Carida

OP: Ich mach mal weiter wärend die jungen Herren und die falschen Damen noch im Sim stecken.........

- Akademie - vor dem Sim-Raum 2 - Cassie -​

--------------Komnachricht an Cassandra Bennett---------------------

Halten Sie sich bitte bereit für eine kurze Besprechung und entfernen Sie sich nicht zu weit von der Anlage.
Gez. Janson Sez, Colonel

--------------Komnachricht an Cassandra Bennett---------------------

Na klasse??? der Colonel (Sez) hatte sich dieses Desaster auch noch angeschaut! Warum war das Leben momentan eigentlich so fies zu ihr? In ihrem innersten hatte sie gehofft dieses Simulator Desaster als kleine verpatzte Sache ab zu haken und nun kündigte dieser Mann eine Besprechung an! Mit Schrecken registrierte die junge Corellianerin das der Colonel nicht nur ihre miese Leistung (bis auf den Abschuss des Wolves (Bowser), das sollte ihr ein anderer Kadett erstmal nach machen) mit angesehen hatte er musste auch ihren Helmwurf mitbekommen haben. Na toll das würde eine saftige Ansage vor den anderen geben!(aahhh Thiuro würde sich ins Fäustchen lachen!) Nein! Dem musste entgegen gewirkt werden! Sie wollte schon vorher mit dem Colonel sprechen und sich ihm erklären. Ihretwegen konnte er sie auch gern im voraus anschnauzen ???.hach oder auch nicht??? sie kannte den Colonel nicht und konnte ihn absolut nicht einschätzen. Bates hätte sie vermutlich schon am Ohr durch die Akademie in sein Büro gezogen??? Nein die Bauchschmerzen die sich langsam nach dieser Nachricht des Wolve Leaders aufbauten mussten direkt wieder weg.


-----------------------Komnachricht an Colonel Janson Sez -------------------------

Sir? Darf ich gleich mit ihnen sprechen? Ich möchte mich dringend mit Ihnen unterhalten. Ich möchte ohne ?Zeugen? zum Geschehen Stellung nehmen. Ich währe für die Gelegenheit sehr dankbar.

Hochachtungsvoll
C. Bennett.

---------------------Komnachticht/Ende------------------------------------

Nervös fingerte das Mädchen eine Zigarette aus einer Tasche ihrer Piloten Kombi und zündete sich diese ( in diesem Nichtraucher Gebäude ) an. Mit feste klopfendem Herzen wartete sie auf eine Antwort des Mannes der mit ein wenig Glück in gar nicht so weiter Ferne ihr Vorgesetzter sein würde.


- Akademie - vor dem Sim-Raum 2 - Cassie -​
 
[Carida - Imperiale Akademie - Kantine] mit Mile, Foster und anderen

"So verbringst du also deine Zeit hier? Interessant..."

Grinsend setzte sie sich auf einen der Stühle und lud ihr Gepäck auf dem Tisch ab, genau dort, wo der Pilot, mit dem Mile sich momentan unterhielt, es auf keinen Fall übersehen konnte. Als erstes fand der schwarze Helm seinen neuen Platz und es bereitete ihr aus irgendeinem Grund eine ungemeine Freude, ihn so zu drehen, dass der schwarze Visor unablässig zu dem Piloten hinaufzustarren schien.

Mile würde ihr zwar wieder vorwerfen, dass sie völlig verrückt sei und maßlos übertreiben würde, aber das hier war zu köstlich, um den armen Piloten einfach in Frieden zu lassen. Wie sein Blick immer wieder zum Helm hinüberzuckte... herrlich. Neben dem Helm legte sie den Stoffbeutel, den sie mit sich trug. Schade, dass darin nur Magazine und Energiezellen waren. Ein paar Thermaldetonatoren wären gewiss perfekt dafür gewesen, den Piloten noch rappeliger zu machen.

Zuletzt platzierte sie das komplett schwarz lackierte, die Zeit bei den Storm Commandos hatte sie Faible für diese Farbe entwickeln lassen, Verpinen-Gewehr auf dem Tisch. Unglücklicherweise saßen Mile und der Pilot zu nah beieinander, sodass sie die Mündung nicht auf das Gesicht des Piloten richten konnte. Allerdings wäre das vielleicht auch ein wenig zu viel des Guten gewesen. So wie das Opfer ihres kleinen Spielchens momentan aussah, war dies mehr oder weniger die optimale Dosierung: Ziemlich nervös aber noch nicht panisch.


"Und was hast du jetzt mit dem hier vor? Sieht mir nicht unbedingt nach einem Gesprächspartner aus, der interessante Geschichten erzählt..."

[Carida - Imperiale Akademie - Kantine] mit Mile, Foster und anderen
 
Carida, medizinischer Trakt, Untersuchungsraum ? Nereus, Lidia

Lidia schwieg, hörte zu und glaubte zunächst, vollkommen versagt zu haben. Ihre Miene wurde fast eisig, ihre Gesichtszüge wirkten versteinert und Worte wie: ?ich bin mit der Geschichte des Imperiums bereits vertraut? lagen ihr auf den Lippen, bevor sie verstand, um was es ihm eigentlich ging. Er erzählte ihr die Geschichte des AFC ? die sie so natürlich nicht kannte, erzählte von den Vorgängen in den obersten Rängen im Imperium und dann ging ihr auf, dass er im Grunde die Geschichte seiner selbst erzählte.
Spät erst, fast schon zu spät, bemerkte sie, dass er sie bereits eingeweiht hatte und ihr sein Innerstes offenbarte. Sie war zu einer Person geworden, der er vertraute ? obwohl er das Vorhandensein einer solchen negierte. Und sie war sich danach überhaupt nicht mehr sicher, ob sie das noch länger sein wollte und konnte. Ihre Stimmung schlug um in stumme Betroffenheit.


Vor ihr saß ein Mann, der längst vergessen hatte, wer er eigentlich war. Der sich definierte über den Rang, den er besaß und die Funktion, die ihm zuteil geworden war und über seine Aufgabe, der er sich fast nicht mehr gewachsen sah. Die Niederlagen des Imperiums würden die seinen sein und deren Folgen würde er tragen (und hatte das bereits auch schon getan). Es gab nichts außerhalb dieses Spektrums ? keine Freuden des Lebens, denen er sich widmete, keine Freunde, denen er sich anvertraute. Kratas war einsam, die Verantwortung den Unschuldigen des Imperiums gegenüber lastete schwer auf seinen Schultern und er hatte Angst vor seinem Versagen. Es waren die Sith, die er als die Schuldigen entlarvte - und er wusste nicht einmal, wie recht er damit hatte und wie nahe sie ihm bereits waren. Sollte Allegious je von seinen Worten erfahren, dann wäre er auf der Stelle tot.

Lidia fühlte sich entlarvt und ertappt - auch wenn dem sicherlich nicht so und Kratas weit davon entfernt war, hinter ihr eine Marionette der Sith zu vermuten.
Doch plötzlich fühlte sie sich zwischen den Fronten. Auf der einen Seite Allegious und auf der anderen sah sich plötzlich jemanden gegenüber, der ihr sein Innerstes vor die Füße geworfen hatte. Im Grunde hatte sie ja genau das erreichen wollen - aber jetzt sah das alles ganz anders aus, als sie es sich vorgestellt hatte. Einen Mann zu hintergehen, der einem vertraute lag ihr eigentlich fern. Doch einen Mann zu hintergehen, dem sie gehorchte, weil er sie in der Hand hatte, war ? auch wenn sie ihn abgrundtief hasste ? genauso schwer.


?Ich verstehe.?

murmelte sie betroffen, während sie nachdenklich tiefer in ihren Stuhl hinein sank.

?Ich verspreche Ihnen, dass ich daran denken werde, Hochadmiral.

Lidia nickte verständnisvoll. Die Männer standen schließlich nicht im Fokus ihres Auftrages und würden so oder so von ihr die beste Behandlung erfahren, die sie anzubieten hatte.

?Aber ich sprach nicht von den Entscheidungen, die Sie treffen müssen und deren Bedeutung und deren Tragweite ich nicht einmal im Ansatz je erkennen werde. Es muss da doch noch etwas anderes geben, so etwas wie ein privates Leben ? als Ausgleich sozusagen?

Sie verstummte. Denk nach Lidia ? denk nach! Gibt es bei dir noch etwas anderes als deine Arbeit? Gibt es das? Etwas außer die seltener gewordene Portion Moracium?

?Nein, Sie haben sicherlich recht. Aber wenn Sie nicht besser auf sich Acht geben werden, werden Sie dabei zugrunde gehen. Und auf wen sollten sich die Schwachen des Imperium dann verlassen? Wer bliebe dann noch?"

Lidia verfiel erneut in Schweigen und senkte den Kopf. Warum war es ihr nicht egal, was mit ihm passierte? Was war es, was sie so anrührte und womit sie sich mit Sicherheit bald selber im Weg stehen würde.

?Sie werden umkommen dabei. Kein Mensch kann es ertragen, sich alleine die Schuld am Niedergang eines ganzen Imperiums zu geben. Es kann nicht sein, dass nur ein Einziger die Verantwortung dafür trägt. Wenn das Imperium stirbt, dann sind Sie ganz gewiss erst am Schluss dafür verantwortlich. Geben Sie auf sich Acht, versprechen Sie mir das.?

Tief einatmend richtete sie sich wieder auf. Was hatte ihr eigentlich das Recht gegeben, so mit einem Mann zu verfahren, der dazu in der Lage war, das gesamte Militär des Imperiums zu führen? Sich anzumaßen, ihm Ratschläge erteilen zu können?

?Was meinen Einstieg betrifft Hochadmiral ? das geht schon in Ordnung so. Ich bin diejenige, die sich entschuldigen muss. Schließlich stand es mir nicht zu, Sie darum zu bitten, mitzukommen und Sie dann noch zu einer Untersuchung zu nötigen. Ich würde es Ihnen immer noch nicht verübeln können, mich heraus zu werfen.?

Es gelang ihr wieder ein Lächeln.

?Und wenn es Sie erleichtern sollte: ja ich würde jetzt gerne mit der Untersuchung der Soldaten beginnen. General Thanas wird sicher nicht begeistert sein, wenn ich die Zeit seiner wertvollen Truppe länger beanspruche, als unbedingt nötig.?

Sie beeilte sich nachzusetzen.

?Oh, das dürfen Sie jetzt aber nicht als Rauswurf verstehen. Ich fühle mich ausgesprochen wohl in Ihrer Gesellschaft. Aber auch Ihre Zeit strapaziere ich nur ungern über Gebühr.?

