Bastion

Bastion ? Sith-Orden ? Gewölbe

Wilson konnte sich leibhaft vorstellen das es eine Höllenarbeit gewesen sein musste. Schade das er keines hatte. Ein Kampf hier unten wär etwas gewesen was er durchaus genossen hatte. Dunkelheit und Schatten. Wilson fühlte sich hier wie Zuhause.


Leider könnte ich einem Kampf nichts als einen Dolch entgegensetzen.

Wilson blickte sich um. Übungen der Macht. Obwohl Wilson der Kampf mehr reizte war es keine schlechte Idee die Zeit sinnvoll zu nutzen.


Hast du schonmal was von Telephatie gehört?

Eine eher unnötige Frage. Wilson konnte sich kaum vorstellen das Revan noch nie daovn gehört hatte.

Eine intressante Technik und äußerst nützlich um sich besser zu verständigen im Kampf.

Wilson lehnte sich in den Schatten einer Wand. Unheil verkündet waren die glühenden Augen das einzige was man nun von seinem Gesicht erkennen konnte. Langsam levitiere er einen Stein zu sich.

Das wäre doch etwas das wir probieren könnten. Ansonsten würde mir nichts einfallen das in unsere Macht liegt. Oder hast du noch eine Idee?


Die scheinbar brennenden Augen richteten sich auf seinen Freund. Aber einen Kampf mussten sie unbedingt nachholen. Schließlich musste er erfahren wieviel Macht in noch von Revan entfernt war.


Bastion ? Sith-Orden ? Gewölbe
 
[Bastion System - Orbit um Bastion - ISD "Stalwart" - Hangar 2] - mit Alina, Jace u. Nurek

Lance wandte sich von seinem neuen Jäger ab und lief auf die anderen zu. Er stellte sich zu ihnen um zu erfahren wie es jetzt weiter ging. Als er warnahm das die planungen eher unwichtig gestaltet werden drehte er sich um und machte sich auf den weg einen techniker zu finden. Nach kurzer Zeit fand er einen und besprach mit ihm den austausch einiger kleinteile welche ihm nicht ganz in ordnung aussahen. Als er fertig war setzte er sich ins Pit seines advanced und sah sich alles genau an. Es hatte einige parallelen zu seinem alten cockpit aber es war doch nicht das selbe er startete den computer und machte einige tests und kalibrierte einige systeme. Dabei dachte er viel an früher als er mit seinen schwester jäger geflickt und geflogen hat. Als er fertig war verlies er den hanger und machte sich auf den weg zum simulator.

[Bastion System - Orbit um Bastion - ISD "Stalwart" - Hangar 2] - mit Alina, Jace u. Nurek
 
[Bastion ? Sith-Orden ? Gewölbe ? Wilson, Revan]

Also war ein Kampf komplett ausgeschlossen. Schade. Doch sollte das unbedingt später gemacht werden.

?Nun gut?dann holen wir den Kampf später nach, sobald du ein Lichtschwert hast?.?

Der Adept fragte erst ob Revan schon einmal etwas von Telepathie gehört hatte. Er war sich nicht hundertprozentig sicher, meinte aber im Archiv des Ordens einmal kurz darüber gelesen zu haben.
Eine Art zu kommunizieren ohne das man seine Stimmbänder gebrauchen musste. Revan sah zwar nicht besonders viel nutzen darin, aber als sein Freund dann den nutzen im Kampf erwähnte hätte er sich selbst Ohrfeigen können, diese Technik war sehr wohl mehr Wert als der Adept gedacht hatte. Er nickte zustimmend.


?Ja?ein gute Idee?.?

Und schon setzten sie sich auf den Boden. Gegenüber sitzend und ihn Meditationsposition verweilend begann Revan erst wieder zu sprechen.

?Weißt du wie wir n die Technik rangehen müssen? Ich erinnere mich nicht allzu klar daran?.?

Etwas wusste er noch, aber vielleicht wusste Wilson ja mehr. Also wartete er vorerst ab und horchte ob er etwas zu sagen hatte. Wenn nicht würde er eben mit seinem noch vorhandenen Wissen brillieren?

[Bastion ? Sith-Orden ? Gewölbe ? Wilson, Revan]
 
[Bastion System - Orbit um Bastion - ISD "Stalwart" - Hangar 2 - mit Alina, Jace u. Lance]

Nurek stimmte Alina und Jace zu und sie gingen zusammen zum Aufenthaltsraum.
Er sah zu Lance, der sich von ihnen abwendete und zu seinem jäger ging, dann ging er den beiden anderen voran und sie verließen gemeinsam den Hangar!!

Nurek war aufgeregt. Zum einen, weil die neuen Jäger endlich angekommen waren, und zum anderen, weil heute die neuen Piloten ankamen.

Voller Elan ging er den anderen durch die Gänge vorran und grinste jeden, der ihnen entgegen kam fröhlich an!


[Bastion System - Orbit um Bastion - ISD "Stalwart" - Gänge zum AUfenthaltsraum - mit Alina, Jace]
 
[Bastion, Sith-Komplex, vor dem Gewölbe der Prüfungen] mit Charon, 2 Jüngern und Vadm. Kratas

Verwirrt blickte Sharra in die Richtung, die ihr Charon mit seinem knochigen Finger wies. 'Was will er von mir? Ich soll mich über die Unwürdigen erheben und sie zu diesem Zweck bestrafen? Und vor allem, wie soll diese Strafe aussehen?' Es wäre ein leichtes sie zu töten, zumindest im Nahkampf, das wußte Sharra. Im Nahkampf war sie bisher so gut wie unbesiegbar gewesen, was ihrem Job als Assassine nur zu Gute gekommen war, aber Charon hatte ihr auch gesagt, sie solle den Torbogen nicht durchschreiten, um die dort stattfindende Prüfung nur ja nicht zu stören. Doch gerade als sie Charon fragen wollte, wie sie es denn nun anstellen sollte, die Drei zu ihnen zu bekommen, um sie 'bestrafen' zu können, spürte sie erneut das warnende Kribbeln im Rücken.

Aufmerksam blickte sie sich um, aber außer den drei Gestalten im Schatten des Torbogens und Charon neben ihr, war niemand zu sehen oder zu spüren. Als sie intuitiv ihre Wahrnehmung ausdehnte wurde ihr klar, was ihren Gefahrensinn alarmiert hatte. Einer der beiden Jünger, der der bewaffnet schien, warf seinen Kopf in den Nacken und streckte dabei seine Nase in die Luft, wie ein Jagdhund, der eine Fährte aufnimmt. Plötzlich wirbelte er herum, duckte sich und kam mit 'gefletschten' Zähnen und einem vor Wut zur Unkenntlichkeit verzerrten Gesicht auf sie und Charon zugerannt. Wie sie bemerkte galt sein Zorn ihr, und es schwang noch ein anderes Gefühl mit, Eifersucht. Der Jünger war eifersüchtig auf sie, weil Charon mit ihr gesprochen hatte!

