Unterstütze das PSW: Hol dir (oder verschenke) einen Premium-Account oder kaufe ein bei Amazon.

Die Menschheit - eine Krankheit?

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von Khabarakh, 24. Juli 2003.

  1. Khabarakh

    Khabarakh chaotischer Träumer mit Hang zum Psychopathen

    mag sein, dass es solche themen schon zu genüge gibt, aber es gibt so viel, was man gegen die menschheit sagen kann (ich bin zwar kein menschen-hasser, aber ich bin soooo kurz davor)

    so, da fangen wir halt mal an...

    wie agent smith in matrix schon erwähnte: tiere und pflanzen leben im einklang mit der natur, sie verschwenden nichts und töten nicht ohne grund. der mensch macht da eine ausnahme: er beutet die natur aus, vernichtet ganze landstriche, verpestet (auf dieses wort komm ich später nochma zu sprechen) die die luft, das wasser, einfach alles. er vernichtet seine eigenen artgenossen (einfach so aus 'spaß'). doch nicht nur das: er vernichtet tiere und pflanzen, bis diese vom angesicht der erde verschwunden sind... der mensch vergeudet ressourcen solange, bis es keine mehr gibt und sucht sich dann neue quellen, er vermehrt sich unaufhaltsam... der vergleich mit einem virus ist also gar nicht so unangebracht.
    wenn man die erde also als ein lebewesen betrachten würde, wäre die menschheit ihre krankheit, die sie befallen hat und deren tötlicher griff immer fester zu werden scheint. statt der symbiose mit der natur zieht der virus 'mensch' lieber ausbeuterei und vernichtung vor.
    zum begriff 'verpesten': wer auch immer diesen begriff gewählt hat, wusste, was er sagte. die pest rafft organismen dahin, vernichtet zivilisationen und war nahezu unaufhaltsam (am anfang zumindest). die städte schießen wie pestbeulen im angesicht der erde hervor und werden immer größer. die erde scheint keine 'antikörper' gegen ihre krankheit bilden zu können. bis jetzt jedenfalls noch nicht... denn sonst gäbe es den menschen nicht mehr. er hat sich im laufe der zeit als sehr resistent herausgestellt und nahezu alle krankheiten überwunden, die ihm in den weg gelegt wurden. die einzige hoffnung für die erde besteht also darin, noch tiefer in der büchse der pandora zu graben oder darauf zu hoffen, dass sich die menschheit mit möglichst wenig schaden an der erde selbst vernichtet...
    anfangs war der mensch vielleicht noch eins mit der natur, bis er dann au unerklärlichen gründen 'mutiert' ist. seitdem nabelt er sich von mutter natur ab und nimmt eine erschreckende entwicklung in angriff: alle guten eigenschaften verkümmern und das böse gewinnt an bedeutung. ich frage euch: wo sind die eigenschaften geblieben, die als tugendhaft, edel und gut gelten? es gibt nur noch wenige menschen, die ehrlich, ehrenhaft, hilfsbereit, freundlich, zuvorkommend, edel und charakterlich stark sind. warum? weil wir in einer gesellschaft von egoisten leben, die das leid anderer ausnutzen statt ihnen zu helfen...

    eure meinungen bitte

    ach ja: ja, ich weiß, dass ich selbst ein mensch bin und ich weiß auch, dass ich nicht besser als die anderen bin.
     
  2. Gil-Celeb

    Gil-Celeb stud. rer. nat.

    Genau meine Hoffnung! Der Mensch hat es nicht verdient weiter auf diesem schönen Planeten zu leben. Alle wichtigen Argumente die mir im Moment einfallen hast du ja schon genannt.
     
  3. Sun Tsu

    Sun Tsu 25,807

    Krankheit ist meiner Meinung nach nicht der richtige Ausdruck. Eine Krankheit ist als Parasit ja auch darauf aus, weiter Wirte zu haben, un sie nicht vollzählig zu vernichten. Die Menschheit handelt eher so, als ob der Fortbestand keine Rolle spielt...
    Ich würde uns eher als ein außer Kontrolle geratenes ökologisches Element ansehen, das das stabile Gleichgewicht bedroht. So wie ein Heuschreckenschwarm...
     
  4. Psywolf

    Psywolf isch bin einfach nur Weiblich...Logik und Verstand

    Der Mensch kam sah und zerstörte :rolleyes:
     
  5. Darth Arthious

    Darth Arthious deprimiert

    Mal zur Info: Über 90% aller Lebewesen, die hier gelebt haben sind ausgestorben - und an den wenigsten ist der Mensch schuld.