Carida, medizinischer Trakt, Untersuchungsraum ? Nereus, Lidia
 
[Carida, medizinischer Trakt, Untersuchungsraum]- Lidia, Nereus

Ein privates Leben. Als Ausgleich. Fast wäre Nereus in schallendes Gelächter ausgebrochen, als diKastro diese Komponente ins Spiel brachte. Wann war es das letzte Mal gewesen, dass er nicht an Bord seines Flaggschiffes gewesen war, sich nicht über die neuesten Berichte der Entwicklung des Krieges gehockt hatte oder nicht seine Truppen direkt im Einsatz begleitet hatte? Diese raren Augenblicke musste er geschlafen haben ? oder bewusstlos gewesen sein. Und dann war da noch diese eine Begegnung auf Coruscant mit jener namenlosen Jedi?
Natürlich sprach aus ihren Worten eine unbestreitbare Logik ? es war nahezu lächerlich, dass er sich alleine das Schicksal des Imperiums auflastete, doch nichtsdestotrotz wusste er, dass dieses seit Ewigkeiten in den Händen der Offiziere gelegen hatte. Denn die Sith und die Gouverneure waren nur an ihrem eigenen Profit, ihrem eigenen Streben nach Macht interessiert. Ihre Intrigen richteten sich fast so häufig gegeneinander wie gegen den Feind. Ohne die Imperialen Streitkräfte würde das gesamte Reich im Chaos versinken. Und er war deren Oberbefehlshaber ? und doch hatte er viele, die ihm auf diesem Pfad folgten. Und in einem Punkt hatte sie Recht: würde er diesen tatsächlich dadurch einen Dienst erweisen, sich selbst zu Grunde zu richten? Bereits auf Teyr war es ein Fehler gewesen, sich so offensiv ins Geschehen einzumissen. Er hatte den Preis dafür bezahlt ? und ohne unerwartete Hilfe wäre dieser zu hoch gewesen.
Allerdings war nun sie es, die ihn an Pflichten erinnerte ? an ihre eigene, jetzt mit der Untersuchung fortzufahren.


?Ich fasse das nicht als Rauswurf auf, Colonel?, versicherte er ihr mit einem entspannten Lächeln, wenngleich er immer noch damit beschäftigt war, ihre Worte einzuordnen.

?Und was meine Zeit angeht? folgt man Ihren Worten, sollte ich mir ein wenig davon für mich reservieren, nicht wahr??

Er erhob sich aus dem Stuhl und strich unbewusst seine Uniform glatt.

?Ich denke, ich werde einen kleinen Spaziergang unternehmen und darüber nachdenken. Sie finden mich im Park der Akademie, wenn Ihre Arbeit hier abgeschlossen ist. Vielleicht können wir Ihren Einstand dann standesgemäßer begehen ? was denken Sie??

Er wollte gerade zu einer in Militärkreisen üblichen Ehrenbezeichnung ansetzen, entschied sich dann jedoch anders und reichte ihr stattdessen die Hand.

?Gutes Gelingen, Doktor. Und ich danke Ihnen für Ihre Worte. Ich werde mich sicher erkenntlich zeigen können.?

Er verließ das Untersuchungszimmer, doch er fühlte sich bei weitem nicht so sicher und entschlossen, wie das aus seinen Worten hervorgegangen war. Diese Unterhaltung hatte viele Fragen aufgeworfen und er brauchte tatsächlich seine Zeit, um darüber nachzudenken.
Er beachtete nur halb, wie General Thanas ihm nach Verlassen des Raumes zunickte.


?Sie können jetzt beginnen, General.?

?Und Sie, Sir??

Nereus lächelte flüchtig.

?Ich stehe vorerst nicht zur Verfügung.?

?Verstanden.?

Der Hochadmiral verließ den Bereitschaftsraum und folgte dem Korridor der medizinischen Einrichtung bis zu einem Turbolift, der ihn zurück an die Oberfläche Caridas trug und zur Ausgangshalle des Akademiegebäudes. Obwohl den Rekruten auf diesem Planeten wenig geschenkt wurde, gab es hier einen künstlich angelegten Park, der primär dazu diente, den Ausbildern und Offizieren etwas Zerstreuung zu bieten ? und den anspruchsvolleren Kadetten, etwa Piloten, von denen Nereus mittlerweile wusste, dass man ihnen anders zu begegnen hatte als etwa fanatisch unterwürfigen Sturmtrupplern.
Deren schimmernde, allgegenwärtig scheinende Rüstungen waren hier folglich nicht zu sehen. Tatsächlich war er hier fast alleine, was ihm ganz gelegen kam ? solange er sich in seiner Uniform bewegte, erregte er ein ganz natürliches Maßn an Aufmerksamkeit, das er in diesem Moment kaum gebrauchen konnte.
Seufzend richtete er seinen Blick gen Himmel. Irgendwo da oben schwebte die mächtige Intimidator und mit ihr all seine Sorgen und Ängste. Doch er war hier unten, er musste sich diese Tatsache nur ausreichend bewusst machen. Er würde früh genug auf sein Flaggschiff zurückkehren. Doch für den Augenblick war es weit weg?


[Carida, Gelände der Akademie, Park]- Nereus
 
Carida – Imperiale Akademie, Kantine – Foster (NPC) mit Mile

Ratlos zuckte Jacen mit den Schultern, während er gleichzeitig das Essen in Empfang nahm, welches der Sevierdroide gerade vor ihm absetzte. Bevor er Toral eine Antwort zukommen ließ, nahm er die bereitliegende Gabel in die Hand und inspizierte vorsichtig den Teller. Für eine imperiale Kantine roch es ungewohnt angenehm und nachdem er einen Bissen probiert hatte, kam er nicht umhin zuzugeben, dass es sogar recht gut schmeckte. Wenn er da noch an den Fraß auf der "Pride" zurück dachte.... Jacen verkniff sich ein Grinsen – was das Essen anging, schienen sich die ganzen Desertionen irgendwie bezahlt gemacht zu haben. Über die Verpflegung auf der “Intimidator” konnte man sich nämlich auch nicht beklagen.

“Wissen Sie, wir verstehen es ja auch nicht. Alles was uns an Informationen zugetragen wurden, ließ einen einzigen Schluss zu: eine Frau. Bennett hatte sich wohl unglücklich verliebt. Natürlich brauchen wir uns nicht darüber zu unterhalten, wie dumm es von ihm war, alles hin zu werfen und zu verschwinden.”

Wie sie allerdings an die Informationen herangekommen waren, verschwieg er. Sonst würde Lilly Bennett, die Schwester des fahnenflüchtigen Piloten und auf die Janson in letzter Zeit jedenfalls große Stücke hielt, noch schneller in den Fokus der Ermittlung geraten, als es sowieso der Fall sein würde. Und ebenso vorsätzlich unterschlug er die Tatsache, dass Bennett sich bereits Hilfe gesucht hatte – dummerweise nur war es eine trügerische: Drogen. Das hieß, wenn Toral sich das nicht bereits selber zusammengereimt hatte. Der Auftritt des Geflohenen in der ersten Besprechung war mehr als seltsam gewesen.
Jacen nahm noch etwas von dem Essen, kaute und schluckte.


“Aber Sie haben natürlich recht. Wenn er sich uns anvertraut hätte, hätte ihn keiner dafür verurteilt. Colonel Sez hätte ihn vermutlich vom Dienst suspendiert – zumindest solange, bis er wieder bei klarem Verstand gewesen wäre. Doch er hätte ihn niemals alleine gelassen und Bennett wäre jederzeit wieder bei uns willkommen gewesen. Und ich bin mir sicher, dass Bennett das auch wusste. So aber ....”

Er zuckte nochmals mit den Schultern und registrierte beiläufig die Ankunft einer weiteren Person am Tisch (Ayleen).

“Er hat uns einfach keine Chance gelassen.”

Punkt. Fertig. Aus. Der stellvertretende Staffelchef der Wolves beendete das Thema angesichts der Fremden, die sich jetzt zu ihnen gesetzt hatte, ohne es für nötig befunden zu haben, zu grüßen oder sich gar vorzustellen. Nun gut, bereits ihr erster Satz ließ vermuten, dass sie Toral näher kannte.
Etwas amüsiert betrachtete er die Show, welche die dunkelhaarige Frau dann neben ihm abzog und fragte sich, was sie damit bezwecken wollte. Weder die schwarze Rüstung noch der Helm, den sie da so sorgsam platzierte oder das Gewehr, welches sie so demonstrativ präsentierte, schindete Eindruck auf ihn. Wieso auch? Er war schließlich ein imperialer Elitepilot, den noch nicht einmal die Turbolaserbatterien eines Sternenzerstörers besonders aufregen konnten. Was also sollte das ganze Theater? Jacen war etwas irritiert, empfand das Ganze als eher deplaziert und eigentlich auch ziemlich gewagt einem ranghöherem Offizier gegenüber. Vielleicht mochte sie einen der neuen Kadetten damit beeindrucken, bei ihm aber wirkte das Getue eher abstoßend.
Als sie dann noch begann, während seiner Anwesenheit in der dritten Person von ihm zu reden, reichte es ihm. Der Appetit war ihm endgültig vergangen und seine Miene wurde eisig. Er beschloss, diese Frau ebenso zu übersehen, wie sie ihn und verabschiedete sich von Toral.


“Darf ich Ihnen einen Rat geben, Captain Toral? Vielleicht sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Gesellschaft in Zukunft ein wenig besseren Geschmack beweisen. Mein Appetit ist mir leider vergangen. Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag, Captain. Man sieht sich.”

Er ließ sich noch zu einer flüchtigen Ehrenbezeichnung herab und lenkte seine Schritte dann dem Ausgang zu. Das hier hatte er ganz bestimmt nicht nötig ......

Carida – Imperiale Akademie, Kantine – Foster (NPC), Mile und Ayleen zurücklassend

[OP: Janson folgt]
 
Zuletzt bearbeitet:
[Carida ? Imperiale Akademie - Kantine] mit Mile und anderen

Ein wenig überrascht schaute sie dem Piloten (Foster) nach, als er sich entfernte. Das war nicht ganz die Reaktion gewesen, die sie erwartet hatte, auch wenn sie dennoch recht amüsant war. Aber ganz offensichtlich war dieser Pilot von einer anderen Sorte als diejenigen, die sich nur in ihrem Cockpit wohl fühlten. Vielleicht waren diese Wolves ja letzten Endes doch noch interessanter, als sie zunächst gedacht hatte.

Sie seufzte und rang mit dem Entschluss, sich später bei dem Piloten zu entschuldigen. Seine Reaktion hatte ihr doch eine ordentliche Menge Respekt abgenötigt. Es fiel ihr nicht leicht, das zuzugeben und sich bei ihm zu entschuldigen würde wohl noch schwerer sein, aber zumindest den Versuch wollte sie wagen.

Momentan hatte jedoch etwas anderes Priorität: Sie hatte ihrem Bruder wohl einen Strich durch seine Rechnung gemacht. Und das war etwas, das ihr als unverzeihlich erschien. Zögernd hob sie den Blick und fand schließlich Miles Augen, die sie durchdringend musterten. Sie schluckte hart und als sie begann zu sprechen klang sie ziemlich kleinlaut.


"Es tut mir Leid, Mile. Ich fürchte, ich habe wieder einmal gehandelt ohne nachzudenken...

[Carida ? Imperiale Akademie - Kantine] mit Mile und anderen

[OP: Wäre schön, wenn es möglich wäre, dass sich Ayleen und Foster irgendwann noch einmal über den Weg laufen. ;-) ]
 
[Carida - Imperiale Akademie - Kantine] Mile, Foster, andere


Eine Frau war also Schuld an der Desertion des Piloten Bennetts. Mile vermutete mehr als das, hatte aber leider nicht genug Fakten um seine Vermutungen zu bestätigen. Aufgrund einer Frau desertieren? Mile schüttelte innerlich den Kopf. DAS war wirklich eine der schlechtesten Ausreden. Es war verständlich über so etwas nicht offen zu reden, aber ...