Wie sooft zuvor ließ sie sich einfach von ihrem Zorn lenken, sie wurde jedesmal zornig, wenn jemand versuchte sie zu töten, und ihr Zorn verlieh ihr eine Geschwindigkeit und Präzision, wie sie sie unter normalen Umständen nie erreichen konnte. Bisher war sie als Killerin immer dann am effezientesten gewesen, wenn ihre Opfer sie entdeckt und dann versucht hatten, sie auszuschalten...

Sharra ließ den bewaffneten Jünger bis auf zwei Meter an sich herankommen, ging leicht in die Hocke, um dann mit angewinkelten Beinen in die Luft zu schnellen. Einen winzigen Bruchteil einer Sekunde später ließ sie ihr rechtes Bein gestreckt nach vorne schnellen, um den Jünger mit ihrer verstärkten Stiefelsohle genau auf die Nasenwurzel zu treffen. Sie bemerkte seine Überraschung, seinen Schmerz und seine noch gesteigerte Wut, die sich allerdings in Schmerzgeheul auflöste, als er nach hinten kippte und mit dem Hinterkopf auf dem harten Steinboden aufzuschlug.

Sharra landete elegant hinter dem gefallenen Jünger, wirbelte in einer formvollendeten Pirouette um die eigene Achse und blieb mit leicht gegrätschten und gebeugten Beinen stehen, die Hände hatte sie in einer leichten Abwehrhaltung zu Fäusten geballt und an ihren Körper gezogen. Sie spürte nur ihr Blut in ihren Ohren rauschen, fühlte wie ihr Zorn sie heiß durchströmte, spürte wie die jahrelang antrainierte Präzision sie umschloß wie eiskalter Klingenstahl und wartete.

Nur wenig später rappelte sich der Jünger auf, wischte sich mit dem Handrücken das Blut aus dem Gesicht, blinzelte sie ungläubig an und setzte erneut zu einer Attacke an. Er stürzte mit ausgestreckter Hand, in der er einen Dolch mit einer gemein gekrümmten Klinge hielt, nach vorne und zielte dabei mehr oder weniger geschickt auf ihr Brustbein.

'Ob ich meinen Zorn lenken kann? Was zum Geier meint er damit?' dachte sie wütend und als der Jünger sie fast erreicht hatte schoß ihr nur noch ein Gedanke durch den Kopf: 'Überleben! Sithspit! Stirb du Wurm!'

Und noch ehe sie ihre Hand ausstrecken konnte, um ihm den Dolch zu entreißen, spürte sie wie sich etwas in ihr löste. Verwundert sah sie zu, wie der Dolch dem Jünger aus der Hand gerissen wurde und wie er dann über den Boden schlitterte. Im selben Moment griff sich der nun verwirrt aussehende Jünger an die Kehle und begann zu husten und die Augen zu verdrehen, um schlußendlich zu Boden zu sacken, wie ein Haufen nasser Lumpen, die man unachtsam auf den Boden schmeißt.

Gerade als Sharra sich ungläubig über den leblos wirkenden Körper beugen wollte, spürte sie, wie sich eiskalte, knorrige Hände sich um ihren Hals legten um zu zu drücken. Sie hörte noch ein gezischtes:
" Stirb du Schlampe!" Und dann spürte sie nur noch lodernde, alles verschlingende Magma in sich. "NEIN!" gellte ihre eigene Stimme durch die dunklen Gänge und anschließend hörte man nur noch das röchelnde Entweichen von Luft aus einem zerquetschten Kehlkopf.

Als Sharra wieder klar denken und sehen konnte, fand sie sich auf dem Boden sitzend wieder. Rasch sprang sie auf, richtete ihre in Unordnung geratene Kleidung und drehte sich zu Charon um, der sie anscheinend ein wenig wohlwollender als zuvor ansah. Dann wendete sie ihren Kopf zurück zum Torbogen, wo sich immer noch die dritte Gestalt befand. Sofort fiel ihr ein Unterschied auf, den sie vorher nicht wahrgenommen hatte. Charon's Präsenz erinnerte an einen kontrolliert fließenden Lavafluß, in dessen Kern sich ein eiskalter, stahlharter Kern befand der sie an antike Schwertklingen erinnerte. Auch bei den Kreaturen, den Jüngern hatte sie zumindest die Hitze der Lava gespürt, doch bei der Person, die immer noch im Schatten des Torbogens stand spürte sie nichts dergleichen.
"Meister Charon, was soll nun mit ihm geschehen?" Mit einem Kopfnicken deutete sie in Richtung von Vadm. Kratas.

[Bastion, Sith-Komplex, vor dem Gewölbe der Prüfungen] mit Charon, 2 Jüngern und Vadm. Kratas

[OP]: Am Fluchen arbeite ich noch :braue [/OP ]
 
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-Bastion, irgendwo mit Sitherln-


Sie hasste es, so hilflos zu sein, eine Qual, die sie immer vermieden hatte aber in diesen Falle, ging es nicht anders. Musste sie erdulden, was man mit ihr machte und sie wünschte sich, sie würde endlich sterben. Genau in dem Moment, bekam sie wieder Luft aber bewegen, konnte sie sich immer noch nicht richtig. Das ihr der Twi'lek über die Wunde kniff, nahm sie nur mit einer verzerrten Miene zur Kenntnis. Sie hatte keine Kraft mehr, ihr tat alles weh, jeder Muskel, jeder Nerv. Nicht einmal auf das Gerede des Sith, konnte sie richtig antworten, ihr fehlte sogar ihr Galgenhumor. Doch so ganz, ohne ein Wort, wollte sie nicht untergehen aber bevor sie etwas von sich geben konnte, piepte ein Comm, nämlich ihres. Nur half ihr das nichts, sie kam nicht an ihr Comm.

"Töte mich endlich..."

Mehr kam nicht über ihre Lippen, sie war müde, sie hatte Schmerzen, auch ihre Lebenskraft ging langsam dem Ende nahe. Nicht einmal das drumherum konnte sie noch wahrnehmen.