    Das Märchen von der idyllischen Natur in der alles in Harmonie lebt - es wird immer wieder gerne erzählt aber es stimmt nicht.
    Natur bedeutet Kampf ums überleben, Evolution. Und diese haben die Menschen eben gewonnen. Und wenn wir uns jetzt über die Maßen aufführen und darum aussterben dann verlieren wir die Evolution eben. Das ist dann eben Schicksal. Das ist Natur.
     
  6. Gil-Celeb

    Gil-Celeb stud. rer. nat.

    Klar ist der Mensch nicht an allen 90% Prozent schuld nur schau dir mal an in was für einer kurzen Zeit wir etliche Tier und Pflanzenarten ausgerottet haben! Das schafft die Natur selten!

    Klar wird in der Natur gekämpft aber doch nicht gleich mit Atombomben! Tiere lassen bei solchen Kämpfen wenigstens die Umwelt in Takt
     
  7. Sun Tsu

    Sun Tsu 25,807

    @Darth Arthious: Niemand hat hier je behauptet, dass die Natur voller Nettigkeit ist,oder?
    Der große Unterschied ist, dass in der Natur ein Gleichgewicht erhalten bleibt, wenn alles gut geht. Jäger und Beute sind durch Feedbackkreisläufe verbunden. Z.B. Wenn Räuber zu gut sind, geht der Bestand an Nahrung zurück => die Population der Raubtiere sinkt ebenfalls, dadurch können sich Beutetiere wieder vermehren => mehr Nahrung erlaubt wieder mehr Räuber usw...ad infinitum.
    Wenn natürlich ein Element total aus den Strängen schlägt, dann kann das gesamte Ökosystem gefährdet sein.
    Leider scheint der Mensch solch ein Element zu sein...
     
  8. Crix Dorius

    Crix Dorius Offizier der Senatswache

    "The mankind is a virus and we infact the galaxy !!!"

    Wie ich gern zu sagen pflege.
     
  9. Heuli

    Heuli weiser Botschafter

    Die Menschheit ist wohl eher eine vorrübergehende Erkältung in der großen Geschichte des Universums.....

    Macht euch nicht so viele Gedanken über die Zerstörung unseres Planeten, ich gehe jede Wette ein, dass das auf mindesten 23.000 anderen Planeten im Universum genaus passiert . Irgendwann explodiert Sol sowieso in einer Supernova und die ganzen "Rettet die Umwelt, schützt eure Enkel" Aktionen waren eh für den Arsch. Scheiss auf den Erhalt der Menschheit, irgendwann kommen wir eh wieder
     
  10. Hangm@n7

    Hangm@n7 Psychopath im fortgeschrittenem Stadium

    mag ja alles sein aber trotzdem ist die menschheit gerade nicht nur dabei um ums überleben zu kämpfen sondern den ganzen planeten zu zerstören. und wenn der mensch in deinen augen für nur einen geringen teil schuld am aussterben von tier und pflanzenarten ist liegt es denke ich bloß daran das es den menschen nur noch net so lange gibt.
    die aussage von heulläufer ist auch interessant meine aber das wir uns erstmal auf uns selber konzentrieren sollten als auf unbewiesen behauptungen.
    wer sagt denn das lebewesen von anderen planeten (wenn es sie überhaupt gibt) genauso nen scheiss machen wie wir und das alles nach einer supernova genauso abläuft wie wir es kennen. naja-meine meinung...
     
  11. Heuli

    Heuli weiser Botschafter

    Wenn das Universum unendlich groß sein sollte, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sogar auf irgend einem Rotz-Planeten ein Freak namens George Lucas Star Wars erfunden hat....genau wie hier....garnicht mal so gering. denkt doch mal über die unendlichen Ansammlungen an Zufällen.
     
  12. Hangm@n7

    Hangm@n7 Psychopath im fortgeschrittenem Stadium

    kann ja sein aber <u>ich</u> denke trotzdem nicht das genau das gleiche passiert. sehe aber schon das ich mich grad zu weit vom thema entferne...
     
  13. Heuli

    Heuli weiser Botschafter

    yo.....ich denke wir sollten für solch philosophische Ergüsse ein Philosophen Forum einrichten :D
     
  14. Gil-Celeb

    Gil-Celeb stud. rer. nat.

    Ach da muss ich als möchte gern Physiker noch was dazu schreiben:

    Wenn das Universum undendlich ist muss sich irgendwann alles wiederholen! Denn es gibt nur eine endliche Kombination von Atomen miteinander, bzw. von Entscheidungen die getroffen werden können!