Ja, sie haben Recht, Kapitän Foster. Es war wohl ganz allein seine Schuld. Allerdings ...

Gerade in diesem Moment kam Miles Schwester und setzte sich zu ihnen und zog eine Vorstellung ab, die Mile bei jedem Anderen mit einer Woche Bunkerhaft bestraft hätte, aber Mile kannte auch niemanden der so unrespektvoll gehandelt hätte, außer seine Schwester. Kein Mensch und Nichtmensch mit so einer Disziplinlosigkeit wäre durch die imperiale Grundausbildung gekommen. NIEMAND.

Mile sah seine Schwester entgeistert an und funkelte sie zornig an, als Foster sich verabschiedete. Er erwiderte den Salut und wünschte auch ihm noch einen schönen Tag.

Danach widmete er sich seiner Schwester.

Er wartete eine Weile, nach ihrer Entschuldigung um sie noch etwas auf heißen Kohlen sitzen zu lassen ehe er begann zu sprechen.

Er sprach leiße und mit kalter Stimme. Was viel schlimmer war, als zornig oder aufbraußend zu sprechen.

Mach' so etwas noch einmal und du darfst die Wände des Bunkers von innen betrachten. Nicht nur, dass du dich zwei vorgesetzten Offizieren respektlos gegenüber verhalten hast, du hast mich auch noch daran gehindert einen Befehl auszuführen.

Die ganze Zeit sah er seiner Schwester in die Augen ohne einer Regung von Emotionen auf seinem Gesicht. Seine Hände hatte er vor sich auf den Tisch gelegt und ließ seine Worte wirken ehe er fortfuhr.

Ich möchte, dass du dich bei Kapitän Foster entschuldigst. Er kann dir immerhin ein Disziplinarverfahren anhängen. Und dann kann ich dir auch nicht helfen. Und dann rate ich dir noch dich gegenüber anderen Offizieren respektvoll zu verhalten. Es ist nur zu deinem Besten.

Mile begann wieder zu essen und wandte den Blick von seiner Schwester auf den Teller vor sich.

[Carida - Imperiale Akademie - Kantine] Mile, Ayleen, andere
 
[Carida – Imperiale Akademie - Kantine] mit Mile und anderen

Dass Mile sie zunächst für längere Zeit einfach hängen ließ, ohne zu reagieren machte die Sache nicht gerade einfacher. Im Gegenteil beherrschte er es derartig gut, dass sie sich nun noch miserabler fühlte als sie es ohnehin schon getan hatte.

"Ja... ich werde mich entschuldigen, du hast Recht. Es ist einfach wieder mit mir durchgegangen, so wie früher..."

Sie ließ den Kopf hängen und verbarg das Gesicht in ihren Händen, während sie gegen die scheinbar unaufhaltsamen Tränen ankämpfte. Sollte sie ihrem Bruder von den Dingen erzählen, die sie plagten? Er war gerade offensichtlich alles andere als gut auf sie zu sprechen, aber sie würde es wohl auch nicht mehr allzu lange verkraften, so zu tun als ob alles mit ihr in Ordnung sei.

"Mile, es ist wieder... wird immer noch schlimmer. Die meiste Zeit habe ich mich halbwegs unter Kontrolle aber manchmal... An manchen Tagen glaube ich, dass ich nie zum Militär hätte gehen sollen. Es ist als ob ich deshalb völlig den Verstand verlieren würde."

[Carida – Imperiale Akademie - Kantine] mit Mile und anderen
 
- Carida - Militärakademie des Imperiums - Unterrichtskomplex - Simulatorraum Zwei (Schlacht von Bastion) - ?Raptoren? - ?Raptor Eins? - allein -

Langsam näherte sich die Übung ihrem finalen Höhepunkt. Die meisten Teilnehmer, sah man mal von den Sturmjägern ab, waren mittlerweile raus. Es wurde also zu einem Duell zwischen Aiden, Tim und dem Rottenführer der Arschtrittstaffel. Der Elitepilot von Bastion bewegte seinen Defender besonders ruhig und immer wieder schnellte sein Blick zu den Sensoren. Der selbstmörderische Gegner (Animal) schloss Stück für Stück zu ihm auf. Nachdenklich biss sich der Raptorenführer auf die Lippen. Irgendwie musste er ihn loswerden.

Zwischen den Trümmern flogen die drei Defender mit einem rasanten Tempo hin und her. Hier und da konnte man ein paar grüne Blitze aufleuchten sehen, doch die meisten verliefen ins Leere. Akrobatisch rollte der Defender mit der Identifizierung ?Raptor Eins? an einem größeren Wrackteil vorbei und entging so ein paar lebensgefährlichen Schüssen. Der Gegner hatte es wirklich auf ihn allein abgesehen. Man konnte es sogar an den aggressiven Manövern erkennen. Dennoch war die Situation ausgeglichen, denn kein Mitglied der Sturmjäger hatte bis jetzt aktiv eingegriffen.

Plötzlich begann in dem Cockpit von Aidens Defender ein Lämpchen rot zu leuchten und dann drosch schon eine ganze Salve grüner Laserblitze auf den Heckschild. Sofort ging die Prozentanzeige um ein oder zwei Punkte nach unten. Unwillkürlich verzog Aiden sein Gesicht. In seinem Inneren wurde nun die Leidenschaft zum Fliegen geweckt. So einfach würde er es seinem Gegner nicht machen. Ohne eine Sekunde zu zögern drückte er den Steuerknüppel nach links und trat gleichzeitig auch das Steuerruder durch. Sofort folgte der Tie den geforderten Bewegungen und driftete nach links ab. Dabei brachte er sich aus der Schussbahn des Feindes.

?Ich hätte da eine Idee, Raptor Eins?, meldete sich plötzlich die Stimme von Tim über den Staffelkanal.

?Was gibt es, Raptor Zwei??, fragte Aiden mit seiner ruhigen, berechnenden Stimme.

Einen Moment herrschte Stille zwischen den beiden Staffelkameraden. Aiden nutzte diesen Augenblick um weiter den meisten Schüssen seines Kontrahenten ausweichen zu können. Der Gegner wurde immer dreister und ließ nicht viele Möglichkeiten offen um aus dieser Sache heil herauszukommen. Wie Schnee an heißen Tagen schmolz nun auch die Prozente der Schilde. Erste Kratzer wurden auf der Hülle sichtbar. Es war ein Rennen um Sekunden.

?Dienen Sie einfach weiter als Ziel?, konnte man Tims Stimme murmeln hören. ?Ich habe ihn gleich im Visier.?

Mit einem dumpfen Gefühl im Magen folgte Aiden weiter seiner Route und steckte weitere Treffer ein. Dabei biss er sich weiter auf seine Unterlippe. Eigentlich war das nicht seine Art. Noch nie hatte er sich als Opferlamm angeboten. Einstecken gehörte einfach nicht zu seiner Art. Im Endeffekt teilten alle Piloten lieber aus als ein. Dennoch konnte ein ausgeklügelter Schachzug von Tim die Simulation zu einem schnellen und recht positiven Ende führen. Somit war der Elitepilot bezüglich des Neulings doch gespannt.

Aidens Defender raste weiter zwischen den Wrackteilen hin und her. Sein Verfolger war dicht auf. Plötzlich kam aus einem recht steilen Winkel der dritte Tie und eröffnete das Feuer. Salve für Salve peitschte über die Schilde des Verfolgers und brachten diese schnell zum Einbrechen. Danach war es nur noch eine Frage von Sekunden. Am Ende konnte man den letzten Sternenjäger der ?Arschtrittstaffel? in einem Feuerball aufgehen sehen. Damit war die Simulation an ihrem Ziel angekommen. Eine Seite hatte gewonnen und dieses Mal gar nicht so schlecht.

Leicht schwitzend stieg Aiden aus seinem Simulator und nickte seinem temporären Flügelmann Tim Vaol anerkennend zu. Die ganze Übung über hatte sich der Anzug wirklich aufgeheizt und nun war ein dünner Film auf Schweiß auf seiner Stirn zu sehen. Dennoch fühlte er sich gut, denn er hatte diesem vorlauten Neuling (Animal) gezeigt wie man es machte. Nun konnte er sich verdient unter die Dusche stellen und den Abend in vollkommener Ruhe ausklingen lassen.


- Carida - Militärakademie des Imperiums - Unterrichtskomplex - Simulatorraum Zwei - mit Tim und Animal -
 
[Carida - Imperiale Akademie - Kantine] Mile, Ayleen, andere

Mile aß weiter ohne seine Schwester anzusehen. Er hörte zu und legte sich beim essen Antworten zurecht. Das was seine Schwester sagte war wirklich Besorgnis erregend. Es war schlecht für sie, für ihn als Bruder und vorgesetzten Offizier. Mile überlegte fieberhaft nach Lösungen. Das Imperium würde sie nicht so leicht gehen lassen - nicht direkt nach der Ausbildung.

Du musst dir eine Freizeitbeschäftigung suchen, Ayleen. Etwas das dich ablenkt. Vielleicht sogar einen festen Freund.

Mile zwinkerte. Niemand verlangt von dir, dich während deiner Freizeit korrekt militärisch zu verhalten. Außer in militärischen Institutionen. Aber deswegen gibt es ja auch Landurlaub etc. . Du schaffst das.

[Carida - Imperiale Akademie - Kantine] Mile, Ayleen, andere
 
[Carida – Imperiale Akademie - Kantine] mit Mile und anderen

Die Wut ihres Bruders trat merklich in den Hintergrund, als er ihr zuhörte. Scheinbar hatte er angestrengt nachgedacht, was ihr helfen könne, denn am Ende machte er einige Vorschläge: Freizeitbeschäftigungen, Landurlaub und sogar einen festen Freund.

"Einen Freund? Mile, woher soll ich bitte einen Freund nehmen? Die meisten hier auf Carida meiden uns Commandos, weil sie glauben, dass wir alle einen an der Waffel haben. Womit sie wohl sogar richtig liegen.

Landurlaub? Gibt es für uns im Grunde nur auf dem Papier. Wir sind quasi seit Beginn unserer Ausbildung ununterbrochen zum Sprung bereit. So als ob im nächsten Moment eine Kompanie der Republik hier hereinkommen und anfangen würde, Ärger zu machen..."


Sie grinste humorlos und sprach dann weiter.

"Die Leute hier glauben nicht nur, dass wir Commandos verrückt sind. Sie wissen es. Wer von uns nicht schon zu Beginn der Ausbildung psychisch angeknackst ist, der ist es definitiv am Ende. Wir haben Dinge in der Ausbildung gesehen und getan, die ein Sturmtruppler mit etwas Glück in seiner gesamten Laufbahn nie auch nur aus der Nähe sieht.

Aber du hast Recht, ich werde mir irgendeine Beschäftigung suchen. Und meinen Jungs sagen, dass sie das gleiche tun sollen. Schließlich willst du bestimmt nicht vier vollkommen durchdrehende Commandos an Bord haben. Aber vielleicht wird es auch so schon ein wenig besser, wenn wir von hier weg kommen..."