-Bastion, irgendwo mit Sitherln-
 
- [Bastion System - Orbit um Bastion - ISD "Stalwart" - Gänge] - mit Alina u. Nurek

Sie machten sich auf den Weg vom Hangar zum Aufenthalsraum und Lance verschwand schon direkt wieder.
Nurek ging voran und grinste fröhlich durch gegend, er schien total aufgeregt und glücklich.
Er wandte sich zu Alina und sagte, auf Nureks benehmen hin


Wir sollten ihm ein Kuscheltier schenken, damit er nachts nicht so alleine ist.
Da wird einem richtig Warm ums Herz.


Er grinste und sie betraten den Aufenthalsraum und setzten sich an eine Tisch.
Ein Kellner Droide trat zu ihnen und sie bestellten was zu trinken. Sie unterhielten sich etwas und als ihre Getränke kammen, fragte er


Was haltet ihr von den neuen Jägern? Na Nurek brauche ich ja nicht mehr zu fragen du Sabberst ja immer noch. Nein jetzt im ernst was haltet ihr von den Jägern?
Also mein erster Eindruck ist nicht übel, sie scheinen in gutem Zustand zu sein und sehen klasse aus.


- [Bastion System - Orbit um Bastion - ISD "Stalwart" - Gänge] - mit Alina u. Nurek
 
[Bastion System - Orbit um Bastion - ISD "Stalwart" - Aufenthaltsraum - mit Alina, Jace]

Sie kamen im Aufenthaltsraum an und bestellten Getränke bei einem Kellnerdroiden.
Als die Getränke an den Tisch gebracht wurden fragte Jace:


Was haltet ihr von den neuen Jägern? Na Nurek brauche ich ja nicht mehr zu fragen du Sabberst ja immer noch. Nein jetzt im ernst was haltet ihr von den Jägern?
Also mein erster Eindruck ist nicht übel, sie scheinen in gutem Zustand zu sein und sehen klasse aus.


Nurek überhörte den scherzhaften Seitenhieb auf seine Aufgeregtheit und antwortete:


Ja, ich finde sie klasse! Sie sind einwandfrei und am liebsten würde ich sofort in einen Einsatz fliegen aber ohne die Erlaubniss von Tyress oder Pellaeon geht bestimmt nichts.
Glaub ihr wir dürfen den Jägern eine kleine persönliche Note verpassen?
Ich würde meinen gerne etwas verziehren!


Nurek trank einen Schluck des Getränks, dass ihnen der Droide gebracht hatte, und stellte erfreut fest, dass es, wenn auch nur unwesentlich, besser schmeckte als die Getränke aus der Kantine!

[Bastion System - Orbit um Bastion - ISD "Stalwart" - Aufenthaltsraum - mit Alina, Jace]
 
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[Kast ? Tempel ? große Halle] ? mit Marrac?khar

Da war also der Perversling. Sie deaktivierte die Klingen und deaktivierte die Droiden. Werde ich das jetzt schon tun? Wie ihr wünscht. Ich werde noch schnell etwas holen, dann können wir losfliegen, ich bin gleich am Shuttle. Sie wartete nicht auf irgendeine Bestätigung, sondern marschierte gleich los, steuerte das Quartier von Sheila an und nannte das Passwort. Vorsichtig öffnete sie die Tür und da saß sie den Blaster in der Hand.

Komm pack dein Zeug, ich schaffe dich hier weg. Stopf einfach alles hier rein. Sie ging zum Schrank nahm zwei Wäschesäcke und stopfte Unterwäsche und Oberbekleidung hinein. Ok, komm. Aber ? , die Kleine war wohl total überrumpelt aber folgte ihr. Azgeth wusch sich noch schnell das Gesicht dann stürmte sie in Richtung Shuttle. So Meister, es kann losgehen , brüllte sie nach vorne ins Cockpit wo er wohl schon bereit saß. Suche dir eine der hinteren Kabinen aus und mach?s dir bequem. Ich bin nachher wieder da.

Sie ging nach vorne und warf sich in den Co ? Piloten Sitz. Sie schaute ihm wieder hauptsächlich zu, obwohl sie theoretisch inzwischen wusste was welche Konsole machte. Sie hoben ab, und sprangen als es soweit war in den Hyperraum. Sie ging wieder nach hinten zu Sheila und gab ihr alles Geld was sie hatte. Und gab ihr ein paar Tipps wie sie an Geld kommen konnte und wie man am besten überlebte.

Wie immer dauerte es nicht besonders lange und sie landeten wieder. Sie gingen zur Rampe und stiegen alle aus. Azgeth reichte Sheila den zweiten Wäschesack und drückte sie einmal kräftig: Machs gut Kleine. Und denk dran der Anfang ist verdammt hart, aber bleib dran wenn du erst mal einen Job hast geht?s bergauf, bald wirst Du auch einen zweiten haben, wenn du dich gescheit anstellst.

Sie wartete noch bis diese, mit zugegebener maßen hängenden Schultern, aus dem Sichtbereich verschwunden war. Vielleicht würde sie die zweite Chance nutzen, Azgeth konnte ihr nicht helfen. Ok, wo geht es hin? , sie drehte sich zu Marrac?khar um.

[Bastion ? Sith - Tempel ? Hangar] ? mit Marrac?khar
 
[Bastion, Sith-Komplex, vor dem Gewölbe der Prüfungen]- Charon, Sharra, Vizeadmiral Kratas

Das schaurige Lachen Charons erfüllte den Gang bis zum Torbogen und schien einen beeindruckenden Effekt auf die Anwesenden zu haben, zumindest verzog sich das Gesicht des „geretteten“ Vizeadmirals schreckgeweitet, nachdem er Zeuge gewesen war, wie Sharra ihre von Charon gestellte Aufgabe mit beachtenswerter Bravour gemeistert hatte. Zufrieden grinsend Schritt der Wächter des Ordens auf die beiden zu.