    @Heulläufer: Also handeln wir alle nachdem Motto "Nach uns die SInnflut" weil irgendwann die Erde sowieso in einer Supernova zerstört wird? Wohl der beste Ansatz um die Menschheit auszurotten also stimm ich dir voll zu! :D
     
  15. Hangm@n7

    Hangm@n7 Psychopath im fortgeschrittenem Stadium

    celeb übertreib bitte net so. langsam werden deine aussagen krank...
    bis dahin dauert es denke ich noch n paar jahre, also sollten wir das beste bis dahin draus machen und uns nicht selber davor eliminieren . oder?
    es hört sich bei dir so an als wenn es dir scheissegal wäre, wenn alles was zur zeit existiert von den einen auf den anderen moment ausgelöscht werden würde...
     
  16. Gil-Celeb

    Gil-Celeb stud. rer. nat.

    Und? So bin ich halt wenn ich mal wieder in dieser Weltzerstör Stimmung bin (kennst mich ja)

    Warum nicht? Wie war das mit dem Atom krieg im Fernsehen?


    Nein nur die Menschheit! Ok und eventuell noch Insekten :D

    *in Deckung geh*
     
  17. Heuli

    Heuli weiser Botschafter

    Chaos ist wahrscheinlicher als Ordnung......hat der gute Murphy schon gesagt ^^
     
  18. Darth Arthious

    Darth Arthious deprimiert

    Ein wirkliches Gleichgewicht hat es imo niemals gegeben. Gleichgewicht würde bedeuten dass sich nichts mehr verändert.
    Nein, die Natur war immer im Ungleichgewicht und hat sich eben angepasst. Bis ein neues Ungleichgewicht entstand und eine neue Anpassung erfolgte...

    Wer sagt dass das für uns nicht mehr gilt?

    Tja, und entweder passt es sich an oder wir sterben mit ihm. Das ist eben der Lauf der Natur.

    @Heuli Wir sind nicht mal eine Erkältung für das Universum. Wir haben nicht die Macht ihm irgendwie zu schaden.

    @all Was mich an dem Thema besonders nervt ist dass ewige "Oh, der böse Mensch zerstört die wunderbare Natur" und im nächsten Moment dreht man sich um und lebt genauso weiter wie zuvor.

    Außerdem ist die Lage nicht so schlimm man immer versucht euch glauben zu machen. Das Ozon-Loch beginnt sich zu schließen, und die Polkappen werden nicht schmelzen. Und wer zum Teufel sagt dass es schlimm ist wenn eine Tierart ausstirbt? Das wäre widernatürlich. Es werden immer welche sterben und es werden neue kommen. Das Bestreben des Menschen alles so zu bewahren zu wollen, wie es ist, ist mir unbegreiflich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Juli 2003
  19. Heuli

    Heuli weiser Botschafter

    Das Problem ist dieser alte Spruch:

    Tiere passen sich ihrer Umwelt an, der Mensch passt die Umwelt für sich an . ( oder so ähnlich *gg* )

    Egal, auf jeden Fall siehts so aus, dass der Mensch in der Lage ist, die Umwelt so zu verändern, um darin Leben zu können. Dadurch kommt es aber zum Aussterben von manchen Tierarten , Pflanzenarten , dem Umkippen von Okösystem usw . Das wär ja noch nicht einmal das Problem, denn der Mensch ist genauso dazu in der Lage, die Tiere , Pflanzen oder was auch immer umzusiedeln oder zu schützen. Nur wird das heute noch nicht aussreichend praktiziert.

    Und die Sache mit dem Klima: eh alles scheisse, Klimaforscher haben über Millionen Jahre berechnet, das solche großen Klimaschwankungen völlig normal sind.

    Was viel problematischer ist: Die Abholzung der Regenwälder und die Zerstörung der vielen Korallenriffe . Denn die Zerstörung derer hat richtig krasse Auswirkungen einmal auf das Klima und das Okösystem im Urwald an sich und bei den Korallenriffen gehts um den Zustand der Weltmeere.
     
  20. Darth Arthious

    Darth Arthious deprimiert

    Genau das meine ich. Warum muss unbedingt alles so bleiben wie es ist? Wenn das Ökosystem sich verändert dann verändert sich eben auch die Tierwelt. Wir Menschen sind hier natürlich klar im Vorteil: Durch unsere Technik haben wir uns von der Evolution abgekoppelt. Wir brauchen nicht mehr Generationen zu warten bis eine genetische Anpassung erfolgt sondern machen das mit unserer Technik.


    Die Prognose, die der World-Simulator (der schnellste Supercomputer der Welt - steht in Japan. 35 Peta-Flop! Der schnellste der Amis hat nur 7 Peta-Flop, was den Amis ganz schön stinkt! :D)

    Das ist wiederum wirklich mies, das gebe ich zu.
     

Diese Seite empfehlen