Sie seufzte und stand auf um dann den Helm vom Tisch zu heben und an ihrem Gürtel zu befestigen, während sie den Munitionsbeutel und das große Gewehr über die Schulter warf. Eilig trat sie um den Tisch herum und legte einen Arm um seine Schultern. Sie beugte sich zu ihm herunter, küsste in flüchtig auf eine Wange und bewegte dann ihren Mund in die Nähe seines Ohres um ein ersticktes "Danke und es tut mir Leid" zu hauchen. Ruckartig richtete sie sich wieder auf und stürmte dann davon, um sich auf die Suche nach Foster zu begeben. Sie schuldete ihm noch eine Erklärung.

[Carida – Imperiale Akademie - auf der Suche nach Foster] (etwas entfernt in der Kantine: Mile und andere)
 
[Akademie des Imperiums] – [Konferenzraum] – [Fenrir, Kilik, Kuar, Scrange]

Wenige Momente nachdem die Turbulenten Ereignisse auf dem Außengelände geschehen waren, hatte man ihn und auch seine restlichen drei Teammitglieder in einen Konferenzraum beordert. Da er selbst in seiner Rüstung unterwegs gewesen war, nicht zuletzt der letzten Ereignisse wegen, stand Makaan jetzt in voller Montur, den Helm unter seinen Arm geklemmt neben seinem Squad. Die Frage, weswegen man sie hierher beordert haben konnte, lag ihnen allen auf der Zunge. Doch derart lapidare Fragen würden sie nicht stellen. Entweder man würde es ihnen mitteilen wieso, oder sie warteten hier, bis sonst wann. Es war ein Befehl gewesen und dem hatten sie folge zu leisten. Es dauerte nicht lange und einer der Akademieausbilder betrat den Konferenzraum am anderen Ende. Sofort nahmen sie Haltung an. Auch wenn sie ihre Ausbildung abgeschlossen hatten, hatten sie es noch immer mit einem ranghöheren Offizier zu tun. Manch einer vergas solche Dinge gern, wenn er an der Akademie ‚fertig’ war. Hin und wieder hatte sich so eine Karriere ganz von selbst erhängt, bevor sie beginnen konnte.

Die knurrig gesprochenen Worte bequem zu stehen wurden unisono befolgt. Und die vier Augenpaare der Imperial Fist’s lagen auf dem grau melierten Mann. Makaan wusste das es sich um einen der anderen Ausbilder der Sturmkommandos handelte, sie selbst aber hatten nur in der Anfangszeit mit diesem ein oder zwei Übungsstunden absolviert. In der Zeit als noch ‚Einführung’ das große Motto gewesen war. Wenn man bedachte was danach gekommen war. Hätte er gewusst was auf ihn zukam, vermutlich hätte er niemals zugesagt zu den Sturmkommandos zu gehen. In ebenso befehlgewohntem Tonfall, wie die zu Anfang erfolgte Anweisung, sprach der Ausbilder weiter. Was genau er sagte war eigentlich nicht von Belang, denn im Grund lief es nur auf eines hinaus.

Sie würden verlegt werden. Und zwar auf ein Schiff. Die Vigilia unter Captain Mile Toral und da selbiger sich gerade hier auf Carida befand, sollte man sich umgehend bei ihm vorstellig machen und die Verlegung auf dessen Schiff klären. Der Rest war einmal mehr die Belehrung was es hieß ein Sturmkommando zu sein, was es hieß dem Imperium zu dienen und für dessen erhalt zu kämpfen. Und er konnte es niemandem verdenken, wenn er es dieser Tage immer wieder hervorhob.

Makaan scherte sich nicht für die Sith, aber er warf immer einen Blick auf die Nachrichten und verbrachte nicht allzu wenig Zeit im HoloNetz, allein schon um sein Können weiter in Schuss zu halten – was das elektronische Eindringen in System etc. anging zumindest. Und das was man dort alles an unterschiedlichen Nachrichten serviert bekam… Was auch immer es war, was auch immer die Gründe für derartige Nachrichten waren. Solange es eine Kommandostruktur gab, solange das imperiale Militär einen Oberkommandeur hatte, solange würde er sich keine Gedanken machen und seinen Befehlen folgen.

Deswegen befand er sich auch, nachdem er seine Männer zum packen geschickt hatte, auch direkt auf der Suche nach diesem Captain Toral. Nicht das er den noch verpasst und sich eine Blöße gab, oder gar einen Einsatz verpasste. Es dauerte seine Zeit, denn das Akademiegelände, auch wenn man da eigentliche Gelände wegließ und nur die Gebäude zählte, war riesig. Dort wo man Offiziere für gewöhnlich fand, konnte er entweder nicht hin, weil man ihn nicht durchließ, oder weil jener gesuchte Captain wirklich nicht dort anzutreffen war.

Durch einen Hinweis eines anderen Captain wurde er in eine der Kantinen der Akademie gesandt. Und tatsächlich, dort fand er einen Mann vor, der sowohl auf die Beschreibung, als auch das beim Versetzungsbefehl mitgelieferte Bild passte. Der Elitesoldat entdeckte noch, aus der Ferne immerhin war er selbst noch etwas von dem Offizier entfernt, einen anderen Sturmkommando. Auch wenn er selbst längeres Haar trug – nicht zu lang verstand sich – so war doch ersichtlich das die Frisur und auch die Statur des Kommandos auf eine Frau schlossen. Nur kurz wölbte sich eine Augenbraue über den stechend blauen Augen des Mannes, da hatte er den Captain schon erreicht und salutierte vor ihm.


„Captain Toral. TX-1349, Sergeant Makaan Crawler meldet sich zum Dienstantritt.”

Bis der Salut von dem ranghöheren Offizier erwidert wurde, hielt der Sergeant ihn aufrecht. Dann reichte er ihm den Versetzungsbefehl. Ohne die anderen Infomaterialien die er vorher erhalten hatte und in einer seiner Taschen sicher aufbewahrte.

„Mir wurde befohlen mich bei ihnen vorstellig zu machen, da mein Squad auf ihr Schiff verlegt wurde, Sir.“

[Akademie des Imperiums] – [Kantine] – [Fenrir, Mile]

[@Mile: Wenn’s dir nicht passt, wimmel mich einfach ab und zieh weiter, ich würde mich dann af dien Schiff posten oder so. Wenn nicht, gibst halt andere Befehle. ^^]
 
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[Carida] - [Imperiale Akadmie] - [Simraum"2"] - [Raptoren, Cassie (ausgeschieden), Animal, Jab(NPC, ausgeschieden), Alice(NPC, ausgeschieden), Sturmjäger]

Cassie war in einer Explosion aufgegangen, genauso wie die anderen seiner unfähigen Teammitglieder. Kadetten...Unfähiges Gesocks das den Platz in einem Defender nicht mal annähernd verdient hat. Und nun war er der einzige der noch übrig war. Der einzige der in dieser Simulation nicht kläglich untergegangen war. Vielleicht hatte er noch niemanden abgeschossen, doch zumindest hielt er durch und konnte die Wolves ägern. So hing er jetzt hinter ihrem Staffelführer und ließ immer wieder kleine Lasersalven über die Schilde des anderen Piloten donnern. Seine Schilde waren fast vollkommen inaktiv. Er hatte den Großteil der Energie auf den Antrieb gelegt, sodass er Sekunde um Sekunde näher an den Defender herankam. Leider hatte er diesen anderen Raptor noch immer nicht lsowerden können, sodass er sich nicht vollkommen auf seinen Vordermann konzentrieren konnte.

Und dieser war ein wahres Ass im Cockpit. Es schmeckte Animal nicht doch dieser Pilot war ihm um Längen überlegen. Es war eine Demonstration des Könnens wie er den Schüssen des Wilden auswich und so Minute um Minute „überlebte“. Doch er konnte nicht verhindern das Animal im mehr aufschloss und ein immer sichereres Ziel bekam. Endlich nah genug. Der Pilot schickte eine weitere Salve grüner Laser hinter dem Raptor her. Eigentlich war er so gut wie abgeschossen, als er mit einem schier unfassbaren Manöver wich er einem großen Stück Metall aus und entging so im letzten Moment den Schüssen, die an das Wrackteil krachten und es weiter zerlegten. Animal schoss zwischen den kleineren Trümmerteilen durch und war wieder hinter Aiden. Endlich hatte er ihn in der Zielerfassung, doch er verzichtete auf den Torpedo und feuerte eine weitere Salve tödlicher Laser ab. Gerade als er den Torpedo loslassen wollte, machte dieser Kerl ein weiteres Ausweichmanöver, das Animal in leichtes Staunen versetzte. Diese Wolves waren wirklich unglaublich gut. Zumindest war er seinen Verfolger endlich losgeworden, der wohl auf die Sturmjäger Jagd machte. Oder eher sie auf ihn, denn auch sie schienen keine Anfänger zu sein.

Immer weiter ging die Verfolgungsjagd durch Wrackteile und anderen Schrott der hier herum flog. Das er den Wolves auf eine solche Art einheizen hätte er nicht erwartet, doch es motivierte ihn weiter zu machen. Wieder schickte er dem anderen grüne Blitze hinterher und er konnte sehen wie die Schilde nachließen. Nun war der Zeitpunkt gekommen. Er deaktivierte die Zielerfassung und machte sich für den Abschuss des Torpedos bereit. „Was zum Henker!?“, fluchte er unter seinem Helm als der andere Raptor der ihn vorhin schon verfolgt hatte, auf einmal an seiner Seite auftauchte. Ein ganzes Meer von Schüssen krachte auf die ohnehin schwachen Schilde und ließen sie für immer verstummen. Es waren nur wenige Sekunden und Animal hatte keine Chance zu reagieren. Die Schüsse hagelten weiter auf ihn ein. Der Bildschirm wurde schwarz. Abgeschossen. Verdammt. Nicht einen Abschuss hatte er gelandet. Dies war wieder einmal ein Beleg für seine fehlenden Flugkünste. Und doch hatte so lange durchgehalten. Ja überleben das konnte er, da machte ihm keiner was vor. Aber im Fliegen waren ihm diese Piloten noch um Lichtjahre voraus.

Etwas frustriert aber dennoch im großen und ganzen zufrieden mit dem Test – immerhin hatte er lange durchgehalten und dieses Fliegerass, das vermutlich Aiden war, ziemlich in die Bedrängnis gebracht- stieg er aus dem nachgestellten Cockpit aus. Und wenn seine Teamkollegen etwas fähiger gewesen wären und sich nicht wie kleine Kinder benommen hätten, wäre da auch sicher mehr zu holen gewesen. Er nahm den Helm ab und schaute auf die anderen Teilnehmer der Sim. Aiden nickte er anerkennend zu. Ja dieser Pilot hatte sich Respekt verdient. Und dieser Mann schien ein Sinnbild für die Schlacht um Bilbringi. Einen besseren hatte er noch nicht gesehen aber er hoffte das dies nicht der einzige Wolve war, den ein solches Können auszeichnete. Sonst würde es ja direkt langweilig werden. Auch die Piloten der Sturmjäger waren mittlerweile ausgestiegen. Interessiert betrachtete er die blonde Pilotin (Kyra). Ein wirklich verführerisches Ding und er nahm sich vor sie im Auge zu behalten. Immerhin war Cassie nicht nur in der Sim eine Enttäuschung gewesen. Plötzlich betrat der Anführer der Wolves den Raum. Er hatte ihn bei der Vorstellungsrunde gesehen und ein Anführer der Elitestaffel des Imperiums war Grund genug für ihn um stramm zu stehen und zu salutieren.