“Gut. Sehr gut, junge Sharra... dein Zorn hat dich mächtig gemacht. Du hast gerade erst damit begonnen, dein Potential zu entdecken...“

Fast beiläufig richtete er eine kränklich bleiche Hand auf den sprachlosen Flottenoffizier, der sich daraufhin panisch keuchend an die Kehle griff. Schließlich sackte die uniformierte Gestalt lautlos zusammen, was ein kurzes Aufglühen in Charons Augen zur Folge hatte. Er spürte die jämmerliche Präsenz des Vizeadmirals weiterhin... doch es würde einige Zeit dauern, bis dieser Mann sein Bewusstsein zurückerlangen konnte. [OP]Wäre nett, wenn die Ryloth-Sith, sobald ihr Ritual beendet wurde, Nereus aufsammeln könnten. Danke.[/OP]

“Und dann wirst du lernen, es zielgerichtet einzusetzen, es zu stählen, zu einer Waffe zu formen, deren einziger Herrscher du selbst bist... Doch sei gewarnt: vielen mag dieser Pfad offen stehen, doch nur wenige gehen ihn auf dem Weg des Herrschers, sondern werden zu Sklaven, werden selbst zu der Klinge, die sie in den Flammen ihres Hasses schmieden wollten.“

Der Inquisitor wandte sich zum gehen, ohne einen weiteren Blick an den bewusstlosen Vizeadmiral zu verschwenden.

“Folge mir... lass diesen da liegen. Er ist es nicht wert, dass eine Adeptin der dunklen Seite sich seiner annimmt...“

Wieder verschwand Charon in den ihn willkommen heißenden Schatten des Ordens, dicht gefolgt von der neuen Schülerin der Sith. Sie hatte in einem ersten Test ihre Tauglichkeit bewiesen, doch obschon dieser bereits exzellent verlaufen war, bedurfte es weiterer Prüfungen ihrer Widerstandskraft. Auch wenn er begann, die Fähigkeiten dieser Frau zu schätzen, so würde der Wächter wie üblich keine Gnade walten lassen, die nur einen ersten Auswuchs der Jedi-Schwäche bedeutete.
Schließlich erreichten sie einen absolut nackten Raum, schattenreich und schmucklos. Charon trat in die Mitte, drehte sich dann zu Sharra um. Ein unheilvolles Grinsen lag auf seinen durch die Kapuze verborgenen Zügen.


“Du vermagst die dunkle Seite zu berühren – doch kannst du ihr auch widerstehen?“

Urplötzlich erwachten bläulich züngelnde Blitze aus seinen Fingerspitzen und warfen sich einer Lawine der dunklen Seite gleich der jungen Frau entgegen, kollidierten mit ihr, umgaben sie, erschütterten sie. Lediglich das markerschütternde Gelächter des Inquisitors übertönte das Krachen und Knistern der unnatürlichen Entladungen, als er sie langsam in die Knie zwang...

[Bastion, Sith-Komplex, Raum]- Charon, Sharra
 
[Bastion, Center, Sith-Komplex, Hangar]- Lt. Venka

Lieutenant Marv Venka, seines Zeichens Offizier der imperialen Armee und im persönlichen Stab des ehrwürdigen Generals Horzel, fühlte sich definitiv nicht wohl in seiner Haut. Genauer gesagt, jeder Ort in der Galaxis, inklusive der Basis eines sadistischen Hutt-Gangsterlords, wäre ihm lieber als der, den sein General ihm befohlen hatte aufzusuchen. Alles nur, um einen Sith zu finden. Nicht irgendeinen, natürlich. Einen, der tatsächlich neben seinen Tätigkeiten für den Imperator die Zeit gefunden hatte, eine Funktion innerhalb der Armee wahrzunehmen. Horzel wahr begeistert gewesen. Dann hatte sich herausgestellt, dass dieser Offizier ein Noghri war, noch dazu einer, der einen üblen Unfall gehabt haben musste. Horzel verabscheute Nichtmenschen – abhängig vom Grad ihres äußeren Unterschieds zu menschlichen Lebewesen.
Venka schluckte, als er auf das Shuttle dieses Marrac’khar zuging. Immerhin musste er ihn lediglich abholen und ins komfortable Büro des Generals „eskortieren“.


“Ähm... Ma.. Major Marrac’khar?“

Hastig salutierte der Lieutenant.

“Lieutenant Venka, Sir. Ich soll Sie zu General Horxel begleiten, be…“ Die halbmetallische Grimasse des Noghri ließ Venka stocken. “Bezüglich ihres Einsatzes auf... Yag’Dhul. Sir.“

[Bastion, Center, Sith-Komplex, Hangar]- Marrac, Azgeth, Lt. Venka
 
[Shuttle des Imperators]Gand und Sithrest

Während das Shuttle sich dem Planeten entgegensenkte, war Gand immer noch in seinen Träumen gefangen.

Gand wusste, dass er der Dunkelheit nicht standhalten konnte. Aber er konnte den Imperator nicht enttäuschen... Er durfte nicht...


Gand dient dem Imperium!

Nur höhnisches Gelächter antwortete ihm, die Dunkelheit verschlang ihn weiter.

...dient dem Imperium...

...dem Imperium...

...Imp...

Der Sturm trug immer mehr von seinem Widerstand hinfort. Aber er durfte nicht nachgeben, wie sollte er sonst treu bleiben? Er würde zu gedankenlosen Gefahr werden, und musste aus dem Kollektiv entfernt werden.

Doch... Im letzten Moment hatte er die Intuition: Wenn er nicht widerstehen konnte, vielleicht konnte er es kontrollieren, bremsen, eindämmen?

Anstatt sich der Flut entgegenzustellen, gab er sich ihr hin, ließ sie ein.

Sein Geist wurde von der dunklen Flut mitgerissen. Hass, Zorn, Zerstörungswut drangen in ihn ein. Gier durchzuckte ihn.
Doch etwas in Gand blieb er selbst. Während sich ganze Teile von ihm entsetzlich verformten oder auflösten, hielt seine Hingabe an den Imperator stand. Egal was geschah, er durfte das Imperium nicht enttäuschen!

Schließlich wurde ihm bewusst, wie er sich veränderte, sich Gelüste und Gedanken, und eine ungeahnte Kraft bildeten. Nur noch einmal glaubte er die Stimme zu hören...


Du hast mich beeindruckt, Sith, aber denkst du, mir ewig widerstehen zu können?

Er wusste, er konnte es. Egal in welche tiefen seine Seele abgleiten würde, solange er dem Imperium treu blieb, war alles... gut? Vielleicht nicht, aber zumindest akzeptabel.
Und Gelüste... Ließen sich unter Kontrolle halten, oder sogar zum Vorteil nutzen.

Eine weitere Einsicht kam. Er dachte selbstständiger, nicht mehr in starren Bahnen, als wären die Ketten seiner Spezies entgültig gebrochen.

Er war nicht mehr nur Gand. er war nicht einmal mehr ein Gand, er war...
Der, der einmal Gand gewesen war erwachte.


...ich.
Ich, ich ich.
Ich ich ich ich ich.
Ich bin ein Sith!

