möchte nicht zwangsläufig derjenige sein, der eine Entscheidung offiziell trifft. Ihm genügt es vollkommen, wenn sie ohne sein Zutun anders ausgefallen wäre.
Erscheinungsbild
Mit einer Körpergröße von 1,65 Metern besitzt Trest eine für seine Spezies durchaus stattliche Erscheinung. Sein Körperbau ist kompakt, schlank und wohlproportioniert, ohne übermäßig athletisch zu wirken. Obwohl sein beruflicher Alltag nur wenig Gelegenheit zu regelmäßiger körperlicher Betätigung bietet, achtet er auf seine Gesundheit und sein äußeres Erscheinungsbild.![]()
Sein dichtes, sorgfältig gepflegtes Fell besitzt einen warmen, dunkelbraunen Grundton mit natürlichen Schattierungen. Das etwas längere Kopfhaar trägt er gewöhnlich nach hinten gelegt, während das Fell entlang seiner Wangen und seines Kinns bewusst in Form gehalten wird. Vereinzelte hellere Strähnen verleihen seinem Gesicht zusätzliche Konturen, ohne ihn wesentlich älter erscheinen zu lassen. Die längliche, charakteristisch bothanische Schnauze, seine ausgeprägte Nase, die spitzen, seitlich aufgerichteten Ohren und die aufmerksamen bernsteinfarbenen Augen prägen sein unverwechselbares Erscheinungsbild. Auch seine Hände weisen eine natürliche Fellbedeckung und die für seine Spezies charakteristische Anatomie auf.
Trest legt außerordentlichen Wert auf seine Kleidung. Seine Garderobe besteht vorwiegend aus hochwertigen, eigens angepassten Kleidungsstücken, die sich durch elegante Schnitte, ausgezeichnete Materialien und geschmackvolle Verzierungen auszeichnen. Bevorzugt trägt er dunkle Blau-, Anthrazit- und Brauntöne, wobei er abhängig vom Anlass durchaus zu auffälligeren Kombinationen greift. Ein kostspieliger Chronometer, ausgewählte Schmuckstücke und andere dezente Accessoires vervollständigen sein Auftreten.
Dabei unterscheidet er sehr genau zwischen gesellschaftlicher Repräsentation und beruflicher Zweckmäßigkeit. Auf einem Empfang erscheint er selbstverständlich in tadelloser Garderobe, während er bei einer Baustellenbesichtigung ebenso bereitwillig zu funktionaler Schutzkleidung greift. Schließlich hat er seine berufliche Laufbahn nicht ausschließlich hinter einem Schreibtisch verbracht.
Seine Stimme ist angenehm, seine Ausdrucksweise gewöhnlich gewählt und sein Auftreten von einer selbstverständlichen Sicherheit geprägt. Trest besitzt eine lebendige, aber kontrollierte Gestik und versteht es, seine Aufmerksamkeit ganz auf sein Gegenüber zu richten. Ein gewinnendes Lächeln gehört ebenso zu seinem gesellschaftlichen Repertoire wie ein prüfender Blick, der gelegentlich etwas länger anhält, als seinem Gesprächspartner lieb sein dürfte.
Wie viele Angehörige seiner Spezies kann er emotionale Regungen allerdings nicht immer vollständig verbergen. Feine Bewegungen seines Fells entlang von Nacken und Schultern können auf Anspannung, Ärger oder besondere Aufmerksamkeit hindeuten. Er hat über die Jahre gelernt, solche Reaktionen weitgehend zu kontrollieren, doch insbesondere unerwartete Schwierigkeiten oder persönliche Kränkungen vermögen diese Beherrschung gelegentlich zu durchbrechen.
Persönlichkeit und Charakter
![]()
Trest ist ein charmanter, kontaktfreudiger und ausgesprochen selbstbewusster Bothaner, dessen angenehme Umgangsformen über eine durchaus anspruchsvolle und mitunter rücksichtslose Persönlichkeit hinwegtäuschen können. Er genießt die Gesellschaft anderer, besitzt einen ausgeprägten Sinn für Humor und versteht es, selbst aus einer zunächst belanglosen Begegnung ein interessantes Gespräch entstehen zu lassen.