[Carida] - [Imperiale Akadmie] - [Simraum"2"] - [ Aiden, Bowser, Tim, Kyra, Jake, Leyla, Janson, Cassie]
 
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Eigentlich schade, aber so wie sich die beiden anderen dreier Gespanne verhalten hatten, war das ja schon fast ein regelrecht ernster Wettkampf gewesen. Nicht das es in einer Sim sonst um Spaß ging, immerhin sollte hier so echt wie möglich ein Gefecht. Aber sie hatte die Sachlage doch schon verstanden und deswegen nicht weiter gestört. Ihren Spaß hatten die drei aus Rotte Zwei der Wolves doch gehabt. Und wenn man auch mal zwischendurch im Cockpit saß, rostete man auch sicherlich nicht ein. Außerdem, vielleicht würde ja ihr Alpha davon was mitbekommen. Im nächsten Moment schüttelte sie den Kopf. Sie war doch die letzte, die auf derartige Lorbeeren aus war. Wenn, dann wies sie die nicht zurück, aber darauf zu warten, nein, so eine war Kyra ganz bestimmt nicht. Und so hielten die Sturmjäger weiterhin einen Abstand, suchten ab und an Manöver und flogen dichter an den beiden anderen Parteien – wobei da von den A*schtritten nur noch einer da war und man das so nicht mehr wirklich Partei nennen konnte – besahen sich das ganze somit aus der Nähe, ehe sie wieder ein brilliertem Formationsflug durch die mittlerweile vorhandenen Trümmerteile glitten und mit gekonnten Figuren auf einen, oder zwei Gegner herabstürzten.

Mit einem halben Auge hatte sie ein Auge auf die Verfolgung zwischen den beiden Raptoren und dem letzten kümmerlichen Rest der sich einmal deren Gegner genannt hatte. An und für sich flog dieser Unbekannte ja nicht schlecht, aber so wie sie das beurteilen konnte, was via Sensor ja nicht allzu gut ging, schien er doch etwas zu verschlossen für den Rest um sich herum.
„Also gut, das wird denke ich gleich vorbei sein, jagen wir unsere Torpedos raus und beenden die Sache.“ Wies sie ihre Kameraden an, die sich kurz darauf hinter ihr formierten und mit Kyra ein Ziel herauspickten. Amüsanterweise flog ihnen ein Interceptor über den Weg der als ‚Silver 1’ gekennzeichnet war. Die alte Staffel aus der man Kyra abgezogen hatte und später auch Leyla. Mit einem Schmunzeln blickte sie den darauffolgenden Jägern hinterher. Mit einem Kopfschütteln tauchten die drei Defender nach Steuerbord weg und fanden ihre Ziele in einer vierer Formation feindlicher Avenger. Ohne viel Federlesens schaltete man auf die Torpedowerfer, visierte an und schickte sie dem Ziel entgegen. Kyras Geschosse schrammten knapp an den Schilden vorbei, detonierten via Annäherungssensor und verschlangen ihr Ziel, sowie ein zweites. Auch Leyla und Jake erwischten ihre Opfer, jedoch beide etwas genauer als sie. Ein geistiges Schulterzucken und der nun einsame Avenger wurde von Kyra aus Korn genommen. Noch währen sie dem künstlichen Piloten hinterher jagte, meldeten die Sensoren ihr, das nun auch der letzte der A*schtritte erlegt worden war. Also hatten die Raptoren erfolgreich gejagt, schmunzelte sie und gab es an Leyla und Jake weiter.

„Also dann Mädels, verabschiedet euch von euren Spielpartner, gebt die Schippen und Eimerchen zurück und macht ja das Licht aus, wer weiß wann hier jemand wieder reinschaut.“ „So wie ich geschwitzt hab, muss das Ding eh auf den Müll, irgendwas stimmt mit der Lebenserhaltung nicht.“ Und das von Leyla, dachte sich Kyra und kicherte, worin Jake ebenfalls einstimmte. Die drei Wolves schalteten ihre Simulatoren aus und entstiegen diesen ebenfalls, wie der Rest der Teilnehmer es bereits getan hatte, oder in jenem Moment ebenfalls tat. Nachdem Kyra ihren Helm abgenommen hatte schnüffelte sie zum Test an ihrer Geliebten und konnte sich als sie sprach das leichte Lachen nicht verkneifen. „Wenn das bei dir schon schwitzen ist, will ich nicht wissen, wann du stinkst. Bleib locker, man merkt’s gar nicht.“ Zwinkerte sie ihr dann zu und blickte sich im Sim Raum um. Schnell fanden ihre Augen die beiden anderen Wolves Aiden und Tim, die wohl die letzten beiden Raptoren gewesen sein mussten. „Gut geflogen Jungs.“ Beide bekamen noch ein aufrichtiges Schmunzeln, ehe ihr ein strubbeliger, ebenfalls in Montur gekleideter Mann(Animal) auffiel. Wenn ihre Haare etwas länger wären, hätten sie fast die gleiche Frisur, von der Farbe mal abgesehen. Zumindest wenn sie den Helm absetzten. Vielleicht gelte der sich seine Zoten ja schön zurecht, das auch ja nichts aus der Reihe tanzte. Der säuerliche Gesichtsausdruck und die Tatsache das er seinen Helm auch vor kurzem erst abgezogen hatte entlarvte den Kerl als den letzten erlegten A*schtritt. Der unverhohlene Blick entlockte der Pilotin jedoch ein paar Worte. Echt mal, starrte der sie so einfach an. „He… Junge… Frag erst deine Mami um Erlaubnis, bevor deine Fliegerkombi im Schritt kneift.“ Eine Erwiderung des Mannes(Animal) wurde vereitelt, da Janson den Raum betrat.

Hatte er am Ende doch zugeschaut? Da sieJake mittlerweile recht gut kannte, sah sie schon an dem kurzen Seitenblick zu ihm, dass er sich einen Kommentar nicht nehmen lassen wollte. Bevor das passieren konnte trat sie ihm auf den Fuß und zischte ein:
„Klappe.“ in seine Richtung. Kyra, die sich ebenfalls liebend gern zu einem Kommentar hätte hinreißen lassen, wahrte jedoch ebenfalls die Stille. Immerhin waren auch ‚Nicht-Wolves’ anwesend. Außerdem konnte der Grund seiner Anwesenheit ja auch ein nicht erfreulicher sein…


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Carida – Akademie, Simanlage, Überwachungsraum – Janson

--------------------------Kommnachricht an Cassie Bennett-------------------------
“Negativ Bennett, kehren Sie umgehend in den Simraum zurück. Die Simulation ist soeben zu Ende gegangen.”
--------------------------Kommnachricht an Cassie Bennett-------------------------


Janson atmete tief durch. Diese Übung hatte ihn schwer in den Bann gezogen und ihm wurde klar, wie viel Arbeit noch vor ihm liegen würde. Die Wolves hatten schwere Verluste hinnehmen müssen – und das noch nicht einmal in einem Gefecht. Die Staffel würde komplett neu aufgebaut werden müssen – diese Simulation hatte ihm das nur allzu deutlich vor Augen geführt. Immerhin jedoch gab es mindestens drei Leute, die ihm dabei helfen konnten: Jacen, Thiuro und Kyra – die mittlerweile fast einzigen Konstanten in einem üblen Haufen nicht untalentierter Piloten, von denen den meisten noch ein letzter Schliff fehlte, damit sie überhaupt für einen Einsatz taugten. Doch darüber würde er sich später Gedanken machen müssen. Jetzt würde er zunächst einmal einigen der Teilnehmer klarmachen müssen, welche miese Show sie da abgezogen hatten.

Janson registrierte den Respekt, der ihm (größtenteils?) zuteil wurde als er den Raum der Simulation betrat. “Immerhin etwas” murmelte er in sich hinein. Doch er zeigte keine Regung, blieb äußerlich vollkommen ruhig und brummte nur ein knappes


“Mitkommen! Alle!”

in die Runde. Lediglich ein Funkeln in seinen Augen konnte etwas von der Anspannung verraten, die ihn begleitete.
Die gesamte Truppe folgte ihm in einen der kleinen angrenzenden Nachbesprechungsräume, die jeweils mit dem notwendigsten Sitzmobiliar und einem kleinen Holoprojektor ausgestattet waren. Janson schloss die Tür, als alle beisammen waren – schließlich standen die Simräume an sich für jeden offen, aber das, was er hier zu sagen hatte, betraf nur die Teilnehmer der eben beendeten Simulation und war nicht für anderen Ohren bestimmt.
Er blieb stehen und erwartete das auch von jedem anderen der Anwesenden. Setzen würde man sich erst dann, wenn er das als nötig erachtete. Eine solche Demonstration seiner Macht sollte man von ihm eigentlich nicht gewöhnt sein, aber was er gesehen hatte, genügte seiner Meinung nach mehr als genug, um sein Verhalten zu rechtfertigen. Langsam ließ er seinen Blick durch die Runde gleiten und bedachte jeden mit dem gleichen, kalten Gesichtsausdruck.


“Das war keine Glanzleistung gewesen.”

begann er mit einer leisen, aber doch durchdringenden Stimme.

“Drei von Ihnen wären jetzt mit Sicherheit tot, getroffen größtenteils durch die eigene Schuld und ich schwöre Ihnen, wenn Sie überlebt hätten, ich hätte sie persönlich abgeschossen. Ein solches Verhalten ist für eine Staffel, die für gewöhnlich gemeinsam agiert untragbar.”

Wieder ließ er seinen Blick durch die Runde schweifen. Er hasste es, den Pädagogen raushängen lassen zu müssen, aber das hier war unumgänglich.

“Kadett Reynolds, Kadett “ (hier Jabs Nachname einsetzen) – Ihr Verhalten war absolut inakzeptabel und ich denke, Sie wissen warum. Ein Bericht der Simulation wird Ihrem Ausbilder zugehen, der wissen wird, was er darauf hin zu tun hat.”

Der Blick des Staffelleaders ruhte schwer und kalt auf den beiden.

“Wegtreten.”

befahl er dann mit einem scharfen Unterton. Noch während er beobachtete, wie die beiden den Raum verließen, sprach er mit dem gleichen Tonfall weiter.

“Kadett Crawler, Sie bleiben da. Wir unterhalten uns später noch unter vier Augen. Kadett Bennett, Sie bleiben ebenfalls da, ebenso wie alle anderen.”

ohne sich jedoch an die Angesprochenen zu wenden und offensichtlich unablässig damit beschäftigt, die sich hinter den beiden zurechtgewiesenen Kadetten schließende Tür im Auge zu behalten. Erst als diese ins Schloss gefallen war, nahm er sich einen Stuhl und bedeuteten den anderen, sich zu setzen. Nun mit einem etwas entspannteren Ausdruck in seinen Zügen, nickte er allen Anwesenden zu.

“Nun,wie ich bereits sagte, war das insgesamt keine Glanzleistung – weder der Wolves, noch der der zukünftigen Wolves. Abgesehen von den Sturmjägern hat keiner die Simulation als das aufgefasst, was sie tatsächlich sein sollte: ein Gefecht, in dem es um den Sieg der eigenen Partei ging.”

Janson ließ sich zu einem kleinen Lächeln in Kyras Richtung hinreißen, meinte es aber durchaus ehrlich.

“Wobei man den Raptoren zugute halten muss, dass sie nichts dafür konnten in einen persönlichen Kampf hineingezogen worden zu sein, bei dem es augenscheinlich um mehr ging, als nur um den bloßen Sieg.”

Ein wohlwollendes Lächeln in Thiuros Richtung erfolgte, bevor er sich wieder an die Gesamtheit der Anwesenden wandte.

“Alles in allem waren das hübsche Kabinettstückchen, die uns Tey, Emmea, Relis, Thiuro, Vaol [Vaol wurde mit einem Extralächeln bedacht] und auch Sie, Kadett Bennett, da vorgeführt haben. Sie lernen erstaunlich schnell Bennett, auch wenn Sie Ihre Gefühle noch nicht immer unter Kontrolle haben und ich freue mich sie bald in unseren Reihen begrüßen zu können [auch Cassie bekommt ein Extralächeln] . Und dennoch bin ich insgesamt nicht zufrieden.”

Sein Blick schweifte umher und blieb dann an Crawler hängen.

“Es lag nicht an dem unaussprechlichem Namen ihrer Staffel und es lag auch nicht an dem undisziplinierten Komverkehr während des Gefechts. Gestört hat mich auch weniger, dass Sie es sich angemaßt haben, ungefragt die Rolle des Staffelführers übernommen zu haben. Gestört hat mich ihre Unfähigkeit, diese Rolle auch ausfüllen zu können!”

Janson machte eine kleine Pause und redete dann weiter, wobei er seine Stimme, die gegen Ende seines letzten Satzes tadelnd erhoben hatte, wieder senkte.

“Einzelheiten dazu teile ich Ihnen gleich nachher mit. Doch zunächst einmal möchte ich auch Sie Herzlich Willkommen in unseren Reihen heißen. Vermutlich ist es Ihnen noch nicht mitgeteilt worden, aber auch Sie gehören zu dem Kader von Piloten, welche aufgrund Ihrer Leistung zur Aufnahme in die 152te empfohlen wurden. Ebenso wie Kadett Bennett werden Sie für die Zeit der Sonderausbildung der Staffel auf Carida vom Unterricht der Akademie befreit werden, um an dieser Ausbildung teilnehmen zu können.

Da fast die gesamte Staffel bereits hier versammelt ist, möchte ich die Gelegenheit nutzen, Sie über den weiteren Verlauf der Ausbildung zu unterrichten – allen anderen wird dies umgehend über eine Nachricht mitgeteilt werden.
Wir treffen uns alle morgen früh bei Sonnenaufgang, Punkt 0500, in unserem Besprechungsraum, um mit dem Überlebenstraining unter Captain Slayer zu beginnen. Anzutreten ist mit fertig gepackter, voller Ausrüstung – eine Liste, wie diese auszusehen hat wurde Ihnen ja bereits ausgehändigt.

Genießen Sie also heute noch den Luxus des fließenden warmen Wasser der Duschen, der wasserspülenden Toiletten und das Essen in der hießigen Kantine – die nächsten Tage werden etwas spartanischer aufallen müssen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch einen angenehmen Tag. Alle Mann wegtreten. Nur Sie Kadett Crawler, bleiben bitte hier.”


Wieder bei besserer Laune, weil er die Gardinenpredigt fast hinter sich hatte, wartete er bis alle den Raum verlassen hatten und wandte sich dann an den verbliebenen Crawler.

“Nun also zu Ihnen Crawler. Ihre Fehler wiegen schwer, wissen Sie das? Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass sie Ihre eigenen Kameraden im Stich gelassen haben? Abgesehen von Ihrer widerlichen Wortwahl und lassen wir die beiden anderen Kadetten einmal außer Acht – ich hätte es Ihnen noch nicht einmal verübelt, wenn Sie sie abgeschossen hätten. Nein, das hätten sie als Staffelführer sogar tun müssen. Aber Sie sind Bennett nicht zur Hilfe gekommen, als diese darum gebeten hatte. Stattdessen haben Sie von Anfang an nur Ihr eigenes Ziel verfolgt. Ihr eigener Ruhm war Ihnen wichtiger, als das Überleben Ihrer Kameraden. Wissen Sie, einen solchen Einzelkämpfer, der nur sich selbst sieht, können wir bei uns nicht gebrauchen. Ihre Werte in Bezug auf Ihre fliegerische Leistung sind unbestritten gut, aber ihr Wert als Kamerad ist gleich Null. Ich versuche Sie zu verstehen Crawler - aus Ihrer Biografie heraus. Aber wenn Sie bei uns bleiben wollen, müssen Sie das ändern – und zwar bald. Sollten Sie Hilfe dabei benötigen, kommen Sie zu mir.”

Jansons Blick war wieder ernst, sehr ernst und er hoffte, dass der Pilot seine Worte als Aufforderung sah, seine Haltung zu überdenken.

“Nun, haben Sie mir noch etwas zu sagen?”

Carida – Akademie, Simanlage, Besprechungsraum 3a – Janson mit Animal

[OP: alle Teilnehmer des Überlebenstrainings (auch Mile und Slayer, die hier nicht anwesend waren) fühlen sich nun bitte dazu aufgerufen, sich am nächsten Tag, 0500 im Besprechungsraum einzufinden!!]
 
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Carida • imperiale Akademie • Kraftraum • Alleine

Anstrengung als Teil der Stärkung, die nicht nur den Körper stählern, sondern auch den Geist rein und die Konzentration, wie auch Auffassungsgabe klar wie ein scharfes Messer wetzte, das nur darauf zu lauern schien sich selbst tief in die Eingeweide des Feindes zu drücken, der im gequälten Schrei der Erkenntnis seiner ewigen Unterlegenheit und zu geringfügigen Stärkung erläge. Ohne Schwäche, Herz wie Seele, verlor er sich nicht in der Zerstreuung und wäre stets den Schwachen voraus, denn andere zögerten, andere ließen sich verwehen, wie ein Blatt vom Wind in viele Richtungen tragen, in viele Wege zerschlagen. Er nicht, er war rein und fixiert, er kannte nur das Ziel und die Endlichkeit alleine stoppte ihn. Aber er war auch nur Mensch und würde mehr Schlaf, mehr Rast benötigen als er sollte. Ob Marracs Last wirklich eine war? Hatte er sich nicht von dem befreit, das ihn noch hinderte, drückte, sich von der beengenden Limitation des eigenen Fleischs erleichtert? Er besaß nur die Dunkle Seite, die auch anderen offen lag und nicht das reinste zu veredeln vermochte, nur den Körper, aber keineswegs den Verstand schliff.

Die Zeit war gekommen nun wieder zu schleifen, das Handwerkszeug zu greifen und aus den rohen Geschöpfen ein wertvolles Instrument der Maschinerie herauszuhämmern, Geschöpfe, die ihm mit großem Herz und voller Verirrung an jeder Ecke vor die Augen zu treten wagten, die sich Elite nannten und, lediglich auf der Wolke einer Illusion schwebend, die sich selbst eingeredete Einzigartigkeit ihrer Existenz frönten. John Bennet, inzwischen geflohen, war ein Beispiel sagenhafter Zügellosigkeit wie sie eine Schande für diese Staffel war und wenn nur die Hälfte dieser Elite seinen gesunkenen Erwartungen entsprach, hatte er viel mehr Arbeit vor sich als er bei Annahme dieses Auftrags erwartet hätte. Die Dekadenz hatte Einzug in eine Staffel gehalten, welche die Realität nur selten vor die eigenen Leiber bekam, stattdessen die Welt gleich eines Computerspiels verzerrt und hinter einem Schleier der Eitelkeit erlebte. Eitelkeit, ein subtiles Gefühl, das mehr Schwäche und Niederlage nach sich zog als es jeder brodelnde Vulkan der in ihren Regungen wenig zurückhaltenden Sith anzurichten vermochte.

Slayer begab sich zuallererst zum Duschen zurück in sein bisher noch nicht besuchtes Quartier, das kahl und lieblos ausgestattet war, kaum genug Platz für nur eine Person bot. Die Reinigung erfolgte rasch und gründlich, ehe er sich zurück in seine Uniform begab und die Rangzeichen des Kapitäns zurück an ihren Ursprung heftete. Nahrung würde jetzt nicht ungelegen kommen und die Zeit bis zur Besprechung war mehr als ausreichend sich dieser lebensnotwendigen Beschäftigung zu widmen. Er legte sich einen Plan zurecht, nach welchem er den Ablauf des inzwischen zusammengelegten Nahkampf- und Überlebenstraining durchexerzieren wollte. Das Datapad war permanenter Begleiter und musste auch noch während der Nahrungsaufnahme den eifrigen Druck Slayers Fingerkuppen ertragen. Kaum jemand schenkte ihm unterdessen Beachtung, wer nur zielfixiert war und keine Welt außerhalb der Arbeit kannte, war auch wenig interessant und zog nichts an, das über die Arbeit hinausging und selbst auf diese wirkte der krampfhafte Perfektionsdrang abschreckend, .. sie waren nur zu schwach selbst ähnliche Anforderungen zu bestehen.

Die Zeit, so relativ wie sie nur sein konnte, schlug nicht sehr viel später schließlich 0500 und Slayer fand nur sehr knapp pünktlich zu dem Raum, am anderen Ende des Geländes. Unpünktlichkeit wäre das letzte, das er exemplarisch als ersten Eindruck hätte mitgeben dürfen. Er entdeckte den Kommandanten der Wolves und ließ seine Schritte zielsicher auf diesen vordringen, in Erwartung nähere Details zum kommenden Training zu erfahren und weil er die ranghöchste Position unter den sonst Anwesenden besaß.


Colonel

Carida • imperiale Akademie • Besprechungsraum 3a • Slayer, Janson, Animal
 
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- Carida – Akademie - auf dem Weg zum Quartier - Cassie -​

„OK gut“ Cassie stapfte wütend nach dieser Besprechung ( für sie hatte Sez einfach nur sadistisch Menschen an den Pranger gestellt) davon. Er war nicht zufrieden? Sie hatte ihre Gefühle nicht unter Kontrolle? Sollte er doch mal in ihrer Situation stecken, sollte er doch mal einen Bruder wie John haben! WIESO VERDAMMT wollte er sie bei diesen blöden Wolves haben!. Sie und Ashton waren Anwärter? Na ganz klasse! Jetzt war es gut möglich das sie mit diesem Egomanen eine gemeinsame Berufliche Zukunft bestreiten würde und wie das aussah wäre das wohl ihr Tod. Ashton hatte bewiesen was für ein Kamerad er war. Nicht einen Credit war er auf Kameradschaftlicher Ebene wert, ein kleiner Egomane, sogar ein schlimmerer als sie selbst war er! Sie hätte niemanden im Stich gelassen sogar Mr. Aiden nicht obwohl der Hilfe nicht im Ansatz benötigte……..

Als sie in ihr Quartier kam wurden ihrer Nerven noch mehr strapaziert, Alice saß da und heulte, sie hatte die Ansage des Colonels noch weniger verkraftet als sie selbst.


Hör auf zu Heulen!


Zischte sie dieses unendlich dumme Mädchen an, was heulte sie denn? Hätte sie nicht so eine unendlich Leichtsinnige Nummer abgezogen die Sim wäre vielleicht anders abgelaufen.

Cassie schnappte sich ihre Privatkleidung und auch die als Wetteinsatz verlorene Flasche Wein und machte sich in Richtung der Duschen, sie wollte die Übergabe schnell hinter sich bringen sie wollte aber wenigstens verdammt gut aussehen im Moment der Demütigung…….

Endlich frisch frisiert und gut angezogen stand sie schließlich vor Aidens Quartier und klopfte Altmodisch und tief durchatmend an die die Tür. Während sie nach einem Augenblick Schritte im Inneren des Raumes vernahm blickte sie kurz aufs Türschild und wurde erneut emotional getroffen, da Stand nur noch Thiuro……… das Bennett war rasch entfernt worden………….ach warum, John du verdammter Idiot…………


- Carida – Akademie - vor Aidens Quartier - Cassie -​

OP:Wir ziehen das schnell durch und kommen auch zur Besprechung.
 
- Carida - Militärakademie des Imperiums - Unterrichtskomplex - Simraum Zwei - mit den Teilnehmern der Simulation -

Viel Zeit nach der Simulation blieb ihnen nicht, denn Sez hatte eine Besprechung angeordnet. Schnell versammelten sich die Beteiligten und lauschten seinen Worten. Dabei war Aiden über die harten Worte, welche aus dem Mund von dem Colonel kamen, überrascht. So hatte er den Staffelführer noch nie reden hören, aber es passte zu seinem Posten. Der Lieutenant der Wolves konnte die Kritik, welche Sez anbrachte, voll und ganz verstehen. Natürlich war die Übung im Simulator durch die Wette verzerrt worden. Doch am Ende wurden Cassie Bennett, die sich noch am besten geschlagen hatte, und Ashton Crawler der Sonderausbildung der Wolves zugeteilt. Interessant an dieser Besprechung war noch, dass man nun ein Überlebenstraining für die Staffel und die anderen Teilnehmer angesetzt hatte. Geleitet wurde, so schien es jedenfalls Aiden, dieses Training von dem Sith und Offizier Darth Slayer, ein Captain der imperialen Flotte. Beginn der Vorbesprechung war 0500 Standartzeit.

Nachdem Sez die Besprechung beendet hatte machte sich Aiden allein auf dem Weg zu den Duschen. Der Schweiß klebte an seinem Körper und wurde damit richtig lästig. Ohne viel zeit zu verschwenden entledigte sich der Pilot von seiner Montur und sprang unter das kalte Nass. Es war ein gutes Gefühl für ihn endlich den Schmutz loszuwerden. Während er sich einseifte sprangen seine Gedanken von einem Geschehen aus der unmittelbaren Vergangenheit zum anderen. Zwei Piloten (Billie und John), die man für loyal und friedlich hielt, hatten nun schon die Staffel auf eigenartige Weise verlassen. Waren dies erste Anzeichen für den Verfall der Wolves? Aiden schüttelte den Kopf und vertrieb damit solche Gedanken. So schnell würde das Imperium diese Staffel nicht aufgeben. Sie hatten noch eine Menge Potenzial.

Aiden verbrachte nicht viele Minuten unter der Dusche. Es gab noch eine Menge Vorbereitungen für das Überlebenstraining zu treffen. Zwar würden die Teilnehmer die meisten Sachen erst zu der Besprechung aus Darth Slayers Mund hören, aber ein paar Handgriffe konnte man auch jetzt schon erledigen. Als erstes entschied sich der Pilot für eine legere Kleidung. Eine Uniform war für solche Sachen nicht geeignet. Ein einfaches weißes Hemd, welches seinen athletischen Körper kaum verbarg, und eine schlichte schwarze Hose genügten für den Anfang vollkommen. Plötzlich klopfte es an seiner Tür. Gemächlich bewegte sich der Pilot zur Tür. Er hatte nicht mit Besuch gerechnet. Selbst der imperiale Geheimdienst hatte bei ihm noch nicht vor der Tür gestanden. Lässig betätigte er die Schaltfläche und öffnete damit die Luke zu seinem Quartier. Eine Sekunde später sah er in das Gesicht von Cassie Bennett. ?Was will sie hier??, fragte er sich sofort.

?Oh hallo??, murmelte Aiden etwas abwesend. ?Komm doch rein.?

In diesem Moment fiel ihm die Weinflasche in ihrer Hand auf. Auf Anhieb konnte der Weinkenner erkennen, dass es sich hier um ein wirklich teueres Tröpfchen handelte. Nur selten kam man zu der Gelegenheit diese Weinsorte in Ruhe probieren zu können. Ein erstauntes ?Oh? ließ sich somit aus dem Mund des Elitepiloten kaum vermeiden. Sofort begann sein Geist wieder zu arbeiten. Dennoch ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen. Gemächlich ging er zu einem seiner Schränke und holte zwei Gläser aus einem provisorischen Versteck.

?Sie haben eine gute Leistung in der Simulation erbracht, somit ist es nur fair, wenn Sie mir Gesellschaft leisten?, sagte der Pilot und reichte ihr eines der beiden Gläser. ?Ich hätte nicht gedacht, dass jemand so schnell meine Technik kopiert und erfolgreich anwendet. Meine Gratulation also??


- Carida - Militärakademie des Imperiums - Unterkunftskomplex - Aidens Quartier - mit Cassie -
 
.:: | Akademie | Simanlage | Besprechugnsraum 3a | Kyra + Leyla, Jake, Aiden, Tim, Bowser, Janson + Ashton, Jab, Alice, Cassie

Mieow! So war man Janson ja gar nicht gewohnt! Kyra, die sich jedoch weniger Gedanken wegen ihr machte, folgte trotz allem mit wohl bedachten Bewegungen und blieb, als die Standpauke begann, ebenso stramm wie beim Salut zuvor, als ihr Leader angekommen war, stehen. Was sollte sie schon großartig sagen, das was sie mitbekommen hatte, war wirklich nicht so toll gewesen und ganz augenscheinlich war das was davor passiert war, nicht besser, sondern eher das Gegenteilige gewesen. Als er dann jedoch die ersten beiden, nach einer wirklich harten Rüge ? für seine Verhältnisse ? wegtreten ließ und wenig später ein Lob für sie und ihre Flügelmänner übrig hatte, erwiderte sie sein Lächeln, ein klein wenig strahlender als Janson. Sie konnte nicht genau sagen was es an ihm war, das Kyra ihn so sehr mögen ließ, aber irgendwie hatte sie zu ihm von Anfang an einen super Draht gehabt. Beinahe hätte sie gekichert, als ihr sein verdutztes Gesicht wieder einfiel, als sie überschwänglich vor Freude, nach Bilbringi, um seinen Hals gefallen war und sich einfach nur gefreut hatte. Vor ihrem geistigen Auge schüttelte Kyra den Kopf, während die Pilotin des Imperiums weiter lauschte und den Ausführungen des Alpha-Wolfs ihre Aufmerksamkeit schenkte. Andrerseits war außer ihr, Aiden und Janson ja auch noch kaum einer aus der original Wolvebesetzung übrig. Schande. Sie hatte die alten Wolves wirklich gemocht. Hal, John, Billie? die lebensfrohe Pilotin wischte jene wehmütigen Gedanken hinfort. Die Neulinge würden bestimmt auch ganz in Ordnung sein.

Als Janson das Überlebenstraining ansprach, glommen ihre Augen auf. Das klang irgendwie? klasse. Gewaltmärsche und durch den Dschungel schlagen. Sie war vielleicht nicht die kräftigste, aber hey, irgendwie freute sie sich darauf. Daher verließ sie auch mit einem leichten Schmunzeln den Besprechungsraum. Mit einem Blick auf die Uhr wurde ihr klar das da soviel Zeit auch nicht mehr war. Zumindest wenn sie vollkommen ausgeschlafen sein wollte und eventuell mit Leyla noch? nun, diese Sache eben, gelüstete sie vor sich hin und wurde aus ihren Gedanken gerissen. Von keinem geringeren als Jake.
?Vergesst nicht Ohrstöpsel mitzunehmen. Das junge Gemüse kann schon nicht fliegen, wer weiß was für Abgründe sich morgen auftun.? ?Vielleicht solltest du ihnen ein Stückchen von deiner Großartigkeit abgeben, das könnte ja vielleicht etwas helfen?? ?Hm? Kyra, das ist eine gute Idee, aber wenn ich das mache, habe ich Angst das sie schon anfangen zu weinen, wenn ich sage: ?Hey Kadett, nach deiner jämmerlichen Vorstellung im Simulator, habe ich mich dazu entschieden die etwas zu helfen. Nimm hin und nutze es weise, das Können und die Großartigkeit des Jake Relis. Mit nur 30% Zinsen.? ?30%?? ?Ja. Wir reden immerhin von meinem Können und meiner Großartigkeit. Schon mal was vom Todesstern gehört? Sie wollten meine Großartigkeit nachbauen, weil sie einfach so großartig ist, haben es leider aber nur in einem stark verkleinerten Modell geschafft?. Irgendwie waren sie deswegen sauer und haben es dann als Todesstern benutzt.? Jetzt ergibt das alles auch einen Sinn..? ?Tja? ohne mich Babe, wäre diese Galaxis schon recht einfarbig.? ?Also gut Mädels, ich würd? sagen da wir morgen um 0500 antreten sollen war?s das für heute. Freizeit zur eigenen Verfügung und wie Janson sagte, die Zivilisation genießen.? ?Dann werde ich mich mit einem Buch irgendwohin verziehen. Während alle noch mal sonst was machen, hab? ich dann meine Ruhe.? ?Hmm?? ?Also wenn ihr mich sucht, ich bin in der Kantine. Oder eine Zigarre rauchen, vielleicht aber auch was ordentliches trinken.? ?Ich komm später bei dir vor bei Leyla? ich muss aufpassen das er sich von Esstabletts fernhält.? ?Kein Problem, bis später dann.? Meinte ihre Geliebte mit einem Augenzwinkern und die drei trennten sich. Kyra und der allmächtige High Sky Marhsall of Doom strebten gen Kantine.

Dort fanden sie sich fürs erste vor deren Türen, draußen ein, wo sich Kyra genüsslich einer Zigarette widmete. Locker auf eine Bank gefläzt hockten die zwei die und gingen die Simulation, im Vergleich zur Originalschlacht, in der sie und Jake sich kennen gelernt hatten, noch mal durch. Die Art und Weise, wie sie aufeinander gestoßen waren, war auch spektakulär gewesen. Und erst wie sie sich an den Sturmies vorbeigeschmuggelt hatten. Kopf schüttelnd und lachend begaben sie sich nach drinnen und schaufelten, was das zeug hielt Essen auf ihre Tabletts. Essen war einfach zu kostbar. Und sie wollte einfach sichergehen, wer wusste schon wie lange sie da draußen sein würden. Auch wenn sie sich auf die Herausforderung irgendwie freute, einmal noch so richtig Essen konnte man ja schon. Sie war ja sonst nicht so, das sie sich jetzt irgendwelche anderen Dinge noch mal gönnen würde, nur weil es in die Wildnis ging. Die Dusche würde ausfallen heute Abend. Spätestens morgen Abend wäre die eh umsonst gewesen?


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[Carida] - [Imperiale Akadmie] - [Simraum"2"] - [ Aiden, Bowser, Tim, Kyra, Jake, Leyla, Janson, Cassie]​

Er genoss die Standpauke die die beiden Akademiedeppen von dem Colonel erhielten. Ja die hatten sie verdient. Doch schon sofort nach diesen Worten wandte sich seine innere Schadenfreude in Wut. Er musste sich anstrengen nicht das Gesicht zu verziehen. Dieser Colonel war doch wie alle anderen. Wahrscheinlich hatte er seine Akte gelesen und hegte dieselben Vorurteile wie alle anderen. Das Kommentar von der hübschen Pilotin war über diese Wut vergessen. Eigentlich hatte er sich vorgenommen ihr später darauf zu antworten, doch erstens sollte er ohnehin dableiben und zweitens hatte er im Moment andere Sorgen. Was wusste dieser Colonel überhaupt von ihm um so zu urteilen. Er hatte seine Biografie gelesen, die mit einem besonderen Vermerk seiner Akte beigelegt war. Große Leistung. 50 % hatte er davon sowieso erfunden um nicht als total wahnsinnig abgestempelt zu werden. Dreckiger Schleimer. "Herzlich willkommen bei den Wolves" äffte er ihn in Gedanken nach. Hatte ihn jemand gefragt ob er hier hin wollte? Er tat so als würde es eine Ehre für Animal darstellen. Der junge Pilot gab zu das es am Anfang eine Ehre war an der Seite der Besten zu stehen, doch nun wusste er wer die Besten waren. Verwöhnte Kinder, die die Wildnis vermutlich nur aus Geschichten kannten. Sie dachten sie wären gefährlich weil sie einen Defender fliegen konnten ohne an einen Asteroiden zu knallen. Lächerliches Pack.


Doch die nächsten Worte beruhigten sein Gemüt schlagartig. Überlebenstraining. Das war etwas das ihm lag und spätestens dann würden er den Wolves zeigen das sie außerhalb ihres Cockpits nichts waren. Überlebenstraining. So wie er es einschätzte würde es für ihn nicht mehr als ein Ausflug ins Grüne werden. Aber ihm sollte es gleich sein. Es würde ihm gut tun mal wieder von den engen Schranken der zivilisierten Welt los zu kommen und seine wahre Natur wieder zu finden. Vielleicht würde er die Wolves ja sogar unterstützen, wenn sie das erste Mal über einen Stein gestolpert waren. Nur um diesem Sez zu beweisen, das er nicht ganz so unfähig war wie er ihn hier dargestellt hatte. In Gedanken war er schon im tiefsten Urwald, umgeben von wilden Tieren, die sich ihn als Nahrung auserkoren hatten, doch spätestens nach der ersten Begegnung vor ihm flohen. Ja das würde ein Training ganz nach seinem Geschmack werden und er fragte sich schon, wie sich die Weicheier der Wolves in der Wildnis fühlen würden. Janson verabschiedete die Piloten und Animal wollte gerade gehen, als der Colonel im zum Bleiben aufforderte. Während die anderen nach draußen gingen um die restliche Zeit zu genießen, musste er hier bleiben und eigentlich wusste er auch schon warum es gehen würde. Und kaum fing Janson an zu sprechen, stöhnte er auch schon ein wenig genervt aber kaum hörbar und schaute nach unten, damit man seinen abwertenden Gesichtsausdruck nicht sah.

Es war doch immer das selbe. Alle sagten ihm das er nicht teamfähig sei. Wunderten sie sich. Sie hatten ihn von der Straße geholt, wo er als Kannibale gelebt hatte. Für ihn wahren Menschen eine einfache Nahrungsquelle und keine Teammitglieder. Und auch die Wolves würden nicht schaffen, woran die Ausbilder auf Yaga Minor gescheitert wahren. Sie wollten das Tier aus ihm herausholen, wollten ihn zämen. Doch alles was sie erreicht hatten war, dass er die Vorzüge der Zivilisation zu schätzen wusste. Das er noch immer das Herz eines Wilden hatte, hatte er in dem Simflug ausführlich offenbart. Das der Alpha-Wolve seinen Tonfall deutlich geändert hatte und nun schon fast wie ein Vater zu ihm sprach, bemerkte Animal in seiner Wut nicht. Alle wollten das er sich anpasste. Alle wollten das er funktionierte. Doch niemand scherte sich darum wie es ihm dabei ging. Und doch er verstand Sez. Ja er hatte schon immer verstanden. Er war nicht zurückgeblieben und auch nicht begriffsstutzig. Er wusste was alle von ihm wollten, doch alle anderen schienen nicht zu merken, das Animal einen Teil seiner Seele aufgab, würde er seine Persönlichkeit aufgeben. Endlich war der Colonel fertig mit seiner Ansprache. Ashton hatte keine Lust mehr weiter zuzuhören. Aber er konnte sich ein Kommentar nicht verkneifen. Schon allein um dem Kommandanten zu denken zu geben.

Hilfe...

Er blickte zu dem deutlich reiferen Mann. In den Augen des Wilden konnte man die Müdigkeit sehen. Er war müde ständig zu gehorchen. Müde sich ständig anzupassen.


Machen sie keine Versprechen die sich nicht halten können, Sir. Mir zu helfen haben schon ganz andere versucht.


Noch einmal wand er seinen Blick, der frei von jeglicher Wut und Verachtung aber voll von der Verbitterung und auch voll vom Schmerz der Demütigung war, zu dem älteren Mann. Das war immer das schlimmste gewesen. Die Demütigung. Hatte er sich nicht so verhalten wie es angemessen war, hatte man ihn in einen Käfig gesteckt wie ein Stück Vieh. Nie würde er das vergessen und nie würde er das vergeben. Ein respektvoller Salut, und eine akkurate Körperhaltung, auf die manche Offiziere bei Ashton ein Leben lang warteten, beendete dieses Gespräch und Animal verließ mit schnellen Schritten den Besprechungsraum in Richtung seines Quartiers. Auf dem Weg dorthin waren seine Gedanken bei dem Gespräch mit Janson. Animal versuchte ihn zu verstehen und schaffte es auch teilweise. Das er Cassie nicht zur Hilfe gekommen war, war ein Zug von ihm, der nur aus Wut entstanden war. Er wusste das er ihr hätte helfen müssen, doch sein Zustand, in dem er sich zu dieser Zeit befunden hatte, hatte ein solches Handeln unmöglich gemacht. Schon jetzt konnte er sich schon nicht mehr an seine genauen Worte erinnern und auch der Zeitpunkt des Verlustes von jeglicher Selbstbeherrschung lag schon fast im Dunkeln. Im Prinzip hatte dieser Kommandant Recht. Wenn Animal nicht fähig war im Team zu handeln, dann war er für eine Pilotenstaffel unbrauchbar. Doch was ihn immer wieder so wütend machte, war die Tatsache das er nie darum gebeten hatte Pilot zu werden. Alle taten so als hätte er nie etwas anderes gewollt. Sie waren diejenigen gewesen, die ihn aus seinem Leben gerissen hatten und es mit komplizierten Rangordnungen und Verhaltensregeln voll gestopft hatten. Er hatte nicht darum gebeten.

Als er die Tür zu seinem Quartier öffnete war auch das kleine Kerlchen anwesend. Sofort besserte sich seine Laune als er das Lächeln des Jungen sah. Offenbar schien er aufgetaut zu sein, denn sofort fing er an zu quassseln wie ein Wasserfall. Er hatte mitbekommen das Animal gegen die Wolves geflogen waren und auch für die jüngste Generation von Pilotenanwärtern gab es nichts größeres als mit dieser Elitestaffel zu fliegen – oder auch gegen sie. Animal zügelte seine Fragelust und bremste ihm in seinen Redefluss. Er wollte jetzt eine Dusche. Immerhin würde er für die nächste Zeit darauf verzichten müssen. Er packte alles zusammen was er brauchte und überprüfte noch einmal sein Chrono. Wirklich lohnen würde sich Schlaf nun auch nicht mehr, auch wenn er wusste wie wichtig er sein konnte. Allerdings hatte Ashton die letzten Tage mehr als ausgiebig geschlafen und so würde er eine Nacht ohne problemlos überstehen. So verweilte er nur kurz in seinem Quartier und begab sich wenige Minuten nachdem er angekommen war, schon wieder nach draußen. Er strebte wieder den Duschraum „A“ an. Warum sollte er ihn auch meiden. Nur weil er hier festgestellt hatte das Cassie doch nicht sein Kaliber war? Lächerlich und noch dazu war der Weg zu diesem Raum der kürzeste. Es war schon ziemlich spät am Abend sodass die Duschen menschenleer waren. Er genoss da warme Wasser, gebot dieser „Orgie“ aber schon zeitig Einhalt, da dies nicht das einzige war, was er zu erledigen hatte. Natürlich verzichtete er auf einen Kamm. Wie seine Frisur saß war etwas das ihn noch weniger interessierte, als der Unterricht auf der Akademie. Sein nächstes Ziel würde die Kantine sein, doch er begab sich nicht auf direktem Weg dahin. Cassie hatte ihm die Stadt ausführlich genug gezeigt, sodass er einen Laden entdeckt hatte der auch Nachts noch geöffnet war. Sein Geld das er lediglich für Nahrung und Zigaretten opferte -hier und da erstand er dafür auch mal ein Kleidungsstück, doch da er auf Aussehen keinen allzu großen Wert legte, war das eher selten und eher ein nötwendiges Übel - reichte locker um sich einen halbwegs brauchbaren Wein zu kaufen, den er zu einem reichhaltigem Abendessen zu sich nehmen würde.

Der Gedanke daran war ziemlich erhebend, sodass er sich, leise eine Melodie aus seiner Kindheit pfeifend, in die Kantine begab. Und er war wohl nicht der einzige, der sich vor diesem „Training“ nochmal ordentlich den Bauch voll schlagen wollte. Die blonde, absolut hinreißende Pilotin war anwesend, zusammen mit dem blonden Piloten den er schon vorhin bemerkt hatte. Er wusste ihn nicht einzuordnen, doch höchst wahrscheinlich war er ein arrogantes ********* wie alle Wolves. Er bedachte die beiden mit einem durchaus aufrecht gemeinten Nicken, welches aber mehr der Frau galt, bevor er sich an die Theke begab um sich sein Tablett mit allem möglichen voll zu laden. Leider gab es zu viele Sachen die Animal zu gerne probieren wollte, so dass das Tablett vorne und hinten nicht reichte. Ein Blick nach rechts und links, ein paar Sekunden Bedenkzeit und er nahm sich ein Zweites und fing an auch dieses bis zum Rand zu beladen. Einige Sachen die nicht mehr darauf passten fing er an zu türmen, sodass er am Ende ein Abendessen auf den Tabletts hatte, das eine ganze Familie satt gemacht hätte. Vorsichtig drehte er sich um und balancierte die Tabletts zu seinem Tisch. Die Weinflasche hatte unterdessen in einer seiner weiten Hosentaschen Platz gefunden sodass er auf jeder Hand ein Tablett hielt. Sogar Weingläser standen hier in der Kantine zu Verfügung. Animal verzichtete auf die Gesellschaft seiner zukünftigen Kameraden und setzte sich an einen der leer stehenden Tische. Außerdem wer wusste schon bei was er sich aufdrängen würde, wenn er sich zu ihnen setzte.

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