Er konnte es garnicht oft genug hören. Die beschränkten Vorstellungen seiner Spezies waren von ihm abgefallen, endlich war er weit mehr geworden.

Nicht-mehr-Gand blickte an sich hinunter. Sein Panzer war nachtschwarz geworden. Kleine Stacheln waren aus dem Panzer gesproßen.
Und seine Factettenaugen, die sich gegenseitig sahen, waren rot. Reines rot.

Freude, Extase, Begeisterung wischten alles beiseite. Er hatte so viel dazu gewonnen, wen kümmerten die dunklen Seiten?

Macht. Die Macht. Er, ein Sith.

Schnell suchte er seine Meisterin.


Lady, es ist Zeit, dass ICH zum vollwertigen Sith ernannt werde.
Ich habe Jediblut vergossen, gedient, gelernt, und, ICH habe die Fesseln meiner Herkunft durchtrennt.
Ich weiß das ich würdig bin, und ich habe mir einen Namen verdient!

[Shuttle des Imperators]Sithreste
 
[Bastion, Center, Sith-Komplex, Hangar]- Marrac, Azgeth, Lt. Venka

Die Fahrt verlief ereignislos. Allerdings mußte Marrac bemerken dass seine Schülerin das kleine Mädchen nicht vergessen hatte, das ihm so gute Dienste erwiesen hatte. Was hatte sie mit dem Mädchen vor, dass sie sie mitnahm? Seltsamerweise bugsierte sie Sheila gleich im hinteren Trakt. Hatte sie etwas mitbekommen? Sie hatte sich doch nicht etwa... Zugang zu den Aufzeichungen verschafft? Das würde sie nicht wagen in seinem Tempel zu hausen als wäre es ihr eigener oder etwa doch? Marrac mußte einen Anflug von Zorn zurückhalten. Er kämpfte ihn nieder und bewahrte die Kontrolle. Es galt zunächst das Shuttle in den Hangar zu bringen. Als dies geschehen war, Marrac legte seine imperiale Offiziersuniform an, schließlich befand er sich hier auf dem Regierungssitz des Imperiums, als Az die Kleine in die Freiheit entließ. Marrac verfolgte dies aus dem Hintergrund nachdem er zuvor das Rauschen aus seinem mechanischen Ohr herausgeregelt hatte. Verdammt, jetzt mußte er sich eine neue Gespielin suchen... Zum Teufel, es gab genug potentiele Opfer auf der ganzen Galaxis, er konnte sich jederzeit bedienen wo immer er auch wollte. Er streifte seine Sith Robe über und betrat die Laderampe, als erst Az und dann ein Lt. namens Venka an ihn herantrat. Er musterte ihn, nachdem er zurück salutiert hatte. Ein gewöhnlicher Mensch wie viele hier auf Bastion. Er stank geradezu vor Angst. Nun gu, Zeit jemandem zuzusehen wie er sich sein Gehöft naß machte. Er griff in der Macht nach seinem eigenen Bewußtsein aus, und machte es noch furchterregener als es ohnehin schon auf Fremde wirken mußte. Der Lt. stotterte eh schon. Marrac trug die Robe offen, jeder sah die Uniform, die Kapuze lag hinten auf seinem Rücken. Er wandte sich zuerst an seine Schülerin...

Du gehst in den Orden und schaust dich nach einem geeigneten Kandidaten um, ich werde Lt. Venka folgen und mich zu dem General führen lassen, ich werde dich danach im Orden aufsuchen. Hör auf die Macht, sie hat immer die richtigen Einfälle.

Dem Lt. zugewandt...

Nun Lt. Venka, gehen Sie voraus, ich folge ihnen...

Er dachte einen Moment lang daran, wie er damals Phollow vor einem Attentat bewahrt hatte. Wurde er langsam auch ein potentielles Ziel für Verräter in den eigenen Reihen? Er hatte Cant klar gemacht was er von Männern wie ihm hielt, nahm das dieser vielleicht nun zum Anlaß ihn ihn ein Attentat zu locken? Durch den weiten Stoff der pechschwarzen Robe fiel nicht auf wie eine Hand zu einem Kro'them wanderte. "Wag es nur Venka, trau dich, ich warte nur darauf..." Mit der Macht verstärkte er seine Sinne aber seltsamerweise spürte er keine Gefahr. Was war hier los? Spielte ihm nun die Macht auch noch einen Streich? Ließ sie ihn in höchster Not im Unklaren? War etwa jetzt die Stunde gekommen? Er hatte sich nicht mal richtig von seiner Schülerin verabredet. Mittlerweile hatten sie einen Komplex betreten, der der imperialen Armee als offizielles Gebäude zur Verfügung stand. Schmale Gänge, wenn sie ihn hier von vorne und von hinten erwicschten war es um ihn geschehen...

[Bastion, Center, Armee- Komplex]- Marrac, Lt. Venka
 
[Bastion, Center, Sith - Komplex, Hangar]- Marrac?khar, Azgeth, Lt. Venka

Viel Glück Meister , verabschiedete sie sich von ihm. Dem Offizier schenkte sie einen kurzen Blick. Armer Kerl, Meldungen an Sith machen, war bestimmt so eine Art Strafdienst die jemand machen musste der den kürzesten Strohhalm zog. Bei der Vorstellung musste sie schmunzeln, sie nickte beiden zu und schon war sie zwischen den Gängen verschwunden. Einen neuen Schüler oder eine Schülerin sollte sie suchen. Wohl doch eher etwas weibliches, was wenn sie bloß wieder einen sexistischen Wurm fand, der nachher noch körperlich etwas von ihr wollte. Darauf konnte sie verzichten.

Sie schlenderte durch die Gänge und schaute in die Trainingsräume um sich mal einen Überblick zu verschaffen. Nein, nein und noch mal nein. Irgendwie hatte keiner von dem vereinzelt trainierenden das was sie suchte. Zwei Präsenzen konnte sie ausmachen, die ihr relativ vertraut schienen. Revan und Wilson die Adepten. Ah nein, diese waren ja bestimmt auch schon befördert worden. ( :p ) Sie ließ die beiden wo sie waren und suchte weiter.

Doch sie merkte dass sie so nicht weiterkommen würde, es zu wollen würde nichts bringen. Am besten sie ging erstmal zu ihrem Quartier um sich kurz auszuruhen, die Sache mit Sheila hatte sie emotional doch ein bisschen mitgenommen, und sie war sich auch sicher das sie nicht mehr unbedingt mit ihrem ehemaligen Meister mit nach Kast zurückkehren würde.