Anders als manche Angehörige der wirtschaftlichen Oberschicht bemüht er sich kaum darum, unnahbar zu wirken. Er unterhält sich mit einem einfachen Bauarbeiter ebenso selbstverständlich wie mit einem vermögenden Investor und passt seine Wortwahl geschickt seinem jeweiligen Gegenüber an. Dabei empfindet er keineswegs jede Bekanntschaft als reine Geschäftsgelegenheit. Trest kann ein aufmerksamer Zuhörer, großzügiger Gastgeber und verlässlicher Freund sein, der sich persönliche Vorlieben merkt und durchaus ehrliches Interesse am Leben anderer entwickelt.
Allerdings besitzt nahezu jede zwischenmenschliche Beziehung für ihn auch eine mögliche wirtschaftliche oder gesellschaftliche Dimension.
Sein ausgeprägter Ehrgeiz geht mit einem beträchtlichen Selbstwertgefühl einher. Trest ist stolz auf seine Leistungen und genießt es, wenn andere seinen wirtschaftlichen Erfolg anerkennen. Gleichzeitig kann er ausgesprochen empfindlich reagieren, wenn seine Fähigkeiten unterschätzt oder seine Entscheidungen ohne nachvollziehbare Begründung infrage gestellt werden.
Besonders auffällig ist seine Einstellung gegenüber persönlicher Leistungsbereitschaft.
Trest ist insgeheim überzeugt, dass ein erheblicher Teil der galaktischen Bevölkerung die eigenen Möglichkeiten nicht ausreichend nutzt. Coruscant beherbergt unzählige intelligente Lebewesen, doch seiner Meinung nach verbringen erschreckend viele davon mehr Zeit damit, über ihre Umstände zu klagen, als tatsächlich etwas an ihnen zu verändern. Andere wiederum verschwenden ihre Fähigkeiten durch Bequemlichkeit, mangelnden Ehrgeiz oder die Unfähigkeit, günstige Gelegenheiten zu erkennen.
Diese Haltung verleiht ihm eine gewisse Arroganz, die er im gesellschaftlichen Umgang gewöhnlich geschickt verbirgt. Dabei ist Trest keineswegs grundsätzlich der Ansicht, dass wirtschaftlicher Erfolg den Wert eines Lebewesens bestimmt. Er respektiert Kompetenz, Entschlossenheit und Eigeninitiative unabhängig von Herkunft, Vermögen oder gesellschaftlichem Rang.
Womit er allerdings erhebliche Schwierigkeiten hat, sind Ausreden.
Ein Lebewesen, das etwas nicht weiß und bereit ist, es zu lernen, verdient seiner Meinung nach wesentlich mehr Respekt als jemand, der sich hinter Titeln, Zuständigkeiten oder vermeintlicher Erfahrung versteckt, ohne tatsächlich etwas zu leisten. Seine Bereitschaft, anderen Fehler zu verzeihen, hängt daher wesentlich davon ab, ob er darin mangelndes Wissen oder mangelnden Willen erkennt.
Trotz seiner hohen Ansprüche besitzt Trest eine ausgesprochen lebensfrohe Seite. Er lacht gerne, schätzt geistreiche Unterhaltung und ist durchaus bereit, sich selbst zum Gegenstand eines Scherzes zu machen, sofern dieser nicht allzu sehr an seinem Stolz kratzt. Sein Humor fällt gelegentlich trocken und bissig aus, wobei er selten eine Gelegenheit verstreichen lässt, eine besonders absurde Situation mit einer treffenden Bemerkung zu kommentieren.
Sein größter persönlicher Widerspruch besteht darin, dass er aufrichtige Freundschaften durchaus schätzt, gleichzeitig aber nahezu alles in seinem Leben auch nach seinem möglichen Nutzen beurteilt.
Trest ist kein grundsätzlich schlechter Freund. Er ist lediglich ein Mann, dem es außerordentlich schwerfällt, eine interessante Gelegenheit ungenutzt verstreichen zu lassen.
Politische Einstellung
![]()
Trest bezeichnet sich selbst mit großer Überzeugung als Anhänger der Neuen Republik.
Er schätzt ihre wirtschaftlichen Freiheiten, die Vielfalt ihrer Gesellschaften und insbesondere die Möglichkeiten, durch eigene Initiative gesellschaftlich und finanziell aufzusteigen. Ein politisches System, das Unternehmertum, Wettbewerb und persönliche Freiheit grundsätzlich ermöglicht, entspricht seinem Weltbild wesentlich stärker als eine autoritäre Herrschaftsordnung.
Allerdings besitzt seine republikanische Überzeugung eine ausgesprochen eigennützige Seite.
Ausgerechnet die umfangreiche Bürokratie der Republik betrachtet Trest mit einer beinahe liebevollen Zuneigung. Wo andere Unternehmer über Vorschriften, Zuständigkeiten und langwierige Genehmigungsverfahren klagen, erkennt er zusätzliche Möglichkeiten für geschäftliche Beziehungen, Beratung und Vermittlung.
Eine weitverzweigte Verwaltung mit unterschiedlichen Ansprechpartnern, konkurrierenden Interessen und zahlreichen Entscheidungsebenen erscheint ihm wesentlich angenehmer als die Willkür eines einzelnen Machthabers.
Er ist überzeugt, dass sich nahezu jedes administrative Hindernis überwinden lässt, sofern man dessen Hintergründe ausreichend versteht, die richtigen Personen kennt oder bereit ist, genügend Mittel einzusetzen.
„Ich liebe die Republik. Jeder darf seine Meinung sagen, jeder darf Geschäfte machen, und für jede Entscheidung gibt es mindestens drei zuständige Behörden. Wunderbar, nicht wahr?“
Diese Haltung bedeutet allerdings nicht, dass Trest die republikanische Ordnung ausschließlich aus eigennützigen Motiven unterstützt. Er glaubt tatsächlich an die Bedeutung individueller Freiheit und wirtschaftlicher Aufstiegsmöglichkeiten.
Autoritäre Systeme betrachtet er dagegen mit erheblichem Misstrauen, nicht zuletzt deshalb, weil sie unternehmerischen Erfolg allzu leicht vom Wohlwollen weniger mächtiger Entscheidungsträger abhängig machen können.
Dabei besitzt Trest weder ein politisches Amt noch unmittelbare Kontrolle über republikanische Institutionen. Ein persönlicher Einstieg in die Politik reizt ihn derzeit ohnehin wenig. Er betrachtet die damit verbundenen öffentlichen Verpflichtungen als unnötige Einschränkung und zieht es vor, mit politischen Entscheidungsträgern zu verhandeln, statt selbst einer von ihnen zu werden.
Gesellschaftliches Netzwerk und Einfluss
![]()
Trests vielleicht wertvollste Fähigkeit besteht darin, persönliche Beziehungen aufzubauen und sie über Jahre hinweg lebendig zu halten.
Er besitzt ein ausgesprochen gutes Gedächtnis für Menschen, ihre Interessen und ihre persönlichen Eigenheiten. Ein früheres Gespräch, eine gemeinsame Bekanntschaft oder eine beiläufig erwähnte Vorliebe können für ihn noch lange Zeit später Bedeutung besitzen.
Dabei unterscheidet er sehr genau zwischen einer flüchtigen Bekanntschaft, einer verlässlichen Geschäftsbeziehung und einer aufrichtigen Freundschaft.
Nicht jeder Kontakt muss ihm unmittelbar einen Vorteil verschaffen. Trest ist vielmehr davon überzeugt, dass die Bedeutung einer Bekanntschaft häufig erst deutlich wird, wenn sich die Umstände verändern. Entsprechend sorgfältig pflegt er seine gesellschaftlichen Beziehungen durch Einladungen, gemeinsame Unternehmungen und gelegentliche Gefälligkeiten.
Über seine berufliche Tätigkeit, gesellschaftliche Veranstaltungen und private Interessen hat er Zugang zu unterschiedlichen Unternehmerkreisen, Investoren, Verwaltungsmitarbeitern und Angehörigen der gehobenen Gesellschaft Coruscants gefunden.
Seine Verbindungen ermöglichen ihm gelegentlich Einladungen zu geschlossenen Veranstaltungen, vermitteln interessante Gesprächspartner oder verschaffen ihm frühzeitig Kenntnis von wirtschaftlichen Entwicklungen, die andernfalls an ihm vorbeigegangen wären.
Allerdings erschöpft sich seine Freude an gesellschaftlichen Beziehungen keineswegs in diesen praktischen Vorteilen.
Trest besitzt eine ausgeprägte Vorliebe für das, was andere vermutlich als Intrigen oder Ränkeschmieden bezeichnen würden. Er selbst würde eine solche Beschreibung entschieden zurückweisen, denn seiner Auffassung nach betreibt er lediglich geschickte Interessenvertretung und versteht es, unterschiedliche Menschen zum richtigen Zeitpunkt zusammenzubringen.
Insgeheim genießt er jedoch das Gefühl, Entwicklungen durch gezielte Gespräche, kleine Gefälligkeiten oder geschickt vermittelte Informationen beeinflussen zu können. Es bereitet ihm beträchtliches Vergnügen, wenn zwei Geschäftspartner miteinander verhandeln, ohne zu bemerken, dass ihre Begegnung ursprünglich von ihm vorbereitet wurde.
Dabei muss er keineswegs immer selbst im Mittelpunkt stehen. Manchmal ist es für ihn wesentlich befriedigender, eine Entscheidung aus dem Hintergrund heraus beeinflusst zu haben, als anschließend öffentlich dafür gelobt zu werden.
Besonders reizvoll erscheinen ihm jene Situationen, in denen mehrere Personen unterschiedliche Interessen verfolgen und er als Einziger erkennt, wie sich daraus eine für ihn vorteilhafte Lösung entwickeln ließe. Eine geschickt platzierte Information, eine scheinbar beiläufige Empfehlung oder ein zur richtigen Zeit angebotener Gefallen können seiner Meinung nach wirkungsvoller sein als offene Forderungen.
Trest ist dabei keineswegs allwissend oder unfehlbar. Er kann Menschen falsch einschätzen, persönliche Loyalitäten überschätzen oder sich von geschickteren Verhandlungspartnern täuschen lassen. Ebenso wenig besitzt er die Macht, anderen allein aufgrund einer bestehenden Bekanntschaft seinen Willen aufzuzwingen.
Sein gesellschaftliches Gewicht beschränkt sich vorwiegend auf jene Kreise, in denen er durch seine berufliche Laufbahn und persönlichen Beziehungen bekannt geworden ist. In der galaktischen Spitzenpolitik oder unter den mächtigsten Wirtschaftskonzernen Coruscants verfügt er bislang über keine bedeutende Stellung.
Er kennt erstaunlich viele Personen, doch er gehört noch lange nicht zu jenen, die tatsächlich über Coruscant bestimmen.
Arbeitsweise und Führungsstil
![]()
Trest betrachtet Arbeit nicht ausschließlich als notwendiges Mittel zum wirtschaftlichen Erfolg. Sie ist für ihn ein wesentlicher Bestandteil seines Lebens und eine Tätigkeit, aus der er aufrichtige Befriedigung zieht. Er liebt es, Projekte entstehen zu sehen, Probleme zu lösen, Verhandlungen zu führen und aus einer anfänglichen Idee ein funktionierendes Geschäft zu entwickeln.
Dabei besitzt er keine klassische akademische Ausbildung als Architekt oder Ingenieur. Sein umfangreiches Wissen über die Bauwirtschaft hat er sich überwiegend durch praktische Berufserfahrung, die Zusammenarbeit mit Fachleuten und gezielte Weiterbildungen angeeignet.
Trest kennt die Abläufe eines Bauprojekts aus unterschiedlichen Perspektiven und versteht zahlreiche technische, organisatorische und wirtschaftliche Zusammenhänge. Er würde sich deshalb keineswegs anmaßen, jede fachliche Berechnung besser durchführen zu können als ein entsprechend ausgebildeter Spezialist. Allerdings erwartet er von solchen Fachleuten, dass sie ihre Entscheidungen nachvollziehbar begründen können.
Besonders empfindlich reagiert er darauf, wenn jemand versucht, offensichtliche Fehler durch komplizierte Erklärungen zu verschleiern oder ihm eine technisch fragwürdige Lösung als unumstößliche Tatsache zu verkaufen.
Schließlich hat er einen beträchtlichen Teil seines Lebens in dieser Branche verbracht und besitzt nur wenig Geduld für Menschen, die glauben, ihn allein mit einem beeindruckenden Titel oder einer besonders selbstbewussten Erklärung überzeugen zu können.
Seinen Mitarbeitern gegenüber ist Trest ausgesprochen direkt. Er legt großen Wert auf klare Zuständigkeiten, realistische Termine und verlässliche Ergebnisse. Wenn ein Projekt Schwierigkeiten bereitet, möchte er frühzeitig davon erfahren und nicht erst dann, wenn die Probleme längst außer Kontrolle geraten sind.
Fehler betrachtet er grundsätzlich als unvermeidbaren Bestandteil anspruchsvoller Arbeit. Niemand kann alles wissen, und selbst erfahrene Fachkräfte treffen gelegentlich falsche Entscheidungen. Was Trest jedoch keinesfalls duldet, sind mangelnde Vorbereitung, bewusstes Verschweigen von Schwierigkeiten oder wiederholte Versäumnisse, die durch etwas Aufmerksamkeit hätten vermieden werden können.
Besonders unangenehm wird er, wenn ein Mitarbeiter ihm zunächst versichert, eine Aufgabe vollständig verstanden zu haben, anschließend aber genau jene Fehler begeht, vor denen Trest ausdrücklich gewarnt hatte.
In solchen Situationen kann der gewöhnlich charmante Unternehmer ausgesprochen scharf werden. Seine Kritik fällt dann selten diplomatisch aus. Er benennt Fehler unverblümt, stellt unbequeme Fragen und besitzt wenig Hemmungen, jemandem dessen mangelnde Leistung unmittelbar vor Augen zu führen. Gelegentlich schießt er dabei deutlich über das notwendige Maß hinaus, auch wenn er dies selbst nur ungern eingesteht.
„Wenn Sie etwas nicht wissen, dann sagen Sie es. Dafür beschäftige ich Fachleute. Aber erzählen Sie mir bitte keinen Unsinn in der Hoffnung, dass ich den Unterschied nicht bemerke.“
Trotz seiner hohen Ansprüche ist Trest kein grundsätzlich schlechter Arbeitgeber. Er bezahlt ordentlich, schätzt fachliche Kompetenz und zeigt durchaus Bereitschaft, engagierte Mitarbeiter zu fördern. Wer zuverlässig arbeitet, Verantwortung übernimmt und gute Ergebnisse liefert, kann sich seiner Anerkennung gewiss sein.
Allerdings erwartet er, dass andere seinen eigenen Arbeitseinsatz ebenso ernst nehmen. Die Vorstellung, dass jemand eine verantwortungsvolle Position bekleidet, ohne die damit verbundenen Verpflichtungen gewissenhaft erfüllen zu wollen, erscheint ihm ausgesprochen befremdlich.
Während er technische Aufgaben weitgehend delegiert, behält er wirtschaftlich bedeutende Entscheidungen bevorzugt selbst in der Hand. Seine Mitarbeiter sollen eigenständig handeln können, doch bei wichtigen Verträgen, größeren Investitionen oder grundlegenden Veränderungen möchte Trest persönlich mitentscheiden.
Mitunter fällt es ihm schwer, Verantwortung vollständig abzugeben, obwohl er längst erkannt hat, dass sein Unternehmen ohne qualifizierte und eigenständig arbeitende Fachkräfte nicht funktionieren könnte.
Moral, Korruption und Verhältnis zur Unterwelt
![]()
Trest betrachtet sich selbst keineswegs als gewöhnlichen Verbrecher.
In seiner eigenen Wahrnehmung ist er ein erfolgreicher Unternehmer, der lediglich verstanden hat, dass wirtschaftliche Interessen nicht immer durch gewöhnliche Verhandlungen und offizielle Verfahren durchgesetzt werden können.
Bestechung, zweifelhafte Vermittlungsprovisionen, diskrete Absprachen und persönliche Gefälligkeiten gehören für ihn zu den weniger angenehmen, aber durchaus üblichen Begleiterscheinungen des Geschäftslebens.
Er unterscheidet deutlich zwischen dem, was er öffentlich vertreten würde, und dem, was er hinter verschlossenen Türen für vertretbar hält.
Seine Einstellung lässt sich auf einen einfachen Grundsatz reduzieren:
Das Ergebnis interessiert ihn. Der Weg dorthin möglichst wenig.
Wenn eine Angelegenheit gegen entsprechende Bezahlung erledigt werden kann, stellt Trest gewöhnlich zunächst die Frage nach den Kosten. Die Einzelheiten der Durchführung überlässt er bevorzugt anderen, insbesondere dann, wenn diese unangenehm oder rechtlich zweifelhaft sein könnten.
Dabei handelt es sich keineswegs um vollständige Unwissenheit. Trest ist intelligent genug, um zu erkennen, dass manche Vereinbarungen nur durch illegale oder zumindest moralisch fragwürdige Maßnahmen zustande kommen können.
Er möchte lediglich nicht unnötig damit konfrontiert werden.
Neben seinen regulären Geschäften beteiligt er sich gelegentlich an finanziellen Transaktionen zweifelhafter Herkunft. Dazu zählen in Einzelfällen auch Geldwäschegeschäfte und andere rechtswidrige Vereinbarungen, die über Kontakte aus seinem wirtschaftlichen Umfeld zustande kommen.
Besonders in der Glücksspielbranche unterhält er einige diskrete Beziehungen. Casinos gehören ohnehin zu seinen bevorzugten gesellschaftlichen Treffpunkten, weshalb sich entsprechende geschäftliche Kontakte häufig aus zunächst gewöhnlichen Bekanntschaften entwickeln.
Der überwiegende Teil seiner wirtschaftlichen Tätigkeit besteht allerdings aus regulären Geschäften. Trest ist weder Anführer einer kriminellen Organisation noch betreibt er eine eigene Unterweltstruktur.
Er beschäftigt keine Schläger, Vollstrecker oder sonstigen Spezialisten zur gewaltsamen Durchsetzung seiner Interessen. Seine Mitarbeiter sind gewöhnliche Fachkräfte, die mit etwaigen illegalen Nebengeschäften ihres Arbeitgebers nicht in Verbindung gebracht werden sollen.
Kriminelle Geschäftspartner betrachtet er deshalb vor allem als unabhängige Akteure, deren Dienstleistungen oder Beziehungen unter bestimmten Umständen von Nutzen sein können.
Allerdings möchte er seine persönliche Unabhängigkeit keinesfalls aufgeben. Er ist nicht daran interessiert, Mitglied eines Syndikats zu werden oder sich einem Verbrecherboss grundsätzlich unterzuordnen.
Sein bevorzugtes Verhältnis zur Unterwelt ist das eines eigenständigen, wirtschaftlich interessanten Geschäftspartners. Für ihn zählt weniger der Ruf eines möglichen Partners als dessen Verlässlichkeit und die Frage, ob sich mit ihm Vereinbarungen treffen lassen, die beiden Seiten Vorteile bieten.
Gewalt gehört unter gewöhnlichen Umständen nicht zu seinen bevorzugten Mitteln. Trest verabscheut unnötige Brutalität und möchte weder selbst jemanden verletzen noch für den Tod eines anderen verantwortlich sein.
Mord betrachtet er grundsätzlich als eine Grenze, die er nicht überschreiten möchte.
Allerdings sind seine moralischen Überzeugungen keineswegs unverrückbar. Sollte seine gesamte wirtschaftliche Existenz, seine persönliche Freiheit oder sein Lebenswerk ernsthaft bedroht sein, könnte er bereit sein, Maßnahmen zu dulden, die er unter gewöhnlichen Umständen entschieden ablehnen würde.
Seine Fähigkeit, entsprechende Entscheidungen vor sich selbst zu rechtfertigen, ist dabei möglicherweise größer als seine Bereitschaft, deren tatsächliche Folgen zu ertragen.
„Mein lieber Freund, ich habe Sie nicht gefragt, wie Sie das anstellen wollen. Ich habe Sie gefragt, was es kostet.“
Privatleben und Vorlieben
![]()
Trest bewohnt ein großzügiges, geschmackvoll eingerichtetes Apartment in den gehobenen mittleren Ebenen Coruscants. Die Wohnung verfügt über weitläufige Wohnbereiche, ein privates Arbeitszimmer und eine Terrasse, von der aus sich die umliegenden Hochhäuser und die zahllosen Verkehrsströme des Stadtplaneten beobachten lassen.
Seine Einrichtung verbindet moderne Architektur mit warmen Materialien, hochwertigen Möbeln und ausgewählten Kunstgegenständen. Trest schätzt Luxus, bevorzugt jedoch eine Umgebung, die tatsächlich zum Wohnen einlädt, statt ausschließlich gesellschaftlichen Eindruck hinterlassen zu sollen.
Er besitzt einen komfortablen Repulsorgleiter gehobener Klasse und nutzt für längere Reisen vorzugsweise kommerzielle Verbindungen oder gecharterte Transportmittel. Ein eigenes Raumschiff betrachtet er derzeit als wirtschaftlich wenig sinnvolle Anschaffung, auch wenn ihn die Vorstellung gelegentlich reizt.
Zu seinen bevorzugten Freizeitbeschäftigungen gehören gehobene Restaurants, gesellschaftliche Veranstaltungen, Nachtclubs und gelegentliche Casinoabende. Er interessiert sich für gute Küche, hochwertige Getränke und gepflegte Unterhaltung, wobei er keineswegs ausschließlich in exklusiven Kreisen verkehren muss, um einen angenehmen Abend zu verbringen.
Trest liebt es, Freunde einzuladen, Geschichten auszutauschen und sich gelegentlich auch auf eine ausgelassene Feier einzulassen. Sein Humor kann trocken und durchaus bissig ausfallen, richtet sich jedoch nicht zwangsläufig gegen andere. Gerade unter vertrauten Personen zeigt er eine wesentlich ungezwungenere Seite als bei geschäftlichen Verhandlungen.
Obwohl er seine gesellschaftlichen Beziehungen sorgfältig pflegt, besitzt er auch eine durchaus persönliche Vorstellung von Freundschaft. Menschen, die ihn über viele Jahre begleitet haben und denen er tatsächlich vertraut, müssen sich seine Zuneigung nicht ständig durch geschäftliche Vorteile verdienen. Er schätzt Loyalität und die Fähigkeit, ihm auch einmal offen die Meinung zu sagen, solange dies nicht ausschließlich dazu dient, seinen Stolz zu verletzen.
Seine größte Schwierigkeit besteht darin, tatsächlich zur Ruhe zu kommen.
Selbst während eines freien Abends beschäftigt ihn gelegentlich ein interessantes Immobilienangebot, eine neue Investitionsmöglichkeit oder ein Gespräch, das er bei nächster Gelegenheit führen möchte. Vollkommene Untätigkeit empfindet er rasch als langweilig, und selbst während eines Urlaubs fällt es ihm schwer, geschäftliche Nachrichten vollständig zu ignorieren.
Er betrachtet seinen Wohlstand zwar als Belohnung für jahrelange Arbeit, doch die Vorstellung, eines Tages sämtliche geschäftlichen Aktivitäten aufzugeben, erscheint ihm ausgesprochen unangenehm.
Schließlich würde dies bedeuten, auf einen wesentlichen Teil jener Dinge zu verzichten, die ihm im Leben die größte Freude bereiten.
„Wissen Sie, was mich an dieser Stadt am meisten stört? Dass ich so viele Gebäude gebaut habe, die anderen gehören.“
Trest Orok'var
Unternehmer, Investor und ausgesprochen überzeugter Freund der republikanischen Wirtschaft.
Trest Orok'var
Unternehmer, Investor und ausgesprochen überzeugter Freund der republikanischen Wirtschaft.
Zuletzt bearbeitet:



