Bin mit "House of Ashur" auch ferig. Normal waren die letzten Folgen einer "Spartacus"-Staffel immer epische Highlights. Doch diesmal eher Fehlanzeige. Der Kampf von Archillia in der Arena war zwar blutig, aber letztlich kein Vergleich zu den großen Kämpfen der Original-Serie.
Opium hin oder her, das Ende mit Pompejus in der Vorfolge war Blödsinn. Dass Cäsar auf einmal einen Feldzug gegen Pompejus starten will, anstelle ihm seine Tochter Julia zur Frau zu geben, ließ mir schon die historischen Grausbirnen aufsteigen. Doch es kommt noch dicker:
Klar kann man sich von der Historie komplett verabschieden und ein völliges Was-wäre-Wenn machen (vor allem bei dem Szenario, wo man seit Folge 1 nicht genau weiß, ob die Serie jetzt nur ein Traum, Hades-Strafe oder so sein soll), aber mit dem Original hat das nichts mehr zu tun.
Nimmt man von der Original-Serie die Epik, die tollen Charaktere, komplexen Intrigen und großen Emotionen weg, bleibt außer Blut, Zeitlupenaction und Sex nicht mehr viel übrig. Und, dass das nur noch bedingt sehenswert ist, zeigt "House of Ashur". Wahnsinn, dass die Original-Macher sich für diesen Blödsinn und Dekonstruktion ihrer eigenen tollen Serie hergegeben haben. Wird jetzt hoffentlich zu Recht abgesetzt.