Wenn sie erst einmal einen Schüler hatte würden sie auf Bastion sein, sicherlich würde sie ab und zu einen Abstecher nach Kast machen, aber die Ausbildung selbst würde nicht dort ablaufen. So erreichte sie nun ihr Quartier. Dieses hatte sie ja noch nicht mal richtig eingewohnt, aber dies würde sich nun ändern.

Gerade wollte sie die Tür öffnen als ihr eine Präsenz dahinter auffiel. Jemand in ihrem Zimmer? Das konnte doch wohl nicht sein! Sie riss die Tür auf und sah einen Mann der recht kühl wirkte. Was hatte der in ihrem Zimmer zu suchen? Mit emotionsloser Miene fixierte sie ihn und meinte barsch:


Ich nehme an sie haben sich im Zimmer geirrt und wollten gerade gehen, das ist nämlich meins. Sie war auf seine Reaktion gespannt. An seinem Auftreten konnte sie erkennen dass er zumindest für würdig befunden worden sein musste. Stark genug war seine Aura jedenfalls.

[Bastion, Center, Sith - Komplex, Quartier]- mit Slayer
 
[Bastion, Center, Militärkomplex]- Marrac, Lt. Venka

Sofort nahm Lieutenant Venka bereitwillig die Führung. Schnell merkte er jedoch, dass es mitnichten eine Verbesserung darstellte, den Blick des Noghri sowie seine unheilvolle Gestalt im Rücken zu wissen, weswegen der gehetzte Offizier seine Schritte auf ein Höchstmaß beschleunigte, was indes wahrscheinlich wiederum Marrac’khars Aufmerksamkeit wecken würde. Venka spürte, wie ihm der Schweiß den Rücken herunterlief. Ein Teufelskreis. Glücklicherweise war der Weg kurz.
Die vor Horzels Büro stationierten Sturmtruppler führten eine zackige Ehrenbezeichnung aus, keinerlei Anzeichen verratend, dass der Noghri in Venkas Schlepptau sie auf irgendeine Weise beeindruckte. Wahrscheinlich machten diese Helme mit der Zeit blind...
In seiner Hektik vergaß Venka, anzuklopfen und platzte vollkommen unangekündigt in das raumgreifende Büro des Generals, ausgelegt mit teuerstem Brokatteppich und geschmückt durch die Wimpel zahlreicher Einheiten, die der General in seiner beträchtlichen Amtszeit als Mitglied der Generalität bereits befehligt hatte.
Horzel selbst, der im Moment der Ankunft Venkas einen Bericht zu lesen schien, war das perfekte Sinnbild des diensteifrigen Offiziers. Scharf gebügelte Uniform, militärisch geschnittene, eisengraue Haare und ein ebenso gefärbter Schnauzbart, der wiederum den einzigen Widerspruch zur perfekten imperialen Offiziersetikette darstellte. Doch Horzel, so schien es, konnte sich eine solche Extravaganz nach all den Jahren erlauben. Die scharfen Augen des Generals fassten sofort Venka, und dann – wesentlich länger – Marrac’khar ins auf.


„Venka, verdammt...“, bellte er im besten Kasernenhofton. „Sie sollten mir Major Marrac’khar bringen, keinen Versuchsnichtmenschen der Prothetiklabore...“

Venka räusperte sich vorsichtig.

“Sir, das ist Major Lord Marrac’khar.“

Eine Weile schien der General sprachlos.

„Tatsächlich...“

“Tatsächlich, Sir.“

„Wer hat Sie denn gefragt, Venka? Verdammt noch mal, gehen Sie dem Major aus dem Weg... Marrac’khar, setzen!“

Während Venka rot anlaufend aus dem Weg trat, wedelte Horzel mit seiner Hand in Richtung eines vor seinem ausladenden Schreibtisch aufgestellten Formsessels – der natürlich auf Menschenproportionen zugeschnitten war. Seltsamerweise zeigte der General keine Gefühlsregungen bezüglich des Majors, die sich mit Venkas Furcht vergleichen ließen. Der Lieutenant beschloss, abzuwarten.

[Bastion, Center, Militärkomplex, Horzels Büro]- Marrac, General Horzel, Lt. Venka
 
[Bastion, Sith-Komplex, Raum]- Sharra, Charon

"... doch kannst du ihr auch wiederstehen?" war das letzte was Sharra von Charon hörte. Noch ehe sie irgendwie im Stande war auf seine Worte zu reagieren oder sich zu fragen, was sie wohl bedeuten sollten, umgaben sie eisige blaue Flammen und Schmerz durchzuckte jede Faser, jede Nervenzelle ihres Körpers. Ihre ganzes Sein schien nur noch aus Schmerz, aus Agonie zu bestehen. Keuchend ging sie in die Knie, sank zu Boden, unfähig auch nur einen einzigen, winzigen klaren Gedanken zu fassen. Nur noch der Schmerz zählte. Die Zeit schien auf einmal still zustehen, alles schien in Zeitlupe abzulaufen. Sharra hörte ihr Blut in den Ohren rauschen, hörte ihre eigenen verzerrten, gellenden Schemerzensschreie, fühlte den harten, unebenen Boden unter sich.

Gerade als sie aufgeben wollte, meldete sich eine kleine Stimme in ihrem Bewußtsein, ihr Überlebensinstinkt war erwacht und übernahm nun die Kontrolle über ihren Körper. Zuerst versuchte sie sich vor den Blitzen in Sicherheit zu rollen, aber Charon schien immer schon im vorhinein zu wissen, wohin er sich wenden mußte, um sie wieder und wieder mit einer vollen 'Breitseite' zu erwischen. Verzweiflung, Angst übermannten sie und sie blieb liegen, darauf hoffend, dass die Schmerzen irgendwann aufhören würden. Sie biss sich auf die Zunge, auf die Lippen, nur um sich davon abzuhalten immer wieder erneut loszuschreien. Wenn sie schon sterben sollte, dann mit einem letzten Rest Würde. Irgendwie schaffte Sharra es ihre Beine unter ihren geschundenen Körper zu ziehen und sich zu einer Kugel zusammenzurollen. Der Schmerz schien dadurch erträglicher zu werden, aber sie brauchte immer noch all ihre Konzentration, um nicht zu schreien.

Langsam schien sich ihr Körper an die Tortur zu gewöhnen, denn es schien ihr, als meldete sich ihr Verstand zurück, langsam, unendlich langsam formten sich vernünftige Gedanken in ihrem Geist. Sie erinnerte sich an einige Trainingseinheiten unter ihrer früheren Chefin, auch dort ging es oftmals darum Schmerz zu ertragen, sich über den Schmerz zu erheben, um so dem Gegner gegenüber einen Vorteil zu erringen. Es gab damals eine Übung mit Schockstäben, die man nur meistern konnte, wenn man sich den Wellen des Schmerzes hingab, auf ihnen ritt, statt sie abwehren zu wollen. Wenn sie es doch nur schaffen könnte ihren Atem zu beruhigen, wenn sie es schaffen könnte sich dem Schmerz hinzugeben!

Mit letzter Kraft schaffte es Sharra ihren Muskeln bewußt zu befehlen sich zu lockern und ihrer Atmung zu gebieten ruhig und 'entspannt' zu fließen. Und siehe da! Auf einmal wurden die Schmerzen leichter, ihre Intensität schien abzunehmen! Mit jedem Atemzug gewann Sharra mehr ihre Selbstbeherrschung zurück, bis sie endlich in der Lage war, den Kopf zu heben. Da stand er, seine knochigen Hände in ihre Richtung erhoben, hämisch grinsend, sie hätte sogar schwören können, dass sie ihn lachen hörte, voller Freude daran, ihre Qualen zu sehen. Doch diese Freude würde sie ihm nicht mehr allzu lange gönnen!

Wieder spürte sie die heiße Magma ihrer Wut in sich auflodern, fühlte wie die Hitze sie wohltuend durchströmte, ihre Muskeln weiter lockerte und ihre Sinne schärfte, dabei aber die Schmerzen weiter reduzierte. Sie schaffte es ihren Oberkörper aufzurichten, und obwohl es ihr schien, als dass sie sich durch zähen Sirup kämpfte, gelang es ihr dennoch in quälender Langsamkeit sich auf ihre Beine zu stellen und sich so aufrecht, mit erhobenem Haupt seinen blauen Energieflammen zu stellen. Über eventuelle Schäden ihres Körpers könnte sie sich ja später Gedanken machen, und falls sie doch hier und jetzt sterben sollte, dann eben mit erhobenem Haupt!


[Bastion, Sith-Komplex, Raum]- Sharra, Charon
 
[Bastion, Center, Militärkomplex, Horzels Büro]- Marrac, General Horzel]

Versuchskaninchen? Hatt er das richtig gehört? Er war doch kein Tier! Die eben noch interessierte Hochachtung nachdem Marrac hatte den Blick durch den Raum schweifen lassen und die Wimpel bewundert hatte, war gänzlich verschwunden. Auch das sehr ordentliche Erscheinungsbild des Generals verblasste angesichts seiner eloquenten und rassistischen Art... Wo war er hier gelandet? In der allgemeinen Anstalt für die Denunzierung Anersartiger? Wie es scheinte war dem so... DEr rüde Umgangston gefiel Marrac überhaupt nicht. Wußte der General den nicht dass Marrac auch ein Sith war? Nun er sollte es zumindest anhand der Robe ableiten können. Aber wußte nich jeder dass er der Schüler des Imperators war? So etwas sprach sich doch herum oder etwa nicht?

Der General schien auf die ersten Worte des Halbcyborg zu warten...


Nun General, Sie wollten mich bezüglich meines Einsatzes auf Yag'Dhul sprechen? Gibt es noch Dinge die ausstehen oder einer genaueren Klärung bedüfren?

Ein Sith hatte sich unter Kontrolle. Er griff nach der Aura des Generals... einen Eifer spürte erin ihm, wie es nur selten bei solch hoch dekorierten Offizieren der Fall war... und er schien gereizt, der Druck unter seinem Kopf schien den Kopf dazu bewegen zu wollen, zu zerplatzen... Eine Frage der Zeit... War der Zorn gegen ihn gerichtet? Das würde sich zeigen... Er schärfte seinen Sinne... Nur für den Fall dass der General die Kontrolle verlor...

[Bastion, Center, Militärkomplex, Horzels Büro]- Marrac, General Horzel]
 
[Bastion, Center, Militärkomplex, Horzels Büro]- Marrac, General Horzel, Lt. Venka

Bevor der General auch nur daran dachte, dem Noghri zu antworten, schoss er bereits wieder einen ungeduldigen Blick auf den armen Venka ab.

“Was stehen Sie da so rum, Venka? Alderaanische Spätlese, aber zügig...“

Seufzend trat der derart gescholtene Offizier an die kleine Bar des Büros, akquirierte von dort eine mit rubinrotem Wein gefüllte Karaffe und goss sogleich aus zwei elegant geschliffenen Gläsern ein, welche auf subtile Weise den Wohlstand des Generals symbolisierten. Horzel musterte Marrac’khar indes, scheinbar mit widersprüchlichen Gefühlen.

„Selbst verständlich ist es eine Ehre für die Imperiale Armee, dass der Schüler persönlich ihre Soldaten in den Kampf führt...“, begann der General abgehackt, fast so, als müsste er sich nun, da er Marrac’khar gesehen hatte, zu diesen Worten zwingen.

„Leider hat der Bericht über die Schlacht von Yag’Dhul uns erst spät erreicht. Sie wissen ja, die Operation stand unter Flottenhoheit, und wie Vizeadmiral Kratas zu den Sith steht, dürfte Ihnen geläufig sein.“

Der Blick des Generals fiel auf das unberührte Glas des Noghri.

„Trinken Sie, Major, oder hindern ihre anatomischen Deformierungen Sie daran?“

Wie zur Betonung dieser Aufforderung goss Horzel sein eigenes Glas in einem tiefen Zug herunter und seufzte zufrieden.

„Guter Tropfen, Major, wenn man zivilisiert genug ist, das zu erkennen – aber das sollte bei einem stolzen Offizier der Armee keine Frage sein, oder?“

Horzels Mundwinkel zuckte leicht. Venka konnte sich vorstellen, dass der General trotz allem seine Zweifel hatte, was Marrac’khar betraf. Wusste der General nicht, dass es töricht war, einen Sith zu reizen? Oder baute er auf seinen beträchtlichen Rang und Einfluss?

„Und jetzt berichten Sie mir, als vorgesetztem Offizier, was auf Yag’Dhul schief gelaufen ist. Warum die Jedi trotz der in ihrem Bericht erhobenen Behauptungen fliehen konnten. Und warum Sie...“

Er warf einen Blick auf den vor ihm liegenden Datenblock.

