Vesperia Vendar
Zivilist
Personalarchive des Galaktischen Imperiums
Akten des Ministeriums für Äußere Angelegenheiten
Personalakte: [Keto Vendar, Vesperia Alessia Renata] Kennzahl 714-6-19
Bearbeitungsnummer: AA 37-82-41-09.25
Verzeichnisnummer: PA.MAA17426
Zugriff auf Personalakte wird gewährt
Akte [Personalnummer: VKV1942087] wird geladen …
Staatszugehörigkeit: Galaktisches Imperium
Status: aktiv, Loyalität bestätigt, erweiterte Sicherheitsüberprüfung abgeschlossen
Nachname: Vendar
Hausname: Keto
Vorname: Vesperia Alessia Renata
Alter: 37 Standardjahre
Organisationszugehörigkeit: Imperiale Verwaltung
Derzeitiger Rang: Konsulin
Derzeitige Position: Leiterin des Imperialen Konsulats innerhalb der Botschaft auf Iridonia
Vorgesetzter: Botschafter Baron Caleb Dalmard
Standort: Malidris, Iridonia
Spezies: Mensch
Geschlecht: Weiblich
Geburtswelt: Empress Teta
Geburtsort: Cinnagar
Größe: 188 Zentimeter
Gewicht: 84 Kilogramm
Körperbau: Groß, langbeinig, trainiert, schmal tailliert
Haare: Goldblond, gewöhnlich streng zurückgenommen oder hochgesteckt
Augenfarbe: hellbraun
Familienstand: Ledig
Familie und direktes Umfeld:
Übersicht dienstliche Entwicklung:
Abteilungen und Verwendungen:
Ausbildung und Qualifikationen:
Sprachkenntnisse:
Sonstige Fähigkeiten:
Eigene Ausrüstung:
Charaktergutachten:
Konsulin Keto Vendar besitzt ein ausgesprochen kontrolliertes, selbstsicheres und gepflegtes Erscheinungsbild und ist sich der Wirkung, die sowohl ihre körperliche Präsenz als auch ihre Abstammung auf andere Personen ausüben, jederzeit bewusst. Sie begegnet Vorgesetzten, Untergebenen und ausländischen Repräsentanten mit formeller Höflichkeit, wahrt dabei jedoch stets eine erkennbare Distanz und vermeidet es, persönliche Unsicherheit oder emotionale Betroffenheit nach außen zu tragen. Die Konsulin verfügt über eine schnelle Auffassungsgabe, eine hohe Belastbarkeit und ein durch ihre militärische Vergangenheit geschultes Verständnis für klare Verantwortlichkeiten. Sie bevorzugt langfristig belastbare Vereinbarungen gegenüber kurzfristigen Machtdemonstrationen und vertritt die Auffassung, dass Vasallen, Verbündete und abhängige Staaten dem Galaktischen Imperium auf Dauer größeren Nutzen bringen, wenn ihnen ein Mindestmaß an Würde und scheinbarer Eigenständigkeit verbleibt. Diese Haltung darf nicht mit republikanischen oder reformistischen Überzeugungen verwechselt werden. Vendar hält die imperiale Ordnung für notwendig und betrachtet die Vorherrschaft des Imperiums als grundsätzlich unvermeidbar.
In Gesellschaft tritt sie ruhig, aufmerksam und verbindlich auf, ohne sich leicht zu vertraulichen Äußerungen verleiten zu lassen. Sie besitzt ein gutes Gedächtnis für Namen, Verpflichtungen und gesellschaftliche Verbindungen und betrachtet Gefälligkeiten selten als selbstlose Handlungen, sondern als Teile eines längerfristigen Austauschs. Offene Drohungen setzt sie sparsam ein, da sie eine Verpflichtung, deren Konsequenzen dem Gegenüber selbst bewusst sind, für wirkungsvoller hält als eine ausgesprochene Einschüchterung.
Negativ zu verzeichnen sind ihr ausgeprägter Familien- und Standesstolz sowie eine starke Empfindlichkeit gegenüber dem Vorwurf, ihre Stellung ausschließlich ihrer Herkunft zu verdanken. Insbesondere Kritik an den Häusern Keto und Vendar kann ihre ansonsten sehr ausgeprägte Selbstkontrolle beeinträchtigen. Die Ernennung ihrer entfernten Verwandten Lucienne Raynar Vendar zur Imperatorin hat diese Problematik verschärft. Die Getestete ist seitdem bemüht ist, jeden Anschein persönlicher Bevorzugung durch beinahe übertriebene Pflichterfüllung zu entkräften. Sie neigt dazu, Verantwortung nur widerwillig abzugeben und die Tätigkeit ihrer Untergebenen auch dann noch zu kontrollieren, wenn diese ihre Zuverlässigkeit bereits bewiesen haben. Dieses Verhalten führt innerhalb größerer Stäbe mitunter zu unnötigen Verzögerungen und kann von selbstständig arbeitenden Mitarbeitern als Misstrauen verstanden werden. Unter unmittelbarem Zeitdruck ist die Konsulin hingegen in der Lage, Entscheidungen schnell zu treffen und einmal erteilte Anweisungen konsequent durchzusetzen.
Die Prüfungskommission sieht keine Einschränkungen hinsichtlich ihrer Verwendung als Leiterin eines Konsulats. Aufgrund ihrer familiären Verbindung zur amtierenden Imperatorin, ihrer früheren Zugehörigkeit zum Diplomatenkorps und ihrer persönlichen Beziehung zum politischen Hintergrund des Eisernen Bundes wird jedoch eine regelmäßige Überprüfung möglicher Interessenkonflikte empfohlen.
i. A. der Prüfungs- und Ernennungskommission
Ministerium für Äußere Angelegenheiten, Bastion
Biografie (Abriss):
Vesperia Alessia Renata Keto Vendar wurde als einziges Kind von Cassian Vendar und Helena Keto Vendar in Cinnagar auf Empress Teta geboren und gehörte damit von Geburt gleich zwei Familien an, deren Namen selbst auf in einer Neuen Galaktischen Ordnung Gewicht besaßen, in der Abstammung, Besitz und jahrtausendealte Verpflichtungen an sich vollständig durch die Institutionen des Galaktischen Imperiums verdrängt worden waren. Die Vendar zählten neben den Keto zu den großen Häusern des Planeten, wenngleich beide Familien über zahlreiche Haupt-, Neben- und Seitenlinien verfügten, deren Angehörige keineswegs alle denselben Einfluss, dieselben politischen Ziele oder auch nur ein enges persönliches Verhältnis zueinander besaßen. Die Verbindung ihrer Eltern war dennoch mehr als eine private Ehe und wurde in den höheren Kreisen Cinnagars als vorsichtige Annäherung zweier traditionsreicher Häuser verstanden. Vesperia erhielt deshalb nicht nur den Namen ihres Vaters, sondern führte auch den Namen Keto offen weiter, womit bereits in ihrer Kindheit feststand, dass sie niemals ausschließlich als Privatperson würde auftreten können. Jede ihrer Leistungen wurde als Beweis für die fortbestehende Bedeutung ihrer gigantischen Familienmoloche betrachtet, jeder Fehler wäre dagegen nicht allein ihr, sondern ebenso ihren Eltern und deren Linien zugerechnet worden.
Ihre Jugend verbrachte sie zwischen dem Anwesen ihrer Eltern und den gesellschaftlichen Einrichtungen Cinnagars, wo Privatlehrer ihre Ausbildung in Geschichte, Staatslehre, Recht, Rhetorik und höfischer Etikette übernahmen. Während ihre Mutter besonderen Wert auf die lange Geschichte Empress Tetas und die Verantwortung der alten Familien legte, vermittelte ihr Vater ein erheblich nüchterneres Verständnis von Macht, nach dem ein bedeutender Name zwar Türen öffnen konnte, jedoch nur Kompetenz, Verlässlichkeit und die Fähigkeit, Verpflichtungen zu schaffen, darüber entschieden, ob einem Türen in der Tiefe der Imperialen Machtbasis geöffnet blieben wenn man sie benötigte. Vesperia entwickelte früh ein ausgeprägtes Bewusstsein für ihre gesellschaftliche Stellung, ohne sich vollständig auf diese verlassen zu wollen. Anstatt unmittelbar eine zivile Laufbahn innerhalb der korosischen Verwaltung oder einer der familieneigenen Institutionen anzustreben, entschied sie sich getreu ihrer Pflicht als Imperiale Bürgerin für den Dienst in den Streitkräften und durchlief zunächst die Offiziers- und Flugausbildung des Sternjägerkorps. Die Entscheidung stieß innerhalb ihrer Familie nicht auf grundsätzlichen Widerstand, wurde jedoch vor allem von ihrem Vater als notwendige Möglichkeit betrachtet, ihr außerhalb des geschützten Umfeldes von Empress Teta eine eigene berufliche Identität zu verschaffen und ein verbleiben in den Streitkräften darüber hinaus nicht geduldet.
Mit neunzehn Standardjahren wurde Vesperia im Rang eines Pilot Officers in den aktiven Dienst übernommen. Aufgrund ihrer Herkunft, ihrer sprachlichen Ausbildung und ihrer überdurchschnittlichen Ergebnisse in den theoretischen Prüfungen erfolgte schon früh eine Abordnung zum Diplomatenkorps, dessen Mitglieder trotz ihrer Zugehörigkeit zu den Streitkräften nicht ausschließlich militärische Aufgaben erfüllten. Nach einer gesonderten Weiterbildung in der Anaxes War Citadel wurde sie als Militärattaché und fliegende Verbindungsoffizierin unterschiedlichen imperialen Gesandtschaften zugeteilt. Während der folgenden sechs Standardjahre bestand ihre Aufgabe nur selten darin, an regulären Kampfhandlungen teilzunehmen. Sie begleitete diplomatische Delegationen, beurteilte die Luftverteidigungskräfte fremder Systeme, bereitete militärische Abschnitte von Verträgen vor und wirkte an Schutz-, Transport- und Evakuierungsplanungen mit. Wenn eine Mission den Einsatz eigener Maschinen erforderte, flog sie häufig selbst, betrachtete das Sternjägercockpit jedoch zunehmend weniger als Mittelpunkt ihrer Laufbahn. Im Verlauf ihrer Karriere hatte ihr Name zweifellos Anteil daran, dass ihr bereits in jungen Jahren Aufgaben übertragen wurden, die anderen Offizieren erst später offenstanden. Mit fünfundzwanzig Standardjahren schied sie ehrenhaft als Flight Lieutenant aus dem aktiven Militärdienst aus und wechselte auf Empfehlung direkt in die Schaltzentrale imperialer Außenpolitik: das Ministerium für Äußere Angelegenheiten auf Bastion. Ihre bisherige Tätigkeit beim Diplomatenkorps wurde vollständig auf ihre zivile Laufbahn angerechnet. Als Präfektin übernahm sie die Leitung eines kleineren Fachbereichs, der sich mit militärischen Angelegenheiten imperialer Auslandsvertretungen, dem Schutz entsandter Staatsbürger und der rechtlichen Stellung imperialer Berater in verbündeten oder abhängigen Staaten beschäftigte.
In den folgenden Jahren erwarb sie sich den Ruf einer zuverlässigen, wenn auch anspruchsvollen Mitarbeiterin, die Berichte nicht lediglich weiterleitete, sondern Widersprüche zwischen politischen Zusagen, militärischen Lagebildern und wirtschaftlichen Interessen herausarbeitete. Ihre familiäre Herkunft blieb dabei zugleich Vorteil und Belastung. Sie erhielt leichter Zugang zu Vertretern alter Adelshäuser und wirtschaftlicher Eliten, musste jedoch immer wieder beweisen, dass sie nicht nur eine dekorative Repräsentantin Empress Tetas war. Der Mord an Darius Ran Vendar auf Ord Mantell traf Vesperia sowohl in ihrer dienstlichen als auch in ihrer familiären Rolle. Darius gehörte einem außerhalb Empress Tetas etablierten Zweig der Familie an und war ihr nicht eng genug verbunden gewesen, um Teil ihres alltäglichen Lebens zu sein; bei größeren familiären Zusammenkünften und politischen Anlässen war sie ihm jedoch mehrfach begegnet. Für sie blieb er deshalb mehr als der proimperiale Oppositionspolitiker, zu dem ihn die Berichte des Ministeriums und später die imperiale Propaganda machten. Als die Ermordung Darius’ die politische Krise im Bright Jewel-Sektor verschärfte und schließlich zur Gründung des Eisernen Bundes führte, wurde Vesperia einem erweiterten Krisenstab des Außenministeriums zugewiesen. Sie war weder für die grundsätzliche imperiale Strategie verantwortlich noch an den militärischen Entscheidungen des folgenden Krieges beteiligt, bereitete jedoch Dossiers über die beteiligten Systeme vor, wertete diplomatische Berichte aus und beschäftigte sich intensiv mit der Iridonianischen Liga, deren industrielle Bedeutung, Streitkräfte und kompliziertes Verhältnis zwischen planetarer Moderne, regionalen Räten und traditionellen Strukturen der Wilden die man Zabrak schimpfte, sie immens von den übrigen Mitgliedern der Verräterallianz unterschied.
Dem selbstverständlichen Sieg des Imperiums über den Eisernen Bund und die Entscheidung der Iridonianischen Liga, sich durch Unterwerfung und Kooperation eine weitgehende Amnestie zu sichern, folgend führte der Ruf der Pflicht sie zu ihrer dauerhaften Versetzung nach Iridonia und unter die Fittiche von Baron Caleb Dalmard, dem frisch ernannten imperialen Botschafter. Als seine Stabschefin etablierte sie die Grundsatzstruktur der Imperialen Interessenvertretung im Sektor. Dabei waren ihre Vita und ihr Name sowohl ein Zugewinn für das Attaché-Team als auch eine Botschaft die bewusst Bezug auf den Kriegsauslöser gab. In ihrer neuen Anstellung verwaltete sie das Personal der Botschaft und des im Aufbau befindlichen Konsulats, koordinierte die Terminpläne des Botschafters, entschied über den Zugang zu den leitenden Angehörigen der Mission und bereitete die Unterbringung militärischer, wirtschaftlicher und nachrichtendienstlicher Spezialisten vor. Ihre anfänglich sehr zentralistische Arbeitsweise stieß innerhalb des Stabes mehrfach auf Widerstand, erwies sich während politischer Krisen jedoch als wirksam, da Verantwortlichkeiten jederzeit klar blieben und selbst kurzfristig eintreffende Weisungen aus Bastion ohne größere Verzögerungen umgesetzt werden konnten. Täglicher Umgang mit den Vertretern der Iridonianischen Liga veränderte ihre Auffassung von imperialer Herrschaft nicht grundsätzlich, ließ sie jedoch erkennen, dass die offene Demütigung eines besiegten Staates langfristig weniger Kontrolle hervorbrachte als dessen geordnete Einbindung in wirtschaftliche und politische Abhängigkeiten. Besonders im Umgang mit den Zabrak-Clans und dem Großen Rat entwickelte sie deshalb eine Verhandlungsführung, die ihrem Gegenüber ausreichend Raum ließ, eine imperiale Forderung als eigene vernünftige Entscheidung darzustellen, ohne dabei an der tatsächlichen Erwartung Bastions Zweifel aufkommen zu lassen.
Nach mehreren Jahren als Stabschefin wurde sie schließlich offiziell zur Konsulin ernannt und mit der Leitung des von ihr eingerichteten Imperialen Konsulats in Malidris betraut. Damit übernahm sie die unmittelbare Verantwortung für die Interessen imperialer Staatsbürger, Unternehmen, Berater und entsandter Spezialisten innerhalb der Liga sowie für konsularische Rechtsfragen, Beglaubigungen, wirtschaftliche Streitfälle, die Vorbereitung möglicher Schutz- oder Evakuierungsmaßnahmen sowie dem vermitteln von staatlichen Wirtschaftsinteressen.
Die spätere Thronbesteigung ihrer entfernten Verwandten Lucienne Raynar Vendar veränderte Vesperias Stellung, ohne dass sich zwischen beiden Frauen daraus ein persönliches Vertrauensverhältnis entwickelte. Innerhalb der Botschaft und der iridonianischen Führung wird seitdem dennoch regelmäßig vermutet, dass Vesperia nicht allein dem Außenministerium, sondern zugleich der Imperatorin selbst Bericht erstatte. Sie widerspricht dieser Annahme nur selten ausdrücklich, da ein Einfluss, den andere ihr zuschreiben, auch dann von Nutzen sein kann, wenn er tatsächlich nicht existiert.
Akten des Ministeriums für Äußere Angelegenheiten
Personalakte: [Keto Vendar, Vesperia Alessia Renata] Kennzahl 714-6-19
Bearbeitungsnummer: AA 37-82-41-09.25
Verzeichnisnummer: PA.MAA17426
Zugriff auf Personalakte wird gewährt
Akte [Personalnummer: VKV1942087] wird geladen …
Staatszugehörigkeit: Galaktisches Imperium
Status: aktiv, Loyalität bestätigt, erweiterte Sicherheitsüberprüfung abgeschlossen
Nachname: Vendar
Hausname: Keto
Vorname: Vesperia Alessia Renata
Alter: 37 Standardjahre
Organisationszugehörigkeit: Imperiale Verwaltung
Derzeitiger Rang: Konsulin
Derzeitige Position: Leiterin des Imperialen Konsulats innerhalb der Botschaft auf Iridonia
Vorgesetzter: Botschafter Baron Caleb Dalmard
Standort: Malidris, Iridonia
Spezies: Mensch
Geschlecht: Weiblich
Geburtswelt: Empress Teta
Geburtsort: Cinnagar
Größe: 188 Zentimeter
Gewicht: 84 Kilogramm
Körperbau: Groß, langbeinig, trainiert, schmal tailliert
Haare: Goldblond, gewöhnlich streng zurückgenommen oder hochgesteckt
Augenfarbe: hellbraun
Familienstand: Ledig
Familie und direktes Umfeld:
- Vater: Cassian Vendar, Angehöriger eines Cinnagarer Seitenzweiges der Familie Vendar, Jurist und langjähriger Verwalter verschiedener familiärer Beteiligungen und Stiftungen auf Empress Teta; 67 Standardjahre alt
- Mutter: Helena Keto Vendar, geborene Keto, Angehörige einer jüngeren Nebenlinie des Hauses Keto, Historikerin und Kuratorin einer privaten Sammlung zur Geschichte der alten Herrscherhäuser von Empress Teta; 64 Standardjahre alt
- Geschwister: Keine
- SONDERVERMERK ZUR BEOBACHTUNG: (Blutsverwandtschaft wenn auch entfernt mit unserer hochverehrter Majestät der Imperatorin - politisch nutzbar) - Entfernte Verwandte aus einer anderen Verbindung der Häuser Keto und Vendar. Zwischen beiden Frauen besteht keine persönliche Vertrautheit und Konsulin Vendar gehört nicht zum unmittelbaren Haushalt der Imperatorin. Ihre verwandtschaftliche Verbindung ist der imperialen Öffentlichkeit dennoch bekannt und besitzt seit Luciennes Thronbesteigung politische Bedeutung aufgrund des daraus folgenden Adelstandes der Familie entsprechend der Imperialen Rechtsgrundlage.
- SONDERVERMERK ZUR BEOBACHTUNG: Darius Ran Vendar - Verstorbener Verwandter aus dem auf Ord Mantell ansässigen Zweig der Familie Vendar. Führender proimperialer Oppositionspolitiker und Vorsitzender der Geeinten Front. [CLASSIFIED] ... wurde zum unmittelbaren Auslöser jener Krise die zur leidvollen Intervention der Imperialen Streitkräfte gegen den Eisernen Bund führte.
Übersicht dienstliche Entwicklung:
- Pilot Officer – Offiziers- und Sternjägerausbildung
- Flight Lieutenant – Imperiales Sternjägerkorps, abgeordnet zum Diplomatenkorps
- Präfektin – Ministerium für Äußere Angelegenheiten, Rechtsabteilung
- Gesandte/Legatin – Ministerium für Äußere Angelegenheiten, Abteilung für Handelsentwicklung
- Botschaftsassistenz – Stabschefin der Imperialen Botschaft auf Iridonia
- Konsulin – Leiterin des Imperialen Konsulats auf Iridonia
Abteilungen und Verwendungen:
- Imperiales Sternjägerkorps
- Diplomatenkorps des Imperialen Militärs
- Ministerium für Äußere Angelegenheiten
- Krisenstab zum Konflikt mit dem Eisernen Bund
- Diplomatischer Stab der Imperialen Botschaft auf Iridonia
- Imperiales Konsulat in Malidris
Ausbildung und Qualifikationen:
- Gehobener, durch Privatlehrer vermittelter Schulabschluss auf Empress Teta
- Offiziersausbildung innerhalb des Imperialen Sternjägerkorps
- Vollständige militärische Flugausbildung und Musterberechtigung für imperiale Sternjäger
- Gesonderte Weiterbildung beim Diplomatenkorps in der Anaxes War Citadel
- Berufsbegleitendes Studium des interstellaren öffentlichen Rechts und der imperialen Verwaltungswissenschaft
- Ausbildung in diplomatischem Protokoll, Verhandlungsführung und konsularischem Recht
- Weiterbildung in Stabsführung, Krisenkommunikation und Evakuierungsplanung
- Kenntnisse des Außenhandels-, Zoll- und Vertragsrechts
- Erweiterte Kenntnisse über die politischen und militärischen Strukturen der Iridonianischen Liga
Sprachkenntnisse:
- Galactic Basic Standard – Muttersprache
- High Galactic – fließend
- Zabraki – gute Dienst- und Verhandlungskenntnisse
- Huttese – grundlegendes Verständnis
Sonstige Fähigkeiten:
- Ausgebildete Sternjägerpilotin; aufgrund ihrer langjährigen Abwesenheit vom aktiven Flugdienst nicht mehr auf dem Leistungsstand einer Frontpilotin
- Beurteilung militärischer Luft- und Raumstreitkräfte im Rahmen diplomatischer Missionen
- Ausgeprägte Kenntnisse des imperialen und interstellaren Rechts
- Grundlegende Ausbildung an imperialen Dienstblastern
- Überdurchschnittliche körperliche Fitness, jedoch keine besondere Nahkampfausbildung
Eigene Ausrüstung:
- Verschlüsseltes diplomatisches Datapad mit direkter Verbindung zum Botschaftsnetz
- Persönlicher Codezylinder des Ministeriums für Äußere Angelegenheiten
- Amtssiegel des Imperialen Konsulats auf Iridonia
- Maßgefertigte weiß-anthrazitfarbene diplomatische Dienstuniform mit silbernen Beschlägen
- Zeremonielle Ausführung der Dienstuniform mit tiefrotem asymmetrischem Umhang
- Schwarz-weißes tetanisches Abendkleid für diplomatische und höfische Anlässe
- Militärischer Flughelm aus ihrer Zeit beim Sternjägerkorps, nicht mehr im aktiven Gebrauch
Charaktergutachten:
Konsulin Keto Vendar besitzt ein ausgesprochen kontrolliertes, selbstsicheres und gepflegtes Erscheinungsbild und ist sich der Wirkung, die sowohl ihre körperliche Präsenz als auch ihre Abstammung auf andere Personen ausüben, jederzeit bewusst. Sie begegnet Vorgesetzten, Untergebenen und ausländischen Repräsentanten mit formeller Höflichkeit, wahrt dabei jedoch stets eine erkennbare Distanz und vermeidet es, persönliche Unsicherheit oder emotionale Betroffenheit nach außen zu tragen. Die Konsulin verfügt über eine schnelle Auffassungsgabe, eine hohe Belastbarkeit und ein durch ihre militärische Vergangenheit geschultes Verständnis für klare Verantwortlichkeiten. Sie bevorzugt langfristig belastbare Vereinbarungen gegenüber kurzfristigen Machtdemonstrationen und vertritt die Auffassung, dass Vasallen, Verbündete und abhängige Staaten dem Galaktischen Imperium auf Dauer größeren Nutzen bringen, wenn ihnen ein Mindestmaß an Würde und scheinbarer Eigenständigkeit verbleibt. Diese Haltung darf nicht mit republikanischen oder reformistischen Überzeugungen verwechselt werden. Vendar hält die imperiale Ordnung für notwendig und betrachtet die Vorherrschaft des Imperiums als grundsätzlich unvermeidbar.
In Gesellschaft tritt sie ruhig, aufmerksam und verbindlich auf, ohne sich leicht zu vertraulichen Äußerungen verleiten zu lassen. Sie besitzt ein gutes Gedächtnis für Namen, Verpflichtungen und gesellschaftliche Verbindungen und betrachtet Gefälligkeiten selten als selbstlose Handlungen, sondern als Teile eines längerfristigen Austauschs. Offene Drohungen setzt sie sparsam ein, da sie eine Verpflichtung, deren Konsequenzen dem Gegenüber selbst bewusst sind, für wirkungsvoller hält als eine ausgesprochene Einschüchterung.
Negativ zu verzeichnen sind ihr ausgeprägter Familien- und Standesstolz sowie eine starke Empfindlichkeit gegenüber dem Vorwurf, ihre Stellung ausschließlich ihrer Herkunft zu verdanken. Insbesondere Kritik an den Häusern Keto und Vendar kann ihre ansonsten sehr ausgeprägte Selbstkontrolle beeinträchtigen. Die Ernennung ihrer entfernten Verwandten Lucienne Raynar Vendar zur Imperatorin hat diese Problematik verschärft. Die Getestete ist seitdem bemüht ist, jeden Anschein persönlicher Bevorzugung durch beinahe übertriebene Pflichterfüllung zu entkräften. Sie neigt dazu, Verantwortung nur widerwillig abzugeben und die Tätigkeit ihrer Untergebenen auch dann noch zu kontrollieren, wenn diese ihre Zuverlässigkeit bereits bewiesen haben. Dieses Verhalten führt innerhalb größerer Stäbe mitunter zu unnötigen Verzögerungen und kann von selbstständig arbeitenden Mitarbeitern als Misstrauen verstanden werden. Unter unmittelbarem Zeitdruck ist die Konsulin hingegen in der Lage, Entscheidungen schnell zu treffen und einmal erteilte Anweisungen konsequent durchzusetzen.
Die Prüfungskommission sieht keine Einschränkungen hinsichtlich ihrer Verwendung als Leiterin eines Konsulats. Aufgrund ihrer familiären Verbindung zur amtierenden Imperatorin, ihrer früheren Zugehörigkeit zum Diplomatenkorps und ihrer persönlichen Beziehung zum politischen Hintergrund des Eisernen Bundes wird jedoch eine regelmäßige Überprüfung möglicher Interessenkonflikte empfohlen.
i. A. der Prüfungs- und Ernennungskommission
Ministerium für Äußere Angelegenheiten, Bastion
Biografie (Abriss):
Vesperia Alessia Renata Keto Vendar wurde als einziges Kind von Cassian Vendar und Helena Keto Vendar in Cinnagar auf Empress Teta geboren und gehörte damit von Geburt gleich zwei Familien an, deren Namen selbst auf in einer Neuen Galaktischen Ordnung Gewicht besaßen, in der Abstammung, Besitz und jahrtausendealte Verpflichtungen an sich vollständig durch die Institutionen des Galaktischen Imperiums verdrängt worden waren. Die Vendar zählten neben den Keto zu den großen Häusern des Planeten, wenngleich beide Familien über zahlreiche Haupt-, Neben- und Seitenlinien verfügten, deren Angehörige keineswegs alle denselben Einfluss, dieselben politischen Ziele oder auch nur ein enges persönliches Verhältnis zueinander besaßen. Die Verbindung ihrer Eltern war dennoch mehr als eine private Ehe und wurde in den höheren Kreisen Cinnagars als vorsichtige Annäherung zweier traditionsreicher Häuser verstanden. Vesperia erhielt deshalb nicht nur den Namen ihres Vaters, sondern führte auch den Namen Keto offen weiter, womit bereits in ihrer Kindheit feststand, dass sie niemals ausschließlich als Privatperson würde auftreten können. Jede ihrer Leistungen wurde als Beweis für die fortbestehende Bedeutung ihrer gigantischen Familienmoloche betrachtet, jeder Fehler wäre dagegen nicht allein ihr, sondern ebenso ihren Eltern und deren Linien zugerechnet worden.
Ihre Jugend verbrachte sie zwischen dem Anwesen ihrer Eltern und den gesellschaftlichen Einrichtungen Cinnagars, wo Privatlehrer ihre Ausbildung in Geschichte, Staatslehre, Recht, Rhetorik und höfischer Etikette übernahmen. Während ihre Mutter besonderen Wert auf die lange Geschichte Empress Tetas und die Verantwortung der alten Familien legte, vermittelte ihr Vater ein erheblich nüchterneres Verständnis von Macht, nach dem ein bedeutender Name zwar Türen öffnen konnte, jedoch nur Kompetenz, Verlässlichkeit und die Fähigkeit, Verpflichtungen zu schaffen, darüber entschieden, ob einem Türen in der Tiefe der Imperialen Machtbasis geöffnet blieben wenn man sie benötigte. Vesperia entwickelte früh ein ausgeprägtes Bewusstsein für ihre gesellschaftliche Stellung, ohne sich vollständig auf diese verlassen zu wollen. Anstatt unmittelbar eine zivile Laufbahn innerhalb der korosischen Verwaltung oder einer der familieneigenen Institutionen anzustreben, entschied sie sich getreu ihrer Pflicht als Imperiale Bürgerin für den Dienst in den Streitkräften und durchlief zunächst die Offiziers- und Flugausbildung des Sternjägerkorps. Die Entscheidung stieß innerhalb ihrer Familie nicht auf grundsätzlichen Widerstand, wurde jedoch vor allem von ihrem Vater als notwendige Möglichkeit betrachtet, ihr außerhalb des geschützten Umfeldes von Empress Teta eine eigene berufliche Identität zu verschaffen und ein verbleiben in den Streitkräften darüber hinaus nicht geduldet.
Mit neunzehn Standardjahren wurde Vesperia im Rang eines Pilot Officers in den aktiven Dienst übernommen. Aufgrund ihrer Herkunft, ihrer sprachlichen Ausbildung und ihrer überdurchschnittlichen Ergebnisse in den theoretischen Prüfungen erfolgte schon früh eine Abordnung zum Diplomatenkorps, dessen Mitglieder trotz ihrer Zugehörigkeit zu den Streitkräften nicht ausschließlich militärische Aufgaben erfüllten. Nach einer gesonderten Weiterbildung in der Anaxes War Citadel wurde sie als Militärattaché und fliegende Verbindungsoffizierin unterschiedlichen imperialen Gesandtschaften zugeteilt. Während der folgenden sechs Standardjahre bestand ihre Aufgabe nur selten darin, an regulären Kampfhandlungen teilzunehmen. Sie begleitete diplomatische Delegationen, beurteilte die Luftverteidigungskräfte fremder Systeme, bereitete militärische Abschnitte von Verträgen vor und wirkte an Schutz-, Transport- und Evakuierungsplanungen mit. Wenn eine Mission den Einsatz eigener Maschinen erforderte, flog sie häufig selbst, betrachtete das Sternjägercockpit jedoch zunehmend weniger als Mittelpunkt ihrer Laufbahn. Im Verlauf ihrer Karriere hatte ihr Name zweifellos Anteil daran, dass ihr bereits in jungen Jahren Aufgaben übertragen wurden, die anderen Offizieren erst später offenstanden. Mit fünfundzwanzig Standardjahren schied sie ehrenhaft als Flight Lieutenant aus dem aktiven Militärdienst aus und wechselte auf Empfehlung direkt in die Schaltzentrale imperialer Außenpolitik: das Ministerium für Äußere Angelegenheiten auf Bastion. Ihre bisherige Tätigkeit beim Diplomatenkorps wurde vollständig auf ihre zivile Laufbahn angerechnet. Als Präfektin übernahm sie die Leitung eines kleineren Fachbereichs, der sich mit militärischen Angelegenheiten imperialer Auslandsvertretungen, dem Schutz entsandter Staatsbürger und der rechtlichen Stellung imperialer Berater in verbündeten oder abhängigen Staaten beschäftigte.
In den folgenden Jahren erwarb sie sich den Ruf einer zuverlässigen, wenn auch anspruchsvollen Mitarbeiterin, die Berichte nicht lediglich weiterleitete, sondern Widersprüche zwischen politischen Zusagen, militärischen Lagebildern und wirtschaftlichen Interessen herausarbeitete. Ihre familiäre Herkunft blieb dabei zugleich Vorteil und Belastung. Sie erhielt leichter Zugang zu Vertretern alter Adelshäuser und wirtschaftlicher Eliten, musste jedoch immer wieder beweisen, dass sie nicht nur eine dekorative Repräsentantin Empress Tetas war. Der Mord an Darius Ran Vendar auf Ord Mantell traf Vesperia sowohl in ihrer dienstlichen als auch in ihrer familiären Rolle. Darius gehörte einem außerhalb Empress Tetas etablierten Zweig der Familie an und war ihr nicht eng genug verbunden gewesen, um Teil ihres alltäglichen Lebens zu sein; bei größeren familiären Zusammenkünften und politischen Anlässen war sie ihm jedoch mehrfach begegnet. Für sie blieb er deshalb mehr als der proimperiale Oppositionspolitiker, zu dem ihn die Berichte des Ministeriums und später die imperiale Propaganda machten. Als die Ermordung Darius’ die politische Krise im Bright Jewel-Sektor verschärfte und schließlich zur Gründung des Eisernen Bundes führte, wurde Vesperia einem erweiterten Krisenstab des Außenministeriums zugewiesen. Sie war weder für die grundsätzliche imperiale Strategie verantwortlich noch an den militärischen Entscheidungen des folgenden Krieges beteiligt, bereitete jedoch Dossiers über die beteiligten Systeme vor, wertete diplomatische Berichte aus und beschäftigte sich intensiv mit der Iridonianischen Liga, deren industrielle Bedeutung, Streitkräfte und kompliziertes Verhältnis zwischen planetarer Moderne, regionalen Räten und traditionellen Strukturen der Wilden die man Zabrak schimpfte, sie immens von den übrigen Mitgliedern der Verräterallianz unterschied.
Dem selbstverständlichen Sieg des Imperiums über den Eisernen Bund und die Entscheidung der Iridonianischen Liga, sich durch Unterwerfung und Kooperation eine weitgehende Amnestie zu sichern, folgend führte der Ruf der Pflicht sie zu ihrer dauerhaften Versetzung nach Iridonia und unter die Fittiche von Baron Caleb Dalmard, dem frisch ernannten imperialen Botschafter. Als seine Stabschefin etablierte sie die Grundsatzstruktur der Imperialen Interessenvertretung im Sektor. Dabei waren ihre Vita und ihr Name sowohl ein Zugewinn für das Attaché-Team als auch eine Botschaft die bewusst Bezug auf den Kriegsauslöser gab. In ihrer neuen Anstellung verwaltete sie das Personal der Botschaft und des im Aufbau befindlichen Konsulats, koordinierte die Terminpläne des Botschafters, entschied über den Zugang zu den leitenden Angehörigen der Mission und bereitete die Unterbringung militärischer, wirtschaftlicher und nachrichtendienstlicher Spezialisten vor. Ihre anfänglich sehr zentralistische Arbeitsweise stieß innerhalb des Stabes mehrfach auf Widerstand, erwies sich während politischer Krisen jedoch als wirksam, da Verantwortlichkeiten jederzeit klar blieben und selbst kurzfristig eintreffende Weisungen aus Bastion ohne größere Verzögerungen umgesetzt werden konnten. Täglicher Umgang mit den Vertretern der Iridonianischen Liga veränderte ihre Auffassung von imperialer Herrschaft nicht grundsätzlich, ließ sie jedoch erkennen, dass die offene Demütigung eines besiegten Staates langfristig weniger Kontrolle hervorbrachte als dessen geordnete Einbindung in wirtschaftliche und politische Abhängigkeiten. Besonders im Umgang mit den Zabrak-Clans und dem Großen Rat entwickelte sie deshalb eine Verhandlungsführung, die ihrem Gegenüber ausreichend Raum ließ, eine imperiale Forderung als eigene vernünftige Entscheidung darzustellen, ohne dabei an der tatsächlichen Erwartung Bastions Zweifel aufkommen zu lassen.
Nach mehreren Jahren als Stabschefin wurde sie schließlich offiziell zur Konsulin ernannt und mit der Leitung des von ihr eingerichteten Imperialen Konsulats in Malidris betraut. Damit übernahm sie die unmittelbare Verantwortung für die Interessen imperialer Staatsbürger, Unternehmen, Berater und entsandter Spezialisten innerhalb der Liga sowie für konsularische Rechtsfragen, Beglaubigungen, wirtschaftliche Streitfälle, die Vorbereitung möglicher Schutz- oder Evakuierungsmaßnahmen sowie dem vermitteln von staatlichen Wirtschaftsinteressen.
Die spätere Thronbesteigung ihrer entfernten Verwandten Lucienne Raynar Vendar veränderte Vesperias Stellung, ohne dass sich zwischen beiden Frauen daraus ein persönliches Vertrauensverhältnis entwickelte. Innerhalb der Botschaft und der iridonianischen Führung wird seitdem dennoch regelmäßig vermutet, dass Vesperia nicht allein dem Außenministerium, sondern zugleich der Imperatorin selbst Bericht erstatte. Sie widerspricht dieser Annahme nur selten ausdrücklich, da ein Einfluss, den andere ihr zuschreiben, auch dann von Nutzen sein kann, wenn er tatsächlich nicht existiert.
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