„...zum Planeten Kast aufgebrochen sind, als die Schlacht laut Flottenquellen längst nicht entschieden war. Ich will ein paar Argumente in der Hand haben, wenn Kratas mich deswegen herunterputzt – und das wird er, Major, das wird er. Also?“

[Bastion, Center, Militärkomplex, Horzels Büro]- Marrac, General Horzel, Lt. Venka
 
[Bastion, Center, Militärkomplex, Horzels Büro]- Marrac, General Horzel, Lt. Venka

Alderaanische Spätlese? Alkohol? Wein? Träumte er? Ein Offizier, nein, ein hochdekorierter General der es sich herausnahm Alkohol zu sich nehmen, und das während seiner regulären Dienstzeit. Nicht zu fassen, bei all diesen kleinen störenden, wenn auch vergleichbar zu vernachlässigenden Umständen war es umso erstaunlicher, dass das Imperium sich auf breiter Front mobiliserte und in einer guten Phase der Republik Planeten um Planteten entwendete. Gerne hätte Marrac zu einem passenden Moment den Mund geöffnet um höflich abzulehnen, aber jedes Mal wenn er Benka reichtzeitig davon abhalten wollte, ihm ein Glas einzuschenken, fiel ihm der General Horzel ins Wort. Dann stand das Glas vor ihm, der General hatte sienes schon geleert. Er erinnerte sich erneut daran dass sich ein Sith unter Kontrolle hatte.

Ich bin verhindert den Geschmack dieses Tropfens wahrzunehemen, meine Speiseröhre ist nicht mehr existent, und mich dünkt den Wein in den Magentrakt zu injezieren kommt dem Genuß des Weins nicht entgegen. Es gehört sich nicht für Versuchskaninchen... Alkohol zu trinken.

Er schob das Glas mit der MAcht ein wenig von sich weg, etwas weiter in die Richtung des Generals. Zivilisiert war er wohl bei weitem mehr als der General selbst, denn er mußte sich zu keinem Pauschalrassismus hinreißen lassen. Er akzeptierte alle in den Reihen der Imperialen, egal welches Geschlecht oder welche Rasse, solange sie bedingungslos dem Imperium dienten. Er war im Prinzip der Phänotyp eines echten Imperialen und nicht der Generl, der mit seiner rassistisch bedingten Kurzsichtigkeit eines Tages unter Marrac stehen würde.

Die Behauptungen des Generals und die darauf hin geforderte Erklärung sollte nicht lange auf sich warten lassen.


Nun, die Jedi waren in Begriff zu fliehen. Wir stellten sie, leider abseits des Schlachtfeldes. MEine Mitstreiter genügten den Anforderungen dieser Mission nicht und verloren. Ich schaffte es den Jedi- Advisor Tomm hinzuhalten, bis Janem Menari eintraf und sich seiner annahm. Ich war erschöpft vom Kampf, ich hätte die Jedi nicht aufhalten können. Die Schlacht war im Gange, das stimmt, dennoch verlief sie zu unseren Gunsten, die fünfte Division landete im Rücken des Feindes, wir hatten sie in der Zange, der Feind war demoralisiert vom Verlust der Lazarette und durch unsere Kämpfe in den Reihen derer die wir bekämpften. Ein Sieg war unvermeidlich, und nur deswegen habich das Geschehen verlassen. Es war eindeutig dass wir siegen würden. Und bitte General, oblassen sie es meiner Auffassungsgabe zu urteilen ob die Schlacht entschieden war und nicht den Flottenoffizieren die im Orbit mit ihren Schiffen Schlachten im Vakuum ausfechten müssen. Die Statiskien sprechen für meine Behauptung. Sie untermauern dass was ohnehin Fakt ist.

Kratas. Ja er kannte ihn. Damals war er ihm auf dem Todesstern begegnet. Ein eingebildeter Mann, ohne Rückgrat, wenn Janem nicht dazu gekommen wäre, hätte er diesen Mann in seinem Eifer und in seiner Mordgier getötet. Und dieser Mann war nun Vizeadmiral? Eine steile Karriere. Die Einstellung zu Sith? Oh ja die hatte er damals zu hören bekommen. Intolerant und höchst unüberlegt, aber auch bei dem General glaubte er solche Eigenschaften ausmachen zu können. Die nächsten Minuten würden zeigen wem er bessere Eigenschaften zurechnen würde...

[Bastion, Center, Militärkomplex, Horzels Büro]- Marrac, General Horzel, Lt. Venka
 
[Bastion, Center, Sith - Komplex, Quartier] - mit Azgeth

Eine weibliche Sith betrat den abgedunkelten Raum. Nur durch die geöffnete Türe drang ein schmales Licht, welches die Schatten noch größer und unheimlicher werden ließ. Es war ihr Quartier, so war es aus ihren Worten zu entnehmen.
Slayer erhob seinen Rumpf vom Bett und baute ihn in voller Montur auf. Begleitet von zermürbender Stille trat er aus dem schwarzen Dunkel heraus. Der kraftlose Schein setzte sein gefühlsloses Gesicht in ein diabolisches Licht. Zentimeter blieb er vor der Frau stehen. Er konnte ihren Atem auf seiner Haut spüren. Scharf tasteten seine Augen nach der Sith. Einem donnernden Gewitter gleich umfasste Slayers Stimme die Menschenfrau.


Aus Irrtümer entstehen leicht Kriege.

Seine Hand fasste nach dem Hals der Sith. Er konnte an seinen Fingerkuppen das Herz durch ihre Adern ertasten. Die Halsschlagader sprühte nur so so von dem dunklen Saft des Lebens, das zum Verenden so gerne vergossen wurde. Furchtlos stand er so vor der deutlich mächtigeren Azgeth und klemmte wie schon so tausende andere Male die Ader zu, so dass alle Wahl von der Sith genommen wurde.

Und nun bestraft mich, denn törichter Vorsatz war das Motiv meines Hierseins.

Slayer verzog nicht den Ansatz einer Miene bei jenen Worten. Es war eine Frage des Stils ob man sich vor Verantwortung drückte oder nicht. Auch wenn sein Gehirn nur reine Logik und kein Gefühl kannte, waren Stil und Ehre immer wichtig gewesen. Und wenn es nur für die eigene Reputation nützte.
Slayers Stimme war kontrolliert, genauso wie seine gesamte Ausstrahlung und Handlung. Das dunkle Licht erhellte die Iris seiner Augen und trübte seine Pupille. Ein Toter wäre nicht kälter erschienen.


[Bastion, Center, Sith - Komplex, Quartier] - mit Azgeth

[op]sorry für so einen kurzen Post, muss bald wieder weg ;) [/op]